IKEA veröffentlicht Gaming-Möbel: Was können die und wer braucht das?

IKEAs Möbel werden von vielen als Grundlage für das eigene Gaming-Setup verwendet. Doch noch nie hat der schwedische Möbel-Mogul sich an dedizierte Gaming-Möbel gewagt: Das ändert sich jetzt und die ersten Reviews sind positiv.

Wer hat das entworfen? IKEA hat sich mit Asus Rog zusammengetan, um eine ganze Reihe neuer Gaming-Produkte zu entwerfen. Die Kollektion heißt schlicht “Gaming Range” oder “Gaming-Sortiment”.

Einige der Gaming-Möbel sind bekannte IKEA-Modelle mit neuem Print oder Aussehen. Andere sind völlig neu entworfen oder stark modifiziert worden.

Die IKEA-Gaming-Kollektion umfasst:

  • Gamingstühle
  • einfache Schreibtische
  • Schreibtische mit extra Features wie Höhenverstellung oder Regale
  • Lochwände zum Aufhängen von Werkzeug, Kabeln und anderen Deko-Elementen.
  • Kleinere Accessoires für das perfekte Setup.

IKEA veröffentlicht Gamer-orientierte Möbel – Braucht man das?

Wer braucht IKEA-Gaming-Möbel? Wer glaubt, dass IKEA hier nur das schnelle Geld sucht, indem es Gamer mit billigen schwarz-rot-metallik eingefärbten Möbeln ködert, liegt teilweise falsch. Natürlich möchte das Unternehmen Geld an euch verdienen.

Das bedeutet aber nicht, dass die Möbel schlecht oder gar nutzlos sind, im Gegenteil: Alle Möbel wirken durchdacht und bieten einen Mehrwert. Neben einfachen Ausführungen gibt es auch mit RGB verzierte Schreibtische. Elektrisch Höhenverstellbare, welche mit Extraraum für Kabelmanagement und welche mit Rückenwand und Regalen.

Generell ist vieles mit RGB-Lichtern ausgestattet. So könnt ihr auch einen Kopfhörerhalter oder eine Lochwand mit RGB ergattern.

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So könnte euer IKEA-Setup aussehen. (Quelle: Kotaku.com)

Erste Reviews zu IKEAs Gaming-Möbeln

In China, Japan und einigen anderen Ländern Asiens ist die Gaming-Kollektion bereits in den Verkauf gegangen. Hier sahnen die einzelnen Möbel im Durchschnitt 4 von 5 Sternen ab. Die Käufer heben besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Das hat Vor- und auch Nachteile, wie diese Review des Gamingstuhls “Matchspel” zeigt:

Stühle mit Netzrücken sind oft sehr teuer, kostet hier aber nur 15.990 Yen (126,50 €). Die Sitzfläche besteht leider nicht aus Netz, ich bin aber trotzdem sehr zufrieden. Ich mache mir aber ein wenig Sorgen, dass die Armlehnen zu dünn sind und die Rollen sich nur schwer bewegen.

Review (4 von 5) via IKEA-Shop Japan

Hier noch eine deutsche Review zu einem der Gaming-Schreibtische. Einen Kabelkanal gibt es in einem anderen Modell, das wusste der Käufer aber nicht:

Im Gegensatz zu vielen Modellen auf dem Markt, die wir verglichen haben, ist dieser Tische in vielen Punkten besser. Er ist einfach aufbaubar und stabil. Unverständlich ist nur, warum IKEA bei einem Gaming-Tisch keinen Kabelkanal integriert.

Review (4 von 5) via IKEA-Shop Deutschland

Wann kommt die Kollektion? Ein Teil der Gaming-Kollektion könnt ihr bereits jetzt in Europa bestellen. Dabei handelt es sich um den Schreibtische Fredde. Die übrigen Möbel der Kollektion erscheinen erst im Oktober 2021 in Deutschland und dem Rest Europas. Dann könnt ihr erneut mit euren Setups experimentieren.

Genshin Impact: Kokomi Banner kommt heute, bringt einen der besten 4-Sterne-Supporter

Ein Leak hat jetzt das Kokomi-Banner aus Genshin Impact gezeigt. Neben der mächtigen Heilerin gibt es aber noch einen weiteren Charakter, der sich richtig lohnen könnte.

Laut einem neusten Leak wissen wir jetzt, welche Charaktere mit dem nächsten Event-Banner kommen werden. Der 5-Sterne-Charakter Kokomi war bereits bekannt, doch zu den übrigen 4-Sterne-Charakteren gab es noch keine Infos.

Nun gibt es Infos zu dem Kokomi-Banner und das dürfte vor allem User freuen, die nicht nur wegen Kokomi das Banner ziehen werden.

Was ist im Kokomi Banner? Laut Leak sollen folgende Figuren im Kokomi-Banner enthalten sein:

  • Kokomi, ein 5-Sterne Charakter mit Wasser
  • Beidou, ein 4-Sterne Charakter mit Elektro
  • Rosaria, ein 4-Sterne Charakter mit Frost (Kryo)
  • Xingqiu, ein 4-Sterne Charalter mit Wasser.

Vor allem Xingqiu könnte sich für User lohnen, die neben Bennet oder Barbara nach einem starken Supporter suchen, der mehr Schadensreduzierung setzt.

Auf reddit diskutiert man bereits über das Kokomi-Banner und viele User zeigen sich vor allem von den 4-Sterne-Charakteren positiv überrascht. Vor allem User, die ohnehin Kokomi ziehen wollen, bekommen jetzt noch mindestens eine starke Alternative abseits des 5-Sterne-Charakters.

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Xingqiu gehört zu den besten Supportern

Wer ist Xingqiu? Xingqiu ist ein 4-Sterne-Charakter, der auf das Element Wasser setzt. Den Charakter bekommt ihr auch aus dem normalen Standard-Banner und benötigt nicht das Event-Banner.

Warum ist Xingqiu so gut? Xingqius Elementar-Fähigkeit und ultimative Fähigkeit bieten mächtige defensive und offensive Unterstützung.

  • Seine Fähigkeit „Guhua-Schwert Wolkenbruch“ erstellt kleine Schwerter, die den Charakter umkreisen. Bei Schaden werden diese zerstört und verringern den ankommenden Schaden. Außerdem wird der Unterbrechungs-Widerstand der Figuren erhöht.
  • Xingqius „Guhuas-Schwert Regen und Bogen“ löst bei jedem Angriff Schwertangriffe aus, die Wasserschaden verursachen. Gleichzeitig bleiben kleine Schwerter um den Charakter erhalten, die den Schaden verringern.

Vor allem in Kombination etwa mit Klee oder anderen Feuercharakteren kann man mit Xingqius Elementar-Fähigkeit schnell die Verdampfen-Reaktion auslösen und damit viel Extra-Schaden machen. Mit Kryro-Charakteren lassen sich Gegner außerdem zügig einfrieren.

Die Kombination aus ihm und seinen Fähigkeiten machen Xingqiu zu einem starken Support-Charakter, der für die Unterstützung nicht einmal auf dem Feld stehen muss.

Genshin Impact Xingqiu

Darum lohnt sich das Banner: Xingqiu spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn ihr sein Sternbild (Constellation) auf das Maximum bringt. Denn auf der höchsten Stufe generiert ihr zusätzliche Punkte Elementarenergie.

Doch bereits mit der 2. Stufe des Sternbilds „Klarer Himmel“ verlängert ihr nicht nur die Dauer von „Guhua-Schwert Regen und Bogen“, sondern verringert auch den Wasser-Widerstand der Gegner 4 Sekunden lang um 15 %.

Neben der Schadensverringerung kann Xingqiu auch eure Charaktere heilen. Seine Heilung ist zwar nicht so stark wie bei Barbara oder Bennet, mit der Schadensdämpfung lohnt sich das durchaus.

Was denkt ihr? Habt ihr bereits mit Xingqiu gezockt oder habt ihr andere Charaktere, die ihr für die Unterstützung einsetzt? Erzählt es uns in den Kommentaren und diskutiert mit anderen Usern.

Genshin Impact: Alles zu Patch 2.2 – Leaks, Release, Banner, Charaktere

Quelle(n):
  1. dualshockers.com

Ist die Vex Mythoclast in Destiny 2 OP oder sind alle neidisch, die sie nicht haben?

In Destiny 2 schimpfen viele Spieler derzeit über das seltene Raid-Exotic Vex Mythoclast. MeinMMO möchte von euch in einer Umfrage wissen, ob die Waffe zu stark ist und erklärt, warum viele Hüter neidisch sind.

Um diese Waffe geht’s: In Destiny 2 können die Hüter die absolute Kult-Waffe Vex Mythoclast erbeuten. Das Exotic hat eine bewegte Geschichte:

  • Das Teil war in Destiny 1 erst ein Abraum und wurde dann für Jahre totgenerft
  • Im Mai 2021 kam die Vex dann zu Destiny 2 und war unbeliebt, da sie zu schwach war
  • Mit der aktuellen Season 15 spendierte Bungie dem Exotic haufenweise Buffs auf Schaden, Reichweite, Stabilität und Feuerrate und hat ein neues Monster erschaffen

Jetzt ist die Vex Mythoclast die beste Waffe im Spiel und profitiert auch stark von den saisonalen Mods. Sie schreddert alles weg. Doch warum schreien viele Hüter plötzlich nach Nerfs und ärgern sich über das erst kürzlich gestärkte Exotic?

Die Vex Mythoclast ist stark und selten – ist das ihr Problem?

Darum ist das Exo so selten: Als Raid-Exotic ist es gar nicht so leicht, überhaupt die Vex zu bekommen. Erst mal muss man den finalen Boss der “Gläsernen Kammer” legen. Dann ist der Drop aber nicht garantiert.

RNGesus erhöht viele Loot-Gebete nicht und zahlreiche Hüter klagen, dass sie die Vex auch nach über 30 Runs einfach nicht bekommen, selbst wenn sie alle 3 Raid-Clears pro Woche durchziehen. Das Exotic kann also nicht von allen ausgerüstet werden – es ist richtig selten. Das zeigen auch die Zahlen:

  • Nur 1,7 % aller in Destiny 2 jemals angemeldeten Hüter haben die Vex Mythoclast errechnet Warmind.io
  • 22 % aller Nutzer der Datenbank Light.gg geben selbst an, die Vex Mythoclast zu haben – bedenkt, dass viele Hüter solche Datenbanken nicht nutzen oder den API-Zugriff autorisieren
Das Objekt der Begierde: Die Vex Mythoclast.

Deswegen schimpfen die Hüter im PvP: Dass die Vex Gegner im PvE einfach zersägt, ist kaum ein Problem. So ein Leibeigener beschwert sich nicht wirklich. Doch da die Vex auch im PvP sehr dominant ist, entsteht Frust. Denn viele haben das Gefühl, dass die Vex Mythoclast auch im Schmelztiegel einem “Ich vernichte dich sofort”-Knopf gleicht.

Da das Exo aber selten ist und bei weitem nicht alle damit spielen können, entsteht einerseits Neid und anderseits Hass auf die Waffe. Man möchte nicht gegen so ein Monster spielen und sich immer unterlegen fühlen – verständlich.

Auch auf MeinMMO lesen wir solche Kommentare von euch:

Die Vex sollte eindeutig einen Nerf im PvP bekommen, das Scheißding ist einfach zu OP und zerstört das PvP noch mehr. […]

SneaX auf MeinMMO

Zudem haben sich auch zahlreiche Experten und Content Creator sich des Streitthemas angenommen. Hier nur ein kleiner Auszug:

  • “Ist die Vex Mythoclast zu mächtig in Destiny 2?” Fragt YouTuber True Vanguard
  • Auch YouTuber Datto rätselt “Muss die Vex Mythoclast jetzt generft werden?”
  • “Die Vex Mythoclast könnte ziemlich kaputt sein” heißt es beim YouTuber Drewskys und direkt danach sagt das nächste Video: “Ja, die Vex ist ziemlich wild” (via YouTube)
  • “Destinys neue beste, kaputte Waffe ist die Vex Mythoclast, die viele Spieler einfach nicht bekommen” titelt Forbes.com

Sollten Raid-Exos OP sein? Andere Spieler freuen sich, dass sie endlich wieder einen Grund haben, einen Raid zu suchten und dafür mit einer enorm starken Waffe belohnt werden, die nicht alle haben. Sie sagen: Die Leute, die jetzt kurz nach Seasonstart nach Nerfs rufen, sind nur neidisch.

Zwar gibt es auch Hüter, die die Vex als overhyped, also übertrieben gefeiert oder dämonisiert sehen (via reddit.com). Doch das Thema ist heiß und man kann die Nerf-Rufe verstehen. Auch, (oder gerade dann) wenn man schadenfroh mit seiner Vex den Gegner zersägt.

Wie stark ist die Vex nun? Wenn man sich anschaut, dass die Vex alleine in den letzten Trials 6 % aller Kills verbuchte – doppelt so viel wie jede andere Waffe – obwohl sie so selten ist, zeigt schnell: die Waffe muss was auf dem Kasten haben. Sie ist die mit Abstand tödliche Waffe in den Trials: Das sind die 10 tödlichsten Trials-Waffen und es gibt einen klaren Sieger.

Zwar kann man die Vex auch outplayen, doch es ist unbestritten, dass sie enorm stark ist und in quasi jedes Loadout passt und auf jeder Map gespielt werden kann.

Das zeigen auch die Statistiken der aktuellen Trials (via Trialsreport.com – Zugriff 18.09. 10:00 Uhr):

  • Mit 1,2 Millionen Kills liegt die Vex Mythoclast noch vor dem Boten (0,9 Millionen Kills).
  • Das entspricht wieder 6 % aller Kills, obwohl Fernstand diesmal eine Karte mit größeren Distanzen ist als die vorherige Map.
Mehr zum Thema
10 Tipps, mit denen ihr in den Trials von Destiny 2 leichter makellos zum Leuchtturm kommt
von Christos Tsogos

Jetzt ist eure Meinung gefragt

MeinMMO braucht eure Hilfe und fragt die Leser daher direkt: ist die Vex zu stark, braucht sie einen Nerf und wenn ja, wo? Wir würden auch gerne von euch wissen, ob ihr das neue Must-have Exotic selbst schon besitzt – sagt uns das doch in den Kommentaren.

So stimmt ihr ab: Wählt aus den Antworten direkt hier drunter eine Möglichkeit aus, Danach folgt eine 2. Umfrage, bei der ihr wieder nur eine Stimme habt. Wählt also weise, ihr könnt euch nicht umentscheiden. Viel Spaß und danke fürs mitmachen!

Begründet uns doch in den Kommentaren, wie ihr entscheiden habt. Habt ihr eventuell eine Idee für einen Nerf, der die Vex nicht für Jahr ein Grund und Boden stampft? Oder seht ihr es so, dass die Waffe aktuell nur von ihrem Hype lebt und die Hüter bald merken, dass auch andere Exotics enorm stark sind und die Popularität der Vex bald abflacht?

So geht es mit Diablo 2 Resurrected nach dem Release weiter

Der Release von Diablo 2 Resurrected steht kurz bevor. Eigentlich ist das ursprüngliche Spiel schon seit 20 Jahren abgeschlossen und wird nur von den Hardcore-Fans noch am Leben gehalten. Nun will die Community wissen, wie es mit dem Remaster weitergehen wird.

Wann und wo erscheint Diablo 2 Resurrected? Der Release für das Remaster ist für den 23. September 2021 um 17:00 Uhr deutscher Zeit angesetzt. Diablo 2 erscheint dann für den PC und erstmals auch für PlayStation, Xbox und Nintendo Switch.

Das Spiel erscheint mit sämtlichen Inhalten, die auch damals schon verfügbar waren – inklusive der Erweiterung „Lord of Destruction.“ Das Studio versucht dabei, sich möglichst ans Original zu halten und vor allem optische Verbesserungen zu liefern.

Mehr dazu in unserem Hub: Alles, was ihr zu Diablo 2 Resurrected wissen müsst

Was passiert nach dem Release? Eines der großen Features, die nachgereicht werden, sind die sogenannten Ladders, die ihr aus Diablo 3 vielleicht noch als „Seasons“ kennt. Ladders dienen dazu, euch mit anderen Spielern vergleichen zu können.

Bekannt ist außerdem, dass die Entwickler überlegen, ein Feature aus Diablo 3 zu übernehmen. Auch in Sachen Koop-Gameplay steht noch aus, ob Crossplay noch kommen wird, wobei die Chancen dafür eher schlecht stehen.

Ansonsten bleibt Diablo 2 Resurrected erst einmal weitgehend so, wie es schon früher war. Allerdings haben die Entwickler in einigen Interviews schon verraten, dass sie neue Inhalte nicht ausschließen.

Die GameStar wünscht sich zumindest eine wichtige Änderung.

Entwickler denken über neue Runenwörter und Items nach – Sogar Akt 6?

Gibt es neue Inhalte? Bisher sind noch keine neuen Inhalte bestätigt. Auch Crossplay und persönlicher Loot sind bisher nur Ideen. In einem Interview mit VentureBeat haben Principal Designer Rob Gallerani und Lead Graphics Engineer Kevin Todisco einige Fragen zur Zukunft beantwortet (via VentureBeat.com). Dort hieß es etwa:

„Wir machen keine verpackten Spiele mehr, die wir rausgeben und dann damit fertig sind. [Diablo] ist ein lebendiges Spiel, ein Live-Service. Wir werden weiter diese Beziehung zwischen uns und der Community haben, während sie anfangen zu spielen.“

Welche Inhalte genau das sein werden, wollten sie noch nicht verraten. So etwas wie ein Akt 6 sei „nicht ausgeschlossen“, aktuell aber auch noch nicht in Planung. In einem Gruppen-Interview war auch von neuen Runenwörtern, Items und Rebalancing die Rede.

Warum gibt es noch nicht mehr Infos? Das Entwicklerteam versucht aktuell erst einmal, sämtliche Fehler auszumerzen und eine Grundlage zu schaffen, auf der gegebenenfalls aufgebaut wird. Gallerani sagt dazu: „Wir sind darauf fokussiert, die authentische, nostalgische Erfahrung richtig hinzukriegen.“

Es sei wichtig, dass die Community es gut finde. Erst dann könne man über die nächsten Schritte nachdenken und darum sind die Details zu kommendem Content auch noch recht rar.

Vollständig hält sich das Studio allerdings nicht an die Authentizität. Diablo 2 kommt nicht genau so, wie es Veteranen vielleicht noch kennen. Den Entwicklern war zwar wichtig, den „Geist“ von Diablo 2 mit Resurrected anzufangen, aber ein paar Änderungen gibt es dennoch:

Diablo 2 Resurrected: Was ist neu? Alle Änderungen im Überblick

Quelle(n):
  1. VentureBeat

Neues MMORPG Fractured startet Alpha-Test in 3 Tagen – Erinnert an Ultima Online

Das MMORPG Fractured war ein voller Erfolg auf Kickstarter und befindet sich schon seit einigen Jahren in der Entwicklung. Nun wurde die nächste Alpha-Testphase angekündigt, am 22. September geht es los. MeiNMMO verrät euch, was Fractured eigentlich ist und was euch erwartet.

Was ist Fractured? Dabei handelt es sich um ein Sandbox-MMORPG, das auf drei verschiedenen Welten spielt. Jede dieser Welten beheimatet ein eigenes Volk:

  • Beastmen
  • Menschen
  • Dämonen

Ihr könnt aus einem dieser Völker wählen und so entscheiden, ob ihr nur PvE machen wollt (Beastmen), PvE mit kontrolliertem PvP erleben möchtet (Menschen) oder voll auf PvP setzt (Dämonen).

In diesen Welten entscheidet ihr selbst, wie ihr spielt und baut euren Charakter aus. Ihr beteiligt euch daran, Städte zu errichten und könnt auf den PvP-Welten dann an Schlachten und Belagerungen teilnehmen. Oder ihr werdet Handwerker oder Abenteurer. Das MMORPG erinnert dabei an den Klassiker Ultima Online.

Ultima Online erschien 1997 und besitzt selbst heute noch eine treue Fangemeinde. Zwar arbeitet jetzt ein anderer Entwickler am Online-Rollenspiel, es werden aber nach wie vor regelmäßig Patches und Updates veröffentlicht. Das Spielprinzip einer gigantischen Sandbox spricht Spieler heute noch: Die Leute können so gut wie alles in Ultima Online tun, neben Krieger können die Spieler einfach auch Fischer oder Schmied sein.

Erst letzte Woche gab es ein neues Spotlight-Video zu Fractured, das euch die Attribute und den Marktplatz vorstellt:

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Alpha-Test startet in 3 Tagen – Wer kann dabei sein?

Wann genau geht’s los? Der Alpha-Test startet am 22. September um 16 Uhr und läuft bis zum 13. Oktober. In der Zeit können Teilnehmer zahlreiche Inhalte von Fractured ausprobieren

Das sind die Neuerungen:

  • Über 40 neue Fähigkeiten
  • Dynamische World Events
  • Neue interessante Orte
  • Über 20 neue Monster
  • Schatztruhen und Schlossknacken
  • Eine Überarbeitung der Ausrüstung und Spielerattribute
  • Große Verbesserungen am Marktplatz
  • Eine neue Nachrichtenbox

Es sollen aber noch mehr Neuerungen in der Alpha enthalten sein. Die Alpha unterliegt dabei keinem NDA, Spieler dürfen somit so viel aufnehmen und streamen, wie sie wollen.

Wer darf an der Alpha teilnehmen? Die Alpha ist für nur Käufer bestimmter Gründer-Pakete verfügbar.

  • Ihr braucht mindestens das Master-Pack von Fractured (via Fractured Store).
  • Das Master-Pack kostet aktuell 44,99 Euro und enthält das volle Spiel, Zugang zu den Alpha-Tests und weitere Goodies.
  • Später sollen Beta-Tests folgen, für die ihr nur das Standard-Pack für 24,99 Euro benötigt.

Solltet ihr so ein Pack haben, müsst ihr nichts weiter beachten. Am 22. September erhaltet ihr Zugriff auf die Server, es ist kein Key oder ähnliches vonnöten. Solltet ihr die Voraussetzungen erfüllen, könnt ihr die Alpha über die Website herunterladen (fractured.com).

Die Alpha ist jedoch zeitlich begrenzt. Sie läuft bis zum 13. Oktober.

Kann der Fortschritt behalten werden? Nein. Nach Ende der Alpha werden die Server geschlossen und der Fortschritt gelöscht.

Wann soll das Spiel eigentlich fertig sein? Bisher gibt es noch kein offizielles Release-Datum. Fractured soll nach jetzigem Stand (19. September) aber noch 2021 erscheinen (via steampowered.com).

Bisher kann es auf Steam allerdings noch nicht vorbestellt, sondern nur über die Wunschliste vermerkt werden. Ob der Release noch in diesem Jahr geschieht, bleibt abzuwarten. Eine Ankündigung für die Beta gibt es beispielsweise noch nicht.

Was haltet ihr von Fractured? interessiert euch das MMORPG? Habt ihr es selbst schon ausprobiert? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Fortnite: Weltmeister und Millionär (19) aus Österreich bekommt Morddrohungen

Der 19-jährige Österreicher David „aqua“ Wang wurde 2019 Weltmeister im Online-Shooter Fortnite und strich damals 1,5 Millionen US-Dollar an Preisgeld ein. Jetzt sagt er, bekommt er Morddrohungen, weil er sich in einem Stream verplapperte und einen ehemaligen Partner schmähte.

Das ist aqua:

Streamer beleidigt Ex-Partner live, wusste nicht, dass Stream läuft

Das sorgt für Aufregung: Diese Woche ging ein Twitter-Clip rum, in dem Aqua mit anderen Streamer zusammen war, aber nicht wusste, dass er live auf Sendung ist. In dem Clip spricht man darüber, mit dem Briten Mongraal zusammenspielen, einem früheren Trio-Partner von aqua. Doch der Österreicher sagt:

„Ach sei ruhig, ich will einfach nicht mit Mongraal spielen. Der ist scheiße. […] Es juckt mich nicht mehr, der hat mich getriggert.“

Als ihn andere darauf hinweisen, dass sich aqua beruhigen soll, man streame das gerade live, wird aqua sofort nervös. Derjenige, der das live übertrage, solle den Stream neu starten und die Aufzeichnung löschen.

Aber da war es schon zu spät, der Clip war im Netz.

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E-Sport-Journalist Jack Lucky verbreitete den Clip.

So reagierte Mongraal: Der für seine Wutanfälle bekannte Kyle „Mongraal“ Jackson (17) reagierte erstaunlich ruhig: Er schrieb, so sei die Fortnite-Szene eben. Da gehe es immer hintenrum, grade in solchen Freundesgruppen. Niemand sage einem je was ins Gesicht, immer kämen die Beleidigungen hintenrum.

Genau so laufe das: „Bitte lösch den Clip, mach den Stream aus“ (via twitter).

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9-Jähriger wird für 4 Jahre aus Fortnite gebannt, weint – 100.000 wollen ihn befreien
von Schuhmann

Mongraal erklärte, seit er seine Clique in Fortnite verließ, werde konstant über ihn von den Top-Spielern gelästert. Er sei ein leichtes Ziel, weil er das ohne Kontakte ja nie rausfinden wird.

Ihm sei das aber alles nicht mehr so wichtig. aqua könne jetzt 3 Turniere in Folge mit seinem alten Trio gewinnen, das sei Mongraal egal. Er spiele Fortnite ohnehin nur noch, weil er so viele positive Nachrichten der Fans bekommt.

Leute sollten allerdings aufhören, Hassbotschaften an aqua zu schicken. Das sei ein Ding zwischen ihnen.

Fortnite Mongraal Titel
Mongraal (17) zeigt sich über den Vorfall enttäuscht, aber nicht überrascht.

Das sagt aqua: Der spürt auf Twitter die Auswirkungen seiner Aussagen im Stream. Er sagt, er bekomme „tausende von Morddrohungen, nur weil er jemanden Scheiße genannt hat“. Für ihn seien das nur empörte Fanbois von Mongraal.

aqua postet dann einige Tweets von Leuten, die ihn beschimpfen und ihn dazu auffordern sich das Leben zu nehmen oder qualvoll zu sterben.

Die erschreckendste Nachricht, die der 19-Jährige teilt, ergeht sich in Mord und Vergewaltigungs-Phantasien gegen Vater, Mutter und Schwester des Österreichers – mit der Ankündigung, man werde „fröhlich selbst nach Österreich fliegen“ und die Schandtaten begehen.

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Das steckt dahinter: Offenbar hatten Mongraal und aqua, gemeinsam mit dem Spieler „Noah“, vor Kurzem geplant, den E-Sport von Fortnite als Trio zu bestreiten. Das Trio schien aber nicht zu funktionieren und löste sich dann rasch auf.

An dem Vorfall sieht man, dass der Umgang unter den Fortnite-Spielern unreif ist, obwohl es in dem Bereich um so viel Geld geht. Die Fans scheinen zudem gar keine Grenzen zu kennen, wenn sich jemand an ihrem „Idol“ versündigt. Das ist bedenklich.

Für manche Eltern sind die hohen Preisgelder in Fortnite ein Ansporn, aus ihrem Sohn “das Beste” rauszuholen:

Fortnite statt Schule: Vater erzieht Sohn zum Pro-Gamer, seit er 3 ist

Quelle(n):
  1. dexerto

Wann startet die Open Beta von Battlefield 2042? Insider sagt: Schon bald

Nachdem der Release von Battlefield 2042 verschoben wurde, dauert es wohl auch zur Beta noch eine Weile. Doch wann genau startet die? Insider Tom Henderson verrät ein neues, mögliches Datum: Anfang Oktober soll es endlich losgehen.

Nachdem in dieser Woche die Nachricht kam, dass Battlefield 2042 verschoben wird, fragten sich viele: Betrifft das auch die Open Beta? Bis zu diesem Zeitpunkt hatte diese kein genaues Datum, lediglich der September galt offiziell als Release-Zeitraum.

Mit der Release-Verschiebung kündigte EA an, dass es in der kommenden Woche schließlich neue Infos zum Beta-Start geben soll. Nun ist wohl der bekannte Insider Tom Henderson dem zuvor gekommen und verriet ein neues Datum über seinen Twitter-Kanal.

Wann soll die Beta jetzt kommen? Geht es nach dem Insider, startet die Beta Anfang Oktober:

  • Am 6. Oktober soll die zweitägige Early-Access-Phase beginnen.
  • Am 8. Oktober startet die Beta dann für alle.

Eine genaue Laufzeit nennt Henderson nicht, es dürfte sich jedoch traditionell um rund eine Woche handeln.

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Nächste Woche soll es Neuigkeiten geben

Woher hat er die Infos? Laut Henderson stammt das Datum aus internen Systemen von EA, die er nicht teilen kann. (via Twitter)

Sie würden wohl in diesen Tagen an die verschiedenen Medien geschickt werden. Wie immer gilt die Warnung: Es handelt sich hierbei noch nicht um offizielle Informationen. Behandelt sie also mit einer Portion Skepsis, bis die Ankündigung erfolgt.

Henderson gilt allerdings als vertrauenswürdige Quelle. So leakte er schon zahlreiche Infos zu Setting, Modi und anderen Inhalten von Battlefield 2042, teilweise Monate, bevor sie angekündigt wurden.

Zusätzlich zu dem Beta-Datum nennt Henderson auch, dass es zuvor ein Anspiel-Event für Medien-Vertreter und Content-Creator geben wird. Somit dürfte in der kommenden Woche auch neues Gameplay zu Battlefield 2042 gezeigt werden.

Mit welchen Infos kann man rechnen? Bisher ist überhaupt nicht bekannt, welche Inhalte mit der Beta kommen. Somit dürften wir wahrscheinlich endlich erfahren, was genau in der Beta auf uns wartet.

Welche Maps sind spielbar? Welche Waffen und Fahrzeuge? All diese Infos sollten allmählich enthüllt werden. Eine Übersicht zu den bisherigen bekannten Infos haben wir hier für euch zusammengefasst: Alles zur Open Beta von Battlefield 2042 – Start, Anmeldung, Download

Warum wurde Battlefield 2042 eigentlich verschoben? Entwickler DICE nannte als Hauptgrund die Corona-Pandemie und die unvorhersehbaren Herausforderungen, die durch diese während der Entwicklungsphase auftraten.

Man wolle das Spiel in einem guten Zustand veröffentlichen und benötige noch einige zusätzliche Wochen, um das zu gewährleisten.

Im Vorfeld gab es schon Gerüchte zu der Verschiebung, da sich EA den kompletten August und den bisherigen September verdächtig ruhig verhielten, während die Beta eigentlich in Anmarsch war. Nun dürfte klar sein, worin der Grund dafür lag.

Die Reaktionen fielen verhältnismäßig ruhig aus. Die meisten Spieler hoffen einfach nur, dass Battlefield 2042 in einem guten Zustand auf den Markt kommt und fehlerfrei läuft.

Andere Spieler kritisierten wiederum die schlechte oder auch gar nicht vorhandene Kommunikation der Entwickler und des Publishers mit den Fans. Zumal monatelang kommuniziert wurde, dass die Entwicklung noch vor dem Zeitplan läge.

MeinMMO-Autor Tarek Zehrer hat sich ebenfalls zu dem Thema geäußert: Battlefield 2042 wird verschoben – Langsam ist es lächerlich

Was haltet ihr von der Sache? Werdet ihr an der Beta teilnehmen? Stört euch die Release-Verschiebung? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. eurogamer.net

Ein Jahr Genshin Impact – Vom geldgierigen Zelda-Klon zu „Ich liebe es!“

Genshin Impact von miHoYo wird bald ein Jahr alt. Es wird heute noch millionenfach am Tag gespielt und die Tendenz steigt weiter. Doch was ist es, das MeinMMO-Autorin Lena bewegt hat, ihre einst negative Meinung über das Spiel zu ändern?

Genshin Impact feierte seinen Release am 28. September 2020. Schon vor seiner Erscheinung hatte es über 21 Millionen vorregistrierte Spieler. Doch von einigen Zweiflern wurde das Spiel schon totgesagt, bevor es überhaupt erschien. Damals konnte keiner ahnen, dass Genshin so einen Hype erhält und dieser selbst im Jahr 2021 immer noch wächst.

Das Action-Rollenspiel gibt es auf PS4, PS5, iOS, Android und auf dem PC. Es ist für alle frei erhältlich. Genshin Impact wurde ursprünglich auch für die Nintendo Switch angekündigt, aber bisher ist dafür kein Release-Datum bekannt. Außerdem besitzt es einen Online-Multispieler-Modus.

Worum geht es in Genshin Impact? Ihr startet als Teil des Geschwisterpaares Aether oder Lumine und werdet in eine euch unbekannte Welt namens „Teyvat“ befördert. Alle nennen euch dabei liebevoll „Reisender“. Ihr startet in Mondstadt und nehmt euch fest vor, euer Geschwisterchen, welches ihr am Anfang nicht gewählt habt, zu finden und zu retten.

Mit diesem Ziel vor Augen meistert ihr verschiedene Aufträge, schließt euch der Abenteurergilde an und bereist die verschiedenen Länder von Teyvat. Genshin Impact hat zur Feier des einjährigen Jubiläums ein nostalgisches Video veröffentlicht:

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Ich wollte dieses „schreckliche Spiel“ nie wieder anfassen

Warum war ich erst gar nicht begeistert? Als ich Genshin Impact im August 2020 in der Beta spielen durfte, bin ich mit einer völlig falschen Einstellung an das Spiel herangegangen. In meinem Kopf war: Gacha-Zelda. Eine große, plumpe Welt und ein teures Gacha-System, welches geringe Chancen hat, mir gute Dinge auszuspucken, aber viel Geld kostet.

Wer spricht hier? Lena ist die Expertin zu Genshin Impact bei MeinMMO. Sie hat Genshin erstmals im August 2020 in der Beta gespielt und bekommt seitdem mit, was im Spiel passiert. Außerdem wurde von ihr bisher ganz Teyvat erkundet, über 2000 Schatztruhen geöffnet und sie besitzt über 300 Errungenschaften. Insgesamt hat sie etwa 600 Stunden im Spiel verbracht.

Ich habe mich so auf den Gacha-Aspekt fokussiert und darauf, „Vorbestimmte Schicksale“ durch Quests und Dialoge zu sammeln, dass ich einfach nur frustriert war.

Vorbestimmte Schicksale sind eine der Währungen, die ihr an Bannern einsetzen könnt, um Charaktere oder Waffen zu erhalten. Ich habe Stunden damit verbracht, Dinge zu erledigen, nur um dann zehn Ziehungen machen zu können. Zwar wusste ich noch nicht genau, welchen Charakter ich haben wollte, ich wusste nur: Ich will unbedingt noch einen anderen Charakter als meine Anfangshelden spielen.

Heute weiß ich nicht mehr, warum ich angenommen hatte, dass man in der Beta Dinge geschenkt bekommt. Aber ich ging fest davon aus.

Was ich damals ebenfalls nicht wusste: Man kann auch ausschließlich Waffen ziehen und keinen einzigen Charakter. Genau das ist mir passiert. Danach war ich genervt von dem ganzen System und beschloss, Genshin Impact nie wieder anzufassen. Ich war mir sicher: Wenn ich einen Charakter will, muss ich tagelang farmen oder Geld investieren. „Lena, das hält dein Konto nicht aus – hör lieber damit auf!“, hab ich zu mir selbst gesagt.

Mehr zum Thema
Genshin Impact: FAQ zum Gacha-System – Wie Pay2Win ist es wirklich?
von Sascha Asendorf

Epische Leaks und Updates holten mich zurück ins Spiel

Wieso gab ich dem Spiel eine zweite Chance? Da ich einen aktiven Discord besitze und dort auch viele Leute Genshin spielen, kam ich gar nicht drum herum, mitzubekommen, wie sehr sich die Leute mit Genshin Impact befassten und sich darüber austauschten. Eines Tages ließ mir jemand Leaks zukommen, die den Charakter Kazuha zeigten.

Ja, was soll ich sagen? Ich bin ein Anime-Fan, der schnell schwach wird und dieser eine Charakter hat mich dazu bewegt, das Spiel doch nochmal zu installieren und ihm eine Chance zu geben. Jedoch habe ich dann erst bemerkt, was Genshin Impact eigentlich ausmacht und warum das alle so feiern.

Der Hauptgrund meiner Rückkehr: Kazuha.

Natürlich ist der Gacha-Aspekt immer noch da gewesen, aber dann habe ich total viele Dinge entdeckt, für die ich im August komplett blind war. Ich möchte euch erzählen, was mich über das Jahr hinweg an Genshin hielt und warum der anfängliche und dauernd mitschwingende Frust verschwunden ist.

Wenn ich heute an den Grund denke, warum ich Genshin Impact noch eine Chance gab, tut mir das ein bisschen weh: Denn der Charakter Kazuha, wegen dem ich damals wieder anfing, kam erst viel später, im Sommer 2021, ins Spiel.

Das gefällt mir besonders an Genshin Impact: Genshin Impact erhält außerdem regelmäßig kostenlose und umfassende Updates. Selbst wenn es große Fehler im Spiel gibt, werden diese zeitnah heraus gepatcht. Alle sechs Wochen erscheint ein neues Update, welches meist eine Vielzahl an neuer Events, neuen Umgebungen und Charakteren mit sich bringt.

„Ich wollte ja eigentlich … OH! Guck mal eine Truhe!“

Was hielt mich dann direkt in Genshin Impact? Die unfassbar große Welt im saftigen Grün, bunte Blumen, schneebedeckte Berggipfel, sowie die herumstreunernden Katzen und Hunde in der Stadt haben mich direkt in den Bann gezogen. Besonders die Bäume haben es mir angetan, die passen sich farblich immer ihrem Umfeld an. Das Detail finde ich einfach schön.

Als ich meinen Blick auf das negative Gacha konzentrierte, das mich so nervte, habe ich diese Details nicht richtig bemerken können: Genshin bietet so viel mehr als nur Banner und Charaktere daraus ziehen.

Da ich wusste, dass Kazuha mein Team sowieso noch lange nicht bereichern konnte, war ich offener für das Spiel und bereit, den riesigen Erkundungs-Aspekt anzugehen. Oh, ich wusste gar nicht, was mich da erwarten würde.

Ihr könnt euch im Spiel, bis auf wenige Ausnahmen, frei bewegen, sofern eure ständige Begleiterin namens Paimon nichts dagegen zu sagen hat. Demnach bin ich relativ schnell von der Hauptquest abgedriftet und habe mich von allem Möglichen ablenken lassen.

Wollte ich eine Nebenquest angehen, stand da plötzlich frech so eine Truhe, die man erst öffnen darf, wenn man die Monster drum herum besiegt hat. Wollte ich gerade den Berg hinaufklettern, tauchte da einfach ein kniffliges und spannendes Rätsel auf. Oh, das blaue leuchtende Ding (Seelie) möchte, dass ich ihm folge? Moment, da hängen noch Äpfel am Baum!

Teyvat ist voll von solchen Dingen und das Sammeln, Berge hochklettern, Beeren pflücken und Rätsel lösen kann auch einfach richtig entspannend sein. So sehr, dass plötzlich Stunden vergehen. Als ich das erste Mal die Hauptstadt Liyue erblickte, war es komplett um mich geschehen. Für mich war klar: Ich will mehr entdecken! Mehr spielen!

Ist es allein zu langweilig? Genshin hat einen Koop-Modus, für den ich oft schon sehr dankbar gewesen bin. Manchmal habe ich einfach keine Lust allein zu farmen oder über die Map zu laufen und bestimmte Events abzuschließen.

Im Koop könnt ihr bis zu drei andere Spieler einladen und zusammen mit ihnen auf Abenteuer gehen. Ihr teilt euch dabei ein Team von vier Charakteren und jeder kann seine eigene Figur mitbringen. Es macht mir unheimlich Spaß, mich einfach irgendwo hinzustellen oder zu setzen und zusammen mit anderen Fotos zu schießen oder Schabernack zu treiben.

Keinen Druck vom Spiel selbst – Für diejenigen mit wenig Zeit

Was meine ich damit? Einer der wichtigsten Punkte für mich ist das Spielen ohne Druck. Keine Quest hetzt mich und niemand zwingt mich immer wieder mitten auf der Map umzukehren, weil ich die Story noch nicht weit genug gespielt habe.

Ich werde nicht gezwungen, Sphären in so und soviel Zeit abzuschließen. Wenn eine Zeitbegrenzung in einer Sphäre vorhanden ist, kann man die auch realistisch in dieser Zeit schaffen.

Habt ihr eure Weltstufe zu hoch gesetzt und alles ist zu schwer? Kein Problem! Ab Weltstufe 5 könnt ihr die Weltstufe alle 24 Stunden auf eine niedrigere Stufe zurücksetzen oder sie danach auch wieder erhöhen.

Sphäre: Eine Art Dungeon, der euch ermöglicht Materialien oder Ausrüstung zu sammeln
Weltstufe: Bestimmt die Stärke der Monster und den möglichen Loot

Es gibt keine Ranglisten oder PvP in Genshin Impact, was noch mal deutlich mehr gezwungenen Grind rausnimmt. Gibt es solche Listen, Ränge oder öffentliche Highscores, tendiere ich oft dazu, mir Druck aufzubauen und meinen Charakter zwangsweise optimieren zu wollen. Schnell, schnell – alles farmen!

Es kann auch einfach frusten, jemanden mit dem gleichen Charakter zu sehen, der aber doppelt so viel Schaden verursacht. Jeder Spieler kann sich eigene Ziele setzen und den Charakter leveln, der ihm am meisten Spaß macht, ohne negative Konsequenzen zu spüren.

Habt ihr zu wenig Zeit? Es scheint immer, als würde Genshin Impact zwangsweise viel Zeit in Anspruch nehmen, jedoch kann schon eine halbe Stunde wahnsinnig effizient und produktiv sein. Wenn ihr das Spiel auf einem Tablet oder Smartphone installiert habt, könnt ihr sogar gemütlich abends eine Runde im Bett spielen.

Ein reddit-Post und die Kommentare dazu sind ein anschauliches Beispiel (via reddit).

  • „Ich habe ein Neugeborenes bei mir Zuhause und meine 30 Minuten Genshin jeden Tag verhindern, dass ich durchdrehe.“
  • „(…) Ich wache um 6 Uhr morgens auf und spiele etwa 30 Minuten bis 1 Stunde, während alle schlafen (…)“
  • „Ja, der beste Part ist die Investierung von Zeit. Du kannst das totale Minimum reinstecken oder eine Menge Zeit in der Open World verbringen. Es ist super.“
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von Sayumi (Lena)

Trotzdem kommen auch Grind-Junkies auf ihre Kosten

Das bietet mir Genshin Impact, wenn ich es etwas ernster spiele: Manchmal liebe ich es aber auch, zu grinden: Also etwas immer und immer wieder zu versuchen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Manchmal muss man in Genshin Impact bestimmte Items sehr lange sammeln, um die notwendige Anzahl zu bekommen.

Klar, Genshin hat das große Harz-Problem. Wollt ihr Loot aus Sphären, von wöchentlichen Bossen oder Welt-Bossen bekommen, müsst ihr dafür „Ursprüngliches Harz“ ausgeben. Leider habt ihr insgesamt nur 160 Harz, welches nach ein paar Runden leer ist. Ihr könnt zum Beispiel vier Welt-Bosse damit besiegen. Harz füllt sich danach langsam über Zeit wieder auf.

Wenn ihr Bosse oder Sphären in Genshin Impact abschließt, bekommt ihr zur Belohnung Material, mit dem ihr eure Charaktere verstärkt.

Die Chance, welches Material ihr bekommt, hängt zum einen von eurer Abenteuerstufe ab und zum anderen von Glück. Es kann also durchaus möglich sein, dass ihr länger an Bossen und in Sphären sitzt. Die Abenteuerstufe ist ebenfalls ein Grind für sich, die euch extra Belohnungen gibt, Koop, neue Weltstufen und andere Features freischaltet.

Möchtet ihr einen Charakter komplett ausgerüstet und auf maximalem Level haben? Dann stellt euch darauf ein, dass ihr lange dafür grinden müsst. Was ihr euch darunter vorstellen könnt? Nun ja:

  • Erfahrungspunkte-Kärtchen. Eine Karte bringt eine entsprechende Anzahl von Erfahrungspunkten (EP). Ein Charakter kann bis Level 90 aufgestuft werden und benötigt über 400 EP-Kärtchen dafür
  • Bestimmte Level-Bereiche bei einer Figur müssen mit bestimmtem Material von Welt-Bossen freigeschaltet werden
  • Drei Fähigkeiten der Charaktere können aufgestuft werden. Dazu ist explizites Material pro Charakter aus einer Sphäre an bestimmten Wochentagen nötig
  • Die Waffe des Charakters aufleveln. Für dieses Material gilt das gleiche wie bei den Fähigkeiten
  • Die fünf Artefakte, die eine Figur erhält, sind das Aufwendigste. Dort sind, jetzt mal grob gesagt, Werte und das Set selbst wichtig. Jede Artefakt-Sphäre beinhaltet zwei Arten von Artefakten und dort das richtige Teil UND die richtigen Werte zu erhalten ist ein ewiger Grind
    • Artefakte könnt ihr anhand anderer Spiele mit Kopfbedeckung, Hose, Schuhe, Rüstung…vergleichen
Ein Beispiel für die Artefakte

Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber genau das liebe ich an Genshin Impact: Entweder entspannt in der Weltgeschichte herumlaufen, meine Äpfel pflücken und Monster schlachten oder aber eben der ewige Grind für die eigenen Figuren.

Aber selbst das Monster schlachten, gibt euch Materialien, die wertvoll für Charaktere und deren Level sind. Gefühlt alles, was ihr in Genshin sammelt oder tut, stellt sich hinterher als praktisch, wertvoll oder als nötig heraus. Nichts ist umsonst. Ihr könnt auch wutentbrannt auf Bäume einschlagen – selbst das gibt euch wertvolles Holz!

Wenn wir schon so ausführlich über Charaktere sprechen, bringt mich das zum nächsten Punkt.

Wundervolle Charaktere, eigene Geschichten und Design

Tja, wer hätte das ahnen können, wenn es ein einziger Charakter schafft, dass ich das Spiel noch mal installiere? Gerade der Cartoon-artige Look von Genshin und seinen Figuren gefallen mir unheimlich gut. Ich bevorzuge solche Spiele meist gegenüber denen, die super realistisch aussehen.

Daher gibt es auch kaum einen Charakter, der mich nicht auf irgendeine Art und Weise anspricht. Ich würde behaupten: Da ist für jeden etwas dabei!

Außerdem besitzen beinahe alle Figuren eine eigene fesselnde Story oder tragen bei bestimmten Quests etwas dazu bei, was dem Spieler noch mehr Wissen über diese Figur vermittelt. Außer Xinyan. Sie wird ewig vergessen. Eine Schweigesekunde für sie.

Wenn ich eine spielbare Figur besonders mag, kann ich es kaum erwarten, deren Quests zu absolvieren oder aber ihre kleinen Geschichten und Aussagen im Charakter-Menü zu hören. Denn je öfter ihr jemanden in eurem Team mitnehmt und mit der Figuren Aufgaben bestreitet, desto höher wird sein Freundschafts-Level zu euch. Mit der Erhöhung dieses Levels könnt ihr im Menü immer mehr und mehr über den Charakter erfahren.

Ein kleiner Bonus-Pluspunkt für mich ist die japanische Synchronisation. Da ich seit dem Kindergarten Anime so wegatme und seit bestimmt 15 Jahren auch das meiste auf Japanisch schaue, habe ich Lieblings-Synchronsprecher, die ich lieber höre, als andere.

So waren bestimmte Charaktere wie Xiao und Ayaka einfach ein „Must-have“ für mich, weil ich ihre Synchron-Stimmen total liebe.

Kann man Genshin Impact komplett Free2Play spielen? Ja, einige Spieler geben Unmengen an Geld aus, um bestimmte Charaktere oder Waffen aus den Bannern zu ziehen. Ja, das ist einfacher und erfordert sehr viel weniger an Geduld. Aber mit etwas Glück und Ausdauer, kann jeder Charakter, jede Waffe, jedes Artefakt und jeder Gegenstand auch ohne Geld erstanden werden.

Es ist falsch, das Spiel komplett zu verpönen, nur, weil es ein Gacha-System besitzt. Keiner wird gezwungen es zu nutzen.

Housing-System in Genshin Impact

Wenn ich auf alles gar keinen Bock mehr habe und Sims gerade nicht zur Hand ist, dann verschwinde ich in meine Kanne und richte meine eigene kleine Welt im Housing-System des Spiel ein. Ihr führt nämlich nach einer gewissen Quest eine Kanne mit euch, die euch jederzeit erlaubt ins Housing von Genshin Impact einzutauchen.

Ihr könnt dort mit den vorher erfarmten Materialien aus der Welt, wie Holz und Eisen, verschiedene Möbel und hübsche Dekoration herstellen. Zuvor dürft ihr euch ein Thema dieser Welt aussuchen. Hohe Berge, weißer Strand oder fliegende Inseln gefällig? Daraufhin kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Außerdem könnt ihr bestimmte Möbel-Sets im eigenen Haus oder draußen platzieren, die die jeweiligen Charaktere besonders gut finden. Setzt ihr den Charakter in so ein Set, schenkt er euch Urgestein. Eine weitere Währung, um Figuren aus Bannern zu ziehen.

Das Housing-System hilft euch außerdem dabei, die Freundschaft eurer dort platzierten Figuren zu erhöhen und sogenannte „Kannentaler“ zu erwerben. Die stündliche Anzahl dieser Taler nimmt zu, je schöner euer Reich eingerichtet ist. Die Taler könnt ihr dazu benutzen, um beispielsweise mehr Harz oder EP-Kärtchen zu bekommen.

Für mich ein gefundenes Fressen, um meine Einrichtungssucht und meinen späteren Grind zu vereinen.

Mein Fazit zu Genshin Impact

Pro
  • Kostenlose, regelmäßige und große Updates mit einer Vielzahl von Events
  • Offene, weitläufige, erkundbare Welt mit spannender Story inklusive
  • Viele verschiedene nützliche Charaktere und einzigartiges Design
  • Ausgiebiges Quest-System
  • Koop-Modus
  • Alles an Herausforderungen ist Free-To-Play erreichbar
  • Auf allen unterstützen Geräten mit dem gleichen Account spielbar
  • Großartige und passende Musik überall
Contra
  • Harz-System limitiert bestimmte Grind-Möglichkeiten
  • Gacha-System ist sehr kostspielig
  • Artefakte farmen kann frustrierend sein, zu viel Grind
  • Einige Materialien in Sphären gibt es nur an bestimmten Wochentagen
  • Extremer Frust, wenn man einen bestimmten Charakter oder eine bestimmte Waffe nicht zieht

Genshin Impact ist für mich auf jeden Fall ein Langzeitspiel geworden, welches ich auch zwischendurch eine Woche ruhen lassen kann, ohne das Gefühl zu haben wichtige Dinge zu verpassen oder hintendran zu sein. Es ist eine Entspannung und Abwechslung zu dem, was ich sonst spiele.

Ich kann der Story gut folgen und sie macht mir Spaß. Wenn ich Lust dazu habe, kann ich Rätsel angehen, die ein bisschen das Köpfchen beanspruchen oder eine schöne Welt erkunden, die viele Geheimnisse und Quests beherbergt und in der ich zudem einfach planlos umherstreifen kann. Wenn ihr wollt, gibt es das alles komplett kostenlos. Ich liebe es!

Habt ihr bestimmte Erfahrungen gemacht, die ihr teilen wollt? Spielt ihr noch Genshin oder nicht mehr und warum? Habe ich für euch einen ganz wichtigen negativen oder positiven Punkt vergessen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Neuer Trailer zu Genshin Impact zeigt Kokomi – Herrscherin der Armeen

Quelle(n):
  1. activeplayer

Großer Twitch-Streamer erteilt WoW derbe Abfuhr: „Verdient meinen Stream nicht“

Der Twitch-Streamer Michael „shorud“ Grzesiek wurde in einem seiner kürzlichen Streams nach dem MMORPG World of Warcraft gefragt und danach, ob er es denn auch mal wieder live spielt. Seine Antwort war recht harsch.

Das sagt shroud: In seinem Stream in der Nacht vom Freitag, den 17. auf Samstag, den 18. September übertrug shroud ein Turnier im Shooter Valorant. Dabei kam aus seinem Chat die Frage, ob er später noch Conan Exiles spielen würde.

shroud antwortete, dass er schauen müsse – er habe noch einen WoW-Raid. Daraufhin wollten seine Zuschauer wissen, ob er das nicht auch einmal wieder zeigen würde. Die Antwort des Streamers war recht barsch:

„WoW verdient meinen Stream nicht. Also kriegt es den nicht […] Ich werde WoW weiter spielen, aber es verdient meinen Stream nicht. So einfach ist das“. Dafür wolle er auf jeden Fall New World spielen und wohl auch streamen.

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Wer ist shroud überhaupt? Der kanadische Streamer war eine Zeit lang die Nummer 1 auf Twitch. Mit dem Spitznamen „der menschliche Aimbot“ hat er sich mit Shootern wie Apex Legends an die Spitze geballert. Momentan steht er auf Platz 17 der Streamer mit den meisten Zuschauerstunden weltweit im letzten Monat (via sullygnome.com; Stand 18. September).

Eigentlich ist shroud bekannt für Shooter und hatte zuletzt auch die meisten Zuschauer mit Valorant. Allerdings zeigt er in letzter Zeit häufig Survival-Games wie Conan Exiles oder das neue Icarus, von dem er enorm begeistert ist.

Selbst WoW hat er einige Zeit lang gezeigt, etwa zum Release von WoW Classic. Damals war es ihm das sogar wert, von Platz 1 auf Twitch abzurutschen. Heute scheint er dem Spiel nicht mehr so viel beizumessen.

„Ich werde WoW weiter spielen, aber es verdient meinen Stream nicht.“

Was ist da Problem mit WoW? Der MMORPG-Platzhirsch schwankt schon seit einiger Zeit auf seinem Thron. Müdigkeit macht sich in den Spielern breit und ein dicker Sexismus-Skandal kratzt seit einigen Monaten am Image vom Entwickler-Studio Blizzard.

Allerdings gibt es auch zum Spiel selbst immer wieder Kritik. Es fehlt an neuen Ideen und ein Teil der Spieler wandert ab, etwa zu Final Fantasy XIV auf der Suche nach etwas Neuem. Auch MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat diesen Trend beobachtet und findet sogar, dass WoW nicht schnell genug stirbt.

Eines der größten Probleme aktuell ist die Kommunikation mit der Community und den Fans. Das Studio nimmt allerlei Änderungen vor, verrät aber nicht, warum. So wurden etwa halbnackte Frauen durch Obst ersetzt und unser Dämon Cortyn fragt sich: Was soll das?

Dazu kommen auch einige andere Schwierigkeiten, an denen das Team jedoch schon teilweise arbeitet:

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Die 3 größten Probleme von WoW und wie Blizzard sie gerade angeht
von Benedict Grothaus

Wie steht WoW gerade auf Twitch da? WoW war 5 Jahre lang das größte MMORPG auf Twitch, wurde jedoch im September 2021 erstmals überholt von Final Fantasy XIV, wenn auch nur kurz.

Mit über 17 Millionen Zuschauerstunden in den letzten 30 Tagen ist WoW auf Twitch aber noch lange nicht tot. Nur das Interesse scheint langsam zu schwinden. Dazu kommt, dass ein neues MMORPG ebenfalls am Thron nagt.

Was denkt ihr, was müsste WoW ändern, damit das Interesse am Spiel wieder steigt und Streamer wie shroud das MMORPG als „würdig“ erachten?

Quelle(n):
  1. Dexerto

Oh Mann! Spielen echt nur 10 % von euch die beste Waffe in New World?

Wir von MeinMMO haben euch vor Kurzem gefragt, welche Waffen ihr in New World am liebsten nutzt. Schockiert musste unser Redakteur Benedict Grothaus feststellen: Nur 10 % haben das Beil gewählt!

Was ist das für eine Waffe? Das Beil ist eine der 11 Waffen von New World und eine eher kleine Nahkampf-Waffe. Statt mit einer gigantischen Dänenaxt oder mit Schwert und Schild herumzulaufen dient euch das Beil als einzige, kleine Handaxt.

Natürlich, unscheinbar ist sie, die kleine Klinge am Stock. Aber verdammt noch mal, sie ist echt stark! Und mit 10,24 % erreichte sie gerade einmal einen jämmerlichen Platz 4 in Ranking der beliebtesten Waffen von New World.

Als ich New World gespielt habe, fand ich das Beil eigentlich auch erst öde und dachte, die anderen Waffen wären sicherlich cooler. Vermutlich habt ihr den gleichen Fehler gemacht – aber ich verzeihe euch. Ich brauchte auch eine Weile, um mich ins Beil zu verlieben.

Trotzdem kann ich diese Umfrage nicht einfach so stehen lassen. Viele von euch wissen vermutlich gar nicht, was sie da eigentlich verpassen. Das Beil ist richtig geil (ha, das reimt sich und was sich reimt, ist gut!).

Glaubt ihr nicht? Ist aber so!

Gameplay der verschiedenen Waffen von New World.

Der beste Skill ist zugleich der coolste

Was kann das Beil überhaupt? Ihr habt wie mit jeder Waffe zwei Wege, die ihr mit dem Beil einschlagen könnt. Die beiden Möglichkeiten sind die Skills Waffenwurf oder Berserker. In Kombination eignen sich diese Skills sogar hervorragend als Einsteiger-Build für New World.

Beim Waffenwurf fokussiert ihr euch darauf, Gegner auf Distanz anzugreifen. Ihr nutzt später sogar Krankheits- und Schwächungs-Effekte, um Gegner auf Distanz zu halten, um etwa ihre Regeneration einzuschränken.

Im Berserker-Baum geht ihr dagegen voll auf Nahkampf. Dieser Skill ist es auch, wegen dem das Beil der unangefochtene König aller Waffen ist.

New World Skills Beil hatchet
Die Skills des Beils. Vor allem der Berserker-Weg ist verdammt stark.

Was genau macht das Beil so stark? Mit Berserker erhöht ihr euren ausgeteilten Schaden für einige Sekunden. Der Skill war sogar so stark, dass er bei der offenen Beta vor dem Start einen dicken Nerf kassierte. Baut ihr den Skill weiter aus, wird er noch stärker:

  • eure Bewegungsgeschwindigkeit erhöht sich für die Dauer
  • ihr heilt euch, während Berserker läuft
  • Aktivierung entfernt sämtliche Kontrolleffekte
  • während Berserker könnt ihr nicht unterbrochen oder gestaggert werden

Die anderen Skills des Baums unterstützen euch in eurem Blutrausch noch weiter. Der Ansturm bringt euch schnell zu einem Gegner und mit dem Schlaghagel teilt ihr viele Hiebe in Folge aus, um selbst zähe Gegner regelrecht zu zerhacken.

Das Beste ist jedoch, dass ihr nicht sterben könnt. Buchstäblich, zumindest für eine kurze Zeit. Habt ihr „Defy Death“ geskillt, setzt euch tödlicher Schaden stattdessen auf 0 HP und ihr seid für 3 Sekunden unsterblich. In der Zeit könnt ihr fröhlich weiter metzeln – wie ein echter Berserker!

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New World verzichtet komplett auf Klassen – Doch ist das wirklich gut?
von Alexander Leitsch

Perfekte Waffe für wilde Wikinger

Wer das Beil spielt, kann sich genauso gut noch einen Helm und ein Kettenhemd anziehen und sich mit einem Horn voll Met vor den Rechner setzen. Denn das Beil ist die ideale Waffe für jeden Wikinger – und allein deshalb mittlerweile mein absoluter Favorit.

Die Idee zieht sich sogar ziemlich genau im Gameplay der Waffe durch, denn mit den Fähigkeiten seid ihr nicht nur im PvE ein echtes Monster, sondern auch im PvP ein lästiger Gegner.

Feinde hauen ab? Ansturm und hinterher. Es wird eng? Berserker an, heilen und austeilen – Tote belästigen euch nicht mehr. Es werden selbst für euch zu viele Gegner? In den 3 Sekunden Unsterblichkeit nehmt ihr mindestens noch einen Feind mit ins Grab.

New World Kampf Streitaxt
Ha, dämliche Streitaxt, hat keine Chance gegen das mächtige Beil! Wobei … sie schon gefährlich werden kann.

Dazu könnt ihr im voll ausgebauten Baum noch wählen, dass eure Cooldowns sich verkürzen oder ihr euch von Kontrolleffekten befreit, wenn eure Lebenspunkte sinken. Damit werdet ihr immer gefährlicher, je mehr Leute auf euch einprügeln.

Mit „Against all Odds“ werdet ihr sogar noch stärker, wenn ihr gegen eine Übermacht kämpft. 10 % mehr Schaden für jeden Feind in der Nähe tun selbst anderen Spielern gut weh. Und die armen NPCs sehen dabei überhaupt kein Morgen mehr.

Durch die Schadensreduktionen könnt ihr zur Not sogar als Tank eingesetzt werden, wenn auch mit sehr offensiver Ausrichtung. Ihr seid also ein echter Hansdampf in allen Gassen! Gut, das einzige, was ihr nicht könnt, ist andere heilen und Buffs verteilen. Aber eine kleine Chance brauchen die anderen Waffen ja auch – schließlich brauchen wir noch Opfer!

Vielleicht solltet ihr euch also doch noch einmal überlegen, welche Waffe ihr in New World spielen werdet. Und wenn ihr euch jetzt beschweren wollt, dass ich behaupte, 90 % von euch hätten keine Ahnung: Kommt doch her, ich habe ein Beil! Und ihr?

Die MMORPGs haben einen neuen König

In der Woche vom 13. bis zum 19. September dominieren weiterhin News und Storys zu New World. Doch auch bei WoW und GW2 gab es einige neue Infos. Alle wichtigen MMORPG-News der Woche haben wir von MeinMMO euch wieder zusammengefasst.

Das Highlight der Woche: Auch kurz nach der Beta dominiert New World weiterhin die News:

Der Aufreger der Woche: Die Gilde APES holte in WoW Classic die World-First-Kills bei Ragnaros und Onyxia. Doch nun hat sich die Gilde aufgelöst und mit WoW Classic abgerechnet.

Die Diskussion der Woche: In ESO haben einige Spieler gefordert, das mehr Rücksicht auf Anfänger in Dungeons genommen werden soll. Denn die können, wenn sie zu langsam sind, sogar den wichtigen Loot verpassen.

Neuer Einstieg in EVE Online und Mortal Online 2 ausprobiert

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

CoD Vanguard: Open Beta ist online und wurde verlängert

Call of Duty: Vanguard ist in der Open Beta und alle Spieler von PC, PlayStation und Xbox dürfen auf die Server. Alle wichtigen Termine und Infos zur Beta findet ihr auf MeinMMO.

Info zu PC-Download: Wenn ihr die Beta von Vanguard im Battle.net-Launcher sucht, wählt Vanguard aus und ändert die Version im Dropdown-Menü über dem Feld „Installieren“.

Wie läuft die Beta ab? Aktuell läuft die Open Beta von Call of Duty: Vanguard. Spieler auf PC, Xbox und PlayStation dürfen völlig kostenlos an der Test-Phase teilnehmen. Außerdem wurde die Beta verlängert bis zum Mittwoch, 22. September um 19 Uhr.

Hier findet ihr weitere Infos zu:

  • Termine und Uhrzeit Open Beta
  • Wer hat wann „Early Access“
  • Download und Pre-Load der Beta
  • Trailer zum zweiten Beta-Wochenende
  • Content des Beta-Tests
  • Infos zu Keys oder Codes zur Beta-Teilnahme
  • Systemanforderungen auf dem PC

CoD: Vanguard erscheint am 05. November.

Nach dem Multiplayer-Reveal: Das neue CoD: Vanguard zeigte seinen Multiplayer und massig Infos dazu, wie es mit Call of Duty in der nächsten Generation weitergeht. Neue Modi, mehr Möglichkeiten bei der Anzahl der Spieler im Match und ein frischer Waffenschmied sind nur einige von vielen Neuerungen im Spiel. Eine große Übersicht mit den wichtigsten Infos zum Vanguard-Multiplayer findet ihr hier.

Den Trailer zum zweiten Beta-Wochenende binden wir euch hier ein:

CoD Vanguard: Open-Beta – Infos zu Start, Download, Early Access

Wann startet die Beta von Vanguard?

Die Open Beta ist online.

– 18. – 22. September: Open Beta auf allen Plattformen

Die Beta endet um 19 Uhr deutscher Zeit. Erfahrt hier, wie ihr das Meiste für euch aus der Beta herausholt.

Wie kann ich an der Beta von Vanguard teilnehmen?

Seid ihr teilnahmeberechtigt, findet ihr in entweder in eurem Shop auf der Konsole oder im Battle.net den Download zur Vanguard-Beta. Um auf der PlayStation den Download zu starten, müsst ihr allerdings Abonnent von PS Plus sein.

Habt ihr auf dem PC eine digitale Version gekauft, funktioniert das mit eurem gewählten Account automatisch. Habt ihr eine Disc gekauft, bekommt ihr einen Code und müsst euch über euren CoD-Account anmelden (callofduty.com). Hier wählt ihr dann auch eure gewünschte Plattform.

Sobald die Open Beta um 19 Uhr online geht, braucht ihr keinen Extra-Zugang mehr.

Wie groß ist der Download?

Habt ihr Zugang zur Beta, könnt ihr über eure jeweiligen Konsolen-Shops oder im Battle.net-Launcher den Download starten. Die Größe der Downloads betragen:

– PS4-Download: ca. 10 GB
– PS5-Download: ca. 10 GB
– PC-Download: ca. 15 GB

Kann ich an der Beta von Vanguard teilnehmen, ohne Geld auszugeben?

Ja, es gibt 2 komplett kostenlose „Open Beta“-Phasen. Seid ihr auf der PlayStation unterwegs, könnt ihr ab dem 16. September in die Schlacht ziehen, bis zum 20. September. Ihr braucht aber PS Plus.

Mit PC oder Xbox kommt ihr vom 18. bis 20. September kostenlos auf die Server.

Gibt es Codes oder Keys, um an der Beta teilzunehmen?

Ja, es gibt solche Codes. Jedoch könnt ihr leider nicht einfach bei CoD einen solchen Code „beantragen“. Derzeit gibt es 2 Möglichkeiten, um an einen solchen Code zu kommen:

– Haltet die Augen offen nach Verlosungen von Beta-Codes
– Kauft den Code einer Disc-Version

Spieler mit einer physikalischen Version von Vanguard auf Disc erhalten einen Code für den Zugang zur Beta. Im Netz finden sich einige Angebote, um einen solchen Code für ein paar Euro zu kaufen. Wollt ihr die Beta unbedingt ausgiebig testen, ohne direkt das Spiel zu kaufen, kann sich das für euch durchaus lohnen. Besonders auf der PlayStation, da die Beta hier an zwei Wochenenden läuft.

Bedenkt jedoch, dass ihr keinen Fortschritt in das Hauptspiel aus der Beta mitnehmt und es auch einige Tage gibt, an denen ihr komplett kostenlos die Beta zocken könnt – egal welche Plattform.

Wie sieht der Beta-Content von Vanguard aus?

Im Gegensatz zur Alpha gibt es 6 verschiedene Modi auf vier 6vs6-Maps. Der Turnier-Modus aus der Alpha, Champions Hill, ist auch wieder dabei und bringt eine 5. Map mit. Außerdem gibt einen ordentlichen Schwung an Waffen, die ihr bis auf Stufe 30 aufwerten könnt, um den neuen Waffenschmied zu testen.

Im ersten Wochenende standen jedoch noch nicht alle Inhalte der Beta zur Verfügung. Mit dem Start des zweiten Wochenendes kommt der beliebte Modus „Suchen & Zerstören“ dazu, sowie die kleine Map „Eagle’s Nest“.

Auch die neuen „Combat Pacings“ sind Teil des Testes. Abhängig von den Maps sind bei den unterschiedlichen Pacings dann mehr Spieler auf einer Karte. Das kann auf bis zu 48 Spieler pro Map und Match hochgehen. Alle Details zum Content und Lehren aus der Alpha findet ihr hier.

Wollt ihr euch vorab Gameplay der Beta ansehen, binden wir euch hier 10-Minuten reines Geballer im Multiplayer ein:

Vanguard System-Anforderungen

Ein Leak zeigt erste System-Anforderungen für den PC. Die Daten können sich bis zum Release jedoch noch ändern. Es handelt sich dabei um die möglichen System-Anforderungen für das fertige Spiel.

MindestanforderungenEmpfohlene Anforderungen
Intel Core i5-2500K oder AMD Ryzen 5 1600XIntel Core i7-4770K oder AMD Ryzen 7 1800X
8 GB Arbeitsspeicher16 GB Arbeitsspeicher
Nvidia GeForce GTX 960 (2GB), 1050 Ti oder AMD Radeon R9 380Nvidia Geforce GTX 1070,GTX 1660 oder AMD Radeon RX Vega 56
45 GB Festplattenspeicher45 GB Festplattenspeicher
Windows 10, 64 BitWindows 10, 64 Bit

Die neue CoD-Generation geht zurück zu den Wurzeln und bringt nach 4 Jahren wieder ein Weltkriegs-Setting. Das kam nicht bei allen Spielern gut an und auch wenn ein so großes Spiel wie CoD es nicht allen Spielern recht machen kann, war das Feedback auf das Setting spürbar negativ.

Wenn euch meine Meinung zu dem Thema interessiert und warum die wirtschaftlichen Aspekte klar für das neue Vanguard sprechen, schaut hier vorbei: CoD Vanguard: Fans meckern über den Grund, der das neue CoD für mich erst richtig gut macht

Quelle(n):
  1. Call of Duty

Bekommt Diablo 2 Resurrected Crossplay? Das sagen die Entwickler

Am 23. September erscheint Diablo 2 Resurrected, das große Remaster des beliebten ARPGs. Erstmals kommt der Klassiker damit auch auf PlayStation, Xbox und Switch. Viele Fans fragen sich nun: Kann ich per Crossplay mit Freunden auf anderen Plattformen spielen?

Wird Diablo 2 Resurrected Crossplay haben? Die kurze Antwort ist: Nein. Zumindest nicht zu Release. Die Entwickler haben sich dagegen entschieden, das Feature zu Beginn zugänglich zu machen.

Die Chancen, dass Crossplay zu späterem Zeitpunkt noch kommen wird, sind allerdings gering. Völlig ausgeschlossen ist es jedoch nicht und eine Alternative gibt es auch. In einem Interview verriet der Chef Rod Fergusson: „Crossplay ist etwas, was wir uns weiter ansehen werden“ (via Eurogamer.net).

Was ist Crossplay überhaupt? Crossplay erlaubt es euch, mit Freunden verschiedener Plattformen zusammenzuspielen. Zockt ihr etwa auf PC, könnt ihr durch Crossplay auch mit Leuten eine Gruppe bilden, die auf PlayStation oder Switch spielen.

Diablo 2 Resurrected kommt durch das Remaster erstmals auf andere Plattformen als den PC, nämlich PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S und Nintendo Switch. In unserem Hub findet ihr alles, was ihr zu Diablo 2 Resurrected wissen müsst.

Die GameStar hat schon im Voraus Kritik am Remaster.

Koop ja, Crossplay nein – vorerst

Das sagen die Entwickler: Koop ist ein wichtiger Aspekt von Diablo 2 und viele Fans zocken lieber in Gruppen. Dass das Remaster jedoch kein Crossplay bekommt, liegt laut der Entwickler maßgeblich daran, dass sich die Versionen zu stark unterscheiden.

Konkret geht es hier um die Steuerung, denn die Controller-Steuerung ist völlig anders und auf gewisse Weise besser. Game Producer Matthew Cederquist sagt dazu: „Crossplay war eine coole Idee, aber es passte einfach nicht zum Spiel, da es verschiedene UIs, Kontrollschemata und so etwas hat“ (via IGN.com).

Die Steuerung ist dabei nicht der einzige Punkt, der sich unterscheidet. PC-Spieler haben etwa ein wichtiges Feature, welches auf Konsolen fehlt: die Lobby.

Selbst die Gruppengröße ist auf den verschiedenen Plattformen unterschiedlich. Während PC, PlayStation und Xbox bis zu 8 Spieler im Koop erlauben, sind für die Switch-Version nur 4 Spieler möglich. Die Versionen unter diesen Umständen zusammenzuführen, sieht also eher umständlich aus.

Gibt es eine Alternative? Statt eines echten Crossplays bietet Diablo 2 Resurrected dafür Cross-Progression. Das bedeutet: wenn ihr Resurrected auf mehreren Plattformen spielt, könnt ihr euren Fortschritt übertragen.

So könnt ihr alleine etwa am PC spielen und den Fortschritt einfach auf die PlayStation übertragen, wo eure Freunde warten. Näher wird das Remaster vermutlich erst einmal nicht ans Crossplay herankommen.

Dennoch bleibt es nicht ausgeschlossen, da das Entwicklerteam schon einige Änderungen an Diablo 2 vorgenommen hat:

Diablo 2 Resurrected: Was ist neu? Alle Änderungen im Überblick

Hey, Blizzard! Erklär uns, warum du die Frauen in World of Warcraft änderst

World of Warcraft ändert einige Frauendarstellungen im Spiel. Das ist nicht grundsätzlich schlecht – nur wenn die Erklärung fehlt. Das findet zumindest der MeinMMO-WoW-Dämon Cortyn.

Der Sexismus- und Diskriminierungs-Skandal bei Blizzard hat viele Probleme beim Entwickler offenbart. Belästigungen am Arbeitsplatz, Unterdrückung und Erniedrigung von Frauen bis hin zu sexuellen Übergriffen haben mehr als nur am Image eines der einstmals größten und beliebtesten Entwickler der Welt gekratzt.

Blizzard hat einige Maßnahmen ergriffen, Mitarbeiter entlassen und neue Stellen eingerichtet, damit sich solche Probleme nicht noch einmal ereignen. Auch in den Spielen werden Anpassungen vorgenommen. In Overwatch verliert der Cowboy McCree seinen Namen, aus World of Warcraft wurden Anspielungen auf problematische Entwickler gestrichen.

Doch neuste Entwicklungen vom PTR zu Patch 9.1.5 sorgen für Hohn, Spott und Unverständnis. Das Bild einer liegenden Frau wurde ausgetauscht – gegen eine Schale Obst.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die einfach bei jeder Änderung „Wo soll das nur enden?!“ kreischen und bei Diskussionen über ein Tempolimit schon vor sich sehen, dass bald alle nur noch in Schrittgeschwindigkeit über die Autobahn fahren dürfen. Genauso glaube ich eben nicht, dass das mit den Anpassungen nun ewig so weitergehen wird, bis alles nur noch geschlechtslose, unförmige Blobs sind.

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Aus Frau wird Obst. Aber … warum?

Aber dennoch fehlt mir ein ganz wichtiger Punkt von Blizzard, der sich mit Kommunikation einfach beheben lässt: Was ist der Plan? Was ist gerade die Linie, die ihr auserkoren habt? Wie definiert ihr gerade unangemessenen Content und in welcher Form wird er angepasst?

Gute Änderungen, schlechte Änderungen

Dass man bei Sylvanas damals im englischen Client die Beleidigung „Bitch“ rausgenommen hat – geschenkt. Dass das Achievement mit dem Namen „Bros. Before Ho Ho Hos“ umbenannt wurde, gut. Fand ich auch damals schon unpassend und irgendwie gegen Frauen gerichtet. Auch den Charakteren wie Sylvanas oder Jaina mit neuen Modellen auch etwas züchtigere, aber definitiv coolere Kleidung zu geben, konnte ich nachvollziehen.

Meine persönliche Grenze war zum ersten Mal deutlich überschritten, als Blizzard einfach die Sukkubi aus Hearthstone rausgepatcht hatte. Selbst unter dem Gesichtspunkt, dass Hearthstone noch ein wenig familienfreundlicher als World of Warcraft sein wollte, fand ich das schon hochgradig albern, da Sukkubi einfach ein etabliertes Element der Warcraft-Geschichte waren.

So eine persönliche Grenze haben wohl alle Spielerinnen und Spieler und bei jeder Person liegt sie ein wenig anders. Die lässt sich aber noch vergleichsweise einfach verschieben, wenn man einfach klar und offen kommunizieren würde, warum etwas geändert wird. Es einfach ohne nachvollziehbare Begründung zu tun, hilft nicht bei der Akzeptanz.

Und da fehlt – wie leider so oft bei Blizzard – das ganz entscheidende Detail: Die Kommunikation.

Die fehlt mal wieder komplett. Klar, die Änderungen sind noch auf dem PTR von Patch 9.1.5 und damit noch nicht live. Doch Blizzard weiß ja nicht erst seit gestern, dass es Datamining, etwa auf wowhead, gibt und solche Details im Regelfall nach wenigen Stunden gefunden werden. Da kann man mir auch einfach nicht erzählen, dass man den Backlash bei einer Community, die mit Argusaugen jede Änderung beobachtet, nicht hat kommen sehen.

(Der Satz zuvor war übrigens lustig, denn auf Argus wird auch der Name einer Stadt geändert. Argus. Argusaugen. … okay, weiter im Text.)

Sukkubi wurden damals aus Hearthstone gestrichen.

Community ist besorgt und spottet

Das Ganze hat nun auch für einiges an Unruhe in der Community gesorgt. Denn wo ein paar Bilder mit Frauendarstellungen den meisten vermutlich noch recht egal sind, wirft das Fragen für andere Areale des Spiels auf, die mehr als nur ein wenig Hintergrund-Atmosphäre sind.

Das wohl bekannteste Beispiel ist hier der „Den of Mortal Delights“, zu Deutsch der „Hof der irdischen Gelüste“. Ein ganzes Areal im schwarzen Tempel, voll mit leichtbekleideten Dienerinnen in Gestalt von Menschen, Blutelfen, Sukkubi und Shivara. Es war der riesige Harem für Illidan und seine Dämonenjäger, gekrönt mit einem Bosskampf gegen „Mutter Shahraz“, die absolut jede Fähigkeit mit einem eindeutig-zweideutigen Spruch begleitet hat.

Das war cool. Der Ort war atmosphärisch, ist bis heute einmalig in World of Warcraft und half auch ganz von alleine dabei, das Bild des (damals) „bösen Illidan“ zu prägen, der sich hier nur ausgebreitet und heimisch gemacht hat und als Herrscher der Scherbenwelt in Dekadenz verkommen ist.

Genau um solche Orte und Erlebnisse bangt manch einer aus der Community jetzt. Denn wenn ein Bild mit „Harem-Anspielung“ geändert wird, streicht man dann nicht auch gleich einen ganzen Harem?

Ein Gedanke führt zum nächsten und die zuvor angesprochene „Wo soll das nur enden“-Panik macht sich breit. Erwischt es dann als Nächstes die frivolen Flirt-Sprüche und Witze sämtlicher Spieler-Charaktere? Wird freizügiges Transmog so überarbeitet, dass es die Freizügigkeit verliert? Werden Sukkubi auch in WoW durch Dämonenhunde ersetzt?

All diese Sorgen könnten mit einer geschriebenen Seite an Erklärung hinweggefegt werden. Es bräuchte nur wenige Worte, um all diese Panik, Sorge und den Hohn im Keim zu ersticken.

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Gute Gründe würden helfen, wenn es sie denn gibt

Denn es kann ja durchaus sein, dass es gute Gründe gab, das Bild mit der liegenden Frau nicht nur leicht zu überarbeiten, sondern komplett gegen ein anderes Motiv auszutauschen. Vielleicht hat die Harem-Parallele, mit der man das Bild schnell verbinden kann, im Laufe der Jahre immer mal wieder für ein paar Mails gesorgt, die berechtigte Kritik geäußert haben. Vielleicht gibt es Kulturkreise, in denen diese Darstellung als Inbegriff der Unterdrückung der Frau gilt und nicht einfach nur als Kunst, wie es bei uns der Fall ist.

Und exakt das ist das Problem: Wir wissen es nicht und bekommen es bisher auch nicht gesagt. Das ist der Grund, warum im Subreddit gerade Witze darüber gemacht werden, dass doch jedes Transmog mit ein bisschen freier Haut überarbeitet werden muss, oder jede Steinformation, die mit ein bisschen Fantasie an einen Phallus erinnert, ganz dringend durch Obst ersetzt werden sollte. Oder einfach alle Frauen in Illidans Harem durch Obstteller austauschen:

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Schlimmer noch, in manchen Bereichen sorgt das Ganze sogar für das Gegenteil von dem, was eigentlich wohl erreicht werden soll. Denn ohne klare Erklärung, liefert man nur Futter für die klassischen Unruhestifter, die jetzt unter den Reddit-Beiträgen ihre ekligen Parolen gröhlen im Stil von: “Typisch, da wird einmal eine Frau angegrabscht und schon sorgen die Feminazis bei Blizzard dafür, dass alle Brüste aus dem Spiel verschwinden.“

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Also Blizzard, wie schon bei den ganzen anderen Problemen rund um World of Warcraft, sprich doch mit deiner Community. Erkläre, nach welchen Maßstäben geändert und angepasst wird. Erkläre, warum ihr gewisse Inhalte als problematisch anseht und warum sie – selbst im Kontext einer Fantasy-Welt – nicht mehr zeitgemäß sind.

Denn wenn ihr das auch weiterhin nicht macht, zieht ihr berechtigterweise den Spott und Hohn der Community auf euch, die dafür kein Verständnis hat. Und dann wirkt es tatsächlich so, als sei das gerade blinder und fehlgeleiteter Aktionismus, der nur stattfindet, weil man gerade einen Prozess an der Backe hat.

Final Fantasy XIV zeigt neues Gameplay zu den 2 Jobs von Endwalker – Mit echtem Sensenmann

In einem neuen Brief vom Entwickler haben die Macher von Final Fantasy XIV die neuen Änderungen für die kommende Erweiterung Endwalker im Detail vorgestellt. Im Rampenlicht standen dabei die Überarbeitungen der vorhandenen Klassen sowie die beiden neuen Jobs, Reaper und Sage.

Was ist der „Brief vom Entwickler“? In einem Event in der Nacht vom 17. auf den 18. September hat FFXIV-Chefentwickler Naoki Yoshida über die Neuerungen von Endwalker gesprochen. Die Erweiterung erscheint am 23. November 2021.

Das Event dauerte über 7 Stunden und begann mit dem Screen von Endwalker. Im Anschluss gab es neue Informationen zu Job-Änderungen und Balancing, neuen Jobs sowie allgemeinem Gameplay.

Wir haben euch hier bereits das Video eingebunden, welches die Änderungen an den Jobs umreißt. Die wichtigsten Eckpunkte des Letters findet ihr weiter unten im Text. In unserem Hub findet ihr so lange alles, was wir bisher zu Endwalker wissen.

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Schnitter und Der Weise – Die 2 neuen Jobs von Endwalker

Was sind das für Jobs? Der Weise („Sage“) und der Schnitter („Reaper“) sind schon seit einer Weile bekannt. Der Weise wird ein Heiler mit einer besonderen Mechanik, während es sich beim Schnitter um eine Nahkampf-DPS-Klasse handelt.

Was kann der Reaper? Schnitter sehen aus, als kämen sie aus Bloodborne und nutzen als Hauptwaffe eine Sense, welche hauptsächlich Schaden austeilt, aber auch einige wenige Buffs für die Gruppe bereithält. An sich ist der Schnitter aber eher „egoistisch“, ähnlich wie der Samurai.

Als besondere Fähigkeit kann er für Avatar aus der Leere beschwören, welcher nicht nur für ihn kämpft, sondern der richtig Besitz von ihm ergreift. Er wird also selbst zu einem Wirt für ein mächtigeres Wesen, das den Schnitter unterstützt.

Der Avatar selbst ist eine eigene Mechanik, mit welcher der Reaper arbeiten kann. Über zwei Leisten, die sich im Kampf aufladen, können Schnitter mächtige Kombos zusammen mit ihrem Avatar auslösen. Das Gameplay-Video haben wir hier für euch eingebunden:

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Neues Gameplay vom Reaper

Der Ablauf im Kampf sieht für den Reaper in etwa so aus:

  • setzt Kombos ein, um den Seelen-Balken zu füllen („souls“)
  • verbraucht Seelen, um Avatar-Fähigkeiten einzusetzen
  • füllt damit den Schleier-Balken („shroud“)
  • verbraucht Schleier-Energie, um kurze Zeit in eine verstärkte Schnitter-Form zu wechseln, mit noch stärkeren Kombos

Was kann der Sage? Als Gegensatz zum egoistischen DPS-Schnitter wird der Weise ein Heiler mit einem besonderen Dreh: Er heilt nicht nur mit normalen Heilzaubern, sondern auch, indem er Gegnern schadet. Eine Art vampirische Heilung, die jedoch auf ein befreundetes Ziel umgeleitet wird.

Der Weise nutzt Schilde und wählt über Cardia ein Ziel aus, welches er heilen möchte. Anschließend erhält das geschützte Ziel Heilung, die dem Schaden entspricht, welchen der Weise in der Zeit austeilt – ähnlich wie etwa Disziplin-Priester in World of Warcraft.

Für die Heilung und die Verstärkung der Fähigkeiten hat der Weise eine eigene Ressource. Durch Verstärkungen lassen sich Skills etwa in Schaden-über-Zeit-Fähigkeiten umwanden („DoTs“). Dazu beherrscht der Weise eine Fähigkeit, die ihm etwas mehr Mobilität verleiht und als „gap closer“ fungiert.

Yoshida geht davon aus, dass die Beherrschung des Jobs und das Lernen der Fähigkeiten einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gameplay haben wir hier für euch eingebunden:

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Neues Gameplay vom Sage

Neues Max-Level, aber nichts wird komplizierter

Das ändert sich am Gameplay: Mit Endwalker steigt die Maximalstufe von 80 auf 90 an. Dazu werden etliche Änderungen an den Jobs vorgenommen. Es kommen etwa neue Fähigkeiten dazu, wodurch das Spiel jedoch nicht komplexer werden soll.

Stattdessen soll es sogar leichter werden, sich in einer Gruppe aufeinander abzustimmen. Viele Abklingzeiten von Skills werden etwa auf 60 oder 120 Sekunden gesetzt, damit sie besser ineinander greifen. Trotz mehr Fähigkeiten soll das Zusammenspiel so besser möglich sein.

Die Änderungen basieren auf den Erfahrungen aus Shadowbringers, der aktuellen Erweiterung. Allerdings sind sie noch nicht endgültig und können bis zum Release im November noch einmal angepasst werden.

Endwalker wird die 4. Erweiterung für Final Fantasy XIV und bereits jetzt kann das MMORPG ein starkes Wachstum verzeichnen. Auf Twitch hat es sogar World of Warcraft in der Beliebtheit überholt – aber ein neuer Konkurrent ist ebenfalls zu sehen:

Neues MMORPG hat auf Twitch mehr Zuschauer als WoW und Final Fantasy XIV

CoD Vanguard ist herrlich bescheuert und genau deswegen spiele ich auch nach der Beta weiter

Das kommende Call of Duty: Vanguard kann man gerade in der Beta zocken und auch MeinMMO-Redakteur Jürgen Horn konnte endlich reinschauen. Doch wie ist es ihm ergangen und warum findet er ausgerechnet die bescheuertste Neuerung so gut? Erfahrt es hier auf MeinMMO.

Wer hat gespielt? Jürgen Horn ist schon seit den Tagen des ersten Wolfensteins großer Fan von Shootern, auch wenn er nie wirklich gut darin wurde. Ihm macht eine zünftige Ballerei einfach Spaß. Daher hat er die Gunst der Stunde genutzt und zusammen mit den Kollegen Benedict Grothaus und Maik Schneider die Beta zu CoD Vanguard gezockt.

Warum zockt er erst jetzt? Da ich auf dem PC spiele und keine Konsolen besitze, konnte ich erst zum Start der Beta für PC und Xbox am Donnerstag, dem 16. September mit der Beta zum Multiplayer loslegen.

Wildes Geballer mit viel Action in der Berghütte

Wie liefen die ersten Runden? In meiner ersten Runde war ich noch solo unterwegs und sammelte erste Erfahrungen. Der Einstieg ist erfreulich einfach, man klickt einfach auf „spielen“ und schon startet eine Runde. Dort bekomme ich erstmal ordentlich aufs Maul, denn Gegner rennen ständig aus irgendwelchen Winkeln auf mich zu und nieten mich um.

Doch ich erwische auch ab und an jemanden und da ich in der Runde verhindern soll, dass irgendwo eine Bombe abgelegt wird, gewinnen wir sogar trotz meiner eher suboptimalen Leistung. Ein österreichischer Mitspieler beschimpft mich trotzdem das ganze Spiel über via Voice Chat: „Was gehst‘ denn aufs Dach, bist du deppert?“ Der Rest der Lobby beschimpft mich derweil auf Russisch. Also „Typisch CoD“, wie Kollege Maik mir später mitteilt.

Darum rockt das Combat Pacing: Doch dann sind schon Maik und Benedict zur Stelle und ich bekomme endlich etwas Schützenhilfe. Da offenbart sich mir erstmal das geilste Feature, das es meiner Meinung nach in CoD Vanguard gibt: Das Combat Pacing.

Das macht eigentlich nur, dass auf den Maps viel mehr Spieler rumrennen, als eigentlich ursprünglich geplant.

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Im Spiel geht’s ähnlich wild zu wie in diesem Spiel.

Das fällt vor allem auf kleinen Maps auf, wie in dem erstaunlich detailgetreu nachgebauten „Kehlsteinhaus“ (gelegen am Obersalzberg) auf der Map Eagle’s Nest. Das ist eine kleine Map, die eigentlich nur auf 6vs6 Spieler ausgerichtet ist. Mit dem Combat Pacing „Blitz“ werden daraus aber bis zu 24 schießwütige Kasper, die sich in den engen Gängen des Berghäuschens über den Haufen ballern.

Da ich eh kein großer Taktiker bin und lieber schnelle Action bevorzuge, kommt mir dieser Modus hier gerade recht. Das fällt umso mehr auf, da in meinem Solo-Spiel mit den unfreundlichen Mitspielern ein 6v6-Match auf einer recht großen Map stattfand und man dort teilweise ewig ohne Feindkontakt herumstreunte.

Hier auf dem Obersalzberg jedoch bebt die Hütte, wenn sich viel zu viele Spieler auf engsten Raum treffen und es ist jedes Mal ein Heidenspaß, wenn sich ein halbes Dutzend Feinde durch den Seitengang der Hütte quetscht und ich sie schon mit der MG42 im Anschlag empfange. Ja, holt euch die Kugeln, ich hab noch viel mehr davon!

So schafft sogar ein enthusiastischer Noob wie ich ein paar Kills. Kollege Maik, der ein sehr viel besserer Spieler ist, sieht das Combat Pacing übrigens ähnlich positiv.

Motivation, Euphorie und Frustmomente

Die Waffenschmiede ist die ideale Motivationsspirale: Nach dem Gemetzel in Hitlers Berghütte habe ich auch endlich die nötige Stufe, um die Waffenschmiede zu nutzen. Dort haben meine Kills mit Stufen für diverse Waffen, darunter das so effektive MG42, freigespielt.

Schon auf frühen Stufen gibt’s da einiges zum Einstellen und die Jagd nach neuen Waffen-Aufsätzen motiviert ungemein. Noch ein paar Stufen mehr und ich bekomme ein besseres Magazin, das gut zu meiner Spielweise passt. Also gleich noch mal ne Runde zocken, vielleicht wird’s ja was.

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Auch hier verspricht der Blitz-Modus viel Action!

Was waren die Highlights? Ähnlich gefetzt hat es später noch in der Map Hotel Royal. In dieser Map verwandelt sich ein Luxushotel in Paris in eine verwüstete Bruchbude, wenn hier 20 Spieler sich gegenseitig umnieten.

Wo anfangs noch eine gut bestückte Bar und Türen aus edlem Holz prangen, gleicht die Map am Ende tatsächlich einem Schlachtfeld, auf dem sich gerade zig Leute ein wüstes Feuergefecht geliefert, haben.

Mein Lieblingsmodus ist übrigens Kill Confirmed, weil man hier so fies Kills schnappen und erobern kann und nicht nur reines Geballer zählt.

Was macht weniger Spaß? So spaßig CoD Vanguard im Blitz-Modus ist, so langweilig wirkt es im Standard-Modus. Dort passiert mir viel zu wenig und ich habe ständig Angst, dass mir jemand in den Rücken fällt.

Das Gefühl habe ich bei Blitz fast nie, da immer irgendwo geballert wird und man einfach ständig Action hat.

Außerdem finde ich es arg verwirrend, dass zigmal dieselben Operator-Modelle genutzt werden und das Feindteam genau dieselben Nasen beinhaltet wie meine Mannschaft. Es kämpfen also die Scharfschützin Polina Petrova und die anderen Hansel der Kampagne in zigfacher Ausführung gegeneinander, was in keiner Weise die Atmosphäre verbessert und es außerdem schwer macht, Freund von Feind zu unterscheiden.

Hit-Potential – Das ideale Spiel für den Feierabend

Ich war an dem Abend, an dem ich zum ersten Mal Vanguard gezockt habe, eigentlich steinmüde und wollte eigentlich nur noch schlafen. Doch nach einer Runde Vanguard war die Müdigkeit dank der heißen Action schnell dahin und wurde durch einen Adrenalinrausch ersetzt.

Vanguard ist einfach ein zünftiges Ballerspiel, das man nach Feierabend noch ein paar Runden zockt und womit man einen stressigen Arbeitstag wunderbar ausklingen lassen kann.

Zumindest, wenn man es im abgedrehten Blitz-Modus spielt, alles andere ist mir mittlerweile zu langweilig und träge. Ich kanns jedenfalls schon kaum erwarten, wenn die Release-Version von Vanguard endlich da ist und ich das alles in voller Pracht und mit allen Features erleben kann.

Bis dahin habe ich aber wenigstens noch die laungie Beta, die ich noch ausgiebig zocken werde. Hoffentlich ist bald Feuerabend!

Jürgen Horn
Redakteur bei MeinMMO

Nicht jeder fand CoD Vanguard bisher gut. Während ich klar auf der Fan-Seite bin, finden einige Spieler das neue CoD „eine Frechheit.“

Battlefield 2042 muss nur eine Sache besser machen als Call of Duty, um richtig gut zu werden

Battlefield 2042 und CoD Vanguard werden sich im November um die Shooter-Krone streiten. Für MeinMMO-Autor Tarek Zehrer muss Battlefield allerdings nur eine Sache angehen, um besser zu sein: Hacker und Cheater dürfen das Spiel nicht kaputt machen.

Battlefield gegen Call of Duty – Die meisten Shooter-Fans kennen die ewige Diskussion. Das artet auch gerne mal im Streit zwischen den Fan-Lagern aus, wie man das beispielsweise von den beiden Konsolen Xbox und PlayStation kennt.

Ich kann mit dem Stress nicht viel anfangen. Beide Shooter bedienen überwiegend unterschiedliche Spielertypen und auch wenn es natürlich Parallelen gibt, erübrigt sich der Vergleich für mich.

Darum liegt Battlefield vorne: Ich bevorzuge das, was Battlefield von CoD abhebt.

  • Riesige Maps
  • Etliche Fahr- und Flugzeuge
  • Zerstörung ohne Ende
  • Team-Play

Alleine deshalb hat Battlefield 2042 für mich in diesem Kampf die Nase vorne. Entscheidend könnte nämlich eine ganz andere Sache sein, die Entwickler DICE und Publisher Electronic Arts unbedingt im Auge haben müssen: das Problem mit Hackern und Cheatern.

Mit dieser Problematik haben die jüngsten Call-of-Duty-Ableger und andere, populäre Spiele massiv zu kämpfen.

Cheats und Hacks werden immer populärer

Was ist das Problem? Jeder Warzone-Spieler dürfte zur Genüge mit diesen Problemen konfrontiert worden sein. Seit Ewigkeiten machen Cheater und Hacker den Spielern das Leben schwer.

Man muss nur die letzten Monate zurückblicken und findet eine ewige Liste an Zwischenfällen, die für Aufruhr gesorgt haben. Seien es fliegende Fahrzeuge aus der jüngsten Vergangenheit, oder offen schummelnde Streamer. Das Thema ist in CoD Warzone einfach allgegenwärtig.

Die Entwickler sind zwar in den letzten Wochen verstärkt dagegen vorgegangen und Call of Duty: Vanguard verspricht, das Thema Cheats und Hacker auch in Warzone anzugehen. Ob das wirklich klappen wird, bleibt erstmal abzuwarten.

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CoD Vanguard ist noch gar nicht erschienen und schon gibt es Cheater
von Benedict Grothaus

Solche “Werkzeuge” werden immer populärer und leichter zu nutzen. GTA Online ist ebenfalls ein prominentes Beispiel, in dem Cheats und Hacks zu den großen Problemen zählen. Seien es Wallhacks, Aimbots oder andere “Hilfestellungen” – alles ist mittlerweile für interessierte Schummler leicht zu bekommen.

Destiny 2 ist ein weiterer Titel, der permanent mit Cheatern zu kämpfen hat. Hier plant man bereits Maßnahmen, von denen aber noch unklar ist, ob sie auch wirklich greifen.

Es gibt etliche Anbieter, die derlei Hilfsmittel einfach online verkaufen. Dadurch verbreiten sie sich rasant und finden sich immer öfter, sowohl bei Streamern, als auch bei gewöhnlichen Spielen.

Battlefield 2042 hätte also einen gigantischen Vorteil, wenn es das Problem bereits vor Release gar nicht erst zum Problem werden lassen kann. Doch wie wahrscheinlich ist das?

Battlefield 2042 muss von Anfang an aufpassen

Schon seit dem Alpha-Playtest im August ist klar: Cheats könnten womöglich direkt zum Release von Battlefield 2042 zum Problem werden.

Denn sie werden jetzt schon zum Verkauf angeboten, bevor die Open Beta oder das volle Spiel überhaupt veröffentlicht wurden. Schon jetzt sind Wallhacks und Aimbots zum Kauf verfügbar. Ob diese dann auch wirklich funktionieren, oder ob es sich um eine Betrugsmasche handelt, bleibt abzuwarten.

Es sollte DICE und EA aber bereits klar sein, dass sich Cheat-Anbieter auf Battlefield 2042 stürzen werden, wie auf ein saftiges, medium gebratenes Steak, das frisch vom Grill kommt.

Ein Cheat-Verkäufer hat bereits großspurig angekündigt, dass Battlefield 2042 genauso Hacker-verseucht wird, wie CoD Warzone. Ich als Battlefield-Fan kann nur hoffen, dass es nicht dazu kommt. Abgesehen davon wirkt alles, was mir Battlefield 2042 bisher gezeigt hat, sehr vielversprechend.

Sei es der Portal-Modus, der geliebte Inhalte aus alten Teilen zurückbringt (Valparaeiso!), oder die gigantischen Maps, die bis zu 128 Spieler zulassen.

Bisher klingt alles nach gewaltigen Materialschlachten und ich freu mich darauf. Da macht mir selbst der verschobene Release die Suppe nicht zu salzig – auch wenn mich die allgemeine Release-Politik der letzten Jahre langsam tierisch nervt.

Sollte man es schaffen, das Spiel halbwegs Cheat- und Hacker-frei zu halten, könnte das letztlich sogar der entscheidende Punkt im Kampf um die Shooter-Krone im November werden. Denn was nützt mir ein sehr gutes Spiel, wenn es von Cheatern und Hackern zerstört wird?

Aber was haltet ihr von der Thematik? Würdet ihr mir zustimmen und die Cheater-Frage spielt eine entscheidende Rolle? Oder hat das nach eurer Meinung keinen großen Einfluss? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

Billig-Maus gegen teures Top-Modell: Wie stark spüre ich 90 Euro Preisunterschied?

Wer sich eine Gaming-Maus kaufen möchte, der kann viel Geld investieren. Doch merkt man überhaupt, dass man teure Hardware in den Händen hält? MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat zwei Mäuse verglichen und auch einen Tipp für Leute, die eine Maus kaufen möchten.

Gaming-Mäuse gibt es auf dem Markt in verschiedenster Größe und zu ganz unterschiedlichen Preisen. Während ihr bei Onlinehändlern bereits Gaming-Mäuse für 10 Euro bekommt, bieten euch andere Hersteller Gaming-Mäuse für deutlich mehr als 100 Euro an.

Doch lohnt es sich überhaupt, so viel Geld in eine Gaming-Maus zu investieren und merkt man überhaupt den Preisunterschied? Ist eine billige Maus wirklich viel schlechter als ein teures Top-Modell?

Ich habe den Test an zwei Mäusen gemacht und erkläre euch, warum der Preis am Ende für eure Kaufentscheidung nicht die größte Rolle spielen sollte.

Welche Mäuse habe ich verglichen? Bei der günstigen Gaming-Maus handelt es sich um die DVA Wireless Maus “Pink Rabbit”. Ein namhafter Hersteller steht nicht hinter dieser Maus. Ich habe mich bewusst für so ein günstiges Modell entschieden. Ihr bekommt die Maus aktuell für 15 – 17 Euro bei Amazon.

Bei dem Top-Modell handelt es sich um Razers Naga Pro. Unseren umfangreichen Test zur Razer Naga Pro könnt ihr auch auf MeinMMO lesen. Razers Maus bekommt ihr bei Amazon aktuell für 133 Euro.

Was bieten günstige Gaming-Maus und Highend-Gerät?

In diesem Abschnitt stelle ich euch beide Mäuse einmal kurz vor und erkläre die Besonderheiten und Details. Außerdem könnt ihr zu jeder Maus ein paar Bilder bewundern.

“Pink Rabbit”

Zuerst fällt natürlich das coole blau-rosa Design auf, welches verdächtig nach einem Team-Shooter aussieht, den ihr sicher schon gespielt habt.

Die Maus bietet außerdem eine angenehme, bequeme Ergonomie und setzt auf Funkverbindung mit Dongle. Dank Zusatztaste kann man direkt die DPI-Stufe der Maus umstellen. 

Das Mausrad fühlt sich nicht hochwertig an und es gibt auch keine Software, mit der man Beleuchtung oder andere Funktionen einstellen könnte.

Razer Naga Pro

Die Maus liegt angenehm in der Hand und bietet eine tolle Haptik. Hier macht sich Razers jahrelange Erfahrung bei Peripherie für Gamer bemerkbar. Hinzu kommt eine sehr schnelle Wireless-Verbindung und Razers hauseigener hochpräziser “Focus+”-Sensor. Im Inneren der Maus verbaut Razer ihre langlebigen “Optical Mouse Switches” und auch sonst wirkt die Maus sehr hochwertig.

Hinzu kommt, dass Razers Naga Pro auch sonst viele Zusatz-Features bietet. So könnt ihr etwa die Seitenteile austauschen und die Maus auf diese Weise für verschiedene Genres verwenden.

Die Software hingegen wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich und bietet viele Funktionen, die einige User sicher nicht nutzen werden. Auch der Wechsel der Seitenteile dürfte nicht alle User ansprechen.

Günstige vs teure Maus – Eine günstige Maus muss nicht schlechter sein

Sowohl die teure Highend-Maus als auch das günstige, unbekannte Modell haben ihre Vorteile.

Das kann die günstige Maus: Das günstige Modell bietet ein geniales Design und unglaublich leise Klicks. Das ist vor allem eine Stärke, wenn euch laute Mausklicks furchtbar auf die Nerven gehen. Hinzu kommt eine gute Akkulaufzeit im Wireless-Modus. Die Latenz ist höher als bei einem teuren Modell, aber für Gelegenheitsspieler dürfte sowas keine Rolle spielen. Vor allem die leisen Klicks und die gute Akkulaufzeit machen die Maus zu einem guten Begleiter, wenn ich einmal unterwegs bin.

Das kann die teure Maus: Das teure Modell bietet euch eine bei Weitem bessere Verarbeitung. Hier knarzt nichts und ich bekomme auch nicht das Gefühl, dass mir irgendwann der Ladeanschluss aus der Maus bricht. Der Sensor ist deutlich präziser und ihr bekommt eine sehr viel umfangreichere Software. Ihr könnt viel mehr Einstellungen vornehmen und die Maus auf eure persönlichen Bedürfnisse einstellen.

Wie stark spürt man den Unterschied? Vor allem bei der Verarbeitung und bei der Software merkt man, dass die Maus von Razer deutlich teurer ist. Ebenfalls spürbar ist der Feature-Unterschied, hier muss man aber auch bedenken, dass die Naga Pro schon eine Maus für Spezialisten ist.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Außerdem bin ich der Meinung, dass der Preis nicht die wichtigste Rolle beim Kauf einer Maus spielen sollte. Stattdessen solltet ihr auf persönliche Bedürfnisse achten.

Der Preis sollte für den Kauf einer Maus nicht die Hauptrolle spielen

Das ist mein Tipp: Wollt ihr euch eine Gaming-Maus kaufen, dann lasst euch nicht vom Preis beeindrucken. Im schlimmsten Fall zahlt ihr 150 Euro für die Maus, doch das Gerät passt überhaupt nicht zu euch und eurem Spielstil. Hier solltet ihr euch etwa überlegen, wie viel DPI eure Gaming-Maus braucht.

Ich empfehle euch daher, Mäuse vor dem Kauf auch einmal in die Hand zu nehmen oder sie zum Test zu bestellen. Denn es gibt kein Rezept für die beste Maus:

  • Jede Hand ist anders und jeder User bevorzugt andere Grifftypen.
  • Auch beim Gewicht bevorzugt jeder Gamer etwas anderes.
  • Kabelgebunden oder eine Wireless-Variante spielt ebenfalls eine Rolle.
  • Zusatztasten oder Funktionen wie Zusatzgewichte können bei der Kaufentscheidung ebenfalls eine Rolle spielen.
  • Es gibt ergonomische und beidhändige Mäuse. Beide Typen haben Vor- und Nachteile. Wer lange mit einer ergonomischen Maus gespielt hat, für den ist eine beidhändige Maus gewöhnungsbedürftig.

Ausprobieren kann euch hier einiges an Geld sparen. Ich selbst habe mir damals aus Interesse für 100 Euro die Logitech G903 gekauft. Doch die Form der Maus passt gar nicht zu meiner Hand, seitdem steht die Maus unbenutzt im Schrank und muss traurig zusehen, wie ich andere Mäuse nutze. Wenn ich im Geschäft stehe und eine Maus ausprobiere und gleich das Gefühl habe, “diese Maus muss ich haben”, bereue ich den Kauf fast nie.

Eure „beste“ Maus kann also durchaus auch eine günstige 20-Euro-Maus sein. Wichtig ist, dass ihr mit ihr problemlos zocken könnt, keine Krämpfe in der Hand bekommt und sie gut greifen könnt.

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von Benedikt Schlotmann

Grundsätzlich lässt sich jedoch feststellen, dass ihr für Geld viele Features und Funktionen bekommt. Braucht ihr die eierlegende Wollmilchmaus im Gaming-Bereich nicht, dann bekommt ihr für weniger Geld bereits Mäuse mit weniger Funktionsumfang. Sucht ihr etwa nur eine ergonomische Maus für Ego-Shooter, dann dürftet ihr mit der Roccat Kone Aimo Remastered oder mit einer Logitech G502 Hero bereits glücklich werden.

Was denkt ihr? Habt ihr bereits eure Lieblingsmaus gefunden? Ist euch der Preis egal oder habt ihr bestimmte Vorstellungen, wenn ihr eine Maus oder andere Hardware kauft?

Die besten Gaming-Mäuse haben wir von MeinMMO hier übrigens für euch mit Stärken und Schwächen aufgezählt:

Die besten Gaming-Mäuse, die ihr aktuell kaufen könnt

Die 3 größten Probleme von WoW und wie Blizzard sie gerade angeht

World of Warcraft kriselt – und das nicht erst seit Shadowlands. Viele Probleme hat das Entwicklerteam jedoch immer wieder ausbessern können. Ein paar Schwierigkeiten bleiben aber. MeinMMO wirft einen Blick darauf, wie Blizzard einige der aktuell größten Probleme angeht.

Was sind das für Probleme? Wir schauen uns hier an, worüber die Fans von WoW im Moment oder schon seit einer Weile am meisten klagen. Diese Probleme sollen ein gewisses Echo aus der Community darstellen.

Dabei haben wir versucht, die am häufigsten auftretende Kritik aus Foren, reddit, anderen sozialen Kanälen und großer WoW-Persönlichkeiten aufzufangen. Die Beliebtheit von WoW schwindet im Moment sogar messbar und diese Probleme sind mit Sicherheit ein Grund dafür.

Dabei wollen wir hier nicht auf Probleme wie die Behandlung der Mitarbeiter und aktuelle Klagen gegen das Unternehmen eingehen. Diese betreffen zwar WoW indirekt ebenfalls, allerdings geht es hier eher um Kritik an Gameplay und Inhalten.

Einige der hier aufgeführten Probleme reichen dabei schon Jahre zurück – teilweise bis Battle for Azeroth oder Legion. Dort haben sie angefangen oder kamen schlicht auch schon vor. Und ein kleiner Spoiler: Nicht auf jedes dieser Probleme hat Blizzard bisher eine Antwort.

Vermeintliche Verbesserungen, die keiner will

Was ist das Problem? Blizzard führt häufig Änderungen und Systeme ein, die bei Spielern mit einem Kopfschütteln quittiert werden. Ein gutes Beispiel dafür sind Begrenzungen in Shadowlands, die keinen wirklichen Nutzen haben.

Mit Shadowlands kam ein Cap auf Flächenzauber („AoE“) ins Spiel. Viele Fähigkeiten hatten statt unbegrenzter Ziele plötzlich eine Grenze bei 5 Gegnern. Die Änderung stieß schon zur Ankündigung vor dem Release auf große Kritik.

Auch eines der neuen Kern-Systeme erhielt gleich mehrere Beschränkungen. So können bei den neuen Pakten aus Shadowlands die wichtigen Medien nicht nach Belieben getauscht werden, sondern benötigen Energie. Anima, mit dem man das Sanktum seines Paktes ausbauen kann, gab es ebenfalls lange Zeit nur sehr begrenzt.

WoW Shadowlands Welcher Pakt Draka Renathal Titel
Die Pakte sind ein interessantes neues System, aber führten schon zu großem Unmut.

Der ehemals größte WoW-Streamer Asmongold fasste das im Mai zusammen mit der Aussage: „Blizzard behebt Probleme, die Spieler gar nicht haben.“

Wie geht Blizzard das Problem an? Eine nachhaltige Lösung gibt es bisher nicht, aber zumindest die konkreten Probleme werden angegangen. Anima ist schon seit einer Weile leichter zu bekommen und die anderen Beschränkungen werden ebenfalls gelockert.

Mit dem kommenden Patch 9.1.5 wird das AoE-Cap wieder entfernt und auch die Medien-Energie wird komplett abgeschafft. Hier findet ihr mehr zum kommenden Patch und den Änderungen:

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Auch die Strafen für das Wechseln der Pakte werden entschärft. Bisher musstet ihr mit etlichen Mali rechnen, wenn ihr einen neuen Pakt ausprobieren wolltet. Mit 9.1.5. soll es einfacher werden, sodass ihr euch auch die anderen Fähigkeiten eurer Klasse ansehen könnt.

Warum genau solche Änderungen überhaupt ihren Weg ins Spiel finden, darüber rätselt die Community immer wieder. Im Falle der AoE-Grenze sollte das wohl dazu gut sein, mythische Dungeons wieder anspruchsvoller zu machen. Wirklich geholfen hat es aber nicht.

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WoW entfernt das umstrittene AoE-Cap wieder.

„Mehr vom Gleichen“ – Repetitive Inhalte

Was ist das Problem? Viele WoW-Fans, die schon seit Jahren spielen, fühlen sich ausgebrannt. Schaut man zu Release einer Erweiterung und kurz danach in die Foren, kommen fast immer wieder die gleichen Beschwerden, dass das Spiel langweilig geworden sei.

Das Problem hier ist, dass ein Teil der Community schlicht schon alles gesehen hat und neue Inhalte oft nicht unbedingt innovativ sind. Eines der neueren Beispiele dafür ist Korthia, das neue Gebiet von Patch 9.1.

Die Kritik hier ist, dass sich alles exakt so anfühlt wie in Mechagon zu BfA: Ihr habt eine wöchentliche Aufgabe, deren Fortschritt ihr mit vielen täglichen Aufgaben füllt. Alternativ jagt ihr seltene Gegner oder sucht nach Kisten. Zugleich wird das Inventar zugemüllt mit unnötig vielen verschiedenen Items.

WoW Patch 91 Korthia
Korthia erhielt von Spielern schnell den Spitznamen “Chorethia”

Im gleichen Zuge werden innovative Inhalte, welche die Spielerschaft am Ball gehalten haben, gestrichen oder gar nicht erst übernommen:

  • der Magierturm aus Legion war eine große Herausforderung und hat die Leute lang beschäftigt, flog zu BfA jedoch aus dem Spiel
  • Torghast konnte in der Beta von Shadowlands noch zum Leveln genutzt werden und hatte einen endlosen Modus – zu Release war beides nicht mehr möglich

Wie geht Blizzard das Problem an? Bisher wissen wir noch nicht genau, wie die neuen Inhalte aussehen werden und ob es sich um recycelte Features aus alten Erweiterungen handeln wird.

Allerdings kommen zumindest einige der alten Inhalte zurück. So wird etwa der Magierturm wieder spielbar und Torghast kann zum Leveln von Twinks genutzt werden. Außerdem können mit der Legion-Zeitwanderung beliebte Dungeons erneut gespielt werden, erstmals sogar als Mythic+-Variante.

Die große Content-Dürre

Was ist das Problem? Patch 9.1 ist das Content-Update, das in WoW am längsten seit Release der jeweiligen Erweiterung auf sich hat warten lassen. Seit Release von Shadowlands im November 2020 und Patch 9.1 im Juni 2021 liegen immerhin 7 Monate.

In dieser Zeit hatten Fans nur einen Schlachtzug und die gleichen 8 Dungeons seit Release der Erweiterung sowie die bekannten PvP-Optionen. Auch, wenn der Raid Schloss Nathria den Core-Spielern lange etwas zu knabbern gab, wurden die Inhalte doch irgendwann öde.

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Denathrius war eine harte Nuss, aber auch der lag bald für die meisten Spieler im Staub.

Schon seit Legion wartet die Community immer länger auf den nächsten Inhalts-Patch. Das Problem zieht sich also schon seit einigen Jahren durch WoW, wobei es erst seit Battle for Azeroth ein größerer Kritikpunkt aus der Community ist.

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Wie geht Blizzard das Problem an? Mit Patch 9.1.5 kommen die alten Dungeons aus Legion zurück, sogar als Version für Mythic+. Außerdem können Kriegsfronten und Insel-Expeditionen mit weniger Spielern gestartet werden.

Was neue Inhalte angeht, steht allerdings noch offen, was hier kommen wird. Der WoW-Chef Ion Hazzikostas hat bereits versprochen, dass im nächsten Raid-Tier nach dem Sanktum der Herrschaft die Klassen-Sets zurückkehren werden. Wann und wo das sein wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Blizzard arbeitet also momentan offenbar an den großen Problemen, hat jedoch noch nicht für alle eine Antwort. Einige Fans schielen dabei schon auf die nächste Erweiterung in der Hoffnung, dass es dort besser wird. Dazu gibt es zwar bisher ebenfalls noch keine Informationen, aber MeinMMO hat die Glaskugel zur Zukunft bereits befragt:

Was kommt nach Shadowlands? Leaks, Gerüchte und Theorien

ESO verspricht endlich ein begehrtes Feature, auf das Fans schon seit 7 Jahren warten

In The Elder Scrolls Online wurde das kommende Update 32 vorgestellt. Darin werden Items massiv umgekrempelt und es kommt ein Komfort-Feature, das ihr euch schon seit Release wünscht. Um was es alles geht, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Was kommt in Update 32? In einem Live-Stream auf Twitch haben die Entwickler von The Elder Scrolls Online nicht nur das kommende Deadlands-DLC vorgestellt.

Es ging auch um das obligatorische Update 32, das jedem ESO-Spieler kostenlos zusteht. Darin werden die Stats von bestimmten Items geändert:

  • Proc-Sets, die Burst-Schaden austeilen, teilen sich nun einen globalen Cooldown von einer Sekunde
  • Ein hartes Limit, wie hoch der Bonus bei kritischen Treffern und kritischer Heilung ausfallen kann
  • Proc-Sets können wieder kritischen Schaden anrichten
  • Alle Item-Sets werden Hybrid-Stats anbieten

Dazu kam noch eine Ankündigung, dass es ein neues Komfort-Feature namens „Armory Assistant“ geben wird. Was das alles im Detail bedeutet, erfahrt ihr in den kommenden Absätzen.

Diese Änderungen kommen in Update 32 von ESO

Was hat es mit den Item-Änderungen auf sich? Die geplanten Änderungen an den Item-Stats gehen tief in das Theory-Crafting von ESO und sprechen einige Probleme an.

So fielen die genannten Proc-Sets dadurch auf, dass sie mehrere Schadens-Schübe (Bursts) ausgelöst haben, was zu enormen Schadens-Spitzen führte. Das war freilich nicht im Sinne der Entwickler, daher gibt es jetzt diesen Cooldown, der solche Spitzen verhindert und die Schadensschübe über einen längeren Zeitraum verteilt.

Der „Hard-Cap“ auf eine noch nicht bekannte Obergrenze an Krit-Bonus soll dazu führen, dass Spieler nicht bis ins Ultimo in Krit-Chance-Boni investieren und sich auf andere Stats konzentrieren. Denn Krit-Schaden/Heilung ist bisher äußerst populär im PvE und dominiert klar vor anderen Stats.

Doch obwohl Krits etwas abgeschwächt wurden, gibt es sie jetzt wohl bald trotzdem öfter. Denn die Proc-Sets, welche schon seit geraumer Zeit überhaupt keine Krit-Chance hatten, bekommen nun die Fähigkeit, ebenfalls Krits zu verursachen.

Final werden die sogenannten Hybrid-Stats jetzt von allen Sets verteilt. Das bedeutet, dass Sets, die Waffenschaden gewähren, nun Waffen- und Zauberschaden gewähren, Zauberdurchdringung wird zu Physischer- und Zauberdurchdringung und kritische Zauber werden zu kritischem Waffen- und Zauberschaden.

Gerade letzteres kommt gut bei den Fans an, denn so sind wiederum neue und abgedrehte Builds möglich, die bisher keine Option waren. So kommentierte ein User (via Elderscrollsonline.com) trefflich „Das sind wilde Änderungen, und zwar gute, wilde Änderungen!“

Was ist der Armory Assistant? Wer gerne mit Builds experimentiert, wird das Feature des Armory Assistants lieben. Denn hier lassen sich eure Charakter-Builds abspeichern und auf Knopfdruck jederzeit ändern.

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Bisher war das Umbauen eures Builds nämlich ein Graus, da man zig Skills und Passives neu anordnen musste und auch sonst viel Gefummel dabei war.

Da man in ESO aber eine große Auswahl an Builds hat und quasi jeder Held jede Rolle irgendwie einnehmen kann, war diese Hürde schon seit Release von ESO vor 7 Jahren den Spielern ein Graus.

Das neue System wird kostenlos sein und ihr bekommt pro Charakter 2 Slots für Builds. Wer mehr will, kann sie im Kronenshop gegen Echtgeld kaufen.

Wann kommt Update 32? Update 32 und das finale Deadlands-DLC wird im Herbst 2021 erscheinen. Auf dem öffentlichen Testserver von The Elder Scrolls Online wird Update 32 mit all seinen Änderungen aber bald zu finden sein. Hier dürfte der Release also bald anstehen.

Während das finale Update 2021 noch auf sich warten lässt, könnt ihr schonmal die neuen Dungeons aus dem Update „Waking Flame“ zocken, die haben es aber in sich!