So nutzt ihr den Kronen-Shop in ESO optimal und spart richtig Geld

DLC, Kosmetik, Häuser – zusätzlich zum Kaufpreis und zum optionalen Abo kann man in ESO noch reichlich echtes Geld im Kronen-Shop abdrücken. Aber was braucht man davon wirklich? Gibt’s das auch billiger? Und wovon lässt man lieber die Finger? Hier kommt euer Shopping-Berater. Von Sascha Penzhorn

Zwar ist das Basisspiel schon prall gefüllt mit genug Inhalten für 100 und mehr Spielstunden, aber mit bestimmten DLCs wird das Spiel eben noch eine Ecke schöner. Mit Inhalten wie Thieves Guild oder Dark Bro­therhood schließt ihr euch beispielsweise der Diebesgilde, respektive der Dunklen Bruderschaft an und werdet so zu Meisterdieben und Auftragsmördern, komplett mit dazugehörigen Quests, wiederholbaren Einsätzen, Story und Fertigkeitslinien.

Diese Inhalte reißen zum Preis von je 2.000 Kronen (siehe Umrechnungstabelle in Euro) ein entsprechendes Loch in euren Geldbeutel. Die Erweiterung Orsinium führt euch derweil ins Land der Orks und fährt die härteste Solo-Herausforderung im Spiel auf: die Mahlstrom-Arena. Dafür berappt ihr aber auch stolze 3.000 Kronen. Die kostenpflichtigen Download-Inhalte sind sehr gut, werden in der Summe aber auch sehr rasch sehr teuer. Wir raten darum zum Plus-Abo.

PaketKostenKosten für 100 Kronen
750 Kronen6,99€0,93€
1.500 Kronen12,99€0,87€
3.000 Kronen20,99€0,70€
5.500 Kronen34,99€0,64€
14.000 Kronen84,99€
(89,99€)
0,61€
(0,64€)
21.000 Kronen129,99€
(129,99€)
0,60€
(0,62€)
Die Preise beziehen sich auf die Plattformen PC, Mac und Xbox One. Wenn nicht anders angegeben, sind die PS4-Preise identisch, bei den beiden teuersten Deals sind sie aber je 5 Euro teurer.

Lieber Plus als DLC

Mit ESO Plus erhaltet ihr Zugang auf sämt­liche Inhalte in der DLC-Rubrik im Kronen-Shop. Obendrauf bekommt ihr mehr Bank­fächer, Platz für Möbel, eine praktische Crafting-­Tasche für alle Charaktere auf eurem Konto und 10 Prozent mehr Erfahrungspunkte. Ein paar Kronen zum Ausgeben gibt’s auch noch für jeden abonnierten Monat. Bedenkt aber, dass der Zugang zum DLC wieder verschwindet, wenn euer Abo mal ausläuft.

ESO: Mit diesen 3 Methoden kommt ihr günstiger an alle DLCs

Coole Kosmetik

Unter der Shop-Rubrik Stilstube findet ihr überwiegend Selbsterklärendes: Haarschnitte, Tätowierungen, Deko-Schmuck – die üblichen Verdächtigen eben. Seid ihr scharf auf eine ganz bestimmte Frisur, die so nicht in der Charaktergenerierung verfügbar ist, seid ihr hier richtig. Ein wichtiger Unterpunkt dieser Sektion nennt sich Persönlichkeiten und verleiht ­eurem Charakter völlig neue Animationen.

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Hier findet ihr die Persönlichkeiten.

Die Persönlichkeit des Betrunkenen bewirkt beispielsweise, dass euer Charakter stets mit einem Bierkrug anzutreffen ist, den er auch regelmäßig wieder auffüllt. Das Laufen fällt ihm sichtlich schwer und er torkelt dabei herum wie Captain Jack Sparrow persönlich. Wählt ihr den Dieb als Persönlichkeit, schaut sich euer Held immer verstohlen um und bewegt sich geduckt und schleichend durch die Gegend.

Das Angebot der Stil­stube wechselt regelmäßig. Grundsätzlich schaltet ihr zusätzliche Kosmetik aber auch durch Events, Erfolge und Quests frei und müsst dafür nicht zwingend echtes Geld ausgeben. Wer seinen Charakter individueller gestalten will und die nötige Kohle auf der hohen Kante hat, wird hier aber am bequemsten fündig.

Horrendes Housing

Richtig teuer wird es in der Rubrik Häuser. Die schicksten Spielerbehausungen kosten schon mal stolze 10.000 Kronen und mehr – wahlweise zum selbst Einrichten oder (gegen Aufpreis) fertig möbliert.

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Solche dicken Hütten könnt ihr im Housing erwerben.

Einmal in ­eurem Besitz dienen euch die Häuser als kostenloser Punkt zur Schnellreise, ihr könnt Freunde einladen oder Crafting-Werkstätten einrichten, falls euch die kostenlos verfügbaren Werkbänke überall in der Spielwelt nicht zusagen.

Alternativ gibt’s die feschen Hütten aber auch gegen Spielwährung, falls ihr richtig fette Goldberge bei­seitegeschafft habt.

Zeitersparnis gegen ­Kronen

Einen praktischen Nutzen bietet die Verwandlung zum Werwolf oder Vampir für je 1.500 Kronen. Wer Mitglied einer halbwegs freundlichen Gilde ist, bekommt den Biss dort mit etwas Glück kostenlos durch einen Mitspieler.

Aber falls ihr so gar keine Freunde habt und im Chat nicht nach einem Biss fragen möchtet, gibt’s die Mitgliedschaft in Team Edward oder Team Jacob auch gegen Bares und ganz ohne das vorherige Durchspielen der entsprechenden Quests. Und falls ihr den Kauf bereut, bekommt ihr die Heilung für stolze 800 Kronen im Shop.

Spieler mit Zweitcharakteren, die lieber zahlen, statt aktiv zu werden, finden im Shop zudem Fertigkeitslinien und Himmelsscherben. Keine Lust, noch mal alle Fertigkeiten der Kriegergilde freizuschalten? Kein Interesse, alle Himmelsscherben in Auridon zu suchen? Inzwischen gibt’s das auch gegen Kronen. Einzige Voraussetzung: Ihr müsst es euch schon mal mit einem Charakter erspielt haben.

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Auch Himmelsscherben könnt ihr kaufen.

Allerdings ist der Spaß auch nicht ganz billig: Fertigkeitslinien kosten schon mal satte 3.000 Kronen pro Stück, Himmelsscherben je nach Größe des Gebiets, das ihr überspringen wollt, bis zu 900 Kronen. Da kommen schnell einige Tausend Kronen zusammen.

Reitstunden für Kronen sind dann praktisch, wenn ihr beispielsweise mit einer ­Cyrodiil-Raidgruppe mithalten wollt, euer Pferd aber noch nicht über die maximale Geschwindigkeit und Ausdauer verfügt. Allerdings kostet ein Zehnerpack Reitstunden stolze 1.000 Kronen je Attribut.

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In jedem Bereich den Maximalwert von 60 zu erkaufen, ist nicht billig. Alternativ könnt ihr bei Reitlehrern alle 20 Stunden (Echtzeit) eine Reitstunde für 250 Goldstücke kaufen. So dauert es zwar eine Weile, bis alle unsere Reitwerte auf Maximum sind, dafür bezahlt ihr dafür aber kein echtes Geld.

Bank- und Inventarvergrößerungen, sowie Neuverteilungen für Attribute und Fertigkeitspunkte bekommt ihr allesamt auch gegen Spielwährung, ihr müsst sie nicht zwingend gegen Kronen kaufen. Lediglich die erneute Charakteranpassung, Namensänderungen oder ein Volkswechsel funktionieren nur über den Kronen-Shop.

Hier gibt’s noch mehr nützliche ESO-Guides:
·         So schafft ihr sogar Dungeons alleine
·         Die beste Klasse für jede Spielweise
·         4 Tipps, wie ihr euch optimal auf Greymoor vorbereitet
·         Das sind die nützlichsten UI-Mods für ESO
·         So läuft das PvP in ESO

Das Glücksspiel mit den Kronen-Kisten

Neben dem regelmäßig wechselnden Angebot im Kronen-Shop, in dem man gezielt DLC, Kosmetik, Häuser und andere Goodies kaufen kann, gibt es auch noch die Kronen-Kisten. In jeder Kiste stecken ein paar zufällig zusammengewürfelte Gegenstände wie kosmetische Haustiere, Hüte, Kostüme, Frisuren und Make-Up.

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Dieser Khajiit will euch Lootboxen andrehen.

Mit sehr viel Glück purzelt auch mal ein extrem cooles Reittier heraus, das ihr nirgends sonst im Spiel finden könnt. Habt ihr euer Herz an eines der seltenen Reittiere gehängt, kann das Glücksspiel aber schnell sehr teuer werden. Immerhin: Erbeutet ihr durch eine Kronen-Kiste eine Belohnung, die ihr bereits besitzt, wird der doppelte Gegenstand in Kronen-Edelsteine umgewandelt.

Besitzt ihr genug Kronen-Edelsteine, könnt ihr jede mögliche gewünschte Belohnung aus den Kronen-Kisten aber auch direkt kaufen.

Darum wollen ESO-Spieler eine Lootbox als Mount

Sehr optionaler Luxus

Wenig Wert fürs Geld bieten Gehilfen wie Nuzhimeh die Händlerin und Tythis Andromo der Bankier. Auf Knopfdruck einen NPC zu beschwören, bei dem ihr alle (nicht gestohlenen) Gegenstände verkaufen oder auf euer Bankfach zugreifen könnt, ist zwar ganz praktisch, dafür berappt ihr für diese Funktion aber auch stolze 5.000 Kronen.

Außerdem funktionieren die Shop-NPCs nicht in Cyrodiil. »Krieg ist nun mal schlecht fürs Geschäft«, behauptet Nuzhimeh. Da widersprechen wir aber ganz energisch!

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Auch Bank-Kram gibt’s im Shop.

Das Upgrade zur Imperial Edition ist mit 2.100 Kronen auch nicht gerade geschenkt. Möchtet ihr als Kaiserlicher spielen, kommt ihr um das Upgrade aber nicht herum. Das im Paket enthaltene Reittier ist einfach nur ein weißes Pferd – Pferde gibt’s auch gegen Spielwährung beim Händler oder für deutlich geringere Kronenbeträge, wenn ihr sie einzeln im Shop kauft.

Der ebenfalls enthaltene Mara-Schwur, mit dem ihr euch mit einem Spieler »verheiraten« könnt, um beim gemeinsamen Spielen einen Erfahrungsbonus von zehn Prozent zu erhalten, kann sich für Spieler mit festem Koop-Partner lohnen. Den gab es in der Vergangenheit aber auch schon günstiger einzeln zu kaufen.

Zu guter Letzt schaltet ihr über dieses Upgrade den Stil der Imperialen für die optische Anpassung eurer Ausrüstung frei. Seid ihr scharf auf alle oder mehrere dieser Features, ist das Gesamtpaket sicher seine Kronen wert, im Zweifelsfall gibt es einzelne Inhalte da­raus aber auch günstiger.

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Versorgungspakete für Kronen sind ganz nett, für 1.500 Kronen in der großen Variante aber auch sehr teuer. Die darin enthaltenen Erfahrungsschriftrollen gibt’s im Fünferpack für günstigere 1.000 Kronen. Das Gift, die Heiltränke und die Nahrungsmittel im Paket sind allesamt nicht stärker als selbst her­gestellte (oder gehandelte) Ware aus dem Handwerk.

Die Reparaturkisten bekommt jeder Handwerker über tägliche Crafting-Missionen tonnenweise kostenlos. Und wer Seelensteine gegen echtes Geld kauft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. 

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Letalis Insania
2 Monate zuvor

Sich die Heiung des Vampir/Werwolfs im Kronenshop kaufen???? Für einen kleinen Goldbetrag wird das in der Magiergilde in Rift, Schnittermark und Bangkorai geheilt.

Gothicmaster
2 Monate zuvor

Die Gehilfen sind für mich auch das nützlichste am ganzen Shop. Außer man ist natürlich reiner PVPler.

Die Preisgestaltung von den meisten Sachen finde ich aber auch mehr als Abenteuerlich. Vampirbiss bekommt man überall umsonst, dafür braucht man nicht mal eine eigene Gilde. Himmelsscherben etc. braucht man auch nicht kaufen, wenn man in 1-2 größeren Gilden ist, reist man einfach von Mitglied zu Mitglied und hat, selbst wenn man die Schnellreisepunkte noch nicht hat, ein Gebiet in Null Komma nichts abgeklappert.

Wichtigster Tipp vielleicht, sofern man ESO+ Mitglied ist: Die Kronen aufsparen und und die ganzen DLCs im Angebot kaufen, dann kann man auch, sofern man vllt. Mal ein paar Monate aussetzt mit ESO+ trotzdem alle Inhalte spielen. Ich habe immer eine Reserve von mindestens 2.500 Kronen die ich nicht ausgebe, den Rest kann man auf den Kopf hauen.

Muchtie
2 Monate zuvor

Ich bin der Meinung das am anfang ESO+ Pflicht ist wegen den kleinen Inventar, gegen Ende braucht man eigentlich kein ESO+ plus mehr und ich habe mir von ESO+ Plus Kronen die DLC gekauft, um halt ohne + auszukommen.

Horteo
2 Monate zuvor

Ich habe Eso+ und der ingame shop hat praktisch nichts interessantes für mich. Aktuell habe ich rund 65000 Kronen rumliegen die ich zum Abo erhalten habe

Bodicore
2 Monate zuvor

Hast du denn keine Freunde in ESO ?

Man kann ja denen etwas aus dem Shop schenken statt die Kronen einfach sinnlos rumliegen zu lassen.

CptnHero
2 Monate zuvor

also was ich am Kronenshop nich verstehe is das Preis-Leistungsverhältnis bei manchen Sachen.
nehmen wir zum Beispiel vampir-werwolfbiss…wie schon im Artikel steht, kann man sich beißen lassen.
dazu kann man im zonenchat fragen, gilden fragen usw.
warum das also noch 1500 kronen im shop kostet, kann ich absolut nich nachvollziehen.

Aber ich versteh allgemein nich die Preise im Shop. Bei Free2play titeln gibs z.b immer kleine Beträge für 5 oder 10 euro…wo man sich was gönnen kann.
In Eso gibs halt so schon genug Kosten….wo ich mir dann immer die Frage stelle, ist es dann noch nötig Lootboxen einzubauen? und halt sowas wie vamp biss für 1500 kronen?

Zord
2 Monate zuvor

Beim Thema Gehilfen muss ich euch klar wiedersprechen, das ist meiner Meinung nach das Sinnvollste im ganzen Shop. Es ist einfach unglaublich praktisch wenn man am questen ist einfach den Müll der sich so angesammelt hat verkaufen oder in die Bank verschieben zu können ohne extra in die nächste Siedlung zu müssen.

EliazVance
2 Monate zuvor

Ist für mich auch das Sinnvollste im Shop. Bei mir liegen die Kronen dank Eso+ eigentlich nur rum, weil mich nichts im Shop wirklich interessiert. Die Gehilfen allerdings waren eine gute Investition.

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