Warzone-Hacker bestätigt: Die neue Bannstrategie von Call of Duty zeigt endlich Wirkung

In CoD Warzone wird von Cheatern stetig ruiniert und den Entwicklern wurde lange Zeit Untätigkeit vorgeworfen. Doch dem scheint nicht zu sein, denn offenbar zeigen die neuesten Hardware-Banns endlich Erfolge.

Wie ist die Situation im Spiel? Bisher grasten die Entwickler bei Raven Software regelmäßig die Community von Warzone ab und bannten die schlimmsten Cheater. Doch die erstellten sich hurtig einen neuen Account und schon ging die Cheaterei von vorne los.

Das wiederum führte zu großem Frust bei den Fans und namhafte Streamer wie Nickmercs hatten schließlich genug davon und wanderten zu anderen Spielen, wie Apex Legends, ab.

Was hat es mit den Hardware-Banns auf sich? Doch offenbar waren die Entwickler nicht so untätig, wie man es ihnen lange vorgeworfen hatte und werkeln an Anti-Cheat-Maßnahmen. Denn die neueste Bannwelle schien direkt Hardware-Banns auszuteilen und so soll es über 50.000 Cheater erwischt haben, die nun überhaupt keinen Account mehr in der Warzone erstellen können.

Was ist ein Hardware-Bann?
Bei einem regulären Bann wird einfach der aktuelle Account gesperrt. Bei einem Hardware-Bann hingegen werden bestimmte Daten aus der Hardware des Users ausgelesen und solange diese vorhanden sind, gib’s erst einmal keine Möglichkeit mehr, dass man sich einen Account in dem Spiel anlegt, in dem man gebannt wurde. Nur der Austausch der betreffenden Hardware oder relativ aufwändige Tricksereien würden wieder ein Weiterspielen erlauben, was aber für viele Cheater schon eine zu große Hürde darstellt.

Cheater fliegt permanent aus dem Spiel und findet es sogar gut

Wie erfolgreich sind die neuen Methoden? Die Aussage der Entwickler allein macht schon Hoffnung, dass die desolate Situation in der Warzone endlich besser wird. Doch richtige Gewissheit kam erst aus den Kreisen der Opfer, nämlich des Cheater-Volks, die jetzt wohl tatsächlich nicht mehr zocken können.

So berichten einige Cheater in einschlägigen Kanälen, dass es sie erwischt habe. Der bekannte Leaker und CoD-Experte Tom Henderson hat in einem Tweet ein paar Reaktionen zusammengefasst.

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So reagiert ein Hacker: Ein anderer Hacker, der auf TikTok als rushman360 bekannt ist, bestätigt ebenfalls, dass er wohl nicht mehr ins Spiel kommt. Alle seine Accounts seien gesperrt, sogar die, die er noch nie gespielt hat und wohl nur auf Vorrat angelegt habe.

Kurioserweise findet er das sogar gut. Er gibt zwar offen zu, dass er „ein bisschen gehackt hat“, aber dass man jetzt Hacker rund Cheater hart angehe, sei eine gute Sache. So würden endlich wieder die ganzen Content-Creators zurück ins Spiel kommen.

Warum er aber trotz dieser negativen Sichtweise auf Cheating trotzdem selbst mitgemacht hat, erklärt der geläuterte Ex-Cheater jedoch nicht.

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Das sagen die Kommentare: Die Kommentare der Fans auf Twitter sind allerdings noch verhalten und viele trauen der Sache noch nicht. Immerhin gäbe es Hardware-Banns schon lange und mit genug Aufwand lassen sie sich umgehen. Andere aber feiern die salzigen Tränen der armen Hacker, die jetzt nicht mehr einfach so herumcheaten können. Eine Auswahl der Kommentare findet ihr hier:

  • The Ramtim: „Gut, die sollten so hart gebannt werden, dass sie das Gamen gleich sein lassen!“
  • Dan Wheat: „Sie haben schon früher Hardware-Sperren verhängt, aber die Cheat-Software kann diese umgehen, sodass es noch weniger Grund gibt, das Hacken sein zuu lassen, da sie dann nur noch spielen können, wenn sie die Hacking-Software verwenden, sobald sie eine Hardware-Sperre haben.“
  • Infinite: “Das Spiel wäre nicht in diesem Zustand, wenn sie Hardware-Banns schon von Anfang an gehabt hätten.“

Kommt da noch mehr? Die Bedenken der User könnten aber sich zerstreuen, wenn die neue Bann-Offensive Teil einer größeren Operation gegen Cheater sein soll. Immerhin haben die Entwickler diesbezüglich schon weitere Schritte angekündigt und die Hardware-Banns sind womöglich nur ein Teil einer umfassenden Anti-Cheat-Maßnahme.

Quelle(n): Dexerto, GameRant
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Ansich gut, wenn es denn funktionieren würde. Aber Hardware Infos lassen sich fälschen. Mag sein dass der Aufwand nativ dafür hoch ist, aber die Cheathersteller stellen eben genau dafür auch einfache Tools her.
Bestimmt werden ein paar ausgeschlossen, aber das Allerheilmittel für das es immer gehalten wird, ist es allemal nicht.

Nein

Yep, kommen einfach neue spoofer.

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