ESO: Wir haben die Dungeons im neuen Update Waking Flame gespielt – So hart sind sie

Mit dem Update 31 Waking Flame hat das MMORPG ESO zwei weitere Dungeons dazu bekommen. Dazu zählen der Dungeon Rotblütenbastion und der Schreckenskeller. MiezeMelli von MeinMMO hat sich in beide Dungeons begeben und berichtet euch davon.

Was sind das für Dungeons? Die Rotblütenbastion liegt im Norden des alten Bündnis-Startgebiets Glenumbra. Den Schreckenskeller findet man im Norden des neuen Gebiets Dunkelforst. In beiden Verliesen erwarten euch nicht nur die regulären 3 Bosse. Ähnlich wie im unheiligen Grab gibt es noch versteckte Secret-Bosse.

Die Dungeons wurden beide im Veteranen-Modus mit Hardmode ausprobiert.

Wichtige Vokabeln, die ihr für diesen Guide wissen solltet

  • Was ist eine Synergie? Eine Synergie könnt ihr mit X aktivieren (Standard-Belegung). Dadurch löst ihr einen bestimmten Effekt aus. Hier sind es die Kristalle, die einen Secret-Boss herbeirufen oder die Flammen, die ihr mit dem Synergieren aufnehmen könnt. Es gibt aber auch Fähigkeiten verbündeter Spieler, die ihr synergieren könnt. Damit aktiviert ihr oft einen positiven Effekt auf euch oder einen zusätzlichen negativen Effekt auf den Gegner.
  • Was ist ein Execute? Damit sind Fertigkeiten gemeint, die besonders viel Schaden anrichten, wenn das Ziel wenig Leben besitzt.
  • Was bedeutet spawnen? Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet “auftauchen” oder “erscheinen”.
  • Was bedeutet das Wort Cleave-Damage? Damit ist der Schaden gemeint, welcher nicht ausschließlich das Hauptziel, sondern weitere Ziele nebenbei trifft.
  • Was bedeutet rezen? Einen Spieler in der Gruppe mit einem Seelenstein wiederbeleben.
  • Was bedeutet Rez-Ulti? Dieser Begriff ist angelehnt an die ultimative Fähigkeit der Nekromanten-Klasse. Diese Fähigkeit belebt alle toten Gruppen-Mitglieder wieder.
  • Was ist ein Spott? Damit bezeichnet man einen Skill, der den Gegner verspottet. Das bewirkt, dass nur der Spieler angegriffen wird, der diesen Skill auf ihn gewirkt hat.
  • Was bedeuet HM? HM steht für Hardmode.

Der Schreckenskeller

Für das Betreten des Schreckenskellers bekommt ihr sofort die Errungenschaft “Erforscher/in der Erwachenden Flamme”. Damit schaltet ihr einen friedlichen Begleiter, den Skorionschürling “Drachenbeißer” frei. Ihr werdet euch im Dungeon noch an ihn erinnern.

ESO - Schreckenskeller

Was zu Beginn noch recht idyllisch aussieht verwandelt sich passend zum Namen schnell in einen Schrecken. Wir treffen auf die beiden Kampfmagier Lucilla Caprenia und Martus Tullius, umgeben von ein paar kaiserlichen Soldaten. Wenig später werden sie von einigen Kultisten angegriffen, die ihren Schreien zu urteilen im Namen “Mehrunes Dagon” Blut vergießen.

ESO - Schreckenskeller 2

Bei diesem Aufeinandertreffen fallen sowohl die kaiserlichen Soldaten, als auch die Kultisten. Nachdem wir Zeuge dieses Überfalls geworden sind, erscheint das Quest-Symbol über Martus Tullius. Von ihm erfahren wir mehr über diesen Ort und bekommen die Quest “Bebender Schrecken”.

Bei dem Schreckenskeller handelt es sich um eine alte Gefängnis-Ruine, die eigentlich verlassen sein sollte. Allerdings haben sich hier eine Horde Daedra angesammelt. Eigentlich ist jedem Außenstehenden der Zutritt untersagt, allerdings drückt Martus bei uns ein Auge zu, wenn wir ihm helfen magische Umtriebe zu untersuchen.

Secret-Bosse im Schreckenskeller

Die Secret-Bosse könnt ihr jeweils vor den 3 Boss-Kämpfen machen. Ihr schaltet damit eine nutzbare Synergie für die Bosskämpfe frei. Die Secret-Bosse, die ihr vorher im Kampf besiegen müsst, könnt ihr dann im Bosskampf mit einer Synergie am jeweiligen Kristall herbeirufen. Der Secret-Boss wird euch dann 1 Minute lang im Kampf unterstützen.

Außerdem werden beim Nutzen einer Kristall-Synergie alle Verbündeten wiederbelebt, die tot sind. Daher kann man die Bosse auch als “Rez-Ulti” benutzen. Hier sind noch einige Infos zu den einzelnen Secret-Bossen:

  • 1. Boss (orangener Kristall): Der Ausbrenner
  • 2. Boss (blauer Kristall): Der Totengräber
  • 3. Boss (weißer Kristall): Grimmer Verteidiger

Um den Weg zu den Secret-Bossen zu öffnen, müsst ihr blaue Flammen synergieren um den mysteriösen Gang zu öffnen. Dort müsst ihr zeitgleich Kristalle aktivieren, um ein Portal in eine weitere Ebene zu öffnen. Dort müsst ihr die Becken entzünden, die vor dem jeweiligen Kristall stehen.

Bei dem 1. Secret Boss öffnet ihr den mysteriösen Gang mit Entzünden von 2 Flammenbecken. Für den nächsten Secret-Boss braucht ihr 3 Flammen und für den letzten Boss braucht ihr 4 Flammen. Ihr habt immer nur begrenzte Zeit die Becken zu entzünden, könnt es aber wiederholen.

Tipp: Macht euch den Weg frei von Add-Gruppen, damit ihr die Flammen schnell zu den Becken transportieren könnt.

Der 1. Boss Skorionbrutfürst im Schreckenskeller in ESO

ESO - Schreckenskeller Skorionbrutfürst

Ihr solltet den Boss nicht runterbrennen, sondern einfach locker die Mechaniken runterspielen. Ansonsten wird es relativ schwierig. Ab ca. 90 % Bossleben spawnen 2 Adds: Ein Knochenkolloss und ein Xivilai-Schockschlächter. Der Fernkämpfer muss unterbrochen werden. Und die Adds sollten fokussiert werden.

Nach weiteren 10 % Bossleben portet der Boss zu einem der zerbrochenen Siegelsteine und stellt ihn wieder her. Dieser muss von den DDs ebenfalls fokussiert werden. Außerdem spawnen erneut 2 Adds: Ein Daedroth und ein Xivilai-Verwüster.

Es bietet sich an, dass der Tank die Adds auf den Siegelstein zieht. Dann können die DDs die Adds cleaven. Im 10 % Takt wechseln sich die beiden beschriebenen Mechaniken ab. Macht euch außerdem auf Feuer- & Blitzflächen auf dem Boden gefasst. Diese werden von den Schockschlächtern gecastet.

Vom Boss gehen außerdem einige AOE-Flächen aus, die sich mit der Zeit ausfüllen und dann Schaden anrichten. Es sind dunkel-rote Flammen.

Den Zusatz-Boss könnt ihr am Ausgang für 1 Minute herbeirufen, sofern ihr den Secret Boss vorher gemacht habt. Ihr müsst den orangenen Kristall am Ausgang synergieren, damit der 1. Secret Boss erscheint.

Der 2. Boss Cyronin Artellian im Schreckenskeller in ESO

ESO - Schreckenskeller Cyronin Artellian

Ihr seht auf dem Boden auf der gesamten Fläche breite Kohle-Streifen. Dort werden im Kampf Flammenflächen erscheinen. Diese bewegen sich in die gleiche Richtung. Ihr dürft nicht von ihnen getroffen werden. Getroffene Spieler sterben. Ihr müsst im Kampf also in Bewegung bleiben.

Ansonsten ist der Boss relativ simpel. Die DDs können vollen Schaden auf den Boss machen. Die Adds, das sind 2 Sturmatronarchen und kleinere Kreaturen, sollten im Cleave-Damage sterben. Dazu muss der Tank sie nur spotten.

Ihr solltet insgesamt im Bewegung bleiben. Für Tanks mit schwerer Rüstung empfiehlt sich eventuell flinker Schmuck, um den Flächen rechtzeitig auszuweichen.

Der Endboss Magmaverkörperung im Schreckenskeller in ESO

ESO - Schreckenskeller Magmaverkörperung
Achtung, der Non-HM im Veteranen-Modus ist zurzeit buggy. Ihr bekommt auch ohne Hardmode teilweise Hardmode-Mechaniken. Diese machen im HM natürlich dennoch mehr Schaden. Außerdem hat der Boss doppelt so viel Leben.

Dieser Boss hat im Non-HM 8 Mio. Leben und im HM hat er 16 Mio. Leben. Er castet bei ca. 90 % Flammen-Strahlen auf 3 Spieler. Legt diese bestenfalls am Rand ab, denn sie hinterlassen entlang der Linie Feuerflächen. Ihr solltet mit dem Strahl nicht beisammen stehen, denn diese explodieren und töten Spieler, die mehr als einen Strahl abbekommen.

Außerdem erscheinen Flammenwirbel, die sich über den Boden bewegen. Hin und wieder füllt sich fast die gesamte Bodenfläche aus. Ihr müsst zum Rand des Raumes ausweichen.

Der Boss castet bei ca. 60 % eine Kuppel über sich und kann währenddessen keinen Schaden nehmen. Ihr müsst am Ausgang dann ein Portal synergieren und einen Siegelstein zerstören. Es gibt mehrere Räume, welche zufällig gewählt werden. In manchen Räumen muss der Tank unbedingt das Add spotten. Die Strangspinne z.B. onehittet Heiler und DDs.

Ihr habt nicht endlos Zeit zurückzukehren. Bleibt ihr zu lange im Portal, werdet ihr wieder in den Bosskampf gezogen. Sobald ihr wieder aus dem Portal zurück seid, seht ihr Flammenwirbel, die wie eine Wand um das mittige Gebilde im Raum rotieren. Durch diese Flammenwirbel könnt ihr aber durchdodgen und nehmt keinen Schaden.

Es gibt allerdings weitere Flammenwirbel, die chaotisch Kreise auf dem Boden drehen. Diesen solltet ihr ausweichen, denn sie verursachen massiven Schaden. Die Portalphase wiederholt sich bei ca. 30 %.

Es gibt außerdem eine Fähigkeit “verkörperter Ausbruch”, bei welcher der Boss seine Schwerter in den Boden rammt. Es erscheint um ihn herum eine kreisförmige Fläche. Der Tank muss sich dann blockend in die Fläche bewegen, um seine Gruppe zu schützen.

Generell muss sich der Tank auf schmerzvolle Hiebe vom Boss gefasst machen. Ich empfehle euch auch ein paar Rüstungsteile in passgenau zu tragen, da ihr vielen Angriffen und Flächen ausweichen müsst.

Es spawnen während des Kampfes kleinere daedrische Kreaturen. Ihr müsst sie nicht fokussieren, aber sie sollten im Cleave-Schaden sterben. Im Idealfall kann der Tank die Adds an den Boss ziehen.

Die Rotblütenbastion

ESO - Rotblütenbastion

Auch dieser Dungeon sieht zu Anfang recht idyllisch aus. In einiger Entfernung erkennt man drei Gestalten. Sobald man sich ihnen nähert, wird man Zeuge eines hitzigen Gesprächs zwischen 3 NPCs. Unter ihnen ist unsere alte daedrische Bekannte Lyranth, ein Prediger der Mutter der Rose (Azura) mit dem Namen Weylin und ein Ritter der Silberrose.

ESO - Rotblütenbastion 3

Wir bekommen nur das Ende dieser Unterhaltung mit, in welcher der Ritter der Silberrose den anderen beiden NPCs den Zutritt in die Festung verweigert, sich umdreht und die Festung betritt. Er droht mit Gewalt, sollten sie sich dennoch Zutritt verschaffen.

Natürlich fragen wir uns bei dem Anblick, was der Grund dafür ist, dass die beiden die Festung nicht betreten dürfen. Über Weylin erscheint das Quest-Symbol. Nachdem wir ihn angesprochen haben, warnt er uns vor dem Betreten der Festung und erläutert sein Anliegen. Wir bekommen die Quest “Eine Rose vieler Dornen”.

Man bekommt von Weylin die Information, dass von den Rittern der Silberrose einige Relikte gewaltsam aus Azuras Tempel entwendet wurde. Lyranth ist ebenfalls auf der Suche nach einem Relikt, welches sich im Inneren der Festung der Ritter der Silberrose befindet.

Eigentlich beschlagnahmen die Ritter gefährliche Gegenstände schädlicher Kulte, um Tamriel vor daedrischen Kreaturen zu beschützen. Weylin scheint nicht zu verstehen, wieso sich der Ritterorden gegen seinen Tempel gerichtet hat. Er hatte die Beziehung zwischen dem Orden und seinem Tempel als eine gute Beziehung eingeschätzt.

ESO - Rotblütenbastion 2
Die beiden Questcharaktere Lyranth und Weylin.

Lyranth ist weniger informativ. Sie scheint zwar ein wenig erfreut uns wiederzusehen, allerdings verrät sie uns hingegen nichts über die Übereinkunft zwischen ihr und Weylin, “Das gehe nur sie und ihn etwas an”. Nun liegt es wohl bei uns die Festung des Ritterordens widerrechtlich zu betreten und mehr herauszufinden.

Der 1. Boss Rogerain der Durchtriebene in der Rotblütenbastion in ESO

ESO - Rotblütenbastion Rogerain

Dieser Boss teilt ordentlich Schaden aus. Seine schweren Attacken solltet ihr lieber dodgen. Selbst für einen Tank sind diese im Block ziemlich schmerzhaft. Außerdem beschwört er Todspringer und Portale, aus welchen daedrische Kreaturen kommen. Von ihm aus gleiten außerdem blitzende Wirbel über den Boden.

Gelegentlich verwandelt er einen Spieler eurer Gruppe in eine Ziege. In der Verwandlung können keine Fähigkeiten gewirkt werden. Als Ziege müsst ihr Süßkringel auf dem Boden einsammeln bis ihr wieder zurückverwandelt werdet.

Der 2. Boss Eliam Merick in der Rotblütenbastion in ESO

ESO - Rotblütenbastion Eliam

Dieser Boss wird hin und wieder von den Minibossen Liramindel (Bogenschütze) und Ihudir (Schwertkämpfer) unterstützt. Seid vorsichtig, wenn er seine Schockwellen von sich weg stößt. Für Heiler und DDs ist diese Fläche meistens ein One-Hit.

Besonders schwierig ist an diesem Boss auch, dass man permanent in Bewegung bleiben muss. Das macht es den DDs schwer Schaden auf den Boss zu bringen und dem Heiler Heilung auf seine Gruppe zu bringen. Gelegentlich springt der Boss zu einem zufälligen Spieler. Wer in dieser Fläche stehen bleibt, stirbt.

Zusätzlich hinterlässt der Boss auf der gesamten Ebene kreisrunde AOE-Flächen und eine große AOE-Fläche an seiner Position. Sobald er um sich herum eine Kuppel beschwört, sind Spieler unter der Kuppel gegen alle Fähigkeiten abgeschirmt.

Die Minibosse müssen immer wieder unterbrochen werden und verursachen ebenfalls ordentlichen Schaden. Der Fokus der DDs sollte also zunächst auf den Minibossen liegen. Im Execute können diese dann ignoriert und der Boss fokussiert werden.

Der Endboss Prior Thierric Sarazen in der Rotblütenbastion in ESO

ESO - Rotblütenbastion Prior Thierric

Der Endboss lässt ein Abbild von sich erscheinen, sodass gleich 2 Priore Thierric Sarazen auf den Tank hauen. Außerdem erscheinen alle 25 % vom Bossleben 2 Silberrosen-Ebenenformer und kleinere daedrische Kreaturen. Auch die Kuppel aus dem 2. Bosskampf bekommen wir wieder zu sehen. Ebenso den Sprung zu einem zufälligen Spieler.

Aber auch auf Bodenflächen kann man sich freuen. Es erscheinen große kreisförmige AOE-Flächen und auch von den Schockwellen bleiben wir nicht verschont. Zusätzlich erscheinen hin und wieder Dornen aus dem Boden, die Flächenschaden verursachen.

Ab ca. 60 % Bossleben kommen noch weitere Flächenschaden hinzu, die sich wie eine Wand von einem zum anderen Ende des Raumes bewegen. Erinnert ein wenig an die Mechanik aus dem Krallenhort. Allerdings ist man nicht zwingend tot, wenn man von ihr getroffen wird. Aber weh tut sie trotzdem.

Im Execute (Bossleben ab 25 % Leben) kommen noch mittelgroße rote Kreisflächen hinzu, die sich bewegen.

Mein Fazit zu den neuen Dungeons aus Waking Flame

Die neuen Verliese haben es wirklich in sich. Gerade der 2. Boss der Rotblütenbastion ist mir im Gedächtnis geblieben. An diesem Hardmode sind wir wirklich etliche Male gewiped und mussten schließlich unsere Konstellation ändern. Als dann jeder auf seiner Main-Rolle war, ging es dann.

Im Schreckenskeller ist der Endboss im Hardmode schwierig. Ihr solltet einen starken Tank, einen zuverlässigen Heiler und DDs in der Gruppe haben, die nicht oft umkippen. Es ist relativ schwierig einen Spieler wiederzubeleben. Außerdem empfehle ich euch die Secret-Bosse freizuschalten, um sie im Kampf zu rufen.

Aber ich würde euch auf jeden Fall empfehlen: Nehmt Zeit mit, wenn ihr die neuen Verliese im Hardmode machen wollt. Und macht vorher keine Charakterexperimente, sondern spielt einen Charakter, den ihr gut beherrscht.

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