Ich spiele seit 15 Jahren MMORPGs: In keinem bin ich so oft gestorben wie in Mortal Online 2

Mortal Online 2 gilt als knallhartes PvP-MMORPG und konnte im September kostenlos auf Steam getestet werden. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat es ausprobiert und ist überraschend oft gestorben und das nicht nur durch andere Spieler. Trotzdem hatte er viel Spaß am Test.

Was ist das für ein Spiel? Mortal Online 2 ist ein Sandbox-MMORPG mit der klaren Ausrichtung auf PvP. Die Kern-Features sind:

  • Ein actionreiches Kampfsystem mit Blocken und gezielten Schlägen
  • Ein Verzicht auf klassische Level – stattdessen gibt es über 600 Skills, die ihr lernen könnt
  • Ein tiefgehendes Crafting-System
  • Freier Handel zwischen den Spielern
  • Eine offene Spielwelt, die ihr erkunden und in der ihr bauen könnt.

Mortal Online 2 setzt dabei auf offenes PvP samt Full-Loot, wodurch ihr eure getragene Ausrüstung verlieren könnt. Damit eignet es sich nicht für jeden MMO-Fan, sondern spricht eine klare Zielgruppe an.

Genau diese Zielgruppe kann jedoch viel Spaß haben. Das habe ich im Selbsttest sofort gespürt. Zwar bin ich ein riesiger Themepark-Fan, doch wenn ein MMORPG mit offenem PvP wirbt, wissen die Spieler, woran sie sind und können sich voll darauf einlassen.

Und der Aussage, dass Mortal Online 2 wohl eines der besten PvP-MMORPGs überhaupt ist, würde ich in jedem Fall zustimmen.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. In Titeln wie Guild Wars 2, ESO, Black Desert und WoW hat er tausende von Stunden versenkt. Seine ersten Schritte in die MMO-Welt hat er 2006 mit Guild Wars 1 und Star Wars Galaxies unternommen. In Mortal Online 2 hat er während des Stresstests etwa 5 Spielstunden investiert.

Die ersten Tode schon in den ersten Spielminuten

Was macht das Spiel so interessant? Mortal Online 2 ist nur schwer mit Spielen wie WoW oder FFXIV, aber auch PvP-MMORPGs wie Albion Online zu vergleichen. Am ehesten ähnelt es noch New World, was die generelle Geschwindigkeit und Dauer der Animationen angeht:

  • Gekämpft wird grundsätzlich in der Ego-Perspektive
  • Durch das Drücken der linken Maustaste führe ich einen Angriff aus.
  • Durch die Bewegung der Maus in eine bestimmte Richtung ändere ich jedoch die Art des Schlagens. So kann ich von oben herab, von der Seite oder frontal zustechen.
  • Der Feind wiederum kann einen solchen Angriff mit der rechten Maustaste blocken. Auch hier bestimmt die Maus die Richtung des Blocks. Blockt ihr in die falsche Richtung, dann geht der Angriff trotzdem durch.

Genau mit dieser Mechanik aus Angreifen und Blocken hatte ich die ersten Minuten und Stunden schwer zu kämpfen.

Mortal Online 2 Untote
Schon die ersten Untoten machen mir ordentlich zu schaffen.

Wie schlage ich mich im Kampf? Kurz nach dem Start bekomme ich eine Quest auf einem Friedhof, bei der ich Angriffe von Zombies blocken und einen Konterangriff ausführen soll. Doch das ist gar nicht so einfach.

Immerhin muss ich anhand der Animation erkennen, aus welcher Richtung der Zombie – links, rechts, frontal, von oben – angreift. Entscheide ich mich falsch, bekomme ich Schaden und die Quest schreitet nicht voran.

Tatsächlich schaffen es diese ersten Zombies mich gleich zweimal zu töten, weil ich mich erst beim Blocken und später dann beim Wegrennen sehr ungeschickt anstelle. Das ist mir sogar etwas peinlich! Und ich kann mich an kein anderes MMORPG erinnern, bei dem mich schon Low-Level-Mobs praktisch im Tutorial umgebracht haben.

Doch das Sterben zieht sich weiter durch meine weitere Spielzeit.

Die ersten Kämpfe im PvP sind das absolute Grauen

Wie ging es für mich weiter? Nach einigen Quests zum Crafting, einem Tutorial zum Bogenschießen und weiteren kleinen Aufgaben verschlug es mich nach einigen Stunden in das PvP. Denn in der Startzone und in Städten seid ihr vor jeglichen PvP-Aktivitäten sicher. Das ist schön!

Doch draußen, in der weiten Wildnis, sieht das anders aus. Dort herrscht offenes PvP. Und dreist wie ich bin, habe ich zuerst die anderen Spieler angegriffen. Schließlich hat derjenige, der den ersten Schlag ausführt, einen kleinen Vorteil in den Lebenspunkten.

Im ersten Kampf habe ich den Bogen genutzt und mein Gegenüber mit einer Salve von Pfeilen eingedeckt. Der war jedoch eher unbeeindruckt davon, was auch daran lag, dass irgendwie nur jeder dritte Pfeil überhaupt getroffen hat. Irgendwann stürmte er dann seinerseits auf mich los. Im Nahkampf hatte ich keine Chance und mit wenigen Hieben lag ich das erste Mal im Dreck.

Und genauso ging es weiter.

Mortal Online 2 Bogen
Mit dem Bogen wollte ich mir einen Vorteil im PvP erarbeiten. Doch das Treffen will erstmal gelernt sein.

Alle 6 Spieler, mit denen ich mich duellierte, waren deutlich besser als meine Wenigkeit. So bekam ich in allen Kämpfen voll auf den Sack. Keines konnte ich siegreich beenden, immer wieder kehrte ich als toter Charakter beim Priester in die Welt der Lebenden zurück.

Die Schmach, dass ich bereits an PvE-Zombies gestorben bin, konnte nicht getilgt werden. Im Gegenteil.

Eigentlich ein frustrierender Moment, doch irgendwie hat Mortal Online 2 damit meinen Ehrgeiz geweckt. Ich möchte besser werden und möchte das nächste Mal die anderen Spieler verprügeln. Leider reichte dafür die Zeit am Wochenende nicht mehr aus – so ist das Leben als Vater.

Was ich auch gerne ausprobiert hätte, ist der Kampf zu Pferd. Das ist in dem MMORPG möglich, doch leider bin ich nicht zum Zähmen eines Reittiers gekommen.

Eine steile Lernkurve, die viel Zeit benötigt

Wie gefällt mir das MMORPG allgemein? Grundsätzlich muss ich sagen, dass Mortal Online 2 grafisch keine Höchstleistung bietet. Die Welt sieht gut, aber nicht überragend aus und die Animationen sind eher abgehakt.

Enttäuscht bin ich von den Landschaften, die in den ersten 5 Stunden alle nach typischen Einöden aussahen und wenig Abwechslung boten. Möglich, dass dies im Mid- und Endgame anders aussieht. Trotzdem merkt man bei der Grafik, dass ein Indie-Studio hinter dem MMORPG steht.

Cool ist jedoch die Charaktererstellung, bei der ich die Auswahl aus mehreren Völkern und zudem einem mir speziell zugeschnittenen Stammbaum habe. So lassen sich die Völker sogar etwas mischen.

Bei der Charaktererstellung könnt ihr zudem Attribute verteilen, die Einfluss auf eure Fähigkeiten im Kampf nehmen. Ebenfalls besonders ist das Gewicht des Charakters:

  • Je leichter ihr seid, desto mehr Punkte könnt ihr etwa in Geschick verteilen.
  • Schwere Charaktere hingegen haben mehr Lebenspunkte und können stärker zuschlagen.

Diese Feinheiten machen die Charaktererstellung zu einer kleinen Wissenschaft.

Mortal Online 2 Charaktererstellung
Die Charaktererstellung in Mortal Online 2 bietet viele Optionen und ist eine kleine Wissenschaft für sich.

Auch sonst verlangt Mortal Online 2 den Spielern viel Denken und Planen ab. Das Einarbeiten in das Crafting-System kostet Zeit, das Freischalten der Skills ebenfalls. Zudem solltet ihr unbedingt mit einer Gilde zusammenarbeiten, da sich das MMORPG nach meiner bisherigen Erfahrung nur wenig für Solo-Spieler eignet.

Mortal Online 2 setzt wie ESO und New World auf einen Kompass am oben Rand des Bildschirms. Zudem gibt es freien Handel zwischen den Spielern, ein Feature, auf das viele moderne MMORPGs immer öfter verzichten.

Im Endgame sollen dann noch Housing und Kämpfe um Festungen warten, doch so weit bin ich lange nicht gekommen.

Mortal Online 2 Skills
Mortal Online 2 bietet 1.100 Action-Skills und über 1.200 Crafting-Skills. Viel gibt also viel zu lernen.

Die Community als Pluspunkt: Im Zuge meiner Recherchen rund um das Spiel bin ich auf viele interessante Videos gestoßen, darunter organisierte PvP-Schlachten, ritterliche Turniere und Rollenspiel.

Wer also tief in das Spiel einsteigen und sich in der Community engagieren möchte, kann sicher einige großartige Events erleben.

Ein Beispiel dafür, wie diese PvP-Turniere aussehen, könnt ihr euch beim YouTuber Wolfszeit anschauen. Der hat übrigens auch einige Guides und weiteres Gameplay auf seinem Kanal hochgeladen:

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Bezahlsystem mit größer Hürde für interessierte Spieler

Wie finanziert sich das MMORPG? Neben der Tatsache, dass Mortal Online 2 mit dem PvP-Fokus eine klare Nische besetzt, empfinde ich persönlich das Preismodell als schwierig. Denn so viel Lust ich auf das PvP-MMORPG habe, so sehr schreckt mich das Buy2Play samt Abo ab.

Um Zugang zu dem MMORPG zu bekommen, muss ich zuerst zwischen 40 und 150 Euro für die Spielversion ausgeben. Danach benötige ich ein Abo, das monatlich kostet. Das ist eine große Einstiegshürde für Spieler, die das Spiel gerne mal ausprobieren würden, ohne sich dauerhaft daran zu binden.

Auf der anderen Seite verzichtet Mortal Online 2 auf einen Cash-Shop und auf die Möglichkeit, Echtgeld in Ingame-Währung zu tauschen. Pay2Win und weitere Kosten abseits des Abos werden komplett ausgeschlossen. Das ist wiederum ein Pluspunkt.

Wann erscheint das Spiel? Mortal Online 2 startet am 26. Oktober in den Early Access auf Steam. Für den Zugang dazu werdet ihr bereits das Abo zahlen müssen. Der vollständige Release soll 2022 stattfinden.

Fazit nach 5 Stunden: Kein MMORPG für jedermann, aber definitiv ein spannendes Spiel

Pro
  • Eine interessante und immersive Spielwelt
  • Ein aktives Kampfsystem mit viel Tiefe
  • Skill spielt eine größere Rolle als Ausrüstung
  • Die Möglichkeit dutzende Stunden in Theorycrafting zu stecken
  • Eine Community, die eng zusammenarbeitet und Schlachten und Kämpfe organisiert
Contra
  • Schwieriger Einstieg
  • Keine Top-Grafik
  • Ein Spiel nur für PvP-Fans samt Full-Loot
  • Solo-Spieler haben es schwer

5 Stunden sind nun keine gigantische Spielzeit in einem MMORPG, aber sie reichten, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Und der ist überraschend positiv und führte dazu, dass ich gerne noch mehr Zeit in das Spiel stecken möchte.

Obwohl ich in keinem MMORPG bisher so oft und so schnell gestorben bin, wie in den ersten Stunden von Mortal Online 2, so verstehe ich vollkommen, worin der Reiz des Spiels liegt. Die Idee, das Skill der Spieler wichtiger ist als Ausrüstung, das interessante Kampfsystem, die ständige Gefahr und vor allem die organisierte Community hinterlassen einen positiven Eindruck.

Aber Mortal Online 2 eignet sich nur für einen bestimmten Spielertypen. Wer an seiner Ausrüstung hängt, gerne einer Stoy nachjagt oder lieber daddelt, als sich tief in die Spielsysteme einzuarbeiten, der sollte Mortal Online 2 einfach ignorieren. Da gibt es mit WoW, Guild Wars 2 oder ESO einfach bessere Alternativen.

Wer sich aber auf das MMORPG einlässt, Lust auf PvP und Theorycrafting hat und sich in einer Gilde engagiert, der kann in dem Sandbox-Spiel sicher die Onlinezeit seines Lebens haben. Zusammen mit Albion Online gehört Mortal Online 2 schon jetzt zu meinen Favoriten, wenn es um MMORPGs mit Open-World-PvP geht.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

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Thorrior

Auch wenn es auf einige den Eindruck machen sollte, dass es nur was für PvP-Fans ist, bin ich der Meinung, dass diese Schlussfolgerung nicht richtig ist. Es gibt sehr viele Spieler, die in Mortal Online überhaupt kein PvP machen. Spieler, die umfangreiches Crafting mögen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Man muss eben nur etwas frustresistent sein, denn früher oder später wird man von anderen Spielern angegriffen. Wenn das einen schnell frustriert, dann sollte man sich eine Gilde suchen, um in einer Gemeinschaft zu spielen. Dann ist es sicherer, als wenn man alleine spielt.
Full Loot ist auch kein allzu großes Problem. Man legt sich ja mit der Zeit einen Vorrat an Ausrüstung zu. Und wenn man gar nichts mehr hat, dann schlachtet man ein paar Schweine und baut sich aus den gewonnen Materialien ein paar neue Rüstungen und Waffen.
Die Grafik gefällt mir persönlich auch sehr gut. Es ist eben keine kunterbunte Blingblinggrafik mit aberwitzigen Rüstungen und Waffen größer als man selbst. Ich mag den etwas ernsteren Look und die weiten Landschaften, die sich ja im Laufe des Spiels durch das Housingsystem füllen werden.
Für mich als alten Ultima Online Spieler ist Mortal Online 2 genau das Spiel, auf das ich so lange gewartet habe.

Revilo

Da gebe ich dir grundsätzlich recht (ebenfalls alter UO Spieler) und weil es mich so sehr an UO erinnert, habe ich auch donated. ABER: Gerade in MO2 ist es wichtig, dass es ausreichend Spieler gibt und die werden auf Dauer nicht erreicht werden mit Full PvP und Loot….

Scaroz

Ich finde die Grafik ziemlich gut, vor allem für ein kleines Studio. In keinem Spiel habe ich so viele Screenshots gemacht. Man hat auch eine wahnsinnig weite Sicht.

Revilo

Ich habe donated und somit Zugriff auf die Beta. Es erinnert sehr an meine MMO Anfänge 1997/98 mit UO. Es wurde diesmal auch nicht gemogelt mit Fake Trailern wie bei MO1 (was ich ebenfalls gebackt hatte).

Die Pro und Contras zeigen sehr schön die Stärken und Schwächen des Spiels. Was ich aber wieder mal nicht verstehe, ist der FFA PvP Ansatz mit full loot, das funktioniert nicht (mehr), wir sind in 2021 und nicht mehr in 1997. Und UO gäbe es mit diesem Ruleset heute auch schon lange nicht mehr!

Erfolg wird MO2 aus meiner Sicht damit nicht haben.

Todesklinge

Ich wollte es die ganze Zeit testen, leider ging es nicht weil ich Easy Anti Cheat für Mortal Onlinr 2 nicht installieren konnte 🤬

Jedes andere Spiel mit Easy Anti Cheat funktioniert, nur MO2 nicht 🙁

Soweit ich das den Videos entnehme hat MO2 eher etwas mit Conan Exiles zutun, als mit New World.

Wird das Spiel intern live von den Mitarbeiter überwacht?

Jue
Russen ganker fest, die einzigen die das spielen werden, die stehen auf so einen Mist. 
qroxta

großes Lob die Spielschwierigkeit und den eigenen Skill vernünftig einzuschätzen, nicht wie ein gewisser “Journalist” bei einem gewissen Plattformer in Cartoon Optik.
/watch?v=848Y1Uu5Htk (immer wieder n Brüller)

Stephan

Das Kampfsystem ist ungeeignet für Multiplayer wegen den unterschiedlichen Latenzen.

bundy

Die haben ein “Ping normalization” System im Spiel. Es ist egal ob du in NA, Australien oder Europa spielst, es gibt kaum Latenz. Dafür wurde dann allerdings das Game langsamer als sein Vorgänger, was einige Veteranen bemängeln. Ich finde das Combat gut wie es ist und brauch es nicht schneller, habe auch aber auch nie mo1 gespielt.

Leyaa

Das Kampfsystem und die Komplexität des Spiels klingen wirklich vielversprechend. Top Grafik sollte man bei einem Indie Projekt nicht unbedingt erwarten, aber was ich in den Screenshots sehe, das gefällt mir.

Ich bin allerdings kein PvP Fan, von Full Loot PvP mal ganz abgesehen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Mortal Online 2 seine Spielerbasis findet.

Wäre schon, wenn sich dieses Business-Modell durchsetzen würde. Gerade für PvP ist Chancengleichheit schon sehr wichtig.

Revilo

Es wird keine ausreichend große Spielerbasis mit dem Ruleset finden, kurz nach Release werden nur noch die Hardcore PvPer am Start sein, von denen dann kurz darauf auch viele gehen werden, da keine einfachen “Opfer” mehr da sind zum Ganken.

Kristallkugel? Nein, ich bin großer Sandbox MMO Fan seit UO 1997/1998 (EU-Release) und habe daher viele “Bastelbuden” Indie MMO gespielt, von denen es die meisten nicht mehr gibt (Darkfall, LiF etc.). Es hat doch kaum noch einer in der Freizeit Zeit und Lust, sich mit FFA PvP, full loot und einigen wenigen Spielertypen, die ein solches Ruleset anzieht, auseinander zu setzen!

Leyaa

Die Nische einer Nische in der Nische? 😄
Scherz beiseite, ich kann Full Loot PvP auch nichts abgewinnen, aber die Entwickler haben sich halt dafür entschieden. Man wird sehen, ob sie damit langfristig überleben können.
Schade eigentlich, der Rest klingt echt sehr interessant.

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