Der Streamer xQc wurde im April 2021 erneut vom größten Rollenspiel-Server NoPixel von GTA V gebannt, und zwar auf einen separaten freien Server, wo er und andere Schurken sich aufhalten können. Nun führt er Gespräche mit den Server-Admins über eine erneute Entsperrung auf dem Hauptserver und will seinen bösen Schurkencharakter hinter sich lassen. Zumindest vorerst.
Das ist die Situation:
Der Twitch-Streamer Félix „xQc“ Lengyel ist 2021 der erfolgreichste Twitch-Streamer der Welt, der gerne in GTA V Rollenspiel betreibt. Auf dem berühmten Server „NoPixel“, auf dem auch andere große Streamer unterwegs sind, spielt er einen Schurken. Er benimmt sich dort regelmäßig so daneben, dass er immer wieder vom Server gebannt wird: Er cheatet, beleidigt Leute und hält sich nicht an die Regeln
In einem Stream erklärte xQc aber, dass sein Bann vom eigentlichen NoPixel-Server wohl doch nicht so permanent ist, wie man ursprünglich geglaubt hat.
xQc spricht mit Admins über Entsperrung
Das sagte der Streamer: In seinem Stream vom 26. Juni erzählte xQc, dass er sich aktuell wohl in Gesprächen mit den Server-Admins von NoPixel befindet. Es geht um seine Entsperrung auf dem Hauptserver, von dem er im April geschmissen wurde. Die Sperre schien damals endgültig zu sein, auch weil der Server-Besitzer Koli für den Streamer und andere Unruhestifter einen separaten Schwester-Server erstellt hatte.
xQc erzählte in seinem Stream, er wolle seinen Verbrecher-Charakter Jean Paul erst Mal aufs Eis legen, sollte er in GTA V wieder entsperrt werden. Mit Jean Paul ist xQc in der Vergangenheit oft in Schwierigkeiten geraten. So hat er zum Beispiel geschummelt, um aus dem Gefängnis zu entkommen, indem er eine Pistole in die Zelle mitnahm. Die Aktion wurde auch in der Rollenspiel-Community als schlecht angesehen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das will xQc aber nun sein lassen. Stattdessen will er seinen zweiten Charakter, Pierre Paul spielen, der ingame ein Polizist ist. Der kriminelle Jean Paul wird auf dem anderen Server zurückgelassen, wo er laut der Story “auf eine Insel verreist ist und erst Mal dort bleibt”.
Diese Idee hatte auch der beliebte Streamer Summit1g, der ebenfalls auf dem NoPixel-Server unterwegs ist. In einem Stream sagte er, dass xQc lieber seinen Polizisten-Charakter spielen sollte. Summit ist der Meinung, dass der Unruhestifter sich tatsächlich ändern kann und eigentlich viel Spaß am Rollenspiel hat.
So war es bis jetzt: Ob xQc sein Vorhaben, sich an die Regeln zu halten, tatsächlich durchzieht, ist allerdings zu bezweifeln. Der Streamer gilt allgemein als Störenfried und schlechter Verlierer, der sein Temperament nicht zügeln kann. Sowohl innerhalb des Rollenspiels von GTA V als auch bei anderen Games.
Ein Leak zu den kommenden PS Plus Spielen im Juli macht gerade die Runde im Internet. Doch die Info ist mit Vorsicht zu genießen. Das Bild sieht nach einem Fake aus.
Das wurde geleakt: Gestern am Samstag, dem 26. Juni, erschien in den Weiten des Internets ein Bild, das drei neue Spiele für die PS-Plus-Besitzer im Juli ankündigte. Zu dem bereits geleakten Plague Tale: Innocence kamen nun auch das Action-Game Uncharted: The Lost Legacy und das Rennspiel WRC 9 neu hinzu.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das Bild machte in reddit-Foren, auf Social Media und auf einigen Gaming-Seiten (via GameRant) die Runde mit dem Hinweis, dass die Info mit Vorsicht zu genießen sei. Bei näherer Betrachtung fallen bei dem Bild aber diverse Unreinheiten auf. Es scheint sich dabei um ein PS-Plus-Bild aus dem Mai 2021 zu handeln, das nachträglich mit neuen Spiel-Screenshots bearbeitet wurde.
Beim genauen Hinschauen erkennt man das falsche Datum
In der unteren linken Ecke sieht man bei Vergrößerungen ein verschwommenes Datum, das aussieht wie 05/04/2021 und 05/31/2021. Zudem erkennt man in dem Text ganz am Ende die Umrisse des Wortes “for Wreckfest on PS4”. Wreckfest war eins der Spiele, die im PS Plus für den Mai verfügbar waren.
Es ist möglich, dass die Spiele dennoch richtig sind und bei dem Bild lediglich aus Versehen ein altes Template verwendet wurde. Die Chancen dafür sind allerdings eher gering.
Und was ist mit Plague Tale: Innocence?
Das ist die Situation um Plague Tale: Innocence. Während die Info über Uncharted: The Lost Legacy und WRC 9 aus dem neuen Leak stammte, sieht es bei Plague Tale etwas anders aus. Der Leak zu dem Adventure-Spiel ist älter und kam ursprünglich aus den Foren von Resetera.
Der Nutzer Deluxera hat am 11. Juni in einem Foren-Thread (via Resetera) behauptet, dass
ein Next-Gen Remaster von A Plague Tale: Innocence angekündigt wird.
mit A Plague Tale: Requiem ein Nachfolger kommen soll.
Beide Behauptungen haben sich während der E3 2021 bestätigt. Die dritte Aussage des Leakers war zudem, dass die PS5-Version des Remasters im PS Plus für Juli verfügbar sein wird.
Nachdem die ersten beiden Behauptungen des Leakers gestimmt hatten, ist es daher durchaus möglich, dass Plague Tale: Innocence im Juli zu PS Plus kommt.
Welche Spiele ihr euch noch bis zum Ende des Monat sichern könnt, verraten wir euch hier:
Wer die täglichen Münzen in Pokémon GO einsammeln möchte, sollte Arenen erobern und halten. Doch eine Arena in der Nachbarschaft von MeinMMO-Autor Max Handwerk hat nun schon zwei Mal eine ganz spezielle Defensivtaktik verwendet, die Angriffe quasi unmöglich macht. Ganz schön geschickt!
Wenn ihr regelmäßig Pokémon GO spielt, kennt ihr sie wahrscheinlich auch: Diese ein, zwei Arenen, die man auf einer typischen Runde durch die Gegend einfach mal einsackt, weil sie so schön auf dem Weg liegen. Bei mir gibt es auch so eine Arena, die ich immer wieder erobere. Und da bin ich offenbar nicht der einzige.
Denn in schöner Regelmäßigkeit wechselt dort die Inhaberschaft. Meist ist es Team Blau, das seine Flagge auf der Arena gehisst hat, nur um wenig später von Team Rot angegriffen zu werden – oder andersherum. Auch das gelbe Team taucht ab und zu mal auf, ist dort aus meiner Erfahrung heraus aber eher seltener unterwegs.
Meistens setzen die temporären Arena-Leiter auf die üblichen Verdächtigen. Chaneira, Heiteira, Relaxo – normalerweise ist es so, dass ich mich dort mit dieser Auswahl herumschlagen muss. Das kostet dann eben ein bisschen Zeit, für gewöhnlich ist die Arena aber nach ein paar Minuten besiegt und ich kann weiterziehen.
Doch letztens wurde ich überrascht, als ich die gewohnte Arena mitnehmen wollte. Denn dort erwarteten mich nicht die typischen sechs Pokémon-Gesichter, sondern eine ganz andere Truppe.
Zusammenpassende Verteidiger sind ein ganz fieser Trick
So sah die Arena aus: Schön in Reih und Glied aufgestellt fand ich eine Truppe Evoli-Entwicklungen vor: Psiana, Aquana, Feelinara, Blitza, Flamara und Rihornior. Gut, ich geb zu, Rihornior fällt hier irgendwie aus der Reihe. Trotzdem passte das große, breite Monster irgendwie ganz gut zu der restlichen Truppe.
Sie stehen sogar in Formation!
Hätte ich wie gewohnt die typischen Verteidiger angetroffen, hätte ich nun angegriffen. Doch nun stand ich vor der Arena und hatte plötzlich gar keine Lust mehr, anzugreifen.
Mein Problem: Ich fand die Arena schlicht zu cool. Entweder hatte sich da ein Team die Mühe gemacht, sich zu organisieren und eine irgendwie thematisch passende Arena zusammenbasteln. Oder es war zufällig so, dass jemand ein Evoli reingeworfen und der Rest gefolgt ist, um die Arena zu basteln. Da wollte ich einfach nicht derjenige sein, der es kaputt haut.
Ich bin also weitergezogen und ließ die Arena gut sein. Gibt ja auch noch andere Tage, dachte ich mir, das kommt bestimmt nicht wieder vor. Aber ich lag falsch!
Beim zweiten Mal passte es sogar noch besser
Etwa zwei Wochen später kreuzte wieder eine Evoli-Gang in “meiner” Arena auf – und diesmal sogar komplett. Rihornior hatte einem Folipurba Platz gemacht, sodass nun, abgesehen von Glaziola und Nachtara, die ganze Truppe da war.
Klar hätte ich jetzt angreifen können. Die Arena wäre bestimmt gefallen.
Doch nun kam zum Coolness- auch noch der Niedlichkeitsfaktor eines kompletten Evoli-Teams. Ich hatte also wieder Skrupel. Da konnte ich jetzt doch nicht einfach mit Top-Angreifern wie Mewtu, Metagross und Schlag-mich-tot reinkloppen. Insofern zog ich also erneut unverrichteter Dinge von dannen.
Warum coole Arenen ein Problem sind: Ich finde die Idee, thematisch passende Arenen zu basteln richtig, richtig gut. In den Pokémon-Spielen gab es schließlich auch immer eine Thematik. Wenn die Arena am Blumenladen plötzlich eine Pflanzen-Arena wäre, oder am See nur noch Wasser-Pokémon eingesetzt würden, weil Trainer sich absprechen – das wäre schon ziemlich cool.
Aber Leute – ich brauch doch Münzen! Und wenn hier bald regelmäßig nur noch coole, niedliche oder zueinander passende Arenen auftauchen, wo soll ich dann noch angreifen?
Ich seh den nächsten Trend schon kommen!
Am Ende geistern hier plötzlich Evoli-Entwicklungen in der einen, kleine Baby-Pokémon in der zweiten und niedliche Shiny-Bären-Monster oder sowas in der dritten Arena rum. Und spätestens dann kriegen wir Probleme.
Also bitte, hört mal auf so kreativ zu sein und Pokémon GO cooler zu machen. Werft lieber wieder Chaneira, Relaxo und Co. rein. Da steht man zwar ein bisschen rum, bis die Arena weg ist – aber immerhin traut man sich überhaupt anzugreifen!
Wenn ihr noch Tipps für Arena-Monster braucht, die überhaupt nicht zueinander passen und auch nicht niedlich sind, werdet ihr hier fündig: Hier ist die Liste der besten Arena-Verteidiger in Pokémon GO.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Borderlands 3 wurde ein neues Update hinzugefügt, das Spielern jede Menge Inhalte zugänglich macht. Unter anderem ist auch eine Erhöhung des Level-Caps an Bord – doch die sorgt nicht nur für Begeisterung.
Das ist gerad bei Borderlands 3 los: Obwohl Borderlands 3 kein “richtiges” Games-as-a-Service-Spiel ist, wird es immer wieder über Hotfixes und Updates mit neuen Inhalten, Events und Verbesserungen versorgt.
Das jüngste Update gehört dabei wieder zu den größeren seiner Art. Einer der Inhalte, der von vielen Spielern lange erwartet und positiv aufgenommen wird, ist die neue Crossplay-Komponente.
Spieler auf Xbox One, Xbox Series X|S, Mac, Stadia und PC können nun zusammen Borderlands 3 spielen. Die PlayStation-Spieler bleiben derweil außen vor, was aber auch zuvor schon bekannt war.
Permanente Events und neue Level-Cap sorgen für Diskussion
Gleichzeitig kommt eine neue Option hinzu: Ab sofort kann man die drei wichtigen saisonalen Events in Borderlands 3 jederzeit spielen und nach Belieben ein- oder ausschalten. Das bedeutet:
Blutige Ernte
Herzschmerztag
und Rache der Kartelle
sind ab sofort jederzeit zugänglich. Das gilt dann auch für den speziellen Loot aus allen drei Events, den man bei den jeweiligen Bossen bekommen kann. Das kommt bei der Community ziemlich gut an – allerdings gibt es auch einen neuen Level-Cap.
So sieht die neue Level-Cap aus: Die neue Obergrenze liegt bei Level 72, also ganze 7 Level höher als zuvor. Damit sind noch mal neue Builds möglich, mit denen man seine Kammerjäger umbauen kann. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass der bisherige Loot auf Max-Level nicht mehr aktuell ist.
Darüber hinaus wurden auch Anpassungen an den Salbungen der Waffen vorgenommen, die sich ebenfalls auf bisher bereits gebastelte Builds auswirken kann. So gab es etwa eine Salbung, mit der man 300 % Schaden an Gegnern anrichtete, die über 90 % Gesundheit hatten. Die wurde nun au 150 % runtergesetzt. Das kommt nicht bei jedem gut an.
So reagiert die Community: Im Borderlands-3-Subreddit gibt es recht gemischte Stimmen zum Update. Während einige der Inhalte gefeiert werden, sorgen andere nicht überall für Begeisterung.
“Schön! Genau das, was ich erwartet habe, nachdem sie Wonderlands angekündigt haben, einen “finalen” Patch und Cap. Endlich kann ich ohne Druck farmen und alle “zeitlich begrenzten” Ereignisse ohne Druck erledigen” freut sich User lsparischi (via reddit).
“Beim Durchlesen des gesamten Hotfixes dachte ich: “Ja geil! Oh nein! Ja geil! Oh nein! Was zur Hölle?” kommentiert User Coffee_4me123 (via reddit).
“Wenn 300/90 in 150/90 umgewandelt wird, hat das sicherlich Auswirkungen auf eine Reihe von Boss-One-Hits, die danach vielleicht nicht mehr möglich sind” (via reddit).
“Zeit, alles neu zu farmen! Juhu!” kommentiert einer (via reddit), und bekommt darauf die Antwort: “Ich verliere jedes Mal Jahre meines Lebens, wenn sie das Level-Cap erhöhen” (via reddit).
Gleichzeitig ist das Update aber gerade für Spieler, die länger eine Pause eingelegt haben, möglicherweise ein guter Zeitpunkt, um noch mal einzusteigen. Schließlich kann man nun so ziemlich jede wichtige Waffe bekommen und sich auf ein neues Level hocharbeiten.
Der Shooter Team Fortress 2 von Valve ist bereits über 13 Jahre alt, hat es aber immer noch drauf. Am Wochenende loggten sich so viele Spieler wie noch nie zuvor im Spiel ein und stellten einen neuen Rekord auf.
Das ist bei Team Fortress 2 passiert: Der beliebte Shooter von Valve erschien vor fast 14 Jahren im Oktober 2007 und hat trotz seines hohen Alters und Mangel an richtig großen Content-Updates überraschenderweise an Fahrt gewonnen. Tatsächlich ist die Zahl der aktiven Spieler so weit gestiegen, dass Team Fortress 2 einen neuen Rekord von über 150.000 aktiven Spielern aufstellte.
Laut der Statistikseite SteamCharts hat der Shooter sich 2020 stetig im Bereich von etwa 50.000 bis 70.000 aktiver Spieler bewegt und zum Start von 2021 langsam angefangen, an Fahrt zu gewinnen. So wurde Team Fortress 2 in den letzten Monaten von durchschnittlich 80.000 bis 100.000 Spielern gezockt.
Der Zufluss an Neulingen und die Rückkehr von Veteranen resultierte im neuen Rekord von über 150.000 gleichzeitigen Spielern und sicherte Team Fortress 2 einen Platz in den Top 5 der meistgespielten Games auf Steam – laut SteamCharts landete es knapp über GTA V.
Woran könnte das liegen? Am 22. Juni erschien in Team Fortress 2 das erste Update nach über 100 Tagen, das neue kosmetische Items ins Spiel brachte. Valve hat bereits Ende 2019 aufgehört den Shooter aktiv mit größeren Content-Brocken zu versorgen. Das neue Summer 2021 Cosmetic Case besteht daher vor allem aus Community-Kreationen:
18 Items, die von der Community beigesteuert wurden
6 neue Effekte, die von Mitgliedern der Community hergestellt wurden
Zudem wurden laut den Patch-Notes (via teamfortress.com) auch die Sicherheitsmaßnahmen verbessert, die im Kampf gegen Bots helfen sollen. Seit seinem Release hat Team Frotress 2 mit Bottern und Cheatern zu kämpfen, die vor allem im April 2020 ehrliche Spieler terrorisiert hatten.
In dem dedizierten reddit-Thread gehen die Meinungen darüber, ob diese Maßnahmen tatsächlich wirksam waren, aber eher auseinander. Ein Teil der User ist überzeugt, dass es sich beim neuen Spielerrekord um eine Bot-Inflation handelt.
Ein anderer Teil meldet allerdings vergleichsweise “Bot-freie” Matches und dass nur ein kleiner Teil der 150.000 aktiver Spieler in Wirklichkeit Bots sind. Argumentiert wird mit den Spielerzahlen bei SteamCharts. So schreibt der User SmrtassUsername: “Als ich eine Stunde nach dem Update den kleinen Einbruch der Spielerzahlen sah, […] hat es meine Vermutungen bestätigt. Die meisten Leute überschätzen die Menge an Bots [in Team Fortress 2]”.
Habt ihr bei Team Fortress 2 in den letzten Tagen vorbeigeschaut? Wie war eure Spielerfahrung? Findet ihr, dass die Bot-Menge gleich geblieben ist oder hat sich das Spielerlebnis gebessert? Schreibt es uns in die Kommentare.
Im Weltraum-MMO Star Citizen, das seit Jahren in Entwicklung ist, kann man unter anderem Raumschiffe für Echtgeld kaufen. Ein Spieler, der sich “JP” nennt, macht das konsequent – und befindet sich mittlerweile bei Ausgaben im sechsstelligen Bereich.
Das ist Star Citizen: Die Entwicklung von Star Citizen ist eine Art unendliche Geschichte. Ursprünglich wurde das Spiel 2012 mit einer sehr erfolgreichen Kickstarer-Kampagne auf den Weg gebracht, ist bis heute aber nicht in vollem Umfang erschienen oder fertiggestellt.
Ein solcher Spieler ist auch “JP”. Das Spezielle: Im Interview mit “BoredGamer” erklärte er, dass er mittlerweile über 100.000 Dollar für das bis heute unfertige Spiel ausgegeben habe.
Das Interview könnt ihr euch hier anhören:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Warum gibt man so viel Geld für Star Citizen aus? In dem Interview erklärt “JP”, dass er ursprünglich 2017 mit Star Citizen startete und 2019 so richtig einstieg. Er sei Software Engineer und Technik gehöre zu seinen wichtigsten Hobbys: “Was mich reingezogen hat, ist der Umstand, dass es sich in Entwicklung befindet”, erklärt JP in Bezug auf Star Citizen: “Die Jagd nach Bugs macht mir Spaß. Der einzige unbefriedigende Part ist, dass ich sie dann nicht korrigieren oder sehen kann, was sich im Code ändert.”
Gleichzeitig hat es ihm aber auch die Jagd nach Schiffen in Star Citizen extrem angetan: Nachdem er anfangs nur ein bestimmtes Schiff verfolgt hatte, wurden es irgendwann mehr: “Das ist wie Pokémon – ich muss sie alle bekommen. Manchmal höre ich von Schiffen, die ich noch nicht habe. Dann jage ich denen nach”, so JP.
Die 890 Jump in Star Citizen
Eines dieser Schiffe ist die 890 Jump, die übrigens 2019 für 1.130 Dollar in der Sonderedition angeboten wurde und damals sehr schnell ausverkauft war. Eine dieser 890 ist auch JPs Hauptschiff. Doch mit dem Schiffskauf hört es nicht auf: “Da muss ich bezahlen, um es zu reparieren, um es zu tanken – und ich wusste nicht, ob ich das mit Ingame-Geld tun wollte”, so JP.
Auch Bugs, die einen Reset des Accounts wegen eines hängen gebliebenen Schiffs erforderlich gemacht hätten, umging er teilweise mit Geld: “Du zahlst für ein Schiff, es bleibt hängen und du kannst einen Charakter Reset machen – oder du kaufst ein neues. Das war manchmal interessanter. Ein Reset des Accounts würde bedeuten, alles zu verlieren, und Zeit ist Geld.”
Der Aufwand sei dann schlicht zu hoch: “Manchmal rechne ich das gegen bezahlte Stunden und dann ist es günstiger, ein neues Raumschiff zu bauen.”
“Hab sogar Angst, dass ich das finale Spiel nicht mögen werde”
Das sagt JP zu der Summe: In dem Interview stellt JP heraus, dass ihm bewusst ist, wie viel Geld er da rein steckt: “Ja, das ist ein wenig verrückt. Ich weiß nicht, ob ich es schon bereue. Wir werden sehen”, sagt er, vergleicht das ganze aber mit einer anderen Situation: “100.000 ist keine bedeutende Menge Geld, wenn man es beispielsweise mit Las Vegas vergleicht.” Dort würden Spieler 25.000 Dollar für Blackjack ausgeben, was für ihn wiederum nichts sei: “Für mich sind es Videospiele und Raumschiffe.”
Mittlerweile habe er so ziemlich alles zusammen, was er im Spiel haben möchte. Ein Ende ist aber nicht unbedingt absehbar: “Ich sag mir immer, ich werde keinen einzigen Dollar mehr ausgeben. Und alles, was sie tun müssen, ist ein neues Raumschiff zu veröffentlichen und ich gebe mehr aus.”
Was ist mit der langen Entwicklungszeit? Mit Blick auf die Entwicklung von Star Citizen sagt JP, dass sie mittlerweile auf eine Geschwindigkeit gesunken sei, die “nicht mehr akzeptabel” sei – weiterspielen würde er trotzdem: “Es gab Zeiten, als ich dachte, ‘pfeif auf dieses Spiel’, aber ich habe es nie getan.”
Teilweise stören ihn auch Dinge an dem Spiel, die dann eben auch nicht schnell behoben werden. Doch gerade die laufende Entwicklung macht für JP einen Teil der Spannung aus: “Ich habe sogar Angst, dass ich das finale Spiel nicht mögen werde”, sagt er: “Vielleicht erschaffen sie das beste Spiel aller Zeiten und kriegen alle Systeme richtig hin, aber ich habe einfach Angst, dass ich es am Ende einfach nicht mag.”
Für die Zukunft würde er sich eine Anpassung des Geld-Systems in Star Citizen wünschen. Denn auch die Schiffe, mit denen Star Citizen Geld verdient, würden wiederum Aufwand für die Entwickler bedeuten, der nicht direkt in andere Features des Spiels fließt: “Es wäre großartig, wenn ich sagen könnte, ‘Ich liebe Trading’, also wie gebe ich 700 Dollar aus, die dann in Trading gehen?”
Wann genau der Release von Star Citizen anstehen wird, steht bis heute immer noch in den Sternen. Mittlerweile ist das Entwickler-Team hinter Star Citizen aber weiter gewachsen: Ende 2020 wurde ein weiteres Studio hinzugeholt, um an Star Citizen zu arbeiten.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Destiny 2 solltet ihr jetzt die exotischen Spurgewehre testen. Ein Profi erklärt euch, welche Änderung die Waffen plötzlich interessant macht. Wir werfen bei MeinMMO anschließend einen genauen Blick auf alle 5 Vertreter der Gattung.
In Destiny 2 ist die Gattung der Spurgewehre etwas in Vergessenheit geraten. Völlig zu Unrecht sagt ein Experte. Denn die Saison des Spleißers hat alle 5 Exotics mit einem Schlag nützlich im PvE und PvP gemacht.
Was ist jetzt anders?
Seit Spurgewehre 2018 als Spezial-Waffen klassifiziert wurden, leidet die Gattung unter chronischer Munitions-Armut.
Die aktuelle Season 14 brachte nun einige Mods, die explizit für Spurgewehre designt sind.
So könnt ihr eure Rüstung endlich mit Spurgewehr-Munitionsfinder und – Sammler ausstatten.
Damit umschifft die ganze Gattung ihr Hauptproblem: Spurgewehre fühlen sich wie Primärwaffen an, sind vollautomatisch und fressen durch eure Munition. Untypisch für Spezialwaffen. Sonst findet man hier Schrotflinten, Scharfschützengewehre oder Granatwerfer – alles Waffen, die mit einem Schuss großen Schaden anrichten.
[toc]
Überraschter Profi: “Spurgewehre sind besser, als ihr denkt”
Um diesen Experten geht’s: Aufgrund der neuen Mods für Spurgewehre hat sich der bekannte Destiny-Experte Datto die Gattung mal genauer angeschaut. Er ist dabei richtig positiv von den Exotics angetan und betrachtet die PvE- und PvP-Performance.
Datto ist seit Destiny 1 als sowas wie der liebenswürdige Nerd bekannt, der das Spiel analysiert und befragte Bungie schon in Live-Events. Aufs ganze Jahr 2021 ist er der 6. größte Streamer zu Destiny 2 (via Sullygnome.com). Was Datto sagt, hat in der Community Gewicht.
So stark ist die Gattung: Im normalen PvE Inhalten schreddert ihr durch Feinde. Je nach Spurgewehr sind selbst Majors nur kurz da, um direkt zu sterben. Aber auch im Endgame wird euch der Schaden überraschen, so Datto. Spurgewehre spielen sich hier wie Primär-Waffen auf Steroiden. Die neuen Munition-Mods machen sich richtig gut bemerkbar.
Im Endgame mit Champions muss man sich fragen:
Spiele ich ein Spurgewehr in Kombi mit einer Primär-Waffe (um Champions zu unterbrechen)
Oder nutze ich 2 Spezial-Waffen, um Schaden rauszuhauen.
Zudem muss bedacht werden, dass jedes Spurgewehr ein Exotic ist – somit fällt die Anarchie für den Power-Slot weg.
Laut Datto muss man sich als Spurgewehr-Nutzer auf seine Teamkameraden verlassen. Denn die müssen sich um das Betäuben der Champions kümmern. Das kann sich natürlich schlagartig mit Season 15 ändern – sollte das neue Artefakt ab August entsprechende Anti-Champion-Optionen mitbringen.
Spurgewehre liefern eine tödliche Laser-Show
Wie stark sind Spurgewehre im PvP?
Im PvE ist die Gattung überraschend potent. Die Vorteile der Spurgewehre sind ihr großes Magazin, das hohen Schaden auf gute Reichweite raushaut. Der Vorteil der Gattung ist zudem, dass ihr nicht wirklich präzise sein müsst und der maximale Aim-Assists euch zusätzlich hilft.
Das sorgt für Balance: Was Spurgewehre ausbalanciert, ist die verfügbare Munition. Für alle Spurgewehre gilt: Ihr startet mit 50 Schuss im Magazin – 25 solltet ihr 2 Spezial-Waffen im Loadout haben. Rüstet also doppelte Sammler-Mods aus, um stets eine geladene Knarre zu haben (teils 100+ Schuss pro Box). Solltet ihr es nicht schaffen, Spezial-Munition zu finden, bringt euch das Exotic aber nichts.
Generell gilt für Spurgewehre (außer Göttlichkeit), dass die TTK, also die Zeit um einen Hüter bei vollem Leben zu besiegen, unter 1 Sekunde liegt. Um die 0,7 Sekunden. Dabei ist die Reichweite sehr großzügig.
Das Tolle dabei ist, selbst wenn ihr nur Körpertreffer landet, ist die TTK mit 0,93 Sekunden unter der magischen Grenze.
Zum Vergleich, die dominanten 120er Handfeuerwaffen brauchen optimal genau 1 Sekunde. Viele andere starke Waffen sind, wenn ihr alle wichtigen Headshots setzt, bei einer TTK von etwa 0,8 Sekunden.
Ihr wisst nun, wie sich Spurgewehre im PvE und PvE von Destiny schlagen. Lasst uns zum Abschluss noch einen genaueren Blick auf jedes der 5 Exotics werfen.
Kaltherz (eng. Coldheart)
Das erste Spurgewehr von Destiny hat Bungie beim Release 2017 richtig stolz gemacht. Kaltherz war quasi eine Eis-Waffe, schon 3 Jahre bevor Stasis überhaupt im Spiel war. Es richtet trotz der Frost-Effekte jedoch Arkus-Schaden an. In Season 14 findet ihr Kaltherz zufällig in exotischen Engrammen.
Kaltherz war eine Eis-Waffe bevor Stasis cool wurde
Was macht das Exotic besonders? Der Laser von Kaltherz wird immer stärker, je länger ihr auf einen Feind schießt. So steigert ihr den Schaden gehörig, solange ihr trefft. Ins Magazin passen 101 Schuss und sowohl Reichweite als auch Stabilität sind stark.
Ihr könnt Kaltherz zum Meisterwerk machen. Dann hat das Exotic +20 Stabilität und Nachladetempo. Leider ist das Exotic etwas einseitig – man merkt, dass es aus den Anfangstagen von Destiny 2 stammt.
Die Prometheus-Linse kam mit dem unbeliebten “Fluch des Osiris”-DLC zu Destiny 2 (Ende 2017). Das Exotic richtet Solar-Schaden an und ihr könnt es in Season 14 zufällig in exotischen Engrammen finden.
Die Prometheus ist für immer als Zerstörer der PvP-Balance bekannt
Was macht das Exotic besonders? Die Prometheus-Linse feuert einen Strahl ab, der bei Dauerfeuer ein Hitzefeld erzeugt. Dieser Solar-Schaden wächst mit der Zeit an. Zusätzlich lädt das Exotic nach Kills das Magazin nach – damit ihr schön weiter heizen könnt.
Die Waffe ist ideal, um durch Add-Horden zu pflügen. Auch im PvP bietet sich die Prometheus-Linse an. Vor allen in Momentum-Kontrolle dürfte das Spurgewehr die wohl stärkste Waffe sein. So OP wie zu Release ist das Exotic glücklicherweise nicht mehr – ein Emblem erinnert an die Terrorherrschaft er Prometheus-Linse.
Die Statuswerte sind dem von Kaltherz sehr ähnlich. 100 Schuss im Magazin, gute Reichweite und Stabilität. Als Meisterwerk steigen Stabilität und Handhabung um +20.
Wellenspalter (eng. Wavesplitter)
Wellenspalter kam Herbst 2018 mit Forsaken zu Destiny 2. Das Exotic mit Leere-Schaden war dann ein Jahr lang exklusiv auf PS4 zu finden. Seit Shadowkeep findet ihr die Waffe zufällig in exotischen Engrammen.
Wellenspalter lässt den Strahl oszillieren
Was macht das Exotic besonders? Wellenspalter variiert beim Schießen dauernd zwischen 3 Schadens-Stufen. Habt ihr Glück, haut die Waffe richtig rein. Sammelt ihr eine Sphäre der Macht ein, lädt das Spurgewehr von alleine nach und ist einige Sekunden bei maximaler Power – jetzt solltet ihr angreifen!
Leider ist der Meisterwerk-Katalysator für Wellenspalter nicht im Spiel zu finden. Somit könnt ihr euch nicht selbst Sphären erzeugen. Durch die Datenbanken geistert das Item aber schon seit Jahren. Auch ohne Kat hat das Exotic aber die Stabilität am Anschlag und wie alle Spurgewehre ein großes Magazin.
Göttlichkeit (eng. Divinity)
Göttlichkeit ist seit Ende 2019 mit Shadowkeep zu Destiny 2gekommen. Das Exotic verursacht Arkus-Schaden, spielt sich aber ganz anders, als die übrigen Spurgewehre.
Durch Göttlichkeit baut sich ein Schwächungsfeld um den Feind auf
Was macht das Exotic besonders?Göttlichkeit richtet deutlich weniger Schaden als seine Vettern an, denn es handelt sich um eine Support-Waffe. Wir haben hier die beste Unterstützungs-Waffe von ganz Destiny 2 vor uns, die im Endgame nicht wegzudenken ist.
Der Laser schwächt Feinde (Debuff um 30 %) und vergrößert die kritische Hitbox gewaltig.
Euer ganzes Team kann dem Feind also locker Präzisions-Schaden drücken – der auch noch erhöht ist.
Zudem könnt ihr Überladungs-Champion auch ohne Mods mit Göttlichkeit stören.
Bei den Statuswerten übertrifft in puncto Magazin alle Spurgewehre um das Doppelte: Fast 200 Schuss stehen euch zur Verfügung. Die Stabilität ist am Anschlag, aber einen Meisterwerk-Katalysator gibt es noch nicht.
Verfallenes Abbild (eng. Ruinous Effigy)
Verfallenes Abbild wurde aus einem mysteriösen Baum geschnitzt
Verfallenes Abbild ist die wohl absurdeste Waffe, die Destiny 2 zu bieten hat. Sie richtet Leere-Schaden an, aber das ist zweitrangig. Wer das Exotic in Season 11 (Sommer 2020) verpasst hat, kann Verfallenes Abbild in Season 14 jetzt am Kiosk kaufen.
Was macht das Exotic besonders? Killt ihr Gegner mit dem Leere-Laser, verwandeln die sich in sogenannte Transmutationssphären. Das sind kleine lila Bälle, die ihr aufhebt und dann wie ein Relikt tragt. Die Funktionen des Exotics sind absurd, hier ein Auszug:
Ihr könnt mit der Transmutationssphäre zuschlagen, also Feinde mit anderen feinden verdreschen.
Auf Tastendruck erschafft ihr ein Schutzschild, der sogar nerviges Boss-Stampfen verhindert.
Das Exotic kann Lebensenergie von Gegnern absaugen und sie desorientieren.
Ihr könnt die lila Kugel wie eine Nova-Bombe auf den Boden donnern und eine Leere-Explosion auslösen
Für Verfallenes Abbild gibt es einen Meisterwerk-Katalysator. Dieser verstärkt den Leere-Laser um 30 %, sobald ihr Feinde mit der Transmutationssphäre beeinflusst habt.
Was haltet ihr von den Spurgewehren in Season 14? Plant ihr dank der nun ausreichenden Munition eines der Exotics zu nutzen oder beschränkt ihr euch auf die Unterstützung durch Göttlichkeit im Endgame? Sagt uns in den Kommentaren doch, ob ihr Datto zustimmt und nun von der Gattung positiv überrascht seid.
In der Woche vom 21. bis zum 27. Juni 2021 gab es eine Flut von neuen Infos zum heiß ersehnten Action-MMO Lost Ark. Außerdem kann man in ESO jetzt Echtgeld-Items mit viel Grind freispielen und bei WoW hat sich auch was getan. Erfahrt hier die wichtigsten MMORPG News der Woche hier in unserer Zusammenfassung auf MeinMMO.
Der Aufreger der Woche: Das erst vor kurzem hier erschienene MMORPG Elyon ist im Heimatland Korea schon wieder tot. Die hiesige Version soll zwar weiter laufen, aber viele Leser sehen schon den endgültigen Untergang kommen.
Die Diskussion der Woche: Die Ankündigung, dass das kommende MMORPG New World ein besonders hartes Gebiet bekommt, wurde eifrig diskutiert. Vor allem, ob das Spiel auch auf Dauer motivieren kann und genug Endgame-Content bietet.
Lost Ark stellt neue Klasse vor und spricht über Genderlock
Crowfall zeigt, was noch bevorsteht, bevor der Launch am 6. Juli losgeht. (Via MassivelyOP)
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Oder habt ihr etwas Spannendes diese Woche erlebt? Haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die News diese Woche waren bunt gemischt. Sowohl MMORPGs waren ein Thema, als auch Ereignisse beim eSports und Twitch. Hört es in unserer neuesten Podcast-Folge.
Das sind unsere Themen: Seit der Ankündigung des Release-Fensters für Europa schlägt Lost Ark hohe Wellen in der Gaming-Community. Nun haben die Entwickler ihre Roadmap für die zweite Hälfte 2021 vorgestellt, die auch einen neuen Raid enthält. Laut Smilegate wird dieser Raid es in sich haben.
Bei Twitch gab es die Woche erneut Ärger. Die Streamerin Amouranth erhielt einen 3-Tage-Bann. Im eSport hat ein Profi schon im dritten Zug das Spiel beendet. Und Pokémon GO verärgert die Spieler, indem sie die Pandemie-Heim-Boni wieder rückgängig machen wollen.
Neben der Präsentation der eigentlichen News werden wir außerdem auch unsere Experten-Meinungen zu den jeweiligen Themen erläutern. Schreibt uns eure Ansichten in den Kommentaren und diskutiert mit.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von iTunes, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Neben dem wöchentlichen Rückblick gibt es auch gelegentlich themenspezifische Podcasts, die größere Events oder Spiele behandeln. So haben wir über die Shows und Games der E3 2021 gesprochen.
Anregungen oder Kritik?
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Im Shooter Call of Duty: Mobile startet schon bald die 5. Season. Die nennt sich “In Deep Water“ und hat ein Wasser- und Meeresthema. Dazu kommen drei neue Maps, neue Charaktere, neue Waffenbaupläne, 50 Battle Pass-Stufen und noch viel mehr.
Wann geht Season 5 los? Bereits am Dienstag, dem 29. Juni 2021 geht es los und ihr könnt Season 5 in CoD Mobile spielen.
Was steckt alles in der Season? Highlight der Season ist zum einen die Rückkehr des totgeglaubten Charakters Ghost. Der Spielt beim neuen Event „Stahlmeer“ eine Rolle. Darin spielen zwei Fraktionen gegeneinander und erobern durch Missionen Gebiete. Die Fraktion, die am Ende am meisten erobert hat, gewinnt besondere Preise am Ende des Events.
Diese neuen Waffen gibt es: Als neue Schießeisen bekommt ihr die Shorty-Schrotflinte sowie das CR-56 AMAX. Außerdem bekommt ihr einen Hund als neue Operator-Fähigkeit.
Diese neuen Modi kommen: Wer gerne Cranked und Kill Confirmed spielt, hat mit Cranked: Confirmed jetzt beides auf einmal. Ground Mission wiederum bietet euch eine 10vs10-Version von Domination.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was sind die neuen Maps? Gleich drei neue Maps erwarten euch in der neuen Season von CoD Mobile. Die Maps wären:
Suldal Harbor: Auf dieser mittelgroßen Map ist alles voller Verladekisten und enge Alleen dominieren das Gebiet. Es gibt viel Raum für brutale Nahkämpfe. Die Map wird bei Spielen im 5v5 und 10v10 unterstützt.
Docks: Hier handelt es um eine symmetrische, kleine Map mit vielen vertikalen Ebenen. Vorbild war hier eine Schiffswerft an der Themse. Ihr habt die Wahl zwischen Kämpfen in der Werft oder im Freien. Die Map kommt im Modus Feuergefecht zum Einsatz.
Aniyah Incursion: Hier kämpft ihr um in einem ausgebombten Palast, der von Landschaft und weiteren Gebäuden umgeben ist. Die Kämpfe finden wahlweise in den luxuriösen Innenräumen oder auf dem Außengelände statt. Diese Map kann in 10v10-Modi und dem Angriff der Untoten gespielt werden.
CoD Mobile ist ein sehr guter Shooter für Smartphones. Wenn ihr weitere Spiele dieser Art sucht, dann schaut doch in unsere Liste der besten Battle-Royale-Games für Mobile rein.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das Update 1.7 soll in Genshin Impact im Juli online gehen. Er wird drei neue Charaktere mit sich bringen, die aus dem neuen Gebiet Inazuma kommen. Ein Leak zeigt nun einige Animationen von Sayu und Yoimiya.
Das ist das Update 1.7: Während viele Genshin-Fans noch mit dem Update 1.6 beschäftigt sind, zeichnet sich bereits das nächste Update 1.7 auf dem Horizont ab. Es wird vermutet, dass dieser sich um die Reise ins neue Gebiet Inazuma drehen wird. Immerhin kommen mit 1.7 neue Charaktere über Gebete, die alle aus Inazuma stammten.
Nun sind auf Twitter beim bekannten Leaker Dimbreath Videos zu diesen neuen Charakteren Sayu und Yoimiya aufgetaucht. Sie zeigen einige ihrer Animationen sowie die Konstellationen. Wir haben für euch außerdem aufgelistet, was die Charaktere können und welche Talente sie haben.
Das kann Sayu: Mit ihrem normalen Angriff führt Sayu bis zu 4 Hiebe mit ihrem Schwert aus. Wenn man den Angriff auflädt, schwingt sie das Schwert im Kreis und verbraucht dabei Ausdauer. Bei ihrem Sprungangriff stürzt sie sich zu Boden und verursacht Flächenschaden an allen Gegnern in Reichweite.
Ihre E-Fähigkeit verwandelt Sayu in ein Fufu Windwheel, der mit hoher Geschwindigkeit in die Gegner reinfahren kann. Er verursacht dabei Anemo-Schaden. Wenn man den Knopf gedrückt hält, kann Sayu in dem Zustand frei durch die Gegend rollen. Ihr kontrolliert dabei die Richtung der Fahrt.
Wenn Sayu in dieser Form in Kontakt mit Hydro, Pyro, Cryo oder Electro-Elementen kommt, wird sie entsprechend zusätzlichen elementaren Schaden verursachen. Die Dauer der Fähigkeit liegt bei maximal 10 Sekunden, kann aber früher beendet werden, indem man den Finisher Fufu Whirlwind Kick einsetzt.
Die ultimative Fähigkeit von Sayu ist Yoohoo Art: Mujina Madness. Damit beschwört sie einen Muji-Muji Daruma, der mir ihr zusammen auf dem Kampffeld aufräumt. Der Daruma greift die Gegner direkt an und kann Charaktere in seiner Nähe heilen, wenn ihre HP unter 70 % liegen.
Ihre passiven Talente sind außerdem:
Yoohoo Art: Silencer’s Secret – Wenn Sayo sich in eurer Gruppe befindet, werden manche Tiere und Wesen von euren Schritten nicht erschreckt. In dem Archiv könnt ihr nachschauen, welche Wesen davon betroffen sind.
Go Find Someone Else – Wenn Sayo einen Swirl auslöst, heilt sie alle Charaktere in der Gruppe für 300 HP. Für jeden Punkt, den sie in Elemental Mastery hat, wird sie außerdem weitere 1,2 HP heilen. Der Effekt kann alle 2 Sekunden ausgelöst werden.
I Don’t Wanna Work – Das Muji-Muji-Daruma von Sayu erhält folgende Effekte: Die Flächenangriffe werden größer. Wenn ein Charakter geheilt wird, werden auch Charaktere in seiner Nähe um 20 % ihrer HP geheilt.
Beachtet, dass die Beschreibungen der Fähigkeiten aus einem Leak der Beta-Version stammen und sich zum Release ändern könnten.
Mehr zu Genshin Impact auf MeinMMO findet ihr hier:
Das kann Yoimiya: Der normale Angriff von Yoimiya führt bis zu 5 Pfeilschüsse aus. Wenn aufgeladen, wird ein brennender Pfeil abgeschossen, der Pyro-Schaden verursacht. Bei längerem Aufladen können es bis zu drei Pfeile werden, die automatisch nach Gegnern in der Nähe suchen. Der Sprungangriff verursacht einen Pfeilregen.
Teika-Feuertanz ist Yoimiyas E-Skill. Ein Salpeterring erscheint um sie herum. Es wandelt alle ihre Standardangriffe in Pyro-Schaden um und erhöht ihren Schaden. Der Effekt dauert maximal 10 Sekunden, hat 18 Sekunden Abklingzeit und erlischt, sobald Yoimiya das Kampffeld verlässt.
Die ultimative Fähigkeit Ryukin-Steinbrech lässt Yoimiya in die Luft springen und einen brennenden Pfeilregen auf die Gegner schießen. Einer der Gegner, die davon getroffen werden, erhält den Effekt “Ryukin-Lohe”. Wenn dieser Gegner von Standardangriffen, heftigen Schlägen, Sprungangriffen, Elementarangriffen oder Spezialfähigkeiten aller Gruppenmitglieder getroffen wird, wird eine Explosion ausgelöst, die Pyro-Schaden verursacht.
Wenn der Gegner während der Wirkungsdauer besiegt wird, überträgt sich der Ryuki-Lohe-Effekt auf einen anderen Gegner über. Der Effekt kann maximal 10 Sekunden lang anhalten und die Explosion kann alle 2 Sekunden ausgelöst werden.
Hier sind außerdem die passiven Talente von Yoimiya:
Entzündliche Abstimmung – Ihr erhaltet beim Herstellen von Verzierungen und Landschaftsdekorationen mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % einen Teil der benötigten Materialien zurück
Unruhestifter – Während der Wirkung von Teika-Feuertanz wird der Pyro-Schaden von Yoimiya mit jedem Standardangriff um 2 % erhöht. Der Effekt dauert 3 Sekunden und kann 10-fach gestapelt werden.
Sommerhitze – Die Angriffskraft der Gruppenmitglieder für 15 Sekunden um 10 %. Jeder zusätzliche Stack von Unruhestifter gibt zusätzlich 1 % obendrauf.
Wie findet ihr die Fähigkeiten von Yoimiya und Sayu? Sind es interessante Charaktere, die ihr haben wollt oder werdet ihr lieber abwarten, was der Patch 1.7 und seine Nachfolger bringen werden? Erzählt es uns in den Kommentaren.
Aktuell könnt ihr in Genshin Impact Kazuha, den wandernden Samurai, abstauben:
Guild Wars 2 gehört zu den erfolgreichsten westlichen MMORPGs auf dem Markt und hat einige Dinge anders gemacht, als seine Genre-Kollegen. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat einige positive und negative Aspekte zusammengetragen, an denen sich seiner Meinung nach andere MMORPGs orientieren sollten.
Guild Wars 2 erschien 2012 und hat einige interessante Ansätze. So setzt das MMORPG auf ein Skallierungs-System, durch das auch Level 80-Spieler deutlich an Stärke eingebüßt haben, wenn sie in Low-Level-Gebieten unterwegs sind. Zudem verzichtete es lange Zeit auf eine Holy Trinity und klassische Inhalte wie Raids oder eine Itemspirale.
Manche dieser Aspekte haben sich inzwischen verändert, andere wiederum sind geblieben. Neue MMORPGs können jedoch viel von den positiven und negativen Aspekten von Guild Wars 2 lernen. Was das genau ist, habe ich hier zusammengefasst.
Eines der größten Pluspunkte an Guild Wars 2 sind die Events in der offenen Welt. Es gibt nichts Besseres, als spontan in einer Event-Kette zu landen, an der dutzende Spieler teilnehmen und die zudem Einfluss auf die Umgebung hat.
So gibt es in dem Gebiet Harathi-Hinterland eine Reihe von Festungen, um die sich die Spieler mit Zentauren streiten. Sind alle diese Festungen eingenommen, könnt ihr gegen den Anführer der Zentauren kämpfen und guten Loot bekommen.
Ein anderes Beispiel ist die Karte Widerstand des Drachen, die einzig und allein dafür existiert, den Alt-Drachen Mordremoth herauszufordern und zu bekämpfen. Dafür startet die Karte alle 2 Stunden von Neuem und ich kämpfe mich zusammen mit anderen Spieler aus dem Norden bis in den Süden der Karte. Am Ende wartet dann der Alt-Drache selbst, der zudem minutenlang Gegenwehr gibt und immer wieder ganze Spielergruppen auslöscht.
Der Alt-Drache Mordremoth ist einer der Weltbosse im Spiel.
Diese Welt-Events in Guild Wars 2 sind deshalb so besonders, weil sie einfach überall auftauchen und immer wieder Spieler anziehen. Zwar kann ich mich auch bewusst mit Hilfe eines Timers in diese Events stürzen, aber auch ganz aus Versehen von einer großen Gruppe von Spielern mitgerissen werden.
Bei jeder neuen Karte freue ich mich schon darauf, die neuen Welt-Events oder Bosskämpfe mit einer riesigen Masse von Spielern auszuprobieren.
Das actionreiche Kampfsystem
Zwar setzt Guild Wars 2 im Grunde auf ein Tab-Targeting-System, doch es ist beeindruckend, was das MMORPG daraus macht:
Fast alle Fähigkeiten lassen sich im Laufen verwenden
Durch die Ausweichrolle spielt sich der Kampf insgesamt viel dynamischer
Der Waffenwechsel im Kampf ermöglicht es mir zwischen Nah- und Fernkampf frei zu wechseln
Es gibt viele Fähigkeiten, die mit Bewegungen zu tun haben (Sprünge, Rollen zur Seite, Teleports etc.)
Es gibt keinen global Cooldown auf Fähigkeiten wie etwa in SWTOR
Zudem setzt Guild Wars 2 auf ein interessantes Combo-System. Bestimmte Fähigkeiten wie Feuerwände oder ein Lavabrunnen zählen als sogenanntes “Feld”. Wer einen Finisher in einem solchen Feld verwendet, sorgt für einen zusätzlichen Effekt, wie eine Feuerexplosion oder brennende Pfeile beim Durchschießen.
Das führt insgesamt dazu, dass Guild Wars 2 eines der besten und flüssigsten Kampfsysteme aller MMORPGs bietet. Davon kann sich im Grunde jedes neue Spiel etwas abschauen, übrigens genau wie von der fairen Ausrüstung im PvP, die in Arenen niemals eine Rolle spielen sollte.
Guild Wars 2 wird scherzhaft auch Fashion Wars 2 genannt und das aus gutem Grund. Das Spiel bietet eine Vielzahl von Rüstungen, Waffen, Rückenteilen und Kostümen, die das Aussehen meines Charakters verändern können. Dazu kommt ein Transmutationssystem, über das ich einen Skin nur einmal freischalten und dann endlos oft nutzen kann.
Das wahre Highlights von Fashion Wars 2 ist jedoch das Färbungs-System. So hat jede Rüstung oder jedes Kostüm mehrere Farbslots, die beliebig eingefärbt werden können. Derzeit (Stand 25. Juni) gibt es 606 unterschiedliche Farben im Spiel.
Wer also das Designen von eigener Ausrüstung liebt, kommt in Guild Wars 2 garantiert auf seine Kosten.
Über 600 Farben und die Möglichkeit, jede Ausrüstung passend zu färben.
Diese Fehler von Guild Wars 2 sollten andere MMORPGs vermeiden
Die undurchsichtige Update- und Story-Struktur
Das größte Problem für Neueinsteiger ist die Update- und Story-Struktur. Denn die hat gleich zwei große Schwächen.
Zum einen fehlen in Guild Wars 2 bestimmte Story-Inhalte, die nie wieder nachgespielt werden können und eine Lücke in der Geschichte für Neueinsteiger hinterlassen
Zum anderen müssen Spieler alte Episoden kaufen, obwohl andere sie einfach gratis bekommen haben
Was ist das Problem mit der Story? Die Geschichte von Guild Wars 2 beginnt mit der Personal Story. Diese dreht sich um die Abenteuer zwischen Level 1 und 80.
Danach folgt in der Chronik die erste Staffel der Lebendigen Welt. Doch genau diese Staffel war etwas ganz besonderes, denn die Ereignisse blieben nur 2 bis 4 Wochen im Spiel. Danach wurden sie für immer entfernt. Für Spieler, die live dabei waren, war das ein spannendes Erlebnis. Für Nachzügler und Neueinsteiger jedoch fehlen etwa 1,5 Jahre der Geschichte. Diese Lücke konnten die Entwickler bis heute nicht vernünftig schließen.
Was ist das Problem mit den Updates? Wer jetzt die neuste Erweiterung Path of Fire kauft, bekommt damit Zugriff auf das Grundspiel und die erste Erweiterung Heart of Thorns. Doch dazwischen liegen immer wieder neue Staffeln mit mehreren Episoden der Lebendigen Welt.
Und diese Staffeln müssen die Spieler extra kaufen, es sei denn, sie waren live während die jeweilige Episode erschien online. Dann gab es sie gratis. So kann es auch sein, dass Spieler ein paar Episoden der Staffeln besitzen, aber nicht alle.
Im Klartext hat jemand, der heute Path of Fire kauft, Zugriff auf die folgenden Story-Inhalte:
Die Story des Grundspiels – Ja
Die Story der 1. Staffel der Lebendigen Welt – Nein, niemals
Die Story der 2. Staffel der Lebendigen Welt – Ja, wenn ihr bezahlt
Die Story von Heart of Thorns – Ja
Die Story der 3. Staffel der Lebendigen Welt – Ja, wenn ihr bezahlt
Die Story von Path of Fire – Ja
Die Story der 4. Staffel der Lebendigen Welt – Ja, wenn ihr bezahlt
Die Story der 5. und aktuellen Staffel der Lebendigen Welt – Ja, wenn ihr bezahlt, dann die letzte Episode
Ein ziemlich verwirrendes System, das bitte kein anderes MMORPG jemals einführen sollte.
In der Chronik könnt ihr die Geschichte nachverfolgen und bestimmte Missionen starten.
Schlechte Kommunikation mit den Spielern
Fans von so gut wie jedem Spiel dieser Welt werden sich bereits über die schlechte Kommunikation der Entwickler beschwert haben. Aber bei Guild Wars 2 hat das ein ganz neues Level für mich erreicht. Denn immer wieder hatte man das Gefühl, sie würden endlich mit ihrer Community interagieren, nur um wenige Tage später alles fallen zu lassen oder in ein Fettnäpfchen zu treten.
Das Beispiel neue Addons:
Vor dem Release von Heart of Thorns wurden 9 Monate lang fast täglich neue Infos geteilt.
Zum Release wurden die Entwickler plötzlich ganz still.
Nach dem Release wurde nur sehr zögerlich überhaupt auf Anfragen der Community reagiert, die jedoch mit etlichen Bugs und Problemen zu kämpfen hat. Auch die hochgestellten Erwartungen wurden nicht erfüllt. Infos zu neuem Content und der Zukunft des Spiels gab es kaum.
Beim nächsten Addon Path of Fire gab es ein großes Ankündigungs-Event und 1,5 Monate später erschien die Erweiterung. Hype und regelmäßige neue Infos gab es kaum.
Mit Heart of Thorns bekam Guild Wars 2 die ersten Raids überhaupt.
Mit der Zeit kamen 6 weitere dazu, doch sie wurden qualitativ und von der Schwierigkeit her immer schlechter.
Seit 2 Jahren gab es überhaupt keinen Raid mehr. Auf die Frage, ob jemals wieder ein Raid kommt, antworten die Entwickler nicht.
Das Beispiel PvP:
Zur Beta und zum Release wurde viele von E-Sports oder großen PvP-Turnieren gesprochen.
Doch plötzlich war es um das Thema fast komplett still.
2014, zwei Jahre nach Release, wurden dann zusammen mit der ESL die ersten Turniere gestartet. In Windeseile es Turniere um 50.000 oder auch 200.000 Dollar Preisgeld.
Im Sommer 2016 wurde der komplette E-Sports-Betrieb quasi über Nacht abgeschaltet. Seitdem gibt es dazu keinen Ton mehr.
Hinzu kommen immer wieder Skandale oder kuriose Geschichten, wie etwa der Rauswurf der Entwicklerin Jessica Price samt Sexismus-Debatte oder misslungene Werbe-Deals wie der mit der Sandwich-Kette Quiznos, die nur in Amerika existiert und die selbst dort kaum einer kennt (via reddit).
Dieser Punkt ist der kontroverseste Punkt dieser Liste. Denn eines der Markenzeichen von Guild Wars 2 ist, dass es keine Erhöhung des Level-Caps und keine Itemspirale gibt. Wer sich 2012 die maximale Rüstung – die Aufgestiegene Rüstung – besorgt hat, ist damit 2021 noch immer perfekt ausgerüstet.
Dieser Aspekt macht Guild Wars 2 wohl zum casual- und einsteigerfreundlichsten MMORPG überhaupt. Es führt allerdings auch dazu, dass einem schnell die Ziele verloren gehen.
So sehr ich als Multi-MMORPG-Spieler dieses System schätze, so sehr verstehe ich, dass Spieler deshalb irgendwann die Lust an Guild Wars 2 verlieren. Um aber langfristig Leute an ein Spiel zu binden, halte ich es für sinnvoll, regelmäßig eine Anpassung vorzunehmen, die dazu führt, dass man sich neue Ausrüstung ergrinden muss. Allerdings mit Einschränkungen:
Ein neues Item-Level sollte nicht zu oft eingeführt werden und nicht jeder Dungeon oder Raid gleich eine Erhöhung bedeuten.
Im PvP sollte die Ausrüstung grundsätzlich fair sein und keine Rolle spielen. Hier steht der Skill im Vordergrund.
Wie sieht ihr Guild Wars 2 und die hier genannten Punkte? Was bräuchte eurer Meinung nach das perfekte MMORPG? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Trotz seiner Macken gehört Guild Wars 2 zu den besten MMORPGs auf dem Markt. Welche Spiele wir von MeinMMO sonst empfehlen können, erfahrt ihr hier: Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2021.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Valorant gibt es einen neuen Agenten namens Kayo. Der Roboter ist vor allem dazu da, andere Spieler zu unterdrücken und ihre Skills zu behindern. Warum der neue Agent so gut ist, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
Kayo erschien am 22. Juni 2021 zusammen mit Episode 3 von Akt 1 in Valorant und kann wie gewohnt freigespielt werden. Doch lohnt sich das auch? Wir haben mit dem Valorant-Experten aSmoogl gesprochen, der uns Infos aus erster Hand gab.
Woher sind unsere Infos? MeinMMO durfte sich den neuen Helden schon im Vorfeld bei einem speziellen Test-Event von Riot ansehen. Außerdem haben wir den erfahrenen Spieler und Content-Creator aSmoogl um eine Einschätzung der Fähigkeiten von Kayo gebeten.
Wer ist aSmoogl? Angelo Bülow, den man im Netz als aSmoogl kennt, ist ein Gamer, Streamer und YouTuber aus Berlin. Er hat auf YouTube über 40.000 Abonnenten und kennt sich in Valorant und anderen kompetitiven Shootern gut aus. So haben seine Videos zum Thema regelmäßig 20.000 und mehr Views. Außerdem konnte er durch seine Expertise in Valorant unserer Kollegin Petra Schmitz von der GameStar bei ihrem damaligen Test von Valorant (GameStar-Plus-Artikel) zur Seite stehen. Der Mann hat also echt Ahnung vom Spiel.
Kayo – Das ist der neue Agent
Wer ist Kayo? Kayo ist ein cooler Roboter, der nur für einen Zweck gebaut wurde: Radiants (Die Helden im Spiel) zu bekämpfen. Er hat ein paar der coolsten Animationen im Spiel, da seine Waffen und Skills allesamt in seinem Körper verbaut sind und mechanisch-effektiv in seine Hände springen.
Zu Kayo gibt’s auch ein Gameplay-Video von aSmoogl:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das sind die Skills von Kayo: Der Roboter Kayo ist dazu gebaut worden, um Radiants, also die Helden in Valorant, zu neutralisieren. Daher sind seien Skills allesamt dazu da, andere Agenten zu behindern und ihre Skills zu unterdrücken. Damit wird der Roboter zu einem wertvollen Teammitglied und zu einem Albtraum, wenn er gut gespielt in der Feindmannschaft auftaucht. Seine Skills sind im Detail:
E – Null/Punkt: Rüste eine Klinge aus. Feuere, um die Klinge zu werfen. Die Klinge bleibt an der getroffenen Oberfläche stecken und explodiert nach einer kurzen Ladezeit. Alle getroffenen Ziele werden für 8 Sekunden unterdrückt und aufgedeckt. Das bedeutet, dass sie keine Skills mehr einsetzen können. Gechannelte Skills werden abgebrochen. Die Reichweite der Explosion und des Messerwurfs ist beachtlich und die Explosion geht sogar durch Wände. Eine enorm mächtige Eigenschaft!
Q – Blend/Granate: Rüste eine Blendgranate aus. Feuere, um die Granate zu werfen. Die Granate explodiert nach kurzer Zeit und blendet jeden im Explosionsradius. Es besteht ein Unterschied, ob die Granate mit dem Links- oder Rechtsklick geworfen wird. Beim Linksklick explodiert sie nach 1,6 Sekunden, beim Rechtsklick schon nach einer Sekunde. Diese Vielseitigkeit ist ein zusätzlicher Nachteil für den Gegner, der nie weiß, ob er nach 1,6 oder 1 Sekunden geblendet wird.
C – Frag/Ment: Rüste ein explosives Fragment aus. Mit der Feuertaste kann es geworfen werden. Das Fragment bleibt dann am Boden kleben und explodiert mehrfach, wobei es großen Schaden anrichtet. Im Klartext heißt das: Wenn ihr euch nicht schnell aus dem Explosionsradius bewegt, bekommt ihr sehr viel Schaden. Selbst bei voller Rüstung reichen 3 Auslöser und ihr seid down! Vorsicht aber, denn das Fragment beschädigt euch auch selbst, wenn ihr es zu nahe schmeißt. Außerdem könnt ihr das Fragment auch um Ecken werfen.
X – Null/CMD: Kayo sendet alle 3 Sekunden Impulse mit großer Reichweite aus, die Gegner unterdrücken. Sie können also wie bei Null/Punkt für 4 Sekunden keine Skills nutzen. Außerdem wird Kayo überladen und erhält „Kampf-Stim“. Das bewirkt, das er schneller schießt, wie die Agentin Reyna. Dazu kommt noch, dass er wiederbelebt werden kann, wenn er während der Wirkungsdauer zu Boden geht. Die Ultimate hält fette 10 Sekunden.
Was kann Kayo besonders gut? Kayo ist ein optimaler Initiator. Das heißt, er eröffnet ein Gefecht, indem er mit seinen Skills einen taktischen Vorteil herstellt.
Alle Skills von Kayo sind nützlich. Seine Blendgranate und sein Fragment sind solide, aber nicht übertrieben.
Was hingegen extrem rockt, sind seine E- und Ulti-Skills. Damit kann Layo andere Agenten extrem behindern und sogar gechannelte Skills, wie Sovas oder Razes Ultis komplett verhindern. Ein enormer taktischer Vorteil für euer Team und eine Katastrophe, wenn euch das passiert, weil ein feindlicher Kayo euch gerade die mühsam gesparte Ulti zerlegt.
Gerade Duellanten werden Kayo hassen, da er ihnen ihre Skills zerlegt. Vor allem im Angesicht der sich gerade entwickelnden neuen Meta, in der Agenten-Skills sehr viel teurer wurden, wird Kayo einen festen Platz haben und entweder viel Freunde oder viel Frust auslösen, je nachdem, auf wessen Seite er steht.
Das düstere Multiplayer-Action-Game Kingshunt hat auf Steam die offene Beta gestartet. Jeder kann mitmachen, das Matchmaking ist allerdings deaktiviert.
Das ist Kingshunt: Bei dem neuen Spiel handelt es sich um ein Action-Game mit Online-Multiplayer, das aus der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Es mischt Mechaniken von klassischen Tower-Defense-Spielen mit Hack’n’Slay-Kämpfen im PvP.
Das Gameplay erinnert an das MOBA SMITE mit einer düsteren mittelalterlichen Atmosphäre. Die Matches werden in zwei Teams mit je 5 Spielern ausgetragen: eine Gruppe greift die Befestigungen der anderen Gruppe an. Dabei habt ihr in der Beta die Auswahl aus 6 verschiedenen Helden, von denen je 2 Angreifer, Verteidiger und Supporter sind.
Die Tower-Defense-Elemente äußern sich darin, dass das Gameplay in Phasen aufgeteilt ist. So baut ihr in der ersten Phase die Verteidigungstürme, die ihr strategisch klug platzieren müsst. In der zweiten Phase müssen die Verteidiger ihre Gegner dann so lenken, dass sie in die platzierten Türme reingeraten. Die Angreifergruppe muss das natürlich verhindern und die Befestigungen umgehen.
Den Beta-Trailer könnt ihr euch hier anschauen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
So könnt ihr an der Beta teilnehmen: Wenn ihr das Multiplayer-Spiel ausprobieren wollt, dann könnt ihr das ganz leicht machen. Auf Steam müsst ihr dafür nur unten beim grünen Playtest-Fenster auf “Zugriff anfordern” klicken, der euch sofort gewährt wird.
Danach könnt ihr die Beta runterladen und loslegen.
Wenn du dich für Action-Multiplayer-Games interessierst, könnte dich auch das hier ansprechen:
Matchmaking ist deaktiviert, aber ihr könnt trotzdem spielen
Das ist das Problem: Wer direkt in das Multiplayer-PvP von Kingshunt einsteigen möchte, wird allerdings erst gegen eine Mauer rennen. Während ihr das Singleplayer-Tutorial problemlos spielen könnt, wird es beim Multiplayer schwieriger.
Das automatische Matchmaking ist in der Beta nämlich deaktiviert. An PvP-Matches könnt ihr daher nur in Custom Games mit vorgebauten Gruppen teilnehmen, wie euch ein Hinweis im Spiel mitteilen wird. In den selbsterstellten Matches könnt ihr die Menge der Spieler und Bots bestimmen sowie eine der beiden Maps auswählen: Forest oder Church.
Wenn ihr einen Custom Match startet, bei dem nicht alle Charakterplätze von richtigen Spielern übernommen wurden, werden sie durch Bots nachgefüllt. Auf diese Weise könnt ihr zwar nicht das richtige PvP testen, aber zumindest schon mal die 6 verschiedenen Helden aus der Beta von Kingshunt ausprobieren und euch schon mal ein Bild vom Gameplay machen.
Oder wenn ihr genug Freunde für einen Custom Match habt, könnt ihr euch passend zum Wochenende für einige Runden zusammensetzen. Die Teilnahme ist frei für alle.
Zahlreiche Spieler sehen ihren realen Vorbildern in FIFA 21zum Verwechseln ähnlich. Allerdings gibt es einige Stars, die von EA etwas weniger Liebe erhalten haben. Wir zeigen euch Fußballer, die für FIFA 22 dringend neue Game Faces erhalten sollten.
Große Fußballstars, die in FIFA 21 kein vernünftiges Erscheinungsbild haben, sind zwar eher die Ausnahme, doch es gibt sie durchaus. Diese bedauernswerten Spieler erhalten dann meistens ein generisches 0815-Gesicht, das den realen Sportlern alles andere als ähnlich sieht.
Wir stellen euch 5 Fußball-Stars vor, die in FIFA 22 endlich richtige Gesichter brauchen.
Robin Gosens
Das ist Robin Gosens: Robin Gosens spielt beim italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo und konnte besonders in der Champions League sowie bei der Europameisterschaft auf sich aufmerksam machen. Der stark aufspielende Verteidiger hat in FUT 21 bereits eine starke 85er Karte erhalten, doch ingame sieht Gosens dem Spieler auf der Karte alles andere als ähnlich.
Es wird also dringend Zeit für einen Face-Scan des deutschen Nationalspielers.
So sieht Gosens in FIFA 21 aus.
Giovanni Reyna
Das ist Giovanni Reyna: Zwar wurde das junge Talent von Borussia Dortmund bereits mit einer extrem starken 91er Karte ausgestattet, doch ein echtes Gesicht fehlt dem offensivem Mittelfeldspieler in FIFA 21 noch immer. Wir hoffen, dass sich das in FIFA 22 endlich wird und Reyna endlich einen Face-Scan spendiert bekommt.
So sieht Reyna aktuell in FIFA 21 aus.
Martin Odegaard
Das ist Martin Odegaard: Schon im letzten Jahr haben wir uns bei MeinMMO einen Face-Scan für das ewige Talent Martin Odegaard gewünscht. Doch bisher ist unser Wunsch noch nicht in Erfüllung gegangen. Der Norweger erhält zwar Spezialkarten am laufenden Band, doch von seinem echten Gesicht fehlt in FIFA 21 jede Spur.
Vielleicht können wir ja in FIFA 22 endlich mit einem originalgetreuen Odegaard auflaufen.
Odegaard hat immer noch kein richtiges Gesicht.
Reinier
Das ist Reinier: Der junge Stürmer von Borussia Dortmund hat in diesem FUT-Jahr interessante Karten bekommen, die in vielen Bundesliga-Mannschaften zu finden waren. Doch nach einem Tor mit der starken Stürmer-Karte musste man sich häufig fragen, wer auf dem Platz seinen grandiosen Treffer bejubelt, denn wie Reinier sieht der Spieler sicherlich nicht aus.
Das soll Reinier sein?
Arthur
Das ist Arthur: Zwar besteht zwischen dem realen Arthur und seinem FIFA-Pendant eine gewisse Ähnlichkeit, doch einem aufwendigen Face-Scan seitens EA ist das nicht zu verdanken. Der starke Mittelfeldspieler (84) läuft seit mehreren Jahren mit einem Standard-Gesicht herum und braucht dringend eine Generalüberholung – also ingame.
Etwas Ähnlichkeit ist trotz 0815-Gesicht tatsächlich vorhanden.
Viele unbekannte Talente haben richtige Gesichter
Es gibt auch Gegenbeispiele: Wie der YouTube-Kanal FCG (via YouTube) zeigt, gibt es auch eine ganze Menge junger Spieler, die EA mithilfe von Face-Scans nachgebaut hat. Da ist es noch verwunderlicher, dass bei manchen Stars das reale Gesicht fehlt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Bei welchen Spielern würdet ihr gerne ein neues Game Face sehen? Oder findet ihr es gar nicht so schlimm, wenn manche Spieler keine echten Gesichter im neuen FIFA-Teil haben? Verratet es uns doch in den Kommentaren.
Welche Bundesligaspieler dringend neue Ratings vertragen könnten, zeigen wir euch hier:
Durch ein geleaktes Emblem entbrannte vor Kurzem eine heiße Diskussion rund um die Spoiler-Kultur bei Destiny 2. Bungie äußerte sich verärgert über Data Miner und ihre “Leaks”, doch die kontern und halten dem Studio den Spiegel vor.
Data Mining, also das “Ausgraben” von Informationen aus Spiel-Daten oder über die API-Schnittstelle, war schon immer ein kontroverses Thema bei Destiny.
Einige sind dankbar dafür, dass sie so einige spannende Infos bereits früher bekommen. Beispielsweise über kommende neue Exotics oder wann welche saisonalen Cosmetics im Everversum mit der Ingame-Währung gekauft werden können. Andere freuen sich einfach, genaue Werte und mögliche Rolls aller Waffen im Spiel über Datenbanken wie light.gg zu finden.
Andere Spieler verteufeln es, weil so beispielsweise neue Inhalte zu früh bekannt werden, kommende Story-Schnipsel gespoilert oder generell die ein oder andere Überraschung verdorben wird.
Und kürzlich wurde es auch im Zuge der Season 14 wieder laut um das Thema Data Mining.
Was ist überhaupt API? API steht für “application programming interface” und ist im Prinzip die Schnittstelle zwischen Destiny 2 und externen Diensten wie Apps oder Web-Seiten, die auf bestimmte Daten des Spiels über eine Online-Datenbank von Bungie zurückgreifen. So können beispielsweise aktuelle Spieler-Statistiken oder Händler-Inventar ausgelesen und über andere Anwendungen angezeigt werden. Beliebte Daten-Banken wie light.gg oder Tracker-Seiten wie Destiny Tracker oder Trials Report beziehen so ihre Daten. Bungie selbst bestimmt dabei, welche Daten über die API-Schnittstelle einsehbar sind.
Bungie ärgert sich über Data Miner
Was hat es mit der Diskussion auf sich? Am vergangenen Wochenende meldete sich plötzlich der Community Manager Dylan “dmg04” Gaffner zu Wort und warnte Spieler auf Twitter davor, ein spezielles Emblem zu kaufen. Dafür wurden bereits Codes verkauft, doch das Emblem ist eigentlich noch gar nicht im Spiel und soll später gratis erhältlich sein – deshalb auch die Warnung.
Nachdem Bungie sich bei Spielern, die dieses Emblem bereits trugen, erkundigte, woher sie es hätten, gab man schnell Data Minern die Schuld für die Situation. So hieß es im Tweet unter anderem: “Data Miner – hört bitte auf, Inhalte zu spoilern, seien es nun Story oder Emblem-Codes…”
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das entfachte eine Debatte, ob das Data Mining nun Fluch oder Segen für Destiny ist, wobei viele die Ansicht von dmg04 teilten.
Das Problem dabei: Den Nachforschungen der Seite Kotaku zufolge stammten die Codes für das Emblem gar nicht von Data Minern, sondern von einem Bungie-Insider. Das teilte der Verkäufer der Codes auf Nachfrage gegenüber Kotaku mit.
Doch es folge ein weiterer Tweet des Bungie-Mitarbeiters Drew Tucker vom Player Support Team, wo erklärt wird, wie schlecht Bungie sich doch bei Leaks und Spoilern fühlt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Doch während auch diese Nachricht viel Zuspruch erntete, äußerten einige der namhaftesten Data Miner ihren Frust über die Bungie-Tweets.
So kontern die Data Miner
Unter anderem äußerte Josh Hunt, der Kopf hinter Destiny-Tools wie Destiny Sets and Ghost Overlay, seinen Unmut über die Angelegenheit.
So fragt er: “Wenn es ein Geheimnis sein sollte, von dem ihr nicht wolltet, dass es gespoilert wird, warum war es dann nicht als geheim eingeordnet?”. Denn das Ganze wurde von Bungie öffentlich im API freigegeben, wobei der es ja der Sinn von API ist, dass Dritt-Anbieter diese Info nutzen und weiterverarbeiten können.
Dann fuhr Hunt fort: “Ihr [Bungie] macht ein öffentlich zugängliches API, das Drittanbieter nutzen und Apps dafür erstellen sollen, bewerbt das ganze sogar auf eurer Web-Seite und sogar im Spiel. Dann geht ihr hin, stoßt sie [die Drittanbieter] vor den Bus und sagt, sie würden Content spoilern?”
Abschließend sagt Hunt: “Das geht zu 100 % auf eure Kappe, Bungie. Geht zurück und kennzeichnet Spoiler und andere geheime Inhalte. Lasst die Leute, die beliebte Seiten in der Community aufbauen, nicht rumrätseln, was ihr geheim halten wollt, nur um am Ende von Bungie-Mitarbeitern dafür angefahren zu werden, dass man spoilert.”
Auch JpDeathBlade, ein sehr bekannter Data Miner, der unter anderem die Seite TodayInDestiny betreibt, schaltete sich in die Diskussion ein und hob hervor, dass Bungie – wenn sie es denn wollen – Dinge problemlos als “geheim” im API markieren kann, sodass dann auch Data Miner genau sehen können, dass es ein Geheimnis ist und diese Daten dann generell schwerer einsehbar sind. So war das besagte “A Classy Order”-Emblem beispielsweise komplett unverschlüsselt. “Es ist schwer, etwas auszugraben, das komplett öffentlich zugänglich ist”, so der Miner.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Bungie ist also in der Lage, Datenbankeinträge zu klassifizieren. In solchen Fällen kann man die genauen Infos zu Exotics, Triumphen und anderen Items nicht einfach öffentlich auslesen.
Dann verteidigte JpDeathBlade die Data Miner, die nicht mal dafür verantwortlich waren, dass die Codes für das Emblem in Umlauf gerieten. Und als weiteres Beispiel für Bungies “Offenheit” lieferte er noch die (zum damaligen Zeitpunkt noch) kommende Lore aus Destiny 2, die über die API zu 100 % frei einsehbar ist – da müsste man nicht mal wirklich minen, so JpDeathBlade.
“Wenn’s einem hilft, ist es ok …”
In einem Gespräch mit der Seite Polygon machte JpDeathBlade seinem Ärger Luft und erläuterte seinen Frust etwas weiter.
“Die meisten Leute sind bezüglich Data Mining mental gespalten – wenn es ihnen selbst hilft, dann ist das in Ordnung.” Ein gutes Beispiel sei da seine eigene Web-Seite. TodayInDestiny zeigt Interessenten nämlich, wann bestimmte Waffen-Skins oder andere Cosmetics zum Verkauf im Ingame-Shop reinrotieren, sodass Spieler im Vorfeld schon gezielt planen können, wann sie was kaufen. “Weil es den Leuten Silber [Echtgeld-Währung] einspart, sehen sie es als gute Sache. Meistens danken mir die Leute einfach dafür oder sprechen darüber, welches Ornament sie als Nächstes kaufen wollen.”
Abschließend geht er nochmal mit dem Tweet von dmg04 ins Gericht: “Leute denken dann, dass gleich alle Data Miner Codes verkaufen und nicht nur einer”. Dafür wurde er selbst auch hart von anderen attackiert und sogar bedroht.
Wie sehen es die Spieler? In den Diskussionen merkt man, dass es immer noch ein sehr kontroverses Thema ist. Wobei gefühlt die Mehrheit der Spieler möchte, dass Überraschungen auch wirklich Überraschungen bleiben. Gleichzeitig verstehen viele auch, dass es mit einem offenen API, das extra dafür entwickelt wurde, damit Fans ihre eigenen Tools damit entwerfen können, es auch weiterhin problematisch bleiben dürfte, sofern nicht Bungie von ihrer Seite her Änderungen vornimmt. Denn unter dem Strich sind und bleiben sie Herr über dieses System.
Doch was sagt ihr? Wie seht ihr die ganze Angelegenheit? Ist Data Mining Fluch und Segen zugleich? Sollte Bungie da Änderungen vornehmen? Oder sind wirklich nur die Data Miner an allem Schuld? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.
Auch in dieser Woche gibt es wieder etliche Boni und Rabatte in GTA Online. Dazu gehört ein satter Rabatt auf Yachten. MeinMMO zeigt euch, wie viel Kohle ihr dabei sparen könnt und ob es sich lohnt.
Was kosten Yachten in GTA Online? Normalerweise müsst ihr ordentlich Asche hinblättern, um euch eine Yacht kaufen zu können. Das günstigste Modell kostet alleine schon 6 Mio. GTA-Dollar. Hier eine Übersicht:
Günstigste Yacht – Die Orion für 6.000.000 GTA-Dollar
Mittelklasse: Die Pisces für 7.000.000 GTA-Dollar
Teuerste Yacht: Die Aquarius für 8.000.000 GTA-Dollar
Das sind nur die Preise für die Modelle, die noch nicht aufgemotzt wurden. Ihr könnt beim teuersten Modell beispielsweise auch bei rund 10 Mio. GTA-Dollar landen.
Wie viel könnt ihr jetzt sparen? Dank der “Weekly Bonuses” könnt ihr 50 % beim Kauf einer Yacht sparen. Somit kosten die Modelle:
Orion: 3.000.000 GTA-Dollar
Pisces: 3.500.000 GTA-Dollar
Aquarius: 4.000.000 GTA-Dollar
Auch die Modifikationen für eure Yacht sind um 50 % günstiger. Doch lohnt es sich überhaupt, eine Yacht zu kaufen?
Der Nutzen einer Yacht in GTA Online
Was bringt euch der Kauf? Die Mittelklasse- und die teuerste Yacht bringen euch beim Kauf einen kostenlosen Jaccuzi und einen Helikopter dazu.
Bei der Pisces bekommt ihr den “Buckingham Swift Deluxe”-Helikopter
Bei der Aquarius gibt’s den Buckingham SuperVolito Carbon
Solltet ihr einen dieser Helikopter kaufen wollen, gibt es in dieser Woche ebenfalls 40 % Rabatt
Um zu eurem Schiff zu kommen, könnt ihr Boote und Jetskis rufen. An Bord eures Schiffes erwartet euch dann ein NPC-Kapitän, der euch für 25.000 GTA-Dollar an verschiedene Orte fährt. Außerdem gibt es einen Bar-Mann oder eine Bar-Dame.
Lohnt sich eine Yacht? Kurz gesagt: Wenn ihr damit reich werden wollt, lohnt sich der Kauf nicht. Bei einer Yacht handelt es sich eher um ein Prestige-Objekt, mit dem ihr zeigen könnt, wie viel Kohle ihr habt. Wir haben das in einem anderen Artikel nochmal ein wenig genauer für euch erklärt, was eine Yacht eigentlich bringt.
Ihr könnt aber immerhin einige Yacht-Missionen abschließen, die “A Superyacht Life”-Missionen. Die bringen in dieser Woche das Dreifache an RP- und Geld-Belohnungen.
Welche Boni gibt es sonst noch? Neben dem Rabatt für die Yacht-Modelle gibt es wie jede Woche auch ein neues Podiums-Fahrzeug und diverse andere Boni. Hier einige Highlights dieser Woche:
Podiums-Fahrzeug: Enus Windsor Drop
Dreifache GTA-Dollar und RP im Adversary Mode Deadline
Zweifache GTA-Dollar und RP im Adversary Mode Entourage
40 % Rabatt auf das Flugzeug “Buckingham Luxor” (600.000 GTA-Dollar)
40 % Rabatt auf das Flugzeug “Buckingham Luxor Deluxe” (6.000.000 GTA-Dollar)
Alle Hangars sind um 50 % reduziert
Eine Übersicht zu den wöchentlichen Boni findet ihr auch im Subreddit zu GTA Online. (via reddit.com)
Was gibt es sonst neues in GTA Online? Aktuell ist es ziemlich ruhig. Zuletzt wurde spekuliert, dass es bald Neuigkeiten zu GTA Online geben könnte.
Der Grund: Die wöchentlichen Boni liefen zuletzt, anders als üblich, 2 Wochen. Fans spekulierten daraufhin, ob Rockstar an irgendwelchen Neuigkeiten werkeln könnte. Das hat sich jedoch bisher nicht bestätigt.
In einem neuen Blog-Eintrag zum Multiplayer von Halo Infinite verraten die Entwickler Ryan Paradis (Live Team Design Director) und Christopher Blohm (Lead Progression Designer)unter anderem, wie lange eine Season laufen wird und welche Inhalte euch erwarten. MeinMMO fasst die neuesten Infos für euch zusammen.
Seit der Showcase auf der E3 2021 wird viel über den Multiplayer von Halo Infinite gesprochen. In der Präsentation gingen die Entwickler auf das neue Modell des Multiplayers ein.
Was ist neu? Im Gegensatz zu früheren Halo-Ablegern wird der Multiplayer ein Free2Play-Modell haben, ihr könnt ihn also kostenlos spielen. Hinzu kommen Battle Passes und Seasons, wie man sie bereits aus Spielen wie CoD Warzone oder Destiny 2 kennt, damit ihr stets was zu tun habt.
Nun hat sich Entwickler 343 Industries dazu geäußert, wie eine Season abläuft und sogar das Thema der 1. Season zum Release verraten. Wir geben euch eine Übersicht.
Das Season-Modell in Halo Infinite – Season 1 kehrt zu Reach zurück
Wie lange läuft eine Season? Laut 343 wird eine Season ungefähr 3 Monate lang laufen. Das soll Spielern genügend Zeit geben, all die Inhalte freizuspielen, ohne jeden Tag etliche Stunden investieren zu müssen.
Welche Inhalte erwarten die Spieler? Jede Season soll haufenweise neuen Content mit sich bringen – in Form von Updates. Diese Updates beinhalten Dinge wie:
Events
Gameplay-Inhalte
Neue Systeme
Anpassungen
Cosmetics
Neue Fortschrittsmöglichkeiten
Die Entwickler betonen dabei aber, dass ihr keine 3 Monate auf Patches warten müsst, die etwaige Fehler beheben. Der technische Zustand des Spiels bekommt eine höhere Priorität, als das Liefern von neuen Inhalten.
Was kommt in der 1. Season? Die Entwickler haben bereits den Titel für die erste Season in Halo Infinite verraten: “Heroes of Reach”. Somit geht das Thema zurück zu einem der beliebtesten Ableger der Halo-Reihe: Halo Reach.
Hier werden nicht nur entsprechende optische Anpassungen kommen, die Veteranen aus dem Spiel kennen dürften. Auch die Geschichte von Reach wird irgendwie eine Rolle spielen.
Wie laufen saisonale Events ab? Mit Details halten sich die Entwickler noch zurück, man wolle aber vor Start der jeweiligen Season weitere Details liefern. Ein Detail gibt es aber schon: In der ersten Season wird es Events mit der Bezeichnung “Fractured” geben. Diese liefern euch die coole Spartan-Rüstung im Samurai-Stil, die bereits zuvor enthüllt wurde:
Das ist die Yoroi-Rüstung, die ihr wohl um den Release von Halo Infinite freischalten könnt.
Allgemein sollen Events aber vor allem Spaß machen und für Abwechslung sorgen. Sie werden wöchentlich wechseln, es wird außerdem neue Aktivitäten und Belohnungen geben.
Diese Belohnungen sind unabhängig von den Battle Passes, die zusätzlich noch im Multiplayer von Halo Infinite enthalten sein werden. Zu diesen gab es auch weitere Details.
Battle Passes bringen optische Anpassungen, kein langweiliger Grind
So funktioniert der Battle Pass in Halo Infinite: Ähnlich, wie man es aus anderen Titeln kennt, sind Battle Passes in Halo Infinite in zwei Pfade aufgeteilt: Kostenlos und kostenpflichtig. Diese bringen euch verschiedene Inhalte:
Herausforderungen
Fertigkeitsbelohnungen
Event-Belohnungspfade
Legacy-Belohnungen
Auch hier nennt 343 noch keine Details. Die Entwickler betonen dabei, dass die Inhalte des Passes keinen langweiligen Grind voraussetzen sollen. Viel mehr sollen sie nebenher freischaltbar sein und keinen zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten.
Ryan Paradis sagt dazu: “Ich für meinen Teil kann es nicht ertragen, wenn ich ein Spiel spiele, NUR um den Battle Pass abzuschließen – es fühlt sich für mich wie eine lästige Pflicht an.”
Als einen der größten Unterschiede zu anderen Spielen nennt er, dass Battle Passes in Halo Infinite permanent bleiben. Ihr kauft sie einmalig und könnt deren Inhalte dann dauerhaft und ohne Zeitbegrenzung freischalten. Auch, wenn die Season schon lange vorbei ist. Laut Paradis habe man das System mit einer “Spieler zuerst”-Mentalität entwickelt.
Was kostet ein Battle Pass? Dazu gibt es noch keine Details. In CoD Warzone kostet ein Battle Pass umgerechnet rund 10 Euro. Auch in Fortnite bewegt sich ein Battle Pass in dieser Preisklasse. Es ist möglich, dass sich Halo Infinite daran orientiert. Dabei handelt es sich allerdings nur um Spekulationen.
Wann erscheint Halo Infinite? Sowohl die Kampagne, als auch der Multiplayer erscheinen “Holiday 2021”, also irgendwann gegen Ende diesen Jahres.
Im Gegensatz zum Multiplayer müsst ihr für die Kampagne den Vollpreis bezahlen und könnt den Abschluss der Geschichte um den Master Chief erleben. Alternativ ist die Story aber ab Tag 1 im Xbox Game Pass verfügbar.
Im heutigen Item-Spotlight zeigt Euch Cortyn ein Spielzeug aus World of Warcraft, mit dem man besonders viel Spaß haben kann – denn es erschafft ein neues Mini-Spiel.
Die meisten Spielzeuge in World of Warcraft sind nur optische Veränderungen ohne großen Nutzen. Doch es gibt ein paar Ausnahmen, die sogar ganz neue Mini-Spiele in World of Warcraft ermöglichen. Genau so ein Item ist die Schillernde Rute. Sie sorgt für Ablenkung und ein taktisches Geschicklichkeitsspiel.
Was ist die „Schillernde Rute“? Die Schillernde Rute (“Dazzling Rod”) ist eines der zahllosen Spielzeuge von World of Warcraft. Sie gibt dem Charakter bei Benutzung einen Zauberstab in die Hand.
Der Charakter kann dann für eine Weile arkane Kugeln abfeuern, die optisch ziemlich eindrucksvoll sind und auch über eine Distanz von knapp 70-80 Metern weit fliegen. Das ist weiter, als die meisten Zauber im Spiel reichen.
Was kann man mit der Schillernden Rute machen? Eine Art Mini-Spiel zum Zeitvertreib. Wenn ihr die Schillernde Rute verwendet, erhaltet ihr für 5 Minuten einen Stärkungszauber. Dieser deaktiviert eure normalen Fähigkeiten und gibt eurem Charakter einen kleinen Zauberstab an die Hand – eben die namensgebende Rute. Solange ihr den Buff habt, könnt ihr durch Aktivieren der neuen Fähigkeit „Schillernder Blitz“ eine recht große, arkane Kugel in Blickrichtung eures Charakters abfeuern. Die Kugel fliegt eine ziemlich lange Strecke und verursacht keinen Schaden.
Trifft die Kugel allerdings auf ein Ziel, das ebenfalls die Schillernde Rute aktiviert hat, dann wird dieses Ziel betäubt und es ertönt ein Signalton.
Diese dicken Arkankugeln könnt ihr auf andere schießen – haben sie die Rute auch aktiv, könnt ihr sie damit treffen!
Das ist quasi die WoW-Variante von „Laser-Tag“ und ein recht kurzweiliger Zeitvertreib:
Ihr streitet euch darum, wer ein schickes Stück Ausrüstung bekommen soll? Entscheidet es mit einem Duell der Schillernden Ruten.
Einer aus der Gilde muss dringend noch Kräuter für die Gildenbank farmen, aber keiner will? Lasst die Schillernde Rute entscheiden.
Ihr müsst mal wieder auf den Panda-Tank warten, der sich verflogen hat oder die Heil-Druidin muss ihr Transmog zum zehnten Mal diese Woche anpassen? Vertreibt euch die Zeit mit der Schillernden Rute.
Auf manch einem Realm – wie etwa „Die Aldor“ – gibt es rund um die Schillernde Rute sogar regelmäßig kleine Rollenspiel-Turniere, bei denen Teams gegeneinander antreten und versuchen, sich gegenseitig die Arkanbälle ins Gesicht zu donnern. Das findet dann in abgesteckten Bereichen mit festen Spielregeln statt.
Ihr könnt aber natürlich auch einfach wild umeinander hüpfen, während ihr versucht, den anderen Spielern eure Arkanbälle ins Gesicht zu donnern – das ist mindestens genauso lustig.
Mehr “Item Spotlights” mit coolen Gegenständen aus WoW bekommt ihr hier:
Wie bekommt man die Schillernde Rute? Die Schillernde Rute ist extrem einfach zu ergattern, wenn ihr denn wisst, wo ihr suchen müsst. Begebt euch dazu nach Draenor, dem Kontinent der Erweiterung „Warlords of Draenor“.
Hier findet ihr die Rute, oben auf dem Turm.
Reist in den Tanaandschungel und begebt euch im Norden zum Hafen. Bei den Koordinaten 43.0 / 35.8 könnt ihr einen Turm betreten, an dessen Spitze (42.9 / 35.3) ihr anschließend die Schillernde Rute sehen könnt. Ihr müsst die Rute nur plündern und anschließend aus eurem Inventar heraus benutzen. Schon ist das Spielzeug eurer Sammlung hinzugefügt und kann künftig von sämtlichen Charakteren eures Accounts verwendet werden.
Die Rute eignet sich immer als kleiner Zeitvertreib, wenn gewartet werden muss. Und das passiert in World of Warcraft ja häufiger.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
World of Warcraft erschien 2004 und erzeugte über die Jahre einen unglaublichen Hype. Viele MMORPGs, die nach WoW erschienen, galten als WoW-Killer. Manchmal machten sie die Fans dazu, manchmal aber auch die Entwickler selbst. Wir stellen euch 5 Titel vor, die als „WoW-Killer“ galten, jedoch gescheitert sind.
Was sind das für Spiele? Viele MMORPGs in den letzten 15 Jahren wurden als “WoW-Killer” bezeichnet. Sie sollten dem erfolgreichen Spiel entweder genügend Spieler “klauen”, um ähnlich erfolgreich zu sein oder es sogar komplett vom Thorn stoßen.
Gelungen ist das bisher im Westen keinem Spiel. Gordon Walton, Entwickler von Spielen wie SWTOR und Crowfall, sagte sogar im Gespräch mit MeinMMO, dass “WoW-Killer fast das MMO-Business gekillt” hätten.
Wir stellen euch 5 MMORPGs vor, die gescheitert sind und wahlweise eingestellt wurden oder kaum noch neue Updates bekommen.
Dieser Artikel erschien ursprünglich am 21. Oktober 2020 und wurde zuletzt am 26. Juni aktualisiert.
[toc]
Vanguard: Saga of Heroes
Setting: Fantasy | Entwickler: Sigil Games Online / Sony| Release-Datum: 30. Januar 2007 | Eingestellt: 31. Juli 2014 | Bezahlmodell: Pay2Play und ab 2012 Free2Play
Was war das für ein MMORPG? Vanguard: Saga of Heroes wollte Themepark und Sandbox miteinander mischen und damit ein MMORPG kreieren, dass eine noch größere Zahl von Fans anspricht, als WoW. An einigen Stellen ist das sogar gelungen.
Im Fokus des Spiels standen:
Verschiedenste Rassen und 15 unterschiedliche Klassen
Ein gutes Craftings-System mit Handwerksklassen, die sich später nochmal aufteilten, sowie Auftragsarbeiten für NPCs
Housing für 5.000 Accounts pro Server
Zudem setzte das MMORPG auf schwere Herausforderungen in Form von Dungeons. Manche Bosse konnten sogar nur besiegt werden, wenn eine spezielle Klasse anwesend war, womit man versuchte alle Klassen relevant zu halten.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Schon seit Jahren eingestellt, doch MMO Attack hat sich Vanguard 2013 zum ersten Mal angesehen.
Warum galt es als WoW-Killer? Tatsächlich wurde Vanguard von den Entwicklern nicht direkt als “WoW-Killer” gesehen. Entwickler Brad McQuaid, der 2019 verstarb, soll sogar bewusst WoW im Team schlechtgeredet haben. Man wollte also explizit kein Spiel wie WoW machen.
Durch die Mischung aus Themepark und Sandbox und die schweren Dungeons hofften jedoch viele Fans darauf, dass es erfolgreicher als WoW werden könnte.
Was hat das MMORPG “gekillt”? Vanguard hatte zu Beginn direkt mehrere Probleme:
Es gab etliche Bugs, Exploits und auch die Performance soll geschwächelt haben. Gerade Fans von WoW kannten ein solches Ausmaß an Problemen nicht.
Außerdem gab es kaum Content über die Stufe 35 hinaus. Die Leute langweilten sich schnell.
Ein wichtiger Faktor für den Misserfolg war jedoch auch WoW selbst. Die erste Erweiterung “The Burning Crusade” feierte ihren Release am 16. Januar 2007 und sorgte für viel Aufmerksamkeit. Spieler kampierten vor den Einkaufsläden (via YouTube) und Werbespots machten die Runde.
Vanguard hingegen ging mit seinem Release am 30. Januar 2007 einfach unter. 2014 wurde das Spiel dann eingestellt. Inzwischen wünschen sich viele Fans das alte MMORPG zurück, besonders bevor es 2008 mit neuen Updates vereinfacht wurde.