Was fesselt eigentlich noch an Guild Wars 2, wenn man schon 7.500 Stunden gespielt hat?

MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat inzwischen über 7.500 Spielstunden in Guild Wars 2 verbracht. In dieser Zeit hat er eigentlich alles gesehen und erlebt. Was fesselt ihn dennoch so sehr an dem MMORPG?

Als ich 2006, mit damals 13 Jahren, mein erstes MMORPG kennenlernte, war das Guild Wars 1. Meine Mutter war absolut gegen ein monatliches Abonnement, ansonsten wäre ich, wie einige meiner besten Freunde, wohl bei WoW gelandet. Rückblickend jedoch bereue ich keine Sekunde, denn schon in GW1 habe ich zigtausende Stunden verbracht.

Als dann 2009 der Nachfolger angekündigt wurde, war ich entsprechend Feuer und Flamme. Zwar probierte ich in der Übergangsphase viele andere Spiele aus, darunter Aion, LOTRO oder SWTOR, aber ich kam immer wieder zu GW1 zurück – Schon dieses Spiel von ArenaNet hat mich fasziniert.

Warum Guild Wars 1 auch 15 Jahre nach Release noch interessant ist

Im August 2012 erschien dann endlich Guild Wars 2 und für mich begann neben dem Spiel eine weitere Karriere. Ich gründete die Fansite Guildnews.de, die ich bis zum Februar 2020 geleitet habe und war Streamer sowie YouTuber für das Spiel. Ich habe Guides geschrieben und so ziemlich alles gemacht, was in Guild Wars 2 möglich ist.

Doch auch heute, nach über 7.500 Stunden Spielzeit und ohne die Fansite, spiele ich das MMORPG regelmäßig. Doch was genau fasziniert mich daran? Und womit kann man sich überhaupt noch beschäftigen?

Die stete Neugier, wie es weiter geht

Guild Wars 2 veröffentlicht alle 2 Monate ein neues Content-Update mit spielerischen Inhalten in Form von:

  • Neuer Story
  • Einem neuen Gebiet
  • Neuen Erfolgen
  • Neuen Skins und Belohnungen

Da ich mit dem Spiel und der Lore eng verbunden bin, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich jedes Update spiele. Zwar beschäftigt die neue Story meist nur für 2 bis 3 Stunden, doch durch neue Aktivitäten oder Erfolge gibt es immer was zu tun.

Zudem gibt es immer wieder besondere Belohnungen im Spiel. So war es quasi etwas wie meine Pflicht, als mit dem neusten Update eine süße Otter-Infusion ins Spiel kam, mir diese zu holen.

Guild Wars 2 Otter Guide
In den Otter war ich sofort verliebt, also hab ich ihn mir auch geholt!

Doch auch abseits dieser Story-Updates passiert ständig etwas im Spiel:

Wer alle diese Inhalte und Events immer mitnehmen möchte, der muss sich regelmäßig einloggen und spielen. Wer sich alle Belohnungen dieser Updates erspielen will, muss sogar viel Zeit investieren.

Die Erweiterung Nummer 3: Ein besonders spannender Aspekt ist die Ankündigung der dritten Erweiterung im März dieses Jahres.

Das beutetet für mich, dass es mit Guild Wars 2 noch länger weitergeht und ich natürlich unbedingt wissen möchte, wie die Story uns zu einem neuen Kontinent bringt. Auch wenn ich schon jetzt weiß, dass dafür einige Schritte unternommen werden müssen, die mir nicht gefallen:

Ich ahne, wo die neue Guild Wars 2 Erweiterung hingeht, aber es gefällt mir nicht

Offene Aufgaben gibt es immer

Auch nach 7.500 Stunden Spielzeit gibt es Dinge, die noch immer nicht erledigt sind. Ich besitze inzwischen 13 Charaktere auf dem maximalen Level und jeder von diesen ist komplett mit bester Rüstung ausgestattet. Ich habe alle Berufe gelevelt und fast alle vorhandenen Rezepte freigeschaltet.

Aber trotzdem gibt es viele Dinge, die ich noch immer nicht erreicht habe:

  • Ich besitze „nur“ 35.220 Erfolgspunkte. Mir fehlen aus den beiden neusten Episoden, aber auch den Raids, den Sammlungen oder im WvW viele Errungenschaften. Zum Vergleich: Andere Spieler haben bereits die Marke von 43.000 geknackt.
  • Ich habe bis heute den Raid „Halle der Ketten“ nicht komplettiert.
  • Mir fehlen etliche legendäre Waffen, Farben und allgemein viele Skins
  • Ich wollte in einer PvP-Season immer unter die Top 100 kommen

Diese Liste ließe sich mit vielen Dingen fortsetzen.

Fest steht jedoch, dass ich noch viele tausend weitere Stunden bräuchte, um allein die hier genannten abzuarbeiten.

Dhuum
Bis heute habe ich Doom nicht bezwungen und mir auch nicht den Thron geholt.

Spaß an riesigen Welt-Events

Auch nach 8 Jahren genieße ich es, Guild Wars 2 anzuwerfen, um dort Welt-Bosse und Welt-Events zu erledigen. Dabei handelt es sich um Aufgaben, die teilweise mit bis zu 100 Spielern erledigt werden.

Highlights sind Weltbosse wie Tequatl oder der Shatterer, aber auch lange Event-Ketten, wie sie vor allem in der Erweiterung Heart of Thorns zu finden sind.

Dabei sind nicht nur die Belohnungen interessant, sondern einfach das Gefühl, auf einen riesigen und bedrohlichen Feind zu treffen, der nur gemeinsam und mit Strategie besiegt werden kann. Auch wenn die Strategien meist einfach gehalten sind und die Bosse „down gezergt“ werden, macht es doch einfach immer wieder Spaß!

Weltboss Tequatl GW2
Tequatl kann nur von einer größeren Gruppe von Spielern besiegt werden. Zu 10t oder sogar allein ist es nicht möglich.

Das PvP

Dieser Punkt ist schnell abgehakt. Auch wenn ich in den letzten Monaten etwas aus der Übung gekommen bin, war PvP über einen langen Zeitraum meine Lieblingsbeschäftigung.

Gerade Seasons und dazugehörige Ranglisten machen einen Reiz aus. Guild Wars 2 veranstaltet dabei Seasons, die 8 Wochen andauern und über die sich sogar spezielle Belohnungen verdienen lassen.

Außerdem gibt es die automatisierten Turniere, die täglich stattfinden und im monatlichen Turnier gipfeln. Wer das gewinnt, bekommt nicht nur eine Menge Ingame-Währung, sondern auch eine Statue von sich im PvP-Hub. Diese wird dann beim nächsten monatlichen Turnier wieder ersetzt, wenn ein anderer gewinnt.

Die soziale Komponente

Guild Wars 2 begleitet mich seit vielen Jahren. Viele meiner besten Freunde habe ich über das MMORPG kennengelernt und so spricht man auch über die Entwicklung des Spiels. Zudem habe ich eine Gilde, die Events veranstaltet und kenne einfach viele Menschen aus dem Spiel.

Sobald ich mich einlogge, startet in der Regel eine Konversation. Und das ist toll. Ich nehme Leute mit in meine Heimatinstanz oder helfe ihnen bei Erfolgen.

Guild Wars 2 Megaserver
Den meisten Spaß hat man in MMORPGs einfach in einer Gilde oder Gruppe.

Die weltweite GW2-Community: Neben meiner eigenen Gilde und meinem Umfeld macht aber auch die gesamte Community Spaß. Sie ist wichtig, wenn man die oben angesprochenen Welt-Events machen möchte, aber sie steht auch vereint, wenn es um Probleme geht:

Die soziale Komponente spielt dementsprechend eine wichtige Rolle.

Die Arbeit

Auch wenn Guild Wars 2 derzeit keine großen Updates bekommt, gibt es trotzdem regelmäßig News und Guides, die sich hier auf MeinMMO schreiben lassen. Zudem steht man im Kontakt mit den Entwicklern und bekommt Previews, wie beim Patch „Keine Gnade“.

Immer wieder gibt es Momente, wo sich Erfahrung und Wissen auszeichnen oder wo ich sogar einen Guide in der Arbeitszeit erstellen kann, wie hier zu Konflux und Transzendenz.

Früher, als Leiter der Fansite, war dieser Aspekt sogar deutlich ausgeprägter als heute. Aber auch über die Arbeit kommen immer wieder Spielstunden zustande.

Pausen, ohne wirklich weg zu sein

Das für mich faszinierendste an Guild Wars 2 ist jedoch, dass man einfach pausieren und zurückkehren kann, ohne abgehängt zu werden. Durch das Auslassen von Level-Anhebungen oder einer Item-Spirale kann ich das Spiel auch einen Monat oder sogar ein Jahr ruhen lassen. Auch das Buy2Play hilft ungemein, da es keine Abo-Hürde gibt.

Das, und andere Dinge, unterschätzen meiner Meinung nach viele an GW2.

Die Reittiere, ein weiteres großes Highlight von GW2, da jedes von ihnen eine ganz besondere Eigenschaft hat.

Sollte ich also eine Pause machen, sammel ich zwar nicht wirklich Spielstunden, aber kann direkt im neusten Content einsteigen. Ohne diese Hürde, egal ob Ausrüstung oder Abo, werde ich nie vom Spiel abgeschreckt. Darum hab ich auch nach 7.500 Stunden noch Spaß immer wieder in das MMORPG einzutauchen.

Falls ihr jetzt ebenfalls Lust auf Guild Wars 2 habt, findet ihr hier eine Übersicht zum Einstieg im Jahr 2020.

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Ben

7500 stunden ist bei 8 jahren aber nicht wirklich extrem viel, daher ist das „was macht man noch/ so lange in dem spiel“ etwas merkwürdig aus der sicht, das ich bei 13.000 bin und zwischen trockenlaufen und durchgehend was zu tun haben in den letzten 6 jahren einerseits das gefühl hatte, das gw2 zu wenig content für vielspieler hat, auf der anderen für normalspieler überwältigend viel

Ben

da hast du absolut recht. mir ging es auch nicht darum zu muckieren das “ 7500 ja garnicht viel sind“ sondern mehr, dass wenn leute deutlich mehr als das haben und immer noch spaß haben und etwas finden, was sie machen genau die punkte haben die du angesprochen hast und sie damit bestätigen und das man die frage auch noch eine stufe weiter nach oben geben kann. genauso könnte man auf gw verhältnisse einen wvw rang 20.000 spieler fragen was ihn immer noch am wvw hält. ich spiels übrigens seit release, also 8 keine 6. kleines misverständnis, weil ich erst vor 6 jahren das erste mal an den punkt kam wo ich dachte „was kann ich hier jetzt noch machen? been there, done that“ und das war nach ende von ls2 bevor hot kam die lange trockenzeit. sicher, ich bin dennoch vielspieler mit wenig pausen für den im grunde zu wenig neuer content kommt um ihn dauerhaft mit frischluft zu versorgen aber sagt es nicht was über das gesign des spiels mit dem bisherigen content aus, dass ich es immernoch aktiv spiele? das ganze ist anssichtssache und es kommt auf drauf an, wie man es betrachtet. 2,5 std täglich verbringen andere menschen täglich vor dem fernseher. ist das viel? ich finde nicht. der große unterschied wird da wohl sein, das man seine 2,5 std immer im gleichen verbringt. rein technisch komme auf etwa 4 stunden spielen am tag, was viel erscheinen mag aber es ist nur etwa 1/3 drittel meiner freizeit. da fällt es mir schwer, wenn ich mehr stunden am tag mit anderen dingen verbringe mein spielen als „viel“ zu betrachten. ich weiß das das nicht der durchschnitt und je nachdem, wen du in welcher altersklasse fragst haben die leute mehr oder weniger zeit zum spielen. wer 40h die woche arbeitet und 90 min pendel weg hat + familie mit kindern wird weniger zeit haben als ein schüler und daher andere wertigkeiten festlegen, als ich mit meiner 25std woche und 15min pendelweg am tag.

Craine

Na danke hast es echt geschafft das ich wieder GW2 installiere.

curry-meister

verdamt, ich installiere es auch gerade wieder 🙂

Tronic48

Hätte ich den Artikel geschrieben, er hätte genauso ausgesehen, ich kann das nur Unterschreiben, ich Liebe GW2 ebenso, habe auch Über 7000h auf der Uhr, und ich denke die 10000h bekomme ich noch voll, wenn nicht sogar weit darüber hinaus.

Das MMORPG, das mich von GW2 weg bekommt, muss erst noch erfunden werden, bin mal gespannt, welches das sein wird, wenn Möglich, noch bevor ich den Löffel abgebe, LOL

Abaddon

Was noch zu erwähnen ist, sind die unterschiedlichen Klassen. Natürlich kann man sofort mit einer Klasse starten und diese Spielen, ohne am Anfang größere Frustration zu erleben. Doch gibt es zwischen den einzelnen Fertigkeiten in Kombination mit den Waffen und Spezialisierung ein System, was auf der einen Seite einfach ist, aber auch wieder nicht, wenn man das Kampfsystem ein er Klasse komplett verstehen will.
Natürlich gibt es auch Meta-Builds, die vor allem am Anfang in den unterschiedlichen Spielmodi hilfreich sind, doch kann man durch die scheinbaren Möglichkeiten zwischen Runen, Sigile und Rüstungs- bzw. Waffen-Werten den Schwerpunkt bei einer Klasse ändern. Z.B. ob man eher Direktschaden oder Zustandsschaden spielen möchte. Auch Heilerklassen sind so möglich, die aber auch sehr viel DMG machen können, wenn man diese anders Konfiguriert.
Dann kann man sich in Jumping-Puzzle ausprobieren. Einige Spieler haben darin eine Meisterschaft erreicht, die ich persönlich mit Respekt honoriere.
Aufgestiegene oder gar Legendäre Ausrüstung, wobei Legendäre Ausrüstung nur Prestige bedeutet, kann auch einen guten Teil der Spielzeit in Anspruch nehmen. Wobei es für Legendäre Ausrüstung zum größten Teil eine Sammlung gibt, die häufig sehr schön designend ist und man auch die Welt neu entdecken kann, weil man z.B. in einer Sammlung erst mitbekommen kann, wie viel z.B. Wasserfälle es gibt, weil man dafür einige aufsuchen muss, um dort eine Aufgabe zu erledigen.
Es gibt eine Menge Weltbosse, die man mit einer großen Gruppe bekämpfen muss. Es ist ein beeindruckendes Spektakel. Wobei ich sagen muss, das ich so etwas in der Form aus keinen anderen Spiel bekannt ist.

Man kann sich vornehmen, seine eigene Heimantinstanz auszubauen. Wobei man dort täglich Ressourcen abbauen kann.
Die unglaubliche Vielzahl an unterschiedlichen Karten, macht das Erkunden zu einen Erlebnis, wobei man auch mal verweilen kann, um die Schönheit der Landschaft zu bestaunen.

Die Reittiere, die so vielseitig und praktisch sind, sind zum Teil recht leicht zu bekommen, aber einige dauern ein wenig, sind die Zeit und Ressourcen aber wert.

Die Möglichkeiten sind immens. Als Neueinsteiger dauert es ein wenig, bis man seine Favoriten gefunden hat. Es kann in WvW, PvP/E sein, aber auch Schlachtzüge oder einfach das Wirtschaftssystem kennen lernen, um Gold im Handelsposten zu erlagen, was für Leute, die gerne herstellen, kaufen und verkaufen, interessant sein kann. Dafür sind die Berufe sehr interessant, weil sie nicht selten gebraucht werden, um Materialien zu veredeln, die dann mehr wert sind, als die Ressourcen. Zwar nicht zu 100%, aber genau das ist der Reiz und zwar herauszufinden, womit man Gold machen kann.

Das Spiel ist jeden Cent wert, weil man für so wenig extrem viel geboten bekommt, das man schon fast ein schlechtes Gewissen haben könnte, wenn man bedenkt, das der Content viel mehr als man erwartet könnte und man so wenig für bezahlt.

Abaddon

Ein wenig OT, aber was GW auch noch ausmacht und einen Fesseln kann, ist die häufige Verliebtheit der Programmierer zu Details. In vielen Spielen war es nicht selten, dass NPC einfach nur herum standen oder auf und ab marschieren. In GW kommt es nicht selten vor, dass man irgendwo steht und ein Dialog zwischen NPC startet, der sehr lustig sein kann, aber auch mit Weisheiten gespickt ist. Selbst die NPC vermitteln einen das Gefühl einer lebendigen Welt und als würden sie lebendig sein. Auch habe ich mal gelesen, dass es für Spielentwickler eine große Herausforderung ist, wenn sie es schaffen, dass Szenen einen Spieler emotional mitreißen. Auch das kommt vor, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und sich nach dem einen oder anderen Event die Dialoge anhört. Z.B. gibt es ein Event, wo „Beschützt Fen, während er sich auf dem Weg in die Knochenklapperer-Höhlen befindet“. Das kann einen am Ende rühren.
Wenn man nicht nur durch die Gegend hechelt, sich mal Zeit nimmt, kann man vieles entdecken.

Man darf auch nicht vergessen, wie wichtig es ist, dass einen ein anderer Spieler keine Items nehmen kann. Das macht auch vieles aus, damit eine Community nicht toxisch ist, wobei wie überall PvP eine Ausnahme bilden kann. Da braucht man stoische Gelassenheit. Manche können eben nicht verlieren und suchen dann schuldige.

Horteo

Aktuell teilt sich mein MMO Alltag ungefähr so auf:
80% ESO
19% GW2
1% andere MMOs und da bei der Charerstellung abbrechen mit „eigentlich hab ich gar keine Zeit“

Wenn dann das WOW Addon kommt, wird 100% WOW für ca 1Mt und anschliessend wieder ESO und bisschen WOW. Nach paar Monaten wieder zum Schema oben.

GW2 ist toll, aber mich regen die teilweise sehr nervigen Fleissarbeitsaktivitäten sowie die Hüpfpartien auf, speziell für die Beherrschungspunkte. Z.b Käfer eliminieren in Löwenstein….

Aus dem WvW könnte man deutlich mehr machen. Das in ESO ist deutlich besser, obwohl der Modus in beiden Spielen vernachlässigt wird. Bei GW2 ist es seit dem Release eigentlich nichts anderes als ein „im Kreis raiden“

Der grösste Vorteil bei GW2 (wie auch bei ESO) ist das man nichts verpasst wenn man mal 2-3mt weg ist und der Content nicht entwertet wird.

Ben

ich hab auch ne weile eso gespielt, fand aber in cyro garnicht rein während ich am wvw sofort spaß hatte. dazu sollte ich aber vll sagen das meine wvw zeit von 2012-2015 ging und die cyro zeit 2019 war. da kann man also mit günstigen oder ungünstigen zeitpunkten kommen. eso ist per se nicht schlecht, nur der pve content is extrem mau. einmal char auf max bringen, welt erkunden und man ist durch, bleiben nur inis, raids, wiederholbare aufträge und angeln. daher hats mich nicht gehalten. ausserdem hat mich massiv genervt, dass ich rasse und klasse abstimmen musste weil im HM meta leute nur müde lachen, wenn man mit ner waldelfen magika templer ankommt. dazu skill canceling und animation canceling pflicht um konkurenzfähig dps zu haben :-/

Mark Mitterbacher

Finde (no Front) so Beispiele nicht wirklich repräsentativ für einen solchen Beitrag. Für ein etabliertes MMO ist 7500 Stunden halt nichts. Ich allein habe auf meinem Mainchar in WoW 15.216 Stunden und das ist nur ein Char. Es gibt viele, bis sehr viele MMO Liebhaber die sogar deutlich über diese Zahl hinaus kommen, wenn ich bedenke allein bei Spielen wie Rust oder Dead by Daylight schon eine Summe um 3000 Spielstunden zusammen zu bekommen.

alfredo

normale menschen erreichen solche zahlen nicht. die welt hat so viel mehr zu bieten als ständig vorm pc zu hocken. 7500 stunden in einem spiel ist schon einiges.

Holzhaut

die welt hat so viel mehr zu bieten als ständig vorm pc zu hocken

Genau, schließlich gibt es auch noch Konsolen ! 😜

Luripu

Hmm also zu meine besten MMORPG Zeit in DAoC,
kam ich so auf 65-70h/Woche.
Ca. 100 Wochen also knapp 2 Jahre habe ich es gespielt,
macht dann ~6500-7000h.
15000h in 15 Jahren ist ja eher wenig.

Holzhaut

Das ist nicht wenig. Jemand der arbeiten geht, kann halt keine 10 Stunden am Tag zocken

Luripu

Das ist halt eine falsche Rechenweise mit 10h pro Tag.
Mo-Fr waren es um die 7h(17:00-24:00)
am WE 15h oder mehr.
Von Samstag auf Sonntag durchzocken war auch üblich.
Wer braucht schon Schlaf?^^

Holzhaut

Ich finde das trotzdem sehr viel. Aber ich muss zugeben, das es Zeiten gab, zu denen es bei mir nicht anders aussah.

Die Nächte durchzocken war völlig normal, heute werde ich allerdings schon quenglig, wenn ich keinen Mittagsschlaf bekomme 😂

alfredo

für arbeitslose die den ganzen tag nichts anderes machen ist das wenig. für alle anderen is das viel.

Frank

Woah wenn ich solche zahlen sehe bin ich immer schwer beeindruckt. Das sind einfach mal 2.5 Stunden und das wirklich JEDEN Tag im Jahr in den letzten 8 Jahren. Aber wenns spaß macht ist das ja umso besser. Langzeitmotivation ist glaube ich mit die größte Herausforderung für einen Spieleentwickler. Ich spiele jetzt seit Release R6S aber selbst da mussten längere Pausen eingelegt werden (BF1 circa 1 Jahr und jetzt seit Oktober Modern Warfare). Das Model von GW scheint wohl ziemlich gut zu sein. Könnten sich andere Entwickler mal ein Beispiel dran nehmen.

Nomad

Korrekt!

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