Ein DPS-Meter macht jedes MMORPG besser, egal, was ihr sagt

Ein DPS-Meter macht jedes MMORPG besser, egal, was ihr sagt

Es ist ziemlich egal, in welche MMORPG-Community von Lost Ark bis WoW man einmal genauer reinschaut, DPS-Meter sind fast überall ein Thema. Manche erlauben sie, manche verbieten sie, einige bieten sie sogar selbst an. MeinMMO-Autor Mark Sellner ist die Diskussion leid. Für ihn ist klar: Jedes MMO ist mit DPS-Meter besser.

Was ist ein DPS-Meter? So werden Mechaniken genannt, wie dazu dienen euch anzuzeigen, wie viel Schaden pro Sekunde ihr tatsächlich macht. Schaden pro Sekunde wird auch DPS (Damage per Second) abgekürzt, woraus sich der Name herleitet.

Solche DPS-Meter kann es in verschiedensten Formen und Möglichkeiten geben. Manche MMORPGs haben sie direkt selbst in das Spiel integriert, andere Titel setzen auf externe Programme, welche sie explizit erlauben, oder zumindest nicht verbieten. Manchmal arbeiten die Entwickler solcher DPS-Meter sogar mit den Spielestudios zusammen.

So ist es beispielsweise bei Guild Wars 2 der Fall. Der gängige DPS-Meter „ArcDPS“ wird zwar von einem Fan entwickelt, diese Weiterentwicklung findet aber in enger Absprache mit ArenaNet statt, damit das Tool weiterhin erlaubt bleibt und verwendet werden darf. Andere MMOs wie das aktuell beliebte Lost Ark verbieten sie dahingegen strickt.

Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO und seit über 15 Jahren in dem Genre unterwegs. Er hat abertausende Stunden in diversen Genrevertretern verbracht und war stets gewillt, sich selbst zu verbessern. Ein DPS-Meter gehört für ihn daher zur Grundausstattung in jedem MMORPG.

Wo ist das Problem mit solchen Programmen? In vielen MMORPGs sind solche Hilfsmittel allerdings verboten. Der Grund dafür ist, dass man häufig auch dazu in der Lage ist, den Schaden der anderen Gruppenmitglieder zu sehen. Einige Tools zeigen sogar, welcher Mitspieler gerade eine wichtige Mechanik verbockt hat.

Einige Entwickler sind daher der Meinung, dass solche Tools toxisches Verhalten fördern könnten. Man befürchtet, dass Spieler aus Raids gemobbt werden könnten, weil sie nicht genug Schaden verursachen und alle sehen können, an wem das Scheitern des Kampfes letztlich liegt.

In vielen MMORPGs sind DPS-Meter daher auch Grauzonen. Sie werden häufig verwendet, obwohl sie de facto verboten sind. Darüber sprechen sollte dann aber möglichst niemand, denn sonst drohen Konsequenzen. Final Fantasy XIV ist für diese Methode das populärste Beispiel. Unser Autor Mark Sellner findet allerdings, dass selbst das noch nicht genug ist.

In diesen 5 MMORPGs sehen eure Schadenszahlen übrigens am schönsten aus:

5 MMORPGs mit der schönsten Grafik

Das Problem ist nicht das Tool, sondern die Kultur

DPS-Meter sind nicht grundsätzlich böse: Wenn ich in einem MMORPG in schwierige Endgame-Inhalte einsteigen will, bin ich dafür vermutlich erstmal zu schlecht. Vorher sollte ich meinen Charakter beherrschen, eine Skill-Rotation drauf haben und als DPS-Spieler richtig auf den Putz hauen können.

Damit ich mich selbst aber verbessern kann, muss ich irgendwie ablesen können, wie gut ich tatsächlich bin. Das funktioniert oft nur mit einem DPS-Meter. Für mich ist es ein großer Teil der Langzeitmotivation in einem MMORPG, selbst immer besser zu werden. Und das möchte ich nicht nur über Ausrüstung und Gearscore erreichen.

Guild Wars 2 bot mir dafür die perfekte Gelegenheit, habe es dann aber leider nicht bis zum Ende durchgezogen. In dem Flugplatz von Löwenstein findet ihr dort nämlich einen Golem. Diesen könnt ihr beliebig konfigurieren und euch alle Buffs permanent geben, die ihr haben wollt. Dann haut ihr auf das wehrlose Monster ein und bekommt immer wieder im Chat angezeigt, wie viel DPS ihr nach 10 % seiner HP gemacht habt.

Das ist grundsätzlich eine super Idee, doch reicht eine simple Anzeige im Chat nicht aus. Ich möchte verstehen, wo dieser Schaden herkommt und aktiv sehen, wann ich mich verbessere und wann ich Dinge tue, die ich lieber lassen sollte.

In ArcDPS kann ich genau sehen, mit welchen Skills ich wie viel Schaden austeile und wo meine Downphasen sind (via deltaconnected.com).

Perfekt wird es hier erst, wenn ich das Third-Party-Tool ArcDPS hinzunehme, welches mir diese Informationen bietet. Der Golem und ArcDPS bieten dann die optimale Mischung, um mich langfristig zu verbessern und sorgten dafür, dass ich insgesamt sicher über 100 Stunden auf einen wehrlosen Golem eingedroschen habe, um am Ende doch noch die 2.000 Schaden mehr rauszuholen.

Bannt nicht die Tools, bannt die Spieler: Gleichzeitig kann ich aber auch das Problem sehen, dass ein solches Tool zu toxischem Verhalten führt. Mehrfach wurde ich Zeuge davon, wie in meiner Raid-Gruppe Leute gekickt wurden, weil der Schaden einfach nicht passte. Doch das ist nicht das Problem des DPS-Tools.

Beispielsweise leitete ich eine ganze Zeit lang eine Trainingsgruppe in Guild Wars 2. Für mich war es essenziell zu sehen, an welchen Punkten wir uns als Gruppe verbessern müssen, um Fortschritte zu erzielen. Dank eines DPS-Meters konnte ich genau an den Schrauben nachziehen, wo Hilfe benötigt wurde und wir konnten uns jede Woche weiter vorkämpfen.

Das Problem sind dabei für mich ganz klar die User selbst, die in einem Raid oder irgendwelchen anderen Inhalten der Meinung sind, sie müssten Leute beleidigen oder sich unfair verhalten.

Generell bin ich der Meinung, dass toxisches Verhalten in Online-Spielen härter bestraft werden müsste. In meinen Augen sollte das mehr an dem Verhalten der Spieler ändern, als der Wegfall nützlicher Tools, nur weil sie eventuell dafür sorgen könnten, dass User gemein werden.

Eine Übersicht, wie die großen MMORPGs aktuell mit DPS-Metern umgehen, findet ihr in unserem Artikel dazu:

DPS-Meter in MMORPGs: Cooles Tool oder das, was alles kaputt gemacht hat?

DPS-Meter als Chance, nicht als Gefahr

Auch einige Spieler sind dagegen: Immer wieder treffe ich aber auch auf Spieler selbst, die gegen DPS-Meter sind. Oft teilen sie dabei die Sorgen der Entwickler. Viele wollen auch einfach nicht aus Gruppen fliegen, nur, weil sie mal einen schlechten Tag haben.

Das sind nachvollziehbare Sorgen, für die in meinen Augen jedoch das Tool nichts kann. Wenn ein Boss mehrere Male verhauen wird, kippt die Stimmung in der Gruppe schnell. Ob man dann mit einem DPS-Meter nachschaut, wer den wenigsten Schaden hat oder nicht ist irrelevant, einen Schuldigen gibt es in aller Regel trotzdem. Es kommt bei Fehlschlägen nach meiner Erfahrung sowohl mit als auch ohne DPS-Tool zu toxischem Verhalten.

In einigen Diskussionen versuche ich meinen Mitspielern daher aufzuzeigen, dass man DPS-Meter als Chance und nicht als Gefahr sehen sollte. Die Tools geben euch als Spieler ein mächtiges Werkzeug an die Hand, um euch selbst zu verbessern. Außerdem geben sie euren erfahreneren Freunden eine Möglichkeit, euch dabei zu helfen.

Zusätzliche Langzeitmotivation: Eine Chance für Entwickler bieten DPS-Meter ebenfalls, weil sie vielen Hardcore-Fans auch als Langzeitmotivation dienen. Spieler, die irgendwann praktisch alles in einem MMORPG erlebt haben, haben oft keine Ziele mehr. Ein DPS-Meter kann das, zumindest für eine Handvoll von ihnen, ändern.

Ich bin sicherlich nicht der einzige MMORPG-Spieler, der dann daran arbeiten möchte, sich weiter zu verbessern. Das eigene Skillset zu erweitern und seinen Charakter einfach mechanisch besser zu beherrschen. Um das zu erreichen, sind DPS-Meter schlichtweg unerlässlich. Deswegen sollte jedes MMO einen haben, oder sie zumindest nicht verbieten.

Wie seht ihr das? Seid ihr für oder gegen DPS-Meter in MMORPGs? Nutzt ihr selbst einen oder habt ihr vielleicht sogar schon negative Erfahrungen damit gemacht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Eine andere Motivation kann es sein, Charaktere illegal zu verkaufen: Teuerster MMORPG-Charakter ging für 8.800 € über den Tisch – Schrieb WoW-Geschichte

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Marc

Also dieses Thema und auch der Text ist echt gut geschrieben und gewählt. Ich finde es gut das ein „Mein-MMO-Mitarbeiter“ sich an dieses Thema gewagt hat das so viele mögliche triggerpunkte hat.

Ich möchte gerne auch meine Meinung dazu schreiben…

Ich finde DMG Meter bzw. eigentlich sogar World of Logs oder Warcraft Logs oder wie sie heißen TOP

Die Programme helfen einfach Fehlerquellen zu identifizieren und wer im Spiel aktiv raidet und mal einen Boss vor dem 94. Nerf zu töten einfach ein MUST HAVE.

Viele Effekte treffen einen und man weiß einfach nicht WIESO sind wir tot? Wieso sollte man noch 384x gegen eine Wand rennen wenn man über eine Analyse die Fehlerquellen identifizieren kann und dann daran arbeiten? Auch wenn alle hier von TOXIC hier TOXIC da reden… es ist nun mal einfach FAKT das wenn der Raid eine gewisse DPS und auch HPS nicht erreicht, der Boss nicht stirbt.

Was ist nun daran toxisch wenn man in einer Gilde aktiv raidet, Logs gemeinsam/jeder für sich oder nur ein paar wenige auswerten um die Probleme zu identifizieren und sagen „der XYZ hats leider verbockt“.

Jeder sollte mal sich selbst an die Nase fassen und überlegen, lüge ich im raid? Habe ich den Mut zu sagen „dieser Wipe geht auf meine Kappe“? Zum 15x versemmel ich das gleiche und keine weiß warum wir sterben aber ich sag es nicht weil ich meinen Platz nicht verlieren will… ist das FAIR? Ist das nett? Je nach Spiel (in WoW sind es halt 20 Leute) verbringen gerade z.B. 19 andere Spieler mit mir die Zeit in diesem Raid und sterben aber ich sage nicht dass ich das Problem bin weil ich mich nicht traue und weiter machen will? Die Stimmung vom Raid geht dann auch den Bach runter… jedes mal Wipe, keiner weiß wieso und keiner meldet sich… ohne Logs heißt es, jeder könnte der „Übeltäter“ sein also könnte man nun auch jeden im Raid als Problem ansehen weil keinem geholfen werden kann…

Der Weg sich selbst zu verbessern und Ziele im Spiel zu haben. Wer den Raid clear hat, sammelt nur noch lilane Items aber ein weiteres Ziel ist es, sich mit anderen im Raid und ggf. auch Weltweit im DMG oder Heal zu messen.

Wenn kein DMG Meter existiert, wer ist dann Schuld wenn man Bosse nicht schafft? Wem wird die Schuld in die Schuhe geschoben? Wie Toxic wird das Spiel dann wenn sich alle gegenseitig beleidigen?

In Spielen wie GW wo es keine Heiler in dem Sinne gibt, fallen aus meiner Theorie raus. Auch ist es knifflig bei spielen wie Lost Ark da dort die Gruppen eine große Rolle spielen… aber wenn man nun in WoW im Raid oder 5er Dungeon ist und man kämpft am Boss und der liegt einfach nicht und man stirbt… es gibt nun in der Theorie kein Tool zum nachschauen, wer ist denn nun Schuld? Da wir gestorben sind, natürlich der Heiler… also wird nun auf den Heiler gestochert weil er kacke ist… dann sagt der Heiler, die DDs sind Schuld weil er OOM war und die DDs sagen dann aber, der Tank hat scheiße getankt… alle sind Toxisch und dabei gab es nicht einmal ein Tool zum Vergleich und keiner kann es besser machen und keiner hat was gelernt.

Ich gehe auch immer in die Schule ohne Stifte und notiere mir nichts, dafür kann ich mir das doch auch alles so merken. Lernen ist auch für dumme… das ist ja wie schummeln… wer gelernt hat nutzt sicher auch DMG Meter weil das sind richtige asoziale toxische Menschen die nur auf Leute mit schlechterer Note herabblicken…

Xuntulu

Als ich die Überschrift zur Weiterleitung auf diesen Artikel sah, dachte ich erst, ich würde zu einer Satire weitergeleitet. Ich war überrascht, als es sich um eine ernste Meinung handelte, möchte sie aber deswegen nicht direkt verteufeln.

Tatsächlich kenne ich beide Meinungen von befreundeten Spielern, die eine sehr unterschiedliche Herangehensweise an ein Spiel haben. Man wird also niemals einen Mittelweg finden, denn die einen sehen in einem Schadensauswerter den Heiligen Gral und die anderen die finsterste Höllenglut (na gut, es gibt auch Schattierungen dazwischen).

Wenn man ein Spiel einfach nur so zwischenduch zur Verschönerung des Alltags spielt, hat man keine Lust auf Leute, die einem vorschreiben wie man zu spielen hat, damit man auch noch das kleinste µ aus seinem Schadensprotokoll herausquetscht.

Ich akzeptiere und respektiere die andere Meinung sich selbst (und zwar nur sich selbst!) damit verbessern zu wollen, aber bisher habe auch ich nur eine Vergiftung des Spielklimas erlebt, wenn solch ein Hilfsmittel in (Zufalls-)Gruppen verwendet wurde. Es wurde nämlich nahezu immer auf den vermeindlich schlechten Spieler gehackt.

Das ist eine Kultur, die man nicht aus den Köpfen bekommt. Leider.

Naedras

Es ist doch ein Fakt, das ein DPS Meter eher die mmo Erfahrung verschlechtert… wir haben 10 Jahre gw2/wow Erfahrung.
Ist dieser Beitrag dazu da um die Leute auf einander zu hetzen? 😂

Sebastian

Ein Fakt weil es empirisch belegbar ist.
Ich behaupte ist ein Fakt, dass ein Damagemeter das Spiel besser macht (siehe Artikel oben)

Moritoku

Bin in unzähligen Gilden und Spielen raiden gegangen, und DPS Meter sofern man sich selbst in der Gruppe vergleichen konnte, führten einfach zum toxischen Umfeld.
Um ganz oben an der Spitze zu stehen wird mal eben schnell jegliche Mechanik ignoriert. DMG Flächen von Gruppe weg legen? Wozu, das führt zum DPS Verlust.
Freunde aus einer Art Gefängnis befreien? Wozu? DPS Verlust.
Soaken? Nöööö, DPS Verlust. Macht bestimmt wer anders.
Dieses Add nicht angreifen, sonst stacked der ein buff hoch. Hmm nichts anzugreifen, los greift das Add an sonst verliere ich meine tolle DPS =>wipe
Wie viele wipes wir hatten weil unbedingt das letzte vom letzten an DPS rausgezogen werden musste, zu wenig die Mechanik gespielt wurde, nur um anschließend dann „Ist nicht meine Schuld, hab doch super dmg gemacht“ gehört hab.
Sich selbst verbessern zu wollen und am build rumzutüfteln find ich ja super. Aber solange die Community diesbezüglich sich daneben benimmt, macht ein DPS Meter jegliches Spiel für mich persönlich zum wesentlich schlechteres Spiel.

Jinokun

Natürlich ist nicht das Tool schuld. Guns don’t kill people, people kill people. Trotzdem muss man das Tool den Leuten wegnehmen wenn man Besserung will. Dps Meter fördern toxizität und um das zu beheben muss es weg.

Scaver

Oder einfach toxische Spieler rigoros bannen. Fertig. Keine Toxizität und trotzdem kann man DPS Meter nutzen.
Anders herum funktioniert das nicht. Wenn man DPS Meter verbietet und erfolgreich blockt, dann werden die toxischen Spieler nicht gleich brav und artig, sondern finden andere Sachen, weswegen sie toxisch sind.

Compadre

Problem ist halt, dass man diese Toxzität recht einseitig definiert. Der Raidlead, der einen Raid organsiert und nach zwei Stunden durchgehenden Wipes in Addgruppen oder ersten Bossen feststellt, dass die Adds und Bosse nicht vor den Enrage Encountern gefallen sind, ist dann toxisch und sollte gebannt werden, wenn er festhält, dass der Gruppen DPS zu niedrig ist?

Das Thema ist doch eigentlich ganz einfach. Wer diese Tools nutzen will und sich und seine Gruppe mit diesen Tools verbessern will, kann das doch tun und wer diese Tools nicht nutzen will, nutzt sie eben nicht. Deshalb finde ich die MMOs am besten, die das nicht standardmäßig im Spiel haben, sondern man sich die Tools extern über ein Addon installieren muss. So kann jeder so spielen wie er will, aber ständig zu sagen, dass die Tools toxisch seien und Spieler sogar noch dafür gebannt werden sollen wenn sie das Problem in einem Raid mit zu geringen Gruppen DPS erkennen, kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
NahYou

Die Analyse ist falsch herrum, DPSmeter sorgen nicht für Toxisches verhalten.

Wenn sich Leute in deinem Gildenumfeld Toxisch verhalten, sorry dann spielst du eben mit Arschlöchern zusammen. Such dir eine neue Gilde/Freunde, da ist nicht das DPSmeter schuld.

In pug/rnd Gruppen sieht das anders aus.

Du bist mittle zum Zweck, keiner hier hat auf dich gewartet sondern du bist eine Zahl die dazu dient möglichst schnell das hinderniss vor euch aus dem Weg zu räumen.
Keiner deiner 10,20,40 Mitspieler ist hier um dir den Boss/Raid oder sonst etwas zu erklären. Also wenn du nicht die Leistung die von dir erwartet wird, bringst bist du in diesen Gruppen überflüssig und wirst entfernt.

Toxisch ist jedoch die erwartungshaltung das Fremde, die einfach nur schnellst möglich ihren Raid/Dungeon abschließen wollen dir irgendetwas schuldig wären. Und ihre Freizeit deiner unterordnen sollen/müssen.

Und an dem großteil der Kommentaren von passiv aggressiven Dpsmeter Gegnern hier,
kann man das eigentlich ganz gut erkennen.

Edit. Wir können ja mal nen kleinen HC Raid mit den Leuten starten und die können ja dann das gegenteil beweisen 😚

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von NahYou
Daniel

Ist doch nur zum ****Vergleich so ein Tool und sorgt nur für Ärger.

Scaver

Ne es ist dazu da um sich selber zu analysieren und zu schauen, ob man seinen Build richtig spielt oder irgendwo nen Fehler drin hat, der dafür sorgt, dass man nicht genug Schaden macht und damit für Gruppen nur eine Last ist (was ja niemand sein will).

Bain

Ich bin überhaupt kein Freund von Dps Tools oder irgendwelche Internetseiten die irgendwie Daten von meinem Charakter oder Profil sammeln ohne überhaupt gefragt zu haben ob sie es den dürften. Im Fall der Selbstverbesserung sind mir die Tools auch komplett egal, dafür hat man doch den Gearscore und wenn der Boss am Ende des Tages liegt, dann kann es doch total egal sein wer nun 50 oder 500 Dps gemacht hat

Compadre

Klar, fürs Casualgaming ist das alles nicht notwendig.

Wenn du aber den härtesten Content in den (meisten) MMOs schaffen willst, dann liegt der Boss meist nicht irgendwie am Ende des Tages. Die Tools helfen dann schon zu sehen, woran es hapert und wo Optimierungsbedarf besteht, um eben diese Content schaffen zu können.

Wenn man darauf aber keinen Bock hat sich „selbst zu verbessern“ oder diesen Content anzugehen, dann wird man natürlich auch nicht dazu gezwungen, mit Gruppen zu spielen, die den DPS analysieren lassen, um sich zu verbessern.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
Compadre

Gleichzeitig kann ich aber auch das Problem sehen, dass ein solches Tool zu toxischem Verhalten führt. Mehrfach wurde ich Zeuge davon, wie in meiner Raid-Gruppe Leute gekickt wurden, weil der Schaden einfach nicht passte.

Hmm, auch das ist nicht so einfach meiner Meinung nach. Für mich ist bspw. ebenso „toxisch“ sich für die schwersten Endgame Inhalte anzumelden, zu hoffen, dass man dort gecarriet wird und dann nicht das liefern kann (weil schlicht die Erfahrung und die Uebung dafür fehlt), was dort vorausgesetzt wird.

Dass so jemand dann aus der Gruppe gekickt wird,sollte die Gruppe an einer Stelle hängen, empfinde ich nicht wirklich als toxisch. Toxisch ist es für mich dann, wenn es ohne Notwendigkeit getan wird oder als Schw**zvergleich genutzt wird.

Ich persönlich kann in MMOs immer wieder nur das empfehlen, dass man sich Mitspieler/Gilden sucht, die auf ähnlichen Level sind, mit denen man gemeinsam lernt. Dann kann ein DPS Meter auch sinnvoll verwendet werden, um die Gruppe langfristig zu verbesser, wie auch im Artikel bspw. beschrieben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
evilsohn

Die Argumentation, warum ein DPS-Meter sinnvoll sein kann, finde ich gut.
Allerdings halte ich nicht viel von dem Argument, dass die Spieler Schuld sind, nicht das Werkzeug – ähnlich argumentiert die Amerikanische Waffenlobby nach jedem Amoklauf in den Staaten (ist jetzt auf den ersten Blick vielleicht ein etwas extremer Vergleich, allerdings sind die Langzeitschäden, die toxisches Verhalten im Internet auslösen kann auch nicht zu unterschätzen).
Vielleicht sollten sich die MMO-macher an dem Beiwerk zu Metal Gear Solid 4 orientieren. Bei der damaligen Version von Metal Gear Online wurde ein Rang eingeführt, Trainer hieß der glaube ich, und man konnte mit diesem Rang spezielle Training lobbies öffnen. In diesen hatte man zusätzliche Stellschrauben, mit denen man die Lernerfahrung potentieller Schüler verbessern konnte.
Ähnlich könnte man in MMO’s „Training Parties“ einführen, in denen DPS-Meter und sonstige Analyse-Tools ausdrücklich erlaubt sind. Solche Parties öffnen könnten dann nur jene, die im Vorfeld ein Nicht-toxisches Verhalten an den Tag gelegt haben.

Dacore

Grüße,

Erstmal super Thema und gut ausgeführt.

Ich denke hier treffen einfach zwei Welten aufeinander: Hardcore und Casual. Einmal die Hardcore Community die im Casual Content Leute wegen DPS flamed und die Casual Community die im Hardcore unterwegs ist obwohl sie da von der Performance nichts zu suchen hat.

Grundsätzlich halte ich DPS Meter in Casual Content für Überflüssig und im Hardcore für essentiell – solange es DPS Checks gibt. Von der persönlichen Präferenz des self improvement und auch DPS Races oder auch Schwanzvergleiche mal abgesehen gibt es nunmal Content welcher ohne Analyse von Problemen schwer oder nicht zu schaffen ist und das ist ein Fakt. Wir selbst mussten uns Anfang des Jahres von einem Spieler im Hardcore Content trennen der einfach nicht performed hat und uns nach vielen vielen Stunden, selbst mit Übungen, Hilfe und Tipps vom Progress abgehalten hat. Kaum ausgetauscht lag der Boss. Aber das nur am Rande.

Zu Hardcore Content:
In Stammgruppen wird man zwangsläufig auf Kurz oder lang auch ohne DPS Meter feststellen wer gut performed und wer nicht. Allerdings ist das in Random Gruppen nunmal nicht eben möglich und wenn ein Enrage Timer mehrfach nicht zu schaffen ist, weil ein DPS nur halb soviel Damage macht wie er machen sollte, hilft ein DPS Meter diesen Fakt festzustellen und den entsprechenden Spieler auszutauschen. Und ja der Spieler gehört dann auch ausgetauscht da er ja offensichtlich im Hardcore Content nichts verloren hat und die Zeit von X Spielern verschwendet weil er sich nicht entsprechend vorbereitet hat. Aber auch hier sollte man es dem Spieler vernünftig und mit Respekt kommunizieren. Flamer sind Abfall. Gleich vorweg zum Gegenargument „schlechter Tag“ oder „einmal schlecht gleich raus“. Natürlich sollte man Spieler nicht wegen einem vergurkten Try kicken, sondern die Performance über mehrere Trys beobachten. Man findet schnell heraus ob der Spieler gut performed oder nicht. Wenn man allerdings einen schlechten Tag hat und nichts reißt, dann lass es uns raide an nem anderen Tag. Du versaust vielen anderen die Laune nur weil Du nichts reißt und warum sollten die anderen das Wohlwollend ertragen ? Wenn man als Casual im Hardcore Content unterwegs ist und sich nicht vorbereitet, sollte man nicht DPS Metern die Schuld geben das man aus Gruppen gekickt wird.

Im Casual Content:
Werden DPS Meter nicht gebraucht. Wer (besonders im Casual Content) andere wegen DPS flamed ist nen Bastard und gehört zu Recht bestraft. Finde die FF14 Regelung zum DPS Meter gut, man darf andere nicht darauf ansprechen und im Casual Content sind DPS Checks quasi nicht vorhanden. So können auch gemütliche Spieler ihren Kram zocken ohne von Idioten gepushed zu werden.

Thema Schwanzvergleiche und Self Improvement:
Ist beides völlig in Ordnung. Ich mache beides. Ich versuche rauszukitzeln was geht und freue mich wenn ich aufgrund meiner Performance im DPS über anderen stehe. Das ist eine meiner Motivationen Gruppen Content zu zocken und das mache ich auch in Casual Content. Spreche ich andere Leute darauf an ? Nein. Erwarte ich daß es anders auch so machen ? Nein. Habe ich Verständnis für Anfänger, Casuals und Movement-Güther. Absolut.

Fazit:
DPS Meter sind super. Das Verhalten der Spieler damit nicht. Sie zu verbieten ohne Alternative ist Kontraproduktiv. Das Posten von DPS Metern und das ansprechen von Leuten auf fehlenden DPS outside von Hardcore Content und in Random Gruppen sollte allerdings verboten und entsprechend bestraft werden um die toxische Ader der Community zu unterdrücken und Casuals zu vor Arschlöchern und Möchtegerns zu schützen.

Geschrieben via Mobile, daher Rechtschreibung für’n Po.

Cortyn

Ich mag DPS-Meter.

Vor allem, weil es ein Indikator für mich ist, wie gut ich meine Aufgabe erfülle.

Wenn der Heiler nicht gut spielt, fällt der Tank um.
Wenn der Tank nicht gut spielt, fällt er selbst um oder die Mobs rennen zu den anderen Charakteren.
Wenn DPS nicht gut spielen … ist das schwierig zu erkennen, vor allem, weil es mehrere DPS-Spieler in der Gruppe gibt.

Vergleichbarkeit ist wichtig. Ich mag wissen, wie gut ich im Vergleich zu meinen Mitspielerinnen und Mitspielern bin. Ich mag bei einem anderen Shadow-Priest sehen, wie er mit seiner Ausrüstung und seiner Talentwahl abschneidet. Vielleicht kann ich was lernen.

Klar, manchmal ist es auch ganz lustig, sich mit Freunden gegenseitig anzustacheln und manchmal ist es auch einfach nett, den Mönch zu loben, der gerade in einer Mob-Gruppe komplett eskaliert ist und alle anderen DPS-Spieler in die Tasche gesteckt hat.

Und ja, manchmal sind DPS-Meter einfach nur gut, um Problemquellen ausfindig zu machen. In heroischen Raids oder mythischen Dungeons (im Fall von WoW) reicht es halt irgendwann nicht mehr, wenn man Auto-Attack-Andy oder Feuerball-Franziska mitnimmt, die mit ihrem Schaden noch unter Tanks oder Heilern sind. So etwas muss man erkennen können und je einfacher, desto besser. Denn dann kann man diese Leute darauf ansprechen und versuchen, gemeinsam Verbesserungen anzustreben oder auch einfach klar zu sagen: Es reicht so nicht, du brauchst bessere Ausrüstung oder musst üben.

DPS ist eine Anforderung in den meisten MMORPGs, entweder durch Enrage-Timer oder andere Mechaniken, die einfach eine gewisse Menge Schaden X in einem gewissen Zeitraum Y erfordern. Als Raid muss man in der Lage sein, möglichst klar zu erkennen, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Sind DPS-Meter manchmal unangenehm, wenn man selbst gerade der schlechteste DPS-Charakter ist? Klar, keine Frage. Das Gefühl kennt wohl jeder. Aber ich sehe lieber klar, dass ich schlecht bin und kann dann an mir arbeiten und mir Unterstützung suchen, anstatt dass der ganze Raid wegen mir scheitert und niemand so richtig weiß, was Sache ist und noch 7 andere Leute den unschönen Gedanken haben: „Bin ich gerade das Problem?“

Ich kann aber jeden verstehen, der DPS-Meter nicht mag. Denn manche möchten ganz entspannt spielen und absolut keinen Leistungsdruck in ihrer gewählten Spielwelt haben. Ich persönlich finde das schwer nachzuvollziehen, denn Druck gibt es auch an anderer Stelle (etwa das korrekte Spielen der Mechaniken, das begrenzte Mana des Heilers, etc) und DPS-Meter ist nur ein Teil davon.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Cortyn
Bravestarr1701

Ich glaube das es den meisten weniger um den Leistungsdruck geht, denn schafft man sich selbst indem man die schwersten Inhalte spielt. Es ist einfach der falsche Umgang damit. Wenn es immer so läuft wie von dir beschrieben ist ja alles gut aber das ist eben oft nicht der Fall und es wird benutzt um Leute zu beleidigen oder toxisches Verhalten an den Tag zu legen oder und das ist das schlimmste, wird benutzt um schnell Leute aus den Gruppen zu entfernen ohne ihnen groß die Möglichkeit der Verbesserung zu geben. Manche brauchen halt eben länger, das ist im realen Leben nicht anders.
Ich verstehe natürlich das man mit einem Raid nicht dauernd scheitern will aber auch hier ist das Grundverhalten der Leute ein Problem. Es gibt viele Gruppen die einfach erwarten, alles muss perfekt laufen, scheitert man werden schnell 1-2 Spieler toxisch, passiert es 2-3 mal, hat man schon einen kleinen Krieg in der Gruppe und das wird mit DPS Meter verstärkt. Die Divise wie in früheren Mmorpgs „Zusammen kämpfen, zusammen sterben“ gibt es so nicht mehr sondern es wird immer direkt nach schuldigen gesucht oder man selbst habe ja nichts falsch gemacht etc.

Aqulnteii

Finde ich richtig gut für einen Meinungsartikel!
Du beleuchtest beide Seiten. Kann mich da deiner Meinung anschließen, dass das Problem von toxischem Verhalten vor dem PC sitzt. Also ganz hardcore gesagt, ohne Spieler kein toxisches Verhalten. Da muss sich jeder mal an die eigene Nase fassen!
Sollte der Hintergrund und die Intention eines DPS-Meters dadurch gefüttert sein, dass man jemanden ausschließen oder niedermachen möchte, sehe ich den Fehler beim Spieler, der die Daten aus, bspw. ArcDPS, o. ä. zieht und diese dafür nutzt. Wenn ich jedoch das Spiel von mir und meiner (Raid-) Gruppe optimieren möchte oder lediglich so nerdy bin und versuche 62.000 statt nur 60.000 Schaden zu machen, sehe ich in solchen Tools nur Vorteile. Möchte ein schlechterer Spieler und/oder jemand der unregelmäßig ins Spiel schaut, sich auf ein Niveau herauf spielen, dann hilft es, wenn man willentlich seine DPS Daten teilen kann. Sonst sollte ich lediglich auf mich beschränkt sein; außer ich bekomme eine Erlaubnis meiner Gruppenmitgliedern.
Danke für’s durchlesen. 🙂

Bauernschlau

Deine Argumentation überzeugt mich nur teilweise. Vor allem der Punkt, dass die Spieler das Problem sind und nicht DPS-Meter. Wir haben in vielen Bereichen des Lebens Reglementierungen, weil viele Menschen dazu selbst nicht in der Lage sind. So ist es auch bei einem DPS-Meter. Grundsätzlich halte ich das auch für hilfreich, nur sehr ich den Missbrauch, und die daraus entstehende toxische Stimmung, als größeres Problem an. Dadurch wird ein DPS-Meter zu einem auslösenden Element, welches gegen andere eingesetzt wird. Nur ein Verbot kann hier noch Abhilfe schaffen, alle anderen Versuche sind zum scheitern verurteilt.

Ja, gerade in den sehr schweren Inhalten ist die Einschätzung der DPS (Selbstoptimierung) wichtig. Den Punkt gestehe ich dir zu. Aber wieso ist das so? Weil diese sehr schweren Inhalte auch wieder durch ein Addon beeinflusst werden, damit meine ich DBM und Co. Blizzard muss diese Inhalte um diese Addons herum entwickeln, weil die Raids sonst zu leicht werden. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der nur noch von den Entwicklern durchbrochen werden kann.

Der anfänglich absurd hohe, und jetzt immer noch hohe, Schwierigkeitsgrad vom Jailer zeigt das eindrucksvoll. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass diese ganzen Performance- und Bossmods verboten gehören, damit das Spielerlebnis für alle Spieler besser wird. Und ohne diese ganzen Addons wäre trotzdem fordernde Inhalt möglich, aber ohne das man an die Hand genommen wird. Die DPS-Meter sind nur ein Teil des Gesamtproblems.

Bauernschlau

Verschiedene Sichtweisen sind wichtig und dein Meinungsbeitrag ist ein guter Ausgangspunkt. Wenn keine Dogmatiker in die Diskussion einsteigen, kann sich dann auch tatsächlich ein Lösungsweg offenbaren. Aufgrund der komplexen Gesamtsituation durch die Performance- und Bossmods kann der aktuelle Zustand aber nur noch durch die Entwickler gelöst werden. Vielleicht ist ein Verbot von DBM und Co. tatsächlich ausreichend und DPS-Meter können im Spiel bleiben, aber das können wir halt nur nach der Umsetzung beurteilen.

Der Jailer hat gezeigt, dass jetzt das obere Ende der Fahnenstange so gut wie erreicht ist und Blizzard sich was überlegen muss.

Kekladin

Ich muss dem Author komplett widersprechen.

Damage Meters und andere Tools machen kein Spiel besser. Überhaupt, was heißt denn „besser“?

Damage Meter und ähnliche Tools funktionieren in kleinen, abgestimmten Gruppen, in denen alle damit einverstanden sind, sich und andere zu analysieren, um Fortschritte zu erzielen.

Allgemein (PUGs) führen solche Tools fast immer zu toxischem Verhalten. Das kann man den Spielern auch nicht „abtrainieren“ in dem man 50% der Spieler bannt.

Was ein MMORPG wirklich besser macht (im Sinne von Dungeons, Raids und anderen Gruppeninhalten) sind Boss Designs, die auf Mechaniken setzen, statt simple DPS checks.

In diesen Fällen sind Damage Meter Tools schlicht überflüssig. Es kommt darauf an die Mechaniken der Bosse zu lernen und zu beherrschen – als Gruppe.

Kekladin

Spieler, die andere Spieler beleidigen, gehören gebannt. Keine Diskussion.

Toxisches Verhalten äußert sich oft anders. Man wird aus Gruppen geworfen oder gar nicht erst mitgenommen. Sind Äußerungen wie learn2play oder get good schon Beleidigungen? In jedem Fall sorgen sie nicht gerade für ein tolles Spielerlebnis.

Ist es besser wenn bei Gruppenzusammenstellung erstmal warcraftlogs oder raider.io gecheckt wird, welche „Stats“ der Spieler so hat? Sorgt das für ein besseres Spielgefühl?

DPS Tools können für sich nichts dafür, sie fördern diese Verhaltensweise aber und leisten dem egoistischen Gedanken Vorschub anstatt die Gruppe in den Vordergrund zu stellen.

Sobald solche Tools in Spielen drin sein (oder auch extern), werden sie von Spielern genutzt und leider auch falsch genutzt.

Zu Deiner Frage, wie ein Boss ohne DPS Check aussehen kann, würde ich einen Blick nach FFXIV wagen. Die allermeisten Bosse haben umfangreiche Mechaniken und es kommt sehr viel mehr darauf an, ob man diese Mechaniken richtig spielt anstatt Nr.1 im DPS Tool zu sein. Im Detail schwer zu beschreiben, einfach mal nach „Extreme Trials“ auf YT suchen.

Das mag im High End Bereich anders sein (Ultimate Raids z.B.) – aber hier sind keine PUGs mehr unterwegs – sondern eingespielte Gruppen. Das ist eine komplett andere Situation.

Todesklinge

Ein gutes Spiel erkennt man daran, wenn man kein DPS Tool braucht!

Compadre

Hast du dafür ein Beispiel? 😀 Ich würde dagegen behaupten, dass DPS in jedem Spiel wichtig ist, da es sonst ja auch Builds, Gear, Rotas oder sonstige persönliche Fähigkeiten obsolet macht und das kann eigentlich nicht gut für ein Spiel sein.

Todesklinge

Habe leider kein Beispiel dafür, weil das alles nur MMOs wären, obwohl es da ja nicht mehr viel Unterschied gibt.

Der Kern bleibt gleich, wenn ich externe Tools benötige um mich zu verbessern, ist das schlecht.

Denn da steht nicht mehr der Spielspass im Fokus, sondern nur noch die Min/Max und dies kann für die Mehrheit ein großes Problem werden.

Wenn ein paar wenige „Elite“ sind, ist das voll ok, aber nicht wenn jeder es sein muss.

Compadre

Der Kern bleibt gleich, wenn ich externe Tools benötige um mich zu verbessern, ist das schlecht.

Also ist dein Kritikpunkt eher „extern“, oder wie? Ich denke, das ist genau deshalb, weil man es eben nicht standardmäßig im Spiel haben will, sondern sich die Leute extern holen können, die sich damit im Endgame verbesser wollen. Der Casualspieler wird ja dann weder gezwungen, das Addon zu holen noch mit Gruppen zu raiden, die min/maxen wollen. Im Prinzip kann dann ja jeder machen wie er will und dass ein solches Tool hilfreich ist, seinen Gruppen DPS zu analysieren/verbessern, der Meinung bin ich recht klar.

Threepwood

Wie du ja schreibst, sind nicht die Tools, sondern die Menschen und ihr Umgang, ihre Erwartungshaltung etc. das Problem. Und da sich das Problem nicht lösen lässt….wir sind eben, wie wir sind….gern weg mit den Tools im Sinne des Umgangs miteinander.

Ich bin da aber auch Purist. Hab z.B. WoW seit Launch maximal mit einem „One-Inventory“ und „AtlasLoot“ gespielt. Addons wie DPS-Meter, blinkende Boss Mechaniken auf dem Bildschirm und weitere Dinge, die Effizienz in den Vordergrund rücken, sind nicht meins. Es geht auch ohne und tut der Gemeinschaft der Gruppe i.d.R. besser.
Ein Kompromiss wäre für mich, sowas für den höchsten Schwierigkeitsgrad seitens des Spiels zu ermöglichen. Oder als Event in World-First-Rennen. Also dort, wo es ggf. auf Perfektion ankommt. DPS-Checks sind aber auch spielmechanisch super lahm. Spannende Mechaniken als Check könnten diese locker ersetzen und es würde nichts fehlen. Tun sie ja in manchen Spielen auch.

Ist eine sozial-versiffte Sichtweise, schon klar. Das beißt sich mit Gaming allgemein, aber irgendwer muss auch den Stuhlkreis warm halten. 😄

Bodicore

Nein tut es nicht.

Case closed.

butalive

Sollte ein Journalist nicht objektiv sein? Und für Argumente zugänglich sein? Ist ja schlimmer als die „Bild“.

Es zeigt, dass du absolut ungeeignet für deinen Beruf bist. Und es beweist, dass du du den Sinn eines MMMO absolut nicht verstanden hast – das GEMEINSAME ZUSAMMENSPIEL!

Mal davon abgesehen, dass solche Tools toxisches und egoistisches Verhalten fördern und es fürs Gruppenspiel hinderlich ist. Mal selbst heilen, mitheilen, CCen, aus dem Feuer gehen geht ja für Leute wie dich nicht weil dass die DPS senkt. Du bist ein Teil des Problems.

Cortyn

Ich möchte, dass du ein bisschen mehr über deine Wortwahl nachdenkst. Wir lassen es hier nicht zu, dass Autoren beleidigt werden und auch „Bild“-Vergleiche sind auch ziemlich unangebracht. Einfach mal einen Blick in unsere Kommentar-Regeln werfen, denen du zugestimmt hast, wenn du hier schreibst.

Wie Mark bereits selbst schrieb, ist das hier ein Meinungsartikel der auch ganz deutlich als solcher gekennzeichnet ist. Der muss nicht objektiv sein. Meinungen sind hochgradig subjektiv. Wir bemühen uns bei den Meinungsartikeln (fast) immer, beide Seiten dennoch zu beleuchten und das hat Mark hier auch getan und dann ausgeführt, warum er stark zu einer Seite tendiert.

Anderen Leuten in Kommentaren erklären zu wollen, wie sie denn ihren Beruf auszuüben haben und journalistische Vorgehensweise abzusprechen, wenn man offenbar nicht zwischen einer objektiven Berichterstattung und einem Meinungsbeitrag unterscheiden kann, ist auf jeden Fall nur eines: Ziemlich frech.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Cortyn
Compadre

Sollte ein Journalist nicht objektiv sein? Und für Argumente zugänglich sein? Ist ja schlimmer als die „Bild“.

Es zeigt, dass du absolut ungeeignet für deinen Beruf bist.

Starke Wort von jemanden, der einen Meinungsartikel nicht mal dann erkennt, wenn unter der Ueberschrift des Artikels fett markiert „Meinung“ steht.

Luripu

Wenn die Teile aktiv während des Kampfes mitlaufen,
verleiten Sie DD Klassen da laufend draufzuschauen.
Jede Ablenkung kann einen Wipe verursachen also nicht zu empfehlen.
Als Tool zum Kampf auswerten und für das Dummy Training ist es natürlich unerlässlich.

Meine ersten MMORPG hatten keine Enrage Timer,
ergo brauchte man auch kein DPS Meter.
Das haben sich die Entwickler selbst eingebrockt.

Caliino

Ich bin definitiv für DPS-Meter, einfach weil es einem die Chance gibt sich stetig zu verbessern.

Mag durchaus sein dass einige sich damit „aufgeilen“ oder andere niedermachen wollen. ABER ich habe auch schon genug Spieler erlebt die sich mit allen vieren gegen jegliche „Verbesserungsvorschläge“ gesträubt haben….

Als kurze Hintergrundgeschichte:
Ich war mal lange Zeit in der Leitung einer rund 50 Mann Gilde und war auch jederzeit bereit da bei Trainingsruns mitzugehen. Dabei haben wir auch offen und ehrlich kommuniziert dass wir DPS-Meter dabei laufen haben, sich jeder seine „Leistung“ per PM schicken lassen kann und/oder jederzeit in ein „Beratungsgespräch“ aufsuchen kann.

Das ganze wurde auch sehr gut aufgenommen und wir haben da grundsätzlich auch niemanden ausgeschlossen – lediglich wenn es um die schwierigeren Dungeons ging, haben wir ein „Mindestlimit“ gesetzt.

Und nein, das war nicht mal eine gewisse DPS, sondern eher der Wille sich stetig zu verbessern und/oder den Dungeon auch wirklich meistern zu wollen…

Und genau die die das nicht „wollten“ haben sich dann meist tierisch aufgeregt warum wir die nicht mitnehmen. Sorry, aber ich ziehe keine Idioten durch Dungeons nur damit die das beste Gear haben und nicht mal ansatzweise damit umgehen können.

Mir kommt mittlerweile einfach nur mehr das Kotzen wenn ich Spieler mit dem beste Gear und den schwierigsten Erfolgen sehe, welche dann aber an den einfachsten Mechaniken scheitern oder ein Newbie fast den gleichen DPS macht wie die….

Flocall

Das Damage-Meter hat die beste Mechanik von WoW zerstört, „Overnuke“ und hat damit Dungeons zu Speedruns, Tanks zu lifesponges, DD’s zu hirntoten und Healer zu Beiwerk gemacht. Ich hasse das Schwanz-Meter!

Nico

endlich mal jemand der es sieht wie es ist 😉

Stilgar

Es ist ein riesen Unterschied ob Progress spielt oder nicht.

Ich als Oldschool Gamer möchte mit der Gilde was unternehmen und bin vielleicht noch nicht so gut ausgestattet dann werden in einer guten Gilde „Low Gear“ Raids angeboten und an anderen Tagen High Gear Raids wo man dann weis das man nicht unter xxx oder so teilnehmen kann.

Um mich zu verbesseren brauche ich kein DPS Meter aber bei Progress oder High End Raids können sie hilfreich / notwendig sein.

Sazi

DPS-Meter sind deshalb schlecht, weil sie den Fokus auf die falsche Sache legen. Wenn ein Boss liegt, dann ist es egal, wieviel DPS jemand gemacht hat. Und wenn er schlecht DPS gemacht hat, dafür aber die Mechaniken super gespielt hat, ist er wahrscheinlich sogar wertvoller als der Roxxor-DPSler, der sich zu fein ist, mal eine Kugel wegzutragen oder so, weil ja sein DPS-Meter drunter leidet.

DPS ist nur Mittel zum Zweck, aber in der Regel nicht der eigentliche Spielinhalt.

Die Argumentation „DPS-Meter sind ja nur Werkzeug“ ist so alt wie Diskussion selbst. Auch Sprengmittel sind nur Werkzeuge und trotzdem dürfen sie nur wenige benutzen und nicht jeder darf einfach so rumsprengen. Dabei ist Sprengmittel selbst per se auch nicht böse.

Compadre

Das Ding ist – und dieses Argument wird ja häufig gebracht – im Endcontet schließt „viel Schaden austeilen“ gutes Movement und persönlichen Skill nicht aus. Im Endgame können in der Regel alle Mechaniken spielen und eine Kugel wegtragen, auch wenn es dann häufig heißt, dass die High DPS Spieler schneller down sind, weil sie angeblich nur ihre DPS Rota fahren können.

Es ist halt ganz einfach wie so oft, es kommt darauf an, welchen Anspruch man hat. Wenn man chillig durch „normalen“ Content will, dann sind DPS Analysen nicht wichtig, dann steht der Spielspaß mit seinen Gildys im Vordergrund. Will man allerdings den härtesten Content im Spiel angehen, dann kommst du nicht drumherum das Optimum herauszuholen, eben auch beim Gruppen DPS. Und der Gruppen DPS hängt natürlich mitunter auch von jedem einzelnen DD ab. Eigentlich recht einfach das Thema, aber es polarisiert immer wieder. Verständlich, mich ja auch. 😀

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
Sazi

Es gibt (semi)professionelle Gilden, die um Worldfirsts oder Serverfirsts oder ähnliches kämpfen. Und natürlich können die sowohl moven als auch DPS machen. Das sind aber weniger als ein Prozent der Spieler. Was die machen oder brauchen (DPS-Meter, Boostgruppen what ever) spielt für ein MMO eigentlich keine Rolle. Auch würde ich das nicht als Endcontent bezeichnen. Das diskriminiert die restlichen 99% der Spieler, die auch raiden gehen, aber wo DPS nicht wirklich das Spielziel ist.

Insofern ist (nach meiner Meinung), die Behauptung des Artikels schlichtweg falsch. Kein MMO braucht DPS-Meter, geschweige denn, es macht irgend ein MMO besser. Das dieses für (semi)professionelle Highend-Raider anders aussieht, ändert daran ja nicht wirklich was. Das ist dann ein anderer Bezug.

Compadre

Das diskriminiert die restlichen 99% der Spieler, die auch raiden gehen, aber wo DPS nicht wirklich das Spielziel ist.

Moment. Willst du damit sagen, dass du den DPS bei 99% aller Spieler bzw. dem Raid-Content in einem MMO als irrelevant siehst?

Also da gehen unsere Meinungen sehr, sehr weit auseinander. In den meisten MMOs die ich spiele (vor allem ESO mit Prograids), ist der Gruppen DPS elementar wichtig, um den härtesten Content im Spiel anzugehen.

Klar, für einen Casualspieler ist es wirklich irrelevant und der wird ja auch nicht gezwungen, sich so ein Addon/Tool zu installieren und mit Gruppen zu raiden, die den DPS analysieren wollen, aber der Casualspieler macht doch niemals 99% eines Progressivraid orientierten MMOs aus…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
Zed

DPS-Meter haben noch nie ein MMO besser gemacht, nur für jene die auf „Sch…vergleiche stehen, denn für genau diese werden solche Instrumente vom Grossteil genutzt.

Vallo

Wenn man nicht die gleichen Chancen hat auf die optimale Ausrüstung, dann ist es ein dämlicher Sch****vergleich. Sonst nicht, denn was ist der Sinn eines DPS? Damage. Wie kann man sich optimieren? Nicht durch Liebe und Luft. Wenn man Ehrgeiz hat, dann will man sich optimieren und nur mit einem DPS-Meter möglich., besonders wenn mehrere Leute dabei sind.
Alle anderen Abmessungen wie z.b. HPS sind Schwachsinn.

ShadowStrike1387

Ich bin generell ein Freund von DPS-Metern, wenn sie nicht als Voraussetzung zum Abgleich bei Spielern genommen werden, die über Discord und TS oder welche Plattform auch immer im Voice ausmachen, wer welchen Schaden mit seinem DPS Charakter raushaut in welchem MMO auch immer.

Wenn die Spieler das nicht machen und das DPS Meter für ihre eigene Verbesserung im Spiel verwenden… alles gut. Wenn es aber dazu genutzt wird, Spieler in Dungeons und Raids auszusieben, weil sie den anderen Spielern dann nicht genug Schaden machen, finde ich das mehr als verwerflich.

Da kann ich jetzt nur mutmaßen, aber wahrscheinlich ist es einer der Gründe, warum z.B. Final Fantasy XIV kein DPS Meter hat. Toxizität und Hierarchie (s.o im 1. Abschnitt meiner Ausführung) habe ich in Final Fantasy XIV bisher gar nicht erlebt und das ist auch gut so. So bietet man jedem Spieler eine Chance, egal wie viel Schaden man verursacht. Wenn das so wäre wie z.B in Lost Ark, würde es keine so große Klassenvielfalt in Final Fantasy XIV geben und die Spieler würden nicht alle Unterklassen machen wollen, sondern nur die mit dem höchsten DPS.

Was mich zum nächsten Punkt bringt: Dem Botting.
Dank des DPS Meters war es z.B. den Bottern in Lost Ark möglich, sehr schnell herauszufinden, welche DPS Klassen am effektivsten genutzt werden konnten, um möglichst schnell in der Story voran zu kommen (Berserker und Zauberin). Ohne DPS Meter hatten es die Bots definitiv schwerer gehabt, herauszufinden, welche Klasse wie viel Schaden austeilt, da bin ich mir sicher.

Fazit: An sich ist das DPS Meter aber nicht verkehrt/ verwerflich, solange man des für einen einzigen Zweck benutzt: sich persönlich zu verbessern. Immer ein Auge auf seine Schadenswerte zu haben und so ein direktes Feedback zu bekommen, ist eine richtig gute Sache. Da weiß man dann direkt, ob man genug Schaden ausgeteilt hat oder ob man noch (gewaltig) an sich arbeiten muss, was die Schadensmenge angeht. Aber ein DPS Meter auf eine andere Art und Weise zu nutzen, als zur Selbstverbesserung, verurteile ich und finde ich, sollte unterlassen werden

Stephan

DPS Meter ist wie der Schuljahresabschluss.
Diejenigen die am meisten Angst vorm Zeugnis haben sind meist die mit den schlechten Noten.

voxaN

Und die, die es am ehesten befürworten, sind die gleichen, die mit ihrem auto, Gehalt, Kleidung, Haus angeben müssen. Macht sie trotzdem kein Stück glücklicher.

T.M.P.

Und ich dachte immer die meiste Angst haben die Einserschüler, voll von Panik es könnte mal ne Zwei den Schnitt versauen. =)

Stephan

Das sind dann die Burschen die sich mit dem anderen der die selbe Klasse spielt um den höheren Platz batteln XD

Spass beiseite. DPS Meter ist nur n Tool was peinlich genau alles auflistet. Was man mit dieser Analyse anfängt ist dem Nutzer überlassen. Und wenn Leute für Raidgruppen nen screen vom DPS eines fights sehn wollen, dann ist es halt so.

Florian

Bannt nicht die Tools, bannt die Spieler:

Eine ganz schlaue Idee, bannt halt gefühlt 3/4 der Spielerschaft. 🤦‍♂️ Hoffe der Kollege wird nie Game Director irgendwo, das Spiel wird rats fatz zu Grunde gehen.

Juzu

Die Spieler die toxisch sind nicht die die das tool nutzen -.-

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Juzu
T.M.P.

Ich denke ein DPS-Meter zumindest für einen selbst wäre schon wichtig. So könnte man halt wie schon erwähnt seine Rota verbessern und schauen wo man allgemein steht.
Das „öffentliche“ DPS-Meter heutzutage immer öfter Grund für toxisches Verhalten werden kann ich mir vorstellen, die Leute werden ja immer bekloppter.^^

Im Raid selbst hab ich beide Seiten gesehen. Ich hatte einen Mitspieler gleicher Klasse der viel zu oft ein paar DPS mehr hatte wenn ich als DD gespielt hab. So etwas motiviert natürlich^^
Ich hab aber auch schon Nachteile erlebt.
Leute die andere blockieren oder auch gerne mal verrecken weil sie sich nicht ordentlich verteilen. Oder die regelmässig zu viel Schaden fressen, weil der letzte Cast noch durchgehen muss.
Freunde, euer Healer sieht sowas, und er wird euch verpetzen, hört auf rumzunewben!^^

T.M.P.

Klar, aber passieren tun sie durch zu grossen Ehrgeiz.
Du kannst im Raid keine Leute brauchen die immer volles Risiko gehen. Wenn die sich supercool finden, weil se im Dmg-Meter vorn sind, aber bei dem meisten Trys die ersten sind die draufgehen kommt der Raid nie vorran.
Bevor der Raid dann anfängt um solche Leute „herumzuspielen“, denen Platz macht oder extra Heal einplant, wurden sie halt eher aussortiert.^^

Drahn

Oh, lasst diesen Artikel bloß nicht die FFXIV-Community sehen.

Ich sag es mal so: Solange das Spiel von selbst kein ordentliches Feedback liefert, sollte ein DPS-Meter erlaubt sein. Schon allein um sich selbst zu verbessern und Schwachstellen in der Gruppe zu identifizieren.

Doch das schließt voraus, dass man deswegen nicht beleidigend wird oder das Tool anderweitig missbraucht. Ein DPS-Meter hat beispielsweise in Low-Level-Dungeons oder zum Flamen anderer Spieler nicht zu suchen.

Chitanda

Der DPS-Meter befeuert aber diese Miese Grundhaltung/Laune aber noch zusätzlich weil er zahlen liefert. Und dann gehts los…wenig dps instakick, wenig dps – instflame, wenig hps- kacknoob raus…ist halt einfach so….der DPS-Meter ist der dreh und angelpunkt für sowas.

Drahn

Auf der anderen Seite kannst du dich auch carrieren lassen und keiner könnte dir was tun.

Abgesehen davon wirst du ohne DPS-Meter niemals wissen, ob deine Leistung gut genug ist. Da liefert dir das Spiel keinerlei Feedback. Ein DPS-Meter füllt praktisch nur eine Lücke.

Chitanda

Wenn die Bosse im Dreck liegen ohne 50 wipes brauch ich kein Tool was mir sagt das die Gruppe ergo auch ich gut genug waren

Drahn

Nur weil ein Boss irgendwann (!) das Zeitliche segnet, heißt das nicht, dass jeder auch die gleiche Leistung erbracht hat. Aglaia kann man auch legen, selbst wenn nur die Hälfte der Gruppe ihren Job macht. Das wäre jedoch nicht fair den anderen gegenüber.

Und wenn ich auch nur 10x wegen 1-2% am Enrage scheitern würde, dann würde ich schon gerne wissen wollen, ob es an mir oder jemand anderem liegen würde. Und wo man was verbessern könnte.

Solange sich die Mentalität der Spieler nicht ändert, bevorzuge ich den DPS-Meter. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Drahn
Slix

Dps Meter ganz klar ja. Performance Übersicht finde ich zwingend nötig. Es gibt mmn keinen wirklichen negativen Aspekt. In Shootern möchte man ja schließlich auch ein Scoreboard haben, allein um zu wissen wie habe ich selbst performt.

Wenn es jemanden stört, geflamt zu werden, der sollte entweder damit leben können, wenn man ihn die jeweilige Leistung oder eben fehlende Leistung bemängelt oder sich verbessern.

Edit: zumal denke ich bei dem Thema sofort an wow und dann direkt an details. Und Details ist ja nicht nur ein dps Meter, sondern viel mehr ein Fehleranalyse Tool. Welches prinzipiell den gesamten Verlauf eines du Dungeons abbilden kann. Was wann wie passiert ist.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Slix
voxaN

In teamshootern ist das scoreboard alleine nicht aussagekräftig. Genauso wenig ist ein dmgmeter aussagekräftig.

Problem sind die Leute, die es falsch nutzen und andere unberechtigterweise flamen. Am besten noch in einem content, wo es keinen Ausschlag gibt. Manche Leute müssen sich ihre Selbstbestätigung nicht in einer virtuellen Welt holen.

Zu dem Punkt, man müsse mit flamen leben. NEIN. Flamen ist einfach das dümmste, was man machen kann. Konstruktive Kritik oder die Klappe halten.
Wann hat sich ein Spieler, nachdem er geflamt wurde schon mal verbessert?

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von voxaN
Slix

Genau dafür gibt es Guides. In jeder Sprache verfügbar. Erstellt von Leuten die Stunden dafür investiert haben. Aber einen Guide zu verlinken würde der ein oder andere wahrscheinlich schon als flamen bezeichnen von daher 🤷🏻‍♂️

Chitanda

Wenn es jemanden stört, geflamt zu werden, der sollte entweder damit leben können, wenn man ihn die jeweilige Leistung oder eben fehlende Leistung bemängelt oder sich verbessern.

Solche sätze sind genau das warum man der comm keine solchen tools an die Hand geben sollte…anstatt so ein tünneff von sich zu geben…naja wie wäre es mal anstatt zu flamen schlechten spielern helfen…aber nö entweder man kommt klar oder verreckt elendig ohne hilfe ganz großes kino

Slix

Wer sich nicht mit seiner Klasse auseinander setzt und zumindest mal einen Guide angeschaut hat. Dem ist nicht zu helfen, wobei es auch auf den content ankommt. Wobei ich davon abhängig, es als grundsätzliche Voraussetzungen ansehe, sich vorab schlau gemacht zu haben.

Drahn

Wenn es jemanden stört, geflamt zu werden, der sollte entweder damit leben können, wenn man ihn die jeweilige Leistung oder eben fehlende Leistung bemängelt oder sich verbessern.“

Darauf hinweisen kann man ja. Flamen, hingegen nicht. Ich meine, man muss nicht jeden an die Hand nehmen und ihm das Spiel erklären. Das sollte der Spieler und vor allem das Spiel selbst machen.

Das Problem ist einfach, dass jeder Spieler andere Vorstellungen von „Leistung“ hat. Den einen reichen 75%, andere erwarten gleich 120%.

Und man kann sich drüber streiten, was toxischer ist: Ein toxischer Spieler mit DPS-Meter oder eine Schneeflocke, die spielt wie sie will (halb afk)… .

Don77

Bin ich zweigeteilt, in mmos die ich aktiv spiele und immer besser werden will also in wow halt, ist dps Meter ein muss für mich.

Allerdings in anderen mmos wo ich nur so Mal nebenbei spiele zB SW Tor oder New World, wo ich mir schon zwar Mühe gebe viel Schaden zu machen aber durch nicht aktives spielen auch nicht groß eq habe. Würde mich das glaub ich dann schon stören, wenn ich immer wieder von Leuten dann kritisiert werden würde, das ich mehr schaden machen muss oder wie schlecht ich dann sei, obwohl ich vielleicht vor Monaten zuletzt gespielt habe. Und dann auch nur an den Tag oder diese Woche vor habe das zu spielen wegen neuen Content.

Deswegen Fluch und Segen zugleich, das in jeden mmo zu haben.

ThisIsThaWay

Der nutzen von DPS Meters ist klar gegeben. Aber es ist ein nicht von der Hand zu weisender Fakt das die Negativaspekte leider auch hier das Gleichgewicht in eine Ungünstige Position für das Tool bringen. Ich hab früher auch in WoW einen DPS-Meter am laufen gehabt um meine Fähigkeitsrotation ohne Guide für mich selbst einzustellen. Aber letztendlich wurde es als Digitaler Armvergleich hergenommen von der ganzen Community was mich massivst gestört hat und so weit ging, dass eine Freundin von mir das Spiel ganz aufgegeben hatte.

Ebenso in meiner Zeit mit GW2 – selbes Phänomen. Klar ist es nicht das Tool welches Negativ ist sondern die Community, aber letztendlich dreht und windet sich ja alles irgendwie um den Aspekt.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von ThisIsThaWay
Chitanda

das DPS-MeterP****Syndrom war mit einer der Gründe von vielen warum ich mit WoW aufgehört habe und bin froh in FF sowas nicht zu haben (ich weiß gibt es aber nich bei mir^^)

Zum Thread selbst…die tools sind nett aber die Communitys können damit nicht umgehen ohne ein absurdes ekelhaftes Konkurrenzdenken zu entwickeln egal um welchen Inhalt es geht. Daher bin ich gegen solche Tools mittlerweile auch wenn ich sie selbst viel in meiner wow Zeit genutzt habe

Drahn

Ich bin froh, dass es keine zig tausenden Addons gibt. Aber hauptsächlich deswegen damit keiner sagen kann: „Du brauchst Addon x und y, ansonsten nehmen wir dich nicht mit“.

ABER: ich würde einen offiziellen DPS-Meter oder wenigstens besseres Feedback in FFXIV mehr als begrüßen. Das Problem bei FFXIV ist einfach, dass das Spiel einen zu leicht ins Endgame lässt. Daher ist es keine Seltenheit dass man Spieler im Partyfinder trifft, die keine Ahnung ihrer Klasse haben und schlechte Ausrüstung (ohne Materia und Food) haben. Und da FFXIV ein Teamspiel ist, wäre es schön, wenn man schlechte Spieler identifizieren und darauf ansprechen könnte. Nicht um zu flamen sondern um Hilfestellung geben zu können. Und afk’ler in 24er Raids zu kicken ; )

ACT ist grundsätzlich gar nicht verboten, solange man auf die Plugins verzichtet. Alle Kampf-Logs werden vom Spiel selbst generiert und ACT rechnet diese nur zusammen. Man könnte es auch selbst mit dem Taschenrechner tun.

Bravestarr1701

Das stimmt so nicht. ACT mag vielleicht verboten sein, dass nutzen von DPS Meter sehr wohl inkl. der Plugins die AOE Kreise und dergleichen anzeigen. Du darfst den DPS Meter nicht mal in einem öffentlichen Chat nennen, denn dann bekommt direkt hunderte Nachrichten das sowas zu einem temp. Bann führen kann. Auch sonst in vielen Gruppen, darf man es nicht nennen.
Ich persönlich finde das gut. Ich nutze zwar den DPS selbst aber eben aus dem Grund um mich selbst zu verbessern bzw. meine Leistung einzuschätzen z.b ob ich genauso performe wie immer. ABER ich muss es keinem unter die Nase reiben, dass ich 2Mio Dmg mehr gemacht habe als die anderen obwohl sie ne Klasse gespielt haben die Meta ist und meiner überlegen und sie eigentlich an 1. Stelle stehen müssten und daher ihre Klasse nicht können, sie faul sind oder verdammt nochmal eher mit Noobs spielen sollen statt mit mir dem DMG King in einer schlechteren Klasse.
Zugegeben der Satz über mir war jetzt überspitzt ironisch gemeint doch genauso läuft es in sehr vielen Mmorpgs. ab. Viele sagen zwar, sie würden es nur dafür nutzen um sich selbst zu verbessern doch in meinen fast 25 Jahren (spiele Seit 1996 Mmorpgs) reicht den Leuten das nicht und sie müssen ständig auf andere gucken und urteilen, angeben oder den dicken Max raushängen lassen.
Es sollte wichtig sein, den Content zu schaffen, ob man jetzt den Boss in 5min geschafft hat oder in 2min sollte egal sein. Hauptsache man hat es mit ner Gruppe geschafft, hatte Spaß, seinen Loot und angenehme nicht toxische Mitspieler.
Meiner Meinung sollten die Spieler die Bosse unbedingt immer schneller killen wollen um neue Rekorde aufzustellen, dann sich gleichgesinnte suchen und eine HC Speedrun Gilde gründen. Auch wenn das Gruppengear steigt, ist es doch egal ob man etwas länger gebraucht hat, wenn es ohne 20 Wipes war ist doch alles gut.
Allerdings, wenn man in einer Gruppe merkt, da gibt es Spieler die ständig Wipen oder die Gruppe zum Wipen bringt, seine Aufgabe nicht schafft z.b in einer bestimmten Phase schnell alle Adds killen, weil sein DMG fehlt, dann kann und sollte man natürlich schauen wie man diesem Spieler helfen kann und das auf nette respektvolle Weise. Manchmal reicht es auch einfach einen anderen DD dafür einzuteilen und er macht an anderer leichterer Stelle weiter. Vergesst bitte nicht, nicht alle haben das Talent sich ständig zu verbessern oder sind älterer Generation doch haben sie genauso ein Recht Endcontent zu genießen. Erst wenn man gar nicht vorankommt, dann kann man den Spieler vorerst aus der Gruppe entlasten aber auch hier gibt es Lösungen z.b wenn der Rest der Gruppe so stark ist, dass man den DMG Verlust kompensieren kann.
In WoW und auch in FFXIV haben wir auch so Fälle. Da wir sie aber mögen, sie tolle Leute auf anderen Gebieten sind und einfach gute Menschen sind, machen wir das so, dass wir eine 2. Gruppe haben die dann von sehr starken Spielern unterstützt werden um Neulingen, älteren und nicht so guten Spielern ebenfalls den Endgame Content ermöglichen. Zwar hat man immer das Risiko welche dabei zu haben die einfach nur Faul sind aber das findet man früher oder später immer raus.

Chitanda

von 100 Leuten die sagen sie nutzen den DPS-Meter um nur auf sich selbst zu schauen und sich zu verbessern lügen meiner erfahrung nach 98^^

Bravestarr1701

Das ist genau was ich sage und in fast 25 Jahren Mmorpgs erlebt habe. Die Leute die Gruppen/Gilden haben bei denen es entspannter zugeht, Glückwunsch. Ich muss da immer lang suchen weswegen ich gerne die Zeit ersehne vor WoW, sprich Ultima Online, Everquest, DAoC und selbst Everquest 2 das im gleichen Jahr wie WoW rauskam.

ImInHornyJail

So sehe ich den DPS Meter auch. Er spornt mich an besser zu werden und meine Rotation zu perfektionieren.
Leider ist es bei vielen aber auch ein Ausschlusskriterium. Aber wenn es kein DPS Meter gibt, gibt es ein Gearscore was dann auch wieder ein Ausschlusskriterium ist. Gibt es kein Gearscore, wird nach anderen Kriterien gesucht im Leute auszuschließen wie zb in GW2 die erfolgspunkte oder in Destiny 1 die grimore…
Andererseits kann ich die Leute auch verstehen. Die wollen ohne etwas groß zu erklären und ohne 10 wipes pro Boss die Aktivität spielen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von ImInHornyJail
ImInHornyJail

Das stimmt. Am besten wäre einfach ein DPS Meter welches nur den eigenen Schaden anzeigt. Mir würde das reichen. Aber bei anderen wäre der Konkurrenzkampf nicht so groß, weil man keine vergleichswerte hat.

NahYou

ne, niemand will deinen faulen hinter durch den raid carrien 😚

ImInHornyJail

Also ich bin der letzte der durch einen raid gezogen werden will.😁
Ist doch total langweilig und die Ausrüstung habe ich dann auch nicht verdient.

NahYou

na dann brauchst du ja auch keine angst vorm dpsmeter haben

ImInHornyJail

Habe ich auch nicht. Ich befürworte ihn doch. Ich sage nur, dass ein DPS Meter, der nur den eigenen Schaden anzeigt besser ist, weil somit kein Spieler ausgeschlossen bzw. aus der Gruppe entfernt wird weil er zu wenig Schaden macht.

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