DPS-Meter in MMORPGs: Cooles Tool oder „das, was alles kaputt gemacht hat“

DPS-Meter sind in MMORPGs ein immer wiederkehrendes Thema. Manche Spieler wollen sie haben, andere sind strikt dagegen. Was ist eure Meinung dazu?

Was sind DPS-Meter? Unter DPS- oder Damage-Metern versteht man in MMORPGs und auch anderen Spielen die Tools oder Features, um den Schaden zu berechnen, den man selbst oder andere Spieler austeilen.

DPS ist eine Abkürzung für „Damage per Second“, also Schaden pro Sekunde. Er misst den Schaden, den euer Charakter innerhalb bestimmter Zeit an mehreren Gegnern oder einem Boss anrichtet mit einem Mittelwert pro Sekunde. Der Wert ist natürlich besser, je größer die Zahl ist.

Aber die DPS-Meter sind in vielen Communitys umstritten.

  • Manche Spieler halten sie für nützliche Tools, die ihnen dabei helfen, ihre eigene Leistung zu sehen und sich stetig zu verbessern.
  • Andere sind aber der Meinung, dass DPS-Meter die Communitys in MMORPGs kaputt gemacht haben, weil jeder nur noch auf die Leistung schaut.

Und was ist eure Meinung zu diesen Tools?

WoW DPS Ranking Antorus Patch 8
Seiten wie warcraftlogs stellen mit Hilfe von DPS-Metern Rankings für Klassen auf

DPS-Meter in verschiedenen MMORPGs

So ist es in WoW: In World of Warcraft sind DPS-Meter weniger umstritten. Wer hochstufigen Content wie „Mythisch+“-Dungeons oder heroische Raids meistern will, benötigt eine Möglichkeit, um seine Gruppenmitglieder bewerten und einschätzen zu können.

Auch für die Analyse des eigenen Spielstils sind DPS-Meter nützlich und weitestgehend in der Community akzeptiert. Es ist ein Hilfsmittel, um Fehlerquellen in den härtesten Bosskämpfen ausfindig zu machen – und zugleich eine Möglichkeit, das eigene Ego beim Betrachten des längsten Balkens etwas anschwellen zu lassen.

Auch wir nutzen hier die Zahlen, um eine aktuelle DPS-Liste für den Raid-Content von WoW zu erstellen. Das gibt einen Überblick darüber, welche Klassen bei welchen Bossen stark sind, mit welchen ein Schlachtzug vielleicht bessere Chancen hat oder welche Klasse Überarbeitungsbedarf hat.

So ist es in Final Fantasy XIV: In dem Flagschiff-MMORPG von Square Enix sind DPS-Meter ein Tabu-Thema. Der Direktor des Spiels, Naoki Yoshida, betonte in den vergangenen Jahren mehrmals ausdrücklich, dass FFXIV niemals einen internen DPS-Meter haben wird.

Auch die Nutzung von Third-Party-Tools, die die DPS-Zahlen berechnen, ist von den Terms of Service (Link zu der Liste der verbotenen Aktivitäten) verboten. Vor allem das Griefing anderer Spieler, die schwache DPS fahren, wird mit Bans bestraft. Es ändert aber nichts daran, dass viele Spieler vor allem im Endgame heimlich DPS-Meter nutzen.

Final Fantasy XIV sperrt einen seiner größten Twitch-Streamer – Was ist da los?

So ist es in Guild Wars 2: DPS-Meter sind in Guild Wars 2 ein heißes Thema. Gerade aus der Raid-Community werden sie immer wieder gefordert, doch Casual-Spieler fürchten, dass sie aufgrund von zu wenig Schaden aus einer Gruppe fliegen könnten.

Von den Entwicklern wird ein solches Tool wohl nie kommen, jedoch wurde ein von der Community entwickeltes DPS-Meter zumindest geduldet, anders als andere Addons, die in GW2 streng verboten sind.

Die Umfrage ist beendet!

10 nervige Sachen, die jeder aus einem MMO-Raid kennt
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
22
Gefällt mir!

81
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Ectheltawar
2 Monate zuvor

Es ist wie mit jedem Werkzeug, korrekt angewendet ist es hilfreich, kann aber leider leicht auch falsch oder gar schädlich angewendet werden. Das Tool zeigt leider nur genau einen einzigen Wert an und da keinerlei Auswertung stattfindet im Bezug auf die restliche Spielweise, zählt eben dann wirklich nur der längste Balken und um diesen zu erreichen werden dann andere Aspekte einfach mal ignoriert.

Früher stand ich diesen Tools daher eher neutral gegenüber und hab sie teilweise auch selber genutzt. Jedoch hab ich über die Jahre die Erfahrung gemacht, das leider mehr Spieler dieses Tool falsch/schädlich anwenden, als eben korrekt. Dieser Umstand in Kombination mit der Tatsache, das ein DPS-Meter immer einen negativen Einfluss auf die Community hat, führt dazu, das ich selbige heute absolut ablehne.

Gäbe es ein Tool, das wirklich errechnen könnte, wie gut oder schlecht der Beitrag eines Mitspielers war, würde ich das nicht unbedingt als etwas negatives erachten. Leider kenne ich ein solches Tool nicht und weiß das ein DPS-Meter dafür nur bedingt geeignet ist. Zwar liefern diese, zB in WoW, durchaus einige Parameter an welchen man solche Dinge errechnen könnte, aber das übernimmt weder das Tool selber, noch würden sich die Spieler die Mühe machen das korrekt auszuwerten.

Bei letzterem würde ich aber mal die Spielgemeinschaften ausschließen die am FirstKill-Rennen teilnehmen. Hier unterstelle ich einfach mal das die wirklich die Ergebnisse solcher Tools in ihrer Gänze betrachten und mehr als nur den längsten Balken anstreben.

Luripu
2 Monate zuvor

Da mich PvE Raidcontent so gar nicht interessiert/motiviert,
sind mir auch DPS-Meter völlig egal.
Einzige Ausnahme bildet da FFXIV bei mir,
dort lasse ich ein externes Tool laufen.
Warum gerade dort?
Wenn man zwischen 10 Jobs täglich wechselt,
will man für sich selbst wissen,ob man das halbwegs gut hinbekommt.
Ich behalte die Werte für mich und reibe sie auch keinem unter die Nase.
Das könnte eh einen Bann nach sich ziehen.

Stephan
2 Monate zuvor

DPS Meter ist weder Gut noch Böse, denn es sammelt jedeglich Informationen und stellt sie dar.

Was die Leute mit diesen Informationen anstellen, macht den unterschied.

Es gibt jene, die durch solche Auswertungen verletzt und beleidigt fühlen…
und es gibt jene die sich damit wie die geilsten Fühlen.
Beides Hornochsen! Das ist reihne Zwecksentfremdung eines wahnsinnig nützlichen Tools.

Die Information kann man viel besser nutzen. Zum Beispiel um ins Gespräch zu kommen, mit anderen Spielern… was hat der für Gear? Welche Rota fährt er? Wie ist sein Kampfablauf und so weiter.
Zum Gruppenbauen. Kann evtl der DD der gute DPS fährt den anderen DD der weniger fährt kompensieren.
Zum auswerten des Kampfes. Damit mein ich das managen von Phasenübergängen usw. Viele Guides werden unter anderem mit Hilfe dieser Informationen geschrieben.

Der einzige, der Nachteil aus der ganzen Geschichte zieht, ist der Entwickler des Spiels selbst. Denn dieser muss aufgrund der Daten Belancingänderungen vornehmen. Obwohl eigentlich ist das kein Nachteil, weil nichts die Spielerschaft mehr schätzt als ein gut Belanciertes Game.

Fazit: DPS-Meter ist ein verdammt nützliches Tool mit dem man gemeinsam an einem Erfolgserlebnis arbeiten kann. Dies wiegt auf jedenfall schwerer als der gelegentlich Missbrauch. Deshalb von mit ein “ Ja! “ zu DPS-Meter

Steed
2 Monate zuvor

Hat damals super ohne dps meter funktioniert sollte man nicht vergessen. Würde auch wieder ohne dps Meter funktionieren da 90% die das nutzen nur ihr ego streicheln wollen wie toll sie doch sind und wie viel Schaden sie machen hört man dann oft genug nach einen wipe obwohl der wipe zu 99% zu stande kommt weil Boss Mechaniken nicht verstanden werden oder das Movement nicht passt und in den aller seltesten Fällen was mit den dps zu tun hat.
Das sieht man auch immer wenn man mal drauf achtet das sich einige Spieler zu viel bewegen aus Angst ein Fehler zu machen und der dps dann einbricht oder drauf nuken damit der dps oben bleibt alles andere ignorieren mit dem gedank der heiler macht das schon Hauptsache mein Schaden bleibt oben.
Klar kann man in der theroie das addon auch dafür nutzen sein eigenen schaden zu verbessern das konnte man damals aber auch indem man sich mit andere Spieler unterhalten hat und sich austauschte (is aktuell in dem mmorpg was ich grade spiele wieder so da spielen alle ohne addons).
Grundsätzlich wird dps aber dafür verwendet andere im raid zu überwachen und dann auszutauschen wenn man unzufrieden ist vor allem die raid und Gildenleitung nutzt das aus diesem Grund.

Dps hat mein Spiel Stil damals auch negativ beeinflusst ich hab immer nur geguckt das ich platz 1 im dmg war alle anderen waren mir egal.
Letzt Endes hats mir aber gar nichts gebracht wenn zu viele fehler gemacht worden sind, sind wir trotzdem gewipt. Die Gründe wurden dann immer von der raid Leitung bei den Leuten gesucht die schlechter im dps Meter waren.
Es war einfach keine tolle Spielerfahrung mehr, auch an mich selber gestellt.

SapiusDC
2 Monate zuvor

Danke, dem stimme ich zu. Mich triggern diese Tänzel-Junkies die rumhüpfen und wuseln wie Kaninchen auf Speed auch immer, besonders in Games mit Server-Ticks oder hohem GCD, wo es absolut nichts bringt… Nur aus Interesse auf welches MMORPG beziehst du dich? (Das aktuelle das du spielst)

Steed
2 Monate zuvor

Archeage und Star citizen. Bei sc machts natürlich null sinn und bei AA hab ich bis jetzt von niemanden gehört das er irgendwelche addons benutzt weder innerhalb noch außerhalb der Gilde.
In AA sprechen die Spieler wieder miteinander wie man was skillen könnte und welche skillung man selber bevorzugt und warum das so ist.

Ich hab aber damals das entstehen von dps und gs und dem ganzen Zeug miterlebt(kenne also beide Seiten) und ich finde das sich mmorpgs immer mehr durch solche addons vom sozialen Austausch weg bewegen.
Wenn man jetzt alle addon auf einen schlag verbieten würde könnte man immer noch problemlos spielen ging ja davor auch, man müsste sich nur wieder mehr unterhalten und gegenseitig helfen ohne direkt irgendwelche Vorteile davon zu erwarten.

Hamurator
2 Monate zuvor

Für die Statistik vielleicht manchmal toll, aber was halt daraus erwächst, fördert nicht unbedingt das Zusammenspiel.

Threepwood
2 Monate zuvor

Grundlegend mochte ich solche Tools, genau wie Boss-Addons, nie. Wobei das Tool selbst nie das Problem ist, sondern die Erwartungshaltung von….nennen wir sie mal „ambitionierten“ Spielern, die unabhängig vom Inhalt Min/ Max auf Adderall verlangen. shock

Ich würde es zum Beispiel in Ordnung finden, wenn in Raids auf höchstem(!) Schwierigkeitsgrad vom Spiel selbst eine Statistik (z.B. bei einem Wipe) ausgegeben werden würde. Dort kann ich nachvollziehen, dass „Schwachstellen“ identifiziert werden wollen und ggf. anders damit umgegangen wird.
In normalen Dungeons und Raids auf moderatem Schwierigkeitsgrad halte ich das für unnötig.

HUPILA
2 Monate zuvor

Also ich bin ganz klar für solch einen DPS Meter. Aber würde mir eher einen wünschen der nur einen selbst anzeigt. Mich interessiert wenig was andere für einen machen. Es geht für mich um die selbst Perfektion bzw. Herausforderung gut zu spielen. Ich versuche schon lange nicht mehr der beste zu sein. Es genügt schon übern Durchschnitt zu spielen. Auch ist so ein DPS Meter nur für Savage nötig, da diese ein anderes Kaliber in Herausforderungen sind als andere.

Wenn man wissen will was andere für ein DPS gemacht haben, obliegt es immer an den Spieler selbst die Zahlen sagen zu können.

MissBakaNeko
2 Monate zuvor

Habe vor allem in FF14 echt schlechte Erfahrungen mit DPS Meter Usern gehabt. Vor allem wenn durch DPS Wahn Mechaniken ignoriert werden und dadurch die Gruppe wiped. Natürlich ist sich z.b. der BLM am Ende keiner Schuld bewusst, obwohl er die Gruppe solo gewiped hat oder User bei Share Damage sich keinen Milimeter bewegen damit sie ja ihre Cast Uptime hoch halten und dann direkt am Damage sterben.
Die größten Noobs die ich in FF14 erlebt habe waren DPS Meter User.

SapiusDC
2 Monate zuvor

Tatsächlich legt FFXIV auch keinen wirklichen Wert auf den DPS (jede Klasse hat ja nur eine Skillung und Rota, der Damage kommt am Ende vom Gear Level und nur geringfügig durch Materias), sondern wie du schon sagtest auf die Mechaniken. Es ist viel wichtiger zu wissen, was welcher Boss wann macht und was man dagegen tut als auf die Millisekunde genau den DPS zu optimieren (was bei FFXIV mit den Server Lags schon mal gar nicht geht xD). Ich amüsiere mich auch regelmäßig über Möchtegerns mit Top-Max-Gear und DPS Trance, die aber dann an der Mechanik krepieren ^^

MissBakaNeko
2 Monate zuvor

Ich hatte in FF14 noch nie Lags in Dungeons, Raids oder Primae Fights^^*
FF14 hat aber an sich ja auch einen relativ großzügigen GCD. Leider ignorieren viele OGCD Skills total. Sehe immer gern RDM und DCR (beides Klassen die ich liebe) die ihre Offs nicht nutzen und auf die Art echt einiges an Damage verschenken, aber das ist kein Problem das man mit einem Damage Meter lösen kann.

Neowikinger
2 Monate zuvor

Kann man auch mal in einem AOE stehen bleiben, um z.B. als BLM seine Castzeit zu erhöhen und dadurch mehr Schaden zu machen? Ja, kann mein, sofern der Heiler dadurch keine unnötigen Heals rausschmeißen muss, die seinen DPS wieder stark mindern.
Sollte man so etwas in jeder Gruppe machen? Nein. So etwas gehört abgesprochen und sollte daher nur im festen Raid stattfinden. Wer sowas in Randomgruppen macht, hast sowieso einen am Laufen. Ich als Heiler lasse die dann immer gern mit Absicht sterben grin

Pyte
2 Monate zuvor

Da Heiler unnötig heilen, da sonst der Heiler zuwenig DPS macht? Mich wird nie jemand sehen das ich als Heiler DMG mache, nur weil es verlangt wird. Heiler-DMG ist n Bonus und keine Selbstverständlichkeit. Wurde zwar aufgrund der Einstellung schon paar mal gekickt aber das mir relativ. Werd fürs heilen bezahlt. DMG können die anderen machen.

Fain McConner
2 Monate zuvor

Oh ja, Heiler die erst mal auf ihre DPS schauen, wärend die DD’s verzweifelt versuchen, am Leben zu bleiben, habe ich auch kennen gelernt. Du hast dann den Heiler im Raid mit dem größten Damageoutput, und die Gruppe mit dem kleinsten. Da wir in EQ2 mit Logfile-Parser gespielt haben, und die Raids hinterher ausgewertet wurden, hat man den Leuten dann auch nahe gelegt, den eigenen Job zu machen.

Neowikinger
2 Monate zuvor

Okay, du hast meinen Post offenbar nicht verstanden. Aber ich dafür sehr wohl deinen, denke ich.

Wenn du deine Freude daran hast nur zu heilen und keinen DMG zu machen, dann ist das vollkommen in Ordnung. Ich sehe DMG aber nicht als Bonus an, sondern als Teil davon, dass man seine Gruppe gern bestmöglich unterstützt. Mir ist klar, dass es nicht jeder händeln kann, DMG zu machen und gleichzeitig zu heilen und wenn man sich entscheiden muss, hat die Heilung absolute Priorität, aber keinen DPS fahren zu „wollen“ (wie es bei dir der Fall zu sein scheint)… naja… dabei lässt sich sicherlich entspannt Netflix gucken, weil viel zu tun hat man in FF dann nicht. Aber hier trennt sich auch schon das erste Mal die Spreu vom Weizen, wie man so schön sagt.

Pyte
2 Monate zuvor

Sagte nie das ich keinen DMG machen will, sondern das ich der Gruppe klar den DMG verweigere wenn es von mir verlangt wird.

Ich kenne 95% der Inhalte in-und auswendig und kann daher sehr gut abschätzen wie es um meine Gruppe steht und wenn ich DMG-Pause mache, hat das seine Gründe. Sollte aber dann jmd jammern warum ich dann und dann keinen DMG gemacht habe..joa dann mach ich gar keinen mehr.

Neowikinger
2 Monate zuvor

Das ganze gleicht mehr der Reaktion eines bockigen Kindes, wenn ich das so lese. Ich will damit nicht sagen, dass ich dafür gar kein Verständnis habe, denn ich weiß, dass es Spieler gibt, die ihre Wünsche sehr unfreundlich (um es nett auszudrücken) formulieren und ja, es gibt auch Momente, wo ich ähnlich reagiere. Ich hasse es z.B. wenn Tanks bei Raidinhalten einfach losrennen, ohne den Countdown zu nutzen oder die Gruppe die Mechaniken klären zu lassen (so z.B. bei E7 passiert, als es raus kam und für alle neu war). Wobei ich zugeben muss, dass ich dann gern den Dienst komplett einstelle, weil ich wenig Lust habe, mich von Wipe zu Wipe zu hangeln, aber keinen Progress zu haben, weil andere oder auch ich, mal nicht direkt eine Mechanik überblicken und man gerne kurz darüber reden möchte, es aber nicht kann.

Wie gesagt, mit deiner jetzigen Erklärung kann ich um einiges mehr anfangen, daher erst einmal Danke für die Aufklärung. Generell würde ich dir (und auch mir) raten, manchmal auf die anderen einfach zu pfeifen und dein Ding durch zuziehen. Solange du für dich weißt, wann du sicher DMG raushauen kannst, ohne einen Wipe zu riskieren, ist alles paletti. Im worst case kicken sie einen, aber was macht das schon. Als Heiler oder auch Tank, kann einem ein Kick absolut egal sein.

Kaffee
2 Monate zuvor

Also ich spiele WoW schon seid vielen Jahren. Habe davon 2 Jahre als Raidleader in einer Casual und als 2nd in einer Semicasual Gilde gespielt. Ich empfinde die Damage-Meter als ein Muss. Es muss nicht jeder damit spielen aber als Leiter sollte man einen Überblick haben wer für die gesamte Gruppe eher ein Hindernis ist oder ihr hilft. Es geht da natürlich nicht immer um den Schaden im großen. Je nachdem gibt es ja auch andere Dinge zumindest in der WoW, wie das Dispellen oder bestimmte andere Fähigkeiten (Immunitäten, Kontrolle sprich CC). Heilung ist das gleiche Thema. Und man kann mit Details jetzt z.B. ja auch andere Dinge sich anschauen. Vermeidbare Schaden oder wann in kritischen Situationen defensive Cooldowns benutzt wurden (darunter auch z.B. Heiltränke). Außerdem kann man so seine Spec-Konkurrenten auch nach Fehlern usw ausfragen.

Also abschließend finde ich es für ein Muss um in der WoW Heroisch und Mythisch zu laufen.

FF14 habe ich zu wenig gespielt um dafür eine konkrete Meinung zu haben.
Und GW hab ich garnicht gespielt.

sirhc
2 Monate zuvor

In FF14 nutze ich selber einem DMG Meter doch finde die Haltung von SE aber sehr gut und richtig.
Denn dadurch wird sehr viel toxisches verhalten in normalen Inhalt verhindert, als Nutzer hat man aber eine gute Zusammenfassung von der Gruppe und hilft eher bevor man kickt. Weil, wenn der Spieler die Hilfe nicht annimmt, ignoriert oder mit blöden Kommentaren antwortet, hat man einen validen Grund zum kicken.

Stephan
2 Monate zuvor

Ich Behaupte, ohne DPS Meter wären die Spieler viel toxischer. Die Leute würden sich untereinander die Schuld zuweisen ohne irgendwelche handfesten Grundlagen. Mit DPS Meter hat man immerhin Daten mit denen man arbeiten kann.

sirhc
2 Monate zuvor

Im Fall von FF14 glaube ich das nicht.
Denn vor allem im schweren endcontent kommt es sehr häufig vor, dass Spieler zu sehr auf ihren Schaden achten und dabei wipes verursachen.

Ich habe lieber einen unterdurchschnittlichen Spieler der alles richtig macht, anstatt eines überdurchschnittlichen der jeden zweiten wipe verursacht.

Außerdem sind die Kämpfe zum großen Teil Mechanik basiert, der enrage wird häufiger wegen Toten Spielern getroffen anstatt wegen fehlendem dps.

MissBakaNeko
2 Monate zuvor

Da muss ich sirhc Recht geben. Könnte jedes mal kotzen wenn sich solche Spieler dann keiner Schuld bewusst sind und anfangen anderen die Schuld zu geben die in ihrem angezeigtem DPS Meter hinter ihnen stehen.

Stephan
2 Monate zuvor

Ich behaupte, dass die Fehlerquelle von deinen „unterdurschnittlichen Spielern“ nicht sonderlich geringer ist, als von DPS-Symphatisanten. Zugegeben gehen die Tryharder risiken ein, aber aus Fehlern lernt man. Und daraus entstehen auf kurz oder lang hervorragender Spieler mit denen man Server First schaffen kann und so weiter.

MissBakaNeko
2 Monate zuvor

Die „Tryharder“ die ich in Rangom Gruppen sehe sind eher Casuals die mal einen guten Static Spieler gesehen haben und das nachmachen wollen und nicht können.
Bin selbst Casual Spieler*in, aber wenn Leute die Mechaniken ignorieren, dann ist das kein Problem das sich mit DPS Metern lösen lässt.
Als ich zu Byakko Ex Zeiten noch aktiv im Hardcore Content war, gab es mehr als genug Leute die absolut keinen Plan hatten und auch nicht zuhören wollten wenn etwas erklärt wurde und zu oft waren das die Leute die dann DPS geschrien haben. Beispiel: Es macht bei Susano Ex keinen Unterschied ob man den DPS Check in 25 oder 30 Sekunden besteht, aber es macht einen Unterschied, wenn Leute ihre Klasse nicht verstehen.
Viele „DPS-Symphatisanten“ die ich kennengelernt habe, haben einfach stumpf ihre Rota abgearbeitet und sowohl AoEs, Mechaniken, als auch ihre eigenen Off GCD Skills ignoriert.
Gerade mit Off GCD Skills kann man häufiger den Burst Damage (also den schnellen und starken DPS Anstieg) hochtreiben. Dabei ist ein DPS Meter aber nicht unbedingt hilfreich, denn das kann man an Steinpuppen problemlos üben (was auch besser ist als in Ex Content).

Stephan
2 Monate zuvor

„Viele „DPS-Symphatisanten“ die ich kennengelernt habe, haben einfach stumpf ihre Rota abgearbeitet und sowohl AoEs, Mechaniken, als auch ihre eigenen Off GCD Skills ignoriert.“

Ich rede doch nicht von den Plebbs die mal eben ne neue Klasse testen wollen…

Ich rede von den Tryhardern die ihre Heiler fragen ob es ok ist, den AoE zu fressen damit man die 50 DPS mehr fährt die dazu führen, dass man einen günstigeren z.B. Phasenwechsel bekommen kann. Und eben für solche Spieler ist DPS Meter eine große Hilfe.

Fain McConner
2 Monate zuvor

Sehe ich auch so. Wenn es nicht gut läuft, suchen die Leute nach Gründen. Und wenn sie die nicht sehen können bewerten sie halt aus dem Bauch heraus.

Stephan
2 Monate zuvor

DPS Meter ist ein muss für den Spieler der PvE als Wettbewerb betrachtet. Diese Daten sind ein Kriterium von vielen um in eine gute Raidgruppe zu kommen.

Ich hab mittlerweile festgestellt, dass viele die Gruppen fragen, ob sie die DPS posten sollen bzw. ob jemand etwas dagegen hat. Um eben genau die 3-Stunden-pro-Woche Spieler nicht zu beleidigen.
Andersherum sollten diese auch respektieren, dass es Spieler gibt, die das Game etwas ernster sehen.

Neowikinger
2 Monate zuvor

Sobald ein Spiel, wie FF14, Inhalte bereitstellt, wo man innerhalb einer gewissen Zeit, einen gewissen Schaden fahren muss, braucht es meiner Meinung nach auch eine Möglichkeit, dass man sich selber und im Idealfall auch seine Teammitglieder kontrollieren kann.

Jetzt könnte man natürlich sagen: „Aber dafür gibt es doch das Steinpuppentraining!“. Ja, das gibt es zwar, aber drei Minuten auf eine unbewegliche Puppe einzuprügeln, die keinerlei Mechaniken fährt, ist einfach suboptimal um festzustellen, welchen Schaden man im Kampf fährt.

Dass sich Yoshi-P so gegen einen DPS-Meter wehrt, ist für mich unverständlich. Für PvP, Palast der Toten etc., gibt es immerhin auch offizielle Ranglisten, wo klar gezeigt wird, wer besser ist und auch das hat nicht zu einer toxischen (toxischeren) Community geführt.

Ein DPS-Meter wird generell abgelehnt, anstatt dass man Schrittweise an die Sache herangeht und schaut, wie sich die Lage entwickelt. Wo ist das Problem, wenn erst einmal nur ein rein persönlicher DPS-Meter implementiert wird, sodass man NUR seinen eigenen Schaden sehen kann? Damit könnte schon viel gewonnen werden.

Und je nachdem wie sich das entwickelt, könnte man dann über einen Gruppen-DPS-Meter nachdenken.

Ja, es gibt sie, diese Leute, die andere aufgrund ihres Schadens heruntermachen und alles andere als freundlich sind. Aber diese Leute sind auch dann so drauf, wenn sie keinen DPS-Meter besitzen.

Zudem muss man auch klar unterscheiden, WO man einen DPS-Meter braucht. In einem Dungeon bzw. Inhalt ohne Enrage-Timer und DPS-Check, braucht es keinen DPS-Meter. Da ist es doch völlig egal, ob man nun 5 Minuten länger braucht oder nicht. Aber sobald es einen Enrage-Timer bzw. DPS-Check gibt, sollte man den DPS auch einsehen können. Immerhin werden diese Kämpfe bei der Entwicklung auch mit Hilfe eines internen DPS-Meters erstellt.

SapiusDC
2 Monate zuvor

tatsächlich finde ich einen persönlichen DPS-Meter nur mit den eigenen Werten auch als Mittel der Wahl… So könnte man zB für jeden Boss eine Art Rekord implementieren, wo dann bei jedem Kampf gesehen werden kann, war ich besser als letztes mal und habe einen neuen Rekord? Oder war ich schlechter? Oder hat sich nichts geändert? Damit könnte man die Spieler anspornen sich selbst zu verbessern, ohne andere Spieler kritisieren zu können

Leyaa
2 Monate zuvor

Ich habe da keine eindeutige Meinung dazu. Ich finde es grundsätzlich interessant zu sehen, wie man im Vergleich zu anderen Mitspielern steht. Allerdings entsteht dabei auch ein gewisser Druck nach Möglichkeit „optimal“ zu spielen. Man will sich ja nicht bloßstellen. Insbesondere in WoW nimmt das teils extreme Züge an.
Ist für mich mitunter ein Grund, kein Damage Dealer zu spielen. Das Geflame, dem man gerne mal in WoW ausgesetzt ist, möchte ich mir einfach nicht antun.

Da ich sowieso meist Heiler oder Tank spiele, muss ich mir deshalb aber auch nicht viele Gedanken machen.

Eine Lösung wäre vielleicht, wenn es ein DPS-Meter gäbe, dass man aber nicht im Chat posten kann. So kann man den eigenen Schaden mit anderen vergleichen und es gäbe u.U. weniger Leute, die damit angeben. So kann jeder entscheiden, ob er sich den Vergleich ansehen will oder nicht.

Meinmmouser
2 Monate zuvor

Das Problem sind nicht die DMG-Meter, sondern die behinderten Kinder die rumheulen, wenn man in Nyaloth Normal keine 40k dps macht…

Chris
2 Monate zuvor

Nja würde nichtmal für nhc jemanden unter 40k mitziehen ich mein jede klasse ab 440 schafft die 40k also bist du entweder einfach ein schlechter spieler oder hast keine ahnung von den Encountern.

Morteka
2 Monate zuvor

Wenn ich anfangen muss mit dem Rechenschieber vorm PC zu sitzen, hört für mich der Spielspass auf. Die Dinger waren für mich mit ein Grund, mich zuerst aus Raids zu verabschieden und schlussendlich gänzlich die MMorgs zu verlassen.

Fain McConner
2 Monate zuvor

In Everquest 2 hatten wir einen externen Logfile-Parser. Der war ein wichtiges Analysetool für die Raids. Da machte dir nämlich keiner Filmchen, die dir zeigten, was du tun musst, oder baute gar Bossmods.
Ich selbst habe sehr viel davon gelernt. In EQ2 gab es nicht nur Tank, Heiler und DD’s, sondern auch Supporter-Klassen. Wolltest du das maximale aus dem Raid herausholen, musste zunächst mal die Gruppenzusammenstellung stimmen, dann das Zusammenspiel der Gruppe. Hatte z.B. die Gruppe keinen Barden, würden die Nahkampf-DD’s nie ganz oben in der DPS-Liste stehen. Der Parser war wichtig zum Erkennen der Zusammenhänge. Denn hätte es ihn nicht gegeben, genau dann hätte man einen Rechenschieber benötigt, um die Zusammenhänge theoretisch zu verstehen. Ich hatte den Parser grundsätzlich auf einem 2. Rechner mitlaufen.
Die Raids waren schwierig, und nur mit festen Gruppen machbar. Da wurdest du nicht wortlos gekickt, wenn der Damage nicht stimmte, da bekamst du Tipps, was du machen musstest.

RagingSasuke
2 Monate zuvor

Wenn jeder nur seinen eigenen DMG sehen könnte, halb so wild. Aber so, entsteht da nur so ein unnötiger Leistungsdruck finde ich wink lasst die kacke weg, dann hört evtl auch das jammern über die mitspielenden noobs auf xD

Orchal
2 Monate zuvor

Ich finde so etwas als info für sich selbst ganz nett, aber es sollte dadurch nicht zu so einer streng kompetetiven Sache werden.

Nico
2 Monate zuvor

ich bin da voll bei der unterstützung von ff14, son kram brauch keiner.

DPS meter und gearscore haben meiner meinung nach das komplette mmorpg gefühl zerstört.

SAW
2 Monate zuvor

Bin bei dem Thema äußerst zwiegespalten. Auf der einen Seite freue ich mich wenn ich meine Teammates in die Tasche gesteckt habe und man sich dann gegenseitig blöd anmacht. Ist schon irgendwo lustig.
Allerdings habe ich auch schon Fälle gesehen in denen eine Random-Gruppe den „schwächsten“ Spieler kicken wollten.

Ich denke ich spreche mich hier eher für die „Gegen-DPS-Meter“-Gruppe aus.

N0ma
2 Monate zuvor

DPS Meter sind notwendig für den schwierigen Content und ansonsten zum Üben. In allen MMO’s die ich kenne ohne wie GW2,FF14,(Teso) wird nachträglich irgendwas drangemurkst, was dazu führt das einige den haben und andere nicht und man sich ständig mit der Bedienung rumärgern muss. Bei FF14 hab ich bislang noch keinen drin, mal schauen wie weit man damit kommt.

Nico
2 Monate zuvor

nein dps meter brauch man nicht für schwierigen content

N0ma
2 Monate zuvor

Weil?

Tronic48
2 Monate zuvor

Es gibt Spieler die einen DPS Meter verwenden, verwenden um zu sehen wie gut man ist, im sinne von DMG, um sich dann zu verbessern.

Die meisten Gilden/Gruppen verwenden ihn dagegen nur, um zu sehen, wer macht den wenigsten DMG, und der fliegt dann raus, sollte der RUN zu einen Wipe führen, weil es dann natürlich heißt, das kann nur an dem einen gelegen haben.

Der Punkt ist, es gibt viele Spieler, die weniger DMG machen, als andere, und dennoch sehr gute Spieler sind, als so manch ein möchte gern Profi, aber welcher dieser Profis würde das zugeben.

Ich finde, diese Meter sollten in jedem MMO, oder wo auch immer verboten werden, zumindest Igame, über eine APP oder so, könnte man das vielleicht auch machen, den wie einer oder eine Gruppe/Gilde letztendlich den DPS Meter verwendet, das kann man nie wissen, hinterher kann man immer sagen, wir haben dich nicht gekickt weil du zu wenig DMG gemacht hast, ja ja.

Deshalb, komplett verbieten, und diese ganze Diskussion hat ein ende, warum muss man es sich immer so schwer machen, wenn es doch so einfach ist.

Osiris80
2 Monate zuvor

MMORPGs ohne DPS-Meter fühlen sich irgendwie nur so halb an , man möchte doch wissen wie gut man seine Klasse beherrscht und wie man sich verbessern kann.

Cah0s
2 Monate zuvor

Du musst schon wissen ob du mit deiner klasse klar kommst oder nicht. Wer DPS dafür braucht ist im falschen spiel und sollte barbie spielen gehen wink dps meter hat nix zu sagen vorallem weil jede runde anders ist, daher reiner bullshit. Das einzige was du machen kannst um evt besser zu spielen(falls die person denkt oh könnte besser sein) is doch eh skills anderst verwenden, wie bitte willst du dich mit dps meter verbessern ???? sagt er rota’s an oder wann du was falsch benutzt hast? ne, also…

Fain McConner
2 Monate zuvor

Nicht jeder ist der Theorie-Crafter schlechthin oder gar ein Naturtalent wie du, der einfach so weiß, wie die ideale Taktik aussieht. Ein reiner DPS-Meter hat natürlich wenig Aussagekraft – ein guter Logfile-Parser zeigt dir aber genau, wo die Probleme liegen.
In Spielen, in denen es mehr auf das Zusammenspiel ankommt, und nicht nur auf die eigene Rota ist sowas sehr hilfreich. Vor allem, wenn man nicht an jeder Ecke nachsehen kann, wie man zu spielen hat.

MissBakaNeko
2 Monate zuvor

Was hat das mit Naturtalent zu tun? DU solltest doch merken ob du deine Cast Uptime im Griff hast und es im Griff hast AoE dabei auch auszuweichen.
Du musst auch in einer Static nicht das letzte Prozent an DMG aus der Klasse rauskitzeln und selbst bei Klassen in denen du keine feste Rota hast, merkst du doch normalerweise ob du genug Schaden machst oder nicht.
Wenn ich beispielsweise in FF14 einen RDM spiele und 30 Sekunden für Trash brauche den ein*e andere*r in 10 Sekunden schafft, dann spiele ich die Klasse nicht richtig.

Fain McConner
2 Monate zuvor

Kenne FF14 nicht. In EQ2 hätte es viele Gründe haben können, warum ein DD aus einer anderen Gruppe den Trash schneller weghaut. Ich hätte da im Raid aber auch keine Zeit gehabt, die Zeit zu stoppen.

MissBakaNeko
2 Monate zuvor

Das hat auch in FF14 verschiedene Gründe. Aktuell spiele ich Dancer und sehe Leute die ihre AoEs nicht bei Gruppen nutzen (ab 3 Gegnern lohnt sich das beim Dancer schon) oder Leute die einfach auf das Klicken was gerade leuchtet und so das Potential der Klasse nicht ausnutzen.
Beides sind Spieler die die Klasse nicht verstehen und bei denen ein DPS Meter nicht hilfreich wäre (erstere*r wäre sogar in DPS-Metern relativ weit oben, zu Lasten der Gruppe und des Gesamtschadens)

EDIT: Rotmagier würden in den DPS z.B. niemals ganz oben stehen, sind aber trotzdem in Raids absolut nützlich, wenn man sie spielen kann (Richtig gespielt können sie Instant Wiederbeleben und heilen).

Fain McConner
2 Monate zuvor

Du redest die ganze Zeit von einem DPS-Meter. Ich schrieb oben schon, dass das alleine wenig Aussagekraft hat. Ich spreche von einem Logfile-Parser, in dem du den ganzen Kampf analysieren kannst. All diese Fehler, die du oben beschreibst, kann man mit einem guten Logfile-Parser herausfinden. Genau so wurde er bei uns in EQ2 eingesetzt.
Du kannst den Kampf hinterher in aller Ruhe analysieren, so wie ein Fussballtrainer sich ein Video ansieht, um Schwachstellen der Spieler und in der Taktik zu erkennen.
Es gab in EQ reine Supporterklassen, auf die ähnliches wie in deinem Beispiel zutraf. Wenn ein Barde schlecht geskillt war, oder die falschen Sprüche einsetzte, konnte er selber zwar mehr DPS machen, aber der Gruppenoutput wurde deutlich schwächer. Ein Heiler, der mehr DPS macht als andere, aber seine Gruppe verrecken lässt, ist natürlich auch nicht hilfreich. Alles das kann man in einem Logfileparser ganz genau sehen, wenn man nicht nur auf die DPS-Tabelle starrt. Ein tolles Tool – wenn man damit umgehen kann, und die richtige Schlüsse zieht.

Leyaa
2 Monate zuvor

Es gibt mittlerweile, zumindest in WoW, auch andere Tools um sich zu verbessern. Beispielsweise den WoWAnalyzer. Da wird genau aufgezeichnet wie du deine Cooldowns, Resourcen etc. ausnutzt und gibt Empfehlungen wie du dich noch verbessern kannst.

Namma
2 Monate zuvor

Mir egal, richtig benutzt definitiv nützlich, falsch genutzt nervig.

lIIIllIIlllIIlII
2 Monate zuvor

Das Problem sind doch nicht die DPS-Meter sondern das Problem ist, wie man mit dem Ergebnis umgeht.

Ich kann Leute ankacken, weil sie ihr soll nicht erreichen oder ich kann es als Hilfe benutzen um Schwachstellen zu finden, um diesen Leuten dann zu helfen.

Auf der anderen Seite, wenn ich die Schwachstelle bin, sollte ich darüber nachdenken, ob ich auf Teufel komm raus unbedingt in diesen Raid muss, wenn ich, aus welchen Gründen auch immer (aktuell) nicht liefern kann.

Bahaha
2 Monate zuvor

Ich denke das es ein Generationen Ding ist.
Also ich selber 30 Jahre + fidne dps Meter doof. Früher hat sich jeder mühe gegeben mit seinen Char befasst und war gewillt alles raus zu holen. Dabei wurde aber auch das gespielt was jeder wollte. Da sehe ich den Nachteil. Mitlerweile wird ja fast nur der build gespielt der im dps am höchsten steht. Finde da geht der Spaß ein bisschen flöten. Zumal der Konkurenzkampf auch weiter geschürrt wird. Also ja mit dps kann man Fehler leichter ausmerzen und auch Spieler ausfindigmachen die vllt. Fehler in Ihrer Rotation haben oder auch einfach keine Lust. Das macht es einfacher. Aber ohne würde das zusammen Spielen und auch die Spielweisen vielfallt viel mehr zur geltung kommen. Also ich vermisse die Zeiten wo man einfach das gespielt hat wo man bock drauf hatte, da dann aber auch das beste rausgeholt hat und sich mit seiner Klasse beschäftigt hat. Mitlerweile ist es ja so das geschaut wird welcher spec auf platz 1 ist und ohne Sinn und Verstand einfach nachspielen…

N0ma
2 Monate zuvor

Klar durch den Vergleich gibts einen Hang zu Top Builds. Aber letztlich kann jeder für sich entscheiden was er macht. In jedem Game was ich kenne gibts Gilden wo das egal ist. Ein Top Build ist auch nicht automatisch Top DPS, von daher solange man gut spielt kann man auch ungewöhnliche Builds spielen. Ist mir auch schon vorgekommen das ich dann aus einer Gruppe geflogen bin, weil Leute das nicht kannten bzw nicht genug Fachkenntnis hatten das einzuschätzen, aber stört mich nicht.

Sgt. Butterbread
2 Monate zuvor

Werde die Diskussion nie verstehen. Jeder der dagegen ist hat entweder schlechte Erfahrungen gemacht (was schon schade wäre, so ist nicht) oder fühlt sich unter Druck gesetzt. Das sind aber beides zwei komplett persönliche Dinge. Rein objektiv betrachtet bringen sie den Spielern nur Vorteile, denn man kriegt Werkzeuge an die Hand, mit denen man das Spiel besser versteht. Vielleicht hat man einen build den man total gerne mag aber man hat das Gefühl der haut nicht ganz hin. Nun kann man mit DPS testen, ob man vielleicht Fähigkeit X statt Z nimmt. Ich denke oft, Entwickler sind ein bisschen bockig, dass man ihre Systeme entschlüsseln kann, gerade bei FF. So kann der Spieler aktiv Lösungen suchen und bewerten, anstatt den heiligen Entwicklern vertrauen zu müssen. Das ist jetzt absichtlich überspitzt gewesen, fühlt sich aber manchmal so an. Außerdem kann man so viel schwieriger die unbeliebten stealth-nerfs verstecken.

Nico
2 Monate zuvor

was ein blödsinn, dps meter ist einfach nicht notwendig, seit es dps meter gibt schreien alle das die balance kacke ist. Ah die klasse macht gut 10% weniger dmg als die klasse usw… Dann rerollen oft solche, was oft der spielbalance wehtut

Fain McConner
2 Monate zuvor

dps-Meter ist nicht nötig, wenn man keine Lust hat, sich mit seinem Char zu beschäftigen. Und wenn es einen gibt, fällt es auf, dass man es nicht tut….

Nico
2 Monate zuvor

also ich benutze nie einen, und ziehe trotzdem die meisten spieler ab. So ein blödsinn das man einen dps meter brauch. Kein wunder das heutzutage der tiefgang in mmorgps so niedrig wird. weil alle nur auf ihre dps meter schauen und meinen sie beschäftigen sich mehr. was ein blödsinn das ist…..

Fain McConner
2 Monate zuvor

Woher weißt du eigentlich, dass du die meisten Spieler abziehst?

Sgt. Butterbread
2 Monate zuvor

Weil es ja so sein muss, weil er das ja sagt. Bestimmt kann er auch zweifelsfrei beweisen, dass die auch alle die DPS-Meter benutzen, um seinem Empfinden, dass die nix bringen auch Aussagekraft zu verleihen.

Vielleicht labert er auch nur, weil ihm kein gutes und beweisbares Argument einfällt.

Nico
2 Monate zuvor

Weil es nunmal nicht schwer ist in den Spielen die skills abzudrücken? solche aussagen wie im Bericht oben das man den falschen skill benutzt ist ja wohl nur in dem Fall wenn man solche sachen macht das man meistens AE schadensfähigkeiten auf einzelziel benutzt. Oder andersherum. Ansonsten ist es doch heute doch mehr als eindeutig welche skills man wie zu drücken hat. Da brauch man nun kein dps meter dazu…

und ich hab noch nie einen meckern höhren das ich zuwenig schaden machen würde wink

Fain McConner
2 Monate zuvor

ah ja, weil es nicht schwer ist, und keiner meckert, schließt du daraus, dass du die meisten Spieler abziehst. Hauptsache ein gesundes Selbstbewußtsein.

Platzhalter
2 Monate zuvor

auch SWTOR hat ein externes DPS Meter Fan Tool, aber zum glück wird es sehr selten bis gar nicht in meiner Gilde eingesetzt. Es wird meistens genutzt um zu sehen ob die Gilde härtere Raids schaffen kann…

Ambrador
2 Monate zuvor

Altes Thema, altes Problem, immer noch nicht gelöst.

Ich finde, wenn ein Spiel Content bietet, für den es notwendig ist, dass man einen gewissen Schadens-/Heilungs-/Movement-/Output zustande bringen muss, dann sollte das Spiel *verdammt*noch*mal* eine Ingame-Lösung anbieten, damit man an Informationen herankommt, die einen ermöglichen sich zu verbessern bzw. aufzeigen, woran es hapert. Dass man dazu immer noch Hilfsmittel von Dritten braucht, ist mehr als lästig. Während die DPS-Meter in WoW meiner Erinnerung nach ziemlich gut funktionieren, ist die Lösung in GW2 echt ärgerlich (Addons funktionieren so mittel und konfligieren regelmäßig mit den anderen mittelmäßig funktionierenden Addons — ganz zu schweigen, dass sich die Nutzung seitens der Nutzungsbedingungen in einer Grauzone befindet). Es ist deshalb kein Wunder, dass Raids in WoW „normal“ sind und in GW2 sich nie durchsetzen konnten (ich glaube, es waren mal 5% der Spieler/-innen, die in den Raids mitgemacht haben; Quelle: mein zuweilen unzuverlässig funktionierendes Gehirn).

Gerade für Spiele, die auf Rollenspiel-Elemente setzen, in denen Charakterentwicklung, persönlicher Spielstil und reichhaltige Skillungsoptionen eine große Rolle spielen, finde ich es viel ärgerlicher, dass es nicht nur darauf ankommt einen bestimmten DPS zu erreichen, sondern dass man dazu auch noch bestimmte Klassen, Ausrüstung, Waffen und Skillungen spielen *muss*. Ich habe gar nichts gegen ein „LTP“ (learn to play) oder gegen Klassenbeherrschung, wenn das heißt, dass ich meinen lieb gewonnenen Jäger mit seinem treuen Gefährten so spielen lernen kann, dass ich durch den gesamten Content komme. Wenn „LTP“ heißt: Informiere dich (im Internet) welche Klasse du spielen darfst, welche Skillung gerade „Meta“ ist und wo du genau welche Ausrüstung zu farmen hast … nein danke!

Namma
2 Monate zuvor

Du sagst es, das ist tatsächlich ein wirklich nerviger Punkt.
Ein Spiel sollte in sich spielbar sein.

Zord
2 Monate zuvor

Bin einmal aus einer Dungeon Gruppe geflogen weil ich bei den ersten Trash Packs zu wenig Schaden gemacht hab. Das ich ein DoT Build hatte und einfach die Mobs schon meist Tod waren bevor meine DoT’s wirken konnten interresierte niemanden, bei einem Boss wäre der Schaden deutlich höher gewesen. Ansonsten stehe ich dem Thema neutral gegenüber, normalerweise merkt man auch ohne die ob ein Build was taugt oder nicht. Wenn man höhere Schwierigkeitsgrade angeht ist es aber natürlich schon wichtig zu sehen ob man mit den anderen DPS Klassen mithalten kann oder ob man noch an seinen Char arbeiten muss.

Fain McConner
2 Monate zuvor

Das Problem ist aber nicht der DPS-Parser, sondern die Leute, die die falschen Schlüsse daraus ziehen.

Saigun
2 Monate zuvor

Mir persönlich sind die DPS Meter egal. Ich finde nur die Gründe gegen einen DPS Meter immer ziemlich schwach. Gutes Beispiel ist hierfür z.b. dieser Satz: Gerade aus der Raid-Community werden sie immer wieder gefordert, doch Casual-Spieler fürchten, dass sie aufgrund von zu wenig Schaden aus einer Gruppe fliegen könnten.
Bedeutet halt nichts anderes als wie: Hey, ich habe garnicht das nötige können um in diesen Raid zu gehn, deshalb las ich mich mitschleifen. Das ist halt eine wirklich tolle Einstellung.

Bodicore
2 Monate zuvor

Würde ich nicht auf Casual schieben MMO sind so aufgebaut dass es relativ einfach einen anständigen Schaden zu machen die letzten 5-10%% um die es im DPS Meter am Schluss gestritten wird sind selten der Grund warum ein Raid abkackt. Meine Analyse als Heiler sagt dass in 99% der Fälle Movement das Problem ist.

Ich war aber durchaus schon in Gilden in denen die DD realativ konstant zusammenlagen aber trotzdem etrem druck auf die hinteren Spieler gemacht wurde. Aber es können nun mal nicht alle auf Platz 1 sein.

Mich nervt die Zankerei… Als es deswegen einmal extrem skaliert war bin ich aus der Gilde ausgetreten.
Als Heiler hab ich schon genug Stress und muss mich konzentrieren da brauch ich sowas nicht auch noch.

Saigun
2 Monate zuvor

So Stress hatte ich eigentlich nie beim raiden. Mag aber auch daran liegen, das ich zu meiner aktiven Raidzeit (ist mitnerweile ca. 6 Jahre her), selber Raidleiter war.

Bodicore
2 Monate zuvor

Naja kommt halt immer auf das Team an wie viel Stress man als Heiler hat 🤪

N0ma
2 Monate zuvor

Bei Teso kommen schlechte DPSler auf 10k und gute auf 40k+, das ist schon ein ziemlicher und leider auch nicht vernachlässigbarer Unterschied für Vet Raids und Dungeons.

Starthilfer
2 Monate zuvor

Deine Daten sind etwas veraltet was den dps guter Spieler in Teso anbelangt. Der liegt im optimal fall bei 90k+.
Allerdings ändert der Wert sich ständig. Vor zwei Jahren waren 40k dps Top und 30k untere Grenze für Vet Raids.
Der Unterschied zwischen den Spielern ist gewaltig, daher dps Test JA.

N0ma
2 Monate zuvor

Hast recht meine Infos sind 1,5 Jahre alt smile

Zeigt mir aber auch mal wieder was ich letztens hier geschrieben hatte, bei TESO gibts zwar keine direkte Itemspirale über das Itemlevel aber eine indirekte.

Fain McConner
2 Monate zuvor

Es gibt aber auch Spiele, in denen die Raids halt schwieriger sind, und da sind Logfile-Parser ein sehr gutes Mittel. In EQ2 hat es in den Raid-Gilden nie Zankereien gegeben, er wurde genutzt, um die Schwachstellen des Raids zu finden und sie zu beseitigen. Die Schwachstellen, nicht die Spieler.

SapiusDC
2 Monate zuvor

Das ist doch aber das Problem, heute nimmt sich keiner mehr Zeit die Schwachstellen zu finden und auszumerzen… Es ist leider viel einfacher, einfach Leute zu kicken und den nächsten zu holen in der Hoffnung der kann es besser… Das ist auf dem Arbeitsmarkt so und in MMOs nicht anders. Dummerweise zerstört beides das soziale Miteinander und in Spielen führt das zu Toxizität, bei der das DPS-Meter das Werkzeug des Bösen ist und nicht was es sein sollte, nämlich ein nützliches Tool zum Lernen

Fain McConner
2 Monate zuvor

Das ist aber im Endeffekt nicht das Problem des Tools – es ist eine Kombination aus dem Spieldesign und der Community – hauptsächlich aber das Spieldesign. Wenn Raids so einfach sind, dass die mit jeder Random-Truppe machbar sind und es keine Supporter-Klassen gibt, ist jeder DD halt in ein Paar Minuten ausgewechselt.
Für mich ist da der Gruppenfinder, immer simpler werdendes Spiel, und serverübergreifende Gruppen weitaus schädlicher für
den Zusammenhalt.

Bodicore
2 Monate zuvor

Für DD macht es noch irgendwo Sinn aber im WoW vergleichen Heiler ihren HpS so was dummes gibt es einfach nicht.
Das würde nur dann Sinn machen wenn man Ziele hätte die konstanten Schaden bekommen.

Naja mir egal ich bin eh immer auf Platz 1.
Nicht weil ich so ein geiler Hecht bin sondern weil ich gutes und schnelles Internet und top Hardware habe.

Fain McConner
2 Monate zuvor

Mit einem guten Logfile-Parser kann man so einiges sehen. In EQ2 war die Gruppenzusammenstellung sehr wichtig, weil es nicht nur Tank, DD, Heiler, sondern auch Supporter Klassen gab. Da wurde man als DD schon demütiger, denn man wusste genau, ohne Barden in der Gruppe war der eigene Schaden um einiges geringer. Man konnte eine Menge durch das Zusammenspiel in der Gruppe herausholen, das machte Stammgruppen sehr stark.
Und man konnte auch sehen, wie die Werte in den Keller rauschten, wenn die Internetverbindung schwächelte.

KushiRecordZ
2 Monate zuvor

Der Wert ist natürlich besser, je größer die Zahl ist.

Nicht die größe der Zahl eures DPS-Meters zählt, sondern wie ihr damit umgeht.

Spaß beiseite, dps-meter können einerseits nützlich sein, um sich mit anderen zu vergleichen und sein Build stetig zu verbessern. Auf der anderen Seite versteh ich natürlich wenn es casual-spieler eher von raids abschrecken kann. Mir persönlich sind sie total egal, hauptsache die Zahl beläuft sich im positiven bereich.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.