WoW DPS-Ranking für BfA – Welche Klasse macht in Uldir viel Schaden?

Battle for Azeroth hat für alle Klassen in World of Warcraft Änderungen mit sich gebracht. Hier erfahrt Ihr, wer im neuen BfA-Raid Uldir die Nase vorn hat.

Uldir, der erste Raid von Battle for Azeroth ist seit einiger Zeit geöffnet. Viele Gilden probieren sich am mythischen Modus und noch mehr Gilden haben bereits den heroischen Modus bezwungen. Der neue Raid Belagerung von Dazar’alor öffnet bald seine Pforten. Zeit, sich noch einmal die Zahlen zum Abschluss von Uldir anzusehen.

Dieser Artikel wurde im Juli 2018 erstmals veröffentlicht und am 10. Januar 2019 mit neuen Daten aktualisiert.

WoW Screenshot Taloc auf dem Dach von Uldir

Der erste Boss: Taloc.

Das aktuelle DPS-Ranking für BfA in Uldir

Nach dem epischen World-First-Kill von Method auf G’huun, dem Endboss von Uldir, haben mittlerweile bereits 1394 Gilden den Raid im mythischen Modus gemeistert (Stand 10. Januar 2019 um 18:20 Uhr). Spitzenreiter Method hat dafür nicht einen einzigen Schurken eingesetzt.

Mittlerweile haben sogar schon genügend Gilden Uldir geklärt, um den mythischen Modus realmübergreifend verfügbar zu machen. Bei den Klassen gab es Veränderungen.

Die Verlierer: Besonders Gebrechens-Hexer und Waffen-Krieger hat es in der neuen Liste hart getroffen. Beide haben im Vergleich zu November 2018 sogar noch an Schaden verloren.

Die Gewinner: Dafür haben sich nun Dämonologie-Hexer vom schwächsten Spec der Hexenmeister auf Platz 1 der Liste vorgearbeitet. Sie stehen sogar bei den meisten Bossen auf Platz 1 oder zumindest in den Top 5. Auch Gleichgewichts-Druiden sind wieder stärker. Generell haben sich Zauber- und Fernkampf-Klassen verbessert und die Verteilung ist konsistenter.

wdt_ID Platz Klasse DPS
1 1 Dämonologie-Hexer 16.859
2 2 Meuchel-Schurke 16.288
3 3 Gleichgewichts-Druide 16.096
4 4 Schatten-Priester 16.084
5 5 Überlebens-Jäger 16.049
6 6 Furor-Krieger 15.843
7 7 Verwüstungs-Dämonenjäger 15.732
8 8 Elementar-Schamane 15.714
9 9 Frost-Todesritter 15.452
10 10 Täuschungs-Schurke 15.424

Dadurch, dass es in Uldir keine Klassen-Sets mehr gibt, verändern sich die DPS-Werte der einzelnen Klassen nicht so deutlich wie noch zu Legion. Der Zuwachs an DPS ist nicht mehr so extrem und an bestimmte Set-Effekte gebunden. Für die größte Steigerung in der DPS sind nun Schmuckstücke, Waffen und Azerit-Teile verantwortlich.

Durch das Mythic+-System sind einige der besten Teile für einige Klassen nicht mehr im Raid erhältlich, sondern über Mythic+-Dungeons. Dadurch sind die Spieler nicht mehr auf guten Loot aus Uldir angewiesen, sondern können sich stetig verbessern.

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Die hier vorliegenden Zahlen beziehen sich auf den heroischen Modus von Uldir bei einem Percentile-Wert von 75 und über alle Gegenstandstufen hinweg. Geprüft auf warcraftlogs am 10.01.2019 um 18:00 Uhr.

WoW_BattleForAzeroth_Nazmir Troll lacht Ghuun aus Titel

Taloc – Lauf, kleines Mädchen, lauf!

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Mittlerweile dominieren Zauber-Klassen das DPS-Ranking bei Taloc. Besonders Klassen, die wenig Zeit benötigen, um Schaden aufzubauen („Ramp Up Time“) oder viel Schaden in der Hinrichtungs-Phase austeilen können, punkten hier. Der erste Nahkämpfer findet sich auf Platz 7 (Überlebens-Jäger).

  • Gleichgewichts-Druide (13.996 DPS)
  • Elementar-Schamane (13.796 DPS)
  • Schatten-Priester (13.612 DPS)
  • Dämonologie-Hexer (13.546 DPS)
  • Arkan-Magier (13.382 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Der Kampf gegen Taloc ist mittlerweile durch die Ausrüstung der Spieler zu einer Art Flickwerk-Kampf geworden. Viele Raids achten nur noch auf den Schaden auf Taloc, Mechaniken sind weniger wichtig geworden. Die Top-Klassen zeichnet aus, dass sie durchgehend hohen Schaden auf ein Ziel aufrechterhalten können und auch durch die Unterbrechung wenig Einbußen haben.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Im heroischen Modus erscheinen in der „Aufzug-Phase“ bei Taloc Laserstrahlen, die Nahkämpfer in der Zwischenphase leicht rösten können und sie oft aus der Nahkampfreichweite zu den Adds heraus zwingt. Fernkämpfer sammeln sich in der Regel auf einem Fleck. Sie können dadurch leichter Schaden machen.

01 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Taloc

MUTTER – ein Boss, viele Räume

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Bei MUTTER gibt es wieder einen gesunden Mix aus Nah- und Fernkämpfern an der Spitze und auch über die gesamte Liste. Täuschungs-Schurken haben sich nach oben zurück gearbeitet, Dämonologie-Hexer sind von ihrer Position als Schlusslicht an die Spitze gekommen.

  • Dämonologie-Hexer (16.692 DPS)
  • Überlebens-Jäger (16.480 DPS)
  • Meuchel-Schurke (16.389 DPS)
  • Täuschungs-Schurke (15.461 DPS)
  • Arkan-Magier (15.264 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Die genannten Klassen können sehr gut hohen Schaden über längere Zeit aufrecht erhalten und sind zugleich wenig Anfällig für Bewegung. Sie können in allen Phasen viel Schaden am Boss anrichten.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Viele Raids spielen MUTTER im heroischen Modus mittlerweile mit der „LFR-Taktik“. Der Boss bleibt im ersten Raum stehen und wird dort einfach auf 10% gebracht oder so schnell wie möglich in den dritten Raum gezogen, um dort von dem erhöhten, erlittenen Schaden zu profitieren. MUTTER wird so zu einer Art Flickwerk-Boss.

02 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Mutter

Fauliger Verschlinger – Flickwerks Haustier

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Beim Fauligen Verschlinger stehen Klassen mit einem starken Fokus-Schaden weit vorne. Die Top 5 haben sich kaum verändert. Dämonologie-Hexers haben ihre Gebrechens-Kollegen von der Spitze vertrieben und Täuscher sind wieder unter den ersten fünf.

  • Meuchel-Schurke (20.804 DPS)
  • Dämonologie-Hexenmeister (20.588 DPS)
  • Überlebens-Jäger (20.545 DPS)
  • Arkan-Magier (20.293 DPS)
  • Täuschungs-Schurke (20.253 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Sämtliche Klassen, die die Liste anführen, haben hohen, durchgehenden Schaden auf ein Ziel, den sie über längere Zeit aufrecht erhalten können. Der Kampf ist dazu recht kurz. Starke „Burst-Phasen“, in denen besonders viel Schaden gemacht werden kann, fallen stärker ins Gewicht.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Auch der Verschlinger wird mittlerweile häufig einfach nur gespielt, indem die Mechaniken ignoriert werden. Es gibt einen Kampfrausch/ein Heldentum zu Beginn, um den Verschlinger schnell auf 50% zu bringen, wo er mehr Schaden erhält. Zu beachten gibt es dabei nur, dass er Spieler ab und an zurückstößt. Schurken haben hier den Vorteil, dass sie durch einen Schattenschritt sofort wieder am Boss stehen können. Überlebens-Jäger können sich wieder heranziehen und Fernkampf-Klassen können sich mit dem Rücken an eine Wand stellen.

03 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Fetid Devourer

Zek’voz – Ein Boss für Spalter

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Klassen mit starkem AoE-Schaden mit gleichzeitiger DPS auf den Boss sind klar im Vorteil. Dieser „Spaltungs“-Schaden zeichnet besonders die Top 5 aus.

  • Dämonologie-Hexer (17.846 DPS)
  • Furor-Krieger (17.224 DPS)
  • Schatten-Priester (17.103 DPS)
  • Waffen-Krieger (17.096 DPS)
  • Gesetzlosigkeits-Schurke (17.003 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Die Top-Klassen haben allesamt starke „Spalten“-Effekte. Sie können zugleich Schaden an den Adds des Bosses anrichten, als auch am Boss selbst. Klassen wie der Schatten-Priester profitieren sogar zusätzlich von den zahlreichen Zielen und können mehr reinen Schaden auf den Boss austeilen.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Im Kampf gegen Zek’voz ist viel Bewegung gefragt, da sich Spieler für fast jede Fähigkeit an eine andere Position bewegen sollten. Gleichzeitig erscheinen viele Diener, die beseitigt werden müssen. Klassen mit „Spalten“-Effekten wie Krieger sind deswegen besonders stark.

Krieger haben zusätzlich den Vorteil, dass sie in der „Hinrichtungs“-Phase des Bosses von seinem Schadens-Buff durch die Kugel stärker profitieren.

04 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Zekvoz

Vectis – MUTTERS schlechtes Blut

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Mittlerweile ist der Schaden vieler Klassen bei Vectis annähernd gleich. Lediglich Dämonologie-Hexer stechen besonders hervor und viele Nahkämpfer sacken ab.

  • Dämonologie-Hexer (16.636 DPS)
  • Überlebens-Jäger (14.983 DPS)
  • Frost-Todesritter (14.899 DPS)
  • Meuchel-Schurke (14.810 DPS)
  • Gleichgewichts-Druide (14.741 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Konsistenter Schaden auf den Boss ist bei Vectis der Schlüssel. Sie müssen aber vor allem keine zu wichtigen Schaden-über-Zeit-Effekte neu aufbauen, sondern profitieren sofort vom vollen Effekt. Das ist wichtig, da Vectis häufig verschwindet und später wieder auftaucht.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Bei Vectis geht es aber weniger um den ausgeteilten Schaden von DDs. Vectis ist ein Heiler-Kampf, in dem das Management von Debuffs und richtige Positionierung im Vordergrund stehen. Mehr Schaden verringert lediglich die benötigte Zeit und schont das Heiler-Mana.

05 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Vectis

Der wiedergeborene Zul – Endlich ein Add-Kampf!

WoW_Battle_for_Azeroth_Nazmir_03 Zul

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Im Kampf gegen Zul stehen abermals Klassen mit einem hohen Schaden auf mehrere Ziele oben, die keine Nachteile durch Bewegung haben.

    • Dämonologie-Hexer (20.810 DPS)
    • Waffen-Krieger (20.142 DPS)
    • Furor-Krieger (19.321 DPS)
    • Gesetzlosigkeits-Schurke (19.150 DPS)
    • Elementar-Schamane (19.098 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? In der ersten Phase des Kampfes erscheinen immer wieder viele Diener, die beseitigt werden müssen. Diese stehen in der Regel direkt beim Boss, sodass Nahkämpfer recht leicht mehreren Zielen Schaden zufügen können. Einige Klassen profitieren sogar davon, mehrere Ziele zu treffen und so mehr Schaden auf das Hauptziel auszuteilen.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Sämtliche Adds werden in der Regel nahe bei Zul selbst getankt oder in einem Kontrolleffekt außerhalb gefangen gehalten und ignoriert. Es ist wichtig, Zul schnell in die zweite Phase zu bringen und dort keine Adds mehr zu haben. Krieger und Hexer stechen hier durch ihre Hinrichtung und ihre „Spalten“-Effekte hervor.

06 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Zul

Mythrax – zwei Phasen, immer wieder

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Schatten-Priester sind die absoluten Spitzenreiter bei Mythrax, gefolgt von einem fast geteilten Platz 2 für drei Klassen. Der Mix aus Nah- und Fernkampf ist dabei ziemlich ausgeglichen.

  • Schatten-Priester (15.269 DPS)
  • Gleichgewichts-Druide (14.750 DPS)
  • Überlebens-Jäger (14.711 DPS)
  • Meuchel-Schurke (14.694 DPS)
  • Furor-Krieger (14.249 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Die Top-Klassen können gut und koordiniert Schaden auf verschiedene Ziele austeilen, die erst nacheinander erscheinen. Dabei können sie Schaden auch gut auf Zielen aufrechterhalten. Dazu müssen sie sich lediglich gut vorbereiten und vorher positionieren, was bei Mythrax ohnehin notwendig ist.

Welche Besonderheiten hat der Boss? Der Kampf gegen Mythrax besteht aus einer Boss-Phase und einer Add-Phase, die sich stetig wiederholen, bis der Boss tot ist. Die Adds werden dabei auf einem Fleck gesammelt und der Raid bewegt sich geschlossen, um das zu ermöglichen. Da die Adds recht lange leben, haben Klassen mit „Multi-DoTs“ wie Druiden und Priester Vorteile.

Schaut man sich den reinen Schaden auf Mythrax selbst an, ohne seine Adds, stehen Top-Zauberklassen nur noch im unteren Mittelfeld.

07 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Mythrax

Endboss von Uldir: G’huun, der Alte Gott

Welche Klassen machen den meisten Schaden? Die Top 5 bei G’huun hat sich seit November 2018 nicht verändert, lediglich die Reihenfolge ist etwas anders.

  • Schatten-Priester (16.618 DPS)
  • Gleichgewichts-Druide (15.982 DPS)
  • Frost-Todesritter (15.663 DPS)
  • Meuchel-Schurke (15.540 DPS)
  • Gebrechens-Hexenmeister (15.251 DPS)

Was sind die Vorteile dieser Klassen? Die stärksten Klassen bei G’huun haben sowohl einen Vorteil im Kampf gegen mehrere Ziele, als auch bei starken und länger anhaltenden Burst-Phasen auf ein Ziel.

Welche Besonderheiten hat der Boss? In der ersten Phase des Kampfs sind nur Diener zu besiegen. Dabei gibt es einen Buff, der Spieler und Diener mehr Schaden verursachen und nehmen lässt. Das ist ein starker Schub für „Multi-DoT“ wie Gebrechens-Hexer und Schatten-Priester.

In den folgenden Phasen gibt es ein relativ großes Fenster, in dem G’huun selbst mehr Schaden nimmt. Dadurch sind Klassen mit starken Brust-Phasen, die sie mitten im Kampf aktivieren können, deutlich im Vorteil.

Zu beachten ist hier, dass besonders mobile Klassen wie Krieger und Mönche gerne für die Matrizen abgestellt werden und der reine Schaden auf den Boss ohne Adds eine leicht andere Verteilung hat.

08 warcraftlogs WoW Uldir DPS Januar 19 Ghuun

Das sind die Zahlen zum Abschluss des ersten Raids von Battle for Azeroth, Uldir. Am 23. Januar beginnt mit der Belagerung von Dazar’alor das nächste Kapitel der Schlachtzüge. In diesem werdet Ihr Jaina Prachtmeer als Endboss gegenüberstehen:

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Wie sieht es bei Euch aus? Kommt Ihr auf ähnliche Zahlen oder sieht es in Eurem Raid ganz anders aus? Schreibt uns einen Kommentar!

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Autor(in)
Quelle(n): warcraftlogs
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