Minecraft: Die wohl bekanntesten Spielwelten wurden endlich entschlüsselt

Die bekanntesten Spielwelten von Minecraft sind nun spielbar. Die Seeds der großen letzten Patches sind bekannt.

Eine Besonderheit von Minecraft ist, dass es nahezu unendlich viele verschiedene Spielwelten gibt. Eine Welt zu finden, die der eines anderen Spielers ähnelt, ist ohne den Seed zu kennen nahezu unmöglich. Und doch haben es einige Spieler geschafft, die bekannten Welten aus dem Startbildschirm zu finden und den jeweiligen Seed veröffentlicht.

Was ist ein Seed? Der Seed ist eine Abfolge von Zahlen oder Buchstaben, die als Basis für eine Spielwelt benutzt wird. Wird dieser Code bei der Erschaffung der Welt in das entsprechende Fenster eingetragen, dann wird immer exakt die gleiche Welt erschaffen. So ist es möglich, dass mehrere Spieler eine identische Welt haben. Im Regelfall wird der Seed zufällig ausgewählt, auf Wunsch kann man aber auch selbst einen wählen.

Minecraft Advancements Made
Die vier bekanntesten Panoramas wurden entschlüsselt.

Worum geht es nun? Minecraft hat im Laufe der Jahre verschiedene Titelbildschirme genutzt. Im Hintergrund sah man dabei immer wieder einen Kameraschwenk durch eine hübsche Umgebung, die zumeist eine schöne Spielwelt zeigt. Viele Spieler wollten gerne in exakt dieser Welt spielen, doch den entsprechenden Seed zu finden, ist nahezu unmöglich.

Wie haben die das gemacht? Dafür wurden unterschiedliche Methoden genutzt. Jeder der vier Seeds wurde durch verschiedene Techniken entschlüsselt. Dabei wurde auf Details aus dem Kameraschwenk geachtet, wie etwa die Bäume, der Abstand verschiedener Ressourcen zueinander oder die Platzierung der Fossilien. Diese Informationen wurden dann mit potenziellen Treffern abgeglichen, bis das Ergebnis einwandfrei passte.

Das Suchen ging sogar vergleichsweise schnell, dauerte jeweils zwischen einem Tag und einem Monat. Am schnellsten ging es beim Nether Update, das innerhalb von 24 Stunden gefunden wurde. Die Spielwelt von Patch 1.14 (Village & Pillage) konnte sich einen ganzen Monat lang verstecken.

Das sind die vier großen Seeds

Die großen Welten aus den Patches 1.13, 1.14, 1.15 und 1.16 wurden von den Spielern Andrew und cortex gefunden. Wer sie selbst spielen möchte, kann diese Seeds verwenden:

  • Patch 1.13: Aquatic Update: 1458140401
  • Patch 1.14: Village & Pillage: 2802867088795589976
  • Patch 1.15: Buzzy Bees: -4404205509303106230
  • Patch 1.16: Nether Update: 6006096527635909600

Bedenkt allerdings, dass die durch die Seeds generierten Spielwelten in der aktuellsten Version von Minecraft ein wenig abweichen. Das liegt daran, dass Minecraft immer wieder neue Features und Patches mit frischen Inhalten bekommt. Diese neuen Inhalte – wie etwa Pflanzen oder Blöcke – verändern das Aussehen einer Spielwelt und damit auch, wie diese aussieht oder wo Ressourcen zu finden sind.

In jedem Fall eine ziemlich beeindruckende Leistung, die korrekten Welten unter Milliarden verschiedener Optionen zu finden.

Habt ihr auch einen besonders coolen Seed in Minecraft, den ihr teilen wollt?

Ein Spieler hat 2.000 Tage im Hardcore-Modus überlebt – so viel hat er erreicht.

Timesink und Timegating in MMORPGs – Es ist viel sinnvoller, als ihr alle denkt

„Timesinks“ und „Timegating“ in MMORPGs nerven. Cortyn von MeinMMO erklärt, warum das aber wichtige und richtige Mechaniken sind.

Wenn ein neues Update oder ein neuer Patch für ein MMORPG – wie etwa World of Warcraft – erscheint, gibt es immer wieder Kritik von den Spielern. Können Dinge nicht sofort erreicht werden oder gibt es zeitliche Hürden, dann wird gerne von „Timegating“ oder einem „Timesink“ gesprochen. Bestimmte Inhalte kommen erst nach einer Zeit oder erfordern eine Menge Arbeit, um sie erleben zu können.

Einige Spieler scheint diese Erkenntnis in MMORPGs immer wieder zu stören. Dabei erfüllen sowohl Timesinks als auch Timegating wichtige Funktionen. Warum ich das so sehe, will ich euch in diesem Artikel genauer erklären. Als haltet eure Mistgabeln und Fackeln zurück – und hört erstmal zu, denn sonst macht ihr euch keine Freunde in MMORPGs.

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Shadowlands hat viel zu bieten – für einiges muss man aber eine Weile warten oder arbeiten.

Timegating – ein notwendiger Standard in MMORPGs

Was ist Timegating? Unter Timegating versteht man den Umstand, wenn bestimmte Inhalte nicht direkt gespielt werden können. Solche Inhalte kommen entweder erst verzögert, etwa einige Wochen oder Monate nach dem Release eines neuen Patches oder Addons. Oder diese Inhalte können erst gespielt werden, wenn gewisse Anforderungen erfüllt sind, die wiederum nicht endlos gefarmt werden können – also etwa dann, wenn der Spieler für 4 Wochen jede Woche eine bestimmte Quest abgeschlossen hat.

Kurz gesagt: Timegating ist eine Mechanik, die Spielinhalte zurückhält und verlangt, dass zuerst Anforderungen erfüllt werden oder eine bestimmte Zeit verstrichen ist.

Hand aufs Herz. MMORPG-Spieler sind nicht immer die hellsten Kerzen auf der Torte, wenn es darum geht, ein Spiel genießen zu können. Ich kenne das von mir selbst. Vor einer neuen Erweiterung von WoW nehme ich mir immer vor, das Addon dieses Mal zu genießen und mir gar keinen Stress zu machen. Trotzdem sitze ich in der ersten Nacht immer mit einem Berg Energy-Drinks und Junkfood vor dem PC, um die 24 Stunden nach dem Launch „durchzuzocken“. Ich will dann doch zu den ersten gehören, die das Maximal-Level erreichen und „fertig“ sind.

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So blass sehen die meisten WoW-Spieler nach der durchzockten Launch-Nacht aus.

So wie ich machen das viele. Ich sehe bei jedem Launch die Menge an Spielern, die vor mir oder ungefähr gleichzeitig mit mir Stufe 60 erreichen und sich dann sofort in Dungeons und andere Endgame-Inhalte stürzen.

Das ist dann – meiner Erfahrung nach – auch genau die Fraktion, die sich nach einigen Tagen beschwert, dass es ja „nichts zu tun gibt“ in einer Erweiterung. Wenig verwunderlich, wenn man in den ersten 7 Tagen gleich 80–100 Stunden im Spiel verbringt.

Genau hier hilft Timegating auf mehrere Weisen: Indem bestimmte Inhalte nicht sofort vollständig durchgespielt werden können, werden mehrere positive Effekte gleichzeitig erzielt:

  • Spieler mit weniger Zeit haben nicht den Eindruck, dass sie komplett abgehängt werden, wenn sie nicht 80-100 Stunden in der ersten Woche spielen können.
  • Es gibt auch in den Wochen nach dem Launch immer wieder Neuerungen und frische Inhalte.
  • Das Spiel schützt den Spieler davor, sich selbst „in einen Burnout zu spielen“.

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass MMORPG-Spieler in den letzten Jahren verlernt haben, Vorfreude zu empfinden. Die Mentalität des „Alles bekommen und zwar jetzt sofort“ kann den Spielspaß ziemlich hemmen.

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Engelchen und Teufelchen auf der Schulter – lohnt sich der Aufwand für eine Belohnung?

Klar gibt es auch Timegating, das mich einfach nur nervt – besonders dann, wenn ich mich auf etwas gefreut habe. Ein Beispiel sind die gewundenen Korridore in Torghast. Diese hätte ich am liebsten direkt zum Launch schon gespielt und es ärgerte mich tierisch, dass es nicht ging.

Doch nach ein bisschen Reflexion ist mir auch klar, dass ich dadurch den Fokus auf ganz andere Aktivitäten legen konnte, die ich sonst im Spiel – und außerhalb des Spiels – komplett vernachlässigt hätte. Ich konnte coole Reittiere sammeln und an meinem ersten Legendary arbeiten.

Und die gewundenen Korridore kommen ja noch. Sie sind also dann für mich da, wenn mich die anderen Inhalte vielleicht ein bisschen langweilen.

Jeder WoW-Spieler ist früher oder später in einer dieser 10 Phasen gefangen:

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Timegating hält Spiele auch nach Wochen noch frisch

Hinzu kommt, dass Timegating das Spiel länger frisch hält. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pakt-Sanktum: neue Inhalte schalten sich im Verlauf von 8-10 Wochen frei. Dies beinhaltet neue Funktionen, wie den Ausbau bestimmter Gebäude, aber auch die Haupt-Story der Pakt-Kampagne.

Was für den einen schlimmes Timegating ist, der den Fortschritt blockiert, ist für den anderen ein Grund zur Vorfreude, sich jede Woche wieder einzuloggen. Immerhin ist so sichergestellt, dass es wöchentlich etwas Neues zu erleben gibt und man auch nach zwei Monaten noch das Gefühl hat, etwas Frisches im Spiel sehen zu können.

WoW Shadowlands Pakte Rüstung Nightfae Kette wowhead
Viele Belohnungen, wie diese Rüstung, stecken hinter dem Pakt und damit auch hinter Timegating.

Auch Timesinks sind Teil von MMORPGs – Lebt damit!

Klar davon abzugrenzen ist der Timesink. Dieser beschreibt Mechaniken in einem Spiel, für die man viel Zeit aufbringen muss, um etwas zu erreichen. Im simpelsten Fall sind das Quests oder Aufträge, die das Töten von besonders vielen Feinden oder das Sammeln von extrem vielen Gegenständen erfordern. Es sind Aufgaben, für die man zwingend eine große Menge Zeit opfern muss, um sie zu bewältigen.

Doch auch diese Timesinks sind meiner Meinung nach nichts grundlegend schlechtes. Als Beispiel fungieren hier die Weltquests in WoW: Shadowlands. Diese dauern mitunter 10-20 Minuten, bestehen häufig aus mehreren Schritten oder benötigen eine größere Zahl an besiegten Feinden. In der letzten Erweiterung, Battle for Azeroth, bestand eine Weltquest oft aus „Tötet exakt einen Gegner“ – das dauerte manchmal 15 Sekunden, in einigen Fällen war es noch kürzer. Die Reisezeit zur Quest war hier länger als die Quest selbst.

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Jetzt in Shadowlands muss man mehr Zeit dafür ausgeben und daher auch mehr Zeit mit dem eigenen Charakter verbringen. Ich muss länger kämpfen und mehr Fähigkeiten benutzen. Ich muss mehr meinen Charakter spielen als die Reisen zwischen den einzelnen Quests zu planen. Das ist eine grundsätzlich gute Sache.

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Manche Spieler lieben Timesinks und die Möglichkeit zu farmen.

Und so kommen wir jetzt zur erschütternden und doch eigentlich so offensichtlichen Wahrheit: MMORPGs sind per Definition schon ein Timesink. Sie sind eine Freizeitbeschäftigung, die dich fesseln und unterhalten will. Dafür hat sie unterschiedliche Formen von Belohnungen. Diese können sehr vielseitig sein:

  • Besondere Ausrüstung, Spielzeuge, Reitteire oder Titel
  • Das tolle Gefühl, einen schweren Boss bewältigt zu haben
  • Das Gefühl der Überlegenheit, andere im PvP zu bezwingen
  • Soziale Interaktion durch Gemeinschaftsgefühl in einer Gilde oder Freundeskreis im Spiel

All diese Belohnungen lassen sich auf unterschiedliche Weise verdienen. Einige durch Skill und soziale Kontakte (etwa PvP oder Raids), andere eben durch den Ehrgeiz und die Ausdauer, sich durch eine langfristige Aufgabe durchzubeißen. Wo viele nur den nervigen Timesink sehen, erkennen andere eine interessante Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Und dass es für alle Spielertypen unterschiedliche Herausforderungen gibt, ist eine gute Sache – denn das macht die Vielfalt eines MMORPGs von der Größe wie World of Warcraft aus. Es sorgt dafür, dass sich viele Spieler-Typen heimisch fühlen.

Wenn man nicht gerade ein dubioses Handy-Game spielt, das dir alle 20 Sekunden einen Dopamin-Schub durch Pseudo-Belohnungen mit “Instant Gratification” verschaffen will, um dir das Geld aus der Tasche zu zocken, dann gehört „Timesink“ einfach zu einem Spiel dazu.

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Manch einer will Loot direkt – wenn man dafür arbeiten muss, ist es direkt ein “Timesink”.

Nur eine Beschäftigungstherapie?

Ein häufig genanntes Argument ist hier, dass der Timesink ja nur „eine Beschäftigungstherapie sei“. Dabei muss ich mir oft an die Stirn fassen und unterdrücken, nicht sofort zu schreiben:„No shit, Sherlock. Du bist einer großen Sache auf der Spur.“

Spiele sind Beschäftigung. Sie sind Ablenkung. Sie sind eine Möglichkeit, Zeit totzuschlagen. Somit sind sie ganz grundsätzlich schon eine Art „Beschäftigungstherapie“.

Da ein MMORPG anders funktioniert als ein Singleplayer-Spiel, braucht es repetitive Inhalte, wie Dungeons oder auch nur das Töten bestimmter Feinde, um sich etwas zu verdienen. Denn kein Entwickler der Welt kann Inhalte so schnell produzieren, wie der Spieler sie in Echtzeit durchspielen kann.

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Damit kommen wir nun zur letzten, für mich sehr wichtigen Wahrheit: Nicht jedem Spieler müssen alle Inhalte gefallen.

Das geht auch schlicht gar nicht.

  • Ich habe Freunde, die können Pet-Battles auf den Tod nicht ausstehen und sehen darin auch weiterhin „Pokémon für Arme“ – ohne es eine einzige Runde gespielt zu haben.
  • Andere Spieler kriegen es nicht hin, auch nur ein einziges Mal einen festen Termin für Dungeons und Raids teilzunehmen, weil sie Angst davor haben, im direkten Vergleich mit anderen Spielern zu stehen und womöglich als „schlecht“ zu gelten.
  • Wieder andere können das Farmen von Ruf überhaupt nicht ab, egal wie toll die Belohnung ist.

All das ist in Ordnung. Niemand muss etwas machen, auf das er oder sie keine Lust hat.

Der simple Tipp hier ist: Dann spielt diese Inhalte nicht. WoW (und so ziemlich jedes andere große MMORPG) bietet eine Fülle an Content. Wenn dir welche davon nicht passen und keinen Spaß bereiten, dann spiel sie nicht.

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Keinen Spaß an den Inhalten? Alles ist Timesink, Timegate und doof? Einfach mal eine Pause machen.

Spiel nicht, wenn es dir nicht gefällt

Wenn eine bestimmte Mechanik notwendig für deinen Spielfortschritt ist und dir gar keinen Spaß bereitet, dann leg das Spiel vielleicht eine Weile komplett zur Seite. Denn das Leben ist echt zu kurz, um in der Freizeit Spiele zu spielen, an denen man gar keine Freude hat. Damit ruiniert man sich nicht nur selbst den Tag, sondern auch allen anderen Mitspielern, denen man damit auf den Zeiger geht.

Wenn dir etwas keinen Spaß bereitet, du es aber trotzdem jeden Tag spielst und dich darüber beschwerst, dann ist nicht das Spiel Schuld daran, dass du keine schöne Zeit hast. Das bist du dann vollkommen selbst. Du machst dich damit nur selbst zu einem unglücklichen MMO-Spieler.

Ja, ich weiß. Das “If you don’t like it, don’t play it”-Argument ist ein bisschen abgedroschen. Aber ich finde, dass es trotzdem nicht weniger wahr ist. Natürlich kann man Kritik äußern und Mechaniken blöd finden oder sich Änderungen wünschen. Doch wenn man nach fast 20 Jahren nicht eingesehen hat, dass Timesinks und Timegating in MMORPGs einen Nutzen erfüllen, dann wird es langsam “schwierig”.

Aber wie ist eure Meinung zu Timegating und Timesinks? Findet ihr es gut, wenn ein Spiel in bekömmliche Häppchen eingeteilt wird und man länger Freude an etwas hat? Oder ist das alles nur eine perfide Taktik, um die Abo-Zahlen hoch zu halten und ist damit gegen die Interessen der Spieler?

Interview mit einem Griefer: „Ich fühle mich erst gut, wenn andere heulen.“

Gerade in PvP-basierten MMORPGs machen sich die sogenannten Griefer oder Ganker einen Spaß daraus, andere Spieler ständig anzugreifen, um ihnen den Spaß zu verderben. Wir konnten mit einem solchen Griefer sprechen.

Der Ganker möchte nicht erkannt werden, weswegen er hier unter dem Pseudonym GuyIncognito auftritt. Er erklärte MeinMMO-Autor Andreas Bertits, was ihn daran reizt, andere Spieler zu attackieren, ihnen den Spaß zu verderben und warum das für ihn schon zu so etwas wie einer Sucht geworden ist.

Was bedeuten „Griefer“ und „Ganker“ überhaupt?

Ein Griefer will anderen den Spaß verderben. Das Wort „grief“ heißt übersetzt „Kummer“. Ein Griefer ist also jemand, der anderen Kummer bereiten möchte.

Als Ganker werden die Spieler bezeichnet, die andere, vornehmlich schwächere Mitspieler, immer und immer wieder angreifen und ihnen so keine Ruhe lassen.

MeinMMO: Erzähle uns, wie du zum Griefer wurdest.

GuyIncognito: Es fing 2009 in World of Warcraft an. Ich wurde damals selbst geganked und zwar im Schlingendorntal. Ich wollte einfach nur eine Quest erledigen, als plötzlich ein Spieler auftauchte und mich umnietete. Und das nicht nur ein Mal… Ich war frustriert und fasziniert zugleich. Denn so gut ich WoW damals fand, mir fehlte irgendwie etwas und ich konnte nie genau sagen, was das war.

Ich wollte es dann dem Ganker heimzahlen und ließ meinen Frust auch an anderen Spielern aus. Ich machte es genau so, wie der Typ bei mir. Ich überfiel einfach andere Spieler. Und plötzlich hatte ich genau das im Spiel gefunden, was mir gefehlt hatte. Ich fing an, richtig Spaß an der Sache zu haben.

Und irgendwann war es so, dass ich nur noch richtig Spaß in einem MMO hatte, wenn ich andere ärgern konnte. Man könnte sagen, dass ich süchtig geworden bin.

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Auch im MMORPG World of Warcraft gibt es Ganking.

MeinMMO: Warum willst du weder deinen echten Namen, noch deinen Spielernamen verraten?

GuyIncognito: Würde ich euch meinen Charakternamen verraten – der in jedem Spiel übrigens immer gleich ist – dann hätte ich in Zukunft sicher kein schönes Online-Leben mehr. Man würde wohl Jagd auf mich machen.

Und meinen echten Namen… Sagen wir mal so: Meine Aktivitäten machen auch vor meinen Real-Life-Kumpels nicht Halt und das sollten sie besser nicht wissen.

MeinMMO: Was ist es, das dich daran reizt, andere Spieler anzugreifen?

GuyIncognito: Es geht ja nicht darum, einfach andere Spieler zu attackieren. Es geht darum, ihnen aufzulauern. Sie müssen sich in Sicherheit wiegen und gerade dann, in dem Moment, in dem sie am wenigsten damit rechnen, schlage ich zu.

Es muss richtig weh tun. Es darf nicht einfach nur ein verlorener Kampf sein. Das könnte ich auch in einem fairen PvP-Duell bekommen. Ich will den anderen Spieler zerstören. Er muss einen herben Verlust erleiden. Er muss irgendwas verlieren. Am besten wichtige Items, wie das in manchen MMORPGs der Fall ist – oder noch besser, ich muss seine Leiche in einem Full-Loot-Spiel komplett plündern können. Geht das nicht, dann muss er zumindest so frustriert sein, dass er erst einmal aufhören will, zu spielen.

MeinMMO: Und was genau gibt dir das?

GuyIncognito: Es ist ein fantastisches Gefühl! Es mag sich vielleicht fies anhören aber ich fühle mich erst gut in einem Onlinespiel, wenn andere heulen – sozusagen. Dann fühle ich mich stark und gut.

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So läuft Ganking im MMORPG Black Desert Online ab.

MeinMMO: Greifst du eher Veteranen oder Neulinge an?

GuyIncognito: Am meisten macht es bei Newbies Spaß. Die wissen gar nicht, was passiert.

Besonders cool ist es, erst den Mentor zu spielen. Du schleimst dich bei ihnen ein, versprichst ihnen, sie weiterzubringen, ihnen alles zu erklären und sie mitzuziehen und plötzlich – Bäm – schlägst du zu. Damit zerstört du auch gleich das Vertrauen und sie werden es sich zweimal überlegen, ob sie noch mal mit einem stärkeren Spieler zusammenspielen wollen. Das ist einfach lustig.

MeinMMO: Ist das nicht in etwa so, als würdest du einem Kind den Lolli wegnehmen und dich darüber freuen?

GuyIncognito: Vielleicht, ein bisschen. Der Unterschied ist, dass ich es in einem Spiel tue und nicht im Real Life. In „echt“ bin ich ein richtig netter Kerl. Zu nett eigentlich. Und ganz ehrlich, Nettigkeit bringt dich kaum weiter. Man muss frech sein, um es zu was zu bringen oder beispielsweise hübsche Frauen zu beeindrucken. Im echten Leben bin ich aber nicht so. Da bin ich zurückhaltend und helfe sogar alten Damen über die Straße, also quasi – du verstehst, was ich meine, oder?

Und im Spiel ist das ganz anders. Da bin ich dann der Böse. Da hole ich mir meinen Respekt, indem ich richtig fiese Dinge mache. Das ist eine Art Ausgleich für mich.

MeinMMO: Hilft da die Anonymität, das durchzuziehen?

GuyIncognito: Absolut. Wenn ich meinen echten Namen preisgeben müsste, wäre ich vermutlich ein Unschuldslamm. Aber da mich niemand kennt oder sieht, kann ich tun, was ich will. Ich kann andere Spieler beleidigen, sie provozieren und auch einfach immer und immer wieder angreifen, bis sie total frustriert aufgeben. Das mache ich nur anonym.

MeinMMO: Spielst du nur auf diese „fiese“ Weise? Oder bist du auch mal der „Gute“?

GuyIncognito: In einem Onlinegame bin ich nie der Gute. Ich folge eigentlich auch nie einer Story, sondern konzentriere mich gleich aufs PvP und Ganken. Deswegen spiele ich meist nur noch Sandbox-Spiele, in denen ich kein PvE machen muss, um irgendeine Story zu erleben.

Ich bin der Bad Boy, das ist einfach so. Das macht mir am meisten Spaß.

https://youtu.be/DObQspKwqek
In diesem Video seht ihr, wie Griefing und Ganking in Elite Dangerous abläuft.

MeinMMO: Verstehst du es, wenn andere von Griefern genervt sind und nach mehr Maßnahmen verlangen, solches Verhalten in Spielen zu unterbinden?

GuyIncognito: Ich verstehe das absolut. Ich würde nicht an deren Stelle sein wollen. Ich war ja auch schon das Opfer und weiß, wie sich das anfühlt. Aber, solange Spiele Ganking ermöglichen, wird es auch Spieler geben, die das ausnutzen und ihren Spaß damit haben.

Und was Maßnahmen gegen Ganking angeht: Selbst, wenn so etwas kommen sollte, dann wechsle ich eben das Spiel.

MeinMMO: In welchen Spielen bist du unterwegs?

GuyIncognito: Ich spiele mehrere MMOs. Elite Dangerous macht mir derzeit viel Spaß und da gibt es viele Möglichkeiten, anderen ihren Spaß zu verderben. Hin und wieder bin ich in Albion Online unterwegs. Aber meine große Liebe ist Black Desert Online.

Ich freue mich allerdings schon riesig auf Ashes of Creation. Das hört sich nämlich so an, als ob Ganker auch jede Menge Spaß haben könnten und es sieht richtig klasse aus.

MeinMMO: Danke für das Gespräch.

Wurdet ihr auch schon mal geganked in einem MMO? Erzählt uns in den Kommentaren davon.

Promo Codes zu Genshin Impact und wie man sie einlöst

Genshin Impact ist ein neues Spiel, das das Gameplay von Konsolen-RPGs mit mobilen Gacha-Mechaniken zusammenführt. Ihr könnt zwar Geld ausgeben, um eure Erfahrungen im Spiel zu verbessern, aber hier findet ihr eine Anleitung zu Promo-Codes, die euch ebenfalls einen Vorsprung verschaffen.

Genshin Impact hat mit über 10 Millionen Downloads in der ersten Woche seit seinem Release einen enormen Eindruck hinterlassen. Aus diesem Grund hat sich der Entwickler miHoYo entschlossen, neuen Spielern eine kleine Belohnung anzubieten.

Diese Belohnungen sind in Form von Codes erhältlich. Die Einlösung dieser funktioniert wie folgt:

  • Erreicht die Abenteuer-Stufe 10
  • Logt euch auf der offiziellen Webseite ein
  • Geht dort zu “Gutscheincodes einlösen”
  • Wählt eure Region aus
  • Gebt euren Charakter-Namen ein
  • Fügt den Code ein
  • Die Belohnung erhaltet ihr Ingame
Genshin Impact Promo Code einlösen

Liste der aktiven Promo Codes für Genshin Impact

Diese Liste wird ständig aktualisiert. Die letzte Aktualisierung fand am 6. Januar 2021 statt.

  • GENSHINGIFT – 50 Urgestein, 3 Eines Helden Weisheit
  • GSIMPTQ125 – 60 Urgestein, 10,000 Mora

Bedenkt: Die Codes können nur einmal pro Account genutzt werden und laufen mit der Zeit aus.

Liste der bereits ausgelaufenen Promo Codes

  • GenshinZHB30 – Belohnen euch mit 160 Urgestein (Alle Server)
  • GenshinMHY0O – Belohnen euch mit 30x Urgestein (EU Server)
  • GenshinMHY0M – Belohnen euch mit 30x Urgestein (NA Server)
  • GenshinMHY0I – Belohnen euch mit 30x Urgestein (SEA Server)
  • GENSHIN0928E – Belohnen euch mit 60x Urgestein und 10.000 Mora (EU Server)
  • GENSHIN0928N – Belohnen euch mit 60x Urgestein und 10.000 Mora (NA Server)
  • GENSHIN0928A – Belohnen euch mit 60x Urgestein und 10.000 Mora (SEA Server)
  • GENSHIN1006U – Belohnen euch mit 30x Urgestein und 5x Abenteuer-EP (EU Server)
  • GENSHIN1006A – Belohnen euch mit 30x Urgestein und 5x Abenteuer-EP (NA Server)
  • GENSHIN1006S – Belohnen euch mit 30x Urgestein und 5x Abenteuer-EP (SEA Server)
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf der Multiplayer-Seite MMG, unserem Partner. Wir haben ihn ins Deutsche übersetzt.

Ihr habt abgestimmt: Das haltet ihr wirklich vom Skyrim-Jahr 2020 in ESO

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat das Jahr 2020 ganz ins Zeichen von Skyrim gesetzt. Wir wollten in einer Umfrage von euch wissen, was ihr von diesem Jahr gehalten habt, hier ist euer Ergebnis.

Das verrückte Jahr 2020 neigt sich dem Ende und damit auch “Das Schwarze Herz von Skyrim” in The Elder Scrolls Online. So hieß die jahresumfassende Geschichte im MMORPG und der Name war Programm. Das neuste Kapitel führte euch nach Himmelsrand, nach Skyrim, ganz im Sinne des bekannten Games der Elder-Scrolls-Reihe.

Wir von MeinMMO wollten nun in einer Umfrage von euch wissen, wie euch denn dieses Skyrim-Jahr in ESO gefallen hat. Zur Auswahl hattet ihr 6 Antwortmöglichkeiten, ob ihr Skyrim gespielt habt oder nicht, und wie sehr euch das jahresumfassende Abenteuer gefallen hat. 237 Leser haben dabei mitgemacht und wir verraten euch das Ergebnis.

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Die bekannte Drachenbrücke aus Skyrim in ESO

Das war das Skyrim-Jahr 2020

So startete das Jahr 2020: Den Start machte in 2020 der DLC Harrowstorm. Er brachte die Prolog-Quest für Greymoor und zwei neue Verliese:

  • Eiskap – Dort geht ihr gefährlichen Gramstürmen auf den Grund, die sich ihren Weg übers Meer bahnen.
  • Das Unheilige Grab – Dort wartet eine uralte Begräbnisstätte auf euch, die wieder geöffnet wurde.

So wurde 2020 fortgesetzt: Mit der Erweiterung Greymoor, die im Mai für den PC und im Juni für die Konsolen erschien, erreichte das Skyrim-Jahr seinen Höhepunkt. Das Kapitel führte euch nach Himmelsrand, oder auf Englisch Skyrim. Es warteten eine düstere Story rund um Vampire und Monster auf die Spieler. Außerdem gab es für euch:

Bei einem Skyrim-Addon dürfen natürlich die neuen Karten Himmelsrand und die unterirdische Schwarzweite (Blackreach) nicht fehlen. Letztere macht ungefähr 40 % des spielbaren Bereichs aus und so ist Greymoor flächenmäßig die größte Erweiterung von ESO

Der 3. DLC Stonethorn war ein Dungeon-Paket. Dort warteten wieder zwei neue Verliese auf euch:

  • Der Steingarten – Der Dungeon befindet sich in der unterirdischen Schwarzweite. Eure Aufgabe hier ist es, einem verrückten Alchimisten das Handwerk zu legen.
  • Kastell Dorn – Eine finstere Festung, in der ihr auf die Fürstin Dorn und ihre dunkle Vampir-Armee trefft.

Das war das Finale des Skyrim-Jahres: Der letzte DLC in 2020 trug den Namen Markarth. Er hatte auch wieder einige Neuerungen parat:

Ein gefeiertes Kapitel?

So habt ihr abgestimmt: Die meisten von euch, nämlich 42,19 %, haben für die Antwort “Ich habe Skyrim gespielt und fand es super” abgestimmt. Hinzu gesellen sich noch die Stimmen derer, die es spitze fanden und kein Skyrim gespielt haben. Das waren noch einmal 7,59 %, somit insgesamt 49,78 % für die Top-Wertung.

Einige von euch fanden das Kapitel ganz OK, nicht schlecht, aber sind auch nicht vom Hocker gerissen, sie machen 39,66 % der Stimmen aus. Lediglich 10,55 % der MeinMMO-Leser fanden das Addon schrecklich, die positiven Stimmen überwiegen somit um einiges.

Das ist das Besondere am Ergebnis: Dabei fällt auf, dass erstaunlich viele der Spieler vorher Skyrim gezockt haben, insgesamt 81,85 %. Die meisten davon feiern das neue Kapitel oder fanden es zumindest OK.

Das spiegelt ganz gut den Plan der Entwickler wider, The Elder Scrolls Online wie ein Skyrim Online zu behandeln.

ESO Markarth DLC Stadt
Die malerische Stadt Markarth aus Skyrim hat ihren Weg zu ESO gefunden

Das sagt ein Entwickler über ESO: Der Chefentwickler Matt Firor hat sich nämlich bereits vor einigen Jahren in einem Interview vom MMORPG-Begriff distanziert. Er meint, dass ESO genauso gut solo spielbar wäre, wie alle anderen Teile der Elder-Scrolls-Reihe.

Jeder Spieler hat die Wahl, sich dem Gruppen-Content hinzugeben oder das Game einfach solo zu genießen. Sie können das Spiel also als MMORPG spielen, sie sind aber zu nichts gezwungen. Daher bezeichnet Matt Firor ESO lieber als Online-RPG oder Konsolen-RPG und eben nicht als klassisches MMORPG. Ein Abenteuer, das die Spieler zwar mit Freunden bestreiten können, aber eben auch allein – im Kern einfach nur ein Elder Scrolls.

Natürlich ist eine Nähe zu MMORPGs nicht abzustreiten. In ESO finden sich auch Elemente von Klassikern wie World of Warcraft. Dennoch war die Zielgruppe immer eher die TES-Fans und der Wunsch präsent, diese Spieler abzuholen. Das zeigt sich nun auch in unserer Umfrage.

Eure Stimmen in der Übersicht

So sieht die exakte Verteilung der Stimmen aus: Auf die Frage “Wie hat euch das Skyrim-Jahr in ESO gefallen?” habt ihr wie folgt geantwortet:

  • Ich habe Skyrim gespielt und fand es super – 42,19 % (100 Stimmen)
  • Ich habe Skyrim gespielt und fand es ganz OK – 32,91 % (78 Stimmen)
  • Ich habe nie Skyrim gespielt und fand es super – 7,59 % (18 Stimmen)
  • Ich habe nie Skyrim gespielt und fand es ganz OK – 6,75 % (16 Stimmen)
  • Ich habe Skyrim gespielt und fand es schrecklich – 6,75 % (16 Stimmen)
  • Ich habe nie Skyrim gespielt und fand es schrecklich – 3,80 % (9 Stimmen)

Und in 2021 geht die Reise in Richtung Elder Scrolls noch weiter. Für ESO wurde in einem Teaser Oblivion als nächstes Kapitel angekündigt. Die TES-Fans kommen also hoffentlich auch in 2021 voll auf ihre Kosten. Verratet uns doch in den Kommentaren, wie ihr dieses Skyrim-Jahr erlebt habt und ob ihr euch auf Oblivion freut.

Quelle(n):
  1. Metro

WoW Classic: Streamer verliert 30.000 Gold durch eine Addon-Lücke

Mit nur einem Klick verlor ein Streamer in WoW Classic 30.000 Gold. Der Betrüger nutzte eine Lücke im Addon „WeakAuras“.

In World of Warcraft Classic sind 30.000 Gold eine ganze Stange Geld. Das ist genug für viele epische Reittiere und dürfte auch für den Start in The Burning Crusade Classic ein nettes Sümmchen sein. Umso schlimmer, wenn man das ganze Gold durch einen fiesen Trick verliert. Das ist dem Streamer DragonauTV passiert, der nun ohne Gold dasteht, weil er die WeakAura eines Betrügers importiert hat.

Was sind WeakAuras? WeakAuras ist ein nützliches und ziemlich beliebtes Addon, mit dem sich eine ganze Reihe von Dingen einstellen lassen. Vor allem wird es genutzt, um Abklingzeiten und Proccs prominenter auf dem Bildschirm darzustellen, sodass man alles Wichtige auf einen Blick sieht. Das Addon ist allerdings ziemlich mächtig und hat noch eine Vielzahl weiterer Funktionen, die der Betrüger ausgenutzt hat.

Verschiedene Einstellungen für WeakAuras kann man einfach an andere Spieler weiterreichen – das ist in der Community auch ganz normal. Viele vertrauen daher leichtfertig dem Code von anderen Spielern, ohne ihn zu überprüfen.

Was ist passiert? Der Streamer DragonauTV hat sich von einem seiner Zuschauer eine WeakAura geben lassen. Diese sollte ihm nützliche Informationen zu einem Dungeon anzeigen lassen. Ohne zu überprüfen, worum es sich dabei handelt, importierte DragonauTV den Code und lud ihn in sein Spiel.

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Anschließend bat der Betrüger ihn, doch kurz zum Briefkasten zu gehen, da er dem Streamer ein kleines Geschenk zuschicken wollte. DragonauTV dachte sich nichts dabei, ging zum Briefkasten herüber und klickte den Briefkasten an.

Genau hier schlug der Betrüger dann zu: Die importierte WeakAura nutzte eine Lücke und sorgte dafür, dass der Streamer automatisiert all sein Gold – fast 30.000 – an den Betrüger schickte. Innerhalb von 2 Sekunden war das Gold futsch und der Betrüger mit seiner Beute offline.

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Betrüger machen fette Beute bei unvorsichtigen Spielern.

Wie war das möglich? Eigentlich sind Post-Funktionen in WeakAuras geblockt, doch der Betrüger hat eine Lücke im Code ausgenutzt, um das trotzdem zu erreichen. Die Entwickler des Addons sind bereits informiert und haben schon eine neue Version veröffentlicht, die bald auch in den großen Addon-Datenbanken landet.

Achtet also stets darauf, welche Addons ihr installiert oder welche Codes ihr von Fremden annehmt. Gerade bei der Verwendung von Makros sollte man stets selbst prüfen, was genau das Makro macht oder wie ein Addon funktioniert. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann installiert und verwendet es nicht – denn sonst kann es zu solchen Vorfällen kommen.

Seid ihr auch bereits einmal auf einen Scammer reingefallen? Wie hättet ihr in der Situation reagiert?

Manche Classic-Streamer verballern ihr Gold auch einfach unvorsichtig im Auktionshaus – wie in diesem Beispiel von Sodapoppin.

Twitch-Punk entert friedliches Rust – shroud: „Ich würde xQc kicken“

50 Streamer haben im Survival-MMO Rust einen Server gestartet und das Game an die Spitze von Twitch geführt. Sie lebten friedlich auf dem Server vor sich hin. Das zog Félix „xQc“ Lengyel an, der Twitch-Rüpel sorgte für Drama. Es kam zu Ganks, Todesdrohungen und Flames. Jetzt sagt shroud: Er würde xQc vom Server kicken. Oder er macht Jagd auf ihn.

Das ist die Vorgeschichte: 50 Streamer aus dem Umfeld der Gruppe „OfflineTV“ haben sich gemeinsam auf einem Privatserver eingefunden, um das Survival-MMO Rust zu spielen. Weil die alle ihre Follower mitbringen und so ein Experiment etwas Seltenes ist, hat das Rust kurz vorm Jahr 2021 zu ungeahnter Popularität auf Twitch verholfen.

Die Zuschauerzahlen von Rust auf Twitch sind um das Vierfache gestiegen.

Unter den 50 Streamern sind einige Größen von Twitch und YouTube wie Pokimane, Myth, shroud oder Valkyrae mit dabei. So viel Prominenz zog auch xQc an, den größten Streamer von Twitch im Jahr 2020. Der ist ganz anders drauf, als die friedlichen Freunde von OfflineTV.

Schnell war klar: Das würde Ärger geben. Denn die Zuschauer von xQc wollen Blut und Chaos sehen, auf dem Rust-Server wurde aber eher friedlich nebeneinander hergespielt.

xQc hat Spaß mit Freunden:

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“Sei doch einmal nett, xQc”

Das ist jetzt passiert: In den letzten Stunden kam es zu verstärkten Konflikten auf dem Rust-Server. Wie erwartet begann xQc damit, sich wie die Axt im Wald zu benehmen. Er betrieb mit anderen Spielern aus seiner Gruppe Player-Killing.

Aber da endete es nicht.

Eine kleine Streamerin patzte er an: Sie solle einmal nützlich sein und Scheiß-Holz in die Feuerstelle legen.

Die rief zurück, was xQc für ein Arsch sei, immerhin helfe sie ihm hier. xQc solle doch einmal im Leben nett sein. Daraufhin schickten die Fans von xQc der Streamerin sogar Todeswünsche, wie sie erzählte.

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Auch andere Streamer, die mit xQc aneinander gerieten, sagen, sie wurden von seiner Community bedrängt und beleidigt.

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shroud würde xQc vom Server kicken oder ihn jagen

So reagiert shroud: Der Streamer Michael „shroud“ Grzesiek hatte diesen Ärger mit xQc vorausgesehen. Er sagt, wenn er Server-Admin wäre, würde er xQc und seine Leute kicken. Die Sache würde ihn auf zurückhaltende Weise verärgern.

Mit Leuten wie xQc könne man gar nicht „besonnen“ umgehen, die wüssten gar nicht, was das Wort überhaupt heißt.

shroud sagt, dass xQc und seine Leute jetzt auf dem Server anfangen, willkürlich Leute zu killen. Dies mache keinen Spaß und sei ein Grund, dass er jetzt nicht mehr spielt.

shroud kündigt an, zur Not einzuschreiten: “Ich werde xQc und seine Gruppe zerstören”

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xQc entschuldigt sich: Es ist mit ihm durchgegangen

Das sagt xQc: Der hat sich für sein Verhalten entschuldigt. xQc sagt: Seine „kompetitive Natur“ hätte ihn überwältigt und er hatte wohl zu viel Spaß. Er war daher gemein zu Nicht-PvP-Spielern. Das will er jetzt unterlassen.

Tatsächlich könnte er damit durchkommen, denn Valkyrae bescheinigt ihm, dass das Chaos, das er verrichtet, auch für Spaß sorgt. Die YouTube-Streamerin Valkyrae scheint so etwas wie die Chefin des Events zu sein.

Seine Fans sind ohnehin begeistert von xQc: Die finden, der Server sei ohne ihn langweilig. Jede Geschichte brauche einen Bösewicht, der Leben in die Handlung bringt.

Wer friedlich vor sich hinspielen möchte, für den sei das Survival-MMO Rust ohnehin das falsche Spiel.

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Duell shroud vs. xQc bahnt sich an

Das steckt dahinter: Bemerkenswert ist, dass xQc ursprünglich gar nicht zu dem Event eingeladen war, sondern sich selbst einlud. Jetzt ist er aber der mit Abstand größte Streamer zu Rust auf Twitch. Der hat die „friedliche Aktion“ gekapert und zu seinem Vorteil genutzt.

Der zweitgrößte Streamer zu Rust ist übrigens shroud, der nun aber nicht mehr mitspielen will, sondern sich Escape from Tarkov widmet.

Wobei ein direktes Duell shroud gegen xQc ein Event wäre, das viele auf Twitch gerne sehen würden. xQc ist ein ehemaliger Overwatch-Profi, shroud gilt unter den Streamer als der beste FPS-Spieler überhaupt und hat den Spitznamen “der menschliche Aimbot”.

Es wäre auch ein Duell der alten Grade von Twitch gegen die neue.

Shroud titel
Er wendet sich im Moment dem Hardcore-Shooter Escape from Tarkov zu: shroud.

Escape from Tarkov ist aktuell das heißeste Spiel auf Twitch. Das zieht dann auch shroud an, wenn es bei Rust so viel Ärger gibt. Wir haben erklärt, warum Tarkov zum Jahreswechsel 2020 auf 2021 bei Twitch plötzlich so abgeht:

Ein Hardcore-Shooter ist gerade das heißeste Game auf Twitch – Daran liegt’s

Quelle(n):
  1. dexerto

Pokémon GO: Heute startet das große Neujahrs-Event – Das müsst ihr wissen

In Pokémon GO startet heute, am 31. Dezember, das große Event rund um das Neujahr. Wir zeigen euch die Boni und Event-Pokémon.

Wann startet das Event? Los geht es am 31. Dezember um 22:00 Uhr. Das Event läuft dann bis zum 4. Januar um 22:00 Uhr. Ihr habt also 4 Tage, um die Boni auszunutzen.

In der Zeit sind die Pokémon in Feierlaune und Monster mit Partyhüten erscheinen in der Wildnis und in Raids.

Alle Infos zum Neujahrs-Event

Das sind die Boni: Es gibt vor allem Boni rund um Kostüm-Pokémon. Wir geben euch hier die Übersicht:

  • Flegmon mit 2020-Brille erscheint in der Wildnis, in Raids, in Quests und aus Eiern. Bei einer Entwicklung trägt Lahmus dann eine 2021-Brille.
  • Pichu mit Neujahrshut und Isso schlüpfen aus 2-km-Eiern.
  • Pikachu mit Neujahrshut erscheint in der Wildnis und in Quests.
  • Evoli mit Partyhut ist durch Quests erhältlich.
  • Rattikarl, Woingenau und Waumpel mit Partyhüten gibt es in Level-1-Raids.
  • Doppelte Bonbons und Sternenstaub für ausgebrütete Pokémon warten.
  • Es gilt halbierte Schlüpf-Distanz.

Das sind die Hut-Pokémon: Auf unserem Titelbild seht ihr die angesprochenen Pokémon mit den jeweiligen Hüten. Rattikarl, Woingenau und Waumpel kennen wir noch aus einem anderen Event im Frühjahr.

Offiziell bestätigt ist es nicht, doch all die Kostüm-Pokémon können vermutlich auch als Shiny gefangen werden. Wer solche Shinys also sammelt, hat eine Menge zu tun.

Waumpel Partyhut
Bereits Anfang Januar konnte man Waumpel mit Partyhut ergattern.

Lohnen sich die Eier-Boni? Mehr Sternenstaub und Bonbons aus den Eiern sind immer gut. Dennoch sind die Event-Pokémon nicht sonderlich stark, sodass man dort nicht unbedingt die doppelten Bonbons benötigt.

Wer die Shinys unbedingt ausbrüten möchte, kann vom doppelten Sternenstaub profitieren, doch nur wegen der Boni solltet ihr nicht zwingend viele Eier ausbrüten.

Im Januar warten noch zahlreiche weitere Events auf euch. Wir haben euch hier die Übersicht gegeben:

Pokémon GO: Events im Januar – 4 Rampenlichtstunden & 6 Raid-Bosse

Ich glaube, ich weiß schon jetzt, wie der Multiplayer-Modus von Cyberpunk 2077 wird

Die Open-World von Cyberpunk 2077 weist viele Parallelen zu GTA V auf. CD Projekt Red hat bereits angekündigt, dass der Multiplayer eine eigene große Produktion und für sich alleine stehen wird. MeinMMO-Autor Florian Franck glaubt daher, dass der Multiplayer von Cyberpunk 2077 wie GTA Online wird.

Das ist meine persönlichen Erfahrung in beiden Spielen: Ich habe in GTA V die Singleplayer-Kampagne nie durchgespielt, sondern lediglich ein paar Stunden in Los Santos alleine verbracht. Für mich war der Multiplayer, GTA Online, reizvoller und unterhaltsamer.

Stundenlang habe ich die verschiedenen Heists mit Freunden abgeschlossen und habe dabei nie wirklich an den Singleplayer gedacht. Der Erfolg von GTA Online ist für Rockstar über die Jahre hinweg eine stetige Einnahmequelle geworden. 

Trotz aller Probleme von Cyberpunk habe ich bereits jetzt viele Stunden in Night City verbracht und dabei festgestellt, dass Cyberpunk 2077 der perfekte Nachfolger von GTA 5 Online sein könnte. Aktuelle verbringe ich in Night City die meiste Zeit damit, Nebenmissionen zu erledigen und beim Durchstreifen der Stadt neue Quests zu entdecken.

Die Parallelen zwischen Cyberpunk 2077 und GTA V

Nach dem Release von Cyberpunk 2077 am 10. Dezember erkundete ich Night City ausgiebig. Die Story verfolge ich immer dann, wenn ich Eddies brauche. Eddies sind die virtuelle Währung in Cyberpunk und stehen für Eurodollar.

Die Story von Cyberpunk ist ein Meisterwerk. CD Projekt Red kann Geschichten erzählen – das haben sie bereits mit The Witcher 3 bewiesen. Gleiches gilt für Rockstar, die mit der GTA-Reihe und Red Dead Redemption bewiesen haben, dass sie Storys in höchster Qualität abliefern können.

Die Immersion in Cyberpunk 2077 ist unvergleichbar, wenn nicht gerade Bugs und Glitches diese zerstören. Bei einer Tour durch Night City in meinem frisch erworbenen neuen Fahrzeug habe ich mich gefragt, ob zum Beispiel die Ampeln im Multiplayer wohl synchron geschaltet wären.

Der Gedanke an einen Multiplayer in Cyberpunk 2077 hielt mich weiter fest und ich zog parallelen zu GTA Online. Je intensiver ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass der Online-Modus von Cyberpunk 2077 wie GTA Online wird.

Diese Parallelen gibt es: In Night City geht es, ähnlich wie in Los Santos, um Geld und Macht. Überall in Cyberpunk 2077 gibt es Ripperdocs, die Cyberware implantieren und verkaufen, Waffen-, Klamotten- und Ausrüstungshändler haben eigene Läden oder verkaufen ihre Ware in dunklen Gassen. In GTA V bieten verschiedenen Werkstätten und Verkäufer in Los Santos ihre Waren an.

In Night City bieten viele Händler ihre Waren auch. Manchmal auch wahren Antiquitäten.

 V, der Hauptcharakter in Cyberpunk 2077, erhält ständig Anrufe und Nachrichten auf sein Smartphone. Ähnliches passiert in GTA Online. Anrufe und Nachrichten erreichen den Spieler im Sekundentakt. 

Auf den Straßen oder in speziellen Clubs bieten Joytoys in Cyberpunk sexuelle Dienste gegen Eddies an. In GTA V ist dies ebenfalls möglich, einmal hupen und die Damen im ältesten Gewerbe der Welt steigen in das Fahrzeug ein.

Ohne Cyberware und dem Szenario in der fernen Zukunft würde Cyberpunk stark an die GTA-Reihe erinnern, insbesondere in Hinblick auf die Quests und Möglichkeiten, die Night City dem Spieler offenbart.

Cyberpunk 2077 wird mit dem Multiplayer vieles richtig machen

Warum ich glaube, dass der Multiplayer wie GTA Online wird: Night City erinnert mich stark an ein futuristisches Los Santos.

Vs Handy klingelt in einer Tour, ich bekomme ständig Nachrichten, in denen mir Missionen oder Fahrzeuge angeboten werden und an jeder Ecke versucht mich eine Gang umzubringen, sobald ich aus dem Auto steige und ihnen zu nah komme.

All das erinnert mich stark an GTA V und den Online-Modus. Der Kauf von Waffen, Fahrzeugen und neuer Ausrüstung wirkt ausgereift und durchdacht. Einige Missionsgebiete und Gebäude sind in Cyberpunk bereits “instanziiert”.

In Vs Appartement kann man nur über einen Aufzug gelangen, umgekehrt kann die Straße auch nur erreicht werden, wenn man den Aufzug aus Vs Appartement nimmt. Auch in GTA Online ist das eigene Appartement des Charakters nur über den Aufzug erreichbar. 

Nein, dies ist kein Bild vom Cyberpunk 2077 Multiplayer.

Was noch dafür spricht: Weitere Indizien finden sich bei Ripperdocs, Bars und Clubs sowie einigen Missionen. Diese Bereiche können oftmals nur durch eine Tür betreten werden. Dies wirkt bei näherer Betrachtung wie eine eigene Instanz im Singleplayer.

Missionen wie das Schmuggeln von Gegenständen für verschiedene Fraktionen oder dem Einsatz als “Hilfssheriff” gehören in Cyberpunk zur Tagesordnung. Viele der Missionen könnten ohne Änderungen auch im Multiplayer gespielt werden.

Für mich wirkt Cyberpunk 2077 bereits jetzt wie ein Multiplayer-Titel. Bis auf die Tatsache, dass niemand meiner Freunde da ist, um gemeinsam Missionen zu erledigen.

Und mit etwas Glück entführt man mich auch bald zu einem Cyberpunk Online Date, so wie es MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp in GTA Online passiert ist.

Was bereits über den Multiplayer bekannt ist

Adam Kiciński, CEO von CD Projekt Red hat bei einem Investoren-Call am 25. November 2020 auf Fragen von Investoren geantwortet. Der Multiplayer von Cyberpunk 2077 wird dabei als eine große Produktion, als ein Produkt, das für sich alleine steht, bezeichnet.

Der Multiplayer wird der Welt des Singleplayer-Cyberpunk ähnlich sein und beide hängen stark zusammen. Ein Release-Datum ist noch nicht bekannt, CD Projekt Red hat bereits angekündigt, dass im 1. Quartal 2021 weitere Informationen veröffentlicht werden. In diesem Zeitraum wird man die weiteren Pläne für Cyberpunk 2077 vorstellen. 

CD Projekt Red könnte den Core von Cyberpunk 2077 für den Multiplayer nutzen

Ein logischer Schritt von CD Projekt Red wäre es, den Kern von Cyberpunk 2077 für den eigenständigen Online-Modus zu verwenden. Das heißt, dass Cyberpunk Online nicht von Grund auf neu gebaut wird, sondern auf der Basis von Cyberpunk 2077 läuft.

Der Kern des Spiels wird genutzt und die Online-Funktionalitäten werden um den bestehenden Kern gebaut. Einige Perks, wie die Verlangsamung der Zeit, werden dem Multiplayer zum Opfer fallen. Auch beim Scannen von Gegnern wird die Zeit normal weiterlaufen. 

Parallelen lassen sich hier auch zur Fallout-Serie ziehen, bei der das V.A.T.S. im Singleplayer die Zeit verlangsamte und so ein besseres Zielen ermöglichte. Mit Fallout 76 war diese Verlangsamung nicht mehr möglich. Das V.A.T.S. selbst ist jedoch essenzieller Bestandteil von Fallout und wurde ohne Zeitlupe in Fallout 76 implementiert. 

Es wäre von Vorteil, wenn CD Projekt Red dann Cyberpunk Online losgelöst vom Hauptspiel veröffentlichen würde. Rockstar geht mit Red Dead Online seit dem 1. Dezember einen ähnlichen Weg. Der Online-Modus von Red Dead Redemption 2 wurde als Standalone-Spiel parallel zum Hauptspiel veröffentlicht.

Neue Inhalte können sowohl für das Hauptspiel als auch für den Online-Modus unabhängig voneinander veröffentlicht werden. Nach bisherigem Kenntnisstand wird Cyberpunk Online ein eigenes Projekt werden.

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von Max Handwerk

Die aktuellen Probleme von Cyberpunk 2077: Nach dem katastrophalen Launch, insbesondere auf den Konsolen ist das polnische Entwicklerstudio massiv in Kritik geraten. Nachdem in Kalifornien eine Sammelklage gegen CD Projekt Red eingegangen ist, äußerte sich das Unternehmen kürzlich zu den Vorwürfen in einem Statement.

Auf der PS4 und Xbox One ist Cyberpunk 2077 teilweise unspielbar: Bugs, Glitches, Abstürze und FPS-Drops sorgten für viel Frust bei den Käufern und so sah sich Sony gezwungen, das Spiel aus dem Store zu entfernen und bot allen Käufern Refunds an.

Quelle(n):
  1. Forbes

Genshin Impact: Charakter Dainsleif wurde vor Monaten vorgestellt – Wo bleibt er?

Während des Streams zur Feier des Releases von Genshin Impact wurde ein neuer Charakter namens Dainsleif vorgestellt. Aber seit dem hat man scheinbar nichts mehr von ihm gehört. Was ist aus ihm geworden?

Wer ist Dainsleif und wo kommt er her? Zum ersten Mal haben die Spieler in einem Entwickler-Stream über Dainsfleif erfahren. Er wurde während des Streams zum Launch von Genshin Impact offiziell enthüllt.

Dainsleif ist ein geheimnisvoller Mann, der aus dem Land Khaenri’ah stammte und mehrere Hundert Jahre alt (mindestens um die 500) ist. In dem Stream wurde Dansleif als „Truth-Seeker“, also Sucher der Wahrheit, bezeichnet. Seine Waffe oder Element wurden noch nicht bekannt gegeben.

Khaenri’ah ist ein weit entferntes Land, das sich nicht auf dem Kontinent Teyvat befindet und ist eins “der versteckten Ecken, die der Blick der Götter nicht erreicht”. Das bedeutet wohl, dass die sieben Götter dort keinen Einfluss oder kein Interesse an dem Land haben.

genshin impact dainsleif
Das erste und bis jetzt einzige Artwork von Dainsleif

Es ist das Zuhause einer besonderen Art von Alchemie namens Khemia, die Leben erschaffen kann. Die Bewohner von Khaenri’ah wurden vor vielen Jahrhunderten aber von einem Fluch heimgesucht, der sie in Monster verwandelt und der bis zu heutigem Tag anhält.

Es ist möglich, dass auch Dainsfleif von dem Fluch betroffen ist. Auf dem offiziellen Artwork ist sein rechter Arm schwarz und von blauen leuchtenden Linien durchzogen.

Fun Fact: Dáinsleif ist der Name eines Schwertes aus einer nordischen Legende. Es gehört dem König Högni in der Legende von Heðinn und Hǫgni über eine unendliche Schlacht.
Dáinsleif ist ein magisches Schwert, das Wunden verursacht, die niemals heilen können, und immer, wenn es aus der Scheide gezogen wird, muss ein Mann dadurch getötet werden.

Ist Dainsleif überhaupt wichtig? Zwar ist Dainsleif bis jetzt in der Story noch nicht direkt vorgekommen, aber er scheint trotzdem eine sehr wichtige Rolle zu spielen. Er ist der Sprecher, den wir in dem Teyvat Storyline Trailer und in den Collected Miscellany Videos sehen (zum Beispiel zu Albedo oder Diluc).

In diesen Videos klingt Dainsleif wie ein fast allwissender Erzähler:

  • Er weiß genau, wer die Charaktere darin sind und was sie können.
  • Er kennt oft ihre Persönlichkeiten, Vergangenheit und Geheimnisse.
  • Laut eigener Aussage ist er eine Art Beobachter, der das Geschehen in Teyvat genau verfolgt.
  • Aber er scheint auch Wissen darüber zu haben, was in Zukunft noch kommen wird, auch wenn er bei seinen Aussagen in den Videos sehr kryptisch bleibt.
  • Er bezeichnet das Wissen über die “Geheimnisse der Welt” als eine schwere Last
  • Und am Ende des Storyline Trailers sagt er: “Besiege mich, […] zeige mir, dass du würdiger bist als ich, sie zu retten.”
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In dieser Kapitel-Privew spricht Dainsleif zu den Spielern.

Einige Fan-Theorien vermuten daher, dass er die Fähigkeiten haben könnte, die Zeit oder Dimensionen zu kontrollieren. Während andere glauben, dass er in Wirklichkeit ein erwachsener Aether ist, der aus einer anderen Dimension oder Zeitspanne stammte (via Kommentare auf der Genshin-Wiki).

Unabhängig davon, ob diese Theorien stimmen oder nicht, wird Dainsleif sicherlich eine wichtige Rolle in Genshin Impact spielen. Es klingt so, als würden die Spieler am Ende gegen ihn kämpfen müssen.

Interessant ist auch, dass sein Sternzeichen (蛇环座 Shé huán zuò) aus dem Chinesischen wörtlich als “Schlangenkreis” oder “Schlangenschleife” übersetzt wird. Es könnte sich um eine Anspielung an die Schlange Ouroboros handeln, die als ein Symbol für den ewigen Kreislauf aus Leben, Tod und Wiedergeburt interpretiert wird.

genshin razor constellation
Die Sternzeichen sind in Genshin Impact eine wichtige Gameplay-Mechanik, die euren Charakter verstärken. Sie passen allerdings auch immer zu den Persönlichkeiten der Charaktere

Wann wird er spielbar? Obwohl Dainsleif schon vor Monaten offiziell angekündigt wurde, gibt es für ihn weder einen festen Release-Termin noch ein richtiges Release-Fenster.

Einige Fans auf reddit vermuten allerdings, dass es noch Jahre dauern könnte bis er erhältlich sein wird. Immerhin klang es im Trailer so, als müsste man erst alle anderen Kapitel von Teyvat durchspielen und alle Länder besucht haben, bevor Dainsleif in der Geschichte direkt auftritt.

Bis jetzt haben die Spieler aber nur Liyue und Mondstadt gesehen und als Nächstes steht Inazuma an. Falls miHoYo also nicht beschließt das Banner von Dainsleif zu veröffentlichen, bevor er seinen ersten Auftritt in der Story hat, wird es also tatsächlich noch länger dauern bis er spielbar wird.

Was haltet ihr von Dainsleif? Glaubt ihr, dass er in Zukunft wichtig wird oder ein Nebencharakter bleibt? Wie lange werden wir auf sein Banner warten? Schreibt es in den Kommentaren.

In der Zwischenzeit gibt es bereits Leaks zu dem Update 1.3, das im Februar erscheinen soll.

So geht es mit WoW: Shadowlands im Jahr 2021 weiter

World of Warcraft Shadowlands wird die Spieler auch lange bis ins Jahr 2021 hinein unterhalten. Wir verraten, welche Neuerungen anstehen.

Das Jahr 2020 ist fast zuende und zumindest World of Warcraft hat sich mit dem Launch der Erweiterung Shadowlands würdig aus dem Jahr verabschiedet. Doch wie geht es eigentlich im Jahr 2021 weiter? Was hält Shadowlands in den kommenden Monaten bereit und auf welche Inhalte können wir uns noch freuen?

Wir von MeinMMO wagen einen kleinen Ausblick auf das, was in den kommenden Monaten auf uns zukommt und stellen einige Prognosen, wie es mit WoW weitergeht.

Genug Content in den ersten Monaten

Zumindest in den ersten zwei Monaten des Jahres 2021 dürfte WoW noch ziemlich gut aufgestellt sein. Das hat gleich mehrere Gründe, denn es sind längst noch nicht alle Inhalte der Release-Version von Shadowlands zugänglich.

Der Raid Schloss Nathria: Schloss Nathria dürfte die meisten Spieler noch bis mindestens Mitte Februar beschäftigen. Denn viele WoW-Helden lernen die Raids nur über den LFR-Modus kennen. Der finale Flügel des Raids, zusammen mit Graf Denathrius wird allerdings erst am 3. Februar veröffentlicht. Wer bis dahin nicht mit einer normalen oder heroischen Raidgruppe unterwegs war, wird erst Anfang Februar einen Blick auf den aktuellen Endboss erhaschen können.

WoW Denathrius
Auf Denathrius müssen LFR-Spieler noch eine ganze Weile warten.

Pakt-Kampagne: Die Features der vier Pakte werden erst nach und nach freigeschaltet. Bisher haben die meisten Spieler ihr Pakt-Sanktum erst in den Grundzügen ausgebaut. Es wird noch mehrere Wochen dauern, bis genug Seelen vorhanden sind, um die Features auf das Maximum auszubauen. Das Gleiche gilt für die Ruhm-Stufen und die damit verbundenen Inhalte, wie etwa die Pakt-Kampagne oder neue Freischaltungen im Sanktum selbst.

Bis die Spieler sämtliche Features zur Gänze freigeschaltet haben, wird es sicher Ende Februar oder Anfang März sein. So lange haben die Entwickler von WoW also einen Puffer, um am Patch 9.1 zu werkeln.

WoW Shadowlands Ardenweald Covenant
Die Geschichte der Pakte geht noch weiter.

Patch 9.1 – Fliegen und ein dicker, neuer Raid

Besonders viele Informationen gibt es noch nicht zu Patch 9.1 von World of Warcraft, aber ein paar Infos haben die Entwickler bereits verraten. Es gibt also viele Dinge, auf die Spieler sich freuen können, nachdem die ursprünglichen Inhalte von Pach 9.0 durchgespielt wurden.

Fliegen für alle, ohne Ruf-Grind: Der erste große Patch für Shadowlands wird auch die Fähigkeit mit sich bringen, in den Schattenlanden fliegen zu können. Damit wird das Reisen in den Gebieten deutlich einfacher und auch das Erledigen von Weltquests dürfte damit ein wenig schneller abgeschlossen sein. Das Farmen von Ressourcen, wie Erze oder Kräuter, wird damit ebenfalls deutlich angenehmer.

Die Flug-Freischaltung wird dieses Mal allerdings nicht an einen Pfadfinder-Erfolg geknüpft sein. Wer befürchtet hat, dass er erst über Wochen Ruf farmen muss, der kann sich freuen – diese Voraussetzung entfällt.

Stattdessen wird die Flugfähigkeit über die Pakt-Kampagne freigeschaltet und damit wohl an eine Ruhm-Stufe gebunden sein. Es genügt also, die Kampagne eures Paktes in Patch 9.1 voranzutreiben, um am Ende die accountweite Flugfähigkeit zu erhalten.

Fliegen in den Schattenlanden – das dauert noch etwas.

Mehr Pakt-Kampagne: Ebenfalls bestätigt ist bereits, dass die Pakt-Kampagne nicht mit Ruhmstufe 40 endet. Die Kampagne ist also nicht abgeschlossen, selbst wenn ihr bereits im Februar Ruhmstufe 40 erreicht. Patch 9.1 bringt also frische Inhalte für alle vier Pakte und erzählt die Geschichte der Kyrianer, Nachtfae, Venthyr und Nekrolords weiter. Es gibt also noch mehr Anreize, auch die anderen Pakte mal auszuprobieren.

Ein neuer Raid: Patch 9.1 wird, so sich nichts mehr ändert, einen neuen Raid bringen. Das ist inzwischen Standard bei einem großen WoW-Patch, aber auch die Entwickler hatten schon ein paar Details verraten. So wurde etwa in einem Interview mit Ion Hazzikostas erwähnt, dass der nächste Raid den bisher optisch beeindruckendsten Schauplatz haben wird.

Größe und Umfang des Raids sind bisher noch nicht bekannt.

Neue Dungeons? Shadowlands hatte zum Launch nur 8 Dungeons, was ein bisschen mau für eine WoW-Erweiterung ist. Daher ist davon auszugehen, dass die Entwickler noch den einen oder anderen 5-Spieler-Dungeon nachschieben werden, um auch kleineren Gruppen neue Inhalte anbieten zu können. Bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Tier-Sets kehren zurück: Nachdem Patch 9.0 vor allem die Sets der Pakte im Fokus hatte, sollen mit den kommenden Patches wieder Klassen-Sets zurückkehren. So können sich alle Klassen dann auf neue Tier-Sets freuen, die besondere Boni bieten oder zumindest optisch zur jeweiligen Klasse passen.

Tier-Sets sollen zurückkommen.

Wann kommt Patch 9.1? Ein konkretes Datum für Patch 9.1 gibt es noch nicht. Wenn man bedenkt, dass der finale LFR-Teil von Schloss Nathria erst Anfang Februar eröffnet, sollte man mit Patch 9.1 nicht vor März oder gar April rechnen. Mehr Details zum kommenden Patch wird es aber ziemlich sicher auf der BlizzConline im Februar geben.

Noch mehr Inhalte nach Patch 9.1

Auch wenn Blizzard sich noch in Schweigen hüllt, wird mit Patch 9.1 die Geschichte der Schattenlande ziemlich sicher noch nicht beendet sein. Immerhin wäre es zu früh, um den Kerkermeister bereits als Endboss ins Spiel zu bringen. Bisher ist nur relativ wenig über ihn bekannt und Blizzard wird ihn nicht sofort verheizen wollen. Er soll immerhin der Endboss der Erweiterung darstellen und benötigt damit noch ein bisschen mehr Zeit, um aufgebaut zu werden.

Wichtig ist aber auch noch, dass Shadowlands eine Reihe von großen Bösewichten hat, die bisher nicht abgehandelt wurden. So gibt es gleich mehrere Bedrohungen, die noch bewältigt werden müssen, um die Ordnung in den Schattenlanden wiederherzustellen. Dazu gehören:

  • Die Drust, die den Ardenwald überfallen und die Nachtfae in willenlose Diener verwandeln
  • Helya, die mit dem Kerkermeister im Bunde steht
  • Sylvanas, die ebenfalls mit dem Kerkermeister paktiert
  • Der Primus aus Maldraxxus ist noch immer verschwunden
  • Der Kerkermeister selbst, der hinter all den Vorfällen steckt
Die Drust aus Battle for Azeroth sind auch in Shadowlands aktiv – und noch nicht besiegt.

Es wäre natürlich möglich, dass ein Teil dieser Antworten bereits in den Pakt-Kampagnen gefunden werden, doch die Bösewichte dürften zu bedeutsam sein, um nur „nebenbei“ in einer Kampagne Erwähnung zu finden.

Wann kommt ein neues Addon?

Mit einer neuen Erweiterung sollte im Jahr 2021 noch niemand rechnen. Im besten Fall bekommen wir vielleicht gegen Ende des kommenden Jahres einen kleinen Einblick, wohin die Handlung uns in einer kommenden Erweiterung treiben wird.

Da Shadowlands erst spät veröffentlicht wurde, dürfte es noch eine ganze Weile laufen, bevor die Reise in eine andere Welt weitergeht.

Doch auch ohne die Ankündigung einer neuen Erweiterung sieht das Jahr 2021 für World of Warcraft ziemlich gut aus. Wenn Blizzard auch nur ansatzweise an die Inhalte der Start-Version von Shadowlands anknüpfen kann, denn dürften die Spieler in 2021 kaum Langeweile verspüren und jede Menge in den Schattenlanden bewältigen können.

Warum Timesinks und Timegating so sinnvoll und gut für ein Spiel sind, wurde in diesem Artikel beleuchtet.

3 Spieler haben über 9.000 Stunden Spielzeit im MMORPG ESO – Wir fragen: Warum?

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) wurde 2020 schon 6 Jahre alt, dementsprechend viel Zeit haben so manche in dem Spiel verbracht. Wir haben mit zwei Spielerinnen und einem Spieler gesprochen, die 9.000 Stunden und mehr auf der hohen Kante haben.

The Elder Scrolls Online ist ein MMORPG, jedoch nicht im klassischen Sinne. Das Game, das im gleichen Universum spielt wie die anderen Teile der Elder-Scrolls-Reihe, setzt nicht nur auf Gruppenspiel. Es bringt auch viele Elemente für Solo-Spieler mit sich und gehört so zu den besten MMOs für Solo-Spieler auf dem Markt.

Der Release war im April 2014 für den PC und im Juni 2015 für die Konsolen PS4 und Xbox One, wobei sich im Juni 2020 noch Stadia dazu gesellte. Die Spielerinnen Frau Kuchen und SilverLights sowie der Spieler The_Saint tummeln sich seit Release in dem MMORPG, also bereits 6 Jahre.

Dabei haben sie einiges an Spielzeit gesammelt, alle über 9.000 Stunden. Die tatsächliche Zeit zu bestimmen ist jedoch schwierig, da schon einige Chars gelöscht wurden über die Jahre.

Für MeinMMO haben sie im Interview verraten, was ihnen an ESO so gut gefällt und was man verbessern könnte. Außerdem haben sie noch Tipps für Anfänger und Wiedereinsteiger im Gepäck.

ESO-Markarth
ESO entführt euch mit seiner neusten Erweiterung in die Welt der Vampire

Wann hast du mit ESO angefangen und wie war dein Werdegang?

Das sagt Frau Kuchen: Frau Kuchen spielt neben ESO gerne andere Solo-Reihen wie Dragon Age, The Witcher oder Pen&Paper-Spiele. Andere MMOs wie LOTRO haben sie ebenfalls eine Weile interessiert, jedoch nie so in ihren Bann geschlagen wie ESO.

Leider musste sie zwangsweise eine kurze ESO-Pause einlegen, da ihr PC den Geist aufgegeben hatte:

Pausiert habe ich in ESO wenn dann nur zwangsweise. Letztes Jahr hat leider mein alter PC den Geist aufgegeben und ich habe etwas gebraucht, um mir einen neuen anzuschaffen. Jetzt bin ich allerdings begeisterter denn je (auch dank der tollen Grafik, die am neuen PC möglich ist) und habe vor kurzem sogar angefangen auf Twitch zu streamen.

Das sagt The_Saint: The_Saint hat keine ESO-Pause durchlebt: „Pausiert habe ich nie. Und ich logge immer noch sehr gerne eigentlich täglich ein.“ Angefangen hat es bei ihm mit der zweiten geschlossenen Beta. So hatte er das Glück, bereits im Januar 2014 einen Blick auf das Spiel werfen zu können. Zunächst hat er mit einigen Freunden aus dem Real-Life gespielt.

Als diese nach und nach aufgehört haben, schloss er sich einer erfolgsorientierten Gilde an:

Ich bin dann durch Zufälle in einer sehr Progress-orientierten Gilde gelandet, bei der es auch um World-Firsts ging. Dadurch habe ich mich noch viel mehr mit allen in und rund um ESO beschäftigt.

In seiner jetzigen Hauptgilde Noractis ist er seit 2018 und leitet dort eine eigene Raid-Gruppe. Seit 2019 streamt er online (via Twitch) Raid- sowie Errungenschafts-Content und entspannte Quest-Streams. Seit 2020 gehört er zum offiziellen Streaming-Team von ESO.

The_Saint ist auch in der Community aktiv. Von 2018 bis 2020 war er in der offiziellen Community Botschafter von The Elder Scrolls Online und ist Mitbegründer der 2020 entstandenen Community-Gilde Arkays Segen.

Das sagt SilverLights: SilverLights hat bereits die Beta mitgemacht und spielt seit Release. Direkt zu Beginn hat sie 3 oder 4 Monate pausiert, da sie zu schnell gelevelt hat.

Am Anfang waren die Gebiete noch nach Level und Schwierigkeitsgrad eingeteilt. Da sie mit ihrer Nachtklinge recht fix unterwegs war, wurde der Content schnell zu leicht für sie:

Ich habe zu schnell gelevelt, danach waren alle Gebiete zu leicht. War etwas witzlos irgendwie und dann war die Luft raus erstmal.

Letztendlich kam sie jedoch zurück und loggt sich bis heute gern ins Spiel ein.

Wieso hast du dich für ESO entschieden?

Das sagt Frau Kuchen: Die Spielerin Frau Kuchen hat seit Morrowind alle Elder-Scrolls-Teile unzählige Stunden gezockt. Besonders Oblivion hat es ihr angetan, ausgerechnet nicht Skyrim, wie bei vielen anderen Spielern. So fiel ihr die Entscheidung nicht schwer, sich ESO zu besorgen. Zunächst war sie jedoch etwas abgeschreckt:

Zuerst hat mich etwas abgeschreckt, dass es sich dabei um ein MMO handelt (da ich lieber solo spielte), aber die offene Welt und die unzähligen Möglichkeiten, auch für Solo-Spieler, haben mich fasziniert.

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Die diesjährige Erweiterung brachte uns nach Skyrim

Das sagt The_Saint: The_Saint hingegen hat wenig Erfahrung mit Elder-Scrolls-Titeln: „Ich habe zwar Skyrim gespielt aber irgendwie konnte mich das Spiel nicht so packen wie viele andere. Aber so ging es mir auch mit vielen MMOs.“

Bei ESO war das etwas anderes, das hat ihn von Anfang an fasziniert und er wollte es unbedingt ausprobieren. Seine anfängliche Neugier und Begeisterung hat über die Jahre nie nachgelassen.

Das sagt SilverLights: Bei SilverLights hat es nicht viel gebraucht, um sie von ESO zu überzeugen: „Ich war ein riiiesiger Fan von Skyrim und Oblivion und als ich dann von einem Multiplayer aus diesem Universum hörte, war ich am Haken!“

Welchen Charakter spielst du am liebsten und warum?

Das sagt Frau Kuchen: „Diese ist eine Khajiit!“, sagt Frau Kuchen über sich selbst. Tatsächlich spielt sie die flauschigen Katzenwesen am liebsten. Bei ihren 15 Charakteren sind 6 von der Rasse der Khajiit. So reiht sie sich in die Meinung der MeinMMO-Leser, in eurem Ranking der ESO-Rassen von unbeliebt bis beliebt, sind die Khajiit nämlich auf dem 2. Platz gelandet.

Am meisten spielt Frau Kuchen ihre Ausdauer-Zauberin und ihre beiden Nachtklingen. Darunter ist ihr Charakter Frau Kuchen, die Katze mit dem Topf auf dem Kopf. Die wurde zwar eher zum Spaß an der Freude angelegt, hat jedoch einige Fans in der Community.

Für die Gruppenaktivitäten packt sie gerne einen ihrer Drachenritter-Tanks aus, natürlich ist die ebenfalls eine Khajiit.

TESO Khajiit
Die katzenhaften Khajiit sind in ESO sehr beliebt

Das sagt The_Saint: The_Saint ist sehr glücklich über seine Wahl in 2014. Er spielt seither eine Magicka-Nachtklinge, die zunächst bretonisch war, es jetzt jedoch nicht mehr ist: „Inzwischen ist diese durch Rassenwechsel zwar Dunkelelf, aber ich würde vermutlich jederzeit zurückwechseln, wenn ich dadurch in meinem Raid-Content nicht soviel verlieren würde.“

Diese Magicka-Nachtklinge namens Samuel Crow spielt er immer noch als Hauptcharakter und hat stets um die 99 % der aktuell zu sammelnden Erfolge am Start. Die Magicka-Nachtklinge hat durch ihre lebensraubenden Fähigkeiten direkt sein Interesse geweckt und bisher konnte ihr keine andere Klasse den Rang ablaufen.

Ob Solo- oder Gruppen-Content in PvE, PvP oder Battlegrounds, sowie einfach nur Quests: „Irgendeinen Skill hat sie in ihrem Arsenal der sie besonders und gut spielbar macht.“

Das sagt SilverLights: Die Spielerin SilverLights hat 18 Charaktere und darunter alle Klassen. Als Hauptcharaktere nennt sie davon so einige:

  • Ein argonischer Templer-Heiler
  • Ein Khajiit Ausdauer-Templer für PvE
  • Eine bretonische Magicka-Templerin
  • Eine Ork-Lady als Ausdauer-Drachenritter fürs PvP
  • Einen Hochelfen als Nekromanten-Heiler
  • Sowie diverse andere Heiler

Ihr seht bereits, SilverLights lebt für ihre Heiler: „Ich habe einfach Spaß dran gefunden und bin nun in 90 % aller Fälle der Heiler. Templer ist wohl meine meistgeliebte Klasse.“ Egal ob als Heiler, im PvE oder im PvP, als DD, auf Ausdauer oder auf Magicka, der Templer hat es ihr angetan. Außerdem ist die Klasse sehr anfängerfreundlich.

Bei ihrer Rassenwahl achtet SilverLights darauf, dass die Rasse einigermaßen zu ihrer Aufgabe passt. Welche Rassen am besten zu welcher Spielweise passen, haben wir von MeinMMO einmal für euch zusammengestellt.

Welchen Tätigkeiten gehst du in ESO am liebsten nach?

Das sagt Frau Kuchen: Diese Frage eröffnete Frau Kuchen mit „Gute Frage! Die Welt von ESO ist so offen und voller Möglichkeiten, da fällt es schwer, sich etwas herauszupicken.“ Jedoch spielt sie momentan sehr gerne die Events. Das derzeit laufende Neujahrsevent ist auch eine spaßige Gelegenheit, mit Freunden etwas zu unternehmen.

Ansonsten liebt sie das Housing-System. Frau Kuchen ist begeisterte Rollenspielerin und ist besonders dankbar, dass man jetzt in ESO Hausgäste in seinem Domizil platzieren kann. Momentan gibt es eine wunderbare besoffene Katze als Hausgast zu erwerben.

ESO Housing Werkbank
Das Housing bietet die Möglichkeit, praktische Gegenstände an einem Fleck zu positionieren

Ansonsten lässt sie ihren Tag einfach gern entspannt in Tamriel ausklingen. Dabei läuft sie herum und questet. Auch nach vielen Jahren gibt es immer wieder etwas Neues in ESO zu entdecken.

Das sagt The_Saint: The_Saint legt großen Wert auf den Spaß mit Freunden:

Ich habe schon Stunden damit verbracht, einfach um einen Wegschrein zu springen, und mich dabei im TS mit meinen Gildenkollegen zu unterhalten.

Ansonsten ist er ein großer Sammler von Errungenschaften. Egal ob Angeln, Monstertrophäen sammeln oder ganze andere Dinge. Das kann anderen Spielern noch so langweilig vorkommen, für ihn hat alles irgendwie seinen Reiz. Natürlich erst recht die anspruchsvolleren Errungenschaften in Arenen, Verliesen und Trials.

Genau in diesen Raids und Verliesen treibt sich The_Saint allgemein gerne herum: „Sich ans Limit bringen und mit anderen so die Gruppe zu optimieren, dass man neben einer Menge Spaß noch schöne Erfolge feiern kann, das gefällt mir.“

ESO Mondjägerfeste Dungeon Wolf
Ein beliebter Dungeon ist die Mondjägerfeste

Das sagt SilverLights: Für die Spielerin SilverLights steht das Housing an oberster Stelle, sie bezeichnet sich selbst ein wenig als Housing-süchtig: „Ich liebe es wirklich, meine Häuser ein-, aus- und umzuräumen sowie zu gestalten… Das entspannt mich einfach ungemein.“

Außerdem mag sie die Geschichten, die in ESO erzählt werden, ungemein gerne. Sie kann in einer Story versinken und darüber total die Zeit vergessen.

Es darf aber auch der Fortschritt nicht fehlen. So zieht sie gerne mit Freunden und ihren Gildenmitgliedern in Dungeons und Raids. Sie ist Offizier in ihrer Gilde und ihre Leute bedeuten ihr viel:

Ich mag neue Herausforderungen, von daher probiere ich mich gerne aus. Zusammen mit meinen Leuten macht’s am meisten Spaß. Bei uns zählt der Fun und die Gemeinschaft.

Zudem ist sie für die Anfänger in der Gilde zuständig und führt sie gerne an das Spiel und ihre ersten Dungeons heran. Der Spaß und die Gemeinschaft stehen für SilverLights an erster Stelle.

Wie findest du, hat sich ESO über die Jahre verändert?

Das sagt Frau Kuchen: Frau Kuchen gefällt ESO nach wie vor sehr gut und für sie hat sich so nicht zwingend etwas verändert. Die Aufregung des Neuen ist selbstverständlich ein wenig verschwunden.

Aber dafür hat sie heute viele Freunde und den End-Content, zu dem sie auch Housing und Angeln zählt. Jedoch fügt sie an: „Für eine neue Erweiterung kann ich mich allerdings immer noch begeistern.“

Das sagt The_Saint: Der Anfang war für viele hart und einige Bosse haben die Spieler verzweifeln lassen. Auch die Errungenschaften Cadwells Silber und Gold, für die es einen ausgezeichnet albernen Helm gibt, waren etwas ganz anderes als heute. Diese anfänglichen Hürden haben viele Spieler gekostet.

Sir Cadwell ESO
Sir Cadwell und sein Topf-Helm

Mit dem Übergang zu One Tamriel und Tamriel Unlimited kamen viele Casual-Elemente ins Spiel. Das hat aber auch viel vom Endgame-Content gerettet. Plötzlich konnte man allianzübergreifend Verliese laufen, raiden und questen. Außerdem konnte man mit neuen Chars überall mit hin. Jedoch merkt er an:

Die früheren Tage hatten ihre positiven Seiten, die heute fehlen: Allianzen haben auch im PvE zueinander gehalten und für Raids wurden den Gruppen in Cyrodiil Buffs besorgt. Außerdem wurden Trials wie Sanktum Ophidia ohne Test-Server veröffentlicht, sodass wirklich ein Kampf der 3 Allianzen um den World-First entbrannte und richtig mitgefiebert wurde.

Da The_Saint jedoch im Laufe der Zeit so viele Mitspieler, unter anderem wegen solcher Dinge, verloren hat, weiß er, dass die alten Zeiten heute gar nicht mehr umsetzbar wären. Er ist er Meinung, ZOS hat mit den Änderungen einen guten Weg gefunden.

Das sagt SilverLights: SilverLights findet, dass sich ESO sehr zu seinem Vorteil verändert hat. Vor allem gefällt ihr die Änderungen am Champion-System. Es ist nicht mehr so höllisch langsam, einen Charakter auf Champion-Level zu bringen wie es damals war, das brachte ihr einige graue Haare.

Außerdem gefällt ihr, dass die Gebiete jetzt mit jedem Level zugänglich sind und man nie wieder überlevelt sein kann. Auch, dass man jetzt mit Freunden anderer Allianzen zocken kann, ist für sie ein großer Vorteil.

ESO Housing leuchtender Brunnen
Beim Housing könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen

Und dann ist da noch ihre Lieblingsbeschäftigung des Housings, die erst später zu ESO kam und die sich nicht missen möchte. Hier spiegelt sich für sie die Liebe zum Detail, die ESO an den Tag legt. Darein spielen zudem ihr guter PC und die Grafikkarte, die sie die Details genießen lassen.

Die Einführung des Kronen-Shops fand SilverLights ebenfalls eine gute Idee. Der ist nur für kosmetische Items und Co. da und es ist kein Pay2Win wie bei vielen anderen Games.

Einen Wermutstropfen hat sie jedoch:

Es ist so verdammt leicht geworden in Quests usw. Ganz am Anfang hat man sich schon mal durchbeißen müssen. Gerade Molag Bal z.B., war definitiv am Anfang um Einiges schwerer – jetzt ist er ein Piece of Cake.

Gibt es etwas, das dich besonders nervt, und an dem mehr gearbeitet werden müsste?

Bei diesem Thema sind sie die drei Spieler sehr einig: Am meisten nerven die Bugs und Performance-Probleme. The_Saint meint, dass im Hintergrund, gerade bei den Raids, viel an der Performance geschraubt wurde: „[…] was eigentlich ja positiv ist und uns hoffentlich in Zukunft helfen wird. Leider führte das bei 3 der 4 Major Patches zu erschwerten Raid-Bedingungen in den ersten Wochen nach den jeweiligen Releases. Das zehrt auf Dauer sehr an den Nerven und viele Raid-Gruppen sind bereits daran zerbrochen.“

Hinzu kommt das Ärgernis mit dem Gruppenfinder, der funktioniert seit Beginn nicht richtig und hängt sich häufig auf. Leider enden die Probleme nicht beim Gruppenfinder, gerade Frau Kuchen und SilverLights klagen über viele Abstürze in den Verliesen. Oder sie werden einfach mal in die Wand gezogen, dazu hatte Frau Kuchen eine Anekdote: „Unsere Heilerin hat es in ein Zelt gezogen! Die Aussicht war aber wohl sehr schön.“

Hier muss laut den Spielern wieder Vertrauen erarbeitet werden. Das Gefühl bleibt, dass neuer Content wichtiger sei, als an alten Problemen zu feilen. Dazu meint SilverLights:

Was schade ist, denn das Game hat nach 6 Jahren noch immer sehr viel Potenzial und eine tolle Community, wäre einfach echt traurig, wenn sie es an die Wand fahren.

Welche Tipps hast du für Neulinge?

Hier sind sich unsere Profis ebenfalls einig. Als Anfänger solltet ihr euch auf jeden Fall eine Gilde suchen. Auch wenn ihr wie Frau Kuchen zu Beginn eher der Solo-Player seid, hilft euch die Gemeinschaft enorm, ins Spiel zu finden.

Außerdem solltet ihr euch Zeit lassen. Lernt euren Charakter und die Welt kennen und probiert einfach ein wenig herum. Ihr könnt jede Klasse mit jeder Rasse und Ausrüstung spielen, ihr habt also viel zu entdecken. Dazu meint The_Saint: „Einfach mal drauf losspielen, schauen was einem liegt und gefällt sowie Skills und Mechaniken kennen und verstehen lernen.“

Zieht zudem in Erwägung, von Anfang an das Handwerk mitzuleveln. Das kann viele Monate in Anspruch nehmen. Im besten Fall erstellt ihr euch dafür einen eigenen Charakter und setzt die Punkte dementsprechend auf das Handwerk.

Mehr zum Thema
ESO: 13 Tipps für Anfänger, die euch 2021 den Einstieg erleichtern
von Larissa Then

Welche Tipps hast du für Wiedereinsteiger?

Die Wiedereinsteiger, die etwas länger raus sind, sollten laut unserer Profis einen neuen Charakter erstellen oder sich zumindest etwas belesen, was in der Zwischenzeit in ESO so passiert ist.

Ansonsten gilt hier ebenfalls der Tipp, sich eine Gilde zu suchen. Auch wenn ihr zu Beginn nicht gleich die perfekte Gemeinschaft findet, irgendwo solltet ihr auf jeden Fall anfangen und Anschluss suchen. Wir von MeinMMO haben zusätzlich 13 Tipps für Wiedereinsteiger für euch.

… und warum nun so viele Stunden?

Das sagt Frau Kuchen: Die Spielerin Frau Kuchen sagt, dass ESO es wie kein anderes Spiel geschafft hat, sie über die Jahre hinweg zu fesseln. Die unterschiedlichen Spielinhalte, immer neue Regionen und Veränderungen halten die Spielwelt lebendig.

Es ist, als würde man in eine zweite kleine Welt neben der Realität abtauchen. Das Gefühl habe ich bei kaum einem Spiel sonst. Und gerade momentan erscheint so etwas mehr als nötig.

Außerdem schafft ESO für sie einen Ausgleich zu ihrer Abschlussarbeit an der Uni, in Tamriel kann sie gut abschalten.

Das sagt The_Saint: Bei The_Saint ist das einfach unterbewusst passiert. Das Spiel macht ihm nach all den Jahren immer noch Spaß und er loggt sich gerne ein. Und das sogar, wenn er nicht unbedingt direkt etwas zu tun hat. „Die Community im Ganzen, meine Gilden, meine Twitch-Community. Die Spielstunden sind dann einfach so gekommen.“

Er sucht in ESO auch einen Ausgleich zum RL, unkomplizierten Spaß, gerade in diesem Jahr mit Corona. Er freut sich auf 2021 und hat weiterhin die Hoffnung, dass ZOS die Dinge angeht.

Das sagt SilverLights: SilverLights hat so viele Stunden in ESO gesteckt, weil sie die Atmosphäre dort wirklich mag. Wenn man, wie sie, das Game in guter Grafik und Leistung auf Maximum spielt, sind dort so viele wunderschöne Details zu finden:

Handnähte an Kleidung, die auch so wirken, Mauern, die wirklich alt sind und so aussehen, Struktur, Farben…

Zudem liebt sie die Musik: „Keine einzige Synthesizer-Matsche, alles orchestral und Gesänge.“ Und die witzigen Storys, mit denen vieles versehen ist: „Beispielsweise der tote Khajiit im Arboretum der Kaiserstadt, seine Hintergrund-Story ist einfach göttlich. Bis hin zu den Mails, die man von seinen Sammlern kriegt.“

Ansonsten sind da natürlich noch die Möglichkeiten, alles mit ihren Freunden erleben zu können, dazu zählt sie auch Frau Kuchen. ESO ist einfach sehr individuell. Es gibt viele Wege nach oben und jeder kann seinen eigenen Schwerpunkt setzen und auch ausleben. Die Storys sind kein 08/15-Brei, sondern gehen teilweise echt tief.

In einem MMORPG gibt es so viele Möglichkeiten, richtig schön Zeit zu versenken. Da kommen gut und gerne 9.000 Stunden und sogar mehr zusammen. Verratet uns doch in den Kommentaren, wie viel Zeit ihr in ESO oder eurem Lieblings-MMO verbracht habt und erzählt uns, warum. Oder war euer liebstes Game bei den Spielen dabei, die 2020 leider gestorben sind?

GTA Online: Spieler nutzen Trick beim Setup für den Cayo Perico Heist

Der Cayo-Perico-Heist ist in GTA Online beliebt. Mit einem Trick macht ihr euch die Setup-Mission zum Ausspähen einfacher. Spieler zeigen, wie das geht.

Im Dezember 2020 veröffentlichte GTA Online den lukrativen Cayo-Perico-Heist. Wie ihr das schon von anderen Raubüberfällen kennt, müsst ihr erst ein paar Setup-Missionen erledigen, bevor ihr mit dem Finale loslegen könnt. Eine der Missionen ist das Ausspähen. Mit einem Trick geht das leichter, denn ihr könnt euch ein Pegasus-Fahrzeug dafür beschaffen.

Der Vorteil ist, dass ihr dann nicht alle Punkte zu Fuß ablaufen müsst. Das spart euch viel Zeit.

Pegasus für Cayo Perico

Wie funktioniert das? Für den Trick könnt ihr verschiedene Fahrzeuge nutzen, die ihr über das Handy im Spiel bei Pegasus anfordert. Voraussetzung ist, dass sie schwimmen können müssen.

Eines der besten Fahrzeuge dafür ist das Dodo-Wasserflugzeug oder eines der Boote. Das neue Boot mit den Waffen an Board könnt ihr auch nehmen, doch die Waffen funktionieren nicht.

Ruft euch also vor dem Start der Ausspähen-Mission eines der Fahrzeuge, das ihr nutzen wollt. Dann fahrt oder fliegt ihr damit an den Punkt auf der Map, der ganz unten rechts auf der Map ist. Der Ort, an dem eigentlich die Insel sein müsste, wenn sie im Free-Roam nicht unsichtbar wäre.

An der Stelle steigt ihr aus dem Fahrzeug, öffnet das Interaktionsmenü und bringt euren Charakter an der Stelle im Wasser um.

Startet ihr nun die Ausspäh-Mission, findet ihr euer Pegasus-Fahrzeug in der Nähe oder sogar auf der Insel wieder. Je nachdem, wo ihr es abgestellt habt.

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Auf Twitter machte Nutzer NuroCitrix auf diesen Trick aufmerksam. Im YouTube-Video von Gtamen wird gezeigt, wie ihr das im Spiel umsetzt.

Kennt ihr noch weitere Tricks für den Cayo-Perico-Heist in GTA Online? Dann schreibt ihn uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und teilt ihn mit anderen Spielern aus der Community.

Ganz ohne Tricks entführte ein Spieler MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp zu einem atemberaubenden Date in GTA Online. Ein Erlebnis, das ihr in Erinnerung bleibt.

7 Gründe, warum ihr eure Matches in TFT nicht gewinnt

Im Januar 2021 bekommt das LoL Auto Chess Teamfight Tactics ein großes Mid-Season-Update. Das ist der richtige Zeitpunkt, um neu einzusteigen oder in der Rangliste nochmal anzugreifen, findet MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch. Darum verrät er euch Tipps, damit ihr erfolgreicher werdet.

Was sind das für Tipps? TFT ist an sich kein kompliziertes Spiel, doch es zu meistern erfordert einiges an Wissen und Spielverständnis. Bereits zum Release haben wir 6 allgemeine Anfänger-Tipps zusammengestellt.

Nun sollen diese Tipps erweitert und vertieft werden. Dabei geht es um allgemeine Dinge wie den Umgang mit Gold und dem Leveln, aber auch Tipps zur Positionierung und zu guten Combos.

Wer spricht hier? Im Januar 2019 habe ich den Auto Chess Hype bereits mit der Mod zu Dota 2 mitgenommen. Später bin ich auf Dota Underlords und TFT umgestiegen. Doch TFT wurde meine Leidenschaft.

Schon seit der Season 1 spiele ich regelmäßig Ranglisten-Matches. Im aktuellen Set 4 habe ich das erste Mal Diamant in der Rangliste erreicht. Laut LoLChess gehöre ich derzeit zu den besten 1,6 % von über 1,2 Millionen Accounts in Europa, die in dieser Season mindestens 10 Ranglisten-Matches gespielt haben.

Während ich zuvor immer im Bereich Gold oder Platin unterwegs war, ist diesmal der Sprung nach Diamant gelungen. Was ich verändert und gelernt habe, möchte ich hier an euch weitergeben.

1. Der falsche Umgang mit Gold

Natürlich wisst ihr längst, dass ihr alle 10 Gold Zinsen bekommt, dass dies maximal bis zu 5 Gold zusätzlich bringt und dass ihr Sieges- und Niederlagenserien haben könnt. Doch genau letzteres forciert ihr nicht genug, obwohl es wichtig für euer Einkommen ist.

Solltet ihr zum Start keine 2-Sterne-Champions, einen auserwählten und eine gute Start-Combo wie Kultisten finden, dann werdet ihr mit großer Wahrscheinlichkeit die ersten Runden verlieren. Und das ist gut für euch.

Durch eine Niederlagenserie kommt ihr schnell an Gold. Das wiederum könnt ihr nutzen, um stärker aus eurem Rückstand herauszukommen und so am Ende zu gewinnen.

TFT Gold
Alles rund um das Thema Gold in TFT (via LoLChess).

Solltet ihr jedoch einen guten Start erwischen, dann solltet ihr versuchen dauerhaft zu gewinnen. Dabei gilt:

  • Nutzt euer Gold, um bessere Einheiten zu kaufen und/oder schneller zu leveln und so mehr Einheiten im Spiel zu haben.
  • Dabei könnt ihr auch mal Zinsen verlieren, solange eure Siegesserie anhält.
  • Ihr solltet jedoch nicht nach neuen Charakteren rollen.

Das schlimmste, was euch passieren kann, ist, dass ihr immer abwechselnd gewinnt und verliert. Dadurch verliert ihr am Ende das meiste Gold.

Wie sollte mein Gold für Zinsen verteilt sein? Meine ungefähren Richtwerte für ein Match sind:

  • Phase 2-5 – 10 Gold bei Siegesserie oder 20 Gold bei Niederlagenserie
  • Phase 3-2 – 30 Gold bei Siegesserie oder 40 Gold bei Niederlagenserie

Eine Ausnahme gibt es hier nicht. Auch bei Reroll-Comps wie Mondlicht solltet ihr zuerst 50 Gold erreichen, ehe ihr nach neuen Champions rollt.

2. Ihr levelt falsch

Neue Level spielen in TFT eine wichtige Rolle, weil ihr so mehr Einheiten auf das Spielfeld bekommt und gleichzeitig seltenere Champions findet. Doch viele leveln zu schnell oder zu langsam.

Wer zu langsam levelt, verliert möglicherweise zu viele Lebenspunkte und verzichtet auf stärkere Einheiten. Wer zu schnell levelt, verliert Zinsen und damit Gold.

Meine Erfahrungen zum Leveln derzeit sind wie folgt:

  • Level 4 bei Phase 2-1, wenn ihr gewinnen wollt, oder automatisch bei 2-3.
  • Level 5 bei Phase 2-5, wenn ihr gewinnen wollt, 2-6, wenn ihr aus Versehen in eurer Niederlagenserie in 2-5 gewonnen habt, oder am Ende von Phase 2, um die neutralen Kreaturen zu töten.
  • Level 6 bei Phase 3-2 (auch wenn ihr dort auf knapp über 30 Gold zurückfallt) oder 3-3, wenn ihr bis 50 Gold warten wollt und eine Niederlagenserie habt.
  • Level 7 im Normalfall bei 4-1, in seltenen Fällen 3-5, wenn ihr wirklich eine dauerhafte Serie hattet.
  • Level 8 bei 5-1 in der Regel.
  • Level 9 wie es passt, meist bei 6-3 oder sogar später.

Ausnahmen sind dabei die Reroll-Comps. Die suchen natürlich zuerst nach den richtigen Champions und leveln dann.

Ein Video, das mir beim Einstieg geholfen hat, kommt vom Challenger-Spieler k3soju, der das Leveln und Gold-Management gut erklärt hat:

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3. Ihr legt euch zu früh auf eine Combo fest

Ein Fehler, den ich früher immer gemacht habe, war das Festlegen auf ein oder zwei Combos, die ich unbedingt spielen möchte. Doch um Diamant zu erreichen, musste ich flexibler werden. Zuletzt spielte ich:

  • Chosen Aphelios
  • 9 Kultisten
  • 6 Scharfschützen
  • 9 Ahnenholz + Magier
  • 9 Kultisten
  • 6 Magier
  • 9 Ahnenholz + Raufbolde
  • Chosen Zed
  • Adepten + Legendarys

Zed und die Kultisten zählen dabei nicht unbedingt zu den S-Tier-Combos, verhalfen mir aber beide schon zu einem Platz 1. Und das lag daran, dass ich flexibel war, auf Auserwählte reagiert und meine Sieges-/Niederlagenserien richtig verwaltet habe.

TFT Alex Match History
Am liebsten spiele ich mit Warwick oder Chosen Zed. In meinen letzten Matches musste ich jedoch immer wieder umsatteln.

Zwar ist es wichtig zu wissen, wo man am Ende mit seiner Combo hin möchte, doch man darf das Early- und Midgame dabei nicht vergessen. Sonst hat man zu wenige oder gar keine Lebenspunkte mehr im Endgame.

Deshalb solltet ihr neben den Endgame-Combos auch wissen, wie man am besten die Zeit dazwischen spielt.

Bei mir hat sich das damit entwickelt, dass ich bei immer mehr Turnieren und Profis zugeschaut habe. So habe ich gelernt, was die Einheiten können, wie sie miteinander interagieren und welche Combos man zur Überbrückung nutzen kann.

Viele nutzen Auserwählte für das Earlygame, bauen jedoch ihre Endgame-Combo nicht darum. Stattdessen verkaufen sie ihn später, um sich einen stärkeren Auserwählten aus den höheren Gold-Kategorien zu kaufen.

Außerdem ist es wichtig, dass eure Items zu dem jeweiligen Auserwählten und der Combo passen. Auch das wird oft unterschätzt.

Wo finde ich die stärksten Combos? Wir von MeinMMO verraten euch regelmäßig in Artikeln die aktuell stärksten Combos. Wer jedoch einen vollen Einblick in die Meta bekommen möchte, findet vor allem im Subreddit CompetitiveTFT allerhand Tabellen und Diskussionen dazu.

Ich empfehle außerdem den Challenger-Spielern auf Twitch oder YouTube zuzuschauen und von ihnen zu lernen. Das hat mir, gerade in puncto Flexibilität, extrem geholfen.

4. Ihr nutzt eure Items falsch

Wer Guides zu Endgame-Combos liest, wird oft mit vorgefertigten Item-Builds vertraut gemacht und versucht diesen nachzueifern. Doch das kann tödlich sein. Wer im Early- und Midgame keine Items zusammensetzt, weil er auf die richtigen Gegenstände wartet, der verliert zu schnell Lebenspunkte und fliegt raus.

Daher kann es nötig sein, Items zu bauen, die zwar zu eurem Spielstil passen, aber nicht die perfekten Items sind:

  • Chosen Aphelios spielt sich am besten mit Quecksilber, Guinsoos Wutklinge und Hand der Gerechtigkeit
  • Solltet ihr jedoch keine Träne bekommen, könnt ihr als Ersatz für Hand der Gerechtigkeit auch Blutdürster bauen; solltet ihr Guinsoos Wutklinge nicht bekommen, geht auch Runaan’s Hurricane

Zudem ist es wichtig zu wissen, welche Items generell gut sind und quasi in jeder Combo ihre Berechtigung haben. Zu diesen zählen Schutzengel, Amulett der eisernen Solari oder Sonnenfeuer-Umhang. Diese können euch im Earlygame zu Siegesserien führen und so viel mehr für euer Team tun, als es das perfekte Item im Endgame getan hätte, das ihr jedoch nie erreicht habt.

Was muss man sonst über Items wissen?

  • Die ersten 4 Karussells bringen euch einzelne Items. Hier habt ihr, zu einem gewissen Grad, Kontrolle, welche das sind.
  • Durch neutrale Kreaturen bekommt ihr bis zum Ende von Phase 4 mindestens 8 zusätzliche Items. Das bedeutet, dass ihr mindestens 6 komplette Gegenstände herstellen könnt.
  • Es passiert selten, dass ihr mehr als 2x das gleiche Item für neutralen Kreaturen bekommt

Aus diesem Grund solltet ihr in der ersten Karussell-Runde möglichst nicht die Kettenweste, den Gürtel des Riesen oder den Negatron-Mantel holen. Meist braucht ihr von diesen Gegenständen nur 1-3 Stück, von den anderen aber je nach Combo auch mal mehr als 3.

Eine sichere Wahl ist immer der Kampfhandschuh. Er wird von jeder Combo in der Regel mindestens zweimal gebraucht und kann, wenn man ihn häufiger findet, in einen Handschuh des Diebes umgewandelt werden.

Eine gute Übersicht über die aktuell stärksten Items bekommt ihr beim YouTuber Bunnymuffins. Dieser hat zudem die Webseite bunnymuffins.lol, auf der ihr auch Tier Lists für die Items findet.

5. Ihr scoutet nicht genug

Nachdem wir nun geklärt haben, wie wichtig das Leveln, Gold und die richtigen Items sind, müsst ihr herausfinden, welche Combo ihr spielen wollt. Und dabei ist es wichtig zu schauen, was die anderen Spieler so einsetzen.

Mir selbst ist es passiert, dass ich Mondlicht Aphelios mit einer Chosen Diana spielen wollte. Zwei andere Spieler hatten aber bereits Chosen Aphelios. Das habe ich zu spät realisiert und Aphelios nie auf 3-Sterne bekommen. Das führte unweigerlich zur Niederlage.

Neben der Tatsache, dass ihr eure Combo anpassen könnt, falls zu viele die gleiche Variante spielen, ist es auch gut zu schauen, wie ihr Gegner countern könnt. Sind alle Spieler einer Runde schon festgelegt in ihrer Combo und haben kaum Platz für Legendarys, dann könnte es sich lohnen schnell auf Stufe 9 zu leveln und eine Combo nur darum aufzubauen. Diese ist zwar teuer, im Endgame aber auch extrem stark.

6. Ihr positioniert eure Champions falsch und nicht flexibel genug

Ebenfalls in das Scouting fällt die Positionierung eurer Champions. Gerade dann, wenn schon die ersten Spieler rausgeflogen sind, könnt ihr eure Positionen so anpassen, dass ihr Gegner gezielt kontert.

Wichtig dabei ist, dass ihr einen anderen Spieler innerhalb einer Phase nicht zweimal bekämpft, es sei denn es gibt zu wenig andere Spieler. Nachdem ihr dann alle Feinde einmal bekämpft habt, trefft ihr (zufällig) wieder auf sie.

Durch dieses Wissen könnt ihr eure Positionen anpassen, um die Siegesserie auszubauen. Gerade im 1v1-Lategame könnt ihr Gegner gut auskontern, um so Platz 1 zu erreichen.

Genrelle Tipps sind:

  • Setzt einen Fernkampf-Carry wie Aphelios, Ashe oder Jhin an den Rand. Dort können Gegner nur von einer Seite attackieren, die zudem von euren anderen Champions blockiert werden kann.
  • Tanks gehören nach vorne. Spielt ihr jedoch nur noch gegen Feinde mit Assassinen, solltet ihr sie nach hinten stellen. Es kann außerdem klug sein, Tanks nur in die zweite oder dritte Reihe zu stellen, damit Gegner erstmal laufen müssen.
  • Bestimmte Champions wie Pyke oder Jarvan IV attackieren zwischendurch Feinde, die am weitesten wegstehen. Auch das kann man sich zunutze machen, indem man sein Hauptteam nahe bei ihnen baut, einen Tank aber weit weg stellt.
  • Aatrox wiederum zieht zwei Feinde, die am weitesten wegstehen, zu sich hin. Deshalb ist auch Quecksilber so wichtig auf Aphelios oder Ashe.
  • Manche Feinde setzen stark auf AoE, beispielsweise 6 Magier mit Ahri. Hier kann es klug sein, die eigenen Charaktere weit auseinanderzustellen.

Hilfreich ist hier das Guide-Video von ProGuides TFT:

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7. Greed ist feed

Oft kommt es vor, dass man bis zum Schluss auf das perfekte Item, den 3-Sterne-Champion, die eine legendäre Einheit oder das Levelup in der nächsten Runde hofft. Man möchte unbedingt den ersten Platz erreichen und seine Wunsch-Combo spielen.

Doch oft führt das dazu, dass man plötzlich mit Platz 5 oder 6 aus dem Spiel geht. Ähnlich wie in LoL gilt deshalb: Greed ist feed.

Wenn ihr seht, dass ein Spieler auch in Stage 4 noch 100 Lebenspunkte hat, dann spielt ihr nicht auf Platz 1, sondern 2, 3 oder 4. Ihr wollt schließlich mit mehr Punkten aus dem Match gehen als ihr hineingegangen seid.

Meine Empfehlung ist deshalb manchmal einfach früher zu rollen, ein unperfektes Item zu bauen und so noch eine positive Platzierung zu erreichen, als zu beten und dann enttäuscht zu werden. Generell sind 3-Sterne-Champions überbewertet, gerade, wenn sie nicht eure Carrys sind und 3 Items tragen.

Wer gerne TFT und Strategiespiele zockt, findet hier einige Alternativen: Die 12 besten Strategiespiele für PC mit Multiplayer

Destiny 2: Das sind die 10 beliebtesten Exotics in Beyond Light und Season 12

Bei Destiny 2 können die Spieler aus vielen Exotics wählen, doch welche 10 mächtigen Waffen sind die beliebtesten? Wir liefern euch die Daten und erklären, was die Knarren so begehrt macht.

Darum geht’s hier: In Destiny 2 können die Spieler seit Beyond Light und der Saison der Jagd insgesamt 77 besondere Waffen-Exotics nutzen. Dabei kann von den Exotics je nur eins genutzt werden – die anderen beiden Slots müssen mit legendären Waffen vorlieb nehmen. Es gilt also für die Spieler weise zu wählen, wofür man den Exotic-Slot opfern möchte.

Wir zeigen euch hier, welche 10 Waffen dabei am häufigsten im Inventar der Spieler zu finden sind.

Woher stammen die Zahlen? MeinMMO beruft sich für diesen Artikel auf die Statistiken von Destinytracker.com (Stand 31.12.20). Die Datenbank schlüsselt dabei die allgemeine Nutzung und die mit dem Exotic erzielten Kills im Vergleich aus allen Quellen auf.

Wenn euch die Nutzungs-Zahlen recht niedrig erscheinen, bedenkt, dass in die Rechnung auch alle legendären Waffen und selbst blauen, grünen oder weißen Schießeisen eingerechnet sind.

Wir liefern euch zu jeder Waffe auch eine Erklärung für die Beliebtheit und woher ihr das Exotic bekommt.

Mehr zum Thema
Destiny 2 bringt endlich die coolsten Waffen aus Teil 1 zurück
von Philipp Hansen

Platz 10: Falkenmond

Die kinetische Handfeuerwaffe Falkenmond aus Season 12 rüsten 0,33 % aller Hüter aus. Dabei ist der stylische Revolver für 0,28 % aller Kills im PvE verantwortlich.

Falkenmond Hawkmoon exotic Handfeuerwaffe

Warum ist die Waffe so angesagt? Der exotische Klassiker kam erst mit der aktuellen Season “neu” zu Destiny 2. Kaum eine andere Primär-Waffe kann so viel Schaden drücken und sieht so gut aus. Zudem ist Falkenmond garantiert über eine Quest zu holen.

In Zukunft könnte die Nutzung sogar noch deutlich steigen, denn Falkenmond kann bald mit zufälligen Rolls gejagt werden – das geht sonst bei keinem anderen Exotic.

Hier findet ihr auf MeinMMO schon jetzt die besten Rolls und eine Review zu Falkenmond.

Platz 9: Göttlichkeit

Göttlichkeit ist ein Spurgewehr aus Shadowkeep, das von 0,36 % der Spieler im Spezialslot getragen wird. Die Zahl der Kills ist damit jedoch sehr gering, nur 0,04 % aller Tode gehen auf das Konto von Göttlichkeit.

destiny 2 shadowkeep laser warlock

Warum ist die Waffe so angesagt? Göttlichkeit ist im Endgame nicht wegzudenken. Das Spurgewehr ist dort wohl die beste Team-Waffe.

  • Sie steigert den Schaden des ganzen Einsatztrupps
  • und erzeugt durch Beschuss ein Feld, welches es deutlich einfacher macht die wichtigen kritischen Treffer zu landen.
  • Das gewaltige Magazin von 194 Schuss sorgt für Dauerbeschuss,
  • dazu kann die Waffe von alleine Überladungs-Champions stören.

Dass die Kills so gering ausfallen ist kein Wunder, denn wer Göttlichkeit spielt, der hilft den anderen Spielern beim Killen – nobel!

Wer seinen Mithütern perfekt unter die Arme greifen möchte, muss sich Göttlichkeit aber durch eine lange und schwere Quest im “Garten der Erlösung”erspielen. Hier verrät euch MeinMMO, wie ihr das schafft: So löst ihr die neue Quest für das Raid-Exotic Göttlichkeit

Platz 8: Augen von Morgen

Den “Beyond Light”-Raketenwerfer Augen von Morgen tragen 0,47 % der Hüter stets spazieren. Durch die Zielsuchenden Sprengköpfe werden 0,23 % aller Feinde ins virtuelle Jenseits katapultiert.

Warum ist die Waffe so angesagt? Augen von Morgen ist eine der wohl stärksten Waffen im ganzen Spiel. Das ist der erste Raketenwerfer, der als legitimer Nachfolger des Gjallahorns aus Destiny 1 angesehen werden darf.

  • Gleich 6 Raketen fliegen bei einem Abschuss los.
  • Ihr könnt damit eure Feinde anvisieren, die Sprengkörper folgen diesen dann aggressiv.
  • Erledigt ihr so mindestens 4 Feinde, steigt der Schaden der nächsten Salve monströs an.
  • Der daraus resultierende Schaden wird von kaum einer Waffe übertroffen.

Die Nutzungsrate liegt wohl “nur” auf Platz 8, weil das Exotic ein Zufallsdrop aus dem neuen Raid in der Tiefsteinkrypta ist (beim finalen Boss).

Auf der nächsten Seite arbeiten wir uns weiter durch die 10 beliebtesten Exotics aus Beyond Light und Season 12. Dabei sind Waffen die noch aus der Beta von Destiny 2 stammen aber auch brandneue Knarren.

Ein Monat GO Beyond – So sehr hat es Pokémon GO verändert

Das Update GO Beyond hat Pokémon GO in vielen Belangen verändert. Neues Maximallevel, neue Pokémon und neue Jahreszeiten. Ein Monat nach Release des Updates steht jetzt die Frage im Raum: Wie sehr wurde das AR-Game verändert?

Das war GO Beyond: Am 30. November startete das größte Update aller Zeiten in Pokémon GO. Mit dem Namen GO Beyond veränderte Niantic viel:

  • Das Maximallevel wurde auf 50 angehoben und man muss für die 10 neuen Levels jeweils 4 unterschiedliche Aufgaben lösen
  • Die 6. Generation wurde eingeführt – Erste Monster aus der Kalos-Region erscheinen nun im Spiel
  • Die Jahreszeiten wurde eingeführt – Alle 3 Monate ändert sich das Thema in Pokémon GO und andere Monster erscheinen außerhalb von Events häufiger
  • Die PvP-Liga wurde angepasst – Es gibt ein neues Ränge-System und andere Belohnungen

Wurde Pokémon GO ein besseres Spiel?

Das hat das neue Maximallevel verändert: Für die Vielspieler gab es endlich wieder eine Menge zu tun! Diejenigen, die schon lange auf Level 40 waren, müssen jetzt wieder EP sammeln oder zumindest Aufgaben lösen.

Unter den besten Spielern der Welt brach ein regelrechter Wettlauf aus. Wer schafft es als Erstes auf Level 50 und wie schnell können manche Level bewältigt werden?

Mittlerweile hängen die Extrem-Spieler an Level 48 fest. Dafür muss man 8 Wochen lang Aufgaben bewältigen. Die sind natürlich noch nicht um, sodass man noch nicht weiß, was bei den letzten beiden Leveln auf die Spieler wartet.

Pokémon GO Level 48 Titel
Level 48 lässt die Trainer mindestens 8 Wochen warten.

Für die Normalos unter den Spielern hat sich mit dem Level wenig verändert. Wer noch nicht auf Level 40 war, der hat eigentlich nichts von der Levelerhöhung mitbekommen.

Mit dem neuen Maximallevel kamen aber auch die XL-Bonbons ins Spiel und die haben durchaus für Furore gesorgt. Nur Level-40-Spieler oder höher können diese Bonbons finden und Pokémon droppen sie nur äußerst selten. Mit den XL-Bonbons könnt ihr Monster ab Level 40 weiter hochleveln. 296 XL-Bonbons braucht ihr für Level 50 und das ist durchaus hart – vor allem bei seltenen Monstern.

Durch GO Beyond wurde das Aufleveln von Pokémon also nochmal deutlich schwerer und wer jetzt ein Monster auf Level 50 haben möchte, muss haufenweise Pokémon des gewünschten Exemplars fangen.

Das hat die 6. Generation verändert: Die erste Welle der 6. Generation kam zu Pokémon GO und sorgte gleich erstmal für Kritik. Die Monster waren allesamt verdammt schwer zu fangen. Die Fangrate ist einfach so schlecht, dass ein normaler Pokéball meist nicht ausreicht.

Richtig starke Pokémon aus der 6. Generation kamen auch erstmal nicht ins Spiel. So sind zwar die Starter-Pokémon verfügbar, doch die sind nicht wirklich überragend.

Generell hat die 6. Generation also nicht viel verändert, außer vielleicht den Vorrat der Hyperbälle bei einigen Trainern. Dennoch war es zumindest zu Beginn erfrischend, dass man mal neue Monster auf dem Bildschirm hat.

Erste Pokémon aus der Gen 6 sind jetzt im Spiel.

Das haben die Jahreszeiten verändert: Die festliche Jahreszeit ist Anfang Dezember gestartet und veränderte die Spawns grundlegend. Manche Monster, wie etwa Kramurx oder Rattfratz, tauchen gar nicht mehr in der Wildnis auf. Stattdessen sitzen plötzlich überall Müllsäcke, denn Unratütox ist das wohl häufigste Monster in dieser Jahreszeit.

Grundsätzlich kann man also festhalten, dass die Einführung der ersten Jahreszeit viel an den Spawns verändert hat. Es bleibt jedem selbst überlassen darüber zu urteilen, ob die Spawns nun wirklich besser sind. Es herrscht etwas weniger Variation in der Wildnis, doch dafür gibt es Monster wie Unratütox, die immerhin mehr Sternenstaub pro Fang geben.

Das hat der PvP-Modus verändert: Für Fans des Modus gab es wieder mehr zu entdecken. Das Rang-System ist sicherlich für einige Spieler besser, denn man steigt nun mehr Ränge auf und wird mehr belohnt.

Im Gegenzug wurde der Pool der Pokémon-Belohnungen erheblich vergrößert. Zeitweise gab es über 15 unterschiedliche Monster als Belohnung.

Grundsätzlich wurde die PvP-Liga durch das System verbessert. Es ist lohnender für alle Spieler und beschert mehr Belohnungen.

Dennoch wurde der PvP-Modus für die breite Masse damit nicht spannender. Immer noch schauen sich zahlreiche Trainer den Modus nur an, wenn es eine Quest verlangt.

Wurde Pokémon GO durch das Update besser? Für Vielspieler auf alle Fälle, denn es gab endlich wieder etwas zu tun! Außerdem haben die EP, die man über Monate oder sogar Jahre gesammelt hat, endlich wieder nützlich.

Das große Highlight war also auf alle Fälle die Levelerhöhung. Dennoch waren auch die anderen Neuerungen durchaus gut. Die Kalos-Region dürfte uns noch über die nächsten Monate weitere Inhalte bringen und die zweite Jahreszeit soll Anfang März starten. Dort gibt es dann sicherlich auch eine Menge zu entdecken.

Man kann also durchaus sagen, dass Pokémon GO mit GO Beyond besser wurde. Dennoch hat man auch gemerkt, dass es an einigen Stellen durchaus berechtigte Kritik gibt. Es bleibt abzuwarten, ob Niantic auf diese Kritik reagiert oder ob es in Zukunft weiterhin diese Punkte zu bemängeln gibt.

In 2020 warten auf jeden Fall schon die nächsten großen Events auf euch:

Pokémon GO 2021 – 8 Dinge, die uns im neuen Jahr bereits erwarten

Wer WotLK in WoW liebte, sollte diese Woche unbedingt spielen

In World of Warcraft sind die Zeitwanderungsdungeons zu WotLK aktiv. Ihr könnt jetzt sogar den Ulduar-Raid spielen und erhaltet da starke Items. Wir zeigen euch, warum das gut ist.

Was ist die Zeitwanderung? Am 30. Dezember 2020 startete in World of Warcraft die neue Zeitwanderung mit Dungeons und einem Raid. Ihr könnt euch jetzt für WotLK-Instanzen anmelden und die mit eurer Gruppe spielen. Dazu eröffnet auch Ulduar erneut seine Pforten. Zwar konntet ihr diese Instanzen sowieso schon spielen. Doch nun werdet ihr auf eurer Maximalstufe 60 passend zu den Inhalten skaliert und könnt diese “richtig” spielen.

Noch bis Dienstag, den 5. Januar 2021, könnt ihr an diesem Event teilnehmen. Solche Events kehren immer wieder zu WoW zurück. Diese Zeitwanderungs-Events gab es 2020.

Ulduar mit Nostalgie-Faktor

Was ist besonders? Der Raid Ulduar aus der Erweiterung Wrath of the Lich King wurde für euch so angepasst, dass sich das Raiden lohnt. Ulduar wurde ursprünglich im Jahr 2009 eröffnet.

Als Beute winken Gegenstände auf der Gegenstandsstufe 200. Wer also in Shadowlands noch nicht weit fortgeschritten ist oder einen Weg sucht, seine Twinks mit 200er Gegenständen auszustatten, hat jetzt auch in diesem Raid die Chance dazu.

Der Raid hat die Schwierigkeitsstufe “normal”. Ihr könnt ab Level 30 daran teilnehmen.

  • Schlachtzüge aus 1 bis 30 Spielern können daran teilnehmen
  • Der Raid wird je nach Gruppengröße angepasst
  • Eure Gegenstände und euer Level wird für den Raid angeglichen
  • Im Dungeonbrowser könnt ihr bei “organisierte Gruppen” nach Mitspielern suchen
  • Reist nach Dalaran in Nordend, um bei Vormu die Zeitwanderungsversion von Ulduar zu starten
  • Wer lieber Dungeons spielt, kann über den Dungeonbrowser über “zufälliger Zeitwanderungsdungeon” an Instanzen aus WotLK teilnehmen
  • Als Dungeons gibt es:
    • Gundrak
    • Ahn’Kahet: Das alte Königreich
    • Die Hallen der Blitze
    • Der Nexus
    • Turm Utgarde
    • Die Grube von Saron
WoW Ulduar Zeitwanderung Yogg Saron
Nach über 10 Jahren mal wieder im “ernsten” Raid gegen Yogg Saron

Lohnt sich das? Die Teilnahme am Ulduar-Raid beschert euch Items auf der Gegenstandsstufe 200. Außerdem findet ihr dort beliebte Gegenstände wie das Auge der Brutmutter wieder.

Für den Ulduar-Raid gibt es eine Quest (Störung entdeckt: Ulduar), die euch bei Abschluss (Töten von Yogg Saron) mit 500 Zeitwanderungsmarken (Zeitvererrtes Abzeichen) belohnt.

In Oribos findet ihr eine weitere Quest für die alten Inhalte. Diese verlangt, dass ihr 5 Zeitwanderungsdungeons abschließen sollt. Für den Abschluss erhaltet ihr euch 500 Zeitverzerrte Abzeichen und zusätzlich einen Ausrüstungsgegenstand aus Schloss Nathria (Schwierigkeit Normal).

WoW Dalaran Zeitverzerrte Abzeichen
Hier könnt ihr Abzeichen eintauschen

Für die Zeitverzerrten Abzeichen könnt ihr euch beim Händler in Dalaran Sachen wie ein Mount, Spielzeuge, Ruf-Gegenstände oder Ausrüstungsteile kaufen.

Vor allem lohnen sich diese Inhalte für Spieler, die in WotLK gern in Instanzen oder Ulduar unterwegs waren. Zwar laufen die Bosse in Ulduar teilweise ein bisschen anders, doch der Nostalgiefaktor ist vorhanden. Gemeinsam zieht ihr wieder die Boss-Strategien durch, die ihr vor einigen Jahren schon mal lernen musstet.

Habt ihr die neuen, alten Inhalte schon ausprobiert oder war dieser Content aus WotLK nichts für euch?

LoL Wild Rift macht alle Champions kurz kostenlos – 11 solltet ihr euch anschauen

In League of Legends: Wild Rift habt ihr jetzt die Chance alle Champions kostenlos zu spielen. Das ist allerdings nur kurzzeitig möglich. Wir zeigen euch, was ihr wissen müsst.

Das wurde angekündigt: Via Twitter verbreitete Riot die Botschaft, dass ihr aktuell alle Champions in Wild Rift kostenlos ausprobieren könnt. Dazu gibt es noch die doppelte Menge an EP und Blue Motes. Die Aktion soll allerdings nur auf 3 Tage beschränkt sein, sodass ihr euch beeilen müsst, wenn ihr viel ausprobieren wollt.

Wir zeigen euch hier alle Rahmenbedingungen des Events und verraten euch, welche Champions ihr unbedingt mal ausprobieren solltet.

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Alles zu den kostenlosen Champions

Wie lange geht das Event? Ihr könnt die Champions ab sofort kostenlos ausprobieren. Noch bis zum 3. Januar soll die Aktion laufen. Riot spricht von 3 Tagen, die am 3. Januar gegen 9:00 Uhr morgens abgelaufen sein sollten.

Was bringt mir das Event? Ihr könnt euch einmal durch alle 49 Champions probieren und schauen, welcher Charakter euch am besten liegt. Wenn ihr den noch nicht besitzt, dann wisst ihr, auf welchen Champion ihr hinarbeiten sollt.

Für keinen der Champions müsst ihr Ressourcen farmen, sondern könnt einfach reinschnuppern. So können neue LoL-Spieler die Charaktere kennenlernen und LoL-Veteranen, die nur neu in Wild Rift sind, schauen, wie sich der Champion in Wild Rift verändert hat.

So könnt ihr für euch und euren Spielstil den besten Champion bestimmen und ihr fleißig ausprobieren.

Diese Champions solltet ihr euch anschauen: Zwischen den 49 Champions gibt es eine Menge Unterschiede und wenn ihr euch nicht alle Charaktere anschauen wollt, geben wir euch hier schon mal eine starke Vorauswahl.

Die Auswahl stammt aus unserer Tier List zu Wild Rift. Dort stehen die Champions ganz oben und gelten generell als stark:

  • Midlane: Ahri, Orianna, Zed
  • Toplane: Malphite, Camille
  • Jungler: Lee Sin, Xin Zhao
  • AD-Carry: Jhin, Ezreal
  • Support: Blitzcrank, Braum

Normalerweise kosten all diese Charaktere 5500 Blaue Partikel oder 725 Wilde Kerne. Im jetzigen Event müsst ihr dafür gar nichts ausgeben.

Je nach eurem Spielstil könnte auch ein andere Champion für euch infrage kommen. Ihr solltet die hier aufgelisteten Charaktere aber zumindest einmal ausprobieren und schauen, ob sich zu eurem Spielstil passen.

Damit ihr vollen Spielspaß habt und effektiv unterwegs seid, solltet ihr hier vorbeischauen:

6 Einstellungen, die ihr in LoL Wild Rift unbedingt aktivieren müsst

3 Dinge, die die PS5 im Jahr 2021 unbedingt verbessern muss

Die PlayStation 5 ist nun schon eine Weile da und es gibt viel Lob aber auch Kritik. Der Shooter-Experte Sven Galitzki von MeinMMO sieht vor allem 3 Bereiche, bei denen die PS5 unbedingt im neuen Jahr 2021 nachlegen sollte.

Das dürfte für einige Gamer das Highlight des Jahres sein: Darauf hatten viele lange gewartet. Mittlerweile ist Sonys neue Next-Gen-Konsole PlayStation 5 seit über einem Monat verfügbar und schmückt bereits das ein oder andere Wohnzimmer oder so manch eine Spielhöhle.

Am 12. November ging sie dabei in den USA und einigen anderen Ländern an den Start, seit dem 19.11. ist die PS5 auch bei uns in Deutschland verfügbar

So manch ein Spieler konnte also bereits ausgiebig selber Hand an der PlayStation 5 anlegen und eigene Erfahrungen damit machen. Und unter dem Strich kommt die PS5 bisher gut an, aber es gibt auch Kritik – wie an einigen technischen Kinderkrankheiten.

So blicke ich aktuell auf die PS5: Ich, der Sven von MeinMMO, bin bislang von Problemen und Kinderkrankheiten der neuen Konsole komplett verschont geblieben und habe jede Minute mit der neuen Konsole genossen.

Titelbild PS5 Teardown und offene Fragen
Ein schönes Ding, die PS5… Hat aber auch noch Luft nach oben

Kurzum: Ich liebe die PS5. Sie hat die Gaming-Qualität bei Konsolen für mich auf ein neues Level gehoben und darf in meinen Augen zurecht als Next-Gen bezeichnet werden. Die Leistung ist stark, sie ist leise, der neue Controller ist klasse.

Doch trotzdem gibt es einige Dinge, wo ich und so manch ein anderer Spieler noch Verbesserungspotential bei der PlayStation 5 sehen und sich eine Besserung im neuen Jahr wünschen. Am meisten Luft nach oben sehe ich dabei aktuell bei den folgenden 3 Bereichen rund um die PS5:

PS5 braucht dringend eine Speichererweiterung

So ist der aktuelle Stand: Die PlayStation 5 hat zwar eine ultra-schnelle SSD, doch darauf stehen euch 667 GB freien Speicher für Spiele, Apps oder Medien zur Verfügung.

Ihr könnt dabei externe Festplatten oder SSDs an die PS5 anschließen, doch PS5-Spiele lassen sich nicht darauf auslagern. Diese laufen nur auf der internen PS5-SSD und lassen sich bislang auch nur darauf speichern, da sie auf ihre hohe Geschwindigkeit ausgelegt sind. Externe SSDs oder Speichermedien sind im Moment also nur für PS4-Spiele geeignet.

Erweitern kann man den schnellen, internen Speicher der PlayStation 5 zwar generell über einen speziellen Slot für eine PCIe 4.0 M.2 NVMe SSD, doch aktuell ist das noch nicht möglich – erst durch ein späteres Update. Sony will zudem eine Liste mit zertifizierten SSD-Modellen veröffentlichen, die sich als Speichererweiterung für die PS5 eignen, aber auch das ist bislang noch nicht geschehen. Bis dahin rät Sony selbst vom Kauf von SSDs für die PS5 ab.

Könnte eine Alternative für die PS5-Speicherweiterung werden – die 980 Pro von Samsung

Deshalb hoffe ich auf Besserung: Das Problem dabei: Falls ihr gerne mehrere Spiele auf der PlayStation habt, mit denen ihr euch bespaßt, können die 667 GB teils schnell voll werden.

Als Beispiel: Neben

  • Call of Duty: Modern Warfare inklusive Warzone
  • Destiny 2 
  • The Division 2
  • und Cyberpunk 2077

kann ich mir nur noch kleinere Games wie Dead Cells erlauben, da die Platte sonst so voll ist, dass ich nicht mal mehr Updates für CoD installieren kann. Mein geliebtes Elite Dangerous oder auch Anthem, wo ich immer noch regelmäßig reinschaue, müssen erstmal in der Bibliothek verweilen.

Zudem gibt es noch andere mysteriöse Daten, die teils ohne direkt ersichtlichen Grund über 100 GB von dem bereits knappen, freien SSD-Speicher belegen können. Dadurch habt ihr unter Umständen nochmals weniger Platz für Spiele auf euerer PS5.

Auch wenn längst nicht jeder dieses Problem haben dürfte – ich persönlich wünsche mir dringend eine Erweiterung des schnellen Speichers bei der PS5. Wann genau es so weit ist, weiß man aktuell nicht. Viele, auch ich, hoffen auf Anfang 2021.

ps5 konsolen
Die beiden Modelle der PlayStation 5.

PS5 braucht mehr Nachschub

So ist der aktuelle Stand: Sonys neue Konsole war bereits in 2 Wellen vor ihrem Start vorbestellbar. Auch nach dem offiziellen Launch gab es bereits 2 weitere Bestell-Wellen. Doch seit der letzten Reihe von Bestellungen am 3. Dezember ist die PlayStation 5 restlos ausverkauft. Wieder mal …

Die Wellen versanken dabei im Prinzip allesamt im Chaos – auch die Letzte. Es gab technische Probleme bei den Anbietern, die Kontingente waren wohl sehr begrenzt, die Zeiten nur grob oder teils gar nicht kommuniziert, zudem folgten teils nachträgliche Stornierungen und Lieferschwierigkeiten. Auch gab es die PS5 nicht im Einzelhandel.

Wer jetzt eine PS5 haben will, wird im Prinzip nur bei dreisten Wiederverkäufern fündig, die mit Bots massenweise Konsolen abgegriffen hatten und diese dann beispielsweise auf Ebay zu überdimensionalen Mond-Preisen verscherbeln. Gleiches gilt übrigens für einige Original-Zubehörteile wie die das 3D Pulse Headset oder die Ladestation für den DualSense-Controller der PS5.

Deshalb hoffe ich auf Besserung: Trotz nunmehr 4. Bestellwellen, hat längst noch nicht jeder Interessent oder Kaufwillige sich eine PS5 oder das gewünschte Zubehör sichern können.

Alleine in meinem Gaming-Umfeld ist gefühlt mehr als die Hälfte von denen, die sich eine PlayStation 5 kaufen wollten, bislang leer ausgegangen. Ich selbst warte immer noch auf das Headset und die Ladestation. Und es sieht ganz danach aus, als würde es vielen anderen ebenfalls so gehen.

Wann die PS5 erneut bestellt werden kann, weiß man aktuell nicht. Sony versprach zwar nochmal Nachschub zum Ende des Jahres, doch es ist nicht klar, ob damit die Welle vom 3. Dezember gemeint war oder noch eine weitere im Jahr 2020 folgt.

Hier hoffe ich darauf, dass Sony hier schnell nachliefern kann. Denn aktuell gibt es viele, teils bitter enttäuschte Spieler, die immer noch verzweifelt auf eine PlayStation 5 oder bestimmtes Zubehör warten. Hoffentlich ist es dann zumindest im neuen Jahr besser um die Verfügbarkeit der neuen Konsole bestellt – und das möglichst schnell. Doch Gerüchten zufolge könnten Microsoft und Sony noch bis ins Frühjahr 2021 mit Lieferengpässen bei ihrer Next-Gen zu kämpfen haben.

Als erstes probierte ich zum Launch Destiny 2 auf der PS5 aus – War noch kein wirkliches Next-Gen-Erlebnis

PS5 braucht richtige Next-Gen-Spiele

So ist der aktuelle Stand: Die PlayStation 5 kann über die Abwärtskompatibilität tausende PS4-Games abspielen. Entweder auf dem Niveau der PS4 Pro oder sogar besser – nämlich durch Next-Gen-Upgrades. Dadurch werden nicht nur schnellere Ladezeiten, sondern auch unter anderem eine höhere native Auflösung (4K), eine höhere Frame-Rate oder zusätzliche Effekte ermöglicht.

Doch auch der ein oder andere Launch-Titel war zum Start dabei – entweder Cross-Plattform oder exklusiv für die PS5, wie beispielsweise

  • das “Demon’s Souls”-Remake
  • Sackboy: A Big Adventure
  • Assassin’s Creed Valhalla
  • Watch Dogs Legion
  • Spider-Man: Miles Morales
  • oder Godfall

Am 10. Dezember gesellte sich dann auch noch das von vielen heiß erwartete Cyberpunk 2077 dazu.

Cyberpunk 2077 – Bisher das einzige Spiel, was bei mir einigermaßen Next-Gen-Vibes aufkommen lässt

Deshalb hoffe ich auf Besserung: Doch wirkliche Highlights gab es in den Augen zahlreicher Spieler nur wenige zum Launch. Zudem kamen einige Titel wie Watch Dogs Legion (66 auf Metacritic) oder Godfall (62 auf Metacritic) nur mäßig bei den Spielern an.

Mir persönlich fehlt bisher ein (exklusiver) Titel, bei dem man wirklich sagen kann: “Wow, DAS ist wirklich Next-Gen!”. Oder: “Ok, DAFÜR kaufe ich mir jetzt auf jeden Fall eine PS5”. Neben Cyberpunk 2077, das aber nur das erste Upgrade für die PS5 erhielt und noch ein weiteres, “richtiges” Next-Gen-Upgrade bekommt, spiele ich auf der PlayStation 5 auch mehr als einen Monat nach dem Launch im Prinzip nur alte PS4-Perlen – nur teils etwas hübscher (und mit zugegebenermaßen viel schnelleren Ladezeiten).

Doch einen richtigen Next-Gen-Moment, ein richtiges Next-Gen-Erlebnis (mal Cyberpunk außenvor) – darauf warte ich immer noch. Und wenn man sich durch Reviews, Reddit und soziale Medien wühlt, so bin ich wohl längst nicht der einzige, dem es so geht – so gut die PS5 an sich auch sein mag.

2020 dürfte da nicht mehr allzu viel passieren, doch 2021 hat bereits das ein oder andere potentielle (oder exklusive) Highlight in petto – wie “Horizon: Forbidden West” oder “Gran Turismo 7”

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Hoffentlich ist unter diesen Titeln endlich ein Spiel dabei, das mir wirklich das Gefühl gibt, komplett in der Next-Gen angekommen zu sein.

Wie sieht es mit euch aus? Seht ihr das genau so, ähnlich oder komplett anders? In welchen Bereichen rund um die PS5 wünscht ihr euch sehnlichst eine Besserung?

WoW: Nach Shitstorm und Todesdrohungen ist dieses Addon wieder kostenlos

Das Addon “Mythic Dungeon Tools” in World of Warcraft ist wieder kostenlos. Der Grund ist allerdings nicht so erfreulich.

Vor einigen Tagen hatten wir auf MeinMMO über das Interface-Addon Mythic Dungeon Tools (MDT) berichtet. Das ist ein nützliches Tool für viele WoW-Spieler. Der Autor hatte Teile des Addons kostenpflichtig gemacht und damit einen riesigen Shitstorm auf sich gezogen. Sogar Todesdrohungen soll es gegeben haben.

Was ist Mythic Dungeon Tools? Das Addon ist in der „Mythisch+“-Community sehr beliebt gewesen. Es erlaubt mit wenigen Klicks, Dungeon-Routen genau zu planen und mit der ganzen Gruppe oder anderen Spielern zu teilen. So können alle Spieler im Vorfeld sehen, wie der Dungeon angegangen werden soll und welche Gruppen ausgelassen oder zusammengezogen werden. Insgesamt ein extrem beliebtes Tool, das von vielen Spielern geschätzt wurde.

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Nachdem Features des Addons Geld kosten sollten, gab es jede Menge Kritik – und wohl auch Drohungen.

Was war das Problem? Nachdem der Erschaffer des Addons, Nnoggie, während eines Streams von Zuschauern angeschrieben wurde, dass er MDT doch endlich aktualisieren sollte, verlor er im Stream etwas die Beherrschung. Er erklärte, dass man ihn eigentlich dafür bezahlen solle, wenn man das Addon nutzen will.

Kurz nach dem vollendeten „World First“-Rennen kam dann auch das Update für MDT. Die Daten der Kreaturen fehlten, sodass Spieler dafür bezahlen mussten, wenn sie diese Funktion wiederhaben wollten.

Community reagierte wütend: Die Reaktion von der Community kam prompt. Nur wenige Stunden später veröffentlicht jemand das „Manbaby Dungeon Tools“, um sich an Nnoggie zu rächen. Gleichzeitig brach über Nnoggie wohl ein richtiger Shitstorm zusammen, denn zahlreiche Nutzer des Addons beschwerten sich.

Nnoggie entschuldigt sich, fühlt sich schrecklich

Was ist nun passiert? Knapp 4 Tage nach dem Vorfall hat Nnoggie nun ein Statement veröffentlicht und die Bezahl-Komponente aus Mythic Dungeon Tools wieder rückgängig gemacht. In einer Entschuldigung schreibt er:

Die Änderungen, die ich an MDT in Bezug auf die NPC- und Mapping-Daten vorgenommen habe, werden zurückgenommen. Erstattungen könnt ihr über Patreon-Nachrichten oder [email protected] erhalten.

An die Leute, die wollen, dass MDT weiterbesteht: Ich lade euch ein, wieder an MDT mitzuarbeiten unter dieser Adresse:

Ich entschuldige mich bei den Leuten meiner Community, die mich über die Jahre hinweg unterstützt haben – ich habe euch enttäuscht und das tut mir leid. Euch etwas von MDT wegzunehmen war niemals fair für euch und das sehe ich nun. Ich hab’s vermasselt.

Ehrlich gesagt habe ich es den Leuten nie schwer gemacht, mich nicht zu mögen, aber was ich in den letzten Tagen von der WoW-Community erlebt habe, ist etwas von dem ich niemals dachte, dass ich es sehen würde und es trug dazu bei, dass es mich an einen sehr dunklen Ort gebracht hat. Ich hoffe, dass ich davon mit der Hilfe meiner Familie und Freunde freikommen kann, aber aktuell vergeht kein Tag, an dem ich nicht schlechte Gedanken habe.

Ich wurde das Opfer massiver Belästigungen, einschließlich einiger Schmutzkampagnen auf den sozialen Medien und News-Webseiten, die gefälschte Screenshots von Nachrichten veröffentlicht haben, die ich niemals geschrieben habe. Sie verglichen und bezeichneten mich als Vergewaltiger, als Frauenhasser und ich wurde das Opfer von Spam-Angriffen, Doxxing und erhielt Nachrichten, die mich dazu bringen wollten, mich selbst zu töten oder direkt Morddrohungen.

Einige dieser Angriffe begannen bereits während des World-First-Rennens.

Ich will, dass das aufhört.

Die Konsequenz ist, dass MDT nun wieder kostenlos ist. Sollten die Anschuldigungen von Nnoggie an einige Spieler allerdings stimmen, ist das ein weiteres trauriges Beispiel für Vorfälle im Internet, die mehr als nur einen Schritt zu weit gehen. Denn nur weil jemand ein Interface-Addon nicht mehr anbietet, sollte diese Person niemals Opfer von Drohungen solcher Art werden.

Was haltet ihr von dieser Geschichte?

Quelle(n):
  1. wowhead.com