Ihr habt abgestimmt: Das haltet ihr wirklich vom Skyrim-Jahr 2020 in ESO

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat das Jahr 2020 ganz ins Zeichen von Skyrim gesetzt. Wir wollten in einer Umfrage von euch wissen, was ihr von diesem Jahr gehalten habt, hier ist euer Ergebnis.

Das verrückte Jahr 2020 neigt sich dem Ende und damit auch „Das Schwarze Herz von Skyrim“ in The Elder Scrolls Online. So hieß die jahresumfassende Geschichte im MMORPG und der Name war Programm. Das neuste Kapitel führte euch nach Himmelsrand, nach Skyrim, ganz im Sinne des bekannten Games der Elder-Scrolls-Reihe.

Wir von MeinMMO wollten nun in einer Umfrage von euch wissen, wie euch denn dieses Skyrim-Jahr in ESO gefallen hat. Zur Auswahl hattet ihr 6 Antwortmöglichkeiten, ob ihr Skyrim gespielt habt oder nicht, und wie sehr euch das jahresumfassende Abenteuer gefallen hat. 237 Leser haben dabei mitgemacht und wir verraten euch das Ergebnis.

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Die bekannte Drachenbrücke aus Skyrim in ESO

Das war das Skyrim-Jahr 2020

So startete das Jahr 2020: Den Start machte in 2020 der DLC Harrowstorm. Er brachte die Prolog-Quest für Greymoor und zwei neue Verliese:

  • Eiskap – Dort geht ihr gefährlichen Gramstürmen auf den Grund, die sich ihren Weg übers Meer bahnen.
  • Das Unheilige Grab – Dort wartet eine uralte Begräbnisstätte auf euch, die wieder geöffnet wurde.

So wurde 2020 fortgesetzt: Mit der Erweiterung Greymoor, die im Mai für den PC und im Juni für die Konsolen erschien, erreichte das Skyrim-Jahr seinen Höhepunkt. Das Kapitel führte euch nach Himmelsrand, oder auf Englisch Skyrim. Es warteten eine düstere Story rund um Vampire und Monster auf die Spieler. Außerdem gab es für euch:

Bei einem Skyrim-Addon dürfen natürlich die neuen Karten Himmelsrand und die unterirdische Schwarzweite (Blackreach) nicht fehlen. Letztere macht ungefähr 40 % des spielbaren Bereichs aus und so ist Greymoor flächenmäßig die größte Erweiterung von ESO

Der 3. DLC Stonethorn war ein Dungeon-Paket. Dort warteten wieder zwei neue Verliese auf euch:

  • Der Steingarten – Der Dungeon befindet sich in der unterirdischen Schwarzweite. Eure Aufgabe hier ist es, einem verrückten Alchimisten das Handwerk zu legen.
  • Kastell Dorn – Eine finstere Festung, in der ihr auf die Fürstin Dorn und ihre dunkle Vampir-Armee trefft.

Das war das Finale des Skyrim-Jahres: Der letzte DLC in 2020 trug den Namen Markarth. Er hatte auch wieder einige Neuerungen parat:

Ein gefeiertes Kapitel?

So habt ihr abgestimmt: Die meisten von euch, nämlich 42,19 %, haben für die Antwort „Ich habe Skyrim gespielt und fand es super“ abgestimmt. Hinzu gesellen sich noch die Stimmen derer, die es spitze fanden und kein Skyrim gespielt haben. Das waren noch einmal 7,59 %, somit insgesamt 49,78 % für die Top-Wertung.

Einige von euch fanden das Kapitel ganz OK, nicht schlecht, aber sind auch nicht vom Hocker gerissen, sie machen 39,66 % der Stimmen aus. Lediglich 10,55 % der MeinMMO-Leser fanden das Addon schrecklich, die positiven Stimmen überwiegen somit um einiges.

Das ist das Besondere am Ergebnis: Dabei fällt auf, dass erstaunlich viele der Spieler vorher Skyrim gezockt haben, insgesamt 81,85 %. Die meisten davon feiern das neue Kapitel oder fanden es zumindest OK.

Das spiegelt ganz gut den Plan der Entwickler wider, The Elder Scrolls Online wie ein Skyrim Online zu behandeln.

ESO Markarth DLC Stadt
Die malerische Stadt Markarth aus Skyrim hat ihren Weg zu ESO gefunden

Das sagt ein Entwickler über ESO: Der Chefentwickler Matt Firor hat sich nämlich bereits vor einigen Jahren in einem Interview vom MMORPG-Begriff distanziert. Er meint, dass ESO genauso gut solo spielbar wäre, wie alle anderen Teile der Elder-Scrolls-Reihe.

Jeder Spieler hat die Wahl, sich dem Gruppen-Content hinzugeben oder das Game einfach solo zu genießen. Sie können das Spiel also als MMORPG spielen, sie sind aber zu nichts gezwungen. Daher bezeichnet Matt Firor ESO lieber als Online-RPG oder Konsolen-RPG und eben nicht als klassisches MMORPG. Ein Abenteuer, das die Spieler zwar mit Freunden bestreiten können, aber eben auch allein – im Kern einfach nur ein Elder Scrolls.

Natürlich ist eine Nähe zu MMORPGs nicht abzustreiten. In ESO finden sich auch Elemente von Klassikern wie World of Warcraft. Dennoch war die Zielgruppe immer eher die TES-Fans und der Wunsch präsent, diese Spieler abzuholen. Das zeigt sich nun auch in unserer Umfrage.

Eure Stimmen in der Übersicht

So sieht die exakte Verteilung der Stimmen aus: Auf die Frage „Wie hat euch das Skyrim-Jahr in ESO gefallen?“ habt ihr wie folgt geantwortet:

  • Ich habe Skyrim gespielt und fand es super – 42,19 % (100 Stimmen)
  • Ich habe Skyrim gespielt und fand es ganz OK – 32,91 % (78 Stimmen)
  • Ich habe nie Skyrim gespielt und fand es super – 7,59 % (18 Stimmen)
  • Ich habe nie Skyrim gespielt und fand es ganz OK – 6,75 % (16 Stimmen)
  • Ich habe Skyrim gespielt und fand es schrecklich – 6,75 % (16 Stimmen)
  • Ich habe nie Skyrim gespielt und fand es schrecklich – 3,80 % (9 Stimmen)

Und in 2021 geht die Reise in Richtung Elder Scrolls noch weiter. Für ESO wurde in einem Teaser Oblivion als nächstes Kapitel angekündigt. Die TES-Fans kommen also hoffentlich auch in 2021 voll auf ihre Kosten. Verratet uns doch in den Kommentaren, wie ihr dieses Skyrim-Jahr erlebt habt und ob ihr euch auf Oblivion freut.

Quelle(n): Metro
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EliazVance

War für mich das erste Jahr in dem ich ESO kaum gespielt habe. Nach all den Jahren, reicht es einfach nicht mehr jedes Jahr ein neues Gebiet und eine neue Story hin zu werfen. Was ich mir wünschen würde, wäre mal etwas neues für das Gameplay der BESTEHENDEN Klassen. Etwas, das meinen Templar mal richtig durchschüttelt, mir neue Builds und Spielweise eröffnet. An neuen Klassen habe ich keine dauerhaftes Interesse. Ich sehe mir sie mal an, und dann ist auch gut – mein Hauptcharakter wächst einfach mit mir, das ist eines der Elemente die ich an MMOs so gerne mag.
Und in der Hinsicht ist ESO einfach stehen geblieben. Mittlerweile hat das Spiel gefühlt eine Million Dungeons, einige davon habe ich seit Jahren nicht gesehen weil es einfach so verdammt viele sind. Aber mein Templar ist noch fast der Gleiche wie zu Beginn des Spiels. Ein paar kleine Änderungen hier und da, in erster Linie damals um den Release vom Warden herum. Aber sonst? Keine neue Fähigkeiten, keine neuen Waffen, keine neuen Möglichkeiten andere Waffenarten als Magicka-Nutzer zu verwenden.
Schade.

Grundsätzlich für mich eines der besten Spiele überhaupt, aber „immer mehr vom Gleichen“ nutzt sich irgendwann ab. Auch wenn das grundsätzlich immer eine hohe Qualität hat.

Franzl

Für mich ganz klar ein „Geht so.“ Habe es erst 2020 angefangen zu spielen, wegen den ganzen Hypes in den Medien. Nur da finde ich sogar WOW immer noch um Welten besser, obwohl die dort total nachlassen. Es ist schön, dass es ESO gibt, einfach wegen der Abwechslung, mehr aber nicht.

KingOneDa

Bitte alles, aber doch nicht wow.
Das steht seit Jahrzenten auf der Stelle und hat sich komplett verrant.
Dazu ist das Gameplay echt nicht mehr cool, bis heute keine globalen Dodges etc.

Ff14 OK, das lass ich mir als Konkurrenz zu eso noch geben, aber wow 😀

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