ESO Greymoor – Was mir neben Vampire kloppen daran am besten gefällt

In The Elder Scrolls Online erscheint bald das neue Kapitel-Addon Greymoor. Das ist Teil des großen Skyrim-Themas 2020 und spricht unseren MeinMMO-Autor Jürgen Horn gleich mehrfach an.

Was hat es mit Greymoor auf sich? Greymoor wird die vierte große Kapitel-Erweiterung von ESO. Das Addon erscheint durch Corona etwas später als geplant, am 26. Mai für PC und am 9. Juni für die Konsolen. Das Thema ist dieses Mal die populäre Region Skyrim sowie ein Kampf gegen böse Hexen und Vampire.

Darum will ich Greymoor unbedingt spielen

Das alles reizt mich an Greymoor: Ich, der Jürgen, bin seit der Beta ein Fan von ESO und auch wenn ich das Spiel nie durchgehend, sondern immer nur häppchenweise und Solo spiele, ist die regelmäßige Rückkehr nach Tamriel für mich immer wie ein kleiner Urlaub.

The Elder Scrolls Online: Greymoor – Alle Infos zur neuen Skyrim-Erweiterung

Das gilt vor allem, wenn man neue Orte und Geschichten erleben kann, wie eben beim baldigen Launch von Greymoor. Den kann ich aus den folgenden Gründen nämlich kaum erwarten.

Grund 1 – Es ist Skyrim!

Darum ist Skyrim immer gut: Gut, zu diesem Punkt muss man eigentlich nicht viel sagen. Skyrim war einfach ein herrliches Spiel und bezauberte von der ersten Minute an durch die wunderschöne Landschaft und die rauen, aber herzlichen Nord, die dort lebten. Da war die Story um die Drachen viel weniger interessant, als die Erkundung von weiten Schneefeldern oder dunklen Grabhügeln.

Wer die ersten Bilder und Videos zu Greymoor gesehen hat, der sollte eigentlich sofort wieder wohlige Nostalgie-Gefühle an die gute alte Zeit haben. So ging es mir schon damals mit dem Morrowind-Addon und ich bin fest der Meinung, dass mich Greymoor ebenfalls an diesem Nerv packen und begeistern wird.

Außerdem bin ich ein Riesen-Fan von allem, was irgendwie mit Wikinger-Themen zu tun hat, und da passen Skyrim und die Nord einfach perfekt. Ich freue mich schon auf coole Fell- und Lederkluften für meine Khajiit.

Grund 2 – Die ganze Optik und Atmosphäre sind vielversprechend

Das gefällt mir an der Präsentation: Greymoor macht seinem Namen alle Ehre. Denn das Skyrim, das wir hier zu sehen bekommen, ist ein düsterer Ort voll grausiger Mysterien. Finstere Hexenkulte mit unheimlichen Weidenpüppchen halten düstere Rituale ab. Unheilverkündende Gramstürme ziehen auf und in dunklen Kavernen lauern unaussprechliche Schrecken.

ESO-Greymoore-Einsamkeit
Die Landschaften sind einfach herrlich.

Nach dem farbenfrohen Elsweyr ist das ein angenehmer Kontrast und sorgt für die passende Stimmung, die zu dem ganzen Jahres-Thema des „Dunklen Herzens von Skyrim“ passt. Außerdem schaffen die Entwickler es so, die wohlige Nostalgie mit einem Gefühl von subtilen Grauen zu vermischen, was ich sehr genieße.

Grund 3 – Neue Mini-Games mit dem Antiquitäten-System

Darauf freue ich mich: Ich mag Abwechslung und Ablenkung in Spielen. Daher liebe ich gut gemachte Minigames. Da passt mir das neu angekündigte Antiquitätensystem von Greymoor sehr gut in den Kram. Vor allem, weil man durch die Minigames unter anderem weitere Lore und Cosmetics im Spiel freischaltet.

Und kaum ein Spiel hat so viel Hintergrundgeschichte wie die Elder-Scrolls-Games. Ich erhoffe mir also hier viele neue, coole Infos zu meiner liebsten Spielwelt.

Grund 4 – Wiedersehen mit coolen alten NPCs

Auf diese NPCs freue ich mich schon: Ich war schon total aus dem Häuschen, als ich in den Dungeons aus dem DLC Harrowstorm Lyris Titanborn wiedersah. Nicht jeder mag die ruppige Halbriesin, doch ich fand sie schon seit der ersten Minute in ESO super.

ESO Greymoor Solo-Spieler
Lyris Titanborn ist eine meiner Lieblings-NPCs.

Denn sie befreite meine arme, seelenberaubte Khajiit damals aus dem finsteren Kerker von Molag-Bal. Seitdem hat sie einen ganz dicken Stein bei mir im Brett. Die treue und tapfere Lyris begleitete mich das ganze Grundspiel über und ich war unglücklich, dass sie danach nicht mehr vorkam. Als plötzlich Sai Sahan in Elsweyr wieder auftauchte, machte sich bei mir auch die Hoffnung auf ein Widersehen mit Lyris breit.

Umso glücklicher war ich, als sie im Dungeon nach einem spektakulären Auftritt plötzlich wieder vor mir stand. Ich freue mich daher schon auf weitere coole Auftritte der taffen Kriegerin mit der Stimme von Commander Shepard.

Grund 5 – Es wird einfach riesig!

Daher ist die Größe der Region ein Highlight: Greymoor soll riesig werden, noch größer als Elsweyr, das schon recht dick war. Das liegt wohl vor allem daran, dass neben der Oberwelt noch große Teile des Untergrunds eine Rolle spielen.

Das freut mich gleich auf mehrfache Art:

  • Mehr Gebiete bedeuten auch mehr Quests und die sind in ESO immer besonders komplexe Angelegenheiten voller Story.
  • Man kann mehr erkunden und entdecken. Traditionsgemäß packen die Entwickler immer massig coole Details und versteckte Goodies in die Gebiete der Addons. Da Greymoor so groß ist, dürfte auch mehr cooles Zeug drin stecken.
  • Gerade die weitläufige Unterwelt dürfte besonders viele Geheimnisse zum Erkunden bieten.

Grund 6 – Endlich mehr spielerische Vielfalt mit dem Mythic Gear

Das erhoffe ich mir davon: Das Kampfsystem von ESO gehört ehrlich gesagt nicht zu meinen Favoriten im Spiel. Daher freut es mich, wenn das starre System etwas aufgebrochen wird und man mehr spielerische Optionen bekommt.

Daher feiere ich das neue Mythic-Gear schon jetzt. Denn die ermöglichen komplett neue Gameplay-Techniken. Da man nur je ein Teil tragen kann, kann ich jetzt meinen Build noch mehr auf meinen Spielstil anpassen.

Ich glaube, ich weiß auch schon, was meine Khajiit auf jeden Fall bekommt: Das Schmuckstück, das die Geschwindigkeit verdoppelt! So kommt sie schneller an Gegner ran, kann sie abstechen und gleich wieder abhauen.

Grund 7, der wichtigste Grund – Ich kann Vampire kloppen!

Darum ist mir das so wichtig: Ich kann Vampire nicht ausstehen. Kaum ein Fantasy-Monster, außer vielleicht Zombies, ist derart ausgelutscht und klischeehaft. Und ja, das gilt nicht unbedingt für die Vampire in ESO, denn die haben durchaus eine coole Lore und werden stimmungsvoll dargestellt.

Dennoch sind mir Vampire einfach verhasst und ich mag sie einfach nicht. Es sind einfach feige, hinterhältige Biester, die sich nicht auf einen ehrlichen Kampf einlasen und noch dazu Intrigen spinnen und sich hinterlistig unter ihren Opfern verbergen. Ich bevorzuge da ehrliche Monster, die sich mir zum zünftigen Zweikampf stellen.

Daher werde ich trotz der vielen neuen Vampir-Überarbeitungen in Greymoor auch nach wie vor keinen Blutsauger spielen. Das habe ich noch nie in einem Elder-Scrolls-Spiel gemacht und hier fang ich sicher nicht an. Aber was ich umso lieber mache, ist die dummen Blutsauger reihenweise umzuklatschen und ihnen die Fangzähne einzuschlagen! Ungefähr so, wie im Trailer zu Greymoor. Nimm dass, Vampir-Lusche!

Ich feier die Szene, in der der feige Vampir auf die Fresse bekommt.

Daher feire ich gerade, dass Vampire die großen Antagonisten sein werden. Ich freue mich auf wirklich hassenswerte Gegner, die man guten Gewissens umhauen kann. Die Drachen in Elsweyr fand ich würdevoll und majestätisch. Es tat mir immer etwas leid, sie zu töten. Diese Bedenken habe ich bei den Blutsaugern nicht. Gerade der eklige Oberboss-Vampir hat schon ein festes Date mit meinem Schwert.

Fazit – Kein neues Elsweyr, aber es wird mir liegen

Ob Greymoor mein geliebtes Elsweyr mit den abgedrehten Khajiit in meiner persönlichen Rangliste der besten ESO-Adddons ablösen kann, ist ungewiss. Denn der Khajiit-Bonus ist nicht unerheblich. Aber dass Greymoor mich voll und ganz begeistern wird und mir viele Stunden Spielspaß beschert, dessen bin ich mir sicher. Ich kann es also kaum erwarten, wenn ich am 26. Mai endlich loslegen kann. Wir sehen uns in Skyrim!

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eso-greymoore-heft-02

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Emmi.Frost
1 Monat zuvor

ähm wie bitte? vampire sind cool!
😄

leider wurde ich schon vor der erweiterung enttäuscht. die änderungen der vampir skillung sind nur was für magicka spieler und optisch sieht der/die vampirfürst/-in leider nicht so cool aus. das geht eher in richtung dämon mit stummelflügel.

das setting der erweiterung gefällt mir aber absolut.

Maniac Monkey
1 Monat zuvor

Wenn ESO auch kein Spiel ist das ich täglich spiele ist es dennoch ein Dauerbrenner bei mir. Neben WoW das MMORPG das mich immer wieder mal für eine gewisse Zeit in seinen Bann zieht.

Actosh
1 Monat zuvor

Die Inhalte und die Story, egal welcher der 4 Content Updates jährlich, sind immer gut.
Da lassen sie sich wirklich viel einfallen.

Was garnicht geht sind die immer noch vorliegenden skilldelays/serverdesyncs und vorallem für Dungeon Crawler und Endgame Raider.

Mit Greymoor werden es über 3 Monate sein in der kein fix dafür gekommen ist, und selbst mit Greymoo haben die Entwickler nur eine „hoffnung“ das es das Problem beheben wird.

Das Problem ist, bei simplen Overland Content fällt einem das so gut wie garnicht auf, da dies noch ein Bereich im Spiel ist der davon noch nicht betroffen ist.

Ich lese die Artikel zu ESO wirklich gern, da ich es von Beta an spiele, aber hin und wieder auch mal die aktuelle Kritik an der Performance aufzugreifen wäre eventuell auch ein lesenswerter Artikel.

Wenn die Performance sich bis Greymoor nicht ändert wird das schon ein Loch in die Raidcom reißen.
Aktuell Raiden die die es können entweder Nachts (so ab 0-2Uhr) oder am WE (Vormittags) da in diesen Zeitfenstern die chance auf ne gute INI immerhin etwas höher ist.

Die Kommunikation der Dev´s bezogen auf die Performanceprobleme ist, seit der Performanceplan released wurde, leicht armselig.

Die Com wartet immer noch darauf das einer der Patches wirklich eine steigerung der Performance bringt.
Fehlanzeige, wurde nur schlechter.

Bevor nen WhiteKnight erscheint, all diese Probleme gab es schon vor dem Lockdown.

Wünsche dennoch ein schönen Abend und viel Freude beim Blutsauger klatschen ^^

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