ESO ist ein gutes MMORPG für Solo-Spieler – Soll noch besser werden

The Elder Scrolls Online bietet viele Funktionen, damit man auch als Einzelspieler Spaß an dem MMORPG haben kann. Creative Director Rich Lambert hat uns von MeinMMO bei einem Preview-Event davon berichtet und zudem verraten, warum besonders Skyrim-Fans ein Auge auf die neue Erweiterung werfen sollten.

Was macht ESO besonders? Im Vergleich zu anderen MMORPGs hat ESO keine Level-Barrieren, die euch davon abhalten, bestimmte Inhalte zu sehen. Ihr könnt die gesamte Welt und auch die neusten Gebiete erkunden, ohne vorher grinden zu müssen.

Zudem könnt ihr die Gebiete, Storys und Quests problemlos im Alleingang abschließen. Lediglich bei den 4-Spieler-Dungeons müsst ihr auf andere Spieler zurückgreifen, wobei manche sogar allein schaffbar sind.

Eine feste Gilde oder ein Freundeskreis im Spiel wird nicht benötigt. Perfekt für Solo-Spieler also, finden auch unsere Kollegen von der GameStar in einem Test.

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ESO bietet alles, was das Abenteurer-Herz begehrt, darunter auch gefährliche Drachen

Was ändert sich nun mit Greymoor? Mit der neuen Erweiterung Greymoor kommt das Antiquitäten-Feature ins Spiel. Dabei handelt es sich um eine neue Aufgabe, die ihr ebenfalls als Solo-Spieler erledigen und in die ihr viel Zeit investieren könnt.

Außerdem kommen die Gebiete aus dem beliebten Rollenspiel Skyrim zurück. Rich Lambert, Creative Director bei Zenimax Online, hat uns bei einem Preview-Event verraten, dass ein neues Tutorial kreiert wurde, sodass Skyrim-Spieler direkt in den neuen Gebieten loslegen können.

Spielt ESO kostenlos: Wer sich erstmal keine Erweiterung oder das Grundspiel kaufen möchte, hat derzeit Glück. Ab dem 1. April wird ESO für eine begrenzte Zeit kostenlos. Dabei könnt ihr auch die Prolog-Episode zum neuen Addon Greymoor spielen, die seit dem 30. März aktiv ist.

ESO bietet viele Inhalte, gerade für Neueinsteiger

Was sagt der Chef von ESO? In unserem Interview zur neuen Erweiterung Greymoor empfahl Rich Lambert jedem Solo-Spieler, dass MMORPG auszuprobieren:

Ihr könnt ESO problemlos solo spielen. Ihr könnt es spielen, als wäre es Skyrim. Ihr könnt all den Story-Content allein erleben. Es gibt viele Orte zu entdecken und etliche Erfolge, auch für Solo-Spieler.

Wenn ihr dann im Spiel wohlfühlt, könnt ihr anfangen mit anderen Spielern zu interagieren. Das ist der Moment, in dem ESO besonders hervorsticht, dann, wenn es um die Zusammenarbeit zwischen den Spielern geht.

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Rich Lambert (rechts) im Livestream zur Vorstellung von Greymoor.

Was bietet ESO alles? Wer ganz allein die Welt von Tamriel erkunden möchte, der hat viele verschiedene Aufgaben vor sich, mit denen sich sehr lange beschäftigt werden kann:

  • Das Grundspiel bietet bereits mehrere dutzend Stunden an Storys und Quest. Wer jetzt die Erweiterung Greymoor kauft, hat das Grundspiel und alle vorherigen Erweiterungen mit drin. Das sorgt schon für mehr als 100 Stunden Content.
  • Die Welt ist riesig und wunderschön gestaltet. Es gibt eine Menge zu entdecken, was nicht mit Quests oder der Haupt-Geschichte zu tun hat.
  • Ihr könnt euch einer der Gilden anschließen und Aufgaben für sie erledigen.
  • Es gibt verschiedene Handwerks-Berufe, die ihr meistern könnt.
  • Das Housing bietet verschiedene Optionen zur Dekoration. Hier könnt ihr euch kreativ austoben.

Für unseren Autor Jürgen Horn ist ESO deshalb auch das perfekte MMORPG für frisch gewordene Eltern:

Warum ESO gerade als frischer Vater für mich das ideale MMORPG ist

Was ist das für ein neues Feature in Greymoor? Wer bisher noch nicht genug zu tun hatte, darf sich auf das Antiquitätensystem aus Greymoor freuen.

Dafür müsst ihr in Minispielen Ausgrabungsstätten finden und sie danach in einem weiteren Spiel ausbuddeln. Orientiert wurde sich dabei an Spielen wie Minesweeper und Schiffe versenken. Wie genau das funktioniert stellen wir euch noch im Laufe der Woche vor.

Als Belohnungen warten dabei neue, mythische Ausrüstungsgegenstände, sowie neue kosmetische Gegenstände, Möbel für das Housing und sogar ein Reittier-Skin.

ESO-Greymoore-Antiquitäten
Das Antiquitäten-System bietet euch viele Aufgaben und wird mit steigendem Level immer kniffeliger.

Direkt zum Start nach Skyrim

Warum lohnt sich ESO für Skyrim-Fans? Skyrim ist ein Singleplayer-Rollenspiel, das in einer bestimmten Region der Welt Tamriel spielt. ESO kehrt nun genau dahin zurück, jedoch 1000 Jahre vorher.

Das neue Tutorial sorgt dafür, dass ihr direkt in die alten und bekannten Zonen eintauchen könnt, wie uns Lambert verriet:

Wenn ihr das Greymoor-Kapitel kauft, könnt ihr euch einen neuen Charakter erstellen und sofort nach Skyrim gehen und den Content spielen. Sofort, ihr müsst nicht leveln, keinen alten Content spielen und das ist eines der großen und besonderen Features von ESO.

Die Region und die dazugehörigen Gebiete, darunter auch das düstere Blackreach, sollen sich sofort vertraut anfühlen:

Der Main-Hub des Kapitels wird sich in „Einsamkeit“ befinden. Also die riesige, gigantische, ikonische Stadt auf der Klippe mit dem blauen Palast. Das wird sich direkt vertraut anfühlen.

Wir haben in dem Gebiet noch mehr Orte, die ihr kennt und liebt wie Morthal, Dragonbridge, Shadowgreen, alle diese Gebiete sind zum Entdecken da.

Rich Lambert bei unserem Interview im Januar zu Greymoor

Dabei sollt ihr auch auf viele bekannte Kreaturen treffen, darunter die Falmer und den Chaurus. Wer also ein der „Elder Scrolls“-Reihe ist, sollte sich auch das MMORPG anschauen, selbst wenn er nur alleine die Welt erkunden möchte.

ESO Greymoor Chorrus und Flamer
In Greymoor warten gefährliche Kreaturen auf euch, bekannte und unbekannte.

Was kann man noch in ESO tun? Wer sich noch länger mit dem Spiel beschäftigen möchte, kann sich optional verschiedene DLCs dazu holen. Diese bringen weitere Geschichten, Quests und Belohnungen mit sich. Wir verraten euch, wie ihr am günstigsten an die DLCs kommt.

Hinzu kommt die Möglichkeit, seine Rollenspiel-Träume nach Belieben auszuleben. Dabei sollte man sich jedoch mit anderen Spielern zusammentun.

Wer alles in ESO erleben möchte, muss einiges an Zeit investieren. Erste Spieler haben bereits 99% der Inhalte geschafft und brauchten dafür über 5.000 Stunden Spielzeit.

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Muchtie
2 Monate zuvor

100 Stunden Content, ist arg wenig geschätz…. Mit DLC und ohne alles zu Skipen ist man locker bei 200-400 Stunden

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2 Monate zuvor

Geschichten von Einsamen Wölfen die die Welt retten!!!.. Okay, ist nicht so richtig. Aber das ist doch was Solo spielen in MMO’s im Herzen sind oder? Ach weswegen spielen Solo Spieler in MMO’s? Weil sie doch nicht so alleine sein wollen. Sie wollen Leben um sich haben und Freunde aber weiterhin ihr Ding durchziehen können

Wenn in Zukunft die PR MMO Video Ersteller was zusammen stellen müssen, versucht mit diesen Gedanken im Hinterkopf zu arbeiten. Hier im Video sieht man eine Person die aber am ende eine Party braucht um die „Welt zu retten!“

(Jedenfalls ist das mein still in MMOs)

p.s.
„Goblin Hunter“ ist ein guter „Steil vorlagen“ (ich meine die Animation). Auch der einsame Silber Rank Hunter findet Freunde und jemanden den er vertrauen und etwas beibringen kann und er selbst was lernt

ich habe leider in meiner Vergangenheit nur schlechte Erfahrung mit Random „Pickups“/Gruppen gemacht soll es so weiter gehen?

Drachenberg
Drachenberg
2 Monate zuvor

Solo ist nicht gleich Solo.

Viele „Solo Spieler“ haben halt nur einfach keine Lust für wirklich JEDEN Content auf eine feste Gruppe angewiesen zu sein. Deswegen gibt es ja Systeme wie Matchmaking und co. damit ich nicht bei jedem kleinen Dungeon oder was auch immer erst Leute zusammen tummeln muss, oder mich darauf verlassen muss das immer irgendwer aus der FL, Gilde etc. Online ist.

Das steigert eben immens die Zugänglichkeit und auch die Spielbarkeit, wenn man spontan auch Unternehmungen starten kann, ohne diese Hürden.

Die schlechten Erfahrugen… das mag ich an FFXIV, da werden die toxischen Spieler reportet und teils auch bestraft! Das geht denen auch ganz schön gegen den Strich (Nicht das ich da auch nur einen Funken Mitleid habe), reduziert aber das Problem im allgemeinen. Ich wünschte es gäbt da mehr die wirklich gezielt gegen sowas vorgehen, dann wäre das vielleicht im ganzen nicht so ein großes Problem.

Anne-Jane oder AJ
2 Monate zuvor

Gestern waren die Server für mehrere Stunden Down Abends.
Ja es ist ein gutes Spiel dennoch. Der Server und die Langzeit Motivation sind echt Probleme.

Visterface
2 Monate zuvor

Ich verstehe nicht warum es ausgerechnet Skyrim als neues Gebiet sein muss. Wenn ich darauf Bock hab dann spiel ich Skyrim und nicht Eso. So alt ist es dann auch wieder nicht und kam ja auch gefühlt 100 mal raus (PS3/XBox360/PS4/XBOXOne/PC 2x/PlaystationVR/HTC Vive/Oculus Rift/Switch/deine Oma). Ist ja nicht so das Elder Scrolls keine anderen spannenden Gebiete/Kontinente hätte. Deshalb vestehe ich auch nicht wie man das so feiern kann…

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2 Monate zuvor

Die sehen nicht das Skyrim immer noch so beliebt ist, wegen den Fan Mods. Die Fan Mods machen das Spiel eigentlich nur noch zu nebensache. man Will seinen Avantar in 4K sehen oder andere WoW Erfahrungen machen

Affenknutscher
2 Monate zuvor

Wäre das Endgame nicht so öde,würde ich es auch Spielen mir fehlt da so ein wenig die Möhre.

Nur Champions Punkte sammeln,oder sich das beste Set besorgen oder zu craften motiviert mich persönlich nicht so,und ein richtiges Auktionshaus fehlt mir auch.

Phinphin
2 Monate zuvor

Ja, das ist auch immer mein Problem, sobald ich ins Endgame gekommen bin. Wobei ich auch dazu sagen muss, dass ich in ESO durchs Housing und das gelungene Handwerk wenigstens noch etwas Langzeitmotivation habe.

VValdheim
2 Monate zuvor

All eure Punkte + das Kampfsystem wobei dieses bei mir das Hauptproblem stellt. ESO mit einem besseren Kampfsystem wäre ein Traum. Mal sehen wie es sich nach der aktuellen (leichten) Überarbeitung anfühlen wird.

Affenknutscher
2 Monate zuvor

Mich stört halt die fehlende Itemspirale.Man könnte praktisch monatelang mit der gleichen Rüstung rumlaufen,es gibt ja nicht viele Gründe dies zu ändern.
Mit Lvl 50 würde mir persönlich,sehr schnell die Lust vergehen.
Solo Content schön und gut aber außer Champion Punkte bringt das auch nicht viel,und der spätere Gruppen Content Veteran etc bekommt man auch nur mit sehr guten Leuten hin,wenn da der dmg nicht passt ist es direkt vorbei.
Endgame heißt für mich Raiden,Dungeons, Fraktionen,Craften,Dailys und sich stetig verbessern.

Das finde ich halt in ESO für mich nicht interessant gelöst.
Bei lvl 50 ist Schluss man sammelt CP wie bei Diablo Paragon level.
Und sucht oder craftet für sich das beste Set.
Wenn neuer Content erscheint,gibt es wieder neue Sets die vielleicht einen besseren Boni haben aber mehr auch nicht.

Und der Kronen Shop wirkt auch sehr überladen,das kenne ich noch anders wo es nur ein paar Sachen gab.

VValdheim
2 Monate zuvor

Kann ich absolut nachvollziehen, allerdings gibt es in ESO immerhin überhaupt Upgrade-Möglichkeiten in Sachen Items. Die Sets bzw. Setboni werden eben schon ein wenig mächtiger mit steigendem Veteranencontent (den ich mangels Gilde/Ingame-Bekanntschaften leider nie angegangen bin) aber eben nur „ein wenig“. Dieses Problem ist meiner Meinung nach in Guild Wars 2 noch viel ausgeprägter, da ist es nämlich echt fast nur Fashion Wars und für die ganz harten Grinder das Legendary Zeug, welches statmäßig aber ja auch nicht besser wird weil man, soweit ich weiß, da lediglich die Statverteilungen „on the go“ switchen kann. Zwar ne geile Sache aber dafür würde ich niemals monate- wenn nicht sogar jahrelang farmen. Items, Loot, SHINIES, sind halt eben doch der Hauptantrieb für viele Zocker, mich eingeschlossen.

Tyr Caitan
2 Monate zuvor

Ja, so sieht es leider aus. Kann dem nur zustimmen. Ich habe auch mit ESO vor einiger Zeit angefangen, Stufe 50 und CP 460 erreicht – mein BiS Set mit den richtigen Werten auf Legendär aufgewertet und….nun ja….stehe da. Klar, ich kann mir jede noch so versteckte kleine Quest suchen und das Housing starten aber das motiviert mich leider nicht. Die Instanzen sind nett gemacht, die Raids sind….okayish, mehr auch nicht. Es sind immer 4 Bosse, minimaler Trash und das war’s dann.

Alles in allem ein wahrlich tolles Spiel mit einer beeindruckenden Story die mich auch nach wie vor fesselt und einer grandiosen Lizenz. Endgame content und Langzeitmotivation ist dafür leider ernüchternd. Das haben andere Spiele leider schon besser hinbekommen. Nach wie vor, auch wenn ich es nun seit 2 Jahren nicht mehr spiele, bietet WoW immer noch den besten Endgame Content an. Aber auch da scheiden sich natürlich die Geister.

Ich warte jetzt erstmal auf die Beta von New World. Leider sind die ersten vertraulichen Alpha Berichte auch sehr ernüchternd. Dennoch schaue ich mal rein und gebe dem Spiel eine Chance.

Versteht mich nicht falsch. ESO ist ein wundervolles Spiel mit einer faszinierenden Hintergrundgeschichte/Lizenz, toller Grafik und tollem, Questdesign. Das Kampfsystem ist gewöhnungsbedürftig und ein wenig hakelig und das Endgame…naja….nicht wirklich motivierend.

Affenknutscher
2 Monate zuvor

Ich bin nur auf der Xbox unterwegs,und da hoffe ich das FF 14 bald mal erscheint,dann wäre ich wunschlos Glücklich das Spiel bietet alles was ich möchte.
Ansonsten gibt es halt nicht wirklich Alternativen den ganzen Asia Free to Play meide ich,da es meistens nur pay to Win ist.

Wollte mal in Bless Unleashed reinschauen,aber da ist die Richtung auch schon klar vorprogrammiert.

Platzhalter
2 Monate zuvor

Viele MMOs haben das Problem, wo der Weg das Ziel ist, aber nicht das Ziel zu erreichen. Den ankommen ist Stillstand

sehe ich z.b. auch in meinem STO. habe alles gesehen, alles gemacht, war so hier und dort und die neuen Episoden sind für High-end Spieler gemacht worden. Die Mob Stärke Balance ist fürn Arsch und es spawnen nun nur noch gegner wellen die einem Überrennen die auch noch verbugt sind

Drachenberg
Drachenberg
2 Monate zuvor

Das liegt aber generell am Stigmata der MMORPGs.

Von einem MMORPG erwarten die Spieler in der Regel das es diese gewisse Endlose Motivation bietet, und einen im Endgame im weiter Scheucht. Sobald dies nicht mehr der Fall ist, erfolgt dann die Phase der Depression. Mit neuem Content später dann die Rezession und das ganze geht oft von vorne los.

Bei einem regulären RPG würde sich ja auch keiner beschweren das es irgendwann zu ende ist. Wenn es in einem MMORPG passiert hat es eben „Keinen Content“.

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