MMORPG ESO will sein Kampfsystem umkrempeln – Das steckt dahinter

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat ein action-geladenes Kampfsystem. Ein grundlegendes Element davon sind die leichten und schweren Attacken. Die will das Spiel nun eventuell grundlegend ändern, wir verraten euch, was dahinter steckt.

Wie ist das momentan mit den Attacken in ESO? Bei The Elder Scrolls Online, dem momentanen MMORPG-Liebling auf Twitch, habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Angriffen. Ihr könnt Skills ausführen und normale Attacken mit euren ausgerüsteten Waffen. Diese unterscheiden sich in leichte und schwere Attacken.

Leichte Attacken sind schnell ausgeführt, schwere wiederum müsst ihr aufladen. Dazwischen gibt es noch mittlere Schläge, die sind jedoch eher selten in Gebrauch. Die schweren Attacken machen dabei mehr Schaden und regenerieren Ressourcen.

Dieses System könnte sich jedoch bald ändern. Auf dem öffentlichen Test-Server werden momentan Tests durchgeführt, die leichte und schwere Attacken komplett umkrempeln.

ESO Grinding Guide Kargstein Gruppe
Bei ESO ist es mit dem richtigen Einsatz von Skills durchaus möglich, ganze Horden an Gegnern auf einmal anzugreifen

Die Änderungen stellen die Attacken auf den Kopf

Wie das Team von ESO in den Testserver-Patch-Notes (via elderscrollsonline.com) berichtet, testen sie dort momentan ein neues System. Das betrifft hauptsächlich die leichten und schweren Attacken.

Das ändert sich bei den Angriffen:

  • Die leichten Attacken sollen dann ab sofort weniger Schaden machen. In den Patch-Notes ist von bis zu 78% die Rede.
  • Dafür werden sie für die Ressourcen-Wiederherstellung verantwortlich sein.
  • Bei drei dieser schwächeren Angriffe hintereinander soll der Effekt am größten sein.
  • Die schweren Attacken bekommen die Regeneration genommen.
  • Dafür wird ihnen je nach Waffentyp bis zu 62% mehr Schaden gewährt.
  • Außerdem soll sich das „Weaving“ bei schweren Angriffen durch einen zusätzlichen Buff bald mehr lohnen als bei leichten.

Was ist das „Weaving“ in ESO? In ESO spricht man von „Weaving“, wenn ein Spieler die Animationen von Attacken abbricht. Um euren Schaden zu maximieren, solltet ihr daher stets leichte Attacken und Fertigkeiten abwechseln, und so mehr Angriffe pro Minute (APM) generieren. Das hilft euch auch, wenn ihr euch in ESO solo durch Dungeons schlagen wollt.

Wenn nun die leichten Attacken generft und die schweren gebufft werden, könnte das, Einfluss auf die Rotation vieler Spieler haben. Bei einigen Builds machen leichte Attacken zwischen 15% und 25% des Schadens aus.

Auf der einen Seite würde der Schaden zwar darunter leiden, jedoch würden durch leichte Attacken auch Ressourcen zurückerstattet werden. Inwiefern sich die Änderungen auswirken, bleibt also abzusehen.

Das ESO-Team will das Skill-Gap etwas schließen

Das Team von ESO begründet die getesteten Änderungen mit einer Verengung des Skill-Gaps. Momentan macht, laut ihrer Aussage, in ESO der Spieler den meisten Schaden, der die meisten APM raushaut. Das würde die Vielseitigkeit der Spielweisen einschränken:

Während wir glauben, dass es etwas Gutes ist, ein Skill-Gap zu haben, befürchten wir auch, dass er momentan zu groß ist […]. Wir meinen, dass die Spezifikation auf eine spezielle Mechanik (Weaving von leichten Attacken) wenig Raum für individuelle Spielweisen bietet, inklusive Optionen für Rotationen mit weniger APM.

Das ESO-Team via Forum

Nun bleibt erstmal abzuwarten, ob die Änderung überhaupt umgesetzt wird. Bislang läuft sie nur auf dem Test-Server. Welche Anpassungen uns ganz sicher erwarten, sind die, welche mit dem neuen Addon Greymoor auf uns zukommen. Und das steht bald in den Startlöchern:

The Elder Scrolls Online: Greymoor – Alle Infos zur neuen Skyrim-Erweiterung
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Captain Bimmelsack
2 Monate zuvor

Das ganze Kampfsystem ist Schrott. So sehr ich ESO mag, aber warum man sich nicht einfach am System von den „normalen“ Elder Scrolls-Spielen orientiert hat, ist mir ein Rätsel. Das System ist zwar auch nicht sonderlich spannend, aber zumindest nicht so unfassbar öde wie das von ESO.

Nein
2 Monate zuvor

Noch mehr stumpfes Weaving xD Wird man sicher die Macros umschreiben müssen, die für ein die Rota machen xD

Nico
2 Monate zuvor

naja besser wird das system dadurch nun auch nicht.

Und sowas wie Weaving gehört entfernt

Affenknutscher
2 Monate zuvor

Echt ein Top Spiel aber das Kampfsystem sagt mir nicht zu Waffenwechsel,Weaving.
Klar kommt das in vielen Spielen zum Einsatz,aber ich war zum größten Teil in WoW,FF 14 unterwegs und da brauchte ich es zum Glück nicht.

CptnHero
2 Monate zuvor

auch wenns vielleicht nich Elder scrolls entspricht, würd ich mir wünschen das die Attacken ne 3er kombi hätten, und nich diese stumpfen haudrauf-animationen. Was jetzt gemacht wird, wird vielleicht das Metagameplay ändern…aber ob sich das dann wirklich angenehmer spielt? meh

ach ja und…ich würd mir auch wünschen, dass der Skill schnelle Stöße nich bei jeder Waffenart gleich aussieht z.b….nach vorne stechen wie ein bekloppter…mit 2 streitkolben oder äxten….sieht einfach dämlich aus grin

N0ma
2 Monate zuvor

Weaving ist schlicht Grütze und wird leider nicht entfernt. Eigentlich ändern sich nur Feinheiten. Vor einer Weile wurden die leichten Attacken stärker gemacht, jetzt werden sie wieder schwächer gemacht. Nach Plan sieht das für mich nicht aus.

Compadre
2 Monate zuvor

Das buffen der leichten Attacken führte doch nun genau zu dieser „Problematik“. Ich bin mir auch noch nicht ganz so sicher, was ich davon halten soll. Eigentlich finde ich es momentan ganz gut, wie es ist.

ephikles
2 Monate zuvor

Das geile war, dass sie sich doch damals schon „closing the gap“ auf die Fahnen geschrieben hatten.
Und in irgendeinem Forumsbeitrag war meine Reaktion, dass es dafür genau andersrum sein sollte: Pro-Spieler weaven mit leichten Attacken, nicht- und nicht-ganz-so-Pro-Spieler nicht, oder nicht so gut.
Ergo: Schaden der leichten Attacken runter, *dann* wird der Gap kleiner…

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