WoW: Hier sind die 5 nervigsten Quests aller Zeiten

In World of Warcraft gibt es viel zu tun. Doch einige Quests sind so nervig, dass wir manchmal Albträume von ihnen haben. Hier unsere Top 5 der nervigsten WoW-Quests.

Die World of Warcraft steckt voller Quests. In 7 Erweiterungen hat sich so manch eine Aufgabe angesammelt und vor allem für neue Spieler gibt es Tausende Missionen zu erfüllen. Doch während viele von uns einige Quests in guter Erinnerung haben, gibt es auch jede Menge Missionen, die Frust auslösen.

5 der definitiv nervigsten Quests in der Geschichte von World of Warcraft wollen wir euch hier vorstellen – vielleicht hattet ihr die Erinnerung daran ja schon verdrängt.

Platz 5: Brückenkopf

Brückenkopf wurde erst mit Battle for Azeroth eingeführt, hat sich aber rasch einen Platz in dieser Liste gesichert. Denn die Quest taucht nicht nur häufig auf, sie ist auch noch ausgesprochen nervig.

Was macht die Quest so nervig? Die Quest ist schlicht und ergreifend langweilig, weil die ganze Action sich langsam abspielt. Klar, Schildkröten bewegen sich langsam, das ist logisch. Aber auch die angreifenden Möwen und Krabben bewegen sich förmlich in Zeitlupe, sodass man sich vorkommt, als würde man Moorhuhn in der Krabbelgruppen-Edition spielen.

Eine der langatmigsten Quests überhaupt.

Da Brückenkopf eine der wenigen Welt-Quests für die Tortollaner ist, begegnet man ihr wieder … und wieder … und wieder. Aber hey, wenigstens hören wir dafür immer wieder den beliebten Spruch „A turtle made it to the water!“

Platz 4: Stadt des Lichts

Wer die Stadt Shattrath in „The Burning Crusade“ erreicht, war sicher beim ersten Mal überwältigt vom Anblick des Naaru und einem Treffen mit Khadgar. Allerdings lässt die Freude darüber rasch nach. Denn die erste Quest ist „Stadt des Lichts“. Hier müsst ihr einem Elementar folgen, der euch alles in Shattrath genau erklärt.

WoW City of light
Die berüchtigte „City of Light“ – eine lange Quest, die viele einfach nicht machen.

Was macht die Quest so nervig? Der reine Zeitaufwand. Die Quest dauert 8:30 Minuten von Start bis Ende. Allerdings müsst ihr in dieser Zeit nichts Spannendes tun – ihr folgt lediglich einem NPC durch die Stadt, der euch lang und breit die verschiedenen Fraktionen und Viertel der Stadt erklärt. Dabei bewegt sich der Questmob im Schneckentempo, was rasch zu Frust führt. Wenn man dann doch mal gelangweilt aus dem Spiel tabbt, ist das Drama groß. Denn entfernt man sich zu weit von diesem Mob, dann despawnt er und die Quest muss erneut angenommen werden.

Story-Passagen in WoW können interessant und fesselnd sein – hier ist das jedoch nicht gelungen. Das liegt vor allem auch daran, dass die Quest nicht vertont ist, sondern ihr den ganzen Text im Chatfenster mitlesen müsst.

Einige der besten Questreihen haben wir euch übrigens hier vorgestellt:

WoW: 3 epische Questreihen, an die sich keiner mehr erinnert

Platz 3: Die grünen Hügel des Schlingendorntals (Classic)

Natürlich dürfen die grünen Hügel des Schlingendorntals in dieser Aufzählung nicht fehlen. Das ist eine Quest, die es in WoW: Classic gibt und im Schlingendorntal zu finden war. Die Quest wollte, dass man das Buch „Die grünen Hügel des Schlingendorntals“ vervollständigt und die fehlenden Seiten findet. Diese können von fast allen Feinden im gesamten Tal gedroppt werden.

Was macht diese Quest so nervig? Der Nervigkeitsfaktor dieser Quest liegt an mehreren Punkten. Zum einen muss man extrem viele, unterschiedliche Seiten finden. Zum anderen ist man nicht davor geschützt, Seiten doppelt zu erhalten. Es kann also sein, dass Seiten 3 oder 4 mal im Inventar landen. Hinzu kommt, dass jede Seite einen eigenen Inventarplatz verbraucht. Zu dieser Zeit hat man in WoW: Classic im Regelfall noch recht kleine Taschen, was zu einem großen Problem wird.

Heute will der Questgeber – zum Glück – nur noch eine Seite.

Immerhin konnte man die Seiten im Auktionshaus verkaufen und dort fehlende Seiten ebenfalls erstehen. Den Aufwand wert war das im Regelfall aber nicht. Wer die Zeit nutzte und einfach ein oder zwei Dutzend Gegner tötete, hatte im Regelfall den gleichen Fortschritt.

Zum Glück wurde diese Questreihe mit der Überarbeitung in Cataclysm drastisch vereinfacht. Jetzt muss man nur noch eine einzige Seite finden, weil Abenteurer zuvor das Buch ja schon fertiggestellt hatten – das macht es deutlich angenehmer.

Wer diese verfluchte Mission noch einmal erleben will, der kann das gegenwärtig in WoW: Classic tun und der Sammelleidenschaft für Buchseiten nachgehen.

Platz 2: Die Höhlen der Zeit

In eine ähnliche Richtung wie „Stadt des Lichts“ zielt auch „Die Höhlen der Zeit“. Das ist eine Quest, die ihr in Tanaris in den Höhlen der Zeit bekommt. Wieder sollt ihr einem NPC durch die Höhlen folgen, der euch der Reihe nach sämtliche unterschiedlichen Instanzeingänge erklärt und ein wenig Hintergrundgeschichte liefert.

Was macht die Quest so nervig? Der NPC, dem man folgt, ist extrem langsam. Außerdem geht die Dame nicht in direkter Linie zu ihrem nächsten Ziel, sondern scheint gelegentlich ihre Wegfindung zu verlieren. So geht sie manchmal im „Zickzack“ oder bleibt einfach vor Bäumen stehen, nur um wenige Sekunden später in eine andere Richtung zu gehen. Die ganze Mission dauert knapp 11 Minuten. Als wäre das nicht schlimm genug, ist das Gebiet auch noch ein PvP-Gebiet – wer auf dem sehr langen Weg von einem Gegner umgepustet wird, muss die Quest von vorne beginnen.

Das Video zeigt die ganze Quest im Schnelldurchlauf – mit allen Problemen.

Auch hier hätten die Story-Passagen der Quests mit ein paar Kämpfen aufgelockert werden können – wurden sie aber nicht. Das macht diese Mission sehr eintönig und bringt sie fast an die Spitze der nervigsten Quests.

Platz 1: Drachenmalrennen: Hauptmann Himmelsdonner

Die Drachenmalrennen sind eine besondere Questreihe, die es rund um die Freischaltung der Netherschwingen gab. Die sind zwar optional, locken aber mit einem dicken Batzen Ruf für die Netherschwingen. In ihnen muss man Wettrennen auf einem Flugmount absolvieren und dabei NPCs besiegen. Hauptmann Himmelsdonner ist dabei der letzte Gegner und gilt als besonders knackig.

WoW Captain Skyshatter
Captain Skyshatter – ein böser Gegner, der richtig ätzend war. Bildquelle: wowhead

Was macht die Quest so nervig? Diese Quest hatte gleich mehrere Faktoren, die sie extrem nervig gemacht haben. Das Ziel ist es, Hauptmann Himmelsdonner zu verfolgen und ihn auf seinem Flug dicht zu begleiten. Wird der Abstand zwischen dem Charakter und dem Hauptmann größer als 15 Meter, scheitert die Quest automatisch. Der Hauptmann feuert dabei alle paar Sekunden kleine Meteoriten hinter sich, die euren Charakter zurückstoßen und vom Reittier werfen. Ein einzelner Treffer ist damit eine Niederlage.

Besonders ätzend war, dass bei einer Latenz über ca. 100, was zu Zeiten von „The Burning Crusade“ durchaus noch normal war, die Meteoriten bereits treffen konnten, bevor man sie als Spieler sehen konnte.

Zuletzt war die Quest nervig, weil nur ein Spieler sie gleichzeitig annehmen konnte. Oft bildete sich eine ganze Schlange an Spielern, die darauf wartete, gegen den Hauptmann antreten zu können.

Wie die Quest bei einem korrekten Durchlauf ablief, seht ihr hier:

Sieht leicht aus, war aber bockschwer – Captain Skyshatter.

Allerdings muss man sagen, dass die Quest seit Patch 3.3 deutlich einfacher ist, da „Rückstoß“-Effekte den Charakter nicht mehr vom Reittier werfen. Das macht auch diese Quest einfacher als damals zu Zeiten von „The Burning Crusade“.

Dennoch hat sie bei vielen Spielern kleinere und größere Traumata ausgelöst. Ein verdienter Platz 1 für eine Quest, die viele Spieler damals entnervt aus ihrem Quest-Log geschmissen haben. Wieder und wieder.

Kennt ihr noch eine besonders nervige Quest aus World of Warcraft? Welch Mission empfandet ihr immer als extrem ätzend?

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p1ddly
1 Monat zuvor

Aktuell nervt mich die Quest mit dem Babyraptor in Zul Gurub am allermeisten. Den man zum Ausgang befördern muss und er jedes Mal wenn die Trolle ihn erwischen zurück zum Anfang des Abschnitts geportet wird.

GOTT WAS HASSE ICH DIESE QUEST.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Monat zuvor

Ihr habt die Begleit-Quest nach dem Endboss im Kral vergessen.

Auch so ein Goblin NPC der während dem Laufen einpennt durch seine lahmarschigen Geschwindigkeit.

Thorim
Thorim
1 Monat zuvor

Die Grünen Hügel…. das sind doch XP aus dem Auktionshaus. War für mich nie nervig. Selbst mit dem ersten Char nicht… da hat man sich per Chat ausgetauscht und gehandelt… man hat also tatsächlich etwas getan, was in moderneren MMO(rpg)S viel zu kurz kommt!

Ansonsten ist für mich jede Quest in WoW Classic nervig, in der ich zu zweit oder mehr losziehe und wir keine gemeinsamen Belohnungen erhalten… Sammle X davon, Y davon… der Mist droppt dann kaum und wir dürfen nicht zusammen looten – es kommt noch dazu, dass man bei solchen Quests niemanden sonst unterstützt und auch keinerlei Unterstützung erhält, da man sich dadurch nur noch mehr damit aufhält; der Multiplayer-Faktor in diesem MMO wird dadurch ad absurdum geführt, da manche Quest somit länger dauert, wenn man sie zu mehreren erledigt, statt alleine (da ja auch nur eine begrenzte Zahl an Mobs existiert).

Was auch mächtig nervt: Quest wie „Sammle X Trollohren“. (Fast) Jeder Troll hat zwei Ohren, doch nur jeder fünfte droppt mal eins. *gähn*

Hab das auch in der Gilde mal bemängelt und bekam als Antwort nur „ist doch klar, genau diese Grind-Quests sollen doch XP bringen“. Für mich ist so was einfach nur schlechtes Questdesign.

Mana7ee
1 Monat zuvor

Es fehlt die Kacka-Quest aus BC mit der miesen droprate…. unendlich Schei**e smile

Cukky
1 Monat zuvor

ONY Pre Quest …..

Karanios
1 Monat zuvor

Ich fand die Einbalsamierer-Quest in Classic Dämmerwald furchtbar. Von Dunkelhain zum Friedhof, dort was machen, wieder zurück, dort was machen, zum Friedhof, wieder zurück. Es war gefühlt ein einziges Hin- und Hergerenne durch den ganzen Düsterwald. Zu Fuß.

Alleachtung
1 Monat zuvor

Classic
Schami
Wassertotem Quest Reihe

Saavik
1 Monat zuvor

Also die platz 1 Quest hab ich geliebt xD allgemein die rennen auf der insel waren toll <3 hätte gern wieder mal sowas smile

Alexander Ostmann
1 Monat zuvor

Ich mache übrigens die Brückenkopf-Quest lieber als ihr Pendant.
Schade finde ich es übrigens, dass die kleine Schildkröte,
wenn sie wandern will, fast immer den gleichen Weg nimmt.

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