WoW: Der First Kill von Denathrius kostete Limit knapp 46.000 €

So ein „World First Kill“ in World of Warcraft ist ziemlich teuer in der Vorbereitung. Die Gilde Limit verrät, was sie für Denathrius blechen musste.

Vor einigen Tagen ging in World of Warcraft das Rennen um den First Kill von Graf Denathrius auf mythischer Schwierigkeit zu Ende. Nach einem spannenden Wettrennen gelang es der US-Gilde Complexity Limit, als erstes den Fürsten von Revendreth zu besiegen.

So teuer war das Rennen: Der Schatzmeister von Complexity Limit hat verraten, wie teuer das ganze Rennen für die Gilde war. Am Ende belaufen sich die Schulden bei anderen Spielern auf stolze 331 Millionen Goldstücke. Würde man diese Menge an Goldstücken mit realem Geld kaufen – nämlich in Form von WoW-Token – dann hätte das einen Gesamtpreis von 57.068 $ oder umgerechnet 46.729 €.

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Was war so teuer? Die hohen Goldkosten kommen auf unterschiedliche Weise zustande. Zum einen muss die ganze Gilde bei jedem Versuch mit Bufffood, Fläschchen und anderen Stärkungseffekten versehen werden, was bei einem 20-Mann-Raid mit bis zu über 100 Versuchen pro Abend schon ordentlich kosten kann.

Der Löwenanteil war jedoch das Ankaufen von BoE-Gegenständen. Diese Items werden erst beim Ausrüsten an einen Charakter gebunden und können so im Auktionshaus verkauft werden. Da Shadowlands noch recht neu ist, konnten viele Charaktere so 3-4 epische Gegenstände kaufen, um sich noch ein bisschen mehr zu optimieren. Je nach Server und Wertigkeit dieser Gegenstände liegt der Preis dieser Items bei mehreren Hunderttausend Goldstücken.

WoW Gold Goblin title
An den “World First”-Rennen verdienen viele Spieler ordentlich Gold.

Auch andere Rennen waren teuer: Dass die Jagd nach einem First Kill richtig teuer ist, ist übrigens keine Seltenheit. Für die Schlacht von Dazar’Alor bezahlte die Gilde Method zwischen 40 Millionen und 100 Millionen Goldstücke. Für das Wettrennen in Ny’alotha wurden von Complexity Limit 257 Millionen Gold fällig.

Ist das schon Pay2Win? In der Community wird rege diskutiert, ob so ein First Kill damit nicht auch zumindest ein bisschen „Pay2Win“ sei, wenn man sich starke Ausrüstung über Gold kauft, das dann wiederum über WoW-Marken und damit Echtgeld finanziert werden kann.

Während man einen Vorteil durch Gold nicht ganz von der Hand weisen kann, sollte man aber nicht vergessen, dass die Raids auch spielerisch eine Menge von den Profis fordern. Einzelne Fehler führen sofort zum Tod der ganzen Gruppe und ein nahezu perfekter Spielstil ist notwendig – etwas, das man nicht durch Gold kaufen kann.

Wie findet ihr die ganze Sache? Hättet ihr gedacht, dass das Rennen so viel Gold verschlingt?

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Halloweeds

Wie lange würde wohl das WF-Rennen dauern wenn es keine BoE-Items geben würde?

autumn

das mit dem 25-Mann-Raid ist schon lange vorbei

Stephan Schmuck

Mit ein Grund dafür warum wow für mich so gut wie tot ist, abseits der private-server bis 3.3.5.

40k Schulden für so n Quatsch ..ernsthaft?

Jada

Die haben Sponsoren, Youtube und Twitch Kanäle, Merch und wer weiß was noch, glaub kaum dass denen 40K so weh tut wie uns ^^

Stephan Schmuck

Umso schlimmer, das artet ja bereits in Arbeit aus, statt Spass. Früher war auch in WOW noch der Weg das Ziel. Das ist das was dem Spiel hauptsächlich abgeht, das und die verfluchte Ungeduld der ich muss alles jetzt sofort haben Generation.

Stephan Schmuck

Doch, gab es, aber früher musste man nicht direkt alle Mechaniken kenn, sobald eine neue Expansion da war, früher war es viel weniger hektisch im WOW, es war – wie ich schon sagte – viel mehr der Weg das Ziel.
Ja klar, es gab da auch schon Gilden und *den* Freitag. Allein, es war alles irgendwie zwangloser.

Heute ist es gefühlt wichtiger der 1. mit den geilsten Items zu sein, und es ist wichtiger das letzte %% DMG aus dem Build zu quetschen.
Eigentlich könnte sich WOW das Questen komplett sparen und alle direkt mit MAX Level starten lassen.

Kaaras

Es artet in Arbeit aus? Dir ist bewusst das es deren Arbeit auch ist? Das sind Vollzeit Profis. Wie ein Fußballer zum Beispiel. Oder willste auch sagen das es beim Fußball auch in Arbeit ausartet und es kein Spaß mehr ist?

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Kaaras
Xion

und welcher spieler/sportler/entertainer muss nicht hart arbeiten um in irgendwas der beste zu sein bzw in der weltspitze dabei zu sein? von nichts, kommt nichts. hier steht nicht der spaß im vordergrund sondern die competition

Bodicore

Ach das holen die doch mit Carryruns schnell wieder rein…

Paige

Goldene Zeiten für Farmer-Bots.
Der Bedarf ist da und auf den Preis wird nicht geschaut.

N0ma

Pay2win finde ich nicht, mal davon abgesehen das man ne ganze Menge sparen könnte bei den Versuchen wo man eh weiss das man den Boss nicht legt. Allerdings passt die Lootausschüttung nicht, sowohl bei Raids als auch M+. Da sollte man mit einem erheblichen Gold+ und nicht mit einem Gold- rausgehen. Auch als Standardspieler hat man darunter zu leiden.

Nico

Also gold ist ja wohl das kleinste problem für normal spieler.

Und wenn das kein pay2win ist was dann?

Serandis

Pay2progress. Nervt langsam, dass niemand den Unterschied kennt und die Autorin scheinbar auch nicht.
Alles, was du über die Zeit erreichen kannst, ohne mit echtem Geld zu bezahlen, ist Pay2progress.

Alles, was du dir nicht erarbeiten kannst sondern mit echtem Geld bezahlen musst, ist Pay2win, da es dir einen Vorteil verschafft, den niemand auf anderem Wege erreichen kann. Ist hier nicht der Fall.
Normalerweise wartet man einfach 1-3 Wochen oder sogar nur wenige Tage um das zu bekommen, was die gilde dort für über 300Millionen bezahlt hat. Aber sie wollten den Rekord knacken. Sei ihnen gegönnt. Ihnen ist da ein Tag Arbeit nun mal 200.000 Gold wert.

Ich weiß nicht, wie man sich über sowas beschweren kann. Ist halt Sportsgeist und die verdienen durchs streamen so viel Geld.. das ist für die sogar Gewinn so ein Abend.

Schuhmann

Pay2progress. Nervt langsam, dass niemand den Unterschied kennt und die Autorin scheinbar auch nicht.
Alles, was du über die Zeit erreichen kannst, ohne mit echtem Geld zu bezahlen, ist Pay2progress.

Das ist nicht so. Das ist eine Auslegung, die besonders “Pay2Win”-freundlich ist. 🙂

Das ist nicht so, dass du es verstanden hast und alle anderen nicht. Sondern du vertrittst hier eine ideologische “Pro Bezahlen in Spiel”-Sicht, die viele so nicht teilen.

Für dich ist “Pay2Win” erst unter ganz bestimmten Umständen erreicht, wenn es Vorteile im Cash-Shop gibt, die gar nicht anders zu erspielen sind.
Für andere ist alles Pay2Win, was man sich für Echtgeld kaufen kann und was nicht kosmetisch ist, weil zahlende Spieler einen Vorteil haben. Die unterscheiden dann nur, wie stark das Pay2Win ist. Für die ist dein “Pay2Progress” dann eben leichtes Pay2Win oder ein Pay2Win, das man noch akzeptieren kann.

Es gibt dann Fragen in Richtung: Wie leicht ist es für einen Free-Spieler mit einem Bezahlspieler mitzuhalten? Wie viel ZEit muss er investieren? Wie hoch sind die Drop-Chancen für die Items? Kann man sich Items aus dem Cash-Shop auch so erspielen, dass es Spaß macht oder ist es absichtlich so schwer, dass es in der Praxis kaum wer macht?

Es gibt keine allgemein akzeptiere Definition von Pay2Win, die sich von “Pay2Progress” unterscheidet, sondern das wird jedes Mal neu verhandelt.

Du vertrittst hier die Ansicht, die Leute etablieren wollen, die mit Freemium-Games eine Menge Geld verdienen. 🙂

“Pay2Progress” ist im Gaming-Jargon überhaupt kein etablierter Begriff. Und es gibt viele Gaming-Puristen, die Schnappatmung kriegen, wenn sie sowas hören, weil Pay2Progress letztlich nur rechtfertigt: “Ich bezahle Geld in einem Spiel und hab dadurch einen Vorteil, aber es ist ja nicht so schlimm.”

Cah0s

Also ich sehe da einen klaren unterschied von p2w und p2p und der ist ganz einfach das:

p2w generell darin liegt über anderen zu stehen seie es nur ne bestimmte zeit(da man ja erspielen kann und so auf gleichen stand kommt mit der zeit) oder allgemein(gibt ja spiele die shop items bieten die über den besten liegen und nicht erspielbar sind auch nix was gleichgut ist).

p2p sehe ich keinerlei bedürfniss über anderen zu stehen sondern sagen wir im notfall sich schneller aufrüsten damit man an einen punkt X weiter kommt weil man idk zu schwache rüstung hat oder unterlevelt und sich boosten muss.

progress hat 0 mit win zu tun, progress ist ja weiterkommen und nicht gewinnen. p2w liegt im allgemein eher im competitiven bereich der spiele und progress im allgemeinen spiel.

Beide sachen haben eine klare aussage, verstehe nicht wie leute sie vergleichen können und noch alles durcheinander bringen ‘-‘ meine das generell und nicht dem kommentar angelehnt.

N0ma

Sie bezahlen das ja nicht mit echtem Geld, wie im Artikel beschrieben.
Damit ist es weder P2W noch P2Progess.

Allerdings wie schon gesagt fänd ichs besser wenn die Inis mehr Loot geben würden.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von N0ma
N0ma

Für den Casual Open World Spieler nicht, da kommt genug Gold rein.
Solange man nur M+ oder andere Inis spielt aber schon. Das fängt bei den RepKosten an.

Nico

So ein Blödsinn, alleine wenn du die fixe Pakt daily machst bekommst du schon 1500-2000 gold jeden Tag! Und ein Normal Spieler geht ja wohl kaum 20 m+ dungoens am tag geschweige jeden tag m+

Ich bin Normal Spieler und hatte noch NIE gold probleme in WoW außer in Vanilla

N0ma

Lesen ist nicht deine Stärke. Ich schrieb bereits wenn du OW und Dailys spielst hast du keine Goldsorgen.

Mark Mitterbacher

Lässt das ganze natürlich und tut mir leid aber ihr wisst mittlerweile das ich sehr kritisch und direkt bin, in einem anderen Licht erscheinen. Denn unter Voraussetzung A: Das meiste ist gesponsort, haben se nicht viel selbst dafür geleistet. Unter Voraussetzung B: Es wurde selber investiert, dann sind se aber echt dumm. Beides ergibt Variante C: Es ist tatsächlich Pay2win 😀

Hauhart

Ingamegold gegen Echtgeld ist immer pay2win! Ich hasse Spiele die das implementiert haben. Zum Beispiel Guild Wars 2, ein richtig geiles Spiel, leider mit Goldtrade, warum ich keine Lust habe sowas weiter zu spielen, weils einfach sinnlos ist, könnte mir ja auch alles kaufen, warum dann noch spielen.

alfredo

weil man es kann heisst das nicht dass man es muss. ich kann mir auch savegames für singleplayer spiele einfach runterladen, wofür also noch spielen?

Hauhart

“Man muss ja nicht”.. dieses typische Todschlagargument zählt bei mir nicht mehr!

Für jemanden der keine Geldsorgen hat, für den sind solche Spiele einfach total Banane.
Warum soll ich jetzt z.B. 40h Gold farmen, wenn ich mir das alles in einer Sekunden kaufen kann und mich juckt es aufm Konto einfach nicht?
Dann lasse ich solche Spiele gleich, weil Ingamegold gegen Echgeld ist in meinen Augen einfach legales Cheaten PUNKT

Ein MMO ist ein Vergleich gegen andere, ein contest, ein sich abheben. Früher in MMOs konnte man sich sowas ingame verdienen und war ein echter Held.
Heute schwimmen oben nur noch die Kreditkartenkämpfer …..langweilig und öde, sowas spiele und unterstütze ich nicht mehr! Ich muss ja auch nicht 😉

alfredo

der vergleich von dem du sprichst findet unter 0,1% aller spieler statt. was erreicht man denn in guildwars 2 ohne geldsorgen so tolles? denk vl nicht so sehr an irgendwelche spieler mit denen du nie was zu tun haben wirst, log dich ein, hab spaß und log dich aus.

Kaaras

Du lässt dir ein Spiel von anderen vermiesen? Wir nehmen mal wow hier als Beispiel ok? Meine erste Frage würde lauten bist du ein Progress Spieler? Da wirst du zu 100% Nein sagen, woher ich das weiß? Deine Ansicht verrät es schon. Dann würde ich dich fragen ob du überhaupt eine Progress Gilde grade hast die auch wirklich aktiv jetzt gerade dabei ist. Da wirste auch Nein sagen. Dann stelle ich dir die letzte Frage. Und zwar warum du zum Teufel auf die 0,1% Top Spieler schaust die jedes noch so kleinstes Prozentchen aus sich rausholen wollen und müssen um einen Rekord zu knacken. Ziemlich bescheuert deine Ansicht oder?

Hauhart

Mir geht es nicht um Progress oder top Spieler.
Ich spiele nur nicht gerne Spiele wo man legal cheaten kann, da verarsche ich mich doch nur selber.
Ich sehe eine MMO ein wenig wie eine Wirtschaftssimulation und damals in EQ2 war ich 3 reichster aufm Server und habe mir extra spezielle Farmklassen gebaut, einfach weils mir Spaß gemacht hat.
Heute geht das in sogut wie keinem Spiel mehr, weil alle Goldtrade haben.
Früher habe ich gerne fashion und Mounts gefarm, heute geht das nicht mehr, weil alles langweilig im Shop gekauft werden kann. In WoW konnte ich das wenigestens zum großen Teil noch machen und hatte zum Schluss fast 300 Mounts.

Ich würde mich als tryhard-sammler bezeichnen ^^
Doch das alles gibts es mehr und mehr in Shops bzw. hinter Paywalls und das nimmt mir komplett den Spaß.

Da schmeiße ich mir lieber Minecraft an und zocke mit meinen kleinen ein paar Runden, da hab ich mehr von 😉

Kaaras

Ja gut klar beim Sammeln von Sachen verstehe ich dich voll und ganz das es schade ist das man quasi mit echt geld auch an sachen ran kommt die eher gesammelt wurden. Aber da kann man doch eigt im Nachhinein mit stolz sagen das man es ehrlich selber erspielt hat und nicht erkauft hat finde ich

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