3 Spieler haben über 9.000 Stunden Spielzeit im MMORPG ESO – Wir fragen: Warum?

Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) wurde 2020 schon 6 Jahre alt, dementsprechend viel Zeit haben so manche in dem Spiel verbracht. Wir haben mit zwei Spielerinnen und einem Spieler gesprochen, die 9.000 Stunden und mehr auf der hohen Kante haben.

The Elder Scrolls Online ist ein MMORPG, jedoch nicht im klassischen Sinne. Das Game, das im gleichen Universum spielt wie die anderen Teile der Elder-Scrolls-Reihe, setzt nicht nur auf Gruppenspiel. Es bringt auch viele Elemente für Solo-Spieler mit sich und gehört so zu den besten MMOs für Solo-Spieler auf dem Markt.

Der Release war im April 2014 für den PC und im Juni 2015 für die Konsolen PS4 und Xbox One, wobei sich im Juni 2020 noch Stadia dazu gesellte. Die Spielerinnen Frau Kuchen und SilverLights sowie der Spieler The_Saint tummeln sich seit Release in dem MMORPG, also bereits 6 Jahre.

Dabei haben sie einiges an Spielzeit gesammelt, alle über 9.000 Stunden. Die tatsächliche Zeit zu bestimmen ist jedoch schwierig, da schon einige Chars gelöscht wurden über die Jahre.

Für MeinMMO haben sie im Interview verraten, was ihnen an ESO so gut gefällt und was man verbessern könnte. Außerdem haben sie noch Tipps für Anfänger und Wiedereinsteiger im Gepäck.

ESO-Markarth
ESO entführt euch mit seiner neusten Erweiterung in die Welt der Vampire

Wann hast du mit ESO angefangen und wie war dein Werdegang?

Das sagt Frau Kuchen: Frau Kuchen spielt neben ESO gerne andere Solo-Reihen wie Dragon Age, The Witcher oder Pen&Paper-Spiele. Andere MMOs wie LOTRO haben sie ebenfalls eine Weile interessiert, jedoch nie so in ihren Bann geschlagen wie ESO.

Leider musste sie zwangsweise eine kurze ESO-Pause einlegen, da ihr PC den Geist aufgegeben hatte:

Pausiert habe ich in ESO wenn dann nur zwangsweise. Letztes Jahr hat leider mein alter PC den Geist aufgegeben und ich habe etwas gebraucht, um mir einen neuen anzuschaffen. Jetzt bin ich allerdings begeisterter denn je (auch dank der tollen Grafik, die am neuen PC möglich ist) und habe vor kurzem sogar angefangen auf Twitch zu streamen.

Das sagt The_Saint: The_Saint hat keine ESO-Pause durchlebt: „Pausiert habe ich nie. Und ich logge immer noch sehr gerne eigentlich täglich ein.“ Angefangen hat es bei ihm mit der zweiten geschlossenen Beta. So hatte er das Glück, bereits im Januar 2014 einen Blick auf das Spiel werfen zu können. Zunächst hat er mit einigen Freunden aus dem Real-Life gespielt.

Als diese nach und nach aufgehört haben, schloss er sich einer erfolgsorientierten Gilde an:

Ich bin dann durch Zufälle in einer sehr Progress-orientierten Gilde gelandet, bei der es auch um World-Firsts ging. Dadurch habe ich mich noch viel mehr mit allen in und rund um ESO beschäftigt.

In seiner jetzigen Hauptgilde Noractis ist er seit 2018 und leitet dort eine eigene Raid-Gruppe. Seit 2019 streamt er online (via Twitch) Raid- sowie Errungenschafts-Content und entspannte Quest-Streams. Seit 2020 gehört er zum offiziellen Streaming-Team von ESO.

The_Saint ist auch in der Community aktiv. Von 2018 bis 2020 war er in der offiziellen Community Botschafter von The Elder Scrolls Online und ist Mitbegründer der 2020 entstandenen Community-Gilde Arkays Segen.

Das sagt SilverLights: SilverLights hat bereits die Beta mitgemacht und spielt seit Release. Direkt zu Beginn hat sie 3 oder 4 Monate pausiert, da sie zu schnell gelevelt hat.

Am Anfang waren die Gebiete noch nach Level und Schwierigkeitsgrad eingeteilt. Da sie mit ihrer Nachtklinge recht fix unterwegs war, wurde der Content schnell zu leicht für sie:

Ich habe zu schnell gelevelt, danach waren alle Gebiete zu leicht. War etwas witzlos irgendwie und dann war die Luft raus erstmal.

Letztendlich kam sie jedoch zurück und loggt sich bis heute gern ins Spiel ein.

Wieso hast du dich für ESO entschieden?

Das sagt Frau Kuchen: Die Spielerin Frau Kuchen hat seit Morrowind alle Elder-Scrolls-Teile unzählige Stunden gezockt. Besonders Oblivion hat es ihr angetan, ausgerechnet nicht Skyrim, wie bei vielen anderen Spielern. So fiel ihr die Entscheidung nicht schwer, sich ESO zu besorgen. Zunächst war sie jedoch etwas abgeschreckt:

Zuerst hat mich etwas abgeschreckt, dass es sich dabei um ein MMO handelt (da ich lieber solo spielte), aber die offene Welt und die unzähligen Möglichkeiten, auch für Solo-Spieler, haben mich fasziniert.

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Die diesjährige Erweiterung brachte uns nach Skyrim

Das sagt The_Saint: The_Saint hingegen hat wenig Erfahrung mit Elder-Scrolls-Titeln: „Ich habe zwar Skyrim gespielt aber irgendwie konnte mich das Spiel nicht so packen wie viele andere. Aber so ging es mir auch mit vielen MMOs.“

Bei ESO war das etwas anderes, das hat ihn von Anfang an fasziniert und er wollte es unbedingt ausprobieren. Seine anfängliche Neugier und Begeisterung hat über die Jahre nie nachgelassen.

Das sagt SilverLights: Bei SilverLights hat es nicht viel gebraucht, um sie von ESO zu überzeugen: „Ich war ein riiiesiger Fan von Skyrim und Oblivion und als ich dann von einem Multiplayer aus diesem Universum hörte, war ich am Haken!“

Welchen Charakter spielst du am liebsten und warum?

Das sagt Frau Kuchen: „Diese ist eine Khajiit!“, sagt Frau Kuchen über sich selbst. Tatsächlich spielt sie die flauschigen Katzenwesen am liebsten. Bei ihren 15 Charakteren sind 6 von der Rasse der Khajiit. So reiht sie sich in die Meinung der MeinMMO-Leser, in eurem Ranking der ESO-Rassen von unbeliebt bis beliebt, sind die Khajiit nämlich auf dem 2. Platz gelandet.

Am meisten spielt Frau Kuchen ihre Ausdauer-Zauberin und ihre beiden Nachtklingen. Darunter ist ihr Charakter Frau Kuchen, die Katze mit dem Topf auf dem Kopf. Die wurde zwar eher zum Spaß an der Freude angelegt, hat jedoch einige Fans in der Community.

Für die Gruppenaktivitäten packt sie gerne einen ihrer Drachenritter-Tanks aus, natürlich ist die ebenfalls eine Khajiit.

TESO Khajiit
Die katzenhaften Khajiit sind in ESO sehr beliebt

Das sagt The_Saint: The_Saint ist sehr glücklich über seine Wahl in 2014. Er spielt seither eine Magicka-Nachtklinge, die zunächst bretonisch war, es jetzt jedoch nicht mehr ist: „Inzwischen ist diese durch Rassenwechsel zwar Dunkelelf, aber ich würde vermutlich jederzeit zurückwechseln, wenn ich dadurch in meinem Raid-Content nicht soviel verlieren würde.“

Diese Magicka-Nachtklinge namens Samuel Crow spielt er immer noch als Hauptcharakter und hat stets um die 99 % der aktuell zu sammelnden Erfolge am Start. Die Magicka-Nachtklinge hat durch ihre lebensraubenden Fähigkeiten direkt sein Interesse geweckt und bisher konnte ihr keine andere Klasse den Rang ablaufen.

Ob Solo- oder Gruppen-Content in PvE, PvP oder Battlegrounds, sowie einfach nur Quests: „Irgendeinen Skill hat sie in ihrem Arsenal der sie besonders und gut spielbar macht.“

Das sagt SilverLights: Die Spielerin SilverLights hat 18 Charaktere und darunter alle Klassen. Als Hauptcharaktere nennt sie davon so einige:

  • Ein argonischer Templer-Heiler
  • Ein Khajiit Ausdauer-Templer für PvE
  • Eine bretonische Magicka-Templerin
  • Eine Ork-Lady als Ausdauer-Drachenritter fürs PvP
  • Einen Hochelfen als Nekromanten-Heiler
  • Sowie diverse andere Heiler

Ihr seht bereits, SilverLights lebt für ihre Heiler: „Ich habe einfach Spaß dran gefunden und bin nun in 90 % aller Fälle der Heiler. Templer ist wohl meine meistgeliebte Klasse.“ Egal ob als Heiler, im PvE oder im PvP, als DD, auf Ausdauer oder auf Magicka, der Templer hat es ihr angetan. Außerdem ist die Klasse sehr anfängerfreundlich.

Bei ihrer Rassenwahl achtet SilverLights darauf, dass die Rasse einigermaßen zu ihrer Aufgabe passt. Welche Rassen am besten zu welcher Spielweise passen, haben wir von MeinMMO einmal für euch zusammengestellt.

Welchen Tätigkeiten gehst du in ESO am liebsten nach?

Das sagt Frau Kuchen: Diese Frage eröffnete Frau Kuchen mit „Gute Frage! Die Welt von ESO ist so offen und voller Möglichkeiten, da fällt es schwer, sich etwas herauszupicken.“ Jedoch spielt sie momentan sehr gerne die Events. Das derzeit laufende Neujahrsevent ist auch eine spaßige Gelegenheit, mit Freunden etwas zu unternehmen.

Ansonsten liebt sie das Housing-System. Frau Kuchen ist begeisterte Rollenspielerin und ist besonders dankbar, dass man jetzt in ESO Hausgäste in seinem Domizil platzieren kann. Momentan gibt es eine wunderbare besoffene Katze als Hausgast zu erwerben.

ESO Housing Werkbank
Das Housing bietet die Möglichkeit, praktische Gegenstände an einem Fleck zu positionieren

Ansonsten lässt sie ihren Tag einfach gern entspannt in Tamriel ausklingen. Dabei läuft sie herum und questet. Auch nach vielen Jahren gibt es immer wieder etwas Neues in ESO zu entdecken.

Das sagt The_Saint: The_Saint legt großen Wert auf den Spaß mit Freunden:

Ich habe schon Stunden damit verbracht, einfach um einen Wegschrein zu springen, und mich dabei im TS mit meinen Gildenkollegen zu unterhalten.

Ansonsten ist er ein großer Sammler von Errungenschaften. Egal ob Angeln, Monstertrophäen sammeln oder ganze andere Dinge. Das kann anderen Spielern noch so langweilig vorkommen, für ihn hat alles irgendwie seinen Reiz. Natürlich erst recht die anspruchsvolleren Errungenschaften in Arenen, Verliesen und Trials.

Genau in diesen Raids und Verliesen treibt sich The_Saint allgemein gerne herum: „Sich ans Limit bringen und mit anderen so die Gruppe zu optimieren, dass man neben einer Menge Spaß noch schöne Erfolge feiern kann, das gefällt mir.“

ESO Mondjägerfeste Dungeon Wolf
Ein beliebter Dungeon ist die Mondjägerfeste

Das sagt SilverLights: Für die Spielerin SilverLights steht das Housing an oberster Stelle, sie bezeichnet sich selbst ein wenig als Housing-süchtig: „Ich liebe es wirklich, meine Häuser ein-, aus- und umzuräumen sowie zu gestalten… Das entspannt mich einfach ungemein.“

Außerdem mag sie die Geschichten, die in ESO erzählt werden, ungemein gerne. Sie kann in einer Story versinken und darüber total die Zeit vergessen.

Es darf aber auch der Fortschritt nicht fehlen. So zieht sie gerne mit Freunden und ihren Gildenmitgliedern in Dungeons und Raids. Sie ist Offizier in ihrer Gilde und ihre Leute bedeuten ihr viel:

Ich mag neue Herausforderungen, von daher probiere ich mich gerne aus. Zusammen mit meinen Leuten macht’s am meisten Spaß. Bei uns zählt der Fun und die Gemeinschaft.

Zudem ist sie für die Anfänger in der Gilde zuständig und führt sie gerne an das Spiel und ihre ersten Dungeons heran. Der Spaß und die Gemeinschaft stehen für SilverLights an erster Stelle.

Wie findest du, hat sich ESO über die Jahre verändert?

Das sagt Frau Kuchen: Frau Kuchen gefällt ESO nach wie vor sehr gut und für sie hat sich so nicht zwingend etwas verändert. Die Aufregung des Neuen ist selbstverständlich ein wenig verschwunden.

Aber dafür hat sie heute viele Freunde und den End-Content, zu dem sie auch Housing und Angeln zählt. Jedoch fügt sie an: „Für eine neue Erweiterung kann ich mich allerdings immer noch begeistern.“

Das sagt The_Saint: Der Anfang war für viele hart und einige Bosse haben die Spieler verzweifeln lassen. Auch die Errungenschaften Cadwells Silber und Gold, für die es einen ausgezeichnet albernen Helm gibt, waren etwas ganz anderes als heute. Diese anfänglichen Hürden haben viele Spieler gekostet.

Sir Cadwell ESO
Sir Cadwell und sein Topf-Helm

Mit dem Übergang zu One Tamriel und Tamriel Unlimited kamen viele Casual-Elemente ins Spiel. Das hat aber auch viel vom Endgame-Content gerettet. Plötzlich konnte man allianzübergreifend Verliese laufen, raiden und questen. Außerdem konnte man mit neuen Chars überall mit hin. Jedoch merkt er an:

Die früheren Tage hatten ihre positiven Seiten, die heute fehlen: Allianzen haben auch im PvE zueinander gehalten und für Raids wurden den Gruppen in Cyrodiil Buffs besorgt. Außerdem wurden Trials wie Sanktum Ophidia ohne Test-Server veröffentlicht, sodass wirklich ein Kampf der 3 Allianzen um den World-First entbrannte und richtig mitgefiebert wurde.

Da The_Saint jedoch im Laufe der Zeit so viele Mitspieler, unter anderem wegen solcher Dinge, verloren hat, weiß er, dass die alten Zeiten heute gar nicht mehr umsetzbar wären. Er ist er Meinung, ZOS hat mit den Änderungen einen guten Weg gefunden.

Das sagt SilverLights: SilverLights findet, dass sich ESO sehr zu seinem Vorteil verändert hat. Vor allem gefällt ihr die Änderungen am Champion-System. Es ist nicht mehr so höllisch langsam, einen Charakter auf Champion-Level zu bringen wie es damals war, das brachte ihr einige graue Haare.

Außerdem gefällt ihr, dass die Gebiete jetzt mit jedem Level zugänglich sind und man nie wieder überlevelt sein kann. Auch, dass man jetzt mit Freunden anderer Allianzen zocken kann, ist für sie ein großer Vorteil.

ESO Housing leuchtender Brunnen
Beim Housing könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen

Und dann ist da noch ihre Lieblingsbeschäftigung des Housings, die erst später zu ESO kam und die sich nicht missen möchte. Hier spiegelt sich für sie die Liebe zum Detail, die ESO an den Tag legt. Darein spielen zudem ihr guter PC und die Grafikkarte, die sie die Details genießen lassen.

Die Einführung des Kronen-Shops fand SilverLights ebenfalls eine gute Idee. Der ist nur für kosmetische Items und Co. da und es ist kein Pay2Win wie bei vielen anderen Games.

Einen Wermutstropfen hat sie jedoch:

Es ist so verdammt leicht geworden in Quests usw. Ganz am Anfang hat man sich schon mal durchbeißen müssen. Gerade Molag Bal z.B., war definitiv am Anfang um Einiges schwerer – jetzt ist er ein Piece of Cake.

Gibt es etwas, das dich besonders nervt, und an dem mehr gearbeitet werden müsste?

Bei diesem Thema sind sie die drei Spieler sehr einig: Am meisten nerven die Bugs und Performance-Probleme. The_Saint meint, dass im Hintergrund, gerade bei den Raids, viel an der Performance geschraubt wurde: „[…] was eigentlich ja positiv ist und uns hoffentlich in Zukunft helfen wird. Leider führte das bei 3 der 4 Major Patches zu erschwerten Raid-Bedingungen in den ersten Wochen nach den jeweiligen Releases. Das zehrt auf Dauer sehr an den Nerven und viele Raid-Gruppen sind bereits daran zerbrochen.“

Hinzu kommt das Ärgernis mit dem Gruppenfinder, der funktioniert seit Beginn nicht richtig und hängt sich häufig auf. Leider enden die Probleme nicht beim Gruppenfinder, gerade Frau Kuchen und SilverLights klagen über viele Abstürze in den Verliesen. Oder sie werden einfach mal in die Wand gezogen, dazu hatte Frau Kuchen eine Anekdote: „Unsere Heilerin hat es in ein Zelt gezogen! Die Aussicht war aber wohl sehr schön.“

Hier muss laut den Spielern wieder Vertrauen erarbeitet werden. Das Gefühl bleibt, dass neuer Content wichtiger sei, als an alten Problemen zu feilen. Dazu meint SilverLights:

Was schade ist, denn das Game hat nach 6 Jahren noch immer sehr viel Potenzial und eine tolle Community, wäre einfach echt traurig, wenn sie es an die Wand fahren.

Welche Tipps hast du für Neulinge?

Hier sind sich unsere Profis ebenfalls einig. Als Anfänger solltet ihr euch auf jeden Fall eine Gilde suchen. Auch wenn ihr wie Frau Kuchen zu Beginn eher der Solo-Player seid, hilft euch die Gemeinschaft enorm, ins Spiel zu finden.

Außerdem solltet ihr euch Zeit lassen. Lernt euren Charakter und die Welt kennen und probiert einfach ein wenig herum. Ihr könnt jede Klasse mit jeder Rasse und Ausrüstung spielen, ihr habt also viel zu entdecken. Dazu meint The_Saint: „Einfach mal drauf losspielen, schauen was einem liegt und gefällt sowie Skills und Mechaniken kennen und verstehen lernen.“

Zieht zudem in Erwägung, von Anfang an das Handwerk mitzuleveln. Das kann viele Monate in Anspruch nehmen. Im besten Fall erstellt ihr euch dafür einen eigenen Charakter und setzt die Punkte dementsprechend auf das Handwerk.

ESO: 13 Tipps für Anfänger, die euch 2020 den Einstieg erleichtern

Welche Tipps hast du für Wiedereinsteiger?

Die Wiedereinsteiger, die etwas länger raus sind, sollten laut unserer Profis einen neuen Charakter erstellen oder sich zumindest etwas belesen, was in der Zwischenzeit in ESO so passiert ist.

Ansonsten gilt hier ebenfalls der Tipp, sich eine Gilde zu suchen. Auch wenn ihr zu Beginn nicht gleich die perfekte Gemeinschaft findet, irgendwo solltet ihr auf jeden Fall anfangen und Anschluss suchen. Wir von MeinMMO haben zusätzlich 13 Tipps für Wiedereinsteiger für euch.

… und warum nun so viele Stunden?

Das sagt Frau Kuchen: Die Spielerin Frau Kuchen sagt, dass ESO es wie kein anderes Spiel geschafft hat, sie über die Jahre hinweg zu fesseln. Die unterschiedlichen Spielinhalte, immer neue Regionen und Veränderungen halten die Spielwelt lebendig.

Es ist, als würde man in eine zweite kleine Welt neben der Realität abtauchen. Das Gefühl habe ich bei kaum einem Spiel sonst. Und gerade momentan erscheint so etwas mehr als nötig.

Außerdem schafft ESO für sie einen Ausgleich zu ihrer Abschlussarbeit an der Uni, in Tamriel kann sie gut abschalten.

Das sagt The_Saint: Bei The_Saint ist das einfach unterbewusst passiert. Das Spiel macht ihm nach all den Jahren immer noch Spaß und er loggt sich gerne ein. Und das sogar, wenn er nicht unbedingt direkt etwas zu tun hat. „Die Community im Ganzen, meine Gilden, meine Twitch-Community. Die Spielstunden sind dann einfach so gekommen.“

Er sucht in ESO auch einen Ausgleich zum RL, unkomplizierten Spaß, gerade in diesem Jahr mit Corona. Er freut sich auf 2021 und hat weiterhin die Hoffnung, dass ZOS die Dinge angeht.

Das sagt SilverLights: SilverLights hat so viele Stunden in ESO gesteckt, weil sie die Atmosphäre dort wirklich mag. Wenn man, wie sie, das Game in guter Grafik und Leistung auf Maximum spielt, sind dort so viele wunderschöne Details zu finden:

Handnähte an Kleidung, die auch so wirken, Mauern, die wirklich alt sind und so aussehen, Struktur, Farben…

Zudem liebt sie die Musik: „Keine einzige Synthesizer-Matsche, alles orchestral und Gesänge.“ Und die witzigen Storys, mit denen vieles versehen ist: „Beispielsweise der tote Khajiit im Arboretum der Kaiserstadt, seine Hintergrund-Story ist einfach göttlich. Bis hin zu den Mails, die man von seinen Sammlern kriegt.“

Ansonsten sind da natürlich noch die Möglichkeiten, alles mit ihren Freunden erleben zu können, dazu zählt sie auch Frau Kuchen. ESO ist einfach sehr individuell. Es gibt viele Wege nach oben und jeder kann seinen eigenen Schwerpunkt setzen und auch ausleben. Die Storys sind kein 08/15-Brei, sondern gehen teilweise echt tief.

In einem MMORPG gibt es so viele Möglichkeiten, richtig schön Zeit zu versenken. Da kommen gut und gerne 9.000 Stunden und sogar mehr zusammen. Verratet uns doch in den Kommentaren, wie viel Zeit ihr in ESO oder eurem Lieblings-MMO verbracht habt und erzählt uns, warum. Oder war euer liebstes Game bei den Spielen dabei, die 2020 leider gestorben sind?

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Subjunkie

Ich will es gar nicht wissen, ich spiele seit der Beta durchgängig und habe schon vorher tausende Stunden in Morrowind, Oblivion und Skyrim versenkt.
Mittlerweile habe ich das Problem, dass ich mich in den Singlespielen einsam fühle, obwohl ich bei ESO eigentlich die meiste Zeit alleine spiele. Ich liebe z. B. Skyrim in VR, aber mir fehlen echt die anderen Spieler, durch die sich viele Singlespielen eher genervt fühlen.

lIIIllIIlllIIlII

Jo.. die letzten Worte auf dem Sterbebett: „Ah… hätte ich doch nur mehr ESO gespielt!“

Bodicore

Pff 9000h hat meine Frau alleine im November gespielt

Mark Mitterbacher

9000 Stunden ist halt echt nix.

David

Die hatte ich zwar auch vor zweieinhalb Jahren schon aber darum soll es hier meinerseits nicht gehen…jeder der soviel zeit und mühe in ein spiel steckt das ihm spaß macht ist doch eine Freude in den augen eines jeden Entwicklers…das was eso ausmacht ist da sicherlich die Liebe zum Detail…..ich finde es nur komisch das viele Spieler der ersten Stunde nur Lob zu verteilen haben….für einen Neuling ist die Atmosphäre sicherlich eine komplett andere als für jeden der das Spiel in und auswendig kennt….ich für meinen Teil muss gestehen dass es nach so langer Zeit seinen Reiz verloren hat….es liegt aber einfach daran dass man es in und auswendig kennt….und spielerische Aha Momente kommen nach all den nerfs den vereinfachten Mechaniken und der Tatsache dass du dir im Spiel selbst die besten skins seltensten Titel kaufen kannst….das liegt sicherlich nicht an zentral sondern klar an der community…sry wie gesagt nur meine Meinung also bitte nicht zu ernst nehmen

David

Sehr gerne doch, aber man muss ja vorsichtig sein 🙂 in diesem Sinne dem ganzen mein-mmo Team einen gesunden und guten Rutsch ins neue Jahr und dem Rest natürlich auch

David

Zenimax sollte es heißen ^^

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