Am Neujahr fand in EVE Online eine der größten Schlachten statt, an der Tausende Schiffe teilnahmen. Insgesamt wurden dort Schäden in Höhe von 285.000 € verursacht.
Was ist gerade los in EVE Online? Seit Juli 2020 tobt in EVE Online ein Krieg, der als World War Bee 2 bezeichnet wird. Darin treffen die zwei großen Fraktionen PAPI Coalition und The Imperium aufeinander.
Um diese Schlacht geht es: Die richtige Eskalation des Konfliktes geschah am vergangenen Neujahr, als zwei gigantische Armeen von PAPI und Imperium in einer Schlacht aufeinanderprallten.
Eine so riesige Schlacht kann natürlich nicht unter normalen Umständen ausgetragen werden. Das würden die Server nicht aushalten. Deshalb gibt es in EVE Online eine Mechanik, die als Time Dialation bezeichnet wird.
Dadurch wird die Ingame-Zeit verlangsamt, sodass nicht alle Effekte gleichzeitig und extrem schnell herausgehen. In der Schlacht um die Keepstar wurde sie auf 10 % der normalen Spielgeschwindigkeit reduziert.
Der YouTube-User Rupia veröffentlichte ein Video von der Schlacht M2-XFE, das um das Zwanzigfache beschleunigt wurde:
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Gekämpft wurde um eine Keepstar-Raumstation, die The Imperium gehört. Die PAPI Coalition war in diesem Szenario die Angreifer. Im Verlauf der über 12 Stunden langen Schlacht haben beide Seiten immer mehr Ressourcen in den Kampf geworfen.
Den fast kompletten Schlachtverlauf von 11,5 Stunden könnt ihr euch übrigens in einem Stream-VOD auf Youtube ansehen, falls ihr Zeit und Lust habt. Dort wurde die Time Dialation nicht beschleunigt und ihr könnt sehen, wie die Schlacht tatsächlich stattgefunden hat.
Über 5.000 Spieler und Tausende von Schiffen
Das sind die Zahlen: Der offizielle Twitter-Account von EVE machte einen Post zu der Schlacht und bezeichnete sie als eine der größten in der Geschichte des MMORPGs.
Die genauen Zahlen zeigen je nach Quelle leichte Variationen, aber in etwa sehen sie so aus:
Dauer: etwa 12 – 13 Stunden
Maximum Spieler im System: etwa 5.600
Titans: 1.200
Supercarrier: 400
Dreadnought: 445
Carrier: 250
Titans zerstört: etwa 250
Laut newedenpost.com wurden in dem Kampf 23,6 Milliarden ISK zu Weltraumschrott geschossen. Das entspricht ungefähr $347.000 (circa 285.950 €).
Im Vergleich dazu fraß die letzte größte Schlacht, das Blutbad von B-R5RB, etwa $330.000 an Ressourcen auf.
Und wer hat jetzt gewonnen? Beide Seiten führten Stunden lang ein echt knappes Kopf-an-Kopf-Rennen gegeneinander. Wie knapp es über die ganze Dauer der Schlacht war, zeigt eine Grafik:
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen PAPI und Imperium bei der Zerstörung der Titanen
In einem Report über die Schlacht heißt es, dass Imperium mehr Titan-Schiffe zerstören konnte als ihre Gegner. PAPI hat hingegen mehr finanzielle Zerstörung angerichtet, indem sie mehr Supercarrier und den teuren Vanquisher-class Titan von Imperium zerstört haben.
Der Schaden, den die Fraktionen gegeneinander austeilten, führte dazu, dass ihre jeweiligen Führungen nach dem Ende der Schlacht fest davon ausgehen, der Sieger zu sein (via. Kotaku).
Wie ging es weiter? Seit dem Ende der Schlacht, die von einer Serverwartung unterbrochen wurde, haben sich die Mitglieder von Imperium wieder ins Spiel eingeloggt und warten an den Positionen um den Keepstar herum auf ihre Gegner.
Die Piloten der PAPI Coalition haben allerdings den strengen Befehl erhalten, weiterhin offline zu bleiben. Sie müssen warten, bis der Structure Timer der Raumstation ausläuft, was heute, am 2. Januar passieren wird.
Die gigantische Schlacht sollte also schon bald fortgesetzt werden.
EVE Online gehört zu den ältesten MMORPGs auf dem Markt. Und es hat sich, wie diese Titel auch, extrem gut gehalten:
2020 war für viele ziemlich “turbulent”. Auch Final Fantasy XIV war von den Ereignissen des Jahres betroffen. Wir schauen, wie die vergangenen 12 Monate für das MMORPG verliefen und was das kommente Jahr 2021 so richtig spannend machen wird.
Ein weiteres Jahr näher sich dem Ende zu und was für ein Jahr das doch war. In der Gaming-Industrie gab es wegen der Corona-Pandämie Unmengen an Verschiebungen, aber auch dicke Releases und sogar eine neue Konsolen-Generation.
Im Februar erschien der erste große Patch des Jahres mit der Nummer 5.2, doch schon bald machte die Corona-Pandämie den Entwicklern einen Strich durch die Rechnung. Im Frühjahr ging Japan in einen totalen Shutdown, um den Ausbruch einzudämmen und das FFXIV-Team musste sich schnell auf Home-Office-Arbeit umorientieren.
Das sorgte für starke Verzögerungen und Ausfälle im normalerweise straffen Zeitplan der FFXIV-Devs.
Das Content-Update 5.3 erschien mit einer Verspätung von etwa 2 Monaten.
Das traditionelle Halloween-Event fiel aus, auch wenn die Spieler den Halloween-Dungeon trotzdem betreten konnten.
Direktor Yoshida und sein Team haben den Großteil von 2020 im Home Office gearbeitet
Die Updates im Jahr 2020: Dennoch schaffte das Team 2020 so einiges an Content rauszuhauen. Patches 5.2 bis 5.4 brachten neues Gaming-Futter für die Spieler.
Dazu gehörten zum Beispiel:
2 Updates für den Eden-Raid mit je 4 Bosskämpfen in normal und episch
1 Update für den Nier-Raid YoRHa: Dark Apocalypse
Eine große Menge an Quests für Haupt- und Nebenstorys
Eine Reihe neuer Dungeons
Fliegen in alten “A Realm Reborn”-Gebieten
Quest-Reihe für die “Relikt”-Waffen von Shadowbringers: Waffen des Widerstandes
Weitere kleinere Inhalte
Zudem wurden die kostenlose Test-Version von FFXIV um den gesamten Content des Basis-Spiels “A Realm Reborn” und des ersten Addons “Heavensward” massiv erweitert. Die einzigen Einschränkungen beziehen sich auf die Social Features wie Gilden-Mitgliedschaft oder Freundesliste.
Auch finanziell war das Jahr 2020 wohl erfolgreich für FFXIV. Anfang 2020 stellte die MMO-Sparte von Square Enix einen neuen Rekord bei Einnahmen (via MMOs.com), der nicht zuletzt dem Erfolg von Shadowbringers zu verdanken war.
Die erste Hälfte des Finanzjahres 2021 (1. April bis 30. September 2020) war ebenfalls zufriedenstellend. Während die Net Sales im Vergleich zum Launch von Shadowbringers natürlich niedriger ausfielen, stieg die Menge der aktiven FFXIV-Abonements laut dem Finanzbericht von Square Enix weiter an (via square-enix.com)
Das bringt die nahe Zukunft: In 2021 geht es bei FFXIV direkt weiter mit neuen Inhalten. Der verbleibende Content vom Patch 5.4 wird nachgereicht und die Spieler bekommen unter anderem die Fortsetzung der Bozja-Quest-Reihe zu den Waffen des Widerstandes.
Im Februar wird der verschobene Stream zur Feier des 7. Geburtstags von FFXIV nachgeholt. Die Spieler erwartet dabei ein besonderes “Announcement Showcase”. Nachdem alle Fan Festivals von FFXIV wegen Corona abgesagt werden mussten, wird vermutet, dass bei diesem großen Showcase das neue Addon des MMORPGs enthüllt wird.
Zwar wurde das Event mit einem Augenzwinkern angekündigt und nicht explizit gesagt, dass es sich um das Addon drehen wird, aber die Chancen dafür sind sehr hoch. Entsprechend sollte 2021 für FFXIV-Spieler deswegen echt spannend.
Für den 5. Februar kündigte FFXIV einen großen und wichtigen Stream an.
Die Fans können also gespannt sein, welche großen Ankündigungen sie am 5. Februar erwarten. Falls es sich wirklich um ein neues Addon handeln sollte, dann kann man damit rechnen, dass ein neuer cinematicTrailer gezeigt wird und vielleicht auch neue Kampf-Jobs und Gebiete, die dazukommen werden.
Das bringt die ferne Zukunft: Zwischen der Ankündigung und dem Release des Addons werden aber noch einige Monate liegen. Aktuell wird geschätzt, dass es Ende Sommer oder Anfang Herbst 2021 erscheinen könnte
Davor wird aber noch der Patch 5.5 und seine Mini-Patches erscheinen. Sie werden voraussichtlich die Erweiterung Shadowbringers und deren Inhalte abschließen und den Weg zum neuen Addon ebnen. Zu den Inhalten gehören:
Neue Story-Quests, die den Übergang zum neuen Addon bilden werden
Das letzte Kapitel des 24-Mann-Raids YoRHa: Dark Apocalypse
Abschluss der Quest-Reihe um Werlyt und voraussichtlich der Kampf gegen die Diamant-Waffe
Neue Inhalte für die Südfront von Bozja und Upgrades für die Waffen des Widerstandes
Hinzu kommen noch eine ganze Reihe an kleineren Events wie das Prinzessinnenfest, Valentingstag, Sommerfest und viele mehr, bei denen die Spieler wie gewohnt kosmetische Items abstauben werden.
Genrell wird das Jahr 2021 spannend für das MMORPG und seine Spieler.
Was erwartet ihr in 2021 für Updates in FFXIV? Erzählt es uns in den Kommentaren.
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Die Diskussion auf Twitch wird im Moment vom Survival-MMO Rust bestimmt. Da ist zum Jahreswechsel auf 2021 richtig was los. Der Twitch-Streamer xQc und sein „Team Rocket“ sorgen auf dem Server der Gruppe “OfflineTV” für Angst und Schrecken, doch Sheriff shroud räumt auf.
Was ist da bei Rust los? 50 Streamer aus dem Umfeld der Gruppe „OfflineTV“ haben nach Weihnachten einen Privat-Server im Survival-MMO Rust gegründet. Die Mehrzahl der Spieler wollte da friedlich vor sich hinspielen und vor allem Roleplay betreiben.
Es wirkt fast so, als hat xQc Rust in eine verlassene Westernstadt verwandelt:
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Mit seinen Raubzügen unterhielt xQc seine Fans, die finden: Erst ihr Streamer machte den langweiligen Rust-Server so richtig spannend.
In der Folge gab es eine Vielzahl von Konflikten. xQc ist bekannt dafür, ein furchtbar schlechter Verlierer zu sein. Wenn er selbst starb, warf er anderen häufiger vor, “kein Roleplay zu betreiben” oder „seinen Stream zu sehen und die Informationen daraus zu nutzen.“
Die Vorwürfe des Streamsnipings richteten sich vor allem gegen den Streamer Myth, der sich mittlerweile einen Spaß daraus macht und xQc offen verspottet.
Myth kokettiert damit, sich den Stream von xQc auf den 2. Monitor zu legen. “Streamsnipen” ist verpönt und xQc wirft das vielen vor, die ihn besiegen:
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Was hat das mit shroud zu tun? Das Problem bei Team Rocket ist eigentlich nicht xQc selbst, der ist zu ungeduldig, um ein wirklich gefährlicher Gegner zu sein, sondern der hat mit Mendo und Buddha zwei exzellente Shooter- und Rustspieler in seinem Team Rocket. Die gelten als Spieler auf Top-Niveau.
Daher ist Team Rocket ein Machtfaktor auf dem Server. Vor allem, weil viele der anderen Streamer auf dem Server eher Entertainer sind und nicht wirklich viel Shooter-Erfahrung mitbringen.
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Rust ist grade “der beste Content auf Twitch”, sagen viele
So wird das diskutiert: Für viele ist das, was auf dem Rust-Server passiert, einfach toller Content auf Twitch. Die Schlachten sind chaotisch und erstrecken sich über Stunden.
Dabei sind die wenigen Spieler, die wirklich Erfahrung mit Shootern wie Rust haben, sowas wie „wandelnde Götter“, während die meisten anderen viel Quatsch machen. Auf reddit halten einige shroud sogar für den “Endgegner” des Spiels.
Rust gibt den verschiedenen Streamern die Gelegenheit, ihre Rollen zu spielen. So wurde Twitch-Streamer Ludwig etwa zum Live-Berichterstatter und berichtete darüber, wie der Top-Spieler Buddha, als letzter von Team Rocket, die Gegner aufhielt.
Die Streams von xQc laufen um die 10 Stunden, da passiert eine Menge. In einer Minute sieht’s aus, als wäre Team Rocket am Drücker und die Fans bejubeln ihre Spieler, im nächsten Moment verlieren sie ihren Loot und damit ihre starke Position.
Das unterhält die Fans und sorgt für ausfüllende Abende auf Twitch.
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xQc ist ohnehin der große Gewinner von Rust: Dem hat seine neue Rolle als “Super-Schurke” einen neuen Kick auf Twitch gegeben: In den letzten 3 Tagen war xQc 37 Stunden auf Sendung und hatte insgesamt 3,2 Millionen Zuschauer.
Im Schnitt schauten ihm 85,253 Leute zu. Das liegt deutlich über seinem Jahresschnitt von 39.666 Zuschauern. Für xQc ist Rust gerade so, als wäre da ein neues Blockbuster-Spiel erschienen.
So geht das weiter: Es sieht so aus, als wird sich der große gemeinsame Rust-Server bald auflösen. Der Server-Admin hat angekündigt, dass man einen zweiten Server aufmacht, auf den dann die Spieler wechseln können, die friedlich spielen und Roleplay betreiben möchten.
Vom jetzigen Chaos-Server haben sich schon einige Streamerinnen wie Pokimane zurückgezogen. Ihnen ist das zu wild.
Survival ist eines der beliebtesten MMO-Genres.
Survival-MMOs sind wegen ihrer Sandbox-Natur eines der offensten und chaotischsten Unter-Genres der MMOs. Hier gibt’s einige Hits von eher kleinen Studios, die anarchistisch und nicht angepasst wirken. Wir haben die Top-Spiele im Genre für euch zusammengefasst:
In Call of Duty: Warzone erschien erst im Dezember die neue Karte Rebirth Island. Doch schon jetzt gibt es Hinweise auf die nächste Map. Die könnte passend zum Geburtstag des Spiels erscheinen.
Was sind das für Hinweise? Die Betreiber des Twitter-Account ModernWarzone haben schon in der Vergangenheit Infos in dem Code von Warzone gefunden, darunter die Karte Rebirth Island. Diesmal dreht es sich um eine weitere neue Map, die das Battle Royale bald bekommen könnte.
Diese neue Karte soll sich im Ural befinden und könnte auf bereits vorhandenen Inhalten von Call of Duty: Black Ops Cold War aufbauen:
Im Fokus der Spekulation stehen die Maps Ruka und Slope
Beide können im Modus Fireteam gespielt werden. Dabei handelt es sich um 40-Spieler-Matches, die sich an Warzone orientieren. So gibt es Loot, Downed States und Ausrüstung dort.
In den Daten wurden die Files “wz_forest” und “wz_ski_slope” gefunden, die klar auf diese beiden Maps hindeuten. Spieler vermuten nun, dass es sich dabei um Orte für Drops handeln könnte.
ModernWarzone hat ihre Infos mit einem Leak vom Start der Alpha im Juli zusammengepackt. Damals hieß es, dass die neue Map in Russland spielen sollen und den Duga und einen Wald enthalten soll.
Aus diesen Infos haben sie eine Übersicht erstellt, wie die neue Map ungefähr aussehen könnte:
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Wir stellen euch fünfzehn gute Multiplayer-Games im Jahr 2021 vor, mit denen ihr auf der PlayStation 4, PlayStation 5, der Xbox One und der Xbox Series X|S richtig viel Spaß haben könnt.
Was sind das für Spiele? Mit unserer Auswahl haben wir versucht, Multiplayer-Spiele unterschiedlicher Genres vorzustellen. Daher findet ihr sowohl MMORPGGs, als auch Online-Shooter, Sport- und Partyspiele für PlayStation und Xbox in der Liste. Zudem wollten wir euch nicht nur reine Onlinegames präsentieren, sondern auch Koop-Spiele und der lokale Multiplayer ist ebenfalls mit dabei.
Bei der Auswahl spielen persönliche Präferenzen der Redaktion, aber auch die Beliebtheit und der Erfolg der Spiele eine Rolle. Die Reihenfolge der Spiele stellt kein Ranking dar.
Und auch wenn es laut der Redaktion die aktuell besten Multiplayer-Spiele für PlayStation und Xbox sind, so behalten wir uns vor, die Liste aufgrund eures Feedbacks zu erweitern. Wenn ihr also der Meinung seid, dass ein Spiel fehlt, macht uns in den Kommentaren gerne Vorschläge und nennt uns die Gründe.
Der Artikel entstand ursprünglich 2019 und wurde am 11. November mit Informationen zur PS5 und Xbox Series X|S aktualisiert und zudem am 4. Januar auf 2021 angepasst.
15. Black Desert
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5 | Release PC: 3. März 2016, Xbox One: 4. März 2019, Playstation 4: 22. August 2019 | USK: Ab 16 | Website von Black Desert | Alternativen: Final Fantasy XIV, TERA
Pro
Fantastische Grafik
Belagerungen
Umfangreiche Inhalte
Ein Sandbox mit vielen Freiheiten in der Open World
Flottes Action-Kampfsystem
Contra
Nichts für PvP-Muffel
Gelegentlich Pay2Win-Vorwürfe
Es ist ein komplexes MMO und benötigt viel Einführungszeit
Was ist Black Desert? Das MMORPG Black Desert von Pearl Abyss gehört zu den hübschesten Genre-Vertretern, spricht aber nicht nur diejenigen an, die auf eine gute Grafik abfahren. Indem ihr euch einen Helden erschafft, der in einer riesigen Fantasywelt Abenteuer erlebt, habt ihr gemeinsam mit anderen viel Spaß.
Black Desert lohnt sich, wenn ihr gerne gegen Monster kämpft, euch an PvP-Schlachten und Belagerungen beteiligen oder einfach nur Handwerker in einer spielerabhängigen Wirtschaft sein wollt. Als Sandbox-MMO bietet es einem viele Möglichkeiten, sich frei auszutoben. Das aktive Kampfsystem gehört zu den besten im MMORPG-Genre.
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5, Nintendo Switch | Release PC: 14. September 2017, Xbox One: 31. August 2018, Playstation 4: 31. August 2018, Switch: 5. September 2019 | USK: Ab 16 | Website von Divinity: Original Sin 2 | Alternativen: Dragon Age, XCOM 2
Pro
Interessante Charaktere
Spannende Story
Taktische Rundenkämpfe
Couch-Koop
Contra
Etwas langsames Gameplay, vor allem in den Kämpfen
Taktische Optionen in den Kämpfen wirken manchmal aufgesetzt (Oh, ein Ölfass neben dem Feind, wie praktisch)
Was ist Divinity: Original Sin 2? Divinity: Original Sin 2 ist ein Rollenspiel für alle, die nicht nur in einem Single-Player-Modus, sondern zu viert kooperativ viele Abenteuer erleben möchten. Jeder Spieler übernimmt einen Helden und gemeinsam erledigt man Quests, folgt der Story und kämpft in den taktischen Rundenkämpfen.
Das Spiel bietet sogar einen Spielmodus, der an Pen&Paper-RPGs erinnert. Der Spielleiter erstellt eigene Abenteuer, welche die Mitspieler dann meistern müssen.
Funktioniert Dvinity: Original Sin 2 auf Next-Gen? Ja, laut Sony soll es auf der PS5 spielbar sein, wobei gegebenenfalls bestimmte Funktionen nicht verfügbar sein sollen.
Auf der Xbox Series X könnt ihr es über die Abwärtskompatibilität ebenfalls spielen.
13. Minecraft
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5, Android, iOS | Release PC: 17. Mai 2009, Xbox One: 5. September 2014, Playstation 4: 4. September 2014, Android: 7. Oktober 2011, iOS: 17. November 2011 | USK: Ab 6 | Website von Minecraft | Alternativen: Roblox
Pro
Endlos-Spiel
Kreativ Freiheiten
Komplexe Spielmechanik
Jede Menge Mods
Contra
Pixelartige Comic-Grafik nicht für jeden ansprechend
Keine wirkliche Story
Was ist Minecraft? Minecraft ist ein Spiel für jedermann. Ihr baut euch eure eigene Welt, entweder gemeinsam mit Freunden oder auch mal alleine. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jede Welt ist anders.
Funktioniert Minecraft auf Next-Gen? Ja, laut Sony soll es auf der PS5 spielbar sein, wobei gegebenenfalls bestimmte Funktionen nicht verfügbar sein sollen.
Auf der Xbox Series X soll Minecraft sogar zu den Titeln zählen, die von Raytracing profitieren.
12. Rocket League
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5, Switch | Release PC: 7. Juli 2015, Xbox One: 17. Februar 2016, Playstation 4: 7. Juli 2015, Switch: 14. November 2017 | USK: Ab 6 | Website von Rocket League | Alternativen: Disc Jam, Trials Rising
Pro
Viele Spielmodi
Schnelle Matches
Eingängige Steuerung
Leicht zu spielen, schwer zu meistern
Verrücktes Konzept, das Spaß macht und jeder versteht
Contra
Pay2Win-Vorwürfe
Tutorial könnte für Einsteiger ausführlicher sein
Was ist Rocket League? Liebt ihr Sport und schnelle Autos? In Rocket League spielt ihr im Grunde Fußball, aber ohne Fuß, dafür mit Auto. Ihr legt euch eine schicke Karre zu, die ihr sogar individualisieren dürft.
Das geht sowohl am PC, als auch auf der Xbox One, der PS4 und auf der Switch in spannenden Multiplayer-Matches. Dabei müsst ihr in mehreren Spielmodi so viele Tore schießen wie möglich. Rocket League eignet sich auch für den schnellen Spaß zwischendurch.
Funktioniert Rocket League auf Next-Gen? Ja, Rocket League bekommt sogar ein Update und soll auf den Next-Gen-Konsolen mit 4k Auflösung und 60 FPS laufen können.
11. Overcooked
Plattformen: PC, Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5, Switch| Release PC: 2. August 2016, Xbox One: 2. August 2016, Playstation 4: 2. August 2016, Switch: 27. Juli 2017 | USK: Ab 6 | Website von Overcooked | Alternativen: Death Squared, Rayman Legends
Pro
Viele Spielmodi
Ideal für Couch-Koop
Teamplay wird gefördert
Contra
Kann etwas hektisch werden
Gewöhnungsbedürftige Steuerung
Was ist Overcooked? Ihr wolltet schon immer gerne Koch werden? Dann bekommt ihr im Multiplayer-Game Overcooked die Möglichkeit dazu. Im Team heißt es, schnellstmöglich Gerichte fertigzustellen und an die Kunden herauszugeben. Das ist gar nicht so einfach, denn die Levels bieten Tücken, wie etwa sich bewegende Böden. Teamplay ist extrem wichtig, um die Ziele zu meistern und neue Levels freizuschalten. Ein Multiplayer-Spaß für Groß und Klein. Man munkelt, dass hier sogar Beziehungen auf die Probe gestellt werden.
Funktioniert Overcooked auf Next-Gen? Ja, wie unsere Kollegen von der GamePro berichten, erscheint Overcooked für beide Konsolen in einer “All You Can Eat”-Remastered-Version.
Bei Destiny 2 hat die Community nach langem Bangen doch das Weihnachts-Event gewonnen. Die Belohnung sorgt aber bei vielen für Frust. Andere feiern ihr Geschenk fürs nichts tun. MeinMMO sagt euch, was in den Päckchen steckt.
Um dieses Geschenk gehts: In Destiny 2 findet noch bis zum 5. Januar das winterliche Anbruch-Event 2020 statt. Wie man das kennt, ist die Welt weihnachtlich geschmückt, Schnee liegt rum und es gibt eventspezifische Items – zum Erspielen und im Cashshop.
Die Hüter hatten zudem als Community die Aufgabe für gute “Anbruch-Stimmung” zu sorgen. Als Belohnung für die 10-stufige Aufgabe sollte es ein “exotisches Geschenk” geben.
Am Nachmittag des 01. Januars hat die Community das gemeinsame Ziel erreicht. Als Belohnung dürfen nun alle Hüter bei Eva Levante im Turm ihre “Anbruch-Geschenke im Überfluss” auspacken.
All das bekommt ihr:
Zufälliges Exotic (meist eine Rüstung mit 60+ Statuswerten)
Legendäre Event-Waffe (Glazioklasmus, Kältefront oder Lawine)
2-3 exotische und legendäre Event-Cosmetics (von Geist-Hüllen, Sparrows oder Projektionen aus den Vorjahren kann alles dabei sein)
“Nutzloses” Item (Diese Gegenstände haben keinen Nutzen im Spiel selbst, sie sind spaßige Referenzen – so wie Caydes Nudelsuppen-Coupon)
Event Shader (Eventide-Jubel) – Den erhaltet ihr, wenn ihr den Triumph für “Anbruch-Geschenke im Überfluss” einlöst
Bedenkt: Zwar dürfen alle Hüter die Geschenke auspacken, auch die Free2Play-Spieler, ihr müsst aber vorher ein paar Kekse backen und diese an die richtige Person überbringen. Mehr zum Backen, den Zutaten und Rezepten findet ihr hier auf MeinMMO:
Das war die Vorgeschichte: Community-Events, bei dem alle Spieler zusammen für ein Ziel schuften, sind für die Destiny-Spieler nichts Neues. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen gilt es, solch eine Aufgabe gemeinsam zu stemmen. Doch beim Anbruch-Event zeigte sich recht schnell, dass die Spieler rechnerisch nie auf die 1 Milliarde Anbruch-Stimmung kommen würden, bevor das Event endete.
Kurz gab es Rätselraten darum, ob Bungie die Community scheitern lassen würde. Dann meldete sich der Destiny-Entwickler aber und verdreifachte über Nacht den Stimmungs-Zuwachs. Das löste die Stimmungs-Probleme nicht schlagartige, aber noch vor dem Ende des Events konnte die Aufgabe bewältigt werden.
Deswegen sind die Spieler sauer: Schon das Farmen der benötigten Stimmung kam nicht gut bei den meisten Spielern an. Die Kritiker bemängeln die stupide Aufgabe und wenig Neues im Anbruch-Event.
Das finale Geschenk war dann für viele der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte:
Die Hüter ärgern sich darüber, dass im Geschenk kein wirklich neuer Kram steckt. Ein altes Exotic, eine Waffe die man im Event sowieso farmte und ein paar Cosmetics.
Der Frust rührt wohl in großen Teilen daher, dass man selbst zu viel erwartete. So schreibt Paul Tassi auf Forbes etwa selbstkritisch: “Es waren Leute wie ich, die dieses Event mehr gehypt haben als Bungie selbst, aber ich hatte einfach auf etwas gehofft, das die Community wirklich zusammenbringt und begeistert, und das ist es nicht, wie man so schön sagt.”
Ein Problem wird nun auch darin gesehen, dass zukünftige Community-Events nach dem gleichen Muster ablaufen. Egal ob man gewinnt oder nicht, Bungie schreitet ein, schraubt so lange an den Zahlen, dass das Event abgeschlossen ist und der Preis ist etwas schon Bekanntes.
Unter den letzten Posts von Bungie auf Twitter finden sich viele negative Kommentare. Wer aber wie dieser User wirklich mit dem Gjallarhorn gerechnet hat, hat wohl etwas viel erwartet…
Andere Hüter freuen sich über ihre Exotics fürs nichts tun
Auch wenn jetzt bei vielen Spielern Frust herrscht, sehen das nicht alle Hüter so schwarz. Im Destiny-Subreddit finden sich auch Spieler, die das Geschenk für durchaus gelungen halten:
Sie meinen, dass sie keinen Finger im Event gekrümmt haben und man sich jetzt dankend über die Geschenke hermacht.
Besonders gut kommt das garantierte Aszendenten-Bruchstück an. Das wird dafür gebraucht, exotische Rüstungen maximal Upzugraden und ist sonst nur zuverlässig durch Endgame-Aktivitäten wie die Feuerprobe oder Trials zu finden – oder zu Wucherpreisen einzutauschen.
Die Event-Waffen sind stark, zu einem geschenkten Exotic sagt man nicht nein und Aszendenten-Bruchstücke kann jeder gebrauchen – so manche Spieler schütteln nur verwundert darüber den Kopf, wieso man noch mehr Erwartet hat.
Der bekannte YouTuber Rick Kackis titelt für sein Video zwar “Destiny 2 Spieler sind WÜTEND über das finale Anbruch-Geschenkt” (via YouTube), merkt selbst aber an, dass das Geschenk ohne den (selbst)erzeugten Hype vollkommen angemessen ist.
Kam bei euch Anbruch-Stimmung auf?
Wie seht ihr das, habt ihr auf ein neues Exotic oder einen frischen Meisterwerk-Kalatysator gehofft, der einem angestaubten Exotic neue Kräfte verleiht? Könnt ihr den Zorn am Event und der Belohnung nachvollziehen, oder freut ihr euch über die Geschenke? Sagt uns eure Meinung dazu doch in den Kommentaren.
Im November 2020 erschien die neue PlayStation 5, doch viele bekamen bisher keine Konsole oder warten noch immer auf die Auslieferung. 2021 soll es jedoch ein größeres Angebot geben, berichtet die Technikseite Digitimes.
Wie verlief der Release der PS5? Wer 2020 die Next-Gen-Konsole bekommen wollte, brauchte viel Zeit, Geduld und eine Portion Glück. Der Vorverkauf lief chaotisch. Die erste Verkaufswelle startete viel zu früh und auch bei den Wellen danach war die PS5 schnell vergriffen.
Besonders ärgerlich ist dabei, dass viele eine Konsole bei Händlern ergattern konnten, diese jedoch gar nicht genug Konsolen vorrätig hatten.
Wie geht es 2021 weiter? Bisher gibt es keine offizielle Aussage dazu, wann genau die nächsten Konsolen verkauft werden. Doch die Technik- und Research-Webseite Digitimes macht in einem neuen Bericht Hoffnung.
So soll Sony 16,8 bis 18 Millionen neue PS5-Konsolen im Jahr 2021 produzieren. Das wäre ein hoher Wert und würde den bisherigen Bestand für 2020 wohl übertreffen.
PS5 soll bisher 3,4 Millionen Mal verkauft worden sein
Wie oft wurde die PS5 bisher verkauft? Wie viele Konsolen 2020 genau verkauft wurden, ist bisher nicht bekannt. Offizielle Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht.
Digitimes hat jedoch mit Zulieferern gesprochen und geht von etwa 3,4 Millionen verkauften Konsolen aus.
Sind 18 Millionen neue Konsolen viel? Sollten sich die Zahlen von Digitimes bestätigen, dann sollten 2021 viele Fans an eine PS5 kommen können. Doch die Bestände würden trotzdem nicht übermäßig groß ausfallen.
Die PS4 verkaufte sich 2014 rund 18,5 Millionen Mal weltweit (via VentureBeat).
Zuvor wurden bereits 4,2 Millionen Einheiten zum Release 2013 verkauft (ExtremeTech).
Damit gäbe es innerhalb des ersten Jahres etwas weniger PS5-Konsolen, als noch vor rund 7 Jahren bei der PS4 verkauft wurden. Obwohl ihr 2021 leichter an eine PS5 kommen solltet, könnte es aber trotzdem wieder zu Engpässen kommen.
Ein Vater wollte unbedingt eine PS5 für seinen Sohn ergattern.
Doch die ganzen Vorbesteller-Aktionen brachten auch rührende Geschichten hervor. So setzte sich ein Vater mit insgesamt 8 Geräten hin und versuchte 13 Stunden lang, eine PS5 für seinen Sohn zu ergattern – und das mit Erfolg:
MeinMMO-Redakteur Patrick Freese hat ein Problem mit LoL: Wild Rift. Wie er sich das eingebrockt hat und warum ihn sein Chill-Spiel jetzt stresst, erfahrt ihr hier.
Ich hab über 7 Jahre League of Legends gespielt und wollte den Handy-Ableger deshalb unbedingt ausprobieren.
Mein Anspruch an das Spiel war: Chillen. Ein nicht ganz so ernstes LoL, das ich zwischendurch mal spielen kann. Doch schon nach einer Handvoll Matches stresst mich das Spiel. Besser gesagt stresse ich mich wegen meiner bisherigen Matches. Und genau das wollte ich doch vermeiden.
Ich bin gestresst, wenn ich an mein nächstes Spiel in Wild Rift denke
So liefen meine Matches bisher: Mein erstes Match nach dem Tutorial war ein kooperatives Spiel gegen Bots. Da konnte ich mich nochmal in Ruhe mit der Steuerung vertraut machen. Meine Fehler bestrafen Bots eben nicht so hart wie menschliche Kontrahenten.
Als Champion wählte ich Jinx. Eine Schützin, die ich schon in League of Legends auf dem PC kennengelernt hab. Da wusste ich noch, wie die Angriffe funktionieren und welche Items effektiv sind.
Das Koop-Spiel lief optimal. Ich starb nur zweimal, machte dafür viele Kills und konnte die Objectives spielen. Am Ende nach 12 Minuten erklärte mich das Spiel zum MVP.
Das waren dann “richtige Spiele”, nicht gegen Bots. Im ersten Spiel gegen “echte Spieler” lief es gut für mich. Ich verursachte sechs Kills, war bei fünf weiteren Kills mit dabei und starb nicht. Wieder MVP. Die Freude war groß.
Auch die nächsten drei Spiele liefen stark für mich. Jedes Mal die MVP-Auszeichnung und viele entscheidende Kills. Ich hatte dabei viel Spaß, die Games zu carrien.
Darum bin ich jetzt gestresst: Allein, wenn ich an das nächste Match denke, mache ich mir schon Druck. Ich stelle mir die Anforderung, dass ich wieder so gut wie in den letzten Spielen performen sollte. Mindestens MVP sein und mit wichtigen, taktischen Entscheidungen das Spiel gewinnen und mein Team zum Sieg führen.
Das hat doch bei den letzten Games auch geklappt. War es mir anfangs noch völlig egal, ob ich gewinne oder verliere, hab ich jetzt einen viel größeren Ansporn. Dabei wollte ich das nicht. Wild Rift sollte doch mein Chill-Spiel sein und nicht das nächste kompetitive Erlebnis, bei dem ich Stress aufbaue.
Klar macht es Spaß, zu spielen, egal wie es läuft. Schließlich sind die Runden nach 10 bis 20 Minuten meist beendet und dann kann man sich dem nächsten Game widmen. Aber gewinnen macht eben doch mehr Spaß.
Ich fürchte, dass es nicht mehr lange dauert und ich auf dem harten Boden der Tatsachen aufschlage. Verlieren – dazu richtig schlechte Stats. Das kann passieren, weil ich einen miesen Tag hab oder weil ich Mitspieler zugewürfelt kriege, die einfach noch keine Erfahrung mit MOBAs haben. Und darum überlege ich jetzt ganz genau, wann ich in der “Verfassung” bin, ein Spiel zu gewinnen. Fühle ich mich schlapp, spiele ich nicht.
Kennt ihr diese Probleme auch aus euren Spielen? Dass ihr eigentlich zocken wollt, um abzuschalten und dann von kompetitiven Gedanken überrannt werdet? Schreibt uns doch gern hier auf MeinMMO eure Erfahrungen damit und bei welchen Spielen das bei euch auftritt.
Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps auf Lager, wie man diese stressigen Gedanken beim Spielen loswird.
In Fortnite hat der E-Sport einen Dämpfer erhalten: Das wirkt sich auf die Profis aus. Noah „Vivid“ Wright hatte erst vor einem halben Jahr einen Profi-Vertrag mit Cloud 9 unterschrieben, offenbar ging der über 2 oder 3 Jahre. Doch Cloud 9 löste den Vertrag schon jetzt auf. Vivid beendete daraufhin seine Karriere als aktiver Profi.
Das ist Vivid: Der heute 21-jährige Noah Wright war bereits in der Anfangszeit von Fortnite erfolgreich und wurde relativ schnell Profi für Team Liquid. Von August 2018 an spielte er für die US-Organisation.
Bislang hat Vivid mit Fortnite etwa $462.000 verdient. Im August 2020 wollte er dann den nächsten Karriere-Schritt machen und wechselte zu Cloud 9, das ist eine der größten E-Sport-Organisationen in den USA.
Der Höhepunkt von Fortnite war die große Weltmeisterschaft im Sommer 2019.
Spieler unterschreibt für Jahre, wird nach Monaten entlassen
Das sagt Vivid jetzt: Vivid sagt, er sei am 2. Januar von seinem Team Cloud 9 entlassen worden. Er wurde am Tag zuvor zu einem Meeting einbestellt und sein Manager habe ihm dann gesagt, dass er entlassen wird. Es gab keine richtige Begründung. Die Rede war nur von „Sichtbarkeit.“
Neben ihm selbst, ließ Cloud 9 auch Ryan „Chap“ Chaplo ziehen, mit dem hatte Vivid vorher bei Team Liquid zusammengespielt.
Vivid sagt: Er sei gar nicht sauer auf Cloud 9, aber er fände es einfach irre, dass er einen Vertrag für 2 bis 3 Jahre unterschreibe und dann kann die Organisation einfach entschieden, alles mit ihm machen, was sie wollen.
Im Nachhinein weiß er jetzt die Leute bei Team Liquid mehr zu schätzen. Es hätte ihm das Herz gebrochen, als er das Team verlassen hat.
Vivid teilt seinen Fans mit: Ihm fehlt die Energie ein neues Team zu suchen, will aber ohne ein garantiertes Einkommen nicht weiter als Profi-Spieler antreten. Daher will er jetzt noch Fortnite streamen und ein bisschen spielen, aber keine Scrims mehr absolvieren und wieder glücklich sein.
Schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat Epic sein Engagement allerdings runtergefahren. Offenbar wollte man ein neues Konzept erarbeiten und hat sich dafür einen Experten von Activision Blizzard geangelt. Doch 2020 hat der E-Sport von Fortnite praktisch keine Rolle in der weiteren Öffentlichkeit gespielt.
Gut möglich, dass sich Cloud 9 dazu entschieden hat, Ressourcen von Fortnite abzuziehen und die dafür in den „bewährten E-Sport“ LoL zu stecken. In der League of Legends ging der Spielbetrieb 2020 auf hohem Niveau weiter. Es konnte sogar die WM gespielt werden, die international viel Beachtung fand.
Das ist Jordan Herzog, bekannt als Crimz. Er wird zum E-SPort-Profi erzogen, seit er 3 ist.
Für Vivid ist die Entlassung bei Cloud 9 offenbar ein harter Rückschlag. Der E-Sport-Boom spült viel Geld in die Taschen von jungen Leuten und deren Eltern. Für manchen Vater ist es daher ein Ziel, dass sein Sohn bei dem Boom ganz vorne mit dabei ist.
Der Sommer 2019 war heiß für Final Fantasy XIV dank der nächsten Erweiterung “Shadowbringers”, die der Story des MMORPGs dramatische Wendungen brachte. Unser Gastautor Erzkanzler stellt sich den Dämonen seiner Vergangenheit und gibt Final Fantasy XIV eine zweite Chance: Lohnt es sich 2021 noch, mit Final Fantasy XIV anzufangen?
„Es heißt ja, man solle jedem eine zweite Chance zugestehen“, dachte er bei sich.
Sein Blick schweifte über die Staub bedeckten Hüllen vergangener Liebschaften. Seine Hand griff jene schon leicht vergilbte DVD-Box der Special Edition. Seine Finger glitten zärtlich über den Einleger. Ein In-Game Code für den Onion Helm, ob sich Square Enix wohl noch an ihn erinnern würde?
Er wagte es nicht einmal, daran zu denken. Zu tief saß der Stachel der bittersüßen Enttäuschung. Die Erinnerung an die damaligen Ereignisse verblasste nur langsam. „Törichter, alter Mann!“, schoss es ihm durch den Kopf.
Erneut hatte er sich auf ein Abenteuer eingelassen und fühlte sich an alte Zeiten erinnert. Nicht an jene mit Leid erfüllten Stunden. Nein. Er erinnerte sich an jene Stunden voller Freude und Hingabe… Doch war es diesmal echte Liebe oder nur ein neu aufloderndes Strohfeuer aus der Asche einer längst verglühten Leidenschaft?
2010 war Final Fantasy XIV ein Fehlkauf – Wie würde es heute sein?
Es klingt wie der Beginn eines Groschenromans, und ist doch eine kitschige Beschreibung meiner tragischen Begegnung mit Final Fantasy XIV. Vor mir liegt sie, die originale Version aus dem Jahre 2010. Und nur mit Schrecken gelingt es mir, die Erinnerung zurückzuholen, in welch desaströsem Zustand sich dieses MMO damals befand.
Abgesehen von nicht enden wollenden Castbalken, über sich ständig wiederholende Texturen bis hin zu fehlenden Grundfunktionen, wie etwa dem Springen (die Space-Taste öffnete den Chat), war Final Fantasy XIV damals ein nahezu unspielbar.
Sieben Jahre später ist das Spiel eine unerwartete Erfolgsgeschichte, mit eigener zweistündiger YouTube-Dokumentation über den Phoenix aus der Asche. Für mich unfassbar hatte ich das Spiel doch als schmerzlichen Fehlkauf seit Release ins Regal verbannt.
Nachdem sich die positiven Stimmen mehrten und der Erfolg gezeigt hatte, dass sich seit dieser Zeit wohl einiges geändert haben musste, weckte FFXIV erneut mein Interesse.
Wie fühlt es sich an, nach sieben Jahren in ein MMO voller Content zu springen? Wie ist es, mit anderen zusammenzuspielen, die drei, vier oder gar fünf Jahre Vorsprung haben? Kann so etwas gut gehen?
Und viel wichtiger, wird Final Fantasy XIV die tiefen seelischen Narben, die es mir zufügte, vergessen machen? Dies und noch vieles mehr berichtet der Erzkanzler in seinem Reisetagebuch: „Die Dicke Katze.“
Die Trial-Version als Einstiegsdroge
Meinem Plan, mich den Dämonen meiner Vergangenheit zu stellen, kommt zugute, dass FFXIV eine ausgedehnte Trial-Version anbietet, mit der man zeitlich unbegrenzt bis Level 60 spielen kann. Anschließend ist ein Abo fällig.
Richtig gelesen, Final Fantasy XIV ist eins der wenigen MMOs, die sich noch ein Abosystem leisten. Es gibt zwar einen Shop, aber dessen Inhalt ist weder spielrelevant, noch ist er sonst präsent. Es geht so weit, dass er nicht einmal aus dem Spiel aufzurufen ist, sondern einzig über die eigene Account-Webseite.
Es gibt also kaum Ausreden, sich das Spiel nicht wenigstens einmal angeschaut zu haben.
Der Charakter-Editor
Der Charaktereditor ist solide und zu meiner Freude unterstützt Final Fantasy XIV auch meine Ultrawide-Auflösung von 2560×1080. Ein Charakter ist schnell erstellt. Die Klassenwahl hingegen fällt mir, wie üblich nicht ganz so leicht, letztlich entscheide ich mich für einen Krieger.
Erfreulich, der Editor bietet einiges an Möglichkeiten, allzu experimentierfreudige Kreationen sind jedoch nicht möglich. Brustumfänge bleiben im realistischen Rahmen und auch pinkfarbene Krieger muss man in dem MMO nicht fürchten.
Ich betrete erstmals Eorzea, die Welt des Spiels, und bin überrascht. Für ein MMO in fast biblischem Alter, zeigt sich FFXIV fast schon sexy. Auch bei einem Release in 2020 würde ich die Grafik kaum beanstanden. Natürlich ist es kein Black Desert Online, aber so gut gealtert wie Final Fantasy XIV sind nur wenige Spiele.
Die ersten Schritte
Empfangen werde ich, wie zu erwarten, durch eine Filmsequenz, welche ich, noch nicht ahnend was mich erwartet, gespannt betrachte. Anschließend ein paar Dialoge durchgeklickt und auf ins Getümmel… Oh Moment, der Dialog war wohl noch nicht fertig.
Gut nun aber, auf ins Getümmel! Cutszene! Dialog! Auswahldialog? Das kam unerwartet! Ich darf also zu Teilen mitentscheiden? Um es vorweg zu nehmen: Die Antwort lautet: Nein. Wirklich spürbaren Einfluss haben diese Entscheidungen nicht. Sie sollen wohl eher die Bindung zum Spielcharakter stärken.
Also klicke ich mich weiter fröhlich durch Dialogboxen. Die wenigsten Dialoge sind vertont, auch wenn ich das Gefühl habe, je länger ich spiele, desto häufiger werden Vertonungen. Videoszenen lassen sich auch überspringen, empfehlen würde ich es aber niemandem. Oft werden dramatische Wendungen in eben jenen Videos vermittelt.
Wer Final Fantasy XIV spielen will, sollte Zeit und Geduld mitbringen.
Aber genug, springen wir direkt in die Action, mitten rein ins Geschehen.
Ein MMORPG, das man super mit dem Controller spielen kann
Endlich bin ich im Tutorial angekommen und lerne die tiefere Bedeutung der Taste „W“ kennen. Ich bin beeindruckt! Nein, nicht von der üblichen WSAD-Steuerung, sondern von dem Angebot, das Spiel auch mit dem Game-Controller spielen zu können.
Ein Versuch im Laufe des späteren Spiels ergab, Final Fantasy XIV setzt diese Steuerung vorbildlich um, zeigt aber auch die Grenzen und Unwegsamkeiten dieser Lösung auf. So wird ein Controller der Vielzahl der Möglichkeiten nicht immer gerecht oder fordert Umwege, die mit Maus und Tastatur nicht auftreten.
Wer möchte, findet in FFXIV jedoch wohl eines der am besten für Controller optimierten MMOs die es aktuell auf dem Markt gibt.
Meine erste Quest führt mich schnurstracks in die örtliche Kneipe „Zur ertränkten Sorge“. An dieser Stelle sei kurz angemerkt, wie brillant die Lokalisierung der Texte gelungen ist. Das Spiel wird mir von Minute zu Minute sympathischer.
300 Stunden später: Ich hab mir ein Abo gegönnt
Knappe 300 Spielstunden später habe ich diverse Klassen, beziehungsweise Jobs wie sie in Final Fantasy XIV genannt werden, ausprobiert. Habe Drachen erschlagen, Kriege geführt, Bündnisse geschlossen, Fische geangelt, Chocobos ausgebildet, eine dicke Katze die mich begleitet und unzähliges mehr.
All jene Abenteuer und Möglichkeiten aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Zumindest ist die Frage geklärt, ob ich FFXIV vergeben konnte. Mein Abo ist für ein Jahr bezahlt!
Doch Hand aufs Herz, wie war es denn nun in ein Spiel neu einzusteigen, das bereits so lange existiert? Nun, fordernd und wundervoll zugleich. Dies liegt jedoch weniger an der gigantischen Mengen an Inhalten, als an Final Fantasy XIV selber.
Es gibt zwar Anfängertutorials, aber diese beschränken sich auf wenige und, MMO-Spielern meist eh schon bekannte, Mechaniken. Abseits dieser Einführung obliegt es aber dem Spieler, sich zu informieren.
Sei es, in dem man vorbildlich alle Quest-Texte liest und jede Nebenquest absolviert oder, wie in meinem Falle, in dem man entsprechende Guides und Videos aus dem Internet bemüht. Final Fantasy XIV geht gern auch einmal um drei bis fünf Ecken mehr als andere MMOs.
Eingewöhnen muss man sich in Final Fantasy XIV
Ein Beispiel: Ihr wollt etwas im Auktionshaus kaufen. Nichts einfacher als das, sobald ihr das Marktbrett gefunden habt, welches es in jeder größeren Stadt gibt. Aber wehe, ihr wollt selber Waren anbieten.
Hier die Kurzfassung: Spreche mit einem NPC, erstelle einen Gehilfen im Charaktereditor, gib ihm eine eigene Persönlichkeit und einen Job, anschließend suche dir eine Krämerklingel, rufe deinen Gehilfen und gebe ihm den zu verkaufenden Gegenstand.
Dass, ich da nicht selbst drauf gekommen bin… Wer nicht bereit ist, sich dies und Ähnliches selbst anzueignen und zu erarbeiten, der sollte von dem Spiel lieber die Finger lassen. Wem jedoch dieses Entdecken und Erforschen in heutigen MMOs fehlt, der kann guten Gewissens zugreifen.
So begeistert ich von FFXIV auch bin, es hat seine Ecken und Kanten. Oft erscheint das Spiel inkonsistent, auch weil es an seiner Vergangenheit nagt. Einige Mechaniken wirken „hinzu gedoktort“, ab und an etwas klobig und viel umständlicher als nötig.
Kleidungssystem als Flickwerk?
Das Kleidungssystem ist ein gutes Beispiel. Es wurde nachträglich eingeführt und mehrere Male erweitert, da es unausgereift war. Anstatt es aber komplett zu ersetzen, wurden weitere Bestandteile hinzugefügt. Und so ist ein System, das andere MMOs in einem Fenster abbilden, in Final Fantasy XIV über vier oder fünf Fenster verteilt.
Dazu gibt es weitere Stolpersteine. Eine Quest lässt sich etwa nur dann abschließen, wenn die Namenseinstellungen im Menü richtig ausgewählt wurden, sodass man die Bezeichnung des Quest-Gegenstandes überhaupt angezeigt bekommt.
Nach fünf vergeblichen Anläufen, samt Cutscenes, fünfminütigen Kampfhandlungen und verzweifelter Suche auf Reddit war aber auch dieser Quest-Abschnitt erledigt. Es braucht ab und an auch Nerven und Verbissenheit um Final Fantasy XIV wirklich zu lieben.
Final Fantasy XIV belohnt Spieler, die sich reinfuchsen
Hat man sich mit diesem Umstand abgefunden, belohnt einen das Spiel aber mit eben jenem Retro-MMO-Gefühl, nach dem sich heute viele Spieler wieder sehnen:
Ein Tab-Targeting Kampfsystem,
Holy-Trinity Gruppendynamik in Reinform,
unzählige Instanzen und Raids,
eine epische Hauptstory,
Unmengen belangloser Hol-, Bring- und Töte-Nebenquests,
einer stimmige Fantasywelt
und einem Crafting, das ohne Übertreibung wohl zum Besten gehört, das dieses Genre je erblickt hat.
Am Klassensystem könnte sich der ein oder andere Mitbewerber ein Beispiel nehmen, denn in FFXIV braucht man keinen Zweit- oder gar Dritt-Charakter, um verschiedene Klassen zu spielen. Man wechselt einfach nur seine Ausrüstung und somit auch gleich die Klasse.
Was allerdings nicht auch gleich heißt, dass man die entsprechende Erfahrung erhält. Jede neue Klasse muss natürlich trainiert und gelevelt werden. Neben Unmengen an Story- und Instanz-Inhalten sind also auch über das Job-System hunderte Spielstunden gesichert.
Hat Final Fantasy XIV noch genügend Mitspieler im Low-Level-Bereich?
Doch findet man denn als Neuling genug Mitspieler im Low-Levelbereich?
Diese Frage kann ich aus vollstem Herzen mit Ja beantworten. Das liegt mitunter am Dungeon-System von Final Fantasy XIV, welches auch hochstufige Spieler belohnt, die mit Neulingen in Instanzen abschließen, als auch an der unvorstellbar hilfreichen und netten Community des Spiels.
Sie alleine wäre eine Lobeshymne wert. Wenn man sich nicht vorsätzlich dusslig anstellt, etwa vorab nicht schaut, ob die eigene Ausrüstung angemessen für den gewählten Inhalt ist, wird einen die Community mit offenen Armen empfangen.
In über 300 Spielstunden habe ich es nur ein einziges Mal erlebt, dass jemand die Instanzgruppe verlassen hat, nicht eine Beschimpfung habe ich in Gruppenchats gelesen und ist jemand neu in einer Instanz, erklären erfahrene Spieler teils ohne Aufforderung die Stolpersteine und kaum eine Frage bleibt unbeantwortet.
Natürlich gibt es auch in Final Fantasy XIV Ausnahmen, subjektiv erscheinen mir diese allerdings deutlich seltener als in anderen MMOs.
Überragende Community
Trotz überragenden Community rate ich jedem, sich einer Gilde (welche in dem Spiel „Freie Gesellschaften“ genannt werden) anzuschließen. Meine junge Dame Weltenbrand traf glücklicherweise schon recht früh auf die Freie Gesellschaft „Weltenwaechter“ die von jenem Zeitpunkt an mit Rat und Tat zur Seite standen.
Zwar gibt es in Final Fantasy XIV keine relevanten Inhalte, für die man eine Freie Gesellschaft zwingend bräuchte, aber ein Oldschool-MMO ohne Gilde zu spielen, fühlt sich einfach nicht richtig an. Außerdem bieten Freie Gesellschaften, neben zusätzlichen Buffs, oft auch ein schönes Gildenhaus und nicht zuletzt, im Idealfall, auch noch viele nette Menschen.
Lohnt sich ein Neueinstieg in Final Fantasy XIV 2019?
Bleibt noch die Frage offen, ob der Einstieg so lang nach Release des Spiels sinnvoll ist. Sicher, nicht jeder Neuling wird es ähnlich übertreiben wie ein Erzkanzler und innerhalb kürzester Zeit über 300 Stunden in das Spiel investieren, aber in Final Fantasy XIV ist das auch gar nicht nötig.
Durch das Klassensystem gibt es eigentlich immer jemanden, der noch einen Tank, Heiler oder DD hochspielen möchte und neue Spieler gibt es derzeit auch genug.
Das Spiel stellt abseits von der Jagd nach besseren Ausrüstungsteilen viele weitere Spielinhalte zur Verfügung. Diese sind für Neueinsteiger zwar aus Zeitgründen kaum alle gleichzeitig abzuarbeiten, bieten ihnen aber eben dadurch auch die freie Wahlmöglichkeit, wie sie die Reise gestalten wollen.
Geleitet wird man als Spieler mit dem deutlichen roten Faden der Hauptquest. Folgt man ihr, ist der Weg zum Maximallevel kaum zu verfehlen.
Arbeit erforderlich
Wer partout in die Endgame-Raids springen möchte, kann sich über einen Charakterboost aus dem Shop zumindest auf Level 70 zu bringen und bekommt angepasste Ausrüstung gestellt.
Ganz ohne Arbeit wird man aber auch in Final Fantasy XIV nicht auskommen. Allen, die ihren Charakter klassisch hochspielen möchten, sei gesagt, aufschließen zu den langjährigen Spielern ist problemlos möglich, benötigt aber Zeit und ein wenig Fokus auf die wichtigen Dinge um dies zu erreichen.
Wer sich entscheidet einen Tank oder Heiler zu spielen, wird sicher schneller ans Ziel kommen. Da diese wie üblich chronisch in der Unterzahl sind, findet man deutlich schneller Gruppen.
Zusammenfassen könnte man meine Erfahrung wie folgt: Trauert ihr den „guten alten Zeiten“ des MMOs hinterher, dann solltet ihr dem Spiel eine Chance geben. Kein anderes Spiel hat es, in meinen Augen, geschafft so viel Nostalgie-Gefühl mit trotzdem noch zeitgemäßen Inhalten, Spielmechanik und relativ hohem grafischen Anspruch zu verbinden wie Final Fantasy XIV.
Voraussetzung ist jedoch ein wenig Hingabe, Leidenschaft und Leidensfähigkeit, gerade wenn es um Dialogboxen und Cutscenes geht, denn von denen hat das Spiel unzählige.
Und so endet dieser Groschenroman auch wie er begann: Nachdenklich ruhte sein Blick auf der nun entstaubten und gesäuberten Hülle. Das fahle Licht der Straßenlaterne spiegelte sich in der Klarsichtfolie, die sich über das gealterte Polypropylen spannte, und erleuchtete sein nostalgisch dreinblickendes Gesicht.
„Du hast dich gut entwickelt!“, dachte er bei sich und ließ sie sanft auf den Tisch gleiten. Warum hatte er nur so lang gewartet ihr eine zweite Chance zu geben? So viel Zeit hatten sie verloren. Im Hintergrund flackerten zwei Monitore auf und erleuchteten das düstere Zimmer.
Ein leiser Mausklick durchbricht die Stille und haucht der Szene unvermutet Leben ein.
In China findet aktuell eine Gaming-Messe statt, auf der Genshin Impact vertreten ist. Einer der Cosplayer verkleidete sich als der Charakter Zhongli im Rollstuhl als Anspielung auf ein Meme in der chinesischen Community.
Das sorgt bei Gehnsin Impact gerade für Diskussionen: Cosplayer sind bei Gaming-Messen mittlerweile nicht wegzudenken. Entsprechend versammelten sich einige verkleidete Fans auf dem Firefly Animation Game Carnival in Guangzhou, wo es auch eine große Ausstellung zu Genshin Impact gibt.
Einer der Cosplayer fiel allerdings besonders auf. Er trug das Kostüm des beliebten Charakters Zhongli, der zum ersten Mal in der Story-Line der Hafenstadt Liyue auftaucht.
Dabei fuhr der Cosplayer einen Rollstuhl, was an sich nichts Ungewöhnliches ist. Allerdings war das eine Anspielung auf ein Meme über Zhongli, das in der chinesischen Community die Runden macht. Der Charakter gilt dort als “invalide” oder “körperlich behindert”.
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Auf dem dritten Bild sieht man Zhongli im Rollstuhl
Was ist das für ein Meme? Auf reddit explodierte der Thread mit dem Foto von dem Zhongli-Cosplayer im Rollstuhl. Als einige User ihre Besorgnis äußerten darüber, dass der Cosplayer tatsächlich auf einen Rollstuhl angewiesen sein könnte, klärten andere auf, dass es ein Scherz sei.
Ein wenig Kontext: Zhongli wurde mit einem Rollstuhl cosplayt, weil er sich aktuell “im Krankenhaus wegen Behandlung” befindet (1.3 Beta-Testing). So wird es von der chinesischen Community beschrieben.
In der chinesischen Community wird er laut loweyo als 残疾人士’ (Cánjí rénshì’) bezeichnet, also “behinderte Person”. Seine Gameplay-Fähigkeiten und Effekte seien getrennt in verschiedene Konstellationen, weswegen ein C0-Zhongli “unfertig” oder “behindert” sei.
Zhongli wird auf den Fotos von mehreren anderen Charakteren wie Qiqi, Diluc oder Keqing geschoben als Anspielung darauf, dass er in Gruppen immer von anderen Charakteren “gecarried” wird.
Einige andere User in dem Thread bestätigten die Aussage. Auch auf Twitter haben die Fotos große Aufmerksamkeit erhalten.
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Es sei aber angemerkt, dass es aktuell keine bekannten Fotos von dem Cosplayer gibt, in denen er keinen Rollstuhl nutzt. Es ist daher durchaus möglich, dass er wirklich körperlich beeinträchtigt ist.
Das sagen die Spieler: Die Reaktionen auf das Cosplay in der westlichen Community sind etwas gespalten. Viele User auf reddit und Twitter finden den Scherz gut gelungen. Sie sagen auch, dass das eine gute Art und Weise ist, den Entwicklern noch mal die Kritik an dem Charakter vor Augen zu führen.
Es ist eine geniale Art, auf die Spiel-bezogenen Probleme hinzuweisen. Wenn es ein offizielles Event ist, dann wird es von den Spielentwicklern gesehen, die vor Ort dabei sind. Und gleichzeitig macht es andere Spieler darauf aufmerksam […]
Andere Spieler machten bei dem Witz mit und sagten, dass auch Amber in dem Fall einen Rollstuhl oder wahrscheinlich gar ein Grab benötige. Sie wird oft als einer der schwächsten Charaktere bezeichnet.
Andererseits gab es aber auch Kritik. Auf Twitter äußerten User Besorgnis und Ärger darüber, dass körperliche Beeinträchtigungen nichts ist, worüber man sich lustig machen sollte.
Das ist ziemlich beeindruckend, aber auch ziemlich beleidigend gegenüber Leuten, die wirklich körperlich beeinträchtigt sind.
Der Buff wird aktuell getestet. Falls miHoYo den Buff so beibehält, wie er aktuell ist, wird er voraussichtlich mit dem Update 1.3 online gehen und Zhongli endlich stärken. Das Update wird im Februar erscheinen.
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Ihr sucht nach Koop-Spielen für die Nintendo Switch, die ihr mit Freunden und Familie gemeinsam spielen könnt? Dann zeigen wir euch hier einige Spiele, die auf jeden Fall für unterhaltsame Koop-Abende sorgen.
Was ist das für eine Liste? Die Nintendo Switch hat Unmengen an Spielen, die man gemeinsam oder gegeneinander zocken kann. Sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen hier sprengen. Deswegen haben wir einige Titel ausgewählt, die man sich als Switch-Besitzer genauer anschauen sollte, wenn man Lust auf einen guten Multiplayer-Abend hat.
Zuerst schauen wir auf einige Spiele, die 2020 für die Switch erschienen sind und euch die Möglichkeit geben, im Multiplayer zu spielen. Danach schauen wir nochmal auf ein paar Klassiker, die man nicht verpassen sollte.
Wichtig: Diese Liste beinhaltet persönliche Einschätzungen und ist nicht als vollständig zu verstehen. Denn, wie gesagt: Es gibt jede Menge tolle Koop-Spiele für die Switch.
9 Koop-Spiele für Nintendo Switch 2020
Hier zeigen wir euch einige Spiele, die im Jahr 2020 erschienen sind und die ihr mit Freunden zocken könnt.
Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung
Erschienen:Genre:Spieler: 1-2
The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist noch immer einer der besten und wichtigsten Titel auf der Nintendo Switch. Im November warf “Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung” Spieler zumindest ein bisschen in die Welt des Titels zurück. In dem Spinoff erlebt man quasi die Vorgeschichte zu Breath of the Wild – in Form von riesigen Massenschlachten.
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Als Spieler übernimmt man natürlich Link, aber auch alle möglichen anderen Figuren aus der BOTW-Welt und stellt sich den dunklen Scharen Ganons gegenüber. Über die Karte verteilt bestreitet man verschiedene Scharmützel mit unterschiedlichen Kämpfern und Fähigkeiten. Das ganze macht auch im Splitscreen-Koop eine Menge Spaß. Einziger Wermutstropfen: Das Spiel bringt die Switch durchaus an die Leistungsgrenze und läuft nicht immer flüssig. Im Koop muss man den ein oder anderen Leistungseinbruch hinnehmen.
Ja, okay: Die Borderlands-Reihe hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und die drei Spiele in diesem Bundle sind nicht direkt 2020 erscheinen. Doch die Kombination aus Borderlands, Borderlands 2 und Borderlands: The Pre-Sequel kam dieses Jahr neu für die Switch raus – und ist immer noch ein großer Spaß.
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Dass man Borderlands im Handheld zocken kann, ist mit der Switch ein Novum. Und der Koop-Modus funktioniert auch auf der Switch ohne Probleme. Wer die verrückten Loot-Shooter bisher verpasst hat, sollte sich unbedingt einmal auf die Reise nach Pandora wagen. In diesem Paket kriegt man jedenfalls eine ganze Menge Spiele für sein Geld. Allerdings sollte man sich hier dann doch besser auf einen Pro-Controller oder ähnliches verlassen.
Animal Crossing war eines der wohl erfolgreichsten Spiele 2020. Kein Wunder: Wahrscheinlich wären die meisten auch im echten Leben gerne auf einer tropischen Insel gewesen und hätten entspannt die Gegend umgestaltet.
Zumindest im Spiel ist dies möglich: Man sammelt Ressourcen und Materialien, bastelt Deko für die Insel, fängt Insekten und Fische und unterhält sich mit den tierischen Mitbewohnern. Das ganze bei freundlicher Musik und ohne große Probleme. Selbst Kredite für den Hausbau kann man einfach irgendwann abzahlen.
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Auch eine Multiplayer-Komponente gibt es, sowohl online als auch auf der Couch. Online kann man sich gegenseitig besuchen, gemeinsam herumwerkeln oder im Shop des Gastgebers einkaufen gehen. Im lokalen Multiplayer mit verteilten Joy-Cons hingegen wird der Gastgeber zum “Anführer”, während der zweite Mitspieler eher zum Mitläufer wird. Als Gast hat man dann einige Einschränkungen, beispielsweise kann man die Tasche nicht benutzen (eingesammelte Dinge landen einfach in einer Kiste im Service-Center).
Dennoch: Gerade, wenn man einfach ein bisschen entspannt zusammen spielen möchte – auch mit Spielern, die sonst nicht so viel mit Games am Hut haben – eignet sich der Multiplayer in Animal Crossing durchaus.
What the Fork erschien im November 2020 auf der Switch und lieferte neues Futter für alle, die sich in Spiele wie Overcooked verliebt haben. Mit bis zu vier Spielern müsst ihr dafür sorgen, Pakete auf kleinen, verrückten Karten von A nach B zu transportieren. Dabei müsst ihr mit Plattformen klarkommen, die sich verschieben, Zufallselemente überwinden und euch vor allem wirklich gut absprachen, damit alles funktioniert.
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What the Fork kommt dabei aber insgesamt etwas entspannter rüber, als etwa Overcooked. Man muss nicht ganz so viele Brandherde gleichzeitig löschen, wie im Küchen-Vorbild. What the Fork sorgt auf jeden Fall für ein paar lustige Koop-Abende (wenn man sich nicht in die Haare kriegt, weil ein Paket wieder am falschen Ort gelandet ist). Alternativ gibt es auch Overcooked auf der Switch.
Das bekloppte Spiel mit der Gans erschien 2019 und mauserte sich ziemlich schnell zum Indie-Hit. Memes rund um das Spiel fluteten das Internet. Im Sommer 2020 kam dann ein Zwei-Spieler-Update hinzu, weswegen es in dieser Liste steht: Seit dem 23. September könnt ihr im lokalen Gänse-Duo für Chaos sorgen.
Gemeinsam könnt ihr Bewohnern Fallen stellen oder ihnen ihren Kram mopsen. Zu zweit macht das ganze auf jeden Fall Spaß und eignet sich auch für Gaming-Anfänger.
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In einer guten Koop-Liste für die Switch dürfen die Mehrspieler-Klassiker der Konsole natürlich nicht fehlen – selbst, wenn sie schon ein bisschen in die Jahre gekommen sind. Aber Super Mario hat einfach ein paar Spiele, die auf jeden Fall für tolle Couch-Koop-Abende sorgen und auf keinen Fall unter den Tisch fallen sollten.
Mario ist immer gut für Koop-Abende
Dazu gehören:
Mario Kart 8 Deluxe: Fahrt Rennen, werft blaue Panzer, zerstört Freundschaften. Ein absoluter Klassiker, und immer noch für rasante Rennen mit der ganzen Familie gut.
Super Smash Bros. Ultimate: Wählt eure Lieblingskämpfer, verhaut eure Feinde, schmeißt Gegner von der Karte. Sephiroth ist jetzt auch dabei!
Super Mario Party: Eine Art klassisches Brettspiel, in dem ihr mehr Sterne als eure Freunde sammeln müsst. Es bietet eine Menge abwechslungsreiche Minispiele und sorgt für einen schönen Abend.
Dazu kommen weitere Spiele wie etwa Mario Maker, Luigis Mansion oder auch Mario + Rabbids: Kingdom Battle, die allesamt spaßige Koop-Optionen bieten und die man nachholen sollte, wenn man sie bislang verpasst hat.
Erschienen: 18.04.2019 Genre: Shoot’em Up Spieler: 1-2
Cuphead ist perfekt, wenn ihr eine ordentlich schwierige Herausforderung für zwei Spieler sucht. Lasst euch vom schicken Retro-Comic-Stil nicht täuschen: Dieses Spiel ist einfach richtig fies.
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Von links nach rechts bewegt ihr euch durch verschiedene Level oder fordert fiese Boss-Gegner heraus, die immer einen Trick mehr in der Hinterhand haben, als man erwartet.
Das mag abschreckend klingen, aber kaum etwas ist so befriedigend, wie endlich diesen einen gottverdammten Boss zum Teufel zu schicken, nachdem er einen ewig lang gequält hat. Gut, der nächste wartet schon im nächsten Level – aber trotzdem! Gerade zu zweit kann man sich wunderbar in das Spiel reinsteigern.
Marvel Ultimate Alliance 3: The Black Order
Erschienen: 19.07.2019 Genre: Action Spieler: 1-4
Dieses Spiel erschien bereits 2019, ist aber definitiv einen Blick wert, wenn ihr auf Superhelden-Action steht. Die Fortsetzung der alten “Ultimate Alliance”-Reihe kam exklusiv für die Switch und bietet Marvel-Helden in Hülle und Fülle.
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Ob Captain America, Spider-Man, Iron Man oder all die anderen Charaktere – dass man seinen Lieblingsheld nicht findet, ist relativ unwahrscheinlich.
Ja, Kamera und Steuerung sind manchmal etwas ruckelig – aber mit einem Team aus seinen Lieblingssuperhelden Feinde in rauen Massen zu verhauen, macht trotzdem Spaß. Bis zu vier Spieler können hier mitmischen.
Beenden wir die Liste mit einem Spiel, das zwar ebenfalls schon älter, aber immer noch ein echter Spaßbringer ist. Auch “Enter the Gungeon” ist nicht unbedingt einfach und mit der pixeligen Grafik müssen sich manche Spieler vielleicht anfreunden. Sind das für euch aber keine unüberwindbaren Hürden, könnt ihr euch im “Gungeon” ordentlich austoben.
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Bis zu zwei Spieler können sich durch die sich ständig verändernden Labyrinthe ballern. Die Waffen sind dabei ziemlich verrückt und abwechslungsreich, sodass es in “Enter the Gungeon” niemals langweilig wird. Das Spiel ist außerdem oft in Sales vertreten und auch aktuell für weniger als 10 Euro zu bekommen. Wer ein günstiges Spiel für zwei sucht, ist hier richtig.
Ein Spieler hat seinen Charakter in The Elder Scrolls Online auf eine besondere Weise auf Level 50 gebracht. Er hat keinen einzigen Feind getötet und damit friedlich das Max-Level erreicht.
Was ist passiert? Der reddit-Nutzer TheMillionthOne hat einen Screenshot gepostet, auf dem sein Charakter in ESO und seine Achievements zu sehen sind.
Dort ist erkennbar, dass er das reguläre maximale Level von 50 erreicht hat, ohne einen einzigen Gegner getötet zu haben. Das war auch sein Ziel, denn für diese besondere Reise stellt er sich zwei Regeln auf:
Er durfte keinen Gegner töten und musste den Zähler bei 0 halten.
Er durfte nicht mit anderen Spielern in eine Gruppe, damit diese für ihn Gegner töten.
Für sein Abenteuer war er nur in der ursprünglichen Welt von One Tamriel unterwegs. Wie lange er genau gebraucht hat, ist unbekannt. Er selbst sagt lediglich, dass er “zur Weihnachtszeit” damit anfangen wollte.”
Einer der Screenshots des Spiels. Die anderen Kill-Achievements hat er in einem Imgur-Album veröffentlicht.
In seinem Thread entschuldigt er sich auch bei den EU-Spielern, die ihm zwischendurch begegnet sind. Diese könnten sich gewundert haben, warum er Tarnungen spammt oder vor Gegnern weggerannt ist, statt ihnen im Kampf zu helfen.
Außerdem soll er manchmal die Chance ergriffen haben und einfach die Kiste gelootet haben, während ein anderer Spieler gerade mit dem Boss gekämpft hat. Auch das täte ihm leid.
Schleichen und tarnen statt kämpfen und töten
Wie hat er das gemacht? In seinem Thread erzählt der Spieler, dass es überraschend viele Quests gibt, die nicht zwingend mit Töten verbunden sind.
So soll man immer wieder auf Aufgaben treffen, die auch mit Vorbeischleichen und Tarnung erledigt werden können. Selbst einige Bosse müssen eigentlich nicht besiegt werden, weil das Ziel sich nur dahinter befindet.
Besonders die Nebenquests sollen eine wichtige Rolle gespielt haben. In der Story hingegen sei es häufiger zu Kill-Aufgaben gekommen sein, die er dann abbrechen musste.
Neben den Quests hat er zudem einige Crafting-Dailies gemacht und viel erkundet.
Gespielt hat er einen Waldelfen mit der Klasse Nachtklinge und einem Magicka-Build mit einem Heilstab. Zudem setzte er auf eine mittlere Rüstung, um seine Geschwindigkeit zu verbessern. Er selbst findet im Nachhinein, dass Khajit besser geeignet wären, weil diese eine Rassen-Fertigkeit mit Unsichtbarkeit haben.
Khajit könnten die bessere Rasse sein, falls ihr selbst dieses Abenteuer ausprobieren möchtet.
Wo gab es Probleme bei seinem Abenteuer? Beim Questen soll es immer wieder frustrierende Momente gegeben haben, bei denen der Spieler entdeckt wurde und dann weglaufen musste. Zudem gab es immer wieder Aufgaben, bei denen es so aussah, als müsse er nichts töten, aber am Ende musste er die Quest doch abbrechen, weil er ohne Kill nicht weiterkam.
Ein weiteres Problem an dieser Spielweise ist, dass man die Story des Spiels nicht erleben kann. Auch die meisten Erfolge bleiben verwehrt.
Außerdem gibt es nahezu keine neue Ausrüstung. Denn ohne Kills gab es kaum Loot oder Währung. Darum läuft er nur in der Verkleidung des Dieners herum, weil seine Ausrüstung “zusammengestückelt” ist.
Was ist ihm verrücktes passiert? An einer Stelle hatte der Spieler eine Quest, bei der er dachte, dass sein Versuch bereits gescheitert sei:
An einem Punkt machte ich eine Quest und wurde beauftragt, einige Sklavenzelte niederzubrennen. “Zur Hölle, ja”, schrie ich zu niemandem im Besonderen, “keine Zelte mehr für dich!”
Unmittelbar danach wurde die Animation eines Sklavenhändlers abgespielt, der schreiend herausrannte und verbrannte. Dies wird in pazifistischen Kreisen als “Oopsie” bezeichnet.
Jedoch stellte sich heraus, das der tote Charakter nicht offiziell als Kill zählt, zumindest für die Erfolge.
MeinMMO-Autorin Larissa Then hat in ESO ein anderes Experiment gewagt. Statt zu questen hat sie pur gegrindet, um das Max-Level zu erreichen. Und das hat ihr überraschend gut gefallen:
2021 startet bereits im Februar mit einem neuen Shooter: Outriders. Der sieht dem bereits bekannten und beliebten Destiny 2 ziemlich ähnlich, macht aber vieles anders – und besser, findet zumindest MeinMMO-Autor Benedict Grothaus nach dem ersten Blick auf die Features.
Was ist Outriders? Der kommende Shooter Outriders von Square Enix wurde bereits 2018 angekündigt und ist seit einiger Zeit in Entwicklung. Outriders ist ein Third-Person-Shooter mit Fokus auf PvE und Koop für bis zu drei Spieler in einem Science-Fiction-Setting.
Es gibt verschiedene Klassen, aus denen ihr auswählen könnt, und gespielt wird offenbar in abgeschlossenen Runden oder Missionen, nicht in einer Open World. Dabei mischt Outriders Elemente vieler bekannter Spiele, wie etwa:
Besonders viel Ähnlichkeit hat es jedoch auf den ersten Blick mit Destiny 2 – einem Shooter, den ich zwar einige Zeit gespielt, aber nie lieben gelernt habe. Destiny 2 ist cool, aber irgendwas fehlte mir immer. Outriders könnte genau diese fehlenden Stücke haben, wenn alles so kommt, wie es bisher angekündigt wurde.
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Eine kleine Vorschau zu Outriders von der GameStar.
Destiny 2 in besser – Wo sind die Ähnlichkeiten?
Erst einmal: ein futuristischer Loot-Shooter mit Klassen und RPG-Elementen schreit ja schon nach Destiny. Die Beschreibung passt aber auch auf Outriders. Die beiden sind quasi so etwas wie Geschwister.
Das spiegelt sich auch in der Optik wider. Outriders ist etwas rauer, ungeschliffener und archaischer. Aber grob passen die zerstörten Welten, die abgefahrene Rüstungen und die allgemeine Atmosphäre beider Spiele doch sehr gut zusammen.
Außerdem bieten sowohl Destiny 2 als auch Outriders verschiedene Klassen an, die unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringen und dementsprechend andere Rollen erfüllen können. Erst im August stellte Outriders seine geheime vierte Klasse vor, den Technomancer.
Die Klassen von Destiny sind schon cool – Aber die von Outriders sind noch etwas cooler.
Beide Spiele fokussieren sich auf PvE und Loot als einige ihrer grundlegenden Elemente. Koop und Gruppenspiel werden großgeschrieben, Zusammenarbeit hilft bei den härteren Gegnern im aktuellen Content. Trotzdem hat Outriders nach dem, was ich bisher gesehen habe, die Nase vorn.
Was macht Outriders hier besser?
Zuallererst einmal hat Outriders kein PvP. Alle Inhalte sind rein fürs PvE und die Story ausgelegt. Das hat mehrere Vorteile:
Waffen und Rüstungen müssen nicht „balanced“ fürs PvP sein, sie können einfach richtig krass reinhauen. Ich sehe hier ein enormes Spaß-Potential.
Das PvE ist ausgereifter. Da es keine PvP-Sektion gibt, gibt es auch keinen Grund, die Aufmerksamkeit in der Entwicklung zu teilen.
Die Story ist potentiell tiefgehender. Natürlich hat Destiny 2 hier eine große Vorlaufzeit, aber Outriders versprach, zum Release ein abgeschlossenes Spiel zu sein. Ich bin gespannt, was alles drinsteckt.
Bereits in Destiny war der PvE-Aspekt für mich wichtiger als PvP. Das ist er in den meisten Spielen, die eine Story und RPG-Elemente anbieten. Ich sehe Outriders hier mit der Nase vorn, weil es keine PvP-Fraktion gibt, die dann bevorzugt oder vernachlässigt wird. Alles, was kommt, kommt rein fürs PvE.
Dazu wird Outriders kein Service-Game mit einer Open World, sondern hat eine abgeschlossene Story, ähnlich wie Remnant: From the Ashes. Ich spiele zwar gerne Service-Games, aber bereits Remnant hat mir gezeigt, dass ein Rollenspiel-Shooter mit abgeschlossener Story für mich besser funktioniert als eine offene Welt. Wiederspielwert gibt’s trotzdem, aber dazu später mehr.
Die Klassen kriegt Outriders ebenfalls etwas besser hin als Destiny. Titanen, Warlocks und Jäger sind cool und die Talentbäume bieten viel Abwechslung, aber die Fähigkeiten sind dann doch alle recht gleich. Jeder hat grob eine Granate, eine Bewegungs-Fähigkeit, einen besonderen Nahkampf-Angriff und einen Schutz-Skill. Zwar alles immer anders, aber doch immer irgendwie das Gleiche.
In Outriders haben die Klassen etwas mehr Charakter. Der Pyromancer hat ein ganzes Kit an Flammen-Fähigkeiten, der Trickster spielt mit der Zeit und friert Gegner ein und der Technomancer schleppt ein ganzes Arsenal an Waffen mit sich herum. Zusammen mit Mods und Fähigkeiten für Waffen sehe ich hier deutlich mehr Vielfalt.
Der Technomancer kämpft mit einem ganzen Arsenal an Waffen.
Nicht alles an Destiny ist schlecht, aber …
Beim Punkt mit der Welt – nun, das ist Geschmackssache. Ich liebe dreckige, dystopische Welten wie Fallout und Cyberpunk. Destiny kann das zwar stellenweise auch, wirkt mir aber oft doch zu steril. Besonders der Turm wirkt etwas wie „heile Welt“, wo doch eigentlich Chaos herrschen sollte. Es hängt aber von der Stimmung ab, nach welchem Szenario mir da gerade eher ist.
Destiny 2 ist kein schlechtes Spiel. Es kann mich nur einfach nicht auf Dauer fesseln. Mit den Punkten, die Outriders besser macht, kann ich mir aber durchaus vorstellen, etliche Stunden darin zu verlieren. Und das ist ja noch nicht einmal alles.
Coole Features machen Outriders richtig interessant
Die Besonderheiten von Outriders: Neben den Inhalten, die sich Outriders mit Destiny teilt, hat der kommende Shooter etliche eigene Features im Gepäck. Allem voran stehen da die Expeditionen.
Expeditionen sind quasi ein Feature aus Diablo 3 nur mit anderem Namen. In 15 „Challenge Tiers“ kämpft ihr euch immer höher und schnetzelt euch durch die Gegner, um Loot abzugreifen. Je schneller ihr seid und je größer die Herausforderung, desto bessere Beute gibt’s.
Anders als in Diablo sind das aber keine wiederverwerteten Level aus der Kampagne, sondern eigens angefertigte Level, die nach der Story für Endgame-Spieler gedacht sind. Ähnlich wie der endlose Roguelike-Modus von Remnant soll das dafür sorgen, dass Spieler auch nach der Geschichte noch bei Laune gehalten werden.
Dazu bietet Outriders Crafting und Mods an. Legendäre Waffen etwa verfügen über einzigartige Effekte, die sich durch Zerlegen herauslösen lassen, um sie dann in andere Waffen einzusetzen. Auf diese Weise kann jeder Spieler seinen eigenen Build zusammenbasteln und verschiedene Fähigkeiten kombinieren, die sich mit der eigenen Spielweise ergänzen oder ganz neue Wege eröffnen.
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Nach dem lästigen Corona-Jahr 2020 ist Outriders damit zumindest für mich ein guter Grund, nach Vorne zu blicken. Ich freue mich darauf, einen so vielversprechenden Shooter so früh im Jahr zu bekommen und spielen zu können.
Auch wenn die Sprungrätsel schon zu Release in Guild Wars 2 enthalten waren, sind sie bis heute ein Highlight für unseren Autor Alexander Leitsch. Jahre später besucht er sie regelmäßig und scheitert noch immer an einigen von ihnen.
Dieser Artikel ist bereits an Weihnachten 2019 erschienen. Wir fanden die Story aber so schön, dass wir ihn gerne nochmal 2020 mit euch teilen wollten.
Was sind Sprungrätsel? In Guild Wars 2 gibt es in vielen Gebieten Orte, die etwas versteckt oder in einer größeren Höhe liegen. Ich erreiche sie nur, in dem ich im Parcours-Stil einem bestimmten Weg zu ihnen folge.
Da es in dem MMORPG jedoch keine Kletter-Mechanik gibt, muss ich bei Bäumen von Ast zu Ast oder in Bergen von Felsvorsprung zu Felsvorsprung springen.
Sprungrätsel gibt es dabei in allen erdenklichen Längen und Schwierigkeiten und sogar in den PvP-Gebieten.
Die Sprungrätsel in Guild Wars 2 gehören zu den besten Erlebnissen des Spiels.
Warum faszinieren sie mich? Sprungrätsel oder im englischen Jumping Puzzles, sind ein Inhalt von Guild Wars 2, der mich seit Jahren fasziniert. Das coole daran ist, dass
ich die Rätsel in der Regel alleine und ohne die Hilfe anderer Spieler abschließen kann. Sie sind daher ein idealer Zeitvertreib, wenn ich auf eine Gruppe oder ein Meta-Event warte.
am Ende häufig Erfolge und kleine Belohnungstruhen warten.
ich häufig innerhalb eines Rätsels auf Panoramen treffe. Dabei handelt es sich um Orte, die beim Interagieren eine Video-Sequenz mit Kamerafahrt durch die Umgebung aktivieren.
ich mich immer wieder selbst herausfordern kann, ein Rätsel ohne Fehler oder besonders schnell abzuschließen.
Dank der verschiedenen Inhalte und den Unterschieden in Schwierigkeit und Aufbau komme ich zudem immer auf meine Kosten, egal in welcher Stimmung und wie konzentriert ich bin.
Rätsel in unterschiedlichen Formen und Schwierigkeiten
Was für Sprungrätsel gibt es? In Guild Wars 2 ist bei den Sprungrätseln so ziemlich alles möglich:
Mal geht es in luftige Höhen, in dem ich einen Berg über einen bestimmten Pfad erklimme.
Mal ist es ein Sprungrätsel in einer Höhle, bei dem es nach unten geht. Hier muss ich aufpassen, dass ich nicht an Fallschaden sterbe.
Es gibt aber auch Sprungrätsel, die Magie oder Technik nutzen. Für das Rätsel “Vexx Labor” aktiviere ich Plattformen, die nur für eine kurze Zeit vorhanden sind. Hier kommt es dann auch auf Geschwindigkeit an.
Auch die Natur wehrt sich in dem ein oder anderen Rätsel. So gibt es Winde, die einen in regelmäßigen Abständen von den Plattformen pusten. Aufmerksamkeit spielt in diesen Rätseln dann eine wichtige Rolle.
Goemms Labor, eines der schönsten Puzzles in GW2
Was ist das schwierigste Sprungrätsel? Guild Wars 2 hat viele Rätsel und einige von ihnen sind verdammt schwierig.
Persönlich kämpfe ich am stärksten mit “Steine hüpfen”. Dabei folgt man einem Weg aus Geysiren in der Südlicht-Bucht, bei dem für eine kurze Zeit Plattformen nach oben gedrückt werden. Hier kommt es auf Geschwindigkeit an; nicht unbedingt meine Stärke.
Das Rätsel “Hüpft auf den Vulkan” ist aktuell eines der längsten und wird deshalb auch als sehr schwierig angesehen. Jedoch gibt es hier Speicherpunkte, zu denen man teleportiert wird, wenn man sterben sollte.
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Auch der Uhrturm des Verrückten Königs, ein besonderes Sprungrätsel, welches nur zu Halloween im Spiel ist, wird als sehr schwierig beschrieben. Hier spielen die Geschwindigkeit und der Druck, zwingend mit mehreren Spielern unterwegs zu sein, eine große Rolle.
Die Super Adventure Box als Königsdisziplin
Was ist die Super Adventure Box? Bei der SAB handelt es sich um einen speziellen Inhalt, der ursprünglich als Aprilscherz erschien und inzwischen jedes Jahr Ende März zurückkehrt.
Die SAB ist ein Spiel im Spiel. Euer Charakter nimmt darin die Rolle einer 16-Bit-Figur ein und muss eine entsprechend gestaltete Welt durchqueren. Angelehnt ist dies an erfolgreiche Jump and Runs von Nintendo, wie man auch dem dazugehörigen Trailer von Guild Wars 2 entnehmen kann:
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Was ist das Besondere an der SAB? Die SAB besteht quasi nur aus simplen Kämpfen und komplizierten Sprüngen. Im “bockschweren” Modus kommen zudem unsichtbare und unfaire Fallen dazu.
Es erinnert dann etwas an schwierige Games wie “I wanna be the Guy”.
Die Sprungrätsel 2020
Kann man noch heute mit den Sprungrätseln Spaß haben? Definitiv ja! Zwar kamen mit Reittieren und Gleitern Möglichkeiten ins Spiel, um die Rätsel auszutricksen. Doch in der Regel sind diese beiden Inhalte in der Nähe der Sprungrätsel deaktiviert. Zudem könnt ihr aktiv darauf verzichten, sie einzusetzen, falls es doch möglich sein sollte.
Die Belohnungen für die Puzzles fallen jedoch gering aus. Sollte es euch nur um den Spaß oder die Erfolgspunkte gehen, kann ich jedem die Sprungrätsel nur ans Herz legen.
Inzwischen findet ihr auch zu jedem Rätsel viele Guides und Videos. Ich empfehle euch jedoch, die Rätsel ohne Hilfe anzugehen. Das macht es zwar schwerer, aber auch das Erfolgserlebnis größer.
Wer am Ende aber wirklich gar nicht weiterkommt, kann sich sogar von anderen Spielern via Portal zum Ende eines Puzzles bringen lassen.
Ein weiteres Sprungrätsel, diesmal aus dem Caledon Wald
Würde ich solchen Content gerne in anderen MMORPGs sehen? Auch diese Frage kann ich mit Ja beantworten. Ich liebe Sprungrätsel und halte sie für eine gute Ergänzung, sofern es die Steuerung zulässt. Manche Spiele haben auch ähnliche Inhalte, aber nicht in der Größe und dem Umfang von GW2.
Guild Wars 2 kombiniert die Rätsel mit coolen Elementen wie den Panoramen oder mit magischen Effekten, was den Inhalt einzigartig und besonders macht. Falls ihr euch nie Sprungrätsel angeschaut habt, solltet ihr dies unbedingt nachholen!
In FIFA 21 ist das Headliners-Event gestartet. Doch was können die neuen Spezialkarten und welche Spieler sind dabei? Wir werfen einen Blick auf die Promo und verraten euch, welche Spieler Headliners-Karten erhalten haben.
Was sind Headliners-Karten? Bei den Headliners-Karten handelt es sich um dynamische Spezialkarten, die sich wie Ones-To-Watch-Karten verbessern, sobald es der jeweilige Spieler in ein Team of the Week schafft oder eine andere leistungsbasierte Spezialkarte erhält.
Dabei gelten diese Regeln:
Die Headliners-Karte ist immer einen Punkt stärker als die letzte Inform-Karte des Spielers.
Nach 4 Liga-Siegen in Folge erhält die Headliners-Karte ein einmaliges Upgrade.
Bei der Auswahl der Spieler orientiert sich EA an Fußballspielern, die in der Hinrunde starke Leistungen gezeigt haben und somit für Schlagzeilen gesorgt haben – “Headliner-Spieler” also.
Wann startet das Event genau? Das Event ist am 1. Januar 2021 um 19:00 Uhr gestartet. Seitdem sind die neuen Spezialkarten in Packs verfügbar.
Was bedeutet das für das TOTY-Event? Viele FUT-Spieler haben zum Ende des Jahres fest mit dem TOTY-Event (Team of the Year) gerechnet. Dass jetzt zuerst das Headliners-Event erscheint, ist eine Überraschung.
Damit dürfte das TOTY-Event vermutlich nach dem Headliners-Event, in den nächsten Wochen erscheinen.
Welche Karten bringt das Headliners-Event?
Welche Karten bringt das Event? Das Event bringt richtig starke Spezialkarten ins Spiel. Besonders stechen hier die starken Karten von Bruno Fernandes (91), Fabinho (88), Ben Yedder (87) und Joao Felix (86) hervor.
Die Bundesligaspieler sind dabei: Richtige Bundesliga-Kracher sind im ersten Headliners-Team noch nicht vertreten. Dennoch sehen die Karten von Hradecky (86) und Hinteregger (85) gut aus. Vor allem, da sie noch Potenzial haben, stärker zu werden.
Alle Spieler aus dem Headliners-Team 1:
ZOM: Bruno Fernandes (91)
IV: Fabinho (88)
ST: Ben Yedder (87)
ST: Zaha (87)
LF: Oyarzabal (87)
MS: Joao Felix (86)
LM: Bamba (86)
MS: Mkhitaryan (86)
TW: Hradecky (86)
IV: Hinteregger (85)
LV: Amavi (84)
Welche Inhalte gibt es noch? Das Headliners-Event bringt neben neuen Spezialkarten auch neue SBC-Spieler und Aufgaben-Spieler mit.
Flashback-Robben (88) könnt ihr via SBC freischalten.
Headliners-Matheus-Chunha (84) gibt es Belohnung für abgeschlossene Aufgaben.
Der Kroate Luka „Perkz“ Perkovic gilt als einer der besten Spieler der League of Legends in Europa. Sein Wechsel von G2 Esports zu Cloud 9 war der wichtigste Transfer in Europa der LoL Offseason. Die Winterpause verbrachte Perkz in der Heimat in Kroatien und spielte dort LoL auf Twitch. Ein Erdbeben traf ihn unvorbereitet. Das steckt selbst so ein harter Profi nicht weg.
So hat Perkz das Erdbeben erlebt: Für Perkz war es ein ganz normaler Twitch-Stream kurz nach Weihnachten 2020. Er war als Sylas in der Midlane unterwegs, wie so oft, und kam gerade mit Level 7 von einem Ausflug zurück, um die CreepWelle zu farmen, als er das Erdbeben bemerkte.
Zu Beginn scheint es Perkz noch kaum zu kümmern, dass die Erde bebt. Er wackelt zwar kräftig im Stuhl, kann aber noch seine Skills landen und zieht sich nur das Headset halb vom Kopf. Dann sagt er aber doch „Holy Shit“.
Recht schnell ist der Punkt erreicht, wo es ihm zu heikel wird. Er ruft nach seiner Mutter und steht von seinem Gaming-Sessel auf, um zu schauen, ob der nichts passiert ist.
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Wenig später war er wieder im Spiel und hatte einige Exp verpasst. Es fiel ihm jedoch sichtlich schwer, sich nach dem Erdbeben wieder auf LoL zu konzentrieren. Er blinzelte, grinste und sagte: “Das war irre, sag ich Euch. Ich glaub, ich muss mit dem Streamen aufhören.”
Dann entschuldigte er sich im Chat bei seinem Team, er könne sich nach dem Erdbeben einfach nicht mehr konzentrieren und loggte aus. Dabei ließ er noch sein Headset fallen.
Was war das für ein Erdbeben? Kroatien wurde in den Tagen nach Weihnachten von einer Reihe von Erdbeben erschüttert. Perkz hat am 29. Dezember ein Erdbeben der Stärke 6,4 miterlebt. Das trat etwa 27,5 Kilometer südlich der Hauptstadt Zagreb auf.
In den Tagen danach folgten 4 weitere Beben der Stärken 3,7 bis 4,8 auf der Richter-Skala.
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Perkz: Die prägende Figur im europäischen LoL der letzten Jahre
Das ist Perkz: Der gelernte Midlaner Perkz gilt als der erfolgreichste Spieler, den Europa in LoL je hervorgebracht hat. Der 22-Jährige ist für seine Nervenstärke und seinen Ehrgeiz bekannt. In den letzten Jahren spielte er vermehrt auf der Botlane, nachdem der starke Midlaner Caps zu G2 Esports gewechselt war. Perkz hatte sich von diesen Wechsel erhofft, seine Chancen auf den Weltmeister-Titel in LoL zu steigern. Doch das neu formierte Team kam dem Titel zwar nahe, konnte ihn aber nicht gewinnen.
Nach 5 Jahren in der europäischen Spitze mit G2 Esports hat sich Perkz jetzt entschlossen, nach Nordamerika zu Cloud 9 zu wechseln. Angeblich hat Perkz eine Ablöse-Summe im Bereich von 5 Millionen $ erzielt.
Wie sehr der Wechsel von Perkz die LoL-Fans in Europa beschäftigt hat, kann man an den teils heftigen Reaktionen sehen, die im Zuge des Wechsels kamen. Für viele Fans geht da eine Ära zu Ende. Sie haben Perkz für 5 Jahre begleitet:
Das neue Jahr wird in Destiny 2 heute, am 01.01. eingeleitet von Xur. Seinen Standort für die Woche findet ihr hier.Wir schauen welche Exotics der mysteriöse Händler mitbringt und welche sich davon lohnen. Im Anschluss werfen wir einen Blick auf die dieswöchigen Trials of Osiris.
So startet Destiny 2 in 2021: Vom Content her steckt Destiny noch in 2020. Ihr habt bis zum 5. Januar Zeit, um das Weihnachts-Event 2020 ausklingen zu lassen. Dabei wartet die Community auf das finale Geschenk, welches es noch zu öffnen gilt – wenn denn genug Stimmung aufkommt.
Pünktlich zum Jahreswechsel schaut heute auch Xur, der mysteriöse Händler der Neun vorbei und bringt Exotics mit. Wer wissen möchte, welche der besonderen Waffen aktuell hoch im Kurs bei den Hütern stehen, wird hier fündig:
Alle Infos zu Xur am 01. Januar 2021 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series, Google Stadia
Wann erscheint Xur? Es hat Tradition, dass das Nudelgesicht freitags um 18:00 Uhr auf einem Planeten seiner Wahl auftaucht. Dort verweilt er bis zum nächsten Weekly Reset, am 05. Januar. Ihr habt also bis zum Ende des Anbruch-Events, um euch sein Inventar anzuschauen und einzukaufen.
Was bringt Xur mit?
Was hat Xur im Angebot? Verkauft Xur an diesem Wochenende starke Ausrüstungsteile? Und vielleicht sogar eine neue seltene Waffen-Exotic? Wie immer hat er für jede Klasse eine spezifische Exotic-Rüstung und für alle eine exotische Waffe im Gepäck.
Wir schauen bei Xur vorbei und verraten euch, was er diesmal anbietet.
Wo steht Xur? Das ist seine Location an diesem Wochenende
Die Position von Xur: Ihr findet Xur auf Nessus. Besucht ihn im Gebiet Wächtergrab auf einem Baum.
Standort von Xur
Xurs Inventar vom 01.01. bis zum 05.01. – Alle Exotics im Überblick
Waffe: Unbarmherzig– Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Wie gewohnt führt euch hier Nexxos Gaming zu Xur und durch sein Inventar:
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MeinMMO-Autor Sven Galitzki freut sich unheimlich auf das Jahr 2021 bei der Weltraum-Sim Elite Dangerous. Denn mit der Odyssey-Erweiterung kommen einige neue Features ins Spiel, auf die er und viele andere schon seit 2014 warten und bei denen er dann nicht länger neidisch zu Star Citizen rüberschielen muss.
Was ist Elite Dangerous überhaupt? Elite Dangerous ist eine riesige SciFi-Weltraum-Sim mit MMO- sowie Wirtschafts-Elementen. Es zählt seit Jahren zu den beliebtesten Space-Games auf dem Markt und hat eine treue Fangemeinde.
Das Spiel dreht sich im Kern um das Leben als Weltraum-Pilot, wobei der Spieler darüber entscheidet, wer oder was er dort werden will und was er dort macht. Egal ob legendärer Entdecker, gefürchteter Pirat, luxuriöses Weltraum-Taxi oder erfolgreicher Händler – ihr habt es selbst in der Hand. Dabei verdient man sich immer mehr Credits, kauft sich bessere Raumschiffe und rüstet diese weiter auf. Der Fokus liegt dabei klar auf den Raumschiffen.
Doch das dürfte sich schon bald ändern. 2021 könnte Elite Dangerous nämlich für weitaus mehr Spieler interessant werden, als es bisher in Form einer SciFi-Weltraumsimulation ist.
Elite Dangerous wie man es bisher kennt
Deshalb freue ich mich riesig auf 2021 bei Elite Dangerous
Das kommt 2021 bei Elite Dangerous: Im Jahr 2021 erscheint die 2. große Erweiterung für Elite Dangerous – Odyssey. Dieses Addon wird dabei von vielen Fans mit Spannung erwartet. Denn damit kommen einige vielversprechende, neue Features ins Spiel, nach denen sich die Community bereits seit dem Release von Elite Dangerous im Dezember 2014 sehnt.
Doch auch für Spieler und Fans anderer Genres könnte Elite Dangerous durch Odyssey durchaus interessant und attraktiv werden. Denn Elite schlägt damit im Prinzip eine neue Richtung ein und wird so mehr als “nur” eine große Space-Sim.
Auf diese 2 Features warten viele seit Release: Den Kern von Odyssey bilden an sich 2 größere Features, die Hand in Hand einhergehen:
die sogenannten Space-Legs
und die Shooter-Kämpfe
Wird erstmals mit Odyssey möglich sein: Fortbewegung zu Fuß und Gefechte in Shooter-Manier
Als Space Legs, also Weltraum-Beine, wird dabei die Möglichkeit umschrieben, das eigene Schiff oder dessen Erkundungs-Fahrzeug zu verlassen und sich mit seinem Charakter dann frei auf Planetenoberflächen, in Gebäuden oder in Stationen bewegen zu können.
Die Shooter-Kämpfe sind im Prinzip ein damit einhergehendes Element und ermöglichen es, dann auch euren Avatar, also den eigentlichen Spiel-Charakter, mit unterschiedlichen Waffen sowie anderer Ausrüstung anzupassen und dann mit diesem Kämpfe im Stile eines First-Person-Shooters auszufechten.
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Deshalb beneide ich Star Citizen (noch): Genau für diese 2 coolen Features habe ich bislang stets Star Citizen beneidet – den mit Abstand größten, direkten Konkurrenten und in den Augen vieler auch der absolute Platzhirsch in diesem Genre.
Zwar befindet sich das ambitionierte Star Citizen mit seinem gewaltigen Budget immer noch in Entwicklung und Elite ist längst als fertiges Spiel auf dem Markt, doch die Fortbewegung zu Fuß sowie das Kämpfen außerhalb von Raumschiffen ist dort bislang nicht möglich. Bei Star Citizen gehört es hingegen bereits seit einer ganzen Weile fest zum Repertoire. Und damit bietet Star Citizen bislang eben auch eine ganze andere, tiefere Erfahrung, als Elite Dangerous – eine Erfahrung, die sich viele Elite-Spieler aber schon seit Langem wünschen und herbeisehnen.
Doch diese 2 Wünsche, die seit jeher zu den größten der Community zählen, gehen bald endlich in Erfüllung.
Die Space Legs, die Weltraum-Beine, zählen seit jeher zu den größten Spieler-Wünschen
Was bedeutet Odyssey für Elite Dangerous? Mit Odyssey dürfte Elite Dangerous eine komplett neue Richtung einschlagen. Es werden dabei nicht nur einige der größten Spieler-Wünsche erfüllt, das Spiel könnte damit für ein viel breiteres Publikum interessant und attraktiv werden – die Entwicklung geht nämlich von einer Space-Sim mit Multiplayer-Elementen in Richtung vollumfängliches SciFi-MMO.
Die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Spielern auch zu Fuß Abenteuer rund um den eigenen Charakter außerhalb des Raumschiffs erleben zu können, sowie das Shooter-Gameplay mit seinen zusätzlichen Waffen und Ausrüstung, eröffnen hier komplett neue Möglichkeiten. Damit wird das bisherige Elite-Erlebnis stark aufgewertet und Elite stellt sich allgemein viel breiter auf. Definierte sich das Spielerlebnis bisher rein über das Schiff, so rücken mit Odyssey dann der eigentliche Charakter und seine Abenteuer verstärkt ins Rampenlicht und bereichern die bisherige Erfahrung, wobei das Schiff-Gameplay ja nicht wegfällt.
Wird Elite Dangerous mit Odyssey ein vollumfängliches MMO?
Was ebenfalls spannend ist: Elite Dangerous bewegt sich mit Odyssey generell merklich mehr in Richtung Star Citizen. Denn auch bei dem Konkurrenten dreht sich das Erlebnis um mehr als nur Raumschiffe. Soziale Aspekte, Begegnungen und Interaktionen mit anderen Spielern, Shooter-Elemente, sowie Abenteuer außerhalb der Schiffe – das alles macht ebenfalls einen wichtigen Teil des Gesamt-Erlebnisses aus. An sich ist Star Citizen bereits eine Art Space-MMO (oder soll das mal werden, wenn es denn irgendwann komplett fertig wird) und Elite Dangerous will mit Odyssey offenbar ebenfalls diesen Weg einschlagen.
Übrigens, gerade für Fans oder Interessenten auf Konsolen (PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X und S) könnte Elite Dangerous mit Odyssey noch eine sehr spannende Entwicklung nehmen. Denn Star Citizen, den größten Konkurrenten, gibt es nur für PC. Dabei wird es auch bleiben. Elite Dangerous ist hingegen bereits auf Konsolen vertreten und die neue Erweiterung bringt vieles, was bislang auch Star Citizen ausmacht.
Space Legs und Shooter-Gefechte kommen mit Odyssey auch für Konsolen – Star Citizen nicht
Dort könnte Elite dann also ein zumindest in Grundzügen ähnliches Gameplay bieten (wenn wohl auch nicht in der gleichen Qualität und Tiefe) und würde Konsolen-Spieler mit dem locken, wo Star Citizen auf den entsprechenden Plattformen eben nicht punkten kann – nämlich mit Star-Citizen-Feeling auf Konsolen. Auch für Fans und Interessenten von Star Citizen, die eine Konsole zu Hause stehen haben, könnte Elite Dangerous im Jahr 2021 also durchaus spannend werden.
Wie jetzt bekannt wurde, hat Richard „Lord British“ Garriott (Ultima, Shroud of the Avatar) die Asche von Schauspieler James Doohan im Jahr 2008 in einer Geheim-Aktion auf die internationale Raumstation ISS geschmuggelt. Die Behörden hatte der Familie von Doohan das untersagt. Doohan wurde als „Scotty“ aus Star Trek bekannt.
Das ist der Hintergrund: Der Schauspieler James Doohan wurde als Chef-Ingenieur Montgomery „Scotty“ Scott in „Star Trek: The Original Series“ bekannt. “Scotty, beam mich hoch”, wurde zu einem geflügelten Wort.
Der Schauspieler starb 2005 im Alter von 85 Jahren. Sein letzter Wunsch war es, dass seine Asche auf die Internationale Raumstation ISS gebracht werden möge.
Doch die Behörden lehnten die Bitte der Familie ab.
Im Jahr 2008 hatte man versucht, Teile der Asche von Doohan über einen Flug der „SpaceX Falcon 1“ auf die ISS zu bekommen. Jedoch erreichte die Rakete ihr Ziel nicht.
Eigentlich dachte man daher, der Wunsch von Doohan blieb unerfüllt.
Garriott buchte für angeblich 30 Millionen ein Ticket zur ISS
Das weiß man jetzt: Wie der legendäre MMO-Entwickler Richard Garriott jetzt enthüllte, hat er bereits im Jahr 2008 einen Teil der Asche von James Doohan auf die Raumstation ISS geschmuggelt. Garriott hatte sich 2008 für angeblich 30 Millionen US-Dollar ein Ticket für einen Flug ins All geholt, absolvierte eine 12-tägige Mission und wurde damit zu einem der ersten „All-Touristen.“
Er sagt, er habe damals etwas der Asche von Doohan und ein laminiertes Foto unter den Boden des Columbus-Moduls gelegt und niemandem davon erzählt. Nur die Familie und er hätten gewusst, dass die Asche von Doohan an Bord der ISS ist.
Die Londoner Times hat ein Video veröffentlicht, das Garriott auf der ISS zeigt, wie er eine Nachricht an den Sohn von Doohan aufnimmt und meldet „Mission erfüllt.“
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„Das war total heimlich. Seine Familie war sehr froh darüber, dass es die Asche nach oben geschafft hat, aber wir waren alle enttäuscht, dass wir darüber öffentlich so lange nicht sprechen durften. Jetzt ist genug Zeit vergangen und wir können darüber reden.“
Wie die Londoner Times berichtet, ist die Asche von Doohan mittlerweile 70.000-mal um die Erde geflogen und hat dabei Milliarden von Kilometern im All zurückgelegt.
Der Sohn von Doohan bedankt sich bei Garriott dafür, dass er die Asche auf die ISS schmuggeln konnte: „Was er getan hat, war so berührend – Es hat mir so viel bedeutet, es hat meiner Familie so viel bedeutet und es würde meinem Vater so viel bedeuten.“
Wer ist Richard Garriott? Garriott (59) ist einer der wichtigsten und bekanntesten Game-Designer überhaupt: Die Rollenspiel-Reihe “Ultima” (ab 1981) gilt als legendär und prägend. Als „Lord British“ schrieb er sich selbst als Spielfigur in die Games rein.
Mit Ultima Online (1997) war Garriott an einem der Spiele beteiligt, die zu den ersten MMOs überhaupt zählen, die im Mainstream erfolgreich waren. In den letzten Jahren entwickelte er das kontroverse MMORPG „Shroud of the Avatar“. Dort sorgten unter anderem hohe Preise für Mikrotransaktionen immer wieder für negative Schlagzeilen.
Garriott in seiner Rolle als Lord British.
Es ist nicht so ganz klar, was jetzt das erste “wirkliche” MMO war und wann man da die Grenze zieht. Ultima Online gilt in jedem Fall als wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Massively Multiplayer Online-Games: