Einer der Väter des modernen MMORPGs arbeitet heute via Roboter

Richard Garriott hat mit Ultima Online das moderne MMORPG aus der Taufe gehoben. Heute arbeitet er an „Shroud of the Avatar“ und nutzt dafür die robotische Telepräsenz.

Wer ist Richard Garriott? Garriott ist einer der bekanntesten Spiele-Entwickler der Welt. Einige kennen ihn unter seinem Ultima-Namen „Lord British“. Denn Garriott hatte sich selbst als Herrscher in die Welt programmiert, die er erschaffen hatte.

Mit der Ultima-Serie festigte er schon in den 80ern seinen Ruf als Entwickler-Legende. Mit Ultima Online hat er eines der ersten MMORPGs der Welt entwickelt.

Dann war Garriott noch im Weltall, hat in Texas in einer Art Schloss gelebt und das Online-RPG „Shroud of the Avatar“ entwickelt.

Beam-Produkte

Eine Auswahl der Telepräsenzen von Beam. Quelle. Beam

So arbeitet Garriott heute: Garriott lebt in New York City – der Liebe wegen. Er arbeitet aber in Austin, Texas. Dort sitzt seine Firma Portalarium und entwickelt an ihrem Spiel „Shroud of the Avatar.“

Zwischen Texas und New York liegen etwa 2.500 Kilometer. Viel zu viel, um täglich hinzupendeln.

Für Garriott ist es aber wichtig, „körperlich“ anwesend zu sein. Dafür nutzt er eine „robotische Telepräsenz“.

THE BIG BANG THEORY

Sheldon als Roboter – Quelle. TV-Serie The Big Bang Theory

Die kennen wir hier in Deutschland aus einer Folge der Comedy-Serie „The Big Bang Theory“. Da hatte sich Sheldon entschlossen, sein Zimmer nicht mehr zu verlassen – aus völlig nachvollziehbaren Gründen.

Mit dem Gerät „Beam“ kann Garriott von zu Hause in New York eine Art „Roboter“ mit einem Bildschirm als Kopf steuern und so am Büroalltag in Texas teilnehmen. Auf der Seite lifehackers sind einige Bilder zu sehen, wie 5 Leute zusammenstehen und Garriott als Roboterkopf auf Brusthöhe dabei ist.

Portalarium-Garriott

Quelle: Portalarium – via Lifehackers

Das sagt Garriott zu seinem Roboterkörper: Garriott sagt, die Methode habe einige Vorteile.

Er hat eine Stunde Zeitvorsprung vor Texas. Daher kann er morgens die Kinder in Ruhe in die Schule bringen. Dann loggt er in einen Beam und „teleportiert“ nach Texas, wo er mit seinem Tagwerk beginnt. Es sei so, als wäre er wirklich in Texas. Er könne Angestellte begrüßen, wenn sie in die Firma kommen, und am täglichen Flow der Firma teilnehmen.

Wer ihn sprechen will, der gehe einfach zu ihm. Er unterhalte sich mit dem Leuten im Gang und hänge sogar in der Küche ab.

Der Nachteil: Er wünschte, er könnte sich in der Küche mal einen Snack holen, aber das geht nicht.

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Autor(in)
Quelle(n): Lifehacker
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