Shroud of the Avatar: Launch – Alles, was Ihr zum Start wissen müsst

Shroud of the Avatar: Launch – Alles, was Ihr zum Start wissen müsst

Lord Britishs neues MMORPG Shroud of the Avatar (SotA) ist gestartet. Wir geben euch einen Überblick über das Onlinespiel und erklären euch den Einstieg.

Shroud of the Avatar hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Single-Player-Story in einem MMORPG zu erzählen, den Spielern aber auch eine Sandbox zu bieten, in der sie tun können, was sie wollen und sich an einem von den Spielern getriebenen Wirtschaftssystem zu beteiligen. Am 27. März ist das MMO gestartet.

Shroud of the Avatar MMORPG

Ein MMORPG mit mehreren Spielmodi

Shroud of the Avatar ist kein typisches MMORPG, sondern bietet eine Reihe von Besonderheiten:

  • Ihr wählt zwischen vier Spielmodi: Offline, Privat (ihr seht keine anderen Spieler), Party (nur eure Freunde sind sichtbar) und Multiplayer (ihr seht alle Spieler, die online sind)
  • Es gibt keine Klassen. Ihr definiert euren Helden über die Skills, die ihr nutzt
  • Skills, die ihr als aktiv markiert, steigern sich automatisch durch Nutzung und ziehen EXP aus dem EXP-Pool ab, den ihr durch Kämpfe und Quests ansammelt
  • Ihr entscheidet, ob ihr Quests erledigen und die Story erleben möchtet oder euch nur in der Sandbox austoben wollt
  • Ihr erkundet eine große Spielwelt anhand einer Weltkarte, über die ihr einzelne Zonen betretet
  • Crafting spielt eine wichtige Rolle, da die besten Items im Spiel von den Spielern erschaffen werden, dies führt zu einem von den Spielern getriebenen Wirtschaftssystem
  • Housing ist ein wichtiger Bestandteil des MMOs. Ihr könnt Häuser, Burgen oder ganze Städte kaufen und diese nach euren Vorstellungen einrichten
  • SotA legt großen Wert auf den sozialen Aspekt, das Zusammenspiel mit anderen und soziale Aktivitäten wie Partys und Sportturniere
  • Das Kampfsystem ist eine Mischung aus Hotbar- und Kartenkampf. Ihr bestimmt, ob Skills zufällig auftauchen oder an festen Stellen in der Hotbar vergeben sind
  • PvP funktioniert über ein “Flagging”-System, bei dem ihr euch für das PvP bereiterklären müsst. Erst dann sind Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe möglich. Daneben gibt es noch spezielle PvP-Zonen
  • Shroud of te Avatar ist ein Buy2Play-Spiel. Es gibt kein Abo

Mehr dazu: So erklärte uns Richard Garriott sein neues Spiel Shroud of the Avatar

Shroud of the Avatar Diskussion

So beginnt euer Abenteuer

Der Einstieg in SotA beginnt recht übersichtlich:

  • Ihr könnt Euch das Spiel über Steam holen und herunterladen – oder Ihr kauft es direkt auf der Homepage oder startet dort ein kostenloses Trial.
  • Dann gebt Ihr gebt zunächst nur den Namen und das Geschlecht eures Helden an
  • Nach dem Gespräch mit dem NPC Arabella, die euch in die Spielwelt einführt, bestimmt ihr euer Aussehen. Es gibt keine anderen Völker als Menschen
  • Ihr sprecht als nächstes mit dem Orakel und beantwortet Fragen. Diese Fragen bestimmen, in welchem der drei Startgebiete ihr beginnt und welche anfänglichen Skills ihr besitzt. Hier wird zwischen Nahkämpfer, Fernkämpfer und Magier unterschieden
  • Jedes Startgebiet führt euch durch die Story eines mysteriösen Angriffs unbekannter Mächte. Während ihr erste Quests erledigt, bringt euch das Spiel die Grundlagen wie etwa die Steuerung bei
  • Habt ihr das Tutorialgebiet abgeschlossen, gelangt ihr automatisch in das Outskirts-Areal, welches die Anfängerzone darstellt. Hier erwarten euch weitere Quests und einfache Gegner. Zudem trefft ihr hier erstmals auf andere Spieler
  • Die Outskirts machen euch mit tiefer gehenden Grundlagen des Spiels vertraut wie dem Abbauen von Rohstoffen, dem Crafting und auch dem Karten-Kampfsystem
  • Nach den Outskirts werdet ihr in die offene Spielwelt entlassen und folgt entweder weiter den Quests oder geht euren eigenen Weg

Der Launch von Shroud of the Avatar verlief recht unspektakulär. Laut Steamcharts waren am Releasetag 493 Spieler gleichzeitig online. Diese Zahl liegt noch unter der des Tages nach dem letzten Wipe im August 2016, als 603 Spieler gleichzeitig online waren. Über Steam spielen laut den Entwicklern etwa 35% der Fans, die anderen nutzen den Client des Entwicklerstudios Portalarium. Die Reviews auf Steam sind aktuell sehr durchwachsen.

Möchtet ihr euch Shroud of the Avatar ansehen, um euch selbst ein Bild davon zu machen, dann könnt ihr die Free2Play-Trial spielen und bei Gefallen einfach auf die Verkaufsversion wechseln. Diese kostet 40 Euro.

Der Start des MMORPGs Shroud of the Avatar wurde von der Auslagerung der europäischen Spieler an Publisher Travian Games überschattet.

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gamerdev

Als ich mir den Beitrag am Anfang durchgelesen habe, war ich schon etwas angefixed, da sich das ja alles liest wie bei Ultima Online damals.

Dann ging es zu den Kommentaren…

Zuerst dachte ich mir: Mein Gott, warum meckern die alle denn schon wieder (ohne Details zu nennen)?

Dann habe ich mir die Steam-Reviews durchgelesen und entdeckt, das man mit Geld einfach alles machen kann. Alles.

Das die Publisher immer noch nicht begriffen haben, das man damit jedes Spiel instant killt und Argumente wie “Wir sind auch nur eine Firma die versucht Geld zu verdienen” einfach nicht ziehen. Andere schaffen es doch auch, nur mit kosmetischen Artikeln zu überleben.

Nora mon

Ihr seid doch alle hier indoktriniert 😉

Damian

Habe auch mal die Trial angespielt… Anfangs dachte ich, “och wie nett altmodisch!”, aber ab einen gewissen Zeitpunkt ist es einfach nur noch schlecht…. Irgendwie tun mir die Entwickler leid, arbeiten so viele Jahre an einem solchen Murks…

Bumblebee

Das einzige, was man zum Start wissen muss ist:

Das Spiel ist der letzte Müll!

Longard

493 Spieler mögen leider Müll. Das ist für dieses Drecks Game noch viel zu gut. Aber manchen Spielen kann man halt nicht mehr helfen.

johny bravo

mal die trial ausprobieren. gibt es oder wird es eine deutsche sprachausgabe geben?

Bumblebee

Es gibt gar keine Sprachausgabe.

Nookiezilla

Er hat zu hohe Ansprüche an diesem Stück Software Schrott.

johny bravo

Danke, das Spiel ist wirklich zäh, habs nach einer halben stunde dann doch wieder sein lassen.

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