11-jähriger Junge gibt 1200$ für Fortnite aus – Eltern belangen Epic

Ein 11-jähriger Junge kaufte sich mit dem Geld seiner Eltern Skins in Fortnite für 1200$. Die Eltern forderten von Epic das Geld zurück und beschwerten sich beim Generalstaatsanwalt.

Was ist passiert? Ein 11-jähriges Kind, das gerne Fortnite spielt, wollte sich Skins und weitere Cosmetics kaufen. Also gab er 1200$ seiner Eltern aus, ohne deren Wissen.

Die Eltern des 11-Jährigen wollten nun von Epic Games das Geld wieder haben. Epic reagierte nicht sofort auf die Anfragen der Eltern und der Fall wurde an ein staatliches Organ übergeben.

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So ging der Fall aus

Dafür gab der Junge das Geld aus: Über 1200 Dollar gab der Junge für Fortnite aus. Er kaufte sich zahlreiche Skins und Cosmetics.

Einige Skins kosten über 20 Euro, weshalb das Geld auch recht schnell ausgegeben war.

Fortnite-Skins

So kamen die Eltern drauf: Zunächst dachten die Eltern des Junges an einen Kreditkartenbetrüger, der sich am Konto des Paars vergriffen hatten.

Als sie aber sahen, dass die Hunderten von Dollar auf das Konto von Epic Games ging, wurde ihnen klar, dass ihr Sohn etwas damit zu tun haben könnte.

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Das taten die Eltern: Die Eltern kontaktierten anschließend die Entwickler von Fortnite per E-Mail und versuchten die Situation zu erklären. Sie wollten ihr Geld zurückbekommen. Epic antwortete aber nicht.

Daraufhin schrieben sie an eine staatliche Verbraucherschutzbehörde in North Carolina unter dem Generalstaatsanwalt und wollte so das Geld zurück erhalten.

Fortnite-Save-the-world

So antwortete Epic: Die Entwickler antworteten nun prompt und zahlten den Eltern ihr Geld zurück.

Für das Verpassen von E-Mails hat der Kundensupport von Epic schon die Note „6“ von einer Agentur erhalten.

So bleibt Ihr bei Fortnite auf dem Laufenden: Noch mehr News, Stories und Guides zu Fortnite findet Ihr auf unserer Facebook-Seite, die sich nur um Fortnite und seinen Ableger Battle Royale dreht!

In Fortnite gibt es auch zahlreiche Events, die keinen Spieler Geld kosten. So zum Beispiel das Eissturm-Event: 

Fortnite: Eissturm-Herausforderung aktiv – Die Eisscheusale sind zurück
Quelle(n): Dexerto
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LIGHTNING

Warum schreibt ihr egtl. immer „Stories“ und nicht „Storys“ wie es im Deutschen richtig wäre? Ist das bewusst so gewählt, um die Leser nicht zu verwirren? 😮

Martin

hab heute herausgefunden, dass mein Sohn, jetzt 15, seit Juni 2018 200€ für das Spiel ausgegeben hat! Ich kann ihm gar nicht richtig böse sein, weil eine menge asozialer Psychologen daran arbeiten unsere Kinder süchtig zu machen….

LIGHTNING

Würde ihn mal 20 Stunden arbeiten lassen und fragen, ob die paar Skins das jetzt wert waren. Nur damit er die Relation versteht. Und wenn er „ja“ sagt, ist ja alles gut. ;D

severin Lüthi

Ich bin selber 14 und habe über 800 Euro in Fortnite investriert doch ich geh in der Woche 2 mal auf einen Bauernhof in meiner nähe helfen und verdiene so ein Taschengeld von 50 Euro in Der Woche somit ich meine aus gaben legitim finde doch das Geld von den Eltern auszugeben ist einfach nicht korekt

LIGHTNING

Hat es das gebracht? 😀

Dion00

Mich würde interessieren, ob er auf einen Schlag die 1200$ eben für V-bucks und nicht für die Skins ausgegeben hat. Es kommen nicht wirklich jeden Tag neue Skins etc. Bis er die 1200$ nur für Skinkäufe ausgegeben hat müssten doch dann Wochen/ Monate vergehen. Spätestens nach paar Wochen muss es doch den Eltern auffallen. Oder hab ich hier was nicht verstanden

Luriup

Tja nun wissen wir wie Epic seine Millionen scheffelt mit Fornite.^^
Ist aber auch nix anderes als EAs FUT.
Jetzt sind es halt keine Marken-Klamotten/Smartphones etc mehr,
um in zu sein,
sondern Skins in Fornite.hehe

BavariaCulture

Sorry aber das mit fut zu vergleichen ist einfach nicht richtig. Fut ist nichts anderes als Automaten spielen und für mich sogar in gewisser weise kriminell 😀

Bekir

Mein vater gibt mir alle seine daten ALLE aber mein vater weiß das ich reif genug bin und nicht so behindert sein geld verschwende für fortnite skins also wenn schon frag ich nach weil ich nicht komplett behindert bin

Destiny Man

,!,.,,.

Tutnixxx

Wenn Eltern so versagen und ihren Kindern einen Zugang zum Geld gewähren, sind sie selber schuld. Bevor mein Sohn etwas kauft, muss er es mir zuerst zeigen und dann mache ich die Transaktion. Er hat keine Daten zum bezahlen, da ich sie immer wieder neu eingebe und nicht speichere.

Voidy

Viele Kreditkarten funktionieren mit der Kartennummer, dem Ablaufdatum und dem 3-stelligen CVC-Code, die allesamt auf der Karte zu finden sind.

Yuma Yamamoto

Das Kind gar nicht erst an die Kreditkarte lassen?

press o,o to evade

scheiss fortnite kinder!!

meim chef sein junior hat 300€ im clash of clans verballert, ich bin ausgebrochen wo er mir das erzählt hat…

LetsPlay AndroNerd

Lieber Noah,

Die Recherche die du hier getätigt hast ist nicht die welche der Wahrheit entspricht, denn die Eltern haben Epic deswegen nicht verklagt und sind damit auch nicht vor Gericht gezogen.

Des Weiteren hat der Support auf die Eltern reagiert und nicht wie hier beschrieben wurde, das Epic nicht reagiert hätte.

Wenn sowas schon zum Thema gemacht wird dann bitte auch den Fakten entsprechend und nicht auf einer Basis von Falschen Vermutungen.

Gerd Schuhmann

https://www.ncdoj.gov/Top-I

An diese staatliche Behörde ging eine formelle Beschwerde. Das ist sowas wie ein staatlicher Verbraucherschutz. Das wird Epic schon sehr ernst nehmen.

Attorney General Josh Stein works to protect North Carolina consumers from scams and frauds.

zFeliix

Trotzdem entspricht der scheinbare Fakt, der Junge habe das Geld ohne das Wissen seiner Eltern ausgegeben auch nicht ganz. Die Mutter hat ihm extra die eigene Kreditkarte ausgehändigt, damit dieser kosmetische Dinge im Spiel erwerben kann.

Gerd Schuhmann

Das geht aus den Quellen nicht hervor.

LetsPlay AndroNerd

Sorry aber habe zu genau diesem Fall nichts auf dieser Seite gefunden.

Hier mal die korrekte Berichterstattung zu dem 1200$ Fall:

Stolze 1’200 Dollar hat ein 11-jähriger Junge mit der Kreditkarte seiner Mutter in «Fornite» ausgegeben. Der Publisher zeigt sich nun kulant. Der Fall dürfte dennoch eine Ausnahme bleiben.

Erst dachte die Frau aus North Carolina noch, sie sei Opfer eines Kreditkartenbetrugs geworden. Dann aber stellte sie fest, dass es einzig und allein ihr Sohn war, der für eine horrende Kreditkartenrechnung gesorgt hat. Über 1’200 Dollar hat er für Skins und weitere hübsche Accessoires im Spiel ausgegeben.

Umgehend wendete sie sich mit einem Ticket an die «Fortnite»-Macher, bat um eine Rückerstattung des Geldes und hatte damit sogar Glück. Es dauerte zwar eine Weile, am Ende überwies Epic Games den Betrag aber komplett zurück.

Misserablem Kundensupport zum Trotz?
Erst kürzlich erhielt Epic Games vom Better Business Bureau (BBB) die Tiefstnote «F» für ihren Kundensupport. Das amerikanische Nonprofit-Unternehmen, das für den Ausbau der Marktvertrauens zuständig ist, begründete seinen Entscheid damit, dass ein Grossteil der Anfragen an Epic Games gar nie beantwortet werden.

Dieser Eindruck täuscht nicht. Auch Medienunternehmen oder Turnierveranstalter warten oft Monate lang auf eine Antwort, die sie oft auch gar nie erhalten.

Nun könnte man diese Aktion als Anzeichen deuten, dass sich Epic Games in dieser Hinsicht tatsächlich bessern wolle. Viel wahrscheinlicher aber wird dieser Fall eine Ausnahme bleiben, mit dem sich leicht einige positive Schlagzeilen provozieren lassen.

Oder hier fast der selbe Wortlaut:

Fortnite: Mutter bittet Epic Games um Erstattung von 1.200 Dollar – und bekommt sie auch

So schlecht wie in den letzten Wochen behauptet, kann der Kundensupport von Fortnite nicht sein. In einem aktuellen Fall wurde einer Mutter Geld erstattet, deren Junge unerlaubterweise die Kreditkarte zum Glühen brachte.

Erst vor Kurzem haben wir davon berichtet, dass der BBB Epic Games die schlechteste Bewertung hinsichtlich Kundensupport gegeben hat, da auf eine große Anzahl von Tickets keinerlei Antwort kam. In diesem Fall hat sich das Team allerdings nicht nur um die Bearbeitung, sondern auch um eine Lösung gekümmert, die vor allem die Ticket-Erstellerin durchaus freuen dürfte.

Junge bringt Mamas Kreditkarte zum Glühen
Eine Mutter aus North Carolina ließ ihren Sohn allein Fortnite spielen und stellte ihm dazu auch ihre Kreditkarte bereit. Nicht ahnend, dass sich ihr Sprössling immer wieder an den gespeicherten Kontodaten bedienen würde, um sich im Battle Royale-Game eine schöne Zeit zu machen. Ganze 1.200 Dollar hat er für Skins, Season Pass und Co. ausgegeben.

Als die Mutter das mitbekam, war sie nur wenig begeistert. Im ersten Moment vermutete sie, ein Opfer von Kreditkartenbetrugs zu sein. Als sich herausstellte, dass ihr Sohn dahintersteckte, wendete sie sich direkt an die Fortnite-Macher und bat rum Erstattung des Geldes. Die Bearbeitung des Falls dauerte wohl einige Zeit, jedoch hatte die Mutter Glück.

Und diesen Wortlaut gibt es noch mindestens auf 10 weiteren Seiten, demnach ist die Berichterstattung von Mein-MMO definitiv irreführend und schlichtweg falsch.

Will damit hier niemanden angreifen aber es sprechen Zahlen, Daten und Fakten für sich.

Gerd Schuhmann

Und diesen Wortlaut gibt es noch mindestens auf 10 weiteren Seiten, demnach ist die Berichterstattung von Mein-MMO definitiv irreführend und schlichtweg falsch.

Nein. Ist es nicht.

Ich hab den Original-Bericht gesehen, auf den sich alle deutsche Quellen beziehen.

Beschwerde eingereicht beim Generalstaatsanwalt -> Danach kam das zurück.

Dann hak bitte bei den Seiten nach, wo die ihre Information herhaben, die Mutter hätte dem Kind die Kreditkarte gegeben. 🙂

Ich denke: Eine österreichische Seite hat da „cinemablend“ falsch zitiert, die wiederum über diesen Vorfall berichtet haben. Da beginnt der Autor mit „Es ist keine gute Idee Kindern die freie Kontrolle über Kreditkarten zu lassen“ -> Das ist einfach ein Satz aus dem Nichts bei cinemablend, der nicht aus der Quelle stammt. Sondern einfach so eine Erkenntnis.

Und von der österreichischen Seite haben die anderen Seiten dann falsch abgeschrieben.

Wir hatten uns in der ursprünglichen News nicht an cinemblend orientiert, sondern an Dexerto. Die haben das anders dargestellt – und dann haben wir noch mal nachgehakt und die Originalquelle ausgewertet.

Dann fragt bitte bei den deutschen Seiten nach, wo genau die Information steht, dass die Mutter dem Kind die karte gegeben hat -> Die Information ist nicht in der Original-Quelle. Die wurde, meiner Recherche nach, nachträglich dazugedichtet – irgendwo zwischen Cinemablend und dem Standard.

LetsPlay AndroNerd

Und wer bitte sagt das der Bericht von Dexerto die Originalquelle ist?

Aber gut wie du es drehst und wendest, es ist kein Einzelfall und die news stimmen auf vielen Seiten nicht, gilt auch für deine genannte Quelle.

Mir ist das mittlerweile auch ehrlich gesagt Wurst denn, es gibt genug darüber zu finden wie Kinder zwischen 600-5000$ ausgeben bzw ausgegeben haben mit der Kreditkarte der Eltern.

Dazu kommt das ich dieses Dumme Battle Royale nicht mal Spiele ????

Gerd Schuhmann

Ich sage nicht, dass der Bericht von Dexerto die Original-Quelle.

Ich sag, dass die Original-Quelle ein TV-Bericht von einem Lokalsender in North Carolina ist, weil das die Quelle ist, auf die sich alle anderen beziehn.

Ich „Dreh und wende“ das nicht -> Es ist halt so. Da ist die News her und wir haben sie jetzt so geschildert, wie in der Quelle beschrieben.

Gerd Schuhmann

Das sind komplette Falschinformationen! Es wurde ja scheinbar weder die Kreditkarte „geklaut“ noch hat das Kind zur Kreditkarte „gegriffen“…

Ich hab das eben nachgelesen. Dexerto sagt, das mit der Kreditkarte. Das haben wir auch als Quelle angegeben.

Dexerto beziehet sich auf einen Newsbeitrag eines Lokalsenders in North Carolina – das ist die Primärquelle der News, auf die sich auch alle anderen Seiten, die darüber berichten,beziehen.

Dort ist das ein etwa 50-sekündiges Segment in einer Morgensendung aus den Lokalnachrichten und dazu gibt es eine kurze News.

Da heißt es, der Junge habe 1200$ ausgegeben – und die Eltern haben es erst für Betrug gehalten – sich dann eben bei Epic beschwert, nix passiert, geklagt, Geld wiederbekommen. So wie es im Artikel steht.

Woher die Aussage kommt, die Mutter hätte da ihre Kontodaten eingegeben, kann ich nicht feststellen.

Scheint mir auch nicht wahnsinnig wahrscheinlich zu sein. Das würde ja voraussetzen, dass die Eltern dem Kind freien Zugang zur Kreditkarte für dessen Epic-Account gegeben haben. Dann hätte sie ja wahrscheinlich nicht an „Betrug“ gedacht, wenn da so viel Geld abgeht, sondern hätte da früher Eins und Eis zusammenzählen müssen.

Dass es „Komplette Fehlinformationen“ sein sollen – seh ich nicht.

huhu_2345

Kind klaut den Eltern die Kreditkarte für Fortnite – Eltern verklagen Kind.
Sollte die Überschrift nicht so sein? ^^
Da kann ja Epic wirklich nichts dafür.

P J

Auf Facebook berichtet einer davon das 4100€ in Fortnite von einem 9 jährigem ausgegeben wurde.

Ich verstehe es nicht wie so etwas passieren kann!

BavariaCulture

Hmm ob das stimmt wage ich zum bezweifeln.. Da müsste er ja nahezu jeden skin gekauft haben den es überhaupt gibt ????

Mir fählt kein Name ein...

Also… Ich bin nicht so der beste im Thema Creditkarte usw. Aber haben Creditkarten nicht einen Pinn!? Wenn ja, würde ich den Pinn doch nicht meinen Kinder erzählen! ????????????

Koronus

Pin ist optional. Mich haben sie einmal so gegängelt wegen einer Zwangsaktivierung eines Pins. Die Konsequenz war das ich einfach nicht mehr genutzt habe und auf das wenige wofür ich eine gebraucht hätte darauf verzichtet habe. Das ging wohl vielen so weshalb es wieder abgeschafft haben und man es nur mehr so aktivieren kann, wenn man es möchte. Außerdem war es gar nicht so vorteilhaft einen Pin zu haben. Mit der Pinaktivierung hast du auch zugestimmt, dass nur du den Code kennst und falls ihn jemand herausbekommen hat und dann mit ihr einkaufen gegangen ist musstest du Beweisen, dass du ihn nicht weitergegeben hast um das Geld zurück zu bekommen. Vorher mussten sie dir beweisen, dass du es warst. Also eine Beweislastumkehr.

Insane

Aus Banksicht liegt zu erst immer Fahrlässigkeit vor, wenn Dritte die Pin verwenden. Denn woher sollten sie diese haben wenn nicht von dir.

Aber diese Argumentation ist nicht 100 % Stichhaltig. Mittlerweile gibt es auch viele Dienstleistungen wie Sofortüberweisung oder Kontenaggregatoren, denen du die Pin zur Verfügung stellen musst. Das verstößt oder verstieß aber gegen die Bank AGB, da das eigentlich ausgeschlossen wurde und als grob Fahrlässig eingestuft wurde.

Der Gesetzgeber hat aber schon klar gestellt, das die Bank es sich damit zu einfach macht und sich daher auch nicht darauf berufen kann.

Soweit ich weiß ist zur Zeit noch ein Verfahren beim Bundeskartellamt anhängig.

Es wird festgestellt, dass der dem Amt mit Schreiben vom 05.08.2009 mitgeteilte Beschluss der Beteiligten zu 1. über die Annahme der Sonderbedinungen für das Online-Banking in Bezug […] rechtswidrig ist.

2. Es wird festgestellt, dass die Beschlussfassung der Beteiligten zu 2. mit dem Inhalt, die auf Ebene der Beteiligten zu 1. erstellten Sonderbedingungen für das OnlineBanking anzunehmen, sowie deren Bekanntmachung und Empfehlung durch Schreiben vom 07.07.2009 an die Regionalverbände und durch Verbandsrundschreiben vom 05.08.2009 in Bezug auf […] der von der Beteiligten zu 1. beschlossenen Sonderbedinungen für das Online-Banking rechtswidrig sind.

3. Es wird festgestellt, dass die Beschlussfassung der Beteiligten zu 3. mit dem Inhalt, die auf Ebene der Beteiligten zu 1. erstellten Sonderbedingungen für das OnlineBanking anzunehmen, sowie deren Bekanntmachung und Empfehlung durch Rundschreiben an die Institute der Sparkassengruppe vom 13.08.2009 in Bezug auf […] von der Beteiligten zu 1. beschlossenen Sonderbedinungen für das Online-Banking rechtswidrig sind.

4. Es wird festgestellt, dass die Beschlussfassung der Beteiligten zu 4. mit dem Inhalt, die auf Ebene der Beteiligten zu 1. erstellten Sonderbedingungen für das Online-Banking anzunehmen, sowie deren Bekanntmachung und Empfehlung durch Rundschreiben an die Mitglieder vom 22.07.2009 in Bezug auf […] der von der Beteiligten zu 1. beschlossenen Sonderbedinungen für das Online-Banking rechtswidrig sind.

Nach europäischem Recht haben Kunden nach Inkrafttreten der im Jahre 2015 überarbeiteten PSD2 damit das Recht, bestehende Zahlungsauslösedienste zu nutzen und hierdurch Zahlungsaufträge auf die von der Bank vorgesehene Art und Weise zu
erteilen. Banken als kontoführende Dienstleister haben die Pflicht, ohne das Bestehen einer vertraglichen Grundlage Aufträge, die über Zahlungsauslösedienste eingereicht werden, auszuführen und Zahlungsauslösediensten alle notwendigen Informationen zur
Verfügung zu stellen. Zahlungsauslösedienste dürfen entsprechend der PSD2 von Kunden PIN und TAN entgegennehmen und sind nicht als Dritte zu behandeln, gegenüber denen diese Personalisierten Sicherheitsmerkmale geheim zu halten sind

Scaver

Es heißt Kreditkarte (mit K) und Pin (mit einem n).

Davon ab sind Pins bei uns sehr üblich, aber eigentlich optional. In den USA nutzt die kaum jemand, da es „umständlicher“ ist.
Allerdings hat eine Karte einen kleinen Schutz. Auf der Rückseite ist eine Prüfziffer und die muss man bei Zahlungen mit angeben. Das beweist aber nur, dass man die Karte physisch vor sich hat (oder eine vollständige Kopie).

Das mit der Beweislastumkehr von Koronus war mir auch neu, scheint aber zu stimmen.

Übrigens ist es bei uns in DE mit dem SEPA Lastschrift auch nicht viel anders. Man gibt Name, IBAN und ggf. die BIC an und das war es. Eine Pin muss man nicht angeben.
Allerdings kann man dort das Geld auch einfacher zurück buchen lassen, wenn jemand dies missbrauchen sollte.

Der Gary

Mittlerweile ist es aber bei den meisten Banken so, dass online Aufträge nur mit einer gültigen TAN durchgeführt werden können. Es ist also schon ein gewisser Schutz bzw eine Absicherung vorhanden. Da man entweder das Handy des Karteninhabers benötigt oder die EC-Karte + TAN Generator.

Daxter

Aber nicht wenn du per SEPA bezahlst ,ich kann dort auch deine Bankverbindung angeben und kann schön dein Geld ausgeben, nix TAN, nix Schutz xD

Sefa Tekeli

Kenne mich da jetzt nicht aus ob das gesetzlich geregelt ist oder jede Bank frei entscheiden darf aber bei meiner Bank (Sparkasse) muss ich bei jeder Zahlung auch eine Tan generieren lassen über die Tan app und diese auch eingeben ansonsten passiert da nichts.

Daxter

Ja aber nicht bei SEPA Lautschrift Mandaten, das ist ne ganz andere Kiste 🙂

Spere Aude

Es geht um das Lastschriftverfahren. Da zahlst Du nicht, sondern autorisierst zB einen Händler sich den Betrag von Deinem Konto abbuchen zu lassen.

Sefa Tekeli

Da wiederum benötigt man aber dein Einverständnis also deine Unterschrift

Vin Divertido

Kreditkarte ist nicht die EC-Karte, das funktioniert wie eine Einzugsermächtigung nicht wie eine Überweisung. Keine Pin nur Kartennummer und die Prüfziffer welche hinten auf der Karte steht. Kann jedes Kind nutzen das Lesen kann.

Vin Divertido

Die hat zum Einkaufen einen dreistelligen Sicherheitscode der hinten auf der Karte steht. Also muss das Kind sich nur die Karte schnappen und los geht’s.

Der Gary

Das System macht noch Schule.
Einfach haufenweise Geld für Skins etc rauswerfen und dann sagen „hey das war mein Kind. Gebt mir mir mein Geld zurück.“
Sofern Epic nicht beabsichtigt die von diesen „Kindern“ gekauften items wieder „zurückzuholen“ könnte das in Zukunft noch öfter passieren.

vanillapaul

Wieso sollten sie nicht im Stande sein? Das ist ein Zugriff auf’s Spielerkonto und die Skins werden entfernt.
Wäre der erste große Entwickler der nicht auf die Spielerkonten zugreifen kann..

BavariaCulture

Freund von mir hat PS Plus zurück gebucht und dafür Perma Bann kassiert…

Scaver

Du kannst sicher sein, die Items werden wieder gelöscht und ggf. sogar der ganze Account auf Lebenszeit gebannt.

Hat man bei so ziemlich allen Games. Die frage ist eigentlich nur, wie lange der Ban ist. Nicht überall gibt es gleich einen Lifetime Ban. Aber einige Wochen bis Monate sind es meist, da man ja etwas genutzt hat, was man nicht bezahlt hat.

eingamer

Sorry, aber den Artikel habe ich bereits mehrfach früher geleseb als vei euch. Allerdings ist bei derstandard oder giga davon die rede, dass die Kreditkarteninformationen der Mutter im Spiel oder dem Clienten über den die Aufladung der V-Bucks vorgenommen wurde gespeichert waren. ich würde einfach mal behaupten dass ein 11 jähriges kind noch nicht die verantwortung für sowas übernehmen kann. weshalb in dem falle einer klage sicherlich auch kein chance auf erfolg für die mutter bestanden hätte. 😉

P J

Genau,
die waren selbst schuld schön das Epic hier keinen Aufstand macht.

Die Eltern sollten sich mal mit dem Kind zusammen setzten und das Thema Geld, Internet, besprechen.

Leider nehmen sich die Eltern nicht genug Zeit dafür sondern lass ihr Kind unbeaufsichtigt Baller spiele im Internet zocken.

Frenzy

erst über die Rechtslage informieren, dann seinen Senf dazu geben

eingamer

dann erklär uns doch mal bitte die rechtslage 🙂 denn wenn die mutter ihre kreditkarteninformationen für ihr kind in dem spiel hinterlegt hat damit das kind den battlepass oder ähnliches bekommen konnte ist nicht das 11 jährige kind in der verantwortung sondern die eltern. diese wussten ja schließlich von fortnite und den möglichkeiten des ingameshops. der junge kann nicht zur rechenschaft gezogen werden und epic kann auch nichts dafür, dass die mutter so fahrlässig mit einer kreditkarte umgeht xD

Scaver

Dass die Daten hinterlegt sind berechtigt das Kind nicht, diese zu nutzen.
Ebenso gilt das Hinterlegen der Information noch nicht als Einverständnis der Eltern zum Kauf mit diesen Daten.

Und doch, Epic kann etwas dafür. Wenn sie solche Situationen vermeiden wollen, dürfen sie das Speichern der Daten nicht anbieten oder müssen die Zahlung durch ein separates Kennwort oder Pin schützen, der nur für die Eltern gedacht ist. Wenn das Kind dann an diesen Pin kommt, weil die Eltern den weiter geben, dann wären sie haftbar.
Aber dafür, dass das Kind etwas nutzt, was es nicht nutzen soll, sind die Eltern noch lange nicht haftbar.
„Eltern haften für Ihre Kinder“ Kennt man ja. Aber rechtlich gesehen ist dies ein totaler Irrglauben. Eltern haften grundsätzlich nur, wenn sie die Aufsichtspflicht verletzt haben (zumindest bei uns in DE).
Und ein Kind muss und darf man nicht 24/7 überwachen!

Tebo

Na da machst Du s Dir aber zu einfach.

„Haben die Eltern dem Kind den Zugang zu dem Account mit hinterlegter Zahlungsinformation eingerichtet, dann haben sie dem Kind meist auch eine konkludente Vollmacht gegeben, über den Account etwas zu bezahlen.

Selbst, wenn sie nicht alle Käufe autorisiert haben, sondern das Kind nur gebeten haben, nichts zu kaufen, so wird man hier von einer solchen Fahrlässigkeit ausgehen, dass die Grundsätze der Anscheinsvollmacht erfüllt sind. Daher haften hier grundsätzlich die Eltern für die Käufe ihrer Kinder, wenn der Zahlungsempfänger „gutgläubig“ war. Es sei denn, sie können nachweisen, dass sie alles Erdenkliche getan haben, um eine derartige unbefugte Nutzung zu verhindern. Dies wird allerdings in der Regel nicht gelingen.“

Darüber gab es bereits ein BGH Urteil. Damit wärs in Deutschland relativ leicht, den Eltern so die Leviten zu lesen.

Spannend ist das Ganze erst, wenn man betrachtet, das das Ganze in den USA stattfindet. Da dort jeder Bundesstaat viele eigene Gesetze hat, kann man nicht voraussehen wie es ausgeht.

P J

Ok kenn die Rechtslage nicht ist auch egal.
Du kann mir ja mal den link zum Urteil von so etwas schicken oder halt wo es steht bilde mich gerne weiter.
Trotzdem wenn mir das passiert dann wäre ich mir sich das ich epic keine Schuld geben würde.

Sondern meine Erziehung und mein Verhalten mal hinterfragen würde.

Ich wäre einfach froh das Geld wieder zu bekommen.

Scaver

Wer Schuld hat, darum geht es doch gar nicht.
Es geht darum, wer Recht bekommt.

Und lt. Gesetz muss in den USA (aber übrigens auch in Deutschland) eine Person erst mal geschäftsfähig sein, damit ein rechtsgültiger Vertrag zustande kommt. In DE ist man erst ab 18 Jahren voll geschäftsfähig. Dann gibt es noch Abstufungen wie 0-6 Jahren gare nicht geschäftsfähig und 7-17 Beschränkt geschäftsfähig. Wie die Amis das genau unterscheiden, weiß ich nicht genau.

Was ich aber weiß: Bei einem 11 jährigen besteht keine Geschäftsfähigkeit, wenn die Eltern nicht zustimmen, weder in den USA noch bei uns in DE.
Und in so einem Fall ist der Vertrag nichtig (ungültig) und es muss alles zurück erstattet werden. Das heißt DAs Geld muss zurück gezahlt werden, aber auch Dienstleistung/Ware muss zurück gegeben werden.
Bei Dienstleistungen die schon erbracht wurden und Ware die dann nicht mehr „Neu“ ist, muss man dann allerdings Schadensersatz zahlen.

Bei digitalen Gütern kommt das aber auch nicht zum tragen. Daher gibt es da etwas anderes… einen Ban des Accounts.

vanillapaul

Das stimmt aber auch nur bedingt. Im Rahmen seiner Taschengeldhöhe kann er voll und ganz verfügen. Da muss auch kein Händler angst haben das er die 10€ Taschengeld für die Bonbons zurück zahlen muss.
Bei einem Wert von 1200$ trifft es dann aber wieder zu.

Mein dreizehnjähriger Neffe wollte sich letzten Monat eine Switch kaufen. Da hat der Verkäufer ihm auch gesagt das er mit seiner Mutter noch mal wieder kommen soll. Ein einzelnes Spiel hat er ihm aber schon mal verkauft. ^^

Phil

Klar sind die Eltern selber schuld wenn ein elfjähriger in der Lage ist 1200 Dollar von einer Kreditkarte auszugeben und Epic macht keinen Aufstand, da man die Berichterstattung rund um den Prozess sich gerne sparen möchte, denn die anderen Millionen Eltern sollen weiter fleißig Skins kaufen und nicht erbost sein 😀

Gerd Schuhmann

Das kann schon sein, dass die bei solchen News früher sind, jo. Ich find bei diesen News auch wirklich nicht wichtig, ob die jetzt 2 Stunden früher oder später kommen.

Wenn jemand x Gaming-Seiten verfolgt, dann wird er häufig feststellen, dass News sich doppeln und der eine die ein bisschen früher als der andere hat. Dafür ist er dann bei einer anderen News wieder langsamer. Das ist ja ganz normal bei redaktionellen Abläufen.

Es hat für uns jetzt auch keine Priorität, direkt morgens um 8 schon Fortnite-News rauszuhauen, die nicht zeitkritisch sind.

Bei den zeitlich wichtigen News – wenn’s um Patches oder Veränderungen am Spiel direkt geht, sind wir relativ häufig sogar bei Live-Berichterstattung, also in dem Moment, wo es wirklich passiert oder innerhalb von 10-15 Minuten – wie jetzt am Wochenende beim Event.

Ich finde, da sind wir schon sehr aktuell.

eingamer

so war das nun nicht gemeint. ich wollte nur sagen dass die anderen news seiten den bericht über das thema anders dar stellen als es sich bei euch liest. ich erwarte von euch nicht dass ihr immer rund um die uhr einen artikel schreibt wenn ninja nen sieg mit +18 kills hinlegt xD viele von euren artikeln sind ja auch nicht schlecht 🙂 allerdings gefällt mir hier nicht jeder einzelne, aber das ist ja nicht eure schuld 🙂 in dem artikel hier ging es mir eher darum ich hätte mir gewünscht, dass die information mit den hinterlegten kreditkarteninformationen der mutter mit angesprochen werden, denn so sieht es für mich eher nach böswilligem verhalten des kindes aus. ????

Scaver

Ich glaube eher, dass es zwei verschieden Vorfälle sind.
Denn so etwas kam bei Fortnite und auch anderen Games schon sehr oft vor.

Davon ab: Die Eltern haben bei so einer Klage in der Regel sehr gute Chancen, da der Betreiber beweisen muss, dass er einen rechtsgültigen Vertrag mit einer geschäftsfähigen Person geschlossen hat.
Die Beweislast liegt bei dem, der das Geld fordert, also in der Regel beim Unternehmen.
Und den Beweis können sie nicht antreten, wenn die Eltern dem Kind den Kauf, bzw. hier sogar die Käufe, nicht erlaubt haben.
Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Daten der Karte von einem vorherigen und erlaubten Kauf noch gespeichert waren.

Ronny Krahl

Ich finde das Spiel echt öde. Spielen doch scheinbar fast nur Kiddis wenn man das so verfolgt! Mein 11 Jähriger Neffe auch und dessen Freunde! Weis nicht was die alle an dem Spiel finden. Nun ja bin wohl zu alt für das Spiel! Habs zwei mal gespielt, ist nix für mich!

Koronus

Ja eine Studie hat bewiesen, dass die Zielgruppe nur unter 18 Jahrige ist.

Andy Peter

Ist “mein Kind spielt Fortnite“ mittlerweile eigentlich ebenso als Adoptionsfreigabegrund akzeptiert wie “mein Kind hört Deutschgangstarap/Helene Fischer“?
😉

N0ma

Helene Fischer ja
bei Fortnite würd ich erstmal Sozialstunden verordnen
😉

Scaver

Naja Helen Fischer geht ja noch.
Bei Fortnite… gäbe es bei mir schlicht nicht. Aber meine Frau und ich sind auch Gamer und kennen uns aus. Da hätten es Kinder eh etwas schwerer ^^

Daxter

Helen Fischer geht noch? Wie alt bist den du, das du sagst es geht noch? 50+?Dann soll mein Kind lieber Gangsterrap hören.

Daxter

Wenn dein Kind Helene Fischer hört darfst dein Kind laut Gesetz in ein Umerziehungscamp schicken 🙂

Andreas

11jähriger Fortnitespieler (Fortnite FSK12), elterliche Aufsichtspflicht? bisschen Interesse am Sohn und solche Sachen würden nicht geschehen, Wer sein Kind jedoch BrainAFK vor die Kiste setzt kann dann auch mal mit diesen Folgen rechnen, jetzt wo die Kohle weg ist ist das Geschrei groß

Axl Dope

Fortnite BR ist nicht Fortnite.
Für den BR Modus liegt immer noch meine Einstufung vor, ergo kann es auch ’n 11-jähriger spielen.

Und FSK 12 kann auch von ’nem 11-jährigen gespielt werden.

Ganz nebenbei ist NC nicht in Deutschland. 😉

DerFrek

Wenn ich so überlege, was ich mit 11-12 gezockt habe… dagegen ist Fortnite noch harmlos ????

Seska Larafey

Psst!. Sonst nennen uns welche „Monster“ 🙂

Ronny Krahl

Das Spielen viele Kiddis. Das Spiel ist doch harmlos für dieses Alter. Dazu noch diese Mickey Maus Grafik und diese albernen Tänze. Mach doch mal halb lang. Das Spiel hat doch fast ein harmloses Gewaltlevel wie in Minecraft und das Spielen 6 Jährige!

Haui

Das passiert, wenn die Kinder schlauer, als die Eltern sind ;-p

Seska Larafey

und den PIN kennt

vanillapaul

Bei einer KK brauchst du keinen Pin. Du brauchst lediglich die Kartennummer und Name und Anschrift des Inhabers.

Seska Larafey

Bei einigen Rechnungen Online brauchst du die Zahl auf der Rückseite. Aber das wird meistens mit Bildern erklärt das sogar nen 8 Jahre Altes Kind das hinbekommt

neowikinger

Mir ist klar, dass es hier um die Geschäftsfähigkeit geht usw. Aber dennoch sollte in so einem Fall geklärt werden, wie es mit der Teilschuld der Eltern aussieht. Solch wichtige Sachen sollten nicht in Kinderhände gelangen können. Und um das zu verhindern, sind hier ausschließlich die Eltern gefragt.

Zugegeben, ich lasse mein Portemonnaie selber viel zu oft außer Sichtweite, sodass mein Kind dann ähnliches abziehen könnte. Aber wegen dem eigenen Fehler jemand anderen verklagen? Tut mir leid, aber das würde mir nicht in den Sinn kommen.

Insane

Was soll ständig der Quatsch mit der Geschäftsunfähigkeit. Selbstverständlich ist er bedingt Geschäftsfähig und der Vertrag ist schwebend Unwirksam, bis die Erziehungsberechtigten zustimmen. Sie stimmen aber nicht zu, also ist der Kaufvertrag niemals zustande gekommen. Ende der Geschichte. Weis nicht, warum da jemand immer die „Schuld“ suchen muss.

Rechtslage Deutschland. Und in den USA Kalifornien ist das nicht all zu anders.

Noch zum Amüsement: in Deutschland gibt es den Taschengeldparagraph und in Österreich heißt er Wurstsemmelparagraph. Das heißt, 7+ Jährige dürfen auch ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten rechtswirksame Verträge schließen, wenn der Gegenwert sich im Rahmen, der ihm oder ihr überlassenen Mittel zur freien Verwendung bewegt. Wenn das Kind 15 € Taschengeld erhält, ist also ein Buchkauf durch aus drinnen und zwar Abschließend und Endgültig.

gast

und auch hier falsch.
es gilt für die kreditkarte sorfaltspflicht des inhabers, die ist hier grob vernachlässigt.

alles andere wiederum ist der rattenschwanz dahinter.

das ist so ähnlich wie wenn du einfach hergehst und deine karte irgendjemanden gibts, der dann frohlich darauf einkaufen geht, danz nach dem motto „mir passiert ja nix, ich muss nciht zahlen, war ich ja nicht“.

die sachlage wäre anders wenn die karte wirklich von einem unbeteiligten 3. geklaut worden wäre und dann missbraucht. aber nicht so.

wenn dein sohn dir deine ec-karte klaut und damit zum automaten rennt und 500.- abhebt dann ist das dein problem, nicht das der bank. der hatte die pin, die nur du haben solltest, genauso wie nur du die karte haben solltest und pech gehabt. ansonnsten soll die bank deinen sohn auf schadenseratz verklagen und du ihn wegen diestahl und dann kannst gerne dein geld wieder von der bank einfordern, die das dann von deinem sohn einfordert, wofür du wieder grade zu stehen hast also : sinnfrei: pech gehabt, geld weg

Insane

Der Vertrag kommt nicht zustande. Und damit erübrigt sich der Rest.

Selbst wenn, müsste die Bank mir erstmal nachweisen, dass ich meine Karte fahrlässig exponiert habe. In der Regel passiert das dann, wenn meine Pin benutzt wird. Dann wird zunächst immer Fahrlässigkeit angenommen, die aber Abgewendet werden kann, wenn ich glaubhaft belege, dass mir die Dokumente abgerungen wurden, obwohl sie angemessen verwahrt wurden. Und das ist durchaus möglich, wenn der „Delinquent“ in meinem Haus / Wohnung lebt. Und mit einer Kreditkarte ist es sogar noch einfacher.

Bitte nicht irgend welche Fälle konstruieren, wo irgend was irgend wie Sinn ergibt und daraus dann eine Rechtslage ableiten. Es gibt konkrete Gesetze die konkrete Fälle regeln. Und dieser Fall ist nicht exotisch sondern Alltag. Daher wird diese Art von Fall auch ganz genau vom Gesetzgeber vorgegeben und muss nicht wild interpretiert werde.

Bankomatiko

„Und das ist durchaus möglich, wenn der „Delinquent“ in meinem Haus / Wohnung lebt. Und mit einer Kreditkarte ist es sogar noch einfacher“

Sry..das stimmt so nicht.
Karte aus dem Portmonee welches zuhause liegt wird von der bank und oder Versicherung als Fahrlässigkeit angesehen punkt.

Erklär mal der bank wie dein kind an die pin gekommen ist…im Endeffekt muss der Zettel mit der Pin vernichtet oder im Bankschließfach gelagert werden. Etwas anderes wird nicht akzeptiert, ausser du unternimmst Phantasiehafte Anstrengung deine pin zu sichern.

Insane

Ich war Produktmanager einer Privatbank, aber vielen dank für deine fachmännische Einschätzung. Und wie ich geschrieben habe…. es gibt keine Gesetz oder Verpflichtung den Pinbrief zu vernichten oder in einem Tresor zu deponieren. Eine angemessene Verwahrung, nicht mehr und nicht weniger.

Das notieren der PIN in einem Notiz· oder Adressbuch oder auf der Karte, was auch vorkommt ist aber grob fahrlässig. Das ist hier aber nicht passiert oder zumindest wurde es nicht berichtet.

Bankomato

Das ist doch sehr schön für dich 🙂

Das entwickeln, fördern und gestalten von Produkten erfordert durchaus Kenntnisse, dazu gehört aber nicht die entgültige Schadensregulierung.

Liebe Grüße von einem simplen Fachangestellten, bei einer kleinen Dedektei die regelmäßig in solchen Fällen für die geschädigten ermittelt.

Insane

Und der geschädigte ist bei dir die Bank oder der Kunde? In ein der Detektei, ja? Na dann, möchte ich deine Erfahrung und Sachkenntnis auch nicht untergraben.

Ich kann es nur so beschreiben wie ich es kenne. Und wie ich es oder meine Kollegen zusammen mit der Rechtsabteilung in die Verträge schreiben.

Selbstverständlich ist die erste Standardantwort: „Sie haben ihre Pflichten verletzten und es ist nicht unsere Schuld.“

Aber wenn es dazu kommt es anzufechten, wird daraus nichts. So zumindest meine Erfahrung. Ich kann allerdings nicht sagen, dass es nicht auch anders ausgehen kann. Ich bin ja schließlich nicht omniszient.

Auch wenn ich es gerne wäre 😀

Auch wenn wir uns in der Frage eines Schadenersatzes aufgrund einer unautorisierten Buchung uneins sind bzw. wir es nicht abschließend mit sicherheit bestimmen können, so ist es insgesamt aber für denn Fall vollkommen unerheblich. Die Bank muss keinen Schadensersatz leisten, da der Vertrag nicht zustande kam und es somit keinen Schaden gibt. Zumindest nicht für die Bank, nicht für den Minderjährigen und nicht für die Erziehungsberechtigten.

Joker#22737

Ich würde dir die verlorene Energie gerne irgendwie honorieren wenn ich nur könnte, ich schätze deine Beiträge hier sehr.
Dass du noch so professionell auf vor Rechtschreibfehlern strotzende Beiträge antwortest zeugt von Klasse 😉
Halbwissen ist immerhin ein sehr gefährliches Gut!

Vielen Dank für deine ausführlichen und mit Quellen belegten Anworten.

Da du den Wurstsemmelparagraphen kennst, frage ich mich, – bist du ebenfalls aus Österreich?

Insane

Danke ^^

Nein bin ich nicht, aber es ist ein klassisches Beispiel was man in der Ausbildung und im Studium zuhören bekommt. Daher kenne ich es auch.

N0ma

Und danns schreibst du „Dedektei“ falsch o_O

maximax

Bei online Geschäften brauchst du nicht mal eine Pin.

Kreditkarten Nummer eingeben, 3 Stellige Kennzahl und schon buchen die ab.

neowikinger

Die Rechtslage ist mir da vollkommen klar, zumal ich nichts von Geschäftsunfähigkeit geschrieben habe 😛

Dennoch liegt hier meines Erachtens nach eine Teilschuld bei den Eltern. Die haben Sorge zu tragen, dass das Kind nicht an so etwas herankommt. Ob man dies am Ende „Schuld“, „Versäumnis“ oder anders benennen möchte, wäre Wortklauberei. Fakt ist, als Eltern hat man hier auch eine Aufsichtspflicht.

Insane

Welche Schuld denn nur? Der Vertrag ist nicht zustande gekommen. Schuld gibt es somit nicht.

Oder sprichst du hier von einer moralischen und ethischen Schuld?

neowikinger

Kreditkarte außer Sichtweite gelassen, sodass das ganze erst passieren konnte?

Ich werde dir gern nachher ausführlich antworten, da ich glaube, dass mein Kommentar nicht so ganz rübergekommen ist, wie er sollte. Bin aber gerade unterwegs und kann daher nicht. Werde es aber nachholen

Insane

Hier steht aber nicht, dass er sie rumliegen lies. Oder hab ich das übersehen? Und deine Pflicht ist nur sie angemessen zu verwahren, nicht mit ihr zu schlafen. Ein unbemerktes Entwenden ist immer möglich.

Und wie gesagt, der Vertrag war bis zu dem Zeitpunkt ohnehin schwebend Unwirksam. Es hätte auch das Vermögen des Käufers sein können. Das spielt in dem Fall keine Rolle.

neowikinger

So, jetzt kann ich mich endlich genauer erläutern und ja, du hast es bereits vollkommen richtig erfasst. Ich meinte die moralische Schuld. Wie du die Rechtslage hier bereits dargelegt hast, ist es vollkommen richtig und daran gibt es auch nichts zu rütteln.
Ich habe das leider in meinem Kommentar am Anfang und auch danach nicht hinreichend erläutert, sodass durchaus der Eindruck entstehen musste(!), dass ich hier von einer juristischen Schuld spreche.

Wie ich gerade eben auch in einem anderen Kommentar schrieb, sind die Eltern dafür verantwortlich, wo sie Dinge wie eine Kreditkarte lagern. Natürlich hast du Recht, dass es ein Unding wäre, wenn man verlangen würde, dass sie sie 24h am Körper tragen, daher kann ich erstmal nur von meinem eigenen Fehlverhalten ausgehen. Und hier ist es nunmal so, dass ich oftmals meine Geldbörse in den Flur auf die Schuhkommode lege, wenn ich nach Hause komme. Hier könnte also mein Kind jederzeit ran, die Bankdaten nehmen und viele tolle Dinge im Internet kaufen. Fände ich natürlich nicht ganz so geil^^ Natürlich wäre einerseits das Kind dafür verantwortlich, aber auch ich selber, da ich es leicht zugänglich habe rumliegen lassen. Jetzt kommt der Punkt, an dem ich die Käufe einfach widerrufe, unserer Rechtslage sei Dank und alles ist wieder gut. Aber es ändert nichts daran, dass die Käufe getätigt worden wären, weil ich schlampig war.

Kinder sind nunmal Kinder und ich glaube, dass jeder von uns verstehen kann, dass man ab und an mal etwas unbedingt haben möchte. Nun sind wir aber alle mehr oder weniger Erwachsen, können (hoffentlich) mit Geld umgehen und abschätzen, was wir uns leisten können und was nicht. Ein Kind von 11 Jahren besitzt diese Weitsicht in der Regel noch nicht und muss sie auch nicht besitzen. Ich habe daher für das Kind durchaus Verständnis, dass es etwas dummes tat und die Käufe getätigt hat. Sicherlich war da am Anfang der Gedanke „Das fällt denen bestimmt nicht auf“ und naja…. dann geriet es wohl „etwas“ außer Kontrolle xD

Natürlich kann ich aus dem Beitrag nicht herauslesen, wie das Kind an die Kreditkarteninformationen rangekommen ist und kann lediglich vermuten, dass diese leicht zugänglich rumlag. Diese Vermutung basiert letztlich auf meinem eigenen Fehlverhalten und darauf, wie ich es von anderen mit Kindern kenne. Und sicherlich würden die Eltern sofort versichern, dass die Kreditkarte mindestens hinter 3 Meter dickem Stahl aufbewahrt wird, aber die Wahrheit wird vermutlich etwas anders aussehen.

Wenn ich also von Teilschuld spreche, dann eben darauf bezogen, dass es gut möglich ist, dass das Ding zu offen rumlag und das Kind daher seiner Begierde nachgeben konnte. Es würde mich einfach interessieren, wie das so zustande gekommen ist etc.

Aber rein vom rechtlichen Standpunkt her, stimme ich die nach wie vor zu.

Insane

Ah, danke für die Zusammenfassung. In Fragen der Moral bin ich bestimmt der falsche Ansprechpartner ^^

Aber das kann man bestimmt so sehen.

Blank

Wie Paranoid muss man den sein, damit man seine eigene Kreditkarte 24/7 verstecken muss ?
Etwas Vertrauen sollte man seine eigene Kinder haben. Sonst merken die Kinder auch ,das die Eltern nicht vertrauen. Kommt bestimmt gut auf Psyche des Kindes an.

Wenn das Kind Kreditkarte klaut von seine Eltern und zum nächst besten Automobilverkäufer geht. Dort ein Auto kaufen will, wird er nur ausgelacht

neowikinger

Danke für deinen Kommentar 🙂 Zwar hart am Thema vorbei, aber dennoch vielen Dank 🙂

Vallo

Was von Helikoptereltern gehört? Kannst dein Kind ja 24 Stunden beobachten und alles wegsperren. Selbst wenn sie es einfach rum liegen lassen, dann trifft da nicht mal eine Teilschuld zu. Passiert es öfter, dann ja, aber so nicht. Es ist schließlich keine Waffe die man wegsperren muss. Sonst kannst du da Kind in einer leeren Wohnung sitzen lassen, weil alles passieren könnte, nur weil man ihn nicht 24 Stunden beobachtet.

Immer alle die es besser wissen müssen wenn es um Kinder geht.

neowikinger

Es gibt einen Unterschied, zwischen dem Kind generell misstrauen und solche Dinge panisch wegsperren, seine Kreditkarte offen rumliegen zu lassen (ich vermute, dass das hier der Fall war, aber kann es natürlich nur vermuten) oder sicher zu verwahren. Wir reden hier von einem Kind und wenn ein Kind unbedingt etwas will, denkt das nicht zwangsläufig über die Konsequenzen nach und der Fall zeigt, dass das Kind anscheinend schnell die Kontrolle über das ganze verloren hat.

eingamer

Jein. In diesem Falle hätte das Kind absolut keine Geschäftsfähigkeit gehabt, da es sich erstens nicht um eine summe handelt die als taschengeld gerechtfertigt wäre. es handelt sich ja um über 1000 doller. die mutter kann froh sein, dass sie das geld wiedrr bekommen hat und sollte die anmeldedaten ihrer kreditkarte nicht irgendwo einspeichern xD bzw gar nicht erst angeben.

Insane

Die bedingte Geschäftsfähigkeit hängt nicht mit dem Taschengeldparagraph zusammen, sondern ist davon abstrahiert – eine bedingte Geschäftsfähigkeit gilt immer wenn das Kind älter als 7 Jahre ist und nicht geistig Limitiert oder ähnliches.

Abgesehen davon, dass der Paragraph kein Limit vorsieht aber sparen schon. Somit ist es weder so noch so relevant.

In der Praxis wird wohl ein Händler einen höheren Betrag bestätigen lassen, um für sich selbst Sicherheit herzustellen. Wäre ja blöd, wenn die Eltern später aufkreuzen und der Vertrag unwirksam wird. Aber das muss er nicht.

Ich verstehe nicht, warum so viele Leute, die annehmen etwas zu wissen sich so präsentieren, als wüssten sie es ganz genau. Das irritiert mich.

Und ehrlich gesagt bin ich es leid, hier ständig mit Leuten die eine Meinung haben rum zu diskutieren. Vor allem, wenn sie nicht mal bereit sind, ihre Meinung zu überprüfen. Daher jetzt noch mal zum Nachlesen – alles BGB:

§ 106 Beschränkte Geschäftsfähigkeit Minderjähriger
Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maßgabe der §§ 107 bis 113 in der Geschäftsfähigkeit beschränkt.

§ 107 Einwilligung des gesetzlichen Vertreters
Der Minderjährige bedarf zu einer Willenserklärung, durch die er nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil erlangt, der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.

§ 108 Vertragsschluss ohne Einwilligung
(1) Schließt der Minderjährige einen Vertrag ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, so hängt die Wirksamkeit des Vertrags von der Genehmigung des Vertreters ab.
(2) Fordert der andere Teil den Vertreter zur Erklärung über die Genehmigung auf, so kann die Erklärung nur ihm gegenüber erfolgen; eine vor der Aufforderung dem Minderjährigen gegenüber erklärte Genehmigung oder Verweigerung der Genehmigung wird unwirksam. Die Genehmigung kann nur bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Empfang der Aufforderung erklärt werden; wird sie nicht erklärt, so gilt sie als verweigert.
(3) Ist der Minderjährige unbeschränkt geschäftsfähig geworden, so tritt seine Genehmigung an die Stelle der Genehmigung des Vertreters.

Und zum Schluss die Wurstsemmel.

§ 110 Bewirken der Leistung mit eigenen Mitteln
Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.

So vielen Dank fürs Gespräch und ich hoffe, das Thema ist damit jetzt durch.

eingamer

dann erklär uns doch mal ganz genau die aktuelle lage der gesetze in dem zuständigen gebiet. außerdem ist die ganze lage hier nicht so dass das kind die kreditkarte der mutter geklaut hat sondern die mutter die kreditkarte bereits vorher in fortnite genutzt hatte um dem kind etwas zu kaufen, wenn die mutter dann ihre kreditkarteninformationen in dem shop hinterlegt ist sie an dem ganzen schuld.
und das mit dem wir haben js alle keine ahnung liest sich durch die blume nicht gerade unauffällig. aber mit seinem job zu rechtfertigen dass man recht hat ist auch nicht die schöne art xD wie würde man sich selbst fühlen wenn der typ bei saturn einem sagt dass man ja keine ahnung hat und man kaufen soll was er sagt…fakt ist dass ein 11 jähriger keine vorstellung von der summe hat und dass die mutter fahrlässig gehandelt hat indem sie ihre kreditkarteninformationen beim verkäufer speichert

Insane

Oh man, was ist hier eigentlich jetzt so schwer zu verstehen.

Es gibt keine Schuld, weil kein Vertrag zustande kommt. Entweder weil a) die Zustimmung zu einem schwebend Unwirksamen Vertrag nicht erteilt wurde oder b) eine unautorisierte Transaktion ausgelöst wurde.

Wie dem auch sei – kein Vertrag – keine rechtliche Schuld – und man kann die Suche danach einstellen.

Und damit endet die Story.

Es hat auch etwas mit Verantwortung zu tun, seine unqualifizierte Meinung nicht als Fakt darzustellen. Eventuell glauben einige das und berufen sich irgend wann mal darauf und fallen dann auf die Nase.

Man könnte auch sagen: Ich glaube, dass es so oder so ist und alle wissen dann, dass es sich um eine Meinung handelt. Oder man sagt: Ich weiß, dass es so oder so ist. Dann wissen die Leute auch woran sie sind. Das schließt zwar keinen Fehler aus, hat aber eine andere Aussage.

Auch ich kann mich irren. Darum nennt man es Irrtum.Auch ein Anwalt kann sich irren und zwei unterschiedliche Anwälte können auch zwei unterschiedliche Rechtsauffassungen vertreten. Aber ich komme nicht und stelle meine Meinung als Fakt dar. Und oben steht der Rechtstext. Wenn du mir nicht glaubst, dann vielleicht dem.

Deav

Man sollte eher das Jugendamt zu den Eltern schicken, warum ein 11 jähriger sowas spielen darf.

Koronus

Ich weiß nicht wie es in Amerika so läuft aber nach Deutschem Recht wird es nur verboten zu kaufen, nicht aber zu spielen.

SP1ELER01

Hab dich Mal nicht so! Ich hab vor über 20 Jahren auf dem SNES das Spiel „True Lies“ zum gleichnamigen Film gezockt, bin mit Arnold Schwarzenegger um mich ballernd durch Villen, einkaufszentren und Friedhöfen gelaufen, hat mich bis heute (bin 29 Jahre alt) nicht beeinträchtigt oder zum Amokläufer gemacht.
Wenn man sein Kind aufklärt und gewisse Zeiten einhält, sollte das jeder für sich entscheiden, wie viel zocken nun gesund oder ungesund ist .

vanillapaul

Ein sechsjähriger darf in Deutschland Blair Witch Projekt schauen. Es muss zwar ein gesetzlicher Vertreter dabei sein, aber es ist definitiv kein Fall für das Jugendamt.
Lass mich raten: Du hast selbst keine Kinder?!

Ronny Krahl

So ein harmloses Spiel mit dieser Comic Grafik? Mach dich doch nicht lächerlich. Das spielen selbst schon 8 Jahrige und sicher auch schon welche unter 8.

Deav

Man sollte eher das Jugendamt zu den Eltern schicken wieso ein 11 jähriger sowas spielen darf.

DDuck

Die Eltern sollten sich weniger Sorgen um die Kohle machen und sich eher dem Problem widmen, dass ihr Sohn Fortnite spielt 😀

Arebs

Ich frag mich ja, was „nicht sofort reagiert“ hier heißt. Bei mir hat Epic nicht mal einen Tag gebraucht, als jemand meinen Account gekapert hat und massenweise zeug in Fortnite gekauft hat. Wenn die Eltern Epic nicht mal Zeit zum atmen lässt ist das etwas übertrieben, besonders weil hier eindeutig die Eltern ihre Pflichten vernachlässigt haben.

Kim Hartmann

Jup, ging meiner Frau ähnlich Account geknackt und 3k vbucks sinnlos ausgegeben. Hat keine 24 Std gedauert bis die vbucks zurückerstattet wurden.

self1sch

‚Murica!

vanillapaul

Das hat nichts mit Amerika zu tun. In Deutschland würde ein Gericht auch die Rückabwicklung mit der elterlichen Begründung veranlassen.

gast

eigentlich dürften sie es nicht.
wenn das kind die karte klaut und dann fröhlich geld ausgibt, dann ist das deren problem, nicht die der person bei der was gekauft wurde.

so nebenbei kann dann das ja auch jeder behaupten, „ich wars nicht, war mein kind“.

DDuck

Es geht ja nicht um die geklaute Kreditkarte. Es geht darum, dass einer oder mehrere Kaufverträge mit einem 11-jährigen geschlossen wurden und dieser nicht geschäftsfähig ist. Wird dieses nicht vorab vom Verkäufer geprüft und ggf. eine Einverständnis eingeholt, sind diese Kaufverträge anfechtbar…ganz einfach und egal ob es mit Mamas Kreditkarte, Omas EC-Karte und mit Geld aus der Klassenkasse bezahlt wurde.

Insane

Oh man… bitter nicht so viele Fehlinformationen verbreiten – danke. Bei den Kommentaren könnte man meinen, hier hätte keiner eine Ausbildung gemacht.

In jeder kaufmännischen Ausbildung wird Geschäftsfähigkeit behandelt. Vom Studium ganz zu schweigen. Und bei manchen liest sich das, als hätten sie noch nie etwas davon gehört und raten jetzt ins Blaue.

KarlD

Dann kläre uns doch mal auf.

Insane

Hab ich schon, weiter oben.

Wrubbel

Und was ist bei vorhandener Ausbildung im technischen Bereich?

Insane

Dann spekuliere ich nicht wild rum, sondern frage jemanden der es weis.

Wrubbel

Gute Antwort. Dann mache ich ja für mich alles richtig^^

gast

doch, genau darum geht es.
die geschäftstätigkeitsüberprüfung ist mit der nutzung der kreditkarte geben. wäre man nicht geschäftstüchtig hätte man keine.
woher die karte stammt ist für den verkäufer in erster linie 2.rangig denn dafür zu sorgen das man sie nur selbst nutzt hat der inhaber der karte.

wird diese entwedet, so ist das schlicht und ergreifend diebstahl, dann wiederum geht es darum wie diese daten genutzt werden und der inhaber ist gegebenenfalls nicht dafür haftbar, wenn er seine daten nciht rausgegeben hat.

in den fall ists aber eigentlich so das ein familienmitglied das ding unrechtmässig genutzt hat, im grunde immer noch diebstahl.
und wenn der dieb ausfindig gemacht wird ist der dafür haftbar, da hier es dann ein minderjähriger ist, seine erziehungsberchtigten, die wiederum die kläger sind, also sollte eigentlich dabei rauskommen : pech habt, pass auf deine sachen auf.

wenn dein sohn dir 100 euro klaut, verkagst du dann auch die leute die ihm was verkauft haben weil du dir von ihm das geld hast klauen lassen wenn er kleckerbträge ausgibt?
mit 10 jahren kann er problemlos sachen für 10 oder 20 euro kaufen, wo er das geld herh at ist ne andere sache dioe der verkäufer wiederum nicht hinterfragen muss, außer er würde mit nem 100er zahlen.

an epics stelle hätte ich mir nen spass draus gemacht und es auf ne klage ankommen lassen und direkt gleichzeitig ne gegenklage gestartet wegen vernachlässigung der aufsichtspflicht, wenn möglich vernachlässigung der sorgsamkeit (immerhin dürfen kk’s nur die person nutzen auf die sie zugelassen sind und vor dem zugriff 3. schützen) und dann noch direkt ne klage wegen versuchten betrugs hinterher.
wie schon gesagt, ich kauf mir skins oder lootboxen, hab sie, gefällt mir dann doch nciht, also behaupte ich einfach mal „war kein kind, ich will die kohle wieder“?

Mohjoe

Stimme zu bis auf den Teil mit ’nicht geschäftsfahig‘. Als 11 jähriger ist dieser beschränkt geschäftsfahig heisst wenn die Eltern im Nachhinein den Verträgen zustimmen sind diese rechtskräftig, wenn nicht zugestimmt wird sind sie unwirksam und wenn noch keine Einwilligung der Eltern kam: schwebend unwirksam.
Da die Eltern sich klar gegen die Verträge stellen, sind diese sofort abzuwickeln bzw aufzulösen ohne wenn und aber.

Das wäre laut deutschem recht so. Ist in den USA wahrscheinlich ähnlich, da das Gericht den Eltern recht gegeben hat.

Wie schnell epic reagiert bzw. wie lange nicht reagiert hat, kann man nicht rauslesen, also kann auch keiner wissen wie lange epic von den Eltern zeit bekommen hat vor der Klage!

Mohjoe

Jetzt fällt mir gerade auf: haben die sich außergerichtlich geeinigt? Wenn ja vergesst das mit dem Gericht hat zugestimmt ????

vanillapaul

Doch dürfen sie. Wenn der Karteninhaber glaubhaft machen kann das er die Karte seinem Kind nicht einfach in die Hand gedrückt hat darf er den Kauf rückabwickeln lassen.

Und dein Argument mit „Ich war es nicht!“ zieht nicht. Was hätte der Käufer davon? Denn im Normalfall will er die Ware behalten. Wenn das Geld zurückgebucht wurde muss er die Ware auch zurückgeben.

Nookiezilla

Auch deutsche Kinder können so ein Mist abziehen und auch ein deutsches Gericht würde den Eltern da sicherlich Recht zusprechen. Natürlich sind die Eltern in erster Linie für die sichere Aufbewahrung einer KK zuständig, aber ich weiß nicht inwiefern das hier mit den USA zu tun hat.

self1sch

Anstatt das Kind richtig zu erziehen wird vor Gericht geklagt. Ich kann mir kaum irgend etwas vorstellen was mehr nach „USA“ schreit, wie diese Story hier.

Als 11-jähriger wäre es mir nie in den Sinn gekommen, Geld von meinen Eltern zu stehlen, ganz zu Schweigen von über 1.000 Euro wie es hier der Fall ist.

Nookiezilla

Mir auch nicht, aber ein alter bekannter tat fast das selbe als 10 Jähriger (Telefon Rechnung) in Höhe von 1500DM. Und nein, er ist kein Ami.

RC-9797

Richtig, doch zum Glück sind Kreditkarten in Deutschland wesentlich weniger verbreitet, als in den USA.
In den USA hat jeder Teenie eine Kreditkarte und damit wird so gut wie immer gezahlt, selbst das Kaugummi an der Tankstelle, während Deutschland wohl so ziemlich die geringste Quote von Kreditkarte je Einwohner hat.
Zugegeben, hier wird zwar auch immer mehr mit Karte gezahlt, dies sind jedoch meist EC Karten und für die braucht man eine PIN.

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