In Pokémon GO haben die ersten Trainer das Level 48 erreicht. Nun wissen wir endlich, wie es beim Leveln weitergeht und wie schwer die Anforderungen für Level 49 sind.
Das ist jetzt passiert: 9 Wochen hat es gedauert, doch nun sind die ersten Spieler auf Level 48 in Pokémon GO. Geschafft haben das Trainer aus Australien – dort wurden die neuen Level bereits im Voraus getestet. Die australischen Trainer hatten also einen Vorsprung gegenüber allen anderen Spielern.
Nun wissen wir, welche Aufgaben für Level 49 erforderlich sind. Hierbei werden vor allem Täusche wichtig.
Aufgaben für Level 49 in Pokémon GO
Das muss für Level 49 gemacht werden: Hier gibt es wieder 4 Aufgaben, die die Trainer meistern müssen. Diesmal geht es um das Tauschen von Pokémon und das Verschicken von Geschenken:
Tausche 10 Pokémon, die mindestens 300 Kilometer auseinander gefangen wurden
Erhalte 50 Glückspokémon durch Täusche
Verschicke 500 Geschenke an Freunde
Erhalte 35 Platin-Medaillen
Wie aufwendig sind die neuen Aufgaben? Das Erhalten von Glückspokémon könnte durchaus knifflig werden. 50 Glücksfreunde werden die wenigsten Trainer offen haben, sodass man auf Glückspokémon innerhalb von normalen Täuschen hoffen muss. Dort variiert die Wahrscheinlichkeit je nach dem Alter der Pokémon. Je älter die Monster, desto wahrscheinlicher ist die Chance auf Glückspokémon.
35 Platin-Medaillen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Hier braucht ihr einige exotische Medaillen, damit ihr dieses Ziel erreicht.
Warum hat das Level 47 so lange gedauert? Für Level 47 müssen die Trainer 8-mal eine 25-Kilometer-Belohnung von Abenteuer Sync erhalten haben. Diese Belohnung gibt es allerdings nur einmal pro Woche. Man muss also mindestens 8 Wochen warten, damit diese Aufgabe zu lösen ist.
Am Ende hat das Level in Australien allerdings sogar 9 Wochen gedauert. Das lag daran, dass in der ersten Woche die Abenteuer-Sync-Belohnung nicht für das Level gewertet wurde. Dies war ein Fehler, der in der Woche darauf behoben wurde.
Wann geht es in Deutschland weiter? Deutsche Trainer haben aufgrund des Fehlers in der ersten Woche in Australien den Abstand verringert. Hier dürften wohl ebenfalls die ersten Trainer das Level 48 erreicht haben. Nun ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Krone als erster Spieler Level 50 zu erreichen.
Es bleibt abzuwarten, wann der erste Trainer Level 49 erreicht und welche Aufgaben bei Level 50 auf die Spieler wartet.
Das MMORPG Neverwinter (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S) hat ein umfangreiches Update bekommen, welches die Kämpfe überarbeitet. Das gefällt aber nicht jedem, was eine große Frage rund um MMORPGs allgemein aufgeworfen hat.
Was ist das für ein Update? Es sind umfangreiche Änderungen am Kampfsystem vorgenommen worden, welche sich auf die Skalierung der Spielerlevel in den einzelnen Abenteuergebieten, auf die Item-Level der Ausrüstung, das Mikromanagement und mehr auswirken. Dadurch soll Neverwinter besser verständlich und auch interessanter werden.
Neverwinter wird durch die jüngsten Neuerungen für Gruppen interessanter.
Neverwinter wird für Gruppen interessanter und fordernder
Was ist das Problem? Die Änderungen haben zu kontroversen Diskussionen geführt. Denn nicht jedem gefallen sie. Spieler MotelKhon fasst die Änderungen folgendermaßen zusammen (via reddit):
Früher spielte sich Neverwinter so:
Dungeon betreten
Max-Level-Typ rennt mit 150% Geschwindigkeits-Buff voraus, man selbst ist immer noch am Anfang und kann ihn nicht einholen
Max-Level-Kerl schaltet alle Gegner mit nur einem Treffer aus
Man schuftet vor sich hin und schließt sich gelegentlich der Gruppe an, um die harten Checkpoints zu erreichen, wobei man im Grunde nichts anderes tut.
Overworld-Inhalt war im Wesentlichen „Cookie-Klicker“ also „Klickt wie wild auf das Monster und es stirbt sofort“
Man loggt sich im Grunde nur ein, damit irgendein Max-Level-Kerl einen durch die täglichen Quests schleppt, und loggt sich dann aus
Mit dem Kampf-Update ist es nun anders:
Ihr müsst tatsächlich eure Rollen im Dungeon spielen
Kämpft gemeinsam oder sterbt allein
Die Mechanik spielt eine Rolle; aus dem Bereich des „Area of Effect“-Angriffs ausweichen, die Blocktaste benutzen…
Die Ausrüstung macht einen spürbaren Unterschied
Kämpfe fühlen sich direkter an, man muss tatsächlich über die Kampfstrategie nachdenken
Jetzt loggt man sich ein, um mit seinen Kumpels ein Koop-MMO zu spielen, in dem Kooperation tatsächlich eine Rolle spielt
Allerdings stimmt ihm hier nicht jeder zu:
Radian-Yam-1285 schreibt (via reddit): „Die Leute sind einfach sauer, dass sie hunderte, wenn nicht tausende von Stunden damit verbracht haben, ihre Charaktere so weit aufzubauen, dass sie höhere Level-Inhalte bewältigen können. Und dann kommt Cryptic einfach daher und führt eine Kampfüberarbeitung ein, welche die Spieler dazu zwingt, die Zeit und das Geld, das sie ausgegeben haben, noch einmal zu investieren, damit sie höhere Level-Inhalte machen können.“
shoziku stimmt zu (via reddit): „Das ist einfach das Problem. Sie nehmen immer wieder drastische Änderungen vor und jedes Mal investiert man Zeit, Arbeit oder Geld und alles wird generft oder entfernt.“
RikRakJones stimmt mit MotelKhon zwar überein, führt aber ein Problem auf (via reddit): „Ich stimme mit allem überein, was du gesagt hast, aber als langjähriger Neverwinter-Spieler ist das Problem nicht, dass die Inhalte „schwer“ sind oder dass der Content nicht mehr „Easy-One-Shot“ ist. Der Inhalt ist verdammt nah dran, unmöglich zu werden ohne eine Gruppe, denn die Entwickler WERBEN im Spiel für die Solo-Inhalte mit einem Begleiter.“
Alleine in Neverwinter unterwegs zu sein, ist seit dem Update keine gute Idee mehr.
Was bemängeln die Spieler also genau? Es geht darum, dass sich sehr viele Inhalte von Neverwinter bisher alleine meistern ließen und nicht gerade wenige Spieler das MMORPG auch so genießen. In den Tipps, die man bei den Ladebildschirmen sieht, ist sogar die Rede davon, dass man die Inhalte alleine mit einem Begleiter im Koop spielen kann. Und das ist seit der Überarbeitung des Kampf-Systems eben nicht mehr der Fall.
Wer Neverwinter solo mit Gefährte spielen möchte, der steht nun vor teilweise so gut wie unüberwindbaren Hindernissen. Es wird jetzt im Grunde eine Gruppe vorausgesetzt.
Das stört MotelKhon: Der Spieler versteht zwar die Kritik am Solo-Content, erklärt aber auch, dass seiner Meinung nach die Spieler das Problem bei der Entwicklung von MMORPGs darstellen. Er schreibt:
Ich dachte nur, dass es eine interessante Beobachtung der „modernen MMO-Spielerschaft“ ist und wie man sich um sie kümmern muss. Es scheint, dass sie nicht wirklich ein Spiel spielen wollen, sondern eher an einen Dopamin-Tropf gehängt werden möchten und das Spiel für sich selbst spielen lassen wollen, während die Zahlen in die Höhe schnellen.
Und das gilt nicht nur für Neverwinter. Dieser Beitrag ist eine Beobachtung dessen, was der kleinste gemeinsame Nenner heutzutage ist.
MotelKhon geht es im Grunde darum, dass Neverwinter nun herausfordernder geworden ist und sich wieder mehr einem MMORPG nähert, da Gruppenspiel wichtiger geworden ist. Doch genau das scheinen einige Spieler nicht zu wollen. Sie beschweren sich darüber, dass sie den Content nicht mehr alleine machen können und fordern, dass die Änderungen zurückgenommen werden.
Daher fragt sich MotelKhon, ob es die Spieler mit ihren Vorstellungen und Spielweisen sind, die zum Verfall des gesamten Genres der MMORPGs beitragen.
Am 27. Januar, erscheint in FIFA 21 das TOTW 18 (Team of the Week). Bei uns auf MeinMMO erfahrt ihr, wer einen Platz im nächsten Team der Woche ergattern könnte.
Was ist das Team of the Week? In jeder Woche stellt EA Sports ein neues TOTW zusammen. Dieses Team besteht aus 23 Spielern, die in der letzten Woche starke Leistungen gezeigt haben.
Dafür erhalten sie einen Platz im Team of the Week sowie verbesserte Inform-Karten, die dann eine Woche lang in Packs zu finden sind.
Das sind TOTW-Predictions: In jeder Woche versucht die FUT-Community zu erahnen, welche Spieler es in das TOTW schaffen könnten. Hierbei werden die Leistungen der Spieler genau analysiert und Vorhersagen getroffen.
Man sollte jedoch bedenken, dass die Predictions keine Garantie sind und durchaus vom richtigen TOTW abweichen können.
Sie verschaffen aber einen guten Überblick und können zudem hervorragend genutzt werden, um ein paar Münzen in FUT 21 zu verdienen. Hier verraten wir euch, wie ihr das machen könnt:
Bedenkt beim aktuellen Team der Woche, dass Spieler, die im TOTY (Team of the Year) vertreten sind, keine TOTW-Karten erhalten können. Deshalb wird Kimmich trotz seiner 3 Vorlagen beim 4:0 Sieg gegen Schalke 04 nicht im nächsten TOTW sein.
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Diese Bundesligaspieler könnten neue Inform-Karten erhalten: Die Predictions in dieser Woche könnten FUT-Spieler mit Bundesliga-Teams besonders freuen. Denn es gibt zahlreiche Spieler, die in den letzten beiden Bundesligaspieltagen mit starken Leistungen aufgefallen sind.
David Alaba könnte einen Platz im nächsten TOTW ergattern, weil Kimmich und Müller bereits aktuelle Spezialkarten haben. Doch er überzeugte auch mit einer starken Leistung gegen Schalke und konnte ein schönes Tor erzielen und zusätzlich das Spiel ohne Gegentor gewinnen.
So könnte die erste Inform-Karte von Alaba aussehen
Jiri Pavlenka hielt seinen Kasten zwar nicht sauber beim 4:1 Sieg von Bremen gegen Hertha BSC, doch er verhinderte ganze 9 Torschüsse der Berliner. Eine TOTW-Karte hätte der Bremer Torwart damit sicherlich verdient.
Nico Elvedi ist zwar Innenverteidiger, doch das hinderte den Gladbacher nicht, 2 Tore gegen Borussia Dortmund zu schießen und damit den 4:2 Sieg einzuleiten.
Moussa Diaby von Bayer Leverkusen machte ein starkes Spiel gegen den BVB. Er schoss ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Eine Leistung, für die eine Inform-Karte definitiv in Frage kommt.
Filip Kostic machte ein starkes Spiel gegen Arminia Bielefeld und sorgte mit präzisen Pässen sowie einem Tor und einer Vorlage für den 5:1 Endstand. Ob er dafür in das TOTW kommt, erfahren wir am Mittwoch.
Andrej Kramaric konnte an den letzten beiden Spieltagen überzeugen. In beiden Spielen gelangen dem Stürmer jeweils 2 Tore, was eine deutliche Sprache spricht. Sollte er keine Inform-Karte erhalten, wäre es eine Überraschung.
Dank der Reduktion des Spell Batching geht in WoW Classic bald vieles zuverlässiger. Sprüche wie „Der Heal war eigentlich durch“ finden damit ein Ende.
In World of Warcraft Classic passiert aktuell nicht sonderlich viel. Viele Spieler warten sehnsüchtig auf die BlizzConline im Februar, bei der auf die Ankündigung von „The Burning Crusade Classic“ gehofft wird. Doch eine kleine Änderung steht an. Wie MeinMMO bereits berichtet hat, wird die Dauer für das Spell-Batching reduziert. Aktuell „sammelt“ WoW Classic alle Anfragen von Zaubern und Fähigkeiten der Spieler und handelt sie dann in Intervallen von 0,4 Sekunden gleichzeitig ab.
Wie lange war das in Retail-WoW so? Das massive Spell Batching von 400ms war übrigens viel länger in World of Warcraft aktiv, als viele Spieler denken. Ursprünglich wurde das nicht mit The Burning Crusade abgeschafft, sondern erst in 2014 mit der Erweiterung Warlords of Draenor. Das geht aus einem alten Post aus dem besagten Jahr hervor, indem Blizzard-Mitarbeiter Celestalon erklärte, was die Änderungen alles bewirkt haben. Die Aussagen gelten selbstverständlich auch für die Reduktion des Spell Batching in Classic.
Erst mit Warlords of Draenor wurde der Wert auf von 400ms beim Spell Batching abgeschafft.
Was hat das mit der Heilung zu tun? Wer in WoW Classic einen Heiler oder Tank spielt, der kennt die Situation bestimmt. Die Lebenspunkte des Tanks sinken dramatisch und der Heiler kommt ins Schwitzen. Aus Sicht des Heilers wird der Zauber gewirkt und der Tank rechtzeitig geheilt. Doch die kleine Verzögerung von bis zu 400ms sorgt dafür, dass der Tank das Zeitliche segnet, die Heilung aber noch als abgeschlossen gilt. Denn in der Verzögerung hat der Mob einfach noch einen weiteren Schlag angesetzt und den Kampf vorzeitig beendet.
Mit einem kürzeren Intervall von 10ms kann das zwar noch immer vorkommen, ist aber deutlich seltener und wohl kaum noch wahrzunehmen. Damit ist „Der Heal war eigentlich durch“ dann wirklich nur noch eine Ausrede.
Heilungen, die durchgehen – bald der Alltag, auch in knappen Situationen.
Was wird noch alles besser? Die Anpassungen am Spell Batching von 400ms auf 10ms bringen aber noch eine Reihe von anderen Verbesserungen mit sich. Viele Abläufe im Spiel funktionieren dann schneller und können quasi „sofort“ absolviert werden. Darunter fallen:
Das Plündern von Gegenständen aus einer Leiche
Das Öffnen von Briefen und Entnehmen des Inhalts
Das Verkaufen von Gegenständen an einen NPC-Händler
Doch auch für Kampf-Situationen gibt es eine Reihe von Verbesserungen durch die Änderung:
Spott von Tanks ist nun quasi sofort aktiv und nicht nach Verzögerung
Krieger können häufiger „Hinrichten“ (Execute) einsetzen, da das Spiel den aktuellen HP-Wert des Feindes schneller erkennt
Magier und andere Kontrolleffekte sind kaum noch in der Lage, von zwei Spielern gleichzeitig gegeneinander genutzt zu werden (etwa zwei Magier, die einander gleichzeitig in ein Schaf verwandeln)
Schurken können in Verstohlenheit wechseln, ohne gleichzeitig direkt wieder von einem Spontanzauber herausgeholt zu werden
Es gibt also viele Änderungen, die damit an WoW Classic vorgenommen werden. Einigen Spielern gefällt das zwar nicht, da es eine Änderung am „Classic“-Gefühl ist, doch PvP und PvE sollten sich damit deutlich runterspielen.
In WoW Classic findet das Spell Batching von 400ms also ein Ende. Denn wenn der aktuelle PTR-Test positiv verläuft, wird Blizzard den Patch 1.13.7 wohl bald veröffentlichen. Immerhin hoffen die Spieler, dass dies auch mit der Ankündigung von „The Burning Crusade Classic“ einhergeht.
Was haltet ihr von der Änderung?
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Mit Glück kann man die PlayStation 5 vielleicht schon in dieser Woche wieder bestellen. Doch die Mengen dürften sehr gering sein. Nennenswerten Nachschub gibt’s wohl erst im Februar.
So steht es aktuell um die Verfügbarkeit der PS5: Zuletzt konnte die PS4 in Deutschland am 3. Dezember 2020 in kleinen Mengen bestellt werden. Seitdem ist die PlayStation 5 bei uns wieder ausverkauft. Wer immer noch auf die Chance wartet, sich Sonys neue Konsole zu kaufen, könnte unter Umständen diese Woche Glück haben. Sonst wird man sich aber offenbar mindestens bis zur 2. Februarhälfte gedulden müssen.
Denn obwohl deutsche Händler seit Ende vergangener Woche wieder Nachschub erhalten, sind große Teile davon offenbar zur Abdeckung noch ausstehender Bestellungen reserviert. Sollten diese Woche also tatsächlich neue Bestellungen aufgenommen werden, werdet ihr schnell sein müssen und eine Menge Glück brauchen.
Ob die PS5 liegend oder stehen soll, können sich viele derzeit noch nicht fragen
Wollt ihr euer Glück versuchen, dann passt ab jetzt verstärkt auf folgende Händler auf:
Amazon
Alternate
Expert
Otto
GameStop
Conrad
Medimax
Müller
MediaMarkt
Saturn
Spielegrotte
Es ist aktuell nicht klar, wer genau von ihnen die PS5 in dieser Woche wieder anbieten könnte (vor allem, ob überhaupt und in welcher Stückzahl), doch wenn, dann habt ihr hier die größten Chancen.
Und falls ihr euch wundert: Gameswirtschaft zufolge dürften auch MediaMarkt und Saturn wieder in den Verkauf mit einsteigen.
Sollte es übrigens diese Woche tatsächlich zum Verkauf kommen, werden wir hier auf MeinMMO schnellstmöglich ein Update der konkret beteiligten Händler nachreichen.
Die PlayStation 5
Was, wenn es diese Woche nicht klappt? Sollte es diese Woche nicht zum Verkauf kommen oder ihr kein Glück dabei haben, dann werdet ihr euch wohl noch einige Wochen gedulden müssen.
Denn laut Gameswirtschaft, die als zuverlässige Quelle gelten, rechnen namhafte Anbieter erst in der zweiten Februar-Hälfte mit nennenswerten Nachlieferungen. Frühstens dann (ab dem 15. Februar) dürfte es also auch wieder zu einer größeren Bestellwelle kommen.
Gute Nachrichten für bereits wartende Kunden: Falls ihr aber bereits eine PS5 (vor-)bestellt habt und immer noch auf die Konsole wartet, dann könntet ihr sie schon bald in euren Händen halten. Denn bereits in der vergangenen Woche hat Saturn die Auslieferung wieder aufgenommen, auch bei MediaMarkt scheint endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: MediaMarkt und Saturn liefern wieder PS5 aus – Wann gibt es mehr davon?
Solltet ihr mitbekommen, dass irgendwo bei regulären Händlern in dieser Woche neue PS5 angeboten werden, lasst es uns und andere doch bitte in den Kommentaren wissen.
Bei Destiny 2 sollte die Tyrannei des Stasis-Jägers im Schmelztiegel mit einem harten Nerf beendet werden. Doch die Splittersprung-Kombo tötet noch immer fast alles mit nur einem Schlag. Ein Experte geht von einem Fehler aus, denn eine Super bekommt lachhaften Schaden.
Das sollte passieren: Ende letzten Jahres hat sich der Stasis-Jäger zum Tyrannen des PvP entwickelt. Mit seiner Kombo aus Splittersprung, Gletschergrante und passenden Fragmenten konnte er gegnerische Hüter aus großer Distanz in einem Sekundenbruchteil mit nur einem Angriff sofort töten – selbst in einer aktiven Super war man nicht sicher.
Das ganze ließ den Opfern keine Zeit zum Reagieren und konnte im Match sehr regelmäßig genutzt werden.
Bungie reagierte und meldete sich nach der Winter-Pause mit einem harten Nerf für den Wiedergänger und den Splittersprung zurück. In Patch 3.0.2 vom 19. Januar sollte es eigentlich so weit sein.
So sollte die Balance im Schmelztiegel wiederhergestellt sein. Doch wie ein Experte jetzt herausgefunden hat, scheint der Jäger sich nicht nerfen lassen zu wollen.
Was wurde jetzt gefunden? Fallout Plays hat sich mit seinen ausführlichen Test-Videos in der Community einen Namen gemacht. Er zeigt am 23. Januar, dass der Stasis-Jäger mit seiner Kombo noch immer quasi alles instant aus den Schuhen haut.
Trotz – laut Patchnotes – reduzierter Reichweite und gehörigem Schadensverlust, kann der Jäger weiter zerschmettern, wie vor dem Patch.
Seht euch hier das Video dazu von Fallout Plays an:
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War der Patch fehlerhaft oder will Bungie einen OP-Jäger?
Das ist merkwürdig: Die einzige Super, bei der der Schaden der Killer-Kombo tatsächlich reduziert ist, ist der Koloss-Titan. Hier sind die Damage-Zahlen der Splitterexplosion sogar lächerlich gering und kratzen den Lebensbalken des Titanen in seiner Super kaum an.
Alle anderen Super zeigen deutlich höhere Werte und kassieren auch so viel Schaden, dass sie locker ge-one-shottet werden. Mit Ausnahme der Spektral-Klinge im unsichtbaren Zustand – die überlebt die Kombo knapp (Grund ist die enorme Schadensreduktion während der Unsichtbarkeit, nicht der reduzierte Splittersprung-Schaden).
Der Koloss steckt den Schmettersprung meisterhaft weg, alle anderen Super nicht so
Mann könnte nun denken, dass der Koloss selbst eine Stasis-Super ist und von Stasis-Skills deswegen weniger Schaden kassiert. Das ist nicht der Grund: Die andere Stasis-Super, der Schattenbinder-Warlock, wird zuverlässig aus seiner Super geschmettert – mit schön hohen Schadenszahlen.
Unserer MeinMMO-Leser Chris hat jedoch ins einen Tests herausgefunden, dass die maximale Reichweite der Splittersprung-Kombo nun deutlich geringer ist als noch vor dem Patch.
Das denkt der Experte: Fallout nimmt an, dass der Nerf für Jäger irgendwie nicht korrekt abgeliefert wurde. Die einzige Super, die jetzt “richtig” Schaden durch Splittersprung und die Gletschergranate erhält, ist der Koloss-Titan. Bei allen anderen Super greift der geplante Nerf wohl derzeit nicht.
Entwickler Bungie hat sich bislang nicht offiziell zu der Entdeckung geäußert. MeinMMO bleibt diesbezüglich für euch am Ball.
Was denkt ihr? Funktioniert der Nerf irgendwie nicht richtig und der Patch war fehlerhaft oder soll der Jäger weiterhin alles mit einem schlag zerschmettern? Sagt es uns doch in den Kommentaren.
In FIFA 21 wurden heute die Ratings der Mittelfeldspieler des TOTY veröffentlicht. Die kann man nun eine kurze Zeit lang bekommen.
Das ist das TOTY: Seit Freitagabend läuft das Team-of-the-Year-Event in Ultimate Team. Wie jedes Jahr bringt es extrem starke Karten, über die Spieler im Vorfeld abstimmen durften.
Zum Event-Start wurden bereits die Werte der Angreifer bekanntgegeben, bevor diese in die Packs kamen. Nun kommen die Mittelfeldspieler hinterher, die Verteidiger fehlen weiterhin.
So stark sind die TOTY-Mittelfeld-Ratings
Diese Karten sind dabei: Insgesamt stehen drei Karten im Mittelfeld des Team of the Year. Die Mitglieder waren bereits bekannt, nun kennen wir auch ihre Werte:
Bruno Fernandes von Manchester United hat fantastische Offensivwerte auf seine neue 97er-Karte bekommen. Gerade beim Passen sticht der Portugiese hervor, doch auch Dribbling und Schuss sind extrem stark. Aktuell ist dies eine der besten Karten im Spiel.
Kevin de Bruyne hat eine ebenfalls starke Karte mit 96 bekommen. Der Mittelfeldmann von Manchester City ist damit in allen Offensiv-Bereichen sehr stark aufgestellt und dürfte sowohl als Vorbereiter als auch als Vollstrecker in der Offensive glänzen.
Joshua Kimmich ist als Bundesliga-Vertreter dabei und hat eine sehr gute 96er-Karte bekommen. Der Bayern-Spieler ist insbesondere defensiv mit starken Werten ausgestattet worden und dürfte die perfekte Verbindung zwischen eurer Abwehr und Offensive darstellen.
Wie bekommt man TOTY-Karten? Leider sind die Chancen auf Karten aus dem TOTY sehr gering. Man muss jede Menge Glück haben, um die TOTY-Mitglieder aus Packs zu ziehen – zumal aktuell nur die Mittelfeldspieler in Packs zu bekommen sind. In wenigen Tagen werden noch die Abwehrspieler nachziehen, bevor das Team dann voraussichtlich nochmal komplett in Packs steckt.
Free2Play-Games erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir stellen euch 28 Top-Spiele vor, die ihr kostenlos spielen könnt und die aktuell auch empfehlenswert sind.
Das ist die Idee hinter der Liste: Damit ihr auch im Jahre 2021 über Free2Play-Spiele gut informiert seid, haben wir eine Liste mit 28 aktuell lohnenden Gratis-Spielen zusammengestellt.
Unsere Liste enthält neben klassischen MMORPGs auch Mobile-Titel, Shooter und Action-RPGs. Dabei sind auch unterschiedliche Plattformen, wie Steam, PC, iOS, Android, PS4/5 und Xbox One/Series X|S berücksichtigt. Die Liste folgt keiner besonderen Sortierung.
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Fortnite
Genre: Battle Royale | Entwickler: Epic Games | Plattform: PC, PS4/5, Xbox One/Series X|S, Switch, iOS, Android | Release-Datum: 26. September 2017 | Modell: Free2Play
Was ist Fortnite?Fortnite: Battle Royale ist die BR-Version des PvE-Spiels Fortnite. Mittlerweile hat der Ableger das Ur-Spiel an Beliebtheit weit abgedrängt und gehört zu den populärsten Spielen mit Millionen von Spielern weltweit.
Wie im BR-Genre üblich springt ihr mit 99 weiteren Spielern über einer Insel ab, sucht euch Waffen und schaut zu, dass ihr oder euer Team am Ende übrigbleibt.
Das Gameplay von Fortnite ist recht simpel, die Waffen haben nur je einen Feuermodus, das Inventar ist ebenfalls überschaubar gehalten.
Die große Besonderheit von Fortnite ist jedoch das Bauen. Ihr könnt fast die gesamte Spielwelt zerlegen und daraus Festungen und andere Strukturen zimmern.
Die Entwickler legen ein enormes Tempo bei den Updates an den Tag und erweitern das Spiel regelmäßig um neue Features, bringen frische Waffen, entfernen alte oder ändern die Balance.
Herausforderungen sorgen dafür, dass Spieler dazu angehalten sind, sich selbst Abwechslung beim Spielen zu verschaffen, indem sie auf bestimmte Waffen setzen oder Aufgaben in der Welt erledigen.
Das Free2Play-Modell von Fortnite
Wie kostenlos ist es wirklich? Der Battle-Royale-Modus von Fortnite kostet nichts und kann ohne Einschränkungen gespielt werden. Es gibt einen Item-Shop, in dem ausschließlich kosmetische Items, darunter Skins und Emotes, verkauft werden.
Dazu kommt etwa alle 10 Wochen ein neuer Battle Pass. Das ist ein Fortschrittssystem, das euch in der Geltungszeit Items freispielen lässt. Der Pass kostet 9,50 Euro, bringt aber ebenfalls keine Spielvorteile und kann sogar mit Spielgeld gekauft werden, das ihr im vorigen Pass freispielen konntet.
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Durch die vielen Updates kommen auch ab und an wenig durchdachte Features ins Spiel
Für wen eignet sich Fortnite? Wenn ihr auf Shooter steht und auch Spiele wie Minecraft mögt, dann ist Fortnite etwas für euch. Denn hier baut man erstmal Deckungen, wenn man beschossen wird, und versucht dann den Gegner auszutricksen und selbst aus der Deckung zu locken.
Dazu kommen massig coole Events und abgedrehte neue Features. Die witzige Comic-Grafik tut ihr Übriges.
Was ist Pokémon GO?Pokémon GO ist eine Augmented-Reality-App für Mobile-Geräte, mit der ihr in der echten Welt kleine, putzige Monster finden und fangen könnt.
Diese „Pokémon“ erscheinen an bestimmten Orten in der echten Welt. Wenn ihr eines findet, dann könnt ihr es mit einem virtuellen Ball treffen, um es so einfangen.
Die gefangenen Monster könnt ihr dann hochleveln und gegen andere Spieler in Arenen kämpfen lassen oder an Raids teilnehmen, um besonders mächtige und sogar legendäre Pokémon zu jagen.
Wer Pokémon GO spielt, muss sich viel bewegen. Neue Items, wie Bälle oder Beeren, bekommt ihr an festen Orten, den sogenannten PokéStops.
Das Free2Play-Modell von Pokémon GO
Wie kostenlos ist es wirklich? Die App ist kostenlos und man kann auch alle Inhalte in Pokémon GO ohne Geld spielen. So kann man pro Tag einen kostenlosen Raid erledigen. Monster lassen sich sowieso unendlich viele fangen, bis die Taschen voll sind.
Außerdem kann man pro Tag, durchs Verteidigen von Arenen, 50 Münzen Spielwährung verdienen. Dies sind umgerechnet etwa 50 Cent.
Wenn man die täglichen Münzen spart, dann kann man sich im Ingame-Shop auch zahlreiche Items, wie Raid-Pässe, Brutmaschinen oder Glückseier kaufen. Dafür gibt es auch Angebot-Boxen, die Vergünstigungen versprechen.
Wer ungern spart, der kann sich durch Echtgeld die Items schneller kaufen. So kann man mehrere Raids am Tag machen und durch Glückseier schneller leveln. Dies funktioniert aber auch alles ohne Echtgeld und nur durch die im Spiel verdienten Münzen.
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Dank der App kommt man an die frische Luft und bewegt sich
Regelmäßige Events versüßen den Trainern das Spiel
Die Zielgruppe ist riesig. Von Jung bis Alt kann jeder etwas mit Pokémon GO anfangen.
Contra
Auf dem Dorf gibt es weniger zu tun, denn dort spawnen weniger Pokémon. Arenen und PokéStops sind seltener zu finden.
Einige Bugs stören das Spiel. Diese tauchen an vielen Stellen auf, wie etwa in Raids oder beim Fangen von Pokémon
Für wen eignet sich Pokémon GO? Wer gerne virtuelle Spiele spielt, aber dabei an der frischen Luft sein will, der hat mit Pokémon GO eine interessante Möglichkeit, beides zu vereinen.
Das Spiel lockt einen immer wieder ins Freie und auf der Suche nach besonderen Pokémon und entlegenen PokéStops oder Arenen lernt ihr womöglich Regionen eurer Heimat kennen, die ihr bisher nicht kanntet.
Und wer ohnehin schon seit den 90ern Fan der putzigen kleinen Biester ist, dürfte eh bei jedem gefundenen Pikachu oder Relaxo freudige Geräusche von sich geben.
Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.
League of Legends (LoL)
Genre: MOBA | Entwickler: Riot Games | Plattform: PC | Release-Datum: 27. Oktober 2009 | Modell: Free2Play
Was ist League of Legends?League of Legends, kurz LoL, ist eines der erfolgreichsten MOBAs der Welt.
Das beliebte Wettkampf-Spiel hat Millionen aktive Spieler, die sich regelmäßig in spannenden Gefechten um den Sieg kloppen.
In LoL erwartet euch typisches MOBA-Gameplay. Ihr wählt aus einem gewaltigen Fundus von Charakteren einen Champion mit einzigartigen Werten und Skills aus. Zusammen mit bis zu vier weiteren Spielern im eigenen Team geht’s dann ab ins Gefecht gegen andere Champions.
Mit der Hilfe von KI-gesteuerten „Dienern“ und cleverem Nutzen von Skills müsst ihr die Befestigungen der Gegner zerstören, schnell hochleveln und am Ende die Basis des Feindes erobern, bevor der das Gleiche mit euch macht.
Jedes Match beginnt euer Champion dabei auf Stufe 1 und im Laufe des Spiels wird euer Charakter immer stärker und bekommt zusätzliche Fähigkeiten und Stufen. Ihr wollt in LoL einsteigen? Dann schaut euch unseren großen Guide für Anfänger in League of Legends an.
Das Free2Play-Modell von League of Legends
Wie kostenlos ist es wirklich? Der Download und das Spielen von League of Legends sind grundsätzlich kostenlos. Allerdings habt ihr nur einen kleinen Teil der verfügbaren Champions zur Auswahl. Die kostenlose Auswahl rotiert jede Woche und es stehen so immer neue Helden zur Auswahl.
Wer jedoch einen Champion dauerhaft haben will, muss ihn freispielen oder mit Echtgeld kaufen. Für echtes Geld gibt es außerdem alternative Skins für die Champions, die aber rein kosmetisch sind. Durch besondere Events könnt ihr euch aber immer wieder kostenlose Skins erspielen.
Mit Echtgeld (und Spielgeld) kann man sich außerdem zusätzliche Runenseiten kaufen, die einen leichten Vorteil im Spiel bieten.
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LoL zieht Spieler „richtig rein“, absorbiert die Aufmerksamkeit regelrecht, weil hohe Konzentration notwendig ist
Contra
Viel Grind nötig, um alles freizuspielen
Community hat den Ruf, toxisch zu sein
Einstieg ist für MOBA-Anfänger schwer
Für wen eignet sich League of Legends? Fans von knalliger Fantasy und actionreichem MOBA-Gameplay machen hier nichts verkehrt. Wer mit dem Spielprinzip der MOBAs etwas anfangen kann, sollte auf jeden Fall mal in LoL hineinschauen und ein paar Runden spielen.
Legt euch aber ein dickes Fell zu, denn die Kommentare eurer Mitspieler und Gegner können arg fies sein.
Apex Legends
Genre: Battle Royale | Entwickler: Respawn Entertainment | Plattform: PC, PS4/5, Xbox One/Series X|S | Release-Datum: 04. Februar 2019 | Modell: Free2Play
Was ist Apex Legends?Apex Legends ist ein launiges Battle-Royale-Spiel der Titanfall-Entwickler. Das Spiel startete 2019 unangekündigt aus dem Nichts und es wurde keinerlei Hype im Vorfeld betrieben. Apex wurde dennoch oder gerade deswegen schnell zu einem Hit.
Dafür hatte sich Entwickler Respawn aber wohl gründlich die Spielmechaniken von BR-Spielen angesehen und sich ernsthaft gedacht „Wie machen wir das besser?“.
Das Ergebnis ist ein Spiel, das dem Genre einen ordentlichen Schub an coolen Features spendierte, darunter ein fantastisches Gunplay und massig Komfort-Features, die mittlerweile eifrig von der Konkurrenz aufgenommen werden. Dazu zählt auch das geniale “Ping-System”.
Im Grunde ist Apex Legends ein typisches Battle-Royale-Game, in dem ihr zusammen mit 2 Mitspielern auf einer Insel abspringt und so lange wie möglich überleben müsst. Dazu sammelt ihr Waffen sowie Ausrüstung und behauptet euch gegen die Gegner.
Als besonderes Feature hat Apex Legends zusätzlich verschiedene Charaktere, die ihr vor dem Spiel als Avatar wählt. Jede dieser „Legenden“ hat eigene Skills: So spielen Teamwork und geschickter Einsatz von Skills eine große Rolle.
Das Free2Play-Modell von Apex Legends
Wie kostenlos ist es wirklich? Apex Legends könnt ihr komplett kostenlos herunterladen und ohne Einschränkungen spielen. Es gibt aber eine Echtgeld Währung und einen Shop. Dort könnt Ihr allerdings nur kosmetische Items, wie Waffen- und Heldenskins, kaufen.
Neue Helden könnt ihr euch freispielen oder ihr erwerbt sie mit Echtgeld. Sechs Charaktere sind aber für jeden Spieler kostenlos.
Dazu gibt es noch einen Battle Pass, den ihr in einer bestimmten Zeit hochleveln könnt. Auch den müsst ihr mit der Echtgeld-Währung kaufen, aber wer viel spielt, bekommt das Spielgeld im Pass wieder zurück. Einige der Belohnungen im Battle Pass sind jedoch gratis und von allen kostenlos zu ergattern.
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Zahlreiche Komfort-Features wie Ping und Gemeinschafts-Absprung
Verschiedene Helden mit Skills
Exzellentes Gunplay
Contra
Nur eine aktive Map
Zweite Map meist nur bei Events aktiv
Kein Solo-Modus
Für wen eignet sich Apex Legends? Wenn ihr Battle-Royale-Spiele mögt, aber mit übertrieben bunter Comic-Grafik und Bauen nichts anfangen könnt, dann ist Apex Legends euer Spiel!
Der Titel besticht durch das wunderbare Gunplay und das rasante Tempo. Das Spiel ist extrem zugänglich und bietet sogar mit Randoms spannende und spaßige Runden.
Was ist Call of Duty: Warzone? CoD: Warzone ist ein kostenloser Battle-Royale-Ableger der beliebten Call of Duty Reihe. Bis zu 150 Spieler treten hier Solo oder im Team gegeneinander an.
Call of Duty: Warzone macht dabei ein paar Dinge anders als seine Genre-Kollegen. So könnt ihr euch per Ausrüstungs-Lieferung eure eigens zusammengestellten Loadouts in die Schlacht holen und auch der Tod ist nicht so endgültig wie bei manch anderen Vertretern des Genres. So habt ihr die Möglichkeit, zurück in die Warzone zu kommen, wenn ihr aus einem Zweikampf im Gulag als Sieger hervorkommt.
In der Warzone seid ihr aber nicht nur zu Fuß unterwegs, sondern könnt euch auch eines der verschiedenen Fahrzeuge schnappen. Autos, Trucks, Quads und sogar ein Hubschrauber.
Das Free2Play-Modell von Call of Duty: Warzone
Wie kostenlos ist es wirklich? Call of Duty: Warzone ist kostenlos spielbar. Über einen Ingame-Shop lassen sich Operator- oder Waffen-Skins sowie Anhänger und Embleme in Bundles kaufen, die rein kosmetischer Natur sind.
Je mehr ihr spielt, desto weiter steigt euer Rang, mit dem ihr wiederum neue Waffen, Ausrüstungen und Skins freischaltet. Benutzt ihr häufig dieselbe Waffe, steigt auch diese im Rang und ihr schaltet nützliche Aufsätze frei.
Wer Call of Duty: Modern Warfare besitzt, kann in Warzone außerdem weitere kosmetische Items freischalten.
Ihr müsst also kein Geld ausgeben, um Warzone genießen zu können und weitere Skins sowie Waffen freizuschalten. Wer seiner Waffe ein bestimmtes Aussehen verpassen möchte, kann sich die Skins im Shop kaufen.
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Gutes und ausgereiftes CoD-Gunplay trifft Battle Royale
Schnelles Gameplay ohne komplizierte Inventare
Coole Möglichkeiten nach dem Tod wieder ins spiel zu kommen
Contra
Nur eine Map
Neueinsteiger haben einen Nachteil, weil die guten Waffen erst freigeschaltet werden müssen
Die Playlist ändert sich regelmäßig und nicht alle „Squadgrößen“ sind immer verfügbar
Für wen eignet sich Call of Duty: Warzone? Wenn ihr auf Battle-Royale-Spiele steht und großer Fan der Call of Duty Serie seid, könnt ihr getrost zuschlagen.
Die Mechaniken, die rasanten Kämpfe und auch die Fahrzeuge machen Call of Duty: Warzone zu einem klasse BR-Titel, in dem es so schnell nicht langweilig wird. Auch Anfänger werden nach wenigen Runden warm und können bis an die Spitze gelangen.
In Destiny 2 könnt ihr euch jetzt den Titel “Wächter” verdienen. Hier bekommt ihr Tipps zu den Triumphen für Zorngeborenen-Jagden aus Season 12 und alle benötigten Waffen-Kills.
So funktionieren saisonale Titel: Besonders fleißige Hüter können sich in Destiny 2 coole Titel verdienen. Wer alle der harten Herausforderungen oder zeitaufwendigen Anforderungen schafft, schaltet einen Namenszusatz frei. Diesen Titel sehen alle anderen Hüter dann und wissen direkt, was für ein knallharter Hund ihr seid.
Spezielle Titel kann man sich in Raids oder dem PvP erspielen, aber jede Season kommt auch ein sogenannter saisonaler Titel dazu. Der heißt in Season 12 “Wächter” (eng. Warden) und dreht sich um die Zorngeborenen-Jagd, Krähe und das Geheimnis rund um Falkenmond.
Ab Season 13 kommt ein neues Titel-System hinzu, das an das beliebte Prestige aus Call of Duty erinnert:
Alle Triumphe für das Wächter-Siegel: Um einen Titel freizuspielen, müsst ihr eine Handvoll Triumphe abschließen. Die einzelnen Aufgaben und ihren Fortschritt seht ihr jederzeit im Triumphe-Tab im Menü.
MeinMMO zeigt euch alle 11 Triumphe, die ihr für den Wächter-Titel braucht, in einer übersichtlichen Tabelle
Im Anschluss zeigen wir euch Tipps, mit denen ihr Zeit sparen könnt und weitere Details zu den schweren Herausforderungen.
Bedenkt, dass ihr laut Spiel 19 Triumphe meistern sollt, es sind aber nur 11, denn manche geben euch mehrmals Fortschritt.
Triumph
Anforderung
Schar-Gemachtes Monster
Erhalte alle 7 Upgrades für den Kryptolith-Köder
Zornbezwinger
Absolviere die Mission “Coup de Grâce”
Pirsch und Falle (Wirrbucht)
Stufe-2-Zorngeborene besiegt (Savek / HKD-1)
Pirsch und Falle (Träumende Stadt)
Stufe-2-Zorngeborene besiegt (Dul Arath / Xilox)
Jagd-Kleidung
Besiege Zorngeborene in saisonaler Rüstung
Jagdwerkzeug
Besiege Feinde mit saisonalen Waffen
Die wahre Auslese
Besiege Kämpfer mit Seasonpass-Waffen
Renaissance-Jäger
Verbessere dein Können mit saisonalen Waffen
Kralle des Lichts
Schließe die exotische Quest “Öffne deine Krallen” ab (Falkenmond)
Das Omen
Schließe die Aktivität “Omen” ab
Gleich und gleich
Schließe “Omen” ab, während alle 3 Hüter Falkenmond ausgerüstet haben
So werdet ihr in der Saison der Jagd Wächter in Destiny 2
Wie viel Zeit habe ich? Den Wächter-Titel der Season 12 könnt ihr erst seit dem 19. Januar abschließen (beziehungsweise bei manchen wegen Bugs ab dem 22. Januar). Bereits am 09. Februar startet dann die nächste Season 13 und bringt einen neuen saisonalen Titel.
Allerdings reduziert Bungie jetzt das FOMO in Destiny. Fast alle Aktivitäten, die für den Wächter-Titel relevant sind, bleiben bis zum Herbst 2021 im Spiel. Wir gehen daher stark davon aus, dass ihr den Wächter-Titel auch später noch holen könnt, wenn ihr einige Dinge jetzt vorbereitet.
Die erforderlichen Triumphe teilen sich in 3 Kategorien
Zorngeborenen-Jagden
Saisonale Missionen/Quests
Waffen-Kills
Die meisten Triumphe hier sind recht selbsterklärend, aber zeitraubend. Bei anderen steckt der Teufel im Detail.
Auch der Hohe-Zelebant steht auf der Abschussliste
Tipps zu den Zorngeborenen-Jagden und Missionen für den Wächter-Titel
Um euren Köder alle erforderlichen Upgrades zu verschaffen, müsst ihr nur ganz normal Zorngeboren-Jagden abschließen. Ihr sammelt jedes Mal Aufklärungsdaten und kommt so automatisch und geradlinig zu Stufe 7. Alle Infos zum Kryptolith-Köder gibt’s hier.
Etwas knifflig ist es, die 4 genannten Bosse zu finden. Um Savek, HKD-1, Dul Arath und Xilox auf Stufe 2 zu bekämpfen, müsst ihr den entsprechenden Boss zuerst im ersten Slot eures Köders als Beute einstellen. Anschließend müsst sicherstellen, dass im 3. Slot des Köders noch ein “Starker-Mutation-Mod ist. Die Bosse rotieren übrigens nach jeder Köder-Nutzung mit Loot-Variationen durch.
Stattet den Köder mit einer starken Mutation-Mod aus
In der “Coup de Grâce”-Mission müsst ihr auch nach einem Patch darauf achten, dem Hohe-Zelebranten nicht zu viel Schaden auf einmal zuzufügen. Er kann sonst manchmal immun werden und ihr könnt die Mission nicht abschließen.
Für die Omen-Aktivität empfiehlt es sich im Team anzutreten. Da das Powerlevel mit 1.270 recht hoch ist. Ihr könnt nach eurem ersten Besuch die Mission auch vom Orbit aus starten (ETZ). Achtet unbedingt darauf, passenden Elementar-Schaden mitzubringen – da versteckt “Matchgame” aktiv ist und ihr die Schilde der Feinde sonst kaum zerschossen bekommt. Mehr zur Mission gibt’s hier auf MeinMMO: Destiny 2: So bekommt ihr Falkenmond mit Random Rolls und ihren Katalysator
Der Triumph für das Bewältigen der Omen-Aktivität mit 3 Hütern, die jeweils Falkenmond nutzen, wurde am 22. Januar von Bungie gefixt (Twitter).
Rüstet ihr alle 5 Rüstungs-Teile des “Wilde Jagd”-Sets aus, bekommt ihr pro Zorngebornen 5 Punkte für den mehrstufigen Triumph. Denkt dran, dass ihr pro Jagd gleich 2 Bosse umhaut, rüstet die Rüstung also nicht erst am Ende aus. Weiterhin gilt, dass nur die legendäre Rüstung selbst den schnellen Fortschritt gibt, die Ornamente aus dem Seasonpass zählen nicht.
Das “Wilde Jagd”-Set gibt’s mehrmals im Seasonpass, bei Krähe und nach Zorngeborenen-Jagden
So viele Kills müsst ihr mit den Waffen aus Season 12 machen
Die benötigten Kills könnt ihr im Prinzip in allen Aktivitäten erledigen, nicht nur in Zorngeborenen-Jagden. Habt ihr einen favorisierten Farm-Sport könnt ihr sie Ort gezielt angehen oder sie im Laufe der Zeit einfach abarbeiten.
Reibungsfeuer (Maschinenpistole): Die Waffe gibt’s von Krähe oder als Jagd-Beute.
400 Kills
200 Kills aus nächster Nähe (feuert dafür ruhig aus der Hüfte, ihr müsst dazu wirklich nah an den Gegner ran)
Ohrenbetäubendes Flüstern (Granatwerfer): Die Waffe gibt’s von Krähe oder als Jagd-Beute.
200 Kills
50 schnelle Multikills (haltet einfach in eine Gruppe von Adds rein, der AoE-Schaden dezimiert die ganze Horde)
Zorn der Kosarin (Lineares Fusionsgewehr):
100 Kills
50 Präzisions-Kills
Königliche Hetzjagd (Scout-Gewehr): Diese Waffe erhaltet ihr erstmalig auf Stufe 30 im Seasonpass.
400 Kills
Explosive Treibjagd (Granatwerfer): Diese Waffe erhaltet ihr erstmalig auf Stufe 45 im Seasonpass
200 Kills
Fast alle Triumphe für das Wächter-Siegel geschafft
So rüstet Ihr den Wächter-Titel aus: habt ihr alle 11 Triumphe abgeschlossen, müsst ihr sie im Triumphe-Tab abhaken. Links unten erscheint dann die Meldung “Siegel abgeschlossen”. Klickt dann in das lila Feld und schon ist der Titel ausgerüstet.
Jetzt sehen alle anderen Spieler, dass ihr der Großmeister der Jagd seid.
Warcraft III: Reforged war ein Flop. Gründe dafür gab es viele – das weiß auch Blizzard. Interne Dokumente haben nun wohl verraten, was dazu führte.
In den letzten Jahren hat das einst so ruhmreiche Image von Blizzard deutlich gelitten. Den Tiefpunkt markierte zweifelsohne die Veröffentlichung von Warcraft III: Reforged. Das war ein Spiel, das von den Fans sehnsüchtig erwartet wurde. Zahlreiche Bugs, gestrichene Features und in vielen Fällen sogar eine Verschlechterung der Funktionalität sorgten dafür, dass Reforged grandios scheiterte.
Von der coolen Cutscene aus der BlizzCon ist nichts mehr geblieben.
Was sagt der Bericht? In einem Artikel von Jason Schreier wird darüber gesprochen, was gerade bei Blizzard so abgeht. Dort hat man nämlich wohl die 200 Mitarbeiter von Vicarious Visions ins Team von Blizzard integriert. Die sollen sich vor allem um die Remakes und Remaster-Spiele kümmern.
Im Zuge dessen wurde auch das „Team 1“ bei Blizzard umstrukturiert und auf andere Aufgaben verteilt. Team 1 war bei Blizzard in den letzten Jahren vor allem für die Entwicklung von Remakes und Remaster-Titeln zuständig. Zuvor arbeiteten sie an Heroes of the Storm und StarCraft II. Das sind beides Spiele, deren Entwicklung deutlich verlangsamt oder gar eingestellt wurde.
Heroes of the Storm „lebt“ zwar noch und bekommt regelmäßig Balance-Patches und neue Helden, doch die Anzahl dieser Updates ist deutlich geringer geworden.
Für StarCraft II hingegen werden gar keine neuen Inhalte mehr produziert.
Heroes of the Storm ist zwar nicht tot, die Entwicklung aber stark heruntergefahren.
Wieso ist Warcraft III: Reforged gescheitert? Bloomberg erzählt von internen Dokumenten, in denen Blizzard analysiert hat, was bei Warcraft III: Reforged alles falsch lief. Dort kamen mehrere Fehler zusammen, wie etwa die schlechte Planung, schlechte Kommunikation und ein überhasteter Release aufgrund von finanziellem Druck aus dem Management.
Als Beispiel wird hier genannt, dass Blizzard das Spiel Ende 2018 ankündigte und 2019 schon Pre-Order-Verkäufe angeboten hat, ohne einen Großteil des Entwickler-Teams im Vorfeld darüber zu informieren.
Das deckt sich auch mit der Meinung vieler Spieler und Gaming-Journalisten. Warcraft III: Reforged hätte gut und gerne noch ein halbes Jahr an Entwicklungszeit benötigt, um die Wünsche und Hoffnungen der Fans zufriedenstellen zu können. Zwar sind inzwischen die meisten Fehler behoben und das Spiel läuft rund, doch der angerichtete Schaden ist im Grunde nicht mehr rückgängig zu machen.
Warcraft III: Reforged wird in der Erinnerung der Spieler auf lange Zeit als großer Flop hängenbleiben.
Auch bei StarCraft II sind die Lichter aus – neue Inhalte gibt es keine mehr.
Wurden da auch Mitarbeiter entlassen? Dem Bericht nach ja. Die Mitarbeiter von Team 1 sollen die Gelegenheit gehabt haben, sich auf andere Positionen bei Blizzard zu bewerben. Mitarbeiter, für die es keine passende Stelle gab, wurden wohl entlassen. Einige von ihnen wechselten auch zu anderen Unternehmen, die von ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern gegründet wurden, wie etwa Frost Giant oder DreamHaven unter Mike Morhaime.
Beachtet bei den Informationen, dass sie von Bloomberg stammen und nicht offiziell von Blizzard bestätigt wurden. Der Autor Jason Schreier ist allerdings für gute Kontakte zu den einzelnen Unternehmen wie Blizzard bekannt.
Der kommende PvEvP-Shooter Scavengers verspricht einen vollkommen neuen Ansatz an das Genre. Der Mitgründer und CEO von Midwinter Entertainment, Josh Holmes, spricht im Interview mit MeinMMO über die Stärken des neuen Shooters und verrät, wann ihr selbst ausprobieren dürft.
Genre: Shooter | Entwickler: Midwinter Entertainment| Plattform: PC; später PS4 und Xbox One| Release: 2021
Was ist Scavegers? Hinter Scavengers steckt ein Spielmodell, das bisher noch recht wenig erschlossen ist: PvEvP. Bis zu 60 Spieler treten in Dreier-Teams gegen- und miteinander in Runden von etwa 30 Minuten Länge an.
Dabei verknüpft Scaveners Elemente aus klassischen Shootern, Battle Royale, Survival-Games und Koop-Gameplay zu einer ganz neuen Art von Spiel. Ihr kämpft zwar gegen andere Spieler, aber könnt alleine keine Runde gewinnen.
Im Rahmen von Find Your Next Game haben wir dem Chef Josh Holmes einige Fragen zu Scavengers gestellt. Er sprach mit uns unter anderem darüber, was Scavengers so besonders macht, was euch im Spiel erwarten wird und wann ihr selbst spielen könnt.
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Worum geht es in Scavengers? Der neue Shooter spielt in einem postapokalyptischen Szenario, in dem der Mond zerstört wurde. Die Erde ist kaum noch bewohnbar und eine KI namens „Mother“ sammelt nun Ressourcen und Daten vom Orbit der Erde aus.
Ihr spielt den Klon eines der „Erkunder“, die auf die Erde geschickt werden, um diese Daten zu gewinnen. Wohin das alles führt, wurde noch nicht verraten.
Was macht Scavengers so besonders? Eine Runde startet wie gewöhnlich in einem Battle Royale, indem ihr landet und erst einmal Waffen und Vorräte sucht. Anschließend jagt ihr aber nicht andere Spieler, sondern NPCs.
Scavengers bietet ein Punkte-System, für das ihr bestimmte Aufgaben erledigen müsst, etwa indem ihr einen Bereich von NPC-Gegnern säubert und Kristalle sammelt. Außerdem bietet Scavengers:
eine Kälte-Mechanik, die ihr überleben müsst
Ausdauer, die durch Nahrung wiedergewonnen wird
Crafting und Leveling in einer Runde für die Herstellung besonderer Waffen und Ausrüstung
spielbare Helden mit einzigartigen Fähigkeiten und Waffen, um jeden Spielstil zu bedienen und verschiedene Team-Kombinationen zu ermöglichen
Der Survival-Aspekt macht Scavengers besonders und verleiht dem Spiel noch mehr Tiefe.
Als ich Scavengers angespielt habe, fühlte es sich an wie ein „Fortnite für alte Leute“ – langsamer und strategischer als das klassische Battle Royale. Angenehm für Spieler, deren Reflexe nicht mehr mit denen der Jugend mithalten können, die aber trotzdem gerne noch gewinnen wollen.
Durch die verschiedenen Mechaniken sind Spieler nicht nur auf den Umgang mit ihrer Waffe angewiesen, sondern auch auf richtige Planung und Timing. Der Survival-Aspekt bringt eine spannende Komponente mit ein, die Überleben gegen die Welt selbst erfordert.
Scavengers im Interview – Early Access startet noch 2021
MeinMMO: Zuallererst: Wann werden wir selbst Scavengers spielen können und auf welchen Plattformen?
Josh Holmes: Wir haben kürzlich erst einen neuen Spieltest angekündigt, der im März auf dem PC stattfinden wird. Unser initialer Entwickler-Fokus liegt auf dem PC – darum war der auch unsere bevorzugte Plattform für vorige Spieltests – aber Scavengers wird auch auf Konsolen kommen: Xbox One und PlayStation 4, zu einem späteren Zeitpunkt. Wir freuen uns darauf, Konsolen-Spieler in unsere Welt einzuladen.
MeinMMO: Wie lange wird der Early Access gehen und wie kann ich teilnehmen?
Josh Holmes: Wir haben noch kein festes Datum dafür, wann Scavengers in den Early Access geht oder wie lange der dauern wird, aber wir werden früh in diesem Jahr [2021] starten. Spieler, die sich auf playscavengers.com registriert haben, werden Zugang zum Early Access bekommen. Haltet die Augen offen für mehr Infos zum Early Access.
Josh Holmes ist der CEO und ein Mitbegründer von Midwinter Entertainment, dem Studio hinter Scavengers. Er arbeitete vor dem neuen PvEvP-Shooter bereits als Creative Director bei Halo 4 sowie Studio Head bei Halo 5: Guardians und Executive Producer bei Halo Reach von Microsoft. Außerdem war als Designer für das Kampfspiel Def Jam bei EA tätig. Holmes arbeitet seit über 20 Jahren in der Spiele-Indsutrie.
Entdecker und Gameplay – Was Scavengers besonders macht
MeinMMO: Scavengers sieht jetzt schon echt gut aus. Von den Tests zum Release, welche Mechaniken und Features werden sich am meisten ändern und wie?
Josh Holmes: Eine der interessantesten Aspekte ist der Match-Flow, der sich signifikant entwickelt hat, seit wir das Spiel testen. Unsere Match-Struktur war schon immer um die eskalierende Spannung aufgebaut, während wir Spieler zum Endpunkt ziehen. Im Fall von Scavengers ist das ein Landungsschiff, wo PvP, PvE und ein Rennen zum Sieg sich zu einem riesigen, elektrisierenden Crescendo vereinen.
Wir haben das Verhalten der Spieler während unserer vielen Tests studiert und herausgefunden, dass viele der Spielstile und Strategien, die die Spieler zeigen, nicht in der Art unterstützt werden, wie wir die finalen Momente eines Matches ersonnen haben.
Die Spieler wurden entweder dazu gezwungen, sofort zum Schiff zu rennen und so ihre Rettung zu sichern, oder sie mussten sich in wildes PvP stürzen. Das schien allem, zu dem wir Spieler ermutigen und zum Rest des Matches entgegenzulaufen. Um das zu lösen, haben wir das Landungsschiff geöffnet und es in eine mittelgroße Arena verwandelt, die es PvP-Spielern erlaubt, gegeneinander zu kämpfen. Zugleich können PvP-abgeneigte Spieler ihre Stärken nutzen, um sich sicher abzusetzen ohne sich unnötig mit gegnerischen Gruppen herumzuschlagen, die das Ergebnis auskämpfen.
Wir fanden, dass das einen etwas ausgeglicheneren Endpunkt erschafft, ohne etwas von der Spannung oder dem Gefühl der Erfüllung dieser letzten Momente zu opfern. Für die kommenden Spieltests werden wir diesen und andere Aspekte durch das Feedback der Spieler weiter verfeinern.
PvP ist einer der Inhalte, aber nicht der einzige.
MeinMMO: Die einzigartigen Entdecker sind ein tolles Feature. Wie viele spielbare Charaktere habt ihr geplant? Kannst du einen vielleicht näher beschreiben?
Josh Holmes: Das Design unserer Entdecker ist ein anderer Aspekt, der sich über die letzten Jahre stark entwickelt hat, sowohl in Sachen Optik als auch vom Gameplay her. Wir sind ein kleines Studio und unser Team verkörpert eine breite Auswahl verschiedener Hintergründe, Interessen und bevorzugten Spielstile. Wir versuchen, das darin zu reflektieren, wie wir jeden der Entdecker erschaffen – nicht nur unterscheidbar zu sein und seine eigene Persönlichkeit auf dem Schlachtfeld zu haben, sondern auch eine eher globale Perspektive zu vertreten.
Was neue Entdecker angeht, sind diese Details zurzeit ein streng gehütetes Geheimnis . Aber wir werden neue Entdecker haben, die wir periodisch einführen. Tatsächlich könnten aufmerksame Beobachter schon einen signifikanten Hinweis entdeckt haben, den wir in der Vergangenheit gezeigt haben.
MeinMMO: Werdet ihr das Entdecker-Feature weiter ausbauen, etwa indem ihr ihnen weitere, einzigartige Fähigkeiten verleiht?
Josh Holmes: Wir haben Scavengers als eine strategische Survival-Sandbox entwickelt. Und dieser Vision treu zu bleiben bedeutet, Spielern die Werkzeuge an die Hand zu geben, eine Vielfalt an verschiedener Herangehensweisen anzuwenden, wenn sie den Herausforderungen des gefrorenen Ödlands gegenüberstehen.
Zusätzlich zur Vielfalt der Waffen und Items, die ihr durchs Plündern findet, bringt jeder Entdecker seine eigene Waffe mit, Fähigkeiten und Talente. Diese Unterschiede sind der Schlüssel dazu, mehr strategische Tiefe im Gameplay freizuschalten, sowohl für einzelne Spieler als auch für Teams.
Ihre einzigartigen Fähigkeiten machen die Entdecker so besonders.
„Alles ist freischaltbar, ohne Geld auszugeben“
MeinMMO: Ihr sagtet früher, dass ihr ein Season-Modell haben werdet. Welche Inhalte werden im Season Pass sein und was wird er kosten?
Josh Holmes: Wir arbeiten noch an der Monetarisierung, aber wir sagen sehr deutlich, dass Scavengers Free2Play sein wird und dass alles im Spiel freischaltbar ist, ohne Geld auszugeben. Wir wollen, dass alle Spieler die Möglichkeit haben, alles zu erreichen, was Scavengers bietet.
Das Geheimnis für den Erfolg: „Substanz und Tiefe“
MeinMMO: Welche Spielmodi habt ihr geplant? Gibt es verschiedene Gruppen- oder Lobby-Größen, verschiedene Maps oder Quests?
Josh Holmes: Wir sind sehr auf unseren Kern-Modus fokussiert, den wir schon seit über einem Jahr testen. Trotzdem diskutieren wir immer, wie verschiedene Konstellationen von Team und Spieler-Modi interessante Dynamiken zur Erfahrung beisteuern können. Aber wir wissen, dass eine Auswahl verschiedener Modi keine Langlebigkeit in einem Online-Multiplayer garantiert.
Es ist wichtig, dass wir Substanz und Tiefe in unserem Gameplay gewährleisten, damit wir Spieler für mehr als nur ein paar Matches fesseln können. Darauf bauen wir dann auf. Darum waren unsere Tests – mit schrittweise zunehmenden Spielerzahlen – für über ein Jahr so wichtig dabei, uns zu helfen, unsere Vision von Scavengers zu verfeinern.
MeinMMO: Wird es skillbasiertes Matchmaking (SBMM) geben oder sogar einen Ranked-Modus?
Josh Holmes: Wir wollen Spielern eine Vielfalt an Wegen bieten, um ihren Skill und ihr Können im Umgang mit dem Spiel zu messen, zu verfolgen und anderen zu zeigen. Wir werden mehr Informationen dazu bald mit der Community teilen, haltet also Ausschau danach.
MeinMMO: Wie wird das Waffen-Balancing aussehen? Battle Royales wie Warzone kämpfen gerade mit OP-Waffen – was werdet ihr dagegen tun?
Josh Holmes: Nun, wir haben den Vorteil, dass wir nicht mehrere Spieletitel und ihre einzigartigen Waffen mit deren Balancing in eine Multiplyer-Erfahrung packen. Aber das ist ein ernstes Problem und etwas, dem wir stete Aufmerksamkeit beimessen. Spieltests waren auch hier der Schlüssel. Wir analysieren Spielerdaten, nehmen Community-Feedback auf und wir iterieren und passen an, um eine ausgeglichene Spieler-Erfahrung zu liefern. Damit werden wir fortfahren, wenn wir in Zukunft neue Charaktere einführen, Waffen und Fähigkeiten, um sicherzustellen, dass unsere Community niemals von Änderungen an ihrer Erfahrung kalt erwischt wird.
MeinMMO: Welche Art von Anti-Cheat-Mechanik werdet ihr haben?
Josh Holmes: Wir nutzen in Scavengers viele Ansätze, um Cheating zu entdecken und zu vermeiden. Es gibt kein Wundermittel oder eine leichte Lösung. Das ist ein durchgehender Kampf, für den wir durchgehende Anstrengungen brauchen, um neue Muster und Exploits zu erkennen. Als Entwickler werden wir schnell reagieren und jede bekannte Schwachstelle ausbessern. Wir nutzen jede Möglichkeit, um Cheater aus unserer Community zu entfernen.
MeinMMO: Danke für das Gespräch.
Vielversprechend, aber noch ungeschliffen
Wie ich bereits in meinem ersten Anspiel-Test zu Scavengers geschrieben habe, finde ich, dass das Spiel ein starkes Potential birgt. Das Spielprinzip ist einzigartig und mach Spaß, wird aber vermutlich nur eine bestimmte Gruppe an Spielern ansprechen, nicht die breite Masse.
Entdecker, Crafting und Survival sind coole Elemente, die das Battle-Royale-Grundgerüst ordentlich aufwerten und zumindest für mich spannender machen als die meisten Konkurrenten.
Was Josh Holmes für die Zukunft geplant hat, klingt schon einmal ganz gut, aber auch nach viel Arbeit. Offenbar ist Scavengers noch nicht so fertig, wie es aussieht und es könnte sich noch viel ändern – hoffentlich zum Guten.
Wenn die Monetarisierung gut wird und die Entwickler auf den Stärken des Spiels aufbauen, sehe ich starke Chancen, dass sich Scavengers lange Zeit halten wird, auch mit einer kleineren Spieler-Basis (verglichen mit Platzhirschen wie Warzone). Alles in allem: eine interessante Alternative zu etablierten Shootern mit charmanten Eigenheiten.
Benedict Grothaus Freier Autor bei MeinMMO
Die Entwickler haben am 19. Januar eine Zusammenfassung zur letzten Beta veröffentlicht (via playscavengers). Dort sprechen sie davon, dass Scavengers bei den Testern bisher äußerst gut ankommt und kündigen die nächste Beta für März 2021 an.
Wenn euch das Setting gefällt und ihr andere Spiele mit einem ähnlichen Setting sucht, findet ihr in unserer Liste mit den besten Endzeit-Spielen 2021 für PlayStation, PC und Xbox eine Auswahl an anderen Endzeit-Games, die euren Hunger bis zum Release von Scavengers stillen können.
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Der MeinMMO-Podcast ist aus seiner Pause zurück. In der neuen News-Show hört ihr von den aktuell größten Themen, die die Redaktion bespricht und analysiert.
Was gibt’s Neues beim Podcast? Wir haben uns mit unserem Podcast in eine längere Winterpause begeben und darüber reflektiert. Der Podcast ist seit unserem Start im Oktober 2020 zwar stetig weiter gewachsen, aber so richtig zufrieden waren wir trotzdem nicht. Es war uns teilweise zu monothematisch und wir haben mehr einen Laber-Podcast über einzelne Themen produziert.
Wir möchten aber mehr spannende, aktuelle Themen in unserem Podcast behandeln und darüber diskutieren. News spielen auf der Seite selbst eine große Rolle und das möchten wir in unseren Podcast transportieren.
Wir haben deshalb unser Format angepasst, das es ab jetzt wieder auf wöchentlicher Basis geben wird.
Was euch die neue News-Show bietet
Zusammengefasst:
Aktuelle News tiefer beleuchtet und analysiert
Mehr aus unserem Alltag und einige Statistiken zu unseren meist geklickten News
Einen bunten Mix aus unterschiedlichen Online-Multiplayer-Themen
Einen Ausblick auf die kommende Woche, wenn ihr ein bestimmtes Thema beobachten solltet
Etwas länger:
Wir schauen auf unsere News der vergangenen Woche und stellen euch einen Teil unserer meist geklickten News zusammen. Ihr erhaltet also auch Einblick in unsere Arbeitsweise und Statistiken.
Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie viel eine Twitch-News bei uns im Vergleich zu einer starken MMORPG-News geklickt wird? Wir geben euch die Zahlen.
Wir achten darauf, dass wir hier einen bunten Mix aus Themen zusammenstellen. Ihr hört etwa, was gerade bei MMORPGs, bei Multiplayer-Shootern oder auch Gaming-Persönlichkeiten los ist. Gibt es neue Erweiterungen? Große Updates? Auch die werden behandelt. Wir achten also nicht nur auf die reinen, starken Klickzahlen. Sonst würde der gesunde Mix leiden.
Da wir uns bei News natürlich daran halten, über diese neutral zu berichten, bekommt ihr im Podcast unsere persönliche Sichtweise auf das aktuelle Geschehen zu hören. Ein bisschen Laber-Podcast soll es dann doch bleiben.
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Wir binden noch iTunes ein, sobald der Podcast dort seinen Upload geschafft hat. Hier liegt er meistens etwas länger in der Warteschleife.
Feedback? Anregungen?
So könnt ihr euch beteiligen: Wir freuen uns natürlich über konstruktives Feedback und Verbesserungsvorschläge zu unserer neuen News-Show! Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare unter dem Artikel oder in unserem Discord und erzählt, wie ihr das neue Format findet. Ihr könnt uns auch über E-Mail erreichen unter [email protected]
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Tempo spielt in FIFA 21 eine große Rolle. Auch Verteidiger müssen mithalten können – hier findet ihr 5 Optionen für euer Team.
Darum ist Tempo so wichtig: Natürlich spielen alle Werte auf einer Karte eine Rolle. Ein Stürmer mit schwachen Schusswerten ist nicht hilfreich, ein Verteidiger ohne Defensive ebenfalls. Doch so ziemlich bei allen Spielern gilt: Ist das Tempo zu niedrig, ist die Karte grundsätzlich schonmal schwer zu spielen. Ein solches Problem hat etwa der aktuelle Bundesliga-POTM in FIFA 21.
Das liegt daran, dass viel im Match letztlich über Geschwindigkeit entschieden wird. Der schönste Defensiv-Wert eures Verteidigers nützt nichts, wenn der Stürmer schon zehn Meter von euch weg ist und ihr ihn nicht mehr einholen könnt.
Allerdings sind schnelle Innnenverteidiger extrem teuer. Ein paar Beispiele:
Der schnellste Innenverteidiger im Spiel, Kyle Walker, kostet ganze 800.000 Münzen – was auch an seinem 93er-Tempowert liegen dürfte.
Die Ikone Paolo Maldini kostet mit Tempo 86 sogar ganze 5,7 Millionen Münzen.
Die Inform-Variante von Joe Gomez hat 84 Tempo und kostet über 500.000 Münzen.
Diese 3 Beispiele liegen verdammt hoch, weil sie neben dem Tempo auch noch andere, sehr starke Werte haben. Sie gehören zu den besten IVs im Spiel.
Wir schauen uns in dieser Liste ein paar weitere Spieler mit starken Tempo-Werten an, die ebenfalls spielbar, aber nicht so übermäßig teuer sind.
Ike Opara
Opara ist gerade als Rulebreaker sehr stark
Opara hat zwei interessante Karten im Spiel: Seine normale Gold- und eine Rulebreakers-Version. Schon seine Goldkarte ist mit 84 Tempo gut ausgestattet und kostet nur 950 Münzen. Seine Halloween-Karte hat ganze 88 Tempo – und auch ansonsten starke Werte. Sie liegt aktuell bei 38.000 Münzen.
Das ist für die Werte immer noch recht in Ordnung, da vergleichbare Spieler deutlich teurer sind. Das dürfte daran liegen, dass Opara als Amerikaner aus der MLS schwer in Teams einzubauen ist: Wäre Opara beispielsweise in der Premier League unterwegs, wäre er sicherlich nochmal teurer. Er gehört zu einer Reihe von Spezialkarten, die sich für ihren Preis lohnen.
Lukas Klostermann
Der Leipzig-Verteidiger steckte gerade zum Release des Spiels in sehr vielen Teams, denn kaum ein Innenverteidiger brachte so viel Tempo (84) mit, wie er. Mittlerweile ist sein Preis auf 1.900 Münzen geschrumpft, wodurch er ein echtes Schnäppchen ist. Selbst heute ist der Verteidiger noch spielbar. Übrigens: Auch seine RTTF-Karte hat viel Tempo und auch ansonsten grandiose Werte. Aber die liegt, wie könnte es anders sein, bei einer guten halben Million.
Jeremiah St. Juste
Noch schneller als Klostermann ist Jeremiah St. Juste, der als Silberspieler unter dem Radar von vielen fliegen dürfte. Doch der Verteidiger kostet für eine Silberkarte tatsächlich recht viel: Ganze 14.000 Münzen. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass man dieses Jahr viele Ziele hat, die man mit Silberspielern abschließen kann. Für ein Silber-Team ist St. Juste ein absoluter Gewinn.
Joe Gomez
Joe Gomez hat einen Geschwindigkeitswert von 82, den ihr aber gut mit einem Anchor- oder Shadow-Chemistry-Style nach oben boosten könnt. Dann hat Gomez nicht nur eine sehr gute Geschwindigkeit, sondern ist auch insgesamt ein verdammt starker Innenverteidiger, der immer noch in schwierigen Spielen mithalten kann. Er ist insgesamt wohl der beste Verteidiger dieser Liste. Er kostet euch aktuell 17.000 Münzen – ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass er eine ganze Zeit lang weit über 100.000 Münzen kostete.
Kostas Manolas
Auch Manolas kommt auf einen 82er-Pace-Wert, den ihr mittels Anchor nach oben treiben könnt. Er hat auch ansonsten ideale Werte für die Defensive, abgesehen von einer etwas schwächelnden Ausdauer. Dennoch ist Manolas ein sicherer Rückhalt – solange ihr ein Team mit Serie-A-Spielern spielt. Ansonsten ist Manolas schwer einzubauen, was aber auch seinen niedrigen Preis von 6.000 Münzen erklärt.
Pokémon GO begeistert auch 2021 noch tausende Menschen. Für viele Spieler ist vor allem der Fitness-Aspekt hinter der App spannend. Wir verraten, wie Pokémon GO euch fit halten kann.
Genre: Augmented Reality| Entwickler: Niantic| Plattform: iOS und Android| Release: 06. Juli 2016
Was ist los in Pokémon GO? Das AR-Game ist schon über 4 Jahre alt und trotzdem verzeichnete es im Jahr 2020 Rekord-Umsätze. Millionen Spieler zocken weltweit und selbst zur Corona-Zeit, in der das Draußensein beschränkt ist, ist Pokémon GO unheimlich beliebt.
Ein Grund dafür ist der Fitness-Aspekt im Spiel. Richtig erfolgreich wird man nur, wenn man sich bewegt. Wer den geschlossenen Fitness-Studios oder seinen Jogger-Treffs hinterhertrauert, sollte sich Pokémon GO anschauen. Die App bewegt tausende Menschen und das sogar sehr erfolgreich.
Pokémon GO draußen spielen – Auch in Corona-Zeiten
So könnt ihr aktiv spielen: Um fit zu bleiben, kann man Pokémon GO vor allem gut unterwegs spielen. Spaziergänge an der frischen Luft können in Pokémon GO richtig effektiv sein und die Bundesregierung empfiehlt solche Spaziergänge sogar (via Bundesregierung.de) – zumindest zu den Umständen, die in den jeweiligen Kreisen beschlossen sind.
Pokémon gibt es eigentlich an jedem Ort zu fangen. Egal ob mitten im Wald oder direkt in der Innenstadt. Es gibt aber auch einige Features, die euch durch tatsächliche Bewegung belohnen:
Eier werden nur ausgebrütet, wenn ihr einige Kilometer zurücklegt
Abenteuer Sync belohnt euch jede Woche mit einer Menge Items, wenn ihr zuvor 5, 25 oder 50 Kilometer gelaufen seid
Euer Kumpel findet Bonbons, wenn ihr Kilometer gelaufen seid
Manche Quests erfordern von euch, dass ihr Kilometer zurücklegt oder Eier ausbrütet (und damit quasi auch Kilometer lauft)
Ihr bekommt also zahlreiche Anreize, um aktiv Pokémon GO zu spielen und euch dabei zu bewegen. Wer in Bewegung bleibt, fängt auch mehr Pokémon. Das liegt daran, dass jeder Spawnpunkt von einem Pokémon nur einmal pro Stunde aktiv ist. Bleibt ihr immer an der gleichen Stelle stehen, gehen euch schnell die Pokémon aus.
Abenteuer Sync belohnt euch für gelaufene Kilometer.
So könnt ihr passiv spielen: Selbst wenn ihr nicht offen mit dem Handy in der Hand umherlauft, belohnt euch Pokémon GO. Das funktioniert durch Abenteuer Sync. Dieses Feature läuft auch, wenn ihr die App geschlossen habt.
Seid ihr einkaufen und habt dort das Handy in der Tasche, dann zählt jeder Schritt trotzdem mit. So könnt ihr Eier ausbrüten oder Kilometer für die Belohnung von Abenteuer Sync machen, ohne wirklich aktiv zu spielen.
Ihr habt also auch neben dem klassischen Spielen einen Anreiz, um Pokémon GO auf dem Handy zu haben. Ihr werdet für jeden Schritt belohnt, auch wenn ihr das Handy nicht in der Hand habt.
Darum klappt das Spielen aktuell so gut: Aufgrund der Corona-Krise hat Pokémon GO zahlreiche Boni im Spiel aktiviert, die seitdem anhalten. Beispielsweise wurden die generellen Spawns erhöht. Ihr findet also an mehr Orten Pokémon. Dadurch habt ihr viel mehr im Spiel zu tun und lauft nur selten an Stellen, wo es fast gar keine Pokémon gibt.
Es gibt zudem noch zahlreiche Boni, die das Spielen von Zuhause erleichtern, doch darauf gehen wir weiter unten im Artikel ein.
So könnt ihr Sport und Pokémon GO verbinden: Joggen ist in Corona-Zeiten beliebt geworden und Pokémon GO könnte ein Anreiz sein, dass ihr regelmäßig eure Runden dreht. Selbst wenn ihr das Handy in der Hosentasche habt, zählen die Kilometer beim Joggen auch für die App mit.
Wie bereits oben erwähnt, könnt ihr Joggen oder sogar Fahrradfahren und währenddessen Kilometer sammeln, ohne die App geöffnet zu haben.
Wer noch schneller Fortschritte sammeln möchte, kann sich ein Pokémon GO Plus zulegen. Dieses Gadget fängt Pokémon per Knopfdruck und ihr könnt euer Handy ebenfalls in der Hosentasche lassen.
So klappt das Spielen von Zuhause: Hier geht es vor allem um die Boni, die Pokémon GO während der Corona-Krise aktiviert hat. Ihr könnt eine Menge Dinge in Pokémon GO tun, ohne das Haus zu verlassen:
Fern-Raids funktionieren von Zuhause
Euer Kumpel bringt euch Geschenke, damit ihr andere Trainer mit Items versorgen könnt
Das Item Rauch wurde so verbessert, dass ihr selbst ohne Bewegung eine Menge Pokémon anlocken könnt
Diese Dinge sind zwar vor allem Features, bei denen ihr euch nicht bewegen müsst. Durch sie macht ihr dennoch Fortschritte im Spiel.
So könnt ihr Sport und Pokémon GO verbinden: Selbst Sport von Zuhause könnt ihr mit Pokémon GO verbinden. Ein Laufband oder ein Ergometer, die ihr in der Wohnung nutzt, können euch in Pokémon GO ebenfalls voranbringen.
Pokémon GO misst nämlich die Schritte und stellt daraus die Kilometer zusammen. Wenn ihr auf eurem Laufband beispielsweise 5 Kilometer gelaufen seid, dann habt ihr einen ähnlichen Fortschritt auch in Pokémon GO.
Wenn ihr keine Sportgeräte Zuhause habt, reichen auch andere Mittel. Durch das reine Treppenlaufen bekommt ihr ebenfalls Kilometer gutgeschrieben.
Pokémon GO als Motivation – Das klappt richtig gut
Mich begeistert Pokémon GO schon seit dem Release 2016 und vor allem der Aspekt mit der Bewegung ist grandios. Es gibt Wochen, da laufe ich über 100 Kilometer durch meine Kleinstadt – ohne Pokémon GO wären das mit Sicherheit nicht annähernd so viel.
Vor allem jetzt zur Corona-Zeit motiviert mich das Spiel. Fitness-Studios haben geschlossen und meine einzige Bewegung am Tag ist meist meine Runde mit Pokémon GO. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass ich ohne die App vermutlich gar nicht rausgegangen wäre. Für mich ist es dennoch wichtig, dass man die Corona-Beschränkungen ernst nimmt. Ohne Maske verlasse ich das Haus nicht mehr und wenn ich nicht alleine spiele, dann habe ich höchstens einen Mitspieler. Das klappt allerdings schon seit Anfang des Jahres problemlos und die sportliche Motivation ist dank Pokémon GO riesig – hätte es die App zu Zeiten meines Sport-Abiturs gegeben, hätte ich da sicherlich besser abgeschlossen.
Noah Struthoff Redakteur bei MeinMMO
Wer also nach Motivation sucht, um Sport zu machen, sollte sich Pokémon GO anschauen. Helfen euch Apps oder Spiele wie Pokémon GO bei mehr Bewegung und Sport? Schreibt es uns in die Kommentare!
Denkt aber stets daran, dass ihr beim Spielen draußen die Ausgangssperren beachtet. Ansonsten ergeht es euch wie einen englischen Trainer:
Wie Twink-Freundlich ist WoW: Shadowlands nun eigentlich? Cortyn verrät, was Shadowlands gut gelöst hat – und was eher nicht.
Wer mit seinem Hauptcharakter in WoW: Shadowlands sein legendäres Item aufgewertet, die Pakt-Kampagne durchgespielt und alle aktuellen Ziele erreicht hat, der schielt vielleicht auf einen zweiten Charakter. Doch wie „gut“ lassen sich Zweitcharaktere in Shadowlands spielen? Wie twink-freundlich ist die Erweiterung tatsächlich? Das möchte ich hier erläutern.
Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel auf wowhead gelesen, der erklärte, dass WoW: Shadowlands keine gute Erweiterung für Zweitcharaktere („Twinks“ oder „Alts“) sei. Ich habe nun selbst zwei Twinks „hochgezogen“ und teile in diesem Fall die Meinung von wowhead nicht.
Das Nachziehen von Twinks war noch nie so leicht wie bisher.
Mehrere Charaktere in Shadowlands – geht das gut? Oder ist das zu viel Aufwand?
Das Ausrüsten von Zweitcharakteren
Häufig liest man, dass das Ausrüsten von Zweitcharakteren anstrengend sei und macht hier vor allem die reduzierten Drop-Raten in Dungeons und Raids verantwortlich. Ich kann diesen Kritikpunkt nur sehr begrenzt nachvollziehen, denn ich finde, es war noch nie so einfach, einen Zweitcharakter passabel auszurüsten.
Der Grund hierfür ist die Pakt-Kampagne mit ihren Belohnungen. Zweitcharaktere können die Kampagne ihres Paktes quasi „in einem Rutsch“ durchspielen, da alle Kapitel freigeschaltet sind. Da das Ansehen-System einige solide Catch-Up-Mechaniken hat, können Zweitcharaktere innerhalb von 2-3 Tagen sämtliche Story-Kapitel spielen.
Jedes Kapitel belohnt dabei mit 1-2 Gegenständen des Pakt-Sets. Das beginnt auf Stufe 155, geht aber bis Stufe 197 hoch.
Diese Set-Gegenstände sollte man anziehen oder zumindest aufbewahren. Denn nachdem die Kampagne vollständig abgeschlossen wurde, lassen sich sämtliche Set-Teile auf Itemlevel 197 aufwerten. Das ist mehr als genug, um sich danach direkt in „Mythisch+“-Dungeons zu stürzen und nach besserer Ausrüstung zu streben, nach der auch Hauptcharaktere gieren.
Shadowlands hat viel zu bieten – für einiges muss man aber eine Weile warten oder arbeiten.
Klar – wer das ganze Set vollständig aufwerten will, der braucht dafür rund 3.000 bis 4.000 Anima. Das klingt nach einer ganzen Menge – ist es aber eigentlich gar nicht, wenn man einen frischen Charakter spielt. Mehrere Dungeon-Quests gewähren beim Abschluss 750 Anima und das Bezwingen des aktuellen Weltbosses bringt 250 Anima. Eine etwas versteckte, tägliche Mission bringt sogar jeden Tag Anima.
Wer ein bisschen vorausschauend spielt, der schließt schon beim Leveln des Twinks Weltquests ab, die Anima gewähren, das auf Stufe 60 direkt eingelöst werden können.
Obendrein gibt es am Ende sogar noch eine Waffe auf Itemlevel 187 – also LFR-Niveau. Das genügt vollkommen, um damit für weitere Abenteuer im Endgame gerüstet zu sein.
Legendäre Items für Twinks
Doch auch hier muss man Abwägen, was man eigentlich möchte. Für einen Zweitcharakter dürfte es in den ersten Wochen vollkommen ausreichend sein, ein legendäres Item auf Stufe 1 oder 2 zu besitzen. Denn mit steigender Gegenstandsstufe werden nur die Attribute des Legendary-Items besser, nicht aber der legendäre Effekt. Wem es nur um den reinen Effekt geht, der kann auch einfach ein Item auf Stufe 190 tragen und es dann nach und nach aufwerten.
Legendäre Gegenstände werden gebraucht – so schwer sind sie aber gar nicht zu bekommen.
Das einzige Manko hier ist der Umstand, dass neue Charaktere sich in Torghast erst durch die niedrigen Ebenen prügeln müssen, um die höheren freizuschalten. Das fühlt sich oft nach verschwendeter Zeit an, wenn man weiß, dass man auch schon locker Stufe 7 oder 8 bewältigen könnte, aber noch auf 2 oder 3 rumdümpelt.
Hier würde eine accountweite Freischaltung der unterschiedlichen Ebenen Sinn ergeben und vieles erleichtern.
Wenigstens sind die Upgrades von Ve’nari für Torghast accountweit. Wenn auf dem Hauptcharakter also bereits Upgrades etwa für die Händler in Torghast freigeschaltet wurden, gelten sie auch für eure Zweitcharaktere.
Medien, Seelenbande und Co
Ein weiterer Macht-Faktor für Charaktere sind die Seelenbande und die damit verbundenen Medien, die in den kleinen Seelenband-Talentbaum eingesetzt werden können.
Seelenbande und ihre Reihen werden ganz nebenbei freigeschaltet, während man die Pakt-Kampagne spielt und die Ansehen-Stufe beim Pakt steigert. Für Nachzügler geschieht das sogar in vielen Fällen automatisch, etwa beim Abschluss eines Dungeons oder Bezwingen eines Weltbosses.
Der potenzielle Machtgewinn durch eine Seelenbande ist also recht schnell aufgeholt und spätestens nach 3-4 Tagen ist man hier auf dem gleichen Niveau wie alle anderen Spieler, sofern man Inhalte wie Dungeons, Weltbosse oder Berufungen spielt.
Die Seelenbande bei den Pakten sind rasch freigeschaltet, zusammen mit der Story.
Ja, die Medien auf dem höchsten Rang zu bekommen, das dauert eine Weile. Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen der Medien sind äußerst gering. In den meisten Fällen geht es dabei um eine Steigerung im sehr kleinen Prozentbereich einer einzelnen Fähigkeit.
Pakt-Halle sorgt für lange Gesichter
Ein größerer Kritikpunkt ist der Ausbau der Pakt-Halle, der bei Twinks nur schleppend vorangeht. Das liegt vor allem an den Anima-Reserven, die bei Zweitchars eher dünn sind. Der Hauptgrund dafür dürfte das Aufrüsten des Pakt-Sets sein.
Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Pakt-Halle im Grunde nur für kosmetische Dinge notwendig ist. Das jeweilige Pakt-Feature (Gluthof, Konservatorium, etc.), das Transport-Netzwerk und der Anima-Konduktor sind im Grunde nur für kosmetische Gegenstände wie Reittiere, Spielzeuge oder Transmogs gedacht. Es ist absolut nicht notwendig, dass diese Features weit ausgebaut werden, um „schnell“ auf dem Charakter voranzukommen.
Die Pakt-Halle vollständig auszubauen braucht Zeit und Anima. Doch das meiste hier ist ohnehin kosmetisch.
Diese kosmetischen Belohnungen sind Langzeit-Ziele, die den Spielern auch nicht nachgeworfen werden sollen, sondern für Sammler interessant sind. Um den Charakter spielbar zu machen, sind sie nicht notwendig.
Mehr Aktuelles zu WoW: Shadowlands findet ihr hier:
Fazit: Zweit-Charaktere nachziehen ist einfach, aber …
Insgesamt komme ich zu dem Schluss, dass das Nachziehen von Twinks in Shadowlands ziemlich einfach ist. Es gibt zwar kleinere Hürden, doch nichts davon hält den Charakter lange zurück, um effektiv in PvE oder PvP zu sein. Ich finde, das ist gut gelöst worden und sorgt dafür, dass das Spielen von Zweitcharakteren eine Menge Spaß macht.
Nur wer kosmetische Belohnungen der Pakte will, muss zusätzlich viel Zeit investieren. Aber genau das ist beabsichtigt und ja auch schon beim Hauptcharakter nicht anders.
Aber wie seht ihr das? Habt ihr Spaß an euren Twinks oder fühlt es sich wie quälende Arbeit an?
Aus einem GameStar-Interview mit den Entwicklern des Fantasyspiels Crimson Desert können einige interessante Informationen zum Multiplayer gezogen werden. Uns erwartet offenbar eine Art Red Dead Online.
Die Entwickler wollen nun eine Story bieten, in der ihr MacDuff, den Anführer einer Söldnergruppe spielt. Diese Geschichte erlebt ihr im Single-Player. Dennoch gibt es auch einen Multiplayer-Part.
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2019 wurde Crimson Desert noch als MMORPG bezeichnet.
Ein Multiplayer ähnlich wie in Red Dead Redemption 2
Wie erklären die Entwickler den Multiplayer? HwanKyoung Jung. Produzent von Crimson Desert, sagte im Interview mit unseren Kollegen von der Gamestar Plus:
Wir haben sehr lange über das Genre von Crimson Desert nachgedacht. Als wir uns überlegt haben, auf was wir uns in Crimson Desert fokussieren sollten, da wollten wir gute Arbeit bei der Erzählstruktur und Storyline leisten anstatt bei den Elementen, die man von einem bestehenden MMORPG erwartet.
Außerdem wollen wir solide Actionkämpfe und Kampfmechaniken bieten, dem Spieler aber auch die Option geben, mit ihren Freunden zusammen in einer Multiplayer-Umgebung zu spielen. Wir wollten das Spiel nicht darauf beschränken, einfach ein Ende wie in anderen Single-Player-Titeln zu haben. Wir wollten ein Spiel erschaffen, dass sowohl eine starke Erzählstruktur bietet, aber auch eine Open World hat, in der Spieler die Möglichkeit bekommen, Gemeischaften mit anderen Spielern zu bilden.
Bezüglich der Gefahr, die wenig erfolgreiche Titel wie Anthem oder Marvel’s Avengers mit einem Mix aus Single-Player und Multiplayer aufzeigen, meinte HwanKyoung Jung:
Ich denke nicht, dass es angemessen ist, hier über andere Spiele zu sprechen. Wir fokussieren uns darauf, eine Gameplay-Erfahrung zu bieten, die für Crimson Desert einzigartig ist. Wir stellen uns ein Spiel vor, das nicht nur eine gute Storyline bietet, den Spielern aber auch die Möglichkeit gibt, esl mit ihren Freunden zu genießen. Daher wird es möglich sein, im Spiel Gemeinschaften zwischen Spielern aufzubauen.
Wie könnte dieser Mix aus Single-Player und Onlinespiel also aussehen? Wir wissen, dass wir in der Single-Player-Story den Helden MacDuff spielen. Dabei handelt es sich um eine vorgegebene Figur, deren Aussehen zudem festgelegt ist. Ihr könnt ihn nur durch Rüstungen und Kleidung individualisieren.
Die Entwickler erklärten aber bereits, dass ihr euch zusätzlich einen weiteren Charakter erstellen dürft. Diesen könnt ihr bei der Erschaffung so gestalten, wie ihr dies möchtet. Das erinnert sehr an Red Dead Redemption 2. Im Single-Player-Part verkörpert ihr Arthur Morgan, im Multiplayer erstellt ihr einen eigenen Helden.
Weiter hieß es, dass Single- und Multiplayer nahtlos ineinander übergehen. Das lässt den Schluss zu, dass ihr offenbar im Spiel zwischen MacDuff und eurem eigenen Charakter hin- und herwechselt. Denkbar wäre, dass euer selbst erstellter Held ein Mitglied der Söldergruppe von MacDuff ist und ihr dann im Lager den Wechsel vollzieht.
Spielt ihr also als MacDuff, dann erlebt ihr die Story, in der ihr sogar Entscheidungen trefft, welche Auswirkungen auf den weiteren verlauf der Handlung haben sollen.
Spielt ihr dagegen euren selbst erstellten Helden, dann trefft ihr andere Spieler und könnt mit diesen gemeinsam Abenteuer erleben oder euch vielleicht sogar mit ihnen im PvP messen.
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Der neue Trailer zeigt, wie stark Crimson Desert sich auf das Erzählen einer Story fokussiert.
Es gibt noch immer offene Fragen
Was ist noch nicht klar? Unklar ist noch, ob das Spiel in eine Singleplayer-Instanz wechselt, wenn ihr MacDuff verkörpert und die Singleplayer-Story spielt oder, ob auch in diesem Modus andere Spieler zu sehen sind. Sollte das der Fall sein, wäre es interessant zu wissen, ob und wie ihr mit diesen Spielern interagiert, während ihr gerade die Story verfolgt.
Möglich wäre auch ein Modus wie in Red Dead Online, der unabhängig vom Einzelspieler-Part stattfindet. Allerdings ergibt dann die Aussage der Entwickler, dass Single- und Multiplayer nahtlos ineinander übergehen sollen, wenig Sinn.
Es sind also noch ein paar Fragen offen, wie genau der Multiplayer in Crimson Desert abläuft. Ob es sich um einen separaten Modus handelt oder, ob ihr auch in der Story von MacDuff andere Spieler trefft.
Jedenfalls erwartet uns mit Crimson Desert ein sehr spannendes Spiel, das gerade wegen dieser Mischung aus Single-Player und Multiplayer interessant ist. Auf diese Weise macht sich Pearl Abyss nicht selbst Konkurrenz zum MMORPG Black Desert Online. Das Spiel dürfte mit diesem ungewöhnlichen Prinzip sowohl Fans von Single-Player- als auch von Onlinespielen ansprechen.
Wie soll es nach dem Release mit Zusatzinhalten weitergehen? Das Team erklärte im Interview, dass Zusatz-Content nach dem Release von Crimson Desert sehr wichtig ist und auch regelmäßige Updates geplant sind.
Allerdings soll es hierzu erst zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen geben.
Wann erscheint Crimson Desert? Der Release wurde mit Ende 2021 angegeben. Ein genauer Termin folgt noch. Crimson Desert kommt für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Eine Veröffentlichung für PS4 und Xbox One ist ebenfalls denkbar.
In League of Legends ist der Champion Maokai derzeit irre stark. Er wird jedoch nicht in der Toplane oder im Jungle gespielt, sondern als Support. Ein Grund für seine Stärke liegt in den neuen Mythic Items.
Warum ist Maokai gerade so beliebt? Wenn es nach den Zahlen geht, ist Maokai derzeit einer der erfolgreichsten Supporter überhaupt im Spiel, wie die Webseite OP.gg zeigt:
In der Zeit vom 6. bis zum 21. Januar war er mit einer Winchance von 53,08 % der erfolgreichste Support-Champion überhaupt in LoL.
Im gleichen Zeitraum wurde er in durchschnittlich 15,47 % der Matches gespielt. Das macht ihn zum drittbeliebtesten Supporter.
Zuletzt wurde er immer häufiger gebannt. Die Ban-Rate lag im Januar bei über 20 %.
Was macht das Mythic Item? Imperial Mandate sorgt dafür, dass Feinde, die von einem CC betroffen werden, Schaden erleiden und markiert werden. Wenn Verbündete ein markiertes Ziel treffen, dann verursachen sie Bonusschaden und verleihen sich selbst und dem Supporter Lauftempo:
Das sind die Werte des Support-Items.
Warum harmoniert das so gut mit Maokai? Das gesamte Fähigkeiten-Kit von Maokai setzt darauf, dass Feinde verlangsamt oder generell kontrolliert werden:
Sein “Q” hat einen Slow
Sein “W” hält den Gegner kurz fest
Sein “E”, der Sprössling, verlangsamt beim Treffer
Seine Ultimate hält Feinde fest
Jede dieser Fähigkeit verursacht mit dem Imperial Mandate also Bonus-Schaden und sorgt für die Markierung. Dies ist nur durch die 6 Sekunden Abklingzeit pro Gegner begrenzt.
Das ist auch der Grund, warum Maokai als Support so stark ist, aber nicht auf anderen Lanes. Er braucht einen Mitspieler, um die Markierung nochmal zu aktivieren.
Bleibt das noch lange so stark? Tatsächlich hat Riot Games schon reagiert und Änderungen vorgenommen. Mit Patch 11.2, der am 21. Januar erschien, wurde das Mana bei den Sprösslingen erhöht. Doch derzeit deutet nichts darauf hin, dass weitere Änderungen geplant sind.
Kommt die Beliebtheit wirklich plötzlich? Zum Teil ja, denn im Westen war Maokai noch im Sommer und Herbst wenig beliebt. Im Juli lag er gerade mal auf Platz 28 aller Supporter mit einer Pick-Rate von knapp 1,2 %.
In Korea jedoch wird Maokai schon länger und erfolgreich als Supporter gespielt.
So spielt ihr Maokai als Support
Was muss man beachten? Maokai ist zwar ein starker Champion, aber vor allem in der anfänglichen Laning-Phase eher schwach, weil er eben ein Nahkämpfer ist. Erst mit dem Imperial Mandate werdet ihr für eure Feinde richtig anstrengend.
Einen ausführlichen Guide zu Support-Maokai findet ihr bei OP.gg. Wir fassen euch das wichtigste zusammen.
Bei den Runen solltet ihr Aftershock wählen, damit ihr ein bisschen was aushaltet. Als Summoner Spell bietet sich Hexflash an, um Feinde mit einer Combo aus Hexflash und der Ultimate zu überraschen.
Das Runen-Build für Support-Maokai.
Ihr startet mit den Sprösslingen als erste Fähigkeit, weil sie euch Sicht verleihen und noch immer guten Schaden verursachen. Danach schaltet ihr den “Q” Donnerschlag frei. Ihr kauft das Support-Item Relic Shield, um damit Last Hits für euch und euren ADC zu sichern.
Im Anschluss an das Imperial Mandate baut ihr AP-Items wie Demonic Embrace, Boots und mögliche Tank-Items. Je nach Situation solltet ihr dann schauen, ob ihr eher für Schaden zuständig seid oder lieber tanken solltet.
Mit dem neusten Patch 11.2 gab es nicht nur kleine Änderungen an Maokai, sondern auch den Release vom neuen Champion Viego:
Ihr wollt 2021 wieder mit GTA 5 Online anfangen, wisst aber nicht, ob sich das lohnt? Wir zeigen euch, was sich alles verändert hat und für wen sich definitiv ein Einstieg lohnt.
Genre: Action / Third-Person-Shooter| Entwickler: Rockstar North| Plattform: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S| Release: 1. Oktober 2013
Was erwartet euch? Für neue Spieler gibt es jede Menge Inhalte zu erkunden. Die reichen von Gruppen-Aktivitäten zusammen mit vielen Freunden, über Duo-Inhalte bis hin zum Solo-Spiel mit unbekannten Mitspielern oder alleine.
Doch GTA 5 Online wird in diesem Jahr acht Jahre alt. Lohnt es sich denn jetzt noch damit anzufangen? Und was erwartet die Wiedereinsteiger?
Lohnt sich GTA 5 Online für neue Spieler?
Das lockt neue Spieler: Neue Spieler starten in der Online-Welt quasi ohne alles in ein großes Abenteuer. Zu Beginn sichert man sich ein günstiges oder sogar kostenloses Auto und nutzt das für seine Ausflüge in Los Santos. Dann stürzt man sich in einen der unzähligen Spielmodi und verdient sein erstes Geld. Und hier kommt schon der erste Vorteil. Grand Theft Auto basierte schon immer darauf, Rennen mit Gewalt zu mischen.
In den Spielmodi habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Rennen mit dem Fahrrad, Booten, Flugzeugen, Autos, Monstertrucks oder Motorrädern.
Wie wärs mit Stunt-Rennen hoch oben über den Straßen von Los Santos?
Wer keine Lust auf Rennen hat, der springt einfach in einen der zahlreichen Modi, die sich um Schießgewalt drehen. Da gibt es Deathmatches, Capture-Serien, Gruppenspiele und Serien, bei denen jeder gegen jeden antritt.
Außerdem kommt regelmäßig neuer Inhalt, der die Online-Welt am Leben erhält. Das Casino eröffnete zusammen mit einer Handvoll Missionen, jeder Menge Minigames und einem lohnenswerten Glücksrad. Da können sogar Anfänger gleich teure Supersportwagen gewinnen, ohne Geld einzusetzen.
Für alle Spieler gibt es gleich zu Beginn verschiedenste Inhalte für die unterschiedlichen Spielertypen. Selbst blutige Anfänger können sich mit Inhalten wie dem Casino oder Zeitrennen schnell wichtiges Geld verdienen.
Das schreckt neue Spieler ab: Wie in jedem anderen Online-Spiel ist auch in GTA 5 Online nicht alles toll. Allen voran die hohen Preise.
Wer sich einen noblen Supersportwagen kaufen will, muss erstmal einige Stunden an Grind investieren. Als Frischling kann das abschreckend wirken, denn um effizient Geld in GTA Online zu verdienen, sollte man erstmal ein paar Sachen erwerben, die einem den späteren Grind erleichtern. Also erstmal in Immobilien investieren, bevor man sich die Supersportwagensammlung aufbaut.
Hinzu kommen, je nach Lobby, toxische Spieler. Das äußert sich durch beleidigende Nachrichten im Chat und auch durch griefende Spieler in den Lobbys. Ja, Online-Lobbys sind in GTA Online PvP-Gebiete und man muss damit rechnen, angegriffen zu werden. Trotzdem kann es nervig sein, wenn jemand mit seinem hochgezüchteten Flugmotorrad ankommt und einen über den Haufen ballert, wenn man gerade versucht, Geld zu verdienen.
Der Ausweg ist der Passiv-Modus, der einen vor solchen Situationen schützt. Doch der schränkt auch ein. Viele Aktionen, mit denen man Geld verdient, sind im Passiv-Modus oder in Solo-Lobbys nicht möglich.
Ein anderes Phänomen sind, zumindest in PC-Sessions, Hacker. Zwar treten diese deutlich seltener in Erscheinung, können einem aber leicht den Spaß verderben und euch dazu zwingen, eine neue Lobby aufzusuchen. Sie können mit Hacks dafür sorgen, dass euer Charakter ständig explodiert oder spawnen lächerlich große Transformer in der Welt, um euch zu plätten.
Um was geht es da? Die Grand-Theft-Auto-Serie ist bekannt für ihre abgedrehten Storys mit unverwechselbaren Protagonisten. So schafft der Singleplayer-Modus von GTA 5 auch, eine herrliche Geschichte zu erzählen und dabei immer wieder für WTF-Momente zu sorgen.
In GTA 5 steuert ihr gleich drei Protagonisten, zwischen denen ihr im Verlauf der Story immer wieder wechselt. Der Familienvater und ehemalige Bankräuber Michael trifft auf Franklin, der sein langweiliges Leben aufs nächste Level bringen will. Auf die beiden trifft Trevor, den Michael noch von einem misslungenen Banküberfall kennt.
Trevor, Franklin und Michael – Ihr lernt sie mit all ihren Fehlern und schwierigen Charakteren kennen.
Die drei Kerle haben eine tolle Chemie, die sich durch die verschiedenen Story-Missionen zieht. Während der Kampagne sind all eure Skills an der Waffe, im Auto, im Wasser und in der Luft gefragt. Euch erwarten sogar verschiedene Enden, die ihr, je nach euren Entscheidungen, triggert.
Fazit: Lohnt es für Neu-Anfänger? Pro und Contra
Pro
Geringe Schwelle zum Einstieg
Viele verschiedene Inhalte bei Spielmodi, die verschiedene Spielertypen ansprechen
Große Auswahl an Autos, von Muscle-Cars bis Supersportwagen
Gruppen- und Solo-Inhalte
Taktisches Gameplay und stumpfes “ich schau nebenbei Netflix”-Grinding
Packende Story im Singleplayer
Gute Grafik trotz “altem” Spiel
Contra
Viel Grinding
Toxische Spieler
Hacker sind teilweise ein Problem auf dem PC
Lange Ladescreens nerven in Online-Sessions
Lohnt sich GTA 5 Online für wiederkehrende Spieler?
Was hat sich geändert? Seit dem Release von GTA Online veröffentlichten die Entwickler regelmäßig neue DLCs. Das Gute: Die sind alle kostenlos. Die Inhalte lassen sich alle mit Ingame-Währung erspielen.
Wir zeigen euch in der Übersicht, welche Inhalte in GTA Online veröffentlicht wurden. Schaut einfach, wann ihr ungefähr mit dem Spielen aufgehört habt, um zu erkennen, was sich seit dem verbessert hat.
Seit 2014 gibt’s die Flugschule in GTA Online, in der ihr eure Skills als Piloten verbessern könnt.
Seit 2015 gibt’s das Heist-Update, das Spieler als eines der wichtigsten Updates für GTA Online ansehen. Es brachte die schwierigen Raubüberfälle ins Spiel, die euch mit mehreren Millionen Dollar belohnen, wenn ihr erfolgreich seid.
Der neue Mechaniker Benny ist in der Stadt, der eure Karren zu Lowridern umfunktioniert.
2015 brachte außerdem das “Executives and other Criminals”-DLC. Ihr könnt Organisationen gründen und andere Spieler als Bodyguards anheuern.
2016 kam auch das Cunning-Stunts-Update, das von den Spielern für die vielen neuen Renn- und Bau-Möglichkeiten sowie Autos gefeiert wird.
Das Biker-DLC startete 2016 – Jetzt könnt ihr Gangs gründen und ein Biker-Business aufbauen, um damit passiv Kohle zu verdienen. Ihr besorgt die Rohstoffe, eure Mitarbeiter verarbeiten das Zeug und ihr vertickt Koks oder ähnliches Zeug im großen Stil.
Im gleichen Jahr wie das Biker-DLC startete auch das Import/Export-DLC, das bis heute eine der lukrativsten Möglichkeiten bietet, Geld zu verdienen.
Durch das Gunrunning-DLC kamen 2017 mit Bunkern eine neue Art zur Geld-Einnahme und eine Möglichkeit für Waffen-Upgrades ins Spiel.
Smugglers Run brachte 2017 den Zugang zu Hangars und coolen Flugzeugen sowie eine neue Art der Geldbeschaffung mit dem Sammeln von Lieferungen.
Ende 2017 sorgte der neue Doomsday-Heist für Aufsehen, der brachte auch ein fliegendes Auto mit.
Das große Highlight im Jahr 2020 war das große Cayo-Perico-Update. Das brachte neue Autos und den ersten Heist, den man sogar Solo spielen kann
Wie ihr erkennt, hat sich in den letzten Jahren einiges bei GTA Online getan. Viele neue Fahrzeuge und Inhalte sind jetzt da. Wer dem Spiel wegen mangelndem Content den Rücken kehrte, sollte jetzt also nochmal reinschnuppern.
El Rubio ist der Drogenboss, der auf der neuen Insel Cayo Perico haust
Spieler, die wegen zu viel Grind gingen: Immer noch verdient ihr euch eure Kohle in GTA Online NICHT im Handumdrehen. Grind steht weiterhin an der Tagesordnung, wenn ihr zu den Reichen gehören wollt. Allerdings gibt es inzwischen viele verschiedene Arten, Geld zu verdienen. Da ist also für Abwechslung gesorgt. Wer schon vor 2018 aufhörte, der sieht jetzt viele neue Wege, um reich zu werden.
Seid ihr generell gegen Grinding, um neue Inhalte freizuschalten, dann seid ihr bei GTA falsch, wenn ihr nicht unbedingt zum Echtgeld greifen wollt.
Spieler, die wegen zu wenig Gruppen-Inhalt gingen: Wer bei GTA-Online an Gruppen-Inhalte denkt, der kommt an Heists nicht vorbei. Das sind kooperative Raubüberfälle, die ihr mit bis zu 4 Spielern gegen NPCs verübt. Ganz neu ist der Cayo-Perico-Heist der euch mit ein paar Millionen Dollar belohnt und euch viele Freiheiten in der Durchführung bietet. Auch der Casino-Heist ist nochmal eine andere Herangehensweise an einen Raubüberfall. Da gibt es gleich 3 Möglichkeiten diesen auf “laut”, “leise” oder “getarnt” zu erledigen. Schnappt euch euren Squad und probiert die neuen Heists ruhig mal aus.
Spieler, die wegen zu wenig Roleplay gingen: Ab dem Jahr 2017 wurde das Roleplay auf GTA-Servern immer größer. Auf Twitch rückte das immer weiter in den Vordergrund und verschaffte dem “alten” GTA Online Spitzenwerte auf der Streamingplattform. Ein Blick in diese Community lohnt sich, wenn ihr auf Roleplay in der Welt von GTA 5 abfahrt.
Das ist jetzt neu: Im Dezember 2020 veröffentlichte Rockstar Games eins der wohl wichtigsten Updates für die Community. Den Cayo-Perico-Heist, der an einem ganz neuen Ort in GTA Online spielt.
Dafür baute man extra eine Insel auf die Map, auf der der Heist stattfindet. Da hat der Drogenboss El Rubio sein Imperium aufgebaut und feiert wilde Techno-Partys.
Für euch als Spieler bedeutet das, dass es jetzt eine neue Methode gibt, um Geld zu verdienen. Euer Auftrag ist klar: El Rubio hat viel wertvolles Zeug bei sich rumliegen, Drogen, Geld und Kunstfiguren. Die gilt es zu klauen.
Und dafür könnt ihr euch wieder drei weitere Mitspieler an die Hand nehmen, um den Heist im Koop-Modus durchzuspielen. Ihr steckt euch also gemeinsam die Taschen voll Beute und legt fest, wer wie viel davon abbekommen kann.
Was den Heist nochmal besonderer macht, ist die Anzahl der Spieler. Denn zum ersten Mal könnt ihr einen Heist in GTA Online auch komplett solo erledigen. Ein Feature, das in der Community oft gewünscht wurde. Denn wenn die Freunde mal nicht online sind, musste man sich sonst auf Randoms verlassen. Und wie das in Multiplayern so ist, kann das für Chaos und Frust sorgen. Vielleicht sind die Mitspieler unmotiviert oder es scheitert an wichtigen Absprachen.
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Wenn eure Freunde nicht online sind, könnt ihr Cayo Perico alleine clearen. Und da müsst ihr all euren Skill beweisen. Das ist schwierig, wenn die Last allein auf euren Schultern liegt. Außerdem habt ihr weniger Beutetaschen dabei. Insgesamt gibt es also nicht so viel Beute, wie mit einer Gruppe. Dafür müsst ihr am Ende aber auch nicht mit Mitspielern den Verdienst teilen.
Wie man an den vielen DLCs und der guten Performance sieht, wird das Spiel nicht in naher Zukunft abgeschaltet. Wir erwarten, dass die Entwickler noch bis zum Release von GTA 6 und noch länger den Online-Modus von GTA 5 mit Content versorgen.
Angst, dass dieser Content demnächst abbricht, sollte man deshalb nicht haben.
Wir können für die meisten Spieler GTA 5 Online auch noch im Jahr 2021 empfehlen.
Wem empfehle ich GTA Online?
Auf meiner Spielzeit-Uhr von GTA Online stehen mittlerweile etwa 800 Stunden. Regelmäßig logge ich mich in die Online-Welt ein und spiele die neuen Inhalte wie den verrückten Cayo-Perico-Heist. Zusammen mit Freunden machen die taktischen Raubüberfälle richtig viel Spaß. Auch die Solo-Inhalte lohnen sich, um damit Geld zu verdienen.
Doch für “jeden” empfehle ich GTA Online nicht.
Stellt euch bei GTA Online auf viel Grinding ein, wenn ihr kein weiteres Geld investieren wollt. Nur so kommt ihr an die neusten Autos, Tuning und Immobilien. Wer auf dem PC spielt, muss sich außerdem auf Lobbys mit Moddern einstellen. Die können “freundlich” sein und nur mit ihren verrückten Autos prahlen, oder tierisch nerven und euch die Session madig machen.
Wenn alles glattläuft, ist GTA Online eine schöne Spielerfahrung für Solo- und besonders für Gruppen-Spieler. Gemeinsam fährt man im Autokorso durch die Städte und prescht über die Highways, nimmt an Tuner-Treffen mit anderen Spielern teil oder ballert sich in den PvP-Modi über den Haufen. Die Abwechslung in den Spielmodi ist eine große Stärke von GTA Online. Die reichen von klassischen Rundkursen bis hin zu Rallys bei Autorennen. Bewaffnete Modi gibt es als Deathmatch, King of the Hill und Battle-Royale ähnlichen Matches.
Wer also gern alle Inhalte ausprobieren will und dabei nicht vor Grinding zurückschreckt, sollte sich GTA Online unbedingt mal anschauen. Schnappt euch dazu am besten ein paar Freunde und probiert die vielen Koop-Möglichkeiten aus.
Patrick Freese Redakteur bei MeinMMO
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Die ersten Pokémon der 6. Generation sind in Pokémon GO verfügbar. Es gibt aber noch haufenweise Monster, die fehlen. Wir zeigen euch die besten Monster aus der Kalos-Region, die bisher noch nicht im Spiel sind.
Das wird hier gezeigt: Die Monster, die wir euch hier zeigen, sehen vielversprechend aus. Die Werte sind bereits bekannt und einige Monster haben auch schon Attacken zugewiesen bekommen. Dennoch sind diese Dinge noch nicht offiziell umgesetzt worden. Manche Monster aus der Liste könnten also noch schwächer werden.
Die aufgelisteten Pokémon könnte in der PvP-Liga stark werden oder eben zu den besten Angreifern im Spiel gehören.
Monargoras
Das sind die Werte:
Typ: Drache und Gestein
Angriffswert: 227
Verteidigungswert: 191
KP-Wert: 193
Maximale WP: 3537
Wie stark könnte Monargoras werden? Monargoras hat zwei Typen, die ziemlich oft genutzt werden. Für beide Typen soll Monargoras auch starke Attacken lernen, sodass man es beidseitig nutzen kann.
Monargoras wird mit diesen Werten zwar kein absoluter Top-Angreifer, doch eine nette Alternative für entweder Rihornior und Rameidon oder Rayquaza und Knakrack.
Mit der Einführung von Monargoras werden wir also ein Pokémon bekommen, was von zwei oft genutzten Typen profitiert und zudem solide Attacken beherrscht.
Durengard
Das sind die Werte: Bei Durengard gibt es 2 Formen (Schwert- und Schild-Form). Wir schauen uns hier die Schwert-Form an, da es in dieser Form als Angreifer nützlich wird.
Typ: Geist und Stahl
Angriffswert: 291
Verteidigungswert: 97
KP-Wert: 155
Maximale WP: 2987
Wie stark könnte Durengard werden? Das Besondere an Durengard ist der hohe Angriffswert. Damit hat es einen Angriffswert, der fast so hoch wie von Mewtu (300) ist. Im Gegenzug ist der Verteidigungswert aber schwach. Ihr könntet mit Durengard also ordentlich Schaden verursachen, doch werden auch schnell besiegt.
Am Ende muss sich zeigen, ob Durengard als Glaskanone nützlich ist oder doch zu schnell besiegt wird. Es ist auf alle Fälle ein interessantes Pokémon, was man beobachten sollte.
Zygarde
Das sind die Werte: Bei Zygarde gibt es 3 Formen (10%-Form, 50%-Form und Optimum-Form). Wir schauen uns hier die Optimum-Form an.
Typ: Drache und Boden
Angriffswert: 185
Verteidigungswert: 211
KP-Wert: 389
Maximale WP: 4267
Wie stark könnte Zygarde werden? Zygarde könnte ein spannendes Monster für die PvP-Liga sein. Der KP-Wert von 389 ist verdammt hoch und die Kombination aus den Typen Drache und Boden klingt vielversprechend.
Attacken für Zygarde sind bisher noch nicht bekannt. Hierdurch könnte dann entschieden werden, ob Zygarde wirklich nützlich wird. Mit den richtigen Attacken dürfte es eines der besten Monster in der Meisterliga werden.
Für Raids sollte Zygarde aber keine Rolle spielen. Dafür ist der Angriffswert zu gering und die Konkurrenz zu groß.
Yveltal
Das sind die Werte:
Typ: Unlicht und Flug
Angriffswert: 250
Verteidigungswert: 185
KP-Wert: 246
Maximale WP: 4275
Wie stark könnte Yveltal werden? Yveltal könnte sowohl als Flug- als auch als Unlicht-Angreifer stark werden. Als Unlicht-Angreifer hat Yveltal noch Darkrai vor sich, doch es könnte sich auf Platz 2 einreihen.
Als Flug-Angreifer gibt es auch einige Konkurrenten, doch auch hier könnte es zu den Top-Angreifern gehören. Yveltal hat starke Attacken von beiden Typen.
Mit Yveltal wird wohl auch nicht ein Monster kommen, was alle Pokémon überragt, doch ein starker Angreifer wird es allemal werden.
Xerneas
Das sind die Werte:
Typ: Fee
Angriffswert: 250
Verteidigungswert: 185
KP-Wert: 246
Maximale WP: 4275
Wie stark könnte Xerneas werden? Mit Xerneas könnte ein starker Feen-Angreifer ins Spiel kommen. Das Problem bisher: Es soll wohl keine Feen-Sofort-Attacke lernen. Sollte sich das bis zum Release noch ändern, dann dürfte Xerneas stark werden.
Bei den Feen-Angreifern gibt es aktuell kaum einen richtigen Angreifer. Togekiss oder Guardevoir sind zwar stark, doch auch keine wirklichen Top-Angreifer. Xerneas dürfte zwar auch nicht alle anderen Monster überragen, doch könnte um einiges stärker werden.
Das sind die Werte: Hoopa gibt es in 2 Formen (Normal-Form und entfesselt). Wir blicken hierbei auf die entfesselte Form, da diese stärker ist.
Typ: Unlicht und Psycho
Angriffswert: 310
Verteidigungswert: 191
KP-Wert: 173
Maximale WP: 4516
Wie stark könnte Hoopa werden? Diese Form von Hoopa könnte das interessanteste Pokémon der 6. Generation sein. Die entfesselte Form hat einen besseren Angriffswert als Mewtu und hat zudem noch den Zweittyp Unlicht.
Bisher sind die Attacken noch nicht bekannt, doch sollte Hoopa ebenfalls Psychostoß lernen, genau wie Mewtu, dann könnte es zumindest mehr Schaden austeilen. Es dürfte dann im Kampf aber nicht ganz so standhaft sein.
Dazu kommen noch die möglichen Unlicht-Attacken, die Hoopa lernen könnte. Sollten diese Attacken gut sein, dann könnte es sogar Darkrai in den Schatten stellen.
Starke Verteidiger sind in der 6. Generation allerdings eher nicht vertreten. Wir haben euch die besten Arena-Verteidiger hier aufgelistet:
Am 04. März 2021 erscheint der Ranch Simulator im Early Access auf Steam. Zu viert bringt ihr im Koop-Modus eine alte Farm auf Vordermann, züchtet Tiere, geht Jagen und verteidigt die eigene Ranch gegen wilde Tiere. MeinMMO hat den Projekt-Manager, Pavel Ryzhenko, im Rahmen von Find Your Next Game interviewt und ihn zu den Besonderheiten des Ranch Simulators befragt.
Was ist der Ranch Simulator? Im Ranch Simulator übernehmt ihr den alten Hof eurer Familie und müsst diesen komplett renovieren und teilweise neu errichten. Dies könnt ihr alleine oder im Koop mit drei weiteren Spielern realisieren.
Zu Beginn räumt ihr die Umgebung auf, mäht den Rasen, fällt Bäume und renoviert das Farmhaus. Dazu stehen euch zahlreiche Werkzeuge und Fahrzeuge zur Verfügung. Geld verdient ihr mit der Zucht von Tieren oder dem Verkauf von Holzbrettern. Zu Beginn der Early Access Phase könnt ihr folgende Tiere züchten:
Hühner inklusive der Aufzucht von Küken
Kühe, die Milch produzieren
Schweine, deren Fleisch verkauft werden kann
Im Ranch Simulator züchtet ihr verschiedene Tiere und kümmert euch um deren Wohl.
Neben der Zucht von Tieren könnt ihr in den umliegenden Wäldern auch Jagd auf wilde Tiere machen. Nach dem Zerlegen könnt ihr diese ebenfalls in der örtlichen Siedlung verkaufen. Alternativ könnt ihr Holzbretter produzieren, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Wann und wo erscheint der Ranch Simulator? Der Ranch Simulator erscheint auf Steam und soll am 04. März 2021 im Early Access erscheinen. Ein Preis ist bisher nicht bekannt.
Tierzucht und freies Bauen machen den Ranch Simulator besonders
Im Vergleich zu ähnlichen Titeln, wie den Landwirtschafts-Simulator, liegt der Fokus des Ranch Simulators nicht auf der Feldarbeit, sondern dem Auf- und Ausbau einer eigenen Ranch und der damit verbundenen Tierzucht.
Das ist besonders bei der Tierzucht
Die Arbeit auf der Ranch erinnert an Stardew Valley: Wir erben eine heruntergekommene Farm und müssen diese wieder auf Vordermann bringen. Schrott, Unkraut, tote Bäume und das gespenstische anmutende Haupthaus wirken dabei alles andere als einladend.
Sobald die Ranch hergerichtet wurde, beginnt ihr Geld zu verdienen. Eure Kernaufgabe im Ranch Simulator ist die Zucht von Tieren. Genau die ist im Landwirtschafts-Simulator und in Stardew Valley jedoch eher einfach gehalten.
Zu Beginn sieht die Ranch nicht gerade einladend aus.
In beiden Spielen versorgt ihr die Tiere mit Futter, Stroh und Wasser und verkauft ihre Erzeugnisse. Im Ranch Simulator werden euch bei der Tierzucht mehr Möglichkeiten gegeben und es soll im Laufe des Early Access ein Fleischverarbeitungssystem hinzugefügt werden.
Weiterhin habt ihr die Möglichkeit Küken zu Hennen und Gockeln heranzuziehen.
Schweinezucht im Vergleich: Die Schweinezucht im Landwirtschafts-Simulator eignet sich für Spieler, die Gülle oder Mist zum Düngen ihrer Felder benötigen. Ohne Mods ist eine komplexe Schweinezucht, wie sie im Ranch Simulator geplant ist, nicht möglich.
Das Schlachten von Schweinen und der anschließende Verkauf von Schweinefleisch ist ebenfalls nicht möglich. Hier punktet zumindest auf dem Papier der Ranch Simulator.
Das ist besonders beim Bauen
Das Bausystem im Vergleich: Im Ranch Simulator platziert ihr verschiedene Gebäude als Blueprints auf eurer Ranch und müsst diese anschließend selbst bauen. Zum Bau werden Holzbretter benötigt, welche durch das Fällen und verarbeiten von Baumstämmen produziert werden. Der Stall kann vergrößert werden und im inneren mit zusätzlichen Boxen ausgebaut werden.
Im Landwirtschafts-Simulator gibt es keine Möglichkeit Gebäude nach dem Platzieren zu vergrößern. Weiterhin werden die einzelnen Objekte aus der Vogelperspektive platziert und müssen nicht gebaut werden, sondern können direkt verwendet werden. Dies minimiert die Immersion und vermittelt nicht das Gefühl etwas selbst erschaffen zu haben.
Im Ranch Simulator soll es die Möglichkeit geben einzelne Gebäude sowohl von außen, als auch von innen zu erweitern.
Um einen Stall zu bauen, müssen alle mit anpacken und Vorarbeit leisten.
Welche Gebäude sind zu Beginn verfügbar? Zum Start des Early Access sind ein großer Stall, vier verschiedene kleine Hühnerställe und das Haupthaus verfügbar. Die Entwickler wollen im späteren Verlauf zehn verschiedene Häuser als Blueprint implementieren.
Weitere Freiheiten bei der Gestaltung der Inneneinrichtung sollen ebenfalls im Laufe des Early Access folgen.
Dem Spieler wird die größtmögliche Freiheit geboten
Neben der Zucht von Tieren müsst ihr die eigene Ranch auf Vordermann bringen, um Gäste nicht direkt zu verschrecken. Dazu gibt es verschiedene Werkzeuge, die euch viele Freiheiten geben.
Mit der Brechstange werden die Ruinen der Ranch abgerissen.
Wir von MeinMMO haben mit Pavel Ryzhenko gesprochen. Er ist Projekt-Manager bei Toxic Dog und hat uns einige Fragen zum Ranch Simulator beantwortet. Wir wollten zuerst wissen, ob es im Ranch Simulator Missionen oder Quests geben wird und ob es ein Tutorial gibt, welches die Grundlagen vermittelt.
Pavel Ryzhenko: Das Spiel ist in erster Linie so konzipiert, dass es dem Spieler die Freiheit bietet, seine Ranch zu führen. Die Hauptquests führen den Spieler in die grundlegenden Spielmechaniken ein, aber wir wollen wirklich, dass die Spieler ihre Ranch so führen, wie sie es wünschen. Das ist besonders im Multiplayer wichtig, wo wir wirklich hoffen, dass die Spieler die Möglichkeiten des Rollenspiels beim gemeinsamen Führen einer Ranch nutzen.
Während der Early Access-Phase planen wir, mehrere Nebenquests hinzuzufügen. Ein lokaler Jäger und NPCs von benachbarten Ranches werden euch diese Nebenquests anbieten.
Auf der Jagd lauern einige Gefahren: Dieser Bär scheint ziemlich schlecht gelaunt zu sein.
MeinMMO: Wie komplex wird das Wirtschaftssystem im Ranch Simulator sein?
Pavel Ryzhenko: Das Wirtschaftssystem ist eines der Dinge, die wir im Laufe der Early-Access-Phase optimieren wollen, da wir Features wie das Fleischproduktionssystem hinzufügen werden.
Im Koop fällt die Arbeit leichter: Im Ranch Simulator können bis zu vier Spieler gleichzeitig am Erfolg der eigenen Ranch arbeiten. Die Entwickler setzen dabei auf Client-Server, ein Spieler Hostet das Spiel und Freunde können der Sitzung beitreten. Auf der gleichen Grundlage funktioniert auch der Multiplayer in Stardew Valley. Der Fortschritt auf der Ranch wird nur beim Host gespeichert. Dedizierte Server schließen die Entwickler zum jetzigen Zeitpunkt aus.
Das Team von Toxic Dog arbeitet seit zwei Jahren am Ranch Simulator
Entwickelt wird die Simulation vom europäischen Indie-Studio “Toxic Dog”. Diese setzen bei der Entwicklung auf die Unreal Engine 4 und arbeiten seit zwei Jahren an dem Titel. Wie die Simulation jetzt schon aussieht, ist im kürzlich veröffentlichten Trailer zu sehen.
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Der Ranch Simulator zeigt im Koop sein ganzes Potenzial.
MeinMMO: Wie sehr ist die Community an der Entwicklung beteiligt?
Pavel Ryzhenko: Die Community in die Entwicklung einzubeziehen, ist eines der wichtigsten Dinge für uns, und das ist der Grund, warum wir uns entschieden haben, im Early Access zu starten. Wir haben bereits mehrere Beta-Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass wir die Community so früh wie möglich einbeziehen.
MeinMMO: Welche Erkenntnisse habt ihr aus der Beta gewonnen?
Pavel Ryzhenko: Betas sind großartig, um herauszufinden, was den Spielern gefällt und welche Features sie gerne sehen würden. Basierend auf dem Feedback der Spieler aus der ersten Beta haben wir einige aufregende Funktionen hinzugefügt, wie die Charakteranpassung und die Third-Person-Ansicht.
Die Charakteranpassung wurde durch Feedback der Community implementiert.
MeinMMO: Auf welche Themen wollt ihr euch in den ersten 12 Monaten nach dem Release im Early Access konzentrieren?
Pavel Ryzhenko: Bis zu einem gewissen Grad wird das davon abhängen, was unsere Community will. Der Start in den Early Access bedeutet viele neue Spieler, und damit auch mehr Feedback. Abgesehen davon haben wir eine Menge interessanter Inhalte, die wir im Early Access hinzufügen wollen. Aktuell planen und freuen wir uns auf die Einführung von Pferden, ein System zur Fleischproduktion, mehr Anpassungsmöglichkeiten für Häuser, dem Anbau von Pflanzen und Gartenarbeit.
Das müsst ihr über den Ranch Simulator noch wissen
Wir haben Pavel Ryzhenko gefragt, ob das Team einen Launch auf der Konsole plant, der Multiplayer noch erweitert wird und zukünftig Modsupport angeboten wird.
MeinMMO: Auf welcher Plattform wird der Ranch Simulator neben dem PC erscheinen?
Pavel Ryzhenko: Es wäre toll, wenn der Ranch Simulator in Zukunft auch auf anderen Plattformen erscheinen würde. Aber im Moment ist der PC die einzige Plattform, an der wir arbeiten. Es ist möglich, dass das Spiel irgendwann auch auf anderen Plattformen erscheinen könnte, dazu gibt es aktuell aber keine Entscheidung.
MeinMMO: Wird es in Zukunft möglich sein, den Ranch Simulator mit mehr als drei Freunden zu spielen?
Pavel Ryzhenko: Die Chancen stehen gut, dass wir bei bis zu vier Spielern bleiben werden, da der Multiplayer so konzipiert wurde.
MeinMMO: Wird es Modsupport geben?
Pavel Ryzhenko: Gute Frage! Mod-Unterstützung ist derzeit nicht geplant, aber es ist sicherlich möglich. Wir würden gerne von den Spielern hören, ob dies etwas ist, das sie sehen wollen.
MeinMMO: Danke für das Interview!
Disclaimer Unser Autor hatte bisher keine Möglichkeit den Ranch Simulator selbst zu testen. Der Artikel stützt sich auf Berichte, Screenshots und Gameplay Videos des Publishers. Der Ranch Simulator klingt nach einem interessanten Spiel, welches man beobachten sollte. Wir können an dieser Stelle keine Aussagen zur Qualität des Spiels treffen.
Fazit: Der Ranch Simulator hat Potenzial
Aus meiner Sicht verfolgt der Ranch Simulator ein sehr interessantes Konzept. Als Landwirtschafts-Simulator-Fan freue ich mich auf den Release im Early Access. Insbesondere beim Koop-Modus hoffe ich auf abwechslungsreiche Stunden zusammen mit Freunden. Ich selbst habe mit dem Landwirtschafts-Simulator 13 begonnen und bin der Serie seitdem treu geblieben.
Der Ausbau der eigenen Farm und die Tierzucht kommen aus meiner Sicht im Landwirtschafts-Simulator zu kurz und genau an dieser Stelle setzt der Ranch Simulator an.
Die Möglichkeit, eine eigene Ranch komplett zu bauen und zu verwalten, reizt mich dabei sehr und ich bin gespannt, wie aufwendig und komplex die Haltung von verschiedenen Tieren sein wird. Durch den Koop wird es mit Sicherheit nicht zu stressig, wenn ich meinen Freunden von der Veranda aus bei der Arbeit zuschaue.
Toxic Dog hat als Entwickler bisher nur zwei Spiele veröffentlicht: 2017 das Koop-Spiel “Catch A Lover”, in dem Jagd auf den Liebhaber der eigenen Ehefrau gemacht wird und 2018 das Online-Quiz “Dummy!”. Beide Spiele eher unbekannt, die Bewertungen zu “Catch A Lover” auf Steam sind mit 55% eher ausgeglichen. Die Ambitionen des Ranch Simulators sind groß und lassen hoffen. Die Beta-Tester auf dem Discord-Server des Ranch Simulators sind mit dem aktuellen Stand des Spiels jedoch zufrieden – das lässt hoffen! Ich werde mir den Ranch Simulator definitiv zum Release näher anschauen.
Florian Franck
Freier Autor bei MeinMMO
Was denkt ihr über den Ranch Simulator? Welche Features würdet ihr euch wünschen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.