Seit Trainer zu Hause bleiben sollen, geben sie mehr Geld in Pokémon GO aus

In vielen Teilen der Welt herrschen Ausgangsbeschränkungen wegen des neuartigen Corona-Virus. Man sollte meinen, dass Pokémon GO darunter leidet, wenn Spieler nicht mehr gemeinsam in Gruppen auf die Jagd gehen können. Doch das Gegenteil ist der Fall: Das Spiel legt bei den Einnahmen die beste Woche 2020 hin.

Das sind die Zahlen: Wie die Seite Sensor Tower meldet, sind die Einnahmen von Pokémon GO in der Woche vom 16. März deutlich gestiegen. Pokémon GO hat 66,7% mehr Einnahmen erzielt als in der Woche davor.

Die Einnahmen sind weltweit von 13,8 Millionen US-Dollar auf 23 Millionen $ gestiegen, das entspricht Einnahmen von 20,6 Millionen €.

Das ist bei den Einnahmen die stärkste Woche in Pokémon GO 2020 bislang. Der größte Anteil an den 23 Millionen $ stammt aus den USA. Dort haben Spieler in der Woche 7,8 Millionen $ ausgegeben.

Pokemon-Go-Umsatz-Maerz-2020

Niantic reagiert auf Corona mit Boni und Aktionen

Darum ist das bemerkenswert: Diese Rekord-Einnahmen kommen in einer Zeit, in der viele Trainer nicht mehr so einfach das Haus verlassen dürfen, denn Teile der Welt stehen wegen des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 unter einem „Lockdown.“ In Italien wurde ein Mann von der Polizei angehalten und gemeldet , weil er Pokémon GO auf der Straße spielte und keine Begründung dafür nennen konnte, dass er draußen ist, außer: „Ich muss die Pokémon fangen.“

Man könnte annehmen, dass gerade Pokémon GO von den Ausgangsbeschränkungen betroffen ist und die Trainer es weniger spielen: Denn die Idee von Pokémon GO ist es ja gerade, Spieler nach draußen in die echte Welt zu schicken.

Wegen Corona kritisieren viele Pokémon GO, doch ich finde sie machen alles richtig

Doch Niantic hat früh auf die Corona-Krise reagiert und Pokémon GO mit vielen Boni angepasst und das Spielen von zu Hause aus attraktiver gestaltet: So ist es für Trainer seit dem 4. März leichter, Pokémon von zu Hause aus zu fangen.

In der Zeit danach reagierte Niantic mit weiteren Aktionen auf die Corona-Situation. Der CEO von Niantic, John Hanke, hat zudem angekündigt, dass sogar noch mehr Änderungen für Pokémon GO auf dem Weg sind.

Darüber hinaus ist es in vielen Ländern weiterhin erlaubt, das Haus zu Spaziergängen zu verlassen, solange man das alleine tut. Offenbar werden auf diesen Spaziergängen weiter Pokémon gefangen.

Wichtig für den Einnahmen-Anstieg dürfte auch ein Event gewesen sein, das am 20. März in Pokémon GO startete. Hier sollten Spieler 8,99€ für das Spezialforschung-Abenteuer „Modulare Untersuchungen“ zahlen.

Genesect

In China hatte die Corona-Quarantäne schon Anfang des Jahres zur erheblichen Steigerung der Spielerzahlen geführt. Spieler und Spielerinnen suchen offenbar nach Zerstreuung und Ablenkung in den Zeiten der Pandemie. Viele scheinen zudem mehr Geld in den Spielen auszugeben, wie jetzt in Pokémon GO.

Es sollte aber für jeden Trainer das Wichtigste sein, die eigene Gesundheit und die seiner Mitmenschen zu schützen und in diesen Zeiten besonders vorsichtig zu sein, wenn man in Sachen „Ich will der Allerbeste sein, wie keiner vor mir war“ und „Schnapp‘ sie dir alle“ unterwegs ist.

Quelle(n): Venturebeat
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Zavarius
2 Monate zuvor

Logische Sache. Der Ballmangel und die Legendären im PvP (90% Chance minimum ab 4…) locken, vor allem Solo’s, mit Pässen und Bällen im Shop. Wird aber auch abklingen, wenn der Rauchvorrat weg und das Season-Legend mehrfach gefangen wurde. So könnte es aber ruhig für immer sein. Die Spawnaktivität ist genau so, wie PoGO hätte direkt sein sollen… Die Dörfer erfreuen sich sicherlich genauso daran.

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