Es gibt große Nerfs für die Nekrotische Schneise in WoW: Shadowlands. Doch auch drei andere Dungeons werden spürbar einfacher für euch.
Mit den Wartungsarbeiten diese Woche (Mittwoch, 27.01) gibt es einen kleinen Patch bei World of Warcraft. Der hat es allerdings in sich und dürfte vor allem für Dungeon-Spieler interessant sein. Denn vier der aktuell acht Dungeons von WoW: Shadowlands werden angepasst und bekommen einige Nerfs spendiert. Vor allem die Nekrotische Schneise wird deutlich einfacher auf allen Schwierigkeitsstufen.
Dungeon-Nerfs vom 27.01 – Alle Änderungen
Was sich in den vier Dungeons ändert, haben wir hier für euch aufgelistet:
Seuchensturz
Markgräfin Stradama
Seuchengebundene Ergebene haben 40 % weniger Leben und verursachen 40 % weniger Schaden.
Infektiöser Regen wird in der letzten Phase des Kampfes seltener gewirkt.
Das Timing von Seuchenschmettern wurde leicht abgewandelt, sodass man ein wenig mehr Zeit für die Bewegung hat.
Der Dungeon in Maldraxxus bekommt nur einen Nerf – aber der dürfte helfen.
Die Blutigen Tiefen
Ein Fehler wurde behoben, bei der fliegende Kammerwachen nicht zu den Prozenten eines mythischen Schlüsselsteins zählten.
Kryxis der Gefräßige
Trennendes Schmettern verursacht nun 20 % weniger Schaden auf allen Schwierigkeiten.
Essenzabsorption verursacht 20 % weniger Schaden auf mythischer Schwierigkeit.
Henker Torvold
Die Lebenspunkte der Flüchtigen Manifestation wurden um 20 % reduziert.
Spitzen des Aufstiegs
Lakesis, Klotos und Astronos sind nicht länger von Schlüsselstein-Affixen betroffen, die beim Tod ausgelöst werden (wie etwa: Blutig).
Lakesis, Klotos und Astronos erhöhen den erlittenen Schaden mit Unterdrückung nur noch um 1 % pro Stapel (vorher 2 % pro Stapel).
Die Nekrotische Schneise
Wenn Blutiger Wurfspeer und Entladene Anima mehr als 8 Ziele treffen, dann wird der Schaden auf alle Gegner gleichmäßig aufgeteilt.
Die Waffen der Kyrianer (Blutiger Wurfspeer, Ausrangierter Schild, Entladene Anima und Vergessener Schmiedehammer) bleiben nun über den Tod hinaus erhalten.
Der Schaden von Morschknochenarmbrustschützen wurde um 20 % reduziert.
Es wurde ein Fehler behoben, bei dem Morschknochenarmbrustschützen die Rüstung des Ziels ignorierten.
Der Schaden von Morschknochenkriegern wurde um 20 % reduziert.
Frostblitzsalve des Morschknochenmagiers verursacht nun 20 % weniger Schaden und die Zauberzeit wurde von 2,5 Sekunden auf 3,5 Sekunden erhöht.
Frostblitz des Morschknochenmagiers verursacht 36 % weniger Schaden und die Zauberzeit wurde von 2,0 Sekunden auf 2,5 Sekunden erhöht.
Die Lebenspunkte von Leichenspalterm wurden um 29 % reduziert.
Die Lebenspunkte von Leichensammlern wurden um 29 % reduziert.
Die Lebenspunkte von Zusammengeflickter Vorhut wurde um 14 % reduziert.
Die Lebenspunkte von Nar’zudah wurden um 20 % reduziert.
Die Lebenspunkte von Skelettmonstrum wurden um 20 % und der verursachte Nahkampfschaden um 25 % reduziert.
Die Lebenspunkte vom Kyrianischen Flickwerk wurden um 25 % und der verursachte Nahkampfschaden um 17 % reduziert.
Pestknochen
Aaswürmer benötigen nun 5 Stapel von Blut verschlingen, um Aasexplosion wirken zu können (vorher 3).
Amarth
Die Reichweite wurde reduziert, in der Skelette beim Zauber Land der Toten erscheinen.
Der Bonus auf die Angriffsgeschwindigkeit von Unheilige Raserei wurde um 20 % reduziert.
Der verursachte Schaden von Reanimierter Krieger wurde um 20 % reduziert.
Der verursachte Schaden von Reanimierter Armbrustschütze wurde um 20 % reduziert.
Der verursachte Schaden des Frostblitzes des Reanimierten Magiers wurde um 20 % reduziert.
Der verursachte Schaden der Frostblitzsalve des Reanimierten Magiers wurde um 36 % reduziert und die Zauberzeit auf 2,5 Sekunden erhöht (vorher 2 Sekunden).
Chirurg Fleischnaht
Die Dauer von Einbalsamierungssekret wurde auf 1 Minute reduziert (vorher 6 Minuten).
Mehr Aktuelles zu Shadowlands findet ihr in diesen Artikeln:
Was bedeuten die Änderungen? Vor allem die Änderungen an der Nekrotischen Schneise sind schon lange gewünscht. Hier fühlte sich fast jede Gruppe an Trashmobs wie ein kleiner Miniboss an. Grundsätzlich galten hier viele Fähigkeiten – besonders in Mythisch+ – als „overtuned“. Dass jetzt eine Änderung kommt, dürfte dafür sorgen, dass in den darauffolgenden Wochen weitere Rekorde purzeln.
Findet ihr die Anpassungen gut? Oder sind die Nerfs alle unnötig gewesen?
Der Streamer Sebastian “forsen” Fors hat einige Emotes auf Twitch gelöscht. Normalerweise sind diese Emotes ein großer Teil seiner Community, doch der Streamer fürchtet einen Bann.
Das ist passiert: forsen kündigte in einem Stream an, dass er 4 Emotes entfernen muss. Dazu zählen ForsenTake, forsenA, forsenBreak und forsenDED. Als Grund nannte er dafür die neuen Richtlinien auf Twitch und schien darüber nicht besonders erfreut zu sein.
Die Entfernung ist ein großer Einschnitt, denn die Zuschauer von forsen sind als starke Community bekannt, die so einige Emotes weltweit etabliert haben.
Twitch verbietet Emote-Ketten – forsen muss reagieren
Warum müssen die Emotes entfernt werden? Grund dafür sind Richtlinien auf Twitch, die am 22. Januar in Kraft getreten sind. Dort werden bestimmte Emote-Ketten, also mehrere unterschiedliche Emotes in einer Nachricht, verboten.
Damit möchte man verhindern, dass diese Emotes böswillig eingesetzt werden. So kann es nämlich sein, dass einzelne Emotes nicht schlimm sind, doch die Aneinanderkettung dann eine böswillige Nachricht ergeben.
Eine solche Emote-Kette hat auch forsen in seinen Streams. 4 Emotes ergeben dort die Aussage “Stop Streaming” und ein Icon, welches 0 Zuschauer anzeigt. Sowas könnte vor allem böswillig gegen kleinere Streamer eingesetzt werden, als Aufruf mit dem Streamen aufzuhören, weil man nicht erfolgreich sei.
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Wie reagiert forsen darauf? Der scheint die Richtlinien nicht so ganz nachzuvollziehen. So sagt er: “Ich muss 4 oder 5 Emotes entfernen, die dazu genutzt werden können andere Streamer zu belästigen” und zieht dabei das Ende so lang, dass es klingt, als würde er es eher etwas lächerlich finden.
forsen hat sich allerdings in der Vergangenheit einige Fehler geleistet. Zuletzt wurde er Ende November 2020 gebannt, als er versehentlich ein Bild geöffnet hatte, was Sodomie zeigte. Twitch reagierte damals mit einem unbefristeten Bann, den sie erste einen Monat später aufhoben. Weitere Dinge, die gegen die Richtlinien von Twitch verstoßen, könnten für forsen noch ernstere Konsequenzen haben.
Warum ist das ein Einschnitt in seine Community? Die Community von forsen gilt als besonders aktiv. Obwohl der Streamer “nur” 1,5 Millionen Follower hat (Platz 123 weltweit) und damit deutlich kleiner als die großen Namen auf Twitch ist, ist seine Community umso aktiver.
Sie denkt sich regelmäßig neue Memes und Emotes aus, die sie dann weltweit etablieren. So meinte forsen, dass seine Community die Memes zu pepega, omegalul und Peplaugh erfunden haben. Die werden jetzt weltweit aktiv genutzt. Das Meme forsenE war 2018 das meistgenutzte Emote auf Twitch weltweit – es stammt ebenfalls aus seiner Community.
Das Meme “forsenE” war Anfang 2018 das meistgenutzte Emote auf Twitch weltweit.
Nun werden einige wenige Emotes von forsen entfernt, weil Twitch sie in der Kombination verbieten. Es sind durchaus beliebte Emotes, weshalb es ein Einschnitt in die Community ist.
forsen selbst nutzte einen WoW-Vergleich um sich und seine Emotes zu beschreiben. Damit erklärte forsen, wie wichtig er doch für Twitch sei:
In Pokémon GO startet heute, am 26. Januar, das große Johto-Event. Wir zeigen euch Shinys, Boni und weitere Infos rund um das Ereignis.
Wann geht es los? Das Johto-Event startet am 26. Januar um 10:00 Uhr Ortszeit. Es läuft dann bis zum 31. Januar um 20:00 Uhr Ortszeit.
In dem Event dreht sich alles um die 2. Generation. Es ist eines der letzten Events zur Vorbereitung auf die Kanto-Tour, die Ende Februar stattfinden soll.
Alle Infos zum Johto-Event in Pokémon GO
Das sind die Boni: Passend zum Event dreht sich bei den Boni alles um die zweite Generation. Wir geben die Übersicht:
Folgende Pokémon sollen in der Wildnis erscheinen: Endivie, Feurigel, Karnimani, Voltilamm, Hoppspross, Griffel, Sonnkern, Yanma, Kramurx, Skorgla, Snubbull, Schneckmag und Miltank
In Quests, Raids und 5-km-Eiern erscheinen Pokémon der 2. Generation
Shiny Miltank erscheint erstmalig in Pokémon GO
Es gibt eine neue Sammler-Herausforderung
4 exklusive Attacken werden zum Johto-Event verfügbar sein
Entei, Raikou und Suicune erscheinen nacheinander bis zum 9. Februar in Level-5-Raids
Wie sieht es mit neuen Shinys aus? Als frisches Shiny wird Miltank angekündigt. Dieses Pokémon war bisher noch nicht als Shiny verfügbar. Ihr werdet den Unterschied deutlich erkennen, denn das Shiny ist blau:
Außerdem werdet ihr während des Events weitere Chancen auf Shinys haben. Die 3 Starter, Voltilamm, Griffel, Sonnkern, Yanma, Kramurx, Skorgla und Snubbull können allesamt als Shiny auftauchen. Ihr könnt euch also gut auf die Jagd nach den schillernden Pokémon begeben.
Welche exklusive Attacken gibt es? Hier feiern 4 Attacken von Community Days ihr Comeback. Sie werden den gesamten Eventzeitraum verfügbar sein. So gibt es:
Meganie kann Flora-Statue lernen, wenn ihr Lorblatt entwickelt
Tornupto kann Lohekanonade lernen, wenn ihr Igelavar entwickelt
Ampharos kann Drachenpuls lernen, wenn ihr Waaty entwickelt
Despotar kann Katapult lernen, wenn ihr Pupitar entwickelt
Besonders stark ist hier die Attacke für Despotar. Damit wird es zu einem der besten Gestein-Angreifer im Spiel. Diesen Angriff solltet ihr euch also durch Entwicklung sichern. Per normaler TM kann die Attacke nicht beigebracht werden.
Wie geht es dann weiter? Dazu gibt es bisher noch keine Infos. Die Events zu jeder Generation sind abgeschlossen – nun fehlt nur noch ein Event zur Kanto-Region, welches Ende Februar bei der Kanto-Tour durchgeführt wird.
Es bleibt also abzuwarten, welche Events im Februar noch auf die Trainer warten. Ob sich der Kauf des Tickets für die Kanto-Tour lohnt, erfahrt ihr hier:
Derzeit gibt es hunderte von MMOs, MMORPGs und anderen Online-Spielen, die ihr spielen könnt. Doch bei vielen heißt es, dass sie bereits tot seien und sich das Spielen gar nicht lohne. Doch wann ist ein MMO eigentlich tot?
Mit der Verbreitung des Internets wurden auch die MMOs und Online-Spiele populär. Noch immer gibt es alte Titel aus den 90ern, die ihr heute spielen könnt, darunter 8 uralte MMORPGs.
Fast genauso alt wie diese Spiele ist die Diskussion darüber, wann ein Spiel als “tot” gilt. So wurde World of Warcraft schon dutzende Male als tot bezeichnet, dabei ist es noch immer das stärkste MMORPG überhaupt.
Andere Spiele, die eine viel kleinere Zahl von Spielern unterhalten als die World of Warcraft, gelten jedoch quicklebendig, ohne das es darüber große Diskussionen gäbe. Es gibt sogar Spiele, die bekamen jahrelang kein oder kaum Updates, doch ihre treuen Spielern klammern sich an ihnen fest, wie etwa bei Guild Wars 1, Allods Online oder RIFT.
Offiziell laufen diese Spiele noch. Gelten sie also noch als lebendig oder schon tot? Beginnt der Tod erst mit der Einstellung des Spiels oder dann, wenn die Community es beschließt?
So stimmt ihr ab: Nun liegt es an euch, uns eure Meinung zum Thema abzugeben. Ab wann zählt ein MMO für euch als tot? Im folgenden Umfrage-Tool warten auf euch 5 Antwortmöglichkeiten.
Die Abstimmung läuft bis Donnerstag, den 28. Januar um 12:00 Uhr. Sie wird im Anschluss hier bei MeinMMO ausgewertet. Gerne könnt ihr uns zusätzlich zur Wahl noch eure Meinung in die Kommentare schreiben und so einen Beitrag zum Artikel leisten.
Falls ihr hingegen MMOs sucht, die noch immer aktiv weiterentwickelt werden und sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen, dann seid ihr in diesem Artikel richtig aufgehoben:
Der Streamer Mohamed „Ziqo“ Beshir ist ein erfahrener Streamer, der seit 10 Jahren das MMORPG „World of Warcraft“ auf Twitch zeigt. Der hat in den 10 Jahren viel in WoW erreicht und sich nie was zu Schulden kommen lassen. Jetzt wurde er für eine Woche von Twitch gebannt. Er sagt, er weiß nicht, wofür. Aber die Sperre hat schlimme Auswirkungen auf seinen Kanal und seine Karriere.
Wer ist das? Der Streamer Ziqo hat Wurzeln in Ägypten, lebt aber in Schweden. Er ist seit vielen Jahre eine feste Größe in der Community von WoW. Der hat über Jahre einen exzellenten Mage gespielt und war damit immer wieder in der Arena erfolgreich. Er ist vor allem ein PvP-Streamer, hat aber auch schon Abenteuer in WoW Classic gestartet oder versucht den Geheimnissen des Schwarzmarkt-Auktionhauses auf den Grund zu gehen.
Ziqo war von 2017 bis 2020 bei der Gilde Method, ist dann aber im Zuge des Skandals gegangen wie viele andere auch. Er ist heute ein professioneller Content-Creator für Cloud 9, arbeitete schon mit Blizzard zusammen und war für die Shoutcaster aus der BlizzCon. Er ist seit vielen Jahren ein solider und etablierter WoW-Streamer auf Twitch. Ziqo hat 208.000 Follower und wenn er streamt, schauen ihm durchschnittlich 1.280 Leute zu.
Er sagt: Er ist seit Anfang auf Twitch dabei. War einer der ersten Partner, einer der ersten, der einen Sub-Button bekam, und hat sich in all der Zeit nie was zu Schulden kommen lassen.
https://www.youtube.com/watch?v=AOGH1Yu0EJw
7 Tage Bann verhagelt Streamer wichtige Chancen auf Twitch
Das ist jetzt der Bann: Wie Ziqo in einem Video mitteilt, hat er vor kurzem einen Bann für „hasserfüllte Sprache“ von Twitch erhalten. Sein Kanal ist für eine Woche gesperrt.
Der Streamer sagt, diese Sperre hat für seine Karriere äußerst negative Auswirkungen:
Er verliert seinen Schwung. Sein Kanal war nach WoW Shadowlands gerade gut unterwegs und hat viele neue Follower gewonnen, diesen Schwung sieht er mit dem Bann jetzt in Gefahr.
Außerdem war er eigentlich bei den Twitch-Preisen als Präsentator vorgesehen. Das war für ihn eine Chance, sich mehr Leuten vorzustellen. Die Chance ist jetzt geplatzt. Wenn er gebannt ist, kann er ja nicht auf der ersten Seite bei Twitch sein.
Zudem ist sein Kanal jetzt bei Twitch nicht mehr in einem „Good Standing“, er kann daher an Twitch-Kopfgeldern nicht mehr teilnehmen. Das ist eine wertvolle Einnahme-Möglichkeit, die ihm nun versperrt ist.
Streamer wird gebannt – Hat keine Ahnung, weshalb genau
Das ist sein Problem: Ziqo sagt, er hat keinen blassen Schimmer für was er gebannt ist. Er beteuert, er hat keine „hasserfüllte Sprache“ verwendet. Er ist sich überhaupt keiner Schuld bewusst. Auf Nachfragen bei Twitch, konnte ihm keiner seiner Kontakte weiterhelfen. Es wird nur der allgemeine Grund genannt, warum er gebannt wurde, nicht aber der genaue Vorfall.
Ziqo scherzt bitter: Vielleicht habe er sich ja im Stuhl so gestreckt, dass Twitch es als Nazi-Symbol verstand. Eher glaubt er, dass er den Handels-Chat in WoW offengehabt haben könnte und dort schlimme Worte gefallen seien.
Die Situation belastet ihn. Er sagt: Er würde gerne aus Fehlern lernen. Aber er weiß überhaupt nicht, was er falsch gemacht haben soll.
Er sagt: „Ich fühl mich wie ein Verbrecher. Ich hab Albträume deswegen.”
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Das steckt dahinter: Es ist für Streamer tatsächlich ein Problem, dass Twitch nicht die genauen Gründe für einen Bann nennt. Das tun sie offenbar aus juristischen Gründen nicht. Twitch macht sich angreifbar, wenn der genaue Vorfall offiziell bekannt ist.
Der Streamer DrDisrespect und seine Community rätseln bis heute, warum der vor einem Jahr von Twitch gebannt wurde. In vielen Fällen wissen Streamer aber genau, wenn sie eine Regel gebrochen haben und rechnen fest mit einem Bann. Wenn aber hier wirklich im Handels-Chat etwas zu sehen war, dass Ziqo gar nicht mitbekommen hat, ist so ein Bann aus heiterem Himmel bitter.
https://www.youtube.com/watch?v=3xGFAfPy2Gs
Streamer wird entbannt – nach öffentlicher Empörung
Update 26.1. 10:00 Uhr: So ging das aus: Die Geschichte nahm noch ein gutes Ende: In der Nacht vom 25.1. auf den 26.1. hat Twitch den Bann des Streamers Ziqo zurückgenommen. Der Bann sei “inkorrekt” ausgesprochen worden, heißt es.
Offenbar hat der Fall in der Community für so viel Wirbel gesorgt, dass Twitch sich das noch mal angesehen und entschieden hat, dass der Bann ein Irrtum war.
Eine genaue Begründung, warum er gebannt wurde, fehlt Ziqo aber weiterhin.
Der Streamer glaubt mittlerweile: Der Bann könnte daran liegen, dass man sich bei Twitch verhört hat. In einem Stream sagte Ziqo: “Fuck it” also “Scheiß drauf” – er vermutet, bei Twitch könnte man “Faggot” verstanden haben, eine abwertende Bezeichnung für Homosexuelle im Englischen. Das ist ein typisches Wort, für das man auf Twitch gebannt wird.
Wie negativ sich ein permanenter Twitch-Bann auf die Verfassung eines Streamers auswirken kann, hat DrDisresepct im Oktober 2020 in einem Video erklärt:
Die Weltquests in WoW: Shadowlands können für Frust sorgen. Sie sind mitunter lang, undurchsichtig und wenig belohnend. Muss das so?
Eine der simpelsten Endgame-Aktivitäten in World of Warcraft sind Weltquests. Die benötigen nur selten andere Spieler, locken mit Anima, Ruf oder Gold und sind schnell ausfindig zu machen.
Doch Weltquests in Shadowlands haben häufig eine Gemeinsamkeit, die so manch einen Spieler entnervt die Augen rollen lässt: Versteckte Phasen und Schritte, die erst nachträglich angezeigt werden.
Zusatz-Phasen können ätzend sein: Nicht immer ist das Missionsziel, das auf der Weltkarte angezeigt wird, auch wirklich das abschließende Ziel. So kann es vorkommen, dass eine Quest am Anfang nur möchte, dass eine Handvoll von Feinden getötet wird. Das klingt nach einem lukrativen Deal und einer klaren Sache – vielleicht 3-5 Minuten Aufwand, je nach Ausrüstung.
Manche Weltquests zeigen nur ein Ziel an – doch dann kommt noch viel, viel mehr.
Kaum ist das Ziel abgeschlossen, wechselt die Quest in die nächste Phase. Anstatt direkt die Belohnung zu erhalten, folgt nun Schritt 2 der Quest. Hier müssen zum Beispiel eine Reihe von Käfigen geöffnet werden, um Gefangene zu befreien. Die Käfige stehen natürlich kreuz und quer verteilt, in genau dem Gebiet, in dem eben noch die Feinde bekämpft wurden, die nun natürlich alle schon ihren Respawn gefeiert haben.
Doch auch damit endet die Quest nicht. Nachdem alle Käfige offen sind, taucht ein weiterer Schritt auf: Der Obermotz des jeweiligen Gebiets muss noch bezwungen werden. Und der wartet – oh Wunder – am anderen Ende des Questbereichs, sodass man ein drittes Mal durch die Feinde schnetzeln muss.
Mehr Aktuelles zu WoW: Shadowlands findet ihr hier:
Weltquests sind nicht notwendig: Allerdings sollte man nicht vergessen, das Weltquests keine Notwendigkeit in Shadowlands sind. Die Belohnungen sind vornehmlich für neue Charaktere interessant, die noch Ausrüstung brauchen und bisher nicht in Dungeons unterwegs waren.
Darüber hinaus sind nur Ruf und Anima interessant, das wiederum als Ressource für vornehmlich kosmetische Belohnungen gilt. Es ist also leicht, Weltquests einfach nicht zu machen und „links liegenzulassen“, wenn man keine Lust darauf hat – es entgeht dem Spieler nur wenig.
Manch einer ist genervt – andere mögen es.
Weltquests – Sind sie gut, so wie sie sind?
Kommen wir nun zu euch: Was haltet ihr von den aktuellen Weltquests in WoW: Shadowlands? Machen sie Spaß und fühlen sich belohnend oder einfach „gut“ an? Oder sind sie anstrengend, undurchsichtig und müssten überarbeitet werden?
Wenn ihr eure Stimme noch etwas begründen wollt, lasst doch gerne noch einen Kommentar unter dem Artikel.
Cortyn meint: Grundsätzlich finde ich dieses Questdesign nicht schlecht. Es fühlt sich an, als würde man tatsächlich einen vollständigen Auftrag abschließen, der aus mehreren Schritten besteht. Was jedoch frustriert, ist das spontane Aufploppen neuer Ziele. Wenn die Ziele (und zusätzlichen Phasen) bereits im Vorfeld angekündigt werden, dann wäre das Ganze kein Problem. Wenn man im Vorfeld bei einer Weltquest weiß, worauf man sich einlässt, dann ist das Ganze nicht so wild.
Inzwischen bin ich dazu übergegangen, fast nur noch die Berufe-Quests, Pet-Battles und „ungewöhnlichen“ Quests zu machen, bei denen man etwa ein Wettrennen gewinnen muss oder möglichst passend durch Kreise am Himmel fällt. Das geht nicht nur schneller, sondern diese Quests haben quasi immer nur genau diese eine Phase und sind dann fertig.
Weltquests müssen nicht unbedingt schneller oder kürzer sein – nur sollten die Ziele klar sein, damit der Frust reduziert wird.
In Pokémon GO gibt es einen überraschenden Fortschritt beim Weg zu Level 50. Einige Spieler waren von einem Fehler betroffen, sodass sie nun automatisch auf Level 49 gelandet sind.
Das ist passiert: Erst gestern Abend, am 24. Januar, erreichten erste Trainer das Level 48 in Pokémon GO. Mitten in der Nacht gab es dann einen Fehler im Spiel. Der Fortschritt von einigen Stunden wurde plötzlich zurückgesetzt. Die Dinge, die man bereits für Level 49 erledigt hatte, waren gelöscht.
Das Problem betraf allerdings nur wenige Regionen auf der Welt, da dort schon die Belohnung von Abenteuer Sync verfügbar war, die für den Aufstieg zu Level 48 essenziell war.
Betroffene Spieler können sich nun aber freuen. Einige Spieler bestätigten, dass sie automatisch auf Level 49 gesetzt wurden, obwohl sie die Aufgaben für Level 48 noch nicht erledigt hatten.
So weiß man nun, was für Level 50 nötig ist. Es ist der erste Blick auf die Anforderungen für das letzte Level in Pokémon GO.
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Diese australische Trainerin ist bereits auf Level 49.
Alle Aufgaben für Level 50 in Pokémon GO
Diese Aufgaben müsst ihr abschließen: Insgesamt gibt es auch hier wieder 4 Aufgaben, die ihr lösen müsst. Wenn ihr das geschafft habt und zusätzlich 30 Millionen EP gesammelt habt, geht es hoch auf Level 50. Die Aufgaben lauten:
Lande 999 fabelhafte Würfe
Fange 5 legendäre Pokémon innerhalb von 5 legendären Raids
Besiege einen Team-GO-Rocket-Boss 3-mal, indem du nur Pokémon mit 2500 WP oder weniger nutzt
Erreiche Rang 10 in der GO Battle Liga
Bei der letzten Aufgabe gibt es allerdings noch einige Unstimmigkeiten. Es gibt einen Screenshot, der von Rang 10 in der PvP-Liga spricht. Ein anderes Bild behauptet allerdings, dass Rang 20 nötig ist.
Das bedeutet es jetzt für Level 50: Einige Trainer sind dicht dran und könnten Level 50 schon bald erreichen. Sollte man sich richtig ins Zeug legen, dann dürfte der erste Trainer schon heute Abend auf Level 50 sein.
Betroffen sind davon allerdings nur ein paar wenige Spieler aus Australien. Spieler, die in Europa bereits Level 48 erreicht haben, haben den kostenlosen Schritt auf Level 49 nicht erhalten.
Eine Übersicht über alle Level von 41 bis 50 findet ihr hier:
Ein Twitch-Streamer wurde gebannt, weil sein Account erstellt wurde, als er noch jünger als 13 Jahre alt war und damit gegen die ToS verstieß. Er ist enttäuscht, denn einige große Streamer waren ebenfalls zu jung, doch die durften ihre Accounts behalten.
Die offizielle Begründung war, dass er zwar bei seiner Bewerbung angegeben habe, 15 Jahre alt zu sein, dies aber nicht zu seinem Twitch-Account passe. Diesen hat der Streamer erstellt, als er 12 Jahre alt war, was wiederum gegen die Terms of Service von Twitch verstößt.
Das Schummeln beim Alter kam nun durch die Bewerbung für die Partnerschaft heraus.
Am 23. Januar wurde sein Account sogar permanent gesperrt. Zwar darf sich AverageHarry einen neuen Account erstellen und mit diesem wieder auf eine Partnerschaft hinarbeiten, doch seine fast 90.000 Follower und die erreichten Ziele für die Partnerschaft sind erstmal weg.
Was ist das Problem daran? Im reddit gab es daraufhin einen großen Aufschrei. Denn AverageHarry ist bei Weitem nicht der einzige junge Streamer, der seinen Account vor dem 13. Lebensjahr erstellt hat.
Doch anders als AverageHarry durften andere ihre Accounts behalten.
Bekannte Streamer wie Benjyfishy und TommyInnit waren auch zu jung
Welche Streamer waren ebenfalls zu jung? Der Nutzer NIXOOO10 hat eine Liste von großen Streamern zusammengestellt, die das eigentlich nötige Alter bei der Erstellung ihres Accounts nicht erreicht hatten. Und sie alle sind noch immer online:
Bugha (3.8 Millionen Follower) – 12 Jahre alt bei der Erstellung
Nicht alle Streamer haben direkt in diesem Alter mit Livestreams angefangen, aber zumindest ihre Accounts erstellt. Und genau das ist laut ToS schon verboten.
Auf reddit wird vermutet, dass sie ihre Accounts behalten dürfen, weil sie viel größer und relevanter sind, als AverageHarry. In ihren Augen ist der Bann nur Heuchelei.
Keine klare Linie bei Sperrungen: Das Twitch keine klare Linie bei Sperren hat, wird schon länger kritisiert. Ein negatives Beispiel ist für viele die Streamerin Natalia „Alinity“ Mogollon. Sie war schon mehrfach negativ aufgefallen:
Der CEO von Twitch gestand Fehler ein, erklärte aber, man beachte bei Banns immer den Zusammenhang der Situation. Trotzdem sehen viele keine klare Linie in den Sperrungen und werfen Twitch vor, ihre „Lieblinge“ zu schützen.
Bereits 2018 schaltete Epic Games seinem MOBA Paragon die Server ab, da es langfristig nicht genug Spieler fesseln konnte. Nun könnte es in Form des Projekts “Overprime” zurückkehren.Spielen könnt ihr das Projekt derzeit noch nicht.
Das war Paragon: Der Arena-Shooter Paragon erschien 2016 für die PS4 und den PC, sollte aber nur zwei Jahre lang am Netz bleiben. Bereits im April 2018 wurde das Spiel seitens der Entwickler von Epic Games wieder abgeschaltet. Die Begründung damals: Das Spiel wäre zwar bei vielen gut angekommen, letzten Endes wäre aber nur ein Bruchteil hängen geblieben. So gab es am Ende zwar eine enthusiastische, aber kleine Fanbase für Paragon.
Dann entwickelte sich Fortnite zum Riesenerfolg und Ressourcen von Paragon wurden für die Entwicklung des Battle Royale abgezogen. Es gab immer weniger Content-Nachschub für Paragon, bis dann endgültig der Stecker gezogen wurde.
Das Overprime-Preview zeigt, die das “neue Paragon” aussehen soll
Overprime-Entwickler schließen sich größerem Studio an
Das ist Overprime: Overprime sieht aus wie eine Art Mischung aus Paragon und Overwatch. Es wird seit einiger Zeit vom Südkoreanischen Team “SoulEVE” entwickelt. Die schreiben, dass sie die gute Gameplay-Erfahrung aus Paragon in diesem Projekt neu umsetzen wollen und hören dabei auch auf Feedback der Spieler, die früher Paragon liebten.
Aktuell gibt es 21 spielbare Charaktere und eine Map mit der Möglichkeit, 5 vs 5 Matches zu spielen. Die Entwickler wollen auf schnelle, spannungsgeladene Team-Fights setzen. Aktuell kann man es nur auf dem PC testen, aber die Entwickler visieren für später auch Konsolen und Crossplay an.
Hinweis: Ihr könnt das Spiel zwar herunterladen, aktuell kann man sich aber weder einen Account erstellen, noch das Spiel spielen. Dies soll offiziell erst möglich sein, sobald das Spiel über die Plattform Steam veröffentlicht wird.
Bisher entwickelte SoulEVE nach eigenen Angaben das Spiel quasi als Teilzeitjob, doch das wird sich nun ändern. Das koreanische Studio Netmarble, das vor allem für Mobile-Spiele bekannt ist, hat Team SoulEVE einem Bericht der koreanischen Seite Inven aufgekauft. Die Entwickler sollen sich nun der Abteilung Netmarble F&C anschließen und weiter an Overprime arbeiten (via Inven).
Bereits im Dezember 2020 wurde über Twitter bekannt gegeben, dass man nun weitere Entwickler hinzugezogen hätte und sich auf Vollzeit-Arbeit an dem Spiel umstellen würde. Schon damals schrieben die Entwickler, dass sie Paragon weiter verbessern wollen – und einen Release über Steam und danach die PS5 anvisieren.
Klare Daten gibt es für Overprime derzeit noch nicht, aber es sieht aus, als würde das Spiel nun die nächsten Entwicklungs-Schritte machen.
Auf Steam ist das neue Free2Play-MMORPG DreamScapes Dimensions jetzt in den Early-Access gestartet. Das Online-Rollenspiel kommt bei Spielern nicht gerade gut an: Sie verreißen es in Steam-Reviews.
Was ist das für ein MMORPG? DreamScapesDimensions ist seit dem 22. Januar auf Steam im Early-Access erschienen. Hinter dem Titel steht der Indie-Entwickler AHDS.Es handelt sich um ein Free2Play-MMORPG mit einem mittelalterlichen Fantasy-Setting. Spieler bewegen sich in der Ego-Perspektive durch eine in HUBs unterteilte Spielwelt.
Das steckt laut Beschreibung in DreamScapes Dimensions:
Ein umfangreicher Charakter-Editor
Verschiedene Rassen wie Menschen, Elfen, Zwerg, Orks
Charakter-Attribute wie Stärke, Geschicklichkeit
Crafting
Magie
Housing-Elemente, die das Bauen von eigenen Häusern, Burgen und Tempeln ermöglichen
Die Spielwelt ist prozedural generiert und bietet zufällige Abenteuer in verschiedenen Gebieten wie Wäldern und Höhlen.
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Wie kommt Dimensions an? Erste Tester sind überwiegend unzufrieden. Die häufigsten Kritikpunkte drehen sich um den technischen Zustand des Spiels, der selbst für einen Early-Access-Titel sehr schlecht sein soll. Zu den häufigsten genannten Punkten zählen:
Viel zu lange Ladezeiten
Altbackene Grafik
Trotzdem häufige Framerate-Einbrüche
Mangelhafte Tutorials
Verschiedene “gamebreaking” Glitches
Einige Spieler kommen offenbar gar nicht dazu, das richtige Gameplay zu testen. So schreibt beispielsweise Psychopatton:“Eine Stunde, um ins Spiel zu kommen (45 Minuten Wartezeit für den Download [(Anm. d. R.) der Spielwelt] und 15 Minuten für die Erstellung des Characters), 4 Abstürze in den ersten 15 Minuten des eigentlichen Gameplays, alle beim Gehen durch Türen […]. Nichts für mich, aber es ist gratis zum Ausprobieren.”
So sieht DreamScapes Dimension im Early-Access aus. Quelle: Steam
Gibt es auch positive Stimmen? Einige Reviewer, wie der User torca, haben mehr Geduld bewiesen und können durchaus Positives berichten. So würden die Ladezeiten wohl nur beim ersten mal so lang ausfallen, danach liefe das Ganze schon besser. Und wenn man über die Bugs und Glitches hinwegsieht, habe man ein rohes OldSchool-MMO.
“Es ist ein OldSchool-MMO, aber eines mit Potential, von dem ich hoffe, dass es fortgesetzt wird. […] Es ist nicht für jeden geeignet. Mir persönlich macht es jedoch Spaß, Fehler zu erkennen, mit dem Entwickler zu interagieren und zu beobachten, wie ein Spiel wächst. Das ist für mich der Zweck des Early Access-Systems.”
Remnant schreibt zudem, das Spiel sei“mehr für Leute, die RPGs aus den 90ern vermissen”. – via Steam
Andere positive Reviews scheinen jedoch mehr sarkastischer Natur zu sein. So schreibt der User Terranin, das Spiel sei NextGen und das Kampfsystem besser, als bei The Elder Scrolls Online. (via Steam)
Lohnt sich DreamScapes Dimension? Im Moment dürfte das Spiel wirklich nur für Leute sein, die frustresistent sind und eine Affinität für Old-School-RPGs aus den 90ern haben. Die Vielzahl an Fehlern und ewigen Ladezeiten scheinen den meisten Testern jedoch den Spaß zu verderben. Da es ein Free2Play-MMO ist, hängt es also nur von eurer Zeit und Motivation ab.
Werdet Ihr DreamScapes Dimensions ausprobieren, oder habt vielleicht schon reingeschaut? Was haltet ihr davon?
DreamScapes Dimensions ist nicht das erste Free2Play-Spiel, das auf Steam sehr negativ bewertet wird. Ein anderes war beispielsweise Rebirth Online, das im August 2020 released wurde.
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Fortnite postete einige Teaser auf Twitter, die eine Story von Drift, einer bösen Macht und einem noch unbekannten Charakter erzählten. Doch dann löschten sie alles wieder. Wir zeigen euch, was passiert ist.
Update 17:10 Uhr: Der Verdacht hat sich bestätigt. Der mysteriöse Charakter wird tatsächlich der nächste Skin im Crew-Paket. Fortnite hat diesen auf Twitter angekündigt. Es handelt sich dabei um “Vi” eine weibliche Figur im Fuchs-Style.
Vi wird der nächste Skin im Crew-Paket werden und kommt im Februar
Was ist passiert? Am Sonntag, dem 24. Januar veröffentlichte Fortnite auf Twitter einige Posts und änderte das Profilbild. Die Rede war von einem Fuchs-Clan, der in Gefahr sein soll. Dabei richteten sich die Posts an Drift, den man aus Season 5 – Kapitel 1 kennt.
Da aber eine “böse Macht” hinter dem Clan her sein soll, wurden die Tweets wieder gelöscht, um Spuren zu verwischen. Werden wir bald einen neuen Charakter sehen, der auf die Fortnite-Map kommt?
“Der Fuchs-Clan ist in Schwierigkeiten”
Was war in den Tweets zu sehen? Wie bereits erwähnt, wurden alle Tweets und Teaser mittlerweile wieder von Fortnite gelöscht. Die Seite Forbes konnte jedoch Screenshots der Tweets sichern.
Es startete damit, als Fortnite ihr Profilbild auf Twitter änderte und ein Logo von einem Fuchs darauf zu sehen war. Danach erschienen die ersten Tweets, die sich an Drift richteten:
Die Verbindung wurde hergestellt und jemand sprach zu Drift. Dieser mysteriöse Charakter scheint also unbedingt ein Gespräch mit Drift führen zu wollen, da der Fuchs-Clan dringend seine Hilfe braucht.
Der Charakter erzählt weiter, sie würden gejagt werden von etwas “bösem und altem” und er wäre der Einzige, der entkommen konnte.
Laut dem Charakter soll Drift ebenfalls in Gefahr sein, denn “wer auch immer dir diese Maske gegeben hat, hat dich zu einem Ziel gemacht.” Er scheint die Fuchs-Maske zu meinen, die Drift in einer Stil-Variante als Skin aufsetzt.
Drift trägt eine Fuchs-Maske, die ihn anscheinend zum Ziel des Bösen macht
Der mysteriöse Charakter warnt Drift, dass wenn sie nicht zusammenarbeiten und ein Team bilden, die Bösen schon bald hinter ihm her sein werden.
Die Verbindung musste unterbrochen werden, als die Bösen sich näherten. Der mysteriöse Charakter sagte, er müsse seine Spuren verwischen und dass sie sich bald hoffentlich wieder sehen werden.
Dies war der letzte Tweet, bevor Fortnite wieder alle Posts dazu löschte und das Profilbild wieder austauschte. Auf ihrem Twitter-Profil sieht es jetzt so aus, als hätte diese Unterhaltung nie stattgefunden. Das ist wohl auch das Ziel, damit dieser mysteriöse Charakter nicht entdeckt wird von dieser bösen Macht.
Wird das ein neuer Crew-Skin?
Was könnten diese Teaser bedeuten? Die Geschichte an sich ist schon mysteriös genug, doch was könnte das Ganze überhaupt bedeuten? Das wissen wir bisher:
Der Charakter aus den Tweets scheint noch unbekannt zu sein
Auf dem Teaser-Bild ist ein Skin zu sehen, den es so noch nicht gibt
Der nächste Crew-Skin wurde ebenfalls mit einem Fuchs angeteasert
Schaut man sich also alle Hinweise gemeinsam an, scheint es sehr wahrscheinlich, dass dieser mysteriöse Charakter der neue Skin aus dem Fortnite-Crew-Abo werden könnte.
Einer der Teaser, die Fortnite gestern gezeigt hat. Links auf dem Bild – ein neuer mysteriöser Skin? Quelle: Twitter _Kari_uwu
Spannend ist ebenfalls, dass sich anscheinend die Geschichte von Drift zu wiederholen scheint. Er war damals der Hauptcharakter, als Season 5 – Kapitel 1 lief. Nun scheint er in Season 5 – Kapitel 2 zurückzukehren.
Der Twitch-Streamer und YouTuber Tommyinnit dominiert aktuell die Streaming-Plattform Twitch mit Minecraft. Vor wenigen Jahren war der 16-Jährige allerdings noch ein riesiger Fanboy von Shooter-Legende shroud und stellte dem Stream-Sniper in PUBG nach, wie er jetzt erzählt.
Aktuell wächst sein Kanal auf Twitch so schnell wie kein anderer
Tommyinnit hatte in den letzten 7 Tagen in der Spitze 650.000 Zuschauer – so viel wie kein anderer Kanal (via sullygnome)
Das Besondere ist, dass er nur “kurz” streamt: Seine Minecraft-Streams dauern nur zwischen eine oder zwei Stunden. Viele der großen Streamer sind für 10 bis 12 Stunden am Stück auf Sendung. Tommyinnit hat in der kurzen Zeit, in der er streamt, aber extrem viele Zuschauer und ist daher einer der 5 meistgesehenen Streamer der Welt aktuell.
Der britische Streamer hat aber einige Jugendsünden begangen, die er nun beichtet. So war er 2018 ein Fanboy von Streamer shroud. In einem neuen Video auf YouTube erklärt Tommyinnit seine Geschichte mit shroud.
Tommyinnit war Fanboy von shroud – spielte den Beschützer
Das erzählte Tommyinnit: In einem Video vom 19. Januar erzählt Tommyinnit die Geschichte von ihm und shroud. Denn Tommyinnit tat damals alles, um in die selben PUBG-Matches wie shroud zu kommen. Das Verhalten nennt man “Stream Sniping” – es ist eigentlich verpönt. Denn die Streamer wollen ja “authentisch” spielen und nicht in ihren Streams von Fans belästigt werden, die um ihre Aufmerksamkeit buhlen.
Begonnen hat seine Karriere als Stream-Sniper am 9. August 2018. Dort ließ sommyinnit das erste Mal von shroud killen. Aber viel wichtiger: shround nannte den Namen des Jungen.
Tommyinnit erzählt jetzt im Video, dass es ein grandioses Gefühl war und sie dadurch quasi “beste Freunde” wurden, weil shroud ihn ja offenbar kannte.
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In diesem Video erzählt Tommyinnit von den virtuellen Treffen mit shroud.
Danach ging die Story weiter und Tommyinnit versuchte regelmäßig in die PUBG-Runden von shroud zu kommen und mit ihm zu reden.
So trafen sie sich auf einer Map und Tommyinnit rannte zu einem Gegner, der shroud gerade angriff – er wollte sein Idol vor der Eliminierung retten
In einer späteren Runde trafen die beiden Streamer erneut aufeinander. Dort redeten sie sogar länger und Tommyinnit stellte shroud seinen Kumpel vor, der gerade bei ihm übernachtete
Generell berichtet Tommyinnit davon, dass es immer wieder tolle Momente gab, wo er auf shroud traf. Er machte es sich regelmäßig zur Aufgabe, dass er in Runden kommt, in denen shroud unterwegs ist.
Tommyinnit erzählt aber auch von den Schwierigkeiten des Stream-Snipens. So sagt er: “Ich musste wach bleiben bis 23:00 Uhr, was für einen 14-Jährigen echt ziemlich später ist!”
So reagierten die Zuschauer: Viele Zuschauer von Tommyinnit, die selbst noch Teenager sind, identifizieren sich mit den Aussagen. Das Gefühl, dass man der beste Freund des Streamers sei, nur weil dieser den Namen vorliest, scheint bekannt zu sein. In den Kommentaren findet man zwar viele ironische Äußerungen, doch das Verständnis für die Aktionen von Tommyinnit sind gegeben.
Wolfy C1-37 schreibt in die Kommentare: “Ach du scheiße, sie sind wirklich beste Freunde, shroud weiß, wer er [Tommyinnit] ist!”
Besonders gut kommt offenbar an, dass Tommyinit über sein Verhalten heute schmunzeln kann und auch immer wieder darauf anspielt, wie furchtbar peinlich das alles war, wie schlimm er in den Videos klingt und wie wahnsinnig aufgeregt er war, überhaupt in der Nähe von shroud zu sein.
Seine ehrliche und authentische Art, mit seiner Verhalten umzugehen, das eigentlich so verpönt ist, macht den Streamer sympathisch.
Das ist interessant: Stream-Sniping ist in der Regel verpönt und auch Twitch sieht das nicht gerne. Dennoch kommen die Aussagen von Tommyinnit so sympathisch rüber, dass es kaum Kritik gibt. Das Video hat bereits 296.000 Daumen nach oben und nur 1900 Daumen nach unten (Stand: 25. Januar um 12:30 Uhr).
Die Zuschauer haben Verständnis für die Aktion, da Tommyinnit nicht toxisch zu shroud war, sondern ihm sogar helfen wollte. Er nutzte PUBG, um seinem Streamer-Idol nah zu sein.
So steht es jetzt um shroud und Tommyinnit: Vor einigen Tagen trafen die beiden Streamer erneut aufeinander. Diesmal in Minecraft, dem Spiel, durch das Tommyinnit so richtig erfolgreich wurde.
Die beiden trafen sich auf dem Server von OfflineTV wieder. shroud zeigte sich allerdings wenig begeistert vom Wiedersehen. Tommyinnit meint dann noch, dass shroud wenig später den Server wieder verlassen hatte. Dennoch will Tommyinnit auch 3 Jahre nach ihrem ersten Treffen nicht aufhören mit dem Stream-Snipen. Seinen nächsten Versuch möchte der Streamer auf dem Rust-Server von OfflineTV starten. Dort ist shroud ebenfalls regelmäßig unterwegs.
Bei all dem Stream-Sniping betont Tommyinnit allerdings, dass er shroud nur helfen möchte und ihn keineswegs ausschalten will. Andere Streamer gingen da schon ganz anders vor. So wurde xQc kurzzeitig gebannt, weil er einen Kollegen durch Stream-Sniping ausschaltete:
Der Ursprung der gruseligen „Herobrine“-Legende wurde gefunden. Der wohl unheimlichste Charakter aus Minecraft, den es niemals gab.
In einem Spiel mit dem Alter von Minecraft existieren viele Legenden und Gerüchte. Eine dieser Schauergeschichten handelt von dem merkwürdigen Charakter Herobrine, den mehrere Spieler angeblich in der Spielwelt angetroffen haben. Jetzt wurde der Ursprung dieses Gerüchts gefunden – die Welt, in der Herobrine angeblich zum ersten Mal auftauchte.
Wer ist Herobrine? Herobrine ist eine alte Minecraft-Legende. Das ist ein Charakter, der den Standard-Skin des Spielers benutzt, allerdings gruselige weiße Augen besitzt. In einem ersten Video tauchte Herobrine plötzlich im Haus eines Spielers auf, der gerade zurückkam.
Herobrine soll, so die Internet-Legende, ein Tribut an den verstorbenen Bruder des Minecraft-Entwicklers Notch gewesen sein, der ihn im Spiel verewigt hatte.
Das Original-Video einer der ersten Sichtungen existiert leider nicht mehr in akzeptabler Qualität, aber ein (ziemlich getreues) Remake könnt ihr hier sehen:
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Was tat Herobrine noch? Schnell bauten sich mehr und mehr Geschichten um Herobrine auf. Angeblich konnte man den Charakter manchmal in der Ferne sehen und bei merkwürdigem Verhalten beobachten. So soll er kleine 2×2-Tunnel gebuddelt haben oder die Blätter von Bäumen entfernt haben.
Recht schnell wurde Herobrine allerdings zu einer düsteren Kreatur, die sich immer wieder an die Spieler anschlich, sie erschreckte und etwa in den Tod schubste. Er lauert hinter dunklen Ecken oder an den Enden von sehr langen Gängen, immer nur für wenige Augenblicke sichtbar, bevor er wieder verschwindet. Oft lockt er Spieler auch in seine 2×2-Gänge, um diese dann zu verschließen und den Spieler symbolisch bei lebendigem Leib zu begraben.
Was wurde nun gefunden? Es geht um die Minecraft-Welt, in der Herobrine angeblich zum ersten Mal entdeckt wurde. Diese Welt hat, wie alle Welten von Minecraft, einen bestimmten Seed, der nun vom „Minecraft@Home“-Team gefunden wurde. Wer die Spielwelt sehen will, benötigt eine „Historische Version“ von Minecraft, nämlich die Version a1.0.16. Anschließend wählt ihr als Seed den Code „478868574082066804“ und begebt euch zu den Koordinaten X= 5, Y=71 und Z= -298. Das ist exakt die Stelle, an der sich der Herobrine-Mythos entwickelte.
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Entwickler schürte Herobrine-Legende zusätzlich: Der einstige Minecraft-Entwickler Notch hat die Legende um Herobrine zusätzlich befeuert. Denn nachdem Herobrine als Internet-Phänomen Aufmerksamkeit erlangt hatte, fügte Notch bei fast allen Patch-Notes zu Minecraft am Ende den Zusatz „Removed Herobrine“ hinzu, also den Hinweis, dass Herobrine aus dem Spiel entfernt wurde. Das geschah allerdings nicht nur einmal, sondern bei fast jedem Patch und führte dazu, dass viele Spieler die Geschichte von Herobrine noch weitergesponnen haben.
Denn offenbar war der „böse Code“ von Herobrine so mächtig, dass er in den Spieldateien überlebte, selbst wenn der Entwickler sie löschte. Eine typische Creepy-Pasta-Geschichte.
Was ist dran an Herobrine? Nichts. Herobrine hat niemals im Spiel existiert und sämtliche Videos davon sind Fake. Entweder sind es bearbeitete Bilder oder einfach andere Mitspieler im Multiplayer, die einen Herobrine-Skin verwenden. Im Spielcode hat Herobrine niemals existiert und Notch hatte auch niemals einen Bruder, den er im Spiel verewigen wollte. Das ist ein klassisches Beispiel einer modernen Internet-Legende, die sich verselbstständigt hat.
Der Streamer Copeland, der das erste Video zu Herobrine damals erstellt hatte, räumte eine Weile danach ein, dass es sich dabei um einen Fake handelte. Er hatte schlicht die Textur eines Bildes geändert, sodass sie wie Herobrine aussah.
Die Grau 5.56 war eine Zeit lang das Maß der Dinge in der Call of Duty: Warzone. Nach einem Nerf verloren viele Spieler die Waffe aus den Augen, doch nun ist sie zurück und MeinMMO zeigt euch, wie sie eine der besten Waffen des Battle Royale ist.
Update 03. Januar 2022: Wir haben die Setup-Option im Artikel geprüft und können die Aufsatz-Kombination weiterhin empfehlen.
Was macht die Grau besonders? Spieler der Call of Duty: Warzone, die schon im Sommer 2020 im Battle Royale unterwegs waren, werden sich noch gut an dieses Schießeisen erinnern. Zu dieser Zeit war die Waffe quasi “alternativlos” und so gut wie jede Killcam zeigte einen Abschuss mit der Grau 5.56.
Das lag besonders an zwei ihrer speziellen Eigenschaften:
Ein sehr gutes Iron-Sight (Kimme & Korn)
Extrem hohe Stabilität für sichere Treffer
Nach einem kleinen Nerf war die Waffe dann plötzlich out und das LMG Bruen Mk9 übernahm das Ruder. Nach der Schwächung des übermächtigen DMR 14 und einem Reichweiten-Nerf der Kilo 141 steht die Grau nun wieder auf dem Plan und manche Spieler vermuten sogar, dass das Teil wieder etwas gebufft wurde.
Obwohl es keine Hinweise auf eine Stärkung gibt, gehört die Grau 5.56 jetzt wieder zu den besten Waffen der Warzone. Durch ihre Genauigkeit gibt sie ein gutes Gefühl beim Feuern, was euch Sicherheit und Selbstvertrauen gibt. MeinMMO zeigt euch, wie ihr das Beste aus dem Sturmgewehr rausholt.
CoD Warzone – Grau-Setup für ein sicheres Spielgefühl
Wie baue ich ein starkes Setup? Die Grau braucht im Grunde ein klassische Setup für “Modern Warfare”-Sturmgewehre in der Warzone. Mono-Schalldämpfer, längster Lauf, größeres Magazin und einen Unterlauf-Aufsatz für besseres Zielen. Worauf ihr jedoch verzichten solltet, ist ein großes Visier.
Kimme & Korn sind so “clean” und offen, dass ihr die Waffe mal ohne Visier probieren solltet – auch wenn ihr sonst überhaupt nicht darauf steht. Der Warzone-Experter “JGOD” nennt das Visier in seinem neusten, englischen YouTube-Video zur Grau das beste Iron-Sight, das es je in einem CoD gegeben hat.
Warzone Grau 5.56 Build
Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
Lauf: Tempus 26,4″ Archangel
Laser: Taktischer Laser
Unterlauf: Kommando Vordergriff
Munition: 60-Schuss-Magazin
Lauf und Mündung erhöhen die Reichweite eures ersten Schadensbereiches auf fast 48 Meter. Bis zu dieser Distanz braucht ihr 9 Treffer, um einen Gegner mit voller Panzerung KO zu schießen (658 Millisekunden). Danach braucht ihr 12 Schüsse (904 Millisekunden). Zudem seid ihr durch den Schalldämpfer beim Feuern nicht auf der Karte zu sehen und habt durch den großen Lauf das starke Iron-Sight und eine erhöhte Rückstoßkontrolle.
Der Kommando-Vordergriff bringt den eh schon geringen horizontalen Rückstoß auf ein kaum noch spürbares Maß und macht die Grau zu einem echten Laser. In Sachen Rückstoßkontrolle kann bei den automatischen Waffen nur noch die M13 mithalten, die dafür beim Schaden nochmal etwas weiter runtergeht. Zudem ist ein größeres Magazin gesetzt, um mehr Druck ausüben zu können, wenn sich mehrere Feinde im Schussfeld befinden.
Die bisher genannten Aufsätze könnt ihr als “Basis-Aufsätze” sehen. Sie bringen die Grau auf ein Niveau, auf dem sie so gut wie auf jeder Distanz ordentliche Leistungen bringt. Der letzte Aufsatz ist dann etwas Geschmacksache – wir empfehlen euch hier aber den taktischen Laser, der eure “Zeit ins Visier” deutlich senkt.
Ihr könnt aber auch einen Schaft, einen Griff oder ein Visier nehmen, wenn euch das besser gefällt. Das Extra “Voll geladen” kann euch ebenfalls helfen, wenn ihr gleich eine Waffe mit voller Munition bevorzugt.
Grau kann beim Schaden nicht mithalten – Muss sie aber auch nicht
Wie sollte ich die Grau nutzen? Die Waffe ist ein Allround-Gewehr mit Fokus auf Reichweite. Ihr könnt sichere Treffer auch auf großen Distanzen setzen und sogar Sniper ärgern, wenn ihr deren Visier-Spiegelung seht. Versucht auf mittlerer Entfernung Headshots zu setzen. Die Grau ist so stabil, dass ihr hier gezielt auf die harten Kopftreffer gehen könnt.
Als Zweitwaffe solltet ihr eine Maschinenpistole einpacken, wie die MAC-10 oder eine der beiden MP5. In 1vs1-Duellen zieht ihr im Nahkampf sonst schnell den Kürzeren. Wenn ihr dazu noch den taktischen Laser dabei habt, können euch Feinde, wenn ihr im Visier seid, vorher entdecken.
Wo steht sie im Vergleich zu anderen starken Waffen? Die Grau 5.56 profiliert sich komplett über ihr starkes Iron-Sight und der hohen Stabilität. Ihr könnt eure Ziele damit deutlich einfacher und sicherer Treffen als mit der stärkeren Konkurrenz. Dadurch, dass ihr euch ein Visier spart, habt ihr zudem einen Aufsatz-Platz frei, der euch die Auswahl anderer Boni ermöglicht. Im Time-to-Kill-Vergleich steht sie dafür aber eher schlecht da:
Habt ihr die Grau zu ihrer letzten Hochzeit schon gefeiert, dann könnte es sich für euch lohnen, das Teil jetzt wieder aus dem Waffenschrank zu holen. Auch, wenn ihr derzeit einfach auf der Suche nach einer stabilen Waffe seid, solltet mal zu dem Gewehr greifen.
Wenn ihr wissen wollt, welche Waffen des “Modern Warfare”-Arsenals zu den stabilsten gehören, schaut in unser Ranking mit den 10 stabilsten Waffen.
In PlayerUnknowns’s Battlegrounds (PUBG) könnt ihr in Zukunft durch gutes Verhalten punkten. Das Battle Royale erhält mit dem Update 10.2 ein Ruf-System, mit dem ihr eure Teammitglieder bewerten könnt. Werden toxische Spieler dadurch zu besseren Menschen?
Was ist das Ruf-System? Das Ruf- oder Reputationssystem zeigt anderen Spieler an, ob ihr euch anständig verhaltet oder ein toxischer Flamer seid, der allen den Spaß am Spiel verdirbt. Das Ruf-Level reicht dabei von 0 bis 5.
Der jeweilige Ruf wird anderen Spielern direkt neben dem Spielernamen angezeigt. Es wird zudem in der Teamsuche und der Liste der Teammitglieder angezeigt.
Durch das Ruf-System wird nach außen dargestellt, wie ihr mit euren Mitspielern umspringt. Dadurch erhalten andere einen Eindruck davon, was für eine Art von Teamkamerad ihr seid, aber auch mit welchen Mitspielern ihr unterwegs seid.
So funktioniert das Ruf-System in PUBG
Zu Beginn startet jeder mit einem Reputationslevel von 2. Werdet ihr wegen negativen Verhalten gemeldet, kann dies zu einem Verlust der Reputation führen. Negatives Verhalten wird im Blogpost von PUBG zum neuen Update wie folgt definiert:
Behindern der Teammitglieder durch das eigene Gameplay
Verbale Ausfälle im Voicechat
Team-Kills
Wiederholtes Verlassen von Matches ohne Rückkehr
Jeder PUBG-Spieler beginnt auf Level 2 im neuen Reputaionssystem-
Verletzt ein Spieler die Nutzungsbedingungen von PUBG, kann dies ebenfalls zu einer Abstufung des Ruf-Levels führen. In Zukunft könnten Cheater neben einem temporären Bann auch ihre komplette Reputation im Spiel verlieren. Eine Meldung mit dem Verdacht auf die Nutzung von Cheats hat keine Auswirkungen auf den Ruf-Level.
Wer sich positiv verhält, wird belohnt: Euer Ruf-Level steigt bei normalem Gameplay sowohl in regulären Matches als auch im Ranglistenmodus. Eine positive Bewertung von Mitspielern ist nach aktuellem Kenntnisstand bisher nicht möglich.
Werden aus toxischen Gamern jetzt bessere Menschen?
Hass, Cybermobbing und sexuelle Belästigung sind im Internet und sozialen Netzwerken ein großes Problem und Videospielen genauso.
Hinter der vermeintlichen Anonymität neigen viele zu Extremreaktionen. Insbesondere dann, wenn die Teamkameraden zufällig vom Spiel ausgewählt worden sind und es nicht so läuft, wie der Mitspieler es gerne hätte.
Dabei spielt es keine Rolle, ob man zusammen mit Fremden nun PUBG, Rocket League, Minecraft oder ein beliebig anderes Game spielt. Viele Entwickler haben bereits reagiert und Meldesysteme in ihren Spielen integriert und versuchen so gegen Hass im Internet vorzugehen.
Dabei bekommt der Spieler kein Feedback, ob eine Meldung etwas bewirkt hat. Somit ist nicht klar, ob und wann ein Spieler eine Bestrafung für sein Verhalten erhält.
Wer sich in PUBG gut verhält, erhält mehr Reputation.
So funktioniert das neue Reputationssystem: Die visuelle Anzeige ermöglicht eine erste Einschätzung, ob der Teamkollege in der Vergangenheit durch positives Verhalten aufgefallen ist oder sich eher toxisch gegenüber anderen verhält. Mit dem System schwindet ein Stück der Anonymität und andere Mitspieler werden es sich überlegen, mit jemandem zu spielen, der ein niedriges Level im Ruf-System hat.
Der Anreiz, sich positiv zu verhalten und im Rang aufzusteigen, dürfte für viele Spieler ebenfalls Grund sein, das eigene Verhalten zu überdenken.
Wird das funktionieren? Wer selbst den Spiegel vorgezeigt bekommt und vom Spiel selbst als “toxisch” bezeichnet wird, überdenkt womöglich seine Einstellung zu Mitspielern.
Sprüche wie: “Wie bist du denn zu diesem niedrigen Rang gekommen? Du bist doch eigentlich nett?” könnten bei Freunden an der Tagesordnung stehen. Durch die visuelle Brandmarkung als toxischer Spieler werden es diese in Zukunft nicht leicht haben, passende Mitspieler zu finden.
Ob PUBG in Zukunft bei zufälligen Teams auf das Rufsystem zurückgreift, ist nicht bekannt. Vorstellbar ist dieses Szenario, sodass zukünftig nette und toxische Spieler getrennt werden könnten.
Gibt es vergleichbare Systeme in anderen Spielen? In League of Legends werden toxische Spieler bereits bestraft. Wer sich in LoL daneben benimmt und andere im Chat beleidigt, wird teilweise automatisch gebannt. Wer jemanden den Tod wünscht (“kys” – Kill yourself) wird beim ersten Vergehen für 14 Tage gebannt. Verstößt man häufiger dagegen, droht ein Perma-Ban. Zwar gibt es in dem MOBA von Riot Games kein Reputationssystem, das konsequente Vorgehen der Entwickler gegen Hass zeigt jedoch Wirkung und zumindest im Ingame-Chat überlegen sich die Spieler zweimal, ob sie einen Mitspieler beleidigen.
PUBG wird nicht alle toxische Spieler zu besseren Menschen bekehren können. Doch der jetzt getätigte Schritt ist ein richtiger und wichtiger, um Hass aus dem Internet zu verbannen.
Ein Twitch-Streamer hat Madden NFL 21 gespielt, während er ein kleines Kind auf dem Schoss hatte. Weil es im Spiel schlecht lief, bekam er einen Wutanfall, schlug seinen Controller wild auf den Tisch und schrie das Kind an. Das Verhalten empört die Leute im Netz. Die gehen sogar auf die Familie des Streamers los.
Das zeigt der Clip: Der Twitch-Clip zeigt einen jungen Mann mit einem Kind. Der Mann spielt das Football-Spiel Madden NFL 21. In dem Spiel landet sein Gegner gerade einen langen Pass, den der Streamer nicht verteidigen kann. Er liegt ohnehin schon am Ende des 2. Viertel mit 3-10 hinten und der Gegner hat nun eine gute Chance, vor der Halbzeit noch zu punkten.
Das regt den Twitch-Streamer so auf, dass er brüllt und seine Hand mit dem Controller kräftig auf den Tisch donnert.
Dann schaut er auf den Controller und regt sich auf, dass der 300$-Controller nun kaputt sei. Das Kind auf seinem Schoß beginnt zu schreien. Der Mann fummelt wütend am Controller rum und brüllt, ob er Pause drücken kann. Das Kind schreit weiter.
Der Mann setzt das Kind dann hinter sich und sagt: „Hört damit auf, ich muss weg. Ich raste sonst völlig aus.“ Als das Kind noch mal schreit, dreht sich der Mann um und brüllt das Kind an, dass solle jetzt verdammt noch Mal die Schnauze halten.
Clip verbreitet sich viral über Twitter und YouTube
Das ist die Reaktion auf den Clip: Der Clip wurde auf Twitter geteilt und verbreite sich über Re-Tweets viral. Ein Retweet des Accounts „Def Noodles“ hat fast 800.000 Aufrufe und viele wütende Kommentare. Ein YouTube-Kanal mit 6,33 Millionen Follower hat das Video ebenfalls behandelt (via YouTube).
Das Verhalten des Mannes im Stream wird scharf kritisiert. Das sei Kindesmissbrauch, man müsse die Cops verständigen. Die Empörung auf Twitter ist enorm.
Die Leute fordern, man solle das Jugendamt einschalten.
Wer ist das in dem Clip? Es handelt sich bei dem Mann im Clip offenbar um einen sehr kleinen Streamer mit 87 Followern, dem im Schnitt 5 Leute zuschauen, wenn er streamt. In den letzten 90 Tagen war er nur 10 Stunden auf Sendung.
Sein letzter Stream am 21. Januar, dauerte nur 25 Minuten und war der erste seit 2 Monaten. Aus diesem Stream ist der Clip.
Der Streamer hat nach der öffentlichen Empörung seinen Twitch-Account und seine Social-Media-Kanäle gelöscht.
So ging das weiter: Der Clip löste so viel Empörung aus, dass die Leute im Internet rausfanden, wer der Streamer ist, wo er wohnt und wer mit ihm verwandt ist. Offenbar ist die Situation eskaliert und es wurden einige aus der Familie des Streamer kontaktiert, um sie über ihren furchtbaren Verwandten zu informieren. Das grenzte, aus Sicht der Familie, an Belästigung.
Über Facebook sagte die Frau des Streamers später: „Ich schätze alle von euch, die sich nach uns erkundigt und ihre Besorgnis ausgedrückt haben. Wir kümmern uns um die Situation und ich kann euch versichern, dass mein Sohn und ich sicher sind. Wir möchten euch bitten, dass ihr für unsere Familie betet, statt uns zu belästigen.“ (via facebook)
Eine weitere Frau aus der Familie sagt: Sie liebe alle 3 Personen, die in die Geschichte involviert seien. Das sei ein „verheerende Fehleinschätzung“ gewesen, aber die sollte jetzt nicht das Leben der ganzen Familie definieren. Das Kind sei sicher. Die Mutter habe all die richtigen Schritte unternommen. Die Leute sollten aufhören, die Familie zu belästigen und für sie beten. (via facebook)
Wie man als Streamer locker damit umgeht, wenn das kleine Kind gerade Aufmerksamkeit braucht, zeigt ein Vorfall aus dem August 2019. Da schaltete ein kleines Mädchen einfach mal den PC ihres Vaters aus. Der CS:GO-Streamer ist eigentlich für seine Wutanfälle bekannt, aber da verhielt er sich vorbildlich:
Bei Call of Duty: Black Ops Cold War ist einem Spieler ein unglaublicher Glückstreffer gelungen, der nun massiv von der Community gefeiert wird. Hattet ihr bei CoD jemals so viel Glück?
Was ist gerade los bei CoD Cold War? Bei Black Ops Cold War läuft aktuell die zweite Hälfte der Season 1 – der ersten gemeinsamen Saison mit dem Battle Royale Warzone.
“Kauf einen Lotterie-Schein” – Cold-War-Clip sorgt für Begeisterung
Es geht um ein Video aus dem traditionellen Multiplayer-Modus von CoD: Black Ops Cold War, das der User llGaappll auf der Diskussionsplattform reddit gestern (24.01.) gepostet hat.
Das zeigt der Clip: Das Video zeigt einen oder besser gesagt 3 unglaubliche Glückstreffer, die einem Spieler auf der Multiplayer-Karte Raid gelungen sind. Gleich zu Beginn einer Runde feuert er einen Schuss aus seinem Granatenwerfer blind in die ungefähre Richtung des gegnerischen Spawn-Punktes ab – gefolgt von 2 hinterhergeworfenen Tomahawks.
Kurze Zeit später sieht man: Er trifft tatsächlich – und das gleich 3x! Doch seht selbst:
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Was ist daran so besonders? Im Prinzip fasst der Titel des Reddit-Threads sowie zahlreiche Kommentare es schon ziemlich gut zusammen: Viel mehr Glück geht einfach nicht.
Zwar versuchen zahlreiche Spieler immer wieder, auf diese Weise gleich zu Beginn einer Runde einen Lucky Shot, also einen Glückstreffer, zu landen, doch es passiert selten genug, dass davon tatsächlich mal einer sitzt.
Hier erzielt der Spieler aber 3 von 3 möglichen Treffern – etwas, was im Prinzip nahezu an eine Unmöglichkeit grenzt.
Was sagen andereSpieler? Sehr viele sind begeistert und feiern diesen extremen Lucky Shot. Knapp einen Tag nach dem Clip-Post hat dieser mittlerweile mehr als 10.400 Upvotes.
Ein Gefecht auf der Karte “Raid”
Auch in den Kommentaren gibt es Lob und Glückwünsche oder wird einfach nur gestaunt. Hier einige Auszüge:
“Glückwunsch, du hast in 5 Sekunden gerade das gesamte Glück unserer Welt aufgebraucht”
“Locker einer der besten Top 5 Play of the Game, die ich je gesehen habe. Pure Kunst”
“Clip des Jahres?”
“WIE?”
Ein Kommentar, der dabei öfters zu lesen ist: “Geh und kauf dir ein Lotterie-Ticket”.
Wie sieht es mit euch aus? Hattet ihr jemals vergleichbares Glück in Black Ops Cold War, Modern Warfare oder einem anderen CoD? Ist euch auch schon mal ein solch extremer Glückstreffer gelungen? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO in den Kommentaren wissen.
In FIFA 21 müsst ihr ein Online-Freundschaftsspiel für die Aufgaben in Woche 4 Silber erledigen. Bei vielen Spielern funktioniert das wegen eines Fehlers nicht – doch es gibt eine Lösung.
Das ist das Problem: In den Wochenaufgaben von FIFA 21 müsst ihr auf der Silberstufe eine eigentlich einfache Aufgabe lösen. Sie lautet:
Spiele 1 Online-Freundschaftsspiel
Normalerweise müsste man dafür einfach nur in die Live-Freundschaftsspiele springen und dort eine Partie absolvieren. Doch die Aufgabe in Woche 4 wird nicht als bestanden angezeigt, wenn man beispielsweise im Manager-Meisterstück gegen Fremde eine Partie spielt, um nebenbei noch die Sinkgraven-Aufgabe zu erledigen.
Trotz absolviertem Spiel bekommen viele Spieler die Aufgabe nicht zugesprochen
So löst ihr das Woche 4 Silber Online Freundschaftsspiel
So klappt die Aufgabe: Die Aufgabe ist nicht komplett verloren. Ihr könnt sie über einen Umweg lösen: Um ein grünes Häkchen für eure Aufgabe zu bekommen, müsst ihr einfach nur ein Online-Freundschaftsspiel mit einem Freund abschließen.
Spielt ihr direkt gegen einen Freund, wird es gezählt
Dafür geht ihr in den Freundschaftsspiel-Modus und fordert dort direkt einen eurer Freunde heraus, die ebenfalls FIFA 21 spielen. Nach einer Partie sollte eure Aufgabe mit einem grünen Häkchen versehen und als bestanden gewertet werden.
Wofür braucht man die Wochenaufgaben? Die Wochenaufgaben sind Teil der aktuellen Season in FIFA 21, in der ihr euch über den Saisonfortschritt Belohnungen erspielen könnt. Jede Woche erscheinen Challenges mit der Schwierigkeit Bronze, Silber und Gold, die jeweils freigeschaltet werden, sobald ihr die vorherige Stufe abgeschlossen habt.
Ihr braucht die Wochen-XP für die Belohnungen
Die scheinbar fehlerhafte Silber-Aufgabe kann euch also aufhalten, wenn ihr möglichst viele XP für den Saisonsfortschritt braucht, da ihr ohne sie nicht an die Gold-Aufgaben kommt. Dort gibt es jede Woche nochmal eine ganze Menge XP für euren Saisonfortschritt – und die werdet ihr brauchen, wenn ihr rechtzeitig Level 30 erreichen und so alle Belohnungen bekommen wollt.
Die letzten Updates in Guild Wars 2 enttäuschten viele Spieler. Sie boten kaum neue Inhalte und recycelten dafür langweilige Missionen. In einem Livestream erklärte der Narrative Director, warum die Updates so schwach ausfielen.
Was ist los in GW2? Als die aktuell laufende Eisbrut-Saga im Sommer 2019 angekündigt wurde, versprachen die Entwickler Inhalte, die einer Erweiterung würdig sein sollten. Doch solche Inhalte hat es in den bisherigen Updates nicht gegeben.
Die letzten beiden Episoden enttäuschten zudem besonders:
Die Story fiel kürzer aus als zuvor
Es gab keine neuen Gebiete mehr
Sie setzten vor allem auf neue “Drachenhilfe-Missionen”. Dabei handelt es sich um instanziierte Missionen, die jedoch immer nach dem gleichen Schema ablaufen und für viele nicht anspruchsvoll sind.
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Warum sind die Updates so enttäuschend? Im neusten Guild Chat, einem Livestream der “Guild Wars 2”-Entwickler, sprach Narrative Director Bobby Stein über die Entwicklung der Eisbrut-Saga.
Dabei erklärte er, im Normalfall die Pläne für die Zukunft schon früh festgelegt werden. Doch die kommende Erweiterung “End of Dragons” wurde erst während der Entwicklung der Eisbrut-Saga beschlossen. Und das führte zu Planänderungen.
Wie erfuhren die Entwickler von der Erweiterung? Vor der Ankündigung auf der PAX West im Sommer 2019 wussten die Entwickler nach eigener Aussage, wo sie mit der Eisbrut-Saga hinwollten.
So standen Anfang und Ende der Geschichte fest und auch die grundlegenden Neuerungen.
Mitten in der Entwicklung jedoch wurden dann Pläne für eine Erweiterung gemacht. Und das hat die Entwickler überrascht:
An einem Punkt in der Entwicklung der Eisbrut-Saga wurden wir mit der Möglichkeit zur Arbeit an einer neuen Erweiterung beschenkt, was, ganz offen gesagt, die meisten oder alle von uns unbedingt tun wollten.
Aber es war eine kleine Überraschung.
Anpassungen an der Story: Daraufhin mussten die Entwickler Anpassungen vornehmen, damit die Eisbrut-Saga nach den alten Plänen umgesetzt werden und gleichzeitig an der Erweiterung gearbeitet werden konnte:
Was wir dann tun mussten, war zu sagen: “Okay, wie schaffen wir ein zufriedenstellendes Ende zu liefern und gleichzeitig an einer Erweiterung zu arbeiten? Wie können wir diese Dinge richtig machen?”
Es war eine große Herausforderung, die Leute zusammenzubekommen und das Problem als Gruppe zu lösen. Es kostete Zeit, aber wir überarbeiteten die Story, wir überarbeiteten die Art diese zu erzählen. […]
Wir mussten schauen, welche Plots drin bleiben und welche wir schneiden müssen. Es war eine ziemlich große Veränderung, aber ich denke wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir ziemlich glücklich sind.
https://www.youtube.com/watch?v=D2N9zyLotQc
Wieso kam es zu diesen Änderungen? 2019 war ein kompliziertes Jahr für Guild Wars 2 und den Entwickler ArenaNet:
Besonders der letzte Punkt ist aus Sicht der Community interessant. Sie vermuten, dass der neue Chef im November 2019 die Erweiterung beschlossen und damit die von Bobby Stein beschriebenen Anpassungen nötig gemacht hat.
Entwickler scheinen sich über Erweiterung zu freuen
Wie reagiert die Community auf die Aussagen? Im reddit fühlen sich viele Nutzer in ihrer Vermutung bestätigt, dass die Erweiterung der Grund für die schwachen Episoden der Eisbrut-Saga ist. So schreibt der Nutzer Keruli_:
Das ist die Bestätigung, dass die Vermutungen aller völlig richtig waren. […]. Sie hätten sich eine Menge Spott ersparen können, wenn sie früher offener mit all dem umgegangen wären, denn angemessene Kommunikation ist überraschend wichtig.
Leider macht das die Tatsache nicht ungeschehen, dass jemand von ganz oben dachte, dass eine einfache neue Saga mit einem ausgefallenen und sinnlosen Namen ausreichen würde, um den Ball am Rollen zu halten, und er war kühn genug, damit weiterzumachen, wobei er eine Menge Ressourcen und Zeit verschwendet hat.
Einige Nutzer reagieren jedoch positiv darauf, dass die Entwickler Lust auf eine neue Erweiterung haben. So schreibt der Nutzer DiogoALS:
Das Team wollte also schon früher an einer Erweiterung arbeiten, aber sie durften es nicht, bis sie mitten in der Eisbrut-Saga-Produktion mit dieser Möglichkeit “beschenkt” wurden.
Der zweite Teil war leicht zu erraten, aber es ist interessant, wie die meisten/alle im Team an einer Erweiterung arbeiten WOLLTEN. Manchmal hat man von außen das Gefühl, dass ANet sich nicht mehr viel um dieses Spiel kümmert, und, na ja, das Top-Management tut das offensichtlich auch nicht […].
Aber trotzdem ist es interessant, einen Einblick in die Meinung der Entwickler zu bekommen und zu sehen, dass viele von ihnen wirklich eine dritte Erweiterung für GW2 wollten.
Die neue Erweiterung End of Dragons muss zudem erfolgreich werden, wenn Guild Wars 2 langfristig bestehen soll. Denn die Eisbrut-Saga hat für viele das Konzept der Lebendigen Welt kaputt gemacht. Wie wichtig die Erweiterung tatsächlich ist, haben wir von MeinMMO bereits zusammengefasst:
Project Zomboid ist eine der realistischsten Zombie-Simulationen auf Steam und für einige Fans von Hardcore-Survival ein echtes Schmuckstück. MeinMMO stellt euch den infizierten Titel im Rahmen von “Find your next Game” vor.
Genre: Zombie-Survival-RPG | Entwickler: The Indie Stone | Plattform: PC | Release: 08. November 2013 (Early Access)
Was ist das für ein Spiel? Project Zomboid ist ein fieser Survival-Titel mit RPG-Elementen und ein Koop-Geheimtipp auf Steam. Wie in der bekannten Fernsehserie “The Walking Dead” wurde die moderne Welt von einer Zombie-Apokalypse überrascht und überrannt. Nahrung, Waffen und Sicherheit sind knapp – Wasser und Strom werden nur noch wenige Tage durch die Leitungen laufen. Project Zomboid möchte wissen – “Wie würdet ihr in einer Zombie-Apokalypse überleben?”.
Dafür versetzt euch das Spiel in isometrischer Ansicht in ein Gebiet, das von Zombies komplett übernommen wurde. Ihr und eure optionalen Mitspieler seid die einzigen, die das Glück hatten, die Untoten-Apokalypse zu überstehen und nun die Chance bekommen, in dieser rauen Welt zu überleben. Das Spiel glänzt dabei mit einem hohen Simulations-Anteil und jede kleine, falsche Entscheidung oder Unaufmerksamkeit kann das Ende bedeuten. Es ist eines dieser Indie-Spiele, das sich über die Tiefe seines Gameplays definiert und euch sehr viele Details und Mechaniken anbietet. Dafür macht es aber deutliche Abstriche bei der Grafik.
Ihr könnt auf einem privaten oder öffentlichen Server spielen und es gibt sogar einen lokalen Splittscreen-Modus, der Remote-Play von Steam unterstützt. Auf den großen Servern sind hohe Spielerzahlen möglich und es könnten mehr als 100 Überlebende in einem Spiel um die beste Beute kämpfen.
Wenn ihr euch von dem Aussehen nicht abschrecken lasst und Fans von Zombie-Spielen oder Serien wie “The Walking Dead” seid, dann schaut euch den folgenden englischen Fan-Trailer gut an. Was ihr darin seht, könnte die nächsten Wochen eure Freizeit verschlingen, wie ein hungriger Zombie warmes Menschenhirn:
https://youtu.be/4eBy0woHWjA
Der Trailer ist auf Englisch, doch das Spiel könnt ihr komplett auf Deutsch spielen.
Project Zomboid – „So bist du gestorben“
Wie läuft das Spiel ab? Ihr gestaltet euch im Charakter-Editor eine Spielfigur, die ihr mit Fähigkeiten und einem Beruf ausstatten könnt. Hier zeigt das Spiel schon das erste Mal seine Tiefe und stellt euch 41 positive und 36 negativen Eigenschaften zur Verfügung, die euch entweder Fähigkeitspunkte geben, wenn ihr etwas Schlechtes wählt oder Punkte abziehen, bei guten Eigenschaften.
Zusätzlich gibt es 21 Berufe, die zwar auch Punkte kosten, aber oft einen effizienten Mix aus Fähigkeiten liefern. Ihr könnt zum Beispiel als Bauer mit Boni auf “Fitness”, “Landwirtschaft” und “Stärke” ins Spiel gehen oder einen ehemaligen Einbrecher spielen, der bei den Eigenschaften “Flink”, “Leichtfüßig” und “Schleichen” Vorteile mitbringt.
Man erstellt sich seinen eigenen, todgeweihten Charakter.
Ihr erstellt einen Charakter, wählt einen Spawnpunkt auf der Karte aus und schon beginnt der Terror. Um euch auf den Einstieg vorzubereiten, gibt euch das Spiel dann noch die motivierenden Zeilen “So bist du gestorben” beim Start mit auf den Weg. Stirbt eure Figur dann im Spiel, müsst ihr mit einem “frischen” Überlebenden anfangen, um der Spielwelt wieder beitreten zu können.
Wie in vielen Survival-Spielen üblich seid ihr am Anfang unter Stress. Auf dem “normalen” Schwierigkeitsgrad habt ihr kaum Vorräte, keine Waffe und erstmal auch keine Ahnung. Es gibt zwar ein Tutorial, doch das kratzt nur an der Oberfläche von dem, was ihr in der Zombie-Simulation alles beachten müsst. Ihr wisst nur eins: Es gilt zu überleben.
Die Zombie-Simulation bedient sich dabei vieler typischer Survival-Mechaniken und bietet umfangreiche Crafting-Optionen, um das Abenteuer spannender zu gestalten:
Tag- und Nachtrhythmus
Umfassendes RPG-System – ihr steigt im Level auf und erhaltet Fertigkeits-Punkte für eure passiven Fähigkeiten
Für gute Beute müsst ihr meistens Risiken eingehen
Zombies haben Schwarm-Mechaniken, durch die sie sich gegenseitig beeinflussen
Eure Spielfigur wird hungrig, durstig, krank, gelangweilt und depressiv
Wechselndes Wetter – Schlechtes Wetter kann euch krank machen
Die Spielwelt verändert sich mit der Zeit und die Natur breitet sich aus
Es kommt zum Wintereinbruch
Ihr könnt Autos nutzen, um schneller voranzukommen
Seid gut vorbereitet, wenn der Winter kommt. Quelle: Project Zomboid
Nach und nach eröffnen sich euch die Mechaniken und ihr versteht halbwegs, wie das Überleben in der neuen Welt läuft. Immer wieder überrascht Project Zomboid dabei mit originellen Gameplay-Ideen, die das Spiel zu einem echten Apokalypse-Simulator machen. Überall stecken Mini-Mechaniken, die das Zombie-Abenteuer tiefer und realistischer wirken lassen. Ein paar Beispiele:
Bereiche, die ihr durch Blockaden nicht sehen könnt, bleiben schwarz – eure Blickrichtung entscheidet zudem, ob ihr die Zombies seht
Ihr müsst Rucksäcke auf dem Rücken tragen und die haben ein eigenes Inventar – holt ihr etwas aus dem Rucksack, dauert das einen Moment
Auch Tüten eignen sich zur Lagerung – doch ihr müsst sie in einer von euren Händen tragen, um sie nutzen zu können
Wenn ihr durch ein kaputtes Fenster kriecht, ohne das Glas an dem Rahmen zu entfernen, habt ihr eine hohe Chance auf eine Verletzung
Stirbt ein Charakter mit einer Zombie-Infektion, wird er danach auch zum Zombie
Eure Figuren werden panisch und kriegen psychische Probleme bei Zombie-Angriffen, was Abzüge bei euren Fähigkeiten zur Folge hat
In den ersten Spieltagen gibt es noch Strom und fließendes Wasser – solange könnt ihr am Fernseher Fähigkeiten lernen und eure Vorräte aufstocken
Ihr solltet Stoff vor eure Fenster hängen, damit Zombies nicht hineinsehen können
Nutzt keine Feuerwaffen – Sonst werden sie kommen
In dieser lebensfeindlichen Umgebung gilt es, einen sichereren Platz für einen Unterschlupf zu suchen und eure Base auszubauen. In den Städten findet ihr dazu unzählige mehr oder weniger hilfreiche Gegenstände, aber auch die meisten Zombies. Ihr pflanzt Nahrungsmittel an, craftet neue Hilfsmittel, bekämpft andauernd die Untoten, seid ständig auf der Hut und könnt hautnah erleben, wie eine Zombie-Apokalypse sich auf euer Leben auswirken würde. Näher an einen “The Walking Dead”-Simulator kommt wohl derzeit kein anderes Zombie-Spiel.
Am besten überlebt es sich in einer großen Gruppe. Quelle: Project Zomboid
The Walking Dead ohne Burnout
Wieso der Walking-Dead-Vergleich? Auf Steam findet sich eine Rezension vom User “.Samson” aus dem Januar 2021 zu Project Zomboid, die lautet: “Das ist der “Walking Dead”-Simulator, aber nur die ersten, guten Staffeln”. Und je nach Meinung zur Serie hat er damit auch irgendwie recht.
Jede Aktion stellt eine Gefahr dar und ihr müsst versuchen, eure Gruppe zusammenzuhalten. Besonders beim Start ins Spiel fühlt man sich von der Situation bedrängt und die Gefahr eines Zombie-Bisses ist allgegenwärtig. Und die Zombie-Bisse sind tödlich – immer.
Ihr baut eure Basis aus, geht auf Loot-Touren in Zombie-verseuchten Städten und kämpft ständig am Rand des Nervenzusammenbruches ums Überleben. Ganz wie die Truppe um den ehemaligen Sheriff Rick, bei denen man auch manchmal nicht genau weiß, ob Zombies oder Depressionen eine größere Gefahr für die Protagonisten der Serie sind.
Während aber bei “The Walking Dead” irgendwo zwischen Terminus und Alexandria für den Autor dieses Textes die Luft langsam raus war, entfaltet sich Project Zombiod mit steigender Spielzeit immer weiter. Und statt langatmig zu werden, könnt ihr die Zombie-Action jederzeit haben, wenn ihr sie wollt.
Theoretisch habt ihr auf bevölkerten Servern sogar das unberechenbare Element “Mensch” im Spiel, das PvP mit in die Spielregeln schreibt. Aktuell gibt es aber keinen aktiven PvP-Server, der ein Rollenspiel wie beispielsweise im Survival-Hit Rust zulassen würde.
Ein halbwegs zombiesicheres Eigenheim – der Traum jedes Überlebenden. Quelle: Project Zomboid
Findet heraus, ob ihr stark genug für die Apokalypse seid
Was macht Project Zomboid besonders? Wenn ihr euch auch schon gefragt habt, ob ihr nach einer Zombie-Apokalypse überleben würdet, dann könnt ihr es mit diesem hinterhältigen Spiel herausfinden.
Project Zombiod nennt sich selbst “das ultimative Zombie-Survival-RPG” und stellt euch einen riesigen Sandkasten zur Verfügung, in dem ihr euren eigenen Weltuntergang erleben könnt. An jeder Ecke lauert der Tod, aber auch gute Beute und jede Menge Abenteuer. Die Wartung von Körper und Geist der Spielfigur hält euch dabei genauso auf Trab, wie eine Horde Untoter vor der Basis.
Mit Maus und Tastatur erinnert die Steuerung an Point-and-Click-Adventure. Ihr könnt zwar mit der Tastatur eure Figur bewegen, prüft aber mit eurer Maus, welche Aktionen an welchem Punkt möglich sind. Project Zomboid bietet aber auch eine komplette Controller-Unterstützung an, die gut umgesetzt ist.
Als “besonders” ist zudem die Grafik einzustufen. Hier hat die Simulation ihre Grenzen. Denn auch wenn die vielen Gameplay-Mechaniken die Immersion unterstützen und ein beklemmendes Apokalypsen-Gefühl schaffen – die Grafik macht einem schnell wieder klar, dass man glücklicherweise doch zu Hause auf seinem Gaming-Stuhl sitzt und in eine Chipstüte greifen kann. Im Gegensatz zur langsam verhungernden Spielfigur.
Irgendwann werden es einfach zu viele Zombies! Quelle: Project Zomboid
Top-Bewertungen auf Steam – Doch lahme Entwicklung nervt
Was sagen die Reviews auf Steam?Project Zomboid wird auf Steam von seinen Spielern als “Sehr positiv” bewertet. Von knapp 26.000 Bewertungen sind fast 90 % positiv. Bei den 756 Bewertungen der letzten 30 Tage sieht es genauso aus – 90 % waren positiv (Stand 23. Januar 2021).
Spieler loben vor allem den hohen Simulationsanteil und einige erzählen von ihren abgedrehten Erlebnissen. So bekam einer der Spielfiguren des Users “_Clip_” einen Herzinfarkt, als sie sich erschrocken hat (via Steam). “SymmoT” erzählt, dass er seinen Charakter beim Kochen verloren hat – weil er taub war und die brechenden Fenster der eindringenden Zombies nicht hören konnte (via Steam).
Welche Faszination das Spiel auslösen kann, zeigt der Kommentar von User “djvirus” (via Steam) wohl mit am besten:
Ich habe mit 13 angefangen, dieses Spiel zu spielen. Jetzt bin ich 17, habe 1.000 Stunden, erschaffe Community-Content und liebe das Spiel und seine Community so sehr. Es gibt wirklich kein besseres Survival-Spiel, in dem man seine Hardcore-Zombie-Apokalypse so anpassen kann, wie hier. Die Entwickler sind vielleicht langsam, aber der Content ist jedes Mal Gold. Außerdem gibt es immer noch mehr Content im Workshop.
Negative Reviews drehen sich meist um den großen Elefanten im Raum – der langen Entwicklungszeit. Project Zomboid ist seit mehr als 7 Jahren im Early Access auf Steam und gehörte schon 2017 zu den Spielen, die am längsten in diesem Pre-Release-Modus steckten (via GameStar).
Besonders ein Kritikpunkt taucht bei den negativen Rezensionen immer wieder auf: Das Fehlen von überlebenden NPCs, die mehr Motivation und Story in das Spiel bringen würden. Die gab es in einer frühen Version bereits, wurden aber “vorerst” gestrichen und kamen seither nicht wieder. Und das ist nun schon einige Jahre her. Über Mods kann man zwar auch jetzt schon NPCs ins Spiel bringen, doch das NPC-Versprechen haben die Entwickler bis heute nicht gehalten. Auch sonst empfinden negative Bewerter das Endgame als zu klein, wenn man es denn mal schafft, seinen Charakter bis dahin zu bringen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Grafik: Der Stil an sich ist dabei meist nicht das Problem, sondern das Fehlen von kleineren Animationen, um die Aktionen realistischer zu gestalten. Im Moment läuft bei vielen Aktionen nur ein Fortschrittsbalken voll. Ein etwas höherer Detailgrad bei den Animationen würde der Simulation noch einen weiteren Kick geben.
Für wen ist das was? Fans von Grind-lastigen Koop-Survival-Abenteuern mit hohem Crafting-Anteil wie Minecraft, 7 Days to Die oder Conan Exiles sollten ein Auge auf den Titel werfen. Die Open-World ist riesig und bietet euch genug zu tun, um tagelang auf Loot-Touren zu gehen und danach die Basis auf die nächste Stufe zu heben.
Wer dem Zombie-Genre an sich sehr zugetan ist, kann Project Zomboid ebenfalls viel Spaß bringen. Wenn ihr nach einer Staffel “Walking Dead” den Drang verspürt, selbst mal den Nervenkitzel eines Zombie-Abenteuers zu erleben – legt Project Zomboid ein.
Auch Spielern von Hardcore-Games, die euch strenges Ressourcen-Management und überlegte Entscheidungen zum Überleben abverlangen, kommen auch auf ihre Kosten. Haben euch “Rimworld”, “This War of Mine” oder “Frostpunk” gefallen, könnt ihr mit Project Zomboid den nächsten spaßigen Zeitfresser in eure Steam-Bibliothek schieben.
Mit 13,99 € liegt der Preis auch auf einem Niveau, bei dem man nicht allzu viel falsch machen kann. Ein 4er-Pack kostet 45,99 € und senkt den Preis pro Version auf knapp 11,50 €. Zum Reinschnuppern gibt es zudem eine Demo-Version auf Steam.
Pro
Einzigartige Hardcore-Zombie-Simulation
Tiefes Gameplay
Riesige Open-World
Passende Old-School-Grafik
Wöchentliche Community-Updates der Entwickler
Stark als Koop-Game
Contra
Sehr lange Entwicklungszeit
Animationsarme Grafik
Einstieg mühsam
Keine echten Story-Inhalte
Eher schwach für Solo-Spieler
Project Zomboid bringt mit Build 41 größtes Update überhaupt
Was kann man in Zukunft noch von Projekt Zomboid erwarten? Weiterhin eine eher langsame Entwicklungsgeschwindigkeit, aber eine stetige. Die Entwickler sind jedoch trotzdem sehr aktiv und halten die Community mit wöchentlichen Updates auf “projectzomboid.com” auf dem Laufenden.
Derzeit läuft eine Beta-Phase für den nächsten Build 41, der nach Aussage der Entwickler das größte Update von Project Zomboid überhaupt darstellt. Die Beta gibt es derzeit aber nur als Solo-Abenteuer.
Zu den Neuerungen des Build 41 gehören unter anderem:
Überarbeitetes System der Charakter-Erstellung & Individualisierung
Neue Kampf-Optionen mit frischen Waffen – Verändert die Schwierigkeit der Kämpfe
Zombies bekommen neue Verhaltensmuster dazu
Schadens-Modell für Kleidung
Ein Rüstungssystem, das in verschiedenen Stufen vor Zombie-Angriffen schützt
Verbesserung der Fahrzeug-Mechaniken
Frische Audio-Effekte
Erweitertes Wetter-System
Mehr Arten von zerbrochenem Glas und entsprechende Verletzungen
Realistischeres Loot-System – der Loot soll mehr zur Umgebung passen, in der ihr die Beute findet
Der neue Build wird sogar so umfangreich, das alte Speicherstände nicht übernommen werden können. Die Entwickler meinen auf einer Website von Project Zomboid, dass sie mit dem anstehenden Update eine Grundlage schaffen, um die Spielwelt noch belebter und noch realistischer zu gestalten und teasern mit Build 42 Wildtiere an, welche die ausgedehnten Wälder bevölkern.
Doch schon ohne die großen Neuerungen der kommenden Updates ist Project Zomboid eine starke Zombie-Simulation und ein klasse Hardcore-Survival-Spiel, das ihr selbst noch durch Mods erweitern könnt.
Fazit: Lass dich nicht von deinen Freunden beißen!
Project Zomboid war eines dieser kleinen Spiele, das mir auf Steam über Jahre hinweg als Kaufvorschlag angezeigt wurde. Irgendwann unterhielt ich mich dann mal einem Zocker-Kollegen darüber und plötzlich landete es im Einkaufwagen. Und ich sollte es nicht bereuen.
Denn das Hardcore-Survival-Abenteuer ist mal wieder so ein tiefes Indie-Spiel, das es auch nach einigen Sessions noch schafft, mit neuentdeckten Mechaniken zu überraschen. Die Grafik ist zwar nicht mehr als „zweckmäßig“, doch das Spiel überzeugt einfach mit seinen Gameplay-Mechaniken.
Es gibt immer was zu tun und bei der Suche nach Beute sind die Untoten eine ständige Bedrohung. Über viele Spielstunden entdeckt man dabei immer wieder neue Items und Crafting-Möglichkeiten, die einen neuen Beute-Loop eröffnen und die Motivation am Laufen halten.
Das kann auch Solo funktionieren, ist aber in einer Gruppe ein ganz besonderer Spaß. Oder um es in Form einer Steam-Review zu sagen: „Bin mit meiner Freundin nachts im Wald verhungert. Sie ging kurz vor mir down, verwandelte sich in einen Zombie und ich wurde von ihr zerfleischt: 10/10“.