15-jähriger verlässt Schule, wird Profi in Fortnite – Sagt nun: „Der E-Sport stirbt“

Der damals 15-jährige Brite Benjy „Benjyfishy“ Fish hat im Mai 2019 die Schule verlassen, um E-Sport-Profi in Fortnite zu werden. Zwei Jahre später sieht er in Fortnite kaum noch eine Zukunft. Die Preisgelder trocknen aus. Er glaubt, der E-Sport stirbt, wenn das so weitergeht. Es sei für unbekannte Spieler immer schwerer, von Fortnite zu leben.

Damit wurde Benjyfishy bekannt: Im Mai 2019 berichteten britische Medien über den 15-jährigen Benjy Fish. Der hatte bereits 25.000 Pfund (ca. 28.000 Euro) mit Fortnite verdient und trat bei der höchst lukrativen Fortnite-WM an. Damals sah Fortnite so aus, als wird es der nächste große E-Sport mit hohen Preisgeldern.

Für Aufsehen sorgte der Fall damals, weil die Mutter des Jungen angeboten hatte, ihn aus der Schule zu nehmen, damit er mehr Zeit hatte, um nachts Fortnite mit seinen Freunden in den USA zu spielen.

Der 15-Jährige verließ die Schule tatsächlich und wird seitdem von Privatlehrern zu Hause unterrichtet. Die Mutter wurde zu seiner Managerin. Das erklärte Ziel des Jungen war es, Mama ein Haus zu kaufen.

Sein Kollege Wolfiez hat das tatsächlich geschafft. Der 15-Jährige wurde bei der Weltmeisterschaft Zweiter und Millionär. Der hat seiner Mama das Haus gekauft. Für Benjy Fish lief’s bei der WM damals nicht so gut. Der bekam „nur“ zwei Mal 50.000$ für Platz 25 im Solo und Platz 14 im Duo.

Aber die fetten Zeiten sind vorbei.

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Das Team von Benjyfishy stellt die Preisgelder in Fortnite symbolisch gegeneinander.

„Die Preisgelder werden immer kleiner“

Das sagt er jetzt: 2021 hat sich die Situation bei Fortnite gedreht. Nachdem Epic im Jahr 2019 noch hohe Preisgelder in den E-Sport gepumpte hatte, drehte das Entwickler-Studio schon 2020 den Geldhahn zu. 2021 sind die Preisgelder noch geringer geworden.

Benjyfishy ist mittlerweile 16 und betrachtet den aktuellen Zustand von Fortnite kritisch. Er sagt (via twitter):

  • Früher, in den alten Zeiten, konnte er den ganzen Tag das Spiel grinden. Es hat Spaß gemacht und es hat sich gelohnt
  • Jetzt werden die Preisgelder immer kleiner, es sei für unbekannte Spieler immer schwerer, von Fortnite zu leben, und die kompetitive Szene werde sterben, wenn das so weitergeht
  • Es gibt immer weniger Turniere mit immer weniger Preisgeld und Fortnite mache auch keinen Spaß mehr

Ist er mit der Meinung alleine? Nein, es ist aktuell tatsächlich so, dass viele, die 2019 für sich noch eine Zukunft in Fortnite sahen und hohe Preisgelder kassierten, sich von Fortnite abwenden, die Karriere beenden oder Streamer werden. So hat der Zweite der Fortnite-WM Psalm, schon im April 2020 Fortnite verlassen und ist zu Valorant gewechselt.

Die Profis, die noch Fortnite spielen, beklagen die schwindenden Preis-Gelder:

  • Der Profi Wolfiez, der Mama das Haus gekauft hat, sagt: 2019 gab’s 30 Millionen US-Dollar Preisgeld, 2020 noch 3 Millionen $ und 2021 werde nur der Name erwähnt (via twitter)
  • Der umstrittene Profi Khanada regt sich auf, dass das Preisgeld von 3000 auf 600 gesunken ist
  • Sogar Weltmeister Bugha sagt, es sei schon komisch, wenn einige der besten Fortnite-Spieler überhaupt nun aufhören würden, so wie Zayt. Wenn nichts passiere, werden ihm wohl mehr Profis folgen und ebenfalls mit Fortnite aufhören.
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Auch der Content-Creator SypherPk sagt: Die Preisgelder seien „extrem gering“ im Vergleich zu dem Niveau, das sie früher hatten. Fortnite brauche eigentlich LAN-Events, um zu funktionieren. Ohne diese Veranstaltungen fehle dem Spiel etwas.

SypherPK glaubt zwar nicht, dass der E-Sport von Fortnite stirbt, aber er habe seinen Schwung verloren (via dexerto).

fortnite bugha titel
Bugha – vom Weltmeister hört man auch wenig in den letzten Monaten.

Hype um Fortnite: Schnell hoch, schnell wieder runter

Das steckt dahinter: Die meisten erfolgreichen E-Sport-Titel sind über Jahre oder Jahrzehnte gewachsen. Sie fingen vor etwa 10 Jahren bescheiden an und wurden immer größer. So ging es CS:GO, League of Legends oder Dota 2.

Der E-Sport zu Fortnite wurde aus dem Boden gestampft, als das Spiel 2018 so erfolgreich war.

Fortnite war aber nie als E-Sport-Titel ausgelegt, im Gegensatz zu Spielen wie Valorant oder Overwatch, die von Beginn an den E-Sport im Auge hatten. Fortnite: Battle Royale entstand 2017 in nur zwei Monaten, als Reaktion auf den riesigen Erfolg von PUBG und weil das ursprüngliche Fortnite: Rette die Welt da bereits quasi gescheitert war.

2018 und 2019 pumpte Epic innerhalb kurzer Zeit hohe Preisgelder in den E-Sport, mit der WM 2019 als Höhepunkt. Danach fiel das Interesse an Fortnite und am E-Sport aber rapide ab.

16-jähriger vermasselt sich die Profi-Karriere in Fortnite: „Alle hassen mich“

Schon nach der WM wurde klar, dass Epic an einem anderen Konzept arbeitete, um den E-Sport in Fortnite zu etablieren. 2020 schlug dann aber die Pandemie zu. Der Fortnite-Hype klang ab. Jetzt hat Epic offenbar den Geldhahn zugedreht, der 2019 noch voll aufgedreht war.

Für junge E-Sport-Profis, die voll auf Fortnite gesetzt haben, ist das bitter. Für Leute wie Benjyfish, die 2018 und 2019 gut verdient und einen Vorgeschmack darauf bekommen haben, wie das Leben mit hohen Preisgeldern so ist, wird’s nun schwierig sein, sich zu motivieren.

Die besten Spieler haben die Möglichkeit, als Streamer weiterzumachen, und haben ein finanzielles Polster angelegt, aber viele werden sich wohl was anderes suchen müssen.

Fortnite-VIvid
Der Fortnite-Profi Vivid hat einen Karriere-Knick hinter sich.

Wie hart das Geschäft sein kann, merkte Fortnite-Profi Vivid. Der unterschrieb einen Profi-Vertrag, wurde aber nach nur wenigen Monaten von seinem E-Sport-Team wieder entlassen. Auch das ist ein Zeichen für die Fortnite-Krise:

Fortnite: 21-Jähriger unterschreibt Profi-Vertrag, wird entlassen, beendet Karriere

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Jonny

Tja das passiert wenn man nicht vorsorgt. Es kommen andere Profi-spieler und andere spiele. Fortnite hatte seinen höhe punkt. Jetzt gibts wieder neue trends die sich mehr lohnen.

Manchmal merkt man das bei den profi-gamern das wissen auf der strecke geblieben ist…
Hätten sie doch ihr geld sinvoll investiert dann hätten sie gesagt: dank fortnite konnte ich mir ein erfolgreiches leben aufbauen und kann nun getrost an andere abgeben….aber das sagt irgenwie niemand O.o.

Bin froh das ich einen normalen job habe fame brauch ich nicht… sowie kann ich mit meinen job gut leben.

exelworks

Der E-Sport ist vielleicht irgendwann für Fortnite vorbei aber nicht im Bezug auf die komplette Szene.

Ich denke dass sich hier die Profigamer damit arrangieren müssen auch andere Titel zu spielen. Ist ja im Streaming-Bereich nicht anders.

Heute noch angesagt, haut es vielleicht morgen nur noch wenige vom Hocker…

Cah0s

Schule verlassen fürs zocken, ja moin. kranke welt. später stehen die dumm da wenn die karriere öfters durch ihnen selbst in den keller geht und nix mehr drauf haben, nirgends arbeiten weil die nix wissen/gelernt haben XD

Leute arbeiten den ganzen tag durch, viel stress unter anderem manchmal und werden täglich vom staat und der arbeit gef*** um ihren gehalt zu haben, die kleinen kinder zocken baby spiele und machen voll das geld. Sollte verboten sein das minderjährige ohne schulabschluss das überhaupt “beruflich” dürfen. pfui.

Frystrike

*er wird seitdem vom Privatlehrern Unterrichtet” Lesen bildet… Leute die mit Video spielen Geld verdienen arbeiten auch den ganzen Tag durch, stehen unter Stress und müssen genauso wie du und ich Steuern und Krankenversicherung bezahlen…

Preston

Da sagt der 15jährige “In den guten alten Zeiten” und weiter “Kann man nicht mehr von Leben”. Mit seiner geballten Lebenserfahrung in seinem Kinderzimmer noch an Mutters Brust trinkend. Bisschen weniger Mcdonalds und mehr frische Lüft täten im auch ganz gut.

Frystrike

mit frischer Luft lässt sich kein Geld verdienen…

Emmi.Frost

tja, gibt ja noch andere spiele neben fortnite.

wenn ihm das zu wenig ist soll er mal zur abwechslung richtig arbeiten gehen, vielleicht kommt er dann mal wieder klar.

Todesklinge

Wer weiss ob nicht Fortnite 2 (oder ähnliches) durch den Umstieg von Unreal Engine 4 auf 5 kommen wird. Dann lieber aktuell das Geld sparen und bei dem neuen Titel mit der neuen Engine rausballern.

So könnte man noch viel mehr Geld machen.

Schwammlgott

Wenn man als 16-jähriger von “früher in den alten Zeiten” spricht, will das schon was heißen..
🤣🤣

Andy

Nokia war auch mal die Nr.1

DDuck

Nunja, schade drum. Aber er ist jung, hat alles noch vor sich und ein gutes Startkapital für ein Studium o.Ä..

Allerdings muss ich sagen, dass es schon recht fahrlässig ist/war alles auf einen Titel zu setzen, der von so vielen Zufallsfaktoren abhängig ist…zumindest wenn man eine wirklich langfristige Karriere geplant und erwartet hat.
Fortnite taugte lediglich wegen seines Hypes als E-Sport Titel. Dass das alles schwindet, wenn der Hype vorbei ist, war klar. Was nach dem Hype noch übrig ist, ist ein Titel der für einen ausgeglichenen Wettkampf alles andere als geeignet ist. Der Wettbewerb im (E-)Sport lebt ja davon, dass grundsätzlich erstmal für alle Teilnehmer die gleichen Voraussetzungen gelten: In Overwatch, DotA, Rainbow Six und LoL z.B. stehen allen Teams und Spielern anfangs erstmal dieselben Champions, dieselben Items, die gleiche Anzahl an Bans zur Verfügung…im Sport ist es ähnlich. So eine Chancengleichheit gibt es einfach nicht, wenn der eine zufällig auf einer Bazooka landet und der andere auf einer Wasserpistole. Im Fußball wird vor Anpfiff auch nicht zufällig entschieden, dass und welche Spieler mit Bleieinlagen in den Schuhen spielen müssen und welcher Torwart Sandsäcke an die Arme gebunden kriegt.

Blaz0rz

Da muss ich dir zustimmen. E-Sport benötigt Chancengleichheit im Sinne von gleichen Bedingungen, wie sie bei den Titeln gegeben sind, die du erwähnt hast. Glück sollte einen wesentlich kleineren Stellenwert als Können haben, auch wenn solche Momente für den Zuschauer unterhaltsam sein können.

DDuck

Definitiv. Ich streite auch absolut nicht ab, dass Fortnite oder Battle Royale im Allgemeinen nicht unterhaltsam sein kann. Ganz im Gegenteil, ich hab mir sogar die erste Fortnite WM angeschaut und fühlte mich sehr gut unterhalten…und das obwohl ich von dem Genre und vor allem Fortnite eher weniger halte.

Der Vergleich ist zwar etwas sehr weit hergeholt, aber ich finde es ist ein wenig wie der Vergleich zwischen Wrestling und Ringen: Das eine ist ein “echter” sportlicher Wettkampf und das andere ist eher ein Unterhaltungsprodukt (welches aber durchaus als solches auch sehr gut sein kann) das sich Elementen aus dem sportlichen Wettkampf bedient, sie weniger streng auslegt und adaptiert und um weitere, unterhaltende Aspekte ergänzt.

Oliver

Hab auch lang Fortnite im Spaßbereich gespielt. Ich hab damals nicht verstanden, warum man zig Mio. an Preisgelder raushauen muß? Ist immer dieser Schwanzvergleich, wir sind die Größten und können das! Hätte Epic sich das besser eingeteilt, würde es aktuell nach wie vor gute Preisgelder geben.
Mir ists eh egal, bin eh zu schlecht als E-Sportler 😂

Henky

In erster Linie war das ganze für das Marketing gedacht und das hat geklappt, da die somit Milliarden im Monat verdient haben.
Das die jetzt nicht solche Summen raushauen liegt einfach an Corona und das die sich gefühlt jede exklusive Spiel für den Epic Games Store sichern. Das die noch Milliarden haben bezweifle ich nicht, die Summen für die Turniere gehen sicherlich irgendwann wieder hoch.

Croaker

Wenn der Junge gesagt hätte „Der E-Sport in Fortnite stirbt“dann hätte er vermutlich zu 100% recht.
So zeigt er das er halt doch nur ein 15 jähriger ist, der eben den Ereignishorizont eines Kindes hat.
Der eSport an sich ist nämlch sehr lebendig und wird noch weiter wachsen.

Wenn er seine Skills, die er offensichtlich hat, in einen echten Esport Titel transferiert dann wird er tatsächlich noch ein lange Karriere als Pro haben können. Er muss halt nur aus der Fortnite ecke raus

DDuck

Vorab: Mit der Überschrift hast du absolut recht. Hätte sie so da gestanden, wie du sie ergänzt hast, hätte ich den Artikel wahrscheinlich noch nicht einmal geöffnet, weil der Untergang von Fortnite als E-Sport so sicher wie das Amen in der Kirche war/ist.

Allerdings muss ich fragen: Hast du dir den Artikel durchgelesen? Da geht nämlich relativ deutlich draus hervor, dass er das lediglich auf Fortnite bezieht, damit sogar ziemlich reflektiert umgeht und an keiner Stelle von E-Sport im Allgemeinen spricht (wie es die Überschrift vielleicht annehmen lässt).

Croaker

Ja hab ich. Kommt ggf falsch rüber.
Hätte mich klarer auf die Uberschrift beziehen sollen

Croaker

btw
die Beschwerde der Pros scheint geholfen zu haben:
20-millionen-dollar-fortnite-reagiert-auf-beschwerden-mit-mega-preispool-165752 gefunden auf esports dot com

DDuck

Naja, dass die nicht genug Knete dafür mit dem Game gemacht haben und auch immer noch machen können sie wohl kaum leugnen 😀

Fortnite an sich ist ja mehr als profitabel. Das Problem ist ja nur, dass Fortnite als E-Sport einfach nicht rentabel ist…aber so besänftigt man für ein Jahr erstmal wieder die Gemüter.

RaZZor89

Ich lese die Überschrift, sehe das Bild von dem Jungen/Jugendlichen und weiß schon Bescheid

iMAY

so ist nunmal das leben

heute bist du nummer 1 und morgen kannst du bei der wm versagen
dann denkst du es geht nie wieder nach oben aber die welt dreht sich weiter.
die leute die das glück haben eine profikarriere im esport zu bekommen sollten es einfach nur genießen und den absprung auf was neues machen.

guckt euch mal Fatal1ty an der hatte genauso seine goldene ära und irgendwann war es dann aus.

🙂 versteh den hate gar nicht er tut ja gerade so als hätte er nichts davon gehabt.

kevin allein lässt grüßen xD der größenwahn ist schon ausgebrochen

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von iMAY
Desten96

Ich lese hier den üblichen Neid und hass in den Kommentaren. Ich denke das jeder von euch die Chance genutzt hätte wen man so viel Geld auf einmal bekommen kan 😉 im Grunde denke ich das der Typ sich auf ein anderes Game konzentrieren sollte. Die hype Fortnite Zeit ist um.

NeinFalsch

ja verstehe es auch nicht. ein 15 jähriger, der mit der richtigen entscheidung schei*e viel geld verdient hat und die leute freuen sich jetzt, das er das nicht mehr tut.

ich halte nicht viel von begriffen wie “neiddebatte”, aber anders kann ich mir andere kommentare nicht erklären. schade, sowas streut nur zwietracht.

EsistDrSheriff

Das ist genau meine Sicht der Dinge. Lauter Kommentare im Sinne von “damals hab ich noch hot wheels gespielt” etc pp. Auch beim Artikel über Tommyinnit.

Antester

In dem Alter hab ich am WE für 20 Mark Prospekte ausgetragen um mir den C64 zu kaufen, um dann im E-Sport voll durchzustarten, hat nicht geklappt. Hat mich erst zu Basic, dann zu Assembler, dann zu C und schließlich zu C++ verschlagen. Heute daddel ich nur abends und am WE, hat voll nicht funktioniert mit dem E-Sport. 😂

luriup

Gab es überhaupt IK++ Tuniere?

Millerntorian

…du Ärmster. Hättest du mal lieber auf die ersten Konsolengenerationen und “Pong” gesetzt. 😂

Oder ist E-SPORT etwa nicht die Abkürzung für Einstrich-Sportspiel? In dem Fall entschuldige ich mich ausdrücklich. Von ehemaligem Prospektausträger zu Prospektausträger (Bei mir waren es Zeitungen. Jeden Morgen…).

btt., ich finde es auch immer schwierig , solche Themen zu bewerten. Letztendlich spricht nichts dagegen, früh die Weichen zu stellen, um erfolgreich zu sein. Ob nun im Spitzen- oder dem virtuellen Sport. Dort wo das große Geld lockt, wird es auch immer diejenigen mit Talent geben, die es weit bringen und entsprechend verdienen.

Man sollte sich aber immer überlegen, was danach kommt und sich entsprechend weiterqualifizieren. Die klassische Methode “Erst Fussballprofi und dann später mach ich ‘ne Lottoannahmestelle auf” flutscht meist ebenso wenig wie “Erst Zockerprofi und dann werde ich irgendwie Streamer”. Hört man leider viel zu oft in der aktuellen Spielergeneration…anderseits erwarte ich von durchschnittlich >15-jährigen nun auch nicht unbedingt immer die große lebensplanende Reife. Dafür ist wohl eher das Umfeld (Familie, Manager, …) zuständig.

Ich fand allerdings den finanziellen Hype um Fortnite komplett übertrieben. Das dies nicht gut gehen konnte, war fast absehbar und nun dazu globale Pandemie massiv die Karten mischt, ist ein weiteres Kriterium. Aber vlt. lernt man so schmerzhaft auch für die Zukunft.

Sowohl die Sponsoren als auch die Spieler.

Denn Dimensionen und Auswüchse wie 2019 werden wir wohl lange Zeit erst einmal nicht erleben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Millerntorian
Antester

Wir hatten ja Summer/Winter-Games, Decathlon und The of the exploding Fist. Das war schon fast E-Sport. Zu mindest kam man selbst und der Joystick arg ins schwitzen.
Bei mir waren das durchaus Wegbereiter, da ich wissen wollte wie das funktioniert, so kam ich später zu meinem Beruf als Programmierer. Wobei die Lehrer früher eher einen Beruf mit Zukunft für mich im Auge hatten, was anständiges wie Tischler oder Koch und nicht so ein neumodisches Kinderspielzeug 😂.

Millerntorian

Na immerhin ist augenscheinlich doch noch was Vernünftiges aus dir geworden. 😄

btw….Summer/Winter-Games hatte ich auch.

Neben den Konsolen habe ich es natürlich nicht versäumt, immer auch die neuesten Computer zu kaufen (C64, Amiga 500, …für diese Kisten habe ich komplett alle Schulferien auf dem Bau gearbeitet. Gab ordentlich D-Mark auf die Hand).

Daher kommt wohl auch meine Aversion gegen Spiele wie Tekken…was habe ich mir damals als Jugendlicher nicht die Finger wund gekloppt. Nie wieder!

Isiplayer23

Der macht monatlich immer noch 25k durch Subscriber. So schlimm gehts dem nicht.

Millerntorian

Das dachte ich mir und es sei ihm gegönnt; war aber nicht unbedingt der Tenor meines Kommentars.

Leider merken viele, so sie denn mal irgendwann erwachsener werden, dass das Zielpublikum nicht immer homogen mitwächst und sich ggf. Alternativen sucht. Und so mancher (ich spreche da aus beruflicher Erfahrung) YT’er oder sonstiger Streamer sich kein solides (berufliches) Fundament geschaffen hat und ganz schnell dumm aus der Wäsche guckt, wenn er feststellt, wie Einnahmen entsprechend wegbrechen.

Langanhaltend (!) erfolgreich sind erstaunlicherweise nur die, die frühzeitig schon die richtigen Weichen im Hintergrund für sich gestellt haben und schon immer wussten, dass Subscriber, Follower, etc. nur eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes sind. Nichts ist heutzutage so schnelllebig wie der Geschmack der Massen. Da wundert es nicht, dass Creator heute richtig ranklotzen müssen, um sich zu behaupten. 10-12 (mind.) Stunden-Tage Arbeit sind absolut keine Seltenheit. Nur mal so an die, die denken, mit ‘ner lustigen Kamera aufstellen und ein wenig rumdaddeln wäre es getan…

Tja, und von solchen Vorausdenkenden gibt es leider nicht so viele; die große Masse geht eher gnadenlos unter, wenn sich der Geschmack der einstigen Zielgruppe ändert.

Stephan

“the risk was calculated but man am i bad at math”

Alexander

Wie wäre es mit arbeiten? Das ist typisch die junge Generation, sich keine Gedanken um die Zukunft machen. Als ob ein Spiel ewig erfolgreich bleibt. Alle sehen nur die Dollarzeichen und sobald es nicht mehr so toll läuft fallen die aus allen Wolken, habe da überhaupt kein Mitleid mit denen.

NeinFalsch

“Wie wäre es mit arbeiten?”

ich glaub der hat mehr gearbeitet und verdient als jeder von uns, als wir 15 waren.

ich hab noch keine 100k mit 15 verdient. du?

Cah0s

ich glaub der hat mehr gearbei….” hat was ?

Zocken = arbeiten, ja uff, weis nicht auf welcher welt du lebst aber mit arbeit hat das nix zu tun.

Leute die in den Metallindustrien oder Glasindustrien usw arbeiten, DASS ist arbeit(als Beispiel) und viel machen(aushalten) aber gemütlich aufn arsch zuhause sitzen und den ganzen tag baby spiele zocken auch wenn geld damit verdient wird, es ist nur zocken und keine Arbeit und verlangt auch nix zum machen außer spielen XD

EsistDrSheriff

Spielmechaniken lernen
Hand Auge Koordination trainieren
Reaktionszeit trainieren
Entscheidungen schnell treffen
Taktikübungen
Hardwaregedöns lernen
Mit dem Chat interagieren
Aber ja, er “zockt einfach nur”

Cah0s

Ist reines zocken, wo ist da die arbeit ?
Alles aufgelistete machen mmo raider zum beispiel auch nur halt aus bock und nicht in ner e-sport branche XD also wenns nur das ist aus der liste dann arbeite ich auch hart *hust* nur bekomme kein geld, hm schade haha

angron988

Oh je, da haben wir wieder den obligatorische Arbeiterklasse-Helden.
Alle Leute die nicht körperlich arbeiten, arbeiten eigentlich gar nicht. Wissen wir schon…

Cah0s

Nein, man muss es verstehen, im kommentar da war nur ein exempel! Leute die im büro ARBEITEN machen keine körperliche arbeit(außer schreiben usw.), arbeiten aber und zocken ist kein beruf, punkt.

Frystrike

Warum ist sein Geld im Spielen verdienen kein Beurf? Was machen denn die Entwickler solcher Spiele, Spiele Tester arbeiten die dann nicht? Jemand der Autos testet fährt ja nur kann also keine Arbeit sein?

NeinFalsch

“zocken ist kein beruf, punkt.” – Karl Marx

Frystrike

Also ist für dich arbeiten im Büro keine Arbeit?

Isiplayer23

Wieso arbeiten wenn er im Monat 25k nur durch Subs auf Twitch macht? Arbeiten kann er nach seiner erfolgreichen Zeit.

Frank

Für junge E-Sport-Profis, die voll auf Fortnite gesetzt haben, ist das bitter. Für Leute wie Benjyfish, die 2018 und 2019 gut verdient und einen Vorgeschmack darauf bekommen haben, wie das Leben mit hohen Preisgeldern so ist, wird’s nun schwierig sein, sich zu motivieren.

Euer ernst? Der Typ hat mit 15 Jahren 2×50.000€ verdient. Bleiben ihm nach Abzügen gut die Hälfte. Für so ein Jahresgehalt muss man ewig studieren und arbeiten. Der hat doch jetzt ein gutes Polster. Schule fertig machen und arbeiten gehen mit top start.

N0ma

kann ja zu Valorant gehen oder LoL

EsistDrSheriff

Er hat sich komplett auf Fortnite spezialisiert, da müsste er sich komplett umstellen und das wird schwer. Außerdem ist LoL nicht grad anfängerfreundlich.

DDuck

Gibt genug Beispiele, dass der Wechsel in ein anderes Genre durchaus nicht soooo abwegig ist.

Wolve In The Wall

Oh nein, hoffentlich muss er am Ende nicht auch noch zurück zur Schule oder noch schlimmer: Später einen “normalen” Beruf ausüben. Besser man richtet sofort ein Spendenkonto ein um Menschen wie ihm zu helfen.

PS: Jedem Hobby und Profispieler war klar, dass Fortnite kein e-sport tauglicher Titel ist und die Preise daher nur so lange halten wie der Hype da ist. Mit 2-3 Jahren hat Fortnite zumindest deutlich länger durchgehalten als man das wohl gedacht hätte, aber wer voll und ganz nur darauf gesetzt hat war halt nicht nur naiv sondern auch dumm.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Wolve In The Wall
NeinFalsch

Mit 2-3 Jahren hat Fortnite zumindest deutlich länger durchgehalten als man das wohl gedacht hätte, aber wer voll und ganz nur darauf gesetzt hat war halt nicht nur naiv sondern auch dumm.”

echt? ich mein, der hat 100k verdient und wurde zuhause unterrichtet.

was ihm bleibt: das geld und kontakte in die branche. das ist mehr, als ich mit 15 hatte.
vllt. steht dann auf seinem zeugnis keine 2,0 sondern ne 3,0 . aber wen juckt das?

daher ist die gehässigkeit eher unangebracht. wenn er für sich das maximale an fortnite rausgeholt hat, ist das doch schön für ihn oder?

DDuck

Klar ist es gut für ihn. War sicherlich ne coole Erfahrung. Allerdings war von vorneherein absehbar, dass Fortnite als E-Sport eher Eintagsfliege als Dauerbrenner wird. Von daher ist die Aussage, dass es naiv war sich so hart auf Fortnite zu konzentrieren nicht wirklich falsch. Zumindest wenn man das Ziel hatte langfristig Profi zu bleiben und nicht nur zwei Hypejahre mitzunehmen.

Isiplayer23

Der macht im Monat 25k nur durch Twitch.

Kite5662

Wer hat Mitleid mit diesen Nasen?

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