Tfue ist dank Twitch und Fortnite Millionär, sagt: „Ich bin nie wirklich zur Schule gegangen“

Der Fortnite-Spieler Turner „Tfue“ Tenney ist aktuell die Nummer 1 auf Twitch. In einem Interview sagt er, er sei nie wirklich zur Schule gegangen, sondern wurde zu Hause unterrichtet. Sein Vater ergänzt: Das Meer war die Schule seiner Söhne.

Woher stammen die Informationen? Die Washington Post hat eine Home-Story über Turner „Tfue“ Tenney verfasst. Dazu hat man den 22-jährigen in seiner Heimat in Indian Rocks Beach, Florida, besucht – dort wo der Ping zum Fortnite spielen so hoch ist.

Das ist eine 4000-Einwohner-Stadt direkt an der Küste, eine Gegend, in der vor allem der Mittelstand zu Hause ist. Die Familie Tenney bewohnt dort ein Strandhaus und es parke ständige ein Streifenwagen vor der Tür, heißt es.

Wie viel Vermögen hat Tfue? Die Washington Post schätzt, dass sich das Privatvermögen von Tfue auf etwa „4 bis 6 Millionen US-Dollar“ beläuft (3.6 Mio – 5.4 Mio Euro). Nur ein kleiner Teil davon stammt aus Preisgelder von Fortnite, etwa 600.000$ (via esportsearning) – das meiste Geld dürfte er über Twitch verdienen.

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Tfue ist 2019 gerade der angesagteste Streamer auf Twitch.

Das sagt Tfue zu seiner Schul-Bildung: Auf seine Erfahrung in der Schule angesprochen fragt Twitch-Star Tfue: „Was für eine Erfahrung?“

Er sagt:

Ich war etwa eine Woche in der Mittelschule. Ich war mies. Ich bin abgetaucht. Ich hab nie wirklich eine Schule besucht. Eigentlich wurde ich zu Hause unterrichtet.

Turner „Tfue“ Tenney

Tfues Eltern haben sich scheiden lassen, als er noch ein Kind war, meldet die Post.

Hier im Twitch-Clip sieht man Richard Tenney, der feiert die Qualifikation seines Sohnes, Tfue, für die Fortnite-WM 2019:

Tfues Vater war besorgt um die Sicherheit an Floridas Schulen

Warum hat Tfue keine Schule besucht: Tfues Vater, der gleichzeitig sein Manager und PR Agent ist, erklärt, was hinter der Entscheidung steckt, seine Kinder zu Hause zu unterrichten. Richard Tenney ist Vater von 4 Kindern, Tfue ist die Nummer Drei.

Richard Tenney sagt, 1988 habe es in Winnetka, Illinois, eine Schießerei an einer Schule gegeben, dort habe er selbst die Middle School und High School besucht. Diese Schießerei habe in ihm Sorge um die Sicherheit seiner Kinder geweckt. Außerdem, sagt er, ließ seine eigene Erfahrung mit den Schulen Floridas als Kind zu wünschen übrig.

Richard Tenney sagt, für ihn gab es beim „Home-Schooling“ wenig tun. Er habe seinen jüngsten Sohn, als der 14 Jahre alt war, an Erziehungs-Software der Khan Akademie gesetzt und der habe sich in einem Monat bis zur High-School durchgearbeitet:

„Das Meer war ihre Schule, hier haben sie gelernt aufzupassen. Sie arbeiteten 80-Stunden-Wochen, 100-Stunden-Wochen. Ich hab sie TV-Antennen auf dem Flohmarkt verkaufen lassen. Sie haben alle verkauft.“

Richard Tenney

Nur Alex Tenney, Tfues ältere Schwester, habe eine formale Schulbildung genossen.

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Tfue (rechts) mit seinem älteren Bruder Jake und seinem Vater und Manager Richard Tenney.

Die Kinder konnten sich so früh kreativ entfalten. Sie haben mit 12 Jahren (Jack) oder mit 8 Jahren (Tfue) angefangen, Videos zu drehen. Das habe ihnen dann einen Vorsprung verschafft, als die Ära der Internet-Videos anbrach.

YouTube ist das Familien-Geschäft der Tenneys

Neben Tfue ist auch Jack Tenney (25) als Influencer tätig. Der hat sich auf YouTube einen Kanal mit 5,13 Millionen Abonnenten aufgebaut.

Tfue selbst begann seine Karriere als Nebenrolle in den Videos seines Bruders und dessen Gruppe, der „Joog Squad“, das wuchs sich dann immer weiter aus, bis Tfue sein eigenes Ding startete.

Die ersten YouTube-Videos von Tfue drehten sich um CoD oder Crota-Kills in Destiny, bis er dann Fortnite und das Streaming für sich entdeckte.

Ich bin wie Darth Vater – Ninja wie Anakin Skywalker

Wie sieht Tfue Ninja? Laut dem Vater, Richard Tenney, hätte auch Tfue die Möglichkeit gehabt, schon große Verträge abzuschließen, und all das zu haben, was etwa Ninja hat mit Auftritten in Fernsehshows oder lukrativen Deals, aber Tfue wolle sich aufs Stream konzentrieren.

Ohnehin ist Tfue auf Tyler „Ninja“ Blevins nicht allzu gut zu sprechen. Man kenne einander, aber sei nicht befreundet.

Er mag mich nicht wirklich, also suche ich seine Nähe nicht. Aber das war immer seine Entscheidung.

Tfue über Ninja

Tfue sieht auch zwischen sich und Tyler „Ninja“ Blevins klare Unterschiede. Er glaubt, Ninja sei eher „Marken-freundlich“ als er selbst.

Ich bin wie Darth Vader und er ist wie Anakin Skywalker. Er ist mehr ein kinderfreundlicher, netter Typ.

Tfue zu Ninja
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Tyler „Ninja“ Blevins

Das sind die weiteren Pläne: Tfue hat ein großes Lagerhaus gekauft. Der Plan ist offenbar, dass Tfue und sein Bruder Jake dort eine Trainings-Einrichtung für junge Streamer eröffnen, um denen  zu zeigen, wie sie ihre Communitys weiterentwickeln und wachsen lassen können.

Die E-Sports-Organisation hatte Tfue vorgeworfen, eine „eigene Org“ zu planen – der hatte damals aber geantwortet, für sowas sei er zu blöd. Offenbar bezogen sich die Pläne auf dieses Trainingszentrum.

Tfue ist 2019 der größte Twitch-Streamer dank Fortnite – Aber ihm fehlt was
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Paulo (Mr Kermit001)
2 Monate zuvor

@Schuhmann guten Morgen 😅 crota D2? 😅🤔

Scardust
2 Monate zuvor

Und heute auf Mein-Twitch-News „Tfue ist dank Twitch und Fortnite Millionär, sagt: „Ich bin nie wirklich zur Schule gegangen““… ich bin immer noch für eine ausblenden Funktion. neutral

Leider werden die „Nachrichten“ über die Streamer etc. immer mehr werden… tja, ist ja so wie beim Fußball… nur das man nicht sofort nen Hirninfarkt bekommt sobald sie den Mund aufmachen. lol

Nico Saborowski
2 Monate zuvor

„Ich bin wie Darth Vater“ – ouch.

Eier
2 Monate zuvor

Crota Kills in Destiny2.. man kennt ihn..

Rasakka
2 Monate zuvor

„[..] er ist wie Anakin Skywalker. Er ist mehr ein kinderfreundlicher, netter Typ.“

Hat sich da jemand mit den Filmen wirklich auseinandergesetzt oder war der Witz mit Anakin und den Kindern beabsichtigt?

Nomad
2 Monate zuvor

Spannend, kein einziger Kommentar.
Nun, jetzt schon. smile
Ist aber auch schwierig. Soll man das nun gut finden, oder nicht?
Ein Aufruf an die Jugend, nicht zur Schule zu gehen?
Stattdessen was?
-Streamer werden.
-Sich voll aufs Internet zu verlassen?
-Das Schulsystem zu ignorieren?

Lotte
2 Monate zuvor

Vermute ich fast.

Aber Profisportler nicht vergessen, dann haben auch Kinder was davon die sich noch bewegen.

Werde meinen Junior gleich wieder aus der Schule holen und vor die Kiste sitzen, aus dem Jungen soll ja schließlich mal was werden…..

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