Fortnite: Twitch-Star Tfue sagt, er gründet keinen Clan: „Zu doof, um Vertrag zu lesen“

Bei Fortnite gab es Gerüchte der Twitch-Star Turner „Tfue“ Tenney wolle seine eigene eSport-Organisation gründen. Deshalb habe er seinen Clan FaZe verklagt, um aus dem Vertrag rauszukommen. Aber der Fortnite-Star dementiert nun nachdrücklich, Pläne seinen eigenen Clan aufzumachen.

Wo kommt die Idee her? Der Clan FaZe hat in einem Statement an die Fans erklärt, Fortnite-Spieler Tfue wolle aus dem Clan und seinem Vertrag raus, um eine eigene eSport-Organisation zu gründen.

Das könne man bei FaZe unmöglich erlauben. Daher seien die Verhandlungen mit Tfue auch so schwer und gescheitert. Obwohl man Tfue Super-Konditionen für einen neuen Vertrag angeboten habe, hätte er alle Angebote abgelehnt und wolle aus dem Vertrag raus.

Dabei bezieht sich FaZe auf Aussagen des Bruders von Tfue. Der hatte getwittert, der Vertrag hindere Tfue daran,

  • sich zu erweitern
  • seine eigene Organisation zu gründen
  • mit anderen Firmen zusammenzuarbeiten
  • einfach frei zu sein

FaZe hatte seine Argumentation an dem Teil mit der eigenen Organisation aufgehängt.

Offenbar hatte es Tfues Bruder da ein bisschen übertrieben oder die Idee, eine eigene Organisation zu gründen war nicht so ernst gemeint.

Ich bin zu blöd dafür, Kumpel

Das sagt Tfue jetzt: In einem Podcast mit Koncrete äußert sich Tfue jetzt zu der Idee, er würde seine eigene Organisation gründen.

„Ich habe das nie gesagt. Auf keinen Fall. Ich habe gar keine Zeit, um eine Firma zu führen. Ich bin zu blöd dafür, Kumpel. Ich kann noch nicht mal einen Vertrag lesen. Was bringt dich auf die Idee, ich könnte eine eSports-Organisation gründen?“

Tfue in einem YouTube-Podcast

Zum Vertrag sagte Tfue noch, er sei ein Idiot gewesen, den zu unterschreiben. Da habe er sich wie ein Volldepp verhalten. Aber unterm Strich hätten sie [FaZe] ihm nie einen illegalen Vertrag anbieten dürfen.

Tfue empfiehlt im Laufe des Gesprächs jedem, der in der Musik- oder Gaming-Industrie Fuß fassen will einen Anwalt zu engagieren. Man brauche jemand, der auf einen aufpasse.

Selbst wenn man nicht viel Geld habe: Ein Anwalt sei es wert, ein bisschen Geld für juristischen Rat auszugeben.

Tfue selbst zahle seinem Anwalt „eine Menge“, sagt er.

ninja-tfue-titel-01

Was sagen andere erfolgreiche Streamer zur eigenen Org? Im Vorfeld des Interviews hatte sich Twitch-Star und Fortnite-Profi Tyler „Ninja“ Blevins ebenfalls dazu geäußert, wie er die Gründung von eigenen eSport-Organisationen sieht (via dexerto).

Ninja riet Tfue dringend davon ab. Man würde dann kaum noch selbst Inhalte produzieren, das sei unheimlich anstrengend. Man müsse alle Entscheidungen treffen, an allen Meetings teilnehmen, Geld besorgen und sich mit Investoren treffen.

Das nehme zu viel Zeit weg, um zu streamen oder im eSport aktiv zu sein. Und eine eigene Organisation sei zum Start auch nicht unbedingt profitabel.

Für sich selbst kann es sich Ninja zwar vorstellen, irgendwann mal eine eigene eSport-Organisation zu gründen, aber nicht in absehbarer Zeit.

Tfue hat seinem Fortnite-Clan zuletzt vorgeworfen, aus einem 11-jährigen Spieler einen Fortnite-Profi gemacht zu haben:

Fortnite: Tfue beschuldigt Clan, sie hätten 11-Jährigen eingestellt und älter gelogen
Autor(in)
Quelle(n): Dexerto
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