Ein Gaming-PC als teure Investition, doch auch PC Gaming hat sich in den letzten Jahren verändert. Denn musstet ihr früher noch alle 2 Jahre euer System aufrüsten, um mithalten zu können, werden diese Upgrade-Zyklen immer länger. Der Vorteil davon ist, dass PC-Gaming dadurch langfristig günstiger wird.
PC-Gaming gilt immer als teures Hobby: Zum einen muss man sich erst einmal einen flotten Computer zulegen, zum anderen muss man sein System alle paar Jahre aufrüsten, um noch mit der aktuellen Technik mithalten zu können.
Doch genau das ändert sich mittlerweile: Denn die Gaming-Leistung macht nicht mehr die riesig großen Sprünge wie vor ein paar Jahren oder Jahrzehnten. Und das hat einen deutlichen Vorteil für uns: Wir müssen nicht mehr ständig aufrüsten, um vorne mit dabei zu sein.
Die Mehrleistung bei neuer Hardware nimmt seit vielen Jahren ab
Woran liegt das? Vor ein paar Jahren ging es vor allem bei PC-Hardware vor allem ums eins: Immer mehr Leistung. Doch genau diese Leistungssprünge nehmen mittlerweile deutlich ab. Galt eine RTX 3080 zum Release noch fast revolutionär, nehmen die Leistungszuwächse bei den folgenden Modellen immer stärker ab. Eine RTX 5080 ist etwa kaum noch viel schneller als eine RTX 4080 der vorherigen Generation, ein direkter Generationswechsel lohnt sich da kaum noch.
Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch bei CPUs beobachten: Prozessoren sind mittlerweile so leistungsfähig geworden, dass viele Gamer kaum noch nennenswerte Unterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Upgrades bemerken.
Ja, in Benchmarks sind neue Produkte weiterhin schneller, besser und oft auch effizienter, aber oft sind die Verbesserungen nur noch geringfügig, sodass es sich kaum noch lohnt, jedes Jahr viel Geld in eine neue CPU zu investieren. Musste man früher noch alle 2 Jahre auf- oder nachrüsten, ist die meiste Hardware heute schon für 5 oder 6 Jahre mehr als ausreichend.
Ein gutes Beispiel dafür ist auch der Ryzen 7 5800X3D, der 2022 erschien und den AMD jetzt erneut auf den Markt bringt. Die 4 Jahre alte CPU ist auch heute noch flott genug und kann selbst moderne Spiele problemlos befeuern. Das lässt den Ryzen 7 5800X3D nicht wirklich „veraltet“ erscheinen. Und die langfristige Unterstützung des alten Sockels AM4 beweist ebenfalls, dass alte Hardware nicht mehr nach wenigen Jahren veraltet sein muss.
Insbesondere mit Blick auf die stark gestiegenen Preise bei Arbeitsspeicher und SSDs ist das ein gutes Zeichen für Spieler, dass der Wettlauf um immer neuere und bessere Hardware deutlich zurückgegangen ist und dass man selbst mit älterer Hardware noch mithalten kann.
Für einen bestimmten Gamer ist ein Gaming-PC in jeder Hinsicht Geldverschwendung, denn er spielt seit Jahren auf einer Konsole und für ihn ist ein Computer keine wirkliche Option und viel zu teuer. Mehr dazu lest ihr bei uns auf MeinMMO: Ein Gamer will wissen, warum man immer noch „Geld für einen PC verschwendet“, wenn man sich einfach eine PS5 für 500 Euro kaufen kann
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