Spider-Man 2 gilt als einer der besten Superheldenfilme aller Zeiten. Sam Raimi etablierte mit Tobey Maguire ist für viele den einzig wahren Spider-Man. Aber im Film trägt auch noch jemand anderes das Kostüm, doch die Szene schaffte es nicht ins Kino.
Sam Raimis Spider-Man-Trilogie ist wohl eine der prägendsten Reihen für das Superhelden-Genre. Der beste Teil der Reihe ist für viele der 2., in dem sich Tobey Maguire als Peter Parker mit Doctor Octopus anlegen muss. In der 2004 im Kino erschienenen Fassung sind aber nicht alle Szenen enthalten.
Im Zuge des Releases des 3. Teils im Jahr 2007 erschien aber eine neue Fassung des Films, statt mit einem Directors Cut
-Tag einfach als 2.1-Version. Damit erschienen neue Szenen, die es im Kino nicht zu sehen gab. Darunter auch eine ironische mit Spidey-Hater J. Jonah Jameson.
Spider-Man kehrt am 29.07. mit einem neuen Film zurück ins Kino:
Ein Zeitungschef im Gewand der Spinne
Um welche Szene geht es? In der 2.1-Version von Spider-Man 2 gibt es eine weitere Szene mit J. Jonah Jameson, der im Film von J. K. Simmons gespielt wird. In der Szene sieht man ihn in seinem Büro mit dem Anzug von Spider-Man. Er springt auf einen Tisch und macht mit Zigarre im Mund die typischen Bewegungen des Helden nach, samt Soundeffekten.
Zudem wird er von anderen Mitarbeitern des Büros beobachtet, zu merken scheint er das aber nicht. Schnittberichte.com hat alle neuen Szenen in der damaligen 2.1-Fassung zusammengefasst, falls sie euch interessieren. Auf YouTube könnt ihr euch den Clip mit J. K. Simmons anschauen:
Der größte Hater von Spider-Man
Warum ist diese Szene so ironisch? Spider-Man hat viele Superschurken, die nicht gerade gut auf ihn zu sprechen sind, aber wenige Leute hassen ihn wohl so sehr wie J. Jonah Jameson. Der Chef hinter dem Daily Bugle veröffentlicht in Filmen, Comics und Spielen regelmäßig negative Artikel gegen die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft.
Manchmal wird sein Hass damit erklärt, dass er keine maskierten Helden mag, die für ihre Taten nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Eine interessantere Erklärung gab die Figur selbst im Comic Amazing Spider-Man Nr. 10 aus dem Jahre 1964.
Auf der letzten Seite des Hefts gibt er in einem Selbstgespräch zu, er habe alles in seinem Leben getan, um Geld zu verdienen. Spider-Man aber, begibt sich täglich in Gefahr, ganz ohne Belohnung. Er sagt:
Wenn ein Mann wie er gut ist – ein Held –, was bin ich dann?? Solange er lebt, kann ich mich selbst niemals respektieren! Spider-Man verkörpert alles, was ich nicht bin! Er ist mutig, stark und selbstlos. Die Wahrheit ist: Ich beneide ihn.
Zwar ist das nur eine Seite und seine Beweggründe unterscheiden sich von Werk, Universum und Story, aber dieses Zitat passt wohl sehr gut zur herausgeschnittenen Szene.
Wie steht ihr zu solchen geschnittenen Szenen, die für die Story egal sind? Findet ihr es gut, dass man sie im Nachhinein veröffentlicht? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Mehr zu Spider-Man lest ihr hier: Ein Schurke von Spider-Man hat das geschafft, was Marvel bisher nicht konnte: Ich grusle mich
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