New World erklärt, wie das größte Problem des MMOs bald behoben werden soll

Spieler von New World beschweren sich seit einiger Zeit über ihre leeren Server. Das ist nicht nur in sich schwierig, sondern zieht auch weitere Probleme nach sich, die mit den Spielmechaniken zusammenhängen. Amazon reagiert nun.

Was ist das für ein Problem? In New World fehlen auf einigen Servern aktuell die Spieler, was mitunter den kostenlosen Server-Transfers zu verdanken ist. Das zieht Probleme wie sinkende Wirtschaft nach sich, aber auch noch viel gravierendere Schwierigkeiten.

Am schlimmsten ist jedoch, dass NPCs die Welten überrennen können. In regelmäßigen Abständen greifen Horden von KI-Gegnern die Gebiete an. Werden sie nicht abgewehrt, werden die entsprechenden Städte teilweise zerstört.

Dadurch verlieren Crafting-Stationen ihre Ränge und es wird unmöglich, wirklich starke Ausrüstung herzustellen – oder überhaupt etwas Nützliches. Einige Spieler fordern deswegen, dass das Problem sofort behoben wird.

Die Verderbnis überrennt regelmäßig die Gebiete und sorgt auch ohne Kriege für stetige Konflikte.

Wie soll das Problem behoben werden? Amazon überlegt nun, Server zusammenzulegen mit sogenannten „Merges“. Dabei werden zwei Server zu einem verschmolzen. Alle Spieler auf beiden Servern können dann zusammenspielen.

Da sich in New World die Gilden (oder Kompanien) jedoch die Welt aufteilen und Gebiete besitzen, ist das nicht so ganz trivial. Amazon erklärt nun in einem neuen Blogpost, wie das funktionieren soll.

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Server-Merges sind nicht so leicht, aber Amazon arbeitet dran

Wie funktionieren die Merges? Die Grundlage für die Zusammenlegung wurde schon vor dem Release des Spiels geschaffen. Denn nur Server im gleichen „Set“ können zusammengelegt werden. Darum durftet ihr auch nur einen Charakter pro Set erstellen.

Die empfohlenen Sprachen sind dort ebenfalls gleich, was das Zusammenspiel nach dem Merge leichter macht. Damit ein Server sich für eine Zusammenlegung qualifiziert, werden Faktoren wie Spielerzahl und Engagement berücksichtigt.

Dann wird ein passender Partner-Kandidat besucht. Amazon versucht hier, die Verteilung der Fraktionen und die generelle Bevölkerung zu berücksichtigen. Immer soll das jedoch nicht funktionieren, warnen die Entwickler bereits vorab.

Die Kompanien auf dem Partner-Server behalten ihre eroberten Gebiete. Die Kompanien vom Server, der zusammengelegt wird, bekommen eine Kompensation von 50.000 Talern. Als Beispiel:

  • Welt X hat zu wenig Spieler und soll mit Welt Y zusammengelegt werden
  • Auf Welt Y ändert sich nichts weiter – Alle Kompanien behalten, was sie haben
  • Spieler von Welt X kommen auf Welt Y und behalten all ihre Besitztümer, bleiben in ihren Kompanien
  • Kompanien von Welt X bekommen 50.000 Taler an Ausgleich, um damit an Kriegen um Gebiete teilnehmen zu können und ihren Status wiederzuerlangen

Wenn eine Welt mit einer anderen zusammengelegt wird, soll es vorher eine Nachricht an alle Spieler geben zusammen mit einem Countdown.

Im Video seht ihr die aktuell größten MMORPGs laut Google:

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Seht im Video, welche 5 MMORPGs laut Google die größten in Deutschland 2021 sind

Wann kommen die Zusammenlegungen? Bisher gibt es noch kein Datum für die Merges. Amazon will die ganze Funktion erst noch weiter testen, auch auf nicht-öffentlichen Testservern. Am Montagnachmittag (deutscher Zeit) soll es auch einen Test auf dem PTR geben.

Übrigens arbeitet Amazon laut dem Blogpost auch schon an regions-übergreifenden Transfers. Es soll also irgendwann etwa möglich sein, zische EU und US wechseln zu können. Vorerst steht jedoch das erste große Update des MMOs an:

Erstes großes Update kommt nächste Woche – Bringt neue Waffe, Quests und Feindtypen

Quelle(n):
  1. New World

Die Story von LoL kurz erklärt – Damit Fans von Arcane den Überblick haben

League of Legends ist als PvP-Spiel mit der immer gleichen Karte bekanntgeworden, doch besitzt eine tiefe und sehr interessante Hintergrundgeschichte. Durch die neue Netflix-Serie Arcane ist das Interesse an genau dieser Geschichte jetzt deutlich gestiegen. Wir von MeinMMO möchten euch deshalb die wichtigsten Ereignisse zusammenfassen.

Was ist das für ein Artikel und woher stammen die Infos? In diesem Artikel wollen wir euch die großen Eckpunkte der Geschichte von LoL und Runeterra allgemein zusammenfassen. Hierbei handelt es sich nur um eine grobe Übersicht, denn die Lore geht sehr tief.

Wir sprechen zuerst über die allgemein prägendsten Ereignisse der Spielwelt, dann über die Inhalte der neuen Serie Arcane und zuletzt über die Hextech-Magie allgemein.

Die Informationen stammen aus den Kurzgeschichten von Riot Games selbst, aber vor allem aus dem Buch “Die Reiche von Runeterra”, das eine genaue Timeline der Welt enthält.

Die Geschichte von Runeterra – Von der Erschaffung bis heute

Alles begann mit den Watchern, die gegen die Realität ankämpfen

Wo beginnt die Geschichte? Die Geschichte von LoL beginnt mit dem Nichts. Nach dem Nichts formte sich die Void, zu Deutsch die Leere, eine Kraft von unstillbarem Hunger, die alles verschlingen möchte. In ihr lebten die Watcher, doch diese sahen und hörten nichts. Ihnen war ihre Existenz selbst nicht mal bewusst.

Doch dann formte sich die Realität und erzeugte Licht, wovon die Watcher gar nicht begeistert waren.

In der Realität formten sich erste Kreaturen, wie Bard und Aurelion Sol. Aurelion Sol war es auch, der die ersten Sterne kreierte. Diese Kreaturen lebten in Targon, einer wunderschönen Stadt aus Silber und Gold.

Die Watcher beobachteten das Treiben dieser “Celestials” und schmiedeten Pläne, um die Realität zu vernichten, die ihnen ein Dorn im Auge war. Daraus entstand der Konflikt zwischen der Realität und dem Void, der heute noch existiert.

Lol Watcher
Die Watcher werden als riesige Augen dargestellt.

Die Erschaffung von Runeterra: Runeterra ist ein Planet, der nicht aus Zufall entstand. Die Celestials, darunter auch Soraka, erschufen den Planeten und füllten ihn mit Leben.

In diesem Zusammenhang wird spekuliert, dass auf Runeterra bewusst eine Armee gezüchtet werden sollte, um gegen die Watcher kämpfen zu können, wobei das nicht im offiziellen Kanon erwähnt wird.

Allerdings verloren die Celestials die sogenannten Weltrunen, mit denen der Planet kreiert wurde, irgendwo auf Runeterra. Das soll einer der Gründe sein, warum die Magie auf dem Planeten so stark ist.

Die Watcher wiederum rissen immer wieder Löcher in die Realität, die wir heute als die sogenannten Void Rifts kennen.

Die Aufteilung der Welt: Runeterra teilt sich in verschiedene Kontinente:

  • Valoran im Norden
  • Shurima im Süden
  • Ionia im Osten
  • Oceanic in den generellen Gewässern

Innerhalb dieser Kontinente gibt es verschiedene Nationen, auf die wir im Laufe der Geschichte genauer eingehen. Diese Nationen sind nicht an ein bestimmtes Volk gebunden, sodass beispielsweise die kleinen Yordle sowohl in Bilgewater (Fizz), in Piltover (Heimerdinger) oder in Ionia (Kennen) eine Heimat haben.

Im Hier und Jetzt gibt es 13 Nationen, von denen ihr die meisten auf der Weltkarte finden könnt. Es fehlen lediglich Bandle, die Heimat aller Yordle, Ixtal, eine Nation in Shurima, und die Void.

LoL Weltkarte von Runeterra
Die aktuelle Karte von Runeterra.

Die Zeit vor dem Jahr 0 und viele wilde Kriege

Die Zeitrechnung von Runeterra richtet sich nach dem Kalender des Volkes Noxus. Demnach gibt es die Jahre vor und nach Noxus, ähnlich wie bei uns die Zeit vor und nach Christus.

Der Krieg der drei Schwestern: 9.000 Jahre vor Noxus kam es zu dem Krieg der drei Schwestern, in denen Lissandra gegen Avarosa und Serylda kämpfte. Der Krieg entstand, weil die Watcher Einfluss auf Lissandra genommen hatten.

Allerdings erkannte Lissandra ihren Fehler und die drei Schwestern sperrten gemeinsam die Watcher im Howling Abyss im Ewigen Eis ein. Der Howling Abyss ist heute der Ort, an dem die ARAM-Matches in LoL stattfinden.

Lissandra lol
Lissandra war eine der ersten, die sich von den Watchern täuschen ließ.

Der Ausbruch der Leere: 2.500 Jahre vor Noxus kam es zu einem Kampf zwischen Icathia und Shurima, zwei alten Zivilisationen. Die Icathia entfesselten dabei die Void, um in einer letzten, verzweifelten Aktion den Krieg zu gewinnen. Dabei wurde jedoch ihre Hauptstadt zerstört und ihr Land bis zu Unkenntlichkeit zerstört.

Aus dieser Aktion folgten einige weitere Probleme, etwa der Zusammenbruch des shurimanischen Reiches. Die Aufgestiegenen, die eigentlich für sie gekämpft hatten, waren durch die Zusammenkunft mit der Void pervertiert und wandten sich vom Reich ab.

Zudem gab es einen Betrug von Xerath am shurimanischen Kaiser Azir, der daraufhin die Sonnenscheibe aus dem Reich stahl, die den Shurima eine besondere Macht verliehen hatte.

Die Runenkriege: Ein besonders einschneidendes Erlebnis in der Geschichte von Runeterra war die Zerstörung der Stadt Helia, die nach einem grauenhaften Unfall ein Loch in die Welt der Geister riss. Der Ort war nun von an als Schatteninsel bekannt. Dies passierte 25 Jahre vor Noxus.

Durch den Fall von Helia gelangten zudem gefährliche magische Artefakte – die Weltrunen – in die falschen Hände. Es kam zu den Runenkriegen, an dessen erster grausamer Schlacht Ryze als Lehrling des berühmtes Magiers Tyrus teilnahm. Die Bilder von diesem Krieg brannten sich für immer in den Kopf von Ryze ein.

Der gesamten Welt drohte die Zerstörung und dem Chaos konnte nur Einhalt geboten werden, weil die beiden Charaktere Mihira und Kilam den Berg Targon erklommen und von den Aspekten erwählten. So wurden Kayle und Morgana erschaffen.

Ryze wiederum begann von da an alle Runenartefakte in der Welt zu sammeln und sie wegzusperren.

LoL Champion Ryze
Der Magier Ryze erlebte die Runenkriege mit.

Die Runenkriege sorgten für viel Zerstörung auf Runeterra. Verschiedene Völker der Noxii schlossen sich in einer unsterblichen Bastion ein und überlebten dadurch die grausamen Ereignisse.

Sie einten sich im Anschluss zu einem Volk: Noxus. Damit beginnt das Jahr 0 der Zeitrechnung.

Noxus möchte die Welt unter einem Banner vereinen

In den Jahren nach den Runenkriegen wurden einige neue Nationen gegründet, darunter Demacia. Demacia bezeichnet sich selbst als “Zuflucht vor Magie”.

Noxus wird zur imperialen Macht: In den folgenden Jahren nahm sich Noxus vor, die gesamte Welt Runeterra unter einem Banner und einer Nation zu einen. Der oberste Anführer des Militärs war über unzählige Jahre der General Boram Darkwill, der wohl durch Nekromantie länger am Leben gehalten wurde, es als für einen Menschen üblich war.

In den Jahren 787 bis 892 gelang es Noxus große Teile vom Kontinent Valoran zu erobern. Im Anschluss versuchten sie dann das Reich Demacia zu attackieren und dem General Sion gelang es, König Jarvan I. von Demacia zu töten. Für diesen Erfolg wurde Sion nach seinem Tod mit einem besonderen Grab geehrt.

Sion Tft neuer Champ
Sion ist einer der Generäle von Noxus.

Im Anschluss jedoch attackierte Demacia dann Noxus und befreite immer mehr Nationen in Valoran. Boram Darkwill griff daraufhin auf dunkle Magie zurück, um Sion wiederzubeleben. Mit ihm an ihrer Seite gelang es Noxus dann Demacia aus den eigenen Landen wieder zu vertreiben.

Im Jahr 984 wiederum marschierte Noxus in Richtung Ionia. Allerdings gelang es dem General Swain, der eigentlich unehrenhaft aus dem Militär von Noxus entlassen wurde, eine Rebellion gegen Boram Darkwill zu führen und ihn hinterrücks zu ermorden.

Daraufhin riss Swain die Macht an sich und beendete die Belagerung von Ionia. Dies geschah im Jahr 989. Aktuell befinden wir uns etwa im Jahr 997, in dem der gestürzte König Viego zurückkehrte.

Zhaun, Piltover und die Ereignisse in Arcane

Was hat es mit den Nationen aus Arcane auf sich? Zhaun und Piltover sind zwei getrennte Stadtstaaten. Laut der Serie liegt Piltover direkt über Zhaun, in anderen Berichten der Lore liegen sie direkt nebeneinander. Fest steht jedoch, dass sie gemeinsam einen Übergang zwischen den Kontinenten Valoran im Norden und Shurima im Süden kontrollieren und damit einen wichtigen Knotenpunkt im Handel der Welt Runeterra.

Beide Städte leben in starker Konkurrenz zueinander, weil sie beide begabte Tüftler hervorbringen und zudem viel experimentierten. In Zhaun kam es dabei jedoch zu etlichen Unfällen mit Chems, was es zu einem gefährlicheren Ort machte und Kriminalität begünstigte.

Piltover hingegen ist angesehener in der Welt von Runeterra, weswegen sich auch dort die Akademie befindet, an der die klügsten Köpfe vieler Nationen ausgebildet werden.

Lol Arcane Akademie
Die Akademie in Piltover mit Heimerdinger als Leiter ist hoch angesehen.

Wann spielen die Ereignisse von Arcane? Einen konkreten Zeitraum konnten wir bisher nicht ausmachen, allerdings wissen wir, dass die Charaktere aus der Serie wie Jayce, Caitlyn und Vi etwa um die Jahre 960 bis 970 nach Noxus geboren wurden und damit knapp 25 bis 30 Jahre vor dem Hier und Jetzt.

Im Akt 2 sind die Charaktere bereits älter. Wir dürften uns also relativ nah am Hier und Jetzt befinden.

Die Hextech-Magie

Die blauen Kristalle aus Arcane: In der Geschichte von Arcane spielen vor allem seltsame blaue Kristalle eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil der Brackern, einer alten Rasse von Kreaturen, die aus Kristallen bestehen. Zu diesen gehört etwa Skarner.

Der Kristall enthält eine eigene Persönlichkeit und Gefühle, sodass Brackern die Welt ganz anders wahrnehmen und Magie einsetzen können. Stirbt ein Brackern, dann wartet der Kristall auf einen neuen Wirt, behält jedoch die Erfahrungen der vorherigen Kreatur bei. So ein Kristall entwickelt sich also ständig weiter.

Die Kristalle kommunizieren dabei über eine Art Gesang, der auch in der Serie Arcane hörbar ist. Dieser Gesang wird zudem vom Champion Seraphine für ihre Konzerte genutzt, was dem Champion bereits einiges an Kritik eingebracht hat.

LoL-Skarner
Skarner ist einer der sogenannten Brackern.

Aus den Kristallen wird Hextech-Magie: Während der Runenkriege legten sich die Brackern schlafen und hofften, dass sich die sterblichen Völker gegenseitig mit der Magie auslöschen würden.

Allerdings wurden sie später überraschend von ihren Kristallen geweckt, als Diebe der Sterblichen versuchten, die blauen Kristalle zu stehlen und sie für ihre magischen Zwecke einzusetzen. Statt sich gegenseitig zu vernichten, kamen sie mit stärkeren Waffen und Rüstungen aus den Kriegen hervor.

Die Familie Ferros aus Piltover, zu der unter anderem der Champion Camille gehört, baute ein Monopol mit diesen blauen Kristallen auf, die sie als Hex-Crystals bezeichneten.

Ihnen gelang es zudem später synthetische Hextech-Kristalle über Chem-Tech herzustellen, die jedoch sehr instabil waren. Da Piltover die Magie ablehnte, produzierten sie in Zhaun, brachten die Gewinne jedoch rüber in ihre Nation.

Erst mit Jayce und Viktor gelang es, die selbst hergestellten Kristalle soweit zu stabilisieren, dass sie etwa in Werkzeugen oder Waffen eingesetzt werden konnten. Das ist im Spiel League of Legends einer der Gründe, warum manche Waffen so stark sind, wie etwa der Hammer von Jayce, und so viel Magie eingesetzt wird.

LoL im Hier und Jetzt

Wie geht es mit der Geschichte weiter? Die Lore von League of Legends wird ständig erweitert und sogar im “aktuellen Jahr” finden viele Konflikte statt, wie etwa die Rebellion, die Sylas gerade anzettelt.

Doch diese Geschichte und auch die vielen anderen gerade stattfindenden Aktivitäten sind nicht wichtig, um die bisherigen Inhalte rund um die Serie Arcane zu verstehen. Sollte sich das mit den kommenden Akten ändern, werden wir den Artikel entsprechend erweitern.

Allerdings kann es sehr interessant sein, sich die einzelnen Charaktere der Serie genauer anzuschauen. Genau das haben wir in diesem Artikel getan:

Arcane: Alle 9 Charaktere aus LoL und alle komplett Neuen

Das Studio hinter League of Legends, Riot, wird gerade zum neuen Blizzard

Die Serie Arcane von Riot hat eingeschlagen wie eine Bombe. In der neuesten Folge des MeinMMO-Podcasts reden wir darüber, wie die Serie ankommt und über den Entwickler Riot.

Auf Netflix geht gerade die Serie Arcane durch die Decke – eine Serie, die auf dem Universum von League of Legends basiert. MeinMMO-Chefredakteurin Leya ist sogar der Meinung, dass es sich bei Arcane um die beste Spieleverfilmung aller Zeiten handelt.

Dahinter steht das Studio Riot Games, das sich mittlerweile zu einem der spannendsten Spieleschmieden gemausert hat. Manche munkeln, dass Riot das neue Blizzard sei und heute die Dinge umsetzt, die Blizzard damals groß gemacht hat.

Alex, Leya und Schuhmann gehen dieser These auf den Grund und erklären, warum ihr Riot im Blick behalten solltet.

Hier könnt ihr hören:

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Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Neben den News bieten wir auch regelmäßig Special-Folgen, in denen wir uns auf ein bestimmtes Thema konzentrieren. So haben wir zum Beispiel mit einem Experten über den aktuellen Stand von E-Sport gesprochen.

Mehr zu Arcane findet ihr hier:

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!

New World verrät endlich, wie es mit dem MMO weitergeht

In der Woche vom 8. bis zum 14. November gab es einige positive Nachrichten für die Fans von New World und WoW. Beide haben Ausblicke auf die neuen Updates gegeben. Doch auch sonst gab es einige interessante Ankündigungen. Wir von MeinMMO fassen euch alle wichtigen News zusammen.

Das Highlight der Woche: New World bekommt endlich den ersten Major Patch:

Der Aufreger der Woche: WoW hat den neuen Patch 9.2 angekündigt. Doch das Update bekommt viel Hohn und Spott, vor allem weil Blizzard damit eine Geschichte beenden will, die schon mit Warcraft 3 begonnen habe. Mehr dazu hier: WoW-Spieler zu Patch 9.2: „Ein Witz, den ihr euch selbst erzählen könnt“.

Die Diskussion der Woche: New World hatte mit vielen Problemen zu kämpfen. Doch die letzten Updates brachten Besserung. Einige Spieler sagen deshalb, dass jetzt schon ein guter Zeitpunkt sei, um zum Spiel zurückzukehren:

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Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

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Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.

6 Dinge, welche die Entwickler von Battlefield 2042 dringend ändern müssen

Obwohl Battlefield 2042 offiziell erst am 19. November erscheint, können manche das Spiel jetzt schon im Early Access spielen. Dazu gehören Spieler, die sich teurere Editionen des Spiels vorbestellt haben. Deshalb kennen wir vor Release die Meinung der treuesten Battlefield-Fans zum aktuellen Zustand des Spiels. MeinMMO hat die größte Kritik der Spieler zusammengefasst.

Wer die Battlefield-Communitys in den sozialen Medien verfolgt, erkennt vor allem 6 Dinge, die die Fans an Battlefield 2042 stören. Dazu gehören die PC-Performance, die Maps, die Präzision der Waffen, Probleme mit Wiederbelebungen, fehlende Chat-Optionen und mangelhafte Statistik-Transparenz für Spieler.

Diese Probleme gehen über die allgemeinen Server-Probleme hinaus, welche kurz nach dem Start aufgetaucht sind. Fehler wie das Laden von “persistenten Daten” verhindern teilweise komplett das Spielen, aber selbst in den Runden gibt es Probleme.

Wir erklären euch, was speziell an diesen Aspekten problematisch ist und wie die Entwickler bisher darauf reagiert haben.

Beachtet, dass es sich um eine ungeordnete Liste und nicht um ein Ranking handelt.

1. PC-Spieler haben große Probleme mit der Performance

Was ist das Problem? Battlefield 2042 ist zum Start des Early Access nicht nur bei den Autoren von MeinMMO technisch eine Katastrophe. Selbst mit der neuesten PC-Hardware ist es für viele Spieler schwer, auch mit niedrigen Grafik-Einstellungen konstant FPS im dreistelligen Bereich zu haben. Kurios: Sogar in dem offiziellen Trailer, der das Spiel mit Ray Tracing zeigt, sind deutlich Framerate-Einbrüche zu erkennen (via YouTube). 

Auf sozialen Plattformen wie Twitter, Reddit oder YouTube findet man viele Stimmen, die sich laut über ihre Performance in Battlefield 2042 beschweren.

  • YouTuber Bigfry sagt: “DICE und EA sollten sich für den Zustand von Battlefield 2042 schämen.” (via YouTube
  • reddit-User Soulshot96, der eine Nvidia RTX 3090 besitzt, schreibt: “Die Performance auf dem PC ist vollkommen inakzeptabel.” (via reddit
  • @Kotton_Gamer schreibt auf Twitter: “Die FPS Einbrüche sind so schlimm, dass es sogar deine Maus-Empfindlichkeit ändert.” (via Twitter)

Wird an einer Lösung gearbeitet? Weder DICE noch EA haben sich bisher offiziell zu den Performance-Problemen geäußert. Man kann aber davon ausgehen, dass den Entwicklern das Problem bekannt ist und zukünftige Patches Abhilfe schaffen sollten.

Noch ist nicht klar, ob und wann das passiert. Bis dahin empfehlen wir 5 Settings, die eure Performance und das Gameplay verbessern.

2. Die Maps sind zu groß und zu leer

Was ist das Problem? In Battlefield 2042 sind auf PC, PS5 und Xbox Series X|S erstmals für die Franchise Schlachten mit bis zu 128 Spielern möglich. Das sind doppelt so viele wie bisher. Dementsprechend sind auch die Battlefield-typisch großen Maps in diesem Spiel noch einmal deutlich größer geworden. 

Umbruch, die größte Map im Spiel, ist etwa so groß wie die Battle-Royale-Map aus Battlefield 5. Sie ist auch nur etwa ein Drittel kleiner als die Map Verdansk aus Call of Duty: Warzone.

Schon nach den ersten Eindrücken waren viele Fans der Meinung, dass die Maps mit den gigantischen Dimensionen beeindrucken, aber zu leer sind.

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Dieser Eindruck hat sich für Spieler wie dem deutschen YouTuber m4xFPS für alle 7 Maps im Spiel bestätigt. Er meint, die Maps sind vom Design aufgebaut wie Maps für ein Battle Royale: “Es ist sehr, sehr viel Gelände, langweiliges Gelände, […] viel Rennen für teilweise nichts” (via YouTube).

Dementsprechend sind die Maps als Ganzes zu leer und weitläufig, was dazu führt, dass Sniper sehr stark und deshalb sehr zahlreich sind. m4xFPS bringt sich manchmal deshalb manchmal im Spiel sogar selbst um. So kann er direkt an einem Punkt respawnen, statt da hinzulaufen, und ist so schneller wieder in der Action. Er zweifelt deshalb an den Entscheidungen, das Spiel in den Dimensionen so aufblasen. 

Wird an einer Lösung gearbeitet? Auch hier gibt es kein offizielles Statement der Entwickler. Klar ist aber, dass dieses Problem ein Problem mit dem Map-Design ist und kein technisches. Dementsprechend müsste eine Lösung – wenn sie denn kommt – sehr tief greifen und diese Maps grundlegend verändern. Das könnte zwar passieren, ist aber unwahrscheinlich.

Mit den bereits angekündigten neuen Maps, die in Zukunft erscheinen sollen, könnten EA und DICE aber auf das Feedback reagieren und kleinere Maps anbieten, die weniger leer wirken. 

3. Die Waffen sind zu unpräzise

Was ist das Problem? Die Sturmgewehre von Battlefield 2042 haben sehr viel mehr Rückstoß beim ersten Schuss als noch in der Beta oder in jedem anderen Battlefield. Der hohe Rückstoß beim ersten Schuss bedeutet, dass bei jedem Mal, wenn ihr anfängt zu schießen, euer Sturmgewehr sehr unpräzise feuert. Gerade dank der großen, weitläufigen Maps in Battlefield 2042 spürt man das häufig.

Dieses Video aus reddit zeigt das eindrucksvoll: 

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Die mangelhafte Präzision beim ersten Schuss in Kombination mit den Serverproblemen sorgt dafür, dass sich das Gunplay mit vollautomatischen Waffen in vielen Situationen sehr schwammig anfühlt. Es kann sich deshalb anfühlen wie ein Glücksspiel, ob ihr trefft oder nicht. 

Wird an einer Lösung gearbeitet? Der leitende Spieldesigner von DICE, Florian Le Bihan, hat einem Fan auf Twitter geantwortet. In diesem Tweet sagt er, dass die Entwickler planen, die Waffenpräzision anzupassen. Spezifisches hat er aber nicht angekündigt (via Twitter

In der Zwischenzeit empfehlen wir euch unseren Artikel zur aktuell besten Waffe in Battlefield 2042, die von diesem Problem nicht merkbar betroffen ist:

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4. Spieler können nicht wiederbelebt werden

Was ist das Problem? In Battlefield 2042 ist es manchmal unmöglich, gefallene Soldaten wiederzubeleben. Selbst, wenn es eigentlich möglich sein sollte. 

Spieler versuchen, den Interaktions-Button zu drücken, der den gefallen Mitspieler wieder auf die Beine bringen soll. Allerdings wird der Rettungskraft nie die Möglichkeit gegeben, die Wiederbelebung zu beginnen. So rennen die Sanitäter verzweifelt um einen Spieler herum und versuchen, die Tastenaufforderung zu erzwingen, während das Teammitglied verblutet.

Dieses Problem scheint immer dann aufzutreten, wenn der gefallene Spieler irgendwie ein festes Objekt wie eine Wand berührt. Auch in Battlefield Portal, wo Spieler den Defibrillator aus den alten Teilen zur Verfügung haben und deshalb auf keine Tastenaufforderung angewiesen sind, tritt dieses Problem auf.

Eine Anzeige für gefallene Spieler, ob sich Sanitäter in der Nähe befinden und wie weit sie entfernt sind, fehlt in Battlefield 2042. Diese gab es aber noch in Battlefield V. Spieler sehen also seltener, ob sie noch gerettet werden können, und geben auf, bevor Hilfe kommen kann (via reddit).

Wird an einer Lösung gearbeitet? In der Liste der bekannten Probleme von Battlefield 2042, die EA geteilt hat, wird zwar von verbuggten Wiederbelebungen gesprochen, aber scheinbar nicht über dieses spezielle Problem (via EA). Auch hier ist also trotz fehlender offizieller Ankündigung davon auszugehen, dass ein späterer Patch dieses Problem beheben sollte.

5. Man kann viele Statistiken nicht sehen

Was ist das Problem? Ein sehr großes Thema auf reddit war das Scoreboard. Das Scoreboard zeigt normalerweise jeden Spieler in einer Partie, inklusive wichtiger Zahlen aus dem jeweiligen Match. Dazu gehören:

  • Die K/D-Rate, also Abschüsse und Tode
  • Assists
  • Spieler-Rang
  • Punktzahl und Platzierung

Battlefield 2042 handhabt das allerdings anders. Hier zeigt das Scoreboard neben den eigenen Werten nur noch die Statistiken der einzelnen Squads aus dem eigenen Team an, statt den Statistiken der einzelnen Spieler. Wie wenig Spieler von dieser Entscheidung halten, erklären wir euch in folgendem Artikel:

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von Tarek Zehrer

Ein weiteres Problem ist, dass man keine Informationen mehr zu seiner eigenen Gesamt-Statistik hat. Eure K/D in Battlefield 2042 etwa könnt ihr aktuell nirgends sehen.

Wird an einer Lösung gearbeitet? Die Entwickler haben diese Entscheidung mit dem Anstieg der Spielerzahl erklärt. Es sei schwierig, 128 Spieler in einem Scoreboard unterzubringen. Das lassen die Spieler allerdings nicht gelten, man solle einfach ein scrollbares Scoreboard einbauen. Noch scheinen die Entwickler aber nichts an dieser Entscheidung ändern zu wollen.

Die fehlenden Infos zur K/D eures Accounts scheinen hingegen hinzugefügt zu werden. Ein Tweet von Aleksander Grøndal, dem ausführenden Produzenten von DICE, deutet das an:

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6. Es gibt zu wenige Möglichkeiten, mit anderen Spielern zu reden

Was ist das Problem? In Battlefield 2042 kann man mit seiner Party, seinem Trupp und seinem Team in Text-Chat zu kommunizieren. Allerdings fehlt die Möglichkeit, per globalem Chat mit dem ganzen Server zu reden. Auch ein Sprachchat fehlt – im Gegensatz zu der Beta.

Wird an einer Lösung gearbeitet? Die Entwickler haben sich noch nicht zu einen globalen Textchat geäußert. In einem Medienevent haben sie aber bestätigt, dass sie einen Sprachchat “kurz nach dem Release” am 19. November hinzufügen möchten (via Washington Post).

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Alles, was ihr zu dem neuen Battlefield 2042 wissen müsst – in 2 Minuten

Würdet ihr zu dieser Liste etwas hinzufügen? Glaubt ihr, das Spiel ist jetzt schon gut trotz der Probleme? Denkt ihr, es wird erst gut, wenn diese Probleme behoben sind? Oder glaubt ihr, kein Patch kann das Spiel gut machen? Lasst uns eure Meinung gerne in den Kommentaren wissen.

Battlefield Portal scheint bisher der Spielmodus zu sein, der die Fans wirklich begeistert. Das war schon vor Release der Fall, denn die entsprechende Website ist schon seit einer Weile online und funktioniert sogar kostenlos. Wir erklären, warum Portal so beliebt ist und wie der Modus funktioniert.

Destiny 2 macht meine liebste Klasse langweilig – Darum wurde ich zum Heiler

In Destiny 2 existieren drei Klassen, die allesamt ihren Platz im Spiel finden. Doch, wenn es um das End-Game geht, versagt eine komplett. MeinMMO-Autor Christos erklärt euch, weshalb die beliebteste Klasse in Wirklichkeit egoistisch ist und warum er sich das anders gewünscht hätte. 

Ich zocke Destiny seit dem ersten Ableger. Ich habe allein in Destiny 2 über 3000 Spielstunden angesammelt. Dabei verbrachte ich meine Zeit mit Raids, der Dämmerung, Dungeons oder ganz normalen Gruppenaktivitäten.

Ich beobachte also diese Szene schon eine ganze Weile und eine Klasse regt mich besonders auf.

Der Jäger ist ein Egoist und jeder, der ihn spielt auch. Das ist aber nicht eure Schuld, sondern die von Bungie. Versteht mich nicht falsch, der Jäger ist mitunter die coolste Klasse im Spiel.

Jäger besitzen das beste Movement und sieht vor allem auch schick aus. Viele seiner Optionen gehören sogar zu den besten und beliebtesten Klassen in Destiny 2 – obwohl eine seiner Spezialisierungen auch den letzten Platz belegt.

Durch seine langen Umhänge wirkt der Jäger mächtig und mysteriös zugleich. Doch das Problem liegt hierbei einfach an seinen Super-Fähigkeiten, die er zur Verfügung hat. Diese sind komplett auf seinen eigenen Gebrauch getrimmt. Ob es nun die Golden Gun ist oder die Stasis Super. Egal bei welcher Super – alle legen Wert auf Add-Clear oder DPS, nicht auf das Allgemeinwohl eurer Kollegen.

Klar existieren Tanks, Heiler und Damage Dealers in dieser Form auch in Destiny 2, aber ob hierbei der Jäger stereotypisch dem Weg des DD folgen muss?

Stasis Jäger Beyond Light Titel Destiny 2
Selbst die neue Stasis-Super hat dem Jäger nur wenig geholfen.

Ein kurzer Blick auf die anderen Klassen

Schauen wir uns mal den Warlock und den Titan an. Beide wirken in erster Linie gewöhnungsbedürftig. Ihr Movement ist nicht das optimale und sie erscheinen oft zu träge oder sogar ausbremsend.

Was ihre Fähigkeiten angeht, sind sie jedoch dem Jäger überlegen. Was haben sie, was der Jäger nicht hat?

Sie besitzen Super-Fähigkeiten, die für euer Team essenziell sind. Sie können für jede Situation einspringen. Ob ihr nun eine Chaospannung oder ein Donnerkrachen für massiven Schaden braucht oder eine Bubble und einen Brunnen für Heilung oder zum Schutz. Der Titan und der Warlock können jede Rolle übernehmen.

Der Jäger hingegen hat keine Möglichkeit, seine Kollegen zu unterstützen. Er kann euch lediglich unsichtbar machen oder mit seinem Pfeil für Sphären des Lichts sorgen, doch das reicht leider nicht. Er bietet weder einen Damage-Buff noch einen Überschild an, der durch eine Funktion auf alle Teammitglieder übertragen wird.

Wir reden hier nicht von einem weisen Warlock der als regelrechter Paladin des Lichts agiert und euch heilen kann. Oder von einem Titan, mit so einem beschützerischen Instinkt, welcher durch seine Bubble allen Widrigkeiten trotz, nur um seine geliebten Hüter zu beschützen. 

So beschützerisch können Titanen agieren. Jägern fehlt so etwas.

Nein, wir reden hier von einem Jäger, welcher, wie in der Lore beschrieben, ein Wanderer ist. Ein Solo-Spieler und kein Team-Player. Das hat Bungie gut umgesetzt, doch aus dem Grund müssen das jetzt die Jäger-Liebhaber ausbaden.

Schaut man sich Teams für einen Raid an ist jeder erwünscht – außer Jäger. Sie werden in Raids nicht gern gesehen, da ihre Fähigkeiten keine Vorteile bieten. Wer braucht heutzutage schon eine Golden Gun mit himmlischen Nachtfalken, wenn man einen Titan mit Donnerkrachen hat, welcher öfter sein Ziel trifft als der Jäger.

Wie oft ich in Raids als Jäger meinen Schuss verhauen hab, weil der kleinste Ruckler mich von meiner Schussbahn abgebracht hat. Meist war ich dann still und leise und hab gehofft, dass niemand diese peinliche Situation bemerkt.

Ich habe aber auch zu den Hütern gehört, die alles mit ihren Jägern abschließen wollten trotz der Nachteile. Doch nach endlosen Stunden als Jäger in Raids und anderen End-Game-Aktivitäten entschied ich mich doch dazu, auf den Warlock zu wechseln.

Ich wollte schon immer ein Helfer sein und nicht der, welcher den meisten Damage raushaut. Mir gefällt die Idee jeden meiner Team-Kollegen Unterstützung anzubieten. Ich wollte schon immer ein Supporter sein. Dank der Heilgranaten und dem Exotic „Stiefel des Tüftlers“ kann ich jedem helfen, ob gewollt oder nicht.

Darum geht es in Destiny 2. Gemeinsam gegen die Dunkelheit anzutreten und nicht allein. Das hab ich aber erst nach Jahren des aktiven Spielens gerafft. Das bot mir leider der Jäger nicht.

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von Philipp Hansen

Der Jäger könnte mehr sein …

Ich wünsche hier mir, dass Bungie etwas an den Ultis vom Jäger ändert. Damit meine ich aber nicht erneut eine Bubble oder einen Brunnen im Jäger-Stil, sondern in anderen Dimensionen denken. Der Jäger muss nicht Heilung verteilen.

Er könnte mit der Super des Nachtpirschers jeden in seinem Umfeld eine erweiterte Sicht geben. Damit könnt ihr dann Gegner durch Wände hindurchsehen und erhaltet ein erweitertes Radar. Darüber hinaus könnte man einen Super-Effekt „Stärke des Rudels“ einführen, mit der ihr eine erhöhte Fähigkeitsladerate bekommt und beim Zusammenstehen mehr Schaden raushaut.

Der Jäger könnte aber auch ein stationäres Kraftfeld erzeugen, indem er seinen Arkusstab in den Boden rammt. So prallen alle Gegnergeschosse ab und Spieler können hindurchschießen, genau wie bei der Ursa-Taktik vom Titan.

Hierbei gibt es viel Spielraum, bei der man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Der Jäger hat so viel Potenzial, welches nicht ausgeschöpft wird.

… darf es aber nicht

Jedoch wird beim Jäger nur auf DPS, dem Add-Controll oder Add-Clear wert gelegt. Weshalb sollte ein Jäger nicht auf seine Art und Weise dem Team seine Unterstützung bringen in Form von unterstützenden Super-Fähigkeiten? Konkrete Pläne dazu gibt es aber nicht.

Ein wenig Hoffnung besteht jedoch. In der „Witch Queen“-Erweiterung möchte Bungie alle Licht-Ultis nach dem Muster der Stasis-Super umformen. Somit könnt ihr genau wie in Destiny 1 eure Perks selbst zusammenwürfeln. Ihr könnt also eure Aspekte auswählen und frei kombinieren, ohne einem vorgegebenen Muster zu folgen.

Cayde Destiny NPC Jäger Waffe Titel
Einer der beliebtesten Charaktere von Destiny 2 war auch ein Jäger – Cayde-6. Trotzdem erhält die Klasse wenig Liebe.

Ob sich Bungie da nun die Zeit nimmt, um die veralteten Fähigkeiten eine neue Politur zu verpassen, ist nicht bekannt. Doch hierbei würde es sich perfekt anbieten. Das Entwicklerteam testet sowieso gerade viele Features aus wie z. B. das mit den Trials-Laboren.

Damit wollen sie das beste für die Community herausholen. Durch das Auffrischen der Super-Fähigkeiten wäre ein tieferer Blick in die jeweiligen Funktionen nicht verkehrt. Damit könnten sie dem Jäger wenigstens eine Relevanz zusichern und das, für den End-Game-Content.

Genug von mir, was haltet ihr von dem Jäger? Seid ihr meiner Meinung und möchtet auch das er angepasst wird? Oder ist er so wie er jetzt für euch ist am besten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Der Jäger ist nicht das einzige kontroverse Thema in Destiny 2. Auch Waffen, die natürlich eine wichtige Rolle spielen, werden immer wieder heiß diskutiert. Insbesondere die 5 unbeliebten Exotics in Destiny 2, die dringend eine Überarbeitung nötig haben.

Quelle(n):
  1. reddit

WoW ist kein richtiges Rollenspiel, behauptet der Chef eines neuen MMORPGs

Profane ist ein neues Sandbox-MMORPG, das von einem brasilianischen Indie-Studio umgesetzt wird. Die Entwickler haben in einem Video über das Thema toxische Community gesprochen und sind dabei auch auf den Vergleich zwischen Spielen allgemein eingegangen. Dabei stört sie besonders, dass viele Spieler bei MMORPG sofort an WoW denken, obwohl WoW in ihren Augen gar kein richtiges Rollenspiel sei.

Was sagt der Chef von Insane? In dem Video, das sie eigentlich um das Thema Toxizität in MMORPGs drehen soll, sprachen die Entwickler von Profane darüber, was vor allem den Sandbox-Aspekt so interessant macht.

Der CEO des Studios, Diego Beltran, erklärt dazu:

Die meisten Spieler haben nicht unsere Erfahrungen gemacht. Sie verstehen nicht, wie großartig eine Open World sein kann. Und Sandbox-Spieler schaffen es nicht, dies den anderen Spielern begreifbar zu machen. Das Besondere an Rollenspielen ist, dass man eine Rolle einnimmt und mit dieser auch harte Entscheidungen trifft.

Ein Problem sieht Beltran vor allem darin, dass viele Themepark-MMORPGs gar keine richtigen Rollenspiele seien. Dadurch, dass es im Grunde keine Entscheidungsfreiheiten gibt, gibt es auch keinen echten Rollenspiel-Aspekt.

Das stört ihn besonders an WoW, dem MMORPG, mit dem alle anderen Spiele im Genre immer wieder verglichen werden:

Geht man heute zu jungen Spielern, sagen sie: Oh, ihr seid ein MMORPG? So wie World of Warcraft? NEIN, sind wir nicht. WoW ist gar kein RPG…

Was macht für ihn ein echtes Rollenspiel aus? Für Beltran muss ein Rollenspiel Entscheidungen und Konsequenzen haben. Wer sich nicht entscheiden muss, entwickelt seinen Charakter nicht weiter.

Als Beispiel bringt er dabei Minecraft an. Zwar kann man im Creative Modus in einer friedlichen Welt spielen, doch ein richtiges RPG wird es erst im Hardcore-Modus, wenn man nur ein Leben hat und den Elder Dragon bekämpfen will. Dann kann ein Fehler über Leben und Tod entscheiden und darum arbeitet man sich viel mehr in den Charakter hinein.

Darum schätzt er auch Sandbox- und Hardcore-Spiele so sehr.

Mehr zum Thema
Sandbox- oder Themepark-MMORPG – Welches Genre eignet sich für wen?
von Andreas Bertits

Harcore-Games sind auf Themepark-Spieler angewiesen

Sollten Hardcore-Spieler unter sich bleiben? Einen großen Fehler sieht Beltran jedoch in der Community der Hardcore-MMORPGs. Die sagen zu jedem Spieler, der sich nicht sofort wohlfühlt: Ist nicht dein Spiel, zieh weiter.

Doch laut dem CEO seien Hardcore-Games eben genau auf diese Spieler angewiesen. Statt sie abzuweisen, sollte man lieber versuchen, sie in die Community zu integrieren, aber ihnen auch klarzumachen, dass sie nicht vom Spiel an die Hand genommen werden, sondern selbst ein Abenteuer suchen müssen.

Die komplette Aussage könnt ihr euch in diesem Video anschauen:

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Profane wird ein neues Hardcore-MMORPG mit vielen Freiheiten

Was für ein MMORPG entwickelt Insane? Profane ist ein MMORPG, welches die maximale Freiheit seiner Spieler in den Mittelpunkt stellen möchte. Ihr könnt sein, was auch immer ihr wollt. Dabei verzichtet das MMO auf Klassen und sogar auf Level.

  • Ihr spielt in einer offenen Welt, in der es PvP und Full-Loot gibt
  • Es gibt ein Action-Kampfsystem
  • Statt Klassen gibt es Skills, die ihr durch häufigeren Einsatz verbessern könnt
  • Vom eigenen Haus bis hin zur eigenen Stadt könnt ihr alles selber kreieren
  • Es soll verschiedene Fraktionen geben, mit denen ihr über die Herrschaft der verschiedenen Gebiete kämpft
  • Es gibt ein Crafting-System samt spielergetriebener Wirtschaft
  • Wetter soll sich auch auf das Gameplay auswirken

Was passiert beim Tod? Jeder Spieler, der in Profane einer anderen Fraktion angehört, kann euch attackieren und töten. Solltet ihr sterben, kann er zudem euer gesamtes Inventar ausräumen.

Allerdings sollen Spieler, die bereits gut im Crafting sind, schnell wieder an einer genauso gute Ausrüstung kommen können. Fortschritte wie Erfahrung in den Skills oder im Crafting geht jedoch nicht verloren.

Was sagt ihr zu der Aussage vom Chef von Profane? Und spricht euch das Sandbox-Genre und ein Full-Loot-System an? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Wer sich nun gerne einem Sandbox-MMORPG widmen möchte, findet hier einige Anreize:

Die 5 besten MMORPGs für alle, die keinen Bock auf klassische Games wie WoW haben

FIFA 22: Warum gerade viele von den neuen Ligen-SBCs enttäuscht sind

In FIFA 22 sind die Ligen-SBCs zurück, doch richtig gut kommen diese nicht an. Wir zeigen euch, warum die FUT-Community so enttäuscht ist.

Was sind Ligen-SBCs? Bei den Ligen-SBCs hat es sich um Ligen-spezifische Squad Building Challenges, bei denen Karten der jeweiligen Ligen gesammelt und abgegeben werden müssen, um bestimmte Belohnungen zu erhalten.

In früheren FIFA-Teilen waren diese SBCs extrem aufwendig und es gab zu jeder einzelnen Mannschaft der jeweiligen Liga eine eigene SBC. Wenn man, nach einem langen Grind, alle Mannschaften komplettiert hatte, erhielt man, neben den ganzen Packs der einzelnen Aufgaben, am Ende eine starke und exklusive Spezialkarte.

Die ganze Arbeit und das langwierige Sammeln konnte sich also durchaus lohnen. Hier sind Beispiele starker Ligen-SBC-Karten der letzten Jahre:

Doch bereits im letztjährigen FIFA 21 hat sich das geändert und die starken Spezialkarten wurden gestrichen. In FIFA 22 sind die SBCs laut Fans nun noch schlechter, was für viel Frustration in der Community sorgt.

Darum kommen die neuen Ligen-SBCs nicht gut an

Das sind die neuen Ligen-SBCs: EA hat gleichzeitig die ersten drei Ligen-SBCs in FUT 22 veröffentlicht. Es handelt sich um SBCs zur französischen Ligue 1, der niederländischen Eredivisie sowie der amerikanischen MLS.

Die SBCs sind anders aufgebaut als in den Vorjahren und erfordern es nicht mehr, dass man Karten aller Mannschaften der einzelnen Ligen benötigt. Jede Ligen-SBC bietet nur noch 4 Aufgaben, bei denen jeweils verschiedene Karten der jeweiligen Ligen eingetauscht werden müssen. Auch Gold- und Silber-Spieler können hier notwendig sein.

Belohnungen der SBCs in FIFA 22 deutlich schlechter als früher

Das sind die Probleme mit den neuen SBCs: Die größten Probleme der neuen Ligen-SBC sind die Packs, die man als Belohnung erhalten kann. Diese sind nämlich größtenteils untauschbar, was bedeutet, dass man mit diesen keine Coins erwirtschaften kann. Das kann ganz schön ärgerlich sein, wenn man beispielsweise aus einem eigentlich sehr guten Mega Pack eine starke Karte zieht, diese aber nicht in das eigene Team passt.

Doch neben untauschbaren Packs sind die FUT-Spieler auch von der erneuten Abwesenheit der Spezialkarten enttäuscht. Diese waren eben das, was die Ligen-SBC besonders gemacht hat. In FIFA 22 fehlt dieser Aspekt nun schon wieder.

Zusätzlich sind die Spieler enttäuscht nicht mehr SBCs für jede einzelne Mannschaft abschließen zu können. So gab es in FIFA 21 noch 18 SBCs für die Eredivisie, was mehr Packs und mehr Chancen auf gute Karten bedeutete. In FIFA 22 sind es jetzt nur noch 4.

Der einzig positive Aspekt ist für viele, dass die SBCs wiederholbar sind. Somit hat man die Möglichkeit sich im Laufe der FUT-Saison immer wieder relativ starke Packs zu verdienen, auch wenn diese untauschbar sind.

Das sagt die Community: Auf reddit werden die neuen Ligen-SBCs fleißig diskutiert und die Frustration überwiegt deutlich. Die FIFA-Fans sagen unter anderem:

  • takedagreek: “Eine richtige Schande. Einige meiner liebsten Spieler waren Ligen-SBC-Spieler wie Promes oder Lacazette. Es war richtig spaßig sich auf den langen Grind vorzubereiten. Das ist sehr enttäuschend.”
  • Master0fDesaster: “Das war die einzige Sache, auf die ich mich seit dem Ende von FIFA 21 gefreut habe. Meine Enttäuschung ist unermesslich und mein Tag ist ruiniert.”
  • Ponyville FC: “Ich vermisse die Ligen-Spezial-Karten.”
  • cappo40: “Ich muss zugeben, ich bin enttäuscht. Ich habe es genossen, die einzelnen Teams zu bauen, auch wenn es ein Team gab, das zu teuer war.”

Es gibt allerdings auch positive Stimmen:

  • oreohsehun: “Die SBCs sind immer noch gut und besser als letztes Jahr. Ich habe lieber diese Art von SBC, als jedes einzelne Team abgeben zu müssen.”
  • t0ddp23: “Eine 4-Part-SBC mit einem wiederholbaren Mega Pack ist schon interessant. Sieht so aus, als könnte man das einfach grinden.”

Was ist eure Meinung zu den neuen Ligen-SBCs? Werdet ihr sie abschließen? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!

Falls ihr Tipps sucht, um besser in FIFA 22 zu werden, dann schaut doch mal hier rein:

Profi in FIFA 22 erklärt Tricks, die ihr in FUT draufhaben solltet

New World Quellenwächter Guide: Alles, was ihr wissen müsst, um den Boss zu erledigen

New World bietet euch mit Expeditionen, Elite Arenen und anderen Inhalten spannende PvE Herausforderungen. Doch in der letzten Etappe der Hauptmission erwartet euch der sogenannte Quellenwächter, der sehr frustrierend sein kann. Wir von MeinMMO zeigen euch in diesem Guide, wie ihr am besten gegen ihn vorgeht.

Wer ist überhaupt der Quellenwächter? In einer der letzten Hauptmissionen “A selfless Nature (Eine selbstlose Natur)” in New World, müsst ihr ein mutiertes Geschöpf, mit dem Namen “Quellenwächter” erledigen, um ein wichtiges Ziel zu erreichen und die Mission abzuschließen

Warum haben Spieler Schwierigkeiten mit diesem Monster? Normalerweise könnt ihr die Gegner, die für die Hauptmissionen besiegt werden müssen, ohne Probleme allein bewältigen. Der Quellenwächter ist jedoch so stark, dass es unmöglich ist, ihn solo zu bewältigen, ohne auf unkonventionelle Tricks zurückzugreifen.

Außerdem ist der Boss selbst verbuggt und das macht den Kampf noch mühseliger. So fängt das Monster manchmal an, in der Gegend mit hoher Geschwindigkeit hin und herzulaufen und seine LP setzen sich plötzlich zurück. Die Hitbox ist auch inkonsistent und macht vor allem Nahkämpfer das Leben schwer.

Ein großes Problem ist jedoch die fehlende Anzahl der Spieler, die euch in dieser Quest aushelfen können. Denn jeder, der die Mission nicht angenommen hat oder bereits diese absolviert hat, kann nicht mehr zur Mutterquelle gelangen, wo der Quellenwächter euch erwartet. So könnt ihr nur Mitstreiter suchen, die auch euren Fortschritt teilen.

So besiegt ihr den Quellenwächter mit anderen Spieler

Sucht euch eine Gruppe: Ihr könnt den Globalen Chat im Spiel nutzen, um Spieler zu finden, die auch noch den Quellenwächter erledigen müssen, oder die einfach euch aushelfen wollen. Ihr braucht in der Regel 5 bis 10 Mitstreiter und verschiedene Rollen, um keine Schwierigkeiten zu bekommen.

  • Gruppenaufstellung
    • 1 Tank – Um die Aggro von dem Boss zu halten
    • 1-2 Heiler – Um die Gruppe am Leben zu halten
    • Mindestens 2 DSs, die genug Schaden machen

Der Boss besitzt ca. 560.000 Leben. Je mehr DPS ihr also mitnehmen könnt, desto schneller könnt ihr den Boss besiegen.

Welche Strategie ist sinnvoll? Euer Tank sollte beim Quellenwächter natürlich die Aggro ziehen. Der Rest der Truppe kann links und rechts von dem Tor die Felsen heraufklettern und von oben mit Fernkampfwaffen den Boss angreifen. Die Heiler können von dieser Position aus auch jeden heilen und sind sicher vor den Angriffen.

Spieler nutzen Tricks um den Quellenwächter auch solo zu besiegen

Wie funktioniert dieser Trick? Nahkampf Monster in New World suchen immer Körperkontakt mit dem Spieler, den er angreifen will. Dementsprechend sucht der Quellenwächter immer den (kürzesten) Weg zu euch.

Am Anfang des Eingangs befinden sich 2 Felsen, die ihr ohne Mühen hochklettern könnt. Durch den gewonnenen Höhenunterschied fängt der Boss an einen langen Bogen zu laufen, um auf die neue Position zu gelangen. Wenn ihr jetzt wieder herunterspringt, fängt er erneut an den langen Weg abzulaufen.

Ihr könnt somit den Boss also, ohne Schaden zu nehmen, solange hin und her laufen lassen und ihm über Zeit Schaden zufügen. Ihr braucht dafür aber ein wenig Geduld und Ausdauer, da der Boss jede Menge LP besitzt.

Der Trick wurde über die Zeit verfeinert: Spieler haben sogar rausgefunden, dass der linke Felsen am Eingang eine Stelle besitzt, den der Quellenwächter nicht erreichen kann, aber dennoch die Aggro nicht verliert und seine LP resetet.
Somit können sie ganz ruhig, von dieser Stelle aus dem Boss mit einer Fernkampfwaffe Schaden hinzufügen, ohne selbst Schaden zu nehmen.

Hier seht ihr ein Video, wie ein Spieler auf diese Position steht und kaum Schaden bekommt, während sein Team von hinten Schaden austeilt.

https://www.youtube.com/watch?v=-ZHrPTtCK84&ab_channel=Qweqweqwe

Tränke und Essen erleichtern euch den Kampf. Ihr könnt zusätzlich noch Anti Verseuchung Tinkturen kaufen, um von dem Debuff der Plage keinen Schaden zu nehmen.

Außerdem könnt ihr auch noch Essen mitnehmen, um eure Attribute zu stärken und somit mehr Schaden austeilt.

In diesem Kochguide erfahrt ihr, welches Essen stark ist und euch immense Vorteile verschafft:

Mehr zum Thema
Kochen in New World – Infos zum schnellen Leveln und den besten Gerichten
von Phuc-Thi Nguyen

Wie reagiert Amazon im Moment auf diese Strategie? Im Moment (Stand November 2021) gab es kein offizielles Statement von den Entwicklern zu dieser Taktik. Es gibt unterschiedliche Meinungen, die von “Bug abusing”, also dem bewussten Ausnutzen von Fehlern, bis hin zu “legitime Strategie” reichen.

Befürworter argumentieren nämlich, dass der Quellenwächter sowieso zu viele Fehler aufweisen und selbst Gruppen von 5 bis 8 Spieler vom Boss besiegt werden. Zudem ist so ein Monster außerhalb einer Expedition viel zu stark, sodass die Frust zu groß ist und unkonventionelle Tricks mit Freuden benutzt werden.

Was denkt ihr darüber? Legitim, oder doch moralisch schlecht? Teilt uns eure Meinung!

Alle Guides zu New World findet ihr in unserer Übersicht:

New World Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

Mit einem einfachen Trick könnt ihr in Battlefield 2042 schnell XP farmen – Sogar ohne Farm-Lobby

Leveln kann in Battlefield 2042 lange dauern. Ihr braucht sowohl Erfahrungspunkte („XP“) für euer Level als auch Kills für eure Waffen. MeinMMO verrät, wie ihr leicht und schnell farmen könnt.

Wozu brauche ich XP? In Battlefield 2042 müsst ihr Erfahrungspunkte („XP“) sammeln, um im Level aufzusteigen. Durch höhere Stufen schaltet ihr mehr Waffen und Gadgets frei, die ihr dann in den Spielen nutzen könnt.

Mit den Waffen selbst müsst ihr dann noch einmal Kills machen, um Aufsätze zu bekommen. Die Aufsätze könnt ihr dann in einer Vorauswahl mit ins Match nehmen und in den Runden ad hoc wechseln.

Wie bekomme ich XP? Grundsätzlich bekommt ihr Erfahrungspunkte, indem ihr zockt. Das Erreichen von Zielen, Wiederbeleben von Kollegen und Töten von Gegnern gewährt XP. Ihr levelt also immer, indem ihr spielt – wenn die Server euch lassen.

Am effizientesten sind jedoch Kills, da ihr damit zugleich Aufsätze freischaltet. Und dazu gibt es einen Trick, mit dem das besonders gut funktioniert.

Update 20. November 2021: Sobald ihr Level 22 in Battlefield 2042 erreicht habt, empfehlen wir zum XP-Farmen zusätzlich zu den hier genannten Methoden folgendes Loadout:

Battlefield 2042: Starkes Loadout bringt euch massig XP, gewinnt Kämpfe

Leicht XP farmen in „Durchbruch“

So farmt ihr XP: Wählt den Modus Durchbruch im „All-Out Warfare“. Durchbruch ist einer der 4 Modi von Battlefield 2042 und eine Art Abwandlung der bekannten Eroberung. Die Map, auf der ihr spielt, ist dabei egal.

Sucht euch ein Loadout aus, das ihr spielen möchtet und wählt dann als Spezialisten Sundance. Sundance hat als besondere Fähigkeit einen Wingsuit, mit dem ihr weite Strecken auf der Map zurücklegen könnt. Mehr dazu findet ihr in unserem Guide:

Mehr zum Thema
Alle 10 Klassen-Spezialisten von Battlefield 2042 und was sie drauf haben
von Maik Schneider

Wählt für den Einstieg einen hohen Punkt auf der Map aus – etwa ein Hochhaus oder ein Gunship, wenn euer Team gerade eines hat. Springt ab und gleitet über die Map, um die gegnerische Linie herum und hinter diese.

Seid ihr in der Flanke gelandet, könnt ihr anfangen, die Gegner einfach umzumähen. Das wird vermutlich nicht lange funktionieren, aber für kurze Zeit gut genug, um euch einige Kills zu bescheren.

Der YouTuber Average Ol’ Gaming zeigt, wie das aussieht:

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Warum geht das nur in Durchbruch? Anders als bei Eroberung habt ihr bei Durchbruch eher eine konkrete Front. Das heißt: mehr Gegner sind hier auf einem Fleck und halten die Stellung gegen euer Team.

Das erlaubt es euch, sie zu flankieren, ohne selbst sofort Feinde im Rücken zu haben, die an anderer Stelle spawnen. Da Sniper und DMRs gerade zu den stärksten Waffen zählen, ist es wahrscheinlich, dass ihr einen Haufen Camper findet, die ihr aufmischen könnt.

Eurem Team helft ihr dabei ebenfalls, da gerade Scharfschützen gut darin sind, einen Vorstoß aufzuhalten. Schaltet ihr sie aus, kommt ihr dem Sieg näher.

XP farmen mit Lobbys in Portal – Aber das hat einen Haken

Was sind XP-Farm-Lobbys? Die aktuell beliebteste Methode, um XP zu farmen, sind Bot-Lobbys. Das sind bestimmte Modi, welche im neuen Portal-Modus von Battlefield 2042 angeboten werden. Die sehen aus wie folgt:

  • ein kleines Team aus etwa 6 Spielern spielt zusammen
  • die Gegner sind allesamt Bots
  • die Bots haben keine Waffen und nur einen Lebenspunkt

Spieler sammeln sich dann und mähen die Bots regelrecht nieder. Solche Lobbys finden sich zuhauf im Browser von Portal. Das Spiel wird regelrecht davon überschwemmt.

Darum müsst ihr hier aufpassen: Die meisten dieser Lobbys sind bereits „voll“. Tretet ihr bei, passiert es wahrscheinlich, dass ihr auf Seiten der Bots spawnt – ohne Waffen und ohne Lebenspunkte.

Viele Spieler versuchen dann verzweifelt, das Team zu wechseln, etwa durch den Befehl /swapteam, der aber nicht existiert. Sie sind ausgeliefert und sterben immer wieder. Es ist ein Glücksgriff, wenn ihr eine Lobby erwischt, in der ihr den „Gewinnern“ beitretet.

Es gibt jedoch zwei weitere Probleme. Zum einen haben die Entwickler die XP für diese Farm-Lobbys schon angepasst. Im Moment sind sie sogar vollkommen deaktiviert. Wenn sie wiederkommen, dann ziemlich sicher in schwächerer Form.

Zum anderen blockieren diese Lobbys die eigentlich kreativen Modi, für die Portal gedacht ist. Portal ist bereits jetzt das beliebteste Feature von Battlefield 2042, weil Spieler hier alles mögliche machen können. Allerdings fehlt die Kapazität dafür, weil alle nur Bot-Lobbys erstellen. Die Entwickler arbeiten bereits daran, mehr Platz zu schaffen:

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Tipp: Spielt solo gegen Bots

Wenn ihr dennoch leicht XP farmen wollt, öffnet einfach ein privates Spiel alleine oder im Koop. Hier könnt ihr ebenfalls gegen einfache Bots spielen und leicht Erfahrung und Kills sammeln, ohne ständig zu sterben.

Die XP hier wurden zwar ebenfalls generft, aber gerade die benötigten Kills für Waffen lassen sich unter Umständen schneller sammeln. Und wenn es euch rein ums Leveln geht, könnte sich das stumpfe Töten von Bots als gute Alternative erweisen.

Nachdem diese Funktion kurzzeitig deaktiviert war, kann das Solo- und Koop-Spiel gegen Bots nun wieder genutzt werden, um XP zu farmen.

XP farmen durch „PTFO“

Was ist PTFO? Die Abkürzung steht für „play the fucking objective“, also grob: Spiel das verdammte Ziel! Sie bezieht sich darauf, dass in Battlefield für den Sieg das Erfüllen von Zielen notwendig ist.

Im Standard-Modus Eroberung ist das das Einnehmen und Halten von Bereichen und Flaggen. Als Belohnung fürs Erfüllen dieser Ziele bekommt ihr Erfahrung und das kann sich richtig lohnen.

In unserem Video seht ihr alles, was ihr zu Battlefield 2042 wissen müsst in 2 Minuten:

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Battlefield 2042 wissen müsst – in 2 Minuten

Wie bekomme ich XP? Am leichtesten geht es am Anfang eines Matches. Besorgt euch ein schnelles Fahrzeug wie ein Luftkissenboot und fahrt schnell zu den neutralen Gebieten. Nehmt diese ein und ein dicker Batzen Erfahrung ist euch sicher.

Ihr könnt dann weiter über die Map heizen und recht geschützt durch euer Fahrzeug weitere Punkte einnehmen oder schützen. Beim „normalen“ Spielen ist das die beste Möglichkeit, um zu leveln. Nur Waffen-Kills bekommt ihr damit nicht.

Wenn ihr noch besser werden wollt, solltet ihr unbedingt darauf achten, eure Performance zu optimieren. Dazu gibt es einige Tricks und Einstellungen, die ihr anpassen solltet:

5 Settings für Battlefield 2042, die eure Performance und das Gameplay verbessern

Ihr könnt GTA Definitive Edition gerade nicht einmal mehr dann spielen, wenn ihr sie gekauft habt

GTA-Online-Entwickler Rockstar wollte mit der GTA Definitive Edition die Spiele GTA III, Vice City und San Andreas in überarbeiteter Form auf den Markt bringen und die Fans mit den alten Titeln in neuer Form begeistern. die sind aber definitiv nicht zufrieden mit dem Endergebnis, das aktuell nicht mal alle Spieler zocken können, da es aus dem Store und sogar den Bibliotheken entfernt wurde. Lest die ganze Story hier auf MeinMMO.

Was ist die Definitive Edition? Die GTA Definitve Edition enthält die populären GTA-Klassiker Spiele GTA III, Vice City und San Andreas in überarbeiteter Form. Laut der Webseite von Rockstar soll die Definitve Edition alle Fans mit einer modernen Überarbeitung glücklich machen:

Spiele die Klassiker der ursprünglichen Grand Theft Auto Trilogy: Grand Theft Auto III, Grand Theft Auto: Vice City und Grand Theft Auto: San Andreas, die mit übergreifenden Verbesserungen für eine neue Generation überarbeitet wurden – mit brillanter neuer Beleuchtung und Umgebungsverbesserungen, hochaufgelösten Texturen, erhöhter Sichtweite, Steuerung und Zielmechanik in Anlehnung an Grand Theft Auto V und vielem mehr, um diesen geliebten Welten mit höherem Detailreichtum neues Leben einzuhauchen.

Rockstar

Doch diese hochtrabenden Worte klingen gerade recht hohl, wenn man den Zustand und die Stimmung gegenüber der Definitive Edition betrachtet.

Mods sind schöner als die Definitive Edition – Spieler sind sauer

Was sind die Probleme der Definitive Edition? Die Definitive Edition kommt leider nicht gut bei der Zielgruppe an. Denn sie steckt voller Bugs, Glitches, seltsamer Effekte und einer Grafik, die schlechter aussieht als in Mods.

Auf Twitter und reddit wimmelt es gerade vor Beispielen, wie die Definitve Edition für Enttäuschung sorgt.

So berichten User, dass der Regen im Spiel so hart fällt, dass man kaum etwas erkennen kann und sogar Augenschmerzen davon bekäme.

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Andere User wundern sich über transparente Brücken.

https://twitter.com/ryota5637/status/1459045844078891008

Außerdem ist das Spiel voller seltsamer Grafik-Glitches, wie hier zu sehen.

https://twitter.com/VinePotato/status/1458561236237496328

Was ärger die Fans am meisten? Dazu kommt noch eine Grafik-“Verbesserung“, die laut vielen Fans den Namen nicht verdient. Auf reddit hat ein User daher diesen Vergleich zwischen dem Original, der Definitive-Edition und einem Grafik-Mod von Fans aufgestellt.

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Ausgerechnet die Mod-Version sieht hier am besten aus und das ärgert Fans gleich mehrfach, denn Rockstar ging in der Vergangenheit immer wieder gegen Modder und deren Werke vor. Es wurden Takedowns wegen Urheberrechts-Verstößen und Klagen gegenüber Moddern eingereicht und viele Mods auf diese Weise offline genommen.

Außerdem gibt es die Original-Spiele nicht mehr zu kaufen, nur noch die Definitive-Edition. Das ist für viele Fans ein offensichtliches Zeichen, dass es Rockstar und Publisher Take Two nur um Geld geht.

Da die Definitve Editon jetzt aber für viele Spieler schlimmer aussieht als die gemoddeten Varianten, ärgert die Fans noch mehr. Hier ein paar Zitate aus reddit:

  • pepsman: „Die haben es doch nicht mal versucht …“
  • xtrasmolpp „Nee man, das is ein Emoji [bezogen auf das Bild aus der Definitve Edition]“
  • TJ_McWeaksauce: „Sieht aus wie Animal Crossing: San Andreas”
  • 4formsofMATTer: “Ich finde es seltsam, dass Entwickler keine Modder einstellen. Die machen klar den besseren Job!“
  • Dusk_v731: „Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als Rockstar als eines der besten Studios  gepriesen wurde? Alles, was sie anfassten, wurde zu Gold, sie lieferten immer etwas, das wir wollten. Was zum Teufel ist mit ihnen passiert?“

GTA Definitve Edition aktuell nicht mehr im Shop und sogar aus den Spielebibliotheken entfernt

Wie ist die Situation im Shop? Zu all dem Ärger kommt gerade noch dazu, dass man die PC-Version des Spiels gerade gar nicht spielen kann! Es gibt sie nicht mehr im Shop und wer sie schon gekauft hatte, kann sie in der Spielebibliothek nicht mehr finden. Denn auch daraus wurde das Spiel entfernt.

Was sind die Gründe? Laut Rockstar wären im Spiel Elemente enthalten, die nicht im Spiel hätten sein dürfen. Via Twitter entschuldigte man sich für die Unannehmlichkeit:

Der Rockstar Games Launcher ist jetzt online, aber GTA: The Trilogy – The Definitive Edition kann nicht gespielt oder gekauft werden, da wir Dateien entfernen, die versehentlich in diesen Versionen enthalten waren. Wir entschuldigen uns für die Unterbrechung und hoffen, dass wir bald die richtigen Versionen bereitstellen können.

Rockstar-Twitter
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Was genau das Problem verursacht, wurde nicht gesagt. Doch offenbar handelt es sich um Entwicklerkommentare im Code und um nicht mehr lizenzierte Musik. Letztere dürfte das Hauptproblem sein, denn eine Menge Songs, für die keine Lizenz mehr vorliegt, sind nach wie vor im Spiel, sie wurden nur via Script deaktiviert.

Wer aber ein wenig in den Spieldateien herumwurschtelt, könne sie aber problemlos extrahieren und abspielen, was definitiv nicht im Sinne der Rechteinhaber sein dürfte.

Es kann also gut sein, dass die Entwickler gerade diese Songs und die im Code vergessenen Kommentare gerade entfernen und dann die GTA Definitive Edition wieder für alle Spieler zur Verfügung steht.

Zum Glück ist das Online-Game GTA Online noch verfügbar und erfreut weiter Spieler. Außer bei diesen 5 Dingen, die jeder in GTA Online hasst!

Die 3 Waffen mit dem besten K/D-Verhältnis in CoD Warzone – Infos & Setups

Seid ihr immer auf der Jagd nach den stärksten Waffen und aktuellen Meta-Trends in Call of Duty: Warzone? Dann zeigt euch MeinMMO hier die 3 Waffen im Battle Royale, mit denen Spieler die meisten Kills landen im Verhältnis zu ihren Toden. Die Schwitzer-Waffen-Liste, wenn ihr so wollt.

Ihr könnt eure Waffen nach vielen Kriterien in Call of Duty: Warzone auswählen:

  • 0 Rückstoß
  • Vollgas-Schaden
  • Movement am Limit

Um nur einige zu nennen. Wollt ihr euch mal daran orientieren, mit welchen Waffen Spieler das beste K/D-Verhältnis haben, dann findet ihr hier eure Wahl fürs nächste Match. Die beliebtesten Setups reichen wir euch gleich dazu.

Die Daten stammen von der Warzone-Statistikseite „wzranked.com“ und bilden nur einen kleinen Teil der gesamten Spieler ab. Stand 11. November 2021.

3. Platz: MG82 – 1,30 K/D

Das Reichweiten-LMG MG82 liegt genau auf der Schwelle zwischen grade noch kontrollierbar und „Nein, danke“. Wollt ihr euch an diesem schonungslosen Biest versuchen, macht euch darauf gefasst, nicht nur gegen euren Gegner, sondern auch gegen eure Waffe zu kämpfen.

Das MG82 belohnt euren Mut jedoch einer hohen Feuerrate, viel Munition und deftigem Schaden. Im Reichweiten-Schadensbereich liegen eure Feinde innerhalb von 516 Millisekunden auf dem Boden und mit den großen Magazinen könnt ihr rein rechnerisch 10 Gegner am Stück erledigen.

Geht ihr ein Feuergefecht ein, kommt auf die Time-to-Kill noch der Open-Bolt-Delay von knapp 70 Millisekunden obendrauf, wenn ihr zur gleichen Zeit anfangt zu feuern.

Warzone: MG82 Setup

  • Mündung: Agency-Mündungsfeuerdämpfer
  • Lauf: 16,4″ Sonderkommando
  • Visier: Axial Arms 3x
  • Unterlauf: Feldagenten-Griff
  • Griff: Schlangen-Umwicklung
cod warzone waffen beste kd 11 2021 mg82 setup

2. Platz: OTs 9 – 1,32 K/D

Das Mid-Season-Update von Season 4 brachte dieses Nahkampf-Schmuckstück ins Spiel, das von Anfang an überzeugen konnte. Aktuell ist die OTs 9 die mit Abstand beliebteste Maschinenpistole auf „wzranked“ und überzeugt mit hohem Schaden, einer guten Kontrolle und rasanter Mobilität.

Allerdings ist dieser brutale Killer sehr anfällig gegen Distanz. Steht euer Gegner weiter als 10 Meter weg, war’s das mit dem Top-Schaden und die Time-to-Kill steigt von 561 auf 702 Millisekunden.

Warzone: OTs 9 Setup

  • GRU-Mündungsfeuerdämpfer
  • Lauf: 8,1″ Sonderkommando
  • Schaft: KGB-Skelettschaft
  • Magazin: Schnelles VDV 40-Schuss-Magazin
  • Griff: Schlangen-Umwicklung
cod warzone waffen beste kd 11 2021 tos 9 setup

1. Platz: EM2 – 1,40 K/D

Die beiden beliebtesten Sturmgewehre auf „wzranked“ sind die AK-47 aus Cold War und die EM2. Allerdings rennt die EM2 der AK-47 in Sachen K/D meilenweit davon – die AK kommt nur auf 1,02.

Was die beiden eint, ist ein kontrollierbarer Rückstoß mit langsamer Feuerrate. Geht eine Kugel daneben, steigen eure Time-to-Kill und die Chance draufzugehen erheblich.

Was die EM2 und die AK unterscheidet, ist ihre Schadensverteilung. Während die AK auf kurzer Distanz ordentlich reinhaut und eine Time-to-Kill von 600 Millisekunden bietet, geht es die EM2 ruhiger an und steht bei 675 Millisekunden. Die AK geht jedoch bei knapp 40 Meter in den Reichweiten-Schadensbereich und liegt dann bei 700 Millisekunden, während die EM2 bei Brusttreffern immer ihren Wert hält.

Warzone: EM2 Setup

  • Mündung: Agency-Mündungsfeuerdämpfer
  • Lauf: 25,8″ Sonderkommando
  • Visier: Axial Arms 3x
  • Unterlauf: Feldagenten-Griff
  • Magazin: 40-Schuss
cod warzone waffen beste kd 11 2021 em2 setup

Wie ihr eure Waffen in Warzone auch wählt – Hauptsache, ihr habt euren Spaß und kassiert genau die Menge an Kills, die ihr für euer Seelenheil braucht. Und wenn es mal nicht reicht, holt euren inneren Schwitzer raus, schnappt euch das MG82 und randaliert durch die letzten Tage von Verdansk. Entweder es geht euch danach besser oder es kommt zur Deinstallation.

Sucht ihr noch mehr Alternativen für euer Gameplay, schaut in unserer Liste mit den besten Waffen der Warzone vorbei: CoD Warzone: Die besten Waffen mit Setups – Season 6 / November 2021

Tiny Tina’s Wonderlands wird ein irrer Loot-Shooter mit Magie und „Pokémon-Map”

Nach Borderlands 3 wird es magisch: Das Spin-Off “Tiny Tina’s Wonderlands” schmeißt die bekannten Borderlands-Mechaniken mitten in eine Fantasy-Welt, die sich wie ein lebendiges Tabletop-Spiel anfühlen soll. Im Interview haben die Entwickler uns erklärt, wie das funktioniert.

Wer spricht hier? Am 25. März 2022 erscheint Tiny Tina’s Wonderlands offiziell – ein Fantasy-Looter-Shooter, der die absolut verrückten Schusswaffen der Borderlands-Reihe mit allem kombiniert, was man normalerweise aus Fantasy-Welten kennt.

Wir haben uns mit Matt Cox (Creative Director), Adam May (Art Director) und Gabriel Robitaille (Senior Level Designer) unterhalten, um einen kleinen Einblick in die Welt von Wonderlands zu bekommen.

Die Idee zu dem Spiel kam nicht von ungefähr: Fans der Reihe durften schonmal einen Einblick in die Fantasie von Tiny Tina bekommen – nämlich mit dem Borderlands-2-DLC “Tiny Tina’s Sturm auf die Drachenfestung”, der sich zum Fan-Favoriten entwickelte.

“Die Inspiration durch den DLC war da”, erklärt Cox: “Aber wir haben sehr schnell gemerkt, dass ein Fantasy-Looter-Shooter ein Standalone-Spiel werden muss. Anstatt ein größeres “Sturm auf die Drachenfestung”-Spiel zu machen, wollten wir einige Features, die zu 100 % uns gehören, zu 100 % Wonderlands und nichts anderes sind.”

Eines dieser Elemente sollte eine ganz neue Art von Open World werden – die “Overworld”, die einem Tabletop nachempfunden ist. Denn das ganze Setting im Spiel entspricht – wie schon der Sturm auf die Drachenfestung – einem Tabletop im Stile von Dungeons and Dragons.

In Wonderlands sollte dies ein elementarer Bestandteil werden.

Bisschen Tabletop, bisschen Pokémon – Die “Overworld” in Wonderlands

So entstand die Overworld: Natürlich spielt ein großer Teil von Wonderlands in der gewohnten First-Person-Perspektive, wie ihr sie auch aus Borderlands kennt. Doch die 1st-Person-Areale werden durch die “Overworld” verbunden. Hier bewegt ihr eine Bobblehead-Miniatur eures Charakters von A nach B – passend zum Tabletop-Settings des Spiels.

So sieht das aus:

Tiny Tinas Wonderlands Overworld
So sieht die Overworld aus – Inklusive Getränkedose und Würfel

“Es gab so viele Iterationen, wie die Oberwelt aussehen könnte. Wir hatten sogar Figuren mit Sockeln, die nicht einmal animiert waren, sondern nur hin und her wackeln konnten”, berichtet Cox.

Das grundlegende Design der Miniaturwelt durchlief verschiedenste Phasen und lieferte auch den ein oder anderen Fehlschlag:

“Am Anfang hab ich es mit Tilt-Shift-Fotografie ausprobiert: Damit kann man große 3D-Räume flach aussehen lassen – als wäre es ein Miniaturmodellsatz. Es sah wirklich cool aus. Aber, was ich nicht wusste: Wenn man die Kamera um den Spieler herum bewegt, entstand dieser seltsame Morphing-Effekt – und das hat mich einen ganzen Nachmittag lang krank gemacht. Kate, unsere Lead World Designerin, hat es auch auf einer kleinen Karte ausprobiert, und ihr wurde auch übel. Uns beiden wurde einen Nachmittag lang schlecht und wir mussten uns freinehmen. Also: Das hat nicht geklappt. 

Matt Cox (Creative Director)

Eine andere Variante war eine Welt, die auf sechseckigen Feldern basierte: “Aber es fühlte sich nicht interaktiv und spielerisch genug an, um zu der Art von Welt zu passen, die wir uns für Tiny Tina vorstellten, in der sich die Spieler bewegen würden”, erklärt Adam May: “Am Ende lag die Lösung irgendwo auf halbem Weg zwischen einem traditionellen Spielbrett und der Fantasie der Spieler, sich darin zu bewegen.”

Overworld Tiny Tinas Wonderlands Konzept
So sah eine frühe Version der Overworld aus

Das macht die Overworld aus: Die finale Version zeichnet sich unter anderem durch eine farbenfrohe Optik und eine gewisse Anpassbarkeit aus. Denn: Effektiv handelt es sich um ein Spielbrett, das äußeren Einflüssen unterliegt. “Wir konnten alle möglichen lustigen Sachen machen. Wir haben beispielsweise eine Getränkedose auf dem Tisch, die überläuft. Sie wird zu einem gewundenen Fluss, den die Spieler überqueren müssen”, so May: “Das Team hat sich so viele lustige Sachen ausgedacht. Zum Beispiel Cheetos, die zu einem Block werden, den die Spieler überwinden müssen.”

Abgesehen von Snacks, durch die sich die Welt verändern kann, bietet die Overworld auch Loot-Möglichkeiten und Feinde: “Eine der Herausforderungen zu Beginn war, dass wir uns nicht mit Lowtimes herumschlagen müssen”, so May: Die Oberwelt bringt “Random Encounters” mit – also plötzlich spawnende Feinde, die euch berühren können, um so einen Kampf zu triggern. In diesen Momenten springt ihr dann nahtlos in die First-Person-Ansicht und kämpft auf engem Raum – ein wenig, wie bei Pokémon.

“Das ist ein großartiger Bezugspunkt. Genau wie bei Pokemon gibt es das hohe Gras – es ist das Gleiche: Wenn man durch die Gräser an der Seite läuft, spawnen sie”, so May. Man muss also auch in der Overworld vorsichtig sein und Gabriel Robitaille ergänzt: “Sie sieht aus wie ein spielerischer und unbeschwerter Ort, aber wir wollen, dass du immer auf der Hut bist. Wir wollen nicht, dass die Oberwelt aus Candyroad und Rainbow Avenue besteht und alles in Ordnung ist. Wir wollten, dass sie sich gefährlich anfühlt. Deshalb haben wir dieses System der Zufallsbegegnungen entwickelt, die euch angreifen können.”

Das Spannende: Diese Begegnungen sind zwar fordernd, können aber besonders starke Ausrüstung mit sich bringen, wenn man den Kampf überlebt. Und ebenfalls interessant: Wenn man will, kann man die Zufallsspawns noch auf der Overworld einfach mit einem Nahkampfangriff abwehren und nicht in den Kampf einsteigen, sondern weiter erkunden.

Generell ist Erkundung ein wichtiges Thema: “Die Oberwelt ist das Bindeglied zwischen all diesen Erfahrungen. Man hat diese kleinen Begegnungen, aber man hat auch große Maps. Wir hatten sie sogar schon im Trailer: Zum Beispiel der große Goblin-Kopf, der nicht mal auf der Plotlinie ist. Das ist eine riesige Karte, die man entdecken kann, wenn man die Oberwelt erkundet.”

Insgesamt soll es 4 große Areale – oder “Nebenmodule” – geben, die man abseits der Hauptstory entdecken kann: “Für Leute, die gerne erforschen, wird es eine Menge Inhalt geben”, so Cox. Wie lange man genau an der Story und den Nebenquest arbeiten wird, wollten die Entwickler derweil noch nicht verraten.

Dafür gab es noch einen Einblick in das Kampfystem.

Borderlands-Geballer mit einem Schuss Magie und Schwertern

Wie kämpft man in Wonderlands? Befindet man sich grad nicht auf der Overworld, wird man sich in Wonderlands in der gewohnten Ego-Perspektive fortbewegen. Das Gunplay und die grundlegenden Bewegungen entsprechen dabei dem, was man schon aus Borderlands 3 kennt.

“Wir haben Wonderlands auf der BL3-Engine aufgebaut. Also werden alle Elemente, an die ihr gewöhnt seid, wie Waffen schießen und wie ihr euch bewegt, sich zu 100 % richtig anfühlen”, erklärt Cox, “aber wir haben ein paar Dinge hinzugefügt.”

Dabei handelt es sich in erster Linie um Magie und Nahkampfwaffen.

“Die Waffen sind immer noch das Rückgrat unseres Kampf-Loots. Aber Zaubersprüche werden ein großer Faktor in euren Kämpfen. Es gibt keine Munition für Zaubersprüche, sie haben alle eine Abklingzeit. Sie sind wie Mini-Skills, die schneller bereit sind als normale Skills.”

Matt Cox

Und weil ein Fantasy-Spiel ohne Schwerter und Äxte irgendwie kein Fantasy-Spiel ist, sind auch die dabei – und jede Menge weitere Nahkampfwaffen: “Wir verfolgen einen Kampfstil, der offensiv und actionorientiert ist.”

Anstatt des einfachen Nahkampfangriffs aus Borderlands könnt ihr in Wonderlands auf eine Reihe unterschiedlicher Waffen zurückgreifen: “Manche Waffen schwingen schneller, manche mit mehr Kraft, manche langsamer.” Außerdem können sie Boni mitbringen: “Nahkampfwaffen können Munition zurückgeben, einige können Skillcooldown oder Spellcooldown zurückgeben.” Damit können die Waffen einen direkten Einfluss auf euren restlichen Build nehmen.

Tiny Tinas Wonderlands Zauberei
In Wonderlands spielt Zauberei eine wichtige Rolle

Dennoch: Neben Schusswaffen und Magie wird der Nahkampf eher eine ergänzende Rolle einnehmen. Im Kern ist Wonderlands immer noch ein Shooter und man würde auch in Call of Duty nicht unbedingt nur auf Nahkampf setzen. Er kann, je nach Skillung, trotzdem ein mächtiges Werkzeug sein: “Es gibt bestimmte Waffen und Fertigkeiten, die dich zu einem Nahkampf-Kraftpaket machen”, so May: “Dann fühlt sich Nahkampf an wie Bazookas aus nächster Nähe, mit denen man seine Fähigkeiten wieder aufladen kann.”

Insgesamt fasst May das so zusammen:

Borderlands war schnell und hektisch, aber größtenteils eine reine Schießerei. Das hier ist mindestens genauso hektisch, verrückt, wild und macht Spaß, aber es ist wie ein ständiges Hin und Her zwischen Schusswaffen, Magie und Nahkampf. Waffen sind das einzige, was Munition hat. 

Mehr Freiheit beim Basteln der Charaktere

Insgesamt sollen Spieler sich Wonderlands so gestalten können, wie sie möchten. Das gilt nicht nur im Kampf: “Traditionell erstellt man bei Tabletop-Rollenspielen seinen eigenen Charakter, man hat einen Charakterbogen. Man kann sich selbst ausleben, je nachdem, wie man das Spiel spielen möchte”, erklärt Cox. Deshalb hat man in Wonderlands auch die Möglichkeit, seine eigenen Charaktere zu erstellen und umfassend anzupassen: “Es war eine sehr einfache Entscheidung, einen Character-Creator zu entwickeln, was wir bei Gearbox noch nie in unseren Spielen gemacht haben. Das war eine große Sache für uns.”

Rein optisch bekommt man viele Möglichkeiten, so May. “Man bekommt Tattoos, Make-up, Haare, Helme, nicht nur Hautfarben, sondern auch Haut-Typen – wie Diamant oder Gold.” Diese Kosmetika sind Teil des Loots und sollen verrückte Kombinationen ermöglichen: “Du kannst ein Fischmensch oder ein Drachenwesen sein. Du kannst ein großes und ein kleines Auge haben. Das muss auch nicht symmetrisch sein. Du kannst alles mischen, was du willst”, so May: “Wahrscheinlich werden da eine Menge Monster erschaffen.”

Jeder wie er will, scheint das Motto – auch bei den Klassen. Insgesamt 6 Klassen wird es geben, die mit verschiedenen Skillbäumen und Fähigkeiten daher kommen. Wie man das auch aus Borderlands kennt, kann man seine Skillpunkte frei verteilen – und bekommt später im Spiel auch noch Zugriff auf Extra-Fähigkeiten.

Klingt, als gäbe es in Wonderlands eine Menge zu tun. Bliebe noch die Frage nach dem Endgame – die allerdings nur sehr kurz beantwortet wurde: “Es wird ein Endgame geben. Das ist alles, was wir im Moment sagen dürfen, aber wir werden im Laufe der Zeit mehr über unsere Endgame-Pläne verraten.”

Hier heißt es wohl: Abwarten. Freut ihr euch auf Wonderlands oder ist der Fantasy-Looter-Shooter-Mix eher nichts für euch? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Für Cortyn von MeinMMO könnte Wonderlands ein echter Hit werden. Hier findet ihr die Einschätzung dazu.

Pokémon GO: Trainer sind genervt von Konfettiregen – Was steckt dahinter?

In Pokémon GO gibt es gerade einen Konfettiregen. Der erscheint als Belohnung für ein Event, doch sorgt gleichzeitig für viel Ärger. Denn bei einigen Trainern fällt die Performance des Spiels deutlich ab. Wir von MeinMMO erklären, was da gerade passiert.

Was ist das für ein Konfettiregen? Seit dem 5. November läuft in Pokémon GO das Lichtfest. Dabei handelt es sich um ein Event, bei dem das Team GO Rocket eine wichtige Rolle spielte. Denn sie versuchten aus den Schatten heraus das Fest zu sabotieren und sich das Pokémon Hoopa zu schnappen.

Durch den Sieg über den Anführer Giovanni und das Team GO Rocket allgemein wurde jedoch eine besondere Belohnung freigeschaltet. So gibt es derzeit einen Konfettiregen, der bis zum Ende des Events bleiben soll und alle Spieler betrifft.

Das Lichtfest endet am 14. November um 20:00 Uhr Ortszeit. Doch dieser Zeitpunkt kann für einige Trainer nicht schnell genug kommen, die gerade ernsthafte Probleme durch den Konfettiregen haben.

So viel Konfetti, dass die Performance darunter leiden

Was ist das Problem? Im reddit berichten etliche Nutzer darüber, dass der Konfettiregen einfach zu übertrieben sein soll. Das gesamte Display wird von bunten Schnipseln überzogen, die zudem Einfluss auf das Sichtfeld und Spielgefühl nehmen:

  • So beschwert sich der Nutzer 137Brain über den Konfettiregen, der “seine Augen beschädigen” würde (via reddit).
  • Im gleichen Thread beschweren sich gleich mehrere Nutzer über FPS-Einbrüche und Performance durch den Konfettiregen. Birphon schreibt etwa: “Es ist nicht nur schmerzvoll anzuschauen, es drückt auch meine FPS nach unten. Es ist so hart, überhaupt etwas zu sehen.”
  • Der Nutzer Luminoose beschwert sich sogar über Kopfschmerzen durch das viele Konfetti.

Kann man den Konfettiregen deaktivieren? Nein, derzeit gibt es keine Option dafür. Allerdings wird sie von vielen Spielern gefordert.

Der Konfettiregen ist erst seit wenigen Stunden aktiv. Vielleicht reagiert Niantic noch auf die Beschwerden, die von den Spielern kommen.

Doch nicht nur der Konfettiregen verärgert gerade Spieler. Es gibt auch viel Wut, weil gerade Arenen und PokéStops entfernt werden:

Trainer sind wütend, weil Pokémon GO die Arenen entfernt – „Konzentriert euch lieber auf die Bugs“

Asmongold hasst das Endgame von New World, zockt es trotzdem für 500 Stunden

Der bekannte WoW-Streamer Asmongold hat sich tief in das MMO New World eingearbeitet. Nach über 500 Spielstunden hat er nun ein Fazit-Video veröffentlicht. Darin kritisiert er das Spiel vor allem für das Endgame, lobt jedoch die tolle Spielwelt.

Was sagt Asmongold über New World? In dem knapp 47 Minuten langen Video erklärt Asmongold die positiven und negativen Aspekte des Spiels. Dabei kommt er zu dem Fazit, dass New World zwar eine solide Grundlage hat, aber sich derzeit in einem schlechten Zustand befindet.

Viel Kritik hat er dabei vor allem für zwei Dinge übrig:

  • Den Endgame-Loop und das Watermark-System
  • Fehlenden Content in Form von neuen Gebieten, Waffen und Crafting-Inhalten

Allerdings betont er auch, dass er kein Spiel für 500 Stunden zocken würde, das er hasst. Es gibt also auch etliche positive Aspekte, die ihn so lange bei der Stange gehalten haben, darunter die Open World, die besonders zum Erkunden einlädt.

Wir von MeinMMO erklären im Folgenden, was Asmongold genau über New World denkt.

Wer spricht da? Asmongold ist ein amerikanischer Streamer, der mit WoW auf Twitch groß geworden ist. Zum Release von WoW Classic war er die Nummer 1 der Plattform und schaffte dies ebenfalls im Sommer 2021, als er von WoW zu FFXIV wechselte. Er gilt als absoluter MMORPG-Fan und -Nerd. Dabei polarisiert er gerne und hält sich mit Kritik nicht zurück.

“Endgame-Loop ist einer der schlechtesten, der jemals für ein MMO gemacht wurde”

Wie sieht er das Endgame? Direkt in den ersten Minuten des Videos zeigt Asmongold einige Endgame-Inhalte von New World. So steht er zusammen mit anderen Spielern hinter einem Baum und wartet auf den Respawn von einem Mob. Denn der erscheint schneller, wenn sich in seinem Umkreis keine Spieler befinden.

Als der Mob dann erschien, rannten sie alle los und attackierten ihn. Asmongold bekam jedoch keinen Loot, weil zu viele andere Spieler auf den Feind eingeprügelt haben. Danach hieß es wieder 2 Minuten warten, bis der Mob respawnt.

Genau dieses System kritisiert er hart. Er sagt:

Der Endgame-Loop ist der schlechteste von allen Spielen, die ich je gespielt habe. Es ist einer der schlechtesten Fortschrittssysteme, die jemals für ein MMO erdacht wurden.

Was stört ihn daran? Asmongold und die Spieler im Video farmen den einen Elite-Mob, um ihr Gear zu verbessern. New World setzt nämlich auf ein besonderes Loot-System, dass die Spieler als “Watermark-System” bezeichnen:

  • Das Spiel merkt sich, welcher maximale Rüstwert euch bereits gedroppt wurde.
  • Je länger ihr keine Ausrüstung mit einem höheren Rüstwert als diesem bekommt, desto größer wird eure Chance darauf an, einen solchen Drop zu bekommen.
  • Sobald ihr einen höheren Rüstwert bekommt, setzt sich dieses Glück wieder zurück. Zudem gibt es für jedes Rüstungsteil und jede Waffe einen eigenen Wert, der gegrindet werden muss.
  • Hat man aber einmal ein hohes Watermark erreicht, droppen einem jedoch viel öfter starke und teilweise sogar legendäre Items.
  • Was das alles genau funktioniert, haben wir hier erklärt: Wie funktioniert eigentlich Loot in New World?

Dieses System führt dazu, dass Spieler stundenlang stumpf grinden und immer die gleichen Mobs besiegen oder die gleichen Dinge tun. Ähnliches gilt für die sogenannten Chest-Runs, bei denen größere Gruppen von Spielern durch Elite-Gebiete laufen, nur um Truhen zu öffnen. Denn auch über die Truhen lassen sich die Watermarks steigern.

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Was kritisiert Asmongold noch? Während er die Chest-Runs genauer vorstellt, kritisiert der Streamer zudem die KI, die im Spiel sehr dumm sein soll. Dabei beschreibt er den Endboss-Kampf im Dungeon Garten der Genesis, dem schwersten Dungeon im Spiel.

Dieser kann riesige Felsbrocken beschwören, die auf den Boden fallen und Schaden verursachen. Allerdings kann der Boss einen solchen Brocken selbst platzieren und sich damit selbst Schaden zufügen und sich sogar töten.

Als die klügste AI bezeichnet er die Bisons, die ständig und sehr schnell vor den Spielern weglaufen.

In den Dungeons stört ihn im Zusammenhang mit den Bossen vor allem, dass sie viele Lebenspunkte haben, aber ansonsten zu wenig Gefahr ausstrahlen. Man kämpft also lange, ohne wirklich “Skill” zu brauchen.

Das komplette Video von Asmongold könnt ihr euch hier anschauen:

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“Niemand spielt 500 Stunden lang ein Spiel, das er hasst”.

Was lobt Asmongold an New World? Begeistert ist der Twitch-Streamer vor allem von der Spielwelt und dem Erkundungsaspekt:

Die Erkundung der Welt und generell die Open World von New World ist das Beste an dem Spiel. Die ersten 30 Level von New World sind wahrscheinlich der größte Spaß, den man haben kann.

Dabei hebt Asmongold die Tatsache hervor, wie realistisch die Landschaften sind und dass man alles erkunden was, was sichtbar ist.

Es gibt nur wenige Spiele, die Panoramen und Landschaften wie die in New World schaffen können. Das sind keine 2D-Bilder wie in Torghast, sondern echte Orte. Ihr könnt die Spitze dieses riesigen Turms erreichen.

Viel Lob gibt es vor allem für das Gebiet Ebenmaß. Das hat einen asiatischen Look und unterscheidet sich damit stärker von den anderen Zonen im Spiel. Das macht Asmongold auch Hoffnung, dass Amazon künftig mit neuen Gebieten den Drang zu entdecken und erkunden wieder wecken kann.

New World Ebenmaß
Das Gebiet Ebenmaß hat einige hohe Berge und ein asiatisches Flair.

Fehlender Content und fehlende Roadmap sind ein Problem

Wie beendet Asmongold sein Video? Zum Schluss kritisiert der Streamer fehlende Inhalte bei New World:

Es gibt nicht genug Content. Punkt. Es gibt zu wenig Unterschiede bei den Mobs, zu wenige Waffen, zu wenige Erfolge und so weiter. Das Spiel ist gut, aber die Spieler wollen einfach mehr davon.

Er sieht New World eher als entspanntes Spiel für den Casual-Gamer, den Vater, der nur wenige Stunden pro Woche spielen kann, wenn dann Frau und Kind aus dem Haus oder im Bett sind.

Doch Hardcore-Spieler würden die Inhalte zu schnell erleben und sich dann ärgern, weil der Content einfach nicht langfristig bindet. Er sagt: Je ernster Spieler New World nehmen, desto geringer wird der Spielspaß.

Zum Abschluss fordert er zudem eine Roadmap, damit die Spieler endlich wissen, wie die nahe Zukunft von New World aussieht und wie es mit dem MMO generell weitergehen soll. Das gehört seiner Meinung nach zu den wichtigsten Dingen, die Amazon jetzt angehen sollte.

Die Forderung nach einer Roadmap haben auch wir von MeinMMO bereits gestellt:

New World braucht eine Roadmap und das so schnell wie möglich

Arcane wird mit Akt 2 noch erwachsener und noch besser

Die neuen Folgen von Arcane sind jetzt auf Netflix. MeinMMO-Chefredakteurin hat sie verschlungen und ist erstaunt, wie erwachsen die Serie zu League of Legends ist. Das geht über grafische Gewalt hinaus. Das macht die Serie für sie nochmal besser.

Als gerade mal die ersten drei Folgen von Arcane erschienen waren, posaunte ich in die Welt hinaus: “Arcane ist die beste Videospielverfilmung aller Zeiten” – das war ein gefährliches und starkes Superlativ, da ich natürlich nicht wissen konnte, wo sich die Serie überhaupt hin entwickeln würde.

Nachdem ich Akt 2 geschaut habe, hat mich die Serie aber noch ein weiteres Mal bestätigt. Mit den Charakteren wächst auch die Serie. Arcane wird erwachsener, düsterer, die inneren Konflikte tiefer.

Spoiler-Warnung: Im Folgenden werde ich auf keinen Handlungsstrang aus Akt 2 eingehen. Ich werde allerdings grob ein paar Themen aufgreifen müssen, um meinen Punkt zu verdeutlichen.

Solltet ihr die neuen Folgen noch nicht gesehen haben und wirklich gar nichts wissen wollen, kommt gerne später zu dieser Kolumne zurück.

Kleine Kinder, kleine Sorgen

Der erste Akt beginnt mit einem Genozid, in dem Waisen zurückbleiben. Wir folgen diesen Waisen im armen Unterdistrikt Zhaun. Powder und Vi hatten eine schwere Kindheit, die nicht gerade von Glücksmomenten geprägt war. Das hat sie natürlich schneller in eine harsche Realität katapultiert, als Kinder sie in einem gut situierten Haushalt erleben, wie Caitlyn aus Piltower.

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Das ist alles schon düster und erwachsen. Trotzdem sind die Konflikte der beiden Mädchen im ersten Akt noch kindlicher Natur. Vi nimmt für eine Gruppe verwaister Kinder die Rolle der ältesten Schwester und Beschützerin ein. Diese Verantwortung lässt sie ständig in Sorge um die kleinste Schwester Powder zurück.

Deshalb wird Powder oft ausgegrenzt und als zu schwach von der Gruppe empfunden. Powder möchte aber einfach nur dazu gehören und nicht immer aufs Abstellgleis gestellt werden, weil etwas zu gefährlich ist. Wer mit Geschwistern aufgewachsen ist, der kennt diese Dynamiken. In dieser Welt geht es dann nicht darum, wer mit in den dunklen Wald zum Fürchten darf. Hier entscheidet Vi, wer mit auf Raubzüge darf, um die Familie zu ernähren.

Schauen wir uns Viktor und Jayce an. Die beiden sind junge, aufstrebende Wissenschaftler. Sie streben nach Anerkennung für ihre Entdeckungen und möchten in ihrem jugendlichen Leichtsinn die Welt verändern. Typische Gedanken für junge Studenten.

Im zweiten Akt werden diese Kinder und Jugendlichen aber alle größer. Damit auch ihre inneren Konflikte.

Große Kinder große Sorgen

Zeitsprung: Vi und Powder sind erwachsen geworden und wir befinden uns im zweiten Akt der Geschichte. Ein schwerer Schicksalsschlag hat die beiden getrennt und tiefe Narben hinterlassen.

Powder trägt nun den Namen Jinx und ist eine Sozipathin, die von den Geistern ihrer Vergangenheit geplagt wird. Sie hört Stimmen, sieht Bilder die sie quälen. Sie hat einen gewissen Fetisch für Explosionen und das Töten entwickelt. Von dem einst verängstlichten und schüchternem Kind ist nicht mehr viel übrig. Ähnlich geht es ihrer älteren Schwester Vi, die von unbändiger Wut vorangetrieben wird und auf Rache aus ist.

Beide umtreibt ein Konflikt zwischen Liebe und Hass.

Die beiden jungen Männer Viktor und Jayce haben durch ihre Entdeckungen der sowieso schon reichen Stadt Piltover zu mehr Reichtum verholfen. Ihre Entdeckung birgt jedoch Gefahren. Plötzlich sehen sie sich mit ganz anderen Fragen konfrontiert als zu der Zeit, in der sie junge Studenten waren.

Jayce ist im Senat und trifft bedeutende, politische Entscheidungen, während der Körper von Viktor um ihn herum zerfällt. Was werden die Männer mit ihren Entdeckungen machen? Der eine hat Chance auf Ruhm und Reichtum, dem anderen rennt die Zeit davon.

Ich hätte nie gedacht, dass Arcane seine Charaktere wirklich erwachsen werden lassen würde. Denn außerhalb des fantastischen Universums fühlen sich ihre Konflikte so menschlich, tief und echt an.

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Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll

Schon im ersten Akt sehen wir brutale Morde, die detailreich dargestellt sind. Das hat mich nicht gewundert, denn im Spiel League of Legends muss man töten, um zum Ziel zu kommen.

Überrascht war ich dann aber bei einer Sexszene. Ja, die Charaktere aus dem LoL-Universum dürfen Sex haben, der nicht nur angedeutet ist. Das ist schon recht ungewöhnlich und trauen sich nicht alle Spieleverfilmungen. In Castlevania etwa gibt es ebenfalls sehr explizite Sexszenen und Nacktheit. Das hatte mich bei der Thematik um Vampire aber nicht so überrascht, da das Setting eh schon sexuell aufgeladen ist.

Ganz davon abgesehen, dass die Charaktere in LoL oft ziemlich freizügig und sexy gekleidet sind, spielt das dort aber keine große Rolle. Die Spielfiguren sind den Studios oft heilig und sie sollen nicht “beschmutzt” werden. Warum Morde, Blut und Gewalt dann oft niedriger gewichtet werden, als Sex und Nacktheit ist ein Fass, dass ich hier jetzt nicht aufmachen werde.

Genauso wird kein großes Thema draus gemacht, dass es Bordelle gibt, in der man die Besitzerin als alte Freundin begrüßt. Drogenkonsum ist sowieso ein großes Thema in Arcane, das nicht versteckt wird. Im Gegenteil.

Dabei muss ich aber betonen, dass es Gewalt, Sex und Drogen in Arcane nicht einfach nur für Schaulustige gibt. Alles fügt sich natürlich in der korrupten Welt von Zhaun und Piltover ein. Sie betonen nur die Ungerechtigkeiten. Und schon wieder: Das alles lässt die Figuren und Handlungen natürlich und menschlich wirken.

Grauzonen werden in Akt 2 noch stärker ausgebaut

Etwas, das schon stark im ersten Akt etabliert wurde, wird im zweiten Akt nur ausgebaut. Nehmen wir nur mal den “Oberbösewicht” Silco. Arcane nimmt sich die Zeit, uns den Charakter näher zu bringen. Er ist manipulativ, korrupt und scheint keine moralischen Grenzen zu kennen. Im zweiten Akt verstehen wir aber mehr und mehr, woher er kommt.

Das unterscheidet Arcane von einem Marvel-Spektakel, wo die Bösen auch wirklich, wirklich böse sind – und es daran keinen Zweifel gibt. Grauzonen gibt es hier eher selten.

Das ist der Teil, der Arcane besonders erwachsen für mich macht. Ich habe in meiner ersten Kolumne zu Arcane bereits erwähnt, dass die Erzählstruktur hier wie in Game of Thrones ist.

Meine Vorfreude auf Akt 3 ist gerade kaum auszuhalten

Ich bleibe nach dem Gucken vom zweiten Akt bei meiner Meinung: Arcane ist die beste Videospielverfilmung aller Zeiten. Ich kann mir derzeit kaum vorstellen, dass der dritte Akt irgendwas daran ändern wird.

Ich bin jetzt einfach nur ungeduldig und möchte wissen, wie Riot diese Geschichte zu Ende führen wird.

Wie habt ihr den zweiten Akt empfunden? Diskutiert das gerne mit uns in diesem Beitrag:

Arcane: Die neuen Folgen von Akt 2 sind da – Wie gefallen sie euch?

Die 4 besten Action-RPGs für Android und iOS 2021

Es gibt eine Menge (MMO)RPGs für iOS und Android, die mit einem dynamischen Action-Gameplay á la Diablo aufwarten. Doch welche Action-RPGs davon lohnen sich und machen Spaß? Wir von MeinMMO haben eine Auswahl aus den besten Games des Genres für Mobile getroffen.

Was sind Action-(MMO)RPGs? Unter diesem Begriff verstehen wir Spiele mit einem dynamischen Kampfsystem, die Rollenspiel-Mechaniken und einen signifikanten Multiplayer-Anteil besitzen. Im Gegensatz zu statischen Spielen mit Tab-Targeting könnt und sollt ihr hier direkt angreifen, Skills mit Telegrafen als „Skillshots“ ins Ziel donnern und aktiv vernichtenden Angriffen ausweichen.

Diese 4 Action-MMORPGs für Mobile solltet ihr gespielt haben

Wie haben wir ausgewählt? Ausschlaggebend für unsere Auswahl hier sind Spiele des oben erklärten Genres, die auf iOS und Android erschienen sind und auf mindestens 4 von 5 Sterne in den App-Stores kommen. Im Idealfall sind die Games noch mit dem PC oder Konsolen im Crossplay kompatibel. Im Anschluss an unsere Top 4 haben wir noch ein vielversprechendes Action-PRG, das demnächst erscheinen dürfte.´und definitiv ein Hit wird.

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Black Desert Mobile

Entwickler: Pearl Abyss | Plattform: iOS, Android | Release-Datum: 11.12.2019 | Modell: Free2Play

Was ist das? Die Mobile-Version zu Black Desert lehnt sich stark an die PC- und Konsolen-Fassung an, erzählt jedoch eine etwas andere Geschichte.

So trefft ihr auf einige bekannte NPCs, Bosse und auch der berüchtigte Schwarzgeist kommt wieder. Jedoch wurden einige Systeme, wie das Crafting, vereinfacht. Die Auswahl an Klassen wurde ebenfalls reduziert, es sind aber immer noch 13 Stück. Der berühmte Charakter-Editor ist aber auch in der Mobile-Version ein echtes Highlight.

Black Desert Mobile bietet eine wunderschöne Welt zum Erkunden und ein Action-Kampfsystem, das aber auf Wunsch auch im Autoplay läuft. Wer aber selbst Hand anlegen will, hat dazu stets die Option.

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Was sind die Kern-Features? Black Desert setzt auf viel Grind, das Erkunden einer großen Spielwelt und PvP. Das ist schon aus der PC- und Konsolen-Version bekannt und kommt auf dem Mobil-Gerät ebenfalls super rüber.

Allerdings bietet Black Desert Mobile noch Features, die auf der „großen“ Version nicht vorhanden sind, darunter das Camp. Das ist eine Art Basis, auf der ihr Gebäude errichtet, Materialien einlagert und sogar spezielle Missionen startet.

Wer sollte es spielen? Wer Black Desert Online auf PC oder Konsole kennt, der wird sich hier schnell heimisch fühlen. Denn das Gameplay wurde gut auf das Smartphone übertragen, auch wenn es Abstriche bei Crafting und den Klassen gibt.

Das Autoplay ist optional, aber gerade beim Grind oft sogar praktisch. In einem ausführlichen Beitrag hier auf MeinMMO wurde sich außerdem mit den Pay2Win-Vorwürfen auseinandergesetzt, die zu Black Desert Mobile im Umlauf sind.  

Pro
  • Wunderschöne Grafik
  • Zahlreiche Klassen
  • Camp-Feature
  • Detaillierter Editor
Contra
  • Autoplay ist nicht für jeden Geschmack
  • Shop mit Pay2Win-Elementen
  • Nicht so komplex wie die PC- oder Konsolen-Version

Arcane: Die neuen Folgen von Akt 2 sind da – Wie gefallen sie euch?

Arcane, die Serie zu League of Legends auf Netflix, hat den zweiten Akt bekommen. Damit wurden die Folgen 4, 5 und 6 veröffentlicht. Wir von MeinMMO möchten mit euch über die Inhalte diskutieren und wissen, wie die Folgen bei euch angekommen sind.

Was sind das für Folgen? Seit dem 13. November können Fans der Serie Arcane die neuen Folgen auf Netflix schauen. Darin machen wir einen kleinen Zeitsprung und erleben die weiteren Abenteuer von Charakteren wie Jinx, Vi, Silco und Jayce.

Genau über diese 3 Folgen möchten wir mit euch hier auf MeinMMO diskutieren und in den Kommentaren wissen, was ihr besonders cool oder eben auch nicht so gelungen fand. Natürlich dürft ihr dabei nach Belieben spoilern und auch spekulieren, was in Akt 3 passieren wird.

Wer sich bisher noch gar nicht mit der Serie auseinandergesetzt hat, findet auf MeinMMO eine nahezu spoilerfreie Einschätzung von unserer Chefredakteurin Leya Jankowski. Sie betont dabei auch, dass man LoL überhaupt nicht gespielt haben muss, um die Serie zu verstehen:

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Arcane ist die beste Videospielverfilmung aller Zeiten und ihr müsst LoL dafür nicht kennen
von Leya Jankowski

Wer bisher die neuen Folgen nicht gesehen hat, sollte von hier an nicht mehr weiterleiten, da es zu Spoilern vor allem in den Kommentaren kommen wird.

Die Hextech-Magie sorgt für Begeisterung, doch Jinx lebt im Konflikt

Worum geht es in den neuen Folgen? Folge 4 dreht sich vor allem um den Aufstieg von Jayce in der Wissenschaft. Der Tag des Fortschritts wird in Piltover gefeiert und er soll die Rede halten, weil seine Hextech-Magie dabei ist, eine Revolution auszulösen.

Auf der anderen Seite steht jedoch Jinx, der man den Schmerz und Wahnsinn immer mehr anmerkt. Sie hat sich inzwischen mit ihrer abgedrehten Art und besonderen Granaten einen Namen gemacht.

Einen ausführlicheren Einblick in den Verlauf der Geschichte bekommt ihr hier: Arcane wird mit Akt 2 noch erwachsener und noch besser.

Was sagt ihr zum Verlauf der Story und den neuen Episoden? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Weitere Details zu den Charakteren der Serie findet ihr in diesem Artikel, den wir im Laufe des Wochenendes auf die neuen Folgen anpassen werden:

Arcane: Alle 9 Charaktere aus LoL und alle komplett Neuen

Ein Spieler in WoW Classic zahlt Gold im Wert von 9.570 Euro für ein Reittier

Ein Spieler in WoW-Classic zahlte in einem GDKP-Raid 600.000 Gold für das seltene Reittier Al’ars Asche, was umgerechnet 9.570 € entspricht. Wie und warum, das erklären wir von MeinMMO euch hier.

Wie kommt die gewaltige Summe zustande? In WoW-Classic ist es legal nicht möglich, sich für echtes Geld einfach Gold zu kaufen. Die WoW-Marken, wie man sie sonst aus WoW kennt, gibt es in Classic nicht.

Allerdings wird Gold auf dem “Schwarzmarkt” gehandelt und gerne unerlaubt gekauft und verkauft. Je nach Server schwanken die Preise – hier geht es um den US-Server Whitemane. Dort würde man für 600.000 Gold 9.570 € bezahlen. 

Würde man das Gold farmen und 14 Stunden am Tag spielen, so würde man etwa 155 Tage brauchen, um das Gold zu haben, wie ein Fan auf reddit ausrechnete. Eine gewaltige Menge, aber wofür gibt man das Gold aus?

Was ist das für ein Reittier? Mit Burning Crusade Classic kommt das MMORPG WoW-Classic in die nächste Ära. In The Burning Crusade, dem aktuellen Addon in WoW-Classic, kam auch die Instanz Festung der Stürme im Nethersturm der Scherbenwelt hinzu.

In dieser Instanz könnt ihr euch das Phönix-artige-Reittier Al’ars Asche besorgen. Das gehört noch heute zu den begehrtesten Gegenständen aus World of Warcraft. Es droppt mit einer winzigen Wahrscheinlichkeit von 2 % bei dem Boss Kael’thas Sonnenwanderer. 

Für viele Spieler ist der Phönix also eine Art heiliger Gral der Reittiere. Selbst im normalen World of Warcraft konnten in den letzten 14 Jahren nur 31 % der Spieler den Vogel bekommen, in WoW-Classic noch deutlich weniger (via wowhead.com).

Der berühmte WoW-Streamer Asmongold farmte 2 Jahre lang für das Mount und zeigte echte Freude, als er es endlich bekam. In diesem Video könnt ihr das Mount im Spiel sehen:

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Wie kam der Spieler an das Mount? Der Käufer des Mounts nahm an einem sogenannten GDKP-Raid teil und bot die unglaubliche Summe von 600.000 Gold auf das geflügelte Reittier, womit es in seinen Besitz überging.

Die anderen Teilnehmer des Raids dürfen sich also über eine ordentliche Summe Gold freuen, der Raid hat sich also für alle gelohnt. 

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GDKP – Wie funktioniert das?

Was ist GDKP? In World of Warcraft gibt es viele Möglichkeiten, die Beute in Instanzen fair oder weniger fair zu verteilen. Das Prinzip von DKP, also “Dragon Kill Points”, hat sich bei einigen Gilden durchgesetzt, da es wenig Organisation bedarf.

Für jeden Boss-Kill, bei dem Mitspieler anwesend sind, erhalten sie eine gewisse Menge Punkte (DKP). Die Punkte können sie dann auf ein Item bieten, welches im Raid fällt. Dies geschieht entweder im Gruppen-Chat oder über Flüster-Nachrichten an den Raid-Leiter. Der, der das höchste Gebot abgibt, bekommt den Gegenstand.

Bei GDKP funktioniert es genauso, nur dass mit Gold geboten wird, nicht mit “Dragon Kill Points”. 

Was hat das Team davon? Das gesammelte Gold der verkauften Gegenstände wird am Ende unter allen Mitspielern aufgeteilt, wobei es üblich ist, dass Raidleiter und Tanks etwas mehr Gold einsacken. In einigen Fällen kann sogar eine Gebühr für die Gildenkasse anfallen.

In dem speziellen Fall von Al’ars Asche sollte also jeder Mitspieler ungefähr 25.000 Gold mit nach Hause genommen haben, was einem Eurowert von 398,75 € auf dem “Schwarzmarkt” entspricht.

Man kann also sagen, dass jeder der Beteiligten etwas von dem heiß ersehnten Drop hatte und auch wenn sie den Vogel nicht ergattern konnten, mit einem Grinsen aus der Festung der Stürme kamen.

Was haltet ihr davon? Seht ihr ein Problem in den enormen Summen? Oder ist es gerechtfertigt, so viel Gold für ein einzelnes Reittier auszugeben? Denkt ihr, der Spieler hat sich das ganze Gold mühsam erfarmt oder doch eher gekauft? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Kuriose Geschichten über seltene Mounts gibt es in WoW-Classic übrigens nicht zum ersten Mal: WoW Classic startet neues Event, vergisst aber eines der seltensten Mounts dabei.

Quelle(n):
  1. wowhead
  2. reddit

Jeder MMORPG-Fan sollte sich unbedingt Diablo Immortal ansehen

Die Ankündigung von Diablo Immortal ist mittlerweile über 3 Jahre her und noch immer wird das Spiel als billiger Mobile-Abklatsch abgetan. Völlig zu Unrecht, findet MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus – der dem Spiel bis vor Kurzem noch selbst kritisch gegenüber stand.

Fast jeder, der Diablo Immortal gespielt hat, ist davon überzeugt, dass es sich um ein echt gutes Spiel handelt. Das Problem ist, dass es bisher eben nur wenige spielen können – vor allem hier in Deutschland. Dementsprechend sind viele Diablo-Fans in den Kommentaren hier, auf YouTube oder reddit dem Spiel noch kritisch gegenübergestellt. Genau wie ich bis vor Kurzem.

Als „Hansdampf in allen Gassen“ bekomme ich bei uns auf MeinMMO häufiger mal Spiele zugesteckt, die ich bearbeiten soll, die sonst zu niemandem passen. Das ist meinen zehntausenden Stunden Erfahrung in allen möglichen Genres und Spielen zu verdanken (ein waschechtes Kellerkind eben).

Das war auch bei Diablo Immortal der Fall und ich habe innerlich darüber geflucht. Gut, ich mag Diablo, aber den ganzen ewigen Grind habe ich nie gerne mitgemacht. Und Mobile? Meh. Ich bin PC-Gamer von ganzem Herzen! Und sogar der Chef hat Diablo Immortal vor dem Release verlassen. Warum sollte ich das machen wollen?

Doch je mehr ich nun über Diablo Immortal schreibe und lese, desto mehr interessiert mich das Spiel. Und desto weniger kann ich nachvollziehen, wieso es noch immer so viel Häme abbekommt. Denn das ist absolut nicht angebracht, auch wenn ich verstehe, woher der ursprüngliche Unmut kommt.

Ein katastrophaler erster Eindruck

Der Start von Diablo Immortal hätte schlechter nicht sein können. Einige von euch wissen vermutlich gar nicht mehr, was damals eigentlich passiert ist – liegt ja auch schon ein paar Jahre zurück.

Zur BlizzCon 2018 wurde Diablo Immortal angekündigt. Die Reaktionen der Fans darauf lässt sich nicht einmal schönreden: Es wurde gehasst mit jeder Faser. Das ging von einem Fan, der fragte, ob das ein Aprilscherz sein sollte über Vorwürfe, Immortal sei nur ein dreister Klon bis hin zu einem Content Creator, der wegen Diablo Immortal um seine Zukunft bangte.

Warum aber eigentlich? Das hat mehrere Gründe:

  • Zum einen war Diablo Immortal „die große Ankündigung“ der BlizzCon 2018. Es hat den wichtigsten Platz auf der großen Bühne bekommen.
  • Traditionell werden hier die Blockbuster-Titel erwartet: neue WoW-Erweiterungen, ein neues Warcraft oder Ähnliches.
  • Zum anderen warteten vor allem Diablo-Fans hier auf Diablo 4 – oder irgendeine Neuheit zu „ihrem“ Franchise.
  • Diablo ist seit jeher ein PC-Titel und seit Diablo 3 erst für Konsolen-Fans interessant. Eingefleischte Anhänger fühlten sich durch einen Mobile-Titel verprellt.

Die Krone setzte der Vorstellung dann auf, als der Game Director Wyatt Cheng die Frage nach einer PC-Portierung konterte mit: „Habt ihr denn alle keine Handys?“ Spätestens ab da wurde Diablo Immortal das Feindbild. Und das ist es bis heute – jedoch unverdient.

Vom „Aprilscherz“ zum MMORPG

Nach der BlizzCon 2018 wurde es ziemlich still um Diablo Immortal. Das Spiel verschwand in der Versenkung und viele – mich eingeschlossen – gingen davon aus, dass Blizzard erst einmal wartet, bis sich die Wogen geglättet haben.

Da Diablo Immortal vorrangig in und für China entwickelt wird, schwappten generell nur wenige Infos über in den Westen. Zumindest bis zur ersten größeren Alpha Ende 2020. Hier konnten Spieler erstmals in größerem Umfang testen und … waren überrascht, wie sehr sie es mochten. Selbst die Kollegen bei der GameStar waren erstaunt über die Qualität des Spiels:

Jetzt, 2021, kommen immer mehr Infos zum Spiel und seit Oktober läuft die Closed Beta in Kanada und Australien. Ich habe zwar ebenfalls Zugang, jedoch lässt sich Immortal dank des Pings zum nächsten Server nur recht schwer spielen.

Was ich bisher vom Spiel gesehen habe, ist jedoch äußerst gut. Ich bin richtig überzeugt davon, dass die Features aus Diablo Immortal mehr machen als einfach nur ein Mobile-Diablo. Es wird ein MMO, vielleicht sogar ein MMORPG.

Städte voller Leben, Dungeons voller Loot

Diablo Immortal setzt mit allen Features auf Multiplayer. Von lebendigen Städten über Tavernen, in denen ihr mit anderen Spielern zecht bis hin zu Gilden, PvP und richtigen Dungeons.

Dabei spreche ich nicht von diesen lausigen, zufällig erstellten Höhlen auf Random-Maps irgendwo in der Eiswüste oder von Greater Rifts, sondern von echten Dungeons. In Immortal gibt es die Möglichkeit, in einer Gruppe Instanzen abzuschließen.

In diesen warten bestimmte Bosse mit Loot, der aber anscheinend immer noch zufällig ist. Es gibt Stufen-Empfehlungen, Gruppen-Builds wie Tank und Support und verschiedene Strategien für die Mechaniken in den Dungeons.

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Die “Cavern of Echoes” ist einer der Dungeons des Spiels.

Nach aktuellen Informationen haben bestimmte Dungeons sogar eine Art Lockout – können also nur begrenzt oft besucht werden bis zum nächsten Reset. Genau so, wie man es aus MMORPGs wie World of Warcraft kennt.

Der Loot ist ähnlich, wie man es schon aus der Reihe kennt. Sets und legendäre Gegenstände mit bestimmten, zufälligen Werten, die mehr oder weniger gut „rollen“ können. Die Jagd nach dem God-Roll bleibt also erhalten.

Was jedoch noch mehr für ein lebendes, atmendes MMO spricht, ist das PvP. Das PvP stellt die Königsklasse von Diablo Immortal dar.

Steigt zum Gott eines ganzen Servers auf

DIablo Immortal wird ein richtiges Gilden-System bekommen – die sogenannten „Dark Houses“. Spieler in diesen Häusern werden als „Shadows“ bezeichnet, also Schatten.

Diese Schatten kämpfen im endlosen „Cycle of Strife“ um die Herrschaft über die Welt. Buchstäblich, denn wer sich als stärkstes Haus etabliert, der wird „Unsterblich“ – eine der beiden Fraktionen des Spiels.

Unsterbliche beschützen Sanctuario und bekommen besondere Buffs. Pro Server können maximal 500 Spieler „unsterblich“ werden – entgegen der unbegrenzt vielen Schatten. Das i-Tüpfelchen dabei ist der Chef des führenden Hauses.

Der wird jede Woche zu einem Raid-Boss, gegen den 30 andere Spieler antreten müssen und der Gegner einfach oneshotten kann. Siegt er, bleibt er der Gott. Verliert er, kann sich ein anderer Spieler die Ewige Krone sichern und es gibt dann einen neuen Herrscher.

Diablo Immortal Schatten erringen die Krone
Der Kampf um die “Eternal Crown” wird eine der großen Endgame-Aktivitäten.

Der König ist tot – Es lebe der König!

Der Kampf um diese Krone ist die eigentliche Story von Diablo Immortal – die gibt es nämlich auch! Schatten und Unsterbliche kämpfen unentwegt darum, Sanktuario zu beschützen und damit die Unsterblichen nicht von ihrer Macht korrumpiert werden, „prüfen“ die Schatten sie immer wieder.

Im Spiel sieht das so aus, dass die 10 Häuser mit den meisten Punkten ihre 8 besten Kämpfer in die Schlacht schicken, um ebenfalls 10 Teams der Unsterblichen zu bekämpfen. Das ergibt den Ritus des Exils, einen klassischen „Payload“-PvP-Modus.

Gewinnen die Schatten mindestens die Hälfte dieser Schlachten, wird die Herausforderung des Unsterblichen ausgerufen. Jeder Anführer der Häuser sucht seine 2 besten Mitstreiter aus, sodass 10 Teams zu je 3 Spielern in der Arena gegen Den Unsterblichen antreten, wie oben beschrieben.

Fällt Der Unsterbliche, werden die Schatten wiederbelebt und kämpfen dann als 10 Teams in einem Battle Royale. Der Chef der Überlebenden wird der neue Unsterbliche. Dieses Event findet jede Woche sonntags statt – auch, wenn es nur wenige Spieler je sehen werden:

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2 Fraktionen mit verschiedenen Aufgaben

Durch Schatten und Unsterbliche gibt es zwei Fraktionen, die gegeneinander kämpfen. Das passiert jedoch dynamisch, denn wenn ihr nicht stark genug seid (oder wenn Der Unsterbliche am Sonntag nicht da ist), übernehmen andere Spieler die Führung.

Je nachdem, was ihr seid, habt ihr andere Aktivitäten: 

  • Unsterbliche bekommen etwa so etwas wie Raids für 48 Spieler, 
  • während Schatten den Tresor der Unsterblichen in kleineren Gruppen plündern dürfen.

Übrigens: Die Spieler der Dunklen Häuser müssen zusammenarbeiten, um an den großen Endgame-Aktivitäten mitmachen zu dürfen. Dazu müssen sie verschiedene Aktionen abschließen, welche aufs Konto einzahlen. Das PvP ist also ein gemeinschaftliches Bestreben.

Selbst, wenn ihr euch gegen PvP entscheidet, könnt ihr davon profitieren. PvP ist optional, auch wenn es mächtige Boni als Unsterblicher gibt – etwa erhöhte Chance auf magische Items. Das Gute daran ist: Der Bonus gilt offenbar für die ganze Gruppe. Ihr müsst also nur einen der 500 Unsterblichen auf dem Server kennen, der euch mitnimmt.

Diablo als MMO – Genau das, was Fans seit Jahren wollen?

Ein Diablo-MMO fordern Fans schon mindestens seit Diablo 2, immer lauter spätestens seit Diablo 3. World of Warcraft hat vorgemacht, wie man ein Franchise in ein richtig gutes MMORPG verwandelt und nun wollen Diablo-Fans das auch.

Tatsächlich ist Diablo Immortal genau das, was dieses Verlangen befriedigen kann. Alles, was ich so vom Spiel sehe und höre, klingt vielversprechend. Es liefert offenbar genau das, was ein Diablo-MMO haben soll:

  • soziale Interaktionen in Städten, nicht nur in der eigenen Lobby
  • echte Gilden
  • PvP- und PvE-Aktivitäten statt „nur stumpfem Grind“
  • dennoch Diablo-Feeling durch Optik und Klassen

Diablo Immortal sieht dazu noch erstaunlich gut aus und bleibt im Herzen ein Diablo. Tester meinten bereits, es spiele sich wie Diablo 3 – nur besser.

DIablo Immortal Legacy of the Horadrim Lootsplosion
Ordentliche Loot-Explosionen dürfen bei einem echten Diablo natürlich nicht fehlen.

„Aber das ist doch Mobile-Schmutz!“

Ja, Diablo Immortal ist ein Mobile-Game. Und auch ich habe mich darüber schon geärgert und mir in letzter Zeit oft gewünscht, es möge doch für den PC erscheinen. Das ist jedoch erst einmal nicht geplant.

Nach einem Gespräch mit meiner Chefin Leya genau über dieses Thema (und diesen Artikel hier), erklärte sie mir, dass im Mobile-Gaming jedoch die Zukunft liegt. Klar: der Mobile-Markt wächst und aus monetärer Sicht ist ein Mobile-MMO die einzig richtige Entscheidung.

Und ja, es stimmt sicher. Diablo Immortal ist vor allem für den asiatischen Markt gedacht, auf dem Mobile-Gaming schon viel verbreiteter ist als hier. Und mit den Einnahmen hätte das Studio wieder eine bessere Grundlage, um neue Spiele zu finanzieren.

Blizzard braucht Diablo Immortal als letzte Hoffnung. Overwatch 2 und Diablo 4 sind erst einmal verschoben, WoW kriselt enorm und nur Hearthstone dümpelt noch irgendwie halbwegs herum.

Immortal muss ein Erfolg werden, wenn Blizzard als Name bleiben soll. Trotzdem: Als Spieler würde ich mir wünschen, dass es zum PC kommt. Im Podcast beschäftigt sich MeinMMO mit der Frage, ob Blizzard noch eine Zukunft hat:

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Aber ein kleines Trostpflaster gibt es trotzdem. Emulatoren wie BlueStacks werden nicht kategorisch verboten. Sie werden zwar auch nicht offiziell unterstützt, das aber vor allem, weil so etwas auf eigene Gefahr passiert. Man kann Diablo Immortal also auch auf dem PC spielen und dank Controller-Support sogar sehr angenehm. Eine Anleitung für die Emulatoren findet ihr bei den Kollegen der GameStar.

Dass Diablo sich mit Controller hervorragend spielen lässt, zeigten schon Diablo 3 und Diablo 2: Resurrected. Mittlerweile bin ich sogar der Meinung, dass es sich mit einem Gamepad besser anfühlt.

So ist es etwas leichter zu verschmerzen, dass ich kein PC-MMORPG von Diablo bekomme – und freue mich darauf, es endlich ordentlich testen und spielen zu können.

Diablo Immortal steht sogar auf unserer Liste mit den aussichtsreichsten MMOs und MMORPGs auf MeinMMO:

Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021