Battlefield 2042: Alle Infos zum neuen Modus Portal und welche Maps dabei sind

Der Portal-Modus ist einer von drei großen Teilen des Multiplayers von Battlefield 2042. MeinMMO fasst für euch die wichtigsten Infos zum Spielmodus zusammen und gibt einen Überblick.

Was ist Battlefield Portal? Der Modus wird von Ripple Effect Studios (früher DICE LA) entwickelt. Portal ist ein Community-gesteuerter Modus, in dem die Spieler auf Inhalte und Karten von drei Battlefield-Klassikern zugreifen und eigene Spielmodi erstellen können. Zum Release sind das:

  • Battlefield 3
  • Battlefield: Bad Company 2
  • Battlefield 1942

Aus diesen drei Ablegern lassen sich Fahr- und Flugzeuge, Waffen, Werkzeuge und sogar Fraktionen spielen und in absurder Art und Weise kombinieren. Ihr könnt beispielsweise Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg gegen die US-Truppen aus Battlefield 3 antreten lassen.

Wie soll der Modus funktionieren? Spieler können umfangreiche Werkzeuge nutzen, um benutzerdefinierte Spielmodi zu basteln und weitere Einstellungen vornehmen zu können.

Dafür stehen Tools zur Verfügung, die bisher nur von Entwicklern genutzt werden konnten.

Hier könnt ihr euch den Trailer dazu anschauen:

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Erstellt mit dem Editor eigene Spieltypen und bestimmt die Regeln

Das wird euer Werkzeug: Der Builder wird euer wichtigstes Tool in Battlefield Portal. Mit ihm könnt ihr Grundeinstellungen von Waffen und Karten im Portal-Modus bearbeiten.

Es handelt sich also um eine Art Editor, mit dem ihr zahlreiche Dinge im Spiel beeinflussen und verändern könnt.

  • Dank des Builders könnt ihr beispielsweise Fahr- und Flugzeuge auf moderneren Maps wie Orbital aus Battlefield 2042 platzieren.
  • Ihr könnt entscheiden, wie viele Spieler in welchem Team mit welcher Ausrüstung gegeneinander antreten.
  • Spieler sollen dabei alle Freiheiten haben und Matches bauen können, in denen ihr beispielsweise mit Messern und Defibrillatoren gegeneinander kämpfen müsst, oder mit den Fraktionen von 1942 gegen die von 2042 antreten könnt.

Der Editor ist web-basiert und kann auf verschiedenen Geräten wie Tablet oder Smartphone via Browser genutzt werden. Ihr müsst nicht mal Battlefield 2042 kaufen, um den Builder zu verwenden.

Ihr könnt im Editor die gewünschte Epoche und Map auswählen. Wenn ihr wollt, könnt ihr sogar den nutzbaren Bereich der Map eingrenzen. Der Editor gibt euch etliche Optionen, um jeden Aspekt bearbeiten zu können. Den Link zur entsprechenden Website findet ihr hier: portal.battlefield.com

Hier die Homepage zu Battlefield Portal.

Wie erstelle ich eigene Modi? Über die Website begleitet euch eine Art Baukasten durch die Erstellung eures eigenen Modus. Das läuft folgendermaßen ab:

  • zuerst sucht ihr einen Spielmodus aus – etwa Eroberung, Free-for-all oder Deathmatch
  • dann fügt ihr aus den 13 verfügbaren Karten beliebig viele der Rotation hinzu
  • anschließend könnt ihr die Regeln für den Modus anpassen – etwa Friendly Fire aktivieren, Projekteilgeschwindigkeit oder Schaden erhöhen
  • selbst Fahrzeuge, Features wie Hinlegen oder UI-Elemente wie Minimap und HUD lassen sich einstellen

Mit diesen Optionen könnt ihr PvE-Missionen erstellen, wilde Deathmatches oder sogar schlicht kleinere Modi ohne Fahrzeuge, wie man sie etwa aus Call of Duty kennt. Maps lasseb sich zwar nicht verändern, aber ihr könnt kleinere Ausschnitte aus ihnen wählen.

Ist der Modus erstellt, könnt ihr über die Einschränkungen anpassen, welches Team Zugriff auf welche Inhalte hat. Ihr könnt für beide Teams gemeinsam oder getrennt einstellen:

  • aus welcher Epoche ihre Soldaten, Waffen und Fahrzeuge stammen
  • auf welche Waffen, Fahrzeuge und Soldaten Spieler genau Zugriff haben
  • mit welchen Aufsätzen die Waffen erweitert werden können

Insgesamt stehen 77 Waffen für Portal zur Verfügung. Allerdings lassen sich diese nicht mischen, sondern sind aktuell (noch) an die ausgewählte Epoche gekoppelt. Ihr könnt also keinem Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg ein modernes Gewehr in die Hand drücken. Ein Soldat aus Bad Company 2 kann auch keine Stukas rufen. Sind sie jedoch auf der Map, können sie geplündert werden.

Hier seht ihr beispielsweise die verschiedenen Modifikationen für Schaden.

Im Anschluss könnt ihr besondere Regeln erstellen. Hier wird es kompliziert. Mit verschiedenen Schleifen, Befehlen und Konditionen dürft ihr entscheiden, wann genau was passieren soll. Das erfordert ein wenig Tüftelei oder Erfahrung mit dem Programmieren. So habt ihr aber noch mehr Möglichkeiten an der Hand, eigene Modi anzupassen.

Wie kann ich eigene Modi spielen? Nach dem Erstellen werden die Modi gespeichert und erhalten einen einzigartigen Code. Dieser kann dann direkt im Spiel eingegeben und abgerufen werden, um einen entsprechenden Modus zu starten.

Ihr könnt eigene Modi hosten oder aus von den Entwicklern zur Verfügung gestellten Modi sowie aus offenen Spielen aus der Community aussuchen. In euren Spielen könnt ihr dann auch etwa entscheiden, Spieler zu kicken, allen eine Nachricht zu schicken oder die Maps zu wechseln, genau wie ein Admin.

Battlefield Portal kommt jetzt schon sehr gut an:

Portal ist vor Release der beliebteste Modus von Battlefield 2042 – So funktioniert er

Map-Klassiker aus alten Battlefield-Ablegern werden neu aufgelegt

Neben allen Neuerungen wie Maps, Waffen und Fahrzeugen, die in Battlefield 2042 enthalten sein werden, bringt der Modus auch etliche Inhalte aus bisherigen Klassikern zurück.

Welche Maps erwarten uns? Pro Ableger erwarten euch zwei Maps. Veteranen der jeweiligen Spiele dürften diese mit Sicherheit bereits kennen:

Battlefield 1942

  • El Alamein
  • Battle Of The Bulge

Battlefield: Bad Company 2

  • Arica Harbor
  • Valparaiso

Battlefield 3

  • Caspian Border
  • Noshahr Canals

Alle Maps werden auf den neuesten technischen Stand gebracht und an Battlefield 2042 angepasst.

Wie sieht es mit weiteren Maps aus? Zu den 6 Portal-exklusiven Karten kommen auch die 7 neuen Maps aus dem All-Out Warfare von Battlefield 2042:

  • Orbital
  • Sanduhr (Hourglass)
  • Kaleidoskop
  • Frachtliste (Manifest)
  • Abgelegt (Discarded)
  • Umbruch (Breakaway)
  • Neuanfang (Renewal)

Insgesamt gibt es in Portal also 13 Maps. Nach Release sollen dann weitere Karten folgen.

Fraktionen, Klassen, Waffen und weitere Inhalte aus Battlefield Portal

Was steckt noch in Battlefield Portal? Neben den Karten kommen zudem noch etliche Waffen aus den drei Ablegern, zusätzlich zu dem Arsenal aus Battlefield 2042, hinzu. Außerdem werden auch etliche Gadgets aus den Spielen enthalten sein.

Der YouTuber jackfrags hat sämtliche bekannten Inhalte aufgelistet (via YouTube.com).

Gerade die Klassen könnten für zahlreiche Veteranen spannend sein. Denn die neuen Spezialisten von Battlefield 2042 stehen bei zahlreichen Spielern in der Kritik.

Der Portal-Modus wird auch nach Release von Battlefield 2042 mit neuen Inhalten versorgt und ist Teil des Live-Service-Modells des Spiels.

Wie sieht es mit Servern aus? Für Portal könnt ihr einfach einen Portal-Server von DICE nutzen. Mietbare Server sind aktuell wohl nicht geplant.

Übrigens: Ihr könnt die Modi auch von anderen Spielern bearbeiten lassen. Dafür müsst ihr ihnen einfach nur einen entsprechenden Code zuschicken.

Alles Wichtige findet ihr in unserer Übersicht zu Battlefield 2042: Beta, Release, Crossplay und Anforderungen – Alle Infos zum Multiplayer-Shooter

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BavEagle

Wirklich nettes Feature, macht aber natürlich nur Sinn mit einem entsprechenden Server.

Für Portal könnt ihr einfach einen Portal-Server von DICE nutzen. Mietbare Server sind aktuell wohl nicht geplant.

Da bin ich mal gespannt, ob’s dabei dann auch wirklich bleibt. Wäre ja nicht das erste Mal, daß EA/DICE derart kundenfreundliche Aktion zunächst bekannt gibt und sie später doch aufgrund finanzieller Absichten ändert.

Spoiler
Angesprochen auf Premium-Pass zu BF3 hieß es von Patrick Söderlund (ehemals Chef von DICE, dann bereits Executive Manager von EA) Monate vor Release des Premium-Pass, man würde niemals von den Battlefield-Spielern, denen man so viel zu verdanken hat, für solch ein Feature Geld verlangen. Klares Statement gegen zu dem Zeitpunkt ebenso veröffentlichten kostenpflichtigen Elite-Pass bei CoD, aber nur wenige Monate später kam dann bei BF3 der Premium-Pass ebenso kostenpflichtig.

Hinsichtlich der leider ständigen Probleme mit Server-Mieten bei Battlefield und den zuletzt astronomischen Preisen zu Server-Mieten bleibt’s dann hoffentlich erst recht bei jetziger Ankündigung 🙄

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