Jeder MMORPG-Fan sollte sich unbedingt Diablo Immortal ansehen

Die Ankündigung von Diablo Immortal ist mittlerweile über 3 Jahre her und noch immer wird das Spiel als billiger Mobile-Abklatsch abgetan. Völlig zu Unrecht, findet MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus – der dem Spiel bis vor Kurzem noch selbst kritisch gegenüber stand.

Fast jeder, der Diablo Immortal gespielt hat, ist davon überzeugt, dass es sich um ein echt gutes Spiel handelt. Das Problem ist, dass es bisher eben nur wenige spielen können – vor allem hier in Deutschland. Dementsprechend sind viele Diablo-Fans in den Kommentaren hier, auf YouTube oder reddit dem Spiel noch kritisch gegenübergestellt. Genau wie ich bis vor Kurzem.

Als „Hansdampf in allen Gassen“ bekomme ich bei uns auf MeinMMO häufiger mal Spiele zugesteckt, die ich bearbeiten soll, die sonst zu niemandem passen. Das ist meinen zehntausenden Stunden Erfahrung in allen möglichen Genres und Spielen zu verdanken (ein waschechtes Kellerkind eben).

Das war auch bei Diablo Immortal der Fall und ich habe innerlich darüber geflucht. Gut, ich mag Diablo, aber den ganzen ewigen Grind habe ich nie gerne mitgemacht. Und Mobile? Meh. Ich bin PC-Gamer von ganzem Herzen! Und sogar der Chef hat Diablo Immortal vor dem Release verlassen. Warum sollte ich das machen wollen?

Doch je mehr ich nun über Diablo Immortal schreibe und lese, desto mehr interessiert mich das Spiel. Und desto weniger kann ich nachvollziehen, wieso es noch immer so viel Häme abbekommt. Denn das ist absolut nicht angebracht, auch wenn ich verstehe, woher der ursprüngliche Unmut kommt.

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Ein katastrophaler erster Eindruck

Der Start von Diablo Immortal hätte schlechter nicht sein können. Einige von euch wissen vermutlich gar nicht mehr, was damals eigentlich passiert ist – liegt ja auch schon ein paar Jahre zurück.

Zur BlizzCon 2018 wurde Diablo Immortal angekündigt. Die Reaktionen der Fans darauf lässt sich nicht einmal schönreden: Es wurde gehasst mit jeder Faser. Das ging von einem Fan, der fragte, ob das ein Aprilscherz sein sollte über Vorwürfe, Immortal sei nur ein dreister Klon bis hin zu einem Content Creator, der wegen Diablo Immortal um seine Zukunft bangte.

Warum aber eigentlich? Das hat mehrere Gründe:

  • Zum einen war Diablo Immortal „die große Ankündigung“ der BlizzCon 2018. Es hat den wichtigsten Platz auf der großen Bühne bekommen.
  • Traditionell werden hier die Blockbuster-Titel erwartet: neue WoW-Erweiterungen, ein neues Warcraft oder Ähnliches.
  • Zum anderen warteten vor allem Diablo-Fans hier auf Diablo 4 – oder irgendeine Neuheit zu „ihrem“ Franchise.
  • Diablo ist seit jeher ein PC-Titel und seit Diablo 3 erst für Konsolen-Fans interessant. Eingefleischte Anhänger fühlten sich durch einen Mobile-Titel verprellt.

Die Krone setzte der Vorstellung dann auf, als der Game Director Wyatt Cheng die Frage nach einer PC-Portierung konterte mit: „Habt ihr denn alle keine Handys?“ Spätestens ab da wurde Diablo Immortal das Feindbild. Und das ist es bis heute – jedoch unverdient.

Vom „Aprilscherz“ zum MMORPG

Nach der BlizzCon 2018 wurde es ziemlich still um Diablo Immortal. Das Spiel verschwand in der Versenkung und viele – mich eingeschlossen – gingen davon aus, dass Blizzard erst einmal wartet, bis sich die Wogen geglättet haben.

Da Diablo Immortal vorrangig in und für China entwickelt wird, schwappten generell nur wenige Infos über in den Westen. Zumindest bis zur ersten größeren Alpha Ende 2020. Hier konnten Spieler erstmals in größerem Umfang testen und … waren überrascht, wie sehr sie es mochten. Selbst die Kollegen bei der GameStar waren erstaunt über die Qualität des Spiels:

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Jetzt, 2021, kommen immer mehr Infos zum Spiel und seit Oktober läuft die Closed Beta in Kanada und Australien. Ich habe zwar ebenfalls Zugang, jedoch lässt sich Immortal dank des Pings zum nächsten Server nur recht schwer spielen.

Was ich bisher vom Spiel gesehen habe, ist jedoch äußerst gut. Ich bin richtig überzeugt davon, dass die Features aus Diablo Immortal mehr machen als einfach nur ein Mobile-Diablo. Es wird ein MMO, vielleicht sogar ein MMORPG.

Städte voller Leben, Dungeons voller Loot

Diablo Immortal setzt mit allen Features auf Multiplayer. Von lebendigen Städten über Tavernen, in denen ihr mit anderen Spielern zecht bis hin zu Gilden, PvP und richtigen Dungeons.

Dabei spreche ich nicht von diesen lausigen, zufällig erstellten Höhlen auf Random-Maps irgendwo in der Eiswüste oder von Greater Rifts, sondern von echten Dungeons. In Immortal gibt es die Möglichkeit, in einer Gruppe Instanzen abzuschließen.

In diesen warten bestimmte Bosse mit Loot, der aber anscheinend immer noch zufällig ist. Es gibt Stufen-Empfehlungen, Gruppen-Builds wie Tank und Support und verschiedene Strategien für die Mechaniken in den Dungeons.

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Die “Cavern of Echoes” ist einer der Dungeons des Spiels.

Nach aktuellen Informationen haben bestimmte Dungeons sogar eine Art Lockout – können also nur begrenzt oft besucht werden bis zum nächsten Reset. Genau so, wie man es aus MMORPGs wie World of Warcraft kennt.

Der Loot ist ähnlich, wie man es schon aus der Reihe kennt. Sets und legendäre Gegenstände mit bestimmten, zufälligen Werten, die mehr oder weniger gut „rollen“ können. Die Jagd nach dem God-Roll bleibt also erhalten.

Was jedoch noch mehr für ein lebendes, atmendes MMO spricht, ist das PvP. Das PvP stellt die Königsklasse von Diablo Immortal dar.

Steigt zum Gott eines ganzen Servers auf

DIablo Immortal wird ein richtiges Gilden-System bekommen – die sogenannten „Dark Houses“. Spieler in diesen Häusern werden als „Shadows“ bezeichnet, also Schatten.

Diese Schatten kämpfen im endlosen „Cycle of Strife“ um die Herrschaft über die Welt. Buchstäblich, denn wer sich als stärkstes Haus etabliert, der wird „Unsterblich“ – eine der beiden Fraktionen des Spiels.

Unsterbliche beschützen Sanctuario und bekommen besondere Buffs. Pro Server können maximal 500 Spieler „unsterblich“ werden – entgegen der unbegrenzt vielen Schatten. Das i-Tüpfelchen dabei ist der Chef des führenden Hauses.

Der wird jede Woche zu einem Raid-Boss, gegen den 30 andere Spieler antreten müssen und der Gegner einfach oneshotten kann. Siegt er, bleibt er der Gott. Verliert er, kann sich ein anderer Spieler die Ewige Krone sichern und es gibt dann einen neuen Herrscher.

Diablo Immortal Schatten erringen die Krone
Der Kampf um die “Eternal Crown” wird eine der großen Endgame-Aktivitäten.

Der König ist tot – Es lebe der König!

Der Kampf um diese Krone ist die eigentliche Story von Diablo Immortal – die gibt es nämlich auch! Schatten und Unsterbliche kämpfen unentwegt darum, Sanktuario zu beschützen und damit die Unsterblichen nicht von ihrer Macht korrumpiert werden, „prüfen“ die Schatten sie immer wieder.

Im Spiel sieht das so aus, dass die 10 Häuser mit den meisten Punkten ihre 8 besten Kämpfer in die Schlacht schicken, um ebenfalls 10 Teams der Unsterblichen zu bekämpfen. Das ergibt den Ritus des Exils, einen klassischen „Payload“-PvP-Modus.

Gewinnen die Schatten mindestens die Hälfte dieser Schlachten, wird die Herausforderung des Unsterblichen ausgerufen. Jeder Anführer der Häuser sucht seine 2 besten Mitstreiter aus, sodass 10 Teams zu je 3 Spielern in der Arena gegen Den Unsterblichen antreten, wie oben beschrieben.

Fällt Der Unsterbliche, werden die Schatten wiederbelebt und kämpfen dann als 10 Teams in einem Battle Royale. Der Chef der Überlebenden wird der neue Unsterbliche. Dieses Event findet jede Woche sonntags statt – auch, wenn es nur wenige Spieler je sehen werden:

Den besten Modus von Diablo Immortal werden wohl nur wenige von euch sehen

2 Fraktionen mit verschiedenen Aufgaben

Durch Schatten und Unsterbliche gibt es zwei Fraktionen, die gegeneinander kämpfen. Das passiert jedoch dynamisch, denn wenn ihr nicht stark genug seid (oder wenn Der Unsterbliche am Sonntag nicht da ist), übernehmen andere Spieler die Führung.

Je nachdem, was ihr seid, habt ihr andere Aktivitäten: 

  • Unsterbliche bekommen etwa so etwas wie Raids für 48 Spieler, 
  • während Schatten den Tresor der Unsterblichen in kleineren Gruppen plündern dürfen.

Übrigens: Die Spieler der Dunklen Häuser müssen zusammenarbeiten, um an den großen Endgame-Aktivitäten mitmachen zu dürfen. Dazu müssen sie verschiedene Aktionen abschließen, welche aufs Konto einzahlen. Das PvP ist also ein gemeinschaftliches Bestreben.

Selbst, wenn ihr euch gegen PvP entscheidet, könnt ihr davon profitieren. PvP ist optional, auch wenn es mächtige Boni als Unsterblicher gibt – etwa erhöhte Chance auf magische Items. Das Gute daran ist: Der Bonus gilt offenbar für die ganze Gruppe. Ihr müsst also nur einen der 500 Unsterblichen auf dem Server kennen, der euch mitnimmt.

Diablo als MMO – Genau das, was Fans seit Jahren wollen?

Ein Diablo-MMO fordern Fans schon mindestens seit Diablo 2, immer lauter spätestens seit Diablo 3. World of Warcraft hat vorgemacht, wie man ein Franchise in ein richtig gutes MMORPG verwandelt und nun wollen Diablo-Fans das auch.

Tatsächlich ist Diablo Immortal genau das, was dieses Verlangen befriedigen kann. Alles, was ich so vom Spiel sehe und höre, klingt vielversprechend. Es liefert offenbar genau das, was ein Diablo-MMO haben soll:

  • soziale Interaktionen in Städten, nicht nur in der eigenen Lobby
  • echte Gilden
  • PvP- und PvE-Aktivitäten statt „nur stumpfem Grind“
  • dennoch Diablo-Feeling durch Optik und Klassen

Diablo Immortal sieht dazu noch erstaunlich gut aus und bleibt im Herzen ein Diablo. Tester meinten bereits, es spiele sich wie Diablo 3 – nur besser.

DIablo Immortal Legacy of the Horadrim Lootsplosion
Ordentliche Loot-Explosionen dürfen bei einem echten Diablo natürlich nicht fehlen.

„Aber das ist doch Mobile-Schmutz!“

Ja, Diablo Immortal ist ein Mobile-Game. Und auch ich habe mich darüber schon geärgert und mir in letzter Zeit oft gewünscht, es möge doch für den PC erscheinen. Das ist jedoch erst einmal nicht geplant.

Nach einem Gespräch mit meiner Chefin Leya genau über dieses Thema (und diesen Artikel hier), erklärte sie mir, dass im Mobile-Gaming jedoch die Zukunft liegt. Klar: der Mobile-Markt wächst und aus monetärer Sicht ist ein Mobile-MMO die einzig richtige Entscheidung.

Und ja, es stimmt sicher. Diablo Immortal ist vor allem für den asiatischen Markt gedacht, auf dem Mobile-Gaming schon viel verbreiteter ist als hier. Und mit den Einnahmen hätte das Studio wieder eine bessere Grundlage, um neue Spiele zu finanzieren.

Blizzard braucht Diablo Immortal als letzte Hoffnung. Overwatch 2 und Diablo 4 sind erst einmal verschoben, WoW kriselt enorm und nur Hearthstone dümpelt noch irgendwie halbwegs herum.

Immortal muss ein Erfolg werden, wenn Blizzard als Name bleiben soll. Trotzdem: Als Spieler würde ich mir wünschen, dass es zum PC kommt. Im Podcast beschäftigt sich MeinMMO mit der Frage, ob Blizzard noch eine Zukunft hat:

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Aber ein kleines Trostpflaster gibt es trotzdem. Emulatoren wie BlueStacks werden nicht kategorisch verboten. Sie werden zwar auch nicht offiziell unterstützt, das aber vor allem, weil so etwas auf eigene Gefahr passiert. Man kann Diablo Immortal also auch auf dem PC spielen und dank Controller-Support sogar sehr angenehm. Eine Anleitung für die Emulatoren findet ihr bei den Kollegen der GameStar.

Dass Diablo sich mit Controller hervorragend spielen lässt, zeigten schon Diablo 3 und Diablo 2: Resurrected. Mittlerweile bin ich sogar der Meinung, dass es sich mit einem Gamepad besser anfühlt.

So ist es etwas leichter zu verschmerzen, dass ich kein PC-MMORPG von Diablo bekomme – und freue mich darauf, es endlich ordentlich testen und spielen zu können.

Diablo Immortal steht sogar auf unserer Liste mit den aussichtsreichsten MMOs und MMORPGs auf MeinMMO:

Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021

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Bauernschlau

“Nach einem Gespräch mit meiner Chefin Leya genau über dieses Thema (und diesen Artikel hier), erklärte sie mir, dass im Mobile-Gaming jedoch die Zukunft liegt.”

Wenn es darum geht mit wenig Aufwand (im Vergleich zu einem AAA Spiel) sehr viel Geld zu verdienen, dann ist diese Entwicklung schon seit Jahren deutlich. Was aus betriebswirtschaftlicher Sicht natürlich Sinn ergibt, denn die Masse sucht bei einem Mobile Game keine Komplexität, sondern kurzweilige Unterhaltung. Blizzard macht es genau richtig ebenfalls auf diesen Zug aufzuspringen, denn einfacher können sie kaum viel Geld verdienen. Und sie haben momentan jeden Dollar nötig.

Ich stelle mir immer die Frage, welchen Mehrwert mir ein Mobile Game auf dem kleinen Bildschirm mit der fummeligen Steuerung bietet. Und für mich kann ich sagen: Keinen. Einzig Spiele wie Hearthstone etc. finde ich auf dem Smartphone/Tablet ganz angenehm, gespielt habe ich sie aber tatsächlich nur sehr wenige Stunden. Dazu kommt dann noch die fast immer fürchterliche Monetarisierung. Und Diablo Immortal werde ich mir sicher nicht antun, da warte ich lieber auf Diablo IV für PC und Konsole.

Belpherus

Das System mit den Immortals usw hört sich zwar interessant an, aber genau das ist auch der Grund warum mir das Spiel jetzt schon nicht gefällt, ohne es auch nur Gesehen zu haben. Ich verabscheue solche Systeme.

Pandorias

Ich liebe Diablo und genau deshalb werde ich dieses Spiel nicht anfassen. Es währe ein schlechtes Signal an die Gaiming-Branche wenn dieser Schrott Erfolg hat. Leider wird es das wohl alleine schon wegen China.
Das Blizzard nur das als letzten Anker hat ist nicht unser Fehler als Spieler. Ich muss auch mit den Konsequenzen leben wenn ich einen Fehler bei der Arbeit mache, so auch Blizzard.

Orchal

Du sagst es ja schon in deinem eigenen Text, das Spiel wird unter anderem wegen China alleine schon erfolgreich, ob du es nun spielst oder nicht.

Threepwood

Auf mich wirkt das Spiel nach einem Testcenter für Diablo 4, kombiniert mit Cashgrab, da man mobile Usern jeden…..wirklich jeeeden Schwachsinn verkaufen kann. Allein, weil vieles nicht direkt bezahlt, sondern verzögert auf Rechnungen auftaucht.

Es mag zu den besseren mobile Titeln gehören, das ist aber auch nicht wirklich schwer. 😄

Namma

Selbstverständlich werde ich es mir anschauen 😄
freue mich schon drauf

TheGardener

Ich hab ein Smartphone, aber sowas rühre ich sicherlich nicht an. Weiss nicht ob ich es schade oder traurig finde das ihr für sowas werbt.

Emanu

werde so einen Müll auf nicht anpacken…. diese ganzen Handy müll Games, regen einen nur noch auf.

Steelfish

Seh ich ganz genauso. Frech finde ich das sogar fast. Jeder echte Mmorpg Fan spielt auf dem PC, da sind einfach viel komplexere Spiele möglich wie auf so nem mini Handy…

Leya Jankowski

Niemand sagt, dass du es anrühren musst. Wenn du das nicht willst, ist das vollkommen legitim. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Smartphone-Games immer besser und komplexer werden. Genshin Impact zB funktioniert gleichermaßen auf PC, Konsolen und Smartphone.
Man verschließt sich unter Umständen neuen, guten Erfahrungen, wenn man seine Scheuklappen nicht absetzt und es zumindest mal ausprobiert – aber nochmal, das ist eine legitime Entscheidung.

Andere sehen das aber anders und für die schreiben wir solche Artikel dann auch 🙂

TheGardener

Kaufst du dir dann auch einen neuen Super Nintendo? Da kam letzt auch ein neues Spiel raus, die werden auch immer besser…

Also sorry, aber genshin impact hin oder her, man sieht ja was aus großen Marken wie PES wird wenn “mobile” dazukommt!

Mampfh

keine chance mehr für Blizzard einfach nur noch Müll am produzieren

luriup

Zuerst,ich werde es mir anschauen aber
ich sehe es komplett anders.
Der ganze Unsterblichen Kram wird den p2w Wale/Kraken vorbehalten sein.
Den kann man als Inhalt schon mal streichen.
Dann Raids?Ehrlich?Raids auf nem Smartphone?
Was denken sie sich als nächstes aus?100vs100 auf nem 6″ screen?
Mal schauen wie die Story wird.
Das ist der einzigste Grund warum ich reinschauen werde.

Die Zukunft der p2w/gacha Spiele liegt sicherlich bei den mobilen.
Wer ein anspruchvolles grafisch Top ausehendes Spiel entwickeln will,
der macht das für PC/PS/X-Box.
Wer schnell Kohle machen will,
der haut jedes Jahr nen p2w mobile Games raus.

Steelfish

Weil diablo ja bisher für seine super story bekannt war xD

luriup

Tja dem einen interessiert die Lore,
anderen ist sie egal.
Da Immortal vor dem Schwachsinn namens Diablo 3 spielt,
bin ich interessiert.

NahYou

Du hast vergessen zu erwähnen wie doof Blizzard ist.

Chitanda

Ich stimme dir durchaus zu das Blizzard doof ist, das hat aber zumindest in dem Artikel ja nichts zu suchen da geht es ja um ein Spiel aus dem Hause Blizzard.

Zum Artikel selber. Ich werde mir Diablo Immortal nicht anschauen einfach weil es von Blizzard ist.
Die Monetarisierung kann ich verstehen so tief wie Blizzard gefallen ist, aber im Umkehrschluss ist die immer mehr steigende Monetarisierung schon seit Jahren ein massiver Kritikpunkt an Blizzard und grade der Mobilegame markt ist für Mikrotransaktionen bekannt und berüchtigt ebenso die meist zurechten Vorwürfe des P2W.

Ich denke das aus dem Grund allein, tut sich Blizzard keinen gefallen im Westlichen Markt mit Diablo Immortal.

Zuletzt bearbeitet vor 26 Tagen von Chitanda
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