WoW Dragonflight 30 Tage nach Release – So geht’s dem MMORPG-Riesen

Einen Monat ist der Release von WoW: Dragonflight schon her. Doch wie geht es WoW eigentlich?

World of Warcraft ist eines der ältesten MMORPGs auf dem Markt und hat schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Vor allem die letzten Jahre sind den Spielerinnen und Spielern dabei eher in schlechter Erinnerung geblieben. Mit „Battle for Azeroth“ ging es, so die mehrheitliche Meinung in der Community, deutlich bergab. Shadowlands hat die Probleme noch verstärkt.

Im November wurde dann Dragonflight und damit die neunte Erweiterung von World of Warcraft veröffentlicht. Die Zeichen stehen auf Neuanfang. Doch wie geht es WoW eigentlich einen Monat nach Release der Erweiterung? Ist der Inhalt schon ausgelutscht? Was bringt die Zukunft? Wir von MeinMMO schauen uns das ganz genau an.

So geht’s World of Warcraft Dragonflight nach einem Monat

Exakt ein Monat ist seit dem Release von WoW: Dragonflight vergangen. Auch wenn die Launch-Nacht ein wenig holprig war und Probleme in den ersten Stunden das Spielen erschwerten, wandelte sich der Frust rasch:

Dragonflight hat überzeugt.

Erste Skepsis in Hinblick auf das Drachenreiten wurde mit jeder Spielstunde weniger. Wenn man sich erst einmal an das „neue Fliegen“ gewöhnt hatte, wollte man gar nicht mehr zurückwechseln.

Auch die Spielwelt wusste zu überzeugen. Zwar gibt es „nur“ 4 neue Gebiete, doch die waren deutlich größer und umfangreicher als in vorangegangenen Erweiterungen. Vor allem die Fülle an Quests war manchmal so überfordernd, dass Blizzard sogar das maximale Questlog deutlich anheben musste, damit die Helden genug Platz für alle Aufgaben hatten – und selbst das reichte manchmal nicht.

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Dabei kommt es sogar zu ziemlich ungewohnten Lobeshymnen. Denn viele Spieler feiern, dass sie sich gar nicht mehr in WoW einloggen „müssen“ – es gibt schlicht keine Verpflichtungen. Stattdessen ist alles optional und jeder kann genau die Ziele verfolgen, die ihm oder ihr wichtig sind. Egal ob das „Ruf grinden bei Furorion“, ausgedehnte Angel-Abenteuer mit spontanem Geldsegen oder die Teilnahme an der großen Jagd ist – es gibt viele kleine Events, die üblichen Weltquests und gleichzeitig viele versteckte Inhalte, wie etwa Otto den Otter.

Doch auch der „Standard“-Content ist wieder solide. Die 8 neuen Dungeons sind interessant, haben spannende neue Mechaniken. Ebenso ist der erste Raid mit dem Endboss Raszageth richtig cool geworden und hat sogar die Profi-Gilden auf mythischer Schwierigkeit lange auf Trab gehalten. Bis zum 23.12. haben die Raid-Bosse die Profis von Echo, Team Liquid, Method und Co. sich wacker gehalten.

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WoW zeigt neues Cinematic: So endet der Kampf gegen Raszageth

Die Probleme von World of Warcraft

Auch wenn in World of Warcraft gerade ziemlich rosige Zeiten angebrochen sind, ist nicht alles perfekt. Es gibt noch eine Reihe von nervigen Bugs und Fehlern, die den Entwicklern und Spielern zusetzen. Gleichzeitig ist aber der Umstand, dass WoW gerade „vieles anders“ macht, auch eine Belastung für manch einen Veteranen. Einige der größten „Probleme“ sind:

  • Ziellosigkeit der Spieler: Nicht alle können gut damit umgehen, dass World of Warcraft gerade wenig „strikte Ziele“ bietet. Wer auf einen klaren Leitfaden angewiesen ist oder einfach eine deutliche „To Do“-Liste steht, der könnte sich auf den Dracheninseln etwas verloren fühlen. Denn in WoW ist vieles aktuell möglich, aber nichts davon irgendwie Pflicht.
  • Drachenreiten erfordert Umgewöhnung: Fast 15 Jahre lang haben sich WoW-Veteranen an das „klassische“ Fliegen nun gewöhnt. Daher kommen nicht alle mit dem Drachenfliegen zurecht, das deutlich mehr Aktion benötigt. Einfach „Autolaufen und afk“ geht beim Drachenfliegen nicht. Wer hier nicht für Neues offen ist und dem System zumindest eine faire Chance gibt, fühlt sich davon überfordert.
  • Bugs und Serverprobleme: Auch nach Wochen gibt es noch einige störende Probleme. So sind immer mal wieder die Auktionshäuser, die Server für die Handelsaufträge oder die Gruppensuche für PvE und PvP von Problemen betroffen. Auch das „schnelle Fliegen“ in Wände oder Bäume hinein kann zu einem Disconnect führen.
  • Verlorenes Vertrauen: Zu guter (oder schlechter) Letzt trauen viele den Entwicklern noch nicht ganz über den Weg. Die Sorge ist groß, dass WoW im nächsten Patch wieder in das „alte Muster“ verfällt. Es wird dauern, bis das Vertrauen in der Community wieder vorhanden ist.

Die Zukunft von WoW Dragonflight – So geht es 2023 weiter

Dragonflight ist mit einer ziemlich soliden Fülle an Content und einer großen Spielwelt gestartet – doch das tun WoW-Erweiterungen fast immer. Wichtig wird, wie das neunte Addon mehr Inhalte nachliefern will. Auch dort hat Blizzard drastische Verbesserungen versprochen und quasi direkt nach dem Start der Erweiterung schon den ersten Patch (10.0.5) auf den PTR gebracht.

Dieser Patch ist zwar recht klein, bringt aber eine Reihe von interessanten Features:

  • Die Verbotene Insel wird ein „neues“ Gebiet – das ist die Startinsel der Dracthyr, auf die man nun zurückkehrt.
  • Orcs und Menschen bekommen ihre Traditionsrüstung, womit diese Quests endlich fortgeführt werden.
  • Der Handelsposten ist ein neues, permanentes System, mit dem Spielerinnen und Spieler zahlreiche kosmetische Belohnungen freischalten können. Manche bezeichnen dies als „Battle Pass“ – doch das ist nur ein sehr oberflächlicher Blick. Das Feature ist vollkommen kostenlos und belohnt aktive Spieler.
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Doch das ist nur der Anfang. Im Verlauf von 2023 will Dragonflight satte 6 Patches veröffentlichen. Zwei davon sind die üblichen „dicken Brocken“, die neue Zonen, neue Raids und eine neue Saison mit sich bringen. Die anderen Patches sind eher kleiner, bringen neue Story-Inhalte und Verbesserungen. Dabei wollen die Entwickler viel Raum für Feedback lassen und auch recht spontan auf Wünsche und Bedürfnisse der Community eingehen können.

Alle Informationen zum recht aggressiven Release-Plan von neuen WoW-Inhalten in 2023 haben wir in unserer großen Roadmap zu WoW in 2023 vorgestellt.

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Wie das Schicksal der Aspekte weitergeht, werden wir in 2023 sicher erfahren.

Fazit: WoW ist so stark wie seit langer Zeit nicht mehr

Fasst man all diese Punkte zusammen, dann steht WoW: Dragonflight einen Monat nach dem Release ziemlich solide da. Zwar gibt es schon seit Jahren keine offiziellen Spielerzahlen mehr, doch wenn man in die offiziellen Foren, das Subreddit oder einfach die Chat-Kanäle im Spiel schaut, ist die Stimmung positiv wie schon seit Jahren nicht mehr.

Dragonflight hatte einen guten Start und das Potenzial, eine richtige Zeitenwende für World of Warcraft einzuläuten. Wenn die Entwickler den starken Start von Dragonflight nutzen und kommende Inhalte mit einer ähnlichen Philosophie – und im schnelleren Takt – veröffentlichen, dann dürfte 2023 das beste Jahr für World of Warcraft seit Legion sein.

Es sind spannende Zeiten für alle WoW-Fans – und auch abstinente Veteranen sollten vielleicht mal wieder in ihr altes Lieblingsspiel reinschauen. Es könnte sich zum Positiven gewandelt haben.

ESO: 9 Dinge, die das MMOPRG The Elder Scrolls Online 2023 unbedingt bringen muss

Im Jahr 2022 gab es in dem MMORPG The Elder Scrolls Online einige Änderungen und als Story das ganzjährige Abenteuer “Vermächtnis der Bretonen”. Doch was fehlt in ESO noch? MeinMMO Autorin MiezeMelli hat sich mit der Frage beschäftigt und einige Ideen zusammengestellt.

2022 ist im Gegensatz zu den Vorjahren kein neues Feature ins Spiel gekommen. Dafür wurde das Gefährtensystem, welches ein Jahr zuvor erschienen ist, um 2 weitere Charaktere ergänzt.

Was sind die Gefährten in ESO? Die Gefährten sind NPCs (engl.: non-player character), die ihr durch eine Quest freischalten und dann als Verbündete im Kampf herbeirufen könnt. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, dann schaut euch unseren Guide an:

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The Elder Scrolls Online: So könnt ihr die neuen Gefährten freischalten
von MiezeMelli

Außerdem hat es mit dem Kapitel High Isle ein Tavernen-Spiel ins MMORPG geschafft. Dabei verbirgt sich unter dem Namen “Ruhmesgeschichten” ein Kartenspiel.

Dennoch blieb ein richtiges Feature in diesem Jahr aus, was viele Spieler mit Bedauern aufgenommen haben.

1. Wir brauchen wirklich, wirklich mehr Platz im Inventar

Wenn man ESO spielt, kommt man früher oder später an den Punkt, wo man seine 200 bzw. 400 (mit ESO+ Mitgliedschaft) Bankplätze gut gefüllt hat. Mit Homestead kam das Housing dazu und damit kamen insgesamt 4 Lagertruhen mit jeweils 60 Plätzen und 3 Lagerkassetten mit jeweils 30 Plätzen.

Das klingt insgesamt erstmal nach sehr viel Lagerplatz. Allerdings fügt Zenimax mit jedem Kapitel oder DLC eine Menge an neuen Items zum Spiel hinzu. Darunter eine Menge an Housing-Items und neue Ausrüstungssets. Das führt früher oder später dazu, dass auch diese Menge an Lagerplatz einfach aufgebraucht ist.

Besonders, wenn man in ESO Housing betreibt, kennt man dieses Problem. Es ist keine Seltenheit, dass ESO-Veteranen ganze Häuser oder den Inventarplatz zusätzlicher Charaktere als Lager benutzen. Auch in den Streams von Bethesda ist es schon eine häufig gestellte Frage, wann zum einen mehr Housing-Plätze dazu kommen und zum anderen, ob es irgendwann ein Extra-Inventar für Housing-Items geben wird.

Dabei ist schon vielfach die Idee geäußert worden, dass man ein zusätzliches Housing-Inventar bringen könnte, welches dem Handwerksbeutel ähnelt. Den Handwerksbeutel bekommt man mit der ESO+-Mitgliedschaft und er kann unendlich viele Handwerks-Materialien fassen.

Ich selbst, als Housing-begeisterte ESO-Spielerin, kenne das Lager-Problem nur zu gut. Meine kompletten Lagertruhen und -kassetten sind vollgestopft mit Housing-Items und sogar ein riesiges Heim mit insgesamt 700 Plätzen dient nur dem Lagern von Housing-Items.

Für einen entsprechenden zusätzlichen Lagerplatz würden die ESO-Spieler vielfach auch Echtgeld bzw. Kronen investieren. Dem kann ich mich persönlich absolut anschließen.

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2. Mehr Interaktionsmöglichkeiten mit der Gilde

Leider hat sich das Gildensystem in ESO seit Release kaum bis gar nicht verändert:

  • Man kann bis zu 5 verschiedenen Gilden beitreten.
  • Für jede Gilde gibt es einen zugehörigen Gildenchat.

Und das war es im Endeffekt auch schon mit den Interaktionsmöglichleiten. Deshalb organisieren sich die meisten Gilden zusätzlich über externe Programme (meistens Discord), um Gilden-Aktivitäten zu unternehmen.

Gerade für ein MMORPG ist die Kommunikation mit anderen Spielern ja essenziell. Deshalb sollte ESO das gemeinsame Spielen durch zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten innerhalb einer Gilde mehr ins Auge fassen.

3. Interessante Belohnungen für das Erreichen hoher CP

Mit Update wurde das Championpunktsystem in ESO grundlegend überarbeitet und verändert. Dabei ging es den Entwicklern darum, die Summe an passiven Verbesserungen und prozentualen Verbesserungen der Kampfstats zu verringern.

Solche Werte müssen permanent bei jeder Aktion im Kampf berechnet werden und können die Performance somit stärker beanspruchen. Da ESO seit geraumer Zeit immer wieder mit der Serverperformance zu kämpfen hat, war dies eine Maßnahme zur Stabilisierung.

Gleichzeitig wurde die notwendige Erfahrung zum Aufstieg der Championpunkte stark verringert. Das war zwar anfangs für alle Typen von Spielern bequem, allerdings gibt es nun einen riesigen Nachteil:

Nachdem man insgesamt 1800 Championpunkte erreicht hat, wird der Charakter nicht mehr stärker. Der Grund dafür sind die aktiven Championpunkte. Man kann von jedem Championbaum maximal 4 aktive Championpunkte auswählen.

Außerdem ist die Anzahl an passiven Championpunkten begrenzt, sodass man bei 1800 CP alle möglichen passiven CP geskillt hat. Man kann aber trotzdem ein CP-Level von bis zu 3600 CP erreichen.

Aber es bringt gar nichts mehr. Und das ist frustrierend. Deshalb sollten sich die Entwickler unbedingt etwas für die hohen CP-Level ausdenken. Immerhin befinden sich dort auch ein großer Teil der treuen und langjährigen Spieler.

4. Eine gute Balance zwischen anfängerfreundlich und beständig

In den letzten Patches haben sich die Entwickler auf den Gewinn neuer Spieler fokussiert. Leider wurden dabei einige Male die langjährigen Spieler vergessen. In einigen Fällen wurde sogar das ausgiebige Spielen weniger interessant gemacht.

Das hat vor allem in den letzten 4 Patches für ziemlich viel Unbehagen in der Veteranen-Community gesorgt und auch eine Welle ausgelöst, in welcher zahlreiche langjährige Spieler mit dem MMORPG aufgehört haben.

Natürlich muss man als Spiel-Entwickler neue Spieler anwerben. Allerdings ist es auch wichtig, die stammspieler, indem auch der fortgeschrittenere Content interessant gestaltet wird. Denn was nützen neue Spieler, wenn diese nicht bleiben?

5. Die alten Gebiete könnten ein wenig frischen Wind vertragen

Während die neuen Gebiete (vor allem kurz nach Release) von Spielern überlaufen werden, sind die alten Gebiete nahezu ausgestorben. Viele Spieler würden sich wünschen, dass die alten Gebiete ebenfalls überarbeitet werden, sodass sie für sie wieder interessant werden und es einen Anreiz gibt, in die alten Gebiete zu reisen.

Das Gleiche betrifft auch die Dungeons aus dem Grundspiel, die älteren DLC-Dungeons und die älteren Prüfungen. Denn zu Release des Contents gab es ganz andere Anforderungen an die Spieler.

Außerdem ist der maximal mögliche DPS im MMORPG konstant angestiegen, sodass sichBosse aus altem Content sich für erfahrene Spieler so einfach wegbursten lassen, dass es nicht mehr notwendig ist, die Mechanik des Kampfes zu beachten.

Da der maximal mögliche DPS ausnahmslos mit beinahe jedem Patch angestiegen ist, sind ältere Inhalte in ESO für erfahrene Spieler kein Anreiz mehr.

Mit jedem Kapitel kommt eine neue Prüfung ins Game. Allerdings passiert dies ja nur einmal im Jahr. Für die Spieler, die aktiv raiden, bedeutet das jedes Jahr erneute “Wartezeit”, bis das neue Kapitel veröffentlicht wird.

Die alten Gebiete könnte man wieder beleben, indem man die Spieler in den Questreihen der neuen Kapitel wieder in die alten Gebiete führt. Eine weitere Idee sind neue Weltenbosse, die an den aktuellen DPS angepasst sind.

Mit dem Kapitel Greymoor wurde außerdem die Grafik sichtbar verbessert. Die alten Gebiete sind bei dem optischen Aufhübschen aber leer ausgegangen. An diesem Punkt würde sich ebenfalls eine Gelegenheit bieten, um die alten Gebiete wieder interessant zu machen.

6. Stabile Server, bessere Performance und Bug-Fixes

Das altbekannte Problem der Server-Performance ist gerade für die langjährigen Spieler inzwischen ein sehr frustrierender Umstand. Vor allem in Prüfungen und im PvP macht sich dieses Problem massiv bemerkbar.

In Cyrodiil (dem großen PvP-Gebiet von ESO) sind die Performance-Probleme so ausgeprägt, dass viele Spieler diesen Content teilweise als nicht spielbar empfinden. Tatsächlich muss ich diese Beobachtung aus meiner eigenen Erfahrung leider bestätigen.

Gerade wenn viele Spieler im PvP-Gebiet aufeinandertreffen, gehen Fertigkeiten oft verzögert oder im schlechtesten Fall gar nicht raus. Das verringert natürlich das positive Spielerlebnis.

7. Content der für 2 Spieler ausgelegt ist

In ESO gibt es die Auswahl zwischen Solo-Content, Content für 4 Spieler (Dungeons und 2 Arenen) und 12-Spieler-Content (Prüfungen). Aber wie wäre es mal mit Content für 2 Spieler?

Ich habe selbst oft die Erfahrung gemacht, dass selbst der 4-Spieler-Content manchmal an der Organisation scheitert oder man endlos lange in der Warteschlange hängt. Und wie oft hängt man nur mit einem Freund oder einer Freundin im Discord und irrt irgendwo in Tamriel rum?

Ich selbst kann mich auch noch daran erinnern, dass ich zu meiner Anfangszeit in ESO relativ scheu war und mich nicht direkt mit vielen Leuten in einen Sprachchannel getraut habe. Ich denke, so geht es bestimmt einigen Spielern und insbesondere ESO Anfängern auch.

Content für 2 Spieler wäre dafür einfach perfekt. Da es sowas bisher gar nicht in ESO gibt, würde es außerdem frischen Wind in das MMORPG bringen.

8. Bitte kein weiteres Umwälzen des Kampfsystems

Seit Update 32 Deadlands. Das mag für neue ESO Spieler nicht von Bedeutung sein, aber gerade bei den langjährigen Spieler sind diese Veränderungen eher auf Widerstand getroffen.

Denn immerhin ist das Kampfsystem für viele Spieler DER Grund dafür, dass sie sich für ESO als ihr MMORPG entschieden haben. 8 Jahre nach Release grundlegend am Kampfsystem zu schrauben, ist für viele nicht ganz nachvollziehbar.

Besonders Update 35 von ESO hat für viel Kritik gesorgt.

9. Seit Elsweyr gab es keine neue Klasse mehr

Eine der wohl häufigsten Fragen im ESO-Stream von Bethesda ist “Wann kommt eine neue Klasse?” Außer der 4 Klassen, die im Grundspiel enthalten sind, gibt es noch 2 weitere Klassen, die später hinzugefügt wurden.

Der Hüter fand 2017 mit dem Kapitel Morrowind nach Tamriel. 2 Jahre später kam mit dem Kapitel Elsweyr der Nekromant hinzu. Seitdem gab es keine neue Klasse mehr.

Was euch in der Welt von ESO erwartet, erfahrt ihr regelmäßig über unseren ESO Event-Ticker. Diesen werden wir immer aktualisieren, sodass ihr immer wisst, wann euch ein neues Event erwartet und wie ihr am besten an die Belohnungen kommt.

Destiny 2: Weekly Reset am 27.12. – Die letzte Woche des Anbruchs startet

Diese Woche startet in Destiny 2 die letzte Woche des weihnachtlichen Events. Was ihr jedoch die folgenden Tage so alles angehen könnt, bevor das neue Jahr beginnt, erfahrt ihr natürlich wie gewohnt bei uns.

Das passiert diese Woche: Diese Woche bleibt es leider etwas ruhiger, dafür jedoch mit weniger Server Downs als sonst. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und bald werden Hüter im Jahr 2023 ihre Füße in die neue Erweiterung setzten.

Bis dahin können Spieler jedoch die letzte Woche des weihnachtlichen Events “Anbruch” auskosten und mit ihren Freunden für Eva backen. Was euch sonst noch diese Woche erwartet, erfahrt ihr hier.

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Destiny 2: Trailer zu Lightfall zeigt neue Rasse u0026#8211; Hüter kriegen cooles Lasso, schwingen wie Spider-Man

Die wichtigsten Infos zu Aktivitäten vom 27.12 bis zum 03.01

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Vorhut: Dämmerung – Die Feuerprobe

  • Die Korrumpierte, in der Träumenden Stadt
    • Die Hüter müssen eine von Königin Maras engsten Beraterinnen, Sedia, finden und sie aus der Kontrolle der Besessenen befreien.
Diese Woche könnt ihr das Streben des Gedankendrehers bekommen.

Playlist-Strikes haben diese Woche folgende Modifikatoren:

  • Leere-Versengen
  • Prügler
  • Geerdet
  • Der Modifikator fürs Versengen begleitet euch die ganze Woche, die anderen ändern sich täglich.

Endgame: Raid-Challenges und Dungeon-Rotation

Das passiert im Raid „Königsfall“:

Im aktuellen Raid „Königsfall“ müsst ihr euch der letzten Raid-Challenge stellen, um mehr Loot zu erhalten.

  • Bei der Herausforderung „Finger weg“ dürfen die Spieler denselben Oger und Ritter nicht mehr als einmal töten. Ihr müsst also genau darüber nachdenken, was ihr töten wollt, denn keiner aus eurem Team darf denselben Lichtfresser-Oger und Lichtfresser-Ritter mehr als einmal besiegen.
    • Diese Einschränkung gilt für die gesamte Begegnung und schließt auch die beiden Oger ein, die während des Endkampfs spawnen. Doch trotz dieser Einschränkungen müsst ihr sowohl den Oger als auch den Ritter schnell töten.

Euch erwarten folgende Raid-Anforderungen sowie Herausforderungen: 

  • Im Normal-Modus bringt euch das Erledigen einer Challenge doppelte Beute.
  • Nur aus dem Großmeister-Raid bekommt ihr statusspezifische Rüstungen und Meister-Waffen.
  • Ihr könnt euch zudem im Großmeister die neuen Raid-exklusiven Exotic-Cosmetics im Oryx-Look verdienen.

Zusätzliche Vermächtnis-Spitzenprämien aus dem Endgame:

  • Die Gläserne Kammer öffnet wieder ihre Vex-Portale und schickt euch in seinen interdeminsionalen Raid für Loot
  • Spielt den Dungeon „Sog der Habsucht“ für weiteren Spitzenloot.

Schmelztiegel – Das ist die PvP-Playlist:

  • Im PvP kehrt der Modus „Dynamik-Kontrolle“ zurück

Playlisten-Bonus in dieser Woche:

  • Diese Woche regnet es Bonus-Rangpunkte für die Prüfungen von Osiris.

Weekly-Aktivitäten

Savathuns Thronwelt – Wöchentliche Kampagnen-Mission

  • „Die Kommunion“
    • Ihr begebt euch zur Pyramide auf Europa, wo Caiatls Kabale bereits auf euch warten. Das Licht hat euch vergessen lassen und nun will die Vorhut die Dunkelheit nutzen, um alte Erinnerungen wieder aufzudecken.

Aszendenten-Herausforderung – Träumende Stadt

  • Petra Venj findet ihr im Bereich Rheasilvia in der Träumenden Stadt. In der ganzen Zone herrscht die 3. Fluch-Woche. Zu meistern ist die 4. Aszendenten Herausforderung.

Alle Quellen für Spitzen-Loot in Season 19 von Destiny 2

Spitzenloot bringt euch im Powerlevel voran – also holt ihn euch!

Damit ihr wisst, wo ihr effektiv euren Spitzenloot abgreifen könnt, bieten wir euch jede Woche einen schnellen Aktivitäten-Überblick.

Das ist das neue Max-Level: In der neuen Saison der Plünderer liegt das maximale Powerlevel eurer Ausrüstung bei 1.590. Damit ist das Powerlevel zum Start der neuen Season 19 um +10 im Vergleich zur vorherigen Season 18 gestiegen.

Dieser Spitzenloot bringt euer Powerlevel bis 1.590:

  • Top-Vermächtnis-Raid „Königsfall“ (+2)
  • Top-Dungeon “Säule der Wächterin” (+2)
  • Raid-Rotation diese Woche: „Gläserne Kammer“ (+2) (farmbar)
  • Vermächtnis-Dungeon-Rotation „Sog der Habsucht“ (+2)
  • Erreicht in der Dämmerung: Feuerprobe mit mindestens 100.000 Punkte (+2)
  • Wöchentliche Witch-Queen-Kampagnenmission mit mindestens 100.000 Punkte (+2)
  • „Der Urquell“ auf der Schwierigkeitsstufe Großmeister (+2)
  • Schließe die Aktivität „Erhaltung“ in der Raid-Pyramide der Dunkelheit ab (+2)
  • „Mutproben der Ewigkeit“: Erreicht mindestens 250.000 Punkte oder mehr (+2)
  • Besiegt Mächtige Kabale in der exotischen Mission „Vox Obscura“ (+2)
  • Schließe 3 Raub-Schlachtfelder auf der Schwierigkeitsstufe “Legendär” ab (+2)
  • Absolviert 3 Gambit-Matches (+1)
  • Absolviert 3 Schmelztiegel-Matches (+1)
  • Schließt 3 Vorhut-Operationen-Strikes mit passendem Fokus ab (+1)
  • Hawthornes Clan-Aufgabe: Verdiene 5000 EP (+1)
  • Prüfungen von Osiris, ab dem 23. Dezember (+2)

Glanzstaub-Highlights im Everversum

Destiny-2-Nussknacker-Hülle
Mit dieser Hülle knackt ihr jede Nuss (via light.gg)

Im Everversum bleibt es winterlich und ihr könnt euren Glanzstaub gegen vielerlei Anbruch-Cosmetics eintauschen. Was es genau gibt, verraten wir euch gerne.

Weitere Glanzstaub-Angebot sind:

  • Exotische Geste “Eiskunstwerk”
  • Exotische Geste “Wackliges Schlittschuhlaufen
  • Exotischer Sparrow “Polarwirbel”
  • Exotisches Schiff “Eiskalt und reibungslos”
  • Exotische Geisthülle “Nussknacker-Hülle”
  • Exotisches Waffenornament “Unendliches Geschenk” für die Exo-Waffe “Vex-Mythoclast”
  • Exotisches Waffenornament “Freudenfeuer” für die Exo-Waffe “Xenophage”
  • Legendäres Geste “Schneehase”
  • Legendäre Geist-Projektion “Bäcker-Projektion”
  • Legendärer Teleporteffekt “Geschenkregen”
  • Shader “Anbruchruhe”

Zu wenig Glanzstaub? So viele tolle Items, aber ihr habt jetzt schon Glanzstaub-Mangel? Dann schaut euch unsere Tipps an, wie ihr euer Glanzstaub-Budget verbessern könnt.

Mehr zum Thema
Destiny 2: So kommt ihr 2024 schnell an Glanzstaub – Denn wer kein Echtgeld ausgeben will, muss farmen
von Britta ♤ BeAngel

Das waren alle Infos für die letzte Woche im Jahr 2022, was habt ihr noch so vor in Destiny 2? Oder seid ihr in anderen Spielen unterwegs? Lasst uns gerne einen Kommentar dazu da.

Wusstet ihr, dass Bungie in den Daten von Destiny 2 ein Abo-Modell implementiert hat, das dem von ESO ähnelt? Alles dazu erfahrt ihr in unserem Beitrag:

Quelle(n):
  1. ginx.tv

Spieler meckern über schäbiges Neujahrs-Bundle von CoD MW2 – „Der Preis muss ein Fehler sein“

Call of Duty: Modern Warfare 2 hat mal wieder neue Cosmetics-Bundles in seinem Ingame-Store veröffentlicht und mit dabei war ein Waffen-Bundle zum Thema „Neujahr“. Doch mit guten Vorsätzen hat das Bundle wenig zu tun, meinen einige Spieler.

In der Theorie bietet die Weihnachtszeit fantastische Möglichkeiten, um seinen Liebsten persönliche Geschenke und Freude zu bereiten. In der Praxis gibt es oft Gutscheinkarten.

Aber man will sich nicht beschweren. Ob für Steam, PlayStation oder Xbox – das Guthaben bekommt man schon irgendwie weg. Vielleicht sogar in Call of Duty, am besten irgendwas Buntes.

Die Auswahl ist groß und wird ständig erweitert. Neuerdings gibt es sogar ein Waffen-Bundle, um den Jahreswechsel gebührend mit Feuerwerk zu feiern. Doch das „Tracer Pack: New Years“-Bundle ist so mies, dass der Preis zwischen den ohnehin schon knackigen Preisschildern heraussticht.

Möchtet ihr nebenbei gleich Level-Tipps mitnehmen, startet unser Video:

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CoD MW2: 3 Tipps zum schnellen Aufleveln eurer Waffen

CoD MW2: 1.800 CoD-Points für 5 Items ohne Operator

Was ist das Problem mit dem Bundle? Der Preis ist generell schon 300 CoD-Points höher als bei ähnlichen Bundles. Für 1.800 Points, also etwa 18 €, bekommt man hier nur 5 Gegenstände und 2 davon sind Waffen.

Highlight des Bundles ist eine Waffenblaupause des Sturmgewehrs Lachmann-556. Der „Countdown“-Skin kommt mit Funken-Tracer und einem Konfetti-Granatwerfer. Zudem bietet der Skin den „New Year Dismemberment“-Effekt – eine besondere Kill-Animation.

Allerdings sind die „Tracer“ keine sichtbaren Kugelspuren, sondern nur kleine Funken, wenn die Kugeln etwas treffen. Die besondere Kill-Animation ist zudem nicht mehr, als ein kleiner Funkenregen an der Spielfigur eines gekillten Gegners:

cod modern warfare 2 neujahrs bundle dismemberment
Kleine Funkenglut statt großes Feuerwerk. Quelle: YouTube

Der Effekt nennt sich „Dismemberment“, also Zerstückelung. Das Ergebnis könnte jedoch kaum weiter davon entfernt sein.

Einzig der Granatwerfer mit eingebauter Konfetti-Kanone kann halbwegs überzeugen. Allerdings sprüht der auch nur einfarbige Funken, nicht wirklich Feuerwerk.

Wollt ihr das Bundle in Aktion sehen, findet ihr hier ein Video vom englischen YouTuber Grey, der die Waffenbaupläne genauer vorstellt:

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Was sagen Spieler dazu? Auf reddit hat sich eine rege Diskussion rund um das Bundle gebildet. Ein Thread hat das Thema: „Niemals kostet dieses Bundle 1.800 CoD-Points. Der Preis muss ein Fehler sein bei nur 5 Items“.

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Innerhalb von 19 Stunden steht der Thread bei gut 1.800 Upvotes und sammelte mehr als 550 Kommentare. Die Stimmung ist eher rau, weil auf reddit die CoD-Preispolitik schon lange einen großen Kritikpunkt darstellt.

Hier heißt es etwa öfter, dass es sich um einen gewohnten Preis für so ein Bundle handelt. Die „Tracer“ und der „Dismemberment“-Effekt wären ziemlich teuer, auch bei anderen Bundles.

Die meisten Gespräche drehen sich jedoch darum, dass CoD trotzdem viel Geld mit solchen Bundles verdient. Der Kommentar mit den meisten Upvotes lautet daher auch einfach nur: „Die Leute werden das bezahlen“.

Bundles sind ein Thema für sich in Call of Duty. Viele Spieler bemängeln, dass CoD MW2 als Vollpreistitel überhaupt weitere Inhalte für Echtgeld anbietet. Andere nervt es, wenn bunte, unrealistische Skins ins Spiel kommen. Eine große Gruppe feiert die Cosmetics aber auch und greift gern im Shop zu.

Zu welcher Gruppe zählt ihr? Habt ihr in CoD MW2 oder Warzone 2 schon ein Bundle gekauft? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Mehr zu den Waffen Modern Warfare 2 findet ihr hier: CoD MW2: Die 4 besten Waffen mit Setup

Twitch blamiert sich vor Weihnachten – „Beleidigend und abwertend“

Die Streaming-Plattform Twitch hat in der Vorweihnachtszeit den Trend „Vtuber“ auf Twitter lobend erwähnt. Das sei toll und würde „Künstliche Intelligenz wie nie zuvor erschaffen.“ Die Zuschauer schütteln darüber den Kopf, Vtuber selbst empören sich über die Bezeichnung: Sie seien keine Künstliche Intelligenz, sie seien echte Menschen.

2022 hat Twitch den Tag „Vtuber“ eingeführt, damit sollten sich Streamer kennzeichnen, die einen „virtuellen Avatar“ nutzen, um so vor ihren Zuschauern aufzutreten.

Damals pappten sich als Gag aber viele Leute einfach „Vtuber“ an ihren Kanal und das regte die echten Vtuber auf, die sich veralbert sahen.

Chef-Nerd Asmongold meinte damals sogar, “Vtubing” sei wie ein Hack für Frauen.

Womit hat sich Twitch blamiert? Jetzt zum Ende von 2022 schaut Twitch aufs Jahr zurück und sieht den Tag als großen Erfolg an. Man twitterte am 22. Dezember:

Der Vtuber-Tag brachte Avatare und Zuschauer an einem tollen Ort zusammen, Vtubers wuchsen und erschufen AI wie nie zuvor – oh, und einige fantastische Charaktere und Persönlichkeiten entstanden dabei auch.

Dann zeigte man Vtuber wie CodeMiko, uguubear, nyannes.

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Vtuber distanzieren sich von Künstlicher Intelligenz

Was ist die Kritik daran? Der Begriff „AI“ hat überhaupt nichts mit Vtubern zu tun, wie Leute zornig auf Twitter mitteilen.

  • „Twitch, ich finde es gut, dass ihr Liebe verteilt, aber bei allem nötigen Respekt: Vtubing hat überhaupt nichts mit AI zu tun. Künstliche Intelligenz schadet nicht nur Vtubern, sondern auch vielen talentierten Künstlern, die für und mit Vtubern zusammenarbeiten. Also ist das echt beleidigend und abwertend so bezeichnet zu werden.“
  • „Wir erschaffen keine AI und wir sind keine AI. Wir sind in Echtzeit animierte Charaktere. Wir sind Menschen.“
  • „Mein Charakter ist eine Rogue-AI, aber ich bin in keiner Weise an irgendeinem IRL AI-Zeug beteiligt.“
  • „Lustig, weil es so klingt, als habe das eine AI geschrieben, die nur vage versteht, was Vtubing überhaupt ist.“

Die Situation ist deshalb so angespannt, weil “AI kreierte Kunstwerk” aktuell ein Reizthema für viele Leute ist, die künstlerisch arbeiten. Sie sehen ihre eigene Existenz durch KIs bedroht.

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Das passierte, als Twitch eine Frau in den Sicherheitsrat berief, die sich wie ein Reh verhielt

Wie kann Twitch denn so ein Fehler passieren? Einige Nutzer gehen davon aus, dass Twitch einfach ein Fehler beim Tweet unterlaufen ist und sie loben wollten, wie viel schöne Kunstwerke („Art“) durch VTuber erschaffen wurde.

Durch die Auto-Korrektur oder ein schlichtes Versehen sei aus Art aber Künstliche Intelligenz („AI“) geworden und Twitch war wohl offenbar zu stolz, um das noch in irgendeiner Form zu korrigieren oder zu erklären.

Mehr zum Thema
Twitch: Melonen, Pandas und Unterhosen sind die Vorlieben einer aufstrebenden deutschen VTuberin – Wer ist sukidingels?
von Sayumi (Lena)

Tja, da wirkt Twitch schon ein bisschen neben der Spur, wenn sie sich selbst für eine tolle Idee beglückwünschen und dabei „Menschen, die als Zeichentrick-Figuren auftreten“ mit „Künstlicher Intelligenz“ verwechselt.

Ein besonders krasser Auswuchs zum Thema Vtubing:

70 Jahre altes Werbe-Maskottchen wird zum VTuber – Tony der Tiger und sein Milch-gekühlter PC kommen zu Twitch

Quelle(n):
  1. dexerto

The Division: Es gibt schlechte Neuigkeiten zum geplanten Netflix-Film mit Jake Gyllenhall

Seit 2016 ist bekannt, dass Ubisoft einen Film zu ihrem Seuchen-Shooter „The Division“ machen möchte. Die Hauptdarsteller stehen auch schon lange fest: Jake Gyllenhall und Jessica Chastain. Aber jetzt gibt es schlechte Neuigkeiten zum Projekt, das mal als Kinofilm geplant war, dann aber auf Netflix umschwenkte.

Was weiß man zu dem Projekt?

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The Division 2 – Season 10 “Price of Power” Trailer

Mit Corona war der Film “plötzlich kein Spaß mehr”

Wie ist der Stand beim „The Division“-Film im Jahr 2022? In einem Interview zum aktuellen Film Violent Night, so eine Art „Stirb langsam, aber mit dem Weihnachtsmann“ sagt Producer Kevin McCormick (via discussingfilm):

Um ehrlich zu sein, als COVID kam, haben wir The Division verlassen, weil es sich so anfühlte, als wäre es eine Dokumentation. Im Sinne, dass die Story von einem Ausbruch handelt, der in Echt-Zeit passiert, was für Gefahren auftreten und welche Angstzustände es auslöst. Das war so: „Woah, das ist kein Spaß mehr“.

Also wir mussten uns damit buchstäblich im eigenen Leben rumschlagen. Ich denke, wir könnten uns dafür wieder begeistern, es ist so ein cooles Ding und was man mit der Vorstellungskraft eines Teams machen könnte, ist tatsächlich fantastisch. Aber am Ende haben wir uns dazu entschlossen, es aufzugeben, wegen Covid.

Film-Projekt zu The Division liegt wohl vorerst auf Eis

Auf die Frage, ob eine andere Produktions-Firma das Projekt übernommen hat, sagte McCormick:

Ich hab gehört, dass es jetzt erstmal auf kleiner Flamme köchelt, aber ich bin mir da nicht sicher.

Es klingt also danach, als wäre das Projekt im Moment entweder tot oder so gut wie tot – nach 2 Jahren Pandemie war ein „spannender Action-Film mit The Division“ wohl nicht mehr so attraktiv wie vorher:

The Division 2 und der Corona-Virus: Ich hab ein mulmiges Gefühl

Steam Rückblick 2022: So seht ihr, welche Spiele und Genres ihr dieses Jahr am meisten gespielt habt

Steam zeigt euch im Jahresrückblick, wie euer Gaming-Jahr auf der beliebten Spieleplattform aussah. Auf MeinMMO erfahrt ihr, wie ihr den Rückblick sehen könnt und was drinsteht.

Das Jahr 2022 neigt sich seinem Ende – die perfekte Zeit, um auf die vergangenen 12 Monate zurückzublicken und zu schauen, womit man seine Zeit verbracht hat. Für viele Gamer stand neben der Familie, Arbeit und anderen Dingen wahrscheinlich ihr Hobby, das Zocken, weit oben auf der Liste.

Doch was genau haben wir 2022 gespielt? Das neue CoD: Modern Warfare 2 oder doch Elden Ring, das Spiel des Jahres? Die beliebte Spieleplattform Steam hilft euch jetzt mit einem Jahresrückblick dabei, euer Jahr besser einordnen zu können.

Eines der beliebtesten Spiele des Jahres war sicherlich Elden Ring, das 2022 sogar noch die erste Erweiterung erhielt, die ihr im folgenden Trailer sehen könnt:

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Elden Ring: Kolosseum Update – Trailer

Was verrät euch der Jahresrückblick von Steam? Der Steam-Rückblick verrät euch einige Zahlen zu den Spielen, die ihr 2022 auf Steam gespielt habt. Dazu gehören:

  • Wie viele Spiele und wie viele neue Spiele ihr 2022 gespielt habt
  • eure meistgespielten Spiele
  • Wie viele Tage ihr auf Steam am Stück gespielt habt (Höchstwert und Durchschnitt)
  • Welche Genres ihr wie viel gespielt habt (dargestellt in einem Netzdiagramm)
  • Welche Spiele ihr wie viel in den einzelnen Monaten gespielt habt (dargestellt in einem Balkendiagramm)

Besonders die Diagramme zu den Genres und den Spielen der einzelnen Monate sind interessant, wenn ihr eurer Jahr 2022 genauer einordnen wollt.

Wie seht ihr euren Jahresrückblick auf Steam? Wenn ihr euren Steam-Jahresrückblick sehen wollt, gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. So kann es beispielsweise sein, dass ihr beim Öffnen von der Steam-App auf eurem PC die ein Pop-up-Fenster bekommt, das euch über den Rückblick informiert und über das ihr ihn auch direkt öffnen könnt.

Solltet ihr das Fenster nicht sehen oder es schließen und später trotzdem einen Blick auf euren Jahresrückblick werfen wollen, könnt ihr das über die App oder die Browser-Version von Steam nachholen.

Meldet euch dafür mit eurem Steam-Konto an und klickt ganz oben auf der Startseite von Steam in der blauen Leiste auf „Neu und nennenswert“. Nun öffnet sich die Liste, in der ihr auch zu den Sonderangeboten und Ähnliches gelangt. In dieser Liste steht jetzt ganz oben „Steam-Rückblick 2022“. Drückt dort drauf, öffnet sich eurer Jahresrückblick.

Steam Rückblick 2022 Neu und nennenswert
Hier findet ihr den Rückblick auf Steam:

Ihr könnt den Rückblick auch über die Mobile-App auf eurem Smartphone öffnen – die dazu notwendigen Schritte unterscheiden sich zur Desktop-App nur minimal: Nachdem ihr euch mit eurem Konto angemeldet habt, findet ihr ganz oben auf der Startseite den Punkt “Menü”. Klickt ihr dort drauf, könnt ihr erneut “Neu und nennenswert auswählen” und anschließend zum “Steam-Rückblick 2022” gelangen.

Wenn ihr passend zum Jahresrückblick wissen wollt, wie ihr eure Steam-ID herausfindet, könnt ihr das hier auf MeinMMO nachlesen.

So könnt ihr eure Steam ID herausfinden

5 extrem ambitionierte Multiplayer-Spiele, die 2023 erscheinen sollen

2022 ist fast rum und MeinMMO schielt schon auf 2023 mit seinen großen Releases für Multiplayer-Fans. Fünf der bisher größten angekündigten Spiele zeigen wir euch hier in der Liste.

Was ist das für eine Liste? Wir stellen euch fünf ambitionierte Multiplayer-Titel vor, die ihren Release für 2023 planen. Die Liste beinhaltet Spiele, die mit einem großen Aufwand entwickelt werden und Multiplayer-Modi bieten.

Wir achten dabei nicht auf ein spezielles Genre und die Liste stellt auch kein Ranking dar. Es handelt sich um kurze Spielvorstellungen, die zu den größten Releases 2023 gehören könnten. Ihr findet hier:

Wir stellen euch die Titel kurz vor, zeigen, was zum Multiplayer bekannt ist und für wann der Release geplant ist. Viel Spaß beim Entdecken!

The Day Before – Eine Gaming-Wundertüte

Was ist das für ein Spiel? The Day Before erinnert sehr stark an den Loot-Shooter „The Division“ und bietet ähnliche Mechaniken. Allerdings soll das neue Spiel mehr Survival-Anteile bieten und spielt in einer Welt voller Zombies.

Die Grafik der ersten Trailer sieht hervorragend aus, immerhin läuft es in der Unreal Engine 5. Es verspricht eine große, realistische Open World mit komplexen Crafting-Mechaniken. Schon seit vielen Monaten gehört es zu den meistgewünschten Spielen auf Steam.

Allerdings gibt es viel Skepsis rund um The Day Before. Das Projekt sieht sehr ambitioniert aus und es gibt viele Spieler und Experten, die Vorbehalte haben, dass das eher kleine, unbekannte Entwicklerstudio „Fntastic“ ein so großes und hochwertiges Spiel abliefern kann und alle Versprechen einhält.

Wann ist der geplante Release? Aktuell liegt der Release-Termin auf dem 01. März 2023. Es kommt auf Steam und die Current-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series. Es war eines der großen Spiele, die 2022 verschoben wurden.

Wie sieht der Multiplayer aus? The Day Before soll umfassende Koop-Inhalte bieten und es lässt sich wahrscheinlich alles gemeinsam mit Freunden erleben. Dazu könnt ihr auch auf feindliche Spieler treffen.

Hier findet ihr einen Trailer zu The Day Before:

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The Day Before – Official RTX-Trailer

Throne and Liberty – Großes MMORPG für PC und Konsolen

Was ist das für ein Spiel? Die Vergangenheit von Throne and Liberty ist wechselhaft. Bereits 2015 gab es erste Playtests, damals noch unter dem Namen Lineage Eternal und mit Mobile-Plänen. Mittlerweile konzentriert man sich jedoch voll auf den PC und sogar die neusten Konsolen PS5 und Xbox Series.

Viele Details gibt es noch nicht. Es setzt auf ein Action-Kampfsystem, die ersten Szenen dazu erinnern an das System von Elder Scrolls Online. Zudem sind folgende Features bekannt:

  • Große, offene Spielwelt
  • Story-Abenteuer stehen im Fokus
  • 3rd-Person-Perspektive
  • Viele mobile Fortbewegungsmittel (Kletterhaken, Flugtiere etc.)
  • Umwelt-Einflüsse auf die Welt – Tageszyklus / Wetter
  • Riesige Weltbosse
  • Belagerungen spielen eine wichtige Rolle
  • PvP gibt es, ist jedoch kein Zwang

Besonders auf den Konsolen könnte Throne and Liberty eine Nische bedienen – die Auswahl an hochwertigen MMORPGs ist auf den Konsolen nach wie vor limitiert.

Wann ist der geplante Release? Unser MMORPG-Experte Alexander Leitsch sieht eine Chance von 75 %, dass Throne and Liberty 2023 erscheint. Wann genau ist allerdings noch unklar, eine Verschiebung ist ebenfalls möglich. Erste Release-Pläne gab es bereits 2021.

Wie sieht der Multiplayer aus? Das MMORPG wird umfassende Koop-Inhalte bieten, wie üblich für das Genre.

Erst kürzlich gab es zudem neue Infos zum PvP – so sind die meisten Zonen im Spiel sicher, doch es gibt auch klare PvP-Zonen. Zudem können sich Gilden zusammenschließen und in gesonderten Modi besondere Vorteile und Ressourcen erspielen.

Hier findet ihr einen Trailer zu Throne and Liberty:

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Neuer Teaser zu Throne and Liberty zeigt, wie umfangreich das MMORPG wird – Verrät bald neue Details

ARK 2 – Das große Upgrade?

Was ist das für ein Spiel? ARK 2 ist die Fortsetzung des Survival-Phänomens ARK: Survival Evolved. Es sind noch nicht alle Details bekannt, doch es handelt sich dabei wohl um eine Modernisierung des ersten Teils.

ARK 1 ist riesig, bietet massig Content und wenn sich der Nachfolger daran orientiert, ist es ein sehr ambitioniertes Projekt.

Ihr erwacht nackt an einem Strand, sucht Nahrung, baut einen Unterschlupf und werdet regelmäßig von Dinosauriern vernascht. Dann baut ihr bessere Waffen, mixt Betäubungstinkturen und schnappt euch selbst einige Saurier, die zum Kämpfen oder zur Ressourcen-Beschaffung eingesetzt werden.

ARK 1 setzt dabei auf große, öffentliche oder private Server mit PvE- oder PvP-Ausrichtung. Was bisher zu ARK 2 bekannt ist, erfahrt ihr in unserem Info-Artikel zum Spiel.

Wann ist der geplante Release? Im Juni 2022 bestätigte Entwickler Wildcard einen Release im Jahre 2023, aber keinen genauen Termin. Allerdings kommt es nach aktuellem Stand nur für PC und Xbox Series, aber nicht für die PS5.

Wie sieht der Multiplayer aus? Orientiert sich das Spiel am Vorgänger, könnt ihr das komplette ARK 2 auf einem Server eurer Wahl gemeinsam erleben – mit oder ohne PvP.

Hier findet ihr einen Trailer zu ARK 2:

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ARK 2 Trailer Release 2023

Diablo 4 – Das größte Spiel des Jahres?

Was ist das für ein Spiel? Die Diablo-Reihe hat das beliebte „Looten & Leveln“ salonfähig gemacht. Der erste Teil erschien 1996, das „aktuelle“ Diablo 3 kam bereits vor 10 Jahren, wird aber immer noch unterstützt. 2023 kommt nun endlich die Fortsetzung und wohl eines der größten Spiele des Jahres.

Diablo 4 ist ein Action-RPG, das auf eine isometrische Perspektive setzt – eine schräge Top-Down-Ansicht. Es gibt zum Release 5 wählbare Klassen, die alle sehr unterschiedliche Spielweisen bieten, etwa einen Totenbeschwörer mit Skellet-Minions oder einen Barbaren, der auf rohe Gewalt setzt.

Ihr nutzt eure Fähigkeiten, um endlose Horden an Dämonen zu vernichten und stetig eure Ausrüstung zu verbessern. In unserem großen Info-Hub gibts mehr Detail zu Diablo 4.

Wann ist der geplante Release? Die Veröffentlichung ist für den 06. Juni 2023 geplant. Es kommt auf PC, PS5 und Xbox Series.

Wie sieht der Multiplayer aus? Die Reihe geht mit Diablo 4 einen weiteren Schritt Richtung MMO und ihr werdet auch fremde Spieler entdecken, die über eure Map laufen. Alle Inhalte werden voraussichtlich auch im Koop spielbar sein und PvP ist ebenfalls möglich, aber eher kein Fokus.

Hier findet ihr einen Trailer zu Diablo 4:

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<strong>Diablo 4 nimmt die besten Features aus den Vorgängern – So sieht es bisher aus</strong>

Wild Hearts – EA wildert bei Monster Hunter

Was ist das für ein Spiel? Publisher EA hat 2022 ziemlich überraschend eine komplett neue Marke angekündigt. Mit Wild Hearts kommt ein Action-Spiel, das stark an Monster Hunter erinnert, aber eigene Ideen mitbringt. Die Optik orientiert sich dabei stark am feudalen Japan.

Ihr sucht, jagt und verwertet Monster in der Welt von Wild Hearts, um Gold und Materialien für bessere Ausrüstung zu sammeln. Nebenbei baut ihr noch eure Basis aus für weitere Boni.

Bei den Kämpfen stehen euch sogenannte „Karakuri“ zur Verfügung – kleine Bauwerke, die ihr schnell erstellen und zu eurem Vorteil nutzen könnt. Sie sorgen für viel Mobilität und Action bei den Gefechten. Hier findet ihr einen kleinen Anspielbericht.

Wann ist der geplante Release? Wild Hearts erscheint am 17. Februar für den PC (Steam, Epic) sowie für die Konsolen PS5 und Xbox Series.

Wie sieht der Multiplayer aus? Wild Hearts wird zum großteil im Koop spielbar sein und bietet sogar Crossplay für alle Plattformen.

Hier findet ihr einen Trailer zu Wild Hearts:

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Wild Hearts: Neuer Trailer zeigt spektakuläre Kämpfe, versprüht „Monster Hunter“-Vibes

Wie sehen eure Erwartungen für 2023 aus? Welche Games stehen bei euch ganz oben auf der Liste? Welches Spiel würdet ihr noch auf diese Liste hier schreiben? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Wir pflegen auf MeinMMO übrigens eine große Liste mit den aktuell besten Titeln für Freunde zünftiger Mehrspieler-Unterhaltung. Ein Blick lohnt sich: Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs

Quelle(n):
  1. JeuxVideo

Throne and Liberty gilt als große MMORPG-Hoffnung 2023 – Verrät neue Details zu Klassensystem, PvP und Spielwelt

Das für 2023 geplante MMORPG Throne and Liberty hat in einem Video neue Details zum Klassensystem, dem PvP und der Spielwelt verraten.

Was ist Throne and Liberty? Throne and Liberty gilt als das größte MMORPG, das 2023 erscheinen soll sowie als große Hoffnung des Genres. Entwickelt wird es von dem koreanischen Studio NCSoft, die ebenfalls Aion, Blade & Soul und Lineage produziert haben.

Der Release sollte ursprünglich bereits 2022 sein, allerdings kam es zu Problemen mit einem westlichen Partner für das Spiel, weshalb es auf 2023 verschoben wurde. Der Release ist für PC und Konsole geplant.

Woher stammen die neuen Infos? In einem 10-minütigen Video haben die Entwickler von Throne and Liberty über das MMORPG gesprochen. Dabei sind sie speziell auf Klassensystem, PvP und Spielwelt eingegangen.

Das Video wurde auf YouTube veröffentlicht, ist jedoch nur in koreanischer Sprache mit deutschem Untertitel verfügbar. Wir binden euch hier einen 3 Minuten langen Zusammenschnitt des Videos ein, in dem auch einige Spielszenen gezeigt werden.

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Throne and Liberty Director Preview Highlights

Kombinierbare Waffentypen und freie Klassen

Was sagen die Entwickler über das Klassensystem? Throne and Liberty setzt auf actionreiche Kämpfe und verzichtet auf feste Klassen. Stattdessen rüstet ihr zwei Waffen aus, die eure Rolle vorgeben und euren Spielstil bestimmen – das war bereits bekannt.

Jetzt gab Design Director Lee Moon Sub weitere Details zu den Kombinationsmöglichkeiten der Waffen bekannt:

Statt sich auf eine vom Spiel vorgegebene Klasse zu beschränken, können Spieler ihre Waffen an die Situation anpassen. Zwei verschiedene Waffentypen können kombiniert werden, und der Wechsel zwischen ihnen ermöglicht es, die Stärke zu maximieren.

Das ermöglicht Strategien, um mögliche Schwächen auszugleichen. Wenn Spieler in der Klemme stecken, bietet jeder Waffentyp Verteidigungsaktionen, die im richtigen Moment schützen können.

Außerdem sagte Lee Moon Sub, die Entwickler seien sehr stolz auf das freie Klassensystem von Throne and Liberty, da die Spieler durch das Verbinden von Fähigkeiten der einzelnen Waffen die Freude am Kombinieren und Konfigurieren erleben.

Mehr zum Thema
MMORPG gilt als große Hoffnung für 2023, sagt jetzt: Wir bringen viel PvE und Story
von Alexander Leitsch

Spieler entscheiden, ob sie PvP spielen wollen

Was sagen die Entwickler über das PvP? Laut Design Director Lee Moon Sub steht es den Spielern in Throne and Liberty frei zu wählen, ob sie an PvP-Kämpfen teilnehmen wollen oder nicht.

So soll stets erkennbar sein, egal wo ihr euch auf der Karte befindet, welche PvP-Events und Wettbewerbe geplant sind. Das soll einerseits strategisches Spielen erlauben sowie vermeiden, dass Spieler unerwartet in PvP-Situationen geraten.

Die Wettkämpfe in Throne and Liberty sollen zudem auf den Hintergrundgeschichten der einzelnen Regionen innerhalb des MMORPGs basieren und regional stattfinden. Dabei treten Spieler ca. 20 Minuten lang gegeneinander an und verfolgen das Ziel, in einer Rangliste aufzusteigen.

Obendrein soll es Gildenkriege geben, in dessen Kämpfen die Spieler um den Erwerb sogenannter „Steine des Besitztums“ kämpfen. Diese Kämpfe sollen Vorbereitung und Strategie erfordern, wodurch beispielsweise der Bau einer Verteidigungszone sinnvoll sein kann. Die Gilde, die einen der begehrten Steine erhält, profitiert von erweiterten Fähigkeiten sowie der Beschaffung von notwendigen Rohstoffen.

Spielwelt bietet Umwelteinflüsse und grenzenlose Freiheit

Was sagen die Entwickler über die Spielwelt? Die Spielwelt des MMORPGs wird verschiedene Wetter- und Umwelteinflüsse mit visuellen Effekten bieten. Diese sollen wie organische Wesen zusammen mit den Spielern agieren, eine lebendige Welt erschaffen und den Spielern eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten.

So kann sich ein Ökosystem verändern oder ein Terrain je nach Begebenheit anders anfühlen. Dabei gibt es vorhersehbare Ereignisse wie einen Tag- und Nachtzyklus, der euch das Planen ermöglicht, und unvorhersehbare Einflüsse wie wechselhaftes Wetter, an das ihr euch als Spieler anpassen müsst.

Außerdem sprechen die Entwickler von Throne and Liberty bezüglich der Spielwelt von grenzenloser Freiheit, die sich auch in dem Wort “Liberty” im Spieltitel widerspiegelt. So heißt es in dem Video: “Liberty steht für die Freiheit, sich in der Spielwelt in Abenteuer zu stürzen.”

Ebenso sei diese Freiheit eine der Säulen von der Welt des MMORPGs und solle dabei helfen, dass Menschen Verbindungen knüpfen.

Schließlich bilde der Austausch mit anderen, das Erschaffen von Gemeinschaften, und das Entdecken unseres Selbst die Essenz eines MMO, heißt es seitens NCSoft. Die Spieler sollen Erinnerungen und Erfahrungen miteinander teilen.

Falls ihr die Infos verpasst habt, die im November über Throne and Liberty veröffentlicht wurden, könnt ihr diese auf MeinMMO nachlesen:

Heiß erwartetes MMORPG Throne and Liberty verrät neue Details – Plant eine Spielversion für die gesamte Welt

Quelle(n):
  1. NCSfot via YouTube

Pokémon GO: 9 festliche Monster, die perfekt zur Weihnachtszeit passen

Passend zur besinnlichen Zeit wird es auch in Pokémon GO weihnachtlich. Doch einige Monster passen besonders gut zum Weihnachtsfest. Wir von MeinMMO zeigen euch welche das sind und ob ihr sie im Moment im Spiel überhaupt fangen könnt.

Um welche Monster geht es? In Pokémon GO spawnen anlässlich des Weihnachts-Events derzeit jede Menge winterliche Monster. Doch das eine oder andere Exemplar aus dem Pokémon-Universum passt besonders gut zur besinnlichen Zeit. Im nachfolgenden Ranking zeigen wir euch deshalb 9 Pokémon, die aufgrund ihres festlichen Aussehens oder ihrer Geschichte perfekt zu Weihnachten passen.

Dabei beginnen wir unsere Auflistung mit den Monstern, bei denen man eine Verbindung zu Weihnachten womöglich nicht auf den ersten Blick herstellen würde und enden mit dem Pokémon, welches am offensichtlichsten zum besinnlichen Fest passt.

9. Frigometri

Frigometrie

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Etwas was zu Weihnachten nicht fehlen sollte, ist Schnee. Welches Monster ist da also besser geeignet als Frigometri? Das Eis-Pokémon aus der 5. Spiele-Generation erinnert nämlich an eine Schneeflocke und könnte somit zumindest in Pokémon GO für ein weißes Winterwunderland sorgen.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Ja, Frigometri ist passend zur Jahreszeit und dem Weihnachtsfest in Pokémon GO zu finden. Mit etwas Glück könnt ihr ihm also in der Wildnis begegnen. Seine schillernde Form ist bislang aber noch nicht im Spiel verfügbar.

8. Klingplim

Klingplim

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Bei Klingplim handelt es sich um die Vorentwicklung des Psycho-Pokémon Palimpalim. Optisch soll das kleine Monster ein goldenes Glöckchen darstellen. Aus diesem Grund ist es auch so ein perfekter Kandidat für das Weihnachtsfest.

Während der Adventszeit schmücken nämlich viele Menschen ihre Fenster sowie den Tannenbaum mit kleinen Glöckchen, weshalb Klingplim nicht fehlen sollte. Die rot-weiß-gestreiften Bändchen am Kopf des Pokémon greifen darüber hinaus die typischen festlichen Farben der Adventszeit auf.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Klingplim ist bereits in Pokémon GO verfügbar und kann aktuell in den 5-km-Eiern gefunden werden. Im Gegensatz zu seiner Weiterentwicklung Palimpalim könnt ihr es allerdings noch nicht in seiner schillernden Form bekommen.

7. Rossana

Rossana

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Allein durch seinen Eis-Typ ist Rossana ein passendes Monster für die kalte Jahreszeit. Wer den Pokémon-Anime rund um Ash und seine Freunde jedoch kennt, der weiß, dass Rossana noch sehr viel mehr ist. In der Folge „Rossanas Odysee“ ist es nämlich als Gehilfe des Weihnachtsmannes tätig. Somit sollte Rossana zum Fest natürlich nicht fehlen. 

Übrigens: Rossana hält noch weitere interessante Fakten bereit. Welche das sind, haben wir euch im nachfolgenden Artikel zusammengefasst.

Mehr zum Thema
Pokémon GO: 4 coole Fakten, die jeder Fan über Rossana wissen muss – Gerade zu Weihnachten
von Franzi Korittke

Kann man es in Pokémon GO fangen? Ja, Rossana gibt es bereits seit einer ganzen Weile in Pokémon GO zu fangen. Mit etwas Glück könnt ihr sogar einem schillernden Exemplar begegnen.

6. Voltriant

Pokémon-GO-Voltriant
Voltriant

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Ein Monster, was man ebenfalls auf den ersten Blick wohl eher weniger mit Weihnachten in Verbindung bringt ist Voltriant. Bei diesem Pokémon handelt es sich nämlich um eine Ultrabestie, die durch eine Ultrapforte aus einer anderen Dimension in die Welt von Pokémon GO gelangt.

Dennoch besitzt Voltriant ein markantes Aussehen, was grundsätzlich gut zur Weihnachtszeit passen könnte. Der Körper des Elektro-Pokémon ähnelt nämlich einer Lichterkette. Und diese werden bekanntlich während der Weihnachtszeit besonders häufig zum Schmücken von Häusern oder des Weihnachtsbaumes genutzt.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Ja, Voltriant war in der Vergangenheit schon mehrfach in speziellen Level-5-Raids zu bekommen. Derzeit spielen die Ultrabestien in Pokémon GO allerdings eher keine Rolle, weshalb ihr das Monster in der Weihnachtszeit dort nicht finden werdet.

Unser Autor Max erklärt euch hier, warum die Ultrabestien eigentlich der blanke Horror sind, man das aber in Pokémon GO gar nicht merkt.

5. Damhirplex

Pokémon-GO-Damhirplex
Damhirplex

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Ein weiteres Monster, was zur Weihnachtszeit nicht fehlen sollte ist Damhirplex. Das Normal-Pokémon aus der zweiten Spiele-Generation erinnert optisch an eine Art Rentier, was thematisch bekanntermaßen perfekt zum Weihnachtsmann passt. 

Rund um die Feiertage lässt es sich darüber hinaus mit einem Glöckchen-Halsband finden, was erneut daran erinnert, dass Damhirplex zum Ziehen des Schlittens vom Weihnachtsmann bestens geeignet wäre.

Mit der Einführung der Hisui-Region bekam es schließlich im Hauptspiel Pokémon Legenden: Arceus die Weiterentwicklung Damythir, welche noch winterlicher aussieht. Mit Hilfe seiner Psycho-Kräfte ist es außerdem in der Lage den Raum zu verzerren und unsichtbare Wände zu schaffen. Das könnte dem Weihnachtsmann beim Ausliefern seiner Geschenke sicher nützlich sein.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Damhirplex könnt ihr in Pokémon GO bereits seit einiger Zeit fangen. Mit etwas Glück begegnet ihr in der Wildnis sogar einem schillernden Exemplar. Seine Weiterentwicklung ist bislang allerdings noch nicht im Spiel verfügbar.

4. Lichtel

Lichtel

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Um die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen, zünden viele Menschen an den Adventssonntagen Kerzen an. Und auch in dem einen oder anderen Weihnachtsbaum lassen sich noch echte Kerzen finden. Welches Monster sollte in diesem Zusammenhang also besser passen als Lichtel?

Das Geist- und Feuer-Pokémon spielt zwar für gewöhnlich eher rund um die Halloweenzeit eine zentrale Rolle im Spiel, würde aufgrund seines kerzenartigen Aussehens aber auch perfekt in die besinnliche Zeit passen.

Übrigens: Mit Skelabra besitzt Lichtel obendrein auch noch eine richtig starke Weiterentwicklung. Das Monster kann nämlich auf starke Angriffswerte und Attacken zurückgreifen, weshalb es zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehört.

Weitere starke Angreifer in Pokémon GO haben wir euch im nachfolgenden Video zusammengefasst:

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Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video

Kann man es in Pokémon GO fangen? Lichtel lässt sich über das Jahr hinweg immer wieder im Spiel finden. So hatte es im Oktober 2022 einen eigenen Community Day, zu dem es auch erstmals in seiner schillernden Form gefangen werden konnte. Während des Weihnachts-Events wird es aber voraussichtlich keine Rolle in Pokémon GO spielen.

3. Mega-Gewaldro

Mega-Gewaldro

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Bei Mega-Gewaldro handelt es sich um die temporäre Mega-Entwicklung des Pflanzen-Pokémon Gewaldro. Dieses besitzt einen grünen Körper mit einem langen buschigen Schwanz, der einem Tannenbaum ähnelt. 

In seiner Mega-Entwicklung erstrecken sich über den Rücken des Monsters außerdem zahlreiche verschiedenfarbige Kugeln und der tannenartige Schwanz kommt noch deutlicher zur Geltung. Mega-Gewaldro erinnert somit an einen geschmückten Weihnachtsbaum, was ihn zu einem perfekten Kandidaten für die Feiertage macht.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Mega-Gewaldro ist seit kurzem in Pokémon GO aktiv und kann mit Hilfe von 200 Mega-Energie bei einem Gewaldro ausgelöst werden. Seine Vorentwicklung Geckarbor könnt ihr hin und wieder im Spiel finden und entsprechend über Reptain zu Gewaldro weiterentwickeln.

Mit etwas Glück entdeckt ihr dabei sogar ein schillerndes Exemplar. Während des Weihnachts-Events spielen Gewaldro und seine Vorentwicklungen aber eher eine geringere Rolle.

2. Jirachi

Jirachi

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Ein Monster, welches viele Trainer während des Weihnachts-Events sehen würden, ist Jirachi. Das mysteriöse Pokémon gilt als sogenanntes „Wünscher-Pokémon“. 

So verfällt das Monster einer Legende nach in einen tausendjährigen Schlaf. In dieser Zeit können die Menschen ihre Wünsche an den Körper des Pokémon heften, welche es erfüllt, sobald es aus seinem Schlaf erwacht.

Auch in der Weihnachtszeit dreht sich alles um das Thema Wünschen, weshalb Jirachi thematisch bestens in die besinnliche Zeit passt und das eine oder andere Weihnachtswunder verbringen könnte. Mit seiner markanten Kopfform würde sich Jirachi auch gut an der Spitze des Weihnachtsbaums machen.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Ja, Jirachi konnte in der Vergangenheit bereits durch die Spezialforschung „Ein tausendjähriger Schlaf“ gefangen werden. Seitdem ist es jedoch nicht noch einmal aufgetaucht.

Allerdings weisen aktuelle Funde der Pokéminers darauf hin, dass eventuell bald eine schillernde Form im Spiel zu finden sein könnte. Ob dies als spontane Überraschung bereits zum Ende des Jahres noch soweit sein wird, oder ob Jirachi Teil der Hoenn-Tour im kommenden Jahr ist, bleibt aber im Moment noch abzuwarten.

1. Botogel

Botogel

Warum passt das Monster so gut zu Weihnachten? Das Monster, welches wohl am offensichtlichsten zu Weihnachten passt, ist Botogel. Das Eis- und Flug-Pokémon erinnert nämlich optisch direkt an den Weihnachtsmann höchstselbst. 

So trägt das pinguinähnliche Monster ein weißes buschiges Gefieder im Gesicht, was an einen Vollbart erinnert. Sein restlicher Körper ist rot, wie der Mantel des Weihnachtsmanns. Das Pokémon besitzt außerdem einen langen sackähnlichen Schweif, den es in seiner Hand hält. In diesem verstaut es zahlreiche Gegenstände, wie Nahrung oder Kräuter. Somit erinnert dieser an einen Geschenkesack.

Kann man es in Pokémon GO fangen? Ja, Botogel kann vor allem in der kalten Jahreszeit in der Wildnis gefangen werden. Mit etwas Glück begegnet ihr dabei sogar einem schillernden Exemplar. Und auch zum Weihnachts-Event ist Botogel stets ein fester Bestandteil.

Welche Pokémon gehören eurer Meinung nach perfekt in die Weihnachtszeit? Und hofft ihr darauf, dass es bald die Chance auf ein schillerndes Jirachi gibt? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

Im neuen Jahr erwarten euch direkt einige neue Events. Wir zeigen euch alle Inhalte zum Community Day mit Igamaro im Januar.

Corona-Pandemie hat die Story von Final Fantasy XIV verändert – „Es spiegelte nicht die Realität wider“

Final Fantasy XIV Endwalker erzählt eine Geschichte über das drohende Ende der Welt. Die Entwickler erzählen in einem Interview, wie die Corona-Pandemie die Story des Addons verändert hat.

Das passiert in Endwalker: Die Erweiterung Endwalker war für FFXIV auf mehreren Ebenen besonders. In dem Addon wurde ein Handlungsbogen beendet, den die Entwickler vor über 10 Jahren gestartet hatten.

Er erzählt die Geschichte über das drohende Ende der Welt, bei dem Menschen von Verzweiflung übermannt werden und sich in furchtbare Monster verwandeln. Zusammen mit seinen Verbündeten und Freunden ist es die Aufgabe der Spieler, diese Katastrophe aufzuhalten.

Gleichzeitig fiel die Entwicklung von Endwalker mitten in die Zeit der Corona-Pandemie und der Lockdowns, die damit zusammenhingen. Um sich nicht anzustecken, mussten viele Entwickler ihre Arbeit auf die Schnelle ins Home-Office verlagern und auch Square Enix war da keine Ausnahme.

Die Erlebnisse der Pandemie und die Isolation hatten die Story-Writer Natsuko Ishikawa und den Lore-Master Banri Oda dazu verleitet, die Geschichte von Endwalker anzupassen.

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Final Fantasy XIV Trailer zum Update 6.3

Es fühlte sich zu optimistisch an

Das sagen die Entwickler: Der Direktor von FFXIV, Naoki Yoshida, erzählt in einem Interview mit IGN, dass die Arbeit an der Geschichte von Endwalker Anfang 2020 gestartet war. Im März des Jahres erklärte die World Health Organisation den Corona-Ausbruch zu einer weltweiten Pandemie, was in vielen Ländern der Welt zu Lockdowns und drastischen Reiseeinschränkungen führte.

[…] Wenn man mich fragen würde, ob diese Dinge, die im echten Leben passiert sind, sich mit denen aus dem Spiel überlappen, dann würde ich ja sagen. Das ist sehr wahr. Es gibt diverse Momente, wenn das passiert. […]

Lore Master Banri Oda

Als die ersten Wellen von Corona ankamen und wir unseren ersten Lockdown erlebten, war die Welt verwirrt und auch in Panik. Das war die Zeit, als ich angefangen habe, die ersten Veränderungen der kompletten Story von Endwalker einzuführen. Wenn ich an die ursprüngliche Version der Story dachte und mir vorstellte, dass sie von den Leuten gespielt werden würde, die diese weltweite Pandemie erlebt hatten, fühlte es sich zu optimistisch an. Es fühlte sich an, als würde es die Realität nicht widerspiegeln.

Scenario Writer Natsuko Ishikawa

Offenbar war die ursprüngliche Version der Geschichte von Endwalker eine positivere als die, die veröffentlicht wurde. Die Anpassungen, die Ishikawa in der Geschichte vorgenommen hatte, hingen anscheinend mit der Darstellung vom Ende der Welt zusammen. Sie ähnelt in Endwalker stark einem Virus.

Menschen, die von Verzweiflung befallen werden, verwandeln sich in Monster. Das wiederum treibt andere Menschen um sie herum ebenfalls zur Verzweiflung, die sich daraufhin auch verwandeln. Es ist wie eine Krankheit, die sich immer schneller verbreitet, je mehr Leute davon betroffen sind.

Es war nicht meine Absicht, die Pandemie so zu beschreiben und darzustellen, wie sie ist. Ich habe mir nur vorgestellt, dass die Leute, die unser Spiel spielen, die Auswirkungen des Corona-Virus spüren würden. Menschen können nachvollziehen, wie sich die Angst verbreitet, und verstehen, dass das erschreckende Ereignisse sind. Wir haben das in der Darstellung der Szenen [in Endwalker] berücksichtigt.

Scenario Writer Natsuko Ishikawa

Die Isolation war ebenfalls ein Thema, das die Entwickler in dem Addon behandelt haben. Der Komponist Masayoshi Soken spricht von einem Moment am Ende von Endwalker, wenn der Spielercharakter alleine ist und seine Freunde, die ihn auf dem Weg unterstützt haben, sind weit weg von ihm.

Dieser Moment sollte das einsame Gefühl des Lockdowns einfangen, den viele Menschen gefühlt hatten, wenn sie ihre Freunde und Familie teilweise über viele Monate hinweg nicht besuchen konnten.

In dem Spiel gibt es einen Moment, wenn man physisch von seinen Verbündeten getrennt ist, mit denen man vorher gereist ist. Man kann sie aber weiterhin fühlen. Es sollte dieses Gefühl vermitteln, dass man sie zwar nicht sehen kann […], aber man kann ihre Anwesenheit dennoch spüren. Und du weißt, dass sie immer noch über dich wachen. […]

Ich denke, es beschreibt die Situation mit der Pandemie sehr gut. Wir haben hier dieses Spiel, und obwohl Leute nicht physisch nebeneinander sind und sich nicht sehen können, sind sie immer noch verbunden. Sie können immer noch zusammen ein Erlebnis teilen.

Komponist Masayoshi Soken

Mittlerweile ist die Arbeit an FFXIV zum gewohnten Rhythmus zurückgekehrt. Die Entwickler veröffentlichen etwa alle 4 Monate ein neues Content-Update, wobei das aktuellste bereits am 10. Januar erscheinen wird.

Auch die Fan Festivals, die während Corona nur online stattgefunden haben, kehren in ihrer physischen Form wieder zurück. Die Fans in Europa, den USA und Japan werden 2023/24 vor Ort ihr Lieblings-MMORPG feiern und sich über die Ankündigung des nächsten Addons freuen können.

Final Fantasy XIV: Was kommt nach Endwalker?

WoW: Ihr könnt Dragonflight jetzt umsonst spielen – zumindest für ein paar Tage

Die neuste Erweiterung von World of Warcraft und die neue Klasse kann kostenlos gespielt werden – zumindest für eine Weile.

Egal wie man es dreht und wendet, die neuste Erweiterung von World of Warcraft, Dragonflight, wird aus allen Richtungen gelobt. Doch viele sind sich noch unsicher, ob sie Blizzard wirklich vertrauen sollten – zu enttäuschend war die letzte Erweiterung Shadowlands.

Für solche Skeptiker und Unentschlossene, die sich bisher nicht zum Kauf von Dragonflight durchringen konnten, hat Blizzard nun ein spezielles Angebot: Ihr könnt kostenlos in Dragonflight reinschnuppern.

Was steckt in der „Testversion“? Wer an der Probeversion von Dragonflight teilnimmt, kann sich einen Charakter der neuen Klasse „Rufer“ erstellen. Ihr könnt also direkt einen Dracthyr spielen und die Einführungs-Questreihe der Klasse erleben.

Im Anschluss daran könnt ihr in Sturmwind oder Orgrimmar das Boot in Richtung Dracheninseln nehmen und auch die „Küste des Erwachsens“, also das erste Gebiet, spielen. Bis auf Stufe 63 geht eure Reise. Dabei könnt ihr bereits in viele Inhalte reinschnuppern:

  • Die neue Klasse “Rufer” der Dracthyr
  • Das erste Kapitel der Kampagne von Dragonflight
  • Das neue Berufe-System mit den Spezialisierungen
  • Zwei der neuen Dungeons: Rubinlebensbecken und Angriff der Nokhud
  • Sämtliche Quests an der Küste des Erwachens
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WoW Cinematic: Der entfesselte Sturm

Was sind die Voraussetzungen? Um die „Testversion“ von Dragonflight spielen zu können, müssen lediglich zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Ihr müsst über ein aktives Abo für World of Warcraft verfügen.
  • Euer Account darf „Dragonflight“ noch nicht besitzen.

Bis wann gilt das Angebot? Die „Probeversion“ von Dragonflight kann bis zum 2. Januar 2023 gespielt werden. Wer danach seine Abenteuer auf den Dracheninseln fortsetzen will, oder den Rufer weiterspielen möchte, muss sich letztlich zum Kauf von Dragonflight entscheiden.

Wer jetzt „zwischen den Feiertagen“ ein wenig Leerlauf hat und noch nicht weiß, ob Dragonflight das Richtige ist, kann mit diesem Angebot zumindest gefahrlos in WoW hineinschnuppern und schauen, ob der „aktuelle Hype“ überzeugen kann.

Werdet ihr das Angebot nutzen oder zumindest mal eure noch unentschlossenen Freunde darauf stoßen?

Quelle(n):
  1. worldofwarcraft.com

Entwickler geben erste Infos zu NPC-Begleitern in Diablo 4 – Orientiert sich wohl an Diablo 2

Diablo 4 bietet wieder NPC-Begleiter, allerdings sind noch lange nicht alle Details zu diesem System im neuen Action-RPG geklärt. Die Entwickler haben nun einen kleinen Einblick gegeben, in welche Richtung es gehen könnte.

Das neue Diablo 4 plant seinen Release für den 06. Juni 2023 – es dauert also noch gut 6 Monaten, bis wir die verdammten Dämonen in ihre blutigen Schranken weisen dürfen.

Da der Release noch eine Weile auf sich warten lässt, sind auch noch nicht alle Details zum Titel geklärt. Besonders beim Endgame sind noch viele Fragen offen. Dazu gehört auch das Begleiter- oder Söldner-System.

In Diablo 2 & 3 konntet ihr euch NPC-Helfer organisieren, aufbauen und ausrüsten. Ein beliebtes System für Solo-Spieler, die dann nicht ganz allein durch die düstere Welt reisen mussten.

Wie das Begleiter-System in Diablo 4 aussieht, dazu schweigen die Entwickler bisher zum großen Teil. Doch bei einem Anspielevent konnten die Kollegen der US-Seite „PCGamesN“ ein paar Infos dazu aus den Entwicklern rausquetschen.

Mehr zum Spiel findet ihr in unserem großen Info-Special zu Diablo 4. Ein Blick in unseren Trailer kann sich ebenfalls lohnen:

Video starten
<strong>Diablo 4 nimmt die besten Features aus den Vorgängern – So sieht es bisher aus</strong>

Diablo 4: Begleiter – Geht offenbar eher Richtung Söldner

Was haben die Entwickler dazu gesagt? Man möchte im Moment noch nicht zu viel verraten oder versprechen. Bei den ersten Anspielevents von Diablo 4 wurde klar, dass während der Kampagne immer mal wieder NPCs auf eurer Seite kämpfen. Die bleiben dann für ein, zwei Dungeons oder Missionen.

Das war bereits in Diablo 3 ganz ähnlich. Hier traf man die Begleiter ebenfalls im Laufe der Kampagne und löste mit ihnen ein paar Missionen.

Mehr als diese „Kampagnen-NPCs“ möchte man aktuell nicht versprechen. Doch PCGamesN hat ein paar weitere Zitate der Entwickler von einem Anspielevent veröffentlicht (via pcgamesn.com):

For the launch version of the game we do have some places in the story in particular where you will have certain named NPCs following you and helping you out as you figure out what Lilith is doing in the world. […] We don’t have anything to announce about the Diablo 2-type follower that you hire – we’re sticking it to the campaign for now. […] stay tuned, we may have something in the future to announce but no promises.

Für die Release-Version haben wir einige Stellen in der Geschichte, an denen dir bestimmte NPCs folgen und dir helfen werden, herauszufinden, was Lilith in der Welt tut. […] Wir haben noch nichts über den Diablo-2-ähnlichen Anhänger, den ihr anheuert, zu verkünden – wir halten uns vorerst an die Kampagne. […] Bleibt dran, vielleicht haben wir in Zukunft etwas zu verkünden, aber wir versprechen nichts.

Lead Class Designer Adam Z. Jackson gegenüber PCGamesN

PCGamesN schreibt dazu, dass ein weiterer Entwickler verdächtig auf die Aussage reagiert hätte – Dungeon Producer Ash Sweetring. Die US-Seite deutet an, dass die Reaktion ziemlich eindeutig gewesen sein soll.

Aktuell kann man zwar weiterhin nicht sicher sagen, ob und in welcher Form ein Begleiter- oder Söldner-System in Diablo 4 eine Rolle spielt. Doch die getätigten Aussagen deuten so ein System an und es könnte sich eher Richtung Diablo 2 bewegen, also dem Söldner-System.

Wie läuft das in Diablo 2? Im Laufe der Story-Akte könnt ihr unterschiedliche Söldner anheuern. Je nachdem, in welchem Akt ihr den Söldner anheuert, besitzen die NPCs bestimmte Waffen und Werte, die sich voneinander unterscheiden.

Solange ihr einen Söldner dabei habt, levelt der mit euch mit. Das Startlevel der NPCs wird dabei durch den gewählten Schwierigkeitsgrad und den aktuellen Story-Akt bestimmt. Zudem besitzen die NPCs ein paar Ausrüstungsplätze, um sie zu verbessern.

Geht ein Söldner down, fordern die mit dem System verbundenen Händler Gold für eine Wiederbelebung. Will man den alten Söldner loswerden, kann man einfach einen neuen kaufen.

Welches System bevorzugt ihr? Wie würdet ihr NPC-Begleiter ins Spiel bringen? Braucht ihr das überhaupt? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Wenn die Begleiter erst im Endgame oder auf einem hohen Spielerlevel kommen, dann kann es sowieso eine Weile dauern, bis ihr damit konfrontiert werden: Diablo 4 soll 180 Stunden dauern, bis ihr überhaupt auf Max-Level seid

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Ruht in Frieden: 9 MMORPGs und Online-Spiele, die 2022 leider gestorben sind

2022 sind wieder einige MMORPGs und Online-Games eingestellt worden. Wir von MeinMMO stellen euch 9 Online-Spiele vor, die ihr nicht mehr spielen könnt. Außerdem warten am Ende noch weitere Spiele, deren Tod bevorsteht.

Welche Spiele sind 2022 gestorben? 2022 hat es wieder einige bekannte Namen erwischt, darunter MMORPGs, die erst vor wenigen Monaten oder Jahren erschienen sind, aber mit TERA auch ein sehr bekanntes Spiel für den PC. Wir stellen euch diese Spiele genauer vor und verraten, woran sie gescheitert sind.

Wer hingegen gerne alte und bereits eingestellte MMORPGs spielen möchte, der findet hier eine Liste von toten MMORPGs, die es nur noch auf Privatservern gibt.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO und hat die meisten der jetzt eingestellten MMOs sogar selbst gespielt. Er fasst deshalb besondere Momente auch aus seiner Perspektive zusammen.

[toc]

Eternal Magic (17. April 2020 bis 10. Januar 2022)

Genre: MMORPG | Entwickler: Duoyi Network | Plattformen: PC | Bezahlmodell: Free2Play

Was war das für ein Spiel? Eternal Magic war ein chinesisches MMORPG, das mit actionreichen Kämpfen, verschiedenen PvP-Inhalten und vor allem mit sozialen Inhalten punkten wollte. Besonders waren etwa die Ingame-Hochzeiten oder die Schönheitswettbewerbe. Letztere trugen den Namen Queen’s Rating und erlaubt nur weiblichen Charakteren die Teilnahme.

Für die restlichen Inhalte spielte das Geschlecht jedoch keine Rolle. Die Level-Phase war schnell, fast zu schnell, und im Endgame warteten vor allem Arena-Inhalte wie Capture the Flag, eine MOBA-Arena und Gildenkämpfe.

Für PvE-Spieler gab es den ersten Dungeon auf Stufe 18. Später, auf Level 60, gab es dann noch heroische Dungeons, die besonders schwer sein sollten. Das Max-Level im Spiel war 70. Viele dürften den Weg bis dahin jedoch nicht geschafft haben.

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Eternal Magic u0026#8211; Trailer

Woran ist es gescheitert? An vielen Dingen. Zuerst machte Eternal Magic damit Schlagzeilen, dass es Inhalte von anderen MMORPGs klaute. Eine PvP-Arena sah etwa eins zu eins aus wie die Karte Hammer des Himmels aus Guild Wars 2. Auch aus anderen Bereichen von Guild Wars 2 und WoW wurde geklaut.

Zudem war das Kampfsystem in den ersten Stufen mehr als hirnlos, weil Gegner nahezu keinen Schaden verursachten, man wirklich blitzschnell levelte und es Auto-Pathing zu den Quest-Orten gab. Auf Steam berichten Nutzer davon, dass viele Bosse auch im Endgame mit der richtigen Ausrüstung keine Herausforderung boten.

Auch die Performance war zu Release eine Katastrophe. So kam es zu etlichen Disconnects, FPS-Drops und Lags. Ein weiterer großer Kritikpunkt war der Shop, denn man konnte sich direkt Waffen und Rüstung für echtes Geld kaufen, die im PvP eine wichtige Rolle spielten. Es war also klar Pay2Win. Zudem gab es teure Skins, darunter Reittiere für umgerechnet knapp 200 Euro.

Was sind die schönsten Erinnerungen? Eternal Magic werde ich immer mit dem Entdecken von geklauten Assets verbinden.

Wirklich positive Erinnerungen zum Gameplay habe ich nicht, vielleicht abgesehen davon, dass es mich ständig mit neuen Fähigkeiten zugeworfen hat, was zumindest am Anfang ein bisschen Spaß gemacht hat.

Gibt es Alternativen oder Nachfolger? Es gibt etliche MMORPGs, die es besser machen als Eternal Magic, darunter die hier bereits genannten WoW und Guild Wars 2. Selbst Aion oder Blade & Soul sind deutlich bessere Spiele.

Epic Games verschenkt Sonder-Edition, crasht Server, zieht Geschenk nach einer Stunde zurück – Jetzt erklären sie das Chaos

Der Epic Game Store ist das Hass-Objekt für jeden Steam-Liebhaber, die Heimat von Fortnite-Fans und eine „Da zieh’ ich kostenlose Spiele“-Plattform für so ziemlich alle anderen. Am 25. Dezember gab es das kostenlose Spiel „Death Stranding: Director’s Cut“ als Geschenk, aber das war dann doch zu beliebt. Das Geschenk sorgte für Server-Crashes und wurde nach etwa einer Stunde zurückgezogen: Danach gab es nur noch die Standard-Version. Epic Games erklärt, was da genau passiert ist.

Das war der Plan: Epic Game Store verschenkt normalerweise wöchentlich Spiele, vom 24. November bis zum 1. Dezember gab es etwa „Star Wars Squadrons.“

Vor Weihnachten wollte man aber aufdrehen und wechselte auf: „Jeden Tag ein neues kostenloses Spiel“. Schon seit dem 15. Dezember können sich Spieler jeden Tag ein kostenloses PC-Spiel ziehen, etwa Wolfenstein: The New Order (20. Dezember) oder 3 Spiele der Fallout-Reihe (22. Dezember).

Vom 25. auf den 26. Dezember sollte es ein besonderes Schmankerl geben, den „Director’s Cut“ von Death Stranding, einem Spiel aus 2019 von dem kultisch verehrten Spiele-Designer Hideo Kojima (59). Der japanische Spieleentwickler hat sich mit der Serie “Metal Gear Solid” und vielen genialen Ideen über 35 Jahre hinweg seinen heute legendären Ruf aufgebaut.

Dass es wirklich der „Director’s Cut“ sein sollte und nicht nur die Standard-Version, bestätigten Mitarbeiter des Customer-Supports neugierigen Fragern noch extra: Das kann man auf reddit nachlesen.

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Death Stranding u0026#8211; Launch Trailer

Ansturm auf Director’s Cut ließ die Server crashen

Was passierte dann? Death Stranding ist kein gewöhnliches Spiel, sondern ist ein Game, das zum Release einen großen Hype ausgelöst hat. Immerhin gilt Hideo Kojima für viele als sowas wie „der Meister der Spiele-Entwicklung.“ Das ist also ein Spiel, das man sich auch mal gratis mitnimmt, wenn man mit dem Genre an sich nichts anfangen kann.

Durch den Director’s Cut war der Download auf Epic Games Store sogar für die Leute interessant, die das Grundspiel vor 3 Jahren zum Release schon mal durchgespielt hatten und sich jetzt kostenlosen Nachschub erhofften.

Als dann der Director’s Cut kostenlos zu haben war, rannten die Leute offenbar Epic Games dermaßen die Bude ein, dass die Server crashten. Am 1. Weihnachtsfeiertag hat man ja Zeit für sowas.

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Klassischer “Zu großer Andrang”-Servercrash um 18:20 am 25. Dezember.

Wie reagierte Epic Games? Epic Games ersetzte nach etwa einer Stunde die Version „Death Stranding: Director’s Cut“ durch „Death Stranding: Standard Edition“:

  • Wer den Director’s Cut vorher gezogen hatte, konnte den behalten – und sogar die Standard-Edition dazu herunterladen
  • Wer den Director’s Cut aber nicht sofort heruntergeladen hatte, der konnte nur noch die Standard-Edition herunterladen, ging sonst leer aus
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Warum mich das einsamste Multiplayer-Spiel nach 3 Jahren noch immer in seinem Bann hält
von Marie Friske

„Director’s Cut“ war angeblich ein Versehen, hätte nie herausgegeben werden sollen

Was ist da passiert? Wie Epic Games in China über die Plattform Weibo mitgeteilt hat, hat ein Epic-Mitarbeiter den Fehler begangen, die „Director’s Cut“-Edition herauszugeben, indem er die Standard-Version durch den Director’s Cut ersetzte.

Dafür gab es aber keine Absprache mit dem Publisher, Epic durfte nur die Standard-Version herausbringen.

Aktuell diskutiere man mit dem Publisher die weitere Vorgehensweise (via reddit).

Was ist der Unterschied zwischen beiden Versionen? Die Version „Director’s Cut“ hat Items, Fähigkeiten, Features, Missionen und Mods, die in der Standard-Version nicht vorhanden sind: So gibt es etwa eine Schießanlage für Spieler, um ihre Fähigkeiten zu testen, oder eine Rennstrecke.

Mittlerweile ist schon Death Stranding 2 angekündigt:

Wenn Death Stranding 2 wirklich wie der Trailer wird, kommt ein großartiger Nachfolger auf uns zu

Wenn ihr mal 3 Stunden Zeit habt, solltet ihr unbedingt Dragon Age: Absolution auf Netflix schauen

Dragon Age ist eine der bekanntesten RPG-Reihen überhaupt. „Bald“ erscheint Teil 4, aber zuvor hat Entwickler BioWare sich noch dazu entschieden, sich mit einem Studio zusammenzutun und eine Serie auf Netflix zu veröffentlichen. Dragon Age: Absolution hat nur 6 Folgen, aber MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist absolut begeistert davon.

Als Dragon Age: Absolution angekündigt wurde, war ich noch aufgeregter als bei Arcane. Die neue Serie begleitet die berühmte Rollenspiel-Reihe von BioWare, die ich schon seit dem ersten Teil Origins spiele und liebe. Weit über 350 Stunden habe ich in die Titel schon versenkt.

Seit dem 9. Dezember ist Absolution endlich auf Netflix zu sehen. Die Serie umfasst lediglich 6 Folgen, die jeweils weniger als 30 Minuten lang sind. Ich habe die gesamte Serie an nur einem Abend durchgeschaut und war absolut begeistert.

Ich muss aber gleich sagen: Aus mir spricht der Fan der Reihe. Absolution ist eine wirklich gute Serie, aber kommt in vielen Belangen nicht an den Welterfolg der LoL-Serie Arcane heran.

Warum empfehle ich euch die Serie nun also dennoch? Ganz einfach: Ihr müsst nicht auf eine neue Folge jede Woche warten und braucht nicht mehrere Tage am Stück. Absolution könnt ihr ganz gemütlich am Stück „bingen“. Ihr müsst euch aber sehr auf die Serie einlassen.

Hier ist der erste Trailer zu Absolution:

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Der erste Trailer zu Dragon Age: Absolution

Größte Stärken von Absolution sind zugleich größte Hindernisse

Erst einmal will ich nichts spoilern, was nicht schon im Vorfeld bekannt ist. Keine Angst also, ich werde nichts von der Story verraten. Trotzdem gibt es drei Punkte, die ich ansprechen möchte, denn alle drei machen Absolution erst so richtig gut – und blockieren dessen Erfolg.

  • 1. Die Dauer reicht “gerade so

Mit unter 3 Stunden ist Absolution kürzer als so mancher Film. Wer es schafft, einen Teil vom Herrn der Ringe zu schauen, der kann auch Absolution am Stück ohne Probleme schauen. Dragon Age schafft es hier, das Wichtigste zu erzählen. Zugleich bleiben aber viele interessante Details nur Andeutungen, die gerne mehr hätten sein können. Was mich auch direkt zu Punkt 2 bringt …

  • 2. Man muss ein Fan sein

Dragon Age: Absolution taucht so tief in die Welt von Thedas ein wie die Spiele. An jeder Ecke gibt es eine Anspielung an die Spiele, es werden bekannte Charaktere und Orte erwähnt.

Als Fan ist es eine Offenbarung, endlich mehr von dem magischen Imperium von Tevinter zu sehen, die Städte und Kultur in Bild und Ton zu sehen und nicht nur aus Erzählungen eines NPCs. Selbst einige der Wandbilder sehen eins zu eins aus wie Artworks von Dragon Age.

Das heißt aber auch: Wer Dragon Age nicht oder nie lang gespielt hat, versteht den Hype und viele Wortwitze nicht. Ein kleines Zitat dazu: „Ich habe Dinge überlebt, die die Tiefen Wege aussehen lassen wie ein Spaziergang.“ Eine starke Aussage, wenn man weiß, was die Tiefen Wege sind.

  • 3. Der Stil ist sehr eigen

Absolution ist eine Zeichentrickserie, deren Stil sich grob an den Cartoons der 90er und frühen 2000er orientiert. Wer Dragon Age gespielt hat, als es neu war, dürfte jetzt genau in dem Alter sein, dass dieser Stil in ihm eine gewisse Nostalgie auslöst.

Zeitgemäß ist das aber nicht mehr unbedingt. Nimmt man hier noch einmal Arcane zum Vergleich, ist die reine Qualität bei Riots Meisterwerk einfach ungleich höher.

Ich hatte riesigen Spaß an Absolution und freue mich auf die zweite Staffel. Im Moment immer noch fast etwas mehr auf Arcane, allein weil ich weiß, dass Dragon Age 4 „bald“ erscheinen soll.

Vor allem der Humor hat mich gepackt. Dragon Age: Absolution ist zwar ziemlich ernst, sogar blutig und noch ein Stück erwachsener als Arcane. Zugleich durchzieht der schwarze Galgenhumor einiger Charaktere die Serie, die an teilweise sehr unpassenden Stellen Witze reißen und verleihen Absolution so einen makaberen, grotesken Touch, wie ich ihn sonst selten sehe.

Generell erinnert Absolution mit seinen Charakteren sehr an ein Dragon Age. Die Truppe ist irgendwie wild zusammengewürfelt, es gibt eine gewisse Charakterentwicklung und jeder wartet mit beeindruckenden Skills auf, die man kennt … wenn man denn Dragon Age gespielt hat.

Trotzdem: Wer mal 3 Stunden frei und nichts zu tun hat, der sollte sich Absolution anschauen. Kennt ihr Dragon Age schon, sind die Anspielungen super cool. Kennt ihr es nicht, bekommt ihr ja vielleicht Lust drauf.

Eine etwas andere Ansicht vertritt unser MeinMMO-Dämon Cortyn:

Cortyn meint:
DragonAge Absolution ist meiner Meinung nach eher im Mittelfeld der guten Serienumsetzungen angesiedelt. Zum einen empfand ich das CGI in der Serie sehr störend, denn es passte ausgesprochen schlecht zum Rest des Zeichenstils. Zum anderen war “Absolution” ziemlich arm an Animationen. Da ich seit jeher Anime und Zeichentrickserien verfolge, erkenne ich recht schnell wenn “simpel” gearbeitet wurde und es quasi Standbilder gibt, in denen nur die Lippen animiert sind. Das ist zwar nicht durchgehend der Fall, aber es fällt eben doch negativ ins Gewicht.

Zuletzt ist DA: Absolution aus meiner Sicht unglaublich unfreundlich für Neueinsteiger. Wer die Welt von Dragon Age noch nicht kennt, der wird vieles in der Serie gar nicht so recht verstehen. Für Fans der RPG-Spiele ist Absolution super, wenn man es aber mit jemandem schaut, der die Spiele nicht kennt, muss man alle Nase lang irgendwas erklären – denn Absolution erklärt selbst nicht viel und dürfte Neulinge gelegentlich verwirrt und genervt zurücklassen.

Daher reicht DA: Absolution für mich auch nicht an Arcane heran – weder in Hinblick auf die Qualität der Animationen noch in Bezug auf die Story. Eine Serie muss – meiner Meinung nach – für sich alleine stehen können. Das konnte Absolution leider nicht.

Und wenn ihr schon dabei seid: Chefredakteurin Leya Jankowski hat auch den ein oder anderen Tipp:

7 magische Netflix-Serien und -Filme von 2022, die jetzt perfekt für die Feiertage sind

Meine beste Runde in Fortnite hab ich Luftballons zu verdanken – Aber ja, war fies

Einen Sieg in Fortnite zu holen ist echt schwierig, schließlich wollen einem 99 andere Spieler an den Kragen. Doch wenn keiner nach oben guckt – dann geht das plötzlich ganz einfach.

“Was zum Teufel ist denn hier passiert”, dachte ich, als ich vor wenigen Wochen mal wieder in Fortnite eingestiegen war. Ich hatte eine recht lange Pause bei dem Battle Royale eingelegt, doch das alles vernichtende Kapitel-End-Event hatte mich wieder angezogen.

Dennoch war ich überrascht, wie viel sich geändert hatte. Eine völlig neue Map wollte jetzt entdeckt werden, die Grafik wurde brutal verbessert, Leute fahren wie irre mit Motorrädern durch die Gegend und neue Skills (Realitätserweiterungen) gibt es auch noch. Eine völlig neue Gameplay-Mechanik für Fortnite Battle Royale!

Und gerade diese Skills haben es mir angetan. Ich find es super-unterhaltsam, wie abwechslungsreich Matches durch die 4 mehr oder weniger zufälligen Skills pro Spiel werden.

Einige Skills sind dabei nützlicher als andere. So gibt es beispielsweise einen Ballon-Skill, der einem immer wieder bis zu drei Ballons auf den Rücken zaubert, die einen in die Höhe ziehen. Den find ich witzig, doch meistens sorgt der Skill dafür, dass ich ziemlich schnell weggepustet werde.

Bis auf diese eine Runde. In der lief nämlich alles perfekt zusammen, und ich bekam die idealen Fähigkeiten, um das zu werden, was ich eigentlich gar nicht leiden kann: Ein ganz, ganz mieser Camper.

Unendlich Pfeile + Ballons + Eine Prise Glück = Lockerer Sieg

Mit dieser Rechnung lässt sich meine vielleicht beste Runde in Fortnite aller Zeiten ziemlich gut zusammenfassen. Mehr oder weniger durch Zufall bekam ich in diesem Match eine Ausrüstung, die sich als ziemlich OP herausstellen sollte.

  • Der Ballon-Skill. Damit klebte ich im Grunde das komplette Match über am Himmel.
  • Zwei Skills, die mich mit einem Explosions-Bogen und danach automatisch regenerierenden Pfeilen versorgten.
  • Die Fähigkeit, den Gegner mit Präzisionsgewehren oder Bögen zu markieren.
  • Und außerdem noch ein starkes DMR-Sniper-Gewehr und dieses legendäre Schwertwerfer-Ding von dem Boss aus der Burg in der Mitte.
    • Das Teil verschießt präzise Schwerter auf lange Distanzen, die dann auch noch explodieren. Super Waffen-Prinzip, 10/10 Punkte.
  • Einen Schockwellen-Hammer hatte ich auch noch. Der sollte mich retten, falls mich doch mal wer vom Himmel schießen würde.
Fortnite Ballon Angriff
Am Himmel hatte mich niemand auf dem Schirm

Ihr könnt euch vermutlich denken, worauf diese Kombination herausläuft: Ich hing nahezu durchgehend hoch oben am Himmel und stürzte nicht ab. Die Ballons regenerierten sich auch ständig, sodass ich den Boden im ganzen Match schlicht nicht mehr berühren sollte.

Dazu hatte ich die perfekten Waffen, um auf große Distanzen Schrecken zu verbreiten. Dabei musste ich nicht mal besonders präzise sein: Die explodierenden Schwerten und Explosionspfeile machten den Gegnern auch Ärger, wenn ich sie nicht perfekt traf.

Und dann kam noch das Glück dazu: Kein Mensch schaute in diesem Match nach oben, bis zum Ende. Immer wenn ich jemanden am Boden abräumte, blieb das ohne Folgen.

Mit den bunten Ballons war ich eigentlich ein deutlich zu erkennendes Ziel, doch niemand hatte auf dem Schirm, dass die Pfeile und Schwerter aus dem Himmel auf sie nieder regneten. Man kann in dem Fall aber auch wenig machen – im Zero-Build-Modus kann man schließlich nicht einfach Deckungen hochziehen.

Ein Spieler machte es mir aber schwer: Der sollte zwar auch nicht hoch schauen, aber entkam meinen Angriffen doch ziemlich konsequent durch geschickte Sprints und Ausweichmanöver. Ärgerlich für ihn, dass ihn dann ein anderer Typ aus nächster Nähe abräumte – ich konnte mein Glück kaum fassen.

Ich geb zu: Es war schon eine ziemlich gemeine Taktik, die man wohl als Campen bezeichnen muss. Denn effektiv machte ich eigentlich nichts, außer Abschüsse sammeln und mich minimal zu bewegen. Aber ich konnt mir nicht helfen, es klappte einfach zu gut.

So ging es weiter, bis sich der Kreis auf engstes Terrain zusammenziehen sollte. Der letzte Gegner hatte sich in einem Haus verschanzt, musste dort aber auch raus – um dann wieder den explodierenden Schwertern und Pfeilen ausgesetzt zu werden.

So sah der letzte Kreis aus Sicht des Gegners in der Wiederholung aus – Kein Wunder, dass es mit dem Treffen nicht klappte

Als er endlich bemerkte, wo die Angriffe herkamen, war es zu spät. Ich war zwar das erste Mal im Match richtig unter Beschuss, doch ich erwischte ihn, bevor er mich erwischen konnte.

Kaum Deckung war ideal

So endete die vielleicht einfachste Runde, die ich jemals in Fortnite spielen sollte, mit einem Sieg. Ich hatte zwar ein etwas getrübtes Camper-Gewissen – aber verdammt, die Runde hat Spaß gemacht.

Logisch also, dass ich es in einem späteren Match nochmal versuchte, als ich die Ballons kriegte. Was soll ich sagen: Nach etwa zwei Minuten hatte mich jemand im Visier und ich stürzte armselig in den Tod. Es wird also vermutlich bei dieser einen, perfekten Runde bleiben – aber wer weiß. Vielleicht stellen sich die Ballons für euch ja als Erfolgsrezept heraus.

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Petznief und Bonbon-Bonus

In Pokémon GO startet heute, am 27. Dezember, die Rampenlicht-Stunde mit Petznief. Wir zeigen euch hier alles zu den Boni, Shinys und den Zeiten des Events.

Was ist das für ein Event? Jeden Dienstag läuft in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Zum Anfang eines Monats legen die Entwickler fest, welchen Pokémon ihr in den nächsten Wochen begegnen könnt. Die erscheinen dann an ihren jeweiligen Event-Tagen sehr häufig in der Wildnis. Begleitet wird das von einem Bonus.

Heute trefft ihr in der Rampenlicht-Stunde auf Petznief und erhaltet mehr Bonbons.

Rampenlicht-Stunde am 27. Dezember – Start, Boni, Shiny

Wann geht es los? Wie immer beginnt das Event um 18:00 Uhr Ortszeit. Es ist dann eine Stunde lang aktiv und endet für euch um 19:00 Uhr Ortszeit.

Welche Boni gibt es? In der Wildnis trefft ihr nahezu überall auf Petznief. Das Pokémon stammt aus der fünften Spielgeneration und gehört zum Typ Eis. Seine Weiterentwicklung heißt Siberio.

Ein weiterer Bonus ist in der Event-Zeit aktiv: Für das Verschicken von Pokémon erhaltet ihr die doppelte Menge Bonbons.

Die Rampenlicht-Stunde mit Petznief ist die letzte für den Dezember 2022. Bei unserer Event-Übersicht für Januar 2023 seht ihr, wie es mit den Rampenlicht-Stunden weitergeht:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Alle Events im Januar 2023 u0026#8211; Termine und Boni
von Patrick Freese

Kann man Shiny Petznief fangen? Ja, ihr könnt euch die schillernde Version von Petznief in Pokémon GO fangen. Allerdings sind die Chancen bei der Rampenlicht-Stunde dafür nicht erhöht. In der folgenden Grafik zeigen wir euch den Vergleich zwischen der normalen Version und der Shiny Version:

Shiny Petznief Pokemon GO

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Weder im PvP noch im PvE haben Petznief und Siberio eine erwähnenswerte Stärke. Viele werden die Rampenlicht-Stunde heute nutzen, um ihre Sammlung aufzuräumen und dabei den Bonbon-Bonus für das Verschicken von Pokémon mitzunehmen.

In dieser Woche startet das Neujahr-Event in Pokémon GO mit diesen Boni.

Der neue Champ in LoL sah zum Start schwach aus, wird in Händen von Könnern jetzt zum starken Meta-Pick

In League of Legends ist der neue Top-Laner K’Sante jetzt seit knapp anderthalb Monaten aktiv. In einem chinesischen LoL-Turnier, dem „Demacian Cup“ zeigen Profi-Spieler jetzt erstmals, was mit dem Champ möglich ist: In den Händen von schwachen Spielern ist K’Sante mies, in den Händen der Besten aber wird er zum Tier.

Das ist die Lage von K’Sante in LoL:

  • Der Champ ist seit dem 2.11.2022 im Spiel – da war die Profi-Saison von LoL schon gelaufen. Er ist als Tank für die Top-Lane gedacht.
  • Als K’Sante erschien und sich die „normalen Spieler“ an ihm versuchten, scheiterten sie häufig: Die Win-Rate von K’Sante rutschte auf etwa 43,50 % ab (via dexerto). Das zeugt von einem Champion, der deutlich zu schwach ist: Daher kamen bereits erste Buffs in den Patches.
  • Jetzt aber findet wieder das erste größere Turnier in LoL statt: der Demacian Cup in China und dort kann K’Sante glänzen.
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K’Sante Champion Spotlight u0026#8211; League of Legends

K’Sante steigt ganz oben im Meta von LoL ein

Wie stark wird K’Sante eingeschätzt? K’Sante wird bei dem Turnier als starker Top-Lane Pick eingeschätzt, das kann man schon an seiner hohen „Pick&Ban“-Rate sehen (via oracleselxir):

  • Er hat eine Rate von 52,8 % – das ist Platz 5, nur Varus, Yuumi, Fiora und Syndra haben noch höhere Werte
  • K’Sante wurde in 24 Spielen gepickt, das ist Platz 5 bei den Champs überhaupt – von den 24 Spielen hat er 63 % seiner Games gewonnen

Übrigens: Aatrox, der lange als sehr starker Pick galt, tut sich beim Demacian Cup sehr schwer. Seine Win-Rate beträgt nur 27 % – Fiora hingegen ist mit 70 % sogar noch stärker als K’Sante.

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LoL: Riot bannt eigenen, wichtigen Mitarbeiter, weil er 20-Mal in Folge den schlechtesten Champion ausprobiert
von Marcel

Solo-Kill von K’Sante gegen Aatrox macht seine Stärke deutlich

In welchem Play wird seine Stärke deutlich? Es gibt ein Play, das die Stärke von K’Sante zeigt. Hier spielt der Top-Laner von Thunter Talk Gaming, Hoya, gegen Bin auf Aatrox, einen exzellenten Top-Laner.

K’Sante kann hier mit seinen Skills triumphieren und einen klaren Solo-Kill holen, eine Seltenheit auf diesem Niveau.

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Wie läuft der Demacian Cup? Der Demacian Cup läuft dieses Jahr etwas gegen die Erwartungen, weil „alle großen Teams“ mittlerweile schon ausgeschieden sind: JDG Gaming, Royal Never Give Up und EDward Gaming, die großen chinesischen Teams, die auch bei den Worlds dabei waren, sind alle rausgeflogen.

Im Finale stehen „relativ unbekannte Teams“ wie Bilibili Gaming und ThunderTalk Gaming.

Wie wird K’Sante nun diskutiert? Mittlerweile ist man sich ziemlich einig, dass K’Sante ein „High Skill Tank“ ist: Man muss seine Skills treffen, dann ist der Held stark. In den Händen von Könnern wird er ein Monster.

Wer aber jede Fähigkeit mit ihm verfehlt, der sieht auf K’Sante furchtbar aus und wird den Champ verfluchen.

Mehr zu LoL auf MeinMMO:

Ein Champion in LoL ist so perfekt, dass er nie geändert wurde – Und wohl auch nie geändert wird

Nummer 9 auf Twitch sagt: Fast alle Top-Streamer schummeln massiv bei Zuschauerzahlen – Nur er und noch einer nicht

Auf Twitch ist der Streamer Tyler „Trainwreckstv“ Niknam im Jahr 2022 mit Glücksspiel-Streams zu einem der 10 größten Streamer geworden. Jetzt sagt er: 90 der 100 Top-Streamer auf Twitch würden massiv auf Viewbots setzen, um ihre Zuschauerzahlen nach oben zu treiben. Deshalb seien sie auch so besessen von ihm.

Das sagt Trainwreck: In einem Livestream vom 23. Dezember erklärte der Casino-Streamer Trainwreck:

Ich habe den Eindruck, und bin mir sicher, dass von den Top 100 mindestens 90 offensichtlich viewbotten – nicht nur ein bisschen, wir reden von massivem Viewbotting. […] Ich meine, jetzt ergibt alles einen Sinn. Das könnte natürlich auch irgendein eingebildeter Schizo-Scheiß sein, vielleicht versuche ich so mit der Situation klarzukommen, aber, nach allem, was ich weiß: Nein, wahrscheinlich nicht.

Ich hab mich so lange gefragt, warum sind Streamer, die so groß sind wie ich oder 20.000 durchschnittliche Zuschauer mehr haben als ich, warum haben die so viel Angst vor mir? Warum wird so viel hinter meinem Rücken über mich gesprochen?

Trainwreck erklärt sich das Interesse von großen Streamern an ihm dadurch, dass sich die „Brand-freundlichen Scheiß-Verlierer“ nur deshalb so sehr um ihn sorgen, weil sie nicht so groß sind, wie es den Anschein macht.

“Brand-friendly” bezeichnet Streamer, die “familienfreundliche, sichere” Inhalte veröffentlichen, bei denen Marken (“Brands”) gerne Werbung schalten und mit denen sie Deals eingehen: Also Streamer, die nicht so viel fluchen, keine anstößigen Dinge tun, kein Glücksspiel betreiben, einigermaßen normal auftreten.
Trainwreck als jemand, der Glücksspiel massiv bewirbt, gilt als Streamer, der für große, etablierte Firmen nie als Werbepartner infrage kommen würde.
Das Problem hatte auch der deutsche YouTuber ApoRed mal.

“Nicht eingeloggte Zuschauer” als Beweis für View-Bots

Warum glaubt Trainwreck das? Der Streamer sagt, er habe Zugang zu „nicht so user-freundlichen, sehr cody“-Seiten, die ihm Aufschluss über weitere Statistiken geben.

Nach den Statistiken:

  • Hätten andere Top-Streamer auf Twitch Zuschauer, die nur in 45% bis 85 % der Fälle bei Twitch eingeloggt sind
  • Er hingegen und der Twitch-Streamer Summit1g hätten eine Zuschauerschaft, die zu 99 % eingeloggt ist
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Trainwreck glaubt, dass Zuschauer, die nicht eingeloggt sind, Viewbots sein könnten, weil Twitch keine gute Erfahrung bietet, wenn man nicht eingeloggt ist, vor allem auf Mobile nicht.

Daher, glaubt er, würden einige Streamer „nicht so groß sein, wie es den Anschein hat.“

Trainwreck sagt, er glaube nicht mal, dass alle Streamer bewusst schummeln. Er sagt: Manche hätten vielleicht auch verrückte Fans, die ihrem Streamer mit Viewbots zu mehr Erfolg verhelfen möchten.

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Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?

Wie wird das diskutiert? Auf reddit glaubt man, Trainwreck habe selbst View-Bots genutzt, um seine Casino-Streams, für die er massiv Geld bekam, groß und erfolgreich aussehen zu lassen – und projiziere jetzt seine eigenen Missetaten auf andere.

Ein anderer erklärt: Andere Streamer beschäftigten sich vor allem mit Trainwreck, weil er durch seine Casinos-Streams „leicht beeinflussbare junge Zuschauer“ in die Fänge von Online-Casinos treibe. Daher wünschten sich viele, er möge damit aufhören.

 Ein Dritter ergänzt: Es sei nicht so, dass große Twitch-Streamer von Trainwreck besessen seien, eher sei es umgekehrt und Trainwreck beschäftige sich geradezu obsessiv mit anderen großen Streamern, allen voran HasanAbi und Pokimane.

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von Schuhmann

Das steckt dahinter: Viewbots sind tatsächlich ein schwieriges Thema bei Twitch, da man schwer durchschauen kann. Es ist gut möglich, dass da der ein oder andere Wege gefunden hat, um seine Zuschauerzahlen zu schönen.

Jeder, der im Internet unterwegs ist, wird schon E-Mails erhalten haben, die ihm auf wunderbare Weise für eine geringe Gebühr mehr Follower auf verschiedenen Plattformen versprochen hat, aber na ja.

Trainwreck ist im Moment dran, eine eigene Streaming-Plattform aufzubauen:

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