Diablo 4: Alles zu Release, Klassen, Beta und Gameplay

Diablo 4: Alles zu Release, Klassen, Beta und Gameplay

Diablo 4 ist das neue, heiß erwartete Spiel von Blizzard. In dieser Übersicht verraten wir von MeinMMO alles zu Release, Klassen, der Beta und dem Endgame.

Was ist Diablo 4? Der neuste Teil der Action-RPG-Reihe soll sich vor allem an die Kern-Community richten. Darum erscheint es auch für PC, PlayStation und Xbox. Eine Mobile-Version ist derzeit nicht geplant.

Erstmals wurde das Spiel auf der BlizzCon 2019 angekündigt. Derzeit werden die Spieler über Quartal-Updates und kleinere Videos über aktuelle Änderungen informiert. Zuletzt ging es um den Totenbeschwörer und das Thema Monetarisierung.

Im Folgenden findet ihr alle wichtigen Infos zu Diablo 4. Der Artikel wird ständig aktuell gehalten.

Wann erscheint Diablo 4 – Release-Datum

Wann ist der Release von Diablo 4? Ein exaktes Release-Datum für Diablo 4 gibt es noch nicht. Allerdings wurde beim Xbox Showcase im Sommer ein grober Zeitraum genannt: das Jahr 2023.

Microsoft selbst zeigte sogar 36 Spiele, doch noch innerhalb von 12 Monaten im Xbox Game Pass erscheinen sollen. Diablo 4 steht mit auf der Liste. Ein Release soll also sogar innerhalb des ersten Halbjahres von 2023 stattfinden.

Diablo 4 offenbart Release-Zeitraum und neues Gameplay – Zeigt Charaktereditor und Open World im Trailer

Für die Beta von Diablo 4 anmelden

Wer Interesse an Diablo 4 hat, kann sich bereits jetzt für die Beta anmelden. Dazu müsst ihr nur die offizielle Webseite von Blizzard besuchen und euch dort einloggen.

Wann genau die Beta startet und welche Inhalte spielbar werden, ist derzeit noch unbekannt.

Diablo 4 startet mit 5 verschiedenen Klassen und neuen Fähigkeiten

Welche Klassen gibt es? Blizzard hat bisher fünf Klassen vorgestellt, die es in Diablo 4 geben wird:

  • Der Barbar – ein grobschlächtiger Krieger, der mit Nahkampfwaffen auf Gegner einprügelt
  • Die Zauberin – eine klassischere Magierin, die mit den Elementen und aus der Distanz Feinde ausschaltet
  • Der Druide – ein Naturmagier, der auf Gestaltwandlung und tierische Begleiter setzt
  • Die Jägerin – eine Fernkämpferin, die den Rogue aus Diablo 1, die Assassinen aus Diablo 2 und die Dämonenjägerin aus Diablo 3 kombinieren soll
  • Der Totenbeschwörer – ein Nekromant, der Skelette und Knochengolems beschwören kann

Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es weitere Klassen zum Start geben wird. Allerdings verrieten die Entwickler bereits, dass Diablo 4 über Jahre neuen Content und wohl auch mehrere Erweiterungen bekommen soll.

Dort könnten dann neue Klassen enthalten sein, wie damals der Kreuzritter in der Erweiterung Reaper of Souls von Diablo 3.

Was sind die neuen Klassenfähigkeiten? Mit Diablo 4 bringt Blizzard neue Klassen-Mechaniken, um sich ein wenig von den alten Titeln abzuheben.

  • Der Barbar etwa kann mitten im Kampf zwischen Waffen wechseln und damit bis zu vier verschiedene Sets nutzen.
  • Die Zauberin kann aktive Zauber auch als passive Fähigkeiten nutzen. So schlagen dann Meteoriten in regelmäßigen Abständen um sie herum ein, statt sie aktiv zu beschwören.
  • Der Druide muss mit normalen Angriffen Geisteskraft aufbauen, um diese für mächtigere Angriffe nutzen zu können.
  • Die Jägerin kann sich auf eine von drei Spezialisierungen festlegen, die jeweils eine Version der alten Diablo-Teile repräsentiert. Sie bekommt dann unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten. Unklar ist derzeit, ob und wie ihr durch die Spezialisierungen wechseln könnt.
  • Beim Totenbeschwörer könnt ihr eure Skelette noch stärker modifizieren. Bei Skelettkriegern legt ihr etwa fest, ob sie Plänker (Schaden), Verteidiger (mehr Verteidigung) oder Seelenernter (AoE) als Attribut haben. Danach gibt es weitere Upgrades, um eure Armee genau nach euren Wünschen zu erstellen.

Attribute, Talentbäume und Paragon-Brett

Kommen die Attribute zurück? Ja. In Diablo 4 bekommt ihr bei einem Level-Up Punkte, die ihr in die Primärattribute verteilen könnt. Diese sind:

  • Stärke
  • Intelligenz
  • Geschicklichkeit
  • Willenskraft

Blizzard betont, dass jedes Attribut für jede Klasse nützlich sein soll. Zudem schaltet ihr Nebeneffekte bei einigen Skills frei, wenn ihr ein Attribut besonders hoch geskillt habt.

Diablo 4 attribute
Ihr könnt in Diablo 4 wieder Attributspunkte verteilen.

Wie funktionieren die Talentbäume? Diablo 4 setzt auf einen Skill-Tree, in dem ihr in der Baumkrone aktive und bei den Wurzeln passive Fähigkeiten finden könnt.

Ihr bekommt etwa genug Punkte, um 40 % des Baumes freizuschalten. Zwar könnt ihr unbegrenzt oft die Talente neu verteilen, doch ihr solltet euch im Vorfeld überlegen, welche Skills ihr wirklich benötigt.

Ab Stufe 50 kommt zudem das Paragon-Brett dazu. Hier könnt ihr euer Build noch weiter anpassen und sogar zusätzliche, neue Bretter freispielen. Dazu dienen die Kacheln auf dem Brett:

  • „normale Kacheln“ geben einen kleinen Stat-Bonus – das sind offenbar die „farblosen, dunklen Felder“ im Bild
  • „magische Kacheln“ bringen verschiedene Arten von Vorteilen – sie sind etwas mächtiger als normale Kacheln, aber es gibt viele von ihnen – das sind offenbar die „braunen“ Kacheln im Bild
  • „seltene Kacheln“ bringen deutliche Vorteile – die Kacheln bringen zudem besondere Vorteile, wenn ein Spieler einen bestimmten Wert erreicht hat – das sind offenbar die wenigen „gelben Kacheln“, die man im Bild sieht.
  • „legendäre Kachel“ – jedes Board hat nur eine dieser Kacheln in der Mitte des jeweiligen Boards, die gibt es also nur in den Paragon-Boards, die man sich nach dem ersten Board freischalten kann

Zwischen manchen Kacheln findet ihr Platz für Glyphen. Diese Glyphen könnt ihr beim Spielen finden und sie verstärken dann alle Kacheln im Umkreis.

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So sollen die Boni auf den Kacheln vom Paragon-Brett aussehen.

Loot, Shared World und das Gameplay von Diablo 4

Wie läuft das Gameplay in Diablo 4 ab? Wie gewohnt spielt ihr euch in Diablo 4 zuerst durch Story-Kapitel und könnt dann im Endgame weiter nach dem besten Loot im Spiel grinden. Dabei setzt das Spiel auf die gewohnte Hack’n’Slay-Steuerung. Da Diablo 4 auch für Konsolen erscheint, könnt ihr es auch direkt mit Controller am PC spielen.

Besonders ist zudem, dass es mit dem neusten Teil einen tiefergehenden Charakter-Editor gibt. Zwar gibt es keine Schieberegler, um die Details zu stark anzupassen wie etwa in Black Desert, aber es gibt verschiedene Gesichtstypen, Haarfarben, Augenfarben und Tattoos, mit denen ihr euren Wunschcharakter erstellen könnt.

Wie funktioniert die offene Welt? Erstmals ist Sanktuario nicht in kleine Zonen geteilt, sondern bietet eine offene Spielwelt, die ihr erkunden könnt. Diese Welt wird zudem mit anderen Spielern geteilt, in etwa so wie bei Destiny 2. Man begegnet als abseits von Dungeons und Story-Missionen ständig anderen Personen.

Überall in der Welt wird es zudem Lager geben, wo sich Monster eingenistet haben. Wenn diese von euch oder anderen Spielern befreit werden, entstehen neue Wegpunkte oder Marktplätze. Damit soll sich die Spielwelt dynamisch anfühlen.

Damit die Wege nicht zu lang werden, kommen auch Mounts zum Einsatz. Das ist ebenfalls ein Novum für Diablo.

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Was erwartet uns beim Loot? Alle Gegenstände in Diablo 4 unterscheiden sich in ihrer Qualität:

  • Graue Gegenstände sind gewöhnlich
  • Blaue und gelbe Items sind seltener
  • Die legendären Gegenstände sind orange gefärbt
  • Ganz oben stehen die einzigartigen Gegenstände

Was macht die legendären und einzigartigen Gegenstände besonders? Die beiden Gegenstände mit der höchsten Seltenheit haben nicht nur stärkere Werte, sondern auch zusätzliche Affixe.

Bei den einzigartigen Gegenständen sind alle Attribute und Affixe fest vorgegeben und werden nicht zufällig generiert, anders als bei den legendären Gegenständen.

Diablo 4 einzigartige Gegenstände
Diese einzigartigen Gegenstände wurden bereits gezeigt.

Gibt es Set-Gegenstände? Das ist bisher noch nicht klar. Sets spielten in Diablo 3 eine große Rolle, wurden für Diablo 4 aber noch nicht angekündigt.

Das erwartet euch im Endgame

Im Endgame verzichtet Diablo 4 auf die altbekannten Rifts und setzt stattdessen auf Schlüsseldungeons. Die sollen vielfältigere und flexiblere Herausforderungen bieten. Ihr genauer Inhalt wird durch den jeweiligen Schlüssel bestimmt.

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Diablo 4: So funktioniert der Multiplayer

Wie funktioniert der Koop? Neben der Shared World, in der ihr auf andere Spieler treffen könnt, gibt es auch einen klassischen Koop. Ihr könnt euch mit Freunden zu einer Gruppe zusammenschließen und so auch Dungeons gemeinsam erkunden.

Zwar gibt es keine besonderen Koop-Fähigkeiten, doch manche Klassen sollen sich im Gameplay ergänzen können.

Gibt es PvP? In Diablo 4 soll es eigene PvP-Bereiche in der Spielwelt geben. In diesen Gebieten soll der Hass des Mephisto an die Oberfläche dringen und den Helden aggressiver machen.

Über das PvP sollt ihr euch Hass-Splitter, eine eigene Währung, verdienen können. Diese muss jedoch gereinigt werden, bevor ihr sie dauerhaft behalten könnt. Ungereinigte Hass-Splitter können euch im PvP jederzeit geklaut werden.

Wer jedoch zu viele andere Spieler tötet, wird irgendwann zu einem Gefäß des Hasses. Auf diesen Spieler wird dann ein Kopfgeld ausgesetzt und er wird für alle anderen sichtbar. Selbiges gilt zudem, wenn ihr eure Splitter reinigt. Auch dann werdet ihr für alle sichtbar. Solltet ihr die Kopfgeld-Phase oder die Reinigung jedoch überleben, sollen große Belohnungen auf euch warten.

Wie bei Diablo 2 bekommt ihr auch wieder Ohren von den Spielern, die ihr im PvP erledigt.

Diablo 4 Shards of Hatred
Um die Scherben des Hasses dreht sich das PvP in Diablo 4.

Gibt es Crossplay?

Ja. Ihr könnt in der offenen Welt und auch im Koop mit Spielern von allen Plattformen (PC, PS5, Xbox Series X/S) spielen. Dank Cross-Save könnt ihr euren Spielstand auf dem PC auch einfach auf einer Konsole fortsetzen können.

In der Story trefft ihr auf Lilith – Doch ist sie die Böse?

Wer ist Lilith? Die Dämonin Lilith wird eine wichtige Rolle in Diablo 4 spielen. Sie hat viele Namen und Titel, darunter:

  • Königin der Sukkubi
  • Tochter des Hasses
  • Mutter der Täuschung
  • Herrin des Verrates

Lilith ist die Tochter von Mephisto, Herren des Hasses und Anführers der drei Großen Übel. Sie hatte außerdem einen Bruder, Lucion, dem sie sehr nahestand. Allerdings war sie mit dem Führungsstil der beiden nicht einverstanden.

Zusammen mit dem Erzengel Inarius, der den Krieg ebenfalls als sinnlos ansah, erschuf sie eine vollkommen neue Welt, die vor den Dämonen und Engeln versteckt blieb: Sanktuario. Lillith und Inarius zeugten Kinder, die heute als Nephalem, einer Mischung aus Engel und Dämon, bekannt sind.

Doch die Nephalem waren zu stark und einige fürchteten, dass sie Dämonen und Engel auslöschen könnten. Diese schlugen einige vor, die Nephalem zu vernichten. Das triebt Lilith in Rage. Inarius stellte sich Lilith in den Weg und besiegte sie. Statt sie zu töten, verbannte er sie jedoch nur.

Genau aus dieser Verbannung kehrt Lilith nun zurück und ist sauer. Ob sie aber tatsächlich unsere Feindin ist oder uns helfen möchte, ist derzeit noch ungeklärt. Mehr zu Story erfahrt ihr hier:

Diablo 4: Alles, was ihr über die Dämonin Lilith wissen müsst, den Star des Trailers

Gibt es einen Shop in Diablo 4?

Ja. Laut den Entwicklern soll dieser Shop jedoch nur kosmetische Inhalte bieten. Booster oder gar Gems wie in Diablo Immortal seien nicht geplant. Immerhin wird Diablo 4 ein Vollpreis-Titel mit geplanten Erweiterungen.

Was sagt ihr zu Diablo 4? Spricht euch das neue Spiel von Blizzard an? Welche Inhalte gefallen euch gut und welche weniger? Schreibt es gerne in die Kommentare.

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4 Kommentare
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Higi

Für die Beta hab ich mich mal angemeldet, ich hoffe halt schon auf ein gutes Diablo 4, trotz Immortal Disaster. Aber ich weiß halt auch wie gut damals Diablo 2 LoD gewesen ist und wieviele Stunden ich da versenkt habe. Was den Shop angeht, da können sie viel erzählen, den möchte ich mit eigenen Augen sehen, seih es zur Closed oder Open Beta, danach werde ich entscheiden ob ich mir D4 hole oder nicht. Naja mal schauen, bis nächstes Jahr Dez ist ja noch Zeit.

Bahaha

Dort könnten dann neue Klassen enthalten sein, wie damals der Totenbeschwörer in der Erweiterung Reaper of Souls von Diablo 3.

der Necro war doch garnicht bei dem Addon dabei. Der kam standalone wenn ich mich nicht irre…

Huehuehue

Die Klasse, die mit RoS kam, war der Crusader. Der Necro war ein standalone DLC („Rise of the Necromancer“), erst 3 Jahre später, da hast du ganz Recht.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Huehuehue
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