Diablo 4 äußert sich deutlich zu Pay2Win: So laufen der Shop und Saisonpass

Diablo 4 äußert sich deutlich zu Pay2Win: So laufen der Shop und Saisonpass

Im neuen Quartalsupdate zu Diablo IV hat sich das Team hinter dem Spiel zu Inhalten nach dem Release geäußert. Dort gibt es viele neue Informationen – zu den Saisons, aber auch zum Shop und dem Saisonpass.

In dem neuen Blogupdate äußern sich Joseph Piepiora, der „Associate Game Director for Live Service“, und Kegan Clark, der „Director of Product“ zu verschiedenen Inhalten, die nach dem Release von Diablo IV wichtig werden sollen (via Blizzard).

Nachdem es viel Kritik am Mobile-Ableger Diablo Immortal wegen Pay2Win-Mechaniken gab, scheinen die Entwickler im neuen Statement zu Diablo IV einen großen Wert daraufzulegen, Spielern ihre Sorgen zu nehmen. Hier muss man bedenken: Immortal ist ein F2P-Titel, Diablo IV wird als Vollpreisspiel erscheinen.

Gleich mehrfach wird betont, dass man weder über den Shop, noch über den Saisonpass in Diablo IV spielerische Vorteile gegenüber anderen Spielern kaufen können soll. Es handele sich in erster Linie um kosmetische Anpassungsmöglichkeiten.

Wie das im Detail laufen soll, fassen wir hier für euch zusammen.

Was steckt im Shop und dem Saisonpass von Diablo IV?

So funktioniert der Shop: Der Shop in Diablo IV ist laut Kegan Clark als reiner „Accessoire“-Shop gedacht. Der sei völlig optional und soll Spielern ausschließlich die Möglichkeit geben, für „Premiumwährung“ das Aussehen ihres Charakters noch detaillierter anzupassen.

„Accessoires bieten Spielern noch mehr Möglichkeiten, das Aussehen ihrer Charaktere anzupassen“, so das Statement: „Im Shop gibt es keine Gegenstände, die einen direkten oder indirekten Vorteil im Spiel verschaffen. Auch wenn sie also wie mächtige Ausrüstungsstücke aussehen, haben sie keine Werte.“

Alle Gameplayfeatures seien auch ohne den Shop zugänglich. Zudem soll der Shop transparent sein: „Es ist uns wichtig, dass Spieler genau wissen, was sie erwartet, bevor sie ihren Kauf tätigen. Wir haben eine Vorschau eingebaut, damit Spieler jedes Detail des Accessoires an ihrem eigenen Charakter begutachten können, bevor sie sich für den Kauf entscheiden.“

Diablo 4 Shop
Diesen Screenshot aus der Beta des Shops teilte Blizzard

Dementsprechend dürfte es im Shop auch keine Loot-Boxen oder ähnliche Mechaniken geben. Zudem wird in dem Statement betont, dass die schönsten Accessoires nicht für den Shop aufgespart werden sollen: „Diablo IV bietet schon bei seinem Start Hunderte Transmogrifikationen, die im Spiel freigeschaltet werden können, darunter dutzende Rüstungssets in höchster Grafikqualität“, so Clark: „Es gibt unglaubliche Gegenstände von einzigartiger und legendärer Qualität, die Spieler finden können, ohne je den Shop zu betreten. Der Shop bietet nur eine größere Auswahl, nicht aber grundsätzlich bessere Optionen.“

Welche Klassen euch in Diablo 4 erwarten, zeigt euch der Trailer:

So funktioniert der Saisonpass: Der Saisonpass ist laut Clark das zweite Element, in das man in Diablo IV Geld investieren kann, wenn man möchte. Es folgt im Grunde dem Vorbild eines Battle Pass aus Spielen wie Fortnite oder Warzone. Diablo IV wird vier mal im Jahr eine neue Saison bekommen – immer inklusive eines Saisonpasses.

Der Pass bietet mehrere Stufen, die man durch Spielen des Spiels hochklettern kann. Beim Saisonpass gibt es zwei Varianten, eine Gratis-Option und eine bezahlte Premium-Option.

Auch hier wird im Statement betont: „Die Premiumstufen bieten keine Macht oder Vorteile gegenüber anderen Spielern“, so Clark: „Die Gratisstufen des Passes bringen allen Spielern Gameplayboni. Dinge also, die das Leveln eines neuen saisonalen Charakters beschleunigen und vereinfachen. Im Gegensatz dazu drehen sich die Belohnungen der Premiumstufe um die Ästhetik und bieten einen großen Mehrwert in Form von Accessoires und Premiumwährung.“

Die Saisonboosts sollen für alle Spieler gratis sein, da diese sich auf das Gameplay auswirken. Im Pass kann man allerdings auch Stufen aufsteigen, indem man sie kauft – an die Boosts soll man so trotzdem nicht schneller kommen: „Spieler können Saisonboosts nicht allein durch den Kauf von Stufen verbessern“, so Clark. Man müsse gleichzeitig Stufenmeilensteine verdienen, um diese Boosts nutzen zu können, während alle anderen Boni aus dem Saisonpass direkt anwendbar sind: „Anders ausgedrückt: Es gibt keine Möglichkeit, durch den Kauf von Stufen schneller an Saisonboosts zu gelangen. Man muss sie sich verdienen.“

Wie findet ihr den Shop und den Season Pass von Diablo 4?

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Diablo IV bekommt verschiedene Seasons

So laufen die Seasons nach Release: Wie beim Saisonpass schon erwähnt, wird Diablo IV pro Jahr bis zu vier neue Seasons bekommen, ähnlich wie Diablo 3.

Die sollen nicht nur den neuen Saisonpass bringen, sondern auch ergänzende Inhalte:

  • Neue Features
  • Neue Questreihen
  • Neue Feinde
  • Neue legendäre Items
  • Balance-Anpassungen

Zudem wollen die Entwickler auf Kritik der Spieler zu aktuellen Saisons hören, um neue Features einzuführen: „Auf Basis des Feedbacks, das wir erhalten, wird sich das Team spielverbessernde Features und Ideen für den Feinschliff einfallen lassen, um die Erfahrung insgesamt zu verbessern“, erklärt Joe Puepiora: „Die Community darf dann über die Prioritäten abstimmen.“

Zudem sollen Live-Events stattfinden und auch eine „Saisonreise“ wird verfügbar sein. Die besteht aus mehreren Herausforderungen, endet mit einem besonders schweren Boss und soll euch im Saisonpass schneller voranbringen.

Insgesamt wird Diablo IV ein Langzeitprojekt werden: „Noch viele Jahre wird sich eine Armee von Entwicklern um Diablo IV kümmern“, verspricht Kegan Clark: „Wir haben so aufregende Pläne für die Saisons, dass wir auch wollen, dass sie alle genießen können, egal ob sie Geld dafür ausgeben.“

Was haltet ihr von der Ankündigung zu Diablo IV? Stimmt euch das optimistisch, habt ihr das so erwartet, oder seht ihr das Statement kritisch? Erzählt es uns in den Kommentaren!

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Todesklinge

Am besten wäre ein Auktionshaus mit und ohne Echtgeld in Diablo 4!

In Diablo 3 haben sie den größten Fehler gemacht das Auktionshaus abzuschaffen. Die Folge daraus, fast kein Content da zu wenig Einnahmen.

Das mit den Skins funktioniert nur sehr bescheiden, denn dann müsste man die guten Skins in Battlepass usw packen, um noch mehr Kaufdruck auszuüben. Was wiederum das ganze sehr kompliziert macht.

Das liest sich immer so angenehm, wie ein Wunschtraum, die Realität sieht anders aus.
Von allen Spielen die es gibt, sind vielleicht 0,01% die NUR Skins verkaufen und die Zahl ist noch geschönt. Dabei bedenke man auch die Vergangenheit!

Riordian123

Wenn man wirklich nur Skins und keine spielerischen Vorteile kaufen kann und dass auch noch „nur“ über Platinum und nicht über Lootboxen finde ich das ehrlich gesagt mega.

Ich gehe mal davon aus, dass der Saisonpass auch für die einzelnen Saisons ist, d.h. wenn man da einmal aussetzt ist das gar nicht so tragisch, da man ja sowieso wieder mit jeder Saison von vorne anfängt.

Zur Monetarisierung:
Da Diablo – wie auch die meisten anderen Spiele inzwischen – auch nach Release noch regelmäßig mit Content versorgt werden muss und Diablo ja nach eigenen Angaben hierfür eine „Armee von Entwicklern“ angestellt haben will, sind die Kosten für die Entwicklung auch nach Release des Games weiterhin relativ hoch. Diese müssen irgendwie gedeckt werden und da muss ich sagen, dass die Einstellung Skins indirekt kaufbar zu machen richtig spielerfreundlich ist. Oder anders gesagt, wenn duzende Entwickler duzende von Stunden in ein richtig coolen Druidenskin verwenden (und diese natürlich auch alle bezahlt werden müssen) und man den als Spieler dann richtig nice findet, ist es dann wirklich ein Problem dafür mal 10€ zu berappen?

Harlev

Wie sieht das Transmoggen in dem Spiel eigentlich genau aus? Wie in Diablo Immortal oder wie in Diablo 3? 

Denn wie es bisher aussieht ist es wie in Immortal, das würde nämlich bedeuten das man NUR Gegenständen aus dem Shop oder vom Seasonpass Moggen kann. Falls du aber nichts aus dem Shop oder Seasonpass besitzen solltest, läuft dein Charakter komplett Random zusammengewürfelt herum. Das wäre für mich und meine Freunde ein K.O. für das Game.

In Diablo 3 war es für uns wichtig, dass unsere Rüstung auch stimmig aussah, und man eine passende Waffe dazu trug.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Harlev
Huehuehue

Im Vergleich dazu, was alles so möglich wäre und was ActivisionBlizzard auch sonst schon gemacht hat, ist das ja schon fast fair – wenn es so kommt, wie sie, erneut, beteuern.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Grinsekatze

Alles runtergespielt. Würde jedem das Video hier empfehlen: https://youtu.be/dwXjvgt5EMM

Force Gaming packt es gut an, bleibt dabei höflich und geht auch durch die Leaks. Und…sorry, ich werde es ganz sicher nicht kaufen, bis diverse Tests durchgegangen sind.

Es wird ALLES monetarisiert. Alles.

Huehuehue

Eigentlich zählt er in dem Video doch genau das auf, was die hier sagen oder was vorher schon klar war?
– Vollpreis in div. Bündeln (das war vorher schon klar)
-Cosmetics (dazu zählen auch Mounts und deren Rüstungen) im Shops (Mounts wurden schon vorher abgekündigt und sind auch schon eine Weile in diversen Gameplayvideos zu sehen)
– Premiumwährung, um diese im Shop zu nutzen (wo man nicht mit realer Währung zahlt, weil man diese Premiumwährung auch anderweitig erhält, zB.im nächsten Punkt)
– Battle- a.k a. Seasonpass (kostenpflichtig sowie kostenlos)

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Luripu

Klingt soweit bekannt und ok.
Das steht und fällt natürlich mit dem Inhalt des „Kosmetik“ Shops.
Erinnere da ungern an negativ Beispiele wie Anthem und New World,
die wirklich nur 08/15 Gammeloutfits im Shop hatten.
Dafür gibt es keinen Cent von mir.
Positiv wenn auch teueres Beispiel ist Black Desert.
Die Outfits sind qualitativ hochwertig so das man mit einfärben
auch gut ne Stunde verbringen kann.
Dafür lege ich auch mal 35€ auf den Tisch.

BP naja ist immer FOMO.
Da muss schon echt ansehnliches Zeug im Premuim drin sein,
damit ich mir sowas antue.
Ich mag keinen Zwang.
Wenn ich ne Woche keine Lust auf das Spiel habe,
will ich keine Nachteile haben,
was beim Premuim BP aber der Fall wäre.

Todesklinge

Ich vermute mal sehr das es im Shop so ein paar Bonis gibt (Magiefundrate), um etwas wertvolles noch leichter zu finden.

So einfach das es kein Pay2Win gibt wird sich Blizzard nicht entgehen lassen.
🤞

Huehuehue

So einfach das es kein Pay2Win gibt wird sich Blizzard nicht entgehen lassen

Betonen tun sie es zumindest, zum wiederholten Mal seit dem Release von Diablo Immortal ^^

Vallo

Ich bin da raus. Ich hab es nicht einmal ganz gelesen. Shop und Seasonpass nachdem ich 60-70€ gezahlt habe? Nein danke. Dann kommen am besten noch Updates wie bei Diablo 3. So ein Mist mach ich selber nicht mehr mit. Wenn ich Vollpreis zahle, dann will ich alles erspielen können und nicht für die coolsten Sachen bezahlen (Skins, Rüstungen usw). Und der Battlepass… ich zahle für etwas, was ich selbst erst mal Freispielen muss? Am besten noch mit stupiden Grind? Wow…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Vallo
Huehuehue

Wenn ich Vollpreis zahle, dann will ich alles erspielen können

Dann wirst du leider in nicht all zu ferner Zukunft nur noch sehr wenige Spiele spielen können, denn „games as a service“ ist ein Trend, der sich mehr und mehr durchsetzt. Das erhöht den Aufwand für den Hersteller, weil Entwickler am Produkt gebunden bleiben, weil die Produktion nie aufhört, ähnlich einem MMORPG, statt wie früher, nach Release zum überwältigenden Teil auf andere Projekte angesetzt zu werden, das lassen sie sich aber auch bezahlen, weil es einerseits finanziert werden muss, was ab einem gewissen Punkt mit 70-80€ nicht mehr möglich ist und weil sie mit Produkt auch dauerhaft Geld verdienen wollen.

Du dürfstest übrigens auch kein MMORPG spielen, denn genau dieses „games as a service“-Konzept ist deren Grundlage (sei es, weil sie monatliche Gebühren verlangen, sei es, weil sie umfangreiche Shops haben und trotz allem das Spiel und dessen Addons zum „Vollpreis“ verkaufen), die mehr und mehr auch in allen anderen Genres Einzug hält – stetiger, neuer Spielinhalt, auch ohne gekaufte Addons, dafür Finanzierungsformen wie Shops und Passes. Sofern die Finanzierung fair ist und der Strom an zusätzlichen Inhalt stetig.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Grinsekatze

Gibt genug andere Spiele. Es geht MIR zumindest darum: wäre es F2P, wie Overwatch 2 wird – dann ist ein Season Pass vollkommen okay. Ist sowas wie „Subscription Soft“.
Aber 60-150 € je nach Version, Season pass + Cosmetics + Mounts + Mount Cosmetics etc pp…heiliger Geldspeicher, Batman.

Huehuehue

Es ist eine irrsinnig große Franchise (deren Hype ich bis heute nicht verstehe aber, so what), auch bzw. selbst im Vergleich zum hauseigenen Overwatch gigantisch, ist es irgendwie logisch, als Konzern aus diesem Zugpferd möglichst viel pro Kopf finanziell rausholen zu wollen. Und mit dieser Voraussetzung ist das, was die da erzählen, schon fast zahm.

Der Aufwand, der hinter der Entwicklung einer „offenen“ Welt wie der von Diablo steht und dann der „Welt“ von Overwatch, da liegen halt auch finanziell „Welten“^^. Da kann ich schnell mal bei dem einen in Vorleistung gehen und das Spiel an sich „verschenken“ und dann erst finanzieren. 😉

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
justus

und warum ist das so schlimm? zahl die 60 euro und spiel es als normales vollpreisspiel. du musst weder den pass noch shopitems kaufen

Threepwood

und warum ist das so schlimm?

Weil das eine Spirale ist, die im Sinne des „ewigen Wirtschaftswachstums“ alle 1-3 Jahre, basierend auf dem bereits etablierten Micropayment-Blödsinn, immer neue Steigerungen an „angeblich voll nötig“ etabliert.
Es hat Gaming allerdings keinerlei Qualität und Entwicklung gebracht und da liegt das Problem. Die meisten Genres, vor allem MP und MMO(RPG) stagnieren inhaltlich seit mindestens 10-15 Jahren und entwickeln sich primär in der Breite der zusätztlichen Finanzierungen für Investoren, denen Gaming schlicht egal ist. Wir sind so weit weg von (wenigstens inhaltlichen) Next Gen-Entwicklungen…das ist unfassbar. 😄

Klar kann das jeder für sich ignorieren und einfach nichts kaufen. Sind stumpfe ARPG-Seasons jetzt wirklich die Begründung für all den Kram neben Vollpreis + Bezahl-Addons – wo der „echte, neue Content“ stecken wird? Schwierig.

justus

das ist halt das gleiche modell wie bei poe + buy 2 play. und ich zahle gerne für das game und ein addon alle 2-3 jahre, wenn das dann das gewohnte smoothe diablo gameplay hat.

ich frage mich was sich manche leute vorstellen. spiele werden entwickelt um gewinn zu machen, nicht um euch kostenlos spaß zu bringen. und die entwicklung wird nicht günstiger, eher im gegenteil. die preise haben sich aber in den letzten 10-20 jahren kaum erhöht. die leute spenden hunderte von euros auf twitch, zahlen hunderte euros im jahr für streamingdienste, aber wenn ein spiel mal etwas kostet, schreien sie direkt auf.

Vallo

Dieses Agument das die Spiele teurer werden und deswegen dieser Müll eingefügt wird ist schon lange widerlegt worden. Sie werden teurer, aber haben ein vielfaches an mehr Kunden. Der Umsatz ist um weiten größer als früher, selbst ohne Shop und ohne Gamepass. Das ist maximaler Gewinn mit absolut keinem Aufwand. Man kann es unterstützen, aber man kann es auch sein lassen und so ein Müll nicht verteidigen

justus

Dieses Agument das die Spiele teurer werden und deswegen dieser Müll eingefügt wird ist schon lange widerlegt worden.

und wo wurde das widerlegt?

natürlich sind diese systeme drin, um den gewinn zu maximieren. das bestreitet wohl auch niemand. spiele ohne ingame purchases sind einfach standard, es wäre eher dumm sowas aktuell nicht anzubieten.

man kann es ignorieren, weil es optional ist oder sich grundlos darüber aufregen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von justus
Threepwood

Kritik an Investoren, die den Mund nicht voll bekommen und schlussendlich der Kern für solche Entwicklungen sind, heißt nicht: „um euch kostenlos spaß zu bringen“. Nicht immer gleich die Extreme ala BILD auspacken.

Und vor allem sind Abo- und Spenden-Opfer von Twitch, Youtube, OnlyFans und Co nicht repräsentativ für Gaming und dem, was da als „normal“ noch alles aus Spielern rausgequetscht werden kann. Diese wären eher das Argument, dass Abos auch in Spielen noch laufen könnten und bewusst geschnittene Spiele nicht normal wären. Aber da läuft ein Börsenspiel über all dem, was wir hier präsentiert bekommen. Da gehts doch nicht mehr um Kostendeckung. 😄

Erneut: Gaming ist nicht besser geworden, trotz dieser ganzen Extrakosten. Mit viel Wohlwollen kann man sagen, Online-Gaming ist stehengeblieben….und das wäre schon die Beschreibung von den guten Spielen.
Wir haben nicht spontan ganze 1:1 Planeten in Spielen, die wir bespielen. Wir kriegen ein Baukasten-Spiel nach Schema F nach dem anderen.
Die Umsätze und der Gewinn sind im Gaming irre gestiegen. Ja, auch die Kosten der Produktion und des Service. Service wird aber in erster Linie angestrebt, um diesen ganzen extra Krempel andrehen zu können. Das ist ein Trend im Sinne der Gewinnmaximierung und rechnet sich bei vielen Spielen schlicht nicht. Tja, dann eben nicht alles darauf trimmen, oder eben richtig gut sein…wäre eine Idee, oder? Das kostet dann aber und schmälert Rendite.

Die Kosten für den Lebensunterhalt und Freizeitgestaltung wie z.B. Gaming steigen übrigens auch privat beim Kunden. Daher gibts gewisse natürliche Grenzen, lässt sich nicht ewig so weiterführen und wird auch irgendwann crashen.

justus

Erneut: Gaming ist nicht besser geworden, trotz dieser ganzen Extrakosten.

ist halt die frage was ist „besser“? ich finde schon, dass sehr viele aktuelle spiele deutlich besser sind als vor 10-15 jahren. sei es grafik, gameplay, mechanics etc.

Threepwood

Grafisch hat sich natürlich was getan, bin total bei dir. Abseits davon tut sich besonders bei MMORPGs seit mindestens 10 Jahren nichts mehr.
Themepark-Baukästen, die nicht im Ansatz an die fast 20 Jahre alten Spiele rankommen. Weder qualitativ, noch quantitativ. Irre peinlich.
Da ist keine (Weiter)Entwicklung des Genres zu sehen, die diese ganzen Mehreinnahmen rechtfertigt, die ganz offensichtlich nicht (wenigstens zu einem Anteil) in die Spiele, Arbeitsbedingungen etc. selbst einfließen, sondern schlicht in Renditen landen. Für Leute, denen es egal ist, ob sie in Autos, Beton oder Spiele investieren und das merkt man leider. Sonst würden wir bei dieser all beschworenen Entwicklung zu „alles wird online und Service“ andere Sachen präsentiert bekommen.

Huehuehue

Da gehts doch nicht mehr um Kostendeckung. 😄

In der gesamten Geschichte, seit Menschel Handel treiben, ging es noch nie um bloße Kostendeckung (das Wirtschaftssystem, das darauf aus war, hat das bislang noch nie geschafft und ist immer gescheiter) sondern schon immer darum, sich und den seinen, ein möglichst „gutes“ Leben zu verschaffen. Man nennt es es auch „etwas verdienen“.

Threepwood

Das Gegenargument zu Kritik an den ganzen Smartphone-like-Methoden ist ja immer, dass Spiele teurer werden und das mittels Micropayment gegenfinanziert werden muss. Ergo wird exakt mit „Kostendeckung“ argumentiert, um „überhaupt noch Spiele zu bekommen“.

justus

ja, es ist auch schwer GaaS nur durch b2p zu finanzieren. dass der ingame shop nur da ist, um die kosten zu decken, behauptet hoffentlich auch niemand. natürlich ist das auf gewinnmaximierung ausgelegt. mit der mentalität von vor 30 jahren gewinnt man heute halt nichts mehr, da gehste irgendwann unter.

Vallo

Dann werde ich nur wenige Spiele spielen können. Muss ich deswegen mit dem Schrott leben? Nein. Dieser Müll kann sich wegen so einer Einstellung erst etablieren. Und von was für einer Weiterentwicklung? Schonmal Diablo 3 gespielt? Ich wette mit solchen Updates werden die den Müll rechtfertigen (auch wenn was anderes behauptet wird, aber was sie sagen kann man ja nicht ernst nehmen, wie man schon bei anderen Titeln gesehen hat). Das ist Gewinnmaximierung mit dem kleinsten Aufwand. Dafür steht für mich Blizzard in der letzten Zeit.

Luripu

Nur 60-70€?
Glaube die verschiedenen Editionen gehen bis 150€ hoch.

justus

wo genau ist das problem? zahl einfach 60 euro und kauf den pass nicht bzw. nichts aus dem shop. ist nicht so schwer.

Bauernschlau

Zudem wird in dem Statement betont, dass die schönsten Accessoires nicht für den Shop aufgespart werden sollen: „Diablo IV bietet schon bei seinem Start Hunderte Transmogrifikationen, die im Spiel freigeschaltet werden können, darunter dutzende Rüstungssets in höchster Grafikqualität“, so Clark.“

Kann man glauben oder nicht. Blizzard hat bei mir jeglichen Vertrauensvorschuss aufgebraucht. Ich werde das Spiel erst kaufen, wenn diese Aussagen im Spiel bestätigt werden.

Talec

Ich kann nicht nachvollziehen, wie man es OK finden kann, für ein Vollpreis Spiel dann noch monatliche/regelmässige Season Pässe kaufen zu müssen und dazu noch dinen Ingame Shop zu haben. Für mich ist das entweder – oder. Aber scheinbar bin ich mit der Einstellung eher alleine.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Talec
Huehuehue

Ich kann nicht nachvollziehen, wie man es OK finden kann, für ein Vollpreis Spiel dann noch monatliche/regelmässige Season Pässe kaufen zu müssen und dazu noch dinen Ingame Shop zu haben.

Weil viele Spiele heute, und, wenn man sich das durchliest, ist das auch mit Diablo 4 geplant, „games as a service“ sind, also auch nach dem Release stetig neue Inhalte entwickelt und veröffentlicht werden und das über Jahre und das nicht statt, sondern zusätzlich zu kostenpflichtigen Erweiterungen/DLCs. Das bindet aber eben, anders als bei Spielen, ohne dem „Games as a service“- Ding, bei dem halt irgendwann nur noch Wenige daran arbeiten, die gerade so dafür sorgen, dass halt weiterhin alles läuft aber sonst schon nicht mehr viel, weiterhin und für lange Zeit, relativ viele Entwickler nur an dieses eine Spiel und eben das muss und möchte auch finanziert werden. Man könnte es natürlich auch über den Kauforeis regeln, das würde aber wohl auf noch weniger Verständnis treffen, wenn der olötzlich nicht bei 70-80€ sobdern bei 110-120€ liegen würde, was sich wiederum auch deutlich auf den Absatz des Produkts auswirken würde.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
bmg1900

Es gibt genügend Games as a Service die ohne Vollpreis auskommen und sich nur durch nen Cosmetic Shop finanzieren.
Aber solang die Menge Vollpreis + Season Pass + Ingame Shop sich in den Rachen schieben lässt, wird sich an dem Finanzierungsmodell nichts ändern.
Ich finds einfach nur ne Frechheit und zeigt nur wieder, wie gierig Activision Blizzard wieder ist.

Hoffe so sehr, dass PoE 2 den Boden mit Diablo aufwischt. So schade, was aus diesem tollen Franchise geworden ist.

Tilman

Wie ich das jetzt verstanden habe, gibt es von Battlepass eine free Version, Seasons sind sowieso umsonst und deren content. Also eigentlich eine gute Lösung um den Erhalt des Spiels attraktiv zu machen, schließlich wollen wir auch nach Jahren noch mit content und seasons usw versorgt werden. Das muss trotzdem Vollpreistitel finanziert werden, was über den Battlepass und cosmetics gut gelingen kann, denn diese Spieler tragen den „einmalzahler Kunden“ mit. In meinen Augen win win, hoffentlich..

Gul Dukat

Nein, bist du nicht. Ich sehe das auch so. Vor allem da mir bei spielen zumeisst gerade die Optischen Aspekte wichtiger sind. Ich ziehe lieber mit einem Magier los, der cool aussieht aber ne Sekunde länger braucht – und ich muss daher für eben diese Art zu spielen in die Tasche greifen.
Überhaupt brauche ich kein Online-Diablo .. Ich will Abends in Ruhe auf der Couch sitzen und zocken und nicht mich mit 30 Möchtegerns um 3 Wölfe prügeln.
Ich habe mich sehr auf Diablo 4 gefreut, aber ich fürchte fast, das wird das erste Diablo das ich nicht (oder zumindest direkt zu Release) haben werde. Schade 🙁

Threepwood

Ich bin da bei dir, wir sind mittlerweile aber in der Minderheit – zumindest laut Foren etc.

Der Stempel „Game as a Service“ suggeriert jahrelange Unterhaltung. Ob das alles so tatsächlich kommt und überhaupt selbst genutzt wird, ist erstmal egal. Spieler zitieren fröhlich das, was die Studios in die Köpfe gehämmert haben. All der ganze extra bezahlbare Schwachsinn ist nötig, um das Spiel zu bieten, was es (!) vielleicht (!) wird.

In ARPGs sind Charaktere eh eine Klonarmee. Dank MMO-light fällt das noch mehr auf, Spieler werden sich also abgrenzen und individuellere Charaktere haben wollen. Also her mit den Skins. Battlepasses sorgen für Unterhaltung auf Niveau einer Werkstatt für behinderte Menschen, bieten i.d.R. 80-90% Trash-Rewards als Lückenfüller für wenige Highlights. Natürlich inkl. Umgehung des Problems > Stufensprung im Shop.
Aber hey, all das für Seasons…ehm ja. Echter neuer Content wird dann über die angekündigten Bezahl-Addons kommen.

Geiles Gesamtkonzept. Für Blizzard. 😄

justus

Echter neuer Content wird dann über die angekündigten Bezahl-Addons kommen.

steht doch sogar im blogpost, dass jede season neuen content bringen wird.

Threepwood

mark my words…und zitiere mich gern mal 1 Jahr nach Launch. Vorproduzierter Content für die erste Season zählt da nicht. 😄
Ich würde mich für die Spieler sogar freuen, wenn es klappt. Kriegt Blizz aber in keinem einzigen Spiel hin, auch wenn es immer wieder in Aussicht gestellt wird.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Threepwood
justus

Kriegt Blizz aber in keinem einzigen Spiel hin, auch wenn es immer wieder in Aussicht gestellt wird.

es gibt nur in d3 seasons solcher art. da gibt es auch mit nur einem entwickler manchmal neuen content. warum sollte das dann bei d4 mit seasons von anfang an nicht mit mehr content klappen?

Tilman

Das klingt für mich erstmal „soft“ nach Entwarnung. Ich hoffe es wird auch so wie es sich liest und dann kann das game tatsächlich gut werden.
Es muss klar sein, dass das Spiel sich langfristig finanzieren)/lohnen muss, damit es relevant bleibt, ganz klar. Nur darf es nicht ausarten, was viele befürchteten.
Ich hoffe wirklich, dass sie einen guten Mittelweg finden, um zu verdienen und gleichzeitig die Fans nicht zu verarschen und zu belohnen. Man bleibt gespannt.

Patsipat

Fände es zum Thema Season toll wenn die Kernelemente dann nach Ablauf der Season ins normale Spiel übernommen werden, ähnlich wie in PoE.

Nakazukii

Mich interessiert nur der Release. Wann ist der Release?

Tronic48

Da ich selber Destiny 2 Spiele, so wie auch Diablo Immortal, kann ich auch sagen, das hört sich verdammt nach Destiny 2 an, alle 3 Monate eine neue Season, was ich nicht schlecht finde, die neue beginnt ja jetzt am kommenden Dienstag, worauf ich mich schon freue.

Diablo Immortal ist immer noch ein gutes Game, nur so manche dinge/Sachen wie z.B. diese Etappen, da gibt es Anforderungen die ich nicht so ganz verstehe, da soll man sich z.B. einem Dunklem oder Unsterblichen Clan anschließen, nur um in der Etappe weiter zu kommen, heißt ich soll meinen Clan verlassen, einem der anderen Beitreten nur um weiter zu kommen, was soll das, ich möchte meinen Clan nicht verlassen, heißt wiederum ich werde die Etappen nie abschließen können.

Ich habe einen normalen Clan, weder Dunkel noch Unsterblich, und so soll es auch bleiben, außerdem, was haben die Etappen mit den Clans Zutun, nichts.

Sorry, das zu Diablo Immortal wollte ich nur noch los werden, weil es mich aufregt, Blizzard will damit nicht PVP Spieler nur zwingen am PVP Teilzunehmen, jedenfalls kommt es mir so vor, und das finde ich nicht Okay.

Sollte es in Diablo 4 also so sein wie in Destiny 2, wäre das meiner Meinung nach eine gute Idee, kommt nur noch auf den Inhalt und Preis an, 10€ für die Season in Destiny 2 finde ich absolut angemessen, auch wenn viele das nicht so sehen.

Was den Rest des Artikels angeht, hört sich das alles doch ganz gut an, hoffen wir das es auch so kommt und bleibt, dann wird Diablo 4 ein richtig Geiles Game

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Tronic48
Aroes

Klingt für mich nach den Everversum aus Destiny 2. Schöne finde ich es nicht, aber damit kann man auf jeden Fall leben.

Spiele werden immer Komplexer, dazu steigen die Preise stätig und gleichzeitig kann man ein Spiel nicht für 100-120€ anbieten, damit die Kohle + Gewinn wieder reinkommt. Dadurch kann ich einen IngameShop auch nachvollziehen. Trotzdem wäre es schöner ohne, aber dafür müsste eine KI schon größere Teile der Entwicklung übernehmen ^^.

Auch die angesprochenen Seasons klingen stark nach Destiny 2.

Vorteil für Blizzard könnte sein, dass die Welt in Diablo IV einfach mehr genutzt wird als in Destiny 2, da theoretisch aus jedem Monster, jeder Truhe, Dungeon, usw. ein Gegenstand droppen kann, der dich im Progress weiter bringt. In Destiny 2 muss man ständig die selben Strikes, Raids, PVP Karten spielen, um an besseren Loot zu kommen. Die offene Welt ist defakto tot, auch wenn sich vereinzelt Spieler drain verirren.

Nach dem Artikel bin ich doch etwas mehr gespannt auf das Spiel. Grafisch und Optisch sieht es sehr nach meinem Geschmack aus. Ich hatte und habe aber immer noch meine Bedenken, eben wegen Diablo Immortal.

Auch das Spiele ich noch, aber auch nur, weil es einfach ein gutes Spiel für den Bus / die Bahn ist.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Aroes
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