Einer der erfolgreichsten Streamer auf Twitch sagt: „Streaming ist keine Arbeit“

Michael “shroud” Grzesiek ist einer der erfolgreichsten Streamer auf Twitch. In einem seiner Streams verriet er, dass er keine Lust auf Arbeit hat. Das Streamen selbst sieht er nicht als Arbeit an.

Was hat shroud da gesagt? Shroud sah sich live im Stream ein Valorant-Turnier an und kommentierte es, als er im Chat eine Frage gestellt bekam. Ein Zuschauer wollte wissen, ob shroud sich vorstellen könnte, wieder als ein E-Sportler zu spielen.

Shroud verneinte und erklärte: “Ihr müsst wissen, ich mag es nicht zu arbeiten. Deshalb streame ich. Ich mag keine Arbeit, Arbeit ist scheiße. Wenn es also etwas gibt, das Arbeit und Mühe erfordert, werde ich es wahrscheinlich nicht tun.”

Der Chat hakte weiter nach und fragte, ob das Streamen denn keine Arbeit sei. Er antwortete: “Streaming ist Arbeit? Nein, es ist keine Arbeit, es ist ein gottverdammter Witz. Schaut, ich sitze hier und tue nichts, ich tue buchstäblich nichts.”

Tatsächlich hat shroud in diesem Livestream vor allem dagesessen und die Arbeit anderer – der Spieler im Valorant-Turnier – kommentiert.

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Fast jeder kann auf Twitch Geld verdienen, doch nur wenige können davon leben

Ist Streaming wirklich keine Arbeit? Im weiteren Verlauf des Streams erklärt shroud, dass er zwischenzeitlich auf dem Bau gearbeitet hat. Das war für ihn richtige Arbeit und da hätte er es gerade mal zwei Wochen ausgehalten. Aus dieser Perspektive dürfte Streamen zumindest keine körperlich harte Arbeit sein.

Allerdings gehen mit dem Streaming einige Dinge einher, die durchaus für Stress und Arbeit sorgen:

Erschwerend kommt hinzu, dass zwar fast alle Streamer auf Twitch Geld verdienen können, doch kaum einer davon leben kann.

Disrespect Ninja Shroud Titel
3 Urgesteine von Twitch: Ninja, DrDisrespect und shroud.

Wie viele Streamer verdienen gut auf Twitch? Bei einem Leak wurden die Verdienste aller Streamer auf Twitch veröffentlicht. Dieser Leak zeigt: Obwohl über 889 Millionen Dollar an Streamer ausgeschüttet wurden, können nur ganz wenige von Twitch leben.

  • 75 % aller Streamer verdienten bis zum November 2021 weniger als 120 Dollar. Twitch zahlt zudem erst ab 100 Dollar überhaupt Geld aus.
  • Nur 0,06 % der Twitch-Streamer erreichen ein Einkommen von mehr als 67.521 Dollar, was dem durchschnittlichen Haushalt in Amerika entspricht (via WSJ).
  • Die obersten 1 % der Streamer verdienten 529 Millionen US-Dollar. Die restlichen 99 % der Streamer bekamen zusammen 360 Millionen.
Wer ist shroud? Shroud startete seine Karriere als professioneller CS:GO-Spieler. 2018 trat er aus dem Team von Cloud9 zurück und widmete sich in Vollzeit seiner Streaming-Karriere. Im Oktober 2019 wechselte er zum Streaming-Dienst Mixer und soll dort richtig gut verdient haben. Nach dem Ende von Mixer wechselte er zurück zu Twitch.

Auf Twitch gehört er zu den erfolgreichsten Streamern überhaupt. Mit über 6,7 Millionen geschauten Stunden liegt er auf Platz 8 in den letzten 30 Tagen (via Sullygnome). Ihm folgen auf Twitch über 10 Millionen Menschen.

Shroud ist vor allem als guter Shooter-Spieler bekannt, zeigt aber regelmäßig auch MMORPGs. Zuletzt verbrachte er über 250 Stunden live auf Twitch mit New World und hatte trotz der Probleme viel Lob für das Spiel übrig.

Was für shroud gilt, muss nicht für alle gelten

Was gibt es noch zu bedenken? Man muss sich klarmachen, dass shroud in einer völlig anderen Situation ist, als die meisten Streamer, die nach ihm mit Twitch anfingen.

shroud hat seine Karriere auf Twitch im November 2012 begonnen, als es noch wenig Konkurrenz gab und er hatte durch seinen CS:GO-Hintergrund einen großen Start-Bonus. Außerdem ist er ein begnadeter Shooter-Spieler und hat sich früh einen Namen gemacht.

Ihm schien es relativ leicht zu fallen, “ohne viel Arbeit reinzustecken”, erfolgreich auf Twitch zu sein.

Wenn shroud heute mit dem Streamen auf Twitch anfangen würde, dann würde er den “harten Aufsteigen nach oben”, um von Twitch leben zu können, vielleicht auch eher als Arbeit empfinden, als er das heute tut, wo er seit Ewigkeiten ein festes Stammpublikum hat und auf dem Twitch-Thron residiert.

Was sagt ihr zu der Aussage von shroud, das Streaming gar keine Arbeit sei? Würdet ihr dem zustimmen oder widersprechen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ein schöne Geschichte rund um Twitch gab es zuletzt bei der Streamerin ThirdArtifact. Nach 2 Jahren Abwesenheit meldete sich ein Zuschauer wieder bei ihr und rührte sie zu Tränen:

MMO-Streamerin auf Twitch weint, als sie einen Zuschauer nach Jahren wiedersieht

Quelle(n):
  1. Dotesports

Destiny 2: Spieler tun gerade alles für einen Stein, nur um das ungewöhnlichste Schiff zu besitzen

Wer in Destiny 2 die „Mutproben der Ewigkeit“ rauf und runter zockt, farmt vermutlich das bisher seltsamste und ungewöhnlichste Schiff im Spiel mit dem Namen „Xuriversaler Passagier“. Der fliegende Weltraumfelsen sieht aus wie eine parakausale Nuss und der Wunsch der Spieler, es zu besitzen, nimmt gerade kometenhaft zu.

Über die „Mutproben der Ewigkeit“-Aktivität aus dem „30 Jahre Bungie“-Paket erhalten Destiny-2-Spieler derzeit Zugriff auf allerlei kosmetische Schätze. Xurs Schatzkammer in der Ewigkeit ist voll davon.

  • Ihr könnt dort Equipment und Ausrüstung für alle drei Klassen verdienen
  • Es gibt eine Sparrow-Schatzkiste für Rufrang 16 und 5 Schatzschlüssel
  • Außerdem eine Geisthülle-Schatzkiste für Rufrang 16 und 3 Schatzschlüssel

In der schwersten Truhe versteckt sich dann das seltsame und ungewöhnliche exotische Sprungschiff „Xuriversaler Passagier“ mit dem Flair eines Asteroiden.

So sieht Xuriversaler Passagier, der fliegende Asteroid, in Destiny 2 aus.

Spieler müssen ihren „Seltsamer Gefallen“-Rang beim mysteriösen Händler Xur stetig erhöhen und immer mehr Schatzschlüssel farmen, wenn sie alle Schätze aus den Truhen haben wollen oder sich gezielt auf eine Belohnung fokussieren.

Wie bekommt man „Xuriversaler Passagier“?: Die „Mutproben der Ewigkeit“ sind während des „30 Jahre Bungie”-Jubiläums für alle Spieler kostenlos zugänglich. Um speziell die Kiste mit dem Schiff öffnen zu können, braucht es „Seltsamer Gefallen”-Rang 16 bei Xur und zusätzlich 7 Schatzschlüssel.

Das bedeutet, es müssen viele Durchläufe bei der 6-Spieler-Aktivität „Mutproben der Ewigkeit“ abgeschlossen werden. Sowohl auf Normal als auch auf Legende erhaltet ihr +75 Punkte Fortschritt. Aufeinanderfolgende Abschlüsse geben euch zudem einen Strähne-Bonus.

Ihr braucht “Seltsamer Gefallen”-Rang 16 und 7 Schatzschlüssel für das Schiff.

Xurs Rufrang-System funktioniert übrigens genauso wie das von Lord Shaxx im Schmelztiegel oder Commander Zavala bei der Vorhut. Ihr levelt Punkte mit Abschluss der Aktivitäten. Für “Seltsamer Gefallen”-Rang 16 benötigt ihr 9.000 Punkte. Sobald ihr 10.000 Punkte, also Ruf-Rang 17, erreicht habt, könnt ihr zurücksetzen.

Der Antriebseffekt macht den Weltraumlook perfekt: Das Schiff besitzt im Hyperspace einen passenden Effekt. Es zieht beim Flug und bei der Landung einen schillernden Kometenschweif hinter sich her. Diese Einzigartigkeit ist es auch, was die Spieler an diesem ungewöhnlichen Flugobjekt so fasziniert und den Grind vergessen lässt.

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Xuriversaler Passagier hinterlässt einen kometenartigen Schweif im Hyperspace.

Das ist das schönste Schiff, das ich in meinem Leben gesehen habe, ich muss es so schnell wie möglich haben!

postet der Spieler goshagrim auf reddit

Ist das vielleicht Xurs Sprungschiff? Im selben Thread auf reddit haben sich die Spieler gefragt, ob das vielleicht Xurs Sprungschiff ist. Reist er also damit jeden Freitag ins Destiny-Universum? Es wäre zumindest eine Möglichkeit, die nicht ganz ausgeschlossen ist.

Denkt ihr auch, es ist Xurs Sprungschiff? Wie gefällt euch an sich das kuriose und zugleich ungewöhnliche Schiff? Nehmt ihr den Grind auf euch und erspielt es? Oder habt ihr während des 30-jährigen Jubiläums vielleicht ganz andere Schätze im Fokus, die euch mehr interessieren? Wie beispielsweise der exotischen Raketenwerfer Gjallarhorn?

Quelle(n):
  1. YouTube

Stillende Mütter bei Activision Blizzard sagen, jemand habe ihre Muttermilch geklaut

Bei Activision Blizzard beschweren sich Frauen darüber, dass ihre Belange in der Chef-Etage zu wenig Gehör fanden. Als ein Beispiel für Diskriminierung führt man den Umgang mit stillenden Mütter bei Blizzard (WoW, Overwatch, Diablo) an. Das Thema sei lange vernachlässigt worden. Die Zustände seien so schlecht gewesen, dass sogar Muttermilch aus dem Kühlschrank geklaut wurde.

Das ist die Situation:

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von Schuhmann

Was war das Problem der stillenden Gonzalez Jessica Gonzalez arbeitete von 2019 bis 2021 bei Blizzard in Irvine als Test-Analystin. Gonzalez ist Gründerin der Gruppe „ABetterABK“, die sich für Verbesserungen bei Activision Blizzard einsetzen.

Sie teilt auf Twitter mit, dass stillende Mütter bei Blizzard auf eine Vielzahl von Problemen trafen (via twitter):

  • Die Stühle waren wacklig und konnten nicht in einer passenden Still-Position festgestellt werden. Viele Frauen hätten auf dem Boden gesessen, um Milch abzupumpen.
  • Die Tische waren aus Holz und so porös, dass sich Muttermilch in den Ritzen der Tische anstaute und klumpte.
  • Die technische Versorgung der Räume war zu schlecht. Es gab keine Möglichkeit, Laptops aufzustellen, damit die Mütter arbeiten oder Serien schauen konnten, während sie Milch abpumpten. Es gab zu wenige Anschlüsse im Raum, die dann von Lampen und den Pumpen besetzt werden. Die Situation sei auch aus Brandschutz-Gründen gefährlich gewesen.
  • Es war zu wenig Lagerraum bereitgestellt worden, so fehlten abschließbare Behälter, um die Pumpen sicher zu verwahren. Frauen hätten die Pumpen mehrfach am Tag über den Campus schleppen müssen.
  • Die Kühlschränke für die Muttermilch hatten Vorhänge-Schlösser, die aber auch anderen Angestellten zugänglich waren. Manche hätten dort in den Kühlschränken ihr Bier kaltgestellt. Ohnehin hätte es die Vorhänge-Schlösser nur gegeben, weil Muttermilch gestohlen wohlen war.
  • Die Räume waren in keinem guten sanitären Zustand. Es wirkte nicht so, als würden die Räume für stillende Mütter genauso von der Gebäude-Reinigung gepflegt wie andere Bereiche.
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Eine ehemalige Producerin erzählt von ihren Erlebnis als stillende Mutter.

Muttermilch war plötzlich weg – Niederschmetternde Erfahrung

Eine weitere frühere Angestellte von Blizzard, Stephnaie Krutsick, erzählt ebenfalls, ihre Muttermilch sei plötzlich weg gewesen. Es waren keine anderen Mütter zu der Zeit anwesend, überhaupt hätten nur wenige Frauen in den Abteilungen damals gearbeitet. Es wurde auch nur ihre Milch gestohlen, andere Dinge im Kühlschrank waren noch da.

Sie sagt, entweder hätte jemand die Milch weggeworfen oder aus „gruseligen Gründen“ gestohlen. Für sie war das ein niederschmetterndes Erlebnis.

Sie habe sich in der Zeit auch diskriminiert gefühlt, weil die männlichen Vorgesetzten kein Verständnis dafür hatten, dass sie nicht immer körperlich anwesend sein konnte . Dadurch habe sie einige Aufgaben verloren.

Wir haben uns auf MeinMMO mit der sich zuspitzenden Situation um Activision Blizzard und dem CEO Bobby Kotick befasst:

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Was folgt daraus? Für die Frauen bei Blizzard ist die Situation der stillenden Mütter ein Beispiel für die Kultur bei Blizzard, die so von Männern geprägt ist, dass man die Belange der Frauen gar nicht auf dem Schirm hat. Hier müsse sich etwas ändern.

Als Beispiel für ein Schritt, den Activision Blizzard bereits unternommen hat, wurden auch die Spiele von Blizzard auf Inhalte untersucht, die man nicht mehr gut findet:

Nach Sexismus-Skandal: WoW ersetzt halbnackte Frau durch Obst

Quelle(n):
  1. inven

Neues MMORPG erscheint in der Unreal Engine 5, verspricht „Free2Play ohne den ganzen Müll“

Depths of Erendorn ist ein neues MMORPG für den PC, das sich seit 2016 in der Entwicklung befindet. Es wechselte erst kürzlich auf die Unreal Engine 5 und hat auch sonst einige interessante Ansätze. So gibt es rundenbasierte Kämpfe und ein Free2Play-Modell, das auf Pay2Win und sogar auf “Pay to Convenience” verzichtet.

Was ist das für ein Spiel? Depths of Erendorn wurde von klassischen Rollenspielen inspiriert und soll in einer riesigen und offenen Fantasy-Welt spielen. Dort sollt ihr euch Gefahren und vor allem zufällig generierten Dungeons stellen können.

Eine erste Besonderheit sind bereits die verschiedenen Völker, aus denen ihr wählen könnt. So gibt es:

  • Menschen
  • Waldmenschen
  • Elfen
  • Zwerge
  • Wasserkreaturen
  • Adler auf zwei Beinen
  • Spinnen-Menschen

Insgesamt sind 15 Charakter-Klassen geplant. Jede Klasse ist automatisch an ein Volk gebunden. Die Waldmenschen sind etwa Druiden, die Adler Astromancer und die Spinnen-Menschen Illusionisten. Insgesamt soll es “tausende von Skills” geben.

Ebenfalls besonders ist das Kampfsystem. Das MMORPG setzt auf rundenbasierte Schlachten, ähnlich wie es etwa in Atlantica Online der Fall ist. Spieler in einer Gruppe sollen gleichzeitig ihren Zug planen und dann ausführen können. Die Entwickler versprechen schnelle Runden und viel Strategie.

Was ist über den Release bekannt? Depths of Erendorn wird seit August 2016 von einem europäischen Indie-Studio umgesetzt und wurde anfangs in Unity entwickelt. Inzwischen ist das Spiel auf die Unreal Engine 5 umgezogen.

2022 soll es eine Kickstarter-Kampagne und eine erste spielbare Alpha geben. Eine Beta ist für 2023 und der Release dann für 2024 geplant.

Einen ersten Pre-Alpha-Trailer könnt ihr euch hier anschauen. Die Entwickler sagen, er enthält nur echtes Gameplay:

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Fokus auf Gruppen und Dungeons im Endgame, Free2Play ohne Pay2Win

Was planen die Entwickler für das Endgame? Depths of Erendorn soll auf Competition und Gruppenspiel setzen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf dem PvE.

Die Entwickler sprechen von tausenden von Events und von endlos vielen, zufällig generierte Dungeons, in denen ihr euch den “größten Herausforderungen” stellen sollt.

Die Rede ist dabei von Seasons und Ranglisten, in denen sich die Spieler und Gruppen platzieren können. Wie genau das aussieht, wurde jedoch nicht verraten.

Wie finanziert sich das MMORPG? Die Entwickler betonen im FAQ und auf der Webseite mehrfach, dass sie auf “Free2Play without the Trash” setzen. Für sie bedeutet das:

  • Kein Pay2Win
  • Keine Booster
  • Keine Convenience-Items – dazu zählen etwa zusätzliche Bank- oder Inventarplätze

Stattdessen soll der Shop kosmetische Skins und “Options” bieten. Diese “Options” sollen aber keinen Einfluss auf das Gameplay haben.

Depths of Erendorn Kampf
So sehen das Interface und die Kampfphase in Depths of Erendorn aus.

Lob für “frischen Wind” im Genre

Wie kommt das Spiel an? Unter dem Trailer und unter dem Video vom YouTuber KiraTV werden vor allem die abwechslungsreichen Völker und das Kampfsystem gelobt. Die rundenbasierten Kämpfe werden als “frischer Wind für das Genre” bezeichnet und einige freuen sich darauf, weil sie mit Action-Kämpfen einfach überfordert sind.

Allerdings werfen einige ein, dass für ein rundenbasiertes RPG ein Koop-Modus ausgereicht hätte und sie dafür kein komplettes MMORPG brauchen. Auch die Grafik bekommt Kritik und wird als “generisches Unreal Engine-Spiel” bezeichnet.

Als Antwort auf die Kritik an der Grafik werfen jedoch einige Nutzer ein, dass es noch 3 Jahre bis zum Release dauert und sich bis dahin viel ändern kann.

Was sagt ihr zu den bisherigen Konzepten von Depths of Erendorn? Sprechen euch die verschiedenen Völker und das Kampfsystem an? Oder wartet ihr lieber auf ein klassisches MMORPG mit aktiven Kämpfen?

Eines dieser MMORPGs in Entwicklung ist Ashes of Creation. Doch das ist ebenfalls noch einige Jahre vom Release entfernt:

Spieler dürfen endlich Gameplay zu Ashes of Creation zeigen – Das sagen sie über die MMORPG-Hoffnung

So geht das MMORPG ESO 2022 weiter – Eine traditionelle „Elder Scrolls“-Intrige

Matt Firor, Director bei ZeniMax Online, blickt in einem Brief an die Community auf The Elder Scrolls Online im Jahr 2021 zurück und gibt einen kleinen Ausblick auf 2022. Dort sollen politische Intrigen und eines der spielbaren Völker im Fokus stehen. Außerdem soll es eine Auffrischung des Datenzentrums geben.

Wie lief 2021 für ESO? 2021 war für das MMORPG ein schwieriges Jahr, wie Firor zugibt. Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie, die ihren Tribut bei den Mitarbeitern gefordert haben soll.

Der Director erklärte außerdem, dass sich aufgrund von Mangel an Computerhardware die Verjüngung der Hardware von ESO verzögert hat. Die war eigentlich ein fester Plan für 2021. Trotzdem lief der Launch von Blackwood besser, als es 2020 bei Greymoor der Fall gewesen ist. Damals kam es zu vielen technischen Problemen und Server-Abstürzen.

Auch mit dem generellen Output an Content ist Firor zufrieden. Er betont im Brief, dass auch 2021 wieder “Millionen neuer Spieler” ihren Weg zu ESO gefunden haben. Als Highlight stellte der Director die neuen Gefährten heraus, die gerade für Neueinsteiger richtig nützlich sind.

Was sich 2021 alles genau bei ESO verändert hat und wie die Spieler das Jahr sehen, haben wir hier zusammengefasst:

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2022 soll nicht “das Ende der Welt” im Fokus stehen, sondern ein spielbares Volk

Was verrät Firor über 2022? Im neuen Jahr wollen die Entwickler Abstand von Geschichten à la „Das Ende der Welt“ nehmen. Darum drehten sich etwa das Grundspiel mit dem Daedra Molag Bal und zuletzt auch Blackwood mit dem Kampf gegen Mehrunes Dagon.

Stattdessen wollen sie sich auf eine traditionelle „Elder Scrolls“-Intrige konzentrieren. Fans heben hier etwa die Story von Wrothgar hervor, die genau ohne ein solches großes Szenario ausgekommen ist.

2022 soll es um Politik und Rivalität zwischen den Fraktionen gehen. Im Fokus soll eines der spielbaren Völker von ESO stehen, die bisher kulturell und historisch noch nicht genau beleuchtet wurden. Spieler vermuten, dass es hierbei um Rothwardonen geht, die bisher zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben und gleichzeitig noch Raum für neue Gebiete in ihrer Region bieten.

Updates soll es wie gewohnt vierteljährlich geben. Fans dürfen also wieder mit 3 DLCs und einer großen Erweiterung im Sommer rechnen.

Außerdem soll 2022 weiter an der Hardware und der Performance des MMORPGs gearbeitet werden. Hier weist Firor jedoch darauf hin, dass das Team abhängig vom aktuellen Hardware-Markt ist.

Wann erfahren wir mehr über die Inhalte von 2022? Im Januar wird es ein traditionelles Enthüllungs-Event geben. Dort werden dann die übergreifende Geschichte für das gesamte Jahr und der grobe Aufbau der Erweiterung im Sommer vorgestellt.

Bis dahin könnt ihr aber gerne spekulieren: Was wird uns 2022 in ESO erwarten? Welche Gebiete würdet ihr gerne besuchen und was sollte das große Feature der Erweiterung sein? Schreibt es gerne in die Kommentare.

ESO ist ein Buy2Play-Spiel. Ihr müsst es also nur einmal kaufen und könnt theoretisch endlos spielen. Welche anderen MMORPGs es in dieser Kategorie gibt und welche sich besonders lohnen, verraten wir hier:

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2 MMORPGs verschieben kurzfristig ihre großen Neuerungen auf 2022

Star Wars: The Old Republic und Corepunk sollten eigentlich im Dezember das Jahr für die MMORPGs abrunden. Doch die neue Erweiterung und der Start der Beta wurden kurzfristig in dieser Woche verschoben. Was noch alles passiert ist, verraten wir von MeinMMO in unserem Wochenrückblick.

Was wurde genau verschoben?

Was war das Highlight der Woche? Lost Ark hat endlich sein Release-Datum im Westen. Das wurde im Rahmen der Game Awards angekündigt.

Der Aufreger der Woche: Crowfall erschien erst im Sommer 2021, doch schon jetzt droht die Abschaltung. Das PvP-MMORPG generiert nicht die Zahlen, die man sich erhofft hatte.

Die Diskussion der Woche: Scot Lane, der Chef von New World, hat sich zu den fallenden Spielerzahlen auf Steam geäußert. Ihr habt Gründe, Rettungsmaßnahmen und ähnliche Dinge heiß diskutiert:

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Neue Klasse in Black Desert, neues MMORPG zu Warhammer

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.

Spielt Final Fantasy XIV, wenn ihr euch was Gutes tun wollt

Final Fantasy XIV veröffentlichte am 7. Dezember sein neues Addon Endwalker. In dieser Folge des MeinMMO-Podcasts reden wir über die Anfänge des MMORPGs, die Erweiterung und die möglichen Ursachen für den plötzlichen Ansturm neuer Spieler 2021.

Das ist das Thema: Das mittlerweile 11 Jahre alte Final Fantasy XIV scheint aktuell aufzublühen. Erst vor Kurzem veröffentlichte es sein neuestes Addon Endwalker und die Server wurden von Spielern überrannt. Schnell bildeten sich lange Schlangen und Entwickler mussten sich für die Server-Probleme entschuldigen, weil sie den riesigen Ansturm nicht abfangen konnten.

In dieser Folge des MeinMMO-Podcasts betrachten wir das MMORPG aus den Perspektiven einer langjährigen Veteran-Spielerin und einer Neueinsteigerin. Wir schauen uns die Anfänge des Spiels an, den aktuellen Stand und was es für so viele Gamer attraktiv macht. Wir gehen aber auch auf die Probleme und Schwächen ein.

Für wen lohnt es sich, einen Blick in FFXIV zu werfen? Warum sind gerade so viele Gamer dabei, das Spiel auszuprobieren? Erfahrt es in unserem Podcast.

Mit dabei sind dieses Mal die Chefredakteurin Leya Jankowski und das dynamische Community-Manager-Duo Irina Moritz (MeinMMO) und Marylin Marx (GameStar).

Hier könnt ihr hören:

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Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Mehr zum Thema FFXIV, Endwalker und Anstieg der Spielerschaft auf MeinMMO findet ihr hier:

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!

Ich hab das neue Multiplayer-Spiel zu Dragon Ball gespielt – Ist es eure Zeit wert?

MeinMMO-Autorin Lena durfte in der Closed-Beta zum Survival-Multiplayer Dragon Ball: The Breakers einige Stunden ums Überleben kämpfen. Aus anfänglichem Frust und Langeweile wurde letztlich Spaß. In diesem Artikel erfahrt ihr, ob Dragon Ball: The Breakers eure Zeit wert ist.

Gefüllt mit einer Überdosis Nostalgie und wippend auf dem Stuhl wartete ich gespannt auf meinen Closed-Beta-Key und das entsprechende 4-stündige Zeitfenster, an dem ich Dragon Ball: The Breakers endlich austesten durfte.

Was ist das für ein Spiel? Dragon Ball: The Breakers ist ein asymmetrischer Survival-Multiplayer, welches sehr stark an Spiele wie Dead by Daylight oder Friday the 13th: The Game erinnert.

Ein Spieler nimmt dabei die Position des Räubers ein, während 7 weitere ums Überleben kämpfen.

Beide Parteien verfolgen während einer Partie verschiedene Ziele:

  • Die Überlebenden: Vor dem Räuber fliehen und/oder ihn besiegen.
  • Der Räuber: Tötet alle Überlebenden und verhindert dadurch ihre Flucht

Weitere Features des Spiels:

  • Einfache Charaktererstellung für männliche und weibliche Überlebende.
  • Ingame-Shop mit Kosmetik, Accessoires, Emoticons … (käuflich via Premium-Währung oder normaler Währung).
  • „Geisterentzieher“ als Gacha-Mechanik.
    • Gacha heißt, dass ihr Ingame-Währung oder oft richtiges Geld investieren müsst, um zufällige Helden zu erhalten. Ob man in Dragon Ball: The Breakers Geld ausgeben kann, ist derzeit noch nicht bekannt.
  • Mögliche Stärkung von Skills des Überlebenden im Training.
  • Überlebende können sich als Gegenstände tarnen und andere Gadgets verwenden, um dem Räuber zu entkommen.
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Neues Multiplayer-Game zu Dragon Ball kommt – Erinnert seltsamerweise an Dead by Daylight
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Dragon Ball: The Breakers funktioniert also ganz anders als seine Vorgänger Budokai Tenkaichi 3 oder Dragon Ball Xenoverse 2, die eher als Prügelspiele gelten. 

Dennoch spielt The Breakers im Xenoverse-Universum und ihr könnt euren Spielstand von Xenoverse 2 auf den Koop-Survival übertragen. 

Was genau da übertragen wird, kann ich euch leider noch nicht sagen, jedoch vermute ich, dass euer Spielcharakter aus Xenoverse 2 als Überlebender in The Breakers fungieren wird – so müsst ihr vielleicht nicht unbedingt einen neuen Charakter erstellen.

Über die Autorin Lena: Seit Dragon Ball damals auf RTL 2 lief, bin ich Fan der Serie. Ich bin mittlerweile 28 Jahre alt und quasi damit aufgewachsen. Gerade die Cell-Saga mit Kid-Gohan ist für mich einfach der Höhepunkt von Dragon Ball (Z). Umso mehr hat es mich gefreut, Cell als Räuber in der Closed-Beta zu sehen.

Ich konnte bisher kaum Erfahrung in asymmetrischen Survival-Games sammeln, die einem einen Menschen und keinen NPC als Gegner vor die Nase setzen. Dragon Ball: The Breakers war demnach eine echte Neuerfahrung für mich.

Mein Einstieg ins Spiel – Vorbereitung auf das Massaker

Als ich die Beta von Dragon Ball: The Breakers startete, überfielen mich direkt sämtliche Einstellungen zur Grafik, Steuerung und dem Ton. Leider konnte ich keine deutsche Sprachausgabe auswählen – ich hoffte insgeheim auf die klassische RTL-2-Stimme: Tommy Morgenstern als Son Goku. Na ja, gut, musste der O-Ton, also japanisch mit deutschen Untertiteln, herhalten. 

Danach folgte das Menü zur Charakter-Erstellung, die sehr einfach gehalten wurde. Aber man hatte trotzdem reichlich Auswahl bei den Dragon-Ball-typischen Frisuren und Augen. Bei den Outfits durfte ich, zu meinem Leidwesen, nur zwischen zwei Varianten entscheiden: Halb nackt oder sportlich bekleidet.

Obwohl ich normalerweise gefühlt Stunden bei der Charakter-Erstellung verbringe, benötigte ich dieses Mal etwa 4 Minuten und war fertig damit. Das lag aber vor allem daran, dass ich mir selbst ein Limit setzte, man durfte ja nicht ewig in der Beta verbringen, sondern nur 4 Stunden pro Zeitfenster.

Anschließend warf mich das Spiel in ein Tutorial-Fenster, welches ich zumindest teilweise … überflogen habe. Das sollte sich noch böse rächen. Danach fand ich meinen Charakter auf einer kleinen Map wieder, auf der sich verschiedene Leute und Gebäude befanden:

  • Bekannte Gesichter wie Trunks, Bulma und das Schweinchen Oolong.
  • Der Raum von Geist und Zeit (Training für die Skills meiner Charaktere).
  • Der Ingame-Shop.
  • Einen Friseur (gibt einem die Möglichkeit den Charakter nochmal komplett zu überarbeiten).
  • Ein Postfach.
  • Der Geisterentzieher, um per Gacha-Mechanik neue Charaktere zu bekommen.

Wofür ihr neue und andere Charaktere braucht, außer eurem Überlebenden? Schon mal grob vorab gesagt: Ihr könnt mithilfe von sogenannter Verwandlungskraft, eure Drachenverwandlungsstufe erhöhen und so das Aussehen und die Skills einer bekannten Figur aus Dragon Ball ausleihen. Damit könnt ihr effizienter kämpfen und euch besser fortbewegen, weil ihr dadurch fliegen könnt.

Nachdem ich also die übersichtliche Map sorgsam inspiziert und vielleicht schon die ein oder andere Minute im Gacha-System verbracht hatte, stürzte ich mich ins Gefecht.

Katastrophaler Start – „Was tu ich hier überhaupt?“

In meinem ersten Kampf spielte ich einen Überlebenden. Danach habe ich etwa drei Spiele lang nicht bemerkt, dass ich meine Präferenz auf den Räuber stellen konnte. Nichtsdestotrotz winkte ich meinen Kollegen freudig in der Lobby zu, das war durch die verfügbaren Gesten möglich. Ich wusste ja nicht, welcher Horror schon in „Hochlandfluss“ (der Map-Name) auf mich wartete.

Ich startete mit zwei anderen Spielern in einer wüsten gleichen Umgebung. Verzweifelt lief ich einem von ihnen hinterher, weil ich gar keine Ahnung hatte, was genau zu tun war. Der hatte wohl schon einige Games hinter sich und machte sich schnell vom Acker. „Koop wird dann wohl doch nicht allzu großgeschrieben“, dachte ich mir und versuchte alleine klarzukommen.

  • Relativ schnell fand ich heraus, dass ich mit einer Waffe schießen konnte, um so manche Gegenstände zu zerstören. Es wurden ein paar Kisten geöffnet, bis ich auf eine Hilfe suchende Zivilisten stieß. Man musste lediglich einen Button gedrückt halten, um die Arme zu retten. Als Dank ließ sie Verwandlungskraft fallen.
  • Danach fand ich noch einen Radar, mit dem ich eigentlich einen wertvollen Schlüssel hätte orten können, jedoch rächte sich dann das nicht gelesene Tutorial: Ich hatte keine Ahnung, wie man den Radar einsetzt. Generell wusste ich immer noch nicht wirklich, was genau meine Aufgabe als Überlebender war, außer zu fliehen.
  • Kurz darauf wurde ich ohnehin von Cell, dem Räuber, gefunden und mit nur wenigen Hieben vernichtet. Nicht mal 2 Minuten hatte ich überlebt. Das war schon wirklich bitter.

Meint ihr, meine Teammitglieder kamen zu meiner Rettung? Ach, quatsch. Denn eigentlich haben die anderen Mitspieler 60 Sekunden Zeit, um ihre Kumpanen wiederzubeleben und damit zurück ins Spiel zu bringen.

Eine liebe Seele wollte mir dann zwar im Alleingang helfen, aber Cell befand sich leider immer noch in meiner Umgebung und konnte ihn mühelos zur Strecke bringen.

Im Nachhinein bemerkte ich, dass das ein echt unfairer Vorteil vom Räuber ist: Er wartet an einer Leiche, in der Hoffnung, dass ein Überlebender kommt, um die Leiche wiederzubeleben. In darauffolgenden Runden gab es auch einige Räuber, die den Nachteil schamlos ausnutzten und so fast die komplette Truppe an Überlebenden ausrotteten.

Da gönnt sich Cell erst mal meinen Leichnam.

Der Aha-Moment: „Ach, SO spielt man das eigentlich!“

Nachdem mein Kopf in der 1. Runde so richtig gewaschen wurde, beschloss ich das Tutorial zu lesen und weitere Runden zu zocken, bis ich allmählich herausfand, wie genau das Spiel eigentlich abläuft und was die Aufgabe von Überlebenden ist.

Es gibt insgesamt 3 Phasen:

  • Die, ich nenne sie liebevoll, „Bitte Cell, entdeck und töte mich nicht, während ich wichtige Kraftschlüssel sammel“-Phase
  • Die Verteidigungsphase
  • Die Fluchtphase, falls die Verteidigungsphase fehlschlägt.

In der 1. Phase lief ich panisch mit Fremden umher, um hilfreiche Items, die 7 Dragonballs, die sogenannten „Superzeitmaschinen-Kraftschlüssel“ aufzusammeln und sie zu ihrem rechtmäßigen Platz zu bringen.

Denn die komplette Map besitzt Gebiete von A bis E im Alphabet. Also brauchten insgesamt 5 Gebiete jeweils einen Kraftschlüssel, um ein „Startsystem-Gerät“ aufzuladen, das Cell bezwingen könnte.

Rannte man schnell genug von A nach E und platzierte alle Schlüssel, begann die 2. Phase. Die war für mich mit Abstand am stressigsten. Alle Spieler versammelten sich dann meistens im Sonder-Gebiet „Z“, um die Aufladung des Startsystem-Geräts zu beschleunigen.

Natürlich ließ Cell sich das nicht gefallen, dessen Aufgabe es in der Phase war, das Gerät und die Überlebenden zu zerstören. Meist brach in der Phase ein chaotischer Kampf zwischen allen aus, die bis dahin wirklich überlebten.

Je mehr Spiele ich absolvierte, desto besser fand ich mich zurecht und konnte mir sogar einen Plan für die 2. Phase zurechtlegen.

So wappnete ich mich für den Kampf gegen Cell im Sonder-Gebiet: Anfangs habe ich einiges an Verwandlungskraft eingesammelt, um die „Drachenverwandlungsstufe“ zu erhöhen und mir so die Kraft von Superkriegern ausleihen zu dürfen.

  • Die Art der Drachenverwandlung hängt von der Stufe ab, die man zuvor durch Verwandlungskraft erreichte. Je höher die Stufe, desto stärker wird man.
  • Das Aussehen und der Skill der Verwandlung hängt von den Charakteren ab, die man zuvor ausgerüstet hat. Jeder Held befindet sich dabei auf Platz 1, 2 oder 3. Erhaltet ihr also Stufe 2, borgt ihr die Skills und das Aussehen von der Figur, die sich auf Platz 2 befindet.
  • Wenn ihr tatsächlich mit anderen im Koop spielt, könnt ihr zudem versuchen, gemeinsam die 7 Dragonballs zu finden und in ihrer vorhergesehenen Vorrichtung zu platzieren. Daraufhin könnt ihr den Drachen Shenron rufen, der euch entweder dazu befähigt, die Drachenverwandlungsstufe 4 zu erreichen oder die Stufe aller Truppenmitglieder zu steigern.
  • Drachenverwandlungsstufe 4 ist kräftemäßig ebenbürtig mit der maximalen Form des Räubers.

Leider kam ich persönlich nie in den Genuss davon, 7 Dragonballs auf dem Altar abzulegen, da jeder in der Beta sein eigenes Ding machte. In einer festen Gruppe mit Absprachen ist das wahrscheinlich deutlich einfacher zu erreichen – gerade, wenn jemand einen Dragonball-Radar besitzt, der einem Überlebenden anzeigt, wo die wertvollen Kugeln sich verstecken.

Wenn man stark genug war, konnte man Cell sogar nur durch reines Kämpfen bezwingen und als Sieger hervorgehen: Keine Schlüssel oder Zeitmaschinen nötig.

Wofür dann die 3. Phase? Die Fluchtphase setzt dann ein, wenn Cell es tatsächlich geschafft hat, das Startsystem-Gerät zu zerstören. In jedem Gebiet gibt es daraufhin Leuchtsignale, die Überlebende dazu befähigen, eine einzige Fluchtzeitmaschine zu rufen. Damit können alle Überlebenden noch auf den letzten Drücker entkommen, wenn Cell sie nicht vorher tötete.

Wie ist das denn so als Räuber zu spielen?

Ich kenne zwar den Ablauf und Skills von Cell, aber zu meinem Bedauern, durfte ich nie als Räuber spielen. Nach etwa 3 Partien wechselte ich zwar meinen Wunsch bei der Gruppensuche auf „Räuber“, allerdings wurde ich trotzdem immer ein Überlebender. Vielleicht hatte ich Pech oder einfach nur kein Glück – ich weiß es nicht.

Es gibt unten links im Bild eine Anzeige mit „Priorität“ und einer Zahl davor. Je öfter ich ein Überlebender wurde, obwohl ich als Räuber spielen wollte, desto höher ging die Zahl. Als die Beta-Zeit vorbei war, hatte ich ungefähr 11 Spiele absolviert und die Priorität lag bei 8. Ich weiß leider nicht, ab wann man dann garantiert als Räuber spielen darf.

Was muss der Räuber sonst tun und was kann er? Als Cell muss man so viele Überlebende wie möglich ausfindig machen und vernichten. Dadurch wird man immer stärker und erreicht neue Formen (maximal 4). Sobald der Räuber eine neue Form erreicht, erhält er einen Angriff, der ein komplettes Gebiet zerstört. Außerdem hat Cell eine Fähigkeit, die es ihm erlaubt nahegelegene Überlebende aufzuspüren.

So sieht der Warteraum mit „Priorität“ aus.

Dragon Ball: The Breakers ist total Dragon Ball

Egal, ob es die kleinen Soundeffekte sind, wenn man sich beispielsweise teleportiert oder Charaktere im typischen Dragon-Ball-Stil. Alles hatte so einen winzigen Nostalgie-Schluckauf bei mir verursacht.

Auch die runden Häuser im Stadt-Gebiet oder das Raumschiff, welches an den Namek-Ark mit Freeza erinnerte, ließen mein Fan-Herz höher schlagen. Ich war ständig zugange: „Aww, das ist ja genau wie im Anime damals!“

Die Formen, die der Räuber Cell erreichen konnte, waren auch perfekt an den Anime angelehnt. So begann er als eklige kleine Larve und konnte durch den Konsum von Menschen zu einer perfekten Form heranwachsen. Ich denke, gerade dadurch eignet sich Cell perfekt als Schurke.

Auf Bildern sah man ja bereits Boo und Freeza als weitere Räuber. Auch die passen super in das Survival-Game. Beide Bösewichte besaßen im Anime ebenfalls mehrere Formen, bis sie ihre volle Power erreichten.

Als Überlebende hatte man in der Beta nur die Wahl zwischen dem eigenen Charakter und dem Schweinchen Oolong. Wobei ich mir fast sicher bin, dass ikonische Figuren wie Bulma, Chichi oder der Rinderteufel als spielbare Helden folgen könnten.

Ich habe Angst vor dem Gacha-Aspekt

Vielleicht ist meine Angst unbegründet, aber alleine, dass Gacha in Dragon Ball: The Breakers enthalten war, hat mich wahnsinnig überrascht und auch etwas entsetzt… Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage: Kommt das Spiel kostenlos raus und finanziert sich durch (unfaires) Gacha oder wird es kostenpflichtig und besitzt faires, günstiges Gacha?

Es wäre eine Schande ein Spiel mit so großem Potenzial durch so ein System zu zerstören. Ich hoffe wahnsinnig, dass der Gacha-Aspekt nur minimale Boni gibt und nicht spielentscheidend wird. Ich habe in der Closed Beta 6x für Helden aus dem Dragon Ball Universum gepullt: dadurch bekam ich 2x 4-Sterne Helden und 4x 3-Sterne Helden.

Diese Charaktere haben nicht nur verschiedene Raritäten, sondern besitzen auch noch unterschiedlich starke Attacken und Outfits, die ihr dann bei der Drachenverwandlung nutzen könnt. Je seltener ein Held ist, desto nützlicher wird seine Attacke – so schien es zumindest.

Ihr benötigt 15.000 Zeni oder 150 TP-Token, um einmal am Banner ziehen zu können. Je nachdem wie gut ihr in einer Partie spielt, bekommt ihr entsprechend hohe Zeni. Etwa 4500 Zeni könnt ihr einsacken, wenn ihr ein Spiel perfekt absolviert. TP-Token bekommt ihr ausschließlich bei Level-Ups eures Charakters und davon auch nur jeweils 3 Stück.

Das fiel mir noch negativ auf:

  • Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und etwas klobig.
  • Häufige Abbrüche zum Host (der Räuber). Das Spiel wird danach direkt beendet und die Überlebenden gewinnen.
  • Die Kamera ist zu nah am eigenen Charakter. Das schränkt die Sicht etwas ein.
  • Überlebende benötigen zu lange, um Gefährten wiederzubeleben (etwa 20 Sekunden).
  • Das Startsystem-Gerät braucht zu lange zum Aufladen (um die 2 Minuten, kann aber auch länger dauern, je nachdem wie viele Schlüssel man vorher platziert hat und wie viele Überlebende helfen).

Ein paar negative Punkte könnten aber daher rühren, dass ich keine festen Spielpartner hatte und mit fremden Leuten in der Lobby war. Wir konnten uns nicht richtig absprechen und gezielt, strategisch gegen den Räuber vorgehen.

Fazit nach der Closed Beta: Ist es eure Zeit wert?

Definitiv! Fuchst man sich erst mal in verschiedene Vorgehensweisen rein, macht Dragon Ball: The Breakers, trotz seiner Makel, wahnsinnig Spaß. Anfangs war ich wirklich frustriert darüber so fix zu sterben und einfach nicht richtig ins Spiel zu finden. Ich wollte fast aufhören und hab vor mich hin geweint, dass ich kein Bock mehr habe, aber wollte durchziehen, um euch einen Eindruck vermitteln zu können und weil ich Dragon Ball einfach sehr mag.

Dann machte es plötzlich klick und ich hatte irgendwie den Durchblick. Jede Runde ging total schnell vorbei. Jedes Mal, wenn wir siegten, wurde mein Grinsen noch breiter. Man merkte manchmal, wie ein paar der anderen Beta-Tester auch langsam verstanden, wie das Spiel funktioniert.

Ich glaube mit einem coolen Team oder Leuten, die wissen, wie der Survival-Koop funktioniert, kann das noch mal eine Ecke mehr Spaß machen.

Probiert es unbedingt aus, wenn ihr Survival-Games und/oder Dragon Ball mögt und die Chance dazu habt.

lena foto

Lena

Freie Autorin bei MeinMMO

Pro
  • Läuft ohne Bugs und Laggs
  • „Dragon Ball“-Fans kommen auf ihre Kosten
  • Stärkung des eigenen Charakters möglich
  • Strategisches Denken und enge Zusammenarbeit mit Teammitgliedern
  • Tolle Musik, Synchronisation und Soundeffekte
Contra
  • Keine bombastische Grafik
  • Einstieg könnte schwer ausfallen, gerade bei eingespielten Gegnern
  • Monotones Kampfsystem
  • Eventuell kostspieliges Pay2Win (muss man den Release oder weitere Infos abwarten)

Was sagt ihr? Werde ihr mal in Dragon Ball: The Breakers reinschnuppern oder ist so was eher nix für euch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

New World: Das sagt der Chef zur Kritik, Amazon hätte Release verschieben müssen

Das neue MMO New World steht in der Kritik der Spieler. Es heißt, New World sei unfertig rausgekommen und hätte noch mehr Zeit in der Entwicklung gebraucht. Der Chef des Spiels, Scot Lane, äußert sich dazu in einem Interview.

Woher sind die Aussagen? Die Seite MMORPG.com hatte die Gelegenheit mit Scot Lane zu sprechen, dem Chef von New World. Der hatte kürzlich auch einer polnischen MMORPG-Seite ein Interview zum starken Spieler-Verlust auf Steam gegeben.

Was sagt er zur Launch-Verschiebung? Lane wird mit der Kritik der Fans konfrontiert, New World hätte noch ein weiteres Mal verschoben werden müssen, um an den vielen Schwierigkeiten zu arbeiten, die nach dem Launch auftraten, vor allem an den Bugs und an den Dupe-Exploits.

Lane sagt:

„Das ist schwierig, wir haben in letzter Zeit intern viel darüber gesprochen. Die Sache ist: Wir kannten den Exploit und die Probleme mit Dupes nicht, bis nach dem Launch. Eine Verschiebung hätte hier nicht geholfen.“

Scot Lane

New World verspricht 2022 mehr Content – Fokus auf Mid- und Endgame

Fehlt es nicht auch an Content? Zu der Kritik an mangelnden Inhalten, sagt Lane, man sei 2021 schon ein gutes Stück vorangekommen.

2022 wolle man das Story-Telling verbessert und mehr Inhalte für Mid- und Endgame bringen.

Die Spieler würden bald neue Quest-Arten sehen, hier plane man mehr Ressourcen zu investieren. Lane sagt auch, man habe einiges für PvP-Spieler in petto und freue sich schon drauf, davon mehr zu zeigen.

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Team arbeitet so hart an Problemen, dass Burnout droht

Was war das große Problem? Ohnehin sagt Lane, das größte Problem sei die Dimensionen des Launchs gewesen. Der Ansturm auf New World sei so gewaltig gewesen, dass man überrollt wurde. Auf diesem Spieler-Niveau konnte man vorher nicht annähernd testen.

Das hätte Probleme aufgeworfen, die das Team dann so schnell wie möglich angehen wollte. Und in der Hast, die neuen Probleme anzugehen, seien Fehler passiert.

Das Team war so aufgeregt, derart viele Spieler zu sehen, dass man getrieben war, schnell zu antworten, damit sich Spieler wieder auf den Spaß konzentrieren konnten.

Eine große Herausforderung war es daher, das richtige Tempo zu finden und methodischer beim Testen und Prüfen der Updates vorzugehen. Das Team arbeite hart: Im Moment schaue man darauf, die Arbeit so zu verteilen, dass sich keiner überarbeitet.

Das Team sei so engagiert, dass alle rund um die Uhr arbeiten wollten, um Probleme zu lösen, aber das sei nicht durchzuhalten. Man will verhindern, dass das Team ausbrennt.

„Eine große Lehre für uns ist es: Obwohl wir eine Alpha für ein Jahr hatten und ein Preview-Event und einen öffentlichen Test – wenn man Live geht und über lange Zeit so viele Spieler hat, werden neue Probleme auftauchen.“

Scot Lane

Die Probleme, die Lane schildert, erinnern stark an Aussagen des ehemaligen WildStar-Gesichts, Stephan Frost, der mal genau erklärt hat, warum jedes MMO mit zu wenig Endgame-Content und zu vielen Bugs erscheint. Und dass das Team gerade zum Release unter akuter Gefahr steht, auszubrennen:

Experte gibt faszinierenden Einblick, wie die Entwicklung von MMORPGs wirklich läuft

FIFA 22: 5 starke Angreifer, die gerade viel zu günstig sind

Die absoluten Top-Karten in FIFA 22 kosten eine Menge Münzen. Doch auch für kleine Beträge kann man ein paar tolle Spieler abgreifen. Hier findet ihr 5 Beispiele für günstige Stürmer und Flügelspieler, mit denen ihr euren Angriff verbessern könnt. 

Kennt ihr das auch? Da habt ihr gerade eine Menge Münzen in einen Angreifer investiert und hofft nun auf jede Menge Treffer – doch irgendwie will er nicht so recht zünden? Dann ärgert man sich, so viele Münzen in einen Spieler gesteckt zu haben. Vor allem, wenn der Preis dank des verrückten Marktes in kurzer Zeit auch noch gefallen ist. 

Zum Glück aber gibt es auch genau den gegenteiligen Fall: Man investiert wenige Münzen und plötzlich hat man einen Spieler, der deutlich besser abliefert, als man es für den Preis erwartet hat. Hier zeigen wir euch 5 Beispiele solcher Angreifer, deren Preis für ihre Fähigkeiten eigentlich viel zu niedrig ist.

Wir fangen bei besonders günstig an, und arbeiten uns dann ein wenig die Münz-Leiter hoch.

Ousmane Dembélé – Gold

FIFA 22 Dembele
Marktcrashs trafen unter anderem die Dembélé-Karte

Preis: ca. 3.300 Münzen

Das macht Dembélé aus: Ja, Dembélé ist als RF kein direkter Stoßstürmer im Zentrum, aber: Der Offensivspieler gehört definitiv in diese Liste torgefährlicher Spieler, die gerade günstig ausfallen. Gerade mal knapp über 3.000 Münzen kostet der Franzose, der mit 5 Sternen bei Skills und schwachem Fuß glänzen kann. 

Er verfügt über tolle Dribbling-Fähigkeiten und ein überaus gefährliches Tempo. Selbst in Teams mit höher bewerteten Spielern fällt die 83er-Karte nicht negativ auf. Dembélé ist und bleibt vermutlich auch noch längerfristig eine absolut brauchbare Karte für eure Offensive – nur, dass er mittlerweile eben deutlich günstiger, als noch vor wenigen Wochen ist.

Timo Werner – Gold

FIFA 22 Werner

Preis: ca. 4.100 Münzen

Timo Werner ist gerade auf einem Preislevel von ca. 3.000 bis 4.000 Münzen und ja, er wurde mittlerweile von manchen anderen Stürmerkarten überholt. Aber: Dadurch ist auch sein Preis deutlich gesunken und ihr könnt immer noch jede Menge Tore aus dem Chelsea-Angreifer rausholen. Nicht umsonst ist der Stürmer in der FIFA-Community trotz vergleichsweise niedriger Gesamtwertung immer noch gefürchtet.

Werner hat das nötige Tempo, um sich auch gegen schnelle Verteidiger durchzusetzen. Auch seine Schuss- und Dribbelwerte sind brauchbar, und irgendwie steht der Stürmer immer genau richtig, um einen eiskalten Treffer abzustauben. Nur in Sachen Skill-Moves hat er Schwächen (nur 3 Sterne). Werner eignet sich also vor allem für direkte Angriffe, ohne viel Getrickse. Doch wenn das euer Spielstil ist, könnt ihr mit ihm ein echtes Schnäppchen machen.

Marko Arnautovic – Rulebreaker

FIFA 22 Arnautovic
Arnautovic ist eine starke Karte, die aber schwer zu linken ist

Preis: ca. 12.000 Münzen

Das macht Arnautovic aus: Schaut man sich in der FIFA-Community um, wird die Rulebreakers-Karte von Arnautovic immer wieder bei einem bestimmten Thema aufgebracht: Nämlich dann, wenn die Frage nach dem besten Stürmer in Sachen Preis/Leistungsverhältnis aufkommt. 

Arnautovic ist vor dem Tor eine absolute Maschine, die Chancen am laufenden Bande verwandeln kann – und das aus den unterschiedlichsten Lagen. Dass Arnautovic so günstig ausfällt, dürfte vor allem an der schwer linkbaren Nationalität und dem Serie-A-Faktor liegen. Sicher ist: An seinen Stats liegt es nicht. 

Paulo Dybala – Gold

FIFA 22 Dybala
Der Angreifer eignet sich auch für einen Arnautovic-Link

Preis: ca. 18.500 Münzen

Das macht Dybala aus: Wenn ihr euch dafür entscheidet, Arnautovic in euer Team aufzunehmen, könnt ihr euch theoretisch gleich noch mit einem weiteren Serie-A-Spieler ausrüsten, der ebenfalls mit einem vergleichsweise günstigen Preis daherkommt: Paulo Dybala. 

Dybala kostet derzeit ca. 18.500 Münzen und ist damit günstiger als Stürmer wie Haaland, Kane oder Lukaku, setzt sich aber durch seine Beweglichkeit von diesen Angreifern ab.

Der Argentinier ist trickreich und abschlussstark, sein linker Fuß ist eine echte Waffe. Sowohl aus der Distanz, als auch im Strafraum-Gewühl kann Dybala Gefahr auf den gegnerischen Kasten ausüben. Zudem ist er auch als Passgeber und Vorbereiter nützlich – wenn ihr eher einen Lenker für euer Mittelfeld sucht, kann er diese Rolle auch füllen. Mit Dybala bekommt ihr eine vergleichsweise kostengünstige Allzweckwaffe im Angriff.

Mario Gomez – Hero

FIFA 22 Gomez
Gomez ist einer der Bundesliga-Heroes

Preis: ca. 26.500

Werfen wir nun noch einen Blick in die Bundesliga. Und hier landet man in Sachen Stürmer schnell bei einem, der eigentlich schon gar nicht mehr dabei ist: Mario Gomez, in der Hero-Variante. 

Der Preis des Stürmers sinkt seit Wochen, aktuell er bei knapp über 20.000 angekommen. Für den Preis bietet Gomez aber ein extrem brauchbares Paket: Vor allem glänzt Gomez natürlich mit seiner Abschlussstärke, während man das Tempo kritisieren kann. Mit einem Engine- oder Hunter-Stil ist hier aber schnell Abhilfe geschaffen. Allerdings gilt Ähnliches wie bei Werner: Skill-Moves braucht ihr mit Gomez nicht groß auspacken. 

Ein Bonus ist allerdings sein Hero-Status, mit dem ihr starke Chemie-Verbindungen in euren Bundesliga-Teams aufbauen könnt. Für den aktuellen Preis ist Gomez auf jeden Fall eine Verpflichtung wert!

Ihr sucht nicht nur im Angriff, sondern für euer ganzes Team Verbesserungen? Dann solltet ihr hier mal vorbeischauen: 7 Meta-Spieler für mehr Siege in der Weekend League.

WoW: Shadowlands wird als „Filler-Addon“ enden – Und das ist gut so

Shadowlands wird als „Lückenfüller“ in die Geschichte von World of Warcraft eingehen. MeinMMO-Dämon Cortyn findet: Das ist die beste Lösung.

Inzwischen dürfte auch die letzte Person bemerkt haben, dass WoW: Shadowlands nicht so gut bei den Spielern ankam, wie man sich das ursprünglich gedacht hatte. War die Erweiterung zu Beginn noch von vielen als “gut” angesehen, stürzte diese Meinung rasend schnell ab. Spätestens mit Patch 9.1 hatten nur noch wenige Spieler Lust darauf. Selbst Verbesserungen aus Patch 9.1.5 brachten nur wenig Linderung.

Also ziehen die Entwickler die Reißleine und bereiten Shadowlands ein recht schnelles, aber auch unrühmliches Ende.

Spoilerwarnung: In dem Artikel geht es auch um Datamining und vermeintliche Inhalte aus Patch 9.2. Ihr wurdet gewarnt.

WoW Sylvanas Cinematic Ranger General Teldrassil Close up Banshee titel title 1280x720
Sylvanas’ Entwicklung wird einer der wenigen Punkte sein, die aus Shadowlands in Erinnerung bleiben.

Was ist ein Filler-Addon? Ähnlich wie „Filler-Episoden“ bei TV-Serien, erfüllen Filler-Addons auch bei World of Warcraft einen einfachen Zweck: Es soll etwas geschehen, nur damit etwas geschieht. Ein Filler-Addon hat zwar eine zusammengehörende Handlung, doch nach Abschluss des Filler-Contents herrscht quasi der gleiche Zustand, wie zuvor. Nur wenige Details haben sich geändert.

Und ehrlich gesagt, hat sich Shadowlands dafür auch von Anfang an angeboten. Das ganze Konzept des „Nachlebens“ mit den verschiedenen Reichen, in denen die unterschiedlichen Varianten des Jenseits existieren, ist so unwirklich und losgelöst vom Rest des Warcraft-Kosmos, dass man da perfekt einfach wieder einen Deckel draufmachen kann. Ganz ähnlich wie schon damals bei „Warlords of Draenor“ kann man einfach sagen: Die Verbindung zu den Schattenlanden ist nun wieder gekappt, storytechnisch steht ihr mit diesen Kreaturen nicht länger in Verbindung.

Allerdings finde ich die Entscheidung gut.

Klar, die neuen Gebiete haben mir gut gefallen. Weil alles so neu und unbekannt war, konnten sich die Entwickler kreativ richtig austoben. Ich finde den Ardenwald noch immer atemberaubend und auch Revendreth behalte ich in guter Erinnerung.

Blizzard hätte sich nun auch hinstellen und versuchen können, die Story von Shadowlands in eine andere Richtung zu lenken, um die Spieler wieder einzufangen, die man verloren hat. Ein Patch 9.3 und ein Kerkermeister, der sich noch durch andere Erweiterungen zieht – das wäre alles eine Option gewesen.

WoW Jailer angry titel title 1280x720
Der Kerkermeister wird wohl in Vergessenheit geraten. Aber das ist auch besser so.

Aus den ersten Infos zu Patch 9.2 geht jetzt hervor, dass der Kerkermeister letztlich besiegt und vernichtet wird. Vollständig, von ihm bleibt nichts übrig. Pelagos wird als neuer Seelenrichter eingesetzt und übernimmt die Rolle, künftig alle Seelen in ihr entsprechendes Nachleben zu schicken. Diese Macht erhält er – vermutlich – durch die Schmiede der ersten.

Dass der Kerkermeister am Ende besiegt und damit vermutlich endgültig zerstört ist, ist gut. Er war ein „Filler-Boss“, der erst in Patch 9.0 eingeführt wurde und mit Patch 9.2 schon wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Klar hat man ihn irgendwie „verheizt“ – aber gleichzeitig erlaubt das wieder einen klaren Cut, um danach etwas Neues auszuprobieren oder an der alten, bewährten Geschichte anzuknüpfen.

Shadowlands wird damit zu einer kleinen – mehr oder weniger – in sich abgeschlossenen Geschichte.

WoW Draenei Death Blood Elf Smile titel title 1280x720
Ein Neustart nach Shadowlands – das Beste, was man in der aktuellen Lage tun konnte.

Natürlich muss man auch sagen: Bisher ist das meiste von Patch 9.2 nur Datamining. Es wäre durchaus möglich, dass Blizzard im finalen Cinematic noch eine große Wendung enthüllt und der Kerkermeister nicht ganz so tot ist, wie man sich das eigentlich gedacht hatte.

Der einzige, fade Beigeschmack ist, dass Blizzard versucht hat, Shadowlands deutlich mehr Bedeutung zu geben als eigentlich notwendig war. Dass der Kerkermeister im Grunde hinter allen großen Ereignissen der vergangenen 20 Warcraft-Jahre stand, hätte ein cooler Plot-Punkt sein können, der aber leider nicht gut umgesetzt wurde.

An dieser Begründung wird das Story-Team nun sicher noch einige Jahre zu knabbern haben. Denn wenn der „große Obermotz“, der seit Jahrtausenden die Fäden des Schicksals führt, sich plötzlich als langweiliger Charakter herausstellt, mit dem keiner was anfangen kann, dann ist das ein Schaden, von dem Warcraft sich nur langsam erholen wird.

Allerdings will ich zuversichtlich sein. World of Warcraft hat über viele Jahre spannende und interessante Geschichten geliefert – und das war auch in Shadowlands oft der Fall, wenngleich häufig eher in den Nebenquests versteckt. Wenn Blizzard mit 10.0 da anknüpfen kann, seinen Widersachern mehr Profil verleiht und wieder ein Warcraft erschafft, das sich nicht in immer mehr Parallel-Dimensionen verstrickt … dann habe ich Hoffnung, dass das nächste Addon noch einmal richtig begeistert.

Denn wenn das nicht der Fall sein sollte, sieht es langsam wirklich düster für World of Warcraft aus. Und das wäre doch schade.

Erschreckender Insider-Bericht über Destiny 2 erklärt die vielen Probleme der Story

Bei Bungie gibt es offenbar seit mehr als 10 Jahren ernste Probleme mit der Kultur am Arbeitsplatz, das geht aus einem Bericht von IGN hervor. Während der Arbeit an Destiny 1 soll das Story-Team von einem Chef geführt worden sein, der zu Wutausbrüchen neigte und offenbar unter Burnout litt. Einmal warf er einen Stuhl aus dem Fenster. Bei Destiny 2 wurde es nicht besser.

Woher stammen die Informationen? Die Seite IGN hat mit 26 aktuellen oder früheren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bei Bungie gesprochen. 25 wollen anonym bleiben, aber eine Autorin des Teams, Cookie Hiponia, lässt sich namentlich zitieren.

Es ist ein mehrseitiger Insider-Bericht erschienen, der viele Einblicke in die Arbeitsprozesse von Bungie gewährt und immer wieder auf tiefsitzende, erschreckende Probleme im Story-Team hinweist.

“Gelacht, als ich Bungies Antwort auf Activision Blizzard las”

Warum kommt der Bericht gerade jetzt? Bungie hat sich im September öffentlich zu dem Sexismus-Skandal um Activision Blizzard geäußert und eigene Maßnahmen angekündigt, um einen sicheren Arbeitsplatz zu schaffen. Dafür wurde Bungie als „transparent“ gelobt.

Aber offenbar hatten einige Angestellte oder Ex-Angestellte das Gefühl, das wäre jetzt „zu wenig, zu spät“ und waren bereit, über die Probleme des Teams zu sprechen.

Ein Ex-Angestellter wird zitiert mit:

„Als ich Bungies Antwort auf Activision Blizzard las, musste ich lachen. Das ist nicht meine Erfahrung, die ich dort gemacht habe. Sie haben einen Kernwert, der sagt, dass sie keine Ärsche tolerieren, auch wenn es Rockstars sind, aber genau das machen sie. […] Sie haben Werte, die sie erreichen wollen, aber sie setzen sie überhaupt nicht um.“

Anonyme Quelle von IGN

Darum ist der Insider-Bericht so besonders: Normalerweise gibt es bei Bungie so etwas nicht. Während sich andere Mitarbeiter mit ihren Problemen gerne an die Medien wenden, etwa bei Activision Blizzard oder bei EA, dringt bei Bungie fast nichts nach außen.

Bungie ist chronisch „dicht“, außer wenige Einblicke, die wir 2015 mal in die Entstehung von Destiny 1 bekamen und ein paar Anekdoten von Luke Smith aus 2019 gibt es solche Berichte aus dem Inneren von Bungie sonst nie.

2016 ist Bungie die halbe Firma explodiert und der Chef und zig Mitarbeiter haben das Studio verlassen – und wir wissen bis heute nicht, was da genau passiert ist.

Harold Ryan Destiny Titel
Harold Ryan war bis 2016 der Chef von Bungie. Er nahm einige Leute mit zu seinem neuen Studio.

Burnout führte zu Wutanfällen beim Story-Chef

Was war bei Destiny 1 los? Ein wichtiger Teil des Insider-Berichts konzentriert sich auf das Narrative-Team von Destiny 1. Es heißt:

Bei Destiny 1 gab es einen Narrative-Lead, der unbedingt seine Vision vom Spiel umsetzen wollte, damit aber total überfordert war und unter Burnout litt. Der sei so regelmäßig ausgeflippt und habe rumgeschrien, dass man schon auf einem Whiteboard mitgezählt hat, wie lange die letzte Explosion her war.

An einer Stelle habe er einen Stuhl durch ein Fenster geworfen, weil er den Eindruck hatte, andere würden „seine kreative Vision des Spiels ruinieren“

Der Mann blieb Jahre im Studio, ging dann, kam aber für Destiny 2 wieder, um Vertragsarbeit zu leisten. In der Funktion habe er sich häufiger aufgeführt, als sei er noch für die Story verantwortlich und habe regelmäßig Autoren von Destiny 2 zusammengeschrien – einmal war es so schlimm, dass eine Angestellte weinte und sich danach weigerte, mit ihm alleine zu telefonieren.

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Männliche Rockstars unterdrückten Frauen und Minderheiten

So ging es danach weiter: Auch die weiteren Chefs im Story-Team seien schwierig gewesen. Die Rede ist von egomanischen Rockstars, die ihre Teams regelmäßig quälten. Vor allem Frauen sollen unter der toxischen Arbeitskultur gelitten haben:

  • Daher seien beim Story-Team ständig Leute ausgeschieden und hätten gewechselt.
  • Das Team war offenbar konstant überfordert und bekam nicht die Mitarbeiter, die man anforderte. So wollte man freie Mitarbeiter Vollzeit übernehmen, doch das Studio habe Anfragen abgelehnt. Verträge wurden nicht erneut, sondern man ließ sie auslaufen. Das führte zu monatelangen Zeiträumen, in denen die Abteilung unterbesetzt blieb.
  • Die männlichen Chef-Autoren hätten zudem weibliche Figuren in Destiny auf “herabwürdigende, sexistische Weise” dargestellt. Sie lagen hier im Clinch mit den anderen Autoren, vor allem mit Autorinnen. Es heißt: Männer im Team hätten Charaktere auf erschreckende, unerkennbare Weise gezeichnet, während die Frauen gezwungen waren, ihnen dabei zuzusehen.
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Sie sollte offenbar Storys bekommen, die “schädliche Steroetypen verstärkte”: Suraya Hawthorne.
  • Zwei männliche Chefs des Story-Teams werden als „autoritärer, grausamer Chef“ und als „sexistischer Albtraum“ beschrieben, die Autorinnen zum Teil so behandelten, als wären sie als Sekretärin eingestellt.
  • Wenn sich Frauen über die Behandlung beschwerten, hieß es, die müssten sich ein dickeres Fell zulegen.
  • Die Chefs hätten Mitarbeiter vor versammelter Mannschaft fertig gemacht und dann gesagt, das habe man lustig gemeint.
  • Beschwerden an die Personal-Abteilung führten zu nichts. Es heißt, da hätte es Leute gegeben, deren Job daraus bestand, solche Beschwerden abzuwimmeln. Die Angestellten hatten das Gefühl, Bungie beschütze die „Rockstars“ der Firma, auch wenn die sich völlig daneben benahmen.
  • Leute in der Führungs-Ebene von Bungie hätten Code-Namen für die Frauen des Studios gehabt, die sie attraktiv fanden. Die Code-Namen hätten auf die körperliche Erscheinung oder die Haarfarbe der Frauen angespielt. Manche waren auch einfach herabsetzend. Diese Code-Namen seien verwendet worden, ohne dass die Frauen davon wussten.
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Luke Smith musste 2-Mal als Autor einspringen, um Destiny zu retten. Nach dem Bericht fragt man sich: War er Teil des Problems oder der Lösung?

Stress zwischen Story-Abteilung und den Cinematics

Was für Probleme gab es mit der Zusammenarbeit?

Es sei immer wieder zu Problemen mit der Führungs-Ebene gekommen, vor allem mit früheren Story-Verantwortlichen, die aufgestiegen, aber mit der aktuellen Story unzufrieden waren. Das Problem war offenbar, dass die Chefs eine vage Idee hatten, wie „die Vision“ von Destiny 1 sein sollte. Die war aber nur vage, diffus und stand nirgendwo. Die Autoren von Destiny 2 wurden aber wiederholt dafür kritisiert, diese Vision nicht zu erfüllen.

Ein weiteres großes Problem war die Zusammenarbeit der Story-Abteilung mit der Cinematic-Abteilung, die ein höheres Ansehen innerhalb von Bungie genoss.

Es heißt, immer wieder hätte die Cinematic-Abteilung ihr eigenes Ding gemacht, sich nicht mit der Story-Abteilung abgesprochen und Entscheidungen getroffen, die dann dazu geführt haben, dass die Story komplett umgeschrieben werden musste.

Autoren hätten von einigen Änderungen an ihrer Arbeit erst erfahren, als die Voice-Lines schon eingesprochen waren.

Was war das Problem mit Crunch? Weil das Story-Team chronisch unterbesetzt war und keine Hilfe bekam, mussten die Mitarbeiter zwischen 60 und 100 Stunden arbeiten, wenn eine Erweiterung anstand. Ein Mitglied des Teams soll so krank geworden sein, dass die Person nicht mehr tippen konnte, sondern Texte diktieren musste.

Das Problem hing stark damit zusammen, dass das Story-Team konstant unter der Kritik von außen und innen stand.

Osiris-Geist-Destiny2
Fluch des Osiris war 2017 ein TIefpunkt in der Geschichte von Destiny 2.

Was war das Problem mit reddit? Es heißt, vor allem die Kritik am 1. DLC von Destiny 2, „Curse of Osiris“ sei auf reddit furchtbar gewesen. Man hätte einzelne Frauen aus dem Story-Team als Schuldige ausgemacht und hätte auf die eingehackt.

Diese Kommentare wurden dann von einem Bungie-Chef an andere Bosse des Studios geschickt, um zu zeigen, dass die Story das Problem war.

Gegenüber dem Team hätte man gesagt: Die müssten sich keine Sorgen machen, man würde das Autoren-Team aus Destiny 1 zurückbringen, um die Probleme zu lösen. In der Folge hätten die Autoren von Destiny 2 Angst gehabt, irgendwas zu machen, das bei der Community schlecht ankommt – also habe man weiter gecruncht.

Wie schlimm war die Lage in anderen Abteilungen? Obwohl sich der Bericht vor allem auf das Story-Team konzentriert, heißt es, dass es auch in anderen Abteilungen von Bungie Probleme mit einzelnen Führungs-Personen gab, die sich völlig daneben benommen haben.

Es gab wohl immer wieder Probleme mit langjährigen Angestellten in Führungs-Positionen, die seit Halo 3 bei Bungie waren, meinten, sich alles rausnehmen zu können, und vor allem Frauen mies behandelten. Die Rede ist auch von rassistischen und schwulenfeindlichen Äußerungen.

In dem Bericht heißt es aber auch, dass viele Quellen gesagt hätten, Bungie sei noch besser als viele andere Gaming-Studios. Nur wenige hätten von „körperlicher Belästigung“ berichtet, manche hätten auch kaum oder keine negativen Erfahrungen gemacht.

Aber man müsse keine Bilder von nackten Frauen als Poster im Büro haben, um problematisch zu sein. Die Probleme bei Bungie seien oft subtiler.

Bei den Berichten wird auch immer wieder erwähnt, dass problematische Personen schlussendlich gingen oder entlassen wurden – zwar zu spät, aus Sicht ihrer Opfer, aber immerhin. Es ist an mehreren Stellen die Rede davon, dass Männer blitzschnell bei Bungie aufstiegen, weil sie bei der “alten Garde” beliebt waren, dann aber oben angekommen schnell wieder gingen.

Es heißt Bungie hätte ein “Cliquen”-Problem. Um aufzusteigen, müsse man Freunde im inneren Zirkel der Firma haben. Weil der Zirkel seit Anbeginn weiß und männlich sei, hätten es daher weiße Männer auch leichter, in der Firma Karriere zu machen. Eine schwarze Frau sagt zum Beispiel, sie hatte in Meetings oft das Gefühl, komplett unsichtbar zu sein. Ihr Feedback und ihre Fragen wurden einfach ignoriert.

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Pete Parsons spricht das Problem sofort an.

Bungie reagiert sofort auf Bericht

Wie reagiert Bericht? Der Chef von Bungie hat noch am Freitag ein Statement zu dem Artikel abgegeben, sich bei allen entschuldigt, die was anderes als ein „sicheres, gerechtes und professionelles Arbeitsumfeld“ erlebt hätten (via bungie).

Es heißt, man habe in den letzten Jahren schon viel unternommen, unter anderem „Bad Actors“, also üble Gesellen, entfernt.

Man habe den Bericht jetzt das erste Mal richtig gelesen und verdaue den gerade. Parsons glaubt aber, alle, die es verdient haben, hätte man bereits entlassen oder sie arbeiteten nicht mehr für Bungie. Sollten neue Informationen ans Licht kommen, werde man dem nachgehen und ermitteln.

Man wolle jetzt besser planen und vernünftigere Release-Daten ausgeben, die stärker Rücksicht auf die Gesundheit der Teams nehmen. Daher habe man Shadowkeep, Beyond Light und The Witch Queen verschoben.

Außerdem hat man und will man weiter seine Bemühungen verstärken, ein diverses und gutes Arbeitsklima zu schaffen.

Sie ist das Symbol für Story-Probleme: Die Fremde.
Sie ist das Symbol für Story-Probleme: Die Fremde.

Bericht nennt keine Namen der Verantwortlichen, aber erklärt viele Probleme

Das steckt dahinter: Die Probleme im Bericht scheinen sich tatsächlich vor allem auf eine Abteilung von Destiny zu fokussieren, auf das Story-Team.

Die Berichte erklären eine Vielzahl von Problemen und Entscheidungen in der 7-jährigen Geschichte von Destiny und Destiny 2, die von außen rätselhaft wirkten:

  • Niemand in dem Bericht nennt die Namen von den „Narrative Leads“, die dort so übel beschrieben werden, aber man weiß etwa, dass der Story-Lead von Destiny 2 im April 2016 ersetzt werden musste, weil er völlig überraschend die Firma verließ, nachdem er im März 2016 noch eine völlig andere Story-Line für Destiny 2 in einem Livestream vorgestellt hatte, von der man später nichts mehr hörte.
  • Destiny 2 wurde rebootet. Luke Smith musste übernehmen und wurde für das Endergebnis dann viel gescholten.
  • Es ist bekannt, dass der ursprüngliche Autor von Destiny 1 die Firma verließ und auch da ein großes Rewrite stattfinden musste. Das führte dazu, dass die Story von Destiny 1 an vielen Stellen völlig untererklärt war: Stichwort “Keine Zeit zu erklären, warum ich keine Zeit zum Erklären habe.”
  • Ob die Personen, die vor diesen Reboots gingen, auch die Leute sind, die im Artikel beschrieben sind, wissen wir aber nicht. Da sollte man vorsichtig sein, niemandem etwas zu unterstellen.

Der Ursprungs-Artikel von IGN ist extrem umfangreich und beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Einzelfällen und Probleme. Wir werden in den nächsten Tagen auf MeinMMO noch auf weitere Details des Berichts eingehen.

Dass es Probleme im Wechsel von Destiny 1 und Destiny 2 mit der Story gab, wussten wir seit Jahren:

Destiny 2 Story: Bungie gibt zu „Keine Ahnung, was die Dunkelheit ist“

Final Fantasy XIV: Während ihr in Endwalker weint, habe ich mir einen abgegrinst

Seit einer Woche haben die Vorbesteller nun Zugriff auf das neuen Addon Endwalker von Final Fantasy XIV und spielen sich fleißig durch die Story, die viele von ihnen in Tränen zurücklässt. MeinMMO-Autorin Irina Moritz hingegen hat (fast) die ganze Zeit gelächelt.

Am 3. Dezember erhielten alle Vorbesteller von Endwalker den Zugriff auf die neuen Inhalte des Addons; viele von ihnen stürzten sich sofort in die Story. Auch ich gehörte zu den Glücklichen, die es geschafft hatten, dem miesen Error 2002 zu entkommen.

Endwalker hat mich und andere Spieler auf eine Reise von Emotionen geschickt, auf der zahllose Male gegrinst und gelacht habe, weil die Story mir in der kalten Zeit das Herz erwärmt hat.

Achtung: Da es sich hier um mein Fazit zum Endwalker-Addon handelt, wird es Spoiler zur Story geben. Wenn ihr die Hauptstory (MSQ) noch nicht durchgespielt habt, dann solltet ihr den Artikel (vorerst) lieber meiden.

In den Kommentaren befinden sich ebenfalls Spoiler zur Story.

Böse Omen vor dem Release für Story-Liebhaber

Das Addon Endwalker steht vor der recht einzigartigen Aufgabe, eine 11 Jahre alte Story abzuschließen. So ein Ereignis sollte natürlich mit jeder Menge Feuerwerk und Spannung über die Bühne gehen.

Entsprechend gab der Direktor des MMORPGs, Naoki Yoshida, vor dem Release in diversen Interviews äußerst ominöse Bemerkungen ab. Die Spieler sollen sich nicht so sicher sein, dass den Hauptcharakteren in der Story nichts zustoße, so der Chef. Und auch der Launch-Trailer von Endwalker gab beim Schauen das Gefühl, dass in dem Addon jede Menge Blut fließen würde.

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Yoshidas Gesichtsausdruck, während er über mögliche Tode von NPCs in Endwalker spricht. Es hat so manchem Spieler Angst bereitet.

So mancher Spieler bereitete sich daher mental darauf vor, dass Endwalker ein Massaker wird. Es werden links und rechts Charaktere sterben, es wird unschuldige Opfer geben, die Welt wird brennen und wir werden viele gute NPC-Freunde verlieren.

Es ist eine Erfahrung, die FFXIV-Spieler schon in früheren Addons gemacht haben. Etwa als der beliebte NPC Haurchefaunt getötet wurde oder als der Ascian Elidibus, der eigentlich ein Feind war, besiegt wurde. Diese Szenen haben so manchen Spieler zu Tränen gerührt.

Zu meiner Arbeit bei MeinMMO gehört, dass ich immer auch ein Auge auf die Gaming-Community habe (am besten eigentlich beide Augen). Immerhin wollen wir wissen, was bei den Gamern gerade so los ist. Und etwa ab Sonntag kamen in der FFXIV-Bubble die ersten Posts von den Spielern, die die Story von Endwalker beendet hatten.

Die Leute haben teilweise bis zu 40 Stunden am Stück gespielt, weil sie unbedingt das Ende sehen wollten. Und viele von ihnen hatten auf der Reise Tränen in den Augen, weil sie von den Ereignissen in der Story so mitgenommen waren.

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Weinen, Schluchten und Heulen: Für viele Spieler sind das die drei Zustände von Endwalker

Endwalker liefert genau das, was ich erwartet und mir gewünscht habe

Gaming als Hobby hat mich, wie viele von euch auch, das ganze Leben über begleitet. Und während ich (fast) alle Arten von Games gerne spiele, mag ich sie besonders gerne, wenn sie eine “Message” haben. Eine Botschaft, die über die Story oder das Gameplay übermittelt wird und die mich im besten Fall zum Lächeln bringt.

Zu solchen Spielen gehört die Mass Effekt Trilogie, Undertale, Journey und natürlich FFXIV. Von Anfang an hat die Story des MMORPGs Güte, Verständnis und vor allem Hoffnung als Motive getragen.

Die Hoffnung darauf, dass am Ende alles gut wird. Dass trotz aller Probleme und Leids, es noch schöne Momente auf der Welt gibt. Und genau mit dieser Überzeugung bin ich in Endwalker gegangen. Egal, was Yoshida oder der Trailer andeuten: Am Ende wird alles gut.

ffxiv endwalker ending shot
Kaum ein Spiel hat mir 2021 so viel Freude bereitet wie Endwalker (It Takes Two war auch sehr toll).

An der Überzeugung habe ich das ganze Addon hindurch festgehalten, auch wenn die Lage sehr häufig ausgangs- und hoffnungslos erschien.

Erst wird man in Garlemald mit dem Leid der Bewohner dort konfrontiert. Die bösen Garlear sind plötzlich nicht mehr die gnadenlosen Eroberer und Unterdrücker, sondern wehrlose Menschen in Not. Aber aufgrund ihrer Erfahrungen und Staatspropaganda würden sie lieber sterben, als Hilfe von außen annehmen.

Es scheint so, als ob es keine Möglichkeit gibt, zu ihnen durchzudringen. Und doch schafft man es am Ende, auch wenn man nicht jeden von ihnen retten konnte.

Als dann das Ende der Welt ausbricht und Thavnair von Monstern überrannt wird, ist die Lage noch mal um einiges verzweifelter. Menschen verwandeln sich in Monster und greifen ihre Freunde und Verwandten an, die ihrerseits der Verzweiflung verfallen und zu Monstern werden.

ffxiv endwalker vanaspati dungeon
Vanaspati war ein Dungeon, in dem viele furchtbare Dinge passiert waren. Man sieht, wie sich eine Mutter vor den Augen ihrer Kinder in ein Monster verwandelt und sie ihr dann folgen.

Aber auch hier gab es immer wieder Momente, die voll von Hoffnung waren. Trotz schrecklicher Szenen, konnte man etwas Gutes aus der Situation ziehen, das geholfen hat, weiterzumachen.

Und jedes Mal, wenn sich die Situation zum Guten gewendet hat, habe ich gefeiert und gegrinst wie ein Depp. Weil es einfach schön war, zu sehen, dass man nicht umsonst gehofft hat. Und mit jeder schweren Situation, die man trotz allem überwinden konnte, wurde die Hoffnung immer stärker, dass man am Ende dennoch erfolgreich ist.

Ich habe mich stellenweise wie ein kleines Kind gefreut, weil mich Endwalker so mitgerissen hat. Da war keine Zeit für Tränen. Es gab jede Menge Probleme zu lösen und das Ende der Welt zu verhindern.

Und obwohl der Weg zum großen Finale von Tragödien übersät war, hat es meine Entschlossenheit und mein Grinsen am Ende nur noch verstärkt.

Auch die Tatsache, dass es keinen richtigen “Bösewicht” gab, den man vernichten musste, fand ich großartig. Es war sehr im Geiste von FFXIV. Es zeigte, dass es für Probleme nicht die eine große böse Ursache gibt, die man beseitigen muss und dann ist alles gut.

Die Welt ist ein komplizierter Ort und alles auf eine Person oder Entität abzuwälzen, wäre viel zu einfach und würde dem Aufbau von über 10 Jahren Story nicht den nötigen Respekt erweisen.

Ich wusste, dass das FFXIV-Team uns kein schlechtes und deprimierendes Ending liefern würde (habt ihr sicher auch gewusst) und wurde nicht enttäuscht.

FFXIV – Mein “Happy Place”

Diese Happy Endings sind einer der Gründe, wieso FFXIV schon seit Jahren mein “Happy Place” ist. Ihr werdet es sicher kennen: Gaming als Hobby ist eine Form des Eskapismus. Gerade in den letzten Jahren gab es quasi täglich schlechte News zu der Pandemie und anderen Problemen auf der Welt. Sowas zieht echt runter.

Und wenn man jeden Tag in Gaming-Communities unterwegs ist, wird man von der Negativität nur so überhäuft. Es gibt immer Beschwerden, Wut, Frust, bis hin zu Morddrohungen gegen Entwickler.

Aber ich weigere mich, wegen meinem Hobby wütend zu werden. Was bringt mir ein Hobby, das mir nur schlechte Laune liefert und über das ich mich nur aufrege? Dann kann ich mir gleich selbst ins Gesicht schlagen.

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Ein Meme, das in den vergangenen Monaten in der FFXIV-Community rumgegangen ist. Spieler nutzen das MMORPG, um ihre psychische Gesundheit aufzupeppen.

Darum ist FFXIV für mich im Laufe der Jahre zu einer Art “sicheren Hafen” geworden. Immer, wenn ich merke, dass meine Laune in den Keller sinkt, logge ich mich in das MMORPG ein und geh auf Erkundungstour durch verschiedene Spieler-Häuser. Die geballte Ladung an Kreativität, die in manche Häuser gesteckt wird, ist einfach toll anzusehen.

Oder ich werde selbst kreativ und suche mir coole Locations für schöne Screenshots. Oder ich hänge einfach in einer Hub-Stadt rum, schau mir die Leute an und höre Musik. Es hat einfach etwas Therapeutisches, in einem Spiel so abschalten zu können.

Und gerade wenn schlechte Nachrichten und Wut an der Tagesordnung stehen, kann eine schöne Story über Hoffnung wie in Endwalker wie Balsam für die Seele sein. Mich hat sie in meinem täglichen Bestreben bestärkt, mehr auf gute Dinge zu achten und mich über positive Kleinigkeiten zu freuen. Das hilft enorm.

https://twitter.com/MicaBurton/status/1468742985005539329
Auch die Synchronsprecherin Mica Burton gehört zu den Leuten, die in FFXIV Trost und Entspannung gesucht und gefunden haben.

Und ich bin damit nicht alleine. Menschen sehnen sich nach Happy Endings. Darum lesen wir ja auch so gerne Märchen oder schauen die klassischen Disney-Filme. Sie bringen Positivität und schöne Gefühle in unseren oft grauen und frustrierenden Alltag.

Für mich und viele andere ist FFXIV daher zu unserem “Happy Place” geworden, in das wir uns einloggen, um zu entspannen. Und Endwalker hat dieses Gefühl dank seiner hoffnungsvollen und positiven Story noch mal bestärkt und das Herz erwärmt.

Natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Ist es nirgendwo. Es gibt Probleme wie Error 2002, es gibt Beschwerden und nervige Mitspieler. Aber es ist ok. Es ist etwas, das ich gelassen hinnehmen kann, weil die positiven Erfahrungen überwiegen.

Und am Ende wird wie immer alles gut.

FFXIV: Was ist Pandaemonium und warum wird es wichtig in Endwalker?

Pokémon GO verlangt unterschiedliche Preise für dieselbe Box – So erklärt es Niantic

Die Lockmodul-Box kostet im Shop für Pokémon GO für manche Spieler 3 bis 4 Euro mehr als für andere Spieler. Dazu gab es aber erstmal keine Erklärung. Nun gibt es Statements der Entwickler.

Das ist die Kontroverse: Seit wenigen Tagen findet ihr im Shop von Pokémon GO ein Bundle mit verschiedenen Lockmodulen, das sich „Lockmodul-Box“ nennt. Schnell fiel Trainern auf: Für manche kostet die Box 350 Münzen (also etwa 3,50 €), für andere kostet die Box bis zu 700 Münzen (also etwa 7 €). In der Community ging man zunächst von einem Fehler aus, doch es meldeten sich immer mehr Spieler mit unterschiedlichen Preisen.

Tagelang schwieg Niantic dazu. Jetzt sagen sie, dass sie das absichtlich machten und erstmal nichts dazu bekannt geben wollten.

Lockmodul-Box mit verschiedenen Preisen für verschiedene Spieler

Das ist die Box: Im Shop von Pokémon GO findet ihr die Box unter dem Reiter “Nur für kurze Zeit”. Darin enthalten sind

  • Ein Regen-Lockmodul
  • Ein Magnet-Lockmodul
  • Ein Moos-Lockmodul
  • Ein Gletscher-Lockmodul

Welche Preise gibt es für die Box? Es ist ungewöhnlich, dass Spieler für dieselbe Box in Pokémon GO unterschiedliche Preise zahlen. Bekannt ist, dass es bei Tickets und Münzkäufen unterschiedliche Preise gibt, die abhängig davon sind, ob man im Samsung-Galaxy-Store oder über Google Play kauft. Solch riesige Unterschiede wie bei den Lockmodul-Boxen kannte man aber nicht.

Auf reddit fragt Nutzer VolksDK am 6. Dezember, wie viele Münzen die Lockmodul-Boxen bei den Spielern kosten. Über 600 Leute antworten in den Kommentaren und nennen folgende Preise für dieselbe Lockmodul-Box mit denselben Inhalten:

  • 350 Münzen
  • 400 Münzen
  • 450 Münzen
  • 500 Münzen
  • 550 Münzen
  • 600 Münzen
  • 650 Münzen
  • 700 Münzen

Dabei versuchten Spieler ein Muster herauszufinden, doch die Preise scheinen zufällig ausgewählt zu sein. Teilweise haben Spieler, die im gleichen Haushalt leben, unterschiedliche Preise. Es ist also nicht abhängig von der Region.

“Ich glaube, die Preisunterschiede sind zufällig. Sie testen nur, um zu sehen, wie viele Boxen zu welchen Preisen verkauft werden. Ich werde meinen Preis [650 Münzen] nicht bezahlen. Bei 350 hätte ich vielleicht gekauft”.

Die Idee, dass Niantic diese Aktion zum Testen durchführt, um zu sehen, für welchen Preis so eine Box für Spieler noch interessant ist, teilten viele Spieler der Community.

Pokémon-GO-Preise-Facebook-Gruppe
Auch in unserer großen Facebook-Gruppe zu Pokémon GO ist die Lockmodul-Box ein großes Thema

Diese Statements gibt es von Niantic

Das ist neu: Am 9. Dezember meldeten sich gleich zwei Accounts auf Twitter, die mit Niantic in Verbindung stehen.

  • YouTuber Zyonik schreibt (via twitter.com): “Niantic sagte mir, dass sie die Lockmodul-Boxen mit verschiedenen Preisen als Test brachten, um das Spiel-Erlebnis zu verbessern. Man habe sich dazu entschieden, das nicht anzukündigen, weil das die Ergebnisse hätte verfälschen können.”
  • Der Twitter-Account “GOStadiumPvP” schreibt (via twitter.com): “Update von Niantic zu den Preisunterschieden bei Lockmodul-Boxen. Bei diesem speziellen Test hat sich das Team letztendlich dafür entschieden, Stillschweigen darüber zu bewahren, da ein weit verbreitetes Wissen über den Test die Ergebnisse beeinflussen könnte. Sie sind sich der Verärgerung bewusst, die dies in der Community hervorruft und werden das Feedback ernsthaft berücksichtigen, wenn es um die Verbesserung von Transparenz und Kommunikation geht”

So reagieren die Spieler: Die Erklärungen von Niantic kommen in der Community richtig schlecht an. Vor allem, weil das Team von Pokémon GO bereits vor ein paar Minuten in der Kritik stand und daraufhin versprach, transparenter handeln zu wollen und besser zu kommunizieren.

  • “Haben sie nicht Ende Sommer versprochen, transparenter zu handeln? Uff”, schreibt ChartreuseMage auf reddit
  • “Moment, sie haben sich dazu entschieden *Stillschweigen darüber zu bewahren, da ein weit verbreitetes Wissen über den Test die Ergebnisse beeinflussen könnte’. Glauben sie, dass die Spielerschaft so schlecht im Kommunizieren ist wie sie? Und, dass wir kein Internet haben?”, fragt GhostHarvester auf reddit.
  • Auf Twitter schreibt makeshift95 (via Twitter.com): “Ich verstehe das Experiment und, dass sie die Grenzen ausprobieren wollen. Aber zu einer Zeit, in der die Community sauer darüber ist, dass das Drachenstiegen-Event die Spieler vor Pay-Walls stellt. Ich weiß nicht, ob das der beste Zeitpunkt war und dazu, es den Spielern zu verschweigen”

Gerade, kurz vor der Weihnachtszeit, ist so eine kontroverse Entscheidung in der Community ein großes Thema. Viele Spieler hoffen jetzt, dass Niantic sich für dieses Experiment entschuldigt und eine gute, kostenlose Box in den Shop stellt. Andere glauben, dass das nur der Anfang ist und die Entwickler weitere Experimente dieser Art planen.

Gerade sorgt außerdem das Drachen-Event für gemischte Gefühle bei Trainern. Das neue Pokémon Shardrago feiern viele, doch die geringen Drachen-Spawns und das Verstecken in Raids sorgen für Ärger.

Sollte Battlefield 2042 die Spezialisten entfernen? Fast 80 % von euch sind sich einig

Anfang der Woche wollten wir bei MeinMMO von euch wissen, was ihr von den viel kritisierten Spezialisten in Battlefield 2042 haltet und ob sie durch die alten Klassen ersetzt werden sollten. Hier sind eure Antworten.

Die Spezialisten haben keinen leichten Stand in Battlefield 2042. Von Anfang an standen sie in der Kritik, da sie das alte Klassen-System ersetzen und ordentlich umkrempeln.

Gleichzeitig finden sich in der Community auch Befürworter, die das Problem nicht bei den Spezialisten sehen, sondern eher andere Dinge am Spiel kritisieren. Falls ihr noch nicht wisst, was es mit den Spezialisten auf sich hat, findet ihr hier unseren Guide mit einer Übersicht zu allen 10 Spezialisten und ihren Eigenschaften.

Unsere Umfrage zeigte dennoch eindeutig: Die meisten von euch würden lieber auf Spezialisten verzichten und die alten Klassen zurückhaben wollen.

Unserem Aufruf sind dabei 4908 Leser gefolgt (Stand: 11. Dezember, 08:20 Uhr). Jeder Teilnehmer konnte dabei nur eine Stimme abgeben. Die Ausgangsfrage lautete: Sollte Battlefield 2042 die Spezialisten entfernen und die alten Klassen zurückbringen?

Das ist das Ergebnis:

  • Ja, mir haben die früheren Klassen besser gefallen – 79 %, 3863 Stimmen 
  • Ist mir egal, ich mag beide Systeme – 12 %, 600 Stimmen
  • Nein, ich mag die zusätzliche Freiheit mit den Spezialisten – 9 %, 445 Stimmen 

Das Ergebnis ist somit ziemlich eindeutig. Beinahe 80 % von euch würden sich wünschen, dass Battlefield 2042 auf das alte Klassen-System setzen würde, statt den Spezialisten.

Etwas mehr als 20 % haben entweder kein Problem mit ihnen, oder mögen das neue System sogar. Wir zeigen euch ein paar Stimmen aus der Community.

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von Tarek Zehrer

Die meisten wollen sie entfernen lassen, aber manche sehen das Problem woanders

In den Kommentaren ist das Stimmungsbild nicht ganz so eindeutig, sie spiegeln die Umfrage aber dennoch grob wider. Hier einige Stimmen, die sich gegen die Spezialisten äußern:

  • ReZZiT meint dazu: “Ja, bitte unbedingt die Spezialisten raus … passt einfach überhaupt nicht rein.”
  • SomeBody schreibt: “Ich wünsche mir die alten Klassen. Damit können viele Gameplay-Probleme gelöst werden. Zum Beispiel kann dann nicht jeder pauschal einen Raketenwerfer oder die Annäherungsminen einpacken.”
  • Boris findet: “Zu sagen, die Spezialisten sind an allem schuld, wäre übertrieben, aber sie sind definitiv Teil des Problems und sollten entfernt oder in den Hazard-Modus verbannt werden, was letzten Endes aufs selbe rausläuft.”

Es gibt aber auch einige Leser-Stimmen, die die Spezialisten gar nicht so schlimm finden, oder die Probleme eher woanders sehen.

Leser BavEagle meint dazu:

Bin selber geteilter Meinung … Zum einen find ich einige Skills der Spezialisten wirklich gut und spiele diese auch selber gerne. Auch taktisch ergeben sich damit so einige sinnige Optionen, leider aber auch nicht grade wenige unsinnige.
Und damit zum Anderen: Leider hat sich das stupide Campen mit Sniper-Gewehren in Battlefield immer mehr etabliert. […] Anstatt nun unbedingt die Spezialisten aus dem Spiel zu nehmen, würde ich mir wünschen:

Begrenzung der Waffenauswahl der Spezialisten anhand deren vorgegebenen Klassen UND Überarbeitung der Maps, sodass unfaire Positionen nicht besetzt werden können, die nicht für jeden Soldaten ohne Heli, Fallschirm oder Skill erreichbar und/oder angreifbar sind, wie z.B. Dächer von Wolkenkratzern, auf welche kein Weg hinaufführt, etc

BavEagle, Leser von MeinMMO

Auch Leser huhu_2345 sieht das Problem eher in den anderen Mechaniken von Battlefield 2042:

Die Spezialisten sehe ich nicht als Problem. […] Das System hebelt sich durch Design-Entscheidungen wie z. B. selbsheilende Fahrzeuge aber auch selber aus. Schweißbrenner braucht keine Sau mehr. Panzer campen meist in ihrem HQ und feuern von dort aus.

huhu_2345, Leser von MeinMMO

Es gibt zudem durchaus positive Stimmen zu den Spezialisten in der Community.

  • Jerry sieht das so: “Die Freiheit seine Klasse nach Belieben anzupassen, mag ich wirklich sehr. Nur den “Hero”-Aspekt würde ich gerne entfernt sehen, sodass ich mir selber einen Charakter basteln kann.”
  • Osiris80 sieht in ihnen einen guten Ersatz, wenn das Teamplay nicht funktioniert: “Ich finde die Spezialisten gut. Da die Community ja eh kein Teamplay kennt, bin ich froh, dass ich mit Heal und Ammo mich selber versorgen kann und sogar noch Bots um mich herum rezzen kann, die zwar nichts killen, aber wenigstens den Gegner bisschen ablenken. Und ja ich spreche von Spielern.”

Viele sehen in Portal die perfekte Option, wenn man keine Lust auf die neuen Spezialisten hat.

  • Alex schreibt: “Finde es schon so absolut in Ordnung, ich mag die Freiheit, wenn ichs mal klassisch mag, finde ich in Portal genug Spielraum.”
  • amoxi sieht es ähnlich: “Wer BF2042 mit den alten Klassen spielen will, kann das gerne tun. Dafür gibt es Portal. Benutzt den Modus. Er bietet so unglaubliche Möglichkeiten. Dafür muss man halt bisschen was tun, aber man wird belohnt.”

Falls euch der Portal-Modus kein Begriff ist, findet ihr hier eine Zusammenfassung des Modus und was drinsteckt.

Spezialisten bekommen viel Kritik, aber es gibt auch andere Baustellen

Was ist nun das Fazit? Die Ergebnisse der Umfrage sind eindeutig, die meisten würden auf Spezialisten verzichten wollen. Es gibt aber auch gemäßigtere Stimmen, die die Probleme eher in anderen Bereichen des Spiels sehen.

So wird häufig mangelndes Teamplay genannt. Einige Design-Entscheidungen von Entwickler DICE würden das Teamplay zusätzlich negativ beeinflussen.

Die Spezialisten geben manchen auch zusätzliche Freiheit, die sie in Battlefield begrüßen. Außerdem gibt es ja noch den Portal-Modus, wo man die alten Klassen von Battlefield spielen kann, während die Spezialisten draußen bleiben müssen.

Was DICE in Zukunft mit den Spezialisten anstellt, wird auf jeden Fall interessant zu beobachten sein. Ein Insider-Bericht legt aber nahe, dass Publisher EA den Fokus in Zukunft noch mehr auf sie legen könnte:

Was lief schief bei Battlefield 2042? Insider gibt Einblicke in Entwicklungschaos und die Zukunft von Battlefield

Diablo 3 Season 25: Alle Klassen im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

Über 3.000 Leute haben hier auf MeinMMO für die Lieblingsklasse in Season 25 von Diablo 3 abgestimmt. An der Spitze kämpfen zwei Klassen hart um den Sieg. Wir zeigen euch die Gewinner und Verlierer.

Was ist los bei Diablo 3? Am 10. Dezember startete Season 25 in Diablo 3. Für die Spieler bedeutet das, dass sie sich einen neuen Saison-Charakter erstellen und bei “Null” anfangen. Ohne Gear, ohne Gold, ohne Paragonpunkte. Es beginnt ein großes Wettrennen, bei dem man schnell das Max-Level erreichen und dann durch die großen Nephalemportale rennen will.

Vor dem Start der Season gab es Balance-Änderungen, die dafür sorgen, dass manche Klassen nun stärker, andere schwächer sind. Bei unserer Umfrage, welche Klasse ihr in Season 25 spielen wollt, gibt es ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Über 3.000 Stimmen, aber kaum Liebe für Kreuzritter

Um diese Umfrage geht es: Wir fragten euch hier auf MeinMMO, welches eure Lieblingsklasse für Season 25 in Diablo 3 ist. Dazu gaben wir für unentschlossene das Schicksals-Rad an die Hand.

So habt ihr gewählt: Ihr hattet bei der Umfrage eine Stimme. Wer mehrere Klassen in Season 25 spielen möchte, sollte die auswählen, auf die man sich am meisten freut. Heute schauen wir uns die Ergebnisse an. 3.174 Leute haben an der Umfrage teilgenommen (Stand vom 11. Dezember um 10:50 Uhr). Und so habt ihr abgestimmt:

  • Platz 7: Kreuzritter mit 206 Stimmen – Entspricht etwa 6 %
  • Platz 6: Hexendoktor mit 308 Stimmen – Entspricht etwa 10 %
  • Platz 5: Zauberer mit 332 Stimmen – Entspricht etwa 10 %
  • Platz 4: Totenbeschwörer mit 333 Stimmen – Entspricht etwa 10 %
  • Platz 3: Barbar mit 376 Stimmen – Entspricht etwa 12 %
  • Platz 2: Dämonenjäger mit 772 Stimmen – Entspricht etwa 24 %
  • Platz 1: Mönch mit 847 Stimmen – Entspricht etwa 27 %

Wie stark ist der Mönch? Viele von euch wollen den Mönch spielen. In den letzten Seasons setzte sich die Klasse bereits mit Spin-to-Win-Builds weit nach vorne im Meta. In Season 25 ist der stärkste Build des Mönchs das Inna-Set mit mystischen Verbündeten. Das spielt ganz vorne im S-Tier mit. Knapp dahinter, im A-Tier findet man dann vier weitere Builds des Mönchs.

In unserer Tier List zu Season 25 findet ihr die aktuell besten Builds für jede Klasse:

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Diablo 3 Season 25: Beste Klassen, beste Builds – Tier List
von Patrick Freese

Doch auch der Kreuzritter hat mit “AdT Himmelsfuror” und “Akkhan Bombardement” zwei Builds im S-Tier. Obwohl er bei unserer Umfrage unbeliebt ist, hat er viel Potenzial in der neuen Season. Möglicherweise ein Grund für euch, diese Klasse zu spielen und dadurch auf weniger Konkurrenz in den Bestenlisten zu treffen.

Welche Klassen waren früher beliebt? Die Umfragen nach eurer Lieblingsklasse in Diablo 3 führen wir auf MeinMMO regelmäßig zu Saisonstarts durch.

  • In Season 24 gewann der Mönch mit 549 Stimmen. Auf Platz 2 habt ihr den Dämonenjäger gewählt (Alle Ergebnisse)
  • In Season 23 lag der Mönch auf dem vorletzten Platz. Gewonnen hat der Zauberer mit 643 Stimmen – Knapp dahinter der Barbar mit 622 Stimmen (Alle Ergebnisse)
  • In Season 22 sicherte sich der Dämonenjäger mit 430 Stimmen den ersten Platz. Der Totenbeschwörer lag knapp dahinter auf Platz 2 (Alle Ergebnisse)

Mit welcher Klasse startet ihr in Season 25 durch und warum habt ihr sie gewählt? Verratet es uns doch hier auf MeinMMO in den Kommentaren und tauscht euch mit anderen Spielern aus der Community aus.

LoL: Die Sparkasse und HandOfBlood wollen Silber-Pappnasen aus der Elo-Hölle retten

Der deutsche YouTuber Maximillian „HandOfBlood“ Knabe (29) hat mit Eintracht Spandau ein Team gegründet, das 2022 in League of Legends antreten will. Das Team geht jetzt eine Partnerschaft mit der Sparkasse ein: HandOfBlood wird der High-Elo-Berater. Das erklärte Ziel: LoL-Spieler, die in der ELO-Hölle stecken, so coachen und motivieren, dass sie dort rausfinden.

Das ist die Ankündigung: Die Sparkasse entdeckt den E-Sport für sich. Es heißt, man habe HandOfBlood als „den ersten E-Sport-Berater Deutschlands“ engagiert.

Die Sparkasse zeigt sich sowieso schon vom E-Sport begeistert, 2021 war man Sponsor bei den Playoffs der europäischen Profi-Liga LEC, damit will man 2022 weitermachen. Außerdem wird man jetzt noch offizieller Partner von „Eintracht Spandau“, dem deutschen LoL-Team, das HandOfBlood gegründet hat.

2022 will die Sparkasse eine E-Sport-Kampagne starten: Die Idee ist es, dass HandOfBlood seine „Kernkompetenz Beratung im E-Sport“ unter Beweis stellt. Einen Vorgeschmack darauf, wie das aussieht, bekommen Zuschauer in einem Werbespot aus dem April 2021.

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Deutscher YouTuber gründet E-Sport Team – Steigt direkt in höchster deutscher LoL-Liga ein
von Alexander Leitsch

“Meine Kollegen sind alle Platin – und ich kann mit denen mithalten!”

Das zeigt der Spot: Bei dem Spot sitzen zwei Kunden vor dem Büro des „High-Elo-Beraters“, HandOfBlood, und erzählen von ihren Erlebnissen in der ELO-Hölle. Natürlich sind beide eigentlich faktisch viel stärker als die Liga, in der sie unfairerweise spielen müssen: Die Mitspieler “inten” ständig und verließen dann einfach die Matches. Wer kennt es nicht?

Im Hintergrund faltet HandOfBlood mit erhöhter Lautstärke gerade einen Spieler zusammen und unkt schon, wenn der weiter so schlecht auf „Eisen-Niveau“ spiele, ende er noch wie die „Silber-Pappnasen“, mit denen er gleich ein Meeting hat. Die zwei zucken zusammen.

Der Spot spielt auf das typische Gerede von LoL-Spielern im Ranked an, die sich grundsätzlich zu schlecht bewertet fühlen und nur derart schlecht abschneiden, weil sie immer furchtbare Mitspieler erhalten. Man spricht von der „Elo-Hölle“, in der man festsitzt und der man einfach nicht entkommen kann.

Wer sehen möchte, wie eine “High-Elo”-Beratung aussieht: Ein 21-Minuten-Video präsentiert HandOfBlood im Einsatz in der Elo-Hölle (via YouTube).

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Warum passiert das gerade? Die Sparkasse will offenbar eine junge Zielgruppe für sich erschließen.

HandOfBlood sucht augenscheinlich Sponsoren für sein E-Sport-Team „Eintracht Spandau“, mit dem will er innerhalb von zwei Jahren die EU-Masters-Liga gewinnen, dafür braucht es Budget. Das schreibt man auch auf Twitter: “So’n E-Sport-Team kostet ‘ne ganze Stange Geld.” (via twitter).

https://twitter.com/sparkasse/status/1469275805440221185

Die Idee hinter Eintracht Spandau ist es, mit der Hilfe eines großen YouTubers und seiner Agentur, eine „regionale E-Sport-Organisation“ hochzuziehen, die LoL-Profis länger als ein halbes Jahr beschäftigt, damit sich Fans mit der Marke identifizieren können.

Nach REWE ist die Sparkasse schon die zweite „ur-deutsche Einrichtung“, die Nähe zur deutschen E-Sport-Szene sucht. Vor wenigen Tagen haben wir auf MeinMMO erst über REWE berichtet:

LoL: Kriselndes deutsches Team setzt jetzt auf beste Ernährung durch … REWE ?!

GTA Online: Das Winter-Update wird für Story-Fans ein Highlight

Das große Winter-Update “The Contract” steht mit seinem Dezember-Release für GTA Online direkt vor der Tür. Diesmal wird es ein Highlight für die, die sich ein Singleplayer-DLC wünschten, denn Franklin – einer der Hauptcharaktere des Singleplayers – spielt da eine wichtige Rolle.

Was ist das für ein Update? Kürzlich stellte Rockstar Games das große Winter-Update für GTA Online vor. Für den Online-Modus von GTA 5 bringt das wieder neue Waffen, neue Autos, Immobilien und Inhalte. Der Trailer überraschte einen großen Teil der Community, denn er zeigte ein bekanntes Gesicht. Franklin Clinton. Er ist neben Michael und Trevor einer der drei Protagonisten im Singleplayer von GTA 5.

Nun feiert er, mehr als acht Jahre nach Release von GTA 5, sein großes Comeback. Für Fans, die sich eine Fortführung der Story mit DLCs wünschten, ist das ein großes Highlight in der Geschichte von Grand Theft Auto V.

Wer ist Franklin Clinton?

Das ist seine Geschichte: Franklin lernt ihr schon recht früh in der Story von GTA 5 kennen. Zusammen mit seinem besten Kumpel Lamar sollt ihr Autos stehlen und lernt dabei die Spezialfähigkeit von Frank kennen – Das Verlangsamen der Zeit. Das Zurückholen von Autos in Repo-Jobs ist lange Zeit der Job, der Franklin und Lamar über Wasser hält. Die ersten Jobs führen die beiden für den Autohaus-Besitzer Simeon Yetarian aus, der bereits mit Kontakt-Missionen und Zurückhol-Job in GTA Online vertreten ist.

Franklin lernt im Laufe der Story Michael De Santa kennen, einen weiteren Protagonisten der Story. Durch ihn lernt er außerdem Trevor Philips kennen. Gemeinsam rauben die Drei Banken aus, erledigen Gangs und lassen sich in fragwürdige Deals verwickeln. An Franklins Seite seht ihr oft den treuen Rottweiler Chop, der bei Franklin lebt, obwohl er eigentlich Lamar gehört.

  • Franklin zeigt sich in der Story als kluger Charakter, der rationale Entscheidungen trifft
  • Er ist der “Youngster” in der Runde der drei Protagonisten
  • Obwohl er jung ist und viel von seinem Mentor Michael lernt, hilft er Michael oft bei wichtigen Entscheidungen
  • Freunde und Bekannte beschreiben Franklin in der Story als unloyalen Typ, der seine Freunde im Stich lässt. Was für den großen Teil der Story nicht zutrifft

Diese Rolle spielt er in GTA Online: Überraschend kündigte Rockstar Games im Dezember an, dass Franklin Clinton ab dem 15. Dezember zum Release des “The Contract”-Updates ein Teil von GTA Online wird. Er und der Rottweiler Chop gehören zu den neuen Inhalten des kostenlosen DLCs.

Es heißt, dass Franklin Clinton nach dem großen Raub der Union Depository einiges auf die Beine gestellt hat. Er ist jetzt Teil einer Agentur, die im Fokus des Updates steht. Der Slogan der Agentur in voller GTA-Manier:

“Willkommen bei F. Clinton and Partner, einer neuen Agentur von Celebrity Solutions, die Vinewoods Elite Lösungen für Eliteprobleme bietet.”

Selbstverständlich darf Kumpel Lamar Davis nicht fehlen. Der macht euch mit einem Promi bekannt, der so wichtig für den Erfolg der Agentur ist. Wiedereinmal beweist sich, dass sich gute Freunde gegenseitig unterstützen.

Im Contract-Update schließt ihr euch Franklin, Chop und dem Rest der Gang am, um die verlorene Musik von Rapper und Produzent Dr. Dre wiederzufinden. Die Songs befanden sich auf dem Handy, das die Rap-Legende auf dem Weg zur Party-Insel Cayo Perico verlor.

Wunsch nach Story-DLCs für GTA 5 ist riesig

Wer die Story von Grand Theft Auto V gespielt hat und mit Franklin, Trevor und Michael mitfieberte, der versteht, warum der Wunsch nach Story-DLCs schnell aufkam. Rockstar selbst erklärte mal, dass neuer Content für den Singleplayer von GTA 5 weder möglich noch notwendig wäre (via gameinformer).

Doch der Wunsch der Community blieb weiterhin bestehen. Und die Spieler meinen es so ernst damit, dass Mods für den Singleplayer endlich den gewünschten Content liefern – Allerdings stammen die Inhalte aus den Köpfen der Community.

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Singleplayer-DLC für GTA 5? Was Rockstar nicht bringt, regelt diese Mod
von Patrick Freese

Groß ist die Freude jetzt, dass man die Story der Protagonisten nun zumindest im Online-Modus fortführt.

Mehr zum Winter-Update von GTA 5

Wann ist Release? Das große Winter-Update kommt am 15. Dezember zu GTA Online.

Kostet das etwas? Nein, das Update ist völlig kostenlos. Allerdings solltet ihr euch für die neuen Inhalte im Spiel ein paar Millionen GTA-Dollar an die Seite legen.

Wir haben für euch den Trailer, die neuen Waffen und die neuen Autos des Updates hier auf MeinMMO vorgestellt:

Alles, was ihr zum The Contract-Update in GTA Online wissen müsst

Wie gefällt es euch, dass Rockstar Games wichtige Charaktere wie Franklin aus der Story zu GTA Online holt? Wünscht ihr euch mehr von diesem Content oder würdet ihr euch mehr über neue Charaktere freuen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Das große Drachen-Event in Pokémon GO hat verdammt wenig Drachen

In Pokémon GO läuft gerade ein Drachen-Event, doch Trainer kriegen davon wenig mit. In der Wildnis gibt es nur wenig Drachen-Spawns und die guten Drachen-Pokémon verstecken sich in Raids. So reagiert die Community darauf.

Was ist los in Pokémon GO? Seit dem 7. Dezember läuft in Pokémon GO das “Drachenstiegenabstieg”-Event. Das hat nicht nur einen komplizierten Namen, auch die Inhalte können nicht überzeugen. Morgen, am 12. Dezember, endet das Event und die Trainer finden, dass sich das zeitlich begrenzte Ereignis nicht wie ein Drachen-Event anfühlt.

Dazu kommen Probleme zum Start und das Verstecken der “guten” Pokémon in Raids.

Spawns in der Wildnis mit Vulpix, Jurob und Voltilamm

Das wurde angekündigt: In der Ankündigung zum Event schreibt Niantic, welche Pokémon häufiger in der Wildnis vorkommen sollen (via pokemongolive.com). Das sind Vulpix, Jurob, Dratini, Voltilamm, Sniebel, Knacklion, Elezeba und Flampion. Wer Glück hat, begegnet in der Wildnis auch Dragonir, Vibrava und Kapuno.

Dazu feiert das neue Pokémon Shardrago sein Debüt im Spiel und ist seit Start des Events verfügbar. Zu Shardrago schreibt Niantic, dass man auch direkt die schillernde Version von Shardrago finden und fangen kann, wenn man genug Glück hat. Entsprechend stieg die Vorfreude auf das neue Pokémon.

Das sind die Probleme: In der Wildnis trifft man gerade vor allem auf Nicht-Drachen-Pokémon. Wo man hinschaut, sieht man Vulpix, Jurob und Voltilamm. Drachen-Spawns wie Vibrava und Knacklion existieren, sind aber selten. Und wer hofft, in der Wildnis eins der begehrten Kapuno zu finden, der braucht richtig viel Glück.

In der Community auf reddit werden die Probleme deutlich. Dort schreibt PplagiatT: “Das Drachen-Event fühlt sich mehr wie eine Rampenlicht-Stunde von Vulpix an”. Für seinen Post sammelte er über 2600 Upvotes und 300 Kommentare. Dazu schreibt der Nutzer, dass etwa 40 bis 50 Prozent seiner Spawns Vulpix sind, dabei schneit es draußen.

Für PplagiatT ergibt das überhaupt keinen Sinn: “Niantic, wenn ihr uns keine Drachen geben wollt, dann gebt uns wenigstens die normalen Eis- und Stahl-Pokémon – es ist schließlich Mitte Dezember.”

  • Pokewatch104 schreibt dazu “Für mich ist es eine Rampenlicht-Stunde mit Voltilamm”
  • LoStBoYjOhN schreibt: “Ich sehe hauptsächlich Vulpix, Jurob und Voltilamm. Hin und wieder sehe ich Vibrava/Knacklion oder ein Dratini/Dragonir und viel seltener Sniebel. Alle andere Spawns in der Wildnis sind Parfi und Flampion. Ich glaube, ich brauche nichts anderes als Shinys und Kapuno, aber der Grind nervt inzwischen.”

Spieler Level-Particular-455 erklärt: “Ich glaube, das Problem ist, dass es kein Drachen-Event ist. Es wurde nach dem Ort benannt, an dem man zum ersten Mal Shardragon fangen kann und dort gibt es nicht viele Drachen. Allerdings ist es verständlich, dass die Community verwirrt ist.”

Dennoch freuten sich Trainer auf die Drachen-Pokémon Kapuno und Shardrago, die explizit in der Ankündigung erwähnt werden. Man könne den starken Drachen sogar über Feldforschungen begegnen, erfährt man in der offiziellen Ankündigung. Schaut man dann nach, welche Forschungen das sind, sinkt die Freude gleich wieder.

Pokémon GO Kapuno Forschung Drachen
Die Event-Quests zum Drachenstiegenabstieg-Event – Quelle: TheSilphRoad.com

Die begehrten Drachen verstecken sich hinter Aufgaben wie “Gewinne einen Raid” oder “Gewinne 3 Raids”. Raids sind mit dem Einsatz von Raidpässen verbunden, von denen ihr täglich einen kostenlos bekommt (und dazu einmal die Woche einen Fern-Raid-Pass). Ansonsten gibt es die Pässe zum Kauf im Shop.

Der YouTuber TrainerTips ist durch Pokémon GO ein Star in der Community geworden und erreicht fast eine Million Abonnenten. Er bezeichnet das Event in einem seiner neusten Videos als “sowas wie Abzocke” (via YouTube.com). Er erklärt im Video, dass das Event für ihn eine Enttäuschung ist. “Das neue Shiny Shardragon steckt hinter einer Pay-Wall und ist an Raids gebunden.”

Wie gefällt euch das aktuelle Event zum Drachenstiegenabstieg in Pokémon GO? Findet ihr es okay, dass die starken Drachen so schwer zu erhalten sind und Niantic sie an Raids bindet, oder hättet ihr euch bessere Spawns und andere Forschungsaufgaben gewünscht? Schreibt uns eure Meinung zum Thema doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

In den nächsten Tagen starten viele weitere Ereignisse und Boni im Spiel. Seht hier die Übersicht aller Events im Dezember 2021 bei Pokémon GO.

Google will die besten Android-Games 2022 auf den PC bringen – Auch Diablo Immortal?

Google möchte die besten Android-Spiele auf den PC bringen und dafür ihren neuen Service Google Play Games nutzen, der bereits 2022 live gehen soll. Wird auch Diablo Immortal dabei sein, das heiß erwartete Mobile-Spiel von Blizzard? Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was wurde angekündigt? Google hat im Rahmen der Game Awards letzte Nacht ein neues Programm vorgestellt, mit dem es möglich sein soll, Android Games auf dem PC zu spielen.

Dazu wird ähnlich wie bei BlueStacks ein Android auf eurem Computer simuliert, welches es möglich macht, eure liebsten Mobile-Titel auch gemütlich am PC zu spielen. 

Google-Sprecher Alex Garcia-Kummert sagte gegenüber dem Magazin The Verge, dass das Programm eine komplett eigene Anwendung wird und ohne die Hilfe und Technik von Partnern wie BlueStacks oder Microsoft auskommen soll. Außerdem heißt es, dass es nicht Windows 11 exklusiv erscheinen wird.

Was bringt euch das? Anders als bei BlueStacks werden die Spiele dabei nicht aus der Cloud gestreamt, sondern lokal auf eurem Windows-PC installiert. Das könnte auch bedeuten, dass ihr nicht zwingend eine Internetverbindung benötigt, um zu zocken.

Außerdem soll es möglich sein, eure Speicherstände in den Spielen jederzeit zu übertragen und somit mit dem gleichen Savegame auf Android, Laptop, PC und Tablet zu spielen. 

Während Microsoft derzeit ebenfalls an Möglichkeiten arbeitet, eure Android-Games am PC zu spielen, hat Google hier den Vorteil, dass es im Gegensatz zu Microsoft nicht zwingend Windows 11 voraussetzt. Der neue Google Dienst wird mit Windows 10 und Windows 11 laufen und direkt von Google zum Download bereitgestellt.

Wann könnt ihr das nutzen? Ein Releasedatum gibt es noch nicht. Google beschränkt sich hier auf den Zeitraum “irgendwann in 2022”. Diese Aussage lässt darauf schließen, dass es noch nicht direkt vor der Tür steht, sondern ihr euch noch ein wenig gedulden müsst.

Auch Diablo Immortal erscheint noch 2022, genauer gesagt in der ersten Jahreshälfte von 2022. Ob sich der Release von Googles Emulator deckt und ihr damit Diablo Immortal direkt zu Release am PC zocken könnt, ist aber noch unklar.

Diablo Immortal Kampf Boss
Diablo Immortal soll das beliebte Franchise auch auf mobile Endgeräte bringen

Diablo Immortal auf dem PC – geht das?

Welche Games könnt ihr zocken? Genau definiert, um welche Spiele es sich handelt, hat Google leider noch nicht. Ebenfalls ist nicht klar, ob ihr einfach alle Android-Spiele auch auf dem neuen Google-Emulator spielen könnt.

Gegenüber dem Magazin The Verge sagt Greg Hartrell, Googles Produkt Director für Android-Spiele:

Innerhalb von 2022 werden Spieler dazu in der Lage sein, ihre Lieblings-Google-Play-Spiele auf mehr Geräten genießen zu können. Es wird möglich sein, nahtlos zwischen eurem Telefon, einem Tablet, einem Chromebook und auch Windows PCs zu wechseln.

Dieses von Google gebaute Programm wird die besten Google Play Spiele auf mehr Laptops und Desktop-PCs bringen und wir freuen uns darauf unsere Plattform zu erweitern. Wir freuen uns darauf, dass unsere Spieler ihre liebsten Android-Spiele bald noch mehr genießen können.

An einer anderen Stelle ist die Rede davon, man bringe “das Beste von Google Play Games auf Laptops und PCs” – das könnte heißen, dass alle Spiele gemeint sein oder aber auch nur eine Auswahl.

Wird Diablo dabei sein? Eine offizielle Bestätigung, dass ihr auch Diablo Immortal damit auf dem PC spielen könnt, gibt es entsprechend noch nicht. Allerdings gehört Diablo Immortal zu den meist erwarteten Mobile-Titeln für 2022.

Es wäre also ein guter Schachzug von Google, Diablo Immortal mit in das Programm einzubinden, um damit näher an die Diablo-Fans zu kommen, die größtenteils auf dem PC zu Hause sind.

Wir von MeinMMO halten euch natürlich auf dem Laufenden, sollten sich hierzu neue Informationen auftun. 

Was haltet ihr davon? Nutzt ihr Emulatoren wie BlueStacks und seht ihr den Vorteil, den eine eigens von Google gebaute Applikation mitsich bringen könnte? Oder haltet ihr das Ganze eher für überflüssig? Teilt uns gerne eure Meinung mit und schreibt uns hier auf MeinMMO einen Kommentar.

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist übrigens generell überzeugt, dass sich jeder MMORPG-Fan unbedingt Diablo Immortal ansehen sollte.

Quelle(n):
  1. TheVerge.com