So geht das MMORPG ESO 2022 weiter – Eine traditionelle „Elder Scrolls“-Intrige

Matt Firor, Director bei ZeniMax Online, blickt in einem Brief an die Community auf The Elder Scrolls Online im Jahr 2021 zurück und gibt einen kleinen Ausblick auf 2022. Dort sollen politische Intrigen und eines der spielbaren Völker im Fokus stehen. Außerdem soll es eine Auffrischung des Datenzentrums geben.

Wie lief 2021 für ESO? 2021 war für das MMORPG ein schwieriges Jahr, wie Firor zugibt. Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie, die ihren Tribut bei den Mitarbeitern gefordert haben soll.

Der Director erklärte außerdem, dass sich aufgrund von Mangel an Computerhardware die Verjüngung der Hardware von ESO verzögert hat. Die war eigentlich ein fester Plan für 2021. Trotzdem lief der Launch von Blackwood besser, als es 2020 bei Greymoor der Fall gewesen ist. Damals kam es zu vielen technischen Problemen und Server-Abstürzen.

Auch mit dem generellen Output an Content ist Firor zufrieden. Er betont im Brief, dass auch 2021 wieder “Millionen neuer Spieler” ihren Weg zu ESO gefunden haben. Als Highlight stellte der Director die neuen Gefährten heraus, die gerade für Neueinsteiger richtig nützlich sind.

Was sich 2021 alles genau bei ESO verändert hat und wie die Spieler das Jahr sehen, haben wir hier zusammengefasst:

2021 war für ESO kein schlechtes Jahr, doch es gibt 3 große Kritikpunkte

2022 soll nicht “das Ende der Welt” im Fokus stehen, sondern ein spielbares Volk

Was verrät Firor über 2022? Im neuen Jahr wollen die Entwickler Abstand von Geschichten à la „Das Ende der Welt“ nehmen. Darum drehten sich etwa das Grundspiel mit dem Daedra Molag Bal und zuletzt auch Blackwood mit dem Kampf gegen Mehrunes Dagon.

Stattdessen wollen sie sich auf eine traditionelle „Elder Scrolls“-Intrige konzentrieren. Fans heben hier etwa die Story von Wrothgar hervor, die genau ohne ein solches großes Szenario ausgekommen ist.

2022 soll es um Politik und Rivalität zwischen den Fraktionen gehen. Im Fokus soll eines der spielbaren Völker von ESO stehen, die bisher kulturell und historisch noch nicht genau beleuchtet wurden. Spieler vermuten, dass es hierbei um Rothwardonen geht, die bisher zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben und gleichzeitig noch Raum für neue Gebiete in ihrer Region bieten.

Updates soll es wie gewohnt vierteljährlich geben. Fans dürfen also wieder mit 3 DLCs und einer großen Erweiterung im Sommer rechnen.

Außerdem soll 2022 weiter an der Hardware und der Performance des MMORPGs gearbeitet werden. Hier weist Firor jedoch darauf hin, dass das Team abhängig vom aktuellen Hardware-Markt ist.

Wann erfahren wir mehr über die Inhalte von 2022? Im Januar wird es ein traditionelles Enthüllungs-Event geben. Dort werden dann die übergreifende Geschichte für das gesamte Jahr und der grobe Aufbau der Erweiterung im Sommer vorgestellt.

Bis dahin könnt ihr aber gerne spekulieren: Was wird uns 2022 in ESO erwarten? Welche Gebiete würdet ihr gerne besuchen und was sollte das große Feature der Erweiterung sein? Schreibt es gerne in die Kommentare.

ESO ist ein Buy2Play-Spiel. Ihr müsst es also nur einmal kaufen und könnt theoretisch endlos spielen. Welche anderen MMORPGs es in dieser Kategorie gibt und welche sich besonders lohnen, verraten wir hier:

5 MMORPGs, die ihr einmal kaufen und immer spielen könnt

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BountyhunterX

Über die Performance (auf PC) kann ich mich mittlerweile nicht mehr beklagen.
Weiß jetzt nicht mit welchem Update (seit Dunkelforst) das kam,da ich ein paar Monate kaum gespielt und auch keine Patchnotes gelesen habe,aber auf jeden Fall läuft das Spiel nun wie geschmiert mit durchgehend 95-100FPS,selbst in den randvollen Großstädten und das bei maximalen Grafikeinstellungen.

Früher lief es zwischen ca 45-70FPS und gerade in den Großstädten ging die Zahl schnell in den Keller.

Seit Release 2014 konnte ich ESO noch nie so flüssig spielen,also irgendwas haben die Entwickler wohl offensichtlich mehr als richtig gemacht,ich kann nicht meckern.

Bei den Völkern vermute ich auch das es sich um die Rothwardonen handeln wird,mit Hammerfell als Region,da die anderen Völker,bis auf die Bosmer und Bretonen bisher alle eine Rolle gespielt haben.

Freue mich auch wenn endlich mal wieder einen schöne,große,Wüstenlandschaft ins Spiel kommt.

Bentomato

Die Rothwardonen als Rasse näher zu betrachten macht auf jeden Fall Sinn, da sie bisher wirklich etwas zu kurz gekommen sind. Fast alle anderen Klassen standen schließlich schon im Fokus: Khajiit in Elsweyer, Dunkelelfen in Morrowind, Hochelfen in Sommersend, Nord in Greymoor, Orks in Orsinium und Argonier in Murkrime. Die Kaiserlichen gehören theoretisch nach Cyrodill und eigentlich währe Blackwood deren Erweiterung gewesen, leider wurde das Volk nicht wirklich Thematisiert, was ich echt schade fand. Auf jeden Fall bleiben nur noch die Rothwardonen und die Bretonen über. Also muss es eine der beiden Klassen werde, wenn wirklich eine Klasse in Fokus rückt, die vorher noch nicht im Vordergrund stand.

Die Region wird zu 100% Hammerfell werden. Mittlerweile gibt es keine Region auf Tamriel mehr, die in ESO nicht besuchbar ist. Im Prinzip gibt es auch nur noch in Skyrim und in Hammerfell große Lücken, aber in Skyrim spielte ja schon die Erweiterung „Greymoor“, weshalb ich Hammerfell der Abwechslung halber bevorzugen würde. Und wenn man 1 mit 1 zusammenzählt, dann stellt man fest, das viele Rothwardonen in Hammerfell leben. Also wäre das auf jeden Fall ne gute und Sinnvolle Wahl für den Schauplatz der nächsten Erweiterung. Was mich natürlich interessieren würde ist was danach kommt. Tamriel ist irgendwann voll. Früher oder später braucht es also ne neue Insel. Klar gibt es auch noch mehrere Gebiete in Oblivian, die wir besuchen können, aber das wäre auf Dauer glaub ich auch nicht so das wahre.

Corbenian

Du verwechselst ihr Klassen mit Rassen ^^

Aber so schnell ist Tamriel noch nicht voll. Da sind doch noch viele Lücken, fast 50 % der Karte sind noch verhüllt. Zentral Himmelsrand fehlt, Ostmorrowind, Westcyrodiil, Mittleres Elsweyr, Ost- und Zentralschwarzmarschen, Süd-, Ost- und Zentralhammerfell und dann noch kleinere Lücken, die als DLCs dienen könnten (bspw. die Region zwischen Westhimmelsrand und Ostorsinium). Das sind dann also mal rund 6-8 Jahre weiterer Inhalt.

Und ganz ehrlich? Nach 6-8 Jahre kann man auch mal alte Gebiete überarbeiten (siehe WoW: Cataclysm). Und selbst wenn alte Gebiete nicht überarbeitet werden, bietet Nirn noch mehr Kontinente. Tamriel ist ja nicht die Welt. Die azurische See enthält neben dem ehemaligen Kontinent Yokuda noch eine ganze Reihe von Inseln.
Den Kontinent Akavir kennen wir auch noch. Der könnte überhaupt mal bespielbar werden. Bis man den erkundet hat, sind noch einmal 10 Jahre rum.
Aldmeris könnte in einem Addon thematisiert werden – also die Klärung der Frage, ob es diesen Kontinent überhaupt gibt oder es eine Mär ist (Mär, Mer… welch Wortspiel…). Atmora wird bestenfalls den Inhalt eines weiteren Addons bieten können, da er überwiegend lebensfeindlich ist. Liest sich im Grunde wie eine Art Südpol (obwohl er Nirns Nordpol ist). Aber unser Nordpol ist ja vergleichsweise lebensfreundlich…

Also unterm Strich haben wir Inhalte für die nächsten 20 Jahre. Eine Reboot der Welt ist dabei noch nicht mal eingerechnet… ich würde sagen, die haben genug potentiellen Content 😉

Bentomato

Stimmt bei den Rassen und Klassen ist mir ein Fehler unterlaufen, danke für den Hinweis. 👍

hab ich je behauptet das der content ausgehen wird? Falls ja wollte ich das eigentlich nicht 🙈 ich wollte nur sagen das Tamriel irgendwann voll ist und es nicht ewig so weiter gehen kann. Ich denke aber schon das bereits mit 2 weiteren neuen großen Gebieten der Platz eng wird. Klar gibt es noch viele Lücken, aber die wird man nicht alle ausfüllen können. Dazu sind manche Lücken einfach zu krum, andere sind zu klein für ne große Erweiterung. Deshalb bin ich mir nicht sicher ob man da wirklich noch 6 Jahre füllen kann. Ich denke das wird eher schwierig, aber wir werden es ja sehen.

Aber egal wann es passiert, irgendwann wird es keine neuen Gebiete mehr auf Tamriel geben, und ich bin einfach gespannt was die Entwickler dann machen.

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