Stillende Mütter bei Activision Blizzard sagen, jemand habe ihre Muttermilch geklaut

Bei Activision Blizzard beschweren sich Frauen darüber, dass ihre Belange in der Chef-Etage zu wenig Gehör fanden. Als ein Beispiel für Diskriminierung führt man den Umgang mit stillenden Mütter bei Blizzard (WoW, Overwatch, Diablo) an. Das Thema sei lange vernachlässigt worden. Die Zustände seien so schlecht gewesen, dass sogar Muttermilch aus dem Kühlschrank geklaut wurde.

Das ist die Situation:

„Kokain auf der Toilette, Sex in der Lounge“ – Skandal um WoW-Entwickler Blizzard eskaliert

Was war das Problem der stillenden Gonzalez Jessica Gonzalez arbeitete von 2019 bis 2021 bei Blizzard in Irvine als Test-Analystin. Gonzalez ist Gründerin der Gruppe „ABetterABK“, die sich für Verbesserungen bei Activision Blizzard einsetzen.

Sie teilt auf Twitter mit, dass stillende Mütter bei Blizzard auf eine Vielzahl von Problemen trafen (via twitter):

  • Die Stühle waren wacklig und konnten nicht in einer passenden Still-Position festgestellt werden. Viele Frauen hätten auf dem Boden gesessen, um Milch abzupumpen.
  • Die Tische waren aus Holz und so porös, dass sich Muttermilch in den Ritzen der Tische anstaute und klumpte.
  • Die technische Versorgung der Räume war zu schlecht. Es gab keine Möglichkeit, Laptops aufzustellen, damit die Mütter arbeiten oder Serien schauen konnten, während sie Milch abpumpten. Es gab zu wenige Anschlüsse im Raum, die dann von Lampen und den Pumpen besetzt werden. Die Situation sei auch aus Brandschutz-Gründen gefährlich gewesen.
  • Es war zu wenig Lagerraum bereitgestellt worden, so fehlten abschließbare Behälter, um die Pumpen sicher zu verwahren. Frauen hätten die Pumpen mehrfach am Tag über den Campus schleppen müssen.
  • Die Kühlschränke für die Muttermilch hatten Vorhänge-Schlösser, die aber auch anderen Angestellten zugänglich waren. Manche hätten dort in den Kühlschränken ihr Bier kaltgestellt. Ohnehin hätte es die Vorhänge-Schlösser nur gegeben, weil Muttermilch gestohlen wohlen war.
  • Die Räume waren in keinem guten sanitären Zustand. Es wirkte nicht so, als würden die Räume für stillende Mütter genauso von der Gebäude-Reinigung gepflegt wie andere Bereiche.
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Eine ehemalige Producerin erzählt von ihren Erlebnis als stillende Mutter.

Muttermilch war plötzlich weg – Niederschmetternde Erfahrung

Eine weitere frühere Angestellte von Blizzard, Stephnaie Krutsick, erzählt ebenfalls, ihre Muttermilch sei plötzlich weg gewesen. Es waren keine anderen Mütter zu der Zeit anwesend, überhaupt hätten nur wenige Frauen in den Abteilungen damals gearbeitet. Es wurde auch nur ihre Milch gestohlen, andere Dinge im Kühlschrank waren noch da.

Sie sagt, entweder hätte jemand die Milch weggeworfen oder aus „gruseligen Gründen“ gestohlen. Für sie war das ein niederschmetterndes Erlebnis.

Sie habe sich in der Zeit auch diskriminiert gefühlt, weil die männlichen Vorgesetzten kein Verständnis dafür hatten, dass sie nicht immer körperlich anwesend sein konnte . Dadurch habe sie einige Aufgaben verloren.

Wir haben uns auf MeinMMO mit der sich zuspitzenden Situation um Activision Blizzard und dem CEO Bobby Kotick befasst:

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Was folgt daraus? Für die Frauen bei Blizzard ist die Situation der stillenden Mütter ein Beispiel für die Kultur bei Blizzard, die so von Männern geprägt ist, dass man die Belange der Frauen gar nicht auf dem Schirm hat. Hier müsse sich etwas ändern.

Als Beispiel für ein Schritt, den Activision Blizzard bereits unternommen hat, wurden auch die Spiele von Blizzard auf Inhalte untersucht, die man nicht mehr gut findet:

Nach Sexismus-Skandal: WoW ersetzt halbnackte Frau durch Obst

Quelle(n): inven
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Leya Jankowski

Da sich hier anfangen Kommentare zu sammeln, die zeigen, dass einige hier keine Ahnung von Stillzeit haben und eklige Kommentare schreiben, hier ein kleiner Einblick zur Aufklärung:

Wenn du dich als Mutter dafür entscheidest zu stillen und deiner Arbeit nachzugehen, muss die Milch regelmäßig abgepumpt werden. So kann man die Milch in einem Behälter aufbewahren und das Kind damit zu Hause / durch eine Person des Vertrauens füttern. Das dient auch der Entlastung der Brüste, da sie durch den Milcheinschuss anschwellen und das schmerzhaft über die Anspannung wird.

Es sollte schon möglich sein, dass der Betrieb zumindest eine ruhige und sanitäre Ecke bietet, in der die Frau eben die Milch abpumpen kann. Das sollte auf menschlicher Ebene selbstverständlich sein.

Die respektlosen Kommentare habe ich gelöscht.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Leya Jankowski
Scaver

Ich bin immer pro Mutter, da wir alle ohne Mütter nicht hier wären 😉
Aber wo es menschlich selbstverständlich ist bzw. sein sollte, versagt das Arbeitsrecht. Es muss eben keine sanitäre Ecke bereit gestellt werden und arbeitsrechtlich gilt die Zeit des Abpumpens als Privatzeit und nicht als Arbeitszeit, wenn man kein Einzelbüro hat und ungestört weiter arbeiten kann dabei.
Wir hatten das Thema im Betrieb schon, wodurch Kolleginnen (zuletzt 3) eben in Elternzeit gegangen sind und sich gegen das Arbeiten entschieden haben. Nach und nach kommen sie nun zurück. Vielleicht gut für Mutter und Kind, aber schlecht für unser Team, da es sich um sehr gute Mitarbeiterinnen handelt.
Ich finde, da müsste der Gesetzgeber nachbessern, damit aus der “menschlichen Ebene” ein Rechtsanspruch wird 🙂

Natürlich

Na Du wärst aber ohne Väter auch nicht hier 🙂

Alex

Da gehört im Vergleich aber deutlich weniger zu, also vom reinen erschaffen her, das bekommen auch viele im Suff, halbwach hin und zur Not braucht man nicht mal die Person selbst.
Zur Vater Rolle einnehmen gehört dann schon mehr, das ist aber anderes Pflaster.

Schulterteufelchen

Danke dafür, unglaublich was sich manche denken.

Alex

Ich bin manchmal wirklich erschüttert was hier in den Kommentaren bei manchen Themen für ein Ton herrscht und vor allem mit was für “Meinungen” hier einige um sich schmeißen und dann auch noch Zuspruch bekommen.
Und danke für den Beitrag, das war absolut notwendig.

Grinsekatze

Nicht nur löschen, die Leute gehören hier einfach rigoros gebannt!

Daniel

(Mod-Edit: Gelöscht).

Don77

Lol

David

Wie kann jemand im Juli 2022 Klage einreichen, sofern er nicht über einen Delorian verfügt? Ich freue mich drauf, wenn es bald mal heißt, ka Blizzard hat Mist gebaut und in 95% aller anderen Unternehmen weltweit wirds auch gemacht, liest man nur nichts von….das hat langsam echt mehr von diesen amerikanisch medialen Hetzkampagnen, dabei haben wir ein ganz anderes Rechts, Regierungs- und Mitarbeiterschutzsystem als die USA….sich in Deutschland deshalb so aufzuregen hilft den Müttern dort genausoviel, wie sich der Hetze anzuschließen und dennoch Activision Blizzard Kram weltweit zum Kauf zugänglich zu machen und zu erwerben….Doppelmoral ist das
Bevor sich jetzt irgendjemand persönlich angesprochen fühlt, ich befürworte Mutterschutz, Feminismus und die Gleichstellung im Beruf, genauso bin ich gegen sexuelle Belästigung oder die Ausbeutung von Angestellten oder ethnischen Minderheiten….

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von David
David

Das ging schnell mit der Korrektur 😉

erzi222

typisch blizzard traue ich denen sofort zu !!!!

tom

Ich glaube nun nicht das die Geschäftsführung hinging und das geklaut hat nicht für jeden Blödsinn eines Mitarbeiters ist Blizzard schuld

Chitanda

Doch weil es Blizzard-Mitarbeiter sind.

Natürlich

Ja finde auch, so langsam ist nun mal gut.

Meiner Meinung nach sind die Leute doch selber schuld. Wenn mir mein Job nicht (mehr) gefällt oder ich sogar täglich gemobbt werde, dann geh ich doch nicht mehr weiter da arbeiten….
Und dann kommt als Argument, “Ja aber bei Blizzard arbeiten!”, dann heul ich doch nicht jetzt. wiviel Jahre später, hier rum und mach einen auf Mitleid…

Unverständlich.

Alex

Opferumkehr, ist natürlich die beste Reaktion auf eine solche Thematik. 🙄

Thyril

Solche Meinungen sind auch unverständlich. Kennst du die Hintergründe ? Vielleicht ist die Frau alleinerziehend, angewiesen auf das Geld und findet nun aufgrund der gesamten Situation mal ebend nicht einen neuen Job? Achja sorry Sie soll sehen wie sie klarkommt nur weil gewisse Kollegen meinen fucking Muttermilch zu klauen

Schulterteufelchen

Natürlich, weil du bestimmt auch sofort einen Job findest. Bevor man diese “klugen“ Ratschläge gibt, erstmal schauen wie die Situation ist. Fängt ja schon am, dass man den Arbeitsmarkt hier und dort schwer vergleichen kann.

Kaze

Einfach nur Armselig dieses Statement. Genau solche Statements kommen auch, wenn eine Frau vergewaltigt wird und hinterher gesagt wird sie ist doch selber schuld, hätte sie sich nicht so sexy angezogen wäre es nicht passiert.

Zarastro

Mal davon abgesehen, dass man als frischgebackene Mutter jetzt vielleicht auch nicht unbedingt den Stress für die Jobsuche gebrauchen kann… .

Mithrandir

Ich tue mich mit dieser neuen Enthüllung tatsächlich schwer.

Den “Unsere BEdürfnisse wurden nicht verstanden und ignoriert”-Teil mit solchen Ausprägungen wie “kaputte Stühle” oder “Der Reinigungsdienst lässt diese Räume aus” halte ich, leider, für realistische Ausprägungen eines sexistischen Denkens. (ob “Wir denken nicht an Frauen” oder absichtlich anti-Frauen weiß ich nicht, das sind dann aber nur Nuancen)

Das mit dem “Aber die Milch wurde uns geklaut” als Aufmacher, wie es nahezu alle News-Outlets grade in die Headline tun finde ich aber reißerisch-schwierig. Weil in jeder größeren Firma, in der ich bisher war, Sachen aus Kühlschränken geklaut wurden. Das ist scheiße. Das ist problematisch. Aber grade das “aus Kühlschränken klauen”-Thema hätte ich jetzt eher in “Menschen sind Arschlöcher” gesteckt, weil DAS auch ganz ohne Sexismus passiert. Oft. 

Alle anderen Bauteile dieses Problems sind eindeutiger Sexismus und auch eindeutiger glaubhaft darauf zurückzuführen. Der “Sogar die Muttermilch!!”-Vibe hat aber irgendwie was von “aber die Kinder!!!” und das ist meistens eher ehrlich.

Wichtig: Das ist kein Vorwurf an Mein-MMO, diese HEadline nutzen ja alle 😉

Zarastro

Das man das Offensichtliche noch einmal explizit erwähnen muss… Mal Abgesehen von den unschönen Gedanken, die den Mitarbeiterinnen nach einem solchen Diebstahl kommen müssen (wenn ein Joghurt fehlt ist das ärgerlich, aber man weiß zumindest warum er vermutlich genommen wurde, wohingegen jemand Muttermilch nur stiehlt um a) die Mutter zu ärgern oder b) für sagen wir, etwas “ungewöhnliche Absichten”) ist das auch eine echte Einschränkung. Selbst mag man im Notfall auf einen Joghurt verzichten, aber das Baby will man doch nicht hungern lassen. Also muss dann noch einmal -sofern möglich – Milch angepumpt werden (was Zeit kostet und evtl Ärger bringt) oder teure Ersatznahrung gekauft werden, was die selben zeitlichen Probleme verursacht.

Mithrandir

Natürlich ist es was anderes. Und dass es für den “bestohlenen” oder hier die bestohlene Mutter um ein vielfaches schlimmer ist, wenn man die abgepumpte Muttermilch klaut will, hoffentlich, auch keiner bestreiten.

Den: “Muttermilch wird geklaut” –> “Absichtlicher böswilliger Sexismus”-gedankensprung finde ich nur nicht so zwingend. Manche Menschen klauen auf Arbeit einfach aus Kühlschränken. Oder werfen Sachen weg. Das hat in den seltensten Fällen einen “gezielten” Grund. (Genausowenig sind Leute, die “ärmeren” Kollegen das Essen klauen/wegwerfen deswegen ja “Gezielt Anti-Arme-Leute”)

Bei allen anderen Punkten ist einfach für mich der “Nachweis” oder die “Verknüpfung” sauberer. Aber natürlich ist “Muttermilch geklaut” erstmal effektvoller als Schlagzeile. Und deswegen kaue ich auf dem Punkt herum, weil ich den Eindruck habe, dass man diesen Punkt, auch mit Sexismus verbunden, in den Vordergrund rückt, er aber vielleicht tatsächlich der “am wenigsten gezielt sexistische” am Ende ist.

Ich “denke” deswegen “laut” drüber nach, weil ich einfach glaube, dass “Die Effektvollste Schlagzeile raushauen” zwar beim heutigen Medienmarkt leider logisch ist, aber evtl. dann zu “weniger glaubwürdig” führt, wenn man diesen Punkt widerlegen kann. Und ich will schlicht nicht, dass aufgrund der Kette: “Krasseres Stamenet für Aufmerksamkeit – ist aber nicht ganz korrekt – wird widerlegt – ganze Sache fällt zusammen” wirklich notwendige Kritik und VErbesserungen scheitern.

Wir alle wissen, wenn jemand eine Liste hat mit 10 Sachen. 9 sind wahr, eine nicht. Und wir hören die “unwahre” Sache zuerst, glauben wir die anderen 9 schlechter.

Aber danke für den gedankenanstoß, ich kau da auch noch drauf rum

Kaze

Bis auf paar Trumps Fans Twitter Accounts gibt es keine, die sagen es sei “gefaked”.
Da kommt man aus dem staunend nicht mehr heraus. Blizzard verliert nach jeder News mehr und mehr das Vertrauen seiner Fans.

Kartoffel Salat

Also langsam aber sicher wird es echt lächerlich. Die Geschichten klingen allmählich aus den Fingern gezogen

Kartoffel Salat

(Mod.Edit: Gelöscht).

Scaver

Es gibt kaum Mutterschutz in den USA. Und schon gar kein Ersatzeinkommen wie Mutterschutzgeld+Arbeitgeberzuschuss bei uns. Bei uns erhalten Mütter im Mutterschutz weiterhin das gleiche Netto Einkommen. Auch in der freiwilligen Elternzeit stehen sie nicht ohne da.
In den USA heißt es aber regelmäßig, dass das Einkommen der Mutter komplett wegfällt.
Ausnahmen bieten da nur freiwillige vertragliche Leistungen durch den Arbeitgeber, die aber nicht die Regel sind. Der Staat hingegen lässt nicht arbeitende Mütter komplett hängen, ganz getreu den kapitalistischen Grundsätzen.

Kartoffel Salat

Nochmal für alle die es nicht verstehen (wollen):

Ich meinte damit das die Anzahl der Geschichten lächerlich wird. Als wenn jetzt jeder eine Geschichte gegen Blizzard hat!

Alex

Das ist eben ein sehr großes Unternehmen, wo viele Menschen zusammen kommen ist auch viel schmutzwäsche vorhanden. Ich wette das ist alles nachwievor nur die Spitze des Eisbergs.

Schulterteufelchen

Ganz ruhig Sweety, ich glaube man versteht dich schon aber wem du einen allgemeinen Kommentar unter einem spezifischen Thema postest kam es halt passieren, dass sich Leute drauf beziehen.

Und du schreibst ja selber, dass du unsicher bist was wahr ist.
Wenn dir dann einer erklärt, dass das Thema “Mutterschutz“ ein Problem darstellt, könnte es sich also in diesem Teilaspekt um die Wahrheit handeln.

Ansonsten hat Alex ja schon richtig geantwortet.

Rosco

Die Stories werden immer bizarrer. Manchmal glaube ich, auch wenn ich absolut kein Blizzard Fan mehr bin, dass sich teilweise sehr viel aus den Fingern gesaugt wird.

Zavarius

Oh komm langsam reicht es mal. Wahrheit hin oder her, aber so ein Laden ist vermutlich der Letzte, in dem Mütter oder gar Mütter mit anwesenden Kindern, eine Anstellung bekommen. Hast kaum Zeit zu atmen, aber bekommst die Erlaubnis dein Kind mitzunehmen? Meiner Meinung nach möchte jetzt nur jeder ein Stück des Aufmerksamkeitskuchen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Zavarius
Alex

Ich weiß das ist jetzt total schwer zu verstehen aber Frauen können auch während eines Arbeitsverhältnis schwanger werden und ein Kind austragen. Ich weiß, daß ist total verrückt und so. 🙄
In vielen Ländern dieser Welt ist es Gang und gebe das Frauen dafür Räume zur Verfügung gestellt werden und das ganz normal ist. Aber naja was erwarte ich von einem deutschen, hier empört man sich ja sowieso ständig wenn Frauen es wagen ihre Kinder zu stillen.

Zavarius

Vielen Dank Alex, die Grundarbeitsrechte bekam ich in dem Personalerzweig auch mit auf den Berufsweg.

Es war logisch, dass jemand mit einem solchen Text um die Ecke kommt. Du denkst auch, Blizzard würde es hinnehmen und nicht direkt einen Auflösungsvertrag auf den Tisch legen und fragen – ob der Kampf das jetzt wert ist. Ansonsten darf man sich gerne im 2m² Räumchen mit Fenster und Feldbett ausruhen. Die Voraussetzungen für einen Ruheort sind “lustig” und können gewiss negativ ausgenutzt werden.

Ich bezog meinen Beitrag, wie erwähnt, auf Blizzard und deren “Firma”. Meine eigene Meinung zu Müttern ist eine andere.

“Aber naja was erwarte ich von einem deutschen, hier empört man sich ja sowieso ständig wenn Frauen es wagen ihre Kinder zu stillen.”

Es ist wirklich schwer neutral zu bleiben bei dieser derben, dummen, nachgeplapperten, Aussage. Du solltest dir mal die Einstellungsunterschiede der Länder ergooglen. Oder wie, NUR Deutschland, überhaupt die Mütter unterstützt.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Zavarius
boing1337

ist das in amerika üblich das man seine kinder mit zur arbeit nimmt und sie dort stillt ?

Threepwood

Das ist in vielen Ländern völlig normal. Der deutschsprachige Raum ist da arg konservativ und verklemmt.

Prim

Sowas kommt vor in vielen Ländern,wenn diese Mütter fast unersetzbar sind für eine Arbeit 😀
Dann Akzeptieren das sogar Konzerne…….

Alex

Völlig normal, alleine das Baby Jahr was Eltern hier zusteht ist nicht überall gegeben.

Scaver

Ne eher nicht, aber Frau pumpt die Milch ab, weil die Brüste sonst stark schmerzen durch den Druck. Zudem kann dann die Milch aufbewahrt werden und am nächsten Tag kann damit das Kind gefüttert werden, wenn die Mutter auf Arbeit ist.

Zum einen ist es Gesünder als die Ersatznahrung (nachweislich entwickelt sich das Immunsystem dann besser) und zum anderen ist es gerade in den USA auch eine Frage des Geldes. Die Muttermilch kostet nur die Pumpe + ein paar Fläschchen. Die Ersatznahrung ist auf Dauer wesentlich teurer (bei uns ja nicht anders).

Da es in den USA keinerlei finanzielle Unterstützung für Mütter gibt, die nicht arbeiten gehen, bleibt den meisten nichts anderes übrig. Mutterschutzgeld, Elterngeld und Co. wie bei uns gibt es dort nicht, nicht mal etwas ähnliches.

Lediglich einige Betriebe zahlen hier für kurze Zeit freiwillig etwas (wird dann im Vertrag festgehalten). Aber vom Staat gibt es da nichts.

Daher kennen wir das wie in den USA bei uns nicht, da Mütter das Recht haben zu Hause zu bleiben und sich um die Kinder zu kümmern.

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