Destiny: Mara Sov – Ist die Königin tot oder lebt sie noch?

Bei Destiny ist Mara Sov die Königin der Erwachten. Lebt sie noch?

Achtung: Bei dem Titel erklärt es sich eigentlich von selbst. Aber der Text könnte Spoiler enthalten, auf jeden Fall zur Geschichte bis dahin und es gibt auch Hinweise auf die zumindest geplante Entwicklung um die Königin. Wobei nicht garantiert ist, dass es wirklich so kommt.

Mara Sov ist in einer spektakulären Zwischensequenz relativ zu Beginn von „König der Besessenen“ scheinbar ums Leben gekommen, als das Schiff, mit dem sie gegen Oryx zog, von einer Energiewelle vernichtet wurde.

In Hollywood-Filmen und Serien gilt allerdings: Solange man keine Leiche sieht, ist sie auch nicht tot. Die Fans rätseln daher: Lebt Mara Sov noch? Oder sollte eine der spannendsten Figuren des Destiny-Universums schon das Zeitliche gesegnet haben?

Letzte Woche fand ein Live-Stream von Bungie statt. Dort hatte man Kirsten Potter zu Gast, die Schauspielerin von Mara Sov.

Mara Sov beugt sich niemanden!

Im Gespräch mit ihr wurde klar, dass die Königin in der Geschichte von Destiny noch eine große Rolle spielen wird und eine längere Entwicklung durchmachen soll. So wollte man von Potter erst, dass sie eine „harte Piratenbraut“ spielt mit Waffen, körperlich und kämpferisch. Potter selbst beschreibt das als „sassy“, als keck oder frech. In der Rolle fühlte sich Potter wohl.

So schaltete die hochschwangere Schauspielerin während einer frühen Probe ihren Kollegen per mächtigem Bauchschubser aus und schob es dann aufs Baby. Der Fötus hätte da gezuckt.

Potter rechnet übrigens damit, dass die Aufnahmen und die starke körperliche Beanspruchung Wehen auslösen konnten. Das nahm sie aber locker, immerhin arbeite Ihr Mann als Notfallmediziner in der Gegend. Wenn die Wehen gekommen wären, hätte man 911 gewählt – und dann wär Papa schon bei der Geburt dabei gewesen, erzählt die Schauspielerin scherzend.

Potters Lieblingszitat der Königin ist übrigens: „Mara Sov bows to noone – Mara Sov beugt sich niemandem.“

Destiny-Mara-Sov

Man hat noch große Pläne für die Königin

Nach einer längeren Pause (wahrscheinlich, als man die Story umwarf) habe man sie dann bei Bungie noch mal vorstellig werden lassen und ihr gesagt, es gäbe eine Änderung in den Plänen.

Mara Sov solle in der neuen Version nun weicher, weiblicher, verletzlicher, irgendwie entrückt sein. Potter habe dann gesagt, das liege ihr nicht und hätte den Bungie-Leuten die Namen von Schauspielerinnen angeboten, die besser für eine „weiche Frauenrolle“ geeignet seien als sie. Sie hatte nach diesem Meeting schon befürchtet: „Na, Klasse. Jetzt hab ich mich aus dem coolsten Job meiner Karriere herausgelabert.“

Dann erklärte man ihr bei Bungie den Plan für ihren Charakter. Es sei eine Reise. So sollte sie eher weiblich und weich beginnen, um dann am Ende zu der harten Piratenkönigin zu werden, die man am Anfang im Sinn hatte.

Im Stream hieß es vom Story Lead später, das seien Pläne, die man hier verrate, die vielleicht für ein Destiny in 2020 gälten.

Das will man aber nicht als Bestätigung verstanden wissen, dass Mara Sov noch lebt. Nach einer Clip-Unterbrechung wirkte der Story Lead dann ungefähr so: Oder sie ist jetzt einfach tot? Oder auch nicht? Wer weiß?

Doch wer den Stream gesehen hat, dem drängt sich der Eindruck auf: Die Geschichte von Mara Sov, der Königin des Riffs, ist in Destiny noch lange nicht zu Ende. Das war der Anfang.

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