Destiny: Wie viele Leute arbeiten eigentlich bei Bungie?

Bei Destiny gab es im letzten Stream eine neue Information, wie viele Leute bei Bungie arbeiten.

Bungie setzt zurzeit auf Live-Streams, um den Spielern das Team vorzustellen und die Arbeit an Destiny. Neue Informationen zum Frühlings-Update sollen später folgen. In dieser Woche sprach man etwa über die Sounds von Destiny.

Dort hatte man den neuen Creative Story Lead CJ Cowan zu Gast und der verriet im Plauderton einige Internas, über die wir sonst nie Informationen erhalten.

Cowan ist der Chef des „Story Teams“, einer Gruppe von 40 Leuten. Im Kern sei man jetzt seit etwas über einem Jahr zusammen und habe einige Autoren und Producer angeheuert.

Der Job des Story Teams sei es, in einem Studio mit 700 Mitarbeitern die Richtung der Geschichte vorzugeben, damit alle dieselbe Geschichte erzählten und keine zig verschiedenen.

Die Stelle, auf die wir uns beziehen, kommt so bei 26:15 in diesem Stream.

700 Leute arbeiten im Destiny‘ Studio

Cowan führt zwar nicht genau aus, wie sich die Zahl 700 bei Bungie zusammensetzt. Dadurch dass das eher so im Plauderton gesagt wurde und nicht im Fokus stand, ist der Zusammenhang dieser Zahl schwer einzuschätzen. Aber wenn man davon ausgeht, dass Bungie nur an Destiny arbeitet und sogar noch mit den „Highmoon Studios“ ein zweites Studio am Spiel werkelt, dann scheint durch diese Information klar: Man hat im Vergleich zum Launch des ersten Destiny-Titels noch einmal richtig daraufgepackt und den Aufwand und die Kosten erhöht.

In 2014 kursierten Zahlen, an Destiny arbeiteten 500 Leute.

Befürchtungen der Fans, die aus dem Content-Loch folgern, man koche Destiny nur noch auf Sparflamme, scheinen damit widerlegt.

Destiny-Cayde-6

In den letzten Monaten kamen immer wieder Nachrichten, dass Bungie einzelne Autoren von anderen Spielen verpflichtet hat, wie Star Trek Online, Guild Wars 2 oder Mass Effect Andromeda. Wenn das Story-Team jetzt seit einem Jahr zusammenarbeitet, dürfte man ihre ersten Arbeiten in künftigen Erweiterungen und Updates sehen. Auch deutet das daraufhin, dass man die Querelen nach dem Release jetzt hinter sich und intern umstrukturiert hat.

Vom Release hieß es aus Insider-Berichten, dass man die Geschichte praktisch ohne Autoren neu erzählen musste, nachdem die Führungsriege Destinys mit der ursprünglichen Geschichte von Joe Staten unzufrieden war.


Der nächste Live-Stream zu Destiny soll am Montagabend kommen. Bungie hat einen Clan zu Gast und will sich den Schmelztiegel-Modus „Rift“ vornehmen.

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