Destiny: Stars, Maschinen und das meistgehasste Alien – Sound of Destiny

Beim MMO-Shooter Destiny ist eine Videodokumentation erschienen, die sich um die Stimmen, Musik und Geräusche des Shooters dreht.

Donnerstagnacht gab es einen Live-Stream bei Bungie. Dafür verschiebt man den Brief an die Community „This Week At Bungie“ auf Freitag. Um den Stream selbst werden wir uns in einem gesonderten Artikel kümmern. Dem Stream stellte man die Video-Dokumentation „Sounds of Destiny“ voran. Die wollen wir Euch präsentieren.

In der etwa 15 minütigen Dokumentation ließ sich die faszinierende Audiowelt des Spiels aus einer ganz neuen Perspektive erleben – mit einem Blick hinter die Kulissen von Destiny.

So viele Leute, Talente und Maschinen kommen zusammen, damit Destiny klingt wie es klingt

Es ist schon faszinierend, wie viele Fachgebiete und talentierte Menschen am Ende zusammenkommen müssen, um den Klangteppich in jeder einzelnen Situation zu legen. Und auch was für Gerätschaften man verwendet! Sound-Designer sprachen darüber, dass sie in Maschinenhallen waren, um aus den Geräuschen der Stanzanlagen dort später einmal das Stapfen der Vex zu gewinnen.

Schauspieler wie Nathan Fillion oder Bill Nighy gaben Einblick in die Schauspielarbeit, die einzig die Stimme erfordert: ins Voice-Acting. Fillion synchronisiert das Schlitzohr Cayde-6. Bill Nighy zeigte man gestikulierend, wie er Zeilen für den Speaker aufnahm. Und sogar das meistgehasste Alien des Spiels, der exotische Händler Xur, hat jetzt ein „Gesicht“ bekommen.

Destiny-Xur-Stimme

Als dritten Aspekt konnte man die Musik des Spiels zu bewundern. So ließ sich mitnehmen, wie viele Einflüsse die einzelnen Mitarbeiter hier in den Mix werfen, um das Spiel weiterzuentwickeln, neue Nuancen hinzufügen. Die Musik ändere sich da auch mit der Zeit. Hatte man zum Original-Destiny noch etwas eher großes Klassisches im Sinn, ging es mit The Taken King wieder in eine andere Richtung.

Ein Fan habe das als„Marilyn Mansom meets EDM“ beschrieben, ein Bungie-Mitarbeiter attestiert der Musik auf dem Moon  eine Ähnlichkeit zu „Nine Inch Nails.“ Keine Ahnung, was das genau heißt, aber so reden wohl Musik-Fachleute miteinander.

Am Ende der beeindruckenden Dokumentation steht der Eindruck: Das ist alles im Wandel und ein riesiges Team-Projekt, an dem zig Fachleute in ihren Gebieten beteiligt sind. Man weiß selbst noch immer nicht, wo man damit hinwill, empfindet das aber keineswegs als Nachteil. Der Weg ist das Ziel und das ist alles ziemlich beeindruckend.

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