Neues Survival-Game auf Steam startet mit 52.000 Spielern – Legt jetzt schon neue Inhalte nach

Icarus hat nach einer Woche auf Steam seinen ersten Patch nach Release erhalten. Dieser liefert etliche neue Inhalte nach. Das Survival-Game selbst kann einen erfolgreichen Start verzeichnen, jedoch mit Problemen.

Was ist das für ein Spiel? Icarus startete am 3. Dezember offiziell auf Steam, nachdem in den Wochen zuvor immer wieder erfolgreiche Beta-Wochenenden stattfanden. Das Survival-Game spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Erde nicht mehr bewohnbar ist.

Beim fehlgeschlagenen Versuch, eine zweite Erde zu erschaffen, entstand stattdessen ein toxischer Planet. Auf diesem befindet sich jedoch eine seltene Materie, die ihr als Mitarbeiter nun sammeln sollt.

Dazu steigt ihr in den Spielsessions immer wieder zu Icarus hinab, sammelt, was ihr könnt und müsst rechtzeitig zurück zum Schiff. Schafft ihr das nicht, werdet ihr zurückgelassen. Dabei machen es euch die Fauna und der Planet selbst schwer, zu überleben. Denn alles ist gefährlich und giftig.

Mit den Ressourcen des Planeten baut ihr Werkzeuge, Konstruktionen und sogar Maschinen. Euer Charakter lernt dabei neue Fähigkeiten und verbessert seine Talente. So lernt ihr immer neue Techologien.

Icarus wurde von RocketWerks erschaffen, dem Studio des ehemaligen DayZ-Entwicklers Dean Hall. Das Indie-Studio hat das Spiel selbst herausgegeben. Im Moment gibt es Icarus nur für den PC auf Steam.

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Das erste Community-Highlight zeigt Gameplay und einige besonders coole Szenen der Spieler.

Wie kommt Icarus auf Steam an? In der Spitze hatte Icarus seit Release 52.501 Spieler (via SteamDB.info). In den vergangenen 24 Stunden kann das Spiel dabei immer noch mit 37.901 Spielern auftrumpfen.

Die Bewertungen sind dabei „ausgeglichen“ mit 62 % positiven Reviews bei 11.067 Rezensionen. Das dürfte mit anfänglichen Problemen zusammenhängen: Neues Survival-Game auf Steam überzeugt mit Gameplay – Bekommt dennoch viel Kritik

Erster Patch bringt neue Inhalte

Das steckt im ersten Update: Eine Woche nach Release, am 10. Dezember, erhielt Icarus bereits seinen ersten Patch. Dieser brachte unter anderem neue Inhalte, darunter:

  • 3 neue, spielbare Missionen
  • neue herstellbare Gegenstände an der Werkbank
  • erhöhtes Vorkommen bestimmter Ressourcen
  • Verbesserungen am Spieler-UI sowie dem Offline-Modus

Das Entwicklerteam weist außerdem darauf hin, dass es offenbar Probleme mit der Performance und Grafik gibt. Solltet ihr betroffen sein, rät das Team, dass ihr mit den entsprechenden Optionen experimentiert. Verlasst euch nicht auf Standard-Einstellungen.

Zusätzlich zu den Neuerungen wurden innerhalb der ersten Woche über 60 Fehler behoben. Ihr findet die vollständigen Patch Notes auf Steam.

Icarus hatte bereits im Vorfeld mit Kritik zu kämpfen. Einige Fans von DayZ warfen dem Entwickler vor, sein erstes Spiel einfach aufgegeben zu haben. Sie befürchten das gleiche nun für Icarus. Die Bewertungen direkt nach dem Patch sind jedoch tendenziell stärker positiv, was zumindest jetzt für die Entwicklung spricht. Der Twitch-Star shroud ist bereits überzeugt vom Spiel:

Twitch-Streamer Shroud testet Icarus – Glaubt, es wird eins der besten Survival-Spiele

Destiny 2 entfernte homosexuelle Andeutung, hatte Angst wegen China und Russland

Destiny 2 beherbergt eine bunte Palette an NPCs, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Durch einen veröffentlichen Insider-Bericht auf IGN wurde nun klar, dass ein spezifischer NPC angepasst wurde, um das Spiel auch in den Ländern China und Russland zu vermarkten.

Was ist vorgefallen? Auf der US-Seite IGN sprach eine Journalistin mit 26 aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitern von Bungie über die internen Prozesse. Dabei handelt es sich um einen mehrseitigen Insider-Bericht, welcher viele Probleme ans Licht bringt, die die Mitarbeiter von Bungie durchgemacht haben.

Eins dieser Probleme war jedoch nicht direkt auf einen Mitarbeiter bezogen, sondern auf einen NPC. Es handelt sich um Devrim Kay, der Händler und Teetrinkende Held aus der ETZ. Wer ihm gut zuhört, dem wird klar, dass er Gefühle für einen gleichgeschlechtlichen Partner hat.

Er sprach von einem Marc, den er sehr vermisst. Die Passage hieß jedoch vor der Veröffentlichung anders und wurde vor dem Release abgeändert.

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Devrim Kay – Ein Händler aus der ETZ

Aussage zu homosexuellem Partner wurde als Bug deklariert

Was war anders? Das Story-Team befasste sich mit vielen Charakteren aus dem “Destiny 2”-Universum, einer davon war Devrim. Schon vor dem Release von Destiny 2 haben einige Sprecher Passagen von NPCs eingesprochen.

Dabei wurde auch die Aussage getroffen, dass Devrim seinen Partner vermisse. Abgesegnet durch viele Prüfungen und Bearbeitungen wurde diese Passage dann auch in eine interne spielbare Version von Destiny 2 gepackt, bis schließlich einer aus der Chef-Etage davon Wind bekam. Man forderte dann, dass diese Stelle gestrichen werden soll.

Man deklarierte den gesprochenen Part als einen Bug und gab sie einem QA-Tester, damit er sich um das Problem kümmerte. Das führte zu großen Empörungen innerhalb der Firma.

Was war die Begründung? Die Führungsriege erklärte den Angestellten, sie können keine Exemplare von Destiny 2 nach China und Russland exportieren, welche so eine Passage beinhaltet. Das ließe sich nicht mit den strengen Meinungen der jeweiligen Kulturen vereinbaren.

Somit änderte das Team die Bezeichnung “Partner” in einen spezifischen Namen “Marc” um. Dadurch wird einem nicht klar, ob er seinen Partner meint oder doch nur einen Bruder oder einen tierischen Wegbegleiter.

Wie sieht es jetzt aus? Einige Dinge haben sich geändert und Gleichberechtigung spielt bei Bungie inzwischen eine größere Rolle. Das beste Beispiel sind der 14. Heilige und Osiris, die offenkundig eine gleichgeschlechtliche Beziehung pflegen. Diese wurde weder verhüllt noch verschleiert, sondern klar und deutlich offengelegt.

Darunter wirbt Destiny 2 auch mit Pins für Pride und Co. und verkauft diese auch offen in ihrem Internetshop.

Wie findet ihr es heute? Glaubt ihr Bungie hat die Kurve gekriegt und ist auf dem guten Weg? Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie ihr dazu steht.

New World: Spieler wünschen sich seit Release eine Änderung am Inventar – Nun soll sie kommen

New World hat einige Dinge anders gemacht, als man sie von klassischen MMORPGs gewohnt ist. Einige dieser Änderungen kamen in der Community jedoch nicht gut an. In einem Interview hat Scot Lane nun eine Änderung am Inventar angekündigt, die sich schon seit Release gewünscht wird.

Was ist das für eine Änderung? Wer in New World das Inventar öffnet, bleibt automatisch stehen. Das wird sehr kontrovers diskutiert:

  • Einige Spieler finden das passend, da der Charakter für einen Blick in seine Taschen wohl auch stehenbleiben würde
  • Viele stört das Stehenbleiben jedoch. Sie wollen etwa mit Autorun schnell durch die Map kommen und nebenbei ihr Inventar sortieren oder Dinge nachgucken

Scot Lane, der Game Director von New World, hat nun in einem Interview bestätigt, dass am Inventar eine Änderung vorgenommen wird. Im Gespräch mit PCGamesN sagte er: “Und für alle, die danach gefragt haben: Wir planen, dass Spieler künftig während des Laufens auf ihr Inventar zugreifen können.”

Wann kommt die Änderung? Das ist bisher noch nicht bekannt. Im kommenden Update 1.2, das derzeit auf dem Test-Server spielbar ist, ist sie noch nicht enthalten.

Kleine Änderung am Inventar kommt gut an

Wie reagieren die Spieler darauf? Im reddit gibt es einen eigenen Thread, der sich nur auf diese kurze Interview-Passage bezieht. Der Thread hat knapp 500 Upvotes und gehört zu den beliebtesten des Tages (via reddit).

Viele Nutzer im Thread freuen sich dabei über die kleine Änderung:

  • CenkIsABufallo schreibt: “Es ist schön zu sehen, dass sie auf die Spieler hören. Hoffentlich revidieren sie auch ihre Entscheidungen zu anderen “Quality of Life”-Anpassungen wie Minimaps und Gruppenfinder.”
  • BIG8Tz freut sich, wünscht sich aber noch mehr: “Endlich. Nun gebt uns auch eine Möglichkeit zum Managen von Ausrüstungssets und eine Historie darüber, was zur Hölle wir im Handelsposten verkauft haben.”

Vereinzelt gibt es jedoch PvPler, die Sorge davor haben, dass die Änderung sich negativ auf sie auswirken könnte. Denn die Spieler sollten eigentlich nicht in der Lage sein, während einer Bewegung ihre Ausrüstung zu wechseln. Allerdings ist dies sowieso nicht möglich, solange eine Fähigkeit auf Cooldown ist. Das sollte zumindest diese Sorge etwas zerstreuen.

Mit dem kommenden Patch 1.2 wird bereits das Ausrüstungssystem stark überarbeitet. Was sich ändert und wie es in Zukunft funktioniert, könnt ihr hier nachlesen:

New World: So könnt ihr ab Patch 1.2 eure Ausrüstung am besten verstärken

2 neue Waffen-Setups in CoD Warzone bieten „buchstäblich keinen Rückstoß“ – So baut ihr sie

Auch auf der neuen Map von Call of Duty: Warzone Pacific sind kontrollierbare Waffen sehr gut. Warzone-Experte James „JGOD“ Godoy hat 2 Waffen-Setups vorgestellt, mit denen ihr fast keinen Rückstoß habt.

Mit der neuen Map Caldera hat sich die Art und Weise verändert, wie man in Warzone kämpft. MeinMMO-Autor Maik Schneider findet die Kämpfe dank mehr Deckung und kleineren Häusern dynamischer. Allgemein finden die Schussgefechte nicht mehr auf so großen Distanzen statt wie noch in Verdansk.

Trotz anderem Spielfluss ist aber immer noch eine Eigenschaft der Waffen sehr wichtig: der Rückstoß. Je schwächer und kontrollierbarer der Rückstoß ist, umso einfacher ist es, mit der Waffe zu treffen.

Warzone-Experte JGOD hat in einem seiner Streams 2 Waffen-Setups vorgestellt, mit denen er „buchstäblich keinen Rückstoß“ hat. Die demonstriert er auch in einem eindrucksvollen Twitter-Video. Er muss noch nicht einmal den Finger auf dem rechten Stick haben und hat trotzdem quasi keinen Rückstoß.

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Weil man in Warzone Pacific 10 Aufsätze auf seine Waffen schrauben kann, lassen sich viele Rückstoß-mildernde Aufsätze miteinander verbinden. Daraus resultiert diese Laserstrahl-ähnliche Präzision, die JGOD demonstriert. Wir stellen euch im Folgenden vor, welche Waffen und Aufsätze er verwendet.

Bestes Setup für die BAR macht sie zum Laserstrahl

Wie sieht das Setup aus? Das Sturmgewehr BAR zeichnet sich durch ihren hohen Kugel-Schaden aus. Dieser wird durch eine langsame Feuerrate ausgeglichen, was aber in Warzone im Vergleich zum Multiplayer von CoD: Vanguard weniger dramatisch ist.

Mit dem kaum vorhandenen Rückstoß ist die BAR so eine Art vollautomatische DMR, die unglaublich präzise schießt. Das Resultat ist eine sehr dominante Waffe auf mittlere Distanzen.

Das sind die Waffenaufsätze:

  • Mündung: Quecksilber-Schalldämpfer
  • Lauf: CGC 30″ XL
  • Visier: G16 2,5x
  • Schaft: Eigener Pistolengriff
  • Unterlauf: M1930 Strife Gewinkelt
  • Magazin: .50-BMG-Magazin (40 Schuss)
  • Munitionstyp: Verlängert
  • Griff: Polymer-Griff
  • Fertigkeit: Fokus
  • Kit: Voll geladen

Ultra-Präzises MP40-Setup hat quasi keinen Rückstoß

Wie sieht das Setup aus? Dieses MP40-Setup entfernt den Schaft und nutzt den Rückstoß-Booster, ist aber trotzdem unglaublich präzise. Im Vergleich zur BAR habt ihr mit diesem Setup ein aggressiveres Setup, was gleichzeitig aber auch auf höheren Distanzen genutzt werden kann.

Das Extra Vital ist nicht mehr so OP wie zum Release von Vanguard. Es steht normalerweise für die Warzone-MP40 auch nicht zur Verfügung. Durch den Bauplan ‘Platzprobleme’ aber habt ihr auch in Warzone sofort Zugriff darauf – neben vielen anderen Aufsätzen in diesem Setup. Die Blaupause wird mit Battle-Pass-Level 45 freigeschaltet.

Falls ihr den Bauplan nicht besitzt, könnt ihr das Extra bedenkenlos austauschen, wenn es euch nur um den geringen Rückstoß geht. Die größte Stärke von diesem Setup ist ohnehin die Präzision, auf die Vital keine Auswirkungen hat.

JGOD empfiehlt aber dieses Setup mit Vital. Er ist sich jedoch selbst nicht sicher, wie und ob Vital überhaupt in Warzone funktioniert (via Twitter).

Waffenaufsätze:

  • Mündung: Rückstoß-Booster
  • Lauf: Krausnick 317mm 04B
  • Visier: G16 2,5x
  • Schaft: Schaft entfernt
  • Unterlauf: m1941-Handstopper
  • Magazin: Kurz 8mm 40-Schuss-Magazin
  • Munitionstyp: Hohlspitze
  • Griff: Polymer-Griff
  • Extra 1: Vital (Bauplan ‘Platzprobleme’ / Battle Pass Level 45)
  • Extra 2: Schnell

Setups sind individuell und im Overkill-Loadout stark

Sowohl die BAR als auch die MP40 sind mit diesen Laserbeam-Setups sehr stark auf der pazifischen Insel Caldera. Beide Waffen brillieren dabei auf etwas anderen Distanzen: Die BAR als langsamere Waffe ist stark auf größeren Distanzen, die MP40 ist besser auf engerem Raum. Obwohl beide Setups auf maximale Präzision ausgelegt sind, ergänzen sie sich deshalb sehr gut in einem Overkill-Loadout.

Allerdings könnten beide Waffen zusammen für euch womöglich zu sehr die gleiche Nische bedienen. In dem Fall könnt ihr in eurem Loadout Geist statt Overkill wählen. Ihr könntet sie auch mit einer anderen Waffe eurer Wahl kombinieren. Insbesondere ein wahnsinnig starkes Sniper-Setup empfehlen wir euch aktuell sehr.

Sony stellt endlich für die PS5 bunte Sideplates vor – Das müsst ihr wissen

Sony hat für die PS5 bunte Seitenplatten vorgestellt. Damit erfüllt man einen großen Wunsch der User, die absolut keinen Gefallen am weißen Design der PS5 finden können. MeinMMO erklärt euch, was ihr wissen müsst.

Darum geht’s: Bisher ist die PS5 nur in einem einheitlichen weißen Design erhältlich, doch genau dieses Design gefällt vielen Usern nicht. Einige Hersteller hatten das als Chance gesehen und hatten versucht, eigene schwarze Sideplates für die PS5 zu verkaufen. Sony war gegen etliche Händler schnell und erfolgreich vorgegangen.

Das ist jetzt passiert: Nun hat Sony offizielle Sideplates für die PS5 vorgestellt. Damit erfüllt der Hersteller einen großen Wunsch in der Community. Viele wünschen sich verschiedene Farben, doch bisher gab es nur verschiedene Drittanbieter. Schon länger hatte man darüber spekuliert, dass Sony eine schwarze PS5 oder zumindest Sideplates vorstellen könnte.

Offizielle Sideplates für die PS5 kommen in 5 Farben für rund 50 Euro

Für welche Konsole kann man die Platten verwenden? Die PS5-Platten werden sowohl für die PS5 mit Bluray-Laufwerk als auch für die PS5 Digital Edition erhältlich sein und sind separat zur PS5-Konsole und dem DualSense-Controller erhältlich. Ihr müsst euch also zusätzlich zu eurer Konsole noch eine Seitenplatte kaufen. Eine Konsole mit den Farben zum Direktkauf ist (noch) nicht vorgesehen.

Es gibt fünf verschiedene Farben und dazu die passenden PS5-Controller.

Welche Farben gibt es? Zum Start gibt es insgesamt 5 verschiedene Farben, die zu den DualSense-Controllern passen, die bereits vorgestellt worden sind. Folgende Farben könnt ihr euch in Zukunft bestellen:

  • Midnight Black,
  • Cosmic Red
  • Nova Pink
  • Starlight Blue
  • Galactic Purple

Ab wann kann man die kaufen? Sony hatte in seinem Blog erklärt, dass die Seitenplatten ab Januar 2022 in Deutschland erhältlich sein sollen. Der Preis soll bei rund 55 US-Dollar liegen:

https://twitter.com/Nibellion/status/1470381104267989005

Drittanbieter von Sideplates hatten nie einen guten Stand – Nun bietet Sony selbst Sideplates an

Darum sind Sideplates so spannend: Um Sideplates gibt es bereits länger Diskussionen innerhalb der Community. So im Fall von Customize My Plates, das von Sonys Anwälten dazu gezwungen wurde, den Verkauf von bunten Sideplates aufzugeben. Hier hatte Sony damit argumentiert, dass die farblichen Sideplates wie die PS5 geistiges Eigentum von Sony seien und man gegen die Firma vorgehen wolle, sobald die Platten in den Handel kommen würden.

Was denkt ihr? Freut ihr euch über die Möglichkeit, bunte Seitenplatten für eure PS5 zu erwerben, damit ihr endlich keine weiße Konsole mehr haben müsst? Oder interessieren euch die neuen Farben nicht? Erzählt es uns in den Kommenatren!

Destiny 2 nerft wichtige Warlock-Ulti und macht damit ganze Teams im Endgame schwächer

Wer in Destiny 2 einen Brunnen-Warlock spielt, hatte nach dem letzten Update die kürzeste Superabklingzeit im Spiel. Doch Bungie hat vergessen zu erwähnen, dass die Super auch einen Nerf bekommen hat, der euer gesamtes Team im Endgame schwächer macht.

Gerade im Endgame von Destiny 2 sind bestimmte Supers, die Schaden in DPS-Phasen optimieren, oftmals unverzichtbar. Dazu gehört auch der „Brunnen des Glanzes“, die Solar-Ulti des Warlocks. Er konnte bisher durch den Superschaden immer für mehr DPS sorgen und das Team heilen.

  • Das Schwert besitzt eine heilende Aura, die Verbündete in der Nähe heilt und stärkt.
  • Brunnen des Glanzes erhöhte den Waffenschaden jedes Teammitglieds um etwa 25 Prozent.
  • Teammitglieder, die im Brunnen stehen, konnten durch feindliche Schilde schießen.

Nach dem letzten Update 3.4.0. war der Brunnen-Warlock sogar die einzige Stufe-5-Super, also die mit der schnellsten Regeneration. Damit waren Heiler zunächst sehr zufrieden. Doch Spieler, wie m4eix, machten nun auf reddit und twitter darauf aufmerksam, dass dies nicht nur positive Änderung gegeben hat und die Support-Ulti in Wirklichkeit durch einen anscheinenden Nerf sogar wesentlich schlechter geworden ist.

Was hat sich beim „Brunnen des Glanzes“ geändert? Der zusätzliche DPS-Output durch Fokuslinse betrifft nur noch den Spieler, der die Super „Brunnen des Glanzes“ eingesetzt hat. Nur für ihn wirkt noch der Buff “Fokuslinse” und nur er kann noch durch Gegnerschilde schießen. Die Änderung führt also dazu, dass die im Brunnen stehenden Teammitglieder nicht mehr durch feindliche Schilde schießen können. Der Waffenschaden des Einsatztrupps wird zudem nicht mehr, wie bisher, als Superschaden gewertet.

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Im Endgame macht sich das deutlich bemerkbar: Die Spieler haben schnell festgestellt, dass man nun viel mehr Waffenschaden als bisher benötigt, um einen Boss im Endgame zu legen. Das bedeutet auch, die Teams müssen ihre bisherigen Strategien, bei der die Nutzung des „Brunnen des Glanzes“ sowie Fokuslinse essenziell war, grundlegend überdenken.

War das von Bungie so gewollt? Da die Änderung nicht in den Patchnotes erwähnt wurde, rätselte und hoffte die Community zunächst noch, dass es sich vielleicht um einen Bug handelt und es so nicht beabsichtigt war. Doch dem war leider nicht so.

Warum hat der Entwickler das in den Patch-Notes nicht erwähnt? Nachdem die Spieler auf reddit darauf aufmerksam gemacht haben, meldete sich Bungies Sandbox Discipline Lead Kevin Janes und entschuldigte sich dafür. Diese wichtige Information wurde, aufgrund der großen Menge an Änderungen für das Update 3.4.0., einfach vergessen.

Dies ist kein Fehler oder ein Stealth-Nerf. Ich habe es in den Patchnotes wirklich übersehen und es ist so gewollt. Ziel war es, es so zu machen, dass der Brunnen-Warlock immer noch seinen Nutzen hat, aber das Team, das [die Vorteile bisher] fälschlicherweise bekam, das nicht mehr erhält. Dies führte zu DPS-Beschleunigungen, die wir nicht beabsichtigt hatten oder von Season zu Season sinnvoll aufrechterhalten konnten. […] Wir betrachten diese Community oft als eine Gemeinschaft, von der wir erwarten, dass sie selbst bei kleinsten Änderungen an der Sandbox Schadensausfälle feststellt. Also erwarten oder glauben wir nie, dass wir auch nur die kleinste Veränderung an euch allen vorbeischleichen könnten.

Kevin Janes ging in seiner Antwort auch auf die Abschwächung mit dem Season-15-Mod „Fokuslinse“ ein, der bisher dafür sorgte, dass die Lichtfähigkeiten der Spieler Gegnern, die von Stasis betroffen sind, zusätzlichen Schaden zufügen.

Die Interaktion für die Fokuslinse sollte bei anderen schadensfokussierten Supers weiterhin wie gewohnt funktionieren.

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Warlock im Brunnen des Glanzes mit dem Schmiede-Schwert (Quelle: Jarvenis auf YouTube)

Für die Community ist der Nerf nicht nachvollziehbar

Trotz der Erklärung und Entschuldigung ist die Community von der Änderung nicht begeistert und hat dazu einige Anmerkungen. Der „Brunnen des Glanzes“ ist für viele Teams in Destiny 2 fester Bestandteil im Endgame und verliert durch den Nerf quasi einen seiner stärksten Team-Vorteile.

Bronsmember bringt im reddit-Thread den Unmut der Community auf den Punkt:

Bungie möchte, dass die Leute Build-Crafting und Stats in bestimmte Dinge einbauen. Aber was bringt es, wenn Sachen wie die Bubble und der Brunnen nicht stapeln oder Partikelzerlegung buchstäblich überhaupt nicht zusammenarbeiten? Es ist, als würden sie den wichtigsten Teil von MMO-Spielen verpassen, nämlich Buffs, Debuffs und Stapelschaden usw. Build Crafting ist nicht nur oh ich habe mehr Disziplin, damit ich meine Granate schneller bekomme. Es spielt eine Rolle, wovon Dein Team profitiert.

Barriere-Schilde sind ab sofort schwerer zu knacken: Auch war für viele Spieler der Brunnen des Glanzes eine gute Option, um Barriere-Champions optimal aus dem Weg zu räumen. Dass dies nun nicht mehr möglich ist, ist für viele Spieler unverständlich. Sie finden, eine solche Änderung würde nur Sinn ergeben, wenn Bungie dann auch die Schilde der Servitoren entfernen würde.

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StarsRaven kommentierte dazu im reddit-Thread und meint:

Ich schätze die Offenheit, aber diese Änderung ist völliger Quatsch. Antibarriere-Servitoren, die Feinde durch Wände und um Ecken [immunisieren] unbesiegbar machen, ist eine scheiß Mechanik und Warlock-Brunnen, die sich durch diese fraßen, war die Art und Weise, wie die Community um diesen beschissenen “Mechaniker” herumarbeitete.

Huntdigga fragt Kevon Janes direkt:  

[…] Sie haben die Funktionalität von Barriere-Servitoren nicht verändert, oder? Sie haben gerade die eine Problemumgehung entfernt, die wir (die Community) gefunden haben, um mit ihnen umzugehen. Siehst du das Problem?

Der Nerf des „Brunnen des Glanzes“ im Update 3.4.0 zeigt einmal mehr, wie sehr Bungie darauf bedacht ist, das Gunplay in Destiny 2 wichtiger zu machen. Die Spieler müssen sich jetzt neue Strategien überlegen, die ab sofort im Endgame noch effektiv sind und die Abschwächung kompensieren. Für Warlocks wird sich in Zukunft auch die Frage stellen, ob sich der Brunnen als Support-Super dann überhaupt noch lohnt. Zumindet an der gewährten Heilung hat sich nichts geändert.

Was meint ihr dazu? Ist Euch die Änderung am „Brunnen des Glanzes“ bereits aufgefallen? Oder stellt der Nerf für euer Fireteam überhaupt kein Problem dar, weil ihr auch ohne den Warlock und seinen Support genug Damage auf jeden Boss machen könnt?

Quelle(n):
  1. TheGamer
  2. Reddit

Neuer Survival-Shooter auf Steam sieht aus wie Left 4 Dead mit Aliens, startet mit 11.000 Spielern

Am 10. Dezember startete der neue Shooter GTFO für den PC auf Steam. Am ersten Wochenende konnte das Indie-Projekt bereits über 11.000 Spieler anlocken und bekam „sehr positive“ Bewertungen. MeinMMO stellt euch den Hardcore-Shooter vor.

Was ist das für ein Spiel? Ihr seid Gefangene und werdet von eurem Gefängniswärter in eine verlassene Forschungsstation geschickt, um dort nach Daten zu suchen. GTFO lässt sich vom Gameplay her am besten mit bekannten Spielen wie Left 4 Dead oder PayDay vergleichen.

Mit einem Team aus vier Personen bewegt ihr euch durch die verschiedenen Level, sollt etwas holen und wieder verschwinden. Im Idealfall zieht ihr dabei so wenig Aufmerksamkeit auf euch wie möglich. Taktisches Vorgehen ist Pflicht.

Gegner können euch schnell überrennen und erscheinen in Horden, wenn ihr nicht aufpasst. Sollte das vorsichtige Vorgehen schiefgehen, verschanzt ihr euch im Regelfall an einer sicheren Position und hofft, dass ihr mehr Kugeln habt als Gegner kommen.

Munition und Heilung sind knapp und eher spärlich in den Leveln verteilt. Im Unterschied zu den Klassikern spielt GTFO in einem Sci-Fi-Setting. Eure Gegner sind Aliens, die weitestgehend an Menschen erinnern. Mutierte, verzerrte Menschen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sound-Kulisse, die alles noch unheimlicher macht, denn die Entwickler schreien euch noch selbst an.

Erschaffen wurde GTFO vom schwedischen Indie-Studio 10 Chamber. Viele Mitglieder des Studios haben schon an Payday mitgearbeitet und wollen den Geist des Spiels in GTFO einfließen lassen. 2019 gaben uns die Devs schon exklusive Einblicke in ihr erstes, eigenes Projekt.

Video starten
Seht hier den Release-Trailer zum Shooter-Geheimtipp, GTFO – Startet heute bei Steam

So kommt GTFO an: Auf Steam hat GTFO zum Release-Wochenende 11.091 Spieler in der Spitze (via steamcharts.com). Die Bewertungen liegen mit 88 % bei „sehr positiv“ bei 22.101 Stimmen seit dem Early Access vor 2 Jahren. Die kürzlichen Rezensionen sind immer noch zu 82 % positiv.

Im Moment gibt es GTFO nur für den PC und nur über Steam. Eine Version für PlayStation und Xbox würden die Devs zwar gerne machen, wie es schon vor 2019 hieß, dazu fehlte damals aber noch der Partner. Möglicherweise ändert sich das nach einem erfolgreichen Release.

1.0-Release bringt „eine irre Menge an geilem Zeug“

Was ist neu zum Release? Mit der Version 1.0 kamen etliche Änderungen ins Spiel, die GTFO vor allem für Einsteiger leichter machen (via Steam). Die wichtigste Änderung sind dabei die Bots.

Seit Release könnt ihr im Zweifel sogar solo zocken mit 3 KI-Kollegen. Das soll schwer, aber machbar sein. Mit nur einem Freund und 2 Bots im Team sollen die meisten Missionen („Expeditionen“ genannt) recht gut klappen.

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Die Kollegen der GameStar finden GTFO noch immer zu schwer, aber das sei genau das Richtige.

Zudem gibt es nun optionale Checkpoints. Durch diese ist eine Mission nicht mehr direkt verloren, wenn ihr einen Fehler begeht. Stattdessen werdet ihr zum Checkpoint zurückgesetzt. Wer es lieber Hardcore mag, kann die Option deaktivieren.

Für Fans des Spiels gibt es zudem nun Kosmetika, mit denen ihr eure Gefangenen anpassen könnt. Durch das Abschließen von Expeditionen schaltet ihr etwa neue Kleidung frei.

Das sagen die Spieler: Auf Steam sind die Spieler begeistert von GTFO. FaYde’ etwa nennt den neuen Shooter das „beste Koop-Spiel überhaupt“ und Happy Christmas schreibt: „Sie haben eine irre Menge an geilem Zeug mit dem 1.0-Release eingeführt.“

Seit Release sei GTFO auch für Neulinge zu empfehlen, aber der Konsens ist generell, dass man Freunde braucht. Kompetente Freunde, wie ein Spieler spezifiziert. Kritik gibt es vor allem dafür, dass die Schwierigkeit nicht jedem gefällt. Fehler werden hart bestraft und nicht jede Mission werdet ihr erfolgreich abschließen. Stellt euch auf’s Sterben ein.

Wer auf diese Art von Spielen steht, kann sich mit Back 4 Blood auch an einem eher klassischen Zombie-Setting versuchen. Der geistige Nachfolger von Left 4 Dead erschien im Oktober:

Back 4 Blood nach 70 Stunden: So gut ist der Koop-Shooter wirklich

Gaming-Monitor für 2.200 € begeistert Tester – Für wen lohnt sich die Anschaffung?

Mit dem Odyssey Neo G9 hat Samsung einen Highend-Monitor für Gamer vorgestellt. Mittlerweile konnten ihn Tester ausprobieren und zeigen sich begeistert. Der größte Nachteil ist der hohe Preis von mehr als 2.000 Euro.

Darum geht’s: Samsung hat mit dem Odyssey Neo G9 einen riesigen Gaming-Monitor mit 49 Zoll vorgestellt. Dabei handelt es sich um das neue Spitzenmodell des Herstellers für den Gaming-Bereich und mit einer Preisempfehlung von 2.199 Euro ist man durchaus selbstbewusst.

Doch was bekommt man überhaupt für das Geld und was sagen die Tester zu dem Monitor? MeinMMO stellt euch die ersten Tests vor und erklärt, für wen sich die teure Investition überhaupt lohnen könnte.

„Heller und farbenfroher als alles, was du bisher gesehen hast.“

Die ersten Tests zum Samsung Odyssey Neo G9 zeigen sich alle ziemlich angetan von dem neuen Monitor. So erklären die Tester des Magazins rtings.com, dass man noch nie so ein gutes „Local Dimming“ gesehen habe wie bei diesem Monitor (via rtings.com).

Bei „Local Dimming“ handelt es sich um eine spezielle Technik für LED-Fernseher, um die Helligkeit des Displays zu regulieren.

Die Tester ergänzen außerdem, dass der Monitor einen hervorragenden Kontrast und ein tiefes Schwarz biete und eigne sich außerdem sehr gut für dunkle Räume. Rtings bewertet den Monitor im Gaming-Bereich mit 8,5 von 10 Punkten. Kritik gibt es vor allem an einigen Fehlern, die in Kombination mit VRR auftauchen. Das ist eine Synchronisationstechnik, um Bildartefakte zu verhindern.

Auch die Tester des Magazins Techradar zeigen sich durchweg angetan von dem Monitor (via techradar.com). Der Monitor biete satte Farben und eine tolle Helligkeit. Außerdem liefere der Monitor Schwarzwerte, die die Tester so noch bei keinem Monitor gesehen haben. Doch für so einen Monitor benötigt es auch ordentlich Leistung:

Denn der Samsung Odyssey Neo G9 ist nicht nur groß und hochauflösend, er ist auch heller und farbenfroher als alles, was du bisher gesehen hast. Und wenn man das mit der hohen Bildwiederholrate kombiniert, ist es ein Stück Gaming-Himmel, an dem man unbedingt teilhaben möchte. Aber mit der hohen Bildwiederholrate und der hohen Auflösung stößt man auf ein großes Problem: die Leistung.

via techradar.com

Die Tester des Magazins “The Verge” erklären außerdem, dass Gaming auf so einem großen Monitor gewöhnungsbedürftig sei (via theverge.com). Denn das Bild wirke häufiger verzerrt und verschwommen, da viele Entwickler ihre Spiele nicht für solche großen Monitore entwickeln:

Super-Ultrawide-Gaming ist wunderbar, aber seltsam. Das Spielen auf dem Odyssey G9 und Neo G9 ist unglaublich immersiv, aber es ist auch buchstäblich auf eine Art und Weise verzerrt, die ich nicht immer als angenehm empfinde, weil die Spieleentwickler nie Multiprojektion in ihre Spiele eingebaut haben.

Für wen lohnt sich ein Gaming-Monitor für 2.200 Euro?

An wen richtet sich der Monitor? Interessierten sollte grundsätzlich klar sein, dass ihr entsprechend Hardware braucht, um diesen Monitor wirklich betreiben zu können.

Um die 240Hz bei voller Auflösung zu erreichen, braucht ihr mindestens eine RTX 2080 oder eine RTX 3080. Besser ist sogar noch eine RTX 3090, wenn ihr die 240 Hz zumindest ansatzweise erreichen wollt. Der Monitor richtet sich daher vor allem erst einmal an Enthusiasten.

Beim Gaming muss man außerdem beachten, dass die Spiele auch die großen Auflösungen unterstützen. Wie viel die Unterschiede bei 32:9 ausmachen, hat die GameStar in einem Artikel vorgestellt. GameStar hat sich unter anderem angesehen, wie viel Performance 32:9 im Vergleich zu 16:9 kostet.

Bei kompetitiven Spielen habt ihr den Vorteil, dass ihr eine höhere Sichtweite habt als Spieler, die auf 16:9 zocken. Andere Spiele wie Overwatch versuchen einen künstlichen Zoom zu erzeugen, damit sich Auflösungen wie 21:9 und 16:9 ähneln und kein Vorteil für Spieler entsteht.

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Für wen lohnt sich das? Der Gaming-Monitor richtet sich vor allem an Enthusiasten, die nicht nur einen einfachen Bildschirm kaufen wollen. Die Voraussetzung ist hier nicht nur das Geld, sondern auch entsprechend leistungsfähige Hardware, damit ihr den Monitor voll ausnutzen könnt.

Wer keine Kompromisse bei der Bildqualität und bei den Features eingehen will, der bekommt mit dem Odyssey Neo G9 einen hervorragenden Monitor. Mit Mini-LED und HDR 2000 bekommt ihr aktuelle Technik und mit VRR und HDMI 2.1 sind auch Funktionen dabei, die ihr mit eurer PS5 oder Xbox Series X nutzen könnt.

Für wen lohnt sich das nicht? 2.200 Euro ist jede Menge Geld für einen Monitor und ihr braucht außerdem potente Hardware, damit ihr den Monitor überhaupt ausnutzen könnt. Zockt ihr noch auf älterer Hardware, dann lohnt sich der Monitor fürs Gaming nur bedingt.

Gute Gaming-Monitore, die aktuell empfehlenswert sind, stellen wir euch übrigens in diesem Artikel vor. Diese eignen sich nicht nur für den Gaming-PC, sondern auch für Xbox Series X|S und PS5.

Neue Sniper beschert euch leichte Kills in CoD Warzone – Experte findet sie „massiv overpowert“

Mit dem Pacific-Update von Call of Duty: Warzone kamen knapp 40 neue Waffen ins Spiel und so langsam zeigt sich, welche übermächtigen Waffen in dem aufgestockten Arsenal stecken. Der Warzone-Datenspezialist Anthony „TrueGameData“ Zachman zeigt dafür ein Sniper-Gewehr, das mit Brusttreffern tödlich ist.

Hat ein Gegner volle Rüstung im kostenlosen Battle Royale Call of Duty: Warzone, dann braucht ihr eigentlich einen Headshot mit einem Scharfschützengewehr, um den Feind mit einem Treffer auf die Bretter zu legen.

Gut, Körpertreffer mit Raketenwerfer erfüllen auch den Zweck, doch Sniper-Gewehre sind dafür schon deutlich handlicher.

Nach der Integration der Waffen von Call of Duty: Vanguard gilt die Headshot-Regel jedoch nicht mehr so ganz. Denn mit der neuen Sniper „Typ 99“ gibt es ein Waffen-Setup, das keine Headshots braucht – Brusttreffer bringen voll gepanzerte Gegner ebenfalls um die Ecke und MeinMMO hat die Details für euch.

CoD Warzone: „Typ 99“-Setup mit One-Shot-Kills ohne Headshot

Wie sieht das Setup aus? Um den Brusttreffer-Effekt zu aktivieren, braucht ihr 3 ganz bestimmte Aufsätze bei Lauf, Munition und Extra 1:

  • Mündung: Quecksilber-Schalldämpfer
  • Lauf: Shiraishi 712 mm Scharfschütze
  • Visier (1): Typ 99 10x-Zielfernrohr
  • Visier (2): ZF4 3,5x Gewehr-Zielfernrohr
  • Schaft: Schaft entfernt
  • Unterlauf: Schwerer Vordergriff
  • Magazin: 8 mm-Klauser 5-Schuss-Magazin
  • Munition: Verlängert
  • Griff: Ledergriff
  • Extra 1: Vital
  • Extra 2: Durchatmen
cod warzone typ 99 setup mit vital ist op

Was macht das Setup stark? Der 712mm-Lauf verursacht zusammen mit dem Extra „Vital“ und der 8mm-Klauser-Munition den vollen Headshot-Schaden auch bei Brusttreffern.

Ihr habt also den kompletten Bereich vom Kopf bis ungefähr auf Herzhöhe als One-Shot-Trefferzone. Es war noch nie so einfach, in CoD Warzone One-Shot-Treffer zu landen.

Das Setup ist darauf ausgelegt, den starken „Idle-Sway“ der Typ 99 zu verringern. Der entsprechende Wert dazu heißt „Zielstabilität“ und sorgt dafür, dass sich das Fadenkreuz während des Anvisierens weniger bewegt.

Beim Visier habt ihr die Wahl – beide Fernrohre sind nach Aussage von „TrueGameData“ ein wenig kaputt und bieten euch sehr starke Vorteile:

  • Typ 99 10x-Zielfernrohr: Entfernt verstärkte Visierbewegungen, wenn ihr euch beim Anvisieren bewegt
  • ZF4 3,5x Gewehr-Zielfernrohr: Relativ hoher Zoom-Faktor komplett ohne Visier-Reflektion

Was sollte ich beachten? Der Vorteil der Waffe ist der übergroße One-Shot-Bereich, aber ansonsten ist die Typ 99 eher weniger „Benutzerfreundlich“.

Ihr seid langsam im Visier, habt vergleichsweise geringe Zielstabilität und eine geringe Bewegungsgeschwindigkeit. Allerdings sind diese Nachteile vertretbar, wenn ihr dafür eine Sniper-Waffe bekommt, mit der ihr keinen Headshot für voll gepanzerte Gegner braucht.

Erreicht ihr mit der Typ 99 Level 62, habt ihr alle Aufsätze, die ihr braucht.

Bleibt das so? „TrueGameData“ hält diese Aufsatz-Kombination für „massiv overpowert“. Er versteht das angedachte Balancing dahinter und findet das Handling der Waffe durchaus schwierig. Aber konstante One-Shot-Kills mit Brusttreffer sind zu stark in einem Battle Royale wie Warzone.

Ihr könnt davon ausgehen, dass die Typ 99 einen Nerf kassiert und die überstarken Brusttreffer wieder aus dem Spiel verschwinden.

Doch aktuell gibt es bei den neuen Waffen viele Baustellen und es lässt sich noch nicht absehen, wie schnell solche Dinge in der neuen Vanguard-Ära gefixt werden.

Wollt ihr euch die englische Analyse von „TrueGameData“ zur Typ 99 ansehen, binden wir euch hier das Video ein:

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Nach der Einführung der neuen Caldera-Map in Warzone zusammen mit knapp 40 Waffen gibt es viel Bewegung in der Waffen- und Gameplay-Meta des Battle Royale.

MeinMMO bleibt weiter auf der Suche nach den stärksten Waffen-Optionen für eure Matches auf der neuen Map.

Wollt ihr wissen, was ich persönlich von dem pazifischen Abenteuer in Warzone halte, dann schaut hier vorbei: Ich liebe und hasse das Pacific-Update von CoD Warzone – Warum tut ihr mir das an?

Fortnite: Die 4 besten Waffen in Chapter 3 Season 1, die sich für euch lohnen

Seit Chapter 3 in Fortnite veröffentlicht wurde, hatten viele Spieler Zeit, die neuen Waffen ausgiebig zu testen. Deshalb zeigen wir euch die vier besten Waffen im neuen Kapitel, die ihr unbedingt nutzen solltet.

Woher kommen die Waffen-Infos? Die Informationen über die Werte der Waffen beziehen sich auf die vorhanden Werte, die man im Inventar aus dem Waffen-Menü rauslesen kann. Dadurch haben wir uns in eine selbsterstellte Map begeben und im Kreativ-Modus alle Waffenwerte zusammengetragen.

In dieser Top-Liste werde ich euch alles daraus zusammentragen und zusätzlich meine eigene Erfahrung mit einfließen lassen, um euch zu zeigen, welche Waffen euch sicherlich einen epischen Sieg bescheren würden.

Über den Autor: Ich heiße Christos, bin freier Autor bei MeinMMO und verstärkt in den Bereichen Fortnite und Destiny unterwegs. Nach mittlerweile mehr als 2.000 Spielstunden und zahlreichen Seasons in Fortnite, die ich aktiv durchlebt habe, kann ich mir ein fundiertes Urteil davon machen, worauf es bei einer Waffe in Fortnite ankommt und welche Waffen sich höchstwahrscheinlich diese Season durchsetzten werden.

Das sind die besten Waffen in Fortnite Chapter 3 Season 1

Bei den Waffen in Fornite kommt es meist auf gutes Handling und hohen Schaden an. Da jede Sekunde in einem Kampf das Aus bedeuten könnte, wird auch die spezielle Funktion der jeweiligen Waffe nicht außer Acht gelassen. Aktuell stechen folgende Waffen besonders heraus:

  • MK-7-Sturmgewehr
  • Automatische-Schrotflinte
  • Stachler-Maschinenpistole
  • Repetier-Jagdgewehr

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MK-7-Sturmgewehr

Fortnite MK-7-STURMGEWEHR
Ein Sturmgewehr mit hoher Feuerrate und Rot-Punkt-Visier

Was macht die Waffe stark? Das neue Sturmgewehr kann nicht nur durch eine überragende Reichweite und Stabilität glänzen, sondern sie beeindruckt auch mit einem neuen Feature: dem First-Person-Modus während des Zielens. Ihr könnt diese Waffe optimal für alle Reichweiten nutzen und beeindruckt sogar MP-Spieler durch eure hohe Feuerrate.

Wichtige Infos zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 21 – 25 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 3,4 – 2,8 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 35 Kugeln

Wo findet man sie? Jede Seltenheit kann zufällig auf der ganzen Map gefunden werden. Sucht ihr jedoch die mythische Variante, begebt euch zu Sanctuary und bekämpft das Fundament. Dieser lässt beim Ableben ein starkes Exemplar fallen.

Pro
  • Hohe Feuerrate
  • Kann auf allen Distanzen gut punkten
  • Sehr zielgenau durch kontrollierbaren Rückstoß
  • Besitzt einen First-Person-Modus im Visier
Contra
  • Lange Nachladerate
  • Ist beim Zielen dazu gezwungen ins Visier zu blicken

Automatische-Schrotflinte

Fortnite AUTOMATISCHE SCHROTFLINTE
Eine Automatikschrotflinte

Was macht die Waffe stark? Die neue Pumpe feuerte schnelle Schüsse ab und lässt euch auch auf weiteren Distanzen im Kampf gut mithalten. Durch ihre schnelle Feuerrate müsst ihr mit einer langsameren Nachladerate klarkommen. Diese kann aber vernachlässigt werden, da ihr pro aufgeladene Kugel zwei Hülsen aufladet.

Wichtige Infos zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 75,6 – 92,4 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 8,8 – 7,2 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 8 Kugeln

Wo findet man sie: Überall auf der Map, in Truhen, auf dem Boden und bei Automaten

Pro
  • Feuert schnell Patronen hintereinander
  • Lädt zwei Kugeln nach
  • besitzt als vollautomatische Schrotflinte hohen Schaden
  • hohe Reichweite
Contra
  • Relativ langsame Nachladerate

Stachler-Maschienenpistole

Fortnite STACHLER-MASCHINENPISTOLE
Eine Maschinenpistole, die auf mittle Distanz punkten kann

Was macht die Waffe besonders? Mit der Reichweite, die diese MP besitzt, könnt ihr sogar mit einem Sturmgewehr mithalten. Wie der Name schon vermuten lässt, sorgt ihre rasante Feuerrate für einen Stich durch jede Deckung und mit ihrem relativ großen Magazin geht ihr nicht so schnell die Puste aus.

Wichtige Infos zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 18 – 22 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 2,7 – 2,2 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 30 Kugeln

Wo findet man sie: Überall auf der Map, in Truhen, auf dem Boden und bei Automaten

Pro
  • Deckt kurze und mittlere Distanz ab
  • Großes Magazin
  • Durchbricht schneller Deckungen
Contra
  • Langsames Nachladen
  • feuert langsamer als die Standard-MP

Repetier-Jagdgewehr

Fortnite REPETIER-JAGDGEWEHR
Ein Jagdgewehr mit krassen Stats

Was macht die Waffe besonders? Das Jagdgewehr lässt euch drei Schüsse abfeuern und das mit einem verheerenden Schaden. Des Weiteren besitzt sie eine überragende Reichweite und verzeiht durch ihr großes Magazin auch Fehlschüsse.

Wichtige Infos zur Waffe:

  • Schaden: beläuft sich auf 81,0 – 99,0 (je nach Wertigkeit)
  • Nachladerate: dauert 3,7 – 3,0 Sekunden (je nach Wertigkeit)
  • Magazingröße: 3 Kugeln

Wo findet man sie: Überall auf der Map, in Truhen, auf dem Boden und bei Automaten

Pro
  • Schnelle Nachladerate für eine Sniper
  • Hoher Schaden bei Zielgenauigkeit
  • Großes Magazin – Fehlschüsse können verziehen werden
Contra
  • Wuchtiger Rückstoß
  • Lange Wartezeit, bis der nächste Schuss abfeuert werden kann
  • Ruckelt beim Zielen nach dem Feuern

Fornite hat zwar einiges mehr an guten Waffen zu bieten, bei diesen 4 dürfte es sich aber um die aktuell besten Knarren in Chapter 3 handeln, die euch sicherlich einen epischen Sieg bescheren werden. Des Weiteren lassen sich auch perfekt Glühwürmchen-Granaten ins Inventar nehmen, damit ihr Gegnern die Deckung abfackelt.

Beachtet dabei: Bei dieser Liste handelt es sich um eine Zusammenstellung der Waffen, die zwar von mir und vielen anderen auch als die “aktuell besten” deklariert werden – das muss aber nicht zwangsläufig auch für euch gelten. Wie immer kommt es am Ende auf den persönlichen Geschmack, individuelle Vorlieben und auch ganz einfach darauf an, ob ihr mit der jeweiligen Waffe überhaupt klarkommt oder nicht.

Nur weil viele sie gut finden oder die Werte top sind, heißt es nicht automatisch, dass ihr so damit zurechtkommen werdet, dass sie auch für euch stark performt.

Falls ihr andere Waffen im Auge habt, die hier nicht aufgeführt sind, könnt ihr uns gerne in den Kommentaren davon berichten.

Halo Infinite: Profi cheatet in Turnier, verzögert Queue für alle um über 4 Stunden

Gleich das erste offizielle E-Sports-Turnier von Halo Infinite wird von einem Cheating-Skandal überschattet. Ein Top-Spieler erzwingt die besten Server für sich selbst. Damit schadete er nicht nur den Gegnern – auch die Mitspieler und Zuschauer mussten leiden. MeinMMO sagt euch mehr.

Mit dem Start und der großen Beliebtheit von Halo Infinite starten auch Profi-Wettbewerbe. Die Halo Championship Series 2021 (HCS 2021) ist das erste offizielle Turnier in Halo Infinite. Es ist auch das erste E-Sports-Turnier in einem Halo-Spiel seit 2018. 

Die letzten 3 Turniere der HCS gewann der Spieler Mathew “Royal2” Fiorante mit 3 verschiedenen Teams. Dieses Jahr spielt er für Sentinels. Jetzt ist der Top-Profi in einen Cheating-Skandal verwickelt.

Cheater schadete sogar eigenem Team für den Erfolg

Was ist passiert? Der Spieler Royal2 hat in den Qualifikations-Runden der Halo Championship Series vom 1. – 2. Dezember 2021 sogenanntes “geofiltering” betrieben. Mit dieser Technik können Spieler gewisse Server blockieren. Das zwingt das Spiel dazu, für den Spieler optimale Server zu finden. Spieler, die diese Technik nutzen, garantieren also die beste Verbindung für sich selbst – und zwingen andere Spieler in schlechte Server.

Royal2 hat so Seattle-Server erzwungen, weil er selbst in Kanada lebt. Die meisten anderen Halo-Profis in Nordamerika kommen aber aus der Region Texas. Durch den Geofilter von Royal2 mussten sie alle auf Seattle-Servern spielen. Das hatte nur Vorteile für den cheatenden Spieler.

Spieler und Zuschauer mussten dank Cheat über 4 Stunden warten

Der Cheat schadete Gegnern und Mitspielern: Während geofilternde Spieler unter optimalen Server-Bedingungen spielen können, leidet der Rest: Sowohl die Gegenspieler als auch die Teamkameraden von Royal2 hatten in den Spielen schlechte Pings. 

Mit einem schlechten Ping haben Spieler in Shootern einige Nachteile. Je schlechter die Verbindung ist, desto schwieriger ist es, auf Gegner zu reagieren und sie zu treffen. Auch ‘Desync’-Probleme treten so auf: Die Spieler auf dem Server sehen unterschiedliche Dinge, weil sie jeweils verzögert dargestellt werden. Spieler können so beispielsweise getötet werden, obwohl sie auf ihrem Bildschirm schon längst in Sicherheit sind – aber nicht auf dem Bildschirm des Gegners.

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Der cheatende Spieler Royal2 hatte die beste Verbindung im Server. Er hatte deshalb keine dieser Probleme. Seine Gegner und sogar Mitspieler mussten die unsportlichen Schwierigkeiten aber hinnehmen. 

Der Cheat schadete auch Zuschauern: Weil durch den Geofilter viele Server blockiert wurden, kam es zudem zu einer abnormalen Menge von Server-Verbindungs-Fehlern. Über 4 Stunden länger ging das ganze Turnier dank diesen Verbindungsproblemen. Somit hat der Spieler mit seinem Cheats auch den Zuschauern und dem ganzen Turnier geschadet.

Spieler gewann Preisgeld von über 1,4 Millionen € in 3 Jahren

Wer ist der Cheater? Royal2 ist einer der bekanntesten Namen in der professionellen Halo-Szene. Gleich 3 Jahre in Folge gewann er die Halo Championship Series. Somit hat er zwischen 2016 und 2018 über 1,4 Millionen € Preisgeld für sich und seine Teams gewonnen.

Wie wurde der Cheater überführt? Mehrere Gegenspieler von Royal2 haben sich bei den Organisatoren des Turniers beschwert. Sie vermuteten, dass ein Spieler der Sentinels einen Geofilter benutzt hat. Darunter waren auch konkrete Beschwerden über Royal2 selbst. Die Aufnahmen von seinem Stream hat Royal2 kurz nach den Anschuldigungen gelöscht.

Die Organisatoren des Halo-Turniers haben daraufhin die Sachverhalte untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass bei Spielen von den Sentinels nur auf einem einzigen Server gespielt wurde – zu diesem hatte nur Royal2 eine gute Verbindung. 

Was sind die Konsequenzen für den Cheater? Die Organisatoren des Turniers haben beweisen können, dass Royal2 diesen Geofilter-Cheat verwendet hat. Daraufhin wurde der Spieler für alle Wettbewerbe bis zum 28. Januar suspendiert. 

Sein Team wurde auch bestraft: Die Sentinels mussten einen Punktabzug hinnehmen.  Zudem haben ihre gesetzte Position im Turnier verloren und müssen sich den Platz wieder erspielen. Ihr vielleicht bester Spieler Royal2 wird dabei nicht mitspielen dürfen.

Hat sich der Cheater selbst geäußert? Auf sozialen Medien hat sich der Spieler so erklärt:

Während dem Launch von Halo Infinite hatte ich extrem hohen Ping auf US-Central-Servern. Deshalb habe ich meine Einstellungen so geändert, dass ich nur Westküsten-Server bekommen habe, aber ich habe verpasst, das für die amerikanischen Qualifizierungsrunden wieder abzustellen. Obwohl das vor dem Esports-Arena-Turnier letzte Nacht korrigiert wurde, verstehe ich, welche Probleme ich mit diesem Fehler in der Qualifizierung verursacht habe. Ich habe wirklich nicht verstanden, welche Auswirkungen diese Entscheidung haben wird, und das tut mir wirklich leid. Ich möchte mich bei den Fans entschuldigen und meinen Teamkameraden das Beste in Raleigh wünschen.

Mathew “Royal2” Fiorante auf TwitLonger

Die Saison 2021 – 2022 der Halo Championsship Series läuft bis Oktober 2022. Die HCS Kickoff Major läuft vom 17 – 19 Dezember. Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt knapp 2,7 Millionen € (via halowaypoint.com). Wie weit Sentinels nach diesem Skandal kommt, ist fraglich. Mit Royal2 verlieren sie aber einen ihrer wichtigsten Spieler.

Wer sich die Profi-Spiele in Halo Infinite anschaut, merkt schnell, dass dort der Controller die Eingabemethode der Wahl ist. Welche Controller-Settings die Profis benutzen, und welcher Controller am besten ist, erfahrt ihr in unserem Artikel:

Halo Infinite: Die besten Controller-Settings – So verbessert ihr euer Gameplay

Ludwig wurde schon 3 Mal auf YouTube gebannt, feiert es trotzdem mehr als Twitch

Für Streamer Ludwig war schon der Abschied von Twitch nicht leicht und die Ankunft bei YouTube sicher nicht leichter: Dennoch erklärt er jetzt, dass er YouTube trotz heftiger Startschwierigkeiten mehr feiert als Twitch.

Darum ist YouTube besser: Seit Ende November ist der ehemalige Twitch-Star Ludwig ein Teil von Team Rot alias YouTube Gaming. Die Bannwelle, bestehend aus drei kurzen Sperrungen, hat er überstanden und einen eigenen Fix dafür gefunden. Jetzt geht es ihm auf YouTube besser als auf Twitch, sagt Ludwig.

  • Mehr Zuschauer
  • Viele neue Abonnenten
  • Bessere Statistiken in Sachen Videos

YouTube ist besser in fast allen Punkten, aber der bessere Chat nervt

Am 11. Dezember hat Ludwig ein Video auf dem Nebenkanal Mogul Mail hochgeladen. In dem spricht er über seine Anfangszeit bei YouTube. Geprägt waren die ersten zwei Wochen vor allem durch die temporären Banns, die er aber erfolgreich umgehen konnte.

Abseits davon geht es ihm und seinem Kanal aber besser als je zuvor. Das zeigt er anhand seiner Social-Blade-Statistiken, die nicht ganz korrekt seien, aber nahe an die Realität herankommen (via socialblade.com). Zudem berichtet der Streamer seinen Fans, wie er sich nach dem Wechsel von Twitch zu YouTube fühlte:

Nach dem Subathon, denke ich, wusste jeder, dass meine Zahlen auf Twitch absinken. Die sind bei rund 18 bis 20.000 Zuschauern gedümpelt. (…) Die erste Woche bei YouTube hingegen war verrückt! All meine Streams bekamen rund 30.000 Zuschauer.

Ludwig in seinem Video zum Wechsel

Ludwig zeigt zudem stolz, dass seine Aufrufe und Abonnements bei YouTube explodiert sind, seitdem er die Plattform gewechselt hat. Ein Feature, das er besonders feiert, ist der Video-Vorschlag am Ende jedes Streams. Seine neuesten Videos bekommen ihm zufolge jetzt rund 30.000 Aufrufe mehr in den ersten Minuten nach dem Upload.

Statistiken vor und nach dem Wechsel

  • Wachstum vorher: 10.000 neue Abos pro Woche
  • Wachstum nachher: 140.000 Abos pro Woche
  • Aufrufe vorher: 6.500.000 pro Woche
  • Aufrufe nachher: 14.100.000 pro Woche
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Was nervt Ludwig an YouTube? Auch wenn Ludwig YouTube in beinahe allen Belangen für besser befindet, stören ihn zwei Features gehörig. Zum einen sei es schwierig React-Content zu erstellen, da das Content-ID-System von YouTube seinen Stream immer wieder sofort abschaltet. Der Content-ID-Algorithmus sucht nach Videos, die andere Nutzer hochgeladen haben und sperrt Kopien. Dieses Problem hat Ludwig aber selbst in den Griff bekommen.

Das andere entnervende Feature ist der Chat von YouTube. Der nervt Ludwig, da er schlichtweg zu gut funktioniert. In seinem Video erklärt er, dass der Chat flüssig wie ein Wasserfall ist, der Twitch-Chat hingegen sei wie ein verstopfter Wasserhahn.

Schreiben auf Twitch viele Nutzer gleichzeitig, beginnt der Chat zu laggen. Das habe laut Ludwig den Vorteil, dass Streamer auch in einem vollen Chat Nachrichten herauspicken können. Auf YouTube sei das aufgrund der guten Optimierung nicht möglich, zu schnell fliegen die Nachrichten durch den Stream-Chat.

Ludwig sagt abschließend, dass er sich von YouTube wünscht, dass es einen Slow-Chat geben muss. Doch vielleicht kümmert sich der Streamer in Zukunft darum auch selbst. Das hat er schon mit einigen anderen Twitch-Features geschafft (via youtube.com).

Fast alle neuen MMORPGs 2021 sind gescheitert und wir Spieler sind mit schuld

2021 war das Jahr der neuen MMORPGs, denn gleich 7 neue Spiele wurden bei uns im Westen veröffentlicht. Am Ende des Jahres stehen diese jedoch nicht gut da. Das liegt zum einen an Problemen in den Spielen selbst, zum anderen aber auch an uns Spielern. Denn viele von uns sind zu anspruchsvoll und hoffen auf eine zweite erste Liebe, die jedoch verwehrt bleibt.

2021 war ein sehr interessantes Jahr für MMORPG-Fans. Insgesamt sind gleich 7 neue Spiele erschienen:

  • New World
  • Crowfall
  • Phantasy Star Online 2: New Genesis
  • Swords of Legends Online
  • Bless Unleashed
  • Elyon
  • Wild Terra 2

Eigentlich müssten die MMORPG-Fans also gut gelaunt aus dem Jahr gehen. Doch dem ist nicht so.

Viele der neuen Spiele wurden stark kritisiert und haben an Spielerzahlen eingebüßt. Gerade auf New World hacken Spieler und Presse ein, als wäre es das schlechteste Spiel, das jemals released wurde.

Und natürlich gibt es berechtigte Gründe für die Kritik. Sämtliche MMORPGs, die dieses Jahr erschienen sind, hatten technische oder inhaltliche Probleme. Doch mir persönlich werden genau diese Probleme viel zu stark aufgebauscht. Ich habe das Gefühl, dass viele Spieler einfach mit unrealistischen Erwartungen an neue Spiele herangehen und diese zu schnell abschreiben.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch schreibt seit 2018 über MMORPGs auf MeinMMO. In Spielen wie GW2, ESO und Black Desert hat er tausende Stunden verbracht. 2021 hat er jedes neue MMORPG ausprobiert und allein in New World über 400 Stunden versenkt. Doch auch SOLO, Bless Unleashed und Elyon hat er bis ins Endgame gespielt.

MMORPGs sind gefragt, doch keiner will die neuen Games spielen

Mit Ausnahme von Crowfall sind alle neuen MMORPGs auf Steam erschienen. Das ermöglicht uns recht präzise, die Spielerzahlen zu verfolgen.

Das Interesse an neuen Games ist anfangs relativ groß, doch keines der 6 Spiele konnte seine Zahlen lange halten, wie diese Beispiele zeigen:

  • Swords of Legends startete auf Steam mit einem Peak von 18.806 Spielern. In den letzten 24 Stunden waren noch 787 im Peak online. Damit verblieben gute 4 % der Spieler. Hier gibt es aber noch einen Gameforge-Client, sodass die realen Spielerzahlen höher sein werden.
  • Bless Unleashed kam zu Release sogar auf 76.377 Spieler im Peak, erreichte in den letzten 24 Stunden nur noch knapp 7.000. Hier verblieben gute 9 % der Spieler aus dem Peak.
  • New World startete mit 913.634 Spielern im Peak und kam zuletzt auf 122.808 Spieler. Hier verblieben knapp 13,5 % der Spieler.

Auch Elyon, PSO2 und Wild Terra 2 haben nach dem Release stark an Spielerzahlen eingebüßt.

Crowfall selbst scheint auch nicht besser dazustehen, denn hier verrieten die Entwickler bereits, dass sie Verluste machen und zumindest über eine Einstellung nachdenken.

New World Spielerzahlen Dezember
Die Spielerzahlen von New World seit dem Release.

Die Ablehnung der neuen Spiele hat verschiedene Gründe.

SOLO etwa wurde wegen der Optik direkt als grindiges Asia-MMO abgestempelt und bekam deshalb schon zu Release keine echte Chance. Dabei wurde auf Mechaniken wie eine zerstörte Ausrüstung beim Aufwerten oder Pay2Win komplett verzichtet, was mitunter die größten Probleme von Asia-Spielen sind. Bei einem genaueren Blick auf das Spiel einen Monat nach dem Release fiel außerdem auf, dass es zu wenige Endgame-Inhalte gab. Die Spieler hatten zwar Spaß, doch nicht genug zu tun.

Bless Unleashed bekam von vielen ebenfalls gar keine echte Chance, weil Bless auf dem Cover stand. Der Flop aus 2018 hat sich in die Köpfe vieler MMORPG-Fans eingebrannt. Dabei hat Bless Unleashed einige Dinge richtig gut gemacht, etwa die knackigen Weltbosse mit echtem MMO-Feeling und die Dungeons.

Und New World wird gefühlt überall zerrissen, egal ob im reddit, in Foren oder auf anderen Gaming-Seiten. Vor allem die schnell gesunkenen Spielerzahlen und die vielen Bugs sind immer wieder ein Thema.

Kritik ist berechtigt, doch sie erinnert mich oft an ESO und GW2 – und die sind inzwischen beliebt

Grundsätzlich ist nichts an der oben genannten Kritik falsch. Jedem Spieler steht es frei, die Spiele zu kritisieren und viele Punkte sind absolut berechtigt. SOLO etwa hat einen unglaublich langweiligen Einstieg und es fehlt an Endgame. New World setzt im Endgame stark auf Grind und startete mit extrem vielen Bugs.

Jedoch erinnern mich die Kritikpunkte von New World und SOLO immer an die Release-Zeit von ESO. Denn das MMORPG wurde zu Beginn ebenfalls zerrissen. Ein ungewohntes Kampfsystem, eine halboffene Welt mit Phasing und irgendwie zu wenig Endgame-Inhalte. Auch ich selbst hab ESO damals belächelt.

Doch heute bekommt ESO viel Lob und zählt zu den beliebtesten MMORPGs überhaupt. Ich spiele es gerne, weil es eine extrem gute Entwicklung durchgemacht hat. Und genau das ist auch meine Kernkritik:

  • Kein MMORPG erscheint zu Release perfekt
  • Keines hatte direkt ein gutes Endgame
  • Kein Spiel nach WoW hat dem riesigen Hype zu Release standgehalten

Ich weiß noch, wie viele Spieler Guild Wars 2 schon zwei Monate nach Release verlassen hatten, weil es einfach zu wenig zu tun gab. Ich erinnere mich an die die Kritiken zu RIFT oder SWTOR, die beide als schlechtere WoW-Klone bezeichnet wurden. Selbst die Entwickler von SWTOR kritisieren, dass sie zu nah an WoW arbeiten mussten.

Doch neben den Problemen der MMORPGs selbst sind auch die Spieler zu anspruchsvoll geworden.

Video starten
Seht im Video, welche 5 MMORPGs laut Google die größten in Deutschland 2021 sind

MMORPGs sind die Königsklasse der Spiele, doch die Spieler machen sie kaputt

MMORPGs sind die aufwendigsten Spiele, die man überhaupt entwickeln kann. Sie brauchen mehrere Jahre in Entwicklung, eine Lokalisierung in mehrere Sprachen und eine passende Server-Struktur. Während der Entwicklungszeit verdient man über mehrere Jahre gar nichts und man bekommt teilweise sogar noch Kritik im Anschluss, wenn das gewählte Monetarisierungssystem nicht stimmt.

MMORPGs sind ein großes Risiko und deshalb sind viele große Entwickler eher zurückhaltend. Einen gewaltigen Anteil daran haben wir als Spieler.

MMORPG-Spieler sind die größten Zicken in der Gaming-Welt. Keiner Spielergruppe kann man es schwerer recht machen, was auch daran liegt, dass es einfach dutzende von Spielertypen gibt, darunter:

  • Solo-Spieler, die gerne alles allein erleben, aber trotzdem auf andere Spieler treffen möchten
  • Casual-Spieler, für die die Inhalte nicht zu schwer sein dürfen
  • Hardcore-Raider, für die die Inhalte nicht schwer genug sein können
  • PvP-Fans, die gerne eine Arena mit Rangliste haben möchten
  • Hardcore-PvPler, die am liebsten Full-Loot in der offenen Welt hätten
  • Sandbox-Fans, die gerne ein Wirtschaftsimperium aufbauen möchten

Dazwischen gibt es noch etliche Nuancen und weitere Typen, die diese Liste sprengen würden. Sie alle unter einen Hut zu bekommen, ist absolut unmöglich.

Zudem hat jeder Spieler gewisse Kriterien, durch die ein Spiel sofort ausgeschlossen wird, ohne ihm eine Chance zu geben. Einige spielen etwa grundsätzlich keine Asia-Games, einfach wegen der Optik. Andere fassen grundsätzlich keine Sandbox-Spiele an, da gibt es ja oft keine richtigen Quests. Manchmal basieren diese Vorurteile sogar nur auf schlechten Erfahrungen mit einem Spiel.

Genau das macht es neuen MMORPGs so schwer, überhaupt einen Fuß auf den Boden zu bekommen, denn Spieler sind der Kernpunkt dieses Genres. Ohne Spieler überlebt kein MMORPG lange.

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von Benedict Grothaus

Spieler hoffen auf eine zweite erste Liebe

Was mich ebenfalls stört, sind die oftmals übertriebenen Erwartungen an ein neues MMORPG. Denn man vergleicht das Feeling beim Zocken mit den guten Erinnerungen, die man an sein erstes Spiel hatte.

Damals war alles perfekt, die Probleme im Spiel nicht gravierend genug und der Content war noch so neu und unentdeckt. Doch die Erinnerungen an die guten Momente der “ersten Liebe” überschreiben meist die Probleme, die dieses Spiel hatte.

Ich habe 2006 mit Guild Wars 1 angefangen und habe dort über 10.000 Spielstunden verbracht. Meine besten Gaming-Erinnerungen verbinde ich mit diesem Spiel. Immer wieder wünsche ich mir, nochmal die Zeit von damals zu erleben.

Guild Wars 1 eotn Gwen
Guild Wars 1 war mein erstes großes MMORPG, doch die Erinnerung ist besser, als es das Spiel wirklich war.

Dabei blende ich völlig die Probleme des Spiels aus, etwa fehlender PvE-Content, die teilweise echte stumpfe Story, die vielen unsichtbaren Barrieren in der Spielwelt oder die Tatsache, dass die Balance totaler Unfug war. Und ich bin schon eingestiegen, als Guild Wars 1 das erste Addon rausgebracht und kurz vor dem Release der zweiten Erweiterung stand.

So richtig bewusst ist mir das 2014 geworden, als ich mit Freunden aus Guild Wars 2 dann nochmal den Vorgänger gespielt habe. Die kannten Guild Wars 1 nicht und haben quasi alles zerrissen an dem Spiel. Und das absolut zurecht.

Ich hingegen hatte nur die schönen Momente im Kopf, die teilweise auch mit den Menschen und einfach meiner Lebenssituation damals verbunden sind. Als Jugendlicher konnte ich während der Schulzeit viel mehr zocken, es war viel einfacher Online-Freundschaften zu schließen und es war egal, wenn ich mal eine Nacht durchgemacht habe.

Ein ähnliches Phänomen hat auch der YouTuber Josh Strife Hayes in einem Video beschrieben, in dem er erklärt, warum die Spieler heutzutage keinen Spaß mehr an MMOs haben:

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Das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis und trotzdem wird gemeckert

Was mir persönlich 2021 den Rest gegeben hat, waren Spieler, die New World nach 200, 400 und teilweise über 500 Spielstunden zurückgegeben haben. Amazon war aufgrund der vielen Bugs kulant und die 40 Euro wurden zurückerstattet.

Doch genau ein solches Verhalten kann ich nicht verstehen. Wenn ich doch über 500 Stunden in einem Spiel verbracht habe, muss ich doch zumindest ein bisschen Spaß gehabt haben. Wie kann ich da den Entwicklern nicht mal 40 Euro gönnen?

Gerade Buy2-Play- und Free2Play-MMORPGs haben von allen Spielen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Spieler und wohl mit das schlechteste Verhältnis für Entwickler. Trotzdem sind die Ansprüche hier gerade am höchsten.

Ansprüche runter und auch mal rechts und links schauen, dann habt ihr wieder Spaß an MMORPGs

Ich empfehle euch grundsätzlich neue Spiele nicht abzulehnen, nur weil jemand anderes etwas Schlechtes über das MMORPG gesagt hat. Wichtig dabei ist, sich nicht zwingend von Vorurteilen leiten zu lassen und auch mal seine Ausschlusskriterien zu überdenken, gerade wenn die Spiele kostenlos sind.

Den größten Spaß neben New World hatte ich dieses Jahr mit Bless Unleashed, auch wenn ich nach knapp 60 Spielstunden wieder ausgestiegen bin. Für ein Free2Play-Spiel und eine Übergangslösung über den Sommer war das aber komplett ausreichend.

Bei New World muss man seine eigenen Erfahrungen machen, weil es eben kein klassisches Themepark-MMORPG ist, sondern viel Survival und einige Sandbox-Elemente mit reinmischt. Es ist keine Kopie von WoW oder ESO, aber das will es auch nicht sein. Viele haben aber genau auf so etwas gehofft.

Zudem kann es sich lohnen, eher unbekannte MMORPGs auszuprobieren, wie etwa Swords of Legends oder Project Gorgon, eines der beliebtesten MMORPGs auf Steam.

Am Ende muss man für MMORPGs immer Kompromisse eingehen, denn das perfekte Spiel gibt es nicht und wird es auch künftig nie geben. Das liegt auch daran, dass die Entwicklung von neuen Spielen ein großes Risiko ist. Wir selbst als Spieler tun gut daran, nicht jedes neue Game direkt zu verteufeln und die Entwickler zu vergraulen. Denn gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass auch zu Beginn schlechte Spiele wie ESO und FFXIV die Wende schaffen können.

Übrigens kann es sich auch lohnen, den bereits etablierten MMORPGs nochmal eine Chance zu geben. Denn für mich gibt es gerade sogar zu viele gute Spiele und mir fällt die Auswahl richtig schwer:

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber: „Wir haben gerade zu viele gute MMORPGs“

Dead by Daylight hat ein neues, absurdes Feature: Laufende Schneemänner

Auch im Horror-Spiel Dead by Daylight geht es weihnachtlich zu. Wir verraten, welche schicken Boni ihr abgreifen könnt.

In Dead by Daylight findet aktuell ein besonderes Winter-Event statt. Das bringt sogar neues Gameplay und jede Menge Belohnungen. Einen Teil davon gibt’s für das tägliche Einloggen – den Rest durch kleine Challenges, bei denen ihr sogar mit Schneemännern interagieren müsst. Wir haben alle Infos für Euch.

Was ist das für ein Event? Wer in Dead by Daylight einloggt, wird von einem verschneiten Bildschirm begrüßt. Das „Bone Chill“-Event ist vom 9. Dezember bis zum 23. Dezember live und bringt zahlreiche freischaltbare Cosmetics und sogar neues Gameplay.

Auf jeder Map könnt ihr nun eine Reihe von Schneemännern entdecken, mit denen besondere Interaktionen möglich sind. Überlebende können in die Schneemänner klettern und sich darin verstecken – ähnlich, wie in einen Schrank. Gleichzeitig können sie den Schneemann aber auch langsam steuern und sich so fortbewegen.

Killer hingegen können die Schneemänner kurzerhand zerschlagen und so das Versteck des Überlebenden vernichten.

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Was muss man tun für Belohnungen? Wenn ihr Aktionen mit einem Schneemann ausführt, dann gibt es am Ende des Matches eine besondere Belohnung, nämlich eines der Event-Cosmetics. Pro Match könnt ihr euch nur ein Cosmetic verdienen.

Gültige Aktionen für die Cosmetics sind:

  • Als Überlebender in einen Schneemann huschen, um einem Schlag des Killer auszuweichen.
  • Als Killer einen Schneemann zerschlagen, während ein Überlebender sich darin befindet.
  • Als Überlebender mit einem Schneemann durch das Ausgangstor entkommen.

Erfüllt ihr mindestens eines dieser Kriterien bis zum Ende der Runde, dann wartet am Ende des Matches eines der Cosmetics, die ihr im obigen Video einsehen könnt.

Das gibt’s fürs Einloggen: Während des ganzen Dezembers – und auch in den Januar hineinreichend – gibt es alleine für den täglichen Login in Dead by Daylight eine Belohnung. Das kann eine nette Summe Blutpunkte, Schillernde Scherben oder sogar Fortschritt für den aktuellen Riss sein, der dann weitere Cosmetics freischaltet.

Selbst, wenn ihr gerade nicht so viel Zeit zum Spielen habt, dann lohnt das tägliche Einloggen, um die Belohnungen abzugreifen.

Trotz Event gibt’s Probleme: In der Community von Dead by Daylight herrscht aktuell dennoch eher frostige Stimmung. Lange Wartezeiten für Überlebender werden mehr und mehr zu einem Problem, denn die Killer-Spieler verlieren die Lust. Besonders die neuen Perks haben dazu beigetragen, dass viele Killer nur noch frustriert sind, das Spiel beiseite legen oder selbst auf die Seite der Überlebenden wechseln. Fast jeden Tag gibt es neue Threads dazu, dass das Killer-Dasein zu viel Stress bedeutet und man sich nach dem Spielen oft mies fühlt – auch, weil ein Teil der Überlebenden sich toxisch verhält. Das ist Kritik, die alle paar Monate in Dead by Daylight wieder hochkocht.

Habt ihr euch schon die Belohnungen des Weihnachts-Events in Dead by Daylight geholt? Oder kann das Horror-Spiel euch im aktuellen Zustand gar nicht begeistern?

Pokémon GO: Stadt macht Chaneira zum Maskottchen, baut sogar 4 eigene Parks für das Monster

Der Traum vieler Spieler von Pokémon GO ist es, einem der Monster in der echten Welt zu begegnen. Nun dürfen sich Pokémon-Fans freuen, denn eine Stadt hat Chaneira zu ihrem Maskottchen gemacht und baut ihm gleich 4 eigene Parkanlagen. Wir von MeinMMO zeigen euch, was das für Parks sind und warum sie gebaut werden.

Welches Monster wurde zum Maskottchen? Die japanische Stadt Fukushima hat das Pokémon Chaneira zu ihrem Maskottchen gemacht. Das Monster wurde als Pokémon-Botschafter der Pokémon Company in die Region gesandt, um dort im Rahmen der Kampagne “Pokémon Local Acts” tätig zu werden.

Warum wurde Chaneira ausgewählt? Viele Pokémon-Fans werden das Monster vom Typ Normal aus der Original-Serie kennen, in der es Schwester Joy im PokéCenter hilft, verletzte oder kranke Monster zu heilen. Ähnliche Ziele verfolgt Chaneira auch in der Region von Fukushima.

Dem rosafarbenen Monster Chaneira wird nämlich Glück nachgesagt. Das passt auch mit der Bedeutung des Namens Fukushima zusammen, denn “Fuku” bedeutet ebenfalls Glück (via local.pokemon.jp)

Um das neue Maskottchen richtig zu ehren, werden in der Region rund um Fukushima gleich 4 neue Parkanlagen gebaut, die mit Chaneira in Verbindung stehen. Wie der reddit-User Hantel erklärt, soll die Region nach der Kernschmelze im Jahr 2011 nun dadurch wieder attraktiver gestaltet werden (via reddit.com).

Was ist die Pokémon Local Acts-Kampagne?
Die “Pokémon Local Acts”-Kampagne wurde durch die Pokémon Company nach dem Erdbeben 2011 ins Leben gerufen. Sie soll den Regionen in Japan helfen, ihren Tourismus zu stärken. Dazu werden sogenannte Pokémon-Botschafter entsannt, die dann zum Maskottchen der jeweiligen Städte werden.

Erster Chaneira-Park hat bereits geöffnet

Wie die Seite NintendoSoup berichtet, sind in der Region von Fukushima derzeit vier Parkanlagen rund um Chaneira geplant (via nintendosoup.com). Der erste dieser Parks wurde am vergangenen Wochenende in der japanischen Kleinstadt Namie eröffnet. Als Ausflugsziel ist er vor allem für Familien mit Kindern gedacht.

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Der Twitter-User BoonSlevin zeigt nun die ersten Bildern des neuen Chaneira-Parks. Im Beitrag sind zahlreiche Spielgeräte zu erkennen. Dabei ist Chaneira auch nicht allein, sondern hat sich Verstärkung von Schlurp, Pii und Fluffeluff geholt. Und auch die ersten PokéStops und Arenen für “Pokémon GO”-Spieler sind demnach an diesem Platz bereits erstellt wurden.

Laut NintendoSoup sollen die anderen drei thematischen Parks dann im Frühjahr 2022 in den Ortschaften Kōriyama, Yanaizu und Shōwa folgen (via nintendosoup.com).

Was ist der Grund für den Bau der Chaneira-Parks?
Durch die Reaktor-Katastrophe 2011 hat die Region rund um Fukushima Probleme mit ihrem Image und dem Tourismus. Die Parks sollen Fukushima helfen, wieder attraktiver und sehenswert zu werden, damit mehr Besucher in diese Region reisen.

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Bestimmungen, ist derzeit eine Einreise aus Deutschland zwar grundsätzlich nach Japan möglich, allerdings müssen sich Reisende für bis zu 14 Tage in Quarantäne begeben und in dieser Zeit entsprechende Tests durchführen. (via auswaertiges-amt.de)

Das sagt die Pokémon-Community zum neuen Park

In der reddit-Community wird der neue Park gefeiert. Einige Trainer, die in Japan leben, kündigen an, dass sie den Park mit ihren Kinder zeitnah besuchen wollen (via reddit.com).

Andere User, wie aceallaround, hoffen außerdem, dass die Chaneira-Parks auch dauerhaft bestehen bleiben und nicht so schnell wieder verschwinden. Trainer aus anderen Gebieten wünschen sich außerdem ähnliche Parks:

  • 1337pikachu: “Ich hoffe, dass dies auch an anderen Orten möglich sein wird”

Die Spielgeräte: Aber vor allem die Spielgeräte sorgen bei Trainern auf reddit für viel Belustigung. So finden es einige Trainer verrückt, dass die Kinder bei der Schlurp-Rutsche am Hinterteil nach oben klettern müssen, um dann über die lange Zunge nach draußen rutschen zu können. Der eine oder andere hätte sich hierbei eine andere Bauweise gewünscht:

  • KawaiiSlave: “Ich finde es seltsam, dass sie dich nicht auf den Rücken der Schlurps klettern lassen. Stattdessen beschließen sie, dass man die “Hintertür” nimmt.”

Besonderes Chaneira-Event: Neben der Freude über den neuen Park, werden allerdings auch Meldungen von enttäuschten Trainern laut. Hintergrund ist das Chaneira-Event, welches zur Eröffnung lokal in Pokémon GO stattfand. Einige Trainer hätten sich dieses weltweit gewünscht.

  • LuluHottum: “Ok. Die Vermutungen über einen Chaneira Community Day bezogen sich also tatsächlich auf diese regionale Veranstaltung?”
  • 1337pikachu: “Ich hätte gerne einen Chaneira Community Day.”

Ob es auch in anderen Teilen der Welt bald solche Pokémon-Parks geben wird und ob Pokémon GO doch noch einen weltweiten Community Day mit Chaneira veranstaltet, ist derzeit nicht bekannt. Sollte es hierzu weitere Informationen geben, dann erfahrt ihr es bei uns auf MeinMMO.

Wie findet ihr den ersten eröffneten Chaneira-Park? Würdet ihr euch sowas auch in Deutschland wünschen? Und welches Pokémon sollte diesen Park zieren? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass in Japan ein Park zum Thema Pokémon eröffnet wurde. Ein Naturpark erfüllt vielen Trainern einen Traum, indem sie die Monster in der echten Welt treffen können.

FIFA 22 TOTW 13: Die Predictions zum neuen Team der Woche – Mit Mbappé

Nächsten Mittwoch erscheint in FIFA 22 das neue TOTW 13 (Team of the Week). Wir verraten euch jetzt schon, welche Spieler im neuen Team der Woche dabei sein könnten.

Was ist das Team of the Week? In jeder Woche stellt EA ein neues TOTW vor. Diese Mannschaft besteht aus 23 Spielern, die am vergangenen Fußball-Wochenende starke Leistungen auf den Platz gebracht haben.

Dafür erhalten sie einen Platz im Team of the Week sowie verbesserte Inform-Karten, die eine Woche lang in Packs verfügbar sind.

Was sind TOTW-Predictions? Bei den TOTW-Predictions stellen wir euch Prognosen zum neuen TOTW aus der FUT-Community vor. Dabei werden die Leistungen der Spieler genau betrachtet und Vorhersagen erstellt.

Wichtig ist jedoch, dass die Predictions keine Garantie für das finale Team of the Week 13 sind.

Sie verschaffen aber einen guten Überblick und können genutzt werden, um ein paar Münzen in FUT 22 zu verdienen.

Wann kommt das TOTW 13? Das Team of the Week 13 erscheint am Mittwoch, dem 15. Dezember um 19:00 Uhr, in FIFA 22 Ultimate Team.

Die Vorhersage zum Team of the Week 13 in Ultimate Team

Die Predictions zum nächsten Team der Woche stammen von der FUT-Seite fifaultimateteam.

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Torhüter

  • TH: De Gea (Manchester United)

Verteidiger

  • LAV: Angelino (RB Leipzig)
  • IV: Ndicka (Eintracht Frankfurt)
  • IV: Mandi (Villareal)

Mittelfeldspieler

  • ZM: Jorginho (Chelsea)
  • ZM: Tielemans (Leicester City)
  • ZM: Barella (Inter Mailand)

Stürmer

  • LF: Pavon (Boca Juniors)
  • LF: Mbappé (PSG)
  • ST: Pablo Sarabia (Sporting Lissabon)
  • ST: Vlahovic (Florenz)

TOTW 13 Ersatzbank:

  • TH: Straczek (Stal Mielec)
  • LAV: Raum (VfL Bochum)
  • IV: Mavropanos (VfB Stuttgart)
  • ZDM: Delaney (Sevilla)
  • ZDM: Musiala (FC Bayern München)
  • ZM: Novais (Alanyaspor)
  • ZM: Gallagher (Crystal Palace)
  • ZOM: Raspadori (Sassuolo)
  • ST: Batshuayi (Besiktas)
  • ST: Nunez (Benfica Lissabon)
  • ST: Openda (Vitesse)
  • ST: Adeyemi (RB Salzburg)

Die möglichen Bundesligaspieler im TOTW 13

Diese Spieler aus der Bundesliga könnten dabei sein:

  • Angelino von RB Leipzig machte ein starkes Spiel beim 4:1 Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Dem offensiven Verteidiger gelangen 2 Vorlagen, wofür er einen Platz im neuen Team der Woche erhalten könnte.
  • Evan Ndicka war der Rückhalt von Eintracht Frankfurt beim Spiel gegen Bayer Leverkusen. Er verteidigte extrem stark und schafft es sogar ein Tor zu erzielen. Ein Platz im neuen TOTW scheint daher plausibel.
  • Jamal Musiala lieferte eine ordentliche Leistung im Bayern-Mittelfeld ab und schoss sogar den 2:1 Siegtreffer. Gut möglich also, dass das deutsche Talent am Mittwoch seine erste Inform-Karte erhält.

Weitere Bundesliga-Kandidaten sind:

  • Raum (VfL Bochum)
  • Mavropanos (VfB Stuttgart)

Was haltet ihr von den Predictions zum TOTW 13? Welcher Spieler sollte unbedingt ins neue Team der Woche? Verratet es uns doch in den Kommentaren!

Wenn ihr noch auf der Suche nach starken und vor allem günstigen Stürmern für euer Team seid, dann schaut doch mal hier rein:

FIFA 22: 5 starke Angreifer, die gerade viel zu günstig sind

Quelle(n):
  1. fifaultimateteam.it

WoW verlängert den Magierturm, schenkt euch viel mehr Zeit

Der Magierturm in World of Warcraft führt zu Frust. Blizzard gibt euch mehr Zeit, um die besonders harten Challenges zu bestehen.

Aktuell gibt es in World of Warcraft recht wenig zu tun. Neue Inhalte aus Patch 9.2 lassen noch auf sich warten. Der einzige Lichtblick ist der Magierturm, der aktuell während der Zeitwanderung: Legion aktiv ist. Hier können sich die Helden von Azeroth gerade besondere Skins und sogar ein schickes Reittier verdienen. Doch der Zeitdruck sitzt vielen im Nacken. Jetzt gab es erste Linderung von Blizzard.

Was ist wird geändert? Eigentlich hätte der Magierturm bereits am 22. Dezember wieder verschwinden sollen, denn dann endet auch die Zeitwanderung: Legion. Im offiziellen Forum hat Blizzard aber nun angekündigt, dass der Turm deutlich länger als geplant offen bleiben wird. Bis zum 4. Januar 2022 bleibt der Turm offen.

Das dürfte einigen Druck von den Spielern nehmen und so manch eine Person dazu veranlassen, den Turm doch noch mit einer anderen Klasse anzugehen.

Was ist der Magierturm?
Im Magierturm müsst ihr eine auf eure Klasse zugeschnittene Herausforderung bewältigen. Das ist ein recht schwerer Bosskampf, der aus den Zeiten von Legion stammt. Da eure Charakterwerte hier fix sind, ist der Kampf recht anspruchsvoll. Belohnt wird das mit einem tollen Rüstungsset (Transmog) oder sogar einem Reittier.

Warum hat Blizzard das gemacht? Eine genaue Begründung von Blizzard gab es nicht. Allerdings scheint es naheliegend zu sein, dass die Entwickler das Event verlängern, da es in den ersten 5 Tagen zu zahlreichen Probleme kam. Für viele Klassen scheint der Magierturm nahezu unschaffbar schwierig zu sein. Viele Hotfixes haben bereits erste Hürden geschmälert und das Balancing angepasst. Doch noch immer erscheinen täglich mehr Anpassungen, da das Tuning einfach noch nicht optimal ist.

Ein zweiter Grund dürfte sein, dass Blizzard mit dem Magierturm über die Feiertage einen weiteren Anreiz schaffen will, doch mal in World of Warcraft reinzuschauen.

Was ist mit den anderen Events? Obwohl der Magierturm länger als geplant aktiv sein wird, sind die anderen wöchentlichen Events von der Anpassung nicht betroffen. Sie überlappen sich nun schlicht mit dem Magierturm, sodass im Grunde zwei Events gleichzeitig aktiv sein werden.

Habt ihr den Magierturm schon gemeistert und euch die Skins verdient? Oder scheitert ihr an dem hohen Schwierigkeitsgrad und beißt euch die Zähne daran aus?

Bungie-Autorin sagt, sie wurde nicht befördert, weil sie „nicht gut genug in Destiny 2 war“

Bei Destiny 2 gibt es einen großen Insider-Bericht. Eine Autorin des Spiels erzählt, wie schlecht die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Story-Teams behandelt wurden. Ihr sei etwa eine Beförderung verweigert worden, weil sie nicht gut genug im Spiel sei. Dabei habe ihr Job gar keine besonderen Skills in Destiny 2 erfordert.

Um welche Mitarbeiterin geht es? Die US-Seite IGN hat mit aktuellen oder früheren Mitarbeitern bei Bungie gesprochen. Eine Frau tritt dort namentlich auf, Cookie Hiponia. Sie arbeitete seit September 2016 für Bungie, erst als freie Mitarbeiterin, kam später dann Vollzeit zu Bungie und trat dem Narrative Team bei. Sie blieb als Managing Editor bis August 2019 im Unternehmen.

In ihrer Position war sie verantwortlich für den Text im Spiel und erfüllte eine redaktionelle Aufsicht. Sie sagt, vor ihrer Zeit hätte bei Bungie kein großer Fokus darauf gelegen, dass die Story in sich schlüssig ist und die Kontinuität stimmt.

Das hätte dazu geführt, dass dort im Team kaum professionelle Standards eingehalten wurden: „Da waren nur ein paar Leute, die Sachen geschrieben haben und die Sache leiteten“, sagte sie gegenüber IGN.

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Keine Beförderung, weil sie “nicht gut genug im Spiel war”

Das war das Problem mit Beförderungen: Hiponia sagt: Das chronisch unterbesetzte Autoren-Team wäre konstant in der Kritik gewesen. Ihnen wurde gesagt, sie seien „schwierig im Umgang“, würden ihre „Chefs nicht gut genug unterstützen“, wären aggressiv, grob und könnten nicht mit Kritik umgehen.

Diese Argumente wären auch jedes Mal aufgekommen, wenn es um Beförderungen ging. Die Anträge auf Beförderung seien immer wieder abgelehnt worden.

Hiponia sagt, ihr im Speziellen wurde gesagt, sie könne nicht befördert werden, weil sie „nicht gut genug im Spiel war.“ Dabei hätte ihr Job gar nichts mit Gameplay-Design zu tun gehabt. Als sie dann darum bat, ihr mehr Zeit zum Spielen zu geben, damit sie besser werden konnte, sei das ebenfalls abgelehnt worden.

So wird das diskutiert: Auf reddit diskutiert man den ganzen Insider-Bericht. Dieser Punkt, dass eine Autorin nicht befördert wurde, weil sie angeblich zu schlecht spielt, löst bei den Spielern ein wenig Unverständnis aus. Denn ihrer Ansicht nach, seien praktisch alle Bungie-Anstellten, denen man bislang beim Spielen zusah, ziemlich mies in Destiny 2:

  • „Ich hab diese Typen während Vorstellungen und Raid-Alongs spielen sehen. Die spielen so, als wäre es das erste Mal, dass sie jemals irgendein Spiel angefasst hätten. Also zum Teufel damit!“
  • „Wenn man jemanden einfach nicht befördern will, denkt man sich irgendeine Ausrede aus, damit es nicht so wirkt, als hat man sie im Visier.”
destiny-2-hawthorne
Auch um Figuren wie Hawthorne gab es Zwist.

Offenbar “passten” einige Autorinnen nicht in die Kultur von Bungie

Das steckt dahinter: Die Probleme mit der Kontinuität bei Bungie, die Hiponia erwähnt, sah man etwa daran, dass Luke Smith der Chef von Destiny 2 einmal gestand, er habe keine Ahnung, was die “Dunkelheit” eigentlich sei, ein großes Konzept aus Destiny 1.

Offenbar war es also bitter nötig, dass da jemand genau die Themen angeht, für die Hiponia zuständig war. Aber aus dem Bericht wird klar, dass die Autorin und ihr Team offenbar viele Konflikte mit den “Altvorderen” hatten. Es heißt, es gab kulturelle Konflikte, weil Autorinnen wie Hiponia, eine Autorin mit Wurzeln in den Philippinen, Schwierigkeiten damit hatten, wie die Chefs von Bungie die Frauen im Spiel darstellten.

Die Aussage: “Wir können dich nicht befördern, weil du zu schlecht in Destiny 2 bist” scheint eine Art Code dafür zu sein, dass man sagt: “Du passt hier nicht rein – du bist kein Gamer.”

Das erklärt dann auch, warum der CEO von Bungie, Pete Parsons, in seiner Antwort auf den Insider-Bericht so stark betont, dass man Frauen und Angehörige von unterrepräsentierten Gruppen deutlich stärker in den Fokus genommen hat und sich hier in den letzten Jahren viel bei Bungie getan hat. Denn bei genauso einer Person, Cookie Hiponia, hat die Integration in Bungie von 2016 bis 2019 offenbar überhaupt nicht funktioniert.

Wir haben über den Insider-Bericht umfassend auf MeinMMO berichtet:

Erschreckender Insider-Bericht über Destiny 2 erklärt die vielen Probleme der Story

Eine Twitch-Streamerin zu CS:GO und LoL stirbt mit 21 Jahren

Die Twitch-Streamerin Kristina „K1KA“ Dukic ist am Mittwoch, dem 8. Dezember, gestorben. Die Serbin war früher halb-professionelle Spielerin in CS:GO, auf Twitch streamte sie vor allem League of Legends. Die Streamerin wurde nur 21 Jahre alt.

Das war K1KA als Twitch-Streamerin:

  • Die Serbin bezeichnete sich selbst als „semi-professionelle CS:GO-Spielerin, die nun League of Legends lernt“. Sie hatte 2018 und 2019 an 2 Matches bei der „Copenhagen Games Female“ teilgenommen.
  • Auf Twitch hatte sie 44.687 Follower, am häufigsten streamte sie dort League of Legends. Auf YouTube hatte sie 745.000 Abonnenten, auf Instagram folgten ihr 444.000 Accounts.
  • Noch am 1. Dezember absolvierte sie einen fast vierstündigen Stream zu LoL, an dessen Ende sie sich von ihren Zuschauern verabschiedete. Sie komme morgen wieder. K1KA verabschiedete sich mit Luftküsschen und sagte, sie liebe ihre Zuschauer. Es war der letzte Stream.
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So erfuhr man von ihrem Tod: Eine Nachricht über Instagram informierte darüber, dass „die liebe Freundin und der Engel“ am Abend des 08.12.2021 verstorben sei. Man sprach der Familie, Freunde und den Fans sein Beileid aus.

Es heißt, es sei jetzt eine harte Zeit und man wolle die Erinnerung an K1KA lebendig halten.

Andrijana, die den Instagram-Account von K1KA verwaltet, schrieb: Wenn man Gedanken an Selbstmord hege oder an Depressionen leide, solle man sich jemanden zum Reden suche. Man sei nicht alleine.

Wen dunkle Gedanken plagen, der kann sich unter den Telefonnummern 0800/111 0 111 und 0800/11 0 22 an die Telefonseelsorge wenden – das ist bundesweit und kostenfrei.

Wie viele Twitch-Streamerinnen postete auch K1KA regelmäßig auf Instagram. In einem ihrer letzter Post schrieb sie: Sie sagte: “Wo gehen wir hin? – Ich sagte “Zum Mond.” Der Post erhielt “131.000 Gefällt mir”-Angaben

Depression und der Umgang damit sind ein lebenswichtiges Thema

So sind die Reaktionen: Der Tod der jungen Streamerin bestürzt viele Nutzer auf Twitter: Unter ihrem letzten Post auf Twitter, der Ankündigung eines Live-Streams auf Twitch, finden sich zahlreiche Tweets mit „Ruhe in Frieden“, es wird eine virtuelle Kerze entzündet.

Auf Twitch schneiden die Leute Clips aus früheren Streams von K1KA und posten sie unter dem Titel „Miss u“ – „Ich vermisse dich.“

Der CS:GO-Analyst Janko Paunovic drückt sein tiefes Bedauern über den Tod von K1KA aus und ruft zu mehr Achtsamkeit auf: Man müsse bedenken, dass die Worte, die man auf der Tastatur tippt, einen Menschen erreichen, der all das liest (via twitter). Niemand wisse, was im Leben von anderen vorgeht und mit welchen Problemen sie jeden Tag kämpfen.

Mentale Gesundheit, Depression und der Umgang damit sind wichtige, ja, lebenswichtige Themen – auch und gerade unter Content-Creators.

2020 erschütterte der Tod des Twitch-Streamers Reckful mit 31 tausende Menschen. Reckful galt als einer der Vorreiter und Pioniere des Live-Streaming. Er war für viele Content-Ersteller und Influencer ein Vorbild, mit dem sie aufwuchsen.

CoD Warzone: Neue Waffen aus Vanguard treffen absichtlich nicht korrekt – Team plant Überarbeitung

Durch das Pacific-Update wurde Call of Duty: Warzone stark überarbeitet. Neben einer neuen Map kamen auch die Waffen aus CoD: Vanguard ins Spiel. Die jedoch haben den sogenannten Bloom im Gepäck. Der sorgt dafür, dass Kugeln an einem anderen Ort landen, als den, den ihr eigentlich anvisiert hat. Bloom wurde zwar mit dem neusten Update reduziert, doch ist noch immer in schwächerer Form in Warzone aktiv.

Was ist das Problem mit dem Bloom? Die Kugeln aus den Waffen von CoD: Vanguard haben eine große Streuung. Das bedeutet, dass sie nicht unbedingt den Ort treffen, den ihr gerade anvisiert, sondern davon mit einer gewissen Streuung abweichen. Der sogenannte Bloom hat nun durch das Pacific-Update seinen Weg in die Warzone gefunden.

Dort sind die Waffen für gewöhnlich recht treffsicher. Erst auf größere Entfernungen oder bei bestimmten Waffen erkennt man eine größere Streuung.

Die Probleme bei den neuen Waffen in CoD Warzone waren so groß, dass direkt mit dem ersten Patch ein Hotfix kam. Der hat nicht nur alle Waffen aus Vanguard im Schaden verstärkt, sondern auch die Streuung reduziert. Ganz entfernt haben die Entwickler sie jedoch nicht.

Doch das soll in Zukunft noch kommen.

Streuung der Kugeln von über 172 Pixel

Wie schlimm war der Bloom vor dem Patch? Auf dem YouTube-Kanal TrueGameData wurde die Streuung der Waffen genau analysiert. Dazu wurde die Abstand von 57 Metern gewählt und immer auf die gleiche Position mit 10, manchmal 11, Schüssen geschossen:

  • Einige Waffen kommen auf einen Abstand von über 100 Pixeln
  • Den größten Bloom-Effekt hatte die PPSH-41 mit 172 Pixeln
  • Zum Vergleich: Charaktere in Warzone sind bei der Entfernung etwa 150 Pixel groß
  • Die Sniper-Waffen aus Vanguard sollen jedoch recht präzise getroffen haben
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Der Bloom kam bei den Spielern nicht gut an. Sie fühlten sich um ihren Skill betrogen, da es reiner Zufall war, ob sie einen Feind getroffen haben oder eben nicht.

Wie ist es nach dem Patch? In den Patch Notes heißt es, dass der “Bloom drastisch bei allen Waffen aus Vanguard reduziert wurde”. Die Änderungen gelten übrigens nur für die Warzone, nicht für Vanguard selbst.

Allerdings beschweren sich im reddit noch immer viele Spieler darüber, dass die Streuung zu groß sei.

Am Samstagabend etwa beschwerte sich der Nutzer Sorby420 im reddit und fragte: “Ist das die neue Bloom-Mechanik oder sind es einfach schlechte Server? Es fühlt sich an, als würde das in jedem Gulag passieren.”

Passend dazu zeigte er ein Video, wo er seinen Kontrahenten im Gulag nicht treffen konnte, obwohl er direkt auf den Kopf schoss.

Bloom wird komplett aus Warzone entfernt, doch das kostet Zeit

Was sagen die Entwickler zu einer Entfernung von Bloom? In den Patch Notes heißt es, dass sie gerade an einer Anpassung arbeiten. Doch die kostet Zeit und muss getestet werden, da die Balance der Waffen an den jeweiligen Bloom geknüpft ist:

In Zukunft werden wir Bloom komplett aus den Vanguard-Waffen entfernen. Dieser Prozess wird einige Zeit in Anspruch nehmen, da wir angemessene Nachteile bestimmen müssen, um die Entfernung von Bloom auszugleichen, die von jeder einzelnen Waffe und der Art der Aufsätze abhängen.

Wann genau die Änderung vorgenommen wird, ist also noch nicht bekannt.

Wer bereits jetzt stark in der Warzone unterwegs sein will, kann sich hier die besten Waffen samt Setups anschauen:

CoD Warzone: Die besten Waffen mit Setups – Season 1 / Dezember 2021

Quelle(n):
  1. PCGamer