Bungie-Autorin sagt, sie wurde nicht befördert, weil sie „nicht gut genug in Destiny 2 war“

Bei Destiny 2 gibt es einen großen Insider-Bericht. Eine Autorin des Spiels erzählt, wie schlecht die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Story-Teams behandelt wurden. Ihr sei etwa eine Beförderung verweigert worden, weil sie nicht gut genug im Spiel sei. Dabei habe ihr Job gar keine besonderen Skills in Destiny 2 erfordert.

Um welche Mitarbeiterin geht es? Die US-Seite IGN hat mit aktuellen oder früheren Mitarbeitern bei Bungie gesprochen. Eine Frau tritt dort namentlich auf, Cookie Hiponia. Sie arbeitete seit September 2016 für Bungie, erst als freie Mitarbeiterin, kam später dann Vollzeit zu Bungie und trat dem Narrative Team bei. Sie blieb als Managing Editor bis August 2019 im Unternehmen.

In ihrer Position war sie verantwortlich für den Text im Spiel und erfüllte eine redaktionelle Aufsicht. Sie sagt, vor ihrer Zeit hätte bei Bungie kein großer Fokus darauf gelegen, dass die Story in sich schlüssig ist und die Kontinuität stimmt.

Das hätte dazu geführt, dass dort im Team kaum professionelle Standards eingehalten wurden: „Da waren nur ein paar Leute, die Sachen geschrieben haben und die Sache leiteten“, sagte sie gegenüber IGN.

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Keine Beförderung, weil sie “nicht gut genug im Spiel war”

Das war das Problem mit Beförderungen: Hiponia sagt: Das chronisch unterbesetzte Autoren-Team wäre konstant in der Kritik gewesen. Ihnen wurde gesagt, sie seien „schwierig im Umgang“, würden ihre „Chefs nicht gut genug unterstützen“, wären aggressiv, grob und könnten nicht mit Kritik umgehen.

Diese Argumente wären auch jedes Mal aufgekommen, wenn es um Beförderungen ging. Die Anträge auf Beförderung seien immer wieder abgelehnt worden.

Hiponia sagt, ihr im Speziellen wurde gesagt, sie könne nicht befördert werden, weil sie „nicht gut genug im Spiel war.“ Dabei hätte ihr Job gar nichts mit Gameplay-Design zu tun gehabt. Als sie dann darum bat, ihr mehr Zeit zum Spielen zu geben, damit sie besser werden konnte, sei das ebenfalls abgelehnt worden.

So wird das diskutiert: Auf reddit diskutiert man den ganzen Insider-Bericht. Dieser Punkt, dass eine Autorin nicht befördert wurde, weil sie angeblich zu schlecht spielt, löst bei den Spielern ein wenig Unverständnis aus. Denn ihrer Ansicht nach, seien praktisch alle Bungie-Anstellten, denen man bislang beim Spielen zusah, ziemlich mies in Destiny 2:

  • „Ich hab diese Typen während Vorstellungen und Raid-Alongs spielen sehen. Die spielen so, als wäre es das erste Mal, dass sie jemals irgendein Spiel angefasst hätten. Also zum Teufel damit!“
  • „Wenn man jemanden einfach nicht befördern will, denkt man sich irgendeine Ausrede aus, damit es nicht so wirkt, als hat man sie im Visier.”
destiny-2-hawthorne
Auch um Figuren wie Hawthorne gab es Zwist.

Offenbar “passten” einige Autorinnen nicht in die Kultur von Bungie

Das steckt dahinter: Die Probleme mit der Kontinuität bei Bungie, die Hiponia erwähnt, sah man etwa daran, dass Luke Smith der Chef von Destiny 2 einmal gestand, er habe keine Ahnung, was die “Dunkelheit” eigentlich sei, ein großes Konzept aus Destiny 1.

Offenbar war es also bitter nötig, dass da jemand genau die Themen angeht, für die Hiponia zuständig war. Aber aus dem Bericht wird klar, dass die Autorin und ihr Team offenbar viele Konflikte mit den “Altvorderen” hatten. Es heißt, es gab kulturelle Konflikte, weil Autorinnen wie Hiponia, eine Autorin mit Wurzeln in den Philippinen, Schwierigkeiten damit hatten, wie die Chefs von Bungie die Frauen im Spiel darstellten.

Die Aussage: “Wir können dich nicht befördern, weil du zu schlecht in Destiny 2 bist” scheint eine Art Code dafür zu sein, dass man sagt: “Du passt hier nicht rein – du bist kein Gamer.”

Das erklärt dann auch, warum der CEO von Bungie, Pete Parsons, in seiner Antwort auf den Insider-Bericht so stark betont, dass man Frauen und Angehörige von unterrepräsentierten Gruppen deutlich stärker in den Fokus genommen hat und sich hier in den letzten Jahren viel bei Bungie getan hat. Denn bei genauso einer Person, Cookie Hiponia, hat die Integration in Bungie von 2016 bis 2019 offenbar überhaupt nicht funktioniert.

Wir haben über den Insider-Bericht umfassend auf MeinMMO berichtet:

Erschreckender Insider-Bericht über Destiny 2 erklärt die vielen Probleme der Story

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Liebste Irina, hast du meinen Teil rausgenommen?

Irina Moritz

Ja, weil er völlig off topic war.

Stimme aus dem Off

Ist für mich völlig legitim. Man sollte schon in der Materie sein wenn man das als professionellen Beruf ausüben möchte. Die muss 100% wissen was da los ist um gute Arbeit abliefern zu können. Einfach nur Romane schreiben is nich …. Du willst in der Gamesbranche arbeiten? Setz dich mit den Produkten auseinander und sei leidenschaftlich! Die arbeitet bestimmt nur fürs Money …

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Stimme aus dem Off
Compadre

Ja klar und Autoren für Drehbücher müssen auch gute Schauspieler sein. Ziemlicher Quatsch.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Compadre
Alex

Ansich würde es generell begrüßen wenn Entwickler, ihre Spiele auch selbst spielen “können”, Bei Bungie war das aber mit Sicherheit nur ein Vorwand, da können nämlich selbst Jahre lange hohe Tiere keinen Steinwurf ordentlich spielen.
Und ob eine Autorin mehr als nur Lore wissen besitzen muss ist auch fraglich.
Klingt für mich nach den üblichen, “wir wollen dich nicht befördern, also saugen wir Uns irgend einen bullshit aus den Fingern.”
Naja ob das nun sexistisch ist, kann schon sein, würde zu den anderen Anschuldigungen passen, ist aber erstmal nicht unbedingt klar wie bei anderen Fällen, vielleicht wurde einer ihrer männlicher Kollege mit ähnlich dümmlichen vorwänden abgelehnt, wer weiß das schon.
Ich bin prinzipiell schon vorsichtig zu sagen hinter jeder abgelehnten Beförderung steckt direkt Sexismus nur weil die person eine Frau ist, das würde es erst werden wenn zur selben zeit der Männliche Kollege der vielleicht deutlich schlechter dafür geeignet ist ihr vorgezogen werden nur weil er männlich ist. Aber der genannte Grund ist definitiv schwachsinnig und klar nur ein Vorwand.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Alex
Bon A Parte

Die Kommentare hier, ich könnte schon wieder laut schreien!

Das ist ein offensichtlicher Fall von Sexismus und die Kommentare bestehen zum großen Teil aus welchen die den Täter oder dessen Aussage verharmlosen, den Wahrheitsgehalt anzweifeln oder generell die ganze Sache herunter spielen.

Es wird doch ganz offensichtlich gesagt sie sei nicht gut genug, wie kann man da denn auf diesen Reflex kommen “Naja, vielleicht meint er Identifikation”. Nein, meint er nicht, sonst hätte er das so gesagt! Das ist eine andere Aussage.

Auch solche Dinge wie “Sie sollte schon etwas im Spiel können …”. Nein, sie ist Autorin! Sie muss das Spiel keine Sekunde spielen, wenn sie die Lore in und auswendig kennt. Hilft aber natürlich. Wenn doch, dann möchte ich wissen wann ihr zuletzt einen Schar Kriegsmond gesehen habt oder in welcher Mission wir an der Mondoberfläche gegen Crota kämpfen und er Wei Ning tötet. Es passiert so viel in der Lore, das wird niemals alles ins Spiel passen.

Und diese Aussagen, die ihre Aufrichtigkeit in Frage stellen. Schon einmal überlegt, warum Opfer erst so spät mit etwas heraus rücken? Genau wegen solche Aussagen! “Ach, die lügt doch.” kann man sich dann anhören und das immer und immer und immer wieder. Das Pete Parson nun auch ein öffentliches Statement auf der Bungie Seite brachte zeigt wohl sehr eindeutig, das an solchen Behauptungen wohl etwas dran ist.

Meinen Tipp an die Leute: [Mod Edit] Das sind Opfer die teilweise mit Angst ihre Karriere zu zerstören mit sowas etwas herausrücken. Hier geht es nicht um unsere Aussagen, sondern deren und das wir dafür sensibilisiert werden, weil das offensichtlich immer noch ein großes Problem ist.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Irina Moritz
Azurael

Soso ein offensichtlicher Fall von Sexismus. Das weißt du woher? Hast du Insiderinfos? Wie war das bei Kachelmann und Johnny Depp? Es ist leider nicht alles schwarz und weiss wie du es beschreibst. Abwarten und schauen was passiert aber hier blindes Vertrauen oder direkt lügen unterstellen bringt niemandem etwas. Beide Seiten sind für mich da immer unmöglich wie sie sich verhalten.
Vorverurteilungen sind die schlimmsten Dinge die man hier tun kann,vorallem mit so wenig Infos, aber das ist in der heutigen Zeit ja Mode geworden, weil ja jeder Experte ist und mehr weiß als der andere und es nurnoch darum geht sich zu empören anstatt einen sinnvollen Diskurs zu führen wie du mit deinem komplett negativen und verallgemeinernden Kommentar zeigst..

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Azurael
Irina Moritz

Unabhängig davon, wie man zu dem Thema steht, bitte ich dich auf deine Ausdrucksweise zu achten. “Halt die Fresse” werde ich hier nicht stehen lassen.

Azurael

Danke, finde ich auch nicht ok, wenn man egal wie man zu dem Thema steht direkt beleidigend wird und seine Emotionen so einfließen lässt

Bon A Parte

Ich finde es viel verachtenswerter das aus dieser Aussage mir ein Strick gesponnen wird. Liegt diese Aussage daneben? Möglicherweise. Möglicherweise ist sie aber auch richtig. Es ist aber definitiv Diskriminierung.

Nichts desto trotz hast du diese einzige Aussage als Anlass genommen mein Kommentar zu entkräften, dessen restliche Aussagen in absolut keiner Weise an Kraft verlieren auch wenn der Vorwurf falsch ist. Und du dich nun in der moralischen Hoheit im Angesicht meiner Emotionalität wähnst.

Die Tatsache das du auf absolut keinen einzigen Punkt in meinem Kommentar außer diesen eingehst zeigt für mich sehr deutlich deine Agenda und mit welcher Intention deine Aussage getätigt wurde. Und du einfach nur in das gleiche Horn bläst wie viele andere Kommentare.

Azurael

Naja die Frage steht für mich immernoch im Raum. Was ist hier offensichtlicher Sexismus? Weil es eine Frau ist die nicht befördert wird? Der Grund der angegeben wurde? Weißt du ob nicht bei jedem sowas gesagt wurde unabhängig des Geschlechts? Ist es Sexismus wenn das selbe bei einem Mann passiert? viele Fragen wwenig Antworten, da es nicht mehr Informationen dazu gibt.
Ich genau so wie der Rest dreht dir keinen Strick darauß, das hast du mit dem Kommentar schon selbst getan.

Du hast selbst gewählt wie du dich ausdrückst und deine Wahl ist nun für eine Diskussion nicht sinnvoll, da sie emotional gesteuert ist. Nur weil jemandem gesagt wird dass er nicht gut genug für etwas ist, ist das nicht gleich Sexismus.

Und jetzt zu deinen Punkten:

Wenn ich in meinem Job einen Fehler mache oder nicht die nötige Leistung bringe wird mir das genau so mitgeteilt. Hier steht die Aussage im Raum “Wir können dich nicht befördern, weil du zu schlecht in Destiny 2 bist” das kann tatsächlich viele Bedeutungen haben und solange nicht näher spezifiziert kann das das Spie oder die Lore betreffen, ob du nun beurteilen kannst was er gemeint hat wage ich zu bezweifeln da du diesen Menschen nicht kennst. Du genau so wie alle anderen können nur Mutmaßen daher ist es völlig legitim hier mehrer Möglichkeiten aufzuzeigen.

Und zum Thema sie muss es nicht spielen, da sie Autorin ist. Ja da stimme ich zu, jedoch kann ich auch verstehen, dass es von Vorteil sein kann wenn man sich mit dem Gameplay vertraut macht, da auch dies helfen kann die Lore besser aufzubauen und auszuschmücken, da man dann auch eine Referenz hat wie man sich tatsächlich innerhalb des Spiels durch die Lore bewegt und nicht nur den theoretischen Ablauf kennt. Daher finde ich es wichtig zu unterscheiden ob man Autor oder Autorin für ein Spiel / Film oder ein Buch ist.

Und nun zum letzten Punkt:
Ja solche Kommentare können(!), Betonung liegt auf können, dazu führen, dass die Leute weniger darüber reden. Jedoch zeigt gerade die Vergangenheit, dass bei klaren Fällen oder den kleinsten Anhaltspunkten, dass es stimmen kanny eher Verständnis und Mitgefühl gezeigt wird und versucht wird den Personen zu helfen oder gut zuzusprechen. Deswsegen sprechen sich auch immer mehr Leute aus über Misstände und Fälle dazu.

Das Pete Parson einen Tweet verfasst hat liegt jetzt nicht an diesem einzelnen Fall sondern eher daran, dass IGN einen riesen Bericht veröffentlicht hat der Missstände und Problem innerhalb Bungie zeigt und ist heutzutage der 0815 Weg eines jeden CEO erstmal zu sagen dass man es besser machen möchte und ja nix davon gewusst hat im die Fans zu beschwichtigen.

In diesem Fall ist es in meinen Augen erstmal kein klarer Sexismus, da dafür einfach zuviel unklar ist.

Ich finde es auch schön wie du mir eine Intention unterstellt die eigentlich garnicht zutrifft. Ich versuche das ganze relativ neutral zu sehen und beide Seiten zu verstehen was ich durchaus kann, da es auf beiden Seiten legitime Argumente gibt.

Wenn sich herausstellt dass diese Aussage nur getätig wurde aufgrund des Geschlechts, dann sollte das auch als Sexismus verurteilt werden. Wurde das gesagt als dummer Grund damit man eine Person egal ob Mann oder Frau nicht befördert, ist es zwar auch nicht toll aber kein Sexismus.

Als Tipp für die Zukunft von mir: Schau dir die Fakten genau an, frage dich selbst ob vielleicht doch nicht alles in der Welt direkt Sexismus ist und versuche aus dem extremen schwarz/weiss Denken rauszukommen. Wie zuvor gesagt gibt es mehr als das.
Zusätzlich solltest du deine Kommentare mit mehr Inhalt und weniger Emotion füllen, dann ist es auch leichter für andere deine tatsächlichen Argumente nachzuvollziehen.

Du versuchst leider auf Teufel komm raus deine Vermutungen als Fakten darzustellen obwohl es bisher nur Mutmaßungen gibt. In der westlichen Welt gilt immernoch im Zweifel für den Angeklagten. Daher wie auch schon gesagt wurde: Ja, den Aussagen muss nachgegangen werden aber darauß jetzt schon ein Urteil zu bilden ist falsch egal in welche Richtung und gerade bei Ungereimtheiten tendiert man dann halt dazu den Aussagen eher weniger zu Glauben bzw. Zweifel zu haben. Das bedeutet jedoch nicht direkt dass man der Person eine Lüge unterstellt.

Sonst zeigst du leider jedem ein nicht unbedingt erwachsenes Verhalten in deiner Ausdrucksweise und Argumentation.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Azurael
Bon A Parte

Puh, da ist einiges falsch an deinen Aussagen, deswegen gehe ich nicht auf alles ein.

Erstens: Wenn du über Fakten redest, dann möchte ich sehr gerne Wissen woher diese Aussage kommt:

 Jedoch zeigt gerade die Vergangenheit, dass bei klaren Fällen oder den kleinsten Anhaltspunkten, dass es stimmen kanny eher Verständnis und Mitgefühl gezeigt wird und versucht wird den Personen zu helfen oder gut zuzusprechen.

Um das auch noch einmal in Relation zu setzen. Dieser ‘einzelne Fall’ und der Artikel von IGN, dir ist bewusst das dieser einzelne Fall Teil des großen IGN Artikels war. Also verstehe ich deine Begründung von Wegen Einzelfall in absolut keiner Weise. Und das zeigt mir auch das du dich nicht wirklich damit beschäftigt hast, also dieser Thematik hier.

Entweder das, also Halbwissen, oder eben du siehst diesen Artikel als Anhäufung von Einzelfällen. Aber dann kann man doch bitte immer damit argumentieren, dass das doch dutzende und hunderte Einzelfälle sind von systematischer Diskriminierung.

So und dieser Artikel zeichnet nun ein eindeutig Bild von systematischer Diskriminierung bei Bungie den es da sehr offensichtlich gab. Denn zum einen hat man dort eine große Anzahl von Leuten die dem beipflichten und zum anderen gab es dieses Statement von Pete Parson, mit einem Eingeständnis. Ein Eingeständnis auf die Reaktion des IGN Artikels, in welchem dieser Fall ein Teil dessen war.

Ich kann dir auch sehr gerne das Video von Myelin Games empfehlen. Ein Content Creator der für eine kurze Zeit mit Bungie zusammengearbeitet für die Kuration der ersten 3 Lore Bücher und er kann ein paar der Aussagen bestätigen. Da er ein Mann ist, bleibt er natürlich vom Sexismus verschont.

Und nun sag mir doch bitte wo der Rückhalt für diese Frau ist? Wo ist dieser Unterstützung die wir doch den Opfern zukommen lassen? Das exakte Gegenteil ist der Fall.

Und zu der Aussage “”wasn’t good enough at the game,” ist sehr, sehr eindeutig. Und auch noch einmal der Kontext im Artikel:

Hiponia specifically was told she couldn’t get promoted because she “wasn’t good enough at the game,” despite the fact that her core narrative responsibilities were unrelated to gameplay design.

Wenn der Satz bisher nicht eindeutig genug war, der Rest tut es. Es wird nicht gesagt “You don’t know enough about the game”, “You don’t know enough about the lore” oder etwas ähnliches. Es geht hierbei nicht um Wissen, sondern um das Spiel, das Gameplay. Das hat ja schon 5. Klasse Gedichtinterpretation-Niveau wie man hier auf Biegen und Brechen versucht die Aussage ja nicht so dumm dastehen zu lassen wie sie ist.

Und jetzt häng dich nicht an meiner Emotionalität auf. Ist nicht so als würdest du hier mit wasserdichten Fakten oder Logikketten argumentiere.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Bon A Parte
Azurael

Ja dieser Fall ist teil des ganzen Berichts, aber willst du mir jetzt sagen, dass ich dann einfach sagen kann, jap war Sexismus / Diskriminierung für jeden einzelnen Fall der in dem Unternehmen vorkommt? Oder wäre es sinnvoll jeden Fall genauer zu betrachten, jedoch die allgemeine Lage im Hinterkopf zu behalten. Ich beziehe mich hier auf den einzelnen Fall weil du dich genauso auf diesen Fall bezogen hast und auch der Artikel sich konkret auf diesen bezieht.

Und die Aussage mit dem Rückhalt kommt daher, dass im Zusammenhang mit der Metoo Bewegung, Blizzard, Sony, Riot, Ubisoft und viele anderen sehr viel mehr Leute aufstehen und sagen es gab Missstände und sexuellen Missbrauch, Belästigung und vielem mehr. Hier gab es immer Rückhalt für die Opfer, jedoch gab auch negative Stimmen aber die waren in der Minderheit und geringen Menge. Diese wird es bei jedem Thema geben. Trotzdem sind die einzelnen Fälle aber auch als solche zu betrachten. Ich kann nicht pauschal davon ausgehen dass alles unter den selben Punkt fällt, und da kann es auch vorkommen dass es bei Ungereimtheiten Zweifel gibt, was wie schon x-mal gesagt nicht heißt dass man der Person garnicht glaubt oder sogar Lügen unterstellt, dass ist rein deine Interpretation des Ganzen.

Du hast wohl nicht wirklich verstanden was ich in meinem letzten Kommentar geschrieben habe daher hier nochmal für dich ganz einfach:

Ich sage nicht dass die Autorin lügt, oder es sich nicht so zugetragen hat. Aber du sagst es ist FAKT! was du garnicht wissen kannst. Es zeichnet sich ab ja, aber solange das ganze nicht mit einem Urteil und dem dazugehörenden Schuldspruch geahndet wird ist bleibt es das: Aussagen gegen Bungie und einzelne Mitarbeiter und Personen.Dafür gibt es Leute und Institutionen die dem nachgehen wie beispielsweise bei Blizzard aktuell mit der Klage. Du verurteilst erstmal alle unter dem selben Gesichtspunkt.

Wie gesagt ich finde es gut und richtig dass es diesen Bericht gibt, jedoch muss sollte man mir Vorverurteilungen immer abwarten und sich eher auf die gemachten Aussagen konzentrieren.

Und zu diesem Teil:

Puh, da ist einiges falsch an deinen Aussagen, deswegen gehe ich nicht auf alles ein.

Sorry, mir vorwerfen ich gehe nicht auf deine Punkte ein aber im selben Moment das selbe machen und mir etliche Dinge unterstellen finde ich schon sehr amüsant von dir.
Zeigt mir dass du nicht wirkliche Argumente dafür hast und einfach mit einem “das stimm nicht” abtust damit du dich nicht damit befassen musst, dass ich eventuell doch etwas recht damit haben könnte.

Damit habe ich jetzt aber endgültig genug zu dem Thema gesagt und mit dir “diskutiert” da ich sehe dass du dein schwarz/weiss- und Schubladendenken nicht ablegen kannst und alles in einen Topf wirfst.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Azurael
Bon A Parte

Okay, okay. Bevor ich hier noch mehr Zeit verschwende.

Hier gehen 26 Leute an die Öffentlichkeit die Diskriminierung und Missstände bei Bungie publik machen. Personen von außerhalb pflichten dem bei. Pete Parson gibt ein öffentliches Eingeständnis zu dieser Arbeitskultur raus und gelobt Besserung.

Was willst du mehr? Es ist alles gesagt. Es gab Anschuldigungen, Bungie sagt “Sorry, machen wir besser.”. Was soll da noch kommen?

Ich verstehe Leute wie dich nicht? Willst du eine Liste abarbeiten welche Anschuldigungen wahr sind und welche nicht? Das wird es nicht geben. Auch die Sache mit rechtlichen Folgen lässt mich zu dem Schluss kommen das du die Sache nicht ganz verstanden hast.

Das ist hier nicht wie bei Activison/Blizzard bei dem ein Rechtsstreit folgt. Nichts dergleichen wird kommen. Es geht hier nicht darum das man das rechtlich Aufarbeitet, weil das eine unfassbar mühselige Arbeit ist. Gerade Diskriminierung ist sehr schwer nach zu weisen, da man über sowas sehr selten Protokoll führt.

Das ist viel mehr ein Öffentlichmachen von Missständen innerhalb der Firma bzw. dessen Firmenkultur. Man will damit Bewusstsein schaffen und nicht irgendwie hier einen Rechtsanspruch auf Schadensersatz geltend machen.

Klagen wird es evtl geben, gerade weil sich Leute durch die große Resonanz bestätigt fühlen, aber das war nie die Intention dahinter. Eben anders als bei Activision/Blizzard wo die Justiz direkt eingestiegen ist. Das hier gleich viel eher das was Ubisoft im Sommer diesen Jahres hatte.

ImInHornyJail

Interessante und auch etwas amüsante Diskussion führt ihr da. Nur ist es mir immer noch ein Rätsel wie du aus “wasnt good enough at the game” “wird nicht befördert weil sie eine Frau ist” herausliest.

EsmaraldV

unterschreib ich so

Daniel999

Das ist ein offensichtlicher Fall von Sexismus

Was genau ist daran denn Sexismus?

Das Geschlecht der Person war sowohl in der Darstellung hier im Bericht, als auch in deinem Kommentar egal.

Wenn schon ist es ein Fall von NoGamerIsmus – aber auch nur wenn das Spielen des Spiels nichts mit dem Job zu tun hat – es hat aber sehr wohl etwas mit dem Spiel zu tun

Bon A Parte

Das mag sein, dass das evtl nicht zwingend Sexismus war. Aber es war definitiv eine diskriminierende Aussage.

Viel bezeichnender finde ich eher der Aufriss der nun gemacht wird. Liege ich evtl. mit dem Sexismus Vorwurf falsch? Möglicherweise. Das entkräftet aber keine der anderen Aussagen in irgendeiner Weise, dennoch wird nun so getan als hätte ich vor der Kirche die Anbetung des Teufels gepredigt.

Das ist halt einfach sinnbildlich für diese Diskussion. Ein Opfer geht mit so etwas an die Öffentlichkeit und was passiert in den Kommentaren in einer Tour? Sie wird nicht ernst genommen. Wenn du mir nun erzählen willst, dass das kein systematisches Problem ist, dann brauchen wir uns auch nicht weiter zu unterhalten.

Daniel999

Diskriminierung ist eine ungerechtfertigte Benachteiligung.
Diskriminierung ist illegal.

Wenn man mit Illegalem an die Öffentlichkeit geht anstatt zu den dafür vorgesehenen Stellen, sollte immer Vorsicht und Kritik angebracht sein.
Im Zweifel für den Angeklagten und Zurückhaltung bei Anschuldigungen sind eigentlich die Grundpfeiler der westlichen Rechtsprechnung …

“Man muss den Opfern glauben” – FALSCH
“Man muss den Anschuldigungen der Opfer nachgehen” – RICHTIG

Wie du schon sagtest ist der Fall an sich recht unlogisch – da liegt es nicht fern eine Erklärung zu finden als direkt allen Leuten zu glauben.

Und dabei ist Geschlecht und Hautfarbe egal – Anschuldigungen im Internet, ohne Beweise, ohne Behörden, sollte immer kritisch gesehen werden.

Es wird doch ganz offensichtlich gesagt sie sei nicht gut genug

Wo wird das denn ganz offentlichlich gesagt? Wenn du einen Link zum direkten Statement hast gerne her damit.
Ich hab kein Problem meine Meinung zu ändern. Die Indizien sprechen aber eher dagegen.

Bon A Parte

Der Link zum Orginalstatement steht im Artikel. Das ist der IGN Artikel in dem sie die Aussage “wasn’t good enough at the game,” tätigt. Da gibt es nicht viel Interpretationsspielraum.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Bon A Parte
Daniel999

Ja aber das ist wie gesagt der Vorwurf einer Einzelperson berichtet durch einen Reporter.

So wie sich der Abschnitt ließt ist diese Person nicht glücklich darüber, dass kaum Leute aus dem Team 2016+ befördert wurde.

Eine 5 Jahre alte Aussage ohne Kontext auf die Goldwaage zu legen ist ziemlich naiv.

Woher weißt du zum Beispiel, dass das tatsächlich der Grund für die “nicht Beförderung” war? Anscheinend wurde nämlich niemand für mehrere Jahre befördert.

Wenn es wirklich so gesagt und gemeint wurde dann ist die Interpretation “Ausrede um niemanden befördern zu müssen” deutlich schlüssiger – wurde ja NIEMAND befördert.

Aber gleich die Sexismus und Diskriminierungskeule schwingen nur weil die Person eine dunkelhäutige Frau ist … damit machst du es dir deutlich zu leicht

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Daniel999
Bon A Parte

Okay, lass mich das mal klarstellen.

Hier wird eine Aussage in einem Bericht getätigt, der voll ist mit Anschuldigungen ohne wirklich Belege. Also kein Einzelfall, sondern sehr sehr viele Personen bestätigen ein und das selbe.

Nun kommen von außen Personen hinzu die diese Aussagen unterstützen. zB Matt von Myelin Games, der mit Bungie zusammengearbeitet hat.

Außerdem veröffentlich Pete Parson ein Eingeständnis an all diese Dinge. Nichts wird explizit widersprochen. Also wir haben fehlenden Widerspruch eben das Eingeständnis der Geschäftsführung.

Und nun stellst du dich hier hin, der vorhin mir noch groß gepredigt hat das man doch Opfern zuhören soll und das untersuchen muss, und sagst in der Quintessenz “Naja, ist ja nur eine einzelne Person.” und relativierst mit deinen anderen Aussagen ihre Anschuldigung. Ernsthaft? Du entkräftest damit deine eigene Glaubwürdigkeit vollkommen. Was als nächstes? Es wurden ja nur zwei Frauen “Slut” genannt, die anderen hat man “Bitch” genannt und das ist ja völlig anderer Kontext?

Und erzähle mir doch noch einmal warum Opfer deren Erlebnissen öffentlich machen sollen und darüber berichten, wenn Ihnen Relativierungen und das Herunterspielen entgegen weht.

Sorry, aber finde erst einmal eine kohärente Argumentation und drehe dich nicht wie das Fähnchen im Wind.

Daniel999

Du hast gekonnt mein Argument ignoriert – Genau das was du vor 2 Kommentaren noch kritisiert hast 🙂

Im Artikel steht nur was von einer Person, die sagt, dass sie nicht befördert wurde. Und diese Person sagt auch, dass niemand sonst befördert wurde.

Meine Frage: Geht es dann wirklich um Spiel Skill oder war das nur eine Ausrede? Was ist wahrscheinlicher?

Nein

Finde die Idee dahinter aber eig. Ganz cool, so würde man sicherstellen, dass nur Leute, die auch aktiv das Spiel spielen, in höhere Positionen kommen.

Ob das bei einer Autorin sein muss, sei mal dahin gestellt, aber xD

Daniel999

Fehlt wieder bisschen der Zusammenhang

“not good enough in the game” ist doppeldeutig
Wurde das wirklich mit der Intention des Spiel SKILLS gesagt?

Oder war der Punkt einfach, dass sich die Person nicht gut genug mit dem Spiel identifiziert?

Motzi

Wenn der Skill im Spiel entscheidend ist über die Position der Firma, dann dürften einige Jobs bei Bungie für immer unbesetzt bleiben.
Schon in D1 haben (lead) Mitarbeiter bei einem der wenigen Gameplay Streams mit dem Schmelztiegel Team unter Beweis gestellt, wie schlecht sie im Spiel sind.
Bei Bungie liegen die Probleme viel tiefer. Der Erfolg durch Halo hat für eine Ueberheblichkeit gesorgt, die dem Unternehmen zum dauerhaften Hindernis geworden ist.
Schon bei der Trennung von Microsoft und wie diese abgelaufen ist, schimmerte durch, dass da nicht sehr viele Sympathiebolzen auf Seiten von Bungie am Start waren.

TheWhiteDeath

Ich glaube schon, dass an dem Bericht zum Teil was dran ist. Das ist bei sehr vielen Studios in den letzten Jahren rausgekommen, warum sollte ausgerechnet das gottgleiche Studio Bungie da eine Ausnahme sein. Aber ich denke mir schon, dass einiges dazu gedichtet wurde, weil man weiß, dass eine zweite Ansicht nix bringt, weil das Kind eh in den Brunnen gefallen ist. Das hat ja zum Teil nichts mehr mit Rassismus oder Sexismus zu tun, das wäre einfach absurde Willkür

Khorneflakes

ich bin mir zu 100% sicher, dass es nicht um das Können geht, sondern darum, wie gut sie ihr eigenes Spiel eigentlich kennt und das sind 2 ganz verschiedene Paar Schuhe.

Temeraire

Bitte teile mit uns, aus welchen Gründen du dir 100% sicher bist – mich würden die Insiderinfos interessieren, die du da zu haben scheinst, wenn du das praktisch garantieren kannst.

Daniel999

Und woher weißt du, dass der fehlende Spielskill der Grund war?

Marcus

Zu solchen Statements als Begründung kann ich nur wiederholen,
was ich in ähnlichem Zusammenhang schonmal gesagt habe:
Ich kann garnicht so viel essen, wie ich kotzen möchte !

T.M.P.

Warum sollte jemand sich freiwillig übergeben wollen?
Und das mehrfach?
Nun gut, jedem seine Hobbies, nicht wahr? =)

Zuko

Die Zeiten des Internets, wo jeder meint sich brüskieren zu können, weil eine zweite Ansicht erst kommen kann, nachdem das Kind längst in Brunnen gefallen ist.

Todesklinge

Das macht schon Sinn das man sich auch entsprechend mit dem Spiel näher beschäftigt. Weil in der Lore Dinge erfinden die kaum Umsetzbar sind (im Spiel) sind nicht hilfreich.

Ganz so Schwarzweiß sollte das nicht betrachtet werden, wie es gerne künstlich in den Nachrichten aufgebauscht wird. Ihr kennt ja die Flüsterpost… am Ende kommt häufig etwas anderes raus.

Irina Moritz

Das ist halt die Frage: Was versteht man unter “gut genug im Spiel” sein? Ich kenne Leute, die in FFXIV über ihre eigenen Beine stolpern und einen Raid nicht schaffen würden, selbst wenn ihr Leben davon abhängen würde. Dafür wissen sie ALLES über Lore oder Housing, etc, was es zu wissen gibt. Wie definiert man “gut genug”?

Pierre

Wahrscheinlich ist damit gemeint “gut genug, um die Story spielen zu können”. Das kann aber kein Grund dafür sein, dass man nicht befördert wird. Es gibt technisch genug Möglichkeiten Storylines zu testen auch ohne das nötige können. Kann ja nur ein schlechter Scherz sein, dass nun als Begründung zu nehmen.

Zumal es ihrer Jobbeschreibung bzw,. Stellenausschreibung nach nicht nötig sein wird, einen bestimmten Grad an Können in einem Spiel zu besitzen. Das ist aber nur meine Vermutung, weil es mich doch sehr wundern würde.

Und ja, am Ende kommt häufig etwas anderes raus. Die Vergangenheit hat in diesen Themen aber gezeigt: Dem ist häufig nicht so.

Todesklinge

Vermutlich ist mit der Umschreibung bei Destiny 2 eben mehr Praxiswisseb gemeint, anstatt rein Theorie.

Um etwas zu erschaffen, muss man zumindest auf dem Level des Durchschnitts sein.
“Gut” ist ein relativer Begriff da nicht genauer definiert. Folglich würde das bedeuten ÜBER dem Durchschnitt zu sein.

Da Destiny 2 ein shooter ist, sind da noch weitere Fähigkeiten gefordert.
Würde es um einen Romanze gehen, so als Beispiel, wären die Anforderung wieder anders, eben Situationsbedingt.

Wenn Mitarbeiter/innen das Spiel nicht in der Praxis spielem wollen, wird das zu theoretischen Problemen führen. Da Theorie und Praxis (letzteres das entscheidende Kriterium) nicht so fehlerfrei funktionieren, ist es für den zukünftigen beruflichen Werdegang schwierig da Forderungen zu stellen.

Irina Moritz

Um etwas zu erschaffen, muss man zumindest auf dem Level des Durchschnitts sein.

Warum? Wenn sie zum Story-Team gehört, welche Vorteile für ihren Job bringt es ihr, wenn sie ohne Dev-Tools Raids abschließen kann?

Todesklinge

Um zu wissen was die Spieler können und zukünftig wollen. Allgemein Abenteuer sollen doch immer mehr herausfordernder und spannender werden.

Das wäre das gleiche als wenn man über Spiele berichtet, aber selber keine Spiele spielt. So wird man keine eigene Erfahrung in den Bericht miteinbringen können.
Irgendwie muss ein Bezug zur Arbeit vorhanden sein.

Man sieht das prima an vielen MMORPGs, der zukünftige Inhalt (Lore/Schwierigkeit) baut in/direkt aufeinander auf. Je stärker die Spieler werden, um so schwieriger muss auch der folgende Content sein.

Irina Moritz

Um zu wissen was die Spieler können und zukünftig wollen. Allgemein Abenteuer sollen doch immer mehr herausfordernder und spannender werden.Man sieht das prima an vielen MMORPGs, der zukünftige Inhalt (Lore/Schwierigkeit) baut in/direkt aufeinander auf. Je stärker die Spieler werden, um so schwieriger muss auch der folgende Content sein.

Aber das hat doch nichts mit dem Writing zu tun. Der mechanische Part der Instanzen wird von einem anderen Team gehandhabt. Sie war ein Teil des Teams, der die Stories, Quests, Item-Beschreibungen und NPC-Texte geschrieben hat.
Auf welche Weise die Instanzen jetzt herausfordernder werden oder wie viel schwerer sie werden, hat sie nicht zu entscheiden. Bei den Mechaniken eines Kampfes und der Balance von Waffen und Klassen hat das Writing-Team nichts zu sagen, weil es ein völlig anderes Feld ist.

Pierre

Je stärker die Spieler werden, um so schwieriger muss auch der folgende Content sein.

Ja, und das kann man nur wissen, wenn man selber spielt? Wenn du ihr den Satz einfach miteilst reicht es doch vollkommen. Man muss wirklich nicht selber Spielen um eine Story zu schreiben.

Sleeping-Ex

Als sie dann darum bat, ihr mehr Zeit zum Spielen zu geben, damit sie besser werden konnte, sei das ebenfalls abgelehnt worden.”

Morgen bitte ich mal meinen Chef um dasselbe. Bin auf das Ergebnis gespannt.

Ich will natürlich nicht den Wahrheitsgehalt der Aussagen anzweifeln, auch wenn ich sie genau genommen ebenfalls nicht bestätigen könnte.
Allerdings frage ich mich ob der Grund für die Ablehnung der Beförderung möglicherweise der war, dass ihre Vorgesetzten nicht das Gefühl hatten, dass sie sich mit dem Produkt identifiziert. 🤷

berndguggi

Muss jemand der an einem Spiel arbeitet gut im Spiel sein? Bei den Leuten die das Spiel testen, die Mechaniken desigenen, das Balancing machen oä ist es sicher von Vorteil.

Autoren müssen mE überhaupt nicht Computerspielen. Gute Storys müssen sie schreiben können.

ImInHornyJail

Wenn man jede große Firma so durchleuchtet wie Activision Blizzard oder BungiEA wird man fast überall solche Fälle wie im diesen oder den letzten Artikel beschrieben erkennen.
Ist schlimm aber man sollte nicht wirklich überrascht sein. Auch wenn es die eigene lieblingsfirma betrifft.

Denis

Ist doch gut, wenn sie jede große Firma durchleuchten und alles ans Tageslicht kommt! Vllt ist dann endlich Schluss damit ist.

ImInHornyJail

Natürlich. Das wäre wirklich mal gut. Ich glaube aber nicht wirklich umsetzbar.
Mir ging es aber eher um die Reaktion einiger Leute. Sie reagieren so als lebten sie jahrelang in einer Friede Freude Eierkuchen Welt, plötzlich kommt eine Nachricht, dass jemand oder viele ungerecht behandelt wurden und die Friede Freude Eierkuchen Welt zerbricht.
Es sind große Unternehmen mit vielen Mitarbeitern. Da ist die Chance das so etwas passiert nicht gering. Es ist halt nicht alles rosa.
Amüsant finde ich nur, dass man wieder sieht wie scheinheilig solche Unternehmen sind. Machen einen auf übertolerantes Unternehmen und das, was sie nach außen hin unterstützen kriegen die nicht mal bei sich selbst intern umgesetzt oder halten sich nicht dran. Aber die Leute fallen darauf rein und schmeißen den dann noch das Geld hinterher.

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