Destiny 2: Balance-Update wird der Grund sein, warum sich normale Spieler das Endgame nicht mehr leisten können

In Destiny 2 steht im Dezember das größte Balance-Update aller Zeiten an. Bereits kommende Woche werden die Spieler die umfangreichen Fähigkeiten-Änderungen in ihren Builds ausprobieren können. Doch die hohen Kosten des aktuellen Mod- und Meisterwerks-System könnten dafür sorgen, dass sich ab dann normale Spieler das Endgame nicht mehr leisten können.

Im Dezember dürfen Destiny-2-Spieler nach dem größten Balance-Update aller Zeiten, zum ersten Mal mit den neuen Abklingzeiten ihrer Fähigkeiten und Supers spielen. Zu den umfangreichen Balance-Änderungen für mehr Gunplay und höhere Build-Vielfalt gehören beispielsweise:

  • Unterschiedliche Abklingzeiten für Fähigkeiten und Supers in PvP und PvE
  • Supers erhalten eine Einordnung in Cooldown-Stufen
  • Der Intellekt-Wert, die passive Abklingzeit der Super, wird nicht mehr so ​​wichtig sein

Diese Art von unterschiedlichen Abklingzeiten und Power-Outputs sollte das Spiel dynamischer machen und dem Build-Crafting mehr Tiefe verleihen.

Bungie dazu im TWaB vom 18.11.2021

Dass die Spieler damit mehr Freiheiten bekommen sollen, klingt gut. Es bedeutet, in Zukunft wird noch mehr bei den Builds und Mods ausprobiert. Das wird die Spieler jedoch auch mehr kosten.

In Destiny 2 blockieren spezifische Affinitäten von Mods und Rüstungen die Buildvielfalt.

Mehr Build-Freiheiten sind teuer: Die hohen Kosten für Meisterwerke oder das Ändern des Rüstungselements, könnte vor allem für Casual-Gamer in Zukunft zum Problem werden. Allein für Meisterwerke oder das reine Ändern der legendären Rüstungsaffinität auf Solar, Arkus, Leere oder Stasis sind die Kosten derzeit recht hoch.

Hier werden nicht nur Glimmer und Bruchstücke fällig, sondern auch ein wertvolles Aszendentenbruchstück und Verbesserungsprismen. Bei Exotic-Rüstung kostet es die Spieler sogar satte 3 Aszendentenbruchstücke.

Nicht alle Spieler können sich das leisten: Vor allem normale Spieler besitzen kaum Aszendentenbruchstücke und Verbesserungsprismen. Im Moment ist es noch möglich auch mit wenigen bis gar keinen Meisterwerks-Rüstungen zurechtzukommen. Nach dem Update könnte sich das allerdings ändern. Die Spieler müssten dann überlegen, ob sie es sich überhaupt leisten können, mal eben etwas Neues auszuprobieren oder ihre Builds zum Spaß hin und her zu klicken.

Es gibt zwar gute und effektive Farm-Methoden für Materialien, die brauchen jedoch auch Zeit.

So verbessert ihr mehr Ausrüstung in Destiny 2 – Spieler verrät seine effektivsten Farm-Methoden

Bungies Wunsch nach mehr Freiheit und Kreativität bei den Builds würde damit möglicherweise an den dafür zu hohen Kosten scheitern. Nicht jeder Spieler kann schließlich so viel Zeit investieren, nach Material zu farmen und dann noch das Spiel zu spielen.

Das aktuelle Kostenmodell ist viel zu umfangreich

Jede Mod in Destiny 2 kostet eine bestimmte Menge an Rüstungsenergie, die jedes Rüstungsteil je nach Aufrüstung hat. Wenn die Rüstung kein Meisterwerk ist, können nicht alle notwendigen Mods gesockelt werden, die der neue Build aber vielleicht benötigt, um effektiv zu sein.

Zudem gibt es viele Mods, die eine eigene Affinität besitzen. Solar-Mods passen nur in Solar-Rüstungen. Dazu gehören die Elementar-Quellen Mods „Geschoss-Quelle“, „Mannigfaltige-Quelle“ und „Explosiver Quellenschöpfer“.

Wer keine gute Solar-Rüstung hat, müsste also erst die Rüstungsaffinität teuer ändern und könnte erst dann sein neues Build im Gameplay testen.

Destiny-2-Artefakt-Mod-Partikelzerlegung
Season-Mod-Wechsel und Artefakt-Zurücksetzungen sind mit hohen Kosten verbunden.

Season-Mods machen kreative Builds noch teurer: Da sich Destiny 2 zudem immer weiter entwickelt, kommt mit jeder Season auch eine Auswahl an rotierenden Mods dazu. Darunter neue Champion-Mods oder starke Effekte (Buffs/ Debuffs) die dann unverzichtbar in jedem Spieler-Build sind.

Auch hier kann es notwendig sein Builds immer wieder umzustellen, zu testen und anzupassen.

Das saisonale Artefakt bremst die Kreativität der Spieler zusätzlich aus. Dort können nicht alle Mods gleichzeitig freigeschaltet werden. Jede Zurücksetzung kostet außerdem mehr als die vorherige. Das ist selbst für langjährige Spieler irgendwann eine echt kostspielige Angelegenheit.

„Lasst uns die Rüstungsaffinität kostenlos ändern!“

In Anbetracht der Vielzahl an Kosten und Einschränkungen, die mit dem anstehenden Balance-Update ins Spiel kommen, erscheint der Wunsch der Destiny-2-Community auf reddit immer noch aktuell und verhältnismäßig simpel. Bungie soll alle Rüstungen und Mods im Spiel von ihrer Affinität, also ihrem spezifischen Versengen, befreien.

Damit wäre es egal, ob eine Rüstung Solar, Leere, Arkus oder Stasis hat. Die Mods würden überall passen. Das senkt die Kosten und gibt den Spielern mehr Freiheiten in den Build-Optionen, welche Bungie verspricht.

Es würde auch bedeuten, dass sich das System selbst nicht mehr so einschränkend für die Spieler anfühlt. Auch neue Spieler könnten ihre Builds dann wieder öfter umstellen.

Wie seht ihr das? Findet ihr Bungie sollte die Affinität der Mods überdenken? Oder stören euch die hohen Kosten nicht, weil ihr sowieso gerne Endgame farmt und damit keine Probleme habt?

Quelle(n): GameRant, Reddit
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Zuko

Also ich sehe das komplett anders.

Es ist ja jetzt schon seit Shadowkeep, dass der darauf gefolgte Content immer derselbe war, Umbraldekoder 1,2,3,4…. jedes jährliche Event copy&paste war und ist…

WIE Casual soll es denn noch werden? So dass nicht nur jedem Core Gamer längst schon alles zum Halse raushängt und nun noch der einzige Einloggfaktor auch noch vereinfacht werden soll, dass man gar nix mehr farmen soll.

Hauptsache, dass jeder Casual das Spiel spielen kann, weil es wöchentlich 1 Stunde Content gibt?

VÖLLIG falscher Ansatz. Und GENAU das ist der Grund, warum Destiny gerade mit der Spielerschaft in dem Boden geht.

So ein Spiel lebt seit 7 Jahren durch ihre Core Gemeinschaft. Definitiv nicht durch die Casual Gamer.

Es gibt Genres, die nunmal NICHT für Feierabend Spieler sein sollten. Sorry, wenn das hart klingt. Aber die Casuals, die nur ab und an im Game sind, halten keine MMOs oder ShooterMMOs am Leben.

Es gibt sooooo viele Genres. Da muss man sich halt dann ein passendes raussuchen, wenn man kaum Zeit hat.

Soll ein Witcher 3 zukünftig 15 Stunden Content bieten, damit auch jeder Casual es innerhalb eines halben Jahres schaffen kann? Sicherlich nicht.

WoW würde es seit 14 Jahren nicht mehr geben, wenn es auf casuals zugeschnitten worden wäre.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Zuko
Zuko

PS: vorallem wieviel Zeit soll man denn nun noch bekommen? Jeder durchschnittliche Destiny Spieler hat 180 Tage vor Season Ende NIX, aber auch gar nix mehr zu tun.
Deshalb liegt auch mein Destiny Help YouTube Channel seit langem auf Eis. Warum? Weil man sich Dinge für Videos nur noch an den Haaren herbeiziehen würde, da es nix neues gibt.

k1ngb4ltex

Danke. Ganz genau so sehe ich es auch.

Infest1349

Diese ganze Casualisierung ist der Grund warum die Spiele zunehmend langweilig und hirntot werden. Warum muss immer alles einfacher werden? Wenn man keine Zeit für bestimmte Sachen hat dann ist das persönliches Pech und die Leute sollten sich damit abfinden. Ständig dieser Anspruch alles in einem Game erreichen zu können nervt einfach nur noch. Path of Exile macht das genau richtig….Hast du keine Zeit zum farmen? Leb damit das dein Char schwächer ist!

Alitsch

Es war zu erwarten, Ich würde es auch als Folgen bezeichnen.
Grind so wieso dient im erste Linie seit langen für mich den nicht vorhandenen (Neu) Content zu ersetzen, es ist nur noch ein Taktkraft wie weit Ich es ausdehnen kann.

Mir fehlen Allgemein Tutorials Ingame selbst zur Materials/Mods mit Erwähnung möglichen Quellen im Spiel. Sie sollen nicht detailliert sein nur richtungsweisend.

Als Neuling oder Feierabend Spieler weißt nicht Mal was er wofür braucht und wo es zu finden ist, ohne auf dritt Seiten zu greifen zum Lesen oder Videos zu schauen.

Bungie baut nur drauf das diese durch Bunte Farben, ein wenig Space magic mit Gunplay schon halten könnte.

Ich gehöre noch zur Generation die da Spiel lieber selbst Spielt und externe Quellen nur zur Vertiefung des Games (Endgame) benutzen möchte und das bittet Destiny als Spiel zur Zeit für mich nicht.
Ich würde mich nicht als Feierabendhüter bezeichnen aber mir fehlt es schwer schon die Basics selbst im Spiel zu behalten besonders im Bezug auf Mods.

Valle

Ich kenne das aus meiner Anfangszeit tatsächlich auch noch sehr gut, Aszendentenbruchstücke waren absolute Luxusgüter und ich hab ewig nur das aller nötigste gemeisterwerkt weil ich mir halt nichts leisten konnte. Das und die hohen Kosten fürs Mod ausrüsten/wechseln oder Fokus der Rüstung ändern ist insgesamt einfach echt teuer. Und dazu muss ich sagen, dass ich auch am Anfang nicht wenig gezockt habe.. nur halt weit entfernt von endgame und Gruppen mit denen ich das regelmäßig hätte zocken können.
Es wäre meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung z.B. bei JEDEM Rang Reset ein Aszendentenbruchstück als Loot anzubieten und die Kosten fürs Wechseln des Rüstungsfokus zu reduzieren.. von mir aus muss der Fokus der Rüstungen nicht ganz weg, ich verstehe den Gedanken dahinter und finde ihn okay. Aber die kosten sind wirklich immens wenn man nicht regelmäßig endgame Aktivitäten spielt und es wäre schade neuere Spieler abzuschrecken. Aber meiner Meinung nach war Destiny 2 eh noch nie so Anfänger-unfreundlich wie jetzt 😂 mal sehen wie’s weitergeht.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Valle
Millerntorian

Soso, für den “Normalo-Spieler” wird es also deutlich mühseliger.

Na gucken wir mal, denn wenn irgendeiner der lustig Kommentierenden, die das sog. Endgame als das einzige relevante Destiny proklamieren, sich ggf. mal die Mühe machen würde, die entsprechenden Monatsreports zu recherchieren, wüsste man durchaus, dass dieser Anteil an sog. Feierabendhütern einen Großteil der regelmäßig aktiven Playerbase ausmacht. Aber ich erwarte wohl zu viel. Mein Fehler.

Wenn man diese Schnittmenge also auf Dauer ggf. abschreckt durch noch mühseligere Materialiensammlungen (welche jetzt schon vielfach in diversen Foren regelmäßig kritisiert werden und Vorschläge zu einer optimierten Umsetzung vorhanden sind), dann halte ich das eher für eine….ich nenne es mal diplomatisch… evtl. kurzsichtige Entscheidung zur Spielerbindung eben jener Ausrichtung.

btw., je öfter mir solche Artikel über den Weg laufen, desto weniger verstehe ich die damals getroffene Entscheidung von der Abkehr eines in sich ausbalancierten und gut funktionierenden Destiny 1-Systems.

Aber wollen wir mal nicht meckern; für mich hat sich das innovative Grundgerüst des Spiels halt auf ein Minimum reduziert. Eine Anpassung von Foki (oder war’s jetzt Fokusse?) ist für mich kein Content spielrelevanter Natur, sondern ein Lückenfüller. Gab’s doch gefühlt alles schon mal.

Insofern drücke ich mal ein Auge zu, ob man die kommunizierten strategischen Ausrichtungen der letzten Wochen gut- oder schlechtheissen mag, denn ich möchte ja niemanden brüskieren.

Diskutieren schon gar nicht mehr; kommt eh nur der ständig gleiche und fruchtlose Quark bei rum.

In diesem Sinne, man liest sich. Oder auch nicht.

Mc Fly

“…die das sog. Endgame als das einzige relevante Destiny proklamieren…”

Ja, das hab ich auch schon seit längeren festgestellt. Man versteht sich als elitärer Kreis und schaut herablassend auf jeden, der gametechnisch nicht der gleichen Linie folgt. Auch das wird wohl ein Grund sein, warum mancher Aktivitäten im Spiel lieber Solo oder auch garnicht angeht, anstatt sich mit Spieler/Gruppensuche zu beschäftigen 🤷

Der_Frek

Also, ich spiele ja mit 4-5 Stunden/Woche im Schnitt ja nun wirklich wenig. Aber ich habe materialtechnisch nun wirklich keine Probleme meine Ausrüstung zu leveln…

Wer ist denn „der normale Spieler“? Der klassische Patrouillenläufer, der heute ohne Sunsetting immer noch mit den gleichen Waffen die Strikeplaylist unsicher machen würde und ohnehin keinen Endgame Content spielt?

Man kann ja nun nicht auf jeden Rücksicht nehmen… Mats zu sammeln mag gerade allenfalls müßig sein, aber nicht unmöglich oder Lebensfüllend…

Der_Frek

Wenn ich mit meiner geringen Spielzeit jetzt aber als Hardcoregamer gelte, nur weil ich meine Materialwirtschaft im Griff habe, dann läuft aber was ganz anderes falsch. Klar, ich laufe dann und wann mal einen Spitzenreiter Dämmerer oder einen Raid mit meinem Clan, das ist aber eher die ganz große Ausnahme und Seltenheit. Für Trials bin ich auch zu schlecht und ungeübt, daher fällt das zum farmen für mich auch eher aus.

Einen Großteil meiner Sachen kriege ich nebenbei zusammen und das unter dem Umstand, dass ich doch recht oft nur Solo unterwegs bin und nur 1-2 Stunden in der Woche Zeit für das Spiel habe. Man hat nun eigentlich genug Möglichkeiten, sei es über Geist-Mods oder Verbrauchsgegenstände. Im Zweifel gibt es dann noch die Rangpakete bei den Händler. Das wirft auch immer gut was ab.

Und nur um das mal klarzustellen, ich meisterwerke wirklich extrem viel meiner Waffen und Rüstungen und habe daher auch einen sehr hohen Bedarf, den ich decken muss.

Vielleicht wäre auch mal ein Guide zum effizienten Material farmen an der Stelle eine Idee, wenn das so ein großes Problem darstellt?

Alitsch

Ich glaube nicht das nur 4/5 pro Woche liegt , Ich finde es spielt auch eine Rolle die Kontinuität und wie du spielst. Du bist schon länger dabei du kennst die Basics wo du was findest und nebenbei hast schon einen Vorrat aufgebaut.

Ich habe letzte Season deutlich weniger gespielt und mein Vorrat ist nicht gestiegen höchsten gleichgeblieben, und alles was Ich aufwerten wollte, habe Ich auch getan also bleibt diese Vorrat quasi erhalten bis nächste Season.

Die andere Punkte die mich interessieren: z.B Clans vs Solo Spieler Entwicklung was überwiegt?
Erschwert/überladen man jetzt den “Grundgame ” wird dadurch die Population stärken oder Filtrationsprozess im Destiny weiter vorantreiben.

“Grind” an sich bekommt für mich nicht nur langsam etwas Arbeit charakteristischen sondern wie im Leben auch eine Steigerung bzw. Wird etwas Elitäres.
(öfters wird Wert von deine Arbeit abgeleitet vgl. Putzfrau vs Akademiker.)

Ich beurteile nicht gern in casuals Spieler und Hardcorespieler sondern in die Gruppen mit viel und wenig Freizeit.
(Wohl gemerkt das jeder für Gestaltung und Priorität seine Freizeit selbst verantwortlich.)
Und wenn ein Spiel wo diese Art vom Grind immer weiterausbaut wird und Bogen überspannt, muss Ich mir wohl oder übel eingestehen diese Spiel ist nicht mehr für mich. (evtl für 20€ im Store irgend wann mal)

Biggs

Ach komm, niemals 🙃
Dann hast du Destiny 2 mal gesuchtet und hast von daher noch sehr viel Sachen auf Lager. Ich spiel jetzt seit rund einem Monat wieder (9-15h / Woche), hab die letzten 3 Saisons nachgeholt, mach 1x in der Woche mind. 2-3 Raiddurchgänge mit dem Clan, mache 1x in der Woche ‘nen 1350er Dämmerungsstrike und hab bis jetzt !!!3!!! Aszendenten-bruchstücke erhalten. Ich hatte noch ein paar wenige aus der Anfangszeit, als ich noch mehr gespielt hab. also mit 2 Stunden Pro woche genug Mats, nie!

Aber, ich suchte jetzt auch nicht 10x den 1350er Dämmerungsstrike und so was, dafür ist mir meine Zeit einfach zu wertvoll.

Und ich glaube da ist der Cut zwischen “Feierabend”-Zocker und Hardcoregamer (war ich auch mal…), wenn du die gleiche Aktivität 20x nacheinander machst, nur um dann 3-4 Meisterwerke zu schmieden, damit du das gleiche dann etwas einfacher Farmen kannst… also eben das klassische Farmen, ist das definitiv zu viel Zeitaufwand. Lang und viel Spielen > gerne! Immer das gleiche > einfach nicht.

Irgendwie sollte der Saison-Pass auch nach Lvl 100 etwas geben, alle 5 Levels ein Aszendenten-Bruchstück, sonst z.B. mind. 1 Verbesserungsprisma, dann wird man fürs Spielen und nicht fürs endlose Farmen belohnt..einen Job hab ich schon 🤓

Schon nur Verbesserungskerne sind bei mir Mangelware, immer zwischen 30-60 Stück… sowas lagert sich halt erst an, wenn man sozusagen alles perfekt hat..

Oder Upgrademodule – Noch nie irgendwo gedroppt bekommen! Ausser mit dem Materienjuwel, und da hatte ich bis jetzt auch erst 2-3..

Lange Rede, Kurzer Sinn – ich finde Zocken macht spass, Story erleben, mal einen PvP Abend, Raids absolvieren, entdecken.. wenn ich aber dafür 10-20x mehr Zeit aufwenden Muss in immer wiederholenden Aktivitäten, dann ist das dann der Schlussstrich fürs Game.

Aber ich gehöre wohl definitiv nicht mehr zur Zielgruppe des Spiels.. daher bis in 3 Jahren, wenn ich dann wieder etwas Story nachholen kann 😁

Der_Frek

Nope. Ich glaube auf die 4 Jahre Destiny 2 gerechnet ist meine Spielzeit immer noch relativ gering und hatte zu Forsaken wegen der Luna ihren Peak.

Gut… wir nehmen mal die Aszendenten Bruchstücke. Als Season Pass Besitzer habe ich mit den Händlern zusammen schon mal 6 Stück Pro Season sicher.

Prismen kann man jetzt im Eisenbanner relativ easy farmen, wenn man die Rüstung benutzt. Da springt eine Menge bei rum. Dazu kommen die von den Händlern und welche die mir durch Geistmods immer mal wieder abspringen.

Kerne droppen eigentlich überall. Wenn man regelmäßig seine Engramme einlöst kommen da auch relativ schnell viele zusammen. Dann gibt es ja noch diesen Verbrauchsgegenstand, der ziemlich oft beim Zerlegen dropt. In der Astral Aktivität kann man damit auch relativ schnell Kerne farmen oder wie ich hier letztens gelesen habe, mit dem Ritter auf dem Mond.

Der Rest lässt sich leicht zusammen kaufen.

Nutzt man zusätzlich noch die doppelte Loot Woche beim Dämmerer, dann kann man da auf heroisch auch eine Menge abgreifen, bzw ist es dann auf Spitzenreiter richtig ertragreich, ein paar Läufe zu machen. Es müssen ja keine 10 mal sein.

Glimmer ist im Prinzip auch nie ein Problem, da ich ab Level 100 den Glimmer Mod beim Geist drauf habe.

Ich sage mal klar, das setzt alles den Season Pass voraus und nen gewissen Plan, wie man spielt. Aber Solo ist da auch eine Menge zu holen.

und unter dem Strich… man muss ja nicht jedes Rüstungsteil komplett aufleveln, um einen guten Build zu haben… und wozu brauche ich das alles, wenn ich sowieso nicht die Aufgaben bewältigen will, in denen es unter Umständen auf jedes Mod ankommt?

Daniel999

Man muss nicht eine einzige Rüstung haben und die immer ändern…

Die Kosten sind EXTRA HOCH, damit Leute NEUE Rüstungen aufleveln

Sonst braucht man ja nur ein einziges Set und benutzt das für immer

Das war ja auch der Grund warum überhaupt Sunsetting eingeführt wurde… Sich jetzt darüber beschweren ist schon ziemlich dämlich

Antiope

Ich wechsel eigentlich nicht wirklich Builds. Habe eins für Spitzenreiter und das wird für leichtere Aktivitäten übernommen. Außer Munitionsfinder, -Plünderer, Widerstands- Champion- und Nachlademods wechsel ich eigentlich nicht groß rum. Beschützendes Licht ist immer dabei und dann wird einmal pro Saison geschaut was vom Artefakt etwas taugt und gut ist. Für mich ist Destiny primär ein Shooter, diesen Rollenspielkram mit hundertausend Nischenbuilds ist mir ein bisschen zu nervig.

Tomas Stefani

Bin gespannt was das wieder für ein gequirle wird.
Das nicht vorhandene wirtschafsts system hemt das spiel zunehmend.

Kartoffel Salat

Destiny braucht auch kein Wirtschaftssystem.

Tomas Stefani

Hast recht. Eher ein anti-spastensystem.

Kartoffel Salat

Aber sind dafür nicht die doppelten Prämien und doppelter Ruf zuständig,das man da schneller rankommt?

Aber bei den Fokusänderungen kann ich es einigermaßen nachvollziehen. Aber da kann man sich auch einfacher behelfen indem man interessante Rüstung einfach sofort aufs gewünschte Fokus ändert. Ist oft billiger als es erst auf Meisterwerk zu ziehen.

NoDramaLama8985

Was ist denn ein normaler Spieler ? Ich habe z.b zwei Kinder, Vollzeitjob, Frau, Haushalt usw und habe 2-4 Stunden am Tag Spielzeit.
Bin ich jetzt auch normal? Falls nicht, was sind dann normale Spieler ? Männer mit Hexen als Frau, wo nur 5 Stunden pro Woche Spielzeit möglich sind. ? Falls das normale Spieler sind, mein Beileid. Dann wäre Evtl puzzeln oder so besser 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von NoDramaLama8985
Vizzy

Zeit hat man immer es liegt halt nur daran ob man sich seine Freizeit nur fürs zocken einteilen möchte oder halt auch regelmäßig andere Dinge tun möchte neben Job,Frau und Kinder… Du nutzt deine Zeit jeden Tag fürs spielen andere (normal bezeichnet) zocken vlt nur jeden zweiten Tag 2 Std wegen anderen Freizeitaktivitäten ect und schon hast du effektiv 20 Std mo-fr und andere nur 6-8 Std und damit auch viel zu wenig Materialien zum Upgraden… Ich find’s gut wenn sie die Kosten verringern auch wenn ich selbst genug Materialien habe weil ich auch “nicht normal” bin xD

NoDramaLama8985

Wenn es um Spielspaß geht sollte man priorisieren. Genug ingame Stoff oder genug Reallife Content. Beides geht halt nicht.

Tragisch das „wir“ als nicht „normale“ Spieler da stehen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, in einem Spiel Material usw zu verlangen, Waffen, Abschlüsse, Titel usw aber das bitte in 6 Stunden Spielzeit pro Woche. Das so Surreal

Gruß

Vizzy

Ja das stimmt … Ist halt nicht anders im Leben wenn man was erreichen will muss man sich halt anstrengen um es zu bekommen. Aber selbst für mich sind die Kosten um viel auszuprobieren zu hoch find wenn die Ausrüstung voll geupgradet ist sollte das Fokus Wechsel gratis sein Oder günstiger so kann man mehr builds testen.

Patsipat

Dachte das die Abklingzeiten der Supers nur im PvP unterschiedlich sind.

Aber ja, schon teuer und zeitaufwendig der Spaß.
Wäre schön wenn sich da was ändern würde. Bzw auch allgemein mal das ganze System etwas eindampfen und zugänglicher machen… Es vllt sogar mal irgendwo Ingame erklären.

Furi

Ne Idee wäre, anstatt den Fokus zu ändern, diesen freizuschalten. Das heißt mit 4 Asz. Bruchstücken hast du jeden Fokus wählbar bei einem nicht Exo Teil.

Alex

Interessante Idee, vielleicht für jeden weiteren Fokus 1 Asz.-Bruchstück pro Rüstungsteil, Exos z.B. 2. Ich z.B. brauche nicht alle Fokusse auf jedem Rüstungsteil.

Und wenn man jeden Fokus auf einem Rüstungsteil freischaltet, muss man den auch nicht ändern (spart Zeit und Gefummel alles ab- und wieder einzubauen), man kann alle Mods ausrüsten.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Alex
Martin G.

Die Idee mit den Neutralen Rüstungen, sprich egal ob Arkus, Leere, Solar oder Stasis, finde ich gut. Dies würde auch den Tresor erheblich entlasten. Die Kosten für Upgrade bis auf Meisterwerk so beibehalten wie es ist. Es würden durch zu krasse Änderungen nur noch mehr Spieler an Destiny den Rücken zuwenden. Da ich auch des öfteren mit Spielern spiele die aus Fam. Gründen nur 2-3x die Woche an einem Abend Zocken können, kann es irgendwann auch nicht mehr möglich sein mit denen eine Spitzenreiter Dämmerung geschweige den Grossmeister Aktivitäten zu laufen da die zu hohen, sprich irgendwann fehlenden Recourcen/Kosten, für Rüstungsänderungen einfach nicht mehr möglich sind.

no12playwith2k3

Community: “Build-Setups sind zu teuer und umständlich”
Bungie: “Wir haben verstanden. Mit Witchqueen führen wir zusätzlich noch Kinetik-Mods für Rüstungen ein, um noch vielfältigere Builds zu ermöglichen. Außerdem verringern wir die maximale Anzahl an Aszendenten-Bruchstücken, die man im Inventar tragen kann auf 5. Jede erste Rangrücksetzung pro Season bei Händlern bieten nun keine Aszendentenbruchstücke mehr, sondern geben 100 Aszendenfäden, die bei Ada-1 für das re-fokussieren von Rüstungen genutzt werden können. Außerdem werden Impulsgewehre um 0,014% gebufft.”

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von no12playwith2k3
Nakazukii

also ich bin wohl der einzige der sich freut wenn ich bei meinen überfüllten inventar mal etwas loswerden kann😂

Alex

Wenn wenigstens gleiche Waffen mit verschiedenen Perks (Pve, PvP…) gruppiert werden könnten auf 1 Slot, würde das auch etwas helfen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Alex
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