Fast alle neuen MMORPGs 2021 sind gescheitert und wir Spieler sind mit schuld

2021 war das Jahr der neuen MMORPGs, denn gleich 7 neue Spiele wurden bei uns im Westen veröffentlicht. Am Ende des Jahres stehen diese jedoch nicht gut da. Das liegt zum einen an Problemen in den Spielen selbst, zum anderen aber auch an uns Spielern. Denn viele von uns sind zu anspruchsvoll und hoffen auf eine zweite erste Liebe, die jedoch verwehrt bleibt.

2021 war ein sehr interessantes Jahr für MMORPG-Fans. Insgesamt sind gleich 7 neue Spiele erschienen:

  • New World
  • Crowfall
  • Phantasy Star Online 2: New Genesis
  • Swords of Legends Online
  • Bless Unleashed
  • Elyon
  • Wild Terra 2

Eigentlich müssten die MMORPG-Fans also gut gelaunt aus dem Jahr gehen. Doch dem ist nicht so.

Viele der neuen Spiele wurden stark kritisiert und haben an Spielerzahlen eingebüßt. Gerade auf New World hacken Spieler und Presse ein, als wäre es das schlechteste Spiel, das jemals released wurde.

Und natürlich gibt es berechtigte Gründe für die Kritik. Sämtliche MMORPGs, die dieses Jahr erschienen sind, hatten technische oder inhaltliche Probleme. Doch mir persönlich werden genau diese Probleme viel zu stark aufgebauscht. Ich habe das Gefühl, dass viele Spieler einfach mit unrealistischen Erwartungen an neue Spiele herangehen und diese zu schnell abschreiben.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch schreibt seit 2018 über MMORPGs auf MeinMMO. In Spielen wie GW2, ESO und Black Desert hat er tausende Stunden verbracht. 2021 hat er jedes neue MMORPG ausprobiert und allein in New World über 400 Stunden versenkt. Doch auch SOLO, Bless Unleashed und Elyon hat er bis ins Endgame gespielt.

MMORPGs sind gefragt, doch keiner will die neuen Games spielen

Mit Ausnahme von Crowfall sind alle neuen MMORPGs auf Steam erschienen. Das ermöglicht uns recht präzise, die Spielerzahlen zu verfolgen.

Das Interesse an neuen Games ist anfangs relativ groß, doch keines der 6 Spiele konnte seine Zahlen lange halten, wie diese Beispiele zeigen:

  • Swords of Legends startete auf Steam mit einem Peak von 18.806 Spielern. In den letzten 24 Stunden waren noch 787 im Peak online. Damit verblieben gute 4 % der Spieler. Hier gibt es aber noch einen Gameforge-Client, sodass die realen Spielerzahlen höher sein werden.
  • Bless Unleashed kam zu Release sogar auf 76.377 Spieler im Peak, erreichte in den letzten 24 Stunden nur noch knapp 7.000. Hier verblieben gute 9 % der Spieler aus dem Peak.
  • New World startete mit 913.634 Spielern im Peak und kam zuletzt auf 122.808 Spieler. Hier verblieben knapp 13,5 % der Spieler.

Auch Elyon, PSO2 und Wild Terra 2 haben nach dem Release stark an Spielerzahlen eingebüßt.

Crowfall selbst scheint auch nicht besser dazustehen, denn hier verrieten die Entwickler bereits, dass sie Verluste machen und zumindest über eine Einstellung nachdenken.

New World Spielerzahlen Dezember
Die Spielerzahlen von New World seit dem Release.

Die Ablehnung der neuen Spiele hat verschiedene Gründe.

SOLO etwa wurde wegen der Optik direkt als grindiges Asia-MMO abgestempelt und bekam deshalb schon zu Release keine echte Chance. Dabei wurde auf Mechaniken wie eine zerstörte Ausrüstung beim Aufwerten oder Pay2Win komplett verzichtet, was mitunter die größten Probleme von Asia-Spielen sind. Bei einem genaueren Blick auf das Spiel einen Monat nach dem Release fiel außerdem auf, dass es zu wenige Endgame-Inhalte gab. Die Spieler hatten zwar Spaß, doch nicht genug zu tun.

Bless Unleashed bekam von vielen ebenfalls gar keine echte Chance, weil Bless auf dem Cover stand. Der Flop aus 2018 hat sich in die Köpfe vieler MMORPG-Fans eingebrannt. Dabei hat Bless Unleashed einige Dinge richtig gut gemacht, etwa die knackigen Weltbosse mit echtem MMO-Feeling und die Dungeons.

Und New World wird gefühlt überall zerrissen, egal ob im reddit, in Foren oder auf anderen Gaming-Seiten. Vor allem die schnell gesunkenen Spielerzahlen und die vielen Bugs sind immer wieder ein Thema.

Kritik ist berechtigt, doch sie erinnert mich oft an ESO und GW2 – und die sind inzwischen beliebt

Grundsätzlich ist nichts an der oben genannten Kritik falsch. Jedem Spieler steht es frei, die Spiele zu kritisieren und viele Punkte sind absolut berechtigt. SOLO etwa hat einen unglaublich langweiligen Einstieg und es fehlt an Endgame. New World setzt im Endgame stark auf Grind und startete mit extrem vielen Bugs.

Jedoch erinnern mich die Kritikpunkte von New World und SOLO immer an die Release-Zeit von ESO. Denn das MMORPG wurde zu Beginn ebenfalls zerrissen. Ein ungewohntes Kampfsystem, eine halboffene Welt mit Phasing und irgendwie zu wenig Endgame-Inhalte. Auch ich selbst hab ESO damals belächelt.

Doch heute bekommt ESO viel Lob und zählt zu den beliebtesten MMORPGs überhaupt. Ich spiele es gerne, weil es eine extrem gute Entwicklung durchgemacht hat. Und genau das ist auch meine Kernkritik:

  • Kein MMORPG erscheint zu Release perfekt
  • Keines hatte direkt ein gutes Endgame
  • Kein Spiel nach WoW hat dem riesigen Hype zu Release standgehalten

Ich weiß noch, wie viele Spieler Guild Wars 2 schon zwei Monate nach Release verlassen hatten, weil es einfach zu wenig zu tun gab. Ich erinnere mich an die die Kritiken zu RIFT oder SWTOR, die beide als schlechtere WoW-Klone bezeichnet wurden. Selbst die Entwickler von SWTOR kritisieren, dass sie zu nah an WoW arbeiten mussten.

Doch neben den Problemen der MMORPGs selbst sind auch die Spieler zu anspruchsvoll geworden.

Seht im Video, welche 5 MMORPGs laut Google die größten in Deutschland 2021 sind

MMORPGs sind die Königsklasse der Spiele, doch die Spieler machen sie kaputt

MMORPGs sind die aufwendigsten Spiele, die man überhaupt entwickeln kann. Sie brauchen mehrere Jahre in Entwicklung, eine Lokalisierung in mehrere Sprachen und eine passende Server-Struktur. Während der Entwicklungszeit verdient man über mehrere Jahre gar nichts und man bekommt teilweise sogar noch Kritik im Anschluss, wenn das gewählte Monetarisierungssystem nicht stimmt.

MMORPGs sind ein großes Risiko und deshalb sind viele große Entwickler eher zurückhaltend. Einen gewaltigen Anteil daran haben wir als Spieler.

MMORPG-Spieler sind die größten Zicken in der Gaming-Welt. Keiner Spielergruppe kann man es schwerer recht machen, was auch daran liegt, dass es einfach dutzende von Spielertypen gibt, darunter:

  • Solo-Spieler, die gerne alles allein erleben, aber trotzdem auf andere Spieler treffen möchten
  • Casual-Spieler, für die die Inhalte nicht zu schwer sein dürfen
  • Hardcore-Raider, für die die Inhalte nicht schwer genug sein können
  • PvP-Fans, die gerne eine Arena mit Rangliste haben möchten
  • Hardcore-PvPler, die am liebsten Full-Loot in der offenen Welt hätten
  • Sandbox-Fans, die gerne ein Wirtschaftsimperium aufbauen möchten

Dazwischen gibt es noch etliche Nuancen und weitere Typen, die diese Liste sprengen würden. Sie alle unter einen Hut zu bekommen, ist absolut unmöglich.

Zudem hat jeder Spieler gewisse Kriterien, durch die ein Spiel sofort ausgeschlossen wird, ohne ihm eine Chance zu geben. Einige spielen etwa grundsätzlich keine Asia-Games, einfach wegen der Optik. Andere fassen grundsätzlich keine Sandbox-Spiele an, da gibt es ja oft keine richtigen Quests. Manchmal basieren diese Vorurteile sogar nur auf schlechten Erfahrungen mit einem Spiel.

Genau das macht es neuen MMORPGs so schwer, überhaupt einen Fuß auf den Boden zu bekommen, denn Spieler sind der Kernpunkt dieses Genres. Ohne Spieler überlebt kein MMORPG lange.

„WoW-Killer hätten beinahe MMOs gekillt“ – Entwickler erklärt das Problem

Spieler hoffen auf eine zweite erste Liebe

Was mich ebenfalls stört, sind die oftmals übertriebenen Erwartungen an ein neues MMORPG. Denn man vergleicht das Feeling beim Zocken mit den guten Erinnerungen, die man an sein erstes Spiel hatte.

Damals war alles perfekt, die Probleme im Spiel nicht gravierend genug und der Content war noch so neu und unentdeckt. Doch die Erinnerungen an die guten Momente der “ersten Liebe” überschreiben meist die Probleme, die dieses Spiel hatte.

Ich habe 2006 mit Guild Wars 1 angefangen und habe dort über 10.000 Spielstunden verbracht. Meine besten Gaming-Erinnerungen verbinde ich mit diesem Spiel. Immer wieder wünsche ich mir, nochmal die Zeit von damals zu erleben.

Guild Wars 1 eotn Gwen
Guild Wars 1 war mein erstes großes MMORPG, doch die Erinnerung ist besser, als es das Spiel wirklich war.

Dabei blende ich völlig die Probleme des Spiels aus, etwa fehlender PvE-Content, die teilweise echte stumpfe Story, die vielen unsichtbaren Barrieren in der Spielwelt oder die Tatsache, dass die Balance totaler Unfug war. Und ich bin schon eingestiegen, als Guild Wars 1 das erste Addon rausgebracht und kurz vor dem Release der zweiten Erweiterung stand.

So richtig bewusst ist mir das 2014 geworden, als ich mit Freunden aus Guild Wars 2 dann nochmal den Vorgänger gespielt habe. Die kannten Guild Wars 1 nicht und haben quasi alles zerrissen an dem Spiel. Und das absolut zurecht.

Ich hingegen hatte nur die schönen Momente im Kopf, die teilweise auch mit den Menschen und einfach meiner Lebenssituation damals verbunden sind. Als Jugendlicher konnte ich während der Schulzeit viel mehr zocken, es war viel einfacher Online-Freundschaften zu schließen und es war egal, wenn ich mal eine Nacht durchgemacht habe.

Ein ähnliches Phänomen hat auch der YouTuber Josh Strife Hayes in einem Video beschrieben, in dem er erklärt, warum die Spieler heutzutage keinen Spaß mehr an MMOs haben:

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Das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis und trotzdem wird gemeckert

Was mir persönlich 2021 den Rest gegeben hat, waren Spieler, die New World nach 200, 400 und teilweise über 500 Spielstunden zurückgegeben haben. Amazon war aufgrund der vielen Bugs kulant und die 40 Euro wurden zurückerstattet.

Doch genau ein solches Verhalten kann ich nicht verstehen. Wenn ich doch über 500 Stunden in einem Spiel verbracht habe, muss ich doch zumindest ein bisschen Spaß gehabt haben. Wie kann ich da den Entwicklern nicht mal 40 Euro gönnen?

Gerade Buy2-Play- und Free2Play-MMORPGs haben von allen Spielen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Spieler und wohl mit das schlechteste Verhältnis für Entwickler. Trotzdem sind die Ansprüche hier gerade am höchsten.

Ansprüche runter und auch mal rechts und links schauen, dann habt ihr wieder Spaß an MMORPGs

Ich empfehle euch grundsätzlich neue Spiele nicht abzulehnen, nur weil jemand anderes etwas Schlechtes über das MMORPG gesagt hat. Wichtig dabei ist, sich nicht zwingend von Vorurteilen leiten zu lassen und auch mal seine Ausschlusskriterien zu überdenken, gerade wenn die Spiele kostenlos sind.

Den größten Spaß neben New World hatte ich dieses Jahr mit Bless Unleashed, auch wenn ich nach knapp 60 Spielstunden wieder ausgestiegen bin. Für ein Free2Play-Spiel und eine Übergangslösung über den Sommer war das aber komplett ausreichend.

Bei New World muss man seine eigenen Erfahrungen machen, weil es eben kein klassisches Themepark-MMORPG ist, sondern viel Survival und einige Sandbox-Elemente mit reinmischt. Es ist keine Kopie von WoW oder ESO, aber das will es auch nicht sein. Viele haben aber genau auf so etwas gehofft.

Zudem kann es sich lohnen, eher unbekannte MMORPGs auszuprobieren, wie etwa Swords of Legends oder Project Gorgon, eines der beliebtesten MMORPGs auf Steam.

Am Ende muss man für MMORPGs immer Kompromisse eingehen, denn das perfekte Spiel gibt es nicht und wird es auch künftig nie geben. Das liegt auch daran, dass die Entwicklung von neuen Spielen ein großes Risiko ist. Wir selbst als Spieler tun gut daran, nicht jedes neue Game direkt zu verteufeln und die Entwickler zu vergraulen. Denn gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass auch zu Beginn schlechte Spiele wie ESO und FFXIV die Wende schaffen können.

Übrigens kann es sich auch lohnen, den bereits etablierten MMORPGs nochmal eine Chance zu geben. Denn für mich gibt es gerade sogar zu viele gute Spiele und mir fällt die Auswahl richtig schwer:

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber: „Wir haben gerade zu viele gute MMORPGs“

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Milas

Vorweg! Nein es liegt nicht nur an den Entwicklern! Das MMORPG Genre ist schnelllebig geworden, kaum ist eine kurze Flaute im Spiel, wird es ausgetauscht. Durch die riesen Auswahl an vorhanden Games, werden diese schnell miteinander verglichen. Durch die vielen Vergleiche gibt es viele Kritikpunkte an den Spielen, da ja Spiel X und Y im Endgame viel besser ist als Spiel A und Z…. Ich bin der Meinung, die Spieler müssen wieder mehr liebe und Begeisterung in die einzelnen Titel stecken und eventuell auch Mal durch schlechte Zeiten mit ihrem MMO gehen, statt ihm dann direkt den Rücken zu zeigen.

Auf der anderen Seite sollten die Entwickler besser auf eine breitere Zielgruppe gehen. Es reicht ja schon, dass ein jedes MMORPG schon alleine durch seine Komplexität im Early, Mid, und Endgame die Interessen spaltet. Wenn dann aber das 2000te Asia MMO in Europa released wird, dieses im besten Fall noch f2p ist, mit Drang zum p2w im Progress, sollte man als Entwickler doch langsam auf die Idee kommen, dass die Spielerschaft kein weiteres Anime MMO mit kleinen Mädels, Mini-rock, riesen Möpsen und doppelt so großer Wumme auf dem Rücken möchte… Wenn dieser Aspekt wegfällt sind die meisten MMORPG’s (mit ein paar Ausnahmen) Erfolgreich!

eXe

Das Spieler Schuld sind das MMO nicht erfolgreich sind ist ähnlich wie zu sagen Arbeitslosenzahlen hoch weil Arbeiter zu viel wollen.

Das Problem sehe ich eher bei den Entwicklern die das schnelle Geld machen wollen ohne viel aufwand.
Bless Unleashed als Beispiel macht Spaß. Jedoch ab einen bestimmten Zeitpunkt bietet es ein massiven grind und für den normal Spieler kaum möglichkeiten ohne Geld voran zu kommen.
Zudem wird gerade schnell mehr und mehr nachgelegt – S+ Waffen, Antike S+, Änderung am entbinden von Items, bald das Potential System, davor erst die Unstellung der Segen.
Die Community ist nicht so fett um das locker zu stemmen.

Selbe bei Neverwinter. Die Spieler sind ausgebrannt und schon kommt die 3te unnötige, ungewollte Änderung.

MMOs werden nie alle ansprechen. Man sollte sich auf denen fokussieren die sowas mögen und auch auf den Spielern hören (und das passiert einfach zu wenig).
Ich kann in New World nicht durch glitches unmengen Gold generieren und die neuen hängen ewig hinterher.
Das muss getestet werden. Vorher.
Aber statt Bugs beheben wird versucht das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Warframe ist F2P und schafft es auch fair zu bleiben.
Kosmetische Items in massen.
Das vermisse ich bei MMOs wie Bless z. B..
Paar sehr teuere Reittiere und Kostüme die nicht all zu dolle sind, schleppende bis keine Kommunikation, keine schnellen fixes (seit dem letzten Konsolen Update hängt da manches und nervt gewaltig was vorher ging).
Das sind Sachen die mich dazu bewegen es i-wann zu lassen.

Schließlich will ich für mein Geld auch was bekommen. Und das nicht nach Jahren.
Ansonsten Abo Modell und gut. Aber dann muss ja noch mehr Leistung her. Und das will man ja nicht (siehe Neverwinter, BF 2042, GTA Online und all den Müll den wir seit Jahren bekommen).

Und ja, die 40 Euro nach zig Stunden sollten sie behalten.
Jedoch kann man auch nicht sagen das Amazon deshalb unter geht. Die wollten auch was vom Kuchen haben, wie beim Open World Trend der letzten Jahre.

Das man jedoch was erwartet ist auch eine Zeit Sache.
Denn die Zeit bekommt man nicht zurück.
Und es ärgert wenn man was gutes spielt, der Entwickler jedoch i-wann null Mühe an den Tag legt und die Kuh nur noch melkt.
Da geht man beim nächsten Spiel vorsichtiger ran.

Ein Studio will mein Geld, nicht meine Freundschaft!

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von eXe
Jikken

Schön geschriebener Artikel und ich bin da auch voll bei dir. Habe NW auch über 500 Stunden gespielt und hatte meinen Spaß, aber dann war es auch gut. Aber vielleicht schaue ich in einem Jahr mal wieder rein. Wie gesagt ESO zu Release gekauft und direkt deinstalliert, weil es unspielbar war. Aber nun kann man durchaus seinen Spaß haben in Tamriel. Aktuell raubt mir allerdings Endwalker alle Zeit. Ich habe auch immer null Verständnis für Leute die sagen, sie fangen mit FF an wenn es F2P wird, wo wir Veteranen seit Rift wissen, das das der Anfang vom Ende wäre. GW2 bekommt das vielleicht durch ihren Shop hin, aber ESO z. B. ist eigentlich ein reines cashgrab. Und viele andere haben dann irgendwann ne paywall drin.

Veldara

Meines Erachtens ist bei diesem Thema aber auch etwas die Frage ob nicht auch viele der dieses Jahr (sowie auch die letzten Jahre) releasten Games am durchschnittlichen Geschmack der westlichen Spieler einfach zu sehr vorbeizielen ….🤔

Z. B. MMORPGs mit forciertem Open World PVP; meines Wissens nach bin ich bei Weitem nicht die einzige die solches absolut nicht mag und daher höchstens mal zu Anfang (wenn man noch “Welpenschutz” hat) aus Neugier etwas in so ein Game schaut.

Oder von der Optik her sehr “gewöhnungsbedürftige” Spiele wie Phantasy Star Online 2; aus Spass mal reinschaun ist eine Sache, aber sowas ernsthaft längere Zeit spielen eine ganz andere.

Und manchmal besteht für mich auch einfach das Problem dass ein evtl. für mich interessantes Game keine Möglichkeit bietet es erstmal etwas testen zu können bevor man es kaufen “muss”.

Ich persönlich mag recht “normale” PVE-Theme-Park-MMORPGs mit guter Story und relativ “erwachsener Optik” am liebsten (z. B. FFXIV, SWTOR oder ESO), wäre bei Details wie Kampfsystem, Setting etc. aber durchaus flexibel und offen für neue Ideen.

Also eigentlich nichts ausgefallenes oder sehr anspruchsvolles, nur gibts gerade in Sachen ganz “normaler” PVE-MMORPGs leider derzeit einfach nichts Neues!! Ich denke nicht dass ich deswegen “zickig” bin, sondern die Entwickler schiessen schlichtweg derzeit viel zu sehr an meinem Geschmack vorbei.

Wobei ich sie allerdings im Gegensatz zu manch andern Spielern deswegen keineswegs haten oder diese MMORPGs als grundsätzlich schlecht bezeichnen würde!!

Belpherus

Ich bin kein MMO Spieler. Ich bin ein WoW und FFXIV Spieler. Ich spiele genau diese beiden Spiele, weil sie mir gefallen. Ich probier in der Regel keine neuen MMOs aus, weil sie mich einfach Null interessieren.

Larrylost80

Also erstmal nen Veto zu allen MMORPG’s. Denn Final Fantasy 14 Endwalker hat mal Platz 1 abgeräumt. Bestes Spiel 2021 und das ne Woche nach Release. Also alles andere mal eben zerlegt was dieses Jahr kam. Sieht man auch an den langen login zeiten und an der Statistik. Steam mal eben die aktuellen aktiv Spieler zahlen mehr als vetdoppelt von 41.000 auf 96.000. Dazu kommt stand Dez. 2021 26,5Mio aktive Accounts Weltweit bei FF 14. Und dann kommt am 16. das HD Remake für PC von FF7 raus. Square Enix hat mit den beiden Releases mal eben ALLE anderen Publisher alt aussehen lassen. Weil FF7 HD Remake war auf der PS 4 schon nice jetzt auf Pc mit nem guten Setup sicher genauso Mega.

zerial

sehr schöner artikel stimme bei allem zu 100% zu

ImInHornyJail

Mich Schrecken einige MMOs ab, die schon im tutorial zu unübersichtlich sind und jedes Feature sofort erklärt wird. Ist einfach zu viel input in kurzer Zeit. Weiterhin mag ich nicht so sehr die Asia MMOs obwohl diese meist sehr interessante Klassen haben wie zb SOLO. Bei anderen liegt der Fokus zu sehr auf dem ingame Shop.
Ich bleibe bei gw2. Man kann immer mal wieder reinschauen ohne wirklich was zu verpassen. Die Währung für den Shop kann man farmen (also Gold farmen und das dann umtauschen) und das Spiel hat auch interessante Klassen

Alexander Ostmann

Kein Spiel nach WoW hat dem riesigen Hype zu Release standgehalten

Und wessen Schuld ist das?

Chafaris

Deine und meine!

So, jetzt ist es raus!

Wir waren es!

Steed

Ihr Monster! ich wusste es, dass irgendjemand schuld hat, aber das genau ihr beides es wart bricht mir das Herz :, (

ratzeputz

Ich habe aktuell wieder Spaß mit HDRO.
In den letzten Jahren mutiert das Gros der Spieler (und da schließe ich mich nicht aus) aber wohl immer mehr zu Game-Hoppern.
Man spielt eines, man erreicht einen gewissen Bereich (zumeist Endgame) und verharrt in jenem, bis es einem zu langweilig wird und dann hoppt man zum nächsten Spiel.
Dort beginnt die Schleife wieder von vorne.
So hoppt man von Spiel zu Spiel und hat sie irgendwann eh alle “durch”.

Wenn mir HDRO zu langweilig wird, werd ich wohl wieder mal bei TSW oder SWTOR reinschauen … da gabs seit meinem letzten Besuch wieder ein wenig Content 🙂
Vor HDRO war es New World (bei dem ich zugegeben nur bis lvl 40 gekommen bin, weil es mich dann unsagbar gelangweilt hat und die Bugs zu ärgerlich sind), davor ESO und davor FF14.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von ratzeputz
Skyzi

Ich spiele gerade noch Lineage 2m. Ich bin extrem fassungslos viele bots und das Spiel besteht aus p2w. Keiner in Deutschland mag sowas keiner. Zu mal es keine Liebe gibt, nur verhunzt. Ich bin echt enttäuscht. Ich bin ein Fan von Lineage2 als Kind und ich dachte, es wird wunderschön und nein lieber voll mit p2w . Lieber bezahle ich ein Abo und fair für allen und nicht das da. Viele haben es gehofft, das es ähnlich wie Lineage 2 ist,aber nein ohne Liebe. Warum hat man das nicht gleich aufgesetzt mit neusten Engine. Ich bin echt traurig… Wie kann man sowas zerreißen.oder wie sieht ihr das ?

T.M.P.

Hab Lineage 2M nicht gespielt, aber ganz allgemein bin ich da deiner Meinung.^^
Lieber Vollpreistitel und/oder Abo als Free2Play und Pay2Win.
Weniger Trolle, Cheater und Bots, und alle sind auf Augenhöhe.

Aber anscheinend machen die Publisher mit dem “Anti-Spass-Konzept” mehr Geld -_-

Skyzi

Ja und das kann ich nicht verstehen und für Spieler ist das echt fies.. du kannst Dollar,s für Waffen bezahlen und ich warte x Tage für ein Item und es kommt nichts .. Bin sehr sauer. Wie kann man so ein gutes Spiel verkacken.

Kaze

Ja es stimmt einfach, die MMORPG-Spieler sind die größten Zicken in der Gaming-Welt.
Sie wollen alles haben und dann wieder auch nicht. Der Preis muss stimmen. Am besten sehr günstig, aber sogar da steigen viele aus und wenn es “Free2play” sein soll probiert die andere Hälfte nicht mal. Wenn man über Grafik redet, da haben alle unterschiedliche Vorstellungen. Ein Wunder, dass Unternehmen immer noch versuchen dort Games zu entwickeln

Skyzi

Ich kann bei L2m für 1000€ bezahlen dann wäre ich extrem stark und das soll Spaß haben? . Abo fand ich bis jetzt immer am besten.

Kekladin

Nach meiner Einschätzung haben viele neue MMORPGs Probleme konstante Spielerzahlen aufzubauen.

Schaut man sich die erfolgreichen MMORPGs an sind das WoW, FF XIV und vielleicht noch GW2, alle anderen sind in Sachen Spielerzahlen weit dahinter. Und die genannten sind halt schon ziemlich alt.

MMORPG Spieler sind Gewohnheitsmenschen, oft haben sich dort über Gilden langjährige Freundschaften gebildet, da “zieht man nicht mal eben um” wenn ein neues MMO an die Tür klopft.

Viele schauen mal rein, sieht ja interessant aus, kehren am Ende des Tages aber wieder zu ihrer Gilde und damit zum alten Spiel zurück.

Ich denke viele Spieler haben inzwischen auch gelernt, dass F2P nie wirklich F2P war und der ganze Shop/MTA/P2W Kram deutlich teurer daher kommt als man vermutet. Nicht verwunderlich, dass die o.g. Beispiele 2xAbo Modell und 1x B2P sind mit sehr moderaten Shop Anteilen (kein Vergleich z.B. zu BDO).

Aber ja, in Teilen ist bestimmt auch die Community “selber Schuld” aka “versaut worden”. Egal welches Spiel es heute ist (ob nun ein klassisches MMORPG ein ARPG oder Lootshooter), die Devise lautet schnell, schneller, am schnellsten ins “Endgame”. Das war früher ™ nicht so stark ausgeprägt wie heute.

Am Ende kommen viele Aspekte zusammen, für mich persönlich ist aber der Gewohnheitsfaktor am stärksten ausgeprägt. Solange die Gilde in Spiel A rumhängt, bleibt man halt auch dort…

T.M.P.

Wenn man ein Multiplayerspiel rausbringt dann müssen gewisse Dinge einfach funktionieren.
Ich hab ja nicht mal was gegen ein paar Bugs, solang die keine nachhaltigen Auswirkungen haben.

Was aber absolut nicht geht ist wenn ich es einfach nicht spielen kann wie ich möchte: Zusammen mit ein paar Kumpels.

Das war bei Outriders so, weil der Multiplayer einfach mal Charakter und Spiel killen konnte.
Und das war bei New World so, weil ich auf einem anderen Server starten musste und Servertransfers ewig auf sich warten liessen.

2mal Preorder, 2mal ins Klo gegriffen.

Damals bei WoW hatte man am Releasetag einen 8 Sekunden Ping und superätzende Warteschlangen vor Questmobs. Aber das Spiel hat soweit funktioniert, keine Chararterlöschung, keine Super-Exploits oder ähnliches…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von T.M.P.
Jue

Bless Unleashed – RNG Müll
nicht schuldig

Elyon – RNG Müll
nicht schuldig

Crowfall – worst pvp game on earth
nicht schuldig

Swords of Legends – grundsätzlich gut, weely limitations schlecht, Umsetzung was loot und gearscore betriff schlecht deswegen die limitierungen
Nicht schuldig

New World – verbuggt und schlecht umgesetzt
Nicht schuldig

Bin mir keiner Schuld bewusst, daß sind einfach schlechte mmos bzw schlechte studios/publisher, Punkt

Chafaris

Das ist absolut richtig und so sehe ich das ebenfalls.

Hier wird ein wenig zu viel Schwarz-Weißmalerei betrieben und die Schuld den Spieler mitgegeben.

Aber ich wurde bei mein-mmo schon oft genug dafür schief angemacht weil ich etwas besseres zum Launch erwarte und ein halbwegs “fertiges” Spiel haben möchte.

Es gibt ausreichend Spieler, welche dies nicht brauchen/wollen/whatever und mit diesem halbgaren Kram zufrieden sind.

Nephalis

Naja, dann wüsste ich gern mal welche Spiele in euren Augen gut sind.

Ich hab von den genannten nur eins angerührt, aber selbst dort nur knapp ne halbe Stunde drin verbracht. Aber das liegt an mir, weil ich Quests nicht mehr sehen möchte.

Wenn eurer Meinung nach die genannten alle Schlecht sind müssten die Spiele die Ihr gut findet ja total die erfolgreichen Massentitel sein und das von Anfang an. Nicht falsch verstehen, ich glaube nicht dass ich eurer Meinung wäre, aber wer sowas unter einen solchen Artikel schreibt signalisiert halt, es besser zu wissen oder?

Chafaris

“Gut” ist in diesem Zusammenhang ein rein subjektiver Messwert. Und btw. Jedes MMO ist scheiße! Deins, meins, das der anderen. Warum? Weil keines perfekt ist, weil alle ihre Probleme haben. Das eine mehr, das andere weniger.

Es ging in diesem Zusammenhang um die Veröffentlichung von MMOs, welche zum Start z.B. hoffnungslos verbuggt sind oder eine Monetarisierung aus der Hölle haben (wobei dies auch eine subjektive Note beinhaltet)

Jue

Ich spiele mmorpgs seit Dark Age of Camelot, habe danach WoW gezockt bis Lichking,dazwischen LOTRO, dann Warhammer Online,Star Trek Online, Swtor(schau ich noch immer ab und an für ein paar monate rein), Rift, Wildstar, Gw2, Teso, Black Desert(rng Müll, sonst gut), Blade and Soul, FFXIV, und und und, alles durchprobiert.
Meine Favoriten :
Warhammer Online RoR(Privatserver, wenn ich Bock auf PvP/RvR habe)
FFXIV
SWTOR
LOTRO
Rift(auch wenn leider schon tot, danke Trion/Gamigo)
Ja ich scheine ein fable für Tab – targeting zu haben 😄 (Zufall)
Blade and Soul

Die finde ich allessamt besser als alles was heuer neu released ist. Und ich hab heuer alle neuen mmos gespielt, 2021gabs viel zu testen, jedoch auch viel enttäuschung.
New World war was Grafik und Sound betrifft noch am besten.

Envy

Kommentarbereich Zusammenfassung:

– Die Spieler sind nie schuld, es sind immer die Entwickler

(sollte klar sein, man schiebt immer lieber die Schuld auf andere, die Schuld sich selbst eingestehen machen die wenigsten Menschen)

– es geht zwar um 7 verschiedene Spiele, aber die meisten Kommentare beziehen sich auf New World

(Gedankengang von mir: ich vermute insgeheim das New World bzw Amazon generell schuld an allem hat und auch für alle anderen genannten Spiele im Artikel die Schuld trägt…Notiz an mich: Ja das muss stimmen, ich muss es mir nur oft genug einreden)

Weiter im Text

– Früher war alles besser

(klar, da waren die Gummistiefel auch noch aus Holz)

– meckern über den Autor, welche Dreistigkeit er besitzt das in einem Artikel so auf den Punkt zubringen.

– einer der gerne mehr als 500 Stunden für seine 40 Euro haben möchte

(Würde immer noch gerne wissen ob er gerne einen Job bei mir möchte? Für 40 Euro kann er gerne bei mir 3 Monate arbeiten…P.S. Ich Zahl dir auch 200 Euro im Jahr für Vollzeit, da ist sogar schon Weihnachtsgeld dabei…ich weiß das ist Großzügig…so bin ich nun mal.)

– Ein weiterer der irgendwie versucht Autos mit MMOs zu vergleichen oder dann doch nur mit New World oder einem Wirtschaftssystem…keine Ahnung.

(Die Sache ist kompliziert, ich halte euch auf dem laufenden)

– Die meisten Entwickler versuchen zu viel neue Dinge

– Die meisten Entwickler versuchen zu wenig neu Dinge

– Neue Konzepte sind gut

– Neue Konzepte sind schlecht

Das wars bis hier, ein schönen Abend noch!

Chafaris

Stimmt!

Und der Entwickler ist nie Schuld. Ist schließlich sehr einfach die Schuld den Spielern zu geben und als Entwickler seine Hände in Unschuld zu waschen. Sind ja alles perfekt inszenierte, grandios veröffentlichte Meisterwerke von denen wir hier sprechen.

Nur wir Spieler versauen es.

Ich habe hier einen einigermaßen sachlichen Kommentar dazu geschrieben und vertrete die Meinung, dass die Wahrheit wesentlich diffiziler ist als “Die Spieler sind schuld” oder “Die Entwickler sind schuld”

Die reine Fokussierung auf eine Gruppe befeuert nur weitere Polemik

Caliino

Wusste gar nicht dass wir Spieler selbst schon die Spiele von morgen entwickeln.. ..

Damit machen wir uns ja selbst die kompletten Fehler/Bugs und nicht vorhanden Content in die Spiele – und “beste” daran: häufig zählen wir sogar noch dafür!

Danke für die Aufklärung, jetzt bin ich wieder ein wenig schlauer.

Envy

jetzt bin ich wieder ein wenig schlauer.

Mhh nö glaub ich nicht, nach deinem Kommentar zufolge hast du weder mein Kommentar noch den Inhalt dieses Artikels verstanden.

Koron

Ich Stelle mal etwas anderes in den Raum. “Früher” kahmen MMOs mit einem klaren Kernkonzept raus z.b. Hardcore, PvP, PvE, Sandbox usw. und dieses Kernkonzept war fertig ausgearbeitet. Später sind dann nach und nach die anderen System dazu gekommen. Inzwischen versucht man aber direkt die Eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln die direkt alles kann aber nichts richtig. Und genau das ist das Problem welches aktuelle MMOs haben.

Das beste Beispiel ist New World. Von reinem PvP Kernkonzept wurde kurz vor Schluss versucht noch schnell PvE dazu zu packen und das Ergebnis sieht man ja nun. Nicht fertiger PvE und Sachen die aus dem reinen PvP Konzept noch stammen aber in der Konzeptmischform einfach nicht funktionieren.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Koron
Envy

Nö seh ich nicht so, die Entwickler versuchen eben nicht die eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln, sondern die Spieler erwarten die eierlegende Wollmilchsau und sind jedes Mal enttäuscht wenns wieder nicht geklappt hat.

N0ma

Nein auch von mir, MMORPG hiess schon immer Vielfalt, grad das machts ja aus und unterschiedet es vom normalen MMO.

Accipiter

Hier ein nein von mir. MMORPG ist schlicht nur ein Rollenspiel mit vielen Spielern und ein MMO kann alles mögliche sein, was online mit vielen Spielern stattfindet.
Also sprich, ein MMORPG ist zwar ein MMO aber ein MMO nicht unbedingt ein MMORPG.

Saigun

Wir vergleichen die neuen MMO´s halt immer mit den älteren MMO´s, die schon plus minus ein Jahrzehnt Entwicklung hinter sich haben. Das ist zwar nicht fair, aber die neuen MMO´s müssen sich trotzdem mit den bestehenden messen.

Weissbier242

Also diese Spiele zu nennen ist schon Grenzwertig. Fast nur Asia Spiele die eh nie wirklich einschlagen. New World war komplett absehbar das da massig an Endcontent fehlt, bei der Kürze der Zeit seit Neuausrichtung. Fehlender Endcontent ist auch nahezu immer das große Problem. Also nein, der Fehler ist selten der Spieler selbst! Klar hat man immer die Hardcore Spieler die nach kurzer zeit nach Content schreien, wo der Rest noch in der Levelphase steckt. Wenn das Grundsätzliche Game passt, bleibt man auch dabei, auch wenn pausen dabei sind. Nur tun das die neueren MMORPGS immer seltener und das ist ein Problem der letzten Jahre, leider.

Max Mustermann

Eine Firma baut ein Auto, welches nur mit 4 Reifen richtig fährt und liefert es mit 3 Reifen an den Kunden. Der Kunde ärgert sich darüber, dass die Karre nicht richtig fährt, der Entwickler verspricht Besserung, liefert einen vierten, aber platten Reifen. Jetzt mag es Kunden geben, welche den dürftig verbesserten Zustand feiern und fast glücklich nach Hause fahren, der Rest, diejenigen, welche von der „Fachpresse“ richtig auf das Auto gehyped wurden und sich mit wässrigen Mund darauf gefreut haben, aber enttäuscht wurden, tragen Mitschuld am Versagen der Sache. Interessant!

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Max Mustermann
Envy

Das ist mit Abstand das schlechteste Beispiel das ich je gelesen habe.

Wir könnten jetzt darüber diskutieren das es für bestimmte Produkte gewisse Normen gibt oder auch nicht gibt, aber das wird mit deinem Beispiel zu umfangreich. Nur ganz kurz…ein Auto hat nun mal 4 Räder.

Gibt es bei einem MMO eine gewisse Norm die eingehalten werden muss? Muss es Beispielsweise eine Holy Trinity geben ja nein? Könnte man sich beschweren das es nicht vorhanden ist, wenn dieser Aspekt ein Kernpunkt eines MMOs ist.

Meines Wissens gibt es für MMOs keine grundlegende Norm die unbedingt eingehalten werden muss.

Das Auto wiederum braucht zwingend gewisse Dinge, Normen die eingehalten werden müssen.

Das Beispiel mit dem Auto ist mehr als schwammig.

NahYou

Naja es fehlt eben deutlich mehr als nur ein Reifen, und bis auf den Lack ist ist alles kaputt und alle Warnelemente blinken.

Aber Benzin bekommst du so viel du möchtest umsonst.
Allerdings musst du immer 500km zur nächsten Tankstelle fahren.

Envy

Das Beispiel macht es nicht besser, aber gut reden wir da weiter.

Laut Artikel sind 7 Automarken betroffen, alle 7 bauen Autos die eigentlich kaputt sind…

Heißt für dich als Kunde einfach kein Auto mehr fahren oder du bleibst halt bei deinem Golf 3 von 1997 und fährst weiter.

NahYou

Nein ich kaufe mir natürlich weiter minderwertige Produkte
und kauf mir zusätzlich noch alle Premium Leistungen dazu.

Bis dann auch die letzten Automobilhersteller darauf umschwenken,
minderwertige Produkte herzustellen, da dies heutzutage ja auszureichen scheint.

Envy

Das ist auch richtig so…warum sollte man auch hybrid elektro umsteigen?

Dieses neumodische Zeug is eh schlecht, wir bleiben lieber bei fossilen Brennstoffen.

Max Mustermann

Also hat dir mein Beispiel nicht gefallen?

Envy

Du bist ein cleveres Kerlchen du kommst garantiert auf die Antwort.

Max Mustermann

New World = Auto Wirtschaftssystem = 4 Reifen Wirtschaftssystem mehrfach durch Dups zerstört = läuft nicht. Ja, auch ein MMO muss diverse Standards erfüllen, sofern man sie im Vorfeld bewirbt. Bitte jetzt nicht mit den anderen 6 MMOs argumentieren, ich bezog mich, da aktuell, auf New World. Nur mal als Tipp: Man beginnt kein Gespräch mit dem herabsetzen eines Kommentars, ernsthafte Diskussion fruchten auf „erwachsenem“, argumentativ starkem Boden.

Envy

New World = Auto Wirtschaftssystem = 4 Reifen Wirtschaftssystem

Bitte Was? 4 Reifen Wirtschaftssystem?

Seit wann haben Reifen was mit nem Wirtschaftssystem zutun?

Gut gemeinter Ratschlag, geh besser erstmal schlafen, da geht gerade etwas völlig durcheinander in deinem Kopf.

Max Mustermann

Gute Nacht!

Chafaris

Moooment mal. Was ist denn wenn sich Max Mustermann auf die, teilweise “game braking” Bugs bezieht und nicht auf einen Endgame Inhalt oder andere Inhalte?

Ein funktionierendes Spiel sollte doch der Norm entsprechen, oder? Und das ist bei manchen eben nicht der Fall.

Dies wird aber bis auf den letzten Blutstropfen verteidigt und als “so ist es nun mal in der Branche” dargestellt.

Envy

Wir werden nie erfahren was er tatsächlich damit gemeint hat, wie schon in meinem ersten Kommentar dazu…das ist mit Abstand das schlechteste Beispiel das man wählen kann.

Max Mustermann

Na, du hast es direkt verstanden, der Gesellschaftskritiker Envy nicht. Er lebt wohl auch frei nach dem Motto „wenn ich es nicht verstehe, gibt es nichts zu verstehen“. Ich nehme das gelassen, er ist halt wie er ist… Erschreckend ist nur immer wieder, wie oft Menschen lediglich nur von 12.00 – Mittag denken können, aber meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Chafaris

Aye

Schuhmann

 der Rest, diejenigen, welche von der „Fachpresse“ richtig auf das Auto gehyped wurden und sich mit wässrigen Mund darauf gefreut haben

Ich glaube, ich habe 50-mal im Podcast gesagt und geschrieben, wie der Release von New World wird.

Ich mach mir da echt keine Vorwürfe. 🙂

Das ist New World im schlechtesten Fall: Im schlechtesten Fall fehlt New World der Inhalt. Wie genau sollen sich Spieler die Zeit in der Welt vertreiben? Viele Quests und Storys wird es wohl nicht geben. An die Stelle der gewohnten PvE-Inhalte sollen Erkundung und Massenschlachten treten. Es ist nebulös, wie sich Amazon unsere Freizeitgestaltung in New World genau vorstellt.

Durch die Richtungsänderung Ende 2019 wird New World in einem Sprint innerhalb von wenigen Monaten fertiggestellt und es sind einige Fragen offen.


Das steht als “worst Case” in unserem Artikel zu den aussichtsreichsten MMORPGs, der irgendwie hunderttausend Mal gelesen wurde.

Max Mustermann

Alles gut, war kein Vorwurf gegen euch. Sollte nur als Wink mit dem Zaunpfahl dienen, um aufzuzeigen, dass der Konsument durch die jeweilige Fachpresse (Ihr, Gamestar etc.) ein vorgefertigtes „in etwa“ Bild bekommt, welches natürlich eine gewisse Erwartungshaltung zur Folge hat. Somit spielt der vorangegangene Hype natürlich eine nicht allzu geringe Rolle, ob die Enttäuschung groß, oder weniger groß ausfällt.

Solo

Dann erklär mir Mal warum Spiele aus Asien direkt einen Stempel aufgesetzt bekommen. Es wird ja sobald hier auf mein MMO irgendwas asiatisches angeteasert wird direkt mit “Asia Grinder” und p2w gehetzt ohne sich Mal mit der Materie zu befassen. Ich glaube kaum dass die Redaktion sowas in die Köpfe der Menschen pflastert sondern dass der stumpfsinnige Mensch nicht nach rechts oder nach links schaut und sich selbst Barrieren im Kopf baut. Ich glaub des Problem der Spielerschaft ist die Erwartungshaltung die sie sich im Laufe der Jahre ins Hirn gemeißelt haben und nicht die redaktionellen Inhalte.

andorim

Ich kann dem Autor des Artikels in vielen Punkten Recht geben.

Ich denke das die heutigen Spieler immer wieder was Neues wollen, am besten die eierlegende Wollmilchsau. Doch das kann kein Spiel bieten. Dadurch, dass ständig neue Spiele erscheinen, sieht man viel weniger über die Fehler der Spiele hinweg und geht lieber zu einem neuen Spiel und wird wieder enttäuscht und geht weiter. Diese Liebe, die wir zu unseren ersten MMOs aufgebaut haben, dieser Liebe geben wir heute gar nicht mehr die Chance, sich aufzubauen. Wie suchen direkt was Neues, wenn uns was stört.

Früher hatte man ein MMO als Maingame, hat seine Zeit komplett dort hinein investiert und musste man, auch wenn man was erreichen wollte. Und so wurden die Spiele auch entwickelt. Zeitfüllend und langwierig.

Heute werden Spiele so entwickelt, dass man schnell was erreichen kann, damit die Spieler, bis sie zu einem neuen Spiel abwandern, ein Erfolgserlebnis hatten.

Und wenn dieser Eindruck, den ich oben erläutert habe, die Realität ist, dann ja, sind wir die Spieler sicherlich mit schuld.

Nephalis

Und gerade dieser süchtig machende, schnelle Erfolg wurde in Handyspielen perfektioniert und verbreitet. Anders kann ich mir die ganzen erfolgreichen Auto-Spiele nicht erklären. Es geht nicht darum etwas selbst zu schaffen und sei es nur durch Fleiß. Es reicht schon, wenn man es selbst in Auftrag gegeben hat, es zu schaffen…

Andererseits muss man auch dazu mal sagen:
Die MMORPGs die noch vor einer Weile raus kamen haben irgendein alleinstellungsmerkmal gehabt. Heute ist das aber irgendwie nicht mehr so. Kaum jemand kann sich noch an seine Grundfesten halten, alle müssen früher oder später versuchen auch noch den letzten Spieler abzugrasen. JEDER muss mit dem Spiel spaß haben und das ist dann meist das Ende der Spiele, jedenfalls für mich. Denn wenn die Erweiterungen die Grundfesten über den Haufen werfen, dann bleibt nur eine wässrige Suppe übrig, die keinem mehr schmeckt…

Ich will keine Quests mehr machen. Ich ertrage es nicht mehr, diese dummen scheißaufgaben zu erledigen und zwischendurch hin und her zu eiern nur um danach wieder, mit einer “neuen” Quest vom gleichen NPC, dort hin zu eiern und die andere Gegnerart zu bekämpfen. Glücklicherweise hat man meistens Spiele gefunden, die einem wenigstens das geboten haben, was man suchte. Vielleicht nicht im selben ausmaß wie der Quest-Katalog in den drölf anderen Questgetriebenen MMOs aber immerhin.

Das ist jetzt nicht mehr der Fall… jedes Spiel scheint früher oder später zu versuchen, jeden Spieler zufrieden zu stellen. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das vertreiben von alt-Spielern tatsächlich rentabel ist. Ja ich meine dich und deine Catch-up-mechaniken BDO…

aber was solls, solange exoten wie Albion Online (spiele ich jedoch auch nicht mehr) existieren und auch ab und zu raus kommen, solange kann ich damit leben, dass ein Publisher nach dem nächsten mit dem neuesten Massenabfertigungs-Titel ohne Identität auf die schnauze fällt 👍

Caliino

Ich sehe es ebenso wie viele andere hier:
Die Spieler tragen nur einen sehr kleinen Teil der “Schuld” dazu bei.

Ja, die Spieler sind definitiv “anspruchsvoller” geworden und das will ich auch nicht abstreiten, ABER zwei drei Dinge werden da meiner Meinung nach sehr oft vergessen:

  • Gaming ist schon lange keine Nische mehr, dementsprechend sind die Spiele-“Tester”-Zahlen (sowie auch die Menge an Spielen) explodiert
  • und der wichtigste Punkt: in den meisten Fällen wird leider nur mehr für die Geldbörse und/oder am Spieler vorbei entwickelt….

Ebenso darf man folgendes nicht vergessen:
Hat jeder der “gehypten” Titel (mit viel Geld) der letzten Jahre das gehalten was sie angekündigt haben? Nein, eben nicht.

Anthem, Cyberpunk, Fallout 76, Atlas, No Man Sky, Sea of Thiefs, New World, Godfall, Biomutant, Outriders, Crucible….

Und selbst einige der Spiele die “nur” ein Remaster bekommen haben, sind ziemlich gefloppt: Diablo II, GTA Trilogy, Warcraft 3…

Das Ding ist halt, dass viele mittlerweile schon “gebrandmarkt” sind, einfach nicht mehr still rumsitzen wollen und jeden “Mist” blindlinks vorbestellen/kaufen….

Bauernschlau

Noch besser wäre es, wenn Spieler nicht nur Kritik üben, sondern auch konsequent sind wenn sich Luftschlösser abzeichnen. Dann wäre New World niemals so ein Hit in den ersten Wochen geworden.

Weissbier242

Richtig und daher war ich bei New World zum ersten mal so richtig konsequent und hab es ausgelassen.

Alzucard

PSO2 NG ist nicht schlecht, aber die timed events sind langweilig und abwechslung existiert nicht. Wäre der Grind wenigstens irgendwie sinnvoll, dann würde ich da auch grinden, aber es ist halt nicht sinnvoll in ng zu grinden.

Accipiter

Ja, aber lies noch mal den Artikel durch…
Das liegt nicht am Spiel, sondern an deiner Einstellung. Der Entwickler kann da nix dafür. 😅🤣🤷🏻‍♂️

Accipiter

Das ist relativ logisch, warum Elyon mehr Spieler hat. Wie du schon schreist, sind Asia bei uns vorbelastet, aber da Elyon freetoplay ist, probieren es doch mehr Leute aus. Es kostet ja nix und der ein oder andere bleibt dann doch hängen.

Für mich war Elyon nichts. Schon diese Steuerung fühlte sich nicht gut für mich an.🤷🏻‍♂️

PoisonStar

Bei SOLO würde ich sagen “Auch”. Zum Teil die vorurteilende, negative Assoziation Asien=p2w grinder, als auch das völlig repetitive Konzept, sowie die fehlende Werbung. Elyon hab ich nicht gespielt, aber in SOLO etwa 350h gelassen, und nur weil ich es zufällig im Steamstore gesehen habe. Anfangs ist es sehr motivierend, man levelt relativ zügig und kann schnell seine ersten Instanzen laufen. Aber dann läuft alles auf stumpfe, wiederkehrende Quests hinaus, wie den täglichen Instanzrun, random aus fünf Instanzen, selbst die Battlepass-Auftgaben sind jeden Tag gleich. Wenn es einem nicht unbedingt nur ums raiden geht (was ja pro raid auch nur 1x die Woche geht), dann hat das Spiel nicht so viel zu bieten, auch wenn es danach aussieht. Die Dinge die man machen kann, beschäftigen einen aber nicht lange, weil es eben sehr wiederholend, als auch kurzweilig ist. Wenn WOW ein Themepark ist, dann ist SOLO ein Kinderspielplatz. Und dass haben die Spieler nach einer gewissen Zeit gemerkt, zumindest war es bei mir so.

Accipiter

Ich muss gestehen, ich bin schockiert, über den ganzen Quatsch und die falschen Schlüsse, die ich in diesem Artikel lese.
Mal ein paar Stichpunkte:
1: woher kommen denn die hohen Erwartungen, mit denen die Spieler an die Neuerscheinungen gehen?
Vielleicht sollte sich da mal so manche Redaktion an die Nase fassen und fragen, ob sie da nicht die Finger im Spiel hat…
2: wieso sollte man nicht nach 500 Stunden ein Spiel zurück geben, wenn es Bugs hat? Es ist auch ein Produkt und sollte grundsätzlich genauso eine Gewährleistung bieten, wie alle anderen auch, oder nach wie vielen Kilometern darf man ein Auto nicht mehr zurückgeben, weil es nichtmehr anspringt? Man ist ja schon 500 Kilometer gefahren… Denkanstoß
3: bei vielen Spielen wird selbst ein Grund genannt, warum viele aufhören. Fehlender Endcontent… selbst das ist in meinen Augen ein Grund der eine Rückgabe sicher auch mal rechtfertigen würde, aber davon abgesehen, was sollen die Spieler denn machen?

Das sind nur 3 Punkte, aber alleine diese 3 finde ich schon heftig unter der Aussage, dass die Spieler Schuld haben.
Nein. Die Schuld liegt zum Großteil beim Entwickler, denn der hat nicht genug Endcontent geliefert oder versucht alle Spielertypen zu bedienen und damit keinen glücklich gemacht.
Wie es anders geht sah man ja an FF14.
Die Entwickler waren ehrlich und haben fast alles richtig gemacht.
Ich schau mir fast jedes Spiel vorurteilsfrei an, weil es mir einfach Spaß macht die neue Welt zu erkunden und die neuen Mechaniken zu entdecken, aber auch ich hab mir Bless Unleadhed nicht geholt, nach dem ich mit Bless doch zu sehr enttäuscht wurde.

Heute hat man den Luxus auf eine Vielzahl an altgediente MMORPGs zurückgreifen zu können, wenn das nächste neue wieder ein Flop ist.

Envy

Ich könnte dir zu deinen 3 Punkten Erklärungen geben aber ich finde Punkt 2 sehr interessant.

2: wieso sollte man nicht nach 500 Stunden ein Spiel zurück geben, wenn es Bugs hat? Es ist auch ein Produkt und sollte grundsätzlich genauso eine Gewährleistung bieten, wie alle anderen auch, oder nach wie vielen Kilometern darf man ein Auto nicht mehr zurückgeben, weil es nichtmehr anspringt? Man ist ja schon 500 Kilometer gefahren… Denkanstoß

Also zunächst mal, geht es einen ganz wichtigen Punkt bei deinem Vergleich und der nennt sich “Verhältnis”

Dieser Vergleich den du bringst kann man so nicht stehen lassen und macht wenig Sinn.

Man müsste dann sagen, was ist die Erwartungshaltung an ein Auto, wenn ich es nach 500km wieder zurückgeben darf? Die Erwartungshaltung bei einem Auto entspricht ca. 250.000 km Laufleistung.

Wenn du die 500 Stunden mit 500km bei nem Auto vergleichst dann müsste im Umkehrschluss die Erwartungshaltung an ein Spiel bei 250.000 Stunden liegen…das entspricht ca. 10 Jahre durchgängig ohne Unterbrechung spielen.

Wenn du diese Stundenanzahl auch nur annähernd bei egal welchen Spiel hast, zeig mir das bitte mit nem Screenshot und ich nehme alles zurück.

Wir können zusätzlich noch die finanzielle Ebene betrachten Auto im Durchschnitt bei 30.000 Euro nach 500km zurückgeben und ein Spiel im Durchschnitt bei 60 Euro nach 500 Stunden zurückgeben…in welchem Verhältnis das ganze steht. Wenn du willst können wir gerne da weiter reden aber es macht den Vergleich nicht besser.

T.M.P.

“die Erwartungshaltung an ein Spiel bei 250.000 Stunden liegen…das entspricht ca. 10 Jahre durchgängig ohne Unterbrechung spielen.”

Das ist natürlich richtig… wenn der Tag 68 Stunden hat.
Mathe ist halt nicht jedermans Sache =)

Accipiter

Ok, dann komm ich mal auf dein Niveau runter.
Final Fantasy 14 hab ich inzwischen 2000 bezahlte Tage auf der Uhr.
2000 multipliziert mit deinen 68 Stundentagen, schon bin ich bei 136000 Stunden.
Ich hoffe FF14 läuft noch eine Weile, dann bin ich ganz optimistisch auf besagte 250000 Stunden zu kommen.

Envy

Interessant, du spielst das Spiel also 5,5 Jahre durchgehend? Würde bedeuten das du im Schnitt seit Release 12h am Tag FF14 spielst. Doofe Frage…gehst du arbeiten? Du hast jetzt noch 12h pro Tag übrig…also wie darf ich das verstehen?

12h zocken 6h schlafen 6h arbeiten?

12h zocken 8h schlafen 4h arbeiten?

12h zocken 4h schlafen 8h arbeiten?

Wann gehst du einkaufen oder erledigst sonstige Dinge?

Accipiter

Noch mal lesen, drüber nachdenken, zur Sicherheit noch mal lesen und noch mal drüber nachdenken.
Was stimmt mit dir nicht? 🤔🤷🏻‍♂️

Accipiter

Du missverstehst alles absichtlich um zu Trollen? 🤔

Envy

Mehr Trollen als du schafft glaube ich keiner, das ist schon sehr professionell. Ich schätze mal da ist ne Ausbildung als Clown vorhanden, hab ich recht?

Schuhmann

2: wieso sollte man nicht nach 500 Stunden ein Spiel zurück geben, wenn es Bugs hat? Es ist auch ein Produkt und sollte grundsätzlich genauso eine Gewährleistung bieten, wie alle anderen auch, oder nach wie vielen Kilometern darf man ein Auto nicht mehr zurückgeben, weil es nichtmehr anspringt? Man ist ja schon 500 Kilometer gefahren… Denkanstoß

Wow, das finde ich echt krass.

Also kaufst du ein MMORPG mit derselben Idee, wie ein Auto, dass du es für mehrere Jahre benutzen wirst? Und wenn es diesen Anspruch nicht erfüllt, ist es kein Geld wert?

Wie ist das denn mit Autos? Kannst du denn ein Auto kaufen, es 2 Jahre lang fahren und es dann zurückgeben, weil du sagst: “Nee, nach 2 Jahren ist hier was kaputt.”

Ich hab das Gefühl. so funktioniert das nicht.

Ich wunder mich wirklich über die Idee, ein MMORPG müsste “500 Stunden lang Spaß macht”.

Und die Gleichsetzung “Hat Bugs – Springt nicht mehr an.”
Wäre “Springt nicht mehr an”, denn nicht eher “Ist unspielbar”.

T.M.P.

Naja, ganz falsch liegt er aber auch nicht.
Bei “realen” Artikeln hat man zumindest 2 Jahre Gewährleistung.
Oft halt sogar eine Garantie die deutlich länger geht.

“Gewähr­leistung.
Wenn Sie etwas kaufen, haben Sie kraft Gesetzes Mängel­ansprüche gegen den Händler, bei dem Sie die Ware gekauft haben. Von ihm können Sie Nach­erfüllung in Form von Reparatur oder Lieferung einwand­freier Neuware verlangen, wenn die gelieferte Ware defekt ist. Klappt das nicht, können Sie den Preis mindern, vom Vertrag zurück­treten und mitunter sogar Schaden­ersatz verlangen.”
Quelle: test.de/FAQ-Kaufrecht-Umtausch-Reklamation-4942653-0/

Und wenn ein Spiel aufgrund von erheblichen Mängeln einfach keinen Spass machen kann, oder man sich 100 Stunden durchkämpft und auf ein gutes Endgame hofft, dass dann leider nicht vorhanden ist, da würde ich mir dann auch wünschen das man die Publisher in die Pflicht nehmen könnte.
Denn einige Releases sind wirklich eine Frechheit^^

Zarastro

Sorry aber Spiele dienen letztendlich dem Zeitvertreib. Wenn mich ein Spiel für letztendlich 100 Stunden und mehr beschäftigen kann, handelt es sich dabei um einen guten Deal. Wenn ein Spiel verbugged und dadurch unspielbar ist würde ich es natürlich zurückgeben, aber wer allen Ernstes nach 400 Stunden ein Spiel umtauschen will hat doch echt den Schuss nicht gehört.

T.M.P.

Manchmal ist halt nicht der Weg das Ziel.
Man hat nicht die Wahl ob man seinen Char levelt, Ruf farmt, Items farmt usw wenn man später das Endgame geniessen will.
Wenn man Zeit investiert in der Hoffung ein Spiel wird später spassiger und dann in die Röhre guckt, weil es immer noch verbuggt und unbalanced ist, ist es ziemlich blöd gelaufen^^

Wenn du nur Beschäftigung suchst und mich auch noch dafür bezahlen würdest: ich hab noch ne Menge Brombeersträucher im Garten die ich weg haben will.
Die 100 Stunden kriegen wir schon voll =)

Zarastro

Es ist in dem Fall aber nicht blöd gelaufen, sondern man hat sich ziemlich blöd verhalten. Das Spiel hat einem in jedem Fall hunderte Stunden Unterhaltung verschafft, was ja die Erwartungshaltung beim Kauf war.

Und Danke für das Angebot, aber ich investiere meine Freizeit lieber in Aktivitäten, die mir auch tatsächlich Spaß machen.

T.M.P.

Man hat sich blöd verhalten? Wo ist der Fehler?
Wie Erwartungshaltung und die Qualität der Unterhaltung aussehen hab ich ja dargelegt. Ob einem das hochleveln gefällt ist nun einmal Geschmackssache.

Manche leveln den Char notgedrungen weil sie den Fokus aufs Endgame legen. Vor allem wenn sie aufgrund der Serversituation eh erst dann mit den Bekannten spielen können (hust*).
Das ist dann eher Arbeit als Unterhaltung.

Und leider kann man nicht vorher wissen ob das Endgame vermurkst (bleibt).
Gerade PvP muss exploitfrei und balanced sein, sonst ist es einfach ein Fall für die Tonne.
In dem Fall ist der Lohn der Arbeit einfach eine Enttäuschung.

Zarastro

Sry, natürlich hat man sich blöd verhalten, wenn man 500 Stunden braucht um zu merken, dass einem Spiel nicht gefällt. Zu so einer Erkenmtnis sollte man schon nach 10 oder 20 Stunden kommen.

Envy

Du beziehst dich mit der Gewährleistung auf Dinge die du kaufst und dadurch in dein Eigentum übergehen. Bei digitalen Produkten erwirbt man oft selbst kein Eigentum sondern lediglich ein Nutzungsrecht. Das ist ein kleiner Unterschied.

Zudem sollte man sich die Nutzungsbedingungen vorher mal durchlesen, bevor man auf Akzeptieren klickt.

Wenn man damit nicht einverstanden ist, einfach auf ablehnen klicken, dann kann man das Produkt zwar nicht nutzen aber du kannst es dann ohne Probleme zurückgeben.

T.M.P.

Und? Hab ich was anderes behauptet? =)

Envy

Nein, mein Fehler du hast einfach random ein Wikipedia Auszug zur Gewährleistung kommentiert, das weder etwas mit dem Inhalt noch mit sonst irgendwas zu tun hat.

Ich überschätze oft die geistige Leistung einiger Personen…sorry kommt nicht wieder vor.

T.M.P.

Was geht denn mit dir ab?
Geht es dir soweit gut?
Du wirkst ziemlich verwirrt.
Soll ich kürzere Sätze verwenden?
Oder soll ich dir meinen Beitrag vorlesen?
Irgendwie blickst du hier ja in keiner der vielen Diskussionen durch.

Nur mal ohne weiter was zu erklären, da es anscheinend eh sinnfrei ist:
Mein “Wikipedia Auszug” ist von Test.de, Quelle steht dabei.
Das zeigt ja wohl wie gut du dir die Kommentare durchliest.

Accipiter

Ja Herr Schuhmann, ich kaufe ein MMORPG mit dem Vorsatz es über mehrere Jahre zu nutzen!
Sie nicht? Dann hat der Artikelschreiber vielleicht doch mehr Recht, als ich annahm.

NW hab ich 16 Stunden gespielt und nicht zurück gegeben, weil es viel zu spannend ist, dieses Stück in 1-2 Jahren noch mal zu testen.

Trotzdem empfinde ich es wichtig, dass ich im schlimmsten Fall auch nach 500 Stunden zurückgeben kann.
Was ist zum Beispiel, wenn das Spiel kaputt gepatcht wird oder die Ausrichtung der Entwicklung nicht beim Launch absehbar war und das nun ein ganz anderes Produkt ist, als das, was ich kaufte?
Zum Beispiel würde ich gern WoW zurückgeben. Denn das hat nichts mehr mit dem Spiel von damals zu tun.

der Autovergleich hinkt vielleicht ein Bisschen, aber es sind beides Produkte für die ich bezahlt habe und für die ich gewisse Rechte habe und Bugs zum Beispiel fallen in meinem Verständnis auch unter einen Gewährleistung, auch wenn ich da leider nicht wirklich Rechte habe.
Genauso kann es auch mal 1-200 Stunden dauern, bis ich im Endcontent angekommen bin, um festzustellen, dass er Murks oder nicht existent ist…

Kaze

im schlimmsten Fall auch nach 500 Stunden zurückgeben kann.

That Blow my Mind.
Diese hohe Erwartungshaltung für ein Game gibt es wirklich nur bei MMO Spieler.
Die meisten Games, die so um die 60-80€ kosten, haben im Durchschnitt ca. 50 Spielstunden. Spiele wie “breath of the wild” oder “Witcher3” kommen mit ca.120-180 Spielstunde zugute. Doch dabei wird jede Nebenquest dazugezählt.
Du willst ein Spiel zurückgeben können in dem du 500 Stunden gespielt hast, das fast 3 komplette Games (Witcher3) sind?

Accipiter

Ja, häng dich bitte an den 500 Stunden auf.
Ich nenn mal ein paar konkrete Beispiele.

  1. AoC nein, nicht Ashes sonder Age oder Conan, was für mich immer AoC sein wird. Dieses Spiel war in den ersten 15-25 Stunden extrem gut poliert, von der Story, der Atmosphäre und dem Questdesign. Darum war die Presse voll des Lobes und der Start war erfolgreich. Die Leute merkten dann aber, nach dem sie Von der Startinsel runter waren, dass gar nicht mehr alles so toll war. Auf einmal war nicht mehr alles vertont, die Quests oft Mangelware und plötzlich lies nicht mehr die Atmosphäre einen über die Bugs wegschauen. Das war schon arglistige Täuschung und wenn man erst paar Klassen ausprobierte konnte es locker 100 bis 200 Stunden dauern, bis man das Ausmaß des Scherbenhaufens sah.
  2. Bless. Zu diesem Spiel wurde schon viel gesagt. Das Spiel war eine Frechheit und wenn man so naive war und den Versprechungen der Entwickler vertraute, so spielte man vielleicht weiter und sammelte Stunden ohne das sich etwas änderte. Irgendwann wurde dann der Stecker gezogen und selbst wenn man sich mit den Bugs und Murks arrangierte, hätte man nicht mehr spielen können.

Nur mal 2 Beispiele, die in meinen Augen auch nach ein paar hundert Spielstunden die Rückgabe gerechtfertigt hätten.
Bei AoC muss man allerdings zur Ehrenrettung der Entwickler sagen, dass die später noch die Kurve bekommen hatten und das Spiel von vielen Bugs befreiten und noch gut Content nachreichten.

Man kann solche Titel auch nicht mit einem Witcher vergleichen, denn wie schon geschrieben, war man erst nach vielen Stunden von der Startinsel runter, nach denen man die meisten Solospieler schon längst durch gespielt hätte.

Kaze

Wenn dich ein Spiel für 100-200 Stunden gut unterhält, dann hat es ein verdammt guten Job gemacht. Wenn man bedenkt, dass ein Durchschnitt Gamer 8 Stunden und 27 Minuten in einer Woche zockt sind das bei 100 Stunden über 12 Wochen.
Auf Steam gib es bei Warframe Achievement namens “Hooked”, denn bekommt man wenn man über 2 Stunden zockt. Dieses Achievement haben nur 40 % alle Warframe Spieler auf Steam.
In 100 Stunden alle Harry Potter Bücher lesen und danach noch die Filme oder ich zocke Cyberpunk mit allen Nebenquest durch.

Natürlich kann man MMORPG mit RPG vergleichen, nur das eine ist konstant Online und wird stetig weiterentwickelt.
Während die meisten RPG ein Ende besitzen, ist bei MMO das Ende der s Endgame Content .
Es ist zwar schade wenn das Endgame Content keinen Spaß macht. Doch nicht das Ende ist das Ziel, sondern der Weg dahin.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Kaze
Schuhmann

Ja Herr Schuhmann, ich kaufe ein MMORPG mit dem Vorsatz es über mehrere Jahre zu nutzen!
Sie nicht? Dann hat der Artikelschreiber vielleicht doch mehr Recht, als ich annahm.

Nein, ich nicht. Um Gottes willen.

Ich kauf ein MMORPG, weil ich die Anfangs-Phase spielen will. Dann nach einem halben Jahr wieder reinschau und vielleicht auch nach 2 Jahren noch Mal.

Aber die Idee: “Ich kauf ein MMORPG und das unterhält mich die nächsten Jahre 24/7 und ich brauche nichts anderes”- käme mir nie im Leben, weil ich das für völlig unrealistisch halte.

Genau diese Erwartungshaltung führt ja zu der Frustration, dass Leute sogar mit ihren Lieblingsspiele, die sie für Monate gespielt haben, tot unglücklich sind, wenn der Rausch irgendwann mal verfliegt.

Man konnte das super an Destiny beobachten – das haben Leute für Monate 24/7 gespielt und waren dann bitter enttäuscht, als irgendwann kein Content mehr da war.

Diese Idee, ein MMORPG “DURCHGÄNGIG” zu spielen – das geht beim “1. MMORPG, das man je spielt”, weil da alles neu ist. Bei Folge-MMORPGs wird das nicht gehen.

Das ist genau eines der Probleme, das MMORPG-Spieler haben.

Accipiter

Ich bin bestimmt geistig zu befangen, um
diesen Unterschied zu begreifen, aber wenn ich die Anfangsphase spiele, nach einem halben Jahr noch mal reinschaue und nach 2 Jahren wieder, dann hab ich mir das Spiel doch für die Nutzung über Jahre gekauft.
Nirgends schrieb ich, dass ich es 24/7 spielen will. Ich weiß, dass es sicherlich dazu gehört, wenn man in einer Redaktion arbeitet, dass man Aussagen auch mal weiträumig interpretiert, aber ich bitte darum nichts zu verdrehen.
Sie bestätigen doch im Prinzip genau das, was Sie verneinen.

Mein erstes MMORPG war Anarchy Online, was selbst zum Launch schon als optisch unattraktiv galt. Selbst in diese Perle schau ich gerne manchmal noch rein, nach 20 Jahren…
Ansonsten sind meine Dauerkanditaten noch FF14, SWTOR, Lotro, ESO und STO, die ich alle schon in der Beta spielte und bei denen ich mich auf jeden Besich freue, der immer mal Länge oder kürzer ausfällt.
Ja, es hat sich für mich gelohnt, diese Spiele für Jahre zur kaufen, gerade STO und Lotro sind Lifetimeaccounts.

Nyan-chan

Da wird in dem Artikel aber wirklich der falsche Baum angebellt bei manchen Titeln. Bestes Beispiel SOLO. Ich war beim Release dabei und hielt dem Titel relativ lange die Treue. Warum das Game keiner mehr spielt, hat aber nichts mit der meckernden Community zu tun.

1) Das Spiel wurde und wird von Gameforge so gut wie überhaupt nicht beworben. Marketing kostet schließlich Geld. Auch hier auf Mein-MMO war eher nur selten und wenig etwas von SOLO zu lesen, auf vielen Seiten überhaupt nichts. Der “Nachwuchs” fehlte also allein deshalb schon, weil niemand auf das Spiel überhaupt aufmerksam machte.
2) Endgame-Content war lange Zeit quasi nicht vorhanden (und ist es immer noch nicht), außer ein paar lausige Dailys, und (Half-)Weeklies, die ständig die Gleichen waren und an denen man sich recht schnell satt gesehen hatte.
3) Zig Währungen, die alle künstlich extrem Limitiert wurden, so dass man überhaupt nicht richtig farmen konnte. Das Spiel zwang seine Spieler quasi nach den Dailys auch direkt wieder aufzuhören, weil man nichts mehr tun konnte. Nicht mal sein Klassenoutfit konnte man farmen, weil manche Teile davon noch gar nicht im Spiel freigeschalten waren. Die neuen Raids wurden erst einmal limitiert, man konnte sie nur einmal in der Woche überhaupt machen. Danach musste man eine ganze Woche wieder warten. Extreme-Dungeons Dito: Einmal die Woche, bekommst du Loot: Great. Bekommst du kein Loot: Warte bis nächste Woche. Hast du dein Loot zusammen existiert kein Anreiz mehr sie überhaupt nochmal zu laufen, außer halt du willst bspw. das Mount farmen, das in einem Ex-Dungeon droppen kann: Aber wie gesagt, du darfst es nur einmal die Woche laufen, danach gibt es keine Belohnungen mehr!
4) Langweilige Events und Belohnungen, deren Nutzung zeitlich beschränkt waren, wie bspw. das Badeoutfit im Sommer nach Release, das nur ein paar Tage nutzbar war. Wollte man es länger musste man in den Cash-Shop kaufen. Das Event-Outfit war also nur ein Trial für die Cash-Version.

Auch bei New World haben eigentlich die Spieler die wenigste Schuld daran, sondern Amazon, die einfach keine Ahnung haben wie mit einem MMO umzugehen ist. Ich empfehle hierfür das Video “New World – Timeline of a Failure” von Josh Strife Hayes auf Youtube.

PoisonStar

Ich habe genau die gleichen Erfahrungen mit SOLO gemacht. Ich hab einige Tage nach dem Release angefangen und anfangs hat alles sehr viel Spaß gemacht. Je weiter man allerdings ins “Endgame” kam, desto mehr merkte man dass die Aktivitäten doch eher langweilig sind, bis auf die ersten Instanzen und die Raids. Auf Gearlevel 50 ist man relativ schnell, weil man anfangs noch jeden Tag Gear aus den Instanzen bekommt. Aber dann bekommt man aus den schweren Innis nur noch wöchtenlich das Gear. Man hat noch die Möglichkeit die Textfragmente zu sammeln um sich so Gear herstellen zu lassen, was aber höchst langweilig ist, da man jeden Tag einen Instanzrun machen muss, mit einer Auswahl aus fünf Instanzen. Nach dem zehnten mal, in der gleichen Inni, hatte ich einfach keine Lust mehr, und die anderen auch nicht. Da wurde nur noch schweigend schnell durchgerusht, damit man es hinter sich hatte. Die halbwöchentlichen Quests, z.B. Blutruvia waren genauso innovativ: Fliege dort hin und klopp das Viech tot, mache das drei mal und du kriegst Textfragmente und Ruf. Für das nächste Gekloppe musst du aber drei Tage warten. Du kannst ja morgen wieder Instanzen laufen, für deine Textfragmente, von denen du aber um die 90 Stk. brauchst damit du dir ein Item herstellen kannst. Und das zieht sich so durch das gesamte Spiel. Du gehst einen Tag raiden und musst, im schlimmsten Fall eine Woche bis zum Reset warten. Nachdem du alles für den Tag fertig hast, stehst du da und weißt nicht was du noch machen sollst.

Wenn man wenigstens mal neue 10er Instanzen hinzugefügt hätte, für etwas Abwechslung, aber nein, den vorhandenen fünf wurde nochmal ein neuer Schwierigkeitsgrad hinzugefügt. Erinnert mich an die Cantina-Band aus Family Guy “Spielt den selben Song nochmal!”

Das Housing ist ganz nett, aber irgendwann war das für mich auch vernachlässigbar, weil es, außer anbauen und ernten nichts zu tun gab und das sind nur ein paar klicks. Die Events bestanden teilweise aus den beiden Minispielen “Versuche den richtigen Weg über das Spielfeld zu finden” und “Sammle 100 Sterne innerhalb einer Minute ein!” Wenn man sich anschaut wieviel Mühe sich GW2 bei Events gibt…

Es ist schade dass man im Endeffekt nicht mehr draus gemacht hat. Das Setting finde ich super, und es ist mal etwas abseits von Elfen und Zwergen. Das Gameplay und die Kämpfe rocken, aber für immer die gleichen Dinge zu tun, ist mir meine Zeit dann doch zu schade.

Nyan-chan

Das Housing war leider auch absolut furchtbar. Also das Housing selbst war sicherlich okay, mit der Insel, aber das Progressionsystem hat es halt direkt gekillt: Du hast deine zwei mal zwei Anbau-Bereiche und kannst die einmal am Tag ernten. Und das war es dann. Mehr Materialen bekommst du nicht. Du hast keine Möglichkeit es woanders her zu bekommen, bspw. in der Spielwelt zu farmen. Nope. Bestenfalls hast du ein paar Freunde, die deine Felder vor dem Ernten bewässern. Dann bekommst du ein paar Mats mehr. Yay.
Und du kannst am Anfang auch nichts damit machen. Du musst das Housing erst “aufleveln”. Das dauert Wochen bis man genug zusammen hat um mal halbwegs in den Bereich zu kommen, in dem man ein paar hübsche Sachen bauen kann – und dann kann man sie immer noch nicht bauen, weil einem die Mats fehlen. Und die Scheine. Von denen es auch nur ein paar pro Tag gibt. Das ist so absurd wie timegated da alles ist.

Vergleich FF14: Auch hier brauche ich viele Mats oder muss meine Crafter leveln um die Sachen überhaupt herstellen zu können. Aber das kann ich jederzeit machen. Unbeschränkt. Das Spiel sagt mir nicht: “Du hast für heute genug Holz gesammelt, mehr kriegst du nicht”. Auch seltene Timed-Notes kommen oft genug. Ich kann mich an einem Feiertag hinsetzen und auch einfach mal den ganzen Tag meine Crafter und Sammler leveln. SOLO dagegen? Nope: “You’re done for the day. Komm morgen wieder. Du kannst morgen nicht? Pech, dann verlierst du einen ganzen Tag progression, den du nie wieder aufholen kannst!”

Chafaris

Ich finde hier werden Äpfel mit Birnen verglichen und man macht es sich zu einfach, denn die Lösung des Themas ist wesentlich diffiziler als nur ein “Der Spieler ist Schuld”.

Den Vergleich mit den Anfängen von WOW, GW1/GW2, ESO und Co. finde ich ein wenig fehlgeleitet. Denn dieser Vergleich lässt ausser Acht, dass wir Spieler uns in unserem Anspruch weiterentwickelt haben und mittlerweile, nach über 20 Jahren MMO Erfahrung, einfach einen etwas höheren Anspruch haben als noch 2005 (oder 2010 oder oder oder). Und dies ist sowohl gut als auch richtig.

Wir Spieler haben gelernt und erwarten dies auch von den Entwicklern. Nur weil wir damals, in 2005 (oder wann auch immer) in ein “schlechtes” bzw. “halbfertiges” MMO gestartet sind, sollten wir dies in 2021 nicht auch hinnehmen.

Doch die Entwickler machen es sich einfach und präsentieren uns derart halbgare Produkte in der Erwartungshaltung, dass wir es kaufen, spielen und dann auf den Patch warten, welcher irgendwann alles besser macht.

Ich finde wir können im Jahr 2021 durchaus ein fertigeres Produkt erwarten als jene, welche uns aktuell vor die Nase gesetzt werden. Schließlich haben auch Entwickler die Möglichkeit von anderen zu lernen ;).

Aber der Artikel spricht auch Wahres, wenn es um die emotionale Einstellung der Spieler geht. Denn das was viele suchen, die “erste Liebe” bzw. das Gefühl, welches man damit verbindet, ist nicht mehr vorhanden und wird sich auch nie wieder einstellen. Der Zug ist abgefahren. Für mich war dies damals WOW am 11. Februar 2005. Und dieses Gefühl wird kein MMO jemals wieder hervorrufen – so sehr ich auch suche 🙂

Am Ende aller Tage ist es eine Mischung aus allem (auch aus dem Dativ).

Dark Angel87

Ja Spieler werden das Genre zugrunde richten und natürlich sind sie nicht schuld an irgendwas denn sie sind die Perfektion, man kennt diesen Typ Mensch. Am Ende eben zu verwöhnt, wollen alles umsonst und wenn sie es haben maulen sie noch. Wie gesagt ich verstehe vollkommend wenn es in Zukunft keine MMOs mehr gibt. Es ist bitter aber was will man machen, bevor hier ein Wandel bei den so hoch wohl geborenen einsetzt fällt Ostern und Weihnachten auf einen Tag. Ein Großteil der heutigen Spielerschaft besteht eben nur noch aus eingebildeten Egoisten !

Mann

Ich sehe da zwei Probleme:

1) Alle haben vergessen wie schlecht WOW zum Start war (Server ständig kaputt, kaum Inhalte). Ein neues Spiel kann WOW von heute nicht übertreffen an Stabilität und Inhalt.

2) Die Spieler machen den Firmen seit Jahren klar, dass sie alles, außer Quests ablaufen nicht mögen. Die Spiele die mit offenen, sich entwickelnden Welten an den Start gingen, die glaubwürdig und dynamisch waren, wurden gnadenlos wegen “kein Content” abgestraft, weil man sich in solchen Spielen eigene Quests ausdenken muss und nicht jeder Spieler dieselben Quests erleben konnte. Aber Spieler in der Mehrheit setzen Content mit traditionellen Quests gleich. Daher wird es weiter entwickelt. War bei New World auch so. Es war mal ein deutlich innovativeres Spiel. Die Spieler haben es nur nicht verstanden bei der ihrer Suche nach den Questgebern.

Alex

MMORPG-Spieler sind die größten Zicken in der Gaming-Welt.”
AMEN.

Daniel

Das Genre ist mehr als ausgelutsch, von keinem Entwickler kommt etwas neues. Warum soll ich von einem gut entwickelten und Content vollem MMORPG weg, zu einem Schrott wo gar nichts stimmt? Kurze Erklärung dafür.
Ein neues MMORPG wird angekündigt, was darf man machen? Wie im jedem Spiel, als Schwertschwingender in Rüstung gepackter Tank, Als gratzioser Bogenschütze oder als alles verzauberner Magier rumlaufen und die immer gleich Skills und Quest machen. Es ändert nichts ob ich ein Asia Setting habe oder ein Mitteleuropa Setting. Ich werde das selbe machen, wie in jedem MMORPG. Egal wie die Skills aussehen, es bleibt das gleiche in grün.
Einfach mal ein neues Setting und mal neue Skills entwickeln. Und vorallem und fertiges Spiel rausbringen.

voxaN

Tja und die Spiele, die mal etwas neues gemacht haben wurden links liegen gelassen, weil es dann zu neu, zu anders war.
Es gab genug versuche, aber die Spieler müssen sich auch darauf einlassen.

Schlussendlich braucht es noch mehr. Aber die versuche waren vorhanden.

Daniel

Ich sage es immer wieder. Ich trauere immer noch Hellgate London hinterher. So ein Setting und die haben meine volle Aufmerksamkeit.

SirPopp

Das Problem ist aber auch das Neu nicht immer besser ist. Einen neuen Ansatz wagen zu wollen ist durchaus löblich. Mir gefiel z. B. bei New World die Idee keine Klasse wählen zu müssen sondern diese durch die ausgewählten Waffen zu definieren. Hätte es hier mehr PvE Fokus gegeben und mir das Spiel etwas mehr “Themepark” geboten hätte ich es mit Freuden gespielt. Auch die Grafik und Setting find ich sehr schön gemacht. Nur hilft mir eben EIN gutes Feature nichts wenn der Rest komplett an meinen Interessen vorbeigeht. Bei anderen Spielen ist es oft auch so dass die Ideen zwar gute Ansätze haben, aber hinten und vorne nicht ausgereift sind. Klar wandern dann Spieler schnell wieder ab wenn sie z. B. mit dem Kampfsystem hinten und vorne nicht zurecht kommen und deshalb ständig nur mit dem Gesicht im Dreck liegen. Ich spiele um Spaß zu haben und mich unterhalten zu lassen und nicht um Frust zu schieben. Aus dem Grund sind open PvP Games bei mir komplett außen vor. Beispiel Bless: Steh gemütlich am Steg und angle und krieg von hinten mit der Axt eins übergezogen. Toll, ganz großes Kino. Feier deine Kiddie-Aktion schön ab, ich bin mit Rage-Quit raus und machs nie wieder an…und dazu steh ich auch offen!

voxaN

Also wenn die quests von TSW nicht besser als alle anderen im genre sind weiß ich auch nicht.
Wer das anders sieht, will auch nichts neues haben.

Neue features sind durchaus besser als ihre alten Pendants.
Aber der Rest muss auch passen.

Oder man kommt mal von seinem hohen Ross runter und ist mit 10.000 Spielern zufrieden.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von voxaN
SirPopp

Sorry, steh irgendwie grad auf der Leitung. TSW = ? 🙈

voxaN

The secret world.

SirPopp

Thx. Das Spiel hab ich in der Tat nie gespielt weil ich damals gut anderweitig beschäftigt war. Deshalb kann ich dazu auch nix sagen.

Stimme aus dem Off

Wenns kein Bock macht, machts kein Bock, ganz einfach. Ich bezahle um Spaß zu haben und nicht um nicht Spaß zu haben. Wenn das Spiel das nicht schafft ist das nicht meine Schuld …

Andy

Nicht die Spieler sind schuld, sondern die Entwickler. Ich kann noch die beste Suppe kochen, aber wenn sie versalzen ist, schmeckt sie trotzdem nicht.

Solo

Des kann ich so nicht unterstreichen. Der Autor hat schon Recht dass es heutzutage krasses mimimi gibt und sofort alles zum Tode verurteilt wird. Natürlich muss ein Spiel eine gewisse Qualität zum Start vorweisen aber der hate heutzutage bei der geringsten Abweichung ist schon gestört.

Aldalindo

Es gibt ja ein schönes Buch von Erich Fromm: ” Die Kunst des Liebens” Ein Klassiker den wir damals in Philo behandelt haben. Der Fehler der meisten “Liebenden” ist halt, dass sie auf das/den/die Eine/n warten der 100% auf sie “passt”. Das wird nie geschehen. Die Kunst ist eben sich in diverse Ecken und Kanten immer wieder neu zu verlieben und sogar neue zu entdecken, besonders weil sie solche sind; dazu bedarf es halt Zeit und aber auch immer mindestens einen Minimum an Gefallen oder Verliebtsein.
Ich habe fast alle der Spiele mal angespielt, aber schon bei den meisten beim Anspielen gemerkt, dass gerade dieses Minimum fehlte. Mit NW bin ich dann länger gegangen, da war es ganz schön, aber auch letztlich todlangweilig…
Dadurch hab ich mal über meinen Horizont geschaut und HDRO gefunden, das ich nun immer wieder nebenbei zocke; natürlich gibt da noch meine wilde immerwieder Affäre Genshin, aber letztlich finde ich dann doch stets zu meiner großen Liebe FFXIV zurück und mag nach etwas Abstand gerade diese Ecken und Kanten immer wieder und neu😍
Ich denke durch meine wilde Affäre und die Kumpels (HDRO), kann ich glaube ich gut mit FFXIV weiterleben, weil ich dort im Gegensatz zu allem anderen immer wieder etwas neues finde, in das ich mich spontan verliebe😊

Stephan

Ich finde es richtig auch nach 500 Stunden ein Game zurück zu geben, was vor bugs und defekten Endcontent strotzt und was schon nach drei Monaten 3 Dupes hinter sich hatte.
Denn es scheint als wollen immer mehr Spielerentwickler die Toleranzschwelle der Kunden neu ausloten und da muss man als Spieler mal ein Zeichen setzen das es so nicht geht

Envy

Würdest du sagen, wenn dein Chef oder Kunde mit deiner Arbeit der letzte 3 Monate nicht zufrieden war, das du deine letzten 3 Monatsgehälter zurück zahlen würdest?

Falls du das wirklich mit Ja beantworten solltest, schreib mich an, hätte da einen Job für dich, du kannst sofort anfangen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Envy
Prim

Wenn ich diese MMOs Namen sehe verwundert mir Persöhnlich nicht das scheitern das es keine Massen anlockte da hatte NW noch größere Chancen habe es so 1 Monat gespielt.
Wie sagte letzten Tagen ein alter Bekannter mit dem ich auch schon mehrere MMOs spielte.
Der verdient gut udn wenn ihm etwas gefällt,dann hat er plötzlich Zeit aber er sagte es selber die meisten haben ein P2W oder verstecktes P2W bieten keinen Spaß aber das muss selber persönlich entscheiden .
Den Spieler selbst zu beschuldigen macht man es sichs ehr einfach denn die meisten dieser MMOs aus 2021 sind gleiche Spielweise die solche MMOs gerne Spielen klaut man sich die Kunden gegenseitig andere Testen halt nur aus udn nicht wenige Spielen ein MMO nur an und sind dann weg wie ich bei Bless Unl.
Auch hat man es heute sehr einfach festzustellen gefällt einen ein MMO.
Es fehlt in den letzten Jahren die vielfälltigkeit in ein MMO und wer kauft alles den ein Lila Auto und jeder fährt nicht mit einen Lila Auto durch die Gegend…..
Alle diese MMOs Arbeiten mit Itemshop die oft natürlich verkaufen wollen und wie sagte Blizzard mal “Wer mehr Geld Ausgibt der darf auch mehr Spaß haben ”
In diesen Jahr habe ich mit pausen hauptsächlich WoW classic gespielt aber auch im Oktober aus verschiednenen Gründe aufgehört hätte mir eines dieser 2021 MMOs gefallen würde ich sie auch Spielen…..
Ah noch was ich habe noch nie Itemshops gemocht aber habe gelernt sie teilweise zu Akzeptieren bis ich bemerke das solche Käufer verteile haben 😛
Hoffen wir auf ein besseres 2022……..

Oh Long Johnson

Du liegst sowas von falsch.
Wenn ich meine dass ein Spiel meine Zeit nicht wert ist, dann ist es meine Zeit nicht wert Punkt!
Ansprüche runter und links und rechts schauen macht aus Müll nicht mehr als es ist.
Diese Spiele wurden alle zu Recht kritisiert, wenn man alles abnickt und gutheißt endet man genau da wo man nicht sein will.

DatGruen

Zitat: Viele der neuen Spiele wurden stark kritisiert und haben an Spielerzahlen eingebüßt. Gerade auf New World hacken Spieler und Presse ein, als wäre es das schlechteste Spiel, das jemals released wurde.

Genau mein Humor, MEINMMO hat doch auch die Mistgabel und Fackel gezückt und steht in der ersten Reihe 😃

Alex

Wieso? Weil sie über Bugs, expolits und Co berichtet haben?
Ich wüsste nicht wo MeinMMO irgendwie das Spiel gebasht hat, eher im Gegenteil, man hat sehr oft betont das solche Probleme zu Release normal sind, ebenso wie den Spielerschwund hat man relativiert. Auch im Podcast geht man sehr sachlich damit um.

Irina Moritz

Kannst du die Artikel verlinken, in denen wir “Fackel und Mistgabel” gezückt haben? Mir fallen eig. eher Meinungen von Alex und Schuhmann ein, die NW verteidigt haben. Wie hier z.B:

https://mein-mmo.de/new-world-spieler-verloren-total-normal/

Prim

ich erinnere mich halb Dunkel das es Artikel gab die “Fackel und Mistgabel” sehr ähnlich waren bin aber zu Faul sie zu suchen 😛
Ich überlese sowas halt oder bin nur teil Interessiert.

Stimme aus dem Off

Finde ich nicht. Finde man hat sich hier sehr zurückgehalten, ist Neutral geblieben und nicht auf jeden Shitstorm mit aufgesprungen. Die Leute von mein-mmo wünschen sich das New World funktionert/ Erfolg hat.

Zaron

Die Fackeln und Mistgabeln haben die ganzen NW Hater und LA Jünger in der Hand.

Mir würde kein Artikel einfallen der offensiv gegen NW ging.

Nico

Das Spieler von Spielen abwandern ist kein mmo Problem oder Spieler Problem. Sondern ein Problem im der Entwicklung von Spielen.
Man muss sich die Entwicklung von Spielen nur mal genauer anschauen.
Anstatt spielsysteme mit spielspass und tiefes gameplay und bugfrei zu entwickeln. Werden heute fast nur ich copy und paste syteme benutzt. Und Funktionen die zb Serien ausgemacht haben werden entfernt. Und für was werden diese entfernt, genau für Monetarisierungs Systeme alla gacha/ chests oder neuerdings nfts.

Das hat auch nichts mit erste Liebe zu tun, den. Dann hätte ich mehrere gehabt.
Nur damals wurde Spiele entwickelt damit die Spieler spass dran haben. Heute nurnoch auf Gewinn maximierung.

Das einzige woran die spieler selbst schuld sind. Ist das wie sie spiele spielen. Auf maximale ausbeute in loot, ep etc.

Tronic48

Sorry, aber ich kann diesem Artikel nur bedingt zustimmen, warum, ein Bsp

Destiny 2, Spielergruppe A Wünscht sich das eine, Spielergruppe B das andere, was macht Bungie, das was keiner wollte, nämlich C, aber immer sagen sie, sie hören der Com/den Spielern zu.

Muss man da noch mehr sagen, den so ist es in vielen Games, die Hersteller hören einfach nicht zu, oder wollen es nicht, und dann machen sie immer wieder die selben Fehler, was soll man dazu noch sagen.

Wanderer

Ich habe mit FFXIV seit knapp 4 Jahren so viel zu tun, dass ich garnicht wüsste wo ich da ein zweites MMORPG reinpacken sollte. Und obwohl ich mindestens nochmal 4 Jahre brauchen werde, um dieses Spiel mal in Richtung 100% zu bringen (incl. Ultimates), werde ich ab Februar noch LostArk reinpacken. Bis dahin versuche ich noch die Zeit zu finden, um noch 2-3 Singleplayer-Spiele durchzuspielen, die noch auf meiner Liste stehen.
Für halbgare Asiagrinder oder MMOs, die mich vom Setting her eher weniger interessieren, habe ich neben meiner Arbeit und Familie einfach keine Zeit mehr.

Irina Moritz

Geht mir ähnlich. Ich habe einfach keine Zeit für andere MMO-Games neben FFXIV bzw. sehe keine Gründe, wieso ich auf andere MMORPGs umsteigen sollte, wenn mir eins weiterhin Spaß macht.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Irina Moritz
Prim

Bis Blood ging es mir ähnlich….
Auch bis 2012 mit neuen PvP Patch in EVE online haben viele aufgehört.
Vanguard auf Heroes habe ich trotz vieler Bugs Fanatisch mit fester Gruppe gespielt.
Auch 2005 WoW trotz vieler Probleme in fester Gruppe gespielt auch iN Tera in fester Gruppe damals bis P2W zu hart wurde udn einige andere MMOs auch BGs habe ich damals viel gespielt.
Sit ich 2012 mit EVE aufhörte wurde es MAU und ab 2016 hauptsächlich nur Grav und Empyrion dann wurde das Angebot immer einseitiger udn habe nur Zeitlang Rand Spiele gespielt.

Flo

Die erste Erfahrung wird man wohl nie wieder erleben.
Bis auf New World war aber auch keiner der Titel so wirklich groß, Bless noch am ehesten und den habe ich auch tatsächlich etwas gespielt, der Rest war von Anfang an sehr nischig.
Ein Crowfall wäre etwas gewesen bei dem ich mir mehr Erfolg gewünscht hätte, eine angenehme, machbare Level Phase mit netten PVE Zeug, einer gelungenen Einführung ins PVP, maximal 50 Spielstunden lang und dann gelungene Belagerungsschlachten etc. mit einer sauberen Performance und Grafik die, die breite Masse anspricht. Wie geil wäre das gewesen? Sattdessen gab’s ein halbgares Tutorial mit aufgesetztem PVE und einem plötzlichen ‘hier ist die Reise zu Ende, mach PVP..’ und eine Grafik die mir zwar gefiel, aber sonst kaum jemanden mit eher mäßiger Performance.
New World mag sowas vllt. bieten, aber hat eine viel zu lange Levelphase und viel zu viel Grind. Zumal ich mir von einem solchen Titel schon Tools zum suchen von PVP Gruppen etc. wünsche. Warhammer Online hatte sowas doch auch!
Am liebsten wäre mir ein gelunges WoW 2 oder Warhammer 2, gerne auch ein TERA 2.
Bekommen tut man allerdings fast nur Indiekram oder Spiele aus Asien die mich dann halt schon optisch meist nicht so ansprechen. Ein Elyon war optisch ja okay, aber wie ein TERA 2 hat es nicht ausgesehen oder sich gespielt. Dort gefiel mir halt der PVP null, aber der war schon ein sehr zentraler Bestandteil des Spiels, warum sollte ich es dann weiterspielen?
Mit kleineren Dingen die einem nicht gefallen ist es ja noch eine Sache, aber mit so großen, wichtigen Bestandteilen eben doch was anderes.
Bei mir ist es halt auch so, dass ich es nicht mehr einsehe für ein MMORPG auch nur 5€ zu bezahlen um es spielen zu können, zu oft habe ich in den letzten Jahren ein MMORPG zu schnell wieder liegen lassen. Zumal ein MMORPG auch selten eine besonders tolle, einprägsame Erfahrung ist und meist aus ziemlich billigen Quests und Grind besteht. 30 Spielstunden in einem MMORPG sind mir also nicht soviel wert wie eine gelungene Singleplayer Erfahrung oder ähnliches und mehr als 30 Stunden habe ich quasi kein einziges MMORPG in den letzten Jahren gespielt, außer vllt. eben doch Mal wieder WoW..

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Flo
Robin

Was können denn die Spieler dafür, dass aktuell Early Access das neue “Fertig” ist. Spiele werden lieblos und ständig mit dem 1 zu 1 gleichen Einheitsbrei Systemen auf den Markt gebracht. Es finden kaum Tests statt und wenn doch, wenige Wochen vor Release ohne spürbare Änderungen. Kaum Entwickler bringen wirklich mal Neuerungen oder ausreichend Content. Pay2Win Elemente sind häufig Bestandteil eines Spiels und ab einem gewissen Punkt kommen nur noch neue Microtransaction Gegenstände ins Spiel. Die Schuld den Spielern zu geben ist absolut schwachsinnig. Wenn ein Spiel keinen Spaß macht, dann wird es eben nicht mehr gespielt. Nicht nur im MMORPG Bereich haben doch in den letzten 2 Jahren so gut wie alle großen Entwicklerstudios maßlos enttäuscht. Cyberpunk, Outriders, GTA Definitive Edition, WoW, Cod, Battlefield, New World. Die Spiele werden zwar in den darauffolgenden Monaten immer wieder gepatcht aber man hat einfach immer das Gefühl eine Alpha zu spielen. Kein wunder das man so seinen Ruf beschädigt und die Spielerschaft verscheucht. Man zahlt mittlerweile 60-90€ für eine digitale Kopie. Man sollte einfach bei solchen Preisen ein fertiges Spiel erwarten können.

Andevar

Sehe das Hauptproblem auch nicht bei uns Spielern sondern bei der Industrie.
Sie wären evtl. erfolgreicher, wenn sie sich überschaubare Zielgruppen suchen und diese gezielt bedienen. Statt zu versuchen “alle” anzusprechen und damit niemanden happy zu machen. Und naja… Standard sollte sein, dass ein Spiel zumindest technisch “fertig” ist, wenn es veröffentlicht wird.
Viele von uns machen aber leider den Fehler, dass wir vorbestellen oder sofort bei release kaufen. So können die Spieleklitschen Schrott auf den Markt werfen und machen schön ihren Schnitt. Habe den Fehler bei Cyberpunk & New World auch gemacht.
Als Reaktion sind die beiden Spieleschmieden bei mir jetzt auf der schwarzen Liste. Keine Vorbestellungen mehr, kein Kauf zum release und womöglich nicht mal solange die Titel Vollpreis sind.

Wir Spieler haben Möglichkeiten über unser Kaufverhalten. Wenn sich inhaltsarme und bugverseuchte Ware nicht verkauft kommt sie so auch nicht auf den Markt.
Davon sollten wir viel stärker Gebrauch machen.

Kleinere Studios stehen bei mir mittlerweile hoch im Kurs. Hatte und habe echt viel Spaß mit Valheim, The Ascent und aktuell Icarus.
Klar haben die Titel auch Luft nach oben aber sind mit Liebe gemacht und werden zu fairen Preisen verkauft.

Gunthar

Ein Problem könnte auch sein, dass zuviele MMORPGS im Grundgerüst einander zu ähnlich sind. In den meisten MMORPGS killt man Monster, levelt den Charakter auf und man craftet noch was und schon ist die Palette abgedeckt. Wirklich was neues, das über den Tellerrand hinausgeht, sieht man sehr selten. Crowfall wollte über den Tellerrand hinaus, hatte das aber mit der antiken Grafik grad selber verpeilt. Hatte auch schon viele MMORPGs abstürzen sehen, weil sie nicht auf die Community hören wollten. Manche Spiele versauen es auch mit einem miesen Customer Service. Ich warte schon seit 9 Monaten (!), dass Standing Stone (LOTRO/D&DO) mal endlich meinen Account fixt.

NahYou

Welche Innovation gibt es denn bitte in New World?

Solo

Das war genau meine Assoziation von new World 🙂

Prim

Normalerweise würde ich Fragen “was hat NW den neues gebracht ”
Sie haben vieles aus allen alten MMOs kopiert sogar Server Technologie war alt gebacken keien neuen Ideen Umwelt ist für mich eigentlich sehr Künstlich wiederholen sich laufend.
Aber gut jeder hat seine eigenen Vorstellungen was er gerne Spielt…….

Threepwood

Solang die meisten Entwickler so tun, als ob wir uns Anfang der 2000er befinden und sie mit damaligen Versionen von WoW, EQ2 und Co konkurrieren, wird sich dieses hausgemachte Problem auch nicht groß ändern.
Ob “wir” die größten Zicken sind….keine Ahnung. Shooter, RPGs etc. sprechen gezielt Spieler an, MMORPGs versuchen immer noch sich zu breit gefächert aufzustellen und darunter leiden dann eigentlich alle Spielergruppen – was potentiell für breitere Kritik in nahezu jedem Part der Spiele sorgt. Und hey, wer “uns” so massiv mit Microtransactions bombardiert, muss auch was dafür wuppen. Die können sich an MMORPG Spielern über Jahre dumm und dämlich verdienen.

Ich lande auch immer wieder bei “meinen alten Favoriten”. CoX auf dem P-Server, FFXIV, BDO, ESO, WoW, DCUO und Lotro. Das liegt bei mir auch selten an der Anzahl der Dungeons o.ä., sondern die Spiele haben irgendwie mehr Seele. Auch bezüglich RPG. Zudem bleiben die alten Spiele ja nicht stehen. Die machen ihre Hausaufgaben, lernen von der Konkurrenz, entwickeln sich weiter.

Bless Unleashed war für mich dieses Jahr tatsächlich noch der beste neue Titel, dem ich auch zutraue richtig gut bzw. beliebt zu werden, sobald sie ihr Image Problem aufgrund des Namens in den Griff kriegen. Vor allem PvEler aus GW2 und NW sollten hier echt mal mehr als nur einen Blick reinwerfen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Threepwood
Prim

Anfang 2000 konnte man viele verschiedene MMOs in allen Richtungen Spielen man hatte garnicht soviel Zeit udn man musste sich entscheiden was man Spielt.
ab 2016 wurde es immer einseitiger es gab fast nichts mehr……..

Saracen

Ich weiß es ist hier nicht gern gesehen wenn man widerspricht, aber die Hauptschuld an “schlechten” MMOs liegt immer noch an Entwicklern, die meinen das Rad neu erfunden zu haben, aber aus Fehlern “alter” MMOs nichts gelernt haben.
Klar, jedem recht machen kann man es nie, aber man könnte sich als Entwickler wenigstens im Vorfeld die Mühe machen und Forschung zu betreiben, was in der Vergangenheit im Bereich MMO schiefgelaufen ist.
Ich kann jetzt hier nicht über alle genannten Spiele urteilen, denn GW2 war das letzte MMO, dass mich persönlich längere Zeit gefesselt hat.

Drum greif ich jetzt einfach mal NW auf, dass ich ursprünglich vorhatte als “mein” neues Lieblings MMO zu ernennen.

AGS hatte den Background und Möglichkeiten zu forschen, recherchieren und wie oben genannt alte Fehler zu vermeiden.

In NW steckte das Potential wie seinerzeit WOW bahnbrechend zu sein. Testspielphasen und Betas haben gezeigt, was uns trotz eines unfertigen Spiels erwarten könnte.
Leider war AGS so darauf fixiert die Eierlegendewollmilchsau schnellstmöglich zur releasen, dass man sich die ersten Negativstimmen schon durch das mehrmalige verschieben des Releasedatums einfing.
Dass aus diesen Negativstimmen mittlerweile eine Art Shitstorm entstanden ist, müssen Sie sich selbst zuschreiben, den statt NW in die richtige Bahn zu lenken werden dem Spieler immer neue Bugs, Exploits und vermeintliche “Spielverbesserungen” aufgetischt.
Das Sahnehäubchen bildet das Lenken von NW auf eine fast schon absurde Grindschiene.

Wie schon erwähnt kann ich zu anderen MMOs nichts sagen, weil weder angetestet noch gespielt, weil für mich persönlich schon vor Release uninteressant. Jeder hat eben seinen eigenen Geschmack.

Damit komme ich auch zum Ende meines “Romans”, den ich mit folgendem Statement beende :

Warum soll man etwas gut finden, das trotz Potential nicht mal ansatzweise gut ist und dann seine Meinung oder Kritik zurückhalten, nur um nicht anzuecken ?

In diesem Sinne schon mal frohe Weihnachten .

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Saracen
Saracen

Die Sache mit dem Widersprechen war auch eher darauf gemünzt, dass man von der Community mehr oder weniger am liebsten gelyncht wird, wenn man kritisiert oder gar das Gegenteil behauptet.

“Das ist ja nicht der Kern des Artikels. Klar gibt es miese Spiele. Was mich stört ist, dass Kleinigkeiten teilweise aufgebauscht werden und Leute aus Prinzip bestimmte Games nicht ausprobieren.”

Warum sollte man Games ausprobieren, die einem schon von der Optik, Thematik oder anderen persönlichen Kriterien nicht zusagen ?
Klar, sich an Kleinigkeiten aufzuhängen, diese aufzubauschen und mit Gewalt Negatives zu suchen ist ermüdend.
Hingegen finde ich es vollkommen legitim sich über Spiele zu beschweren, die miserabel sind oder Dank falscher Ziele und Entscheidungen schlechter anstatt besser werden, vorausgesetzt man hat sein hart verdientes Geld darin investiert.
Sich über einen F2P Spiel massiv bei fehlender Qualität zu beschweren ist hingegen vollkommen daneben. Man hakt es einfach ab, hat schließlich nichts gekostet.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Saracen
Prim

jo besonders bei heutigen Asiatischen MMO angetestet abgehackt.

Prim

Welches Game das Released wurde hatte kein Potenzial ?
Ich habe seid dem ersten Meldungen von NW schon verfolgt udn in einigen Foren auch Werbung gemacht und News YT gepostet aber seid so ende 2018 war ersichtlich das dort was gewaltig schief ging.
Sie wissen nicht was Massen von Spielern in ein MMO hält und die meisten auch Spaß macht auf ihre weise.
Betrachte doch mal WoW oder alte FF14 bis Blood was hat vielen Spielern Spaß gemacht kanne s sein ,weile verschiedene Richtungen angeboten wurde ?
Klar es gibt immer Spieler die mögen es wenn man ihnen sagt macht dieses oder jenes ein klarenw eg Richtung Ziel als wenn du dich in ein Zug setzt und ddich dann selbst beschäftigs dann auf verschiedenen Stationen aussteigt ein schnellen Job machst und wieder einsteigt….
Aber die Zeiten als FF11/FF14 erfolgreich waren sind vorbei udn Amazon hat es nicht mitbekommen die folge Probleme wären eigentlich nicht so ernst die gab es in allen neu erschienen MMOs mehr oder weniger.
Aber von Amazon hat man mehr erwartet dazu kommt natürlich noch der Derzeitige Reale Stress…..
Wie schon paarmal geschrieben das ich Neugierig bin wie Amazon das Problem löst endweder aufd er Art wie EA mit SWTOR oder finden die einen Intelligenten Weg ?
Aber finden die keine Lösung werden sie das MMO Herunterfahren 2022……
Den Spieler Schwund kann man sogar Persönlich verfolgen……

Irina Moritz

Aber die Zeiten als FF11/FF14 erfolgreich waren sind vorbei 

Die Zeiten sind so vorbei, dass FFXIV aktuell den höchsten Spielerstand seit Release hat.

https://mein-mmo.de/final-fantasy-xiv-spielerzahl-peak-verdoppelt/

Prim

Aber du solltest auch wissen wie schnell man solche Meldungen Generieren kann oder ?
Wichtig ist doch nur wieviel Spieler sind Aktive und auch aus WoW gaben Spieler zu über 1 Jahr Abbo bezahglt zu haben ohne sich einzuloggen das ist aber auch schädliches Verhalten ingame.
Wichtig ist nur wieviel Spielen Aktive nicht wieviele Bezahlen Aktive………
Eine Meldung sei es nur Gerücht MMO das Zurückgehende Spielerzahlen hat ist schlecht fürs Geschäft oder ? 😛
Da war man sich sogar in WoW Classic oder dieses SOM der Meinung.

Zaron

“Aber die Zeiten als FF11/FF14 erfolgreich waren sind vorbei” Hab ich was verpasst?
Das musste mal wirklich erklären wie du auf so etwas kommst.
Am besten mit Zahlen👍

Prim

Ich erinnere mich noch an Volle Städte vor Blood oder man in Low. Level gebiete auf einen schlag bis 20 Low Spieler zusammen bekam um zu raiden udn XP zu machen.
Alles was ich sehe oder Höre sind die Städte fast leer.Solo Spieler sind das einzige was es gibt aber für Solo Spielen brauche ich keine Abbo gebühren zu Zahlen und ala WoW Anonym irgendwelchen Gruppen beitreten wo man oft Gefühl hatte es mit NPC zu tun zu haben.
Ach noch was habe in fast fester Gruppen auch Länger FF11 gespielt mehere Jahre die Städte waren voll mit Internationalen Spieler auch eine menge Deutsche vor dem AH standen oft 50 Spieler ds es damals Lagte als die große Erleichterung eingeführt wurde starb das MMO schnell.

Zaron

Der Wahnsinn😂

Leyaa

Zugegeben, den meisten Spaß (und auch am meisten Zeit verbracht) habe ich nicht mit MMOs, sondern mit anderen Spielen dieses Jahr. Unter anderem Path of Exile, Genshin Impact, Legends of Runeterra, League of Legends und regelmäßig dabei: Die Sims 4.

Die meisten MMOs im Artikel habe ich gar nicht ausprobiert, lediglich ins PSO2:NGS habe ich mich gewagt und da hat es mich vor allem wegen Bugs nicht lange gehalten.

Ansonsten sind es vor allem ältere MMORPGs, mit denen ich meine Zeit verbracht habe: Black Desert und (mit deutlich höherem Anteil) Herr der Ringe Online.

Zum Thema des Artikels muss ich sagen: Ja und nein.

Ja, es gibt etliche Spieler, die sich ihren Illusionen eines perfekten Spiels hingeben und dadurch astronomische Erwartungen haben, was ein neues MMORPG alles erfüllen muss. Klappt so einfach nicht. Und ja, MMO-Spieler sind so unterschiedlich und anspruchsvoll wie in keinem anderes Genre im Gaming. Wir sind schon echte Divas.

Aber deswegen sollte die allgemeine Qualität eines Spiels nicht darunter leiden. Und das tut es leider sowohl bei Swords of Legends Online (was mMn an Gameforge mit ihrer low effort policy liegt), als auch bei New World (vor allem wegen Bugs, Exploits, Coding).

Das New World gerade so durch den Kakao gezogen wird, ist mMn kein Wunder, bei der Aufmerksamkeit, dass dem Spiel gewidmet wurde. Und dann kommen noch so schwerwiegende Fälle wie etwa von den Entwicklern öffentlich rekonstruierbare Exploits, Spieler, die ins Coding eingreifen können, etc. Das wirkt schon fast amateurhaft – und damit hat man noch nicht einmal die Probleme angesprochen, die auf die unterschiedlichen Zielgruppen zurückzuführen sind (u.a. Soloisten, PvPler, Casuals/Hardcore-Gamer).

Das man New World nach mehreren hundert Stunden überhaupt zurückgeben kann, ist ja schon ein starkes Stück. Das lese ich gerade zum ersten Mal 👀 Da stimme ich auch absolut zu: Wie kann man nach so viel investierte Zeit nicht mal ein bisschen Spaß daran gehabt haben? Klingt mehr nach einem Ausnutzen seitens der Entwickler. Seltsames Vorgehen von AGS.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Leyaa
Sarah

Zu dem Thema Kosten/Spaß Faktor bzw. Free to Play=Pay to win, da fällt mir immer wieder Path of Exile wo ich über die Jahre auch schon hunderte Stunden meinen Spaß hatte und habe.

Ich weiß es ist jetzt kein MMORPG, aber obwohl es kostenlos ist hab ich überhaupt kein Problem damit hin und wieder Geld ausgeben (sei es jetzt für ein neues Truhenfach oder ein Supporter Pack wenn mir ein Skinn gefällt) um die Entwickler zu Unterstützen bzw “Belohnen”.

Deswegen verstehe ich eigentlich garnicht warum Amazon das Spiel noch umgetauscht hat und nicht die üblichen Steam Richtlinien verwendet hat.

Kelric

Ich sehe das wie folgt. Es werden einfach Spiele unfertig, zu wenig getestet mit zu wenig spieltiefe auf den Markt geworfen. Ich vergleiche das immer wieder gerne mit dem eröffnen einer Pizzeria. Ihr fragt euch jetzt sicherlich spinnt der Kelric … was hat eine Pizzeria mit einem MMORPG zu tun.

Dazu komme ich jetzt: Wenn ich in meinem Ort wir nennen ihn mal Musterstadt 20 Italienische Restaurants vorhanden sind. Diese gibt es dort bereits seit 17-20 Jahren und sie laufen gut. Ich selber bin totaler Italienfan – und will mein eigenes Restaurant haben. Dann muss ich gucken was für Konkurrenten gibt es jetzt in meiner Umgebung. Es gibt ja den Markt “Pizzeria Italia” bereits. Und dann muss ich nicht nur so gut wie die anderen Läden sein, sondern noch ne schüppe oben drauf legen. Warum sollten die sonst zu mir essen kommen und nicht weiterhin bei der Konkurrenz. Oder! Ich hab ein Nischenprodukt was keine andere Pizzeria außer mir hat. Dann kann ich konkurrenzfähig bestehen. Es hilft mir nichts draußen “Gourmet Trattoria” drauf zu schreiben und eine Tiefkühlpizza ausm Supermarkt für 22,90 EUR den Gast zu servieren. Die Kosten + Nutzenrechnung wird mich rote Zahlen schreiben lassen. Daher zieht dieser Vergleich den ich so oft – auch hier wieder mal gelesen habe: “Welches MMORPG kam schon gut auf den Markt” … oder “Wow hat 17 Jahre auf dem Buckel bis es so ist wie es heute ist” … nicht. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Wenn ich heute was auf dem Markt werfe muss es mit den bestehenden Platzhirschen konkurrenzfähig sein, und nicht – naja … vor 17 Jahren war wow auch scheiße deswegen werfe ich jetzt auch mal etwas unfertiges auf den Teller – in 17 Jahren wirds dann gut sein.

Und hier kann man den Vergleich zur Gaming Branche und den ganzen MMORPGs ziehen. Oft wird sich versucht als Nischenprodukt zu platzieren – was aber die meisten Spieler nicht anspricht.

Die Spiele sind unfertig, haben viele Bugs, standard features die es in anderen Spielen gibt z.B. “Umfangreiche Charakter erstellung, Charakter im Nachgang noch mal anpassen, Gutes Quest Design, Immersive Story, Minimap, Servertransfer, Serermerging, Wartschlangen + Layering, Guter GM Support, Itemwiederherstellung, erlauben von Addons … etc” (das ist keine Vollzählige Auflistung sondern nur ein kleiner Abriss dessen was möglich wäre) – werden gekonnt ignoriert.

Und dann darf man sich nicht wundern wenn dann spiele zerissen oder gemieden werden. natürlich sollte man in jedem spiel auch mal links / rechts schauen. Aber wenn mich dann das spiel in der gesamtheit nicht anspricht … spiele ich es schlichtweg nicht. Manchmal würde ich mir wünschen das die Hersteller / Publisher spiele wieder so lange entwickeln würden – bis man etwas solides hat auf das man stolz sein kann und nicht alles als 5min Terrine dir dann versuchen unterzujubeln.

Andevar

Jo. Besonders das Sperren gegen Addons kann ich 2021 null komma gar nicht nachvollziehen… Über den Steam-Workshop hat man die Möglichkeit zu steuern welche mods von den Servern akzeptiert werden und welche nicht. Mods können die Spiele extrem erweitern und nehmen den Entwicklern auch noch die Arbeit ab x Anpassungen selbst machen zu müssen.
Als Paradebeispiele möchte ich z.B. Ark und WoW nennen. Was da alles durch Mod-Autoren gebaut wurde… unglaublich geil!
WoW als Heiler hätte ich mit dem Standard-Interface nicht etliche Jahre gespielt, weil mir allein schon an der Benutzeroberfläche so vieles nicht gefallen hatte. Da brauchts nicht mal mods die einem “Vorteile” verschaffen. Viel Freude bringen allein schon mods, die einem die Spielerfahrung verschönern, man Dinge anpassen kann, die einem nicht gefallen.
und was bei Ark durch mods an wirklichem Content dazu kam ist unglaublich.

Das alles könnten sie auch bei New World für umme bekommen. Hätten null Arbeit damit und viele Leute hätten Freude daran. 😊

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Andevar
Nephalis

Prinzipiell bin ich auf deiner Seite, allerdings glaube ich, dass eben auch kein Wunder ist, dass das nicht passiert. Denn: du glaubst doch selbst nicht, dass die Entwickler F2P-Spiele raus bringen und der Community dann auch noch die Möglichkeit geben, die Spiele selbst zu erweitern?! Immerhin hätten sie diese Inhalte auch selbst erstellen und verkaufen können. Allein die Gefahr, dass da potential verschenkt wird, wird den meisten reichen keine Mods zu erlauben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Nephalis
Andevar

Ööööööhm…
Nix verstehn in Athen…
Welches der von mir genannten Spiele ist free to play?

Nephalis

Das war nicht auf eines der genannten Spiele bezogen. Es eher auf den Trend von neuen Spielen bezogen, dass die meisten Spiele mittlerweilse als F2P erscheinen und deswegen glaub ich, dass man da schon gar nicht hoffen darf, dass Mods dafür zugelassen werden könnten. Auch wenn es beiden seiden nutzen würde…

Todesdose

Tut mir leid, aber hier muss ich dann mal dem Artikel widersprechen,

Bless – Wie kann man diesen Namen auch noch verwenden, nach all dem, was unter diesem Titel passiert ist, war das ein Scheitern mit Ansage.

PSO – Habe ich genau 5 Minuten ausgehalten. Der Charakter Editor…kann man sich vielleicht noch mit anfreunden, obwohl er schon sehr eigenartig ist, aber das gesamte Interface wirkt wie aus einem RF Online aus 2006, die Grafik schwankt zwischen scheußlich und ätzend, absolut nicht zeitgemäß, GW1 sieht besser aus.

Swords of Legends – habe ich zu Beginn in der Beta mal ausprobiert, ja es ist ein klassisches MMO, das eben genau nichts! neu macht. Es dümpelt so vor sich hin, hat die typischen Quest hubs, NPC’s, die nicht so wirken als würden sie leben um des Lebens willen, sondern nur existieren um als Kaufleute, Questgeber etc. zu fungieren. In einem MMO möchte man in einer anderen Welt abtauchen, so entsteht keinerlei Immersion.

New World – Ein schwieriges Thema, es hat tatsächlich Spaß gemacht, das erkunden, das sammeln. Es gibt aber leider etwas, das dieses Spiel vor allem hat, der Grind der immer gleichen Quests. Ich war nie ein Fan von täglichen Quests, schon in WoW zu Burning Crusade nicht, hier wurde das ganze aber auf die Spitze getrieben, Quests wiederholen sich im Dauer lauf, und kommen wie in SoL nie aus dem “Töte 3 davon, sammle 10 hiervon” Einheitsbrei heraus.

Ich finde, das man heute kritischer an MMO’s gehen sollte, denn Publisher und Entwickler scheinen in einem Trott festzuhängen. The secret world hat einst eindrucksvoll gezeigt wie toll und unterhaltsam Quests sein können, wie düster und erwachsen das Setting, und ich bin der Überzeugung, dass dieses besagte Spiel nur daran scheiterte kein gutes Gameplay/Kampfsystem zu haben, es hat bei mir damals auch mehr als einen Anlauf benötigt um es wirklich genießen zu können.
All diese Spiele machen nicht neues mehr, versuchen keine aufregenden neuen Möglichkeiten wie Allods Online mit den Flugschiffen oder wie Aion mit den Flügeln einzubauen.
Stattdessen bauen sie ein Standard 0815 MMO und setzen darauf, dass wir das ja wohl spielen müssen, weil ist ja neu, und wir sollen uns mal nicht so anstellen oder irgend welche Forderungen oder Ansprüche haben….

So sehe ich das.

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