Genderlock in MMORPGs – Warum gibt es das?

Jeder, der MMORPGs mag und viele Spiele aus dem Genre ausprobiert hat, kennt den Genderlock. Vor allem in Asia-MMORPGs ist es völlig normal, diese Begrenzung zu erschaffen. Doch warum gibt es das? In diesem Video erklären wir von MeinMMO euch 3 Gründe, warum es Genderlocking in MMORPGs gibt.

Was ist Genderlocking? Genderlock bedeutet, dass man keine Wahl hat zwischen dem Geschlecht des Charakters, den man spielen möchte. Es sind vordefinierte Rollen. So kann in Lost Ark nur die Magierin eine Bardin spielen, eine männliche Version gibt es nicht.

Doch wo kommt das her? Und warum gibt es Genderlocking? Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage, denn es spielen mehrere Faktoren und Hintergründe in diesem System. Wir erläutern euch das näher in unserem Video.

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Spiele Genderlock spiele nicht hat für mich nichts mit ein MMORPG zu tun und es tritt halt zu 99% in Asia MMOs auf.
Genauso wie Loli und oder Shota Rassen/Klassen was nicht mal wirklich hinterfragt wird das es für den “Asia” markt scheinbar oki ist “Kinder” zu sexualisieren.

Damian

Mich nervt der asiatische Sexismus, den man oft dabei erkennt, so sind z.B. typische Caring-Klassen, also Heiler und Supporter weiblich und Krieger immer männlich etc. Rollenverständnis aus den 1950ern…
Dann noch diese dämlichen Tussi-Klamotten… Urgh.. Das wirkt oft extrem stereotyp, altbacken und piefig. Die asiatischen Entwickler und Gamer haben scheinbar noch nie was von modernen Diversity-Konzepten gehört.

Threepwood

Mich nervt Gender- und Racelock auf Dauer total.
Als Lore-begründete Ausnahme bei einer ansonsten breiten Auswahl ist es für mich okay – wie z.B. bei den neuen Drachen in WoW.

Ansonsten verzichte ich gern auf aufwändige, flashy Animationen und habe lieber eine Vielfalt an Rassen, Völkern, Geschlechtern und Klassen, die ich beliebig kombinieren kann.
Ich bekomm gerade in Hubs und überall dort, wo Spieler aufeinander treffen auch schnell eine Abneigung gegen die Klon-Armeen, die i.d.R. das Resultat von solchen Designentscheidungen sind. Klar, dann greift noch der Shop, um sich zu individualisieren….ach fck ne ey, das gesamte Konzept ist nichts für mich und mein Rollenspielherz.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Threepwood
Escad

Für mich ist es nur ein Grund solche Spiele nicht anzufassen.
ich spiele liebend gerne Supporter oder Barden und leider sind genau solche Charaktere in vielen Spielen Genderlocked als weibliche Charaktere.

Wenn ich solche Spiele spiele, möchte ich auch in die Welt eintauchen und es tut mir leid ich bin als Junge auf die Welt gekommen und fühle mich auch als solcher, deswegen lasse ich die Finger von solchen Spielen weil es für mich absolute Atmosphären Killer sind 😀

Ich verstehe die Gründe für Genderlock und kann deshalb auch gut mit leben. Es muss aber zum restlichen Spiel passen. 4 Klassen mit Genderlock ist ein NoGo. Bei 15 Klassen ist mir das egal. Am besten wäre Genderlock nur bei Rassen (wie FF14) anstatt bei Klassen (wie bei Lost Ark)

Ein Punkt fehlt allerdings in der Auflistung. Es sind nicht nur die Entwicklungskosten für Animationen, sondern auch für Rüstungen

Kreylem

Mir geht das auf die Nerven, ich möchte klar definieren ob ich einen männlichen oder weiblichen Charakter spiele und nicht irgendwas dazwischen. Aber ich bin aufgrund der gesamten Optik kein Freund des Asia Style.

Irina Moritz

Ich würde dir einen sehr informativen Artikel und die entsprechenden Studien zu dem Thema empfehlen: https://m.tagesspiegel.de/wissen/gender-in-der-biologie-es-gibt-mehr-als-zwei-geschlechter/13386730.html

Geroniax

Es gehört jetzt ja nicht zum eigentlichen Thema, aber Menschen sind auch nur Menschen und nur weil ein Forscher/Wissenschaftler/Professor das eine Behauptet, ist das ja nicht zwangsläufig korrekt. Man siehe sich nur mal die ganzen Corona Debatten an, wo die einen Wissenschaftler sagen das das Impfen nichts bringt, während die anderen stark dazu raten sich zu Impfen. Oder das Thema Klima, bei dem Forscher X sagt das wir schon alle verdammt sind, Forscher Y noch optimistisch ist und Forscher Z das alles für Hirngespinste hällt.

Mann ist nicht gleich Mann, Frau nicht gleich Frau. Der eine hat mehr Östrogene als der andere, aber ist das gleich ein neues Geschlecht? Denn dann würde es auch nicht nur bei 5 Geschlechtern bleiben, auch nicht bei 100, sondern bei so vielen wie es Menschen gibt, denn wir sind auf die eine oder andere Weise einzigartig.

Ich weis noch als das ganze LGTV+ Thema groß aufkam und es darum ging nicht in Schubladen zu denken und alle so zu akzeptieren wie sie sind. Jetzt hört man nur noch das täglich 20 weitere Schubladen dazu kommen in die man sich selbst rein stopfen kann – und bei Bedarf wechselt man wie es einem gerade besser passt.

Nur weil der Bartwuchs ausbleibt und das Kopfhaar voll ist mit 60, was durchaus von Hormonen beeinflusst wird, ist man doch nicht gleich ein anderes Geschlecht.

Ich glaube es geht eher darum, dass man nicht selbst entscheiden kann ob man einen weiblichen oder männlichen Krieger spielen kann sondern nur ein weiblichen Krieger und ein männlichen Zauberer. Also die Klasse bestimmt das Geschlecht.

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