Kann man Diablo Immortal solo spielen und welche Inhalte gibt’s nur für Gruppen?

Diablo Immortal will ein vollwertiges MMO sein, setzt also auf Inhalte für Gruppen und soziale Interaktion. Aber was, wenn man lieber alleine spielt? MeinMMO schaut sich an, für welche Inhalte ihr wirklich Freunde braucht und was auch alleine geht.

Das bietet Diablo Immortal: Nach mehreren Betas und kurz vor Release wissen wir bereits, welche Inhalte euch in Diablo Immortal erwarten. Darunter sind altbekannte Features als auch völlig neuer Content, den es noch nie in Diablo gab. Die wichtigsten Inhalte sind:

Mit den Inhalten will Diablo Immortal offenbar viele verschiedene Spieler ansprechen. Selbst die Entwickler sagen: Das wird ein echt ambitioniertes Spiel und „das größte Diablo bisher“. Immortal will sowohl ein echtes Diablo sein, als auch ein echtes MMO. Wer aber alleine spielen will, muss nicht gleich aufgeben.

Kann ich Diablo Immortal solo spielen? Grundsätzlich ja. Der Game Director Wyatt Cheng antwortete in einem Q&A vor dem Release auf einige Fragen der Community (via wowhead.com). Darunter war auch die Frage, wie sehr man als Solo-Spieler eingeschränkt sein würde. Cheng sagt:

Es wird Grenzen geben für das, was du tun kannst, aber die sind nicht so heftig, denke ich. Ich verstehe, dass man das Solo-Spiel genießt – aber wir wollen grundlegend, dass das Spiel eine soziale Komponente hat.

Wir haben Kopfgelder abgepasst, sodass ihr niemals eine Gruppe dafür braucht. Ihr könnt den Schatten solo beitreten und die Verträge solo abschließen. Beides waren Dinge, mit denen Solo-Spieler Probleme hatten, im Endgame der Closed Beta.

Ihr werdet also auch ohne Gruppe zumindest vieles von Diablo Immortal sehen können. Allerdings sind die meisten Inhalte im Endgame doch auf Gruppen ausgelegt.

Im Video verraten wir euch alles, was ihr über Diablo Immortal wissen müsst in 3 Minuten:

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Solo geht, aber Diablo Immortal ist ein MMO

Dafür braucht ihr eine Gruppe: Die meisten Endgame-Inhalte sind für Gruppen ausgelegt. Obwohl besonders gute Spieler vielleicht den ein oder anderen Content solo schaffen können, braucht ihr eigentlich Teams für:

  • die 7 bisher bekannten Dungeons des Spiels (4 Spieler)
  • das Reliquiar der Hölle („Helliquary“, 8 Spieler)
  • den Vault-Schlachtzug für Schatten (8 Spieler)
  • Kion’s Ordeal für Immortals (48 Spieler bzw. 4 Gruppen mit 12 Spielern)
  • PvP-Schlachtfelder (8vs8 Spieler)

Darüber hinaus gibt es den „Cycle of Strife“, der in zwei Phasen aufgeteilt ist. Im „Rite of Exile“ treten insgesamt 160 Spieler verschiedener Gilden in 10 separaten 8v8-Matches gegeneinander an. Anschließend kommt es unter den richtigen Voraussetzungen im „Challenge of the Immortal“ zu einer 30v1-Schlacht.

Umgekehrt bedeutet das, dass ihr nach aktuellem Stand nur Elder Rifts, Kopfgelder und Verträge ohne Weiteres solo erledigen könnt. Allerdings soll bis zum Release auch noch an vielen Dingen geschraubt werden.

Die Entwickler haben uns bereits bestätigt, dass ihr für Diablo typisch euren Loot aus jeder Quelle bekommen könnt. Für die besten Items braucht ihr also nicht unbedingt eine Gruppe, aber wenn ihr alle Inhalte spielen wollt, solltet ihr euch Mitspieler suchen.

Wann erscheint Diablo Immortal? Am 2. Juni 2022 geht Diablo Immortal live für Android und iOS. Außerdem könnt ihr ab dem gleichen Tag das neue Diablo schon auf dem PC spielen, wobei sich der Client dann noch in der Open Beta befindet.

Da es jedoch keinen Wipe gibt, handelt es sich hier um einen Soft-Launch. Ihr spielt zwischen den Plattformen zusammen („Crossplay“) und könnt Speicherstände übertragen, wenn ihr auf verschiedenen Plattformen spielt („Cross-Save“).

Diablo Immortal ist Free2Play, ihr könnt also jederzeit einsteigen, ohne bezahlen zu müssen. Wir haben für euch in der Übersicht bereits 5 Dinge zusammengetragen, die ihr vor Release wissen müsst.

Twitch-Streamer will Elden Ring durchspielen, ohne getroffen zu werden – Versagt tragisch beim letzten Angriff

Twitch-Streamer The_Happy_Hob wollte Elden Ring komplett durchspielen, ohne auch nur einmal getroffen zu werden. Das klappt über 4 Stunden lang – doch ausgerechnet in der allerletzten Sekunde geht alles dramatisch schief.

Die Souls-Spiele vom Entwickler-Studio FromSoftware sind für ihren knackigen Schwierigkeitsgrad berühmt. Fans der Spiele bestehen aber immer darauf, dass diese Games auch immer fair sind. Und manche wollen das auch beweisen.

In der Souls-Community sind die sogenannten No-Hit-Runs seit jeher eine beliebte Challenge. Hier wollen die besten Spieler diese Action-RPGs komplett durchspielen, ohne auch nur einmal getroffen zu werden.

Der bekannteste Spieler für diese Art von Challenge-Run ist The_Happy_Hob. Bei Elden Ring stand er ganz kurz davor, es auch zu schaffen. Doch das geht auf die tragischste Art und Weise schief.

Seht hier, wie ein halbnackter Spieler mit Topf auf dem Kopf zur Elden-Ring-Legende wurde:

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„Nennen wir es ein Unentschieden“

The_Happy_Hob hat vor allem Ende 2021 auf sich aufmerksam gemacht, als er alle 6 bis dahin verfügbaren Souls-Spiele hintereinander durchspielte, ohne auch nur einmal getroffen zu werden (via YouTube).

Aktuell versucht er, diesen Erfolg auch in Elden Ring zu schaffen. Und er war ganz kurz davor.

Wie ist der Streamer gescheitert? The_Happy_Hob kämpft gegen das Eldenbiest, dem letzten Boss im Spiel. Ein Treffer steht noch zwischen ihm und dem beeindruckenden Erfolg. Er holt zum letzten Angriff aus, und weiß schon, was passieren wird: „Verdammt, ich bin tot“.

Er trifft den Boss tödlich – wird aber ebenfalls getroffen. Sein Run geht in absolut allerletzter Sekunde schief. Hier seht ihr die herzzerbrechende Szene im Clip:

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Boss und Spieler gehen gleichzeitig zugrunde, der Bildschirm zeigt erst ein Game Over, dann den Siegesbildschirm. Doch das ist egal.

Ausgerechnet in der allerletzten Sekunde beim letzten Bosskampf wird der Streamer getroffen. Der No-Hit-Run, der über 4 Stunden Zeit in Anspruch genommen hat, ist damit gescheitert.

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Wie reagiert der Streamer? Viel sagt der Streamer in dem Clip nicht. Er hält sich die Hand an die Stirn, atmet tief aus, und versucht mit dem Spiel zu verhandeln: „Nennen wir es ein Unentschieden.“

Doch diese Verhandlungstaktik klappt natürlich nicht. The_Happy_Hob, jetzt sehr unglücklich, startet einen neuen Spielstand und sag noch einmal klar: „Das hat nicht gezählt, ich bin gestorben. Ich kann es nicht glauben.“

Wie reagieren die Zuschauer? Die Fans von Hob waren ebenfalls sehr traurig nach dieser tragischen Sekunde. Doch es gab viel Zuspruch für den Streamer:

„Das ist niederschmetternd, aber es ist Hob, er wird es innerhalb einer Woche bekommen, wenn er es noch einmal versucht“, sagt ein Fan auf reddit.

Viele Zuschauer regen sich auch tierisch über das Eldenbiest auf. Der letzte Boss im Spiel habe insbesondere einen nervigen Angriff, dem man kaum ausweichen kann. Deshalb sei es besonders frustrierend für den Twitch-Streamer, dass diese letzte Hürde so unangenehm sein kann.

Auch in unserem Boss-Ranking für Elden Ring taucht das Eldenbiest negativ auf:

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Spieler kopiert illegal Items im Wert von 17 Millionen Euro in einem MMORPG – Muss jetzt ins Gefängnis

Ein 40-jähriger Südkoreaner hat in dem MMORPG AIKA Online über mehrere Jahre Items kopiert und im Spiel verkauft. Insgesamt sollen diese einen Wert von umgerechnet 17 Millionen Euro gehabt haben. Der Entwickler verklagte den Mann, der nun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Was wurde dem Angeklagten vorgeworfen? Wie die koreanische Webseite ThisGame berichtet, soll der Spieler wohl zufällig entdeckt haben, dass sich ein spezielles Item kopieren lässt, wenn eine Wartung für die Server stattfindet.

Dieses Item soll er zwischen Dezember 2017 und Mai 2019 insgesamt 2.630 Mal kopiert haben. Der Schaden durch diese Duplizierung soll sich laut Staatsanwaltschaft auf etwa 23 Milliarden Won (umgerechnet 17 Millionen Euro) belaufen.

Dem Angeklagten soll vor der Verhandlung ein Angebot gemacht worden sein, eine Entschädigung von umgerechnet 750.000 Euro zu zahlen. Eine außergerichtliche Einigung fand jedoch nicht statt.

Bestrafung fällt hart aus, weil sich Gaming als Sport-Kultur etabliert

Wie ging die Verhandlung aus? Der Entwickler Hanbit zog vor Gericht und bekam Recht. Das Gericht betonte, dass das Unternehmen selbst die Verantwortung hätte, die Server ordentlich zu warten und solche Fehler zu vermeiden.

Allerdings habe sich die Gaming-Industrie inzwischen auch als Sport-Kultur etabliert und dort müsse man illegale Transaktionen bestmöglich unterbinden und bestrafen.

Der Angeklagte wurde deshalb am 20. April zu einem 1 Jahr und 6 Monaten Haft verurteilt und bekommt zudem 3 Jahre Bewährung und 80 Stunden Zivildienst auferlegt.

Die aktuell beliebtesten MMORPGs findet ihr hier:

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Was war das überhaupt für ein Spiel? AIKA Online ist ein koreanisches MMORPG, das 2009 erschien und eine Zeit lang auch im Westen spielbar war, inzwischen aber hierzulande eingestellt wurde.

Es bietet verschiedene Klassen, Quests und Story in der offenen Welt, sowie fünf verschiedene Nationen, die sich im PvP bekämpfen. Das PvP spielt also eine große Rolle in dem MMORPG.

Haben die Dupes Konsequenzen für die Wirtschaft im Spiel? Laut dem Entwickler sollen 96 % der kopierten Items bereits entfernt worden sein. Es soll keine wirtschaftlichen Probleme in dem MMORPG geben.

Dupes in MMORPGs kommen immer wieder vor, doch selten kommt es zu harten Konsequenzen

Sind Item-Duplizierungen auch bei uns ein Problem? Ja, sie kommen auch bei uns im Westen immer wieder vor. Besonders tragisch waren die Dupes zuletzt in New World.

Doch auch in Lost Ark wurden Spieler superreich und selbst in etablierten Spielen wie WoW Classic kam es 2019 zu einem Item-Dupe (via Ownedcore).

Allerdings folgen im Westen in der Regel nur zu temporäre oder permanente Accountsperren. Selten greifen die Entwickler auch zu kompletten Hardware-Bans. Vor Gericht landen solche Dupes in MMORPGs in der Regel aber nicht.

In Korea jedoch wird härter durchgegriffen. Dort sind das Gaming und vor allem auch der E-Sport deutlich populärer. Der E-Sport wird sogar immer mehr zum Volkssport. Riesige Events mit tausenden von Zuschauern sind dort keine Seltenheit.

Es gibt sogar Politiker, die Gesetze zu Gunsten von E-Sportlern verändern wollen:

Politiker will Gesetz ändern, damit Superstar Faker weiter LoL spielen kann.

LoL will sein größtes Problem angehen, über das Spieler seit Jahren meckern – Riot kündigt große Balance-Änderung an

In League of Legends sterben die Spieler zu schnell. Das sehen viele Profis als das Hauptproblem im Balancing von LoL. Der Lead Gameplay Designer von LoL sagte jetzt am Samstag, dem 30.4.: Man habe es da wohl wirklich übertrieben. In den nächsten Wochen will man darüber sprechen, wie man die Geschwindigkeit im Kampf wieder runterfährt.

Was ist das größte Problem in LoL? Als größtes Problem in LoL sehen viele Experten und Spieler seit Jahren eine Art „Ping-Pong“ bei den Lebensbalken:

  • Der Schaden in League of Legends ist so hoch, dass Spieler innerhalb eines Augenblicks von vollen Lebenspunkte auf 0 Lebenspunkte fallen und sterben – Es besteht keine Möglichkeit zu reagieren
  • Um den hohen Schaden zu kompensieren und damit „Heilung“ irgendwas in LoL bringt, ist auch die Heilung extrem stark: Leute können sich in LoL gerade über „Lebensentzug“ innerhalb von Sekunden von „fast tot“ wieder auf die volle Lebenspunkt-Zahl hochheilen

Der Experte Doublelift kritisierte dieses „Ping-Pong“-Meta im Oktober 2021 etwa: Leute würden einerseits zu schnell sterben, andererseits seien sie auch sofort wieder auf vollen Lebenspunkten.

Diese Kritik äußerte Doublelift schon vor einem Jahr: Generell ist das eine Ansicht, die viele Leute teilen: League of Legends ist, in ihren Augen, generell „zu schnell geworden.“

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Riot will “Kämpfe” in LoL verlangsamen

Das sagen jetzt die Entwickler: In einer aktuellen Diskussion auf reddit, ob man die „Time to kill“ erhöhen sollte, äußert sich Bryan „CatchesAxes“ Salvatore, der Lead Gameplay Designer. Er ist genau der Mann, der für sowas zuständig ist.

Salvatore erklärte am Samstag, dem 30.4. 2022, dass Riot in den nächsten Wochen über kommende Änderungen sprechen will, mit denen der Kampf in LoL langsamer werden soll (via reddit):

Wir glauben daran, dass League of Legends im Schnitt am besten ist, wenn es schnell und aufregend ist, aber ja, wir denken, es ist fair zu sagen, dass wir die Balance zu stark in Richtung Schaden verschoben haben: Das drückt auf die Sichtbarkeit („Ich kann nicht sagen, was mich grade killt hat/Ich kann nicht sagen, was ich anders hätte machen soll“) und es drückt auf die Art, wie man seinen Skill zeigen kann („Der Magier/Der Assassine hat sein ganzes Kit genutzt, also verdient er den Kill.“)

Bryan “CatchesAxes” Salvatore, Lead Gameplay Designer von LoL, Riot Games

Glaskanonen müssen in 2 Sekunden killen oder sie sind nutzlos

Was ist das Problem? Der Lead Game Designer erklärt, warum das mit Schaden so heikel ist. Es geht nicht, dass man einfach sagt: „Gut, jetzt machen alle nur noch halb so viel Schaden.“

Es gäbe einige „Glass Cannon“-Champions, die schnell töten müssen oder sie seien eben nutzlos. Das gelte etwa für Kai’Sa. Sie müsse „Backline Champions“ in 2 Sekunden umhauen können oder sie sei „wertlos“, weil sie dann selbst umkippt, ohne was angerichtet zu haben.

Das Problem seien jedoch Champion wie Nocturne, Veigar, Kayn, Cassiopeia, Vayne und andere, die sich Tank-Items bauen und trotzdem ADCs one-shotten oder „one-comboen“ könnten.

Wer einen Charakter mit einer Kombo töten kann, müsse auch „Glass Cannon“ sein und im Prinzip nur Papier tragen, damit die „Risko vs. Belohnung“-Formel passt, so Salvatore.

Man wird also vor allem „Tank Bruisers“ und Magier angehen, die man als zu tanky ansieht.

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Riot will „Risiko vs. Belohnung“ im Balancing stärker betonen

Das steckt dahinter: Die Aussage des Lead Gameplay Designers sorgt jetzt erstmal für Unsicherheit bei vielen, ob es denn ihren Champion treffen wird und wie genau sich die Änderungen aufs Gameplay auswirken.

Hier wollte sich Riot noch nicht in die Karten blicken lassen, wie man gut die Balance ändern.

Der Designer machte jedoch noch mal deutlich, wie er sich die Balance vorstellt: Man kann mit einem Champion extrem viel Schaden austeilen, muss dann aber auch damit leben, dass man selbst nichts aushält.

Das Problem sieht der Lead Gameplay Designer in den Champions, die zu stark austeilen und dabei noch zu stabil sind.

In den letzten Monaten hat Riot immer wieder versucht, an der Balance zu drehen:

LoL kündigt systemische Änderungen am Meta an, um ein großes Problem zu lösen

Quelle(n):
  1. reddit Riot Axes

Neue MMORPG-Hoffnung erscheint 2022 für PC, PS5 und Xbox – Verrät erste Details zu Klassen und PvE

Mit Throne and Liberty bringt NCSoft ein neues und sehr interessantes MMORPG heraus, das noch 2022 weltweit erscheinen soll. Doch bisher waren kaum Details zum generellen Gameplay und den Klassen bekannt. In einem Interview wurden jedoch erste Informationen geteilt.

Was wissen wir über Throne and Liberty? Das neue MMORPG von NCSoft war ursprünglich als Lineage Eternal geplant, wurde jedoch 2017 komplett offline genommen und überarbeitet. In der Entwicklung soll es bereits jetzt mehr als 75 Millionen Euro verschlungen haben.

Das Spiel setzt auf eine offene Spielwelt, in der die Fortbewegung eine wichtige Rolle spielen soll. Spieler können Kletterhaken nutzen, sich aber auch selbst in Wasser- und Flugtiere verwandeln können. Die Spielwelt wird komplett offen sein und ihr werdet auf riesige Weltbosse und PvP-Belagerungen treffen. Das waren die Infos bisher.

In einem Interview wurden nun jedoch neue Details zum Spiel verraten (via Thisgame).

Keine Klassen, viele Dungeons und PvP im Endgame

Was wissen wir zu Klassen und Kampfsystem?

  • Es gibt nur Menschen als spielbares Volk. Allerdings wird man sich während des Kampfes auch in Tiere verwandeln können, was neue Fähigkeiten, aber auch andere Schwächen bietet.
  • Das Kampfsystem soll actionreich und ähnlich wie in Blade & Soul werden.
  • Es wird keine typischen Klassen geben, stattdessen werdet ihr zwei Waffen ausrüsten können, die euren Spielstil bestimmen und zwischen denen ihr Hin und Her wechseln könnt. Diese Waffen werdet ihr leveln und mit der Zeit verbessern können.
  • Es soll keine klassische Holy Trinity aus Tank, Heiler und DD geben.
  • Es wird klassische Level für euren Charakter geben.
  • Ursprünglich war es geplant, nur einen Charakter erstellen zu können, da einer alles lernen kann. Das wurde jedoch inzwischen verworfen.

Einen ersten Einblick in das Gameplay des MMORPGs gibt dieser Trailer:

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Was wissen wir zu PvE und PvP?

  • Der Tag/Nacht-Zyklus wird wichtig, denn manche Monster erscheinen nur nachts.
  • Es wird eine übergreifende Geschichte geben, die dem Spieler erklären soll, wofür er eigentlich kämpft, aber auch einzelne Storys pro Gebiet. Hier betonen die Entwickler, dass gerade den westlichen Spielern eine Geschichte wichtig ist, die koreanischen MMORPGs oft fehlt.
  • Das PvE soll mit Quests, Bossen und Dungeons eine wichtige Rolle einnehmen.
  • Es soll exklusive PvE-Inhalte für die stärksten Spieler geben.
  • Generell betonten die Entwickler, dass Gilden wichtig sein sollen und die Spieler für viele Inhalte zusammenarbeiten müssen.
  • Im Endgame stehen die massiven PvP-Kämpfe mit hunderten Spielern gleichzeitig im Fokus. Dabei sollen Wetterereignisse eine Rolle spielen, etwa Wind, der den Schaden von Bogenangriffen reduziert oder Abwasserkanäle, die nur genutzt werden können, wenn es nicht regnet.
  • Ob es in der offenen Welt PvP gibt, ist derzeit noch unbekannt. Allerdings soll es keine Situation geben, in der eine Gilde allein ein Gebiet oder Weltboss allein kontrollieren und so andere Gilden aus dem Spiel drängen kann.

Im Juni 2022 soll es eine ausführliche Vorstellung von Throne and Liberty geben.

Versionen für PS5 und Xbox Series X|S, aber kein Crossplay

Was wurde sonst noch im Interview verraten? Das MMORPG erscheint neben dem PC auch für PS5 und Xbox Series X|S. Die alten Konsolen-Generationen wurden bisher nicht erwähnt, allerdings spielen Konsolen in Korea auch keine so große Rolle, wie bei uns im Westen.

Zwischen dem PC und den Konsolen soll es kein Crossplay geben. Dies läge zum einen daran, dass gleichzeitige Patches auf den Plattformen schwierig seien, aber auch daran, dass die Spieler es unfair finden, da eine Plattform Vorteile gegenüber der anderen haben könnte.

Was verriet NCSoft zum Bezahlmodell? Throne and Liberty soll entweder auf ein Free2Play- oder ein Buy2Play-Modell setzen. Auf jeden Fall wird es einen Shop geben und NCSoft verspricht, dass dieser ohne Pay2Win auskommt.

Es heißt, dass Spieler “Leistung durch Anstrengung und Können” haben wollen und die Entwickler legen darauf ebenfalls wert. Allerdings sollen Spieler, die nur wenige Stunden pro Woche spielen, mit Hilfe des Shops aufschließen können. Hier sei die Balance essenziell, sagen die Entwickler.

Zudem soll Throne and Liberty in “ein Dutzend Sprachen” übersetzt werden. Welche das genau sind, wurde bisher nicht verraten. Allerdings erschienen mit Guild Wars 2 (Text und Audio), Blade & Soul (Text) und Aion (Text) bereits Spiele von NCSoft komplett auf Deutsch.

Wann erscheint das Spiel? Im Interview betonten die Entwickler zudem, dass sie weiterhin Ende 2022 global releasen wollen. Bei den Konsolen könnte es jedoch zu Verzögerungen kommen, weil die Version dort von den Herstellern abgesegnet werden muss.

Was sagt ihr zu den bisherigen Informationen rund um Throne and Liberty? Wird das MMORPG nochmal ein echtes am Ende des Jahres? Oder spricht euch das PvP-Endgame nicht an?

Wer schon vorher ein neues MMORPG spielen möchte und den Anime-Stil nicht ablehnt, sollte sich unsere Preview zu Tower of Fantasy durchlesen:

Tower of Fantasy ist das MMORPG, das Genshin Impact hätte sein sollen

CoD Warzone: Rebirth Island – Die besten Waffen mit Setups in Season 3 / Mai 2022

MeinMMO zeigt euch die besten Waffen mit Setups für Rebirth Island in Call of Duty: Warzone. Weniger Lebenspunkte und geringere Kampf-Entfernungen erfordern manchmal andere Werkzeuge als im normalen Battle Royale und wir zeigen euch, auf was ihr setzen könnt.

Woher stammen die Infos? Um euch bei der Waffen-Meta von Call of Duty: Warzone auf dem Laufenden zu halten, prüfen wir regelmäßig die Trends der Spieler und Experten, haben ein Auge auf Patch Notes und sichten die wichtigsten Analyse-Tools für Warzone.

Hier im Artikel findet ihr die besten Waffen für Rebirth Island mit Alternativen für jedes CoD-Spiel, das mit Warzone gemeinsame Sache macht.

Update, 30. Mai: Nach den Änderungen der Mid-Season 3 habt ihr auf Rebirth Island dieselben Lebenspunkte wie auf Caldera. Die besten Waffen von Warzone findet ihr deshalb jetzt hier.

Die besten Waffen nach Waffenklasse für Rebirth Island

Die Änderung der Lebenspunkte ist noch ganz frisch und es hat sich noch keine Waffen-Meta durchgesetzt, die sich großartig von dem normalen Battle Royale unterscheidet.

Hier ist die Liste mit den besten Waffen nach Waffenklasse. Braucht ihr auch ein Waffen-Setup dazu, dann drückt auf den Link – der bringt euch zur Stelle im Artikel:

Shotguns und Raketenwerfer listen wir hier nicht auf. Für diese beiden Klassen besucht gern unseren Waffen-Artikel zum normalen Battle Royale.

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Rebirth Island: Grau 5.56 – Das beste Sturmgewehr für Reichweite

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Rebirth Island: Grau 5.56 Setup

  • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
  • Lauf: Tempus 26,4″ Archangel
  • Laser: Taktischer Laser
  • Unterlauf: Kommando Vordergriff
  • Munition: 60-Schuss-Magazin
Aufsätze auf Englisch
  • Muzzle: Monolithic Suppressor
  • Barrel: Tempus 26.5 Archangel
  • Laser: Tac Laser
  • Underbarrel: Commando Foregrip
  • Magazine: 60 Mag

Was ist das für eine Waffenklasse? Reichweiten-Sturmgewehre soll euch ein sichere Kills liefern. Hier findet ihr einen „Laser“, der zwar nicht den höchsten Schaden raushaut, aber mit wenig Rückstoß kommt.

Was macht die Grau 5.56 stark? Das Sturmgewehr war im Sommer nach dem Release der Warzone die Über-Waffe und ist seitdem beliebt. Trotz einiger Nerfs greifen viele Spieler noch gern nach dem stabilen Gerät.

Ihr größtes Argument gegenüber anderen Lasern ist dabei das sehr gute Metall-Visier auf dem Archangel-Lauf. Das gibt sogar auf große Entfernungen gute Sicht und ihr spart einen Aufsatz. Dadurch könnt ihr den starken taktischen Laser mitnehmen.

Alternativen:

Cold War: FARA 83 – Das stabilste Reichweiten-Sturmgewehr der CW-Ära
Vanguard: Cooper Karabiner – Sehr stabile Option, aber etwas weniger Schaden

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Rebirth Island: XM4 – Das beste Sturmgewehr mit Schaden

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CoD Warzone: XM4 Setup

  • Mündung: Agency-Mündungsfeuerdämpfer
  • Lauf: 13,5″ Sonderkommando
  • Visier: Axial Arms 3x
  • Unterlauf: Feldagenten-Griff
  • Magazin: STANAG-60-Schuss
Aufsätze auf Englisch
  • Muzzle: Agency Suppressor
  • Barrel: 13.5″ Task Force
  • Optic: Axial Arms 3x
  • Underbarrel: Field Agent Grip
  • Magazine: STANAG 60 Round

Was ist das für eine Waffenklasse? Kommt ihr mit etwas Rückstoß zurecht, dann greift eher zu einem Sturmgewehr mit Schaden. Hier listen wir zwar keine „Laser“, aber kontrollierbare Sturmgewehre, bei den es sich lohnt, ein wenig Rückstoß in Kauf zu nehmen.

Was macht die XM4 stark? Das Sturmgewehr der Cold-War-Ära verursacht viel Schaden im Vergleich zur Klassen-Konkurrenz und bleibt dabei beherrschbar. Eine weitere starke Alternative aus dem Arsenal von Cold War ist die AK-47.

Alternativen:

  • Vanguard: AS44 – Hoher Schaden, aber Beherrschung braucht Übung
  • CoD MW: Oden – Langsame Feuerrate und kleine Magazine – Aber heftiger Schaden

Rebirth Island: Owen Gun – Die beste Maschinenpistole

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CoD Warzone: Owen Gun Setup

  • Mündung: Rückstoß Booster
  • Lauf: Hockenson 142 schnell
  • Visier: Schiefer-Reflektor
  • Schaft: Schaft entfernt
  • Unterlauf: M1941 Handstopper
  • Magazin: 7,62 Gorenko 72-Schuss-Trommel
  • Munitionstyp: Verlängert
  • Griff: Noppengriff
  • Extra 1: Akrobatik
  • Extra 2: Schnell
Aufsätze auf Englisch
  • Muzzle: Recoil Booster
  • Barrel: Hockenson 142mm Rapid
  • Optic: Slate Reflector
  • Stock: Removed Stock
  • Underbarrel: M1941 Hand Stop
  • Magazine: 7.62 Gorenko 72 Round Drum
  • Ammunition: Lengthened
  • Rear Grip: Stippled Grip
  • Perk: Acrobatic
  • Perk 2: Quick

Was ist das für eine Waffenklasse? Schnelle Nahkämpfer mit hoher Mobilität. Eine MP erledigt die groben Aufgaben bis 10, 15 Meter. Die Waffen verlieren darüber hinaus aber schnell an Schaden.

Was macht die Owen Gun stark? Die MP aus Vanguard setzt sich derzeit ein wenig von der Konkurrenz ab. Sie bringt euch viel Schaden, gute Reichweite und spielt sich dabei angenehm.

Derzeit kommen keine Alternativen nur schwer gegen die Owen Gun an. Gefällt euch die Waffe nicht oder spielt ihr nur Waffen aus den alten CoD-Teilen, gibt es aber Optionen, die nicht allzu weit weg sind. Kommt es aber in einem engen Gefecht auf jede Millisekunde an, gewinnt die Owen Gun.

Trotz kleiner Nerfs in Season 3 könnten weitere Schwächungen anstehen.

Alternativen:

  • Cold War: LAPA – Sehr gute Mobilität, weniger Schaden
  • Cold War: OTs 9 – Sehr gute Mobilität, aber wenig Reichweite
  • CoD MW: MP5 – Guter Schaden, aber keine Top-Mobilität
  • Vanguard: Welgun – Bessere Mobilität, weniger Schaden
  • Vanguard: MP40 – Weiterhin beliebte und starke Option

Rebirth Island: Kar 98k aus CoD MW – Das beste Scharfschützengewehr

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Rebirth Island: Kar 98k aus CoD MW Setup

  • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
  • Lauf: Singuard maßgefertigt 27,6″
  • Laser: Taktischer Laser
  • Visier: Zielfernrohr
  • Schaft: FTAC Sportskeil
Aufsätze auf Englisch
  • Muzzle: Monolithic Suppressor
  • Barrel: Singuard Costum 27.6″
  • Laser: Tac Laser
  • Optic: Sniper Scope
  • Stock: FTAC Sport Comb

Was ist das für eine Waffenklasse? Sniper-Waffe geben euch die Möglichkeit zu „One-Shots“ – ein Headshot legt den Gegner direkt. Deswegen sind diese Waffen sehr beliebt, obwohl sie träge sind.

Seit der Season 3 / 2022 verursachen einige Sniper-Waffen jedoch nur noch im ersten Schadensbereich einen One-Shot-Headshot. Hier könnt ihr nachlesen, welche das sind.

Was macht die Kar 98k stark? Die Kar 98k aus CoD MW ist schon lange das beste Sniper-Gewehr in Warzone, teilt sich diesen Platz jedoch mit der Schweizer K31. Sie bieten eine vergleichsweise niedrige Zeit zum Anvisieren und sind sogar halbwegs spritzig.

Spielt ihr mit Controller, ist die Kar 98k eure Wahl. Auf dem PC regelt die Schweizer K31. Hier könnt ihr nachlesen, warum es dort Unterschiede gibt.

Bitte beachtet: Nach den Sniper-Änderungen der Season 3 ist die Meta der Scharfschützengewehre in Bewegung. Es muss sich erst noch zeigen, ob die großen Sniper-Waffen mit unendlicher Reichweite für Headshots das Feld übernehmen oder die mobileren Modelle in Mode bleiben.

Alternativen:

  • CoD MW: HDR – Headshots auf allen Entfernungen
  • Cold War: Schweizer K31 – Ähnlich stark wie die Kar 98k
  • Cold War: ZRG 20mm – Headshots auf allen Entfernungen
  • Vanguard: Dreiliniengewehr – Headshots auf allen Entfernungen

Rebirth Island: Bren – Das beste Leichte Maschinengewehr (LMG)

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Rebirth Island: Bren Setup

  • Mündung: MX-Schalldämüfer
  • Lauf: Queen’s 775mm Zepter
  • Visier: SVT-40 PU Zielfernrohr
  • Schaft: Hockenson SP2B
  • Unterlauf: m1940-Handstopper
  • Magazin: Britische .303 100-Schuss-Trommel
  • Munitionstyp: Verlängert
  • Griff: Polymer-Griff
  • Fertigkeit: Fester Griff
  • Kit: Voll geladen
Aufsätze auf Englisch
  • Muzzle: MX Silencer
  • Barrel: Queen’s 775mm Scepter
  • Optic: SVT-40 PU Scope 3-6X
  • Stock: Hockenson SP2B
  • Underbarrel: m1941 Hand Stop
  • Magazine: .303 British 100 Round Drums
  • Ammunition: Lengthened
  • Rear Grip: Polymer Grip
  • Perk: Tight Grip
  • Perk 2: Fully Loaded

Was ist das für eine Waffenklasse? LMG stehen für hohe Reichweite, starken Schaden, große Magazine und miese Mobilität. Kommt ihr mit der „Trägheit“ zurecht, sind sie verlässliche Begleiter.

Was macht die Bren stark? Das LMG aus Vanguard überzeugt mit seinem Schaden. Ihr habt große Magazine und teilt heftig aus.

Nach einigen Nerfs steht die Bren nicht mehr ganz am Ende der Nahrungskette, aber sie teilt immer noch ordentlich aus und schlägt viele Konkurrenten auf Reichweite. Aber die Trägheit der Waffe ist spürbar.

Alternativen:

  • Cold War: Stoner 63 – Schön stabiles LMG mit 200er-Magazinen
  • MW: Bruen Mk9 – Hat Sturmgewehr-Setup, Time-to-Kill bleibt auf Distanz gleich (Brusttreffer)

Mit den Setups im Artikel könnt ihr nichts falsch machen. Versucht euch jedoch auch ein wenig durch und passt die Waffen an euren Spielstil an. Versucht dazu regelmäßig auch andere Waffen – womöglich findet ihr für euch auch Alternativen, die noch besser passen.

Denn nicht immer müssen die Waffen, die aktuell als die besten gelten, für euch zu 100 % Prozent passen. Wichtig ist, dass ihr eure Treffer zielsicher setzen könnt und die Waffe euch Selbstvertrauen gibt.

Die richtigen Settings helfen ebenfalls: 13 wichtige Settings, die euch in CoD Warzone besser machen

Final Fantasy XIV: Auf diesen 14 Mounts könnt ihr eure Freunde mitnehmen – So bekommt ihr sie

In Final Fantasy XIV gibt es über 200 unterschiedliche Mounts und auf manchen von ihnen könnt ihr zusammen mit euren Freunden reiten. Wir verraten euch, welche es sind und wie ihr sie bekommt.

Mounts sind aus den meisten MMORPGs nicht mehr wegzudenken. Sie machen den Spielern nicht nur das Leben einfacher, sondern gelten oft auch als Statussymbole. In FFXIV erlauben manche von ihnen aber zusätzlich, eure Freunde mitzunehmen.

Ihr könnt dann zusammen mit euren Freunden durch die Welt des MMORPGs reiten, ihnen neue Gebiete zeigen oder beim Questen helfen. Auch beim Farmen von Schatzkarten bieten sich die Mehrspieler-Mounts super an.

So einfach gehts: Damit eure Mitspieler auf eurem Mount mitfahren dürfen, müssen sie erst eurer Gruppe beitreten. Wenn sie dann euren Charakter untersuchen, erscheint der Unterbefehl “Tandemfahren”. Damit können sie auf euer Mount aufsteigen.

Erspielbare Mounts für mehrere Spieler

Die Mehrspieler-Mounts von FFXIV teilen sich in drei verschiedene Kategorien auf. Zu der Ersten gehören solche, die ihr direkt im MMORPG erspielen könnt. Ihr müsst dafür kein zusätzliches Geld zahlen oder andere besondere Bedingungen erfüllen.

Ikril

  • 2 Plätze

So bekommt ihr das Mount: Ikril gibt es als Belohnung für die Errungenschaft “Neues aus Bozja“, die wiederum aus drei weiteren Errungenschaften besteht:

  • Neues von der Südfront
  • Neues von der Hochebene
  • Neues aus dem Delubrum

Sie verlangen von euch, alle Frontberichte zu sammeln, die es in den besonderen Zonen des Inhalts Bozja gibt: Zadnor, an der Südfront und zu dem Inhalt “Delubrum Reginae”. Die gesammelten Frontberichte könnt ihr in eurem Spielinhalte-Menü unter “Kuriositäten” überprüfen.

Sobald ihr alle Errungenschaften gesammelt habt, könnt ihr euer Mount im Errungenschaften-Menü.

Fun Fact: Ursprünglich stammte Ikril aus FFXII. Es war der “Flug-Bike”, auf dem der Luftpirat Balthier und seine Partnerin Fran den Palast von Rabanastre infiltriert haben, um den Schatz dort zu klauen. Dort begegnen sie dem Dieb Vaan und werden in den Kampf um die Macht in Ivalice verwickelt.

Mechamander

ffxiv mounts patch 5
  • 2 Plätze

So bekommt ihr das Mount: Landerwaffe ist eines der größten Mounts im Spiel und wird durch eine Quest freigeschaltet. Um die Quest zu aktivieren, müsst ihr vorher aber farmen gehen.

Ihr braucht alle Mounts aus den extremen Prüfungen von Shadowbringers. Das sind:

  • Pixie-Gwiber aus dem Inhalt “Letzte Läuterung – Titania”
  • Innozenz-Gwiber aus dem Inhalt “Letzte Läuterung – Innozenz”
  • Schatten-Gwiber aus dem Inhalt “Letzte Läuterung – Hades”
  • Rubin-Gwiber aus dem Inhalt “Rubinfeuer – Trauma”
  • Gwiber-des-Lichts aus dem Inhalt “Krieger des Lichts (extrem)”
  • Smaragd-Gwiber aus dem Inhalt “Smaragdsturm – Trauma”
  • Diamant-Gwiber aus dem Inhalt “Diamantblitz – Trauma”

Alle diese Inhalte sind auf Level 80 ausgelegt und können seit dem Release von Endwalker recht angenehm auf Level 90 gefarmt werden.

Sobald ihr alle Mounts gesammelt habt, wird im Gebiet “Das Fenn” die Quest namens “Drache aus Feuer und Eisen” aktiviert. Ihr könnt sie beim NPC Garlond-Modelbauer (X: 11,5 / Y: 22,5) abholen. Schließt sie ab und Mechamander gehört euch.

Astrope

  • 2 Plätze

So bekommt ihr das Mount: Astrope ist ebenfalls ein Mount, das an Errungenschaften geknüpft ist. Es heißt “Schützenhilfe VI” und um es zu erhalten, muss man erfolgreich 2.000 Zufallsinhalte für Mentoren abschließen. Um diesen Zufallsinhalt freizuschalten, muss man aber vorher ein Kampfmentor werden.

Dafür müsst ihr folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • 1.000 Dungeons, Raids oder Prüfungen erfolgreich abgeschlossen.
  • 1.500 Ehrungen zum wertvollsten Spieler erhalten
  • Rollenauftrag für Verteidiger der Stufe 80 abgeschlossen.
  • Rollenauftrag für Heiler der Stufe 80 abgeschlossen.
  • Rollenauftrag für Nahkampf- oder Fernkampfangreifer (phys. oder mag.) der Stufe 80 abgeschlossen.

Erst danach könnt ihr die Mentoren-Zufallsinhalte betreten und anfangen, die Errungenschaft abzuarbeiten.

Sobald ihr alle Inhalte abgeschlossen habt, könnt ihr euer Mount im Errungenschaften-Menü abholen.

Wüstengleiter

  • 4 Sitze

So bekommt ihr das Mount: Mit Hilfe von Freunden oder Gilden-Mitgliedern kann man dieses Mount wahrscheinlich am einfachsten von allen anderen aus der Liste erhalten. Es ist ein garantierter Drop aus der Truhe im Inhalt “Edens Erwachsen – Beerdigung (Episch)”.

Der Kampf ist auf Level 80 ausgelegt. Mit dem Release des Addons Endwalker wurde das höchste Level aber auf 90 angehoben und die Rüstungsstufe der Spieler ist drastisch gestiegen. Der Inhalt ist daher nicht mehr so schwierig, wie er früher mal war und kann bequem gefarmt werden.

Cerberus

  • 4 Sitze

So bekommt ihr das Mount: Cerberus gibt es als Belohnung für den Abschluss des Inhalts “Delubrum Reginae” auf der Schwierigkeitsstufe “episch”. Es ist einer der Dungeons im Sonder-Inhalt “Bozja Südfront”, wo besondere Regeln herrschen. Es gibt spezifische Rüstungen und Befehle, mit denen man seinen Charakter extrem verstärken kann und die nur innerhalb von Bozja einen Effekt haben.

Delubrum Reginae ist auf 24 Spieler ausgelegt und die epische Version ist auch nach der Level-Erhöhung noch knackig. Man benötigt eine zuverlässige Gruppe, um diesen Inhalt zu schaffen.

Sobald ihr den Inhalt bezwungen habt, bekommt ihr die Errungenschaft “Königin Der Epischen Klingen I” und könnt euer Mount im Errungenschaften-Menü abholen.

Regalia Typ-G

  • 4 Sitze

So bekommt ihr das Mount: Die Regalia ist unter den erspielbaren Mehrspieler-Mounts ein Sonderfall. Sie kam zu FFXIV im Zuge der Kooperation mit FFXV und ist das Auto von Prinz Noctis. Leider bedeutet das, dass die Regalia auch nur während des Koop-Events verfügbar ist.

Das Event kehrt immer wieder zurück, sodass auch neue Spieler sich die Regalia erspielen können, das passiert aber eher selten. Entsprechend müsst ihr aktuell warten, bis das Event zurückkehrt, wenn ihr das schicke Auto haben wollt.

Ihr könnt euch aber schon mal vorbereiten. Die Regalia Typ-G wird während des Events bei Gold Saucer verfügbar. In der Vergangenheit hat man 200.000 MGP benötigt, um sie kaufen zu können. Das wird sich voraussichtlich nicht ändern, weswegen ihr euch fürs nächste Event das nötige “Kleingeld” zur Seite legen könnt.

Sonder-Mounts

Die zweite Kategorie von Mehrspieler-Mounts enthält schicke Rösse, für die ihr zwar nicht direkt einzeln kaufen könnt, die aber auch nicht frei erspielbar sind.

Tandem-Chocobo und Bernstein-Chocobo

  • Je 2 Sitze

So bekommt ihr die Mounts: Beide sind erhältlich über die “Lade einen Freund ein”-Aktion von FFXIV, die Belohnungen vergibt, wenn man neue Spieler anwirbt (alle Infos dazu auf der offiziellen Seite). Die Bedingungen für beide Mounts sind aber unterschiedlich:

  • Den Tandem-Chocobo bekommt man automatisch, sobald der eingeladene Spieler ein Abo über 90 Tage abgeschlossen hat.
  • Für den Bernstein-Chocobo benötigt man 8 goldene Chocobo-Federn. Man bekommt je 5 von ihnen, wenn die eingeladene Person 150 Tage, 210 Tage und 270 Tage lang ein aktives Abo hatte. Die Federn kann man bei jedem Fundsachenverwalter der 3 Starterstädte eintauschen.

Zeremonial-Chocobo

  • 2 Sitze

So bekommt ihr das Mount: Das schicke Chocobo gibt es als eins der Bonus-Items für die Spieler, die in FFXIV schick heiraten möchten. Ihr bekommt das Mount, wenn ihr euch entweder den Gold- oder den Platin-Plan für die Hochzeit aussucht.

  • Der Gold-Plan kostet 14 € (7 € pro Person)
  • Der Platin-Plan kostet 28 € (14 € pro Person)

Ihr müsst euch daher für dieses Mount erst einen Partner suchen, die Hochzeit planen und sie dann auch durchziehen. Vorteil ist, dass man nach der Scheidung alle Items behalten kann und keinen Anwalt für Besitzverteilung benötigt.

Alle Infos zum Ewigen Bund gibt es auf der offiziellen Seite.

Mounts direkt aus dem Cash-Shop

Es gibt außerdem eine ganze Reihe von Mounts für mehrere Spieler, die man für echtes Geld im Cash-Shop von FFXIV kaufen kann. Dazu gehören folgende:

ffxiv Mondwal
  • Name: Mondwal
  • Plätze: 8
  • Preis: 33,00 €
  • Verfügbar für alle Charaktere eines Accounts
ffxiv chocobo-kutsche
  • Name: Chocobo-Kutsche
  • Plätze: 4
  • Preis: 28,99 €
  • Verfügbar für alle Charaktere eines Accounts
ffxiv indigo-wal
  • Name: Indigo-Wal
  • Plätze: 2
  • Preis: 21,00 €
  • Verfügbar für alle Charaktere eines Accounts
ffxiv chaser
  • Name: Chaser-Mecha
  • Plätze: 2
  • Preis: 21,00 €
  • Verfügbar für alle Charaktere eines Accounts
ffxiv Moppel-Mogry
  • Name: Moppel-Mogry
  • Plätze: 2
  • Preis: 21,00 €
  • Verfügbar für alle Charaktere eines Accounts

Welche von diesen Mounts besitzt ihr schon? Welche würdet ihr gerne haben? Schreibt es uns in die Kommentare.

Im neuen Raid tötet FFXIV immer wieder einen geliebten Charakter – „Emotionaler Flächenschaden“

Vergesst Steam oder PS5 – Der beste Shooter 2022 kommt auf die Switch

Wer an schnelle, intensive Shooter denkt, denkt vielleicht an Spiele wie Call of Duty, Overwatch oder Valorant. Die wenigsten Leute denken dabei aber an Nintendo-Spiele. Shooter-Experte und MeinMMO-Autor Marko Jevtic will das aber ändern. Denn er sagt: Der beste Shooter des Jahres wird das knallbunte Switch-Spiel Splatoon 3.

Schnelles Movement, wahnsinnig viele Waffen, rasante Action mit viel strategischer Tiefe – genau diese Dinge liebe ich in Multiplayer-Shootern. Wenn noch eine kurze Time-To-Kill mit speziellen Fähigkeiten dazukommt, die besondere Strategien ermöglichen, bin ich komplett verliebt.

Es gibt vielleicht viele Shooter auf dem Markt, die all das haben, aber ihnen allen fehlt etwas.

  • Call of Duty hat rasante Action und viele Waffen, aber Null Teamplay oder Strategie.
  • Valorant ist sehr strategisch, aber man sollte nie gleichzeitig ballern und laufen.
  • Overwatch bietet viel Teamplay mit dutzenden Fähigkeiten, doch individuelle Stärken gehen teilweise komplett unter.
  • Halo Infinite hat ein einzigartiges und tolles Gunplay, aber kaum Content.
  • Battlefield 2042 ist… Battlefield 2042.

All diese Spiele machen mir auf ihre eigene Art viel Spaß. Aber über Jahre fesseln kann mich davon nichts. Nach maximal 100 – 200 Stunden Spielzeit hab ich genug und such mir den nächsten Shooter, der mir einen Monat Spielspaß bietet.

So läuft das fast jedes Jahr bei mir. Aber es gab zwei große Ausnahmen. 2015 erschien auf der Wii U Splatoon, 2017 auf der Switch der Nachfolger. Am 09. September 2022 erscheint jetzt endlich Splatoon 3, und für mich steht jetzt schon fest:

Splatoon 3, das quietschbunte Kinderspiel für die Nintendo Switch, wird der beste Shooter des Jahres. Insbesondere für Fans von kompetitiven Ballerspielen.

Über den Autor: Marko ist seit Oktober 2021 bei MeinMMO als Shooter-Experte, ist aber seit über 25 Jahren ein riesiger Fan von allerlei Ballerspielen. Ob CoD, Quake, Overwatch, Apex Legends, Battlefield oder Halo – Marko spielt Shooter intensiv und auf höchstem Level. Dazu ist er auch tief in der Shooter-Community drin und redet regelmäßig mit FPS-Profis wie KovaaK.

Die Splatoon-Spiele sind aber seine Lieblings-Shooter überhaupt. Er hat kein einzelnes Spiel mehr gezockt als Splatoon 2 und hat es über Jahre auf dem höchsten Rang gespielt – und damit regelmäßig mit und gegen die besten Profis im Spiel.

Mit Splatoon 3 versteckt sich ein Hardcore-Shooter unter knallbunten Farben

Die Splatoon-Spiele haben sich über 17 Millionen mal verkauft. Damit sind sie insgeheim eine richtig große Franchise, die unter sogenannten Hardcore-Gamern aber kaum Beachtung findet. 

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die Splatoon-Spiele sind zwar Shooter, aber von dem familienfreundlichen Entwickler Nintendo – es stecken sogar speziell die Leute dahinter, die Animal Crossing entwickeln. Kinder ab 6 Jahren dürfen laut USK diese Ballerspiele zocken, und statt großkalibrige Bleikugeln aus Militärwaffen feuert man kunterbunte Farbkleckse aus Wasserpistolen oder überdimensionierten Malbürsten.

Und trotzdem ist Splatoon ein waschechtes Ballerspiel für die härtesten Shooter-Fans wie mich: 

  • Es hat kleine Spielfiguren, die sich wahnsinnig schnell bewegen, was präzises Zielen schwer macht.
  • Die Time-To-Kill ist rasant, was sowohl gute Bewegungen als auch gutes Aim belohnt.
  • Das Waffenbalancing ist wahnsinnig gut, obwohl Splatoon 2 stolze 108 Waffen in 9 Waffenkategorien hat (via Inkipedia).
  • Viele verschiedene Spezialfähigkeiten und Ultis wie Raketenwerfer, Greifhaken oder steuerbare Roboter-Spinnen eröffnen strategische Optionen und fördern Teamplay.
  • Es gibt komplexe Loadouts dank Gear-Buffs, die euch etwa schnellere Bewegungen, höhere Resistenzen oder besseres Schleichen ermöglichen
  • Die Farb-Mechanik macht Map-Kontrolle und gute Positionierung unglaublich wichtig (dazu gleich mehr).

Dazu hat Splatoon dank Bewegungssteuerung durch Gyro-Zielen auch gar kein Aim-Assist. Schon allein deshalb erfordert dieses “Kinderspiel” von Nintendo mehr Shooter-Skill als die Konsolen-Shooter für “echte Männer” wie CoD oder Battlefield.

Im Gameplay-Video zu Splatoon 3 seht ihr, wie das in Bewegung aussieht:

Video starten

Zusätzlich zu diesen ausgereiften Shooter-Basics, mit denen sich Splatoon vor keiner Konkurrenz verstecken muss, hat es noch ein paar einzigartige Gameplay-Tricks im Ärmel. Die drehen sich alle um die Farb-Mechanik. Denn die Farbe in Splatoon ist nicht nur ein grafisches Alleinstellungsmerkmal, das komplette Gameplay ist darauf ausgerichtet. 

In Splatoon spielt ihr sogenannte Inklinge – also Kreaturen, die sich auf Knopfdruck von einer menschlichen Form in die eines Tintenfisches verwandeln können.

Als Mensch könnt ihr schießen, Granaten werfen und springen, aber nicht viel mehr. Als Tintenfisch könnt ihr fast komplett flach schwimmen, was mehrere Vorteile hat: 

  • Ihr ladet eure Munition nach.
  • Ihr seid schwierig zu treffen und bei langsamen Bewegungen quasi unsichtbar.
  • Ihr könnt flink durch die Map oder Wände hochschwimmen

All das gilt aber nur, wenn ihr in der Farbe eures eigenen Teams unterwegs seid.

Jeder Schuss aus euren Waffen feuert Farbe ab, die an der Map haften bleibt – egal ob auf Böden entlang oder Wände hoch. Durch eure Team-Farbe könnt ihr als Mensch oder Tintenfisch problemlos navigieren – gegnerische Farbe hingegen haftet an euren Füßen wie Sekundenkleber und macht euch Schaden. 

Ziel ist es also, mehr von der Map in eurer Farbe erstrahlen zu lassen als die der Gegner. Farben überdecken einander dabei problemlos. Den Haupt-Spielmodus gewinnt ihr auch nicht durch Kills, sondern wenn mehr von eurer Farbe auf der Map liegt als vom anderen Team.

Splatoon 3 Win Screen
Weil mehr von der Map in einer gelben Farbe erstrahlt, gewinnt im Spielmodus „Revierkämpfe“ hier das gelbe Team.

Somit kommt es immer zu einem Tauziehen um die Map-Kontrolle, was die zahlreichen strategischen Möglichkeiten im Spiel eröffnet. 

Splatoon 3 ist damit in Summe einer der schnellsten, strategischsten und speziellsten Shooter auf dem Markt. Mit einer bunten Aufmachung spricht es zwar ein jüngeres Publikum, aber auch Shooter-Veteranen mit Hornhaut auf dem Zeigefinger kommen komplett auf ihre Kosten. 

Wie gut und tief die Gameplay-Systeme in Splatoon 3 sind, zeigt sich insbesondere im hervorragenden Ranglisten-Modus. Der gehört zu den besten auf dem Markt – trotz und auch dank Nintendos berühmt-berüchtigten Einschränkungen beim Online-Multiplayer.

Splatoon ist der beste kompetitive Shooter für Leute ohne Team

Die großen Shooter-Franchises legen oft viel Wert auf Ranked-Spielmodi. In speziellen Modi soll man gegen andere Gamer spielen, die ungefähr auf einem gleichen Level sein sollen. 

Je mehr Spiele man gewinnt, desto schneller verbessert man sich in der Rangliste, und desto besser ist der Rang, den man hat. Gold, Platin, Master – die Jagd nach dem besseren Titel ist zumindest in der Theorie sehr verlockend.

Leider ist das in der Praxis fast nie was für mich. Die Spiele, die ich so liebe, spielen nur wenige meiner Freunde. Dazu spielen die meisten meiner Freunde deutlich schlechter als ich. Das ist eigentlich nie ein Problem – außer im Ranglisten-Modus, wo sie teilweise gar nicht mit mir spielen dürfen.

Dazu haben quasi alle großen Shooter-Spiele eine unerträglich toxische Community. Das ist stellenweise so unausstehlich, dass mir komplett die Lust fehlt, diese Shooter in irgendeiner Form kompetitiv zu spielen. Und ohne diesen dauerhaften Anreiz, die Ränge hochzuklettern, verliere ich ebenfalls schnell die Lust am Spiel. 

Splatoon 3 Charaktere
Das „freshe“ Aussehen eurer Spielfiguren sieht nicht nur cool aus, sondern ermöglicht komplexe und vielfältige Gear-Builds.

Hier ist das mangelhafte Online-System von Nintendo aber tatsächlich ein Segen. Die Matches in Splatoon werden in 2 Arten aufgeteilt:

  • Zusammen mit einem oder 3 weiteren Freunden in einer Truppe.
  • In 2 Teams aus je 4 zusammengemischten Einzelspielern.

Der erste Match-Typ erlaubt Kommunikation über die Nintendo Online App oder eben Klassikern wie Discord, weil man mit Freunden spielt. Das ist perfekt für die, die koordiniertes Teamplay mit ihren Kollegen wollen. 

Beim zweiten Match-Typ landet aber jeder Spieler alleine im Team von weiteren Einzelgängern, die keine Möglichkeit haben miteinander zu reden.

Das ist – vermutlich unfreiwillig – genial, gerade für Einzelspieler. Denn weil jedes Ranglisten-Spiel garantiert keine Kommunikation zwischen den Spielern hat, ist jedes Match komplett fair. Denn man kämpft nie gegen ein volles Team, sondern nur gegen weitere Einzelgänger. Und das Teabagging ist dann die einzig mögliche Form der toxischen Kommunikation.

Für gutes Teamplay muss man also intuitiv und spontan mit kompletten Fremden zusammen funktionieren – wer das schafft, verdient auch den Sieg. Wenn das Teamplay nicht ganz so rund läuft, kann man aber als Einzelspieler das Match für das Team entscheiden.

Splatoon belohnt also die individuellen Fähigkeiten als Shooter-Spieler deutlich mehr als jeder andere Shooter auf dem Markt. Wer instinktiv gut zockt und mit anderen zusammenarbeiten kann, gewinnt mehr Spiele in Splatoon. Genau so sollte es immer sein. Denn nichts fühlt sich schlechter an, als alleine gut zu spielen, aber gegen ein komplett koordiniertes Team von schlechteren Spielern zu verlieren

Und wer als Einzelgänger doch ab und zu mit Freunden in der Rangliste spielen will, muss sich auch nicht sorgen – die Team-Rangliste ist separat und wird mehrmals täglich zurückgesetzt, damit man in immer neuen Konstellationen faire Matches findet. Das ist für Leute wie mich ein rundum perfektes System.

Splatoon 3 Spinnen Roboter
Mit Spezialfähigkeiten wie diesem steuerbaren Spinnen-Roboter könnt ihr das Match zu euren Gunsten kippen – oder die Gegner noch mehr dominieren.

Es gibt keinen anderen Shooter wie Splatoon 3, und keinen besseren

Splatoon 3 wirkt auf den ersten Blick kaum anders als die Vorgänger, aber das muss er auch nicht. Der letzte Teil kam 2017 heraus, 5 Jahre später könnte das Gameplay exakt gleich sein und ich wäre trotzdem glücklich – denn es gibt kein anderes Spiel auf dem Markt, das ein so besonderes Gameplay so gut verpackt.

Das soll aber nicht heißen, dass Splatoon 3 eine reine Kopie von Splatoon 2 ist: Trotz einiger Ähnlichkeiten entdecken Experten viele spannende Neuerungen (via YouTube):

  • Ganz neue Spezialfähigkeiten mit viel strategischem Potenzial.
  • Nochmal schnelleres Gameplay dank neuer Spawn-Mechanik und aggressiveren Waffen-Loadouts.
  • Spezielle Ausweichmanöver, mit denen ihr kurzzeitig (nahezu) unverwundbar seid.
  • Ein komplett neuer Waffentyp und neue Maps.

Splatoon 3 ist also auf dem allerbesten Wege, der beste Multiplayer-Shooter 2022 zu sein. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein anderes Spiel das dieses Jahr toppen kann. 

  • Overwatch 2 macht in der Beta einen tollen Eindruck, aber es ist weitaus weniger einsteigerfreundlich als Splatoon und hat eine sehr toxische Community im Ranked-Modus. Dazu kommt es womöglich sogar erst 2023.
  • The Cycle: Frontier ist eine spannende „Casual-Alternative“ zu Escape from Tarkov, ist allerdings kein waschechter Deathmatch-Shooter. In manchen Matches seht ihr vielleicht noch nicht einmal einen menschlichen Gegner.
  • CoD Modern Warfare 2 hat jetzt zwar offiziell einen Namen, aber es wird das Shooter-Rad mit Sicherheit nicht neu erfinden. Dazu hatte das Franchise noch nie einen besonders guten Ranked-Modus.

Das sind natürlich nur die namhaftesten Releases, mit denen man dieses Jahr rechnen kann. Wenn ihr euch noch einmal in Erinnerung rufen wollt, welche anderen Shooter dieses Jahr eigentlich noch kommen, empfehle ich diesen Artikel:

Neue Multiplayer-Shooter 2022: Die wichtigsten Releases für PC, PlayStation, Xbox und Switch

Ni no Kuni: Cross Worlds – Das sind die 5 Klassen des neuen MMORPGs zum J-RPG-Hit

Das MMORPG Ni no Kuni: Cross Worlds soll schon im Sommer 2022 bei uns erscheinen. Es bietet 5 Klassen, für die sich die Spieler entscheiden können. In diesem Artikel fassen wir von MeinMMO für euch die Informationen dazu zusammen.

Das ist Ni no Kuni: Cross Worlds: Das neue Anime-MMORPG im Stil der beliebten Ghibli-Filme basiert auf dem J-RPG Ni no Kuni. Die Story dreht sich um das Virtual-Reality-Game namens Soul Divers, in das man mit seinem Charakter eintauchen kann.

Doch in dem bunten Spiel ist nicht alles so friedlich, wie es erscheint. Eine Gefahr bedroht nicht nur die Spielwelt, sondern auch die reale Welt. Das gilt es zu verhindern.

So funktionieren die Klassen: Die Klassen in dem MMORPG sind eigene Charaktere, die ihr teilweise anpassen könnt. Sie haben vorgegebene Körper und sind Gender-Locked, können aber zum Beispiel andere Frisuren, Gesichter oder Haarfarben verpasst bekommen.

Alle Charaktere sind Spieler aus der echten Welt, die in dem Spiel Soul Divers unterwegs sind. Sie haben auch eine eigene kleine Hintergrundgeschichte. Entsprechend haben sie auch zwei unterschiedliche Erscheinungsbilder: ihr richtiges Aussehen aus der realen Welt und ihr Avatar aus dem Spiel.

Die Spieler können sich also den Charakter aussuchen, der zu ihrem Spielstil oder ihrer Persönlichkeit am besten passt.

Dieser Artikel wird fortlaufend mit neuen Infos zu den Klassen erweitert.

Der Schwertkämpfer

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Das ist der Schwertkämpfer: Der charmante Schwertkämpfer nutzt ein Einhandschwert im Kampf, um seine Gegner zu vernichten. Er ist eine reine Damage-Dealer-Klasse und spezialisiert sich auf den Nahkampf und schnelle, fortlaufende Kombos mit seiner Waffe. Aber auch größere Flächenangriffe, die mit elementarem Feuerschaden kombiniert sind, kann der Schwertkämpfer einsetzen.

Im echten Leben ist der Schwerkämpfer ein junger Büroangestellter mit viel Elan, entsprechend ist die Klasse ausschließlich männlich. Charakterlich ist er ein Gentleman, der Schwachen und Unterdrückten immer zu Hilfe eilt, und immer auf der Suche nach Herausforderungen ist. Es ist auch der Grund, wieso er sich für Soul Divers registriert hat und an dem Spiel teilnimmt.

Die Hexe

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Das ist die Hexe: Die Hexe ist eine rein weibliche Klasse, die einen magischen Speer und ihre Magie nutzt, um im Kampf zu bestehen. Sie ist ebenfalls ein reiner Damage Dealer, der aber im Gegensatz zum Schwertkämpfer lieber aus großer Entfernung angreift, wo sie sicher vor den Kontern ihrer Gegner ist.

Ihr Speer fungiert dabei wie eine flexible Fernkampfwaffe. Die Hexe kann mit ihm ihre Gegner mehrfach durchbohren, den Speer um sich herum rotieren lassen oder einen Regen aus vielen Speeren beschwören.

Im echten Leben ist sie eine Studentin, die bei Prüfungen immer perfekte Noten erzielt. Dieser Perfektionismus überträgt sich auch auf ihren Umgang mit Magie. Mit ihrem hohen Intellekt kann sie sich jeder Situation blitzschnell anpassen.

Die Technikerin

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Das ist die Technikerin: Die Technikerin ist ebenfalls eine rein weibliche Klasse, die im Kampf verschiedene Schusswaffen verwendet wie Gewehre oder Pistolen und sogar zwei dicke Panzer zur Hilfe beschwören kann. Sie verfügt über eine Reihe von Flächenangriffen, die entweder kreisförmig sind oder eine lange Linie vor ihr bilden.

Auch wenn die Technikerin im Kampf Flammenwerfer nutzen kann, ist sie keine DD-Klasse, sondern eine Heilerin. Ihre Fähigkeiten erlauben es ihr, die HP ihrer Verbündeten im Kampf wiederherzustellen.

Die Schülerin, die den Charakter in Soul Divers spielt, ist ein Genie. Sie meldet sich für das Spiel an, um ihren riesigen Wissensdurst nach neuen Erfahrungen zu befriedigen.

Der Bogenschütze

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Das ist der Bogenschütze: Diese flinke Klasse ist rein männlich und nutzt im Kampf den Bogen als Waffe. Genau wie die Hexe ist der Bogenschütze ebenfalls ein Fernkämpfer, aber im Gegensatz zu ihr ist er keine reine DD-Klasse. Vielmehr ist er ein Supporter, der seine Verbündete im Kampf verstärken kann.

Zu seinen Skills gehören neben normalen Schussangriffen auch Flächenangriffe, die einen Regen von Feuerpfeilen auf die Gegner niederfallen lassen oder einen frontalen Flächenangriff auslösen, während der Bogenschütze rückwärts ausweicht.

Der Spieler des Bogenschützen aus der echten Welt ist ein Junge, der gerne Skateboard fährt und mit seinem Geschick sogar die Erwachsenen beeindruckt. Dieses Talent hilft ihm, in dem Spiel Soul Divers, prima zurechtzukommen.

Der Zerstörer

Das ist der Zerstörer: Die rein männliche Klasse Zerstörer ist der Tank von Ni no Kuni: Cross Worlds. Er ist ein harter Krieger, der mit seinem Kampfhammer mächtige Schläge austeilen kann. Seine unnachgiebigen Angriffe ziehen die Aufmerksamkeit der Gegner auf ihn und geben seinen Verbündeten genug Zeit, um sich zu erholen oder hohen Schaden auszuteilen.

Seine Fähigkeiten erlauben es ihm, sich wie ein klassischer Barbar wie wild im Kreis zu drehen. Auch kann er hoch in die Luft springen und seinen Hammer auf die Gegner schmettern.

Im echten Leben ist der Zerstörer aber absolut friedlich und ein sanfter Geselle. Er ist Besitzer eines Blumenladens und liebt die schönen Dinge im Leben.

Falls ihr die Klassen vor dem EU-Release ausprobieren wollt, könnt ihr euch für die Tests anmelden:

Bald kommt eines der besten J-RPGs als neues MMORPG zu uns – Ihr könnt euch jetzt anmelden

Destiny 2: Bungie wollte Cheat-Anbieter vor Gericht bringen, doch das geht erstmal schief

Eigentlich hat Bungie ja Erfahrung bei juristischen Auseinandersetzungen mit Cheat-Anbietern. Doch der neueste Fall ging vor Gericht nicht so aus, wie die Macher von Destiny 2 es sich vorgestellt haben dürften. Mehrere Klagepunkte wurden abgewiesen, doch noch ist es nicht vorbei.

Gegen wen geht Bungie da vor? Wie TorrentFreak.com berichtet, läuft aktuell ein Rechtsstreit mit AimJunkies.

Wogegen richtet sich die Klage genau? Da AimJunkies Destiny-2-Hacks zum Verkauf anbietet, sieht Bungie einen Verstoß gegen die Regeln und vor allem das Urheberrecht, da die Hacks auf Systeme zurückgreifen würden, die unter Kopierschutz stehen und nicht modifiziert werden dürfen.

  • Bungie wirft dem Cheat-Anbieter Marken- und Urheberrechtsverletzungen vor. Die Klage wurde Ende 2021 in Seattle, im Bundesstaat Washington, eingereicht.
  • Die Klage richte sich außerdem gegen die Phoenix Digital Group, die die Software als Grundlage für Cheats erstellt haben soll.
  • Zuvor gab es Vergleichsgespräche und AimJunkies hatte die Cheats zu Destiny 2 wieder entfernt, die waren aber noch online als Backups zu finden. Nach weiteren juristischen Schritten von Bungie flammte der Konflikt wieder auf.
  • AimJunkies beantragte eine Abweisung der Klage, kein Gesetz würde das Anbieten von Cheats verbieten. Man habe außerdem nicht gegen das Urheberrecht verstoßen.

Nun fiel eine Entscheidung in dem Abweisungsverfahren und das ging nicht gut für Bungie aus: Die Klage wurde abgewiesen, zumindest vorerst.

Der Fall ist damit zwar nicht vorbei, doch das ist kein guter Anfang für Bungie. So begründet das Gericht seine Entscheidung.

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Richter meint, Bungie habe nicht genügend Fakten geliefert

So begründet der Cheat-Anbieter, warum die Klage unrechtmäßig sei: Zwar ist unbestreitbar, dass diese Seite tatsächlich Cheats zum Verkauf anbietet.

  • AimJunkie argumentierte aber, dass Bungies Behauptungen einfach zu vage und unkonkret gewesen seinen. Die Cheat-Software sei keine Kopie von irgendwelchen Codes aus Destiny 2.
  • Doch Bungie äußerte auch andere Vorwürfe. Es geht dabei um Vertragsbruch und unerlaubte Bereicherung.
  • Das gehört nach Ansicht von AimJunkie nicht vor ein Bundesgericht. Eigentlich würden solche Verfahren im Schiedsgericht entschieden.

Das hat wohl auch der Richter so gesehen, wie das Urteil zeigt. Das Gericht kam zu der Erkenntnis, Bungie habe nicht genügend Fakten und Beweise offengelegt, um die Klage zu begründen.

Der zuständige Richter Zilly sagte dazu:

Insbesondere hat Bungie keine Fakten angeführt, die erklären, inwiefern die Cheat-Software eine unerlaubte Kopie eines der in der Klage genannten urheberrechtlich geschützten Werke darstellt. Die Klage von Bungie muss mehr enthalten als eine ‘formelhafte Aufzählung der Elemente eines Klagegrundes’.

via TorrentFreak.com

Ist Bungie jetzt gescheitert? Nein. Man hat noch die Möglichkeit, erneut Beweise für die Klage zu sammeln und es nochmal zu versuchen.

Dennoch ist es durchaus möglich, dass das Verfahren tatsächlich nicht vor einem Bundesgericht weitergeführt wird. So stimmt der Richter zu, dass dies eigentlich aufgrund Bungies eigener Lizenzvereinbarungen ein Fall für das Schiedsgericht ist.

Der Richter legt beiden Parteien nahe, diese Sache außergerichtlich zu klären.

Abgesehen davon wurden allerdings nicht alle Anschuldigungen von Bungie abgewiesen. Laut Richter Zilly seien die Klagepunkte mit Blick auf das Markenrecht zulässig und böten Grundlage für ein Verfahren. Somit sollte zumindest das Problem der Markenverletzung im Gericht geklärt werden.

Zwar hat AimJunkies so im Punkt Urheberrecht einen kleinen Sieg errungen, Bungie hat aber noch einigen Spielraum, um seine Ansprüche durchzusetzen. Womöglich legt man noch tatsächlich genügend Beweise vor, um auch die Urheberrechtsklage geltend zu machen.

Aktuell befindet sich der Cheat-Anbieter auch offenbar in einem Verkaufsverfahren, an eine ukrainische Investoren-Gruppe. Es bleibt also offen, wie das Ganze weitergeht.

Es ist nicht die erste Klage gegen einen Cheat-Anbieter, in der Vergangenheit gab es mehrere derartige Auseinandersetzungen.

Erst Anfang 2021 ging Destiny 2 gemeinsam mit Valorant gegen den Anbieter GatorCheats vor: Destiny 2 und Valorant kämpften gemeinsam gegen großen Cheat-Anbieter

Quelle(n):
  1. TorrentFreak.com

In Final Fantasy XIV werden die Spieler vom neuen Raid zerlegt: „Wenn ihr wüsstet, wie schlimm es wirklich ist“

Seit dem 26. April tobt in Final Fantasy XIV der Kampf der Hardcore-Spieler gegen den neuen ultimativen Raid Drachenkrieg (Fatal). Die Spieler bewegen sich dabei an der schmalen Grenze zwischen Spaß und Wahnsinn.

Achtung: Es folgen schwere Spoiler für den neuen Raid Drachenkrieg (Fatal) und das Addon Heavensward.

Die Situation in Kürze:

  • Ultimate Raids sind in FFXIV die absolut schwerste Art von PvE-Content, die von etwa 5 % aller Spieler bewältigt wird. Nach über 2 Jahren Dürre erschien am 26. April der nächste ultimative Raid Drachenkrieg (Fatal).
  • Mit dem Release startete auch das Rennen um den ersten Kill des Raids, an dem weltweit dutzende Harcore-Spieler teilnehmen. Manche der Gruppen streamen ihr Gameplay auf Twitch, während andere ihren Fortschritt lieber für sich behalten.
  • Im Laufe der Woche haben die Spieler immer mehr Phasen und Mechaniken des Kampfes freigeschaltet, bei denen sie etwa in die Vergangenheit geschickt wurden, um einen geliebten Charakter zu retten.
  • Wenn der Charakter überlebt, verändert sich die Zukunft und die Spieler werden in eine viel härtere Version des Kampfes geworfen.

Nun scheinen einige Gruppen in der möglicherweise letzten 8. Phase von Drachenkrieg (Fatal) angekommen zu sein, die es wohl so richtig in sich hat. Auf Twitter äußerten einige der bekannten Hardcore-Raider ihr Entsetzen über die extreme Schwierigkeit des neuen Raids.

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“Das ist kein Witz. Das ist völlig lächerlich.”

Diese Kommentare gibt es: Seit bereits 6 Tagen am Stück schlagen sich die härtesten der Hardcore-Raider in FFXIV mit dem neuen Kampf und werden von ihm fachgerecht zerlegt. Man sieht es in den zahlreichen Wipe-Clips, aber auch anhand der Kommentare und Tweets, die immer entsetzter klingen.

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“Ich vor 2 Wochen: Ja haha, ich denke, der Ultimate wird maximal 4 Tage dauern.”
  • “PTSD” – @ShinaFlorem
  • “Ich könnte jetzt wirklich eine Umarmung vertragen” und “Ich möchte den Entwickler von diesem Kampf treffen, eine Zeitung zusammenrollen und ihn auf die Nase hauen: ‘Nein. Tu das nicht. Böser Entwickler’.” – @Sindalf
  • “Micropixel-Safespot, das Ultimate.” – @FFXIVMomo
  • “Vielleicht war es besser, dass Haurchefant gestorben ist.” – @FFsfia

Die meisten Kommentare bleiben aber recht kryptisch und sagen nicht, warum spezifisch der Kampf völlig lächerlich ist. Auch, um nicht zu verraten, wie weit die eigene Gruppe genau fortgeschritten ist.

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Eine Zusammenfassung der Streamer-Reaktionen zu ihren Toden.

Die Zuschauer der Streams können sich es dennoch in etwa zusammenreimen. So scheint die Gruppe Thoughts per Second in der aktuell letzten bekannten Phase des Kampfes angekommen zu sein, in der sie gegen die Drachen Nidhogg und Hraesvelgr gleichzeitig antreten müssen, und diese Phase hat es noch mal in sich.

Die Kämpfe in FFXIV sind Choreografien aus sehr schnellen und gnadenlosen Mechanik-Abfolgen, die gewissen Zufallsfaktor enthalten und von der ganzen Gruppe perfekt ausgeführt werden müssen. Sonst kommt der Wipe.

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Der Streamer Arthras ist entsetzt über die Rückkehr der Divebombs und Twisters, nerviger Mechaniken aus einem früheren Ultimate-Kampf.

Im Gegensatz zu den letzten beiden ultimativen Kämpfen scheint der Drachenkrieg keine “versteckte, clevere” Mechanik zu haben, die die Spieler lösen müssen, bevor sie weitergehen. Vielmehr ist es eine brutale Mischung aus gnadenlosen DPS-Checks und pixel-perfekten Positionierungen, um von den One-Shot-Angriffen nicht getroffen zu werden.

Vor allem, nachdem die Zeit zurückgedreht und die Zukunft verändert wird, nimmt die Schwierigkeit noch mal ordentlich zu. Die bereits bekannten Mechaniken von König Thordan werden mit den Mechaniken aus dem ersten Ultimate-Kampf Bahamut gemischt.

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“Wenn ihr nur wüsstet, wie schlimm es wirklich ist.”

Die Tatsache, dass es in dem Kampf nur einen Checkpointt ganz am Anfang nach der ersten Phase gibt, trägt ebenfalls zur Schwierigkeit bei. Die Raider müssen mindestens 6. Phasen des Kampfes in voller Konzentration durchstehen, was sehr anstrengend ist.

Wenn einer der Spieler aus der Gruppe ausrutscht und einen Fehler macht, führt er in den meisten Fällen zu einem kompletten Wipe oder die Gruppe schafft den DPS-Check nicht mehr. Sie werden zurück an den Anfang der 2. Phase versetzt und müssen fast den kompletten Kampf neu durchstehen.

Aber trotz aller Tode und des Mechanik-Wahnsinns haben die Raider Spaß an dem Kampf und sie kommen dem Sieg immer näher.

Währenddessen kämpfen die Entwickler im PvP ihren eigenen Kampf:

Wer im PvP von Final Fantasy XIV zu oft „Gutes Spiel“ sagt, wird gesperrt

Bloodhunt: Wie kommt das kostenlose Vampir-Battle-Royale nach dem Release auf Steam an?

Mit Bloodhunt ist Ende April ein ungewöhnliches Battle Royale auf Steam erschienen. Ihr schlüpft in die Rollen von Vampiren und jagt wiederum andere Vampire. Aber wie kommt das Spiel überhaupt an? Wir fassen für euch die Reviews der letzten Tage zusammen.

Was ist Bloodhunt? Es handelt sich hierbei um ein Multiplayer-SpinOff zu Vampire: The Masquerade. Bloodhunt ist ein kostenloses Free2Play-Battle-Royale, in dem ihr einen Vampir spielt und auf den Straßen von Prag gegen andere Vampire ums Überleben kämpfen müsst.

  • Dabei habt ihr verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung und seid dank der Third-Person-Perspektive und Parkour-Feature sehr schnell unterwegs.
  • Während des Kampfes könnt ihr sogar das Blut der Zivilisten trinken, solange euch keiner bemerkt.
  • Bei Fans kam die Ankündigung gar nicht gut an, weil sie eigentlich auf Bloodlines 2, das vollwertige Story-RPG, warten und kein Multiplayer-Spiel wollen.
  • Da es sich um ein kostenloses Spiel handelt, gibt es auch einen entsprechenden Battle Pass mit Cosmetics und XP-Boostern.

Dennoch kam das Spiel auf Steam, war sim September bis November 2021 im Early Access bereits spielbar und konnte einige Fans gewinnen. Seit dem 27. April ist das Spiel nun auf Steam erschienen. Wir zeigen euch, wie es nun ankommt.

Zuvor könnt ihr euch hier den düsteren Trailer zu Bloodhunt anschauen:

Video starten

Bloodhunt wird auf Steam größtenteils positiv bewertet – “Anders als die anderen”

So kommt Bloodhunt bei ersten Spielern an: Schon die Early-Access-Phase konnte zahlreiche positive Wertungen einbringen, seit Release sind es noch einmal einige mehr.

Insgesamt steht Bloodhunt bei 71 % positiven Stimmen, insgesamt sind es rund 27.000. Seit dem Release am 27. April sind noch einmal gute 3.400 dazugekommen, die wiederum zu 74 % positiv ausfallen.

Somit scheint Bloodhunt bei den meisten Spielern durchaus gut anzukommen, obwohl gerade kleinere Battle-Royale-Spiele oft einen schweren Stand haben.

Was wird positiv gewertet? Hier einige Auszüge aus einzelnen Reviews:

  • “Ich liebe die Ästhetik des Spiels sowie das einfach zu erlernende Gameplay. Die ständige Action macht es zu einem Spiel, in das ich definitiv einige Zeit investieren werde, sobald es weitere Updates gibt.” – Yxseen
  • “Waffen und Kräfte fühlen sich beide gut an, die Bewegungen sind großartig. Man könnte ein wenig mehr Anpassungsmöglichkeit für Gesicht und Haare zum Start haben, aber das ist keine große Sache.” – Urgo Yumei
  • “Das Spiel hat ein tolles ‘World of Darkness’-Ambiente und die Kämpfe fühlen sich an, als wäre man ein Vampir.” – Akara The Lost

Viele loben, dass es sich von den meisten anderen Spielen dieser Art positiv abhebt und frischen Wind ins Genre bläst. Dabei wird besonders häufig die Atmosphäre und das Gefühl, man sei wirklich ein Vampir, hervorgehoben. Das Spiel sei außerdem einsteigerfreundlich und leicht zu lernen.

Positiv hervorgehoben werden auch die Quest-Lines, die während einer Partie auftauchen können. Das Balancing sei bei Klassen, Fernkampfwaffen und Fähigkeiten insgesamt gut gelungen.

Was ist nicht so gut? Einige Spieler bemängeln allerdings fehlende Quality-of-Life-Features und würden sich weitere Modi für das Spiel wünschen. So ist es beispielsweise aktuell nicht möglich, im Duo zu spielen.

Einige melden außerdem wohl hardware-spezifische Probleme, die das Spiel für sie teils unspielbar machen. Bestätigen lässt sich das allerdings nicht. Insgesamt sind es nur wenige, die solche Dinge melden. Aus den Reviews geht hervor, dass es wohl noch Optimierungsbedarf gibt.

Hinzu kommen noch einige Bugs und Glitches, die wohl trotz Early Access überlebt haben oder neu aufgetreten sind. Die scheinen alles in allem aber nicht schwerwiegend zu sein. Es gibt zudem wohl auch immer wieder Verbindungsprobleme.

Habt ihr Bloodhunt schon ausprobiert? Was haltet ihr vom ungewöhnlichen Vampir-Battle-Royale? Schreibt uns eure Meinung.

Die 5 größten und besten Battle-Royale-Games 2022 und welches zu euch passt

Quelle(n):
  1. Steam

Ein neues MMORPG ist auf Steam gestartet, ein weiteres haben wir angespielt

In dieser Woche standen mit Echoes of Yore und Tower of Fantasy zwei neue MMORPGs in unserem Fokus. Außerdem gab es neue Infos zu Project TL, sowie Updates bei Lost Ark und New World. Wir haben alle wichtigen News der Woche zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Diablo Immortal erscheint auch für PC und soll zudem das größte Diablo bisher werden. Werdet ihr das neue MMOARPG spielen?

Die Diskussion der Woche: Sind Dungeon-Finder etwas Gutes oder Schlechtes? Diese Diskussion läuft nicht zuletzt wegen WOTLK Classic und New World, das bald einen Dungeon-Finder bekommt. Wie seht ihr das? Kommentiert auch gerne unter unserer Meinung:

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Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passiert bei den kleinen MMORPGs:

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MeinMMO-Quiz: Erkennst du das MMORPG anhand der Review auf Steam?
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Das passiert bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr vielleicht selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen wollt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Wer sich zudem für alle MMORPGs interessiert, die 2022 noch erscheinen sollen, findet hier eine Liste dazu:

12 neue MMORPGs, die 2022 noch erscheinen sollen

Ich hatte eigentlich für Elden Ring trainiert, doch jetzt bin ich süchtig nach Achterbahnen und Hot-Dogs

Ihr sucht nach einem entspannten Spiel, um euch die Zeit zu vertreiben? Dann überlegt euch genau, ob ihr genug Raum für „Planet Coaster” habt – denn dieses Spiel lässt euch nicht mehr los. 

Ihr kennt das sicher auch: Ihr habt ein neues Spiel im Blick und freut euch schon darauf, mal wieder so richtig darin zu versinken. Bei mir war das “Elden Ring”. Das durfte ich als absoluter Souls-Anfänger noch vor Release einmal testen und war sofort gefesselt.

Ich merkte aber, dass ich das harte Gameplay nicht gewohnt war. 

Also fing ich an, auf der PS5 Demon’s Souls zu spielen. Ich kämpfte, zauberte, schlich und  rollte mich durch zermürbende Level, erledigte Boss um Boss – natürlich erst nach mehreren Versuchen. Mein Plan: Wenn ich hier ordentlich trainiere, dann bin ich für Elden Ring bestens gerüstet.

Ich hatte wahnsinnig Spaß an Demon’s Souls und beobachtete gleichzeitig, wie viel Lob Elden Ring bekam. Dementsprechend wuchs die Vorfreude noch mehr. Aber ich wollte erstmal Demon’s Souls beenden.

Nun kam aber der Alltag dazwischen: Plötzlich hat man lange Arbeitstage, Stress, viel zu tun, ihr kennt das. Und an einem Abend schwand die Lust, mich nach einem harten Tag ein weiteres Mal in Ober-Latria abschlachten zu lassen. 

Stattdessen wollte ich was leichtes, lockeres, unterhaltsames. Etwas, was ich mal kurz anwerfen kann und dann wieder beiseite lege, um mich zurück in den Souls-Wahnsinn zu stürzen. 

Ich durchsuchte also meine Bibliothek und entschied mich für “Planet Coaster”, das seit Februar dort herumflog – da war es nämlich eines der kostenlosen Spiele bei PS Plus. Ich dachte: Achterbahn basteln, Gäste glücklich machen, bisschen rumfuhrwerken und dann wieder beiseitelegen. 

Ich sag mal so: Ich hab bis heute noch kein Elden Ring gespielt. Und Demon’s Souls auch nicht mehr. 

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Planet Coaster lässt mich nicht mehr los

Was ist das für ein Spiel? Ursprünglich erschien Planet Coaster 2016 für PC, 2020 legte es auf Konsolen nach. Es ist ein ganz typisches Aufbauspiel, bei dem Freizeitparks im Fokus stehen. 

Ich halte es eigentlich für ein Sakrileg, solche Spiele an der Konsole zu spielen, weil ich es ohne Maus und Tastatur irgendwie unpraktisch finde. Doch ich liebe Freizeitparks und mochte früher auch RollerCoaster Tycoon. Außerdem hatte ich ja auch nicht vor, so viel Zeit damit zu verbringen.

Also: Installiert und angeschmissen.

Was Planet Coaster so verdammt gut macht: Um einen Überblick über das Spiel zu bekommen, legte ich im Tutorial los und lernte dort die Grundlagen des Park-Bauens. Das erste Fahrgeschäft, ein paar Servicegebäude, Gast-Bedürfnisse und Achterbahn-Basteleien – das alles kriegt man da beigebracht. 

Zudem lernt man die Steuerung. Am Anfang ist sie etwas hakelig und ich bin sicher, auf dem PC ist das ganze etwas einfacher, gerade mit den ganzen Menüs und Details, die man auf der Karte platzieren kann. 

Aber alles in allem spielt sich Planet Coaster mit dem PS5-Controller überraschend intuitiv. Zumindest so intuitiv, dass ich noch keinen Bedarf hatte, die Maus-Tastatur-Steuerung an der Konsole auszuprobieren – die bietet Planet Coaster nämlich.

Planet Coaster Übersicht
Es gibt jede Menge Platz für den Parkausbau

Nach dem Tutorial hüpfte ich direkt in den Herausforderungs-Modus. Hier kann man frei seinen eigenen Traumpark basteln und muss lediglich aufpassen, dass einem weder das Geld ausgeht, noch die Gäste mürrisch werden. Das sollte mit meinen gerade gelernten Freizeitpark-Skills kein Problem sein. 

Dann ging es los: Ich setzte mir das Ziel, den besten Weltraum-Freizeitpark der Welt zu bauen. Mit diesem Vorhaben ging ich innerhalb einer halben Stunde dank teurer Space-Requisiten und massiven Missmanagements zweimal Pleite. 

Ich setzte mir also das Ziel, den besten Wild-West-Freizeitpark der Welt zu bauen, denn Planwagen sind günstiger als Raumschiffe. Und nun fingen die Dinge an, ineinander zu greifen. 

Hat man die ersten Minuten pleitefrei überstanden, fängt man an, den Detailgrad dieses Spiels zu erfassen. Ich stellte fest: Ich kann nicht nur eine Wild-West-Stadt aus vorgefertigten Häusern und dazu passenden Fahrgeschäften bauen. Nein, nein, nein. 

Ich kann: 

  • Das komplette Terrain des Parks nach meinem Willen anpassen. Riesige Berge, tiefe Höhlen, Seen – alles ist möglich.
  • Einzelne Animatronics oder Verzierungen so ziemlich überall anbringen, wo ich möchte. 
  • Gebäude frei miteinander kombinieren. 
  • Spezialeffekte hinzufügen. Trockeneis, Flammenwerfer, Nebelmaschinen – was auch immer. Gefühlt alles ist möglich. 
  • Bäume, Sträucher, Leuchtschilder, Flaggen, Gerüste – die Liste der kleinen Details, die man einbauen kann, ist schlicht endlos. 
  • Die Gedanken der Gäste sehen und entsprechend reagieren.
  • Farben und Gestaltungen der Fahrgeschäfte ändern.
  • Ein wenig Parkmanagement betreiben – Vom Mitarbeiter-Gehalt bis hin zum Verkaufspreis des Jumbo-Hot-Dogs. Und ja: Schon 50 Cent können eine Menge ausmachen.
  • Eigene Achterbahnen von Grund auf bauen – aber dazu bin ich noch gar nicht gekommen.

Seit mein Grundgerüst für den Park steht, kann ich nicht mehr aufhören. Regelmäßig versinke ich in absoluter Detailarbeit: Dann bastle ich hier und da noch eine Themen-Ecke rein, hübsche Warteschlangen auf, mache Achterbahnen aufregender, verteile Hot-Dog-Stände ohne Ende. Letztere kommen besonders gut an – und meine Gäste sollen ja glücklich sein.

Regelmäßig schaue ich dann aus der Gästesicht, wie meine Kreationen wirken – und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn es aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe. 

Beim Cowboy-Park hört es übrigens noch lange nicht auf. Denn es gibt Themenwelten von Western über Sci-Fi bis hin zu Stadt, Märchen oder auch “Ghostbusters”. Zudem kann man weitere Pakete hinzukaufen. Aber ich arbeite mich erstmal an meiner Wild-West-Stadt und an den Piraten ab.

Niemals hätte ich erwartet, dass mich Planet Coaster so sehr fesseln würde, wie es das gerade tut. Es macht einfach wahnsinnig Spaß, den eigenen Vorstellungen freien Lauf zu lassen und an dem Park herumzudoktern.

Planet Coaster WIld West
Planet Coaster gibt euch jede Menge Freiheit

Zudem kann man sich auch noch die Kreationen anderer Spieler anschauen, die verwenden und eigene Basteleien hochladen. Einen Austausch mit anderen bietet Planet Coaster also auch noch – zumindest ein bisschen. 

Jedenfalls habe ich nun tatsächlich ein Spiel, in dem ich an den Wochenenden so richtig tief versinken kann – es ist nur nicht das, worauf ich mich eigentlich so gefreut hatte. Ich kann nur empfehlen: Falls ihr Planet Coaster im Februar auch bei PS Plus geladen und bislang ignoriert habt, schaut es euch mal an. 

Das Schöne ist: Irgendwann hab ich sicherlich auch genug vom Freizeitpark-Basteln. Und dann ist Elden Ring dran. Zahlreiche Guides zu Elden Ring findet ihr übrigens hier.

Habt ihr auch schon mal ein Spiel gehabt, dass euch nicht mehr loslässt? Vielleicht sogar ein Aufbauspiel? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Twitch-Streamer erhält Spende über 115.000 Euro für sein Traumauto, rastet total aus

Twitch-Streamer Jake’n’Bake ist für seine Videos von seinen Reisen durch die Welt bekannt. Während er live war, meldete sich plötzlich TrainwreckTV bei ihm und schickte mal eben umgerechnet 113.080 Euro – für einen neuen Porsche.

Wer ist Jake’n’Bake? Der Streamer gehört zwar nicht zu den größten und bekanntesten Figuren auf Twitch, kommt aber dennoch auf rund 589.000 Follower.

Er gilt als IRL-Streamer, zeigt also nicht nur wie er zockt, sondern hauptsächlich Dinge aus dem echten Leben, wie eben beispielsweise seine Reisen durch die Welt. So lebte er seit 2017 beispielsweise in Japan.

Vor kurzen hat er den AT&T Annihilator Cup 2022 gewonnen, den Sieg feierte er danach auf Twitch. Dort träumte er von einem eigenen Porsche. Genauer gesagt: einem Porsche 718 Cayman GT4. Das Auto kostet auf der Porsche-Seite je nach Ausführung mindestens 100.000 Euro.

So sieht der Porsche aus.

Was zuerst wie die typischen Träumereien vom Lieblingsauto scheinen, wird innerhalb weniger Sekunden zur Realität.

Denn plötzlich ruft ihn der Twitch-Streamer TrainwreckTV an, während er live ist und spendete ihm 120.000 Dollar, umgerechnet 113.080 Euro. Jake ist zunächst völlig fassungslos, die Reaktion könnt ihr euch hier im Clip anschauen:

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Trainwreck – “Ich will den Sh** auf Twitter sehen”

Jake ist verständlicherweise völlig aus dem Häuschen und kann sein Glück kaum fassen. Zunächst ist er völlig sprachlos und kriegt kaum ein Wort hervor, außer Dingen wie “Was zum Teufel??? Was meinst du???”, teilweise ist er vor Aufregung kaum zu verstehen.

Dann fragt er seinen großzügigen Spender, wieso er das überhaupt tut. Zunächst sagt dieser einfach nur “Kauf das Auto, du verdienst es, und poste es auf Twitter.”

Danach ergänzt der Streamer noch, dass er Jakes Twitch-Kanal “unterbewertet”. Viel genauer geht er nicht darauf ein, das Telefonat dauert keine Minute.

Jake hielt sich an sein Versprechen, zumindest fast. Denn der Porsche, den er haben will, muss erst einmal in der Werkstatt noch gebaut werden. Er zeigt aber seine Konfiguration mit einem Screenshot von der offiziellen Seite:

Er kann sein Glück wohl immer noch nicht fassen, schreibt, sein Gehirn sei buchstäblich “kaputt” und dankt seinem Spender für die Geste. Dieser wiederholt noch einmal: “Du verdienst es, Bro!”

Unter dem Tweet finden sich viele lobende Kommentare für Trainwreck, seine Geste wird sehr positiv aufgenommen.

Wer ist das überhaupt? Trainwrecks hat auf Twitch mehr als 1,9 Millionen Follower und streamt regelmäßig vor zehntausenden von Zuschauern.

Dabei ist er vor allem aus dem GTA Roleplay und Just Chatting bekannt, doch viele kennen auch seine Online-Casino-Streams.

Zuletzt machte aber ein Millionen-Gewinn des Streamers Schlagzeilen: Twitch-Streamer gewinnt 12.7 Millionen Euro in einem Dreh – Warnt Zuschauer: „Ruiniert euer Leben nicht“

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Pokémon GO startet heute einen Raid-Tag mit kostenlosen Pässen und mehr Shinys

In Pokémon GO läuft heute, am 1. Mai, ein Raid-Tag für drei Stunden. In der Zeit erhaltet ihr auch kostenlose Raid-Pässe und eine höhere Chance auf Shinys. Wir zeigen euch die Event-Details.

Was ist das für ein Event? Am 29. April startete in Pokémon GO das Event “Ein Mega-Moment” mit Spezialforschung, neuen Spawns, veränderten Feldforschungsbelohnungen und dem neuen Mega-Kangama.

Als Teil dieses Events findet am heutigen Sonntag ein dreistündiger Raid-Tag mit dem neuen Mega-Kangama statt.

Der Raid-Tag mit Kangama in der Übersicht

Wann geht es los? Der Raid-Tag mit Mega-Kangama beginnt um 11:00 Uhr Ortszeit. Er läuft dann drei Stunden lang und endet um 14:00 Uhr Ortszeit.

Welche Boni gibt es? In der Zeit des Events erscheint Mega-Kangama häufiger in Mega-Raids. Wie erste Trainer, die in anderen Zeitzonen bereits teilnehmen konnten, berichten, halten die Kangama-Raids jeweils für 6 Stunden pro Arena an (via reddit.com). Ihr habt also genug Zeit, ein Team zusammenzutrommeln.

Pokémon GO regionale Shiny Tauros Kangama Pantimos Porenta
In der Übersicht der regionalen Pokémon seht ihr die Normalform und das Shiny Kangama

Außerdem sind die Chancen auf Shiny Kangama während des Events erhöht.

Damit ihr ein paar Raids machen könnt, ohne dafür Münzen auszugeben, erhaltet ihr kostenlose Pässe. Während des Events und bis zu zwei Stunden danach könnt ihr insgesamt 5 kostenlose Raid-Pässe durch das Drehen von Fotoscheiben an Arenen erhalten.

Zu Beginn des Events in den frühsten Zeitzonen hatte Mega-Kangama 47.948 WP im Raid. Das machte die Raids schwerer und sorgte dafür, dass Trainergruppen die Mitglieder von 2 auf mindestens 3 aufstocken mussten. Wenige Stunden später wurde der Fehler behoben und Kangama hat in Mega-Raids 37.140 WP, was ein Besiegen im Duo mit den richtigen Kontern wieder möglich macht.

In der nächsten Woche gibt es eine spannende Änderung bei den Raids: Die ersten legendären Mega-Pokémon kommen.

Wofür sind diese kleinen weißen Päckchen mit Silica-Gel, die neuer Hardware beiliegen?

Wer eine Grafikkarte kauft oder andere Dinge auf Amazon und Co erwirbt, der findet häufig kleine Tütchen mit weißen Gel darin. Doch was ist das und wofür ist das überhaupt gut? MeinMMO erklärt euch, was in den Tütchen steckt.

Ihr findet das Zeug überall. Egal, ob ihr Hardware kauft oder euch ein neues Paar Schuhe gegönnt habt: In der Pappschachtel findet ihr häufig diese Tütchen mit kleinen Kugeln darin. Mit Aufschriften wie „Do not eat“ und „Throw away“ sieht das Zeug erst einmal gefährlich aus. Doch warum sollten Hersteller gefährliche Sachen zu ihren Sachen packen?

Viele Personen schmeißen das Zeug auch weg, denn bei gebrauchten Grafikkarte, die ihr günstiger bekommt, sind die Tütchen meist nicht mehr dabei. MeinMMO erklärt euch, was in diesen Tütchen steckt und warum ihr das Zeug ständig bei euren Sachen findet.

Silica-Gel schützt eure Sachen vor Feuchtigkeit

Was steckt in den Tütchen? In den kleinen Tütchen mit der bedrohlichen Aufschrift steckt das Trocknungsmittel Siliciumdioxid (SiO2). Wir kennen es eher unter dem Namen Kieselgel oder Silica-Gel. Das Zeug ist geruchs- und farblos.

Dabei handelt es sich um gummiartige Kugeln, die vor allem als Trockenmittel eingesetzt werden. Denn die Kugeln sind nicht wasserlöslich, können aber Wasser absorbieren und dadurch Dinge trocken halten oder trocknen.

Aus diesem Grund findet ihr diese Tütchen vor allem bei Dingen, die vor Feuchtigkeit geschützt werden sollen. Also etwa in Schuhkartons, bei empfindlichen Elektronikgeräten wie Mainboards oder Grafikkarten und sogar bei Medikamenten.

Bei Computern oder anderen empfindlichen Geräten sollen die sogenannten Antikondensationsbeutel dafür sorgen, dass sich bei schwankenden Temperaturen kein Kondenswasser bildet und die Elektronik dadurch beschädigt wird.

Titelbild Grafikkarte mit SSDs
Um empfindliche Bauteile zu schützen, packen Hersteller Beutel mit Silica-Gel in die Schachtel.

Ihr solltet die Tütchen nicht wegwerfen, denn ihr könnt sie sinnvoll nutzen

Darum solltet ihr das Silica-Gel nicht wegwerfen: Die kleinen Tütchen lassen sich auch nach ihrem alten Zweck sinnvoll weiterverwenden.

So könnt ihr etwa durchnässte Schuhe oder Taschen damit trocken bekommen. Anstatt Zeitung in nasse Schuhe zu stopfen, nehmt ihr einfach ein Tütchen mit dem Silica-Gel

Solltet ihr etwa an einen feuchtwarmen Ort verreisen, kann es sich ebenfalls lohnen, ein Tütchen zu euren Medikamenten oder empfindlicher Elektronik zu packen.

Sobald das Silica-Gel Feuchtigkeit aufnimmt, verfärben sich die Kugeln. Hier kommt es drauf an, welche Farbe das Gel vorher hatte. Orangene Kugeln verfärben sich etwa ins Blau-Grüne.

Auch nach dem Trocken könnt ihr die Tütchen weiter nutzen. Dazu erhitzt ihr die Tütchen einmal kurz, damit die Feuchtigkeit wieder entweicht. Denn dauerhaft bleibt die Feuchtigkeit nicht in den Kugeln.

Weitere wissenswerte Tipps auf MeinMMO: Ich sucht weitere spannende Tipps und Tricks aus der Tech- und Hardware-Welt? Dann schaut doch einmal hier vorbei. Falls ihr euch schon immer gefragt habt, warum Mainboards und Platinen grün sind:

Warum sind Mainboards und Platinen eigentlich grün?

Blizzard braucht endlich wieder ein Erfolgserlebnis – Wird es Diablo Immortal?

Die Ankündigung des MMOARPGs Diablo Immortal für Mobile-Geräte war alles andere als glücklich verlaufen. Doch nun wurde das Spiel auch für den PC angekündigt und mehr Diablo-Fans zeigen Interesse daran. Im MeinMMO-Podcast reden wir ausführlich über die bisherige Geschichte des Games.

Das ist das Thema: Lange Zeit hatte der Ableger Diablo Immortal einen sehr schlechten Ruf in der Gaming-Community. Als Mobile-Spiel war es verpönt und wurde nicht als ein “richtiges Diablo” angesehen. Immerhin war die Reihe bis Teil 3 ausschließlich auf dem PC.

Doch das Feedback der ersten Tests klang überraschend positiv und ebenso überraschend eher wie ein MMORPG als ein A-RPG. Es gab Raids und Dungeons, PvP und Klassenwechsel im Spiel.

Das Interesse an Diablo Immortal stieg an, als Blizzard das Spiel neben Smartphones auch für den PC ankündigte. Es führte dazu, dass auch große Skeptiker sich bereit erklärten, dem Spiel eine Chance zu geben.

In dieser Folge des MeinMMO-Podcasts sprechen Alexander Leitsch, Gerd Schuhmann und Benedict Grothaus ausführlich über das A-RPG und seine bisherige Entwicklungsgeschichte.

Hier könnt ihr hören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir behandeln in unseren regelmäßigen Podcasts auch Sonderthemen wie die Ankündigung von Witcher 4 und laden besondere Gäste ein wie die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Tech-YouTuber testet Gaming-PC auf Beinen, der „ultimative Gaming-Lösung“ sein soll

Ein Hersteller hat einen Gaming-PC auf Beinen vorgestellt, der alles bieten soll, was man zum Gaming benötigt. Der bekannte YouTuber Linus Tech Tips hat das Gerät ausprobiert.

Der dänische Hersteller eBlaztr hat einen Gaming-PC im Angebot, der in seiner Art ziemlich einzigartig ist. Denn der Computer steht nicht nur auf Stelzen, sondern braucht auch keinen zusätzlichen Monitor. MeinMMO hatte euch bereits über den Gaming-PC auf Beinen mit eingebautem Monitor berichtet.

Nun hat der bekannte YouTube-Kanal Linus Tech Tips den Gaming-PC ausprobieren können und erklärt, was er von dem Gerät hält.

Gaming-PC auf Beinen mit eingebautem Monitor kostet viel Geld

Was ist das für ein Gerät? Der Hersteller selbst schreibt auf seiner Webseite, der Gaming-PC „wurde als ultimative Lösung für ein kompromissloses Spielerlebnis an jedem Ort entwickelt.“ (via eblaztr.com).

Dabei handelt es sich um einen Gaming-PC, der auf Beinen steht und ein Monitor-Panel verbaut hat. Ihr könnt daher den PC jederzeit „abbauen“, in einen speziellen Rucksack packen und zum nächsten Ort transportieren.

Was kostet das alles? Die Preise starten bei 349 US-Dollar nur für das Eblaztr-Case, für ein Gerät mit Gaming-Hardware zahlt ihr bereits 2.345 US-Dollar. Für den mobilen PC zahlt ihr also umgerechnet 2.200 Euro. Die Highend-Version mit Core i9-12900KS und RTX 3090 Ti kostet 7.200 US-Dollar.

Cool ist jedoch, dass ihr das Gerät komplett selbst bauen könnt. Denn, kauft ihr nur das Gehäuse, dann könnt ihr die Hardware selbst wählen, die ihr verbauen möchtet und auch selbst ein Display wählen. Ihr könnt euch daher auch nur das Case kaufen und die Hardware selbst montieren. Genau das hat jetzt der YouTube-Kanal Linus Tech Tips gemacht.

Tech-YouTuber testet Gaming-PC: „Ich bin nicht die Zielgruppe dafür“

Wer testet das Gerät? Linus Sebastian ist Chef von Linus Tech Tips, einem der bekanntesten Tech-Kanäle auf YouTube. Linus hatte den Kanal 2008 gegründet und kommt mittlerweile auf rund 14,5 Millionen Abonnenten (Stand: 30. April 2022).

In seinem YouTube-Kanal kommentiert Linus Sebastian allein oder mit Gästen Dinge wie Gaming-PCs, Grafikkarten oder halt einfach alles, was ihm an Technik über den Weg läuft.

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Das Video von Linus Tech Tips über den einzigartigen Gaming-PC.

Wie gefällt ihm das Gerät? Das Gehäuse ist sehr übersichtlich und Linus lobt, dass es sehr einfach sei, Hardware einzubauen. Der Hersteller setze auf hochwertige Materialien, wie etwa eine Aluminiumblende auf der Rückseite des Systems.

Insgesamt braucht er rund eine Stunde, bis er die gesamte Hardware im Case verbaut hat. Das finale Ergebnis sieht außerdem aufgeräumt und übersichtlich aus und Linus erklärt, dass der PC echt „fantastisch“ aussehe. Die Hardware passe fast perfekt in das Gehäuse und auch ohne Anleitung sei es ziemlich einfach gewesen, die Hardware zügig im Case zu montieren.

Linus fällt aber auch sofort auf, dass das Case keine Gehäuse-Lüfter bietet. Außerdem erklärt er, dass das Gehäuse nicht viel Tiefe zulasse. Bauteile wie Grafikkarte oder Kühler dürfen nicht sehr breit sein, damit sie noch ins Case passen.

Im Praxistest wird das System sehr heiß und im Belastungstest steigen die Temperaturen stark an. Das liege vor allem daran, erklärt Linus, weil die Grafikkarte die warme Luft in das Gehäuse pustet und der Prozessor keine frische Luft zum Kühlen bekommt. Das verbaute Panel von Shark Gaming kann ihn obendrein nur bedingt überzeugen.

Außerdem erklärt Linus, dass der spezielle Rucksack für den Computer noch nicht final sei. Das Team von eBlaztr sei mit dem Rucksack noch nicht zufrieden und man arbeite an einer neuen, verbesserten Version.

Was ist sein Fazit? Grundsätzlich stellt er fest, dass das Gerät viel Potential besitze. So erklärt er, dass man das Gerät selbst zusammenbauen und dadurch selbst über Hardware und Preis bestimmen könne. Da es sich bei dem getesteten Modell nur um einen Prototyp gehandelt habe, dürfte der Hersteller auch noch Dinge anpassen. Dazu gehört etwa der Rucksack, mit dem eBlaztr noch nicht zufrieden sei.

Er gibt aber auch zu Bedenken, dass sich so ein Gaming-PC auf Beinen nur an eine ganz bestimmte Zielgruppe richte, die solche All-In-One-PCs benötigen. Er selbst meint nur:

Ich glaube, das Ding ist nicht für mich designt. Ich bin nicht die Zielgruppe.

Einzigartige Gaming-PCs gibt es nicht nur von eBlaztr. So hat Hersteller SEGA einen ganz besonderen Gaming-PC vorgestellt. Denn dieser PC kann auf Rädern durch die Gegend fahren. SEGA bezeichnet den PC selbst als „weltweit schnellsten Gaming-PC“ – und schneller dürfte auch kein Rechner auf der Straße sein.

Der schnellste Gaming-PC der Welt schafft 100 Kilometer pro Stunde

Leak verrät, dass ein gescheiterter Shooter in den Xbox Game Pass kommen könnte

Ein neuer Leak aus dem polnischen Xbox-Store lässt vermuten, dass der Shooter Battlefield 2042 bald zum Xbox Game Pass Ultimate kommen könnte.

Um diesen Leak geht’s: Die polnische Seite xgp.pl veröffentlichte einen Screenshot aus dem Xbox-Gamestore, der die Produktseite des Spiels Battlefiel 2042 zeigt. Auch auf dem Bild zu sehen, ist das kleine Icon “Game Pass”.

Es signalisiert, dass der Shooter in dem beliebten Abo-Service der Xbox erhältlich sein soll. Das ist aktuell noch nicht der Fall, weswegen es sich hierbei entweder um einen Fehler oder einen Leak handelt. Die Tendenz geht aktuell aber eher in Richtung Leak.

Ähnliche Ausrutscher passierten nämlich auch bei den Spielen Mass Effect: Legendary Edition und Resident Evil Village, die beide tatsächlich in dem Xbox Game Pass landeten.

battlefield 2042 game pass neu
Screenshot aus dem polnischen Xbox-Store. Quelle: xgp.pl

Die Vermutung ist daher, dass Battlefield 2042 über EA Play in der Ultimate-Version des Game Pass verfügbar sein wird.

Wann soll das passieren? Angeblich wird Battlefield 2042 bereits am 5. Mai, als nächste Woche, über den Xbox Game Pass Ultimate spielbar sein.

Wie bei allen Leaks gilt auch hier die Regel: Mit Vorsicht genießen. Eine offizielle Bestätigung, dass Battlefield 2042 tatsächlich im Pass erhältlich sein wird, gibt es keine.

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Schlechter Release und miese Kommunikation ruinierten das Spiel

Das waren die Probleme von Battlefield 2042: Seit dem Release im November 21 hatte der Shooter mit massiven Performance-Problemen und sinkenden Spielerzahlen zu kämpfen. Der Launch verlief sehr holprig mit Verbindungsproblen und Fehlermeldungen.

Insider-Leaks über interne Management-Kommunikation von EA über das Spiel zeichneten ein skurriles Bild von Relativierung der eigenen Schuld. Die News über Probleme und Spielerbeschwerden hörten nach dem Release nicht mehr auf:

Es ging so weit, dass der Vorgänger, Battlefield V, laut der Statistikseite Steamcharts das Siebenfache der Spielerzahl von 2042 aufweist.

  • Battlefield V liegt bei 20.330 Spielern innerhalb der letzten 24 Stunden
  • Battlefield 2042 kann lediglich 3.203 aktive Spieler aufweisen.

EA selbst hat während eines Earnings Calls im Februar 2022 offen zugegeben, dass Battlefield 2042 gescheitert war und “nicht den Erwartungen” entsprach. Es gab sogar Gerüchte, dass der Shooter Free2Play werden könnte.

Nun scheint EA aber eine andere “Lösung” gefunden zu haben. Wenn der polnische Leak wahr ist und das Spiel im Xbox Game Pass Ultimate landet, würde es das Spiel einer großen Gruppe von Spielern eröffnen.

In der Zwischenzeit sind viele verbliebene Spieler nicht begeistert:

Battlefield 2042: Spieler sind sauer, weil beliebter Modus entfernt wurde – „Map-Rotation ergibt keinen Sinn“