In Final Fantasy XIV werden die Spieler vom neuen Raid zerlegt: „Wenn ihr wüsstet, wie schlimm es wirklich ist“

In Final Fantasy XIV werden die Spieler vom neuen Raid zerlegt: „Wenn ihr wüsstet, wie schlimm es wirklich ist“

Seit dem 26. April tobt in Final Fantasy XIV der Kampf der Hardcore-Spieler gegen den neuen ultimativen Raid Drachenkrieg (Fatal). Die Spieler bewegen sich dabei an der schmalen Grenze zwischen Spaß und Wahnsinn.

Achtung: Es folgen schwere Spoiler für den neuen Raid Drachenkrieg (Fatal) und das Addon Heavensward.

Die Situation in Kürze:

  • Ultimate Raids sind in FFXIV die absolut schwerste Art von PvE-Content, die von etwa 5 % aller Spieler bewältigt wird. Nach über 2 Jahren Dürre erschien am 26. April der nächste ultimative Raid Drachenkrieg (Fatal).
  • Mit dem Release startete auch das Rennen um den ersten Kill des Raids, an dem weltweit dutzende Harcore-Spieler teilnehmen. Manche der Gruppen streamen ihr Gameplay auf Twitch, während andere ihren Fortschritt lieber für sich behalten.
  • Im Laufe der Woche haben die Spieler immer mehr Phasen und Mechaniken des Kampfes freigeschaltet, bei denen sie etwa in die Vergangenheit geschickt wurden, um einen geliebten Charakter zu retten.
  • Wenn der Charakter überlebt, verändert sich die Zukunft und die Spieler werden in eine viel härtere Version des Kampfes geworfen.

Nun scheinen einige Gruppen in der möglicherweise letzten 8. Phase von Drachenkrieg (Fatal) angekommen zu sein, die es wohl so richtig in sich hat. Auf Twitter äußerten einige der bekannten Hardcore-Raider ihr Entsetzen über die extreme Schwierigkeit des neuen Raids.

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„Das ist kein Witz. Das ist völlig lächerlich.“

Diese Kommentare gibt es: Seit bereits 6 Tagen am Stück schlagen sich die härtesten der Hardcore-Raider in FFXIV mit dem neuen Kampf und werden von ihm fachgerecht zerlegt. Man sieht es in den zahlreichen Wipe-Clips, aber auch anhand der Kommentare und Tweets, die immer entsetzter klingen.

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„Ich vor 2 Wochen: Ja haha, ich denke, der Ultimate wird maximal 4 Tage dauern.“
  • „PTSD“ – @ShinaFlorem
  • „Ich könnte jetzt wirklich eine Umarmung vertragen“ und „Ich möchte den Entwickler von diesem Kampf treffen, eine Zeitung zusammenrollen und ihn auf die Nase hauen: ‚Nein. Tu das nicht. Böser Entwickler‘.“ – @Sindalf
  • „Micropixel-Safespot, das Ultimate.“ – @FFXIVMomo
  • „Vielleicht war es besser, dass Haurchefant gestorben ist.“ – @FFsfia

Die meisten Kommentare bleiben aber recht kryptisch und sagen nicht, warum spezifisch der Kampf völlig lächerlich ist. Auch, um nicht zu verraten, wie weit die eigene Gruppe genau fortgeschritten ist.

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Eine Zusammenfassung der Streamer-Reaktionen zu ihren Toden.

Die Zuschauer der Streams können sich es dennoch in etwa zusammenreimen. So scheint die Gruppe Thoughts per Second in der aktuell letzten bekannten Phase des Kampfes angekommen zu sein, in der sie gegen die Drachen Nidhogg und Hraesvelgr gleichzeitig antreten müssen, und diese Phase hat es noch mal in sich.

Die Kämpfe in FFXIV sind Choreografien aus sehr schnellen und gnadenlosen Mechanik-Abfolgen, die gewissen Zufallsfaktor enthalten und von der ganzen Gruppe perfekt ausgeführt werden müssen. Sonst kommt der Wipe.

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Der Streamer Arthras ist entsetzt über die Rückkehr der Divebombs und Twisters, nerviger Mechaniken aus einem früheren Ultimate-Kampf.

Im Gegensatz zu den letzten beiden ultimativen Kämpfen scheint der Drachenkrieg keine „versteckte, clevere“ Mechanik zu haben, die die Spieler lösen müssen, bevor sie weitergehen. Vielmehr ist es eine brutale Mischung aus gnadenlosen DPS-Checks und pixel-perfekten Positionierungen, um von den One-Shot-Angriffen nicht getroffen zu werden.

Vor allem, nachdem die Zeit zurückgedreht und die Zukunft verändert wird, nimmt die Schwierigkeit noch mal ordentlich zu. Die bereits bekannten Mechaniken von König Thordan werden mit den Mechaniken aus dem ersten Ultimate-Kampf Bahamut gemischt.

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„Wenn ihr nur wüsstet, wie schlimm es wirklich ist.“

Die Tatsache, dass es in dem Kampf nur einen Checkpointt ganz am Anfang nach der ersten Phase gibt, trägt ebenfalls zur Schwierigkeit bei. Die Raider müssen mindestens 6. Phasen des Kampfes in voller Konzentration durchstehen, was sehr anstrengend ist.

Wenn einer der Spieler aus der Gruppe ausrutscht und einen Fehler macht, führt er in den meisten Fällen zu einem kompletten Wipe oder die Gruppe schafft den DPS-Check nicht mehr. Sie werden zurück an den Anfang der 2. Phase versetzt und müssen fast den kompletten Kampf neu durchstehen.

Aber trotz aller Tode und des Mechanik-Wahnsinns haben die Raider Spaß an dem Kampf und sie kommen dem Sieg immer näher.

Währenddessen kämpfen die Entwickler im PvP ihren eigenen Kampf:

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Blackangel320

Neverländ hat das rennen gewonnen. mega leistung 7 phasen. was für ein monster fight

Deus

Und so fällt mir der gute alte Spruch ein:
„Ein Sadist ist Jemand der einem Masochisten was Gutes tut.“
Yoshida und sein Team meinen es halt dieses mal besonders gut!😂

Mihari

Unsere Truppe hat es dutzende mal probiert und wir haben inzwischen beschlossen zu warten, bis die einzelnen Abschnitte einen Checkpoint bekommen oder wir noch besseres Gear haben. Aktuell mehr Frust als Lust bei uns darauf 😉

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Mihari
Marcel

Das wäre nix für mich.
Ich raide ja auch hin und wann ganz gerne Mal, aber für sowas bin ich entweder zu alt oder nie geschaffen.

Wäre mir persönlich viel zu stressig. Aber ich ziehe meinen Hut vor denen, die nicht aufgeben und das durch ziehen. 🎩

Spritzkeks

Eigentlich lustig das es DPS checks in einem Spiel gibt, welches dem Spieler keine möglichkeit bietet die eigene Leistung evaluieren zu können, es sogar verbietet.

Und soweit geht, Spieler zu bannen wenn sie ingame über DPS sprechen.

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