Anpassung durch Glyphen in World of Warcraft ist ziemlich vernachlässigt. Doch ein Fan hat so grandiose Ideen, dass die Spieler ihn bei Blizzard sehen wollen.
Glyphen in World of Warcraft haben mehrere große Wandlungen durchgemacht. Nachdem sie in ihrer ersten Variation tatsächliche Gameplay-Änderungen durchgelaufen waren, sind sie inzwischen lediglich kosmetische Anpassungen. Sie sorgen dafür, dass Zauber und Fähigkeiten andere optische Effekte haben und so einen etwas individuelleren Look verschiedener Skills bieten.
Allerdings finden viele, dass Glyphen nicht weit genug gehen und deutlich mehr Abwechslung benötigen. So auch ein Fan, der im Subreddit von World of Warcraft seine Vorschläge zeigt.
Um wen geht es? Die Reddit ist vom Reddit-Nutzer „Fishbones06“, der seit Monaten im WoW-Subreddit seine Vorschläge zu neuen Glyphen-Designs postet. Einige davon sind „nur“ simple Bilder, andere haben sogar Animationen. Doch selbst die unbewegten Vorschläge sind ziemlich detailliert und zeigen, wie gut das Glyphen-System sein könnte.
Inzwischen hat Fishbones06 mit seinen Vorschlägen zusammen weit über 100.000 Upvotes gesammelt – kein Wunder, wenn man bedenkt, wie großartig einige der Vorschläge aussehen.
Was für Ideen hatte er? Ein paar der interessantesten Ideen wollen wir euch hier kurz vorstellen.
Eine der neusten Kreaturen von Fishbones06 ist eine kosmetische Abwandlung der Hexenmeister-Dämonen im Falle von Zandalari-Trollen. Gleich zwei unterschiedliche Sets von Glyphen würden die Dämonen je nach Wunsch entweder mit goldenen Zandalari-Rüstungen versehen oder aber mit roten, Voodoo-haften Designs der Bluttrolle. Besonders der goldene Sukkubus mit seinen zahlreichen Verzierungen sticht hier eindrucksvoll hervor, aber auch der Leerwandler macht ordentlich was her.
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Für Schamanen hat sich Fishbones06 eine besondere Glyphe für das Erd-Elementar ausgedacht, die besonders Archäologie-Fans gefallen dürfte. Das normale Erd-Elementar wird hier mit Knochen und Fossilien aufgepeppt, die im Erdreich verschüttet waren.
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Ein bisschen finsterer ist die Konzept-Idee für untote Mechagnome – also cybernetische Gnome, deren Körper aber schon längst abgestorben ist und die nur noch von ihrer Technik „am Leben“ gehalten werden:
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Ähnlich finster ist eine Druidenform für Verlassene, nämlich das „Moonkin-Scheusal“, das aus mehreren Körpern zusammengesetzt wurde und damit an die schlimmsten Kreationen der Geißel und aus Drustvar erinnert:
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In eine ähnliche Richtung gehen auch die Schamanen-Ideen für Verlassene, sollten die jemals spielbar werden. Dann könnten Untote nämlich Grabsteine als Totems verwenden oder ein extrem cooles Grabstein-Elementar (inklusive Skelett) herbeirufen:
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Auch Priester würden auf ihre Kosten kommen und könnten sich ihre Yogg-Saron-Tentakel aus Legion zurückholen oder Schwingen von Il’gynoth auf dem Rücken haben. Auch eine „Heilig“-Version der Schattenform wäre denkbar, ebenso wie weitere Merkmale der Alten Götter.
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Zu guter Letzt noch ein paar Abwandlungen für die „Zornige Vergeltung“-Flügel des Paladin. Hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Vorschläge, etwa eine für jedes Volk. So könnten Draenei Teile von Naaru auf ihren Rücken erscheinen lassen, während Zandalari-Trolle sich die Schwingen von Pa’ku verpassen. Dunkeleisenzwerge brennen natürlich mit glühenden Flügeln der Feuerlande.
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Das sagt die Community: Wie man alleine schon an den Tausenden Upvotes sieht, kommen die Ideen bei der Community extrem gut an. Entsprechend viel Lob gibt es dann auch in den Kommentaren zu den einzelnen Vorschlägen:
„Kollege, hör’ auf, so geniale Dinge zu erschaffen! Das macht mich nur traurig, dass wir die nie im Spiel haben werden.“
„Diese ganzen Posts lassen mich denken, dass bei Blizzard nur noch 2 Leute an WoW arbeiten.“
„Wow, ich wurde schon wieder reingelegt. Ich dachte, das wäre eine Grafik aus dem Spiel, haha. Gute Arbeit!“
„Ich liebe deine Arbeit, aber kannst du verdammt noch mal aufhören, sie zu posten? Wir kriegen das nie und das macht mich traurig.“
„Irre gute Arbeit. Blizzard sollte dich einstellen für diese Ideen.“
Was haltet ihr von diesen Glyphen-Vorschlägen? Coole Ideen, die sich leicht umsetzen lassen? Oder führt das viel zu weit und sollte nicht so umfangreich sein?
MeinMMO-Leserin Paladirah hat ein ausführliches Review zum Mobile-Spiel Arknights (Android, iOS) verfasst. Den Test veröffentlichen wir bei uns als Gastbeitrag.
Was ist das für ein Spiel? Arknights ist ein Free2Play Mobile Tower Defense mit einer Portion RPG. Es richtet sich hauptsächlich an Singleplayer-Spieler. Entwickelt von Hypergryph erschien das Spiel in der Global-Version im Januar 2020 für Android und iOS.
Darum geht’s in Arknights: Arknights spielt in einem modernen, postapokalyptischen Setting, in dem konventionelle Schusswaffen, aber auch sowas wie Magie zum Einsatz kommt. In der Welt von Arknights (Terra) existieren viele verschiedene humanoide Rassen, die Eigenschaften von Tieren, Engeln oder Drachen besitzen, verteilt auf diverse Fraktionen und Länder.
Jedoch wird die Welt von Terra von Naturkatastrophen, mutierten Wesen und Krankheiten geplagt, was dazu führt, dass sich einige Fraktionen oder Splittergruppen im Krieg befinden. Viele Städte sind verlassen und zerstört. Wirklich friedlich geht es in Arknights nicht zu.
Das Setting ist eine postapokalyptische Welt.
Jeder Charakter besitzt nicht nur eine eigene Persönlichkeit und Hintergrundinfos, sondern auch eine Geschichte, die häufig in der Story oder in den Events aufgegriffen oder vertieft wird. Man könnte schon fast sagen, dass so ziemlich alles eine Lore hat und die Hintergrundgeschichte kann, wenn man sich alles durchliest, in die Tiefe gehen.
Es lohnt, sich Zeit zu nehmen und die Story zu verfolgen. Jedoch kann man alles auch überspringen und später nachholen. Einziger Kritikpunkt: Arknights erzählt zwar viel, aber zeigt leider noch zu wenig. Vielleicht ändert sich das ja mit dem kommenden Anime oder dem Spin-Off Arknights: Endfield.
Wer schreibt hier? Paladirah – Artist und Developer. Ich koche gerne, höre gerne Musik und natürlich bin ich ein Fan von Animes und Games. Mit Gameboy und Super Nintendo aufgewachsen, waren Videospiele meine ständigen Begleiter. Konsolen waren dabei anfangs meine Lieblings-Plattform, egal ob Xbox, Gamecube oder PlayStation. Mit Phantasy Star Online und Final Fantasy 11 bin ich dann auf den PC gewechselt. Trotz einer stetig wachsenden Steam-Bibliothek war ich dennoch eher in MMOs unterwegs gewesen. Als TERA F2P wurde, als Bahamut die Server von FFXIV zerstörte, als sich im japanischen PSO2 die erste englische Community formte und als die Risse das erste Mal in Fortnite entstanden – ich war dabei!
Tower Defense oder Strategie-RPG?
Das ist das Gameplay: Das Spielprinzip folgt dem klassischen Tower Defense, bei dem es gilt, ankommende Gegnerwellen davon abzuhalten, in die eigene Basis zu laufen. Doch anstatt einfach 5 oder 10 der gleichen Einheit aufzustellen, muss man in Arknights ein Team aus maximal 12 Charakteren zusammenstellen, wovon es von jedem Charakter nur einen gibt. Jeder Charakter ist in eine von 8 Klassen kategorisiert und bringt jeweils eigene Fähigkeiten und Werte mit sich. Die richtige Teamzusammenstellung ist schon die halbe Miete.
Bei Spielbeginn erhält man kontinuierlich Punkte, mit denen man Charaktere auf der Karte platzieren kann, wobei jeder Charakter unterschiedlich teuer ist. So baut man nach und nach seine Verteidigung auf, während man sich gleichzeitig mit Wellen unterschiedlicher Gegner auseinandersetzt. Je nach Situation muss man zudem die Fähigkeiten seiner platzierten Charaktere zünden.
Zugegeben, der Anfang des Spiels ist relativ langsam und öde. Die ersten Level bestehen aus Tutorials, bei denen es bereits reicht, einfach seine Level 1-Charaktere zu platzieren und abzuwarten. Sobald man eine Mission perfekt abgeschlossen hat, kann man diese Mission dann jederzeit im Auto-Play wiederholen. Dies eignet sich gut für das Farmen nach Ressourcen.
Es dauert jedoch nicht lange, bis man sich mit Effekten und Gegnern herumschlagen muss, bei denen jeder Fehler fatal sein könnte. Arknights läuft dann zu Topform auf, wenn man Charaktere nicht nur sekundengenau platzieren, sondern auch wieder zurückziehen und neu positionieren muss.
Der Einsatz der richtigen Fähigkeit zum richtigen Zeitpunkt ist der Schlüssel zum Sieg. Und wenn man sich einem der mächtigen Bosse entgegenstellt, die sich bei einem Fehler durch die komplette Verteidigung durchschlagen können, vergisst man doch für einen Moment, dass es sich eigentlich um ein Tower Defense-Spiel oder sogar ein Mobile-Game handelt.
So funktioniert das Leveln: Ein anderer Aspekt ist das Leveln der Charaktere. Der Fortschritt sieht meist so aus, dass man einen Charakter bis zum Maximum levelt und dann auf die nächste Stufe (Elite) befördert. Bei jedem Level-Up steigen die Werte wie Angriff, Verteidigung und Co. Diese Werte steigern sich auch ein wenig, je öfter man einen Charakter verwendet.
Bei einer Beförderung lernen die Charaktere meist neue passive Talente oder neue Fähigkeiten oder verbessern diese. Die meisten Charaktere lassen sich zweimal befördern, danach kann man sie bis maximal Level 90 leveln. Zusätzlich lassen sich auch die Fähigkeiten jedes Charakters verstärken, wobei man hier alle Fähigkeiten gleichzeitig levelt.
Basis-Bau, Rogue-Like-Modus und weitere Features
Diese Features gibt’s außerdem: Als kleine Nebenbeschäftigung kann man eine eigene Basis aufbauen. Dort kann man beispielsweise ein paar Zimmer einrichten. Der Hauptnutzen ist jedoch die Herstellung von Ressourcen und Materialien. Ganz am Ende wird ein Trainingsraum freigeschaltet, bei dem man die Fähigkeiten von seinen Charakteren weiter spezialisieren kann.
Arknights ist ein Singleplayer-Game, einen PvP- oder richtigen Koop-Modus gibt es nicht. Jedoch kann man sich Charaktere von anderen Spielern und Freunden ausleihen und hat so eine kleine Hilfe bei schwereren Missionen. Neben dem Story-Modus gibt es Missionen zur Beschaffung von Ressourcen, wie z.B. zur Aufwertung der Basis oder Charaktere. Außerdem gibt es noch einen wöchentlichen Modus, bei dem man gegen 400 Gegner bestehen muss und als Belohnung Premium Währung erhält.
In der Basis können Charaktere verschiedenen Aufgaben zugewiesen werden.
Neu dazugekommen ist ein Rogue-like-Modus, bei dem man zufällige Gegenstände einsammeln, Entscheidungen treffen und Charaktere freischalten muss. Natürlich gibt es auch Dailies und Weeklies, die man aber meist schon nebenbei erledigt. Zum Schluss erscheinen alle paar Wochen besondere Events, die vollgepackt sind mit neuen Missionen, schnell verdienten Ressourcen und meist kostenlosen Charakteren oder Skins.
Erwähnenswert ist auch, dass jede Mission, abgesehen vom neuen Rogue-like, “Sanity” kostet. Ist die Sanity leer, kann man keine Missionen mehr spielen. Man kann diese dann über Premium-Tokens wieder auffüllen oder muss warten. Das hört sich zwar etwas erschreckend an, aber ganz so schlimm ist es in der Realität nicht, denn die Missionen kosten meist nicht so viel Sanity. Außerdem hat man ein eigenes Account-Level und mit jedem Level-Up erhöht sich das Sanity-Limit und wird komplett wieder aufgefüllt.
Sanity-Tränke kann man sich über Weeklies erspielen; sie können mehrere Wochen aufgehoben werden. Zusätzlich hat man pro Tag 30 Tickets, mit denen man die Missionen üben kann. Als Anfänger wird man jedoch auf mehr Sanity sitzen, als man ausgeben kann. Das Sanity-System ist hauptsächlich dafür gedacht, dass man teure Ressourcen nicht pausenlos farmen kann. Aber für das Durchspielen der Story reicht es allemal.
In Sachen Grafik gibt es nicht viel zu sagen. Die Karten sind 3D-Modelle, die Charaktere und Gegner sind 2D-Grafiken. Einige Fähigkeits-Effekte sind nett anzusehen, jedoch behält man meist den Überblick, selbst wenn sich gerade viel auf der Karte tut.
Die Charakterbilder sind grundsätzlich ganz nett, wobei 99% davon statisch sind. Nur ganz ganz selten besitzen Charaktere animierte Charakterbilder (Live2D). Das heißt aber nicht, dass die Charaktere billige Anime-Waifus sind. Das Charakterdesign der mittlerweile über 200 Charaktere ist abwechslungsreich und sehr detailliert. Außerdem ist der Stil schon einzigartig, da die Charaktere selbst eher aus einem Fantasy-Setting stammen könnten, jedoch mit moderner oder futuristischer Ausrüstung ausgestattet sind.
Die Story wird fast ausschließlich im Stile von Visual Novels erzählt: Hintergrund, 2 oder 3 Charaktere und eine Textbox. Die Texte sind alle auf Englisch, deutsche Texte gibt es bisher leider nicht.
Wie finanziert sich das Spiel?
Zuerst einmal gibt es einmal die Premium-Währung Originium und die Premium-Tokens Originite Prime. Die Währung wird hauptsächlich für das Ziehen (Pull) der Banner verwendet, die Tokens für das Auffüllen der Sanity oder zum Kaufen von Skins. Das Auffüllen der Sanity wird jedoch nie teurer und es benötigt auch nur eines dieser Tokens. Die Tokens lassen sich auch in die Währung umwandeln, wobei 3 Tokens etwas weniger als einem Pull entsprechen.
Charaktere kann man auf zweierlei Wegen erhalten: Durch das Recruit oder Headhunting (Banner). Das Recruit ist eine Art kostenloses Gacha. Man bestimmt bis zu 3 Schlüsselworte, wartet ein paar Stunden und kriegt meist einen Charakter von niedriger Rarität. Mit viel Glück kann aber auch ein seltener Charakter dabei sein. Das Headhunting sind die typischen Banner mit Rate-Up und Pity-System.
Zusätzlich zu den Bannern gibt es noch Skins, Packs und Monatspass. Im Grunde die Standard-Monetarisierung wie bei den meisten Gacha-Games.
Natürlich gibt es auch das traditionelle Gacha.
Pay2Win oder nicht?
Arknights zeigt sich spendabel und erwartet gleichzeitig keinen Echtgeld-Zwang. Schon allein durch das Spielen der Story wird man mit allerhand Charakteren, Ressourcen und Premium-Tokens belohnt. Die Dailies, Weeklies und Erfolge erledigt man dabei schon fast automatisch. Außerdem kommt es auch oft vor, dass man Skins oder andere Dinge einfach per Post von den Entwicklern geschenkt bekommt.
Die Events sind besonders beliebt, da man sich durch den Event-Shop oft neue Charaktere, Skins und eben die Premium-Währung erspielen kann und das ohne viel Zeit oder Echtgeld investieren zu müssen. Mit dem Rogue-like Modus kam auch ein Battlepass hinzu, den man aber auch nicht durch Echtgeld beeinflussen kann.
Ein weiterer Punkt ist das Gacha selbst. Zuerst einmal erhält man mit jedem neuen Banner einmalig nach maximal 10 Pulls einen 5-Stern-Charakter oder höher. Ein Pity-System sorgt aber auch dafür, dass man gefühlt einen 6-Stern-Charakter schon mit wenigen Pulls erhält. Außerdem kriegt man für jeden doppelt gezogenen Charakter eine Währung, für die man sich weitere Pulls oder Resourcen kaufen kann.
Der Clou: Mit genügend dieser Währung kann man sich sogar Rate-Up-Charaktere vom aktuellen Banner auch direkt kaufen. Und bei den seltenen limitierten Bannern erhält man die ersten 10 Pulls gratis, 14 weitere verteilt während des Event-Zeitraums, ohne auch nur den Finger rühren zu müssen.
Arknights bietet über 200 Charaktere, alle mit verschiedenen Fähigkeiten und Werten.
Bei Arknights gilt “Waifu vor Meta”
So funktioniert das Gacha: Im Gegensatz zu bekannten Vertretern im Gacha-Genre reicht es, wenn man seinen Wunsch-Charakter nur einmal zieht. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, seinen Charakter noch besser zu machen, sobald man ihn mehrmals erhalten hat. Jedoch fällt diese Verbesserung (Potenzial) erfreulich gering aus.
Ein Charakter mit vollem Potenzial ist “nice to have”, aber auch nicht mehr. Die seltenen 6-Stern-Charaktere sind übrigens auch keine Game-Changer. Charakter mit niedriger Rarität (4-Sterne) sind günstiger zu Leveln, früher einsetzbar, können schneller neu platziert werden und machen ihren Job teilweise sogar besser als vergleichbare 6-Stern-Charaktere.
Es gibt viele Guides, in denen selbst die härtesten Missionen fast ausschließlich mit niedrigen Charakteren geschafft werden können. Es gibt bis dato keinen schlechten oder unnützen Charakter. Keine investierte Ressource ist verschwendet. Hier gilt “Waifu vor Meta”.
Natürlich kann man auch Geld investieren, jedoch hat das bei Weitem keinen so starken Einfluss im Vergleich zu anderen F2P-Spielen. Mit Geld lässt sich kein Charakter sofort aufs Maximum bringen, das Farmen von den nötigen Ressourcen muss man nämlich dennoch. Außerdem verpasst man nichts, wenn man mal einen Charakter nicht ziehen sollte. Die Banner und Events kommen immer wieder. Und bis dahin hat man genug Zeit, sich die nötigen Pulls anzusparen. Falls man überhaupt so viele braucht.
Mehr zu Anime-Spielen auf MeinMMO findest du hier:
Arknights ist nicht perfekt. Es gibt keinen Multiplayer, keine Open-World, keine animierten Cutscenes und keine deutschen Texte. Außerdem kann das RNG im Gacha auch mal gegen einen sein. Des Weiteren ist das Spiel nur auf dem Handy spielbar.
Möchte man Arknights auf dem PC spielen, führt kein Weg an einem Emulator vorbei.
Und zum Schluss wäre da noch das Gameplay. Wer kein Freund von Strategie- oder Tower Defense-Spielen ist, wird in Arknights vielleicht nicht glücklich werden.
Die Kur gegen (gierige) Gacha-Games
Arknights zeigt dennoch, wie es richtig gehen kann. Obwohl es oberflächlich betrachtet nur ein weiteres Tower-Defense oder Gacha-Waifu-Sammelspiel zu sein scheint, es ist dennoch mehr als das.
Es bietet viel Story, herausfordernde Kämpfe, sehr gute Musikuntermalung, ein faires Gacha und kein Pay2Win. Es ist ideal für ein paar Missionen für zwischendurch, aber auch wenn man stundenlang im Roguelike unterwegs sein will. Und auch sonst muss man nicht fürchten, etwas zu verpassen, sollte man doch mal eine Pause machen.
Sollte man bei einer Mission nicht weiter kommen, kann man einen Charakter von anderen Spielern ausleihen und ihn als 13. Charakter temporär ins Team holen
Es macht immer wieder Spaß, auch mal neue Strategien oder Teamzusammenstellungen auszuprobieren. Man freut sich über jeden neuen Charakter, mit dem man wiederum neue Dinge ausprobieren kann, egal ob 4- oder 6-Stern. Dabei ist Arknights nicht übermäßig kompliziert, aber dennoch komplex genug.
Hilfe erhält man übrigens von der netten Community, die beispielsweise auf dem offiziellen Arknights-Discord-Server zu finden ist.
Zuletzt noch Hypergryph, die noch zu den ganz wenigen Entwicklern gehören, die sich mehr um die Community kümmern als um den eigenen Profit. Es gibt kein Power Creep, bei dem immer stärkere Charaktere in Banner gepackt werden. Selbst die stärksten 6-Stern-Charaktere sind nutzlos, wenn man sie nicht richtig einzusetzen weiß. Und im neuesten Rogue-like-Modus sind die 4-Stern-Charaktere wichtiger denn je.
Arknights sollte jedem ans Herz gelegt werden, der kein Problem mit Anime-Charakteren und einer fehlenden Open-World und Online-Multiplayer hat.
Habt ihr Arknights selbst schon gespielt? Schreibt es uns in die Kommentare.
Den beliebten „Battle-Rezz“ können in World of Warcraft Dragonflight wohl alle Klassen. Bald kann jeder die eigenen Verbündeten wiederbeleben.
Eine Wiederbelebung im Kampf ist in World of Warcraft oft nützlich. Gerade beim Raiden oder in Dungeons fällt gerne mal ein Spieler um, weil er kurz unaufmerksam war. Doch da ist es besonders ärgerlich, wenn es in der ganzen Gruppe keinen „Battle-Rezz“ gibt. Das hat Blizzard nun offenbar auch eingesehen und spendiert jeder Klasse die Möglichkeit, Verbündete wiederzubeleben.
Was wurde entdeckt? Wie die Kollegen von „buffed“ entdeckt haben, können Ingenieure in Dragonflight wieder Überbrückungskabel herstellen, um andere Spieler im Kampf (oder außerhalb) wiederzubeleben.
Die Besonderheit ist jedoch dieses Mal, dass es auch das „Täuschend echtes Überbrückungskabel“ gibt, für das man keinen Ingenieur-Skill benötigt. Ihr könnt also auch mit jedem anderen Beruf diese Kampf-Wiederbelebung erhalten.
Damit haben effektiv alle Klassen und Spezialisierungen Zugriff auf eine Wiederbelebung im Kampf, die gerade Mythisch+ durchaus ins Gewicht fallen können.
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Gibt es auch Nachteile? Ja, die gibt es. Im Gegensatz zu anderen Kampf-Wiederbelebungen oder der verbesserten Version des Überbrückungskabels, kann das für alle zugängliche Kabel lediglich mit 35 % Leben und 10 % Mana wiederbeleben. Zum Vergleich: Die verbesserte Version (die nur Ingenieure verwenden können), kann stolze 60 % Leben und 20 % Mana wiederherstellen.
Mehr rund um World of Warcraft Dragonflight gibt’s hier:
Warum macht Blizzard das? Während Blizzard immer versucht, die Vorteile einzelner Klassen nicht zu verwässern, erweisen sich manche Mechaniken doch einfach als zu stark, um sie gar nicht zu besitzen. Gerade in „Mythisch+“-Gruppen kann eine Wiederbelebung im Kampf den Unterschied zwischen einem Run der „locker in der Zeit“ ist und einem Scheitern um mehrere überzogene Minuten sein.
Da aber nur wenige Klassen einen Battle-Rezz besitzen, kann es sein, dass die Gruppe ohne auskommen muss. Der Battle-Rezz wird allerdings als Ressource in den Dungeons angesehen (sie sind immerhin sogar beschränkt) und daher besonders wichtig.
Mittels neuer Items allen Klassen einen schwächeren Battle-Rezz zu ermöglichen, sorgt für mehr Gleichheit und eine größere Vielfalt bei der Auswahl der Klassen.
Zuvor hatte Blizzard auch Dinge wie Zeitkrümmung und Kampfrausch durch Trommeln für alle ermöglicht und auch der Massen-Stealth vom Schurken kann durch Unsichtbarkeitstränke simuliert werden.
Bedenkt bitte, dass es sich hierbei bisher um Informationen aus der Alpha handelt. Bis zum Release von Dragonflight könnte sich das natürlich noch ändern.
Was haltet ihr davon, dass alle einen Battle-Rezz bekommen? Eine gute und sinnvolle Änderung? Oder eine weitere „Gleichmachung“ aller Klassen?
Riot Games hat im Sommer 2022 einige technische Probleme mit League of Legends. Nach den Problemen mit dem PvP-Turnier „Clash“ gibt es jetzt auch Ärger mit dem LoL-Event „Star Guardian“ 2022, das für viele “das Event 2022” war. Am Freitag, dem 12. August, musste Riot die kostenlosen Missionen vorzeitig abbrechen und kompensiert die Spieler nun. Grund ist offenbar ein zu großer Spieler-Ansturm. LoL ist gerade weltweit relevanter als WoW und Call of Duty.
Was ist das für ein Event?
Das Star-Guardian-Event sollte vom 14. Juli bis zum 15. August in League of Legends laufen.
Für einige Spieler war es „das größte Event des Jahres“, denn man konnte sich besondere Skins von Champs wie Kai’Sa, Sona, Ekko, Nilah oder Fiddlesticks verdienen, wobei im Vorfeld die Skins kritisiert wurden.
Spieler konnten sich mit Riot-Punkten (“RP”), der Echtgeldwährung, einen Pass kaufen, der bestimmte Missionen freischaltete. Dazu gab es auch die Missionen um “Another Sky”, die man ohne Geld-Einsatz bekam und abschließen konnte.
Wer alle Skins wollte, konnte sich für 12.391 RP das “Megabundle” holen – das sind so um die 90 €.
Im Wesentlichen läuft das “Star Guardian”-Event auf: „Gib uns Geld und erspiel dir besondere Skins“ hinaus – in die Richtung haben sich LoL-Events in den letzten Jahren entwickelt, was ein Fan mal harsch kritisierte, dem daraufhin ein Job vom Chef persönlich angeboten wurde.
Video starten
“Viel mehr Spieler und Belohnungen, als wir erwartet haben”
Was lief schief? Riot Games kommt offenbar mit dem Ansturm auf League of Legends nicht mehr klar. Bereits am 7. August meldete RiotBrightmoon: Die Belohnungen kommen langsamer, als gedacht. Spieler sollten dranbleiben. Es wären einfach „zu viele Spieler und zu viele Belohnungen“ – es daure länger als erwartet (via twitter).
Diese Probleme verschärften sich in den letzten Tagen: Die Spieler kamen in der Story nicht voran und erhielten keine Belohnungen.
Riot Games bricht Event 3 Tage vorher ab – Bezahl-Missionen laufen weiter
Das ist jetzt die Entscheidung von Riot Games:
Riot Games hat am 12. August, 3 Tage vorm Event-Ende, die kostenlosen Missionen komplett abgeschaltet. Es heißt, Grund seien „einige Probleme“ (via twitter)
Jetzt gibt man den Spielern einfach alle Belohnungen der kostenlosen Belohnungen, solange sie nur einen Account in LoL haben. Auch die ganze “Another Sky”-Story wird einfach freigeschaltet.
Die Bezahl-Missionen werden bis zum 24. August verlängert. Solange ist auch noch der Spezial-Shop offen.
Die Spieler sollten Geduld haben, die Belohnungen würden vielleicht nicht gleich kommen.
Viel Kritik an der technischen Seite von LoL: “Client ist im Arsch”
Wie ist die Reaktion? Irgendwie scheinen die Fans im Moment schon resigniert zu sein. In letzter Zeit sind einige Events wegen technischen Schwierigkeiten gescheitert. Vor allem das „Ruination“-Event aus dem Sommer 2021 haben viele Spieler noch in böser Erinnerung (via reddit).
Insgesamt wirkt man ernüchtert, gerade jene Spieler, die sich sich die Mühe gemacht haben, das Event für Belohnungen zu grinden:
Ein Spieler sagt: „Ein weiterer Sieg für Leute, die nicht grinden.“
Ein anderer sagt: „Ich kauf mir nie wieder einen Pass“
Ein Dritter: „Schlechtestes Event aller Zeiten.“
Allgemein sieht man den Client von League of Legends gerade kritisch. Da liege wohl technisch einiges im Argen: Events funktionieren nicht und es gibt wiederholt Probleme mit den Belohnungen. Die Rede ist unter Spielern davon, dass der Client “im Arsch” sei.
Dazu kommt eine Schwäche bei den Dauerbrennern, den Service-Games wie Battlefield, Call of Duty oder WoW. Diese Spiele haben zuletzt eher an Relevanz eingebüßt. Bei League of Legends ist die Relevanz gewachsen. Fornite ist zwar noch deutlich größer als LoL, schrumpft aber auch.
Durch die Netflix-Serie „Arcane“ hat LoL ein neues Publikum erreicht. Auch der Boom von Streaming-Diensten wie Twitch und des E-Sports stärkt LoL. League of Legends ist auf Twitch regelmäßig das größte Spiel der Welt.
Die Stärke an LoL kommt vor allem durch die Schwäche im Rest des Marktes. Aber der Client von League of Legends scheint mit dieser Stärke nicht klar zu kommen.
Mit dem Aufstieg von Riot Games haben wir uns auf MeinMMO ausführlich beschäftigt:
Wenn ihr Mehrspieler-Titel liebt, gibt es im PSN Summer Sale ebenfalls die richtigen Angebote für euch. 7 der spannendsten Spiele aus den Deals findet ihr hier!
Bei Multiplayer-Spielen kann es immer etwas schwer werden, Freunde zu überzeugen. Doch wenn die Spiele gerade alle gesenkt sind, stellt das ein wesentlich geringeres Problem dar! Deswegen lohnt sich ein Blick in die folgenden MP-Titel, die aktuell im PSN reduziert sind!
A Way Out
Among Us
Hell Let Loose
Hunt: Showdown
Overcooked: All You Can Eat
Star Wars: Squadrons
Titanfall 2
Was ihr zu den Angeboten wissen müsst
Wie lange gehen die Angebote? Die Angebote enden am 18. August, 07:59 Uhr.
Wie viel Spielspaß bekommt ihr? Nicht jedes Spiel liefert den gleichen Spielspaß pro ausgegebenen Euro. Damit ihr wisst, wie lange euch die Geschichte der hier genannten Spiele in etwa beschäftigen wird, findet ihr zu jedem eine Spielzeitangabe basierend auf den Angaben der Webseite Howlongtobeat.
Das müsst ihr beachten: Dank der Abwärtskompatibilität der PS5 könnt ihr auf der modernen Konsole auch PS4-Spiele spielen. PS5-Spiele funktionieren hingegen nicht auf dem älteren Modell. Zudem gibt es bei manchen Angeboten noch einen zusätzlichen Rabatt für PS-Plus-Mitglieder. Angegeben ist jedoch der Preis, den ihr ohne den Abo-Dienst bekommt.
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Was ist das für ein Spiel? In A Way Out verschlägt es euch gemeinsam mit einem anderen Spielern in das Gefängnis und ihr müsst ausbrechen. Dafür übernehmt ihr entweder die Kontrolle von Leo oder Vincent. Dabei müsst ihr jedoch häufig unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Etwa muss ein Spieler einen bestimmten Gegenstand finden, während der andere gerade mit einem Ablenkungsmanöver beschäftigt ist.
Das Spiel ist linear und bietet sowohl actionreiche als auch ruhige Momente. Ihr müsst beim Lösen von Rätseln und Überwinden von Hindernissen zusammenarbeiten und gemeinsam entscheiden, wie ihr euch in bestimmten Situationen verhaltet.
Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle über einen der beiden Protagonisten und muss durch die Kombination seiner Fähigkeiten seine Ziele erreichen. Alles in allem bietet A Way Out ein einzigartiges und immersives Spielerlebnis. Ihr werdet eine enge Bindung zu eurem Partner aufbauen und gemeinsam eure Abenteuer meistern.
Für wen lohnt sich das Spiel? Hier bekommt ihr ein einzigartiges Koop-Erlebnis, das über das übliche “Wie im Singleplayer, nur mit mehr Spielern” hinausgeht. Zudem muss nur ein Spieler das Spiel kaufen. Der andere kann dem einfach beitreten, ohne A Way Out zu besitzen.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Statt der UVP von 29,99 Euro zahlt ihr derzeit nur noch 7,49€, also 75 Prozent weniger.
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Was ist das für ein Spiel? Among Us ist eine moderne Version von gesellschaftsspielen wie Werwolf oder Mafia. Während eine Gruppe von Spielern hier ein Raumschiff instandhalten muss, gibt es einen oder gar mehrere Verräter, die die gesamte Crew ausschalten müssen. Nach jedem gefundenen Mord kommt es zur Absprache und es wird abgestimmt, wer aus der Luftschleuse katapultiert wird.
Als Mitglied der Crew müsst ihr eure täglichen Aufgaben erfüllen und gleichzeitig versuchen, den oder die Impostor(s) zu identifizieren. Wenn ihr den Verdacht habt, dass es sich bei jemandem um einen Verräter handelt, könnt ihr eine Abstimmung starten, um ihn zu entlarven.
Als Impostor müsst ihr heimlich sabotieren und töten, ohne erwischt zu werden. Ihr habt auch die Möglichkeit, euch als Mitglied der Crew auszugeben und eure wahre Identität zu verbergen, um eure Ziele zu erreichen. Among Us bietet ein spannendes und unterhaltsames Spielerlebnis, bei dem ihr eure Überzeugungskraft und Beobachtungsgabe auf die Probe stellen könnt.
Für wen lohnt sich das Spiel? Hier gibt es eine etwas andere PvP-Erfahrung. Statt eurem Aiming kommen hier eure sozialen Fähigkeiten zum Einsatz. Denn entweder müsst ihr selbst gekonnt lügen, oder die Lügen anderer durchschauen.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Among Us gibt es einen ganzen Euro günstiger! Die UVP des Spiels beträgt 3,99 Euro. Im aktuellen Rabatt ist es um 25 Prozent gesenkt und ihr zahlt nur noch 2,99 Euro.
Genre: Shooter | Entwickler: Black Matter | Release-Datum: 5. Oktober 2021 | Spielzeit: 27 Stunden
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Was ist das für ein Spiel? Hell Let Loose schickt euch in den Zweiten Weltkrieg, wo ihr in Matches von 50 gegen 50 Spielern mitmischt. Dabei kämpft ihr entweder auf Seiten der Deutschen, der Sowjetunion oder des US-Militärs. Im Kern geht es stets darum, die aus verschiedenen Sektoren bestehende Karte zu erobern.
Für wen lohnt sich das Spiel? Wenn ihr hitzige Multiplayer-Gefechte sucht, die eine dichte Schlachtatmosphäre liefern, ist Hell Let Loose das richtige Spiel für euch. Denn gerade aufgrund der großen Spieleranzahl erwartet euch hier eine ganze Menge Action.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Üblicherweise kostet Hell Let Loose mit der UVP 39,99 Euro. Bei den aktuellen Angeboten reduziert sich der Preis um 30 Prozent und ihr zahlt nur noch 27,99 Euro.
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Was ist das für ein Spiel? Hunt: Showdown vermischt PvE mit PvP und schickt euch in ein Horror-Wild-West-Setting. Eure Aufgabe ist es, ein Monster auf der Karte zu erledigen und mit der Trophäe zu entkommen. Allerdings verfolgen die anderen Spieler das selbe Ziel und wollen euch die Trophäe notfalls mit Waffengewalt entreißen.
Das Spiel ist sehr taktisch und erfordert von euch eine sorgfältige Verwaltung eurer Ressourcen und eine gute Planung eurer Bewegungen und Entscheidungen. Ihr kämpft um Beute, die ihr sammeln und sichern müsst. Gleichzeitig müsst ihr andere Spieler abwehren, die versuchen, euch genau diese Beute zu stehlen.
Hunt: Showdown ist ein schnelles, spannendes Spiel, in dem man immer mit allem rechnen muss. Eine falsche Entscheidung oder ein Moment der Unachtsamkeit können schnell zur Niederlage führen.
Für wen lohnt sich das Spiel? Trotz des starken PvE-Fokus müsst ihr in Hunt: Showdown auch Gefallen in PvP finden. Denn es wird unter Garantie zu Auseinandersetzungen mit anderen Spielern kommen. Doch genau das macht das Spiel so spannend.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Die UVP von Hunt: Showdown beträgt 39,99 Euro. Allerdings bekommt ihr es bei den aktuellen Angeboten für nur 13,99€, spart also 65 Prozent.
Genre: Partyspiel | Entwickler: Ghost Town Games | Release-Datum: 23. März 2021 | Spielzeit: 46 Stunden
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Was ist das für ein Spiel? In Overcooked müsst ihr ein Restaurant am Laufen halten, indem ihr die Zutaten in der Küche zubereitet, sie den Gästen serviert und hinterher aufräumt. Da das Spiel auf Koop ausgelegt ist, ist hier auch Chaos angesagt. Und mit der All-You-Can-Eat-Sammlung bekommt ihr nicht nur Overcooked 1 und 2, sondern auch noch sämtliche DLCs in einem Komplettpaket.
Für wen lohnt sich das Spiel? Wenn ihr auf der Suche nach einem Partyspiel seid, gibt es kaum eine bessere Wahl als Overcooked. Allerdings müsst ihr euch darauf einstellen, dass es schonmal recht chaotisch zugehen kann.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Üblicherweise beträgt die UVP von Overcooked: All You Can Eat 39,99 Euro. Im aktuellen Angebot ist die jedoch um 50 Prozent reduziert und ihr bekommt die Sammlung fpr nur 19,99€.
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Was ist das für ein Spiel? Star Wars: Squadrons lässt euch in die Rolle eines Piloten aus dem Star-Wars-Universum schlüpfen und spannende Raumschlachten nach dem Ende der Filme erleben. Die Story wird dabei nicht nur von der Seite der Rebellen erzählt, sondern auch der des Imperiums. Und im Multiplayer-Modus schwingt ihr euch in gewaltige Schlachten, in denen ihr feindliche Großkampfschiffe ausschalten müsst.
Für wen lohnt sich das Spiel? Gerade, wenn ihr ein VR-Headset besitzt, ist Squadrons ein einzigartiges Erlebnis. Allerdings kommt der Star-Wars-Flair auch dann rüber, wenn ihr es ganz klassisch spielt. Und Fans von Weltraum-Dogfights sind sowieso an der richtigen Adresse.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Die UVP von Star Wars: Squadrons beträgt 39,99 Euro. Der aktuelle Deal senkt den Preis allerdings um 75 Prozent und ihr zahlt nur noch 9,99 Euro.
Genre: Shooter | Entwickler: Respawn Entertainment | Release-Datum: 28. Oktober 2016 | Spielzeit: 45 Stunden
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Was ist das für ein Spiel? Mit Titanfall 2 bekommt ihr den Shooter, aus dem letztendlich Apex Legends entstanden ist. Doch anstatt Battle-Royale gibt es hier extrem actionreiche Gefechte, in denen ihr euch nicht nur mit konventionellen Waffen rumprügelt, sondern auch gewaltigen Kampfrobotern.
In Titanfall 2 schlüpft ihr in die Rolle eines Piloten und eines Titanen, kampfstarke Maschinen, die ihr steuern könnt. Im Multiplayer-Modus kämpft ihr in 6-gegen-6-Schlachten gegen andere Spieler. Als Pilot kann man mit Wendigkeit und Geschicklichkeit manövrieren, als Titan mit explosiver Kraft. Es gibt verschiedene Spielmodi wie Amoklauf, Frontlinie und Sequestrierung. Die Spieler können ihre Fähigkeiten und Waffen individuell anpassen, um ihren eigenen Spielstil zu entwickeln. Im Einzelspielermodus erlebt man eine actiongeladene Geschichte, in der man eine enge Beziehung zu seinem Titanen aufbaut.
Für wen lohnt sich das Spiel? Titanfall 2 ist das richtige Spiel für all jene, die bei Apex Legends vom langen Waffensuchen genervt sind und am liebsten nur die Gefechte im letzten Ring erleben wollen. Denn hier gibt es das in Kombination mit einem wesentlich agileren Movement.
Hier könnt ihr das Spiel kaufen: Üblicherweise kostet Titanfall 2 mit der UVP 19,99 Euro. Aktuell ist es aber um 80 Prozent gesenkt. Ihr zahlt im Angebot also nur noch 3,99€.
Wenn hier nichts für euch dabei war, lohnt ein Blick in die Neuerscheinungen, die während dem Summer Sale reduziert sind. Denn auch wenn die Rabatte da nicht ganz so groß ausfallen, könnt ihr einige aktuellere Spiele durchaus günstig abgreifen!
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Der Twitch-Streamer Chance „Sodapoppin“ Morris hat jetzt in einem Livestream erklärt, was er in seiner Twitch-Karriere bereut: Er hätte einen der dubiosen Deals von Microsoft annehmen sollen, auf die Plattform Mixer zu wechseln. Aber weil er an moralischen Grundsätzen festhielt und seinen Fans auf Twitch treu blieb, sei ihm die Chance entgangen, sich für viel Geld kaufen zu lassen.
Sodapoppin hat im Schnitt 17.000 Zuschauer und gehört zu den 10 Streamern mit den größten Kanälen nach Followern auf der Streaming-Plattform. Er wird vor allem für seine trockene, ironische Art geschätzt.
Für Streamer wie Sodapoppin war Prime Gaming über die Jahre wirklich lebensverändernd:
Video starten
“Diese Ärsche kassieren Millionen von $ und dürfen dann einfach zurückkommen!”
Das bereut er: In einem Livestream von OTK am 11. August, wo jetzt PCs zusammengebaut werden, ärgert sich Sodapoppin, dass er keinen Mixer-Deal angenommen hat wie die beiden Twitch-Streamer shroud und Ninja im Jahr 2019:
Ich wünsch mir so sehr, ich wäre auch zu Mixer gegangen Ich bin so neidisch! Diese Ärsche [gemeint sind Ninja und shroud] haben den Vertrag unterschrieben, kassieren zweistellige Millionenbeträge an US-Dollars und … dann dürfen die einfach zurückkommen!
Sie schließen Mixer und die dürfen das verdammte Geld behalten.
Sodapoppin wollte sich nicht verkaufen, lehnte Deal ab
Das hat Sodapoppin jetzt daraus gelernt: Im Rückblick hat Sodapoppin damals alles falsch gemacht, wie er heute sagt:
Weißt du, wie sich das anfühlt, wenn man einen Vertrag angeboten bekommt und dann sagt man: „Hm, nee … Moral! Mir reicht, was ich habe. Macht’s gut“ und dann wird man so gefickt. Ich bau nur Scheiße. Ich muss jetzt anfangen dubiosen Mist zu machen! Es bringt einfach nichts. Es tut weh.
Auf die Nachfrage, ob er jetzt also auch Events wie das in Saudi-Arabien annehme, sagt er sofort: “Ja, würde ich hinfliegen!“ Wobei er dann zu lachen anfängt.
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Twitch verlassen, abkassieren und nach wenigen Monaten zurückkommen
Was ist das mit Mixer? Wie Sodapoppin sagt, war eine absurde Situation. Mircrosoft wollte Twitch mit einem eigenen Dienst, Mixer, angreifen. Dafür kaufte man die Superstars von Twitch Ninja und shroud und bot ihnen mehrjährige Verträge an. Diese Verträge waren, wie man hört, extrem hochdotiert.
Angeblich versuchte Facebook, die Deals von shroud und Ninja zu verlängern, damit sie dann auf Facebook streamten, aber die ließen sich ihre extrem hohen Verträge auszahlen und gingen zurück auf Twitch.
Wir haben uns auf MeinMMO mit dem Ende von Mixer beschäftigt:
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Für Ninja und shroud ist das also optimal gelaufen, weil sie extrem viel Geld bekommen haben, aber ihren Vertrag nicht mal voll erfüllen musste.
Ninja und shroud haben komplett von einer Fehlkalkulation von Microsoft profitiert.
Sodapoppin hingegen wollte, wie andere, seine treuen Fans auf Twitch nicht im Stich lassen und „sich nicht verkaufen“. Dabei hätte er sich nicht verkauft, sondern nur für kurze Zeit für viel Geld vermietet.
Bis heute ist nicht bekannt, welchen Twitch-Streamern Microsoft ebenfalls solche großen Deals angeboten hat. Aber offenbar war Sodapoppin unter den Auserwählten. Angeblich soll Mixer auch an DrDisrespect herangetreten sei – der ärgert sich heute ebenfalls darüber, das Geld nicht genommen zu haben.
Was Sodapoppin mit „Saudi-Arabien“ meint, lest ihr hier.
Die neue Wochenbox ab dem 15. August in Pokémon GO ist bekannt. Dieses Item bekommt ihr in der Woche vom 15. August bis 22. August für 1 Münze in der Event-Box.
Die Dataminer der Pokéminers haben in den letzten Wochen verlässlich vorausgesagt, welche Inhalte in den Boxen erscheinen werden. Durch diese Dataminer ist jetzt bekannt, welches Item euch in der neuen Wochenbox ab dem 15. August erwartet.
1-Münze-Box ab 15. August – Inhalte
Was steckt drin? In der Box für eine Münze erhaltet ihr
Ein Glücks-Ei
In den letzten Wochen war die 1-Münze-Box schon immer recht bescheiden, wenn es um die Anzahl der Items geht. Es scheint, dass Niantic hier noch ausprobiert, welche Items die Spieler in diesen Paketen haben wollen. In den letzten Wochen drehten sich diese Boxen um Module verschiedenster Art. In der letzten Box gab es ein Regen-Lockmodul. Die neuen Inhalte der Wochenbox teilte der Twitter-Account der PokeMiners.
Ab wann gibt es die Box? Gegen 06:00 Uhr am 15. August sollte die Box für euch freigeschaltet werden. Wenn ihr sie nicht sehen könnt, empfiehlt es sich, das Spiel einmal neu zu starten. Danach sollte das Paket dann für euch sichtbar werden.
Ihr findet die Box neben den anderen Paketen im Shop.
Wie lange ist die Box aktiv? Ihr könnt die Box eine Woche lang im Shop finden und habt genug Zeit, euer Inventar aufzuräumen und Platz für die Items zu machen.
Eine Woche später, am 22. August, gibt es dann wieder eine neue Box, die andere Inhalte für euch bringt. Welche drin sind, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen.
Wie gefällt euch der Inhalt der 1-Münze-Eventbox diesmal? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und sagt uns, ob euch das Glücks-Ei mal wieder die 1 Münze wert ist, oder ob ihr euch die Box in dieser Woche spart.
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Konsolenkriege haben schon lange vor der PlayStation und Xbox gewütet. In diesem Artikel stellen wir euch Konsolen vor, die kaum jemand kennt, weil sie völlig gefloppt sind.
Bevor Sony, Microsoft und Nintendo sich als unangefochtene Giganten auf dem Konsolenmarkt etabliert hatten, versuchten jährlich die unterschiedlichsten Hersteller Fuß in der Gaming-Industrie zu fassen. Namen wie Sega, Atari oder Commodore werden den meisten hier bekannt sein.
Ihre Konsolen kamen und gingen, hinterließen aber ihren Fußabdruck in der Gaming-Geschichte und ebneten den Weg für Innovation. Es gab aber auch andere, deren Lebensspanne so kurz war und der Flop so hart, dass sich heute kaum noch jemand an sie erinnert. Hier sind 5 solcher Konsolen.
Amstrad GX4000
Während der 80er- und 90er-Jahre haben viele Spielzeug- und Tech-Firmen den Versuch unternommen, in den wachsenden Konsolenmarkt einzusteigen, um ihr Stück vom Geldkuchen zu bekommen. Eine solche Firma war Amstrad, die von dem Briten Alan Sugar gegründet wurde.
Während der 80er-Jahre war der Hersteller eine der dominanten Kräfte auf dem britischen PC-Markt und diese Stellung wollte man ausnutzen, um auch bei den Konsolen-Kriegen mitzumischen. Das war die Geburtsstunde von Amstrad GC4000. Die Hardware-Architektur der Konsole basierte auf den hauseigenen “CPC Plus”-Heimcomputern und gehörte zu der dritten Konsolengeneration.
Das Scheitern der Konsole war vorprogrammiert. Zum Zeitpunkt des Releases im Jahr 1990 war die Konkurrenz bereits stark. Auf dem europäischen Markt wüteten die 8-Bit-Konsolen Sega Master Systems und das Schwergewicht Nintendo Entertainment System (NES), gegen die sich die Amstrad behaupten musste.
Außerdem erschienen Ende 80er-Jahre bereits die ersten 16-Bit-Konsolen wie die Sega Genesis, gegen die die 8-Bit-Amstrad mit ihrem geringen Software-Angebot von etwa 30 Spielen keine Chance hatte. Schätzungen nach hat sich die Konsole gerade mal 14.000 Mal verkauft.
Zeebo
Im Vergleich zu anderen Konsolen in dieser Liste ist Zeebo ein richtiger Jungspund. Das Gerät erschien erstmals nämlich im Mai 2009, also 3 Jahre nach Wii und PlayStation 3, und war eigentlich gar nicht für uns bestimmt.
Das Zielpublikum von Zeebo sollte die Mittelschicht in Ländern wie Brasilien und Mexiko werden, wobei ein späterer Release in China und Russland ebenfalls vorgesehen war. Bei einem Preis von 499 brasilianischer Real (damals etwa 150 €, heute 94,90 €) sollte es Kunden ansprechen, für die die Konsolen der Marktführer Microsoft, Sony und Nintendo zu teuer waren.
Doch während der Preis für uns als sehr niedrig erscheint, war es für die Kunden in Brasilien und Mexiko dennoch zu viel. Entsprechend stürzte der Preis schon 6 Monate nach Release ab auf 299 Real.
Ein weiteres Problem war auch Software. Die Zeebo erhielt sagenhafte 46 Titel, von denen viele “Ports” und angepasste Versionen bereits bestehender Titel waren, wie Resident Evil 4 (2005) und Need for Speed: Carbon (2006).
Ihr Verkaufsziel von 600.000 Einheiten verfehlte die Zeebo um ein gutes Stück und verkaufte am Ende geschätzt lediglich 30.000 Konsolen (via indiependent.co.uk).
Playdia
Eine der vielen Firmen, die es immer wieder erfolglos versucht hatten, ins Konsolengeschäft einzusteigen, war der japanische Spielzeugriese Bandai. Einer ihrer Versuche war Playdia, eine 32-Bit-Konsole der fünften Generation, die von einem kabellosen Infrarot-Kontroller gesteuert wurde.
Um sich von der Konkurrenz abzuheben, die in den 90er-Jahren unglaublich vielfältig und zahlreich war, ging Bandai gegen die damaligen Trends innerhalb der Industrie. So wurde die Playdia als eine Konsole für Kinder konzipiert, was man sowohl an dem bunten Aussehen als auch an der zugehörigen Software erkennen konnte.
Die Spiele, die für Playdia während ihrer kurzen Lebenszeit erschienen waren, waren weniger Games im klassischen Sinne, sondern eher interaktive Animes und Lernsoftware. Vom richtigen Gameplay, das man zu dem Zeitpunkt bereits von Nintendo-, Sega- und Atari-Spielen kannte, fehlte jede Spur.
Die Auswahl bestand hauptsächlich aus den hauseigenen Bandai-IPs wie Dragon Ball, Sailor Moon und Gundam, wobei Bandai auch der einzige Hersteller war, der die Plattform unterstützt hatte. Als Resultat davon erhielt Playdia insgesamt nur 39 verschiedene Titel.
Es ist nicht bekannt, wie viele Einheiten die Playdia am Ende verkauft hat, doch sie erreichte nicht das angestrebte Ziel von 200.000 Konsolen und wurde 1996, nur zwei Jahre nach dem Release, wieder eingestellt (via playdia.fandom.com).
Der Entwickler von Nuon, VM Labs Inc., wurde von dem ehemaligen Vizepräsidenten und mehreren ehemaligen Angestellten von Atari gegründet und hatte sie eigentlich bereits Erfahrung in den Konsolenkriegen.
Ihre Herangehensweise daran war allerdings etwas “rückwärts”. Die Nuon, die im Jahr 2000 erschien, gilt zwar Konsole, wurde jedoch im besten Fall als ein Multimediagerät und im schlimmsten als DVD-Player vermarktet. Auch vom Aussehen her erschien Nuon eher wie ein Videospieler als eine Konsole. Die Games für Nuon waren daher extrem limitiert und teilweise auch völlig absurd.
Lediglich 8 Spiele wurden für die Konsole veröffentlicht, von denen die Hälfte bereits auf der PlayStation existierte (via giantbomb). Ein Spiel war sogar Region-locked und nur auf der koreanischen Version der Konsole spielbar. Selbes galt übrigens auch umgekehrt: die koreanische Nuon konnte nur dieses einzige Spiel abspielen, das exklusiv für diese Region war: Crayon Shin-chan 3.
Die Absurditäten gingen allerdings noch weiter, da die Nuon insgesamt 4 unterschiedliche Controller mit verschiedenen Tasten-Layouts hatte, die wahlweise wie Kopien der PlayStation- oder N64-Controller aussahen. Doch die Spiele waren nicht darauf ausgelegt, alle 4 Controller zu unterstützen und mit etwas Pech konnte man das frisch erworbene Game für seine Nuon nicht richtig steuern.
Es ist daher keine Überraschung, dass die Konsole völlig floppte und nur etwa 25.000 Einheiten verkaufte, obwohl sie neben der Dreamcast und der PlayStation 2 eine der ersten 128-Bit-Konsolen war.
Nur weil eine Firme in der Technik-Branche sehr erfolgreich ist, heißt es nicht, dass sie problemlos auch in das Konsolengeschäft einsteigen kann. Diese Lektion mussten in den 90er-Jahren viele Firmen lernen, drunter auch Fujitsu.
Als erfolgreicher Hersteller von PCs, Fernsehern und Bildschirmen beschloss Fujitsu ihren Einfluss auch auf die Konsolen und das Gaming zu erweitern. Für diesen Zweck rief die Firma am 20. Februar 1993 die Konsole FM Towns Marty ins Leben, die die erste 32-Bit-Konsole mit CD-Laufwerk sein soll.
Die Konsole erschien nur in Japan zu dem wuchtigen Preis von 98.000 Yen, was heute umgerechnet etwa 1.408 € wären. Es war eine stolze Summe, die für viele, vor allem wegen der zahlreichen günstigen Alternativen, nicht in Frage kam.
Die Verkäufe liefen so schlecht, dass Fujitsu nur ein Jahr später die Marty 2 auf den Markt brachte, um die Aufmerksamkeit der Industrie erneut auf sich zu ziehen. Während die 2 in dem Namen so wirkte, als ob es sich hier um eine neue Konsole mit besseren oder zumindest anderen Specs handelte, war das nicht der Fall. Der einzige Unterschied lag an dem Casing, das bei der 2. Version ein etwas dunkleres Grau als Farbe hatte.
Im Gegensatz zu den anderen Konsolen auf dieser Liste hatte die Marty ein nahezu riesiges Spielangebot. Das lag allerdings daran, dass das Gerät abwärtskompatibel war und die Spiele der hauseigenen FM-Towns-PCs von Fujitsu abspielen konnte.
Die Marty und Marty 2 verkauften schätzungsweise zusammen etwa 45.000 Einheiten und waren ein absoluter Flop, nach dem Fujitsu sich aus den Konsolenkriegen rausgehalten hat.
Kanntet ihr die Konsolen auf unserer Liste? Fallen euch noch welche ein, die völlig gefloppt sind und nie Bekanntheit erlangt haben? Schreibt sie uns in die Kommentare.
Die Spannung in Destiny 2 steigt. In weniger als zwei Wochen werden die Spieler erfahren, mit was der Weltraum-Shooter sie die kommenden 3 Monate unterhalten will. Darunter ist auch ein neuer, kostenloser Raid für alle Spieler. Doch welcher es ist, wurde noch nicht verraten. Wir haben deswegen unsere Community gefragt und die weiß genau, was sie gerne zocken will.
Was bringt Season 18 in Destiny 2? Spieler in Destiny 2 erwartet zum Start von Season 18 vor allem viel Spannung. Aktuell weiß man im Grunde noch nicht viel. Bekannt ist, dass Season 18 einen neuen Seasonpass, saisonale Waffen und Rüstungen sowie eine wiederkehrende PvP-Karte und einen neuen Modus für den Schmelztiegel bringen wird.
Die echten Highlights sind aber fast alle noch top-secret. Weder der Name der neuen Season 18 ist bekannt, noch gibt es Hinweise auf die Story. Zumindest die neuen Blitzfähigkeiten, genannt Arkus 3.0, hat Bungie vorab bereits für Season 18 bestätigt. Doch das größte Highlight, nämlich welcher Raid aus Destiny 1 in Season 18 zurückkommt, ist noch offen.
Unsere Community ist sich einig, welchen Raid sie zurück haben will.
Wir wollten daher in einer Umfrage von euch wissen, welchen Raid ihr euch am ehesten zurückwünscht. In diesem Artikel schauen wir uns die Ergebnisse der Befragung an und lassen eure Kommentare zu Wort kommen.
So habt ihr abgestimmt: Die MeinMMO-Umfrage lief vom 29. Juli bis zum 12. August und 1.920 von euch haben fleißig abgestimmt. Jeder Leser hatte dabei nur eine Stimme zur Verfügung.
Zur Auswahl standen 3 legendäre Destiny-1-Raids, die Bungie derzeit noch im Content Vault hütet. Zum einen Zorn der Maschine, aus der Erweiterung „Das Erwachen der Eisernen Lords“ von 2016. Dann der anspruchsvolle Königsfall-Raid, aus der Erweiterung „König der Besessenen“ von 2015 und zu guter Letzt Crotas Ende, der Raid aus der Erweiterung „Dunkelheit lauert“ von 2014.
Eure Stimmenverteilung beim Voting sieht so aus:
Für „Zorn der Maschine wäre mein Highlight“ stimmten nur: 19,27 % (370 Stimmen)
“Crotas Ende soll zurückkehren” erhielt: 23,80 % (457 Stimmen)
Und für „Ich möchte lieber Königsfall zocken“ stimmten 55,99 % (1075 Stimmen)
Das Ergebnis zeigt, dass ihr euch mit „Königsfall“ definitiv einen der größten Raids aus Destiny 1 zurückwünscht. Und damit auch einer der kultigsten Inhalte im gesamten Franchise.
Das würde auch in die aktuelle Story passen: In der Tat wäre der Königsfall-Raid für das aktuelle DLC „Die Hexenkönigin“ mehr als passend. Immerhin ist sein Raid-Boss „Oryx“ nicht nur der König der Besessenen, sondern auch Savathuns Bruder und seine Rückkehr eine großartige Möglichkeit den Spielern zu zeigen, was mit ihm passiert ist.
Ihr wisst genau, welchen Raid ihr unbedingt wieder zocken wollt
In den Kommentaren unserer Umfrage würden tatsächlich einige Spieler die Rückkehr des von euch auf Platz 1 gevoteten „Königsfall“-Raids feiern. Destiny-2-Spieler Chris betet sogar schon dafür, dass es so kommt.
Ich bete für Kingsfall. Den würde ich rauf und runter suchten. Ist mit Abstand mein Lieblingsraid.
Andere Spieler, wie der MeinMMO-Leser no12playwith2k3 wünschen sich jedoch lieber Crotas Ende zurück. Denn er verspricht sich davon mehr Spaß, genau wie einst in Destiny 1.
Crota’s Ende würde […] ein paar spannende und witzige Community-Challenges aufkommen lassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Raid weiterhin glitchy, buggy und cheesy sein wird.
Für viele Spieler, darunter auch unser Destiny-Autor Christos Tsogos, stellt sich zudem die Frage, ob der neue Vermächtnis-Raid in Season 18 dann auch mit den Original-Waffen zurückkommt.
Das exotische Scoutgewehr „Boshafte Berührung“ (engl. Touch of Malice)
Sollte sich Bungie hierbei an dem ersten zurückgekehrten Raid „Die Gläserne Kammer“ orientieren, welcher die Vex-Mythoclast zurückbrachte, dann könnte dies nun wieder der Fall sein.
„Königsfall“ könnte dann das Scoutgewehr-Exotic „Boshafte Berührung“ zurückbringen.
„Crotas Ende“ würde wohl das exotische 900er-Automatikgewehr „Necrochasm“ enthalten.
Nur beim Raid-Exotic aus „Zorn der Machine“ müsste was Neues her. Denn Bungie hat mit dem Exo-Impulsgewehr „Perfektionierter Ausbruch“ und der „Schläfer Simulant“ seine Highlights bereits nach Destiny 2 zurückgebracht.
Bleibt zu hoffen, dass auch Bungie die Wünsche der Spieler kennt und den erhofften Raid der Community in Season 18 auch zurückbringt. Wir sind jedenfalls schon gespannt.
Findet ihr eure Meinung in der Umfrageauswertung wieder? Und würdet ihr den Sieger-Raid unseres Votings mitfeiern, falls er tatsächlich seinen Weg zurück ins Spiel findet? Oder gehört ihr zu den Lesern, die sich fragen, warum überhaupt noch Spieler immer wieder Destiny 2 zocken? Dann haben wir hier die Erklärung für euch:
Manche Monster in Pokémon GO lassen sich nur mit einem sogenannten Einall-Stein entwickeln. Wir von MeinMMO zeigen euch bei welchen Monstern ihr das Entwicklungs-Item benötigt, ob sich die Entwicklung lohnt und wo ihr das Item überhaupt bekommen könnt.
Was sind das für Entwicklungen? Während sich die meisten Monster in Pokémon GO mit Hilfe von einer gewissen Menge Bonbons entwickeln lassen, gibt es jedoch auch einige Ausnahmen. So lässt sich Evoli mit Hilfe verschiedener Tricks entwickeln.
Manche Pokémon benötigen hierzu aber auch zusätzlich ein sogenanntes Entwicklungs-Item. Derzeit gibt es im Spiel 7 verschiedene dieser Art: Einall-Stein, Sinnoh-Stein, Sonnenstein, King-Stein, Metallmantel, Drachenhaut sowie Up-Grade.
Doch ihr könnt diese Items nicht willkürlich zum Entwickeln von Pokémon einsetzen, denn es ist durch das Spiel genau vorgegeben, welches Item jeweils genutzt werden muss. Welche Monster ihr mit Hilfe eines Einall-Steins entwickeln könnt und ob sich die Entwicklung lohnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.
7 Monster, die ihr mit einem Einall-Stein entwickeln könnt
Wie ist das Ranking entstanden? Bei der nachfolgenden Reihenfolge der Entwicklungen, haben wir uns an den Nummern im Pokédex orientiert. Ob sich die jeweilige Entwicklung lohnt, haben wir euch im Anschluss zusammengefasst.
Was ist der Einall-Stein? Beim Einall-Stein handelt es sich um ein spezielles Entwicklungs-Item für ausgewählte Pokémon der 5. Generation, also aus der Einall-Region. Erkennen könnt ihr das Item an seinem weiß-schwarzem äußeren.
Einall-Stein
Wie bekommt man den Einall-Stein? Genau wie die anderen Entwicklungs-Items, ist auch der Einall-Stein in Pokémon GO gar nicht so einfach zu bekommen. Sichern könnt ihr ihn euch vor allem bei einem Forschungsdurchbruch. In seltenen Fällen ist er auch bei bestimmten Events in den Belohnungen von Spezialforschungen zu finden.
Vegichita
Vegichita
Was ist das für ein Pokémon? Bei Vegichita handelt es sich um die Weiterentwicklung des Pflanzen-Pokémon Vegimak. Es stammt aus der 5. Spiele-Generation und gehört zu den regionalen Monstern im Spiel. So könnt ihr Vegimak außerhalb von speziellen Events ausschließlich in Asien und der Pazifik-Region finden.
Lohnt sich die Entwicklung? Besonders stark ist der kleine grüne Affe und seine Vorentwicklung nicht, weshalb er weder in der GO-Kampfliga noch in Raids eine Rolle spielt. Eine Entwicklung ist also vor allem wegen der Registrierung im Pokédex sinnvoll. Um Vegimak entwickeln zu können, benötigt ihr 50 Bonbons sowie einen Einall-Stein.
Grillchita
Grillchita
Was ist das für ein Pokémon? Die Weiterentwicklung von Grillmak ist das Feuer-Pokémon Grillchita. Genau wie Vegichita stammt es aus der 5. Spiele-Generation und ist ein regionales Pokémon. Grillmak spawnt vor allem in Europa, Afrika, Indien und dem Nahen Osten, weshalb ihr ihm hin und wieder im Spiel begegnen werdet.
Lohnt sich die Entwicklung? Grillmak und Grillchita haben ebenfalls eher schwache Werte, weshalb sie in Raids und in PvP-Kämpfen wenig Verwendung finden. Ähnlich wie bei Vegichita lohnt sich auch hier eine Entwicklung vor allem zur Vervollständigung im Pokédex. Dafür müsst ihr ebenfalls 50 Bonbons und einen Einall-Stein aufwenden.
Sodachita
Sodachita
Was ist das für ein Pokémon? Das dritte regionale Affen-Pokémon in diesem Bunde ist Sodachita. Die Vorentwicklung des Wasser-Pokémon, Sodamak, ist in der Regel nur in Amerika und Grönland zu finden.
Lohnt sich die Entwicklung? Auch Sodachita kann sich aufgrund seiner schwächeren Werte in der GO-Kampfliga und in Raids eher weniger behaupten. Aus diesem Grund eignet es sich ebenfalls in erster Linie für den Pokédex. Genau wie bei Vegimak und Grillmak benötigt ihr auch bei Sodamak wieder 50 Bonbons und einen Einall-Stein zum entwickeln.
Somnivora
Somnivora
Was ist das für ein Pokémon? Bei Somnivora handelt es sich um die Weiterentwicklung von Somniam. Das Psycho-Pokémon aus der 5. Generation ist weltweit in der Wildnis zu finden und spawnt hauptsächlich bei windigem Wetter.
Lohnt sich die Entwicklung? Im Gegensatz zu Vegichita, Grillchita und Sodachita kann Somnivora mit einer guten Ausdauer punkten. Dennoch reichen seine Werte im Angriff und der Verteidigung nicht, damit es für den Einsatz in Raids oder der GO-Kampfliga interessant ist. Also auch bei diesem Exemplar solltet ihr die 50 Bonbons und den Einall-Stein in erster Linie für die Registrierung im Pokédex nutzen.
Chillabell
Chillabell
Was ist das für ein Pokémon? Das Normal-Pokémon Chillabell ist die Weiterentwicklung von Picochilla und stammt ebenfalls aus der 5. Spiele-Generation. Ihr findet die kleine Maus besonders bei teilweiser Bewölkung in der Wildnis.
Lohnt sich die Entwicklung? Sowohl Picochilla also auch Chillabell sind nicht sonderlich stark. Aus diesem Grund gehört Chillabell ebenfalls nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO und kann auch in der GO-Kampfliga wenig überzeugen, weshalb ihr es vor allem für den Eintrag im Pokédex entwicklen solltet. Auch hier müsst ihr wieder 50 Bonbons und einen Einall-Stein für die Entwicklung aufwenden.
Zapplarang
Zapplarang
Was ist das für ein Pokémon? Bei Zapplarang handelt es sich um die letzte Weiterentwicklung von Zapplardin. Das Pokémon aus der 5. Spiele-Generation gehört zum Typen Elektro. Zapplardin spawnt vor allem bei Regen in der Wildnis, lässt sich aber auch gelegentlich aus Eiern bekommen.
Lohnt sich die Entwicklung? Auch Zapplarang sowie seine beiden Vorentwicklungen Zapplalek und Zapplardin sind für den Einsatz in Raids und der GO-Kampfliga eher weniger interessant. Es sind also ebenfalls Entwicklungen, die vor allem für die Vervollständigung eures Pokédex wichtig sein könnten.
Um Zapplardin zu Zapplalek zu entwickeln benötigt ihr lediglich 25 Bonbons. Für die Entwicklung von Zapplalek zu Zapplarang müsst ihr weitere 100 Bonbons sowie einen Einall-Stein aufwenden.
Skelabra
Skelabra
Was ist das für ein Pokémon? Das Geist- und Feuer-Pokémon Skelabra ist die letzte Weiterentwicklung von Lichtel. Dieses findet ihr hin und wieder in der Wildnis, aber auch in Forschungsaufgaben sowie hin und wieder in der Belohnung der GO-Kampfliga.
Lohnt sich die Entwicklung? Im Gegensatz zu den anderen Entwicklungen mit Einall-Stein kann Skelabra mit seinem hohen Angriffswert und den soliden Ausdauer- und Verteidigungswerten richtig punkten. Mit einem Moveset aus Feuerwirbel und Hitzekoller gehört es zu den besten Feuer-Angreifern in Pokémon GO.
Und auch als starker Geist-Angreifer kann es sich in den Raids sehen lassen. In der GO-Kampfliga gibt es hingegen bessere Kandidaten. Mit Hilfe von 25 Bonbons könnt ihr Lichtel zu Laternecto entwickeln und mit weiteren 100 Bonbons sowie einem Einall-Stein Laternecto zu Skelabra.
Mit Ausnahme von Skelabra sind die restlichen Entwicklungen mit Einall-Stein nicht sonderlich stark und finden in Raids und PvP-Kämpfen kaum eine Verwendung. Aus diesem Grund solltet ihr eure Einall-Steine vorrangig für die Entwicklung von Skelabra nutzen.
Das Pokémon ist sowohl als Top-Angreifer vom Typ Feuer also auch vom Typ Geist ganz vorn mit dabei, weshalb es sich hierbei auch lohnt, dass eine oder andere starke Exemplar mehr in seinem Team zu haben. Habt ihr noch Einall-Steine übrig, dann könnt ihr diese außerdem dafür nutzen, um euren Pokédex zu vervollständigen.
Mecker-Dämon Cortyn hat Kritik an Mikrotransaktionen in MMOs – zumindest solchen, die an Selbstversklavung grenzen. Vor allem in den letzten Monaten gab es in Spielen wie Diablo Immortal oder Genshin Impact einige davon.
Wer mich kennt und einige meiner Artikel liest, weiß, dass Mikro-Transaktionen und ich nicht beste Freunde werden. Ich kann in Spielen wie Hearthstone oder Dead by Daylight durchaus damit leben und wenn es nur um kosmetische Dinge geht, sehe ich ohnehin alles ein wenig lockerer. Doch es gibt eine Art von Mikro-Transaktionen, die ich einfach widerlich finde. Es handelt sich dabei um Abonnements, die Daily-Login-Belohnungen versprechen.
Das Perfide an diesen Angeboten: Sie grenzen an Selbstversklavung.
Man bezahlt für die Angst, etwas zu verpassen
Ich will ganz ehrlich sein, ich konnte nie so recht in Worte fassen, was mich an dieser Art von „Abo“ eigentlich so massiv stört. Doch dann habe ich Josh Strife Hayes bei seiner Youtube-Analyse zu „Diablo Immortal“ gehört – und er treffend beschrieb, was mich schon lange an dem Modell störte.
Das entsprechende Zitat ist (übersetzt):
„[Das Geld] zu bezahlen gibt dir nicht all das Zeug. Es gibt dir die Chance, das ganze Zeug zu bekommen, falls du jeden Tag einloggst. (…) Du zahlst für das Privileg, dass deine Login-Tage zählen. (…) Du zahlst dafür, dass du Teil eines „FOMO“-Prozesses bist.“
Bei der „Fear of Missing Out“ (kurz „FOMO“), der „Angst, etwas zu verpassen“ geht es um ein Konzept, potenzielle Kunden zu einer Aktion oder einem Kauf zu bewegen, indem man vorher ihre Angst schürt, sie könnten etwas unwiderruflich verpassen.
Bei Verkäufen tritt FOMO etwa auf, wenn etwas „nur für kurze Zeit“ ist. Wenn zum Beispiel ein Skin in Fortnite nur für ein paar Tage im Shop ist und niemand weiß, ob er noch mal zurückkommt, wird das einige Leute zusätzlich zum Kauf bewegen.
Bei diesen „Abos“, wo man jeden Tag beim Einloggen eine Belohnung erhält, für die man zuvor noch zahlen musste, ist es besonders absurd.
Genshin Impact macht es vor, Diablo Immortal noch finsterer nach
Berühmte Beispiele sind hier der in Diablo Immortal erwähnte „Boon of Plenty“ oder in Genshin Impact der „Blessing of the Welkin Moon“.
In beiden Fällen bekommt man jeden Tag beim Login etwas Premium-Währung – aber nur, wenn man an jedem einzelnen Tag auch einloggt. Verpasst man einen Tag, dann ist die Belohnung futsch.
Spiele wie Genshin Impact halten Spieler und Spielerinnen mit Daily-Login-Abos gefangen.
Oder anders gesagt: Wenn man ein solches „Daily-Login-Abo“ kauft, verpflichtet man sich in gewisser Weise, auch jeden Tag einzuloggen. Immerhin kann man das Maximum des Gekauften nur ausreizen, wenn man auch wirklich jeden einzelnen Tag einloggt.
Klar kann man jetzt sagen: „Ach, wenn ich keine Lust habe, dann logge ich halt nicht ein“ – und natürlich wird das für einzelne Spieler und Spielerinnen auch gehen. Doch die Absicht hinter einem solchen Daily-Login-Abo ist doch eindeutig: Man will den Spieler verpflichten, möglichst jeden Tag einzuloggen, um dann wieder Zeit im Spiel zu verbringen und dabei im besten Fall noch mehr Geld im Shop zu lassen.
Das besonders Eklige an diesen Abo-Varianten ist in meinen Augen jedoch, dass es nicht einmal ein kostenloser Anreiz vom Spiel ist, sondern etwas, für das man schon im Vorfeld bezahlen muss. Als Spieler:in bezahlt man dafür, jeden Tag den Druck zu verspüren, auch garantiert einzuloggen.
Klar gibt es bei diesen Abos auch noch Unterschiede. Diablo Immortal gilt dort als besonders grausam, da es nicht jeden Tag die gleiche Belohnung gibt – sondern bessere Belohnungen, wenn man 20, 25 oder gar alle 30 Tage dieses Abos einloggt.
Verpasst man einen Tag, hat man Pech und muss einen weiteren Monat kaufen, um die bessere Belohnung zu erhalten.
Diablo Immortal hat das Prinzip perfektioniert – auf die übelste Weise.
Ich höre häufig als Argument „Aber beim Streaming wie Netflix oder Disney+ oder bei Spielen wie WoW bezahlst du doch auch ein Abo und nutzt das nicht jeden Tag, das müsstest du dann doch auch schlecht finden.“
Aber das ist definitiv kein fairer Vergleich. Denn egal, ob WoW-Abo oder Streaming-Dienst – wenn ich hier einen Tag „verpasse“, dann entgeht mir nichts. Wenn ich einen Tag nicht „Sandman“ auf Netflix schaue, ist die Folge nicht einfach gelöscht und ich kann beim nächsten Mal trotzdem alles schauen, was ich will.
Für mich sind diese Daily-Login-Abos mit das ekligste, was Spiele bisher hervorgebracht haben. Es ist den Spiele-Firmen gelungen, Spieler und Spielerinnen dazu zu bringen, für etwas zu bezahlen, das sie dann förmlich zum täglichen Login zwingt oder sie zumindest psychisch ganz stark darauf konditioniert.
Oder wie nehmt ihr solche Daily-Login-Abos wahr?
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Ob Videospiele euch in bestimmten Dingen wirklich besser machen, wird nach wie vor erforscht. Nun wollen einige Wissenschaftler aber herausgefunden haben, dass sich einige Skills zumindest mit Games besser messen lassen – etwa mit Civilzation VI.
Was ist das für eine Studie? Eine Gruppe Forscher aus Liechtenstein, den Niederlanden und Deutschland (Münster) wollten wissen, wie gut sich eigentlich die Fähigkeiten von Menschen durch Videospiele prüfen lassen.
Dazu haben sie 40 Probanden Civilization 5 spielen lassen, eines der beliebtesten Strategiespiele überhaupt. Die Probanden, davon 30 Männer, sind im Schnitt etwa über 24 Jahre alt und allesamt deutsche Muttersprachler sowie Studenten in wirtschaftsorientierten Fächern.
Nach einer Vorbereitungszeit von einem Monat, in denen sie Civ 5 spielen sollten, wurde innerhalb von 10 vierstündigen LAN-Partys getestet, wie gut sie wirklich sind. Dazu mussten sie gegeneinander spielen. Am Ende wurden ihre Errungenschaften ausgewertet.
Die Civilization-Reihe ist das vielleicht bekannteste Werk von Sid Meier, einer absoluten Legende in der Gaming-Industrie:
Das ist das Ergebnis: Nach den Tests wurden die Probanden in verschiedenen Kategorien bewertet, etwa Problemlösung, Organisation und Planung und Kommunikation. Die Forscher ziehen folgendes Fazit:
Die […] Analyse legt nahe, dass Teilnehmer mit höheren Scores in Civilization im Schnitt signifikant bessere Fähigkeit zur Problemlösung, Organisation und Planung haben als Teilnehmer, die im Spiel weniger gut abgeschnitten haben. Dieses Ergebnis suggeriert, dass Erfolg im Spiel positiv mit diesen zwei Kompetenzdimensionen verknüpft ist.
Wichtig ist dabei, dass die Forscher nicht ausdrücklich sagen, dass Gaming euch zu besseren Managern macht. Das Ergebnis zeigt lediglich, dass jemand, der gut in Civ ist, zugleich Stärken im Management hat – oder umgekehrt.
Ihr findet das vollständige Forschungs-Paper auf Englisch unter dem Titel „Good gamers, good managers? A proof-of-convept stury with Sid Meier’s Civilization“ als Open Access bei Springer Link.
Mit einem Strategiespiel wie Civ kann laut der Forscher ermittelt werden, wie gut jemand etwa in Sachen Planung ist. Laut dem Paper seien solche Methoden hilfreich, um Fähigkeiten zu testen, die sich sonst nur schwer überprüfen lassen.
Der Vorteil an dieser „gamification“, wie sie es nennen, sei, dass Probanden etwa weniger Angst vor den Tests haben, sondern unterbewusst geprüft werden. In weitergehender Forschung wolle man versuchen, weitere Skills in Strategiespielen zu testen.
Videospiele werden auch für die Wissenschaft immer interessanter. Wir sprachen bereits 2019 mit 2 Forschern, die sich explizit mit Videospielen beschäftigen:
Lohnt es sich eigentlich, viel Geld in Diablo Immortal auszugeben? Ein YouTuber und Vielspieler erklärt, wann euch eine große Investition etwas bringt und wann ihr lieber einfach grinden solltet.
Wer ist der YouTuber?
DM: Diablo Immortal (kurz für: „Darth Microtransaction“) ist einer der größten YouTuber zum neuen ARPG von Blizzard. Sein Kanal hat 54.700 Abonnenten und er veröffentlicht teilweise mehrere Videos täglich.
DM hat tiefgreifende Expertise in den Spielmechaniken von Diablo Immortal und erklärt seinen Zuschauern unter anderem, was wirklich mit Geld zu erreichen ist.
Laut eigenen Aussagen hat DM bereits 3.350 US-Dollar (umgerechnet 3263,99 Euro) in Diablo Immortal ausgegeben.
Darum gibt DM so viel Geld aus: In einem seiner neueren Videos erklärt DM, dass er sich mit dem Geld legendäre Edelsteine auf dem Marktplatz kauft. Mit diesen Edelsteinen wertet er die Steine auf, die er schon hat und will damit seine Resonanz steigern.
Ab einer Resonanz von 3.000 erhaltet ihr ein neues Aussehen als auch 150 % Nützlichkeit eurer Attribute. Das heißt: alle Attribute auf eurer Ausrüstung werden mit dem Faktor 2,5 multipliziert. Dieser Effekt hat direkte Auswirkungen auf eure Kampfwertung und eure Überlebensfähigkeit im PvP. Ihr werdet de facto in jeglicher Hinsicht stärker.
Geld braucht DM deswegen, weil er sich damit Platin kaufen kann. Platin lässt sich zwar auch erspielen, jedoch nicht so schnell, wie DM es für den Sprung brauchen würde.
In einem seiner früheren Videos erklärt DM allerdings auch, dass er durch die Videos seine Miete zahlen und seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Investitionen in Diablo Immortal seien eine Investition in seine Arbeit.
Wie genau legendäre Edelsteine funktionieren, könnt ihr euch hier ansehen:
Video starten
3.260 Euro in Diablo Immortal – Was bringt mir das?
Das sagt DM: Durch einen höheren Geldeinsatz sei es laut DM möglich, schneller im PvE zu grinden. Die beste Methode sind aktuell Dungeons und mit einer höheren Kampfwertung könnt ihr diese schneller meistern und so eure Kampfwertung weiter steigern.
Im PvP hat Resonanz eine geschwächte Wirkung und erhöht vor allem eure Defensivwerte, steigert damit aber eure Überlebensfähigkeit. Da sich Resonanz durch Bezahlung steigern lässt, greift hier die große Pay2Win-Kritik. DM sagt dazu allerdings:
Was bekomme ich also für meine 3.350 Dollar? Ich bin etwa in der Mitte der Machtstruktur. Es gibt massenhaft Leute, die besser sind, weil sie mehr Geld ausgegeben UND gegrindet haben. Es gibt aber auch viele Leute, die einfach nur mehr grinden als ich. Aber es gibt auch Leute, die mehr gegrindet haben, aber die schwächer sind als ich, weil ich mehr gezahlt habe.
Diese Differenz gebe es aber nur im PvP, wie er betont. Im PvE sei der einzige Unterschied, der mit Geld zu erreichen sei, schnellere Dungeon-Runs. In den Leaderboards sehe man gut, dass viele Top-Spieler nicht so viel ausgeben müssten.
Das gesamte Video haben wir hier für euch eingebunden:
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Sollte ich mehr zahlen? DM warnt recht offen, dass Resonanz bei steigendem Wert immer teurer wird. Er sagt: „Wenn ihr noch nicht bei 2.500 [Resonanz] seid und nicht das doppelte von dem ausgeben wollt, was ihr bisher gezahlt habt, dann lasst es sein.“
Man erhalte durch Bezahlung keinen Zugang zu irgendetwas, was andere nicht auch auch schon so tun würden. Mit genügend Grind könne man kompensieren, wofür andere zahlen.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch schon ein anderer Spieler mit einem deutlich teureren Experiment:
Der ehemalige Entwickler von Call of Duty, Guy Beahm (40), tritt seit 2010 als Macho-Kunstfigur „DrDisrespect“ auf und wurde mit PUBG zu einem der wichtigsten Streamer auf Twitch. Doch 2020 wurde er von Twitch gebannt und ist seitdem auf YouTube gestrandet. Jetzt beschwert sich Beahm: Er gebe YouTube so viel, doch die geben ihm nichts zurück. Er fühlt sich ausgenutzt. Ausgerechnet DrDisrespect fordert mehr Respekt.
Ohne vernünftige Alternative wechselte DrDisresepect notgedrungen zu Livestreams auf YouTube, wo er vorher schon mit der Zweitverwertung seiner Twitch-Streams einen großen Kanal aufgebaut hatte.
Der permanente Bann von DrDisrespect ist der wichtigste Bann von Twitch überhaupt:
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DrDisrespect fordert Respekt von YouTube
Das sagt er jetzt: In einem Tweet vom Samstagabend gegen 20 Uhr deutscher Zeit sagt Guy Beahm (via Twitter):
Es ist erstaunlich darüber nachzudenken, dass die Plattform auf der Doc streamt, ihn kein bisschen unterstützt. Kein Follow, null Kommunikation, absolut keine Liebe.
Die Wirkung, die wir auf das Wachstum von Streaming auf YouTube haben, ist irre. Wir wurden ausgenutzt. Gott, YouTube zeig ein bisschen Respekt.
YouTube zahlt Twitch-Streamern viel Geld – Nur DrDisrespect nicht
Hat er Recht? Bedingt. Es ist aus seiner Sicht unfair, dass andere Streamer auf seinem Niveau (wie TimTheTatman) oder darunter (wie Courage oder DrLupo) Exklusivverträge über Millionen US-Dollar bekommen und er nicht. Der Teil ist richtig.
Die Frage ist aber, wie viel DrDisrespect dazu beigetragen hat, das Streaming auf YouTube zu stärken. Und ob er wirklich so viel Einfluss auf das Wachstum von Live-Streaming hat, wie er für sich beansprucht.
YouTube würde heute genauso gut oder schlecht dastehen, wenn DrDisrespect nicht 2020 dorthin gewechselt wäre. Denn die Streamer, die zu YouTube gewechselt sind, sind ja dorthin gewechselt, weil ihnen viel Geld geboten wurde, nicht weil DrDisrepsect da war.
Die Frage ist also: Warum sollte YouTube ihn unterstützen und nicht einen Streamer, den man für viel Geld gekauft hat und an dessen Wachstum man glaubt?
2018 waren sie die Shooter-Stars von Twitch. Ninja, DrDisrespect und shroud.
YouTube steht auf “nette” Streamer, wirft sie mit Geld zu
Warum bekommt er keinen Exklusivvertrag? Twitch hat ausschließlich Streamer gekauft, die ein blitzsauberes Image haben und „familienfreundlich“ sind wie
Von allen “Bad Boys und Girls auf Twitch” wie Tyler1, xQc, Amouranth oder Tfue hat man bewusst die Finger gelassen, obwohl die größer waren als die, die man gekauft hat
Warum ist die Situation so wie sie ist? Es ist schon ungewöhnlich. Man hätte zumindest Kommunikation mit DrDisrespect erwarten können.
Der langjährige Boss von YouTube Gaming, Ryan Watts, ist gezielt auf Twitch-Streamer zugegangen, die von Twitch gebannt wurden, und hat ihnen YouTube schmackhaft gemacht. Er suchte gezielt die Nähe zu Valkyrae und anderen Stars der Plattform, von DrDisrespect hielt er sich aber offenbar fern.
YouTube scheint ihn ebenfalls einfach nicht anfassen und nicht mit ihm in Verbindung treten zu wollen.
Es ist gut möglich, dass die Manager von YouTube wissen, warum DrDisrespect von Twitch gebannt wurde, und auch sie eine Geschäftsbeziehung scheuen.
Wie sind die Reaktionen auf den Tweet? Die Reaktionen sind eher skeptisch. Die Leute sagen:
„Er will keine Anerkennung – er will nur Geld. Er ist gierig – das sieht man auch an den NFTs in seinem Spiel.“
„YouTube ist viel größer als die 15.000 bis 20.000 Zuschauer, die du alle 3 Tage bringst. Das ist nur ein Tropfen im Meer bei ihrem Umsatz.“
Andere stimmen DrDisrespect aber zu, sie glauben „Beziehungen und Freundschaften“ der Streamer zu Entscheidern bei YouTube seien wichtiger, um einen guten Deal zu bekommen, als tatsächliche Leistung.
DrDisrespect tritt gerne an knallharter Macho auf, der Bann von Twitch hat ihn aber aus der Bahn geworfen wie man weiß:
In dieser Woche erschien ein neues MMORPG im Anime-Stil. Aber ein anderes, welches eine große Hoffnung für 2022 war, erscheint doch nicht mehr dieses Jahr. Alle wichtigen MMORPG-News der Woche findet ihr hier bei MeinMMO.
Bless Unleashed feiert sein einjähriges Jubiläum, ignoriert dabei aber die schlechte Stimmung, die das MMORPG mit der Umstellung auf Pay2Earn auslöste (via massivelyop.com).
World of Jade Dynasty zeigt 5 Klassen im Trailer und lädt zum Alpha-Test ein:
Das VR-MMORPG Zenith: The Last City bekommt eine neue Erweiterung und wirbt mit “full body haptic”, was das Spiel noch immersiver machen soll (via mmorpg.com).
Am 19. August startet World of Jade Dynasty erste Pre-Alpha-Tech-Tests, teilt aber noch kein geplantes Releasedatum (via massivelyop.com).
Am 25. August soll mit Requiem Online ein Reboot des alten MMORPGs Requiem: Memento Mori an den Start gehen. Registrieren könnt ihr euch dafür schon jetzt (via mmorpg.com).
Auch für die Alpha von Wagadu Chronicles könnt ihr euch jetzt anmelden. Dort könnt ihr farmen, kämpfen und eure Stadt weiter ausbauen (via massivelyop.com).
Das waren die News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst noch etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Mit Season 4 von Shadowlands startet Blizzard ein Experiment in World of Warcraft. Alte Raids und Dungeons kehren stärker zurück und liefern dazu noch stärkeren Loot. Das kommt nicht bei allen gut an und vor allem die Fehler stören viele Spieler. Aber MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus findet erst durch die Neuerungen wieder wirklich Antrieb zum Spielen.
Ich spiele seit fast 18 Jahren World of Warcraft und habe in kaum einer Erweiterung so lange pausiert oder mich willentlich auf die Bank meiner Raid-Gruppe setzen lassen, wie es in Shadowlands der Fall war.
Obwohl mich das Addon anfangs noch richtig begeistern konnte, wurden mir die ganzen Pflichten irgendwann zu viel. Ich hatte kaum noch Zeit, um Spaß zu haben und das hat sich bis zum letzten Patch kaum geändert.
Jetzt ist aber Season 4 da und ich habe wieder richtig Spaß an WoW. Ich logge mich gerne ein, besuche mit Elan die Dungeons und bin auch gerne in den Schlachtzügen. Dabei ist streng genommen nichts oder nur wenig Neues da.
Season 4 steht allgemein in einem schlechten Licht bei den Spielern, weil vieles nicht so funktioniert, wie es soll. Und ja, auch wenn ich als Progress-Spieler den Frust durchaus verstehen kann, macht die neue Season doch vieles richtig, was ich mir schon länger von WoW gewünscht hätte.
Den Trailer zu Season 4 könnt ihr hier sehen:
Video starten
„Schicksalshafte“ Affixe sind das, was die Raids brauchen
Für mich sind vor allem die neuen … oder eigentlich ja die alten Raids das Highlight von Season 4. Ich weiß, viele beschweren sich vor allem über Mythic+-Dungeons und über Raids wird kaum gesprochen, aber die sind wirklich gelungen.
Schloss Nathria ist nach Karazhan der vielleicht beste Schlachtzug, den World of Warcraft je hatte und Graf Denathrius ist definitiv einer der besten Bösewichte aller Zeiten. Selten fühlte ich mich so eingeladen und zugleich vorgeführt.
Sowohl das Sanktum der Herrschaft als auch das Mausoleum der Ersten waren im Vergleich einfach langweilig. Mit Season 4 noch einmal zurück nach Nathria zu dürfen und dem arroganten Grafen die Tür zu zeigen, ist ein herrliches Gefühl. Und die neuen Raid-Affixe machen das alles sogar nur noch besser.
Statt den Raid einfach schwieriger zu machen, bringen die neuen Affixe zusätzliche Mechaniken ins Spiel. Es wird plötzlich wichtig, Heldentum/Kampfrausch an anderen Stellen zu ziehen oder Ziele anders zu priorisieren, sodass Klassen jetzt nützlicher sind, die früher eher belächelt wurden. Als Krieger habe ich im Moment meine helle Freude an den unzähligen Zielen der Chaotischen Essenz.
Zugegeben, gerade bei späteren Bossen wie Leidensschmied Raznal ist das weniger unterhaltsam, je nach Affix. Das Sanktum fühlt sich ohnehin eine ganze Ecke härter an. Trotzdem zeigt die Idee hinter den Mechaniken, mit welch simplen Mitteln ein Mehrwert geschaffen werden kann.
Kleiner Bonus: die Seele des Alten Kriegers von Sylvanas war sogar im nachfolgenden Raid-Tier für viele Klassen noch einer der besten Gegenstände trotz niedrigem Itemlevel. Solche Items jetzt als absolute Endgame-Ausrüstung für alle Raids zu haben, kitzelt das volle Potential aus den Charakteren.
Nichts ist wirklich neu, aber trotzdem herausfordernd
Der neue Affix mit den Schreckenslords in Mythic+ ist dagegen nichts besonderes, verändert die Routen kaum und bringt schlicht einen Buff, den man sich selbst aussuchen kann. Ist schon in Ordnung, hier gibt es weder etwas zu meckern noch zu loben.
Was die Season aber besonders gut macht, ist die Auswahl der Instanzen. Die „neuen“ mythischen Dungeons sind wirklich gelungen. Zur Erinnerung: WoW hat 6 alte Dungeons zurückgebracht und dazu Tazavesh in der Mythic-Rotation. Zur Auswahl stehen damit:
Karazhan (Oben und Unten)
Tazavesh (Schachzug und Straßen)
Mechagon (Schrottplatz und Stadt)
Eisendocks
Grimmgleisdepot
Da Karazhan meine Lieblings-Instanz ist und schon in TBC war, kenne ich mich hier noch blendend aus. Mechagon bin ich so oft gelaufen, dass man mich vermutlich nachts wecken könnte und ich die Routen noch kenne.
Egal ob die neue oder alte Version: Ich liebe Karazhan für seinen Flair.
Was ich sagen will: ich kenne die Dungeons noch, sie haben sich nicht wirklich verändert. Und trotzdem ist es im Moment nur schwer möglich, überhaupt höhere Keys im zeitlichen Rahmen abzuschließen.
Ich würde meine Gilde zu den eher „besseren“ Spielern zählen, auch wenn wir noch weit entfernt von der Spitze in Europa oder auch nur Deutschland sind. Und selbst wir haben Probleme damit, einige Schlüssel auf über Stufe 15 in der Zeit zu laufen.
Aber ganz ehrlich … na und? Dann muss ich mich eben mehr anstrengen, um meinen Loot zu bekommen. Das ist absolut okay, denn ich will mir meine neue Waffe, meinen Ring oder mein Schmuckstück auch verdienen. Dafür spiele ich doch.
Ja, Probleme wie das Grimmgleisdepot mit falschen Skalierungen sind blöd, keine Frage. Viele Dungeons erhalten aber einen Nerf und in ein paar Wochen ist auch die Ausrüstung wieder stark genug, um bei einer +15 noch kurz ein Brot nebenher backen zu können, ohne zu wipen.
Zu meiner Scham muss ich gestehen, dass ich ausgerechnet das Grimmgleisdepot als den besten Dungeon von WoD gelobt habe und ich stehe auch immer noch dazu. Ich liebe die Instanz, nur die modernen Fehler hätten vielleicht jetzt nicht sein müssen. Macht ein bisschen meinen Standpunkt kaputt:
Alles in Allem fühlt sich Season 4 an wie ein Kudos an die Erweiterung, um noch einmal die schönen Momente herauszustellen, statt auf einer schlechten Note zu enden. Nicht die kritisierte Story oder der sich unrund anfühlende letzte Raid sind der Rauswerfer, sondern eben das „Best Of“.
Die ersten 2 neuen Dungeons, die ich mir in der Alpha ansehen konnte, seht ihr hier:
Video starten
Ob sich das als richtig erweist, muss sich noch zeigen – zumindest gerade halte ich aber die Wiederverwertung alter Inhalte für eine gute Idee. Viele reisen heute noch durch alte Dungeons, sei es für Transmog, Mounts oder einfach der Nostalgie halber.
Für mich war das die Zeit nie wert, auch wenn ich gerne in Erinnerungen schwelge. Jetzt aber wirklich einen Antrieb zu haben, der mich zu meinem Glück zwingt, das gefällt mir. Auch, wenn Season 4 vor allem ein wenig die Makel von Shadowlands vertuscht, habe ich gerade wieder richtig Spaß. Und auf Dragonflight freue ich mich nun umso mehr:
Es ist Sommer und die FIFA-22-Saison neigt sich dem Ende zu. Eine gute Zeit für Experimente. Deshalb haben wir den langsamsten Stürmer im Spiel auf Ultimate Team losgelassen. Also – gemächlich.
Wer sich jetzt noch in Ultimate Team einloggt, um ein bisschen Division Rivals oder FUT Champions zu spielen, trifft in erster Linie auf eines: Völlig vollgesogene, abgefahrene Über-Teams.
Dank dem Futties-Event ist es gerade sehr einfach, an mächtige Top-Karten zu kommen. Überall rennen sie gerade rum, die Messis, Ronaldos, Spezialkarten und Legenden, die so günstig sind, wie nie zuvor.
Ein Stück weit ist aber auch alles dasselbe. Die Spieler sind schnell, dribbelstark, wendig und beherrschen alle Tricks. Das kann man ruhig mal ein bisschen aufrütteln, gerade jetzt, wo der FIFA 23 Release näher kommt.
Deshalb wollten wir herausfinden: Wie gut schlägt sich wohl der langsamste Stürmer im Spiel in diesem Umfeld?
Kein Speed, kein Dribbeln – aber jede Menge Spaß
Wer ist der langsamste Stürmer im Spiel? Diese zweifelhafte Ehre fällt Luis Guillermo Madrigal zu, wie eine kurze Suche über das Portal futbin ergab. Der spielt laut FIFA 22 in der mexikanischen Liga und hat einen erschütternden Geschwindigkeits-Wert von 28 eingetragen bekommen. Genau danach haben wir gesucht.
Das ist der langsamste Stürmer in FIFA 22
Die Bronze-Karte bekam ich für 5.000 Münzen, was ziemlich hoch für den langsamsten Spieler im Spiel ist. Egal. Ich hatte ein gutes Gefühl. Madrigal, das klingt doch nach jeder Menge Tore. Oder?
Ich startete also das erste Division-Rivals Spiel mit meinem neuen Angreifer im Sturm. Mit Top-Außenspieler Insigne dribbelte ich über die linke Außenbahn, gab weiter in die Mitte zu de Ligt, der den Pass an den Mann der Stunde brachte.
Und meine Güte: Ich hab erwartet, dass Madrigal nicht so schnell losläuft, klar. Aber dass er so langsam sein würde – das hab ich dann doch nicht gedacht.
Er bekam den Ball an den Fuß, ich drückte Sprint durch und – nichts. Mit der Explosivität eines ablegenden Kreuzfahrtschiffes schob sich Madrigal einen Meter nach vorne. Dort empfing ihn dann ein heranrasender und vermutlich müde lachender Innenverteidiger.
Mit Madrigal sieht man sich eigentlich immer einem Verteidiger gegenüber
Natürlich wollte ich den direkt mit einem Haken umkurven, wie gewohnt. Da aber auch auch diese Bewegung in maximaler Zeitlupe ablief, fuhr mein Gegner den Fuß aus und mopste dem guten Madrigal den Ball vom Fuß.
Nachdem ich den Ball erfolgreich zurückgewonnen hatte, spielte ich eine Kombination über rechts. Diesmal jagte ich den Ball, wie gewohnt, mit einem steilen Pass ins vordere Drittel – direkt in den Lauf von Madrigal.
Blöderweise brauchte der gute Mann erneut ein paar Sekunden, um in Gang zu kommen. Genug Zeit für exakt drei Gegenspieler, die etwa doppelt so weit von der Kugel entfernt waren, um gemütlich aufzuschließen und sich das Spielgerät zu sichern.
Wir fassen zusammen: Mit Madrigal gewinnt man definitiv kein Laufduell, gerade in der aktuellen Phase, wo alle irre Karten haben. Er fühlte sich im Grunde an, wie ein Anti-Mbappé.
Als ich das erste Mal mit ihm loslaufen wollte, ging mein Blick direkt an den oberen Rand des Bildschirms – da zeigt FIFA 22 nämlich Verbindungsprobleme an. Es fühlte sich genau so an, als hätte ich grad einfach eine verdammt miese Internetverbindung. Aber nein: Der ist echt so langsam.
Wo kommt der Spaß her? Nur, weil Madrigal kein Laufduell gewinnt, gab ich noch nicht auf. Ich wollte unbedingt einen Treffer mit ihm. Deshalb baute ich so um, dass alle Anweisungen den Stürmer anschrien: “Bleib vorne, beweg dich nicht, und halt den Fuß rein, wenn es passt.”
Und siehe da: Es fruchtete. Mein Team wirbelte um den Strafraum herum und ich versuchte, den Ball irgendwie so zu Madrigal zu kriegen, dass er nur noch schießen muss.
Zugegeben, das ist eine massiv ineffiziente Art, zu spielen. Denn so ergeben sich dauernd gute Torschusssituationen mit anderen Spielern, wo ich eigentlich nur noch abziehen müsste. Aber das war ja nicht Sinn der Sache.
Stattdessen tat ich alles, Madrigal zum Tor zu peitschen. Und das wiederum war eine Challenge, die mir verdammt Spaß gemacht hat. Irgendwie hatte es was, nicht die “gewohnten” Abläufe zu spielen, sondern alles darauf zu konzentrieren, den Angreifer in die perfekte Position zu bringen.
Und es sollte tatsächlich funktionieren:
Mit Geduld kann man auch mit Madrigal treffen
Das Lustige ist: Im Verlaufe der Spiele mit Madrigal gewöhnt man sich irgendwie an das Tempo von ihm. Man weiß genau: Wenn ich mich jetzt drehe, dauert das ewig. Der Gegner rechnet aber nicht unbedingt damit, weil alle anderen Karten auf dem Feld viel, viel schneller sind und sich anders bewegen.
Ich will absolut nicht sagen, dass die Langsamkeit ein Vorteil ist. Aber unerwartet ist es für manche Gegner definitiv.
Wenn man ausschließlich auf Siege und Belohnungen aus ist, dann ist es vermutlich dennoch eine richtig schlechte Idee, auf Madrigal im Sturm zu setzen. Aber wenn ihr einfach nur ein bisschen Spaß in FUT haben und Quatsch machen wollt: Probiert es mal aus.
Noah’s Heart ist ein neues kostenloses Anime-MMORPG, das am 28. Juli für PC und Mobile erschien. In vielen Punkten scheint es zu versuchen, Genshin Impact zu imitieren. MeinMMO-Autorin Anny Bader hat das Spiel für etwa 6 Stunden getestet.
Seit Monaten habe ich einen Blick auf Noah’s Heart geworden, da es häufig mit dem bekannten Anime “Sword Art Online” (SAO) verglichen wird. Die Welt sowie die Story sollen stark daran erinnern. Letztendlich erkenne ich eher Genshin Impact in dem MMORPG wieder als etwas wie SAO.
Genshin Impact spiele ich seit knapp einem Jahr und bin immer wieder begeistert von dem Spiel. Schade, dass der Multiplayer dort so furchtbar ist. Die meiste Zeit ist man alleine unterwegs, sieht keine Mitspieler und kommt nur gelegentlich dazu, andere Spieler in die eigene Spielwelt einzuladen.
Umso mehr freue ich mich anfangs, dass die Entwickler Archosaur Games mit Noahs Heart anscheinend ein Genshin-Impact-Imitat veröffentlichen, das einen vernünftigen Multiplayer besitzt.
Noah’s Heart wirft seine Spieler in eine bunte Anime-Welt, die von einer höheren Macht bedroht wird und von euch gerettet werden muss. Ihr erstellt einen Charakter, absolviert ein Tutorial und dann geht es auch schon los.
Wer schreibt hier? Anny Bader ist MMORPG-Autorin bei MeinMMO und hat sich bereits viele Titel angeschaut. Zu ihren Favoriten zählen Lost Ark, Final Fantasy XIV und Genshin Impact, wobei Letzteres kein richtiges MMO ist.
Umfangreicher Charakter-Editor, doch es bleibt ein Anime-Spiel
Vom Charakter-Editor bin ich begeistert. Zunächst wählt ihr zwischen ein paar vorgefertigten Looks, was ein bisschen verwirrend ist. Danach geht es nämlich erst weiter zum richtigen Editor, in dem ihr euer Aussehen genauer anpassen könnt.
Die Optionen sind zwar vielfältig, befinden sich aber innerhalb des Anime-Spektrums. Genauer heißt das: Die kleinsten Augen sind immer noch sehr groß und der dickste Körper ist immer noch dünn. Außerdem sieht euer Gesicht immer eher kindlich aus, egal was ihr einstellt.
Abgesehen davon gibt es viele Möglichkeiten. Bei den Augen könnt ihr beispielsweise einstellen, wie die Pupillen aussehen und wie lang die Wimpern sind. Unter den vorgefertigten Optionen gibt es zusätzlich noch Schieberegler für ein genaueres Ergebnis.
Bei den Frisuren sind die Optionen auf ein paar wenige begrenzt. Dafür könnt ihr die Haarpartien unterschiedlich färben.
Es gibt viele Optionen, doch ihr bleibt süß und kindlich.
Ihr werdet durch Story und Level geschleudert
Wegen der SAO-Vergleiche hatte ich mir vorgenommen, mich auf die Story zu konzentrieren. Doch ich bekomme kaum etwas davon mit, da die Dialoge eher zusammenhangslos sind und die Vertonung manchmal einfach abbricht.
Wer sehr schnell vorankommen will, ist bei Noah’s Heart richtig. Story-Muffel müssen gar nicht sonderlich schnell klicken, um alles zu skippen, denn das passiert von alleine. Um zur nächsten Quest zu laufen, klickt ihr lediglich drauf und euer Charakter läuft automatisch hin, woraufhin sich direkt die Dialoge öffnen und die NPCs euch rasend schnell alles erzählen möchten.
Im Video seht ihr Crowdfunding-MMOs, die richtig gefloppt sind:
Video starten
Auch der Levelprozess ist viel zu schnell, manche Aufstiege bekomme ich gar nicht mit. Während ich mich durch das UI klicke, entdecke ich eine Belohnung: Ich soll Erfahrungspunkte erhalten. Okay. Dann steige ich plötzlich 6 Level auf und bin noch verwirrter als vorher.
Wenn ihr schnelle Erfolge in einem MMORPG erzielen möchtet, ohne sonderlich viel dafür zu tun, seid ihr bei Noah’s Heart goldrichtig. Wer Genshin Impact spielt, der weiß, wie lange man dort pro Abenteuerstufe braucht. Für ein Level grindet man ab Level 30 einige Tage, wenn nicht Wochen. Noah’s Heart wirkt an dieser Stelle, als wollte es den langen Genshin-Grind kompensieren und wirft euch von Level zu Level.
In manchen Punkten wirkt es, als habe Archosaur Games versucht, Genshin Impact genau zu kopieren. Beim “Beschwören” erscheint eine kurze Cutscene, bevor ihr herausfindet, welche Figur ihr gezogen habt. Ihr seht zwei Kometen schwingend umherfliegen. Diese Szene ist nahezu identisch mit der beim “Gebet” in Genshin Impact.
In Noah’s Heart gibt es Mounts. Relativ früh erhaltet ihr euer erstes Pferd. Später könnt ihr euch auf verschiedenen Arten fortbewegen, es gibt sogar ein Motorrad.
Endlich nicht mehr Klettern! Bei Noah’s Heart schießt ihr einen Haken zum gewünschten Zielort und zieht euch daran hoch.
In Noah’s Heart habt ihr ein Jetpack, in Genshin Impact nur eure Flügel. Ihr müsst bei Noahs Heart also nicht von einem erhöhten Punkt losfliegen, sondern könnt euch jederzeit in die Luft katapultieren und dort eure Flügel aufspannen.
Sobald Noah’s Heart eine ausgereifte Spielversion entwickelt hat, besitzt es also reelle Vorteile gegenüber Genshin Impact. An die Grafik kommt es allerdings nicht ran, da liegt Genshin Impact vorne.
Wegen Bugs und Übersetzungen aktuell kaum spielbar
Trotz cooler Features ist Noah’s Heart noch so roh und verbuggt, dass es keinen Spaß macht.
Der Multiplayer an sich funktioniert, ich kann meinen Mitspieler allerdings zunächst nicht sehen. Er steht neben mir, ist für mich aber unsichtbar. Nach mehrmaligem Aus- und wieder Einloggen klappt es dann und wir bilden eine Gruppe. Er bekommt dann allerdings ständig Meldungen vom Spiel angezeigt, er solle mir folgen.
Gemeinsames Questen klappt außerdem nicht. Startet ein Spieler den Dungeon, kommt der andere zwar mit. Der Dungeon zählt für die zweite Person aber nicht – Auch, wenn sie die gleiche Quest offen hat.
Die Vertonungen sind auf Englisch und offensichtlich nicht von Muttersprachlern eingesprochen worden. Was mich aber noch mehr stört ist, dass die Dialoge plötzlich mittendrin abbrechen.
Dann blieb mir nur noch übrig, zu lesen. Die deutsche Übersetzung ist momentan allerdings eine Katastrophe. Manchmal sind es Tippfehler, die einfach nicht sein müssen. An den meisten anderen Stellen sind die Übersetzungen so unglaublich schlecht, dass ich gar nicht verstehe, was gemeint ist. Mounts heißen beispielsweise “Träger” und im Charakter-Editor kann ich das “Stirnbein” bearbeiten.
Die deutsche Übersetzung ist teilweise so schlecht, dass ich nicht verstehe, was gemeint ist.
Fazit: Nach 6 Stunden bin ich Level 40 und eher unbegeistert
Pro
Schöne Anime-Grafik
Viele Möglichkeiten zur Fortbewegung
Schneller Fortschritt
Charakter-Editor mit vielen Optionen
Contra
Bugs
Übersetzungen
Ihr rast durch Story und Level
Aufdringlicher Shop
Ich habe Noah’s Heart für knapp 6 Stunden gespielt und werde es erstmal zur Seite legen. Die Bugs und Übersetzungen machen es für mich unmöglich, das MMORPG zu genießen.
Sobald die Entwickler den Großteil des Spiels nochmal patchen, könnte Noahs Heart für viele von euch interessant sein. Besonders Genshin Impact Fans, die sich ein echtes Multiplayer-Erlebnis wünschen, sind hier richtig.
Wirklich schade ist, dass Archosaur Games das Spiel als finale Version herausgebracht haben. Es ist keine Beta mehr und dennoch so verbuggt. Nach der letzten geschlossenen Beta im Mai 2022 hätte es erstmal eine offene Beta geben sollen. Jetzt ist es draußen und es bleibt offen, wie viele Probleme überhaupt noch behoben werden.
Wenn die Entwickler das Spiel noch patchen, um zumindest ein paar der Bugs zu beheben, könnte Noahs Heart in Zukunft eine spannende Alternative zu Genshin Impact darstellen.
Anny Bader MMORPG-Autorin bei MeinMMO
Was sagt ihr zu Noah’s Heart? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit dem MMORPG gemacht? Oder haben euch die Bugs und Übersetzungen weniger gestört? Spielt ihr generell lieber auf Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Auch zu Tower of Fantasy gibt es bei uns einen Anspielbericht:
Am 10. August starb Travis Day, einer der Entwickler von World of Warcraft, Diablo 3 und anderen Blizzard-Spielen. Er gehörte zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Blizzard-Community und er erhielt etliche Hommagen in den Spielen, an denen er arbeitete.
Wer ist der Entwickler? Travis Days arbeitete seit 2005 bei Blizzard. Am besten bekannt dürfte er sein für seinen Posten als Senior Game Designer bei Diablo 3 und World of Warcraft. Zu seinen Hauptaufgabenbereichen gehörten etwa Items und Balancing.
Day erlangte eine Art Legendenstatus in der Blizzard-Community durch sein Feedback zu Kriegern in den originalen Beta-Tests von World of Warcraft. Damals zeigte er, dass Furor-Krieger deutlich stärker waren als viele dachten.
Classic-Spieler kennen ihn vielleicht noch unter dem Namen Indalamar, seinem Krieger:
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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Dieses Feedback wie auch seine Erfahrung beim Theorycrafting sollen mitunter dafür verantwortlich gewesen sein, dass er überhaupt bei Blizzard angestellt wurde. Er erhielt für seine Arbeit mehrere Auszeichnungen in Form von Anspielungen:
Die NPCs Travis Daybreak und Adept Yad M’Sivart in WoW sind nach ihm benannt
Das Item Ramaladnis Gabe ist eine Hommage an ihn in Diablo 3 („Ramaladni“ ist „Indalamar“ rückwärts geschrieben)
Der Ring Ramaladnis eisiger Griff und die Zweihandaxt Ramaladnis Schlächterklinge erinnern in World of Warcraft an ihn
Die Karte „Indalamar“ ist ein Hordenkrieger im Trading Card Game von WoW
Viele Spieler schätzten Days Arbeit und seine Erfahrung, die sogar außerhalb von Blizzard Anklang fand. So gab er etwa Tipps für den Loot in Anthem, von dem Fans forderten, diese bitte umzusetzen.
Auch viele seiner ehemaligen Kollegen loben Day als „unglaublichen Freund, Designer und Kollegen“.
Travis Days Schwester Rachel gab auf Twitter seinen Tod bekannt. Eine Todesursache nennt sie dabei nicht. Travis Day starb im Alter von 41 Jahren.
Destiny 2 bietet in jeder Season neue Aktivitäten an, die Spieler für eine Zeit beschäftigen sollen. Doch trotz des stetig neuen Nachschubs an Content wünschen sich die Fans des Loot-Shooters endlich mehr Liebe für ihre alten Kern-Modi. Wir zeigen euch mehr dazu.
Um welche Kern-Modi geht es? In Destiny 2 existieren drei Kern-Aktivitäten, die fest im Loot-Shooter verankert sind. Dazu gehören:
Die Vorhut-Playlisten
Der Schmelztiegel
Das Gambit
Diese Aktivitäten sind die Stützpfeiler von Destiny 2. Mit ihnen können Hüter ohne Probleme nach stundelangen Grinds derselben saisonalen Modi auch Abwechslung erfahren. Doch Hüter beschweren sich, dass wenig bis gar nichts für diese Kern-Modi getan wird.
Vor allem das Gambit leidet darunter, da seit Jahren keine neue Map implementiert wurde. Sollten die Entwickler also wie gewohnt weiter machen und nur den Seasons mehr Zuwendung schenken, wird Destiny 2 auf größere Probleme stoßen.
Spieler wünschen sich die „Alptraum-Jagden“ in der Strike-Playlist.
Destiny 2 hat viele Baustellen, doch Bungie kaschiert sie
Hüter erahnen nichts Gutes: In reddit diskutieren die Spieler über die momentane Politik, die Bungie führt. Während Seasons coole neue Waffen sowie Schauplätze wie die Leviathan oder sogar Aktivitäten spendiert bekommen, bleiben die alt bekannten Modi, wie das Gambit auf der Strecke. Doch es werden auch kleine Dinge bemängelt:
Zielorte sind nutzlos – kein Spieler setzt sich gerne hin, um Patrouillien anzugehen oder Ressourcen zu sammeln
Europa ist mit einem guten Schritt nach vorne gegangen, aber Bungie hat das System nie auf weitere Zielorte ausgeweitet
Der Season-Pass ist veraltet und bietet nach Level 100 keine Anreize mehr, um weiter zu grinden
Doch auch die Mechaniken der saisonalen Aktivitäten werden von Bungie nach Ablauf ihrer „Lebenszeit“ gedrosselt
Das Paradebeispiel in diesem Falle sind die Mutproben der Ewigkeit
Spieler bekommen keine Seltsamen Münzen mehr aus Kern-Aktivitäten, doch beim Release schon
Die normalen Strike-Playlisten sind zu leicht, veraltet und können ohne Aufwand auch Solo bewältigt werden
Der Schmelztiegel hat immer denselben Modus (Kontrolle) aktiv und dieser bietet nach vielen Jahren einfach keine Abwechslung mehr.
Die Mutproben und ihr System haben viele Spieler unterhalten
Spieler meinen deshalb, wenn Bungie weiterhin diese Schiene fährt und nichts für die langlebigen Inhalte in Destiny 2 tut, wird der alte Content viele alte, aber auch neue Spieler vergraulen.
Kleine Änderungen würden reichen: Dabei fordern die Spieler keine riesigen Update-Pakete. Es würde reichen, wenn Bungie den Hütern kleine Häppchen servieren würde.
Das Implementieren der alten Gambit-Maps in der Träumenden Stadt und in der Wirrbucht würden für frischen Wind sorgen.
Strikes, wie der Waffenhändler sollten aussortiert werden und mehr Herausforderung bieten
Die rote Schlacht wurde aus Destiny 2 verbannt, dabei fragen sich Spieler, warum diese Story-Fetzten noch im Loot-Shooter vorhanden sind, aber der Wirrbucht-Strike “Das hohle Versteck” entfernt wurde
Neue Maps und Modi für den Schmelztiegel, die gerne öfter durchrotieren können
Einen Antrieb und bessere Belohnungen für Zielorte schaffen
Gleiches System, wie zu Beyond Light und dem Eismond “Europa”
Belohnungen nach dem Season-Pass-Level 100
z.B Alle fünf oder zehn Level ein Exo- oder Glanz-Engramm
Deswegen denken die Hüter auch bereits selbst darüber nach, wie man Kernaktivitäten spannender halten kann, weil Destiny 2 es nicht tut. So hat erst kürzlich der Spieler RazuriRapisu auf reddit Bungie den Vorschlag gemacht, die Alptraum-Jagden kurzerhand in die Strike-Playlist zu packen. Das wäre nur eine kleine Änderung, die jedoch viel Abwechslung bringen könnte.
Im Grunde handelt es sich hierbei um kleine Anpassungen und keine riesigen und neuen Inhalte, die Bungie aus dem Hut zaubern muss.
Diese können dann sogar in jeder fortlaufenden Season, Stück für Stück eingefügt werden. Solche Wünsche oder Anmerkungen wurden gerne von Bungie selbst auf reddit kommentiert, aber viele Fans haben mit Hass die Kommunikations-Basis der Entwickler zerstört. Es ist also nicht einzuschätzen, ob Bungie solche Schritte nicht schon in Planung hat.
Was haltet ihr von diesen Anmerkungen der Community? Findet ihr es gut, dass die Spieler diese Dinge ansprechen oder habt ihr die Hoffnung schon für Gambit und den Rest aufgegeben? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!